<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Grenzen &#8211; meinTestgelaende.de</title>
	<atom:link href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/grenzen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.meintestgelaende.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 04 Feb 2026 14:50:53 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.1</generator>

<image>
	<url>https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/06/cropped-unnamed-32x32.jpg</url>
	<title>Grenzen &#8211; meinTestgelaende.de</title>
	<link>https://www.meintestgelaende.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Vielleicht ist auch eine Option</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2026/02/vielleicht-ist-auch-eine-option/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Phuong]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 09:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=17296</guid>

					<description><![CDATA[Nein sagen gilt als klar. Ja sagen als verbindlich. Doch was, wenn dazwischen etwas liegt? Phuong denkt Grenzen neu, zwischen Politik und Alltag, Beziehung und Selbstschutz. Über Macht, Nähe und das unterschätzte „Vielleicht“ in einer Welt, die eindeutige Antworten verlangt. Es gibt verschiedene Formen, Nein zu sagen, sagen sie. Es gibt Grenzen, die starr sind]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nein sagen gilt als klar. Ja sagen als verbindlich. Doch was, wenn dazwischen etwas liegt? Phuong denkt Grenzen neu, zwischen Politik und Alltag, Beziehung und Selbstschutz. Über Macht, Nähe und das unterschätzte „Vielleicht“ in einer Welt, die eindeutige Antworten verlangt.</strong><span id="more-17296"></span></p>
<p>Es gibt verschiedene Formen, Nein zu sagen, sagen sie. Es gibt Grenzen, die starr sind wie rassistische Migrationsmaßnahmen an den EU-Außengrenzen. Es gibt Grenzen wie: Hier darfst du nicht einreisen. Dann gibt es Grenzen, wie die, die zwischen Kleingärtnern als Holzzäune verkleidet sind, tief genug, dass Mensch auf die andere Seite komplett blicken kann. Zwar ist diese Art von Grenze eine Illusion, hat sie Wirkung und kann sogar zu Konflikten führen, wenn die unsichtbare Linie überschritten wird.</p>
<p>Meine Therapeutin sagt mir, dass unsere Grenzen verschiedene Töne, Geschmäcker und Bilder haben können, wie zum Beispiel in Form einer Wiese mit Schmetterlingen oder wie ein Stachelzaun. Dass Nein sagen und Grenzen setzen nichts Schlimmes sei und wir das lernen können.</p>
<p>Dann höre ich Eltern oft sagen: <em>„Manchmal wollen wir nicht Nein sagen, aber wir müssen, zum Wohle des Kindes. Es muss nun mal zu einer bestimmten Zeit schlafen gehen.“</em> Heißt das also, dass Grenzen per se nichts Schlimmes sind, obwohl das Kind weint und traurig ist, weil es nicht länger spielen darf?</p>
<p>Ich denke daran, wer das Recht hat, eine Grenze zu setzen und zu sagen: Bis hier und nicht weiter. Was braucht es, um so etwas sagen zu können, und wie kann man darauf vertrauen, dass Menschen diese Grenzen respektieren? Ich frage mich, was die Intention von Grenzen ist, wann sie notwendig sind und wann sie obsolet werden.</p>
<p>Und was passiert, wenn Grenzen trotzdem überschritten werden? Muss man erst zu weit gehen, um zu wissen, dass es zu weit war? Nicht jedes Nein wird gehört oder respektiert. Wer glaubt, die Welt sei kein schlimmer Ort, lebt ein zu gutes Leben ohne viele Einschränkungen.</p>
<p>Tagtäglich begegnen wir Situationen, die wir uns nicht aussuchen. Die Verkäuferin bei Aldi ist schnippisch. Der Mann in der Straßenbahn hört nicht auf, dich anzustarren. Freund*innen reden nur über ihren Liebeskummer, ohne nach dir zu fragen. Auf der Arbeit ist deine Chefin passiv-aggressiv. Menschen projizieren ständig etwas auf dich – auf dein Gender, deine Herkunft, dein Auftreten.</p>
<p>Während in den Nachrichten über humanitäre Krisen berichtet wird, setzt die Welt klare Grenzen bei Konsumentscheidungen, aber nicht bei Kriegsverbrechen. Gleichzeitig versuchen viele, People-Pleasing-Muster aufzubrechen, weil sie merken, dass sie die Bedürfnisse anderer ständig über ihre eigenen stellen.</p>
