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	<title>Mäx &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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	<title>Mäx &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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		<title>Sein, Nichts, Werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mäx]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2025 09:34:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Männlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein philosophischer Blick von Mäx auf Männlichkeit: Kann man überhaupt‚ ein Mann sein‘ wollen – oder ist das alles nur ein Gedanke? Ich bin mir ziemlich sicher, dass meine Ideen von Männlichkeit merkwürdig sind. Aber die eigentliche Frage ist doch, ob es überhaupt Ideen von Männlichkeit gibt, die nicht merkwürdig sind. Mir kommt die ganze]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="1 1 []"><strong>Ein philosophischer Blick von Mäx auf Männlichkeit: Kann man überhaupt‚ ein Mann sein‘ wollen – oder ist das alles nur ein Gedanke?</strong><span id="more-17085"></span></p>
<p><span data-contrast="auto">Ich bin mir ziemlich sicher, dass meine Ideen von Männlichkeit merkwürdig sind. Aber die eigentliche Frage ist doch, ob es überhaupt Ideen von Männlichkeit gibt, die nicht merkwürdig sind. Mir kommt die ganze Idee von Geschlechtlichkeit vor allem albern vor. So weit, so altbekannt. Aber so einfach ist es dann doch nicht. Seit einiger Zeit frage ich mich, ob ich nicht doch eigentlich ein Mann bin, oder sein will, ich fühle mich unwohl in meinem Körper, mit Binder tragen oder nicht, die Pille nehmen oder meine Tage bekommen, aber auch mit dem Gedanken, dass meine Stimme sich ändert, dass ich kein Gefühl mehr in meiner Brust habe, überhaupt damit, dass sich etwas ändern könnte. Seitdem ich mehr über meinen Körper und mein Geschlecht nachdenke, denke ich auch mehr über meine Sexualität nach. Wie würde es sich anfühlen, mit meinem Freund in einer schwulen Beziehung zu sein? Sind wir das nicht eigentlich schon? Warum fühlt es sich nicht so an? Habe ich Angst vor Anfeindungen? Würde sich unsere Dynamik ändern? Was wenn er mich nicht mehr mag? Was wenn ich ihn nicht mehr mag. Was spricht mich so an am Mann sein? Ist es das Bedürfnis nach Transzendenz, der Wunsch, über sich hinauszuwachsen? Das Bedürfnis ist groß; ich plane einen Umzug in eine mir unbekannte Stadt, ich versenke mich stundenlang in Texten zu Kritischer Theorie, ich romantisiere die Vorstellung von mir als nachdenklich-melancholischer Philosophiestudent, ich stelle mir vor, wie ich nach einer Transition aussehen würde. Aber ist das Männlichkeit? In einigen von Adornos Texten meine ich eine ungeahnte Sehnsucht und Verletzlichkeit zu erhaschen, ich frage mich, ob ich mich wohler fühlen würde in den paar Kleidern, die ich habe, wenn ich mehr aussehen würde, wie ein Mann. Ich hadere mit mir und meinen Vorstellungen, und was damit anzufangen ist, ich hadere mit der Kritischen Theorien und ihren konservativen Tönen, die immer schwerer zu ignorieren sind. Ein Jahr nach dem Tod seines Freundes Adorno spricht Horkheimer in einem <a href="https://www.spiegel.de/kultur/was-wir-sinn-nennen-wird-verschwinden-a-7d9d062b-0002-0001-0000-000045226214">Interview mit dem Spiegel</a> (scheinbar das Mittel der Wahl für heikle Selbstkundgaben für die beiden), gleichzeitig von der Notwendigkeit des Transzendenten, wie davon, dass die Pille den Tod der wahren Liebe bedeuten könnte, und von der Wichtigkeit eines Familienpatriarchen. Die Vision der Kritischen Theorie war die Emanzipation der gesamten Gesellschaft, was fängt man mit solchen Aussagen an? Lassen sie sich trennen und negieren mit der eigenen Theorie, oder sind sie wie alles andere – untrennbar dialektisch miteinander verwoben? Ich schweife ab. Was sich zeigen lässt, ist das alles uneindeutig und aufeinander bezogen sowie unabgeschlossen ist; mal wieder. Das Ganze ist das Unwahre. Oder anders gefragt – gab es je eine Männlichkeit, die nicht in der Krise war? </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
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		<title>(un)entspanntes Gaming</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2025/04/unentspanntes-gaming/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mäx]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2025 07:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[#unfiltered]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gaming]]></category>
