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	<title>Michelle &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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	<title>Michelle &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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		<title>Ich bin erwachsen &#8211; Aber seit wann eigentlich?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2026/07/ich-bin-erwachsen-aber-seit-wann-eigentlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michelle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 09:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Coming of Age]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsenwerden]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie wird Erwachsensein definiert? Ist es der Moment, in dem wir das erste mal alleine wohnen? Oder vielleicht der 18. Geburtstag, der erste Job? In ihrem aktuellen Text schreibt Michelle über die unklaren Grenzen des Erwachsenseins, die Erwartungen anderer und die ständige Suche nach dem eigenen Weg. Vielleicht, seit ich allein wohne, meine Wäsche selbst]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong data-renderer-mark="true">Wie wird Erwachsensein definiert? Ist es der Moment, in dem wir das erste mal alleine wohnen? Oder vielleicht der 18. Geburtstag, der erste Job? In ihrem aktuellen Text schreibt Michelle über die unklaren Grenzen des Erwachsenseins, die Erwartungen anderer und die ständige Suche nach dem eigenen Weg.</strong><span id="more-17574"></span></p>
<p>Vielleicht, seit ich allein wohne, meine Wäsche selbst wasche und mein Essen koche. Aber das habe ich schon getan, als ich noch bei meiner Mutter gelebt habe. Damals hatte ich „Haushaltsgeld“ und habe mich größtenteils selbst versorgt. Ich war 15 – also sicher noch nicht erwachsen.</p>
<p>Vielleicht seit meinem 18. Geburtstag, seit ich in Deutschland als volljährig gelte. Doch auch in diesem Alter habe ich vieles falsch gemacht und noch weniger verstanden. Andererseits geht mir das manchmal immer noch so.</p>
<p>Vielleicht also ab dem Moment, in dem andere mich für erwachsen hielten. Aber auch diese Sicht schwankt. Zu oft habe ich gehört, mir fehle noch „die Lebenserfahrung“ und ich würde das alles später ganz anders sehen. Vielleicht stimmt es, dass sich Meinungen ändern. Aber macht das die jetzigen weniger gültig?</p>
<p>Irgendwann jedenfalls haben alle angefangen zu erwarten, dass ich erwachsen bin – ohne mich zu fragen, wie sich das eigentlich anfühlt. Und sie fragten: Was machst du jetzt? Als wäre „jetzt“ ein Ort, den ich längst hätte erreichen müssen. Ich weiß nicht, was ich jetzt mache. Ich lebe. Ich stolpere über meinen eigenen Weg und versuche, dabei die Richtung nicht ganz zu verlieren.</p>
<p>„Und was, wenn das nicht klappt?“ Dann versuche ich es weiter.</p>
<p>Das Leben besteht nicht aus Checkpoints, die man freischaltet – und wenn man einen verpasst, muss man nicht sofort die Richtung ändern. Auch das Erwachsensein ist kein Punkt, den man plötzlich erreicht. Es ist ein Prozess. Ein Weg aus Fehlern, Zweifeln und Lernen. Und damit hört man, wie man so sagt, nie auf.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Ich bin so müde</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2026/03/ich-bin-so-muede/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michelle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 09:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Cash & Care]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum wird Erschöpfung oft nur anerkannt, wenn sie aus Lohnarbeit resultiert? Michelle beschreibt, wie sie zwischen Arbeit, Haushalt, Ehrenamt und dem Versuch, sich selbst nicht zu verlieren, merkt, wie der Druck wächst, allem gerecht zu werden. Ich bin so müde. Aber warum? Eigentlich mache ich doch gar nicht so viel. Ich arbeite nur Halbzeit, da]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="1 1 []"><strong>Warum wird Erschöpfung oft nur anerkannt, wenn sie aus Lohnarbeit resultiert? Michelle beschreibt, wie sie zwischen Arbeit, Haushalt, Ehrenamt und dem Versuch, sich selbst nicht zu verlieren, merkt, wie der Druck wächst, allem gerecht zu werden.</strong><span id="more-17367"></span></p>
<p>Ich bin so müde. Aber warum? Eigentlich mache ich doch gar nicht so viel. Ich arbeite nur Halbzeit, da brauche ich mich auch nicht wundern, wenn ich am Ende des Monats kein Geld mehr habe. Ich leite einen ehrenamtlichen Verein, aber das ist ja nur Freizeit. Ich mache den Haushalt, aber das gehört sich ja auch so. Und wenn ich dann noch Zeit aufbringe, um Hobbys nachzugehen, die mir guttun, die ich brauche, um mal ein bisschen runterzukommen, heißt es: „Ich habe es ja gut, dass ich für sowas Zeit habe“.</p>
<p>Ich „habe“ nicht einfach Zeit. Ich nehme sie mir. Ich treffe immer wieder die Entscheidung, wofür ich meine Zeit nutze. Aber diese Entscheidungen scheinen immer falsch zu sein. Ich arbeite zu wenig, mache zu viel in meiner Freizeit, könnte den Abwasch und die Wäsche auch mal regelmäßiger machen und, wenn ich schon dabei bin, auch gleich noch das Bad putzen, die Böden wischen, meine Familie besuchen, mich um meine Freundschaften kümmern … das sind ja alles nur Kleinigkeiten.</p>
<p>Und wenn ich diese Kleinigkeiten nicht alle unter einen Hut bekomme, dann bin ich faul, bin egoistisch, dann bin ich keine gute Tochter, Schwester, Freundin, dann bin ich nicht gut genug … dann mache ich zu wenig.</p>