<p>Es ist schwer, die eigenen Grenzen zu erkennen, wenn man dafür bestraft, belächelt oder als zu sensibel abgestempelt wurde. Grenzen setzen kann zu Ausschluss führen. Und doch gibt es Unterschiede: Einschränkungen, die wir nicht kontrollieren können. Äußere Zwänge wie Termine. Momente, in denen wir lügen, um uns oder andere zu schützen.</p>
<p>Ein Nein kann sich wie Ablehnung anfühlen. Oft geben wir dem Wort zu viel Gewicht. Vielleicht, weil wir nie gelernt haben, es auszusprechen, ohne Schuldgefühle zu haben. Manchmal fühlt es sich sogar gefährlich an.</p>
<p>Doch es gibt viele Arten, Nein zu sagen: <em>„Ich weiß noch nicht.“</em> Später antworten. Den Raum verlassen. Die Energie nicht erwidern. Kontakt abbrechen. <em>„Stopp. Hör auf. Das reicht.“</em></p>
<p>In Beziehungen wird es noch komplizierter. Wie fühlen sich Grenzen zwischen Freund*innen und Liebenden an? Was hat das alles mit Liebe zu tun? Bedeutet Liebe, immer verfügbar zu sein? Immer ein enthusiastisches Ja?</p>
<p>Vielleicht nicht. Vielleicht sind wir mehr als Ja oder Nein. Vielleicht sind wir auch ein Zögern, ein Unsichersein, ein Noch-nicht. Manchmal braucht es andere Worte. Manchmal Zeit. Manchmal den Mut, den Zwischenraum auszuhalten.</p>
<p>Grenzen zu haben heißt nicht, weniger zu lieben. Es heißt, ehrlich zu sich selbst und zu anderen zu sein. Zu wissen, wann wir Ja meinen, wann Nein – und wann wir einfach noch keine Antwort haben.</p>
<p>Zwischen dem Ja, das Nähe sucht, und dem Nein, das Nähe ermöglicht, liegt vielleicht ein Raum, in dem wir nicht alles sofort wissen müssen.</p>
<p><strong>Vielleicht ist das genug. Für jetzt.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Willkommen bei einer neuen Folge von: Grenzen setzen!</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/02/willkommen-bei-einer-neuen-folge-von-grenzen-setzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AMS]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Feb 2024 11:58:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=15914</guid>

					<description><![CDATA[AMS nimmt uns weiter mit auf ihre Mission: Grenzen setzen! Im aktuellen Text beschreibt AMS eindrücklich, wie Kraftlosigkeit zu Krankheit und auf Dauer zu einer Notwendigkeit führen kann, Grenzen neu zu definieren &#8211; und wie schwer das ist. Manchmal ist das dann einfach so. It’s a funny old world. Manchmal, wenn man so macht und]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>AMS nimmt uns weiter mit auf ihre Mission: Grenzen setzen! Im aktuellen Text beschreibt AMS eindrücklich, wie Kraftlosigkeit zu Krankheit und auf Dauer zu einer Notwendigkeit führen kann, Grenzen neu zu definieren &#8211; und wie schwer das ist.</strong> <span id="more-15914"></span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: large;"><b>Manchmal ist das dann einfach so.</b></span></p>
<p align="justify"><span lang="en-US">It’s a funny old world. </span>Manchmal, wenn man so macht und tut, dann merkt man gar nicht was man so macht und tut. Und dann, irgendwann, wenn es nicht mehr geht, dann merkt man es. Wenn man zum Beispiel krank ist. Oder wenn man trauert, gelähmt ist. Manchmal gehen Krankheit oder Trauer nach einer gewissen Zeit wieder weg. Aber manchmal auch nicht. Und dann bleibt sie, die Krankheit. Nistet sich ein. Wird chronisch. Eine überproduzierende Schilddrüse. Ein kaputter Zahn. Eine Depression. Für eine Grippe, da wird man krankgeschrieben, man bleibt zu Hause und die Leute schreiben: Gute Besserung! Werd schnell wieder gesund! Bleib zu Hause, nimm dir Zeit! – und dann nach einer oder 2 Wochen, da soll man dann wieder auf der Arbeit auftauchen. Man soll wieder in die Uni gehen. Man soll wieder Freunde treffen. Kein Problem. Aber wenn eine Krankheit chronisch ist, wenn sie sich in Mark und Bein eingefressen hat und einen einfach nicht mehr loslässt, dann muss man lernen damit zu leben. Man kann nicht dagegen ankämpfen. Man muss die Tür ein Stück aufmachen und sagen: Hallo Krankheit, wir gehen wohl ein Stück zusammen. Und weil du jetzt hier bist, kann ich ein paar andere Dinge nicht mehr machen. Meine Grenzen verschieben sich jetzt wohl. Weil ich mich nicht mehr nur auf mich, sondern auch auf dich konzentrieren muss.</p>
