<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Bücher &#8211; meinTestgelaende.de</title>
	<atom:link href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/buecher/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.meintestgelaende.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 21 Mar 2023 13:58:11 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.1</generator>

<image>
	<url>https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/06/cropped-unnamed-32x32.jpg</url>
	<title>Bücher &#8211; meinTestgelaende.de</title>
	<link>https://www.meintestgelaende.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Weiberdiwan</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2023/03/weiberdiwan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Isa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2023 13:58:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=15395</guid>

					<description><![CDATA[Der WEIBERDIWAN hilft Isa dabei, feministische Literatur zu finden. Darin kann sie sich “stundenlang verlieren”. Wir leben in einer Zeit, in der so viel Literatur produziert und publiziert wird wie noch nie zuvor. Inmitten dieses Überangebots ist es manchmal nicht so leicht, den Überblick zu behalten und gezielt nach qualitativen Texten zum Selberlesen oder Schenken]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der WEIBERDIWAN hilft Isa dabei, feministische Literatur zu finden. Darin kann sie sich “stundenlang verlieren”.</strong> <span id="more-15395"></span></p>
<p>Wir leben in einer Zeit, in der so viel Literatur produziert und publiziert wird wie noch nie zuvor. Inmitten dieses Überangebots ist es manchmal nicht so leicht, den Überblick zu behalten und gezielt nach qualitativen Texten zum Selberlesen oder Schenken zu suchen. Gerade wenn es um feministische Literatur geht, gibt es nicht genug Angebot an Plattformen, die sich gezielt mit der Verbindung von Feminismus und Literatur befassen und es den Leser*innen ermöglichen, ehrliche und unabhängige Meinungen zu Büchern zu bekommen. Ein Projekt, das sich genau das zur Aufgabe gemacht hat, ist der Weiberdiwan.<br />
Der Weiberdiwan ist eine feministische Rezensionszeitschrift, die vierteljährlich in Österreich erscheint. Seinen Ursprung hatte er vor circa 15-20 Jahren in der nicht mehr existenten Frauenbuchhandlung im 9. Wiener Gemeindebezirk.<br />
Das Konzept ist genauso einfach wie genial: Frauen, die sich für feministische Themen interessieren und eine Liebe zum Lesen haben, arbeiten als Redakteurinnen und Rezensentinnen im Kollektiv zusammen, um die in der Literaturszene durchaus unterrepräsentierten Bücher, die von Frauen geschrieben werden, zu lesen und kritisch aufzuarbeiten. Die Auswahl an Texten ist vielfältig und reicht von Sachbüchern über Belletristik bis hin zu Kinder- und Jugendliteratur.<br />
Bezahlung gibt es keine, dafür darf jede Rezensentin das Buch, für das sie sich entschieden hat, behalten. Das sichert eine neutrale Haltung zum Werk und garantiert, dass die Rezensionen keine bloßen Werbetexte, sondern ehrliche Auseinandersetzungen mit den Büchern sind. Zudem ist die Entschädigung in Buchform etwas, womit sich jede*r bibliophile Mensch gut arrangieren kann.<br />
Was im Endeffekt daraus entsteht, ist eine wunderschön gestaltete Zeitschrift, die die Leser*innen zum Stöbern anregt und inspiriert. Auf ihrer Webseite veröffentlicht die Redaktion die alten Ausgaben des Weiberdiwan zum Download als PDF. Daraus entsteht ein Archiv, in dem man sich (meiner eigenen Erfahrung nach) stundenlang verlieren kann. Somit wächst die Wunschliste an Büchern unaufhörlich.<br />
Die physische Version der Zeitschrift wird in ausgewählten Buchhandlungen in Österreich, Deutschland und der Schweiz erhältlich (die genauen Standorte sind ebenfalls auf der Webseite aufgelistet).<br />
<a href="https://weiberdiwan.at/">Ein Projekt von Frauen für Alle!</a></p>
<p>Wer sich noch näher mit dem Weiberdiwan befassen möchte, kann sich ebenfalls einen Radiobeitrag mit zwei Redakteurinnen anhören, der unter folgendem Link zu finden ist:<br />
