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	<title>Kinder &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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	<title>Kinder &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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		<title>Liebe leben und erschaffen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/09/liebe-leben-und-erschaffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Sep 2024 07:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt viele Formen der Liebe. Marie hat eine ganz besondere kennengelernt: Die bedingungslose Liebe. Ich hatte in meiner gesamten Jugend viele „Liebesbeziehungen“. Die Einen kürzer, die Anderen länger, oft war es die berühmte „Liebe fürs Leben“. In der Pubertät lernt man, was Liebe überhaupt ist, meistens bleibt es beim „verliebt sein“ und die richtige]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt viele Formen der Liebe. Marie hat eine ganz besondere kennengelernt: Die bedingungslose Liebe.<span id="more-16179"></span></p>
<p>Ich hatte in meiner gesamten Jugend viele „Liebesbeziehungen“. Die Einen kürzer, die Anderen<br />
länger, oft war es die berühmte „Liebe fürs Leben“. In der Pubertät lernt man, was Liebe<br />
überhaupt ist, meistens bleibt es beim „verliebt sein“ und die richtige Liebe, beziehungsweise den<br />
Unterschied vom verliebt sein zur richtigen Liebe merkt man, wenn das Erwachsenenalter beginnt<br />
und es in der Liebe auf etwas ankommt.<br />
Gemeinsame Wege gehen, heiraten, Kinder bekommen, gemeinsame Strukturen, Routinen, Alltag,<br />
also wenn man eben das Leben gemeinsam lebt, geht die Liebe irgendwie tiefer.<br />
Versteht man, was ich meine?<br />
Ich möchte hier aber gar nicht über die typische Liebe zu einer/einem PartnerIn schreiben,<br />
sondern über eine Liebe, die ich in dieser Form in meiner gesamten Jugend noch nie gefühlt<br />
habe.<br />
Also nichts, was ich einfach so, während der Pubertät, kennengelernt habe.<br />
Es ist die Liebe, die ich lebe, seit ich mit einundzwanzig das erste Mal Mutter geworden bin.<br />
Heute habe ich drei Kinder und kann sagen, dass genau DAS für mich LIEBE LEBEN bedeutet.<br />
Leben erschaffen zu haben, die man mit Liebe füttert und genau das selbe unaufgefordert<br />
zurückbekommt, das Gefühl, dass man irgendwie auch dieser Mensch ist, in Kleinformat, aber<br />
eben diese Verbundenheit, weil diese Menschen in meinem Körper entstanden sind.<br />
Diese Liebe, die ich jeden Tag, jede Nacht, einfach immer meinen Kindern gegenüber spüre, ist<br />
mein Leben und für mich auch einfach die Definition für Leben.<br />
Natürlich fühle ich meinen Kindern gegenüber nicht diese Liebe, wie ich sie einem Partner<br />
gegenüber fühle, das wäre auch etwas seltsam und strafbar, man spürt keine körperliche<br />
Anziehungskraft, daher kann man das auch absolut nicht miteinander vergleichen, obwohl beides<br />
eben eine Liebe ist.<br />
Nichtsdestotrotz ein Unterschied wie Tag und Nacht.<br />
Gegenüber seiner Kinder hat man einen Beschützerinstinkt, Verantwortung, man sorgt dafür, dass<br />
das Kind überlebt, sich sicher fühlt, es etwas lernt, es mit Fragen zu einem kommen kann, es ist<br />
eine mütterliche Liebe (in meinem Fall, da ich ja nicht der Vater bin), die mir auch so viel mehr wert<br />
ist!<br />
Warum? Weil man sich in einer Partnerschaft trennen kann, jeder geht seinen eigenen Weg, man<br />
