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	<title>Barrieren &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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	<title>Barrieren &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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		<title>Mauern müssen weg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2018 07:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Barrieren]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Story-Teller haben das Jubiläum zum Mauerfall im vergangenen Jahr als Aufhänger genutzt, um sich Gedanken zu machen, welche Mauern denn noch existieren und welche davon dringend eingerissen werden sollten. Weg, weg, weg von Matti Wustmann Weg mit der Barriere der Sturheit, die Menschen davon abhält sich zu vertragen. Weg mit den Mauern im Inneren,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Story-Teller haben das Jubiläum zum Mauerfall im vergangenen Jahr als Aufhänger genutzt, um sich Gedanken zu machen, welche Mauern denn noch existieren und welche davon dringend eingerissen werden sollten.</strong></p>
<p><span id="more-10391"></span></p>
<p><strong><em>Weg, weg, weg</em> von Matti Wustmann</strong></p>
<p>Weg mit der Barriere der Sturheit, die Menschen davon abhält sich zu vertragen.<br />
Weg mit den Mauern im Inneren, die einen daran hindern wirklich zu leben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Mauern einreißen</em> von Tamy Keitel</strong></p>
<p>Eine reale Mauer ist vor 28 Jahren gefallen &#8230; und Deutschland seitdem wieder eins.<br />
Aber viele Mauern sind noch da. Vor allem sind es die Mauern im Kopf, die leider sehr hoch und unheimlich stabil und standfest sind. Solange diese Mauern stehen, hat es kaum Sinn an andere Mauern zu gehen. Klar, es gibt im Leben eine Menge Mauern, Grenzen und Barrieren, die man einreißen könnte und auch soll, aber es bringt nur die Hälfte, wenn die Mauern in den Köpfen doch noch so viel größer ist.<br />
Zum Beispiel dürfen homosexuelle Menschen zwar jetzt heiraten, dieses Hinderniss ist weg, aber so richtig richtig fühlt es sich für viele immer noch nicht an. Das&#8217;n Fuck. Oder positiv gesagt: noch ein weiter Weg zur &#8222;Normalität&#8220;.<br />
Genauso mit der Inklusion: Es ist schon mal gut, dass man Gesetze rausbringt die Inklusion fördern sollen, aber mal ehrlich: im alltäglichen Leben angekommen sind die noch nicht. Wobei es schon immer Ausnahmen gibt: Es gibt engagierte Menschen, die anders denken, die die richtigen Anstöße geben, sodass Hoffnung besteht, dass sich, wenn auch in kleinen Schritten, etwas ändern wird.<br />
Aber wie reißt man Mauern in Köpfen nieder? &#8211; Durch immerwährende Aufklärung, Kommunikation, durch Aufmerksam-Machen. Vielleicht hören erst wenige zu, aber es werden mehr.</p>
<p>Ich will jetzt mal Klein anfangen:<br />
Ich finde, Treppen können weg. Wer braucht Treppen? Rollies können sie nicht nutzen, für Fußgänger sind sie anstrengend, für mich als Blinde auch, also weg damit! Fußwege sollten alle flach sein, dann kann sie jede*r alleine benutzen.<br />
Ach, auch ganz wichtig: DVD- und Blueray-Player sollten alle alles abspielen können. Es kann doch nicht sein, dass mein neuer Player eine DVD nicht abspielt, nur weil sie aus den USA ist. Das ist Cyber-Rassismus!</p>
<p>Schade übrigens auch, dass sich Esperanto nicht durchgesetzt hat. Eine Sprache, die jede*r versteht, wäre wirklich super. Die Länder sollen gerne ihre Sprachen behalten. Aber für die internationale Kommunikation würde ich eine gemeinsame Weltsprache gut finden.</p>
<p>Und wo wir gerade bei Sprachen sind: Behördenwirrwarr! Man kann dies nicht beantragen, bevor man nicht jenes hat und sowas. Da blickt doch kein Mensch durch. Also, da sind auch noch einige Mauern zum Einreißen!</p>
<p>Ob kleine Mauern oder große: Die eine oder andere Barriere wird immer wieder mal auftauchen im Leben. Über manche kann man rüberklettern und für andere braucht man Abrissbirnen.<br />
Aber um Mauern im Kopf einzureißen, braucht man Verständnis!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Welche Barrieren ich einreißen würde</em> von Maria Thöne</strong></p>