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					<description><![CDATA[Mäx mag Gaming &#8211; auch wenn er feststellen musste, dass man auch dort Sexismus ausgesetzt ist. Ein Text über selbstgebaute Welten in denen man ausprobieren kann, wer man sein möchte. Ich hab lange League of Legends gespielt, und die Reaktionen auf diese beiläufige Erwähnung von mir sind immer noch die gleichen, von mir wie von]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mäx mag Gaming &#8211; auch wenn er feststellen musste, dass man auch dort Sexismus ausgesetzt ist. Ein Text über selbstgebaute Welten in denen man ausprobieren kann, wer man sein möchte.</strong><span id="more-16721"></span></p>
<p><span data-contrast="auto">Ich hab lange League of Legends gespielt, und die Reaktionen auf diese beiläufige Erwähnung von mir sind immer noch die gleichen, von mir wie von anderen. Es folgt ein ironisch-gequältes „ouhhh“, ich versichere, dass ich das Programm schon länger deinstalliert habe, die betreffende Person erwidert „Ja, ich bin auch froh, dass ich aufgehört hab“, mit einem in der Länge variierenden, eigentlich angenehm gruselnd-freudigem Erinnern, an welchen Charakter man am liebsten gespielt hat, und was die schlimmste Beleidigung war, die man jemals gelesen hat, gefolgt von dem spielerischen abtun, dass das ja normal sei, was würde man bei LoL auch erwarten. Und das ist doch der springende Punkt. Eigentlich hat es doch Spaß gemacht, mit Freund*innen übers Summoners Rift zu laufen, Manöver abzusprechen und die gegnerische Basis zu belagern. Aber ab dem Punkt, ab dem ich erzähle, dass ich mit meinem damaligen Freund und meinem damaligen klar erkennbar weiblichen Vornamen Pärchen ingame-namen hatte, wie oft ich sexistische Beleidigungen oder Anmache abbekommen habe, gucken mich alle irritiert an, warum ich mich denn auch als weiblich zu erkennen gegeben hätte, das sei doch klar, dass ich dann „unangenehme Nachrichten“ abbekäme, und das habe ich lange auch gedacht. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Aber ich spiele seit einiger Zeit nicht mehr League. Ich habe auch andere Freunde, schon lange nicht mehr die, die denken, es sei witzig, zu sagen, ich solle doch in die Küche gehen, und auch nicht mehr die, die sowas zwar nie selbst gesagt haben, aber auch nichts dagegen. Das ist sehr viel angenehmer. Wahrscheinlich ist meine Zündschnur bei Sexismus deswegen auch so kurz geworden, weil sie lange nicht existent war, ich wäre schlicht zu einsam gewesen, hätte ich mich damals schon von diesen Freunden abgewendet. Ich bin auch (nicht mehr) weiblich, wenn ich jetzt zurückblicke, wundert es mich nicht, dass ich einen uneindeutigen Namen gewählt habe und mich lieber mit männlichen Pronomen anreden lasse, diese Erfahrungen sind da sicher nicht spurlos an mir vorbeigegangen. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Aber ich hab auch immer schon andere Videospiele gespielt. Mit 12 oder 13 hatte ich mit meinem immernoch besten Freund und unserer Schulclique einen Minecraft-Server, auf dem wir stundenlang zusammen verbracht haben. Klar, es gab Dramen und alles, wie es halt so ist, wenn man 13 ist und eine noch nicht erkannte psychische Erkrankung mit sich rumträgt, aber es waren nur wir, in unserem kleinen Dorf, das wir selbst gebaut hatten, und vor allem mein bester Freund und ich, in den ich hoffnungslos verknallt war. Da war das mit Beleidigungen und Sexismus alles kein Problem. Mein bester Freund hat uns allen comichafte alte deutsche Spitznamen in unserer imaginären Familie gegeben, die zufälligerweise alle die umgekehrte Geschlechtsidentität von unserem zugewiesenen Geschlecht hatten, niemand hat sich darüber beschwert, es war einfach ein alberner Scherz, und wir haben unser Dorf gebaut, die Gegend erkundet und gemined. Jahre später hat mein bester Freund sich bei mir als trans geoutet, gesagt, er möchte lieber mit männlichen Pronomen angesprochen werden, und noch ein paar Jahre später habe ich rausgefunden, dass ich nonbinär bin. Minecraft spiele ich immer noch, ich habe neulich wieder einen Realm mit Freund*innen erstellt, wenn man so darüber nachdenkt, ist es der perfekte queere found-family Baukasten. Man kann sogar Katzen haben.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Diese Menschen sind gefährlich, denn sie wissen, was sie tun.