<a href="https://cba.media/512857">https://cba.media/512857</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Guilty Pleasure</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2023/01/guilty-pleasure/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2023 13:25:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=15248</guid>

					<description><![CDATA[Lina nahm sich mit 16 vor, feministische Essays zu lesen. Sie nahm sich vor, das Kapital zu lesen, die Bibel und das dritte Geschlecht von Simone de Beauvoir. Sich zu bilden, ja das wollte sie. Jetzt ist sie 21, hat absolut nichts davon gelesen und verbringt ihre Tage mit ihrem wahren Interesse &#8211; Jugendbüchern.  Rückblickend]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lina nahm sich mit 16 vor, feministische Essays zu lesen. Sie nahm sich vor, das Kapital zu lesen, die Bibel und das dritte Geschlecht von Simone de Beauvoir. Sich zu bilden, ja das wollte sie. Jetzt ist sie 21, hat absolut nichts davon gelesen und verbringt ihre Tage mit ihrem wahren Interesse &#8211; Jugendbüchern. </strong><span id="more-15248"></span></p>
<p>Rückblickend betrachtet, war jede meiner Interessen voll Scham besetzt. Als ich 12 war, begann meine One Direction Phase. Mein Zimmer mit Postern zu bedecken war natürlich mega peinlich. Wenn mein Cousin jetzt sein Zimmer mit Fußballerplakaten bedeckt, ist das natürlich mega cool. Meine Musik war immer peinlich, meine Bücher waren immer peinlich und meine ganze Existenz natürlich auch. Doch Gendervergleiche bezogen auf sozial akzeptierte Interessen sind ein Thema für einen anderen Tag.<br />
Ich verspürte lange Scham, dass, anstelle mich weiterzubilden mit klassischen, feministischen Büchern, ich immer wieder zu den Büchern mit dem moralischen grauen dunklen Typen griff, der nicht nur eine Grenze überschritt. Die Wahrheit ist, dass ich keine Energie hatte auf schwere Literatur. Ja es ist ein Privileg, sich nicht damit beschäftigen zu müssen, was in anderen Ländern mit Frauen* rechten abgeht oder eben gar nicht geht. Ich hatte das Privileg ignorant zu sein. Ich hatte das Privileg mich zu entscheiden, mich nicht von anderen Lebensrealitäten herunterziehen zu lassen.<br />
Ich kam schon so kaum durch meinen Tag. Tagelang im Bett trauernd über einen Teil von mir, der nie ganz sein würde. Jetzt weiß ich, dass es komplett okay ist, psychische Krankheiten zu haben und manchmal nicht zu können. Früher war es die Scham nicht leistungsfähig zu sein. Nicht mal leistungsfähig zu sein ein Buch zu lesen, von dem ich annahm Ideale zu teilen.<br />
Ich sollte mich mehr mit Erfahrungsberichten von Frauen* beschäftigen, ich sollte, ich sollte, ich sollte.<br />
Wenn man in einer akademischen Laufbahn (fest)steckt, wird einem oft suggeriert, dass den Nachttisch bedeutende Romane schmücken sollten. Ich möchte meinem Leben entfliehen. Nicht rein gesogen werden mit Fachbegriffen die nie erklärt werden.<br />
Worum genau handeln diese Jugendbücher? Von Menschen, die auf ihre Stiefbrüder stehen, die in jemanden aus ihrer Gastfamilie in ihrem Au Pair Jahr verliebt sind oder den Schul Bad Boy. Es ist flach, banal und schnell durchgelesen. Kein tieferes Problem der Hauptcharaktere, als dass ihr Geliebter vielleicht zu böse ist. Oft das Motiv ihn ‚retten‘ zu können. Es ist furchtbar. Es ist furchtbar amüsant.<br />
Neben meinem Bett ist ein kleiner Stapel Klebezettel. Lila beutet ‚wtf ist los bei bei euch‘ oder anders ‚wie könnt ihr nur so klischeehaft sein‘ oder gar ‚sexistisch`. Das Buch ist meistens voll davon. Die Klebezettel nutze ich, um mich mit den Idealen auseinanderzusetzen und auf Instagram Content darüber zu machen, dass so etwas nicht in Ordnung ist im echten Leben oder dass es nun mal nie die eigene Aufgabe sein sollte jemand anders zu retten.<br />
Dieser Text soll nichts weiter aussagen, als dass es okay ist zu lesen was man möchte. Ich lese gerne Teenie Romane. Rege mich gerne in der kleinen Welt meines Schlafzimmers mit mir selbst darüber auf und verdrehe die Augen, wenn man alles regeln könnte in dem man drüber spricht. Es ist nichts literarisch Gutes oder Hohes aber ich mag es. Es ist nichts, was meine Augen öffnet und mich in geistige Höhen befördert. Aber neben Plenum und Diskussionen muss ich abschalten. Ich lese für mein Pleasure. Ohne Guilty. Sollen andere die Scham verspüren über das, was in meinem Schlafzimmer los ist.<br />