findet neue Lieben und beginnt neue Leben mit diesen Lieben.<br />
Aber die Liebe zu meinen Kindern kann ich nicht eintauschen, ich würde meine Kinder niemals<br />
weggeben und stattdessen andere Kinder anfangen zu lieben.<br />
Diese Liebe ist, im Gegensatz zu einer Partnerschaft, bedingungslos, ich erwarte nichts von<br />
meinen Kindern, bei einem Partner erwarte ich, dass man auf einer Wellenlänge ist, was die Liebe<br />
angeht, damit man sich nicht hintergeht oder sich einer von beiden vernachlässigt fühlt.<br />
Man muss sich bemühen, denn lieben ist ein Verb, man muss es tun! Gegenseitig!<br />
Meine Kinder müssen mir ihre Liebe aber nicht beweisen oder zeigen, da sie, aufgrund dessen,<br />
dass ich eben durch ihre Erschaffung ihre Mutter bin, mich ohnehin lieben, brauchen und wollen!<br />
Ich hoffe, man versteht, warum ich diese Liebe zu meinen Kindern als LEBEN sehe, als LIEBE<br />
LEBEN.<br />
Obwohl ich nicht weiß, wie es ist, eine Pflegemutter zu sein, eine Adoptivmutter oder eine<br />
Stiefmutter, kann ich mir vorstellen, dass das auch eine ähnliche Form dieser Liebe ist, da sie<br />
anders ist, als zur/zum eigenen PartnerIn.<br />
Es ist das Leben mit den Kindern, das man liebt, egal wie es läuft, man trennt sich nicht von<br />
diesen Kindern, eine Liebe, die man Tag für Tag lebt, ein Leben lang.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jung genug zum Servieren? Kinderarbeit im Tourismussektor</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2022/09/jung-genug-zum-servieren-kinderarbeit-im-tourismussektor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lilith]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2022 12:13:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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					<description><![CDATA[Für viele Menschen ist der Urlaub ihr Highlight im Jahr. Einige Tage all-inclusive-Entspannung und den Alltagsstress vergessen. Was dabei oft nicht bedacht wird, sind die vielen Menschen, die für unsere Urlaubsentspannung arbeiten. Barkeeper*innen, Zimmerservice, Küchenpersonal u.v.m. Oft sind diese Menschen minderjährig und verlieren durch ihre Arbeit Zugang zu Bildung und das Recht Kind zu sein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für viele Menschen ist der Urlaub ihr Highlight im Jahr. Einige Tage all-inclusive-Entspannung und den Alltagsstress vergessen. Was dabei oft nicht bedacht wird, sind die vielen Menschen, die für unsere Urlaubsentspannung arbeiten. Barkeeper*innen, Zimmerservice, Küchenpersonal u.v.m. Oft sind diese Menschen minderjährig und verlieren durch ihre Arbeit Zugang zu Bildung und das Recht Kind zu sein. Mit diesem Thema hat sich Lilith in ihrem neuen Text beschäftigt.</strong></p>
<p><span id="more-15070"></span></p>
<p>Der junge Kellner, der mir gerade das Mineralwasser gebracht hat, lächelt auch der Person am anderen Ende des Buffetraums zu, der er einen scheinbar sehr heißen Teller serviert. Die Person, die ich auf vier Mal das Alter des Kellners schätze, lacht so laut auf, dass selbst ich es noch vernehme. Ich versuche, mich auf mein Mineralwasser zu konzentrieren. Doch dann fällt mein Blick wieder hinüber an den anderen Tisch. Der Kellner bringt ein Getränk. Und noch eins. Und einen Nachtisch. Das Lachen wird bei jedem Mal lauter, die Gesten, mit der die Person den Kellner begrüßt, ausschweifender. Ich verliere den Überblick, was an dem jungen Kellner bereits alles betouched wurde. Mir wird allein bei dem Anblick dieses Verhaltens schlecht und ich bleibe bei meinem Mineralwasser. Der Appetit ist mir vergangen. „Möchten Sie noch etwas bestellen?“ Als der Kellner zu mir kommt, wage ich nicht, ihn danach zu fragen, wie es ihm mit dem Verhalten des Gasts am anderen Ende des Raumes geht. Nur eines bekomme ich über die Lippen. „Darf ich fragen, wie alt sie sind? Sie wirken sehr jung?“<br />
