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	<title>Gefühle &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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	<title>Gefühle &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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		<title>Wie es einmal war</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/01/15886/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sophie]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jan 2024 13:10:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ich würde so gerne sagen, dass alles ist, wie es war.“ – Sophie schreibt über den Liebeskummer der Person, die aufgehört hat zu lieben. Ich möchte dich nicht verlieren, aber vielleicht habe ich das schon. Dabei wünsche ich mir nur, dass es so ist, wie es einmal war. Du warst meine erste große Liebe mit]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Ich würde so gerne sagen, dass alles ist, wie es war.“ – Sophie schreibt über den Liebeskummer der Person, die aufgehört hat zu lieben.</strong><span id="more-15886"></span></p>
<p>Ich möchte dich nicht verlieren, aber vielleicht habe ich das schon. Dabei wünsche ich mir nur, dass es so ist, wie es einmal war.</p>
<p>Du warst meine erste große Liebe mit allem Drum und Dran: Herzklopfen, Schmetterlingen im Bauch, gemeinsame Urlaube und gemeinsame Haustiere – das komplette Paket. Die Vorstellung, dich für immer an meiner Seite zu haben, war eine der schönsten Dinge, die es gab. Jetzt fühlt sich alles so anders an und ich würde so gerne sagen, dass alles ist, wie es war.</p>
<p>Und dabei möchte dich nicht verlieren, aber vielleicht habe ich das schon.</p>
<p>Egal wie sehr ich es versuche, das Gefühl von früher kommt nicht zurück. So lange habe ich damit verbracht herauszufinden, was los ist. Warum ich nicht mehr sagen kann, dass ich dich liebe.</p>
<p>Ich möchte dich wirklich nicht verlieren, aber vielleicht hab ich das schon.</p>
<p>Natürlich fragst du, was mit mir los ist. Du bist ein wundervoller Mensch und ich zweifle keine Sekunde daran, dass du wahrscheinlich nicht mal sauer sein wirst, wenn ich irgendwann artikulieren kann, was mit mir los ist.</p>
<p>Ich möchte dich nicht verlieren, aber vielleicht hab ich das schon.</p>
<p>Eigentlich ist nichts anders. Du lachst auf die gleiche Weise, singst beim Kochen mehr oder weniger akkurat die gleichen Lieder und sprichst mit dem gleichen Leuchten in deinen Augen über Dinge, die dich glücklich machen. Es ist ein Gefühl der Ohnmacht, dass alles so vertraut und doch so anders ist.</p>
<p>Ich möchte dich nicht verlieren, aber ich glaube das hab ich schon.</p>
<p>Vielleicht ist es auch die Angst, allein zu sein. Zu wissen, dass du mich nicht mehr auf Familientreffen begleitest. Keine gemeinsamen Pläne für das kommende Wochenende zu haben, nicht mehr von meinen Eltern nach dir gefragt werden. Ich wünsche mir so sehr, dass es ist, wie es vorher war.</p>
<p>Ich möchte dich nicht verlieren, aber vielleicht hab ich das schon und ich kann nichts dagegen tun.<br />
.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Uneinschätzbar</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2023/07/uneinschaetzbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Luca]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jul 2023 09:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