<p align="justify">Das Problem ist nur, manche Krankheiten sind von außen gar nicht zu erkennen. Wie ein kaputter Zahn oder eine zu aktive Schilddrüse, eine leichte bis mittlere Depression oder eine Angststörung. Und weil man sie nicht sieht, fragt niemand: oh, wie geht es dir heute? Nein, die Menschen erwarten, dass man genauso viel leistet, wie die Menschen, die eben keine Zahn- oder Schilddrüsen- oder Depressions- und Angstprobleme haben. Aber dem ist nicht so. Nein! Man steckt doppelt so viel Energie in die kleinen Dinge, wie andere Leute.</p>
<p align="justify">Und es gibt manchmal kein Ende in Sicht. Zum Beispiel bei Trauer. Manchmal geht die Trauer nach 3 Monaten. Zumindest ist das wohl ungefähr der Zeitpunkt, an dem die Menschen aufhören zu fragen, wie es denn so geht. Das ist dann wohl der Zeitpunkt, an dem man wieder arbeiten gehen sollte. An dem man wieder daten sollte. An dem man nicht mehr jeden Tag Kerzen anzünden und auf den Friedhof gehen sollte. Aber die Trauer ist nicht weg. Manchmal bleibt sie viel, viel länger, und sie sagt einfach nicht: So, jetzt gehe ich weiter. Ich war lang genug bei dir. Nein, dazu lässt sie sich einfach nicht herab. Man muss die Tür ein Stückweit aufmachen und sagen: Wir gehen jetzt eine Weile zusammen. Und vielleicht gehen wir für immer zusammen oder vielleicht bist du doch nicht so lange da wie ich dachte, vielleicht werde ich anders wegen dir und vielleicht werde ich besser wegen dir aber auf aller jeden Fall kann ich nicht gegen dich ankämpfen, weil das wäre viel zu anstrengend. Und dann muss die Trauer in das Leben einberechnet werden. Und das verschiebt Grenzen. Wie eine Krankheit, die einfach nicht weggehen will, so kann auch die Trauer bleiben. Und alles, was man fühlt, ist Verlust. Denn manchmal wird es so schwer, als würde man jeden Tag einen Marathon laufen aber einfach nicht fitter werden. Obwohl man ja eigentlich im Dauertrainingslager ist. Und weil man jeden Tag einen Marathon läuft, ist vielleicht nicht mehr so viel Energie für andere Sachen da. Und sich das einzugestehen, das ist gar nicht so einfach. Aber das Ding an der ganzen Sache ist: es geht ja nicht anders. Es ist scheiße. Aber es geht ja nicht anders. Und deswegen hat man keine Wahl. Man muss Grenzen manchmal neu setzen. Weil sich die Rahmenbedingungen ändern. Und das ist manchmal gar nicht so einfach. Aber nur, weil man dann vielleicht nicht das Praktikum machen kann oder mit 27 einen PhD anfängt oder alle CPs in einem Semester absolviert oder den Pendeljob annimmt oder die Weiterbildung zu Ende macht. Macht es uns nicht zu Menschen, die weniger wert sind. Es macht uns zu Menschen, die auf sich selbst achten. Und mehr kann man wirklich nicht verlangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stand up for yourself</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2023/12/stand-up-for-yourself/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AMS]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2023 09:44:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=15861</guid>

					<description><![CDATA[Zu sich selbst zu stehen ist oft gar nicht so leicht. Für non-binäre Menschen manchmal ein Spagat zwischen dem erlernten Respekt vor Autoritätspersonen und dem Respekt vor sich selbst. Ein Beitrag zu ein paar grundlegenden Fragen von AMS. Willkommen zurück beim Thema „Grenzen setzen“! Heute: misgendern. Zunächst eine kleine Bestandsaufnahme meines bescheidenen Daseins: Ich nutze]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class=""><strong>Zu sich selbst zu stehen ist oft gar nicht so leicht. Für non-binäre Menschen manchmal ein Spagat zwischen dem erlernten Respekt vor Autoritätspersonen und dem Respekt vor sich selbst. Ein Beitrag zu ein paar grundlegenden Fragen von AMS.</strong><span id="more-15861"></span></p>
<p><span class="x1lliihq x1plvlek xryxfnj x1n2onr6 x193iq5w xeuugli x1fj9vlw x13faqbe x1vvkbs x1s928wv xhkezso x1gmr53x x1cpjm7i x1fgarty x1943h6x x1i0vuye xvs91rp xo1l8bm x5n08af x10wh9bi x1wdrske x8viiok x18hxmgj" dir="auto"><span class="x193iq5w xeuugli x1fj9vlw x13faqbe x1vvkbs xt0psk2 x1i0vuye xvs91rp xo1l8bm x5n08af x10wh9bi x1wdrske x8viiok x18hxmgj">Willkommen zurück beim Thema „Grenzen setzen“! Heute: misgendern.<br />