‚Ja ich bin es. Ich privilegierte weiße Frau, die über Bad Boy Ryan liest. Ich schäme mich nicht.‘<!--more--></p>
<p><strong>Mehr Texte von Lina findet ihr in ihrem Buch <a href="https://brimborium-verlag.de/linakloepper/">&#8222;Liebe und das Gegenteil&#8220;</a>.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ich zeriss ihn</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2022/08/ich-zeriss-ihn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Diana Podoynitsyn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2022 11:03:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=15012</guid>

					<description><![CDATA[Wir freuen uns mit Diana eine neue Autorin auf meinTestgelände begrüßen zu können. Diana ist &#8222;Russin, – und Deutsche. Rheinland-Pfälzerin mit wolgadeutschen Wurzeln. Postsowjetisch geprägt und eine Trierer Seele.“ Seit dem Kriegsbeginn in der Ukraine fühlt es sich für Diana an, als stände ihre Welt still. Halt findet sie in der Literatur und stellt euch]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir freuen uns mit Diana eine neue Autorin auf meinTestgelände begrüßen zu können. Diana ist &#8222;Russin, – und Deutsche. Rheinland-Pfälzerin mit wolgadeutschen Wurzeln. Postsowjetisch geprägt und eine Trierer Seele.“ Seit dem Kriegsbeginn in der Ukraine fühlt es sich für Diana an, als stände ihre Welt still. Halt findet sie in der Literatur und stellt euch daher den Roman „Die Lüge“ von Mikita Franko vor &#8211; darin geht es um ein Kind, welches bei seinem schwulen Onkel und seinem Freund aufwächst.</strong></p>
<p><span id="more-15012"></span></p>
<p>Mikita Franko wurde 1997 in Kasachstan geboren und lebt heute in Moskau. Er “versteht sich als Akyn, als kasachischen Volksdichter, der politische Themen behandelt”, heißt es in seiner Autorenbiographie. Sein Debütroman wurde 2020 veröffentlicht und erschien Anfang Mai 2022 nun unter “Die Lüge” in deutschen Buchhandlungen. Mich freut das sehr.</p>
<p>Seit dem 24. Februar 2022 scheint mir, als stünde die Welt still – jedenfalls meine. Ich habe das Gefühl, ich komme nicht mehr mit. Irgendwie geht alles weiter, immer mehr, aber ich sehe in mir Stillstand. Irgendwie jedenfalls. Denn auf der anderen Seite kreisen meine Gedanken fortwährend, eine Frage jagt die nächste: Ich bin Russin, – und Deutsche. Rheinland-Pfälzerin mit wolgadeutschen Wurzeln. Postsowjetisch geprägt und eine Trierer Seele. Wer bin ich dann in Zeiten wie diesen?</p>
<p>zwischen Pubertät und Depression</p>
<p>Frankos Roman entstand, weil er schreiben musste. Einzelne Passagen online veröffentlichte, als es in ihm tobte. Weil er nicht wusste, wohin sonst mit all dem, was raus muss. Die Begeisterung anderer über sein schriftstellerisches Talent inspiriert ihn dazu, seine Textfragmente zu bündeln. Daraus entstand “Die Lüge”, ein Roman, in dem wir Mikitas Kindheit und Jugend begleiten und Wahrheit und Fiktion auf eine Weise verschmelzen, die mein Herz höher schlagen und mich euphorisch schreien lässt.</p>
<p>Mikita wächst bei seinem schwulen Onkel Slawa und seinem Freund Lew auf. Wir begleiten Mikita dabei, zu erkennen, dass Lew nicht bloß ein guter Freund seines Onkels ist. In der Welt des Postsowjetismus, in die Mikita hineingeboren wurde, stellt Homosexualität etwas Undenkbares dar. Und doch zeigt Mikita schon im Kindergartenalter ein Reflexionsvermögen, das bei vielen älteren Menschen nicht vorzufinden ist: “Ich musste zugeben, dass man Aschenputtel durch einen Jungen ersetzen konnte, ohne den Handlungsverlauf groß ändern zu müssen. Oder den Prinzen durch eine Prinzessin. Aber wenn das wahr war, warum schrieben dann alle Schriftsteller nur über Jungs und Mädchen? Schriftsteller sind doch kluge Menschen, die müssen genau wissen, was wahr ist und was nicht.” (S. 23)</p>
