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		<title>meinTestgelände Jugendevent in Berlin 2022</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2021 12:02:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
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					<description><![CDATA[Das meinTestgelände Jugendevent in Berlin. Sei dabei! MeinTestgelände möchte dich zu einem zweitägigen Jugendevent nach Berlin einladen. Lerne neue Menschen kennen und genießt gemeinsam Jugendkultur in der Hauptstadt. Das Jugendevent ist offen für alle zwischen 18 bis 27 Jahre und deine Teilnahme ist völlig kostenlos. Auf geht&#8217;s! +++Die Workshops sind ausgebucht, Anmeldungen nur noch für]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das meinTestgelände Jugendevent in Berlin. Sei dabei!<br />
</strong>MeinTestgelände möchte dich zu einem zweitägigen Jugendevent nach Berlin einladen. Lerne neue Menschen kennen und genießt gemeinsam Jugendkultur in der Hauptstadt. Das Jugendevent ist offen für alle zwischen 18 bis 27 Jahre und deine Teilnahme ist völlig kostenlos. Auf geht&#8217;s!</p>
<p><strong>+++Die Workshops sind ausgebucht, Anmeldungen nur noch für die Warteliste möglich.+++</strong></p>
<p><strong>Anmeldung unter: <a href="mail@meintestgelaende.de">mail@meintestgelaende.de</a></strong></p>
<p><span id="more-13136"></span></p>
<p><strong>Was?</strong> Workshops im Archiv der Jugendkulturen.<br />
Wir starten am 2.3 mit einem Graffiti Spaziergang für alle.</p>
<p><strong>Workshops:</strong><br />
• Von Disco zu House zu Techno &#8211; Can you feel the bass?<br />
• Comic und Manga<br />
• HipHop / Rap</p>
<p><strong>Wann?</strong> Anreise abends am 1.3 (oder morgens 2.3) // Workshops am 2.3 + 3.3<br />
<strong>Wo?</strong> Berlin, Nähe Mehringdamm im Archiv der Jugendkulturen<br />
<strong>Wer?</strong> Alle die Lust haben von 18 bis 27 Jahren und das mT Team</p>
<p>Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung werden natürlich von meinTestgelände für dich übernommen. Du wirst in einem Ein- oder Zweibettzimmer im Metropol Hostel untergebracht. Deine Fahrtkosten werden im Nachhinein von uns erstattet. Hebe dein abgestempeltes Zug- oder Busticket gut auf.</p>
<p>Wichtig: Beim Event ist 2G angesagt! Du brauchst einen Nachweis über deinen Impfstatus und täglich werden Tests durchgeführt – Ungeimpfte mit ärztlichem Attest entsprechen 2G, müssen am Anreisetag aber einen tagesaktuellen Test vorweisen.</p>
<p>Wenn du deine Teilnahme anmeldest, teile uns gleich mit, bei welchem der 3 Workshops du mitmachen möchtest. Ein Workshop erstreckt sich jeweils über die zwei Tage.</p>
<p><strong>Zeitplan:</strong><br />
2.3<br />
9.00 oder 10.00 Uhr: Graffiti Spaziergang, alle die schon angereist sind, gehen auf einen Streifzug durch Kreuzberg<br />
12.00 &#8211; 16.00: Workshops</p>
<p>3.3<br />
9.00 &#8211; 16.00 Uhr: Workshops</p>
<p><strong>Beschreibung der Workshops<br />
</strong>Der 2.3 startet morgens mit dem Graffiti Spaziergang, danach besuchen alle die Workshops, die sie jeweils ausgesucht haben.</p>
<p><strong>Spaziergang zum Thema Street Art/Graffiti</strong><br />
Auf unserem Streifzug durch Berlins dichtbemaltesten Bezirk Kreuzberg gehen wir ungewöhnlichen Spuren nach, die sich an Mauerwerken und Hausfassaden befinden. Dabei stoßen wir auf kunstvolle Scherenschnitte, Schablonen, handbemalte Sticker, Throw-Ups und Tags. Wir vollziehen die Entstehung des Graffiti-Writings aus New York und Philadelphia genauso nach wie die politischen Wurzeln des Schablonen-Graffitis. Am Beispiel Kreuzberger Bilder lernen wir die historischen Hintergründe unterschiedlichster Formen urbaner Kunst kennen – von illegal gekachelten Mosaikbildern bis hin zu aufwändigen 3DInstallationen. Wie liest man Graffiti und was bedeuten die vielen Namen? Kunst oder Schmiererei? Wer verbirgt sich hinter den rätselhaften Botschaften? Was ist die Motivation der Maler_innen? Und welche Techniken wurden benutzt? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es hier!</p>
<p><strong>Von Disco zu House zu Techno &#8211; Can you feel the bass?</strong><br />