Zunächst eine kleine Bestandsaufnahme meines bescheidenen Daseins: Ich nutze 2 Namen.<br />
Einmal einen etwas längeren, meinen Passnamen, und einmal einen etwas Kürzeren. Mit dem<br />
Kürzeren sprechen mich die meisten Menschen an. Freund*innen, Bekannte,<br />
Kommiliton*innen. Den zweiten Namen nutze ich für die Arbeit, mit meiner Familie und<br />
generell – was nicht immer auch auf die beiden zuvor genannten zutrifft – mit Menschen, bei denen ich das Gefühl habe, es ist nicht *sicher* sich als nicht-bin.r zu „outen“. Kompliziert wird es dann, wenn sich Bereiche überschneiden, aber dazu später mehr. Ich habe unterschiedliche Beziehungen zu meinen Professor*innen, mit einigen kann ich offen sprechen, mit anderen nicht. Mit meiner Professor*in N sprach ich offen über mein Queer sein und die Konsequenzen für beispielsweise meinen Umgang mit Namen und Pronomen. Ihre Forschung und Lehre beinhaltet extrem persönliche Elemente, sodass es eigentlich nicht anders geht, als auch private Aspekte des Selbsts zu teilen. Wir sitzen also im Seminargebäude und diskutieren, wer welches Referat bekommt. Eine eigentlich unverfängliche Situation. Und dann, out of nowhere, nutzt N zweimal den langen Namen. Der Kurs schaut auch mich verwirrt an. Ich bin wie vom Blitz getroffen, ich schaue mich um, in mir zieht sich alles zusammen und ich rutsche in einen Tunnelblick, schneller Puls, Schwitzen.. Wieso hat sie das gemacht? Wenn ich das jetzt so stehen lasse, dann denken alle anderen, das dieser Name gerade okay ist. Dann werde ich diese Situation noch viel öfter erleben. Also melde ich mich. Wieso melde ich mich, die Situation ist für alle anderen doch schon längst vorbei!</span></span></p>
<p><span class="x1lliihq x1plvlek xryxfnj x1n2onr6 x193iq5w xeuugli x1fj9vlw x13faqbe x1vvkbs x1s928wv xhkezso x1gmr53x x1cpjm7i x1fgarty x1943h6x x1i0vuye xvs91rp xo1l8bm x5n08af x10wh9bi x1wdrske x8viiok x18hxmgj" dir="auto">Ich sage: ich nutze diesen Namen nicht. Mir steigen die Tränen in die Augen. Ich will nicht im Seminar weinen. Peinlich?! Neben mir fragt eine Freundin: willst du raus gehen? Ich stehe auf und gehe aus dem Raum. Eine scheinbar kleine Situation und doch…! Wieso? Das erschreckende in dieser Situation war, dass ich normalerweise nie etwas zu Misgendering oder „falschem Namen“ sage. Nie. Denn es bedeutet, dass ich mir sicher sein müsste, in welchen Situationen ich was will. Dass ich diese „Regeln“ dann eindeutig an meine Mitmenschen kommunizieren müsste. Der Druck, dann bei meinen Entscheidungen zu bleiben, mich nicht nochmal weiterbewegen und umentscheiden zu dürfen. Die Angst, dass dann die gesamte Aufmerksamkeit auf mir liegt und ich.. „emotional bin“. Mein Gott, wie schlimm. Jemand ist emotional… Aber in dieser Situation war ich emotional, gerade WEIL ich etwas klargestellt habe, für mich selber eingestanden bin und eine à Grenze gesetzt habe. Aber wieso schaffen ich und so viele, wie ich glaube gerade weiblich sozialisierte Menschen es so oft nicht, in vermeintlich kleinen Situationen etwas zu sagen? Wieso muss es erst an den Punkt kommen, dass es berührend ist, wenn dann doch etwas gesagt wird? Es muss ja gar nicht zu etwas Großem werden, sicherlich hätte es einen kleinen, charmanten Weg gegeben, kurz zu intervenieren? Wieso ist es so emotional konnotiert? Es geht gerade um das Gesehen werden, um die eigene Identität und das Raum einnehmen.</span></p>
<p><span class="x1lliihq x1plvlek xryxfnj x1n2onr6 x193iq5w xeuugli x1fj9vlw x13faqbe x1vvkbs x1s928wv xhkezso x1gmr53x x1cpjm7i x1fgarty x1943h6x x1i0vuye xvs91rp xo1l8bm x5n08af x10wh9bi x1wdrske x8viiok x18hxmgj" dir="auto">Und gleichzeitig stellt ein kleines Einhaken in vielen Kontexten, in denen ich mich gerade nicht<br />
wohl fühle, ein Autoritätenwidersprechen war. Ein relativ traditioneller Wert, würde ich sagen.<br />
Respect your elders. Und das, gemischt mit der, mutmaßlich ebenfalls preußischen Maxime,<br />
keine Emotionen zu haben, zu funktionieren, diszipliniert zu sein. What an awful cocktail of<br />