<p>Diese Beobachtung der fehlenden Repräsentation queerer Menschen ist nicht die einzige Parallele, die zwischen Mikita und dem Autor Franko zu ziehen ist, – der nicht zuletzt aus dem Bedürfnis heraus, etwas an diesem Umstand zu ändern, “Die Lüge” publizierte. Franko zeigt, dass Queerness nicht vor der internalisierten Queerfeindlichkeit schützt, die wir dem heteronormativen Patriarchat zu verdanken haben, in dem wir leben.</p>
<p>“Es war, als stünde ich auf wackeligem Grund, der mich nicht tragen konnte. Und als wäre es nur eine Frage der Zeit, bis alles zusammenbrach.” (S. 187)</p>
<p>Mikitas Kernkonflikt besteht in dem Doppelleben, das er führt: Er darf niemandem erzählen, dass er zwei Väter hat, weil ihnen sonst das Sorgerecht entzogen werden kann. Was dieses Luftanhalten von Kindesbeinen an mit einem Heranwachsenden macht, erleben wir in “Die Lüge” hautnah mit und begleiten Mikita somit bei seinem Wachstums- und Reifeprozess. Wir erleben wie wütend er auf die queerfeindliche Gesellschaft ist, in der er lebt und wie er sich einer irrationalen Wut auf seine Eltern hingibt, weil er in ihrer Liebe den Grund für seine Unfreiheit ausmacht.</p>
<p>Es sind nicht zuletzt diese Momente des Ringens und Kämpfens, die Franko mit einer Alltagsnähe beschreibt, die berührt, betrifft und bewegt. Auch ohne in einer Regenbogenfamilie großzuwerden sind die Erfahrungen Mikitas kollektive Erlebnisse, die wir alle so oder so ähnlich früher oder später durchleben: Zu begreifen, dass Erwachsene qua ihres Erwachsenenstatus keine Superhelden und moralischen Vorbilder sind und Eltern Menschen sind, die mit jedem Tag des Elternseins mehr in ihre Elternrolle wachsen. Zu akzeptieren, dass wir in einer ungerechten Welt leben und die Macht haben, etwas mehr Licht in diese zu bringen.</p>
<p>zwischen Poetisieren und Politisieren</p>
<p>Frankos Charaktere sind ehrlich und authentisch – ebenso wie ihre Beziehungen. Mikita ist ebenso unperfekt wie seine Väter Slawa und Lew. Nicht zuletzt dadurch werden auch die noch unperfekteren Buchcharaktere wie der fast schon klassisch böse Mobber ebenso liebenswürdig wie Mikita, Slawa und Lew. Wir sehen die Fülle an Ecken und Kanten des Lebens, die Verantwortung eines jeden Einzelnen und die deterministischen Züge des Meisterwerks Leben. Die einzelnen Kapitel beschreiben Situationen, die nicht aus der Luft, sondern dem Leben gerissen wurden und sich verflechten lassen zu einem Bild, das besser als jedes andere zeigt, was Heranwachsen, Familie und Brückenschlagen heißt. Damit erinnert Franko an “Die jüngste Tochter” von Fatima Daas, das im französischsprachigen Original ebenfalls 2020 und in der deutschen Übersetzung letztes Jahr erschien, – ein ebenso empfehlenswertes Debüt.</p>
<p>Sie beide reihen sich an Elif Shafak an, die die Kunst des Poetisierens und Politisierens alltäglicher, kollektiver Erfahrungen der wahrhaftigsten Wirklichkeit mit jedem neuen Roman auf den Höhepunkt treibt – in absoluter Perfektion. Dadurch liest sich “Die Lüge” federleicht, auch wenn das Herz dauerschwer ist und eine Träne der nächsten folgt, während ich immer wieder vor mich hingrinse. Franko schafft es, dass ich mich in Mikita ein Stück weit selbst finde und Mikita in mir, obwohl seine Lebenswirklichkeit meiner nur in den wenigsten Punkten gleicht. Diese Fähigkeit macht Franko nicht nur zum literarischen Meister der Schreibkunst, einem Könner, der sein Handwerk genauestens beherrscht. Franko ist ein philosophisches Genie, vor dem ich nicht nur meinen Hut ziehen, sondern mich im Geiste verneigen will. Es bleibt zu hoffen, dass auch seine weiteren Romane ins Deutsche übersetzt werden und mehr Menschen in den Genuss seiner Geistes- und Schaffenskraft kommen.</p>
<p>Ich finde, es braucht das. Stimmen wie Franko sind diejenigen, die Gehör finden müssen – in Russland und der Welt. Gerade in Zeiten wie diesen. Denn Literatur hat Kraft.</p>