13-19 Mio. das ist die Zahl Minderjähriger, die laut Internationaler Arbeitsorganisation weltweit im Jahr 2011 im Tourismussektor beschäftigt waren. Und: darin sind die Zahlen all derjenigen, die im inoffiziellen Sektor arbeiten, noch überhaupt nicht mit eingerechnet. 2 Mio. von Ihnen werden sexuell ausgebeutet. Was für die einen das Highlight des Jahres ist, auf das hingespart und hingefiebert wird, ist für andere eine traurige Lebensrealität. Hast du jemals das Alter der Barkraft geschätzt, die dich an der Cocktailbar bedient? Jemals den/die Reinigungsverantwortliche/n gesehen, der/die täglich dein Chaos im Zimmer auf Vordermann bringt? Bei einigen von ihnen handelt es sich um Personen, denen Bildung verwehrt wird, die sie gegen harte Arbeit eintauschen müssen. Die Forschungsinstitution „Equation“ beschreibt eindrücklich, wie Kinderarbeit im Tourismussektor die physische, psychische sowie soziale Entwicklung der Betroffenen behindert. Warum es trotzdem weltweit zum Einsatz von Kindern kommt? Zum einen werden Kinder mit niedrigeren Löhnen bezahlt – attraktiv für die Arbeitgebenden der Tourismusindustrie. Darüber hinaus stammen viele betroffene Minderjährige aus Familien mit niedrigem Einkommen und sind auf die Arbeitsstelle angewiesen.<br />
Nun mögen einige denken, das Bedienen am Esstisch sei um einiges angenehmer als das Ernten von Kakaobohnen oder Baumwolle in strahlender Sonne. Tatsächlich sind jedoch die Arbeitsbedingungen an vielen Touristenorten weit mehr als beunruhigend. Durch die fluktuierenden Besucherzahlen werden meist nur Saisonverträge ausgestellt, sodass es keinerlei Planungssicherheit gibt. Darüber hinaus erfolgt in der Hochsaison dann die akkumulierte Anstrengung, um allen Ankommenden gerecht zu werden. Weshalb die Arbeit im Tourismussektor besonders gefährlich für Kinder ist, liegt neben der kommerziellen Ausbeutung, von der weit die Mehrheit betroffen ist, besonders an hinzukommenden Fällen der sexuellen Ausbeutung. Im Urlaub fühlen sich Reisende unentdeckt. Sie trauen sich eher, das Angebot von Prostituierten anzunehmen. Und selbst wenn sich Kinderarbeitenden nicht in erster Linie als Prostituierte ausgeben: in jeder Art des Kontakts zu Reisenden besteht Gefahr. Es sind stets Fremde, die bedient werden. Es muss stets bester Service geboten werden, denn der Gast ist König/in und ansonsten droht eventuell die Entlassung. Der/die Minderjährige agiert entsprechend nie auf Augenhöhe mit dem Gast, sondern ist immer unterwürfig. Ein gefährliches Machtverhältnis, das daraus automatisch erwächst. Das Gegenüber bezahlt schließlich für einen unvergesslichen Urlaub, also lässt man sich herumkommandieren und gehorcht.<br />
Durch sexuelle Ausbeutung von Kindern im Tourismussektor ergeben sich viele weitere negative Auswirkungen und insbesondere Gefahren für die Gesundheit. Ein höheres HIV-Infektionsrisiko ist nur eine dieser.<br />