ideals. Kein Wunder also, oder? Aber no longer. I am on a mission! Das Problem fängt eigentlich gerade erst an, sich zu entfalten. Denn ja, ich habe Recht: Ich habe mich vor meinen Kommiliton*innen für mich selbst eingesetzt und nun – mit noblen Absichten – setzen sie sich für mich ein, auch wenn ich nicht dabei bin. So weit so gut. Aber in Kontexten, in denen ich genau das Gegenteil oder nur einen kleinen Unterschied bislang kommuniziert habe. Das bedeutet, dass ich nun mit Professor*innen reden muss, mit denen ich bislang *bewusst* das Gespräch vermieden habe. Dass ich über persönliche Dinge mit Menschen reden muss, mit denen ich wirklich nicht mehr als Formalien austauschen möchte. Dass ich Situationen in langer Name kurzer Name einordnen muss oder mich generell mal damit auseinander setzen muss, was diese Zweiteilung eigentlich mit mir macht. Und mit meiner Umwelt. Und wieso ich nicht bedingungslos zu mir stehen kann. Das Grenzen setzen und kommunizieren geht also weiter. Stay tuned.</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jetzt werden Grenzen gesetzt!</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2023/11/jetzt-werden-grenzen-gesetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AMS]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2023 12:16:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=15793</guid>

					<description><![CDATA[Was AMS wohl vorhat? Wir sind gespannt. Ich führe derzeit ein Experiment durch. Die beige-pastellfarbenen Kacheln auf Instagram würden es wahrscheinlich „boundaries setzen“ nennen. In anderen Worten: Ich erkenne und kommuniziere meine Grenzen und gehe explizit dem nach, was sich gut anfühlt. Klar, das ist nicht rocket science aber als weiblich gelesene Person ist es]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was AMS wohl vorhat? Wir sind gespannt.</strong><span id="more-15793"></span></p>
<p>Ich führe derzeit ein Experiment durch. Die beige-pastellfarbenen Kacheln auf Instagram<br />
würden es wahrscheinlich „boundaries setzen“ nennen. In anderen Worten: Ich erkenne und<br />
kommuniziere meine Grenzen und gehe explizit dem nach, was sich gut anfühlt.<br />
Klar, das ist nicht rocket science aber als weiblich gelesene Person ist es schon ein kleines<br />
Wagnis. Denn natürlich habe ich – und let’s be honest die meisten FLINTA* in meinem Umfeld<br />
&#8211; bisher nicht wirklich gelernt, in kleinen Situationen meine eigenen Grenzen aufzuzeigen,<br />
geschweige denn sie zu kennen und gleichzeiig auf der anderen Seite proakiv auf Dinge, die<br />
ich möchte, zu zugehen. Nein, wir lernen immer schön passiv zu sein. Aber nicht mehr lange!<br />
I am on a mission!</p>
<p>Das ist aus mehreren Hinsichten für mich interessant, denn a) lerne ich extrem viel über mich<br />
selber. Dinge dich ich vorher gar nicht wusste. Und b) wird gleichzeitig Einiges über meine<br />
Mitmenschen offenbart. Über sie als Menschen, sowie über unser Verhältnis. Und so bin ich<br />
jedes Mal gespannt, welche Reaktionen mein Verhalten hervorruft. Wenn gleich dieses<br />
Grenzen aufzeigen auch erstmal Reaktionen in mir hervorrufen.</p>
<p>Ich werde euch also diesen Winter in den kommenden Blogeinträgen mit auf meine kleine<br />
Reise nehmen. Freut euch auf einen Grenzen-kommunizieren Winter mit AMS. Wow. It’s the<br />
little things, right?</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Go Back To Your Country</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/03/go-back-to-your-country/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anonymus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2016 08:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Geflüchtete]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Heimat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=6167</guid>

					<description><![CDATA[Ich habe diese satz (Go Back To Your Country) von ein paar leuten gehört und nicht nur in Deutschland sondern in andere länder auch. Ich denke wir müssen wissen ganz genau was das bedeutet, darf oder kann jede person das einfach zu alle flüchtlingen oder ausländer sagen oder nicht und warum? Zuerst muss ich sagen,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe diese satz (Go Back To Your Country) von ein paar leuten gehört und nicht nur in Deutschland sondern in andere länder auch.</p>