</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2025/01/diese-menschen-sind-gefaehrlich-denn-sie-wissen-was-sie-tun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mäx]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2025 07:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivistisch ins neue Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir starten aktivistisch ins neue Jahr mit einem Text von Mäx. Unser Autor weiß nach langer Suche endlich, wie er leben möchte und sich wohl fühlt. Doch diese Lebensweise wird bedroht von einem politischen Klima, dass diese Freiheiten ablehnt. Woher uns diese Tendenzen bereits bekannt sein sollten, erfahrt ihr im Text. „Rosen auf den Weg]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir starten aktivistisch ins neue Jahr mit einem Text von Mäx. Unser Autor weiß nach langer Suche endlich, wie er leben möchte und sich wohl fühlt. Doch diese Lebensweise wird bedroht von einem politischen Klima, dass diese Freiheiten ablehnt. Woher uns diese Tendenzen bereits bekannt sein sollten, erfahrt ihr im Text.</strong><span id="more-16537"></span></p>
<p><span data-contrast="auto">„Rosen auf den Weg gestreut“ schreibt Kurt Tucholsky 1931. Jetzt, im Angesicht der erstarkenden Faschisten wird er wieder zitiert; von Danger Dan und jüngst Tocotronic, die mich bei allem, was ich tue, begleiten. Das aktuelle politische Klima löst Ratlosigkeit, Angst und Wut in mir aus, ich bin angespannt und rastlos. Ich fühle mich und meine Lebensweise, mit der ich nach so langer Suche und Kämpfen endlich zufrieden bin, bedroht. Keine Ahnung, was es genau bedeutet, trans*, non-binär und bisexuell zu sein, ich weiß, dass ich frei sein will. Frei sein, so zu leben, wie ich will, und so, dass es mir und den Menschen um mich herum gut geht. Und allein dieser so simple Wunsch wird verhöhnt, missachtet und bedroht. Klar, ich wohne in Münster, bekanntlich „die sichere Insel“ vor der AfD, und ich bin dankbar dafür; aber auch vor Münster werden sie nicht halt machen, genauso wenig wie sie es damals getan haben. Dann wird es eng werden hier, man wird sich ganz schön einmummeln müssen in seinem Einfamilienhaus hinterm Gartenzaun, für alle anderen wird kein Platz mehr sein. Was mich am fassungslosesten macht, ist das Steigbügelhaltertum der anderen. Klar, die AfD sind Faschisten, und von Faschisten zu erwarten, sich wie Demokraten zu verhalten ist eine grobe, gefährliche Unterschätzung – aber Kurt Tucholsky war zynisch und bitter, als er schrieb, ihnen Rosen auf den Weg zu streuen, nicht aufrichtig! Auf der Suche nach dem Wahren, Schönen, Guten wird die Luft immer mehr von den Skrupellosen verpestet. Und die, die schon seit Jahren aufgegeben haben, zu suchen, schauen weg, weil es so lästig ist, dagegen anzukämpfen, aber wenn es niemand tut, werden sie irgendwann unsere Untätigkeit ausnutzen, um uns auch das letzte bisschen das uns lieb und teuer ist, aus den Händen zu reißen, um es unter ihren Springerstiefeln zu zerdrücken. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Ich darf mich nicht der Illusion hingeben, dass dieser Text irgendetwas ändern oder bessern wird, wenn Kurt Tucholsky daran scheitert, habe ich keine Chance – aber die Wut und der Frust müssen raus, damit ich endlich nicht mehr gelähmt bin und weiter machen kann, um wirklich einen Unterschied machen zu können.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Weiterleben</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/10/weiterleben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mäx]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 07:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Leben - wie ich will]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Ende einer Beziehung bedeutet nicht automatisch das Ende der Gefühle &#8211; sogar wenn die Trennung das Richtige war. Ich laufe in der Küche auf und ab. Es ist noch ungemütlich von der letzten Putzaktion meines paranoiden Mitbewohners. Ich denke an dich. Eigentlich ist nichts passiert, um das man viel Aufhebens machen müsste. Jetzt geht]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Ende einer Beziehung bedeutet nicht automatisch das Ende der Gefühle &#8211; sogar wenn die Trennung das Richtige war.</strong><br />
<span id="more-16210"></span></p>
<p><span data-contrast="none"><br />