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					<description><![CDATA[Luca poetisiert das Wechselbad von Gedanken und Gefühlen. Ich frage mich, was stimmt mit mir nicht. Benommenheit steigt auf, und der Kaffee in meinen Kopf. Der Gedankenfluss geht los und ich gehe mit. Will´ es aber nicht. Verträumt durch die Welt. Wie geht das weg? Ein Rausch. Der nächste. Benebeltes Ich. Kurz frei. Ein Bauchkribbeln.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Luca poetisiert das Wechselbad von Gedanken und Gefühlen.</strong><span id="more-15633"></span></p>
<p>Ich frage mich, was stimmt mit mir nicht. Benommenheit steigt auf,<br />
und der Kaffee in meinen Kopf.<br />
Der Gedankenfluss geht los und ich gehe mit. Will´ es aber nicht.<br />
Verträumt durch die Welt.</p>
<p>Wie geht das weg?<br />
Ein Rausch. Der nächste. Benebeltes Ich. Kurz frei.<br />
Ein Bauchkribbeln. Glücksgefühle. Sinne betäubt.<br />
Ich tanze alles weg. Alles ab. Alles raus.</p>
<p>Hab´ alles und doch hab´ ich nichts. Unfrei in der Freiheit.<br />
Gefangen in einer Wolke. Das System.<br />
Brauch eine Bestimmung, doch finde keine. Ich weiß jedoch eine. Meine.<br />
Ein Gedanke verschwendet, die inneren Sorgen verschwinden.</p>
<p>Mag sofort verschwinden.<br />
Mag die Sonne fühlen, den Wind spüren, das Wasser riechen. Mag mich auf mein Sein verlassen,<br />
es nie wieder hassen.<br />
Sauge alles auf, will alles abschütteln. Schöne Stimmen in meinem Kopf.</p>
<p>Schnell wieder verloren. Alles beim Alten.<br />
Werde ich jemals frei sein? Ich weiß es nicht.<br />
Doch eins ist klar.<br />
Es ist eben alles uneinschätzbar.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gefühle jagen in Schmertterlingsnetzen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2022/09/gefuehle-jagen-in-schmertterlingsnetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2022 12:51:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir haben heute ein neues Gedicht von Lina für euch. Sie fasst in romantische Bilder, wie es sich anfühlt, verliebt zu sein und dass das auch durch schlechte Tage trägt. Fang mir das Gefühl ein Von Küssen im Nacken Gehaucht und doch stets da Von Kaffeedates Mit dir und mir Die Münder an der Tasse]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir haben heute ein neues Gedicht von Lina für euch. Sie fasst in romantische Bilder, wie es sich anfühlt, verliebt zu sein und dass das auch durch schlechte Tage trägt.</strong><span id="more-15040"></span></p>
<p>Fang mir das Gefühl ein<br />
Von Küssen im Nacken<br />
Gehaucht und doch stets da<br />
Von Kaffeedates<br />
Mit dir und mir<br />
Die Münder an der Tasse<br />
Und Lippen sehr nah</p>
<p>Fang mir das Gefühl ein<br />
Von einer Autofahrt nach Mitternacht<br />
Orange von Lampen<br />
Freiheit von Innen<br />
Auf der Straße mit dir<br />
Ohne Ziel<br />
Doch Küsse im Nacken<br />
Lassen Zeit verrinnen</p>
<p>Fang mir das Gefühl ein<br />
Und halt daran gut fest<br />
Sodass an schlechten Tagen<br />
Du es in mich strömen lässt<br />
Denn auch mit verquollenen Augen<br />
Küss ich deine Lippen gern<br />
Der Mund voll Kaffee<br />
Das Ziel ganz fern</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum es sich nicht lohnt, das Handtuch zu werfen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/04/das-handtuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2018 07:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