<p>Ich denke wir müssen wissen ganz genau was das bedeutet, darf oder kann jede person das einfach zu alle flüchtlingen oder ausländer sagen oder nicht und warum?</p>
<p>Zuerst muss ich sagen, gibt es wörter und sätze die können einfach viel wirken auf menschen und menschen verändern und einfach terroristen helfen dass sie viele soldaten in ganzer welt finden. Wie?</p>
<p>“Go back to your country” ist ein satz für terroristen! aber wie? Ich erzähle euch.</p>
<p>Es gibt viele leute in Deutschland, die für oder mit flüchtlinge oder ausländer arbeiten aber sie haben keine gefühle oder keine gute gefühle über ausländer weil sie können nicht andere kultur oder meinungen verstehen oder andere menschen dass sie anders aussehen. Das ist ihnen egal weil sie wollen wie ein schaf leben! (ein schaf hat nicht sein leben unter kontrolle und versteht den großesten teil von natur nicht)</p>
<p>Aber gibt es auch leute, die machen eine klage gegen flüchtlinge oder ausländer bei der polizei, oder gibt es auch abgeordnete, politiker oder parteien oder rechtsanwelten, die wollen viele neue regeln im parlament gegen flüchtlinge und ausländer. Oder sie machen andere rechtliche arbeit dass sie viele flüchtlinge und ausländer aus Deutschland raus schmeißen weil ihre arbeit ein ideologische grund oder wirtschaftliche gründe hat. ich liebe diese menschen weil sie lieben ihre land aber sie wissen nicht wie können die menschen helfen.</p>
<p>Wenn es ein problem in unser haus (erde) gibt muss man geduld haben, denken und planen in ein rechtliche weg und dann diese probleme lösen und nicht machen alles was unser gefühle sagt, weil die probleme mit gefühl werden nicht lösen.</p>
<p>Manche menschen und Rassisten sind sehr gefährlich wie Terroristen für gesellschaft, sie sagen zu ausländer “go back to your Country” und machen viele sachen gegen menschheit weil sie wollen eine feindselige atmosphäre gegen andere religion oder andere arme menschen schaffen. Sie denken mit ihre idiotisches ziel können zu einen besseren Zustand in Deutschland oder in der welt erreichen, sie machen falsch, weil sie in ein illegalen weg begehen (z.B. Anschlag auf Flüchtlingsheim).</p>
<p>Wissen sie, nicht alle flüchtlinge die in deutschland leben wollten nach Deutschland flüchten. Sie wollten in andere länder aber in der nähe der grenzen die polizei hat sie festgenommen und dann fingerabdruckverfahren prozess.</p>
<p>Wenn irgendjemand hat fingerabdruck in Deutschland, dann flüchtet nach andere länder dann diese länder schicken diese personen zurück nach Deutschland. Wenn flüchtlinge fingerabdrücke in Deutschland haben, wegen Europaregeln diese personen dürfen und können nicht in ein andere länder asylantrag stellen und leben, egal ob ihre familie von diese flüchtlinge da wohnen.</p>
<p>Deutschland ist ein land wie paradies, aber diese paradies wird für diese flüchtlinge ein großes gefängnis, sie können nicht deutschland verlassen. Wenn irgenjemand zu diese flüchtlingen sagt “go back to your country“ dann was für ein gefühl mussen diese flüchtlingen haben? Sie wollen nicht in Deutschland bleiben aber können nicht Deutschland verlassen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grenzen sind erfunden</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2014/12/grenzen-sind-erfunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2014 08:42:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=3701</guid>

					<description><![CDATA[Eigentlich gibt es keine Grenzen. Grenzen entstehen im Kopf. Wir denken beschränkt und schaffen uns tiefe Löcher, in denen wir steckenbleiben. Man sieht einen Ausschnitt und denkt das war schon alles. Aber was wäre, wenn man hinter die Grenzen sehen würde? Würden wir sie niederreißen oder hätten wir Angst? Angst vor Neuem, Angst vor Grenzenlosigkeit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich gibt es keine Grenzen. Grenzen entstehen im Kopf. Wir denken beschränkt und schaffen uns tiefe Löcher, in denen wir steckenbleiben. Man sieht einen Ausschnitt und denkt das war schon alles. Aber was wäre, wenn man hinter die Grenzen sehen würde? Würden wir sie niederreißen oder hätten wir Angst? Angst vor Neuem, Angst vor Grenzenlosigkeit. TK</p>