Ich laufe in der Küche auf und ab. Es ist noch ungemütlich von der letzten Putzaktion meines paranoiden Mitbewohners. Ich denke an dich. Eigentlich ist nichts passiert, um das man viel Aufhebens machen müsste. Jetzt geht es so weiter wie vorher, aber ich fühle mich verändert. Ein Riss in der Realität, jemand hat die Tür zu einem Paralleluniversum einen Spalt breit geöffnet, und jetzt stehe ich gelähmt vor ihr und bewundere die funkelnden, bunten, feurigen und angsteinflößenden Farben. Ich weiß, dass ich nicht hindurchgehen werde, mit Gewissheit. Aber ich stehe wie angewurzelt und staune. Ich meine, eine Schwere in dir gespürt zu haben. Ich hatte nicht erwartet, mal der mit Zufriedenheit und Leichtigkeit zu sein, vor allem nicht von uns beiden. Ich hätte gedacht, du hast es auch gefunden, das Etwas, das dir fehlt, ich hab&#8217;s dir gewünscht, es nimmt mich mit, dich so zu sehen. Und es verwirrt mich, wenn du sagst, dass du froh bist, dass ich noch lebe. Für mich ist das so lange her&#8230; auf eine merkwürdige Art rührt es mich. Dieses Stückchen von dir werde ich immer in mir tragen. Aber es ist gut so, wie es ist. Diese Intensität und Zweisamkeit lässt sich auf Dauer nicht aushalten, ich will mich nicht mehr so zerreißen lassen. Ich habe etwas von deiner Schwere mitgenommen. Ich bin still, nachdenklich, weit weg. Was machst du wohl gerade? Wie hältst du das aus? Wahrscheinlich kennst du&#8217;s gar nicht anders. Ich hoffe, du findest noch, was du suchst. Ich hab dich zu gern, um dich so mitanzusehen.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Samstag Nacht</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/09/samstag-nacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mäx]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2024 07:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Dating]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Leidenschaft findet man im Kleinen und im Großen: Wir freuen uns über den ersten Text von Mäx auf meinTestgelände. Es ist Samstag Abend, ich sitze im Kino. Ich habe den gleichen Film schon vor einer Woche geschaut, im Kino, mit dir. Deine Hand gehalten, mit meinem Daumen deinen berührt, meinen Kopf auf deine Schulter gelegt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leidenschaft findet man im Kleinen und im Großen: Wir freuen uns über den ersten Text von Mäx auf meinTestgelände. </strong><span id="more-16196"></span></p>
<div>Es ist Samstag Abend, ich sitze im Kino. Ich habe den <a href="https://www.youtube.com/watch?v=TkIC8YI9-eU">gleichen Film</a> schon vor einer Woche geschaut, im Kino, mit dir. Deine Hand gehalten, mit meinem Daumen deinen berührt, meinen Kopf auf deine Schulter gelegt. Jetzt sitzen er und ich hier, vorher haben wir noch was gegessen und über Gott und die Welt philosophiert, uns wahnsinnig wichtig und klug gefühlt, das kann man gut mit ihm, es macht Spaß. Jetzt sitzen wir hier, schauen den Film, lachen. Es ist wirklich ein guter Film. Ich freue mich, ihn noch einmal schauen zu können. Irgendwann nehme ich seine Hand, wie ich auch deine Hand genommen habe. Er streichelt ganz leicht meinen Arm, auf, ab, auf ab. Es ist warm, kribbelt. Was ist schon dabei? Die Musik vibriert in uns, er drückt meine Hand fester. Nach dem Film sitze ich noch einen Moment da, unbewegt. Er grinst mich an, ich kann es nicht fassen, bin noch ganz beim Film, bin noch im Gefühl, schaue den Vögeln die über den Abspann fliegen gebannt zu. Manchmal fasse ich es nicht, dass andere sowas so einfach abschütteln können. Ich hingegen kann gar nicht anders, als mich mitreißen zu lassen, alles, was die Menschen auf der Leinwand fühlen, auch zu fühlen, oder das, was sie gerade nicht fühlen können. Zu lachen, zu weinen, und alles, was zum Leben dazu gehört.</div>
<div>Wir schlendern Richtung Promenade, ich bin wieder aufgetaucht. Scherzhaft sagt er &#8222;dann hau doch ab.&#8220;, und als ich anstalten mache, mich zu entfernen, erschrickt er kurz und streckt die Arme aus um mich noch einmal zu halten. Ich lache, nehme ihn in den Arm. Dann fahren wir doch noch ein Stück gemeinsam, er zeigt auf einen vorbeifahrenden Radler, sagt &#8222;den kenne ich!&#8220;, ich tue so, als wolle ich zu ihm rüber rufen, wieder erschrickt er und hält mich am Arm fest, ich rufe laut &#8222;Ich lasse mich von niemandem leise machen!&#8220;, lache. Er fragt, warum ich so ein Halunke bin, ich rufe &#8222;weil man Halunke sein muss um in dieser Welt zu leben!&#8220;, &#8222;Warum?&#8220;, fragt er lachend, &#8222;Weil diese Welt halunkig ist, und ich möchte in ihr leben!&#8220;, proklamiere ich frei heraus. &#8222;Los, los!&#8220;, fordere ich ihn auf und jage ihn davon über die Ampel. &#8222;Woher kommt die Leidenschaft?&#8220;, fragt er grinsend als er mich einholt, ich rufe &#8222;Aus mir! Aus dem Leben!&#8220;, drücke seine Hand zum Abschied und fahre in die schwarze Nacht hinein.</div>
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