1975, Berlin: Kraftwerk spielen als erste Band ein Album nur mit elektronischen Instrumenten ein. Dieses lassen sie live von vier Robotern auf der Bühne präsentieren. 1977, New York City: Larry Levan mixt als DJ in seiner legendären Diskothek Paradise Garage die Instrumentalpassagen seiner Platten ineinander und legt damit einen Grundstein für die House Music. 1980, Detroit: Juan Atkins, Kevin Saunderson und Jeff Mills verfremden afroamerikanische Rhythmen, Salsa und Diskoelemente, unterlegen ihre Musik mit dem Rhythmus eines Drumcomputers und schaffen so einen völlig neuen Sound, der unter dem Namen Techno berühmt wird. In den 1990er-Jahren entsteht eine neue musikalische und soziale Bewegung, die Millionen von Menschen weltweit begeistert. Techno, House und Clubkultur wurden aber auch immer wieder genutzt, um für ein selbstbestimmtes Leben zu demonstrieren und Rassismus, Homophobie und Geschlechterfragen zu thematisieren. Der Vortrag/Workshop erarbeitet die musikalische und soziale Geschichte dieser basslastigen Bewegung. Im praktischen Workshop-Teil werden die Grundlagen des DJings im House und Techno vermittelt.</p>
<p><strong>Comic und Manga</strong><br />
Comics und deren japanische Variante, Mangas, sind heute mehr denn je ein wichtiges Ausdrucksmittel und Bezugssystem vor allem für Jugendliche. In Japan gibt es Mangas für alle erdenklichen Zielgruppen, die hier er-scheinenden Hefte richten sich aber zumeist an Teenager und lassen sich dem Romance- oder Action/Fantasy/Science Fiction-Genre zurechnen. In oft mehrere tausend Seiten umfassenden seifenoperartigen Serien finden sich auch sensible Geschichten zu Themen wie gleichgeschlechtliche Liebe oder pubertäre Identitätsfindung. Parallel dazu haben sich sogenannte „Graphic Novels“ als ernstzunehmende Ausdrucksformen zwischen Literatur und Bildender Kunst etabliert. Die bekanntesten sind wohl der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Holocaust-Comic „Maus“ und „Persepolis“, die Autobiografie der Iranerin Marjanne Satrapi. Kurzum: Die heutige Comic-Kultur ist ein Erzählmedium ohne inhaltliche oder stilistische Grenzen, ähnlich wie die Literatur oder der Film. In einer immer stärker von Bildschirm-Medien dominierten Welt machen Kinder und Jugendliche oft ihre ersten Lesefreude-Erfahrungen mit Comics und Mangas. Als Ausdrucksform besteht die Attraktivität für Jugendliche vor allem darin, dass kein anderes erzählerisches Bildmedium die Möglichkeit bietet, eigene Ideen und Geschichten so direkt umzusetzen und zu veröffentlichen. Dementsprechend existiert eine sehr offene, international vernetzte Comic-Fanzine-Szene, in der die meisten der heute wichtigen Comic-Autor_innen angefangen haben. Im Vortrag wird die Geschichte des Mediums besprochen und die Vielfalt an Stilen und Themen präsentiert. Daraufhin werden grundlegende Techniken des Erzählens (Drei-Akt-Struktur etc.) erläutert, gefolgt von einigen Tricks und Tipps zur Umsetzung in Comicform. Diese Erkenntnisse versuchen wir dann im Workshop umzusetzen, indem wir gemeinsam spielerisch zu einem vorgegebenen aktuellen Thema Charakter und Geschichten entwickeln. Diese Geschichten werden dann gemeinsam in einem kopierten „Mini-Comic“-Heft zusammengestellt, wovon alle Teilnehmer_innen ein Exemplar erhalten.</p>
<p><strong>HipHop/Rap</strong><br />
Dieser kulturhistorische Musik-Workshop befasst sich mit den Wurzeln der HipHop-Bewegung am Beispiel Rap/Sprechgesang. Nach einer kurzen audiovisuellen Einführung in das Thema und einigen praktischen Rhythmus-, Reim- und Dynamik-Übungen bekommst Du die Gelegenheit, einen eigenen Raptext zu verfassen. Die Ergebnisse werden individuell vor der Gruppe präsentiert und diskutiert. Diese Workshop-Einheit wird mit einer spontanen, professionellen Musikaufnahme/CD-Produktion abgerundet. Du erhältst eine Kopie des aufgenommenen Songs! Inhalt dieses Workshops ist eine eigene, kreative Auseinandersetzung mit dem Thema Rap sowie eine kritische Betrachtung gängiger, medialer Klischees dieses Musikgenres.</p>
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