<p>Grenzen sind erfunden, d.h. die Menschen sperren andere in Regeln ein. Der größte Feind des freien Menschen ist der König der Grenzen und Regeln. Er hat einen kurzen und klaren Namen. Er heißt „Muss!“ CS</p>
<p>Tausende Leute sagen: Grenze. Oder Grenze überschritten. Oder Ziel erreicht. // Tausend Leute sagen das und dann ist das so. KB</p>
<p>Doch manchmal passiert es, dass der ein oder andere über eine Grenze hinaus blickt. Und meist entsteht genau dann etwas Wunderbares!</p>
<p>Auf meinTestgelaende.de konntet ihr schon vor einer Weile einen tollen Song hören, bei dem es irgendwie auch um das Thema Grenzen geht, weil es dort keine gibt und &#8222;Alles für alle&#8220; ist.</p>
<p>Weil der Song uns so gut steht, haben wir ihn nicht nur mit euch geteilt, sondern die Jungs von Station 17 auch gleich mal zum ersten <a href="https://www.meintestgelaende.de/2014/10/gelaendetest-reloaded/">GelaendeTest</a> nach Hagen eingeladen. Im zweiten Video könnt ihr sehen, wie wir abgerockt haben zu fetten Beats und überzeugenden Texten.</p>
<p>Und weil uns das noch nicht reicht, gibt es mittlerweile auch keine Postkarte, um ALLES FÜR ALLE in die Welt hinaus zu rufen.</p>
<p><a href="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2014/12/Alles-für-Alle.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-3706" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2014/12/Alles-für-Alle-800x570.jpg" alt="Alles für Alle" width="640" height="456" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2014/12/Alles-für-Alle-800x570.jpg 800w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2014/12/Alles-für-Alle-300x213.jpg 300w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2014/12/Alles-für-Alle.jpg 1182w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Barrierefrei</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2014/11/barrierefrei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2014 08:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Barrieren]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=3661</guid>

					<description><![CDATA[Was heißt Barrierefreiheit für euch? Die Story-Teller haben ihre Gedanken dazu schonmal zu Papier gebracht und teilen sie mit euch. Barrierefrei bedeutet, &#8230; &#8230; dass ich in meiner Freizeit tun und lassen kann, was ich will; dass mir keiner Barrieren oder Zäune in den Weg legt und mir vorschreibt, was ich in meiner Freiheit zu]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was heißt Barrierefreiheit für euch?<br />
Die Story-Teller haben ihre Gedanken dazu schonmal zu Papier gebracht und teilen sie mit euch.</p>
<h5>Barrierefrei bedeutet, &#8230;</h5>
<p>&#8230; dass ich in meiner Freizeit tun und lassen kann, was ich will; dass mir keiner Barrieren oder Zäune in den Weg legt und mir vorschreibt, was ich in meiner Freiheit zu tun oder zu lassen haben. Ich kann aufstehen, wann ich will; ich kann zu Bett gehen, wann ich will; ich kann hingehen, wo ich will und wann ich will.<span id="more-1931"></span> Ich kann meine Zeit und meinen Tagesablauf so einteilen, wie ich es für richtig halte. Ich muss mich nicht so viel an andere Leute richten. TB</p>
<p>&#8230; dass im Internet die Webseiten frei von Grafiken sind. Viele Blinde sind darüber genervt, dass sie nicht zurecht kommen, weil die Seiten durch Grafiken für sie nicht bedienbar sind. CS</p>
<p>&#8230; dass die Leute mit Rollstühlen, Kinderwagen und auch ältere Menschen in der Stadt problemlos in U- und S-Bahn steigen können: ohne Treppen! Leider gibt es in Hamburg noch zu wenig barrierefreie Orte, auch die Hafenfähren sind nicht barrierefrei ausgestattet, man kann nur unten sitzen. Und in den Regionalzügen der Deutschen Bahn können nur unten Rollstuhlfahrer und Kinderwagen mitgeführt werden. Die Barrierefreiheit bedeutet für mich, dass ich überall hin kann, wo ich hin möchte; selbst mit Bus und Bahn kann ich überall hinfahren, wo ich möchte. Ich finde es doof, dass behinderte Menschen und Leute mit Kinderwagen oder Gepäck nicht überallhin können, weil nicht überall barrierefrei ist. DS</p>