<p>Die Mauern in manchen Köpfen sollte man einreißen.<br />
Die Mauern in meiner Seele, die mich daran hindern zu fühlen, sollten eingerissen werden.<br />
Die Barrieren, die Flüchtlinge daran hindern in ein sicheres Land zu gehen: einreißen!<br />
Barrieren, die uns daran hindern in einen Park oder Wald zu gehen, müssen auch weg. Und in manchen Ländern gibt es Zäune, die den Weg zum Strand versperren. Dabei sollten alle das Recht haben den Strand zu benutzen und nicht auch noch bezahlen müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Barrierefreies Leben </em>von Dennis Lange</strong></p>
<p>Zeit und Raum: alles nichtig. Schön wäre es, wäre es mir unwichtig. Vom Herzen her schon, vom Kopf her gefangen. Alle Mauern einreißen, wie Pink in &#8222;The Wall&#8220;. Es bloß nicht so weit kommen lassen, – cosy and warm – einigeln. Leider kommen die Mauern immer wieder zurück. Bis zum Fußknöchel reicht es schon und ich komme ins Stolpern. Wer will schon immer „Acht“ geben? Das „Vorsichtig“ wurde mir vererbt, aufgezwungen und antrainiert. Diese Barrieren möchte ich fallen lassen. „Mut hilft“ da, heißt es. Mut, was auch immer das ist. Ein Wort aus modernen Märchen, gleichgestellt mit Lebensgefahr, nicht „cosy and warm“.</p>
<p>Ich weiß, ich bin kreativ, leider komme ich selten dazu. Ich fühl mich eingeschränkt: schlafen, arbeiten, Haushalt, Bürokratie. Doch der Tag hat nur 24 Stunden, die Zeit ist zu kurz. Ich gebe zu viel für die Anderen, zu wenig für mich. Die Anderen spiegeln es verkehrt. Mut ist: seiner Sache folgen, ohne die Reflexionen der Anderen einzubringen. Ist das Egoismus? – Ja! _ Kann es mir schaden? – Ja! _ Kann es mir helfen? – Ja! _ Ist das Unsicherheit? – Ja! _ Unsicherheit ist ein barrierefreies Leben, halt nicht „cosy and warm“. Dafür ist es ereignisreich, erfolgversprechend, positiv gestimmt und MEIN LEBEN.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Mauern</em> von Birgit Hohnen</strong></p>
<p>Ich will alles kaputt machen. Weil Mauern kaputt sind. Ich will die runterreißen und zertrümmern, ich will die zerschlagen und anschreien. Ich würde den Mauern zurufen: Ihr sollt kaputt gehen!</p>
<p>Aber vielleicht gehen dann auch die Menschen kaputt wie Tassen, die aus dem Schrank fallen, weil sie nicht gehalten werden? Manche Mauern sind auch wichtig; die guten Mauern, meine ich, die schönen Mauern, die beim Zusammenhalten stützen. Das sind barrierefreie Mauern, die nicht fallen sollen. Weil sonst alles zusammenfällt. Mir ist wichtig, dass diejenigen Mauern nicht kaputt gemacht werden, die für Menschen die Dächer über dem Kopf halten. Aber die schlechten Mauern müssen weg, wenn man sonst nicht durchkommt.</p>
<p>Fantasielosigkeit ist eine Mauer im Kopf.</p>
<p>Alles was außen kaputt geht, war auch innerlich kaputt. Was kaputt ist, wird runtergerissen. Mauern gehen genauso wie alles andere kaputt, und wenn man abreißt, muss man vielleicht manche neu bauen. Mit Zeit und Geld. Das ist alles nicht so einfach wie man denkt. Wenn man eine alte Mauer abreißt, muss man dann immer eine neue aufbauen? &#8211; Nein, nur die guten.</p>
<p>Jetzt frage ich mich, warum es Mauer-Fall gibt. Man muss über Barrikaden und Mauern sprechen; damit haben wir zu tun; schlechte Mauern werden eingerissen mit Baggern. Das müssen die Bauarbeiter machen. Aber ich würde niemals ein Haus einreißen. Ich will eine neue Barrierefreiheit aufbauen. Wir können froh sein, dass wir in diesem Land leben und barrierefreie Wohnungen haben und Privatsphäre.</p>
<p>Es gibt diese alte Mauer, die kaputt ist, aber keine neue, darum gibt es Deutschland. Im Land gibt es aber noch Barrieren von Bundesland zu Bundesland. Barrierefreie Mauern kann man nicht sehen. Manche sollen heil bleiben.</p>
<p>Im Fantasiekopf gibt es diese anders formulierten Mauern, andere Mauern. Es gibt auch andere Religionsstaaten. Die anderen leben mit ihrer Religion und wir mit unserer oder mit keiner. Bei denen, den es schlecht geht oder die gefangen sind, muss man die Mauern einreißen.</p>