<p><a href="https://hoffmann-und-campe.de/products/58855-die-luege">Das Buch ist im Mai 2022 erschienen Verlag Hoffmann &amp; Campe.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Queere Bücher &#8211; meine Empfehlungen und die persönlichen Geschichten dahinter</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2022/05/queere-buecher-meine-empfehlungen-und-die-persoenlichen-geschichten-dahinter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Aurum]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 May 2022 09:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=14743</guid>

					<description><![CDATA[Nach Zeiten des Lockdowns und Ferien hat Amelie die Liebe für Bücher wiedergefunden. Für uns hat Amelie fünf Empfehlungen und persönliche Geschichten zu queeren Büchern geschrieben. Vielleicht ist auch für euch etwas dabei? Lockdown, Ferien und mein Englischlehrer. Die drei Faktoren, welche mich in den letzten Monaten dazu brachten nach langer Zeit freiwillig ein Buch]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach Zeiten des Lockdowns und Ferien hat Amelie die Liebe für Bücher wiedergefunden. Für uns hat Amelie fünf Empfehlungen und persönliche Geschichten zu queeren Büchern geschrieben. Vielleicht ist auch für euch etwas dabei?</strong></p>
<p><span id="more-14743"></span></p>
<p>Lockdown, Ferien und mein Englischlehrer. Die drei Faktoren, welche mich in den letzten Monaten dazu brachten nach langer Zeit freiwillig ein Buch in die Hand zu nehmen.<br />
Über Jahre hinweg verlor ich immer mehr meine anfängliche Liebe zu Büchern. Aus “Bücherwurm” wurde “Lesemuffel“ und ich verlor das Interesse. Doch das sollte sich ändern.</p>
<p><strong>„Girl Woman Other“ von Bernadine Evaristo (she/her)</strong><br />
Eines Tages lasen wir im Englischunterricht die Kurzgeschichte Megan/Morgen als Teil des Buches “Girl Woman Other”. Die Prämisse der Handlung: ein Blick in das Leben von 11 Schwarzen Frauen und einer nicht-binären Person (Morgen) zu verschiedenen Zeiten in England.<br />
Der Erzählstil weckte mein Interesse und ich wollte auch die anderen Geschichten lesen. Ich kaufte mir also das Buch und die Reise begann.<br />
An “Girl Woman Other”, von dem es mittlerweile auch eine deutsche Übersetzung (Mädchen, Frau, Etc.) gibt, begeisterte mich vor allem die Multiperspektivität. Dabei macht die Autorin einen sehr guten Job, die jeweiligen Lebenssituationen zu beschreiben, gerade auch bezogen auf die Sexualitäten, Beziehungen und Geschlechterrollen.<br />
Es ist zu beobachten, wie die einzelnen Geschichten aufeinander aufbauen und zum Schluss wie Puzzleteile ein Gesamtbild erzeugen.</p>
<p><strong>„Ich bin Linus“ von Linus Giese (er/ihm)</strong><br />
Um “Girl, Woman, Other” zu kaufen, besuchte ich einen ganz besonderen Buchladen. „She said books“ in Berlin Neukölln hat es sich zur Aufgabe gemacht, nur Bücher von Frauen oder queeren Autor*innen zu verkaufen. Lustigerweise kommt auch diese Empfehlung aus meinem Englischunterricht.<br />
Ich hatte ein sehr schönes Kauferlebnis und hab mich selten an einem Ort so wohl gefühlt. Linus ist selbst Buchhändler in diesem Geschäft und als ich via Insta mitbekam, dass er ein Buch veröffentlicht hatte, konnte ich nicht anders, als es zu kaufen.<br />
„Ich bin Linus“ ist eine Biografie, in welcher Linus uns seine Erlebnisse und Entwicklungen im Bezug auf das Trans-sein in Deutschland schildert. Oder wie er es selbst beschreiben würde, es geht darum, wie er der Mann wurde, der er schon immer war. Beim Durchleben der guten aber auch schlechten Ereignisse, lernen wir ihn auf sehr persönliche Art und Weise kennen. „Ich bin Linus“ zeigt in schönem Schreibstil das Leben von trans Personen in Deutschland und auch dessen Hindernisse. So wird zum Beispiel das immer noch aktive Transsexuellengesetz zu Recht kritisiert und versteckte Transphobie aufgedeckt.</p>
<p><strong>„I Wish You All The Best“ von Mason Deaver (they/them)</strong><br />
Ich konnte „she said“ an diesem ersten Besuch nicht verlassen, ohne vorher nicht noch impulsiv ein weiteres Buch zu kaufen. Die auf dem Buch vermerkten Hinweise des Personals leiteten mich schließlich zu „I Wish You All The Best“. Dass ich an der Kasse prompt für meinen guten Geschmack gelobt wurde, bestätigte mich in meiner Entscheidung.<br />