<p>&#8230; jeder kann alles machen. Wo die einen Treppen laufen, können andere Fahrstuhl fahren oder eine Rampe benutzen. Wo die einen sehen, können andere tasten. Auch den Stummen kann man zuhören. Barrierefreiheit fängt im Kopf an. Wenn man beschränkt, beschränken wir andere und das muss doch nicht sein. Vielleicht gibt es irgendwann barrierefreies Autofahren. An dem Tag werde ich Rennfahrer *Grins*. TK</p>
<p>&#8230; dass die Wege gut gebaut sind, dass sie rollstuhlgerecht sind, dass da gute Absenkungen sind, dass die Kantsteine weg sind. Oder die Kantsteine sollen nicht so hoch sein, z.B. bei der Bücherhalle. Das ist gerade für die Rollstühle gefährlich, weil die da nach hinten kippen können. Und auch die Rampe beim HVV-Bus, na, da ist ja zum Glück eine Rampe. Mit dem Bus bin ich Montag gefahren, nach Barmbek. Aber Fuhlsbüttler Straße waren überall Baustellen. Das kommt man nicht durch. BH</p>
<p>Eine Barriere ist da, d.h. da ist dieser Ort fertig, hier geht es nicht weiter. (Barriere ist eine Grenze, eine Mauer.) Und Freiheit ist Liebe, dann ist man raus und fühlt sich besser … und kann die Schiffe sehen und alles. KB</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mauern und Grenzen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2014/11/mauern-und-grenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2014 08:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=3587</guid>

					<description><![CDATA[25 Jahre Mauerfall! Und doch begegnen uns im Leben immer wieder neue Mauern und Grenzen. Mal öffentlich, mal ganz persönlich. Auch die story-teller haben sich darüber Gedanken gemacht und diese mit uns geteilt: Es gibt viele Grenzen und Mauern. Grenzen und Mauern gibt es überall auf der Welt. Gebiete grenzen an ein anderes Land. In]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>25 Jahre Mauerfall! Und doch begegnen uns im Leben immer wieder neue Mauern und Grenzen. Mal öffentlich, mal ganz persönlich.<br />
Auch die story-teller haben sich darüber Gedanken gemacht und diese mit uns geteilt:</p>
<p>Es gibt viele Grenzen und Mauern. Grenzen und Mauern gibt es überall auf der Welt.<br />
Gebiete grenzen an ein anderes Land.<br />
In der ehemaligen DDR gab es eine Mauer, die die DDR von der BR Deutschland trennte.<br />
Nach dem Fall der Mauer konnten die Menschen aus West- nach Ostdeutschland auswandern.<span id="more-1859"></span><br />
Es gibt den Begriff, dass jemand über seine Grenzen geht.<br />
Man kann auch Grenzen setzen.<br />
Wenn etwas Schreckliches passiert ist, dann sagt man, es grenzt an ein Wunder, dass es nicht mehr Tote gegeben hat.<br />
Man kann auch Gärten zumauern, damit es keinen Streit unter Nachbarn gibt.<br />
Jede Grenze ist anders, es gibt auch Grenzen unter Tieren. Wenn jetzt zum Beispiel ein Löwe in das Revier eines anderen tritt, gibt es einen heftigen Kampf zwischen den beiden Männchen; auch unter Löwenweibchen gibt es Kämpfe.<br />
Die Mauer fiel im Jahre 1989, als es die ehemalige DDR noch gab.<br />
Jeder Mensch hat seine eigenen Grenzen, die er nicht überschreiten sollte.<br />
Eine Mauer ist ein Gegenstand, der etwas von etwas anderem trennt.<br />
Jeder kann sich seine eigene Mauer bauen. Wenn ich zum Beispiel meine Ruhe haben möchte, könnte ich meine eigene Grenze setzen oder eine große Mauer erbauen, durch die nur ich bzw. die Betreuer können. Wenn jetzt zum Beispiel ein Betreuer etwas von mir möchte, muss er gegen die Mauer klopfen und die Mauer öffnet sich dann für ihn; sie hätte also einen eigenen Geheimeingang, durch den man dann in mein Zimmer kommen würde.<br />
Es gibt auch Städtegrenzen, Hamburg grenzt zum Beispiel an Norderstedt, Buxtehude, Stade, Bremen, Ahrensburg und Lübeck.<br />
Wenn jemand etwas tut, was man nicht möchte, setzt man auch Grenzen, dann sagt man: Bis hierhin darf man gehen und nicht weiter!<br />
Eine Mauer ist auch etwas, was Wasser vom Land trennt, das nennt man auch Deich.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