<p>Wir können froh sein, dass wir keine Mauer mehr haben. Damit geht es uns besser. Und den anderen muss man helfen, damit es denen auch besser geht. Die schlechten Mauern müssen alle eingerissen werden, finde ich. Ich will im guten Modus leben.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Bereits zum Reformationstag haben die Story-Teller aufgeschriben, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/11/zum-reformationstag/" target="_blank" rel="noopener"><strong>was sie so reformieren würden</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Auch in deutschen Behörden existieren noch zu viele Mauern &#8211; welche zum Beispiel könnt ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/10/11-september/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier lesen</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Barrierefrei</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2014/11/barrierefrei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2014 08:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Barrieren]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Was heißt Barrierefreiheit für euch? Die Story-Teller haben ihre Gedanken dazu schonmal zu Papier gebracht und teilen sie mit euch. Barrierefrei bedeutet, &#8230; &#8230; dass ich in meiner Freizeit tun und lassen kann, was ich will; dass mir keiner Barrieren oder Zäune in den Weg legt und mir vorschreibt, was ich in meiner Freiheit zu]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was heißt Barrierefreiheit für euch?<br />
Die Story-Teller haben ihre Gedanken dazu schonmal zu Papier gebracht und teilen sie mit euch.</p>
<h5>Barrierefrei bedeutet, &#8230;</h5>
<p>&#8230; dass ich in meiner Freizeit tun und lassen kann, was ich will; dass mir keiner Barrieren oder Zäune in den Weg legt und mir vorschreibt, was ich in meiner Freiheit zu tun oder zu lassen haben. Ich kann aufstehen, wann ich will; ich kann zu Bett gehen, wann ich will; ich kann hingehen, wo ich will und wann ich will.<span id="more-1931"></span> Ich kann meine Zeit und meinen Tagesablauf so einteilen, wie ich es für richtig halte. Ich muss mich nicht so viel an andere Leute richten. TB</p>
<p>&#8230; dass im Internet die Webseiten frei von Grafiken sind. Viele Blinde sind darüber genervt, dass sie nicht zurecht kommen, weil die Seiten durch Grafiken für sie nicht bedienbar sind. CS</p>
<p>&#8230; dass die Leute mit Rollstühlen, Kinderwagen und auch ältere Menschen in der Stadt problemlos in U- und S-Bahn steigen können: ohne Treppen! Leider gibt es in Hamburg noch zu wenig barrierefreie Orte, auch die Hafenfähren sind nicht barrierefrei ausgestattet, man kann nur unten sitzen. Und in den Regionalzügen der Deutschen Bahn können nur unten Rollstuhlfahrer und Kinderwagen mitgeführt werden. Die Barrierefreiheit bedeutet für mich, dass ich überall hin kann, wo ich hin möchte; selbst mit Bus und Bahn kann ich überall hinfahren, wo ich möchte. Ich finde es doof, dass behinderte Menschen und Leute mit Kinderwagen oder Gepäck nicht überallhin können, weil nicht überall barrierefrei ist. DS</p>
<p>&#8230; jeder kann alles machen. Wo die einen Treppen laufen, können andere Fahrstuhl fahren oder eine Rampe benutzen. Wo die einen sehen, können andere tasten. Auch den Stummen kann man zuhören. Barrierefreiheit fängt im Kopf an. Wenn man beschränkt, beschränken wir andere und das muss doch nicht sein. Vielleicht gibt es irgendwann barrierefreies Autofahren. An dem Tag werde ich Rennfahrer *Grins*. TK</p>
<p>&#8230; dass die Wege gut gebaut sind, dass sie rollstuhlgerecht sind, dass da gute Absenkungen sind, dass die Kantsteine weg sind. Oder die Kantsteine sollen nicht so hoch sein, z.B. bei der Bücherhalle. Das ist gerade für die Rollstühle gefährlich, weil die da nach hinten kippen können. Und auch die Rampe beim HVV-Bus, na, da ist ja zum Glück eine Rampe. Mit dem Bus bin ich Montag gefahren, nach Barmbek. Aber Fuhlsbüttler Straße waren überall Baustellen. Das kommt man nicht durch. BH</p>
<p>Eine Barriere ist da, d.h. da ist dieser Ort fertig, hier geht es nicht weiter. (Barriere ist eine Grenze, eine Mauer.) Und Freiheit ist Liebe, dann ist man raus und fühlt sich besser … und kann die Schiffe sehen und alles. KB</p>
<p>&nbsp;</p>
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