'Geschlechterrollen' von Dennis Seidel

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(c) david_drei:  Blumenstrauß  (CC BY-ND 2.0)

„Ich finde, dass auch Männer mal in Frauenklamotten rumlaufen dürfen.“ Das ist nur eine von Dennis Meinungen zum großen Thema Geschlechterrollen. Mehr davon findet ihr in seinem neuen Text.

Jede und jeder sollte das Geschlecht so haben wie er und sie es will.
Es ist ja egal, ob man ein Mann oder eine Frau bzw. ein Mädchen oder ein Junge ist oder dazwischen.
Es ist auch egal, ob man weiße oder dunkle Haut hat und ob man jung oder alt ist, also eine hübsche junge Lady oder eine alte hübsche Oma oder aber ein junger hübscher Mann oder ein alter hübscher Opa.
Ich finde, dass auch Männer mal in Frauenklamotten rumlaufen dürfen.
Jeder Mensch stellt sich unter den Begriffen „hübsch“ und „hässlich“ was anderes vor.
Ich zum Beispiel stelle mir unter dem Begriff „hübsch“ eine junge Frau im blauen Sommerkleid vor, die mich anlächeln tut.

Frauen haben natürlich auch ein Bildnis von einem hübschen Mann, der sie anlächeln tut.
Hübsch ist, wenn jemand eine sympathische Ausstrahlung hat. Aber auch die Kleidung ist, was den Menschen ausmacht. Hübsche Menschen tragen zum Beispiel frohe Kleidung in fröhlichen Farben wie blau, gelb, orange, rosa, pink, weiß. Hässliche Menschen tragen dunkle Kleidung in grau oder schwarz.
Für mich bedeutet hübsch-sein, dass ich mich frei bewegen kann. Eine hübsche Person strahlt viel Charme aus und ist vor allem sympathisch. Dann ist sie einfach die schönste Person, die es gibt.
Eine hässliche Person ist gemein, gefühllos, unsympathisch, zickig und sehr, sehr, sehr böse. Sie ist sogar unbarmherzig, das heißt sie hat keine Gefühle für andere Menschen.

*Ich finde schwarze Klamotten hässlich, weil mich das an Trauer erinnert. Hässlich finde ich auch dreckige Klamotten, Bier trinken und nach Zigaretten stinken.

 

Mehr dazu:

Wir sind die Story-Teller, die Literaturwerkstatt des inklusiven Künstlernetzwerks barner 16 aus Hamburg. Mit unseren Texten möchten wir von unseren Erfahrungen berichten und Denkanstöße geben.

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