„I Wish You All The Best“ ist das erste Buch, mit nicht binärer Hauptfigur, auf das ich stieß. Dies alleine war eigentlich schon Kaufargument genug und ich wurde nicht enttäuscht. In dem Young Adult Roman begleiten wir Ben, welcher nach deren Outing als nicht binär von deren Eltern aus dem Haus geschmissen wird. Ben sucht Zuflucht bei deren älterer Schwester, mit welcher they viele Jahre keinen Kontakt hatte. Ben lernt langsam mit der neuen Situation und auch deren Angststörung zurechtzukommen. Gleichzeitig trifft they auf Nathan, welcher Ben unter die Arme greift und zusammen sieht die Zukunft gar nicht mal so grau aus. Der Mix aus ernsten Themen aber auch leichteren fröhlichen Szenen und Humor sorgt für ein schönes Gesamtbild.</p>
<p><strong>„Felix Ever After“ von Kacen Callender (they/them)</strong><br />
Ausgelöst durch „I Wish You All The Best“ fand ich mein Gefallen an queeren Young Adult Büchern und wollte unbedingt mehr davon lesen. Als ich also eines Nachmittags durch meinen lokalen Buchladen wanderte, fiel mein Blick auf „Felix Ever After“. Gerade die sichtbaren top-surgery Narben auf dem Cover bewegten mich dazu, den Klappentext zu lesen. Sofort fand ich Interesse daran und für die nächsten paar Wochen hielt es mich trotz beginnender Schule bei Laune.<br />
Mit fesselndem Schreibstil und einer Menge Fingerspitzengefühl wird das Leben des 17 jährigen Felix Love beschrieben. Eigentlich möchte er nur die Zeit mit seinem besten Freund verbringen, doch dann hängt im Flur seiner Schule plötzlich eine Ausstellung mit Fotos aus seiner Kindheit und dead name. Zusätzlich wird er von anonymer Person via Textnachrichten transphob beschimpft. Felix tut das einzig „logische“ und erstellt ein fake Profil um dem vermeintlichen Täter auf die Spur zu kommen. Dabei wird das eigentliche Vorhaben immer mehr von einem anderen Gefühl überschattet &#8211; ob das Liebe ist?<br />
Neben den diversen Charakteren hat mir besonders der sehr stilvolle Umgang mit Felix gender Identität gefallen. So wird zwar über seinen dead name gesprochen, jedoch nie selbst im Buch erwähnt. Außerdem wird gezeigt, dass nichts endgültig sein muss und auch trans Menschen ihr gender weiter überdenken dürfen. Mittlerweile ist das Buch auch unter gleichem Namen in Deutsch verfügbar.</p>
<p><strong>„Mona &#8211; Und täglich grüßt der Erzdämon“ von I. B. Zimmermann (sie/ ihr)</strong><br />
Ich muss zugeben, das letzte Buch auf dieser Liste passt nicht so zu den anderen. Aber trotzdem hat es seinen Platz verdient. Zur Abwechslung handelt es sich bei „Mona- Und täglich grüß der Erzdämon“ nicht um einen Buchhandlungsfund. Stattdessen hat die Autorin höchstpersönlich mein Interesse geweckt. Isabel auch bekannt unter den Künstlernamen „Honeyball“ und „Kritzelpixel“ ist Contentcreatorin, Künstlerin und vor allem ein sehr kreativer Kopf. Schon seit einigen Jahren verfolge ich ihre verschiedenen Projekte mit viel Freude und konnte auch dieses Buch kaum erwarten. Passend zu Halloween kam der Lesestoff handelnd von Hexen und Magie bei mir an.<br />
Das Urban Fantasy Buch liest sich ein wenig wie eine Sitcom und spielt in unserer Welt. Mit nur einem „kleinen“ Unterschied. Die magische Welt ist schon längst geoutet und niemanden interessiert es. Diese magische und doch manchmal sehr unperfekte Welt dürfen wir durch die Augen von Mona erleben. Sie ist Bewährungshexe und wacht nachts in einem Museum über magische Artefakte. Doch für sie ist das Zaubern vor allem eine Last, denn meist geht alles schief. Bester Beweis dafür ist der Erzdämon, den sie eigentlich nur einmalig beschwören wollte. Stattdessen taucht selbiger jedes Mal auf, wenn Mona sich unsicher fühlt und das ist nicht selten. Konflikte sind da vorprogrammiert. Wenn sich doch nicht noch andere Gefühle untermischen würden.<br />
Von dem heterosexuell wirkenden Hauptplot darf man sich dabei nicht täuschen lassen. Ob queere Vampire oder trans Skelette, das gesamte Buch strotzt nur so von Regenbögen. Zwar wird die Sexualität von Mona nie explizit erwähnt, zwischen den Zeilen lässt sich jedoch eine starke Tendenz zur Demisexualität bzw. dem Ace-Spektrum heraus lesen. Außerdem ist immer wieder das Konzept sehr fluider Geschlechter zu erkennen, welches auch stark von der ebenso genderfluiden Autorin beeinflusst ist.</p>