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					<description><![CDATA[Schwäche und Überforderung sind in unserer Gesellschaft nur selten anerkannt. Leistung und Funktionalität stehen da schon eher im Mittelpunkt. Besonders als Mutter kann man nicht einfach sagen, man sei überfordert. Dann ist man ja in den Augen vieler schnell eine schlechte Mutter. Unsere Autorin Marie schreibt in diesem Text über Gefühle, die sie auf der]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schwäche und Überforderung sind in unserer Gesellschaft nur selten anerkannt. Leistung und Funktionalität stehen da schon eher im Mittelpunkt. Besonders als Mutter kann man nicht einfach sagen, man sei überfordert. Dann ist man ja in den Augen vieler schnell eine schlechte Mutter. Unsere Autorin Marie schreibt in diesem Text über Gefühle, die sie auf der Straße so nie aussprechen würde.</strong></p>
<p><span id="more-10537"></span></p>
<p>Als ich vor einigen Monaten realisiert habe, wie schwach man auf die Gesellschaft wirkt, wenn man, wie ich als junge Mutter, mal &#8220;nicht mehr kann&#8220; oder überfordert ist, habe ich mich hingesetzt und überlegt, weshalb so viele Menschen so unfassbar engstirnig denken.<br />
Traut man sich überhaupt noch, zuzugeben, dass man erschöpft ist, überfordert ist oder vielleicht sogar nachdenkt, etwas hinzuschmeißen?<br />
In meiner Nachbarschaft habe ich einige Male gehört, wie sich die ältere Generation über ihre erwachsenen Töchter und deren Nachwuchs unterhalten:&#8220; Die ist komplett überfordert, das hätte sie sich aber vorher überlegen können!&#8220;<br />
Wie bitte? Nun komme ich gerade mit zwei vollen Einkaufstaschen aus dem Supermarkt, schiebe den vollgepackten Buggy mit meinem müden, weinenden Sohn, der permanent versucht, rauszuklettern – und fühle mich ziemlich überfordert. Hätte ich mir das &#8220;aber vorher überlegen können&#8220;? Hätte ich machen können. Und dann? Setze ich deshalb kein Kind in die Welt, weil es nach einem Einkauf mal anstrengend sein könnte?</p>
<p>Ich schreibe jetzt etwas, was ich auf offener Straße nicht laut aussprechen sollte:<br />
Ich habe sehr oft keine Energie, Motivation oder Ausdauer mehr. Kranker Scheiß, was?<br />
Dabei meint man doch, sobald man ein Kind hat, ist man stark und unberechenbar, eine Maschine, die nur noch funktioniert.<br />
Seit ich Mutter bin, habe ich gelernt, dass ich zwar – man will es nicht glauben &#8211; weiterhin Emotionen und Bedürfnisse habe, diese aber, wenn sie ins nicht besonders positiv sind, Probleme bereiten. Ich würde mich dann lieber zurückziehen.<br />
Aber wem hilft es, wenn ich dem nachgebe? Ich würde mich festbeißen und vielleicht nicht mehr herausfinden. In ein Loch fallen.<br />
Warum schreibe ich so offen darüber? Weil es nichts Schlimmes ist.<br />
Weil es jedem Anderen manchmal genauso geht. Manchmal geht es einem ganz lange so, manchmal ist das aber auch schnell wieder vorbei.<br />
Deshalb ist das etwas ganz normales, ein ganz normales Gefühl, ein ganz normales &#8220;Mit den Kräften am Ende sein&#8220;.<br />
Nur, wer sich genau das eingesteht, dass auch das mal passieren kann, lebt. Wenn man es unterdrückt, nicht zugibt, versucht, perfekt zu sein, ist innerlich sicher nicht erfüllt, setzt sich selbst unter Druckt.<br />
Ich bin manchmal ganz stark überfordert. Weil dann mein Bedürfnis, einfach nur ein eigener, unabhängiger Mensch zu sein, überwiegt. Dann will ich nicht mehr. Dann ist eine Grenze erreicht und ich könnte auf der Stelle das Handtuch werfen. Und zwar ganz weit weg.<br />