Einige Regierungen agieren. So erließ beispielsweise Indien im Oktober 2006 ein Verbot gegen den Einsatz von Kinderarbeit in gastronomischen Betrieben angefangen bei Restaurants über Cafés bin hin zu Hotels. Auch hiergegen jedoch wenden sich einige Organisationen. Die Kinderarbeit würde so lediglich in den informellen Sektor rutschen und den offiziellen Regulationsmechanismen entzogen werden. Einige Ansätze liegen im Aufbau von Rehabilitationszentren, in denen ehemalige Kinderarbeiter Unterstützung erhalten können, um sich dagegen zu wappnen, in diese Jobs zurückzufallen. Besonders effektiv sind stets tiefgreifende Maßnahmen: Nicht einfach eine Altersbeschränkung einführen, sondern die Wurzeln der Kinderarbeit analysieren und diese bearbeiten. Weitere Beispiele hierfür sind kostenlose Schulen, im besten Fall mit einer warmen Mahlzeit, sowie die Unterstützung von Familien mit niedrigem Einkommen, sodass sie nicht auf ihre Kinder als Einnahmequelle angewiesen sind.<br />
Nicht nur in Indien ist Kinderarbeit verboten und doch eine nicht zu leugnende Realität. In vielen Ländern besonders in Asien sowie Afrika tritt dieses Phänomen häufig auf. Kinder, die im Tourismussektor angestellt sind, werden also weltweit nicht nur ihrer Bildung beraubt und können das ihnen zustehenden Recht, einfach nur Kind zu sein und zu spielen, nicht ausleben, sondern sind auch direkten Gefahren für ihr psychisches sowie physisches Wohlbefinden ausgesetzt.<br />
Was noch dagegen helfen kann, neben den genannten staatlichen Aktivitäten? Maßnahmen von verschiedensten Stakeholdern. Darunter zum einen Unternehmen im Tourismussektor selbst. Egal ob Hotelbesitzende/r oder Anbietende/r von Touren: durch die Stärkung von Arbeitnehmerrechten und das Angebot von Trainings sowie Weiterbildungsmöglichkeiten für Angestellte können sich die Mitarbeitenden gegenseitig unterstützen und jungen Servicekräften Hilfe leisten. Auch du als einzelne/r Reisende/r kannst beitragen. Achte während der Buchung darauf, dass die Unterkünfte nachhaltig sind. Um Kinderarbeit zu vermeiden kannst du besonders darauf Wert legen, Informationen im Bereich der sozialen Nachhaltigkeit zu finden. Und nicht nur Unterkünfte sondern auch Aktivitäten können versteckte Kinderarbeit beinhalten. Derartige Nachweise gibt es beispielsweise in Angeboten des „Volontourism“, ihm Rahmen derer Reisende ihren Urlaub beispielsweise in Kinderheimen verbringen, um formal angepriesen, zu „helfen“. In der Realität handelt es sich teilweise um Kinder, die von ihren Familien entrissen wurden und dafür bezahlt werden, den oder die „Weise zu spielen“.<br />
Selbst wenn du gebucht hast und vor Ort bist, kannst du Weiteres unternehmen: Hinterfrage Situationen, leiste akute Hilfe, wenn dir auffällt, dass jemand belästigt oder respektlos behandelt wird und kontaktiere im Zweifel Hilfsorganisationen wie z.B. TourismWatch (https://www.tourism-watch.de/de/tag/kinderarbeit), bei denen du beobachtete Auffälligkeiten und Ungerechtigkeiten melden kannst. Bei diesen Organisationen kannst du dich zudem über deinen eigenen Urlaub hinaus engagieren und gegen Kinderarbeit im Tourismussektor einsetzen.<br />