<p>All diese Werke haben mich dazu gebracht, dass mein Regal mittlerweile wieder prall gefüllt mit jeder Menge Bücher ist. Diese Bücher zeigen wie wichtig Repräsentation ist und wie divers der Büchermarkt sein könnte, wenn sich mehr Autor*innen daran ein Beispiel nehmen würden. Also schreibt mehr queere Bücher, damit ich sie lesen kann.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Inselgnome treibens bunt – ein punkig politischer Reiseroman&#8220;</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2022/02/inselgnome-treibens-bunt-ein-punkig-politischer-reiseroman-eine-rezension-von-siri_us/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Siri_us]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2022 07:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=14469</guid>

					<description><![CDATA[Eine Rezension von Siri_us. Siri_us ist neu auf mein Testgelände und hat für uns “Inselgnome treiben’s bunt” von FaulenzA gelesen und rezensiert. FaulenzA ist selber Autorin bei uns, neben der Musik widmet sie sich dem Bücherschreiben. Im Januar ist mit “Inselgnome treiben’s bunt” ihr zweites Buch erschienen, ein “punkig politischer Reiseroman”. Worum es in dem]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Eine Rezension von Siri_us. Siri_us ist neu auf mein Testgelände und hat für uns “Inselgnome treiben’s bunt” von FaulenzA gelesen und rezensiert. FaulenzA ist selber Autorin bei uns, neben der Musik widmet sie sich dem Bücherschreiben. Im Januar ist mit “Inselgnome treiben’s bunt” ihr zweites Buch erschienen, ein “punkig politischer Reiseroman”. Worum es in dem Buch, was Siri_us davon hält und ob ri es empfiehlt erfahrt ihr in der Rezension. Viel Spaß beim Lesen!</strong><span id="more-14469"></span></p>
<p>Gute Nachrichten! FaulenzA, die viele von euch, liebe Leser*innen von mein Testgelände, bestimmt für ihre Musik mit ausdrucksstarken Texten rund um Gender, Mental Health und alles, was mit dieser Gesellschaft sonst so nicht stimmt, kennen, schreibt auch Bücher. Bisher sind 2 davon Romane, eine Buchreihe: „Inselgnome auf der Walz“ ist der erste Teil, „Inselgnome treibens bunt“, der zweite Teil, ist vor kurzem erschienen [Januar 2022]<span style="color: #000000;"> und ich hatte die Ehre, es zu lesen, um eine Rezension zu schreiben. </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Ich muss zugeben, dass ich den ersten Teil nicht vorher gelesen habe, aber das ist auch nicht weiter schlimm. Im Buch wird zwar manchmal darauf verwiesen, aber die Geschichte versteht eins auch so und ganz zu Beginn gibt es, im Kapitel „Einleitung“, eine kleine Einführung, die treue Fans überspringen können und die „Neulinge“ wie mich ins Boot holt. </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Worum geht’s? </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Unter der Insel Helgoland, wie auch unter so manch anderer Insel, leben in gemütlichen Höhlen Inselgnome: Beneidenswerte Geschöpfe, denn „für sie ist es das Natürlichste der Welt, dass jeder Körper anders aussieht – und das damit keine Erwartungen an Kleidung und Rollenverhalten verbunden sind“. Außerdem leben sie in einer Gemeinschaft in der alle zusammen helfen, so gut sie können, um alle zu versorgen. Im Winter hocken sie, wie die meisten von uns Menschen auch, hauptsächlich drinnen, weil es draußen zu kalt und ungemütlich ist, um dort schöne Dinge zu tun. Da kann auch einem Gnom schon mal langweilig werden. Deswegen werden im Winter dann gerne Geschichten von sommerlichen Abenteuern geteilt. Und die Geschichten und Abenteuer eine Gruppe von Gnomen, nämlich Noti, Richard, Queckdu, Schmunzz und Schnappdu, hat FaulenzA in diesem Buch – und auch schon im vorherigen Teil – gesammelt. Mit Erlaubnis der Fünf natürlich! </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Im ersten Teil haben die Fünf die Band „Der Müll der letzten Tage“ gegründet und sind als Straßenmusiker*innen