Ich stelle alles infrage, halte mich für eine beschissene Mutter, weil ich nicht vierundzwanzig Stunden am Tag hochmotiviert und dauerbespaßend durch die Gegend hüpfen kann, permanent lachen kann, mich das zehnte Mal in Folge darüber freuen kann, wenn mein Sohn etwas Tolles macht. Denn das tut er. Er macht ganz tolle Dinge, die ständig mein Herz erfüllen.<br />
Auch wenn ich meine Grenze erreicht habe.</p>
<p>Eine Grenze zu erreichen, überfordert zu sein, bedeutet, keine Kapazität mehr zu haben, keinen Aufwand mehr zu betreiben oder etwas zu tun, was aktuell nicht seinem eigenen Bedürfnis entspricht. Es bedeutet nicht, aufzugeben. Wenn man aufgibt, wirft man das Handtuch und geht. Und wie ich oben geschrieben habe &#8220;Dann ist eine Grenze erreicht und ich könnte auf der Stelle das Handtuch werfen.&#8220; Ja, auch ich denke das manchmal.<br />
Wichtig ist dann, zur Ruhe zu kommen.<br />
Zeit zu haben, dieses Chaos wieder ordnen zu können.<br />
Denn wir werfen nicht einfach das Handtuch, was unser Leben ist. Das wirft man nicht einfach weg. Denn was haben wir dann? Wahrscheinlich erstmal nicht viel.<br />
Ist es das wert?<br />
Oder ist das, was wir haben, das, was wir uns aufgebaut haben, mehr wert?<br />
Die Mühe wert, auch in schlimmen Zeiten an unser Herz zu glauben und uns daran zu erinnern, WIESO wir hier stehen.<br />
Weil wir uns so entschieden haben.<br />
Weil wir es wollten.<br />
Weil wir dieses Leben in guten Phasen sehr, sehr lieben. Und in schlechten Phasen kein Bock mehr auf nichts haben. So ist das. Bei mir und bei Dir. Und das ist gut so.</p>
<p>So kann es uns ins verschiedenen Situationen gehen. Ob man eine Beziehungskrise durchlebt, Verantwortung zu tragen hat, einen Beruf ausübt, zur Schule geht, einfach immer.</p>
<p>Das Leben ist nicht einseitig. Man könnte meinen, ein Leben ist einseitig, wenn ein Mensch die Schule beendet, einen Beruf lernt und den Rest seines Lebens die selbe Arbeitsstelle hat.<br />
Aber – und darauf möchte ich hinaus – es geht mir nicht um das, womit wir unseren Tag verbringen.<br />
Es geht mir um das Innere. Unser Herz, unsere Gefühle, unsere Emotionen, unsere Gedanken. DAS ist nicht einseitig und prägt unser Leben. Darauf baut es sich auf. Darauf, was wir in uns haben an Emotionen.<br />
Denn auch ein Mensch, der seit zwanzig Jahren den selben Beruf Tag für Tag ausübt, hat kein einseitiges Leben, wenn er, wie wir alle, Phasen durchlebt, in denen er zu Tode betrübt ist, oder so glücklich, dass er auf Wolken zur Arbeit schwebt.<br />
Wir kennen das ALLE!<br />
Niemand ist damit allein.<br />
Und trotzdem fühlen wir uns oft furchtbar allein, nicht wahr?<br />
Weil leider niemand in unseren Kopf schauen &#8211; und unsere Gefühle ändern kann, um uns aus dieser Phase zu befreien.<br />
Das tun wir ganz alleine, wir befreien uns von ganz allein, indem wir Hoffnung haben.</p>
<p>Das ganze Leben besteht also aus Überforderung, aus Antriebslosigkeit, aus Hoffnungslosigkeit, aus Phasen fehlender Motivation, die uns verleiten, uns für einen Versager zu halten.<br />
Das Leben besteht aus Wut, auf uns selbst und auf Andere, aus Trauer, aus Trennungen, aus Kummer.<br />
Wir verschließen uns, weil wir nicht mehr wollen.<br />
Wir machen einfach zu.<br />
Keine Lust mehr.<br />
Komplett überfordert.<br />
Zu viel Alltag, zu viel Arbeit, zu viel Erwartungen. Erwartungen an uns selbst und von anderen. Von all den Erwartungen an das Leben enttäuscht, jedoch diese Enttäuschung erwartet.<br />
Wir können nicht mehr.<br />
Es ist alles zu viel.<br />
Ist das MEIN Leben?<br />