Auch wenn meine Frage ernst gemeint war – ich hätte den Kellner auf gerade einmal 15 geschätzt – war es vielleicht nicht der richtige Ansatz. Er zuckt leicht zusammen, räuspert sich und antwortet „18“. Dann beeilt er sich, an einen anderen Tisch zu kommen. Sein Verhalten kann meiner Interpretation nach auf zwei Hintergünde zurückgeführt werden. Entweder, er ist wirklich minderjährig und hat von seinen Arbeitgebern eingetrichtert bekommen, davon bloß niemandem Wind bekommen zu lassen, oder aber ihm wird diese Frage gerade von den Personen gestellt, die es als besonders attraktiv empfinden, einen kleinen Jungen als Bedienung bei sich zu. Ob der Gast, der am anderen Ende des Saals gerade den letzten Schluck aus seinem Weinglas nimmt, die gleiche Frage gestellt hat? Nach einer letzten, fast einseitig intim wirkenden Unterredung mit dem jungen Kellner, steht er auf. Ich zögere einen Moment. Das Einzige was ich jetzt noch tun kann, außer mich am nächsten Morgen an der Hotellobby über den sozialen Nachhaltigkeitsstandard der Unterkunft und dementsprechenden Arbeitnehmerrechten zu informieren und eventuell entsprechende NGOs oder Regierungsentitäten einzusetzen, ist, den Gast selbst auf sein Verhalten anzusprechen. Ich kippe die letzten 100 ml meines Sprudels den Hals hinunter und gehe ihm schnellen Schrittes nach.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mein Körper, mein Recht</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/04/mein-koerper-mein-recht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Memo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2018 07:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
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		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[Rechte und konservative Kräfte wie die AfD oder die „besorgten Bürger“ warnen davor, Kinder mit Fragen von Sexualität und Köperlichkeit in Kontakt zu bringen: Das schade der kindlichen Entwicklung. Was aber passiert, wenn Sexualität und körperliche Nähe zwischen sich liebenden Menschen von klein auf als verboten und etwas Unmoralisches vermittelt werden, das beschreibt unser Autor]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rechte und konservative Kräfte wie die AfD oder die „besorgten Bürger“ warnen davor, Kinder mit Fragen von Sexualität und Köperlichkeit in Kontakt zu bringen: Das schade der kindlichen Entwicklung. Was aber passiert, wenn Sexualität und körperliche Nähe zwischen sich liebenden Menschen von klein auf als verboten und etwas Unmoralisches vermittelt werden, das beschreibt unser Autor Memo eindrücklich in seinem Gedicht. Wie soll – so fragt er – ein Kind Sexualität lernen, wenn sie doch von Anfang an versteckt werden muss?</strong></p>
<p><strong style="font-size: 1.14285rem;"><span id="more-10506"></span></strong></p>
<p>Es wird dir beigebracht, mit viel Druck und Schmerz, schon in der Kindheit fängt es an.<br />
Das Konzept der Unreinheit wird dir vorgeworfen, es gibt etwas schlechtes an dir&#8230;<br />
Etwas, was im verborgenen bleiben muss und nicht an die Öffentlichkeit darf.<br />
Unter keinen umständen&#8230;!!!!</p>
<p>Was mag es nur sein? Und spricht man hier wirklich von einem Wir?</p>
<p>Als Mann lebst du es nach Lust und Laune aus, es ist alles gut,<br />
wenn du es heimlich tust!</p>
<p>Als Frau schaust du nur drauf,<br />
du bist Verdorben und man nutzt es oft nur aus.<br />
Wichtig ist die Sexualität! Doch wer bringt sie dir bei? Geht das so leicht?<br />
Es fühlt sich an wie ein innerlicher Schrei…..<br />
Viele Fragezeichen stellt man sich schon, auch als Kind,<br />
Ein Kuss, eine Umarmung das sieht man alles, aber dennoch bleibst du blind.</p>
<p>Ich kenne viele Situationen, in denen ich mich zurückziehen musste, weil im Fernsehen etwas „obszönes“ lief. Ein Kuss im Fernsehen von Disney Figuren und die Welt ging unter, dies fing leider schon alles in frühen Jahren an&#8230; Ist die Serie nicht für Kinder und was war so schlimm daran?</p>