von Helgoland aus losgezogen, die Menschenwelt zu erkunden. In diesem Buch besuchen sie Kühlungsborn, Heiligendamm und die Insel Rügen. Vom Erkunden eines Geisterschlosses über politische Aktionen wie eine „Stink Pride Parade“, Auftritte der Crew inklusive lustiger, nachdenklicher und einfach nur schöner Songs und Geschichten, die sie ihrem Publikum bieten, bis hin zu tiefsinnigen Gesprächen über Themen wie Wahlfamilie und schwierige Kindheitserlebnisse dürfen wir Leser*innen die Gnome bei allen möglichen Abenteuern begleiten. Auch allerlei lustige Missverständnisse ergeben sich, wenn die Fünf die Denkweise der Menschen mal wieder so gar nicht verstehen &#8211; zum Beispiel, warum Nicht-Arbeiten-Wollen etwas Schlechtes sein soll &#8211; oder die Menschen die Gnome nicht verstehen und etwa Noti für ein Haustier halten. </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Dabei achten die Freund*innen stets auf ihre eigenen Grenzen und Bedürfnisse und die der anderen in der Gruppe, sei es, wenn eine etwas ängstlicher ist oder einer Zeit für sich allein braucht. Sie gehen auch vorbildlich damit um, wenn die Kommunikation mal im Vorfeld nicht so gut geklappt hat. Da können wir Menschen noch so manches lernen! </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Besonders lustig ist es, wenn FaulenzA sich zwischendrin zu Wort meldet und erklärt, dass sie an dieser Stelle beim Zuhören etwas mehr darauf bestehen musste, dass die Erzähler*innen bei der Wahrheit bleiben oder dass hier einige Details keine „Erlaubnis“ zur Weitergabe an die Menschen erhalten haben. </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Eine liebevolle, empowernde Gute-Laune-Geschichte für kleine und große Menschen, die sich eine bessere Welt erträumen und manchmal nicht so ganz verstehen, warum unsere Gesellschaft so ist, wie sie ist – mit schönen Zeichnungen zwischendrin! </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Allzu reinliche Artgenossen meiner Wenigkeit werden vielleicht das ein oder andere Mal etwas das Gesicht verziehen ;). Mit 307 Seiten in nicht allzu kleiner Schrift plus Bildern ist das Ganze sicherlich auch etwas für diejenigen unter Euch, die Lesen sonst eher nicht zu ihren Hobbies zählen! Und mit den politischen Inhalten könnt ihr das sicherlich auch als Schullektüre vorschlagen! Zumindest, wenn ihr einigermaßen linke Lehrer*innen habt, die kein Problem damit haben, wenn fiktive Charaktere – und selbstverständlich nur die! *zwinker zwinker* &#8211; ein Problem mit Polizist*innen und einigen menschlichen Regeln haben. </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Einziger Kritikpunkt: Die Formatierung enthält für meinen Geschmack ein bisschen wenig Absätze, was das Lesepausen-Machen und dann Wieder-Finden der Stelle, wo ich aufgehört hatte für mich ein wenig erschwert hat. Die Kapitel sind aber meist nicht allzu lang, sodass die Überschriften auch als „Pausenmarker“ genutzt werden können. </span></p>
<p><a name="_GoBack"></a> <span style="color: #000000;">Ich werde mir auf jeden Fall den ersten Teil auch noch kaufen und freue mich schon auf den angeteaserten dritten Teil. Eine herzliche Empfehlung von meiner Seite gibt’s für „Inselgnome treibens bunt“ von FaulenzA – da ist für jede*n und jede Stimmungslage was dabei! </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Viel Spaß beim Lesen wünscht </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Siri_us </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Faulenza: Inselgnome treibens bunt. Ein punkig politischer Reiseroman</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Asozialer Eigenverlag FaulenzA (AEF)</span></p>
<ol>
<li><span style="color: #000000;">Auflage 2022</span></li>
</ol>
<p><span style="color: #000000;">zu bestellen bei Springstoff: </span><span style="color: #0000ff;"><u><a href="https://www.springstoff.com/products/faulenza-inselgnome-treibens-bunt">https://www.springstoff.com/products/faulenza-inselgnome-treibens-bunt</a></u></span><span style="color: #000000;"> für 13 €</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