Wollte ich das je so, wenn ich nun nicht mehr kann? Natürlich kann man nicht glauben, dass der Weg richtig war. Nicht, wenn man an seiner Grenze ist. Dann ist alles falsch, was man je getan hat. Dann ist man selbst falsch. Falsch und alleine und niemand versteht einen. Niemand versucht, einen zu verstehen.<br />
Niemand kümmert sich um Dich, weil alle anderen klarkommen und alles auf die Reihe bekommen, während Du selbst eingehst.</p>
<p>Ein Teufelskreis. Die Anderen kriegen alles hin, während man selbst anscheinend versagt. Niemandem fällt auf, dass diese Phase, die man gerade erlebt, für jemand Anderen aktuell eine ganz tolle, erfolgreiche Phase ist, die aber auch umschlägt und auch die Person plötzlich nicht mehr kann, wenn DEINE Kraft wieder da ist und Du voll durchstartest.<br />
Dann bist Du der, der anscheinend alles super schafft, während der Andere glaubt, aufgeben zu müssen.<br />
JEDER hat Phasen.<br />
Gute und Schlechte.<br />
Wenn Du eine schlechte Zeit hast, hat jemand anderes gerade eine sehr gute Zeit. Und umgekehrt. Vergiss das nicht.<br />
Das Leben kann megamäßig beschissen sein.<br />
Für jeden.<br />
Aber so hoffnungslos wir uns fühlen, während wir aufgeben, hat bereits ganz tief innen wieder etwas Neues begonnen.<br />
Wir erinnern uns.<br />
Es muss nur etwas Vertrautes passieren und wir freuen uns, lachen und erinnern uns. Und dann ist sie wieder da. Die schöne Seite des Lebens. Wir haben sie einfach aus unserem Herzen geholt.</p>
<p>Wie beschreibe ich die schöne Seite des Lebens? Ganz einfach. Ich erinnere mich kurz, was ich in der letzten Zeit, wenn es manchmal auch nur Tage oder Wochen waren, erlebt habe.<br />
Die schöne Seite besteht aus Höhen, in denen man wunschlos glücklich ist, aus wochenlanger Motivation, aus plötzlicher Energie, woher die auch immer kommen mag, aus langanhaltender Ausdauer, dass das Leben perfekt erscheint, weil man alles ohne viel Aufwand schafft.<br />
Außerdem besteht die schöne Seite des Lebens aus ganz viel Spaß, stundenlangem Lachen, aus Zeit und aus Liebe. Zu wissen, man wird gebraucht, zu spüren, dass es ein Kind gibt, das zu mir hoch schaut, von mir lernt.</p>
<p>Das alles sind wunderschöne Dinge, die wir während der schönen Seite des Lebens erleben, die sich wiederholen.<br />
Und das ist das Wichtige, dass man genau daran glaubt, sich daran festhält: Sie wiederholen sich. Immer und immer wieder.<br />
Mal variiert die Länge der Phasen, aber sie kommen immer wieder.</p>
<p>Das ist LEBEN.<br />
Diese Dinge halten uns aufrecht, geben uns Hoffnung, geben Kraft, weiterzumachen und optimistisch zu bleiben.<br />
Bestärken uns, dass es richtig ist.<br />
Das WIR richtig sind, das unser Leben richtig ist.<br />
Das wir in die richtige Richtung gehen und alle Steine und Hindernisse mal ganz einfach zur Seite schieben können, aber auch mal zu zweit anpacken muss und einen fetten Stein aus dem Weg räumt. Damit unser Weg wieder frei ist und wir weitergehen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier könnt ihr einen weiteren Text von Marie <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/01/mein-babyalltag-mit-22/" target="_blank" rel="noopener"><strong>über ihre Mutterschaft</strong></a> lesen.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier einen Text von Sarah zu <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/02/feministische-erziehung/" target="_blank" rel="noopener"><strong>feministischer Erziehung von Jungen</strong></a>.</span></li>
</ul>
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