<p>Liebe war ein Tabu in unserem Elternhaus,<br />
schlecht war diese, sogar zwischen Minnie und Micky Maus.<br />
Es wurde mir verboten! Es war falsch!<br />
Dies ist mein Werdegang….<br />
Jegliche Harmonie und Gefühl zwischen Frau und Mann war nicht richtig,<br />
Natürlich ist Verantwortung und Schutz wichtig,<br />
leider gab es weder das eine noch das andere bei mir,<br />
Aufklärer waren Google, YouTube und natürlich auch Ihr…!<br />
Was macht es mit uns wenn wir keine Liebe sehen und spüren dürfen,<br />
wenn alles geprägt ist mit Schuld und Vorwürfen…<br />
Was passiert mit uns wenn jeder Kontakt verboten wird?<br />
Was ist, wenn dieses Gefühl in uns wirklich stirbt?<br />
Ist es schlecht verliebt zu sein? Ich bin verwirrt,<br />
und das schlimme daran, es wird oft mit Religiösität legitimiert.<br />
Wenn alles schlecht ist, wie wachsen wir auf?<br />
Wie sind wir im Jugendalter dann drauf?</p>
<p>Jede Berührung wird sexualisiert, Kommunikation streng bewacht.<br />
„Ich darf nicht mit dir reden, du bist ein Mann“ oder „eine Frau“                                                                                               „Die Kinder sollten nicht zusammen spielen, Mädchen spielen mit Mädchen und Jungs mit Jungs. Sonst gewöhnen sie sich noch daran“???</p>
<p>An was bitte??<br />
AN WAS GEWÖHNT MAN SICH???</p>
<p>Ich hatte keine Aufklärung, nichts von meinen Emotionen war natürlich, es durften auch keine Fragen gestellt werden, jeglicher Gedanke über meine Sexualität war begleitet von Schuldgefühlen. Mein Umfeld verteufelte alles, was auch nur in die Richtung ging.</p>
<p>Eine Beziehung zu haben,<br />
gleicht der Flucht vor dem Gesetz, kam es raus, wurdest du gehetzt,<br />
nichts mehr an dir wurde geschätzt,<br />
und man warf dir vor du hättest geketzt!<br />
Es soll nicht sein, Selbstbestimmung über deinen Körper gab es nie,<br />
man entschied über dich, wie ein Vieh.<br />
Du wächst heran und kommst in die Pubertät, du hast keinen zum Reden und keinen, der dir etwas erzählt.<br />
Alleine stehst du geplagt von Schuldgefühlen. Du darfst nicht lieben,<br />
es wurde für dich so entschieden,<br />
tatest du es doch, wurdest du gemieden.<br />
Ich frage mich, warum wurde Sexualität so verteufelt, warum durfte man nicht darüber sprechen?<br />
ist es nicht normal und angeboren?<br />
warum tat jeder so als wäre man besessen?<br />
Als hätten meine Eltern ein Herz aus Stein, und waren nie verliebt und hätten alles in sich verloren.</p>
<p>Maschinell klingt dieses konservative Gerüst und genährt aus einer riesen Heuchelei.<br />
Ein Geltungsanspruch wird erhoben und begründet auf der Stärke des Patriacharts.<br />
Aufgebrechen muss man diese Wand der Ungerechtigkeit, es führt kein Weg daran vorbei. Letztendlich sind wir alle eigene Persönlichkeiten mit einem eigenen Willen.<br />
Die eigene Sexualität darf man nicht verbergen, das gehört nämlich zu unserer Persönlichkeit,<br />
vielmehr sollten wir diesen natürlichen Drang nach Aufklärung versuchen best möglichst zu stillen.<br />
Dies ist ein wichtiger Schritt im Streben nach unserer eigenen Freiheit&#8230;&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Im Couch-Plausch geht es darum, als <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/01/als-frau-offen-ueber-sex-reden/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Frau offen über Sexualität zu sprechen</strong></