<p>Wenn ich so wenig mache, warum bin ich dann so müde?</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Mein Körper ist ein Schutzschild</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2026/01/mein-koerper-ist-ein-schutzschild/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michelle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2026 09:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Schutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Er trägt Spuren, Narben und Unsicherheiten und steht trotzdem jeden Tag da. Michelle schreibt über Selbstschutz, Selbstannahme und die Frage, warum Körper nicht perfekt sein müssen, um wertvoll zu sein. Mein Körper ist ein Schutzschild. Aber müssen Schutzschilde immer glänzen? Dürfen sie nicht die Spuren vergangener Schlachten tragen? Jede Narbe eine Erinnerung, jeder Makel eine]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Er trägt Spuren, Narben und Unsicherheiten und steht trotzdem jeden Tag da. Michelle schreibt über Selbstschutz, Selbstannahme und die Frage, warum Körper nicht perfekt sein müssen, um wertvoll zu sein.<span id="more-17282"></span></p>
<p><strong>Mein Körper ist ein Schutzschild.</strong><br />
Aber müssen Schutzschilde immer glänzen? Dürfen sie nicht die Spuren vergangener Schlachten tragen? Jede Narbe eine Erinnerung, jeder Makel eine Besonderheit.</p>
<p><strong>Mein Körper ist ein Schutzschild.</strong><br />
Doch verdient er nicht auch Schutz? Schutz vor der Sonne, Schutz vor Verletzungen und Schutz vor Blicken und den Urteilen anderer. Anderer, die gar nicht wissen, welche Schlachten er schon geschlagen und überstanden hat.</p>
<p><strong>Mein Körper ist ein Schutzschild.</strong><br />
Und er verdient Liebe. Vor allem von mir selbst. Ich, die ich jeden Tag in ihm herumlaufe. Ich, die ihn manchmal mit Liebe, manchmal mit Unsicherheit ansehe und mich immer wieder frage, wie ich ihn noch optimieren kann. Doch vielleicht muss er gar nicht perfekt sein. Vielleicht ist er gut so, wie er ist.</p>
<p><strong>Mein Körper ist mein Schutzschild.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Herrschaft der Väter</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2025/10/die-herrschaft-der-vaeter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michelle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2025 13:28:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Patriachat]]></category>
		<category><![CDATA[Väter]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Patriarchat prägt nicht nur, wie Frauen leben – sondern auch, wie Männer fühlen dürfen. Dieser Text zeigt, wie tief alte Machtstrukturen in unseren Köpfen sitzen, wie sie uns alle formen – und warum es Zeit ist, aus der Herrschaft der Väter auszubrechen. Das Patriarchat –ein großer Begriff. Wo fängt man da an?Bei der Herrschaft]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Patriarchat prägt nicht nur, wie Frauen leben – sondern auch, wie Männer fühlen dürfen. Dieser Text zeigt, wie tief alte Machtstrukturen in unseren Köpfen sitzen, wie sie uns alle formen – und warum es Zeit ist, aus der Herrschaft der Väter auszubrechen.<span id="more-17155"></span></p>
<p data-start="327" data-end="372"><strong data-start="327" data-end="348">Das Patriarchat –</strong><br data-start="348" data-end="351" />ein großer Begriff.</p>
<p data-start="374" data-end="630">Wo fängt man da an?<br data-start="393" data-end="396" />Bei der Herrschaft von Ehemännern?<br data-start="430" data-end="433" />Von männlichen Vorgesetzten?<br data-start="461" data-end="464" />Von Vätern?<br data-start="475" data-end="478" />Oder doch bei den kleinen Dingen?<br data-start="511" data-end="514" />Bei dem gesenkten Blick an der Bushaltestelle?<br data-start="560" data-end="563" />Dem doch nichts dazu sagen, obwohl man es doch eigentlich möchte?</p>
<hr data-start="632" data-end="635" />
<p data-start="637" data-end="769">Und wie ist es mit der anderen Seite?<br data-start="674" data-end="677" />Was bedeutet er hier?<br data-start="698" data-end="701" />Immer dominant sein,<br data-start="721" data-end="724" />immer ehrgeizig sein,<br data-start="745" data-end="748" />immer konkurrieren.</p>
<p data-start="771" data-end="885">Was, wenn „Mann“ das gar nicht möchte?<br data-start="809" data-end="812" />Lieber fürsorglich sein,<br data-start="836" data-end="839" />lieber genügsam sein,<br data-start="860" data-end="863" />lieber unterstützen.</p>
<hr data-start="887" data-end="890" />
<p data-start="892" data-end="1036">Also herrschen die Väter.<br data-start="917" data-end="920" />Über Marie,<br data-start="931" data-end="934" />deren Rock nicht zu kurz sein darf.<br data-start="969" data-end="972" />Oder über Paul,<br data-start="987" data-end="990" />der hinschaut.<br data-start="1004" data-end="1007" />Vielleicht auch über beide.</p>
<p data-start="1038" data-end="1137">Am Ende über uns alle –<br data-start="1061" data-end="1064" />und darüber, welches Bild ihr alle<br data-start="1098" data-end="1101" />von Marie und Paul im Kopf hattet.</p>
<hr data-start="1139" data-end="1142" />
<p data-start="1144" data-end="1212">Und so beeinflusst es uns alle –<br data-start="1176" data-end="1179" />nur auf unterschiedliche Weise.</p>
<p data-start="1214" data-end="1301">Und vielleicht müssen wir einfach alle ausbrechen –<br data-start="1265" data-end="1268" />aus der <strong data-start="1276" data-end="1301">Herrschaft der Väter.</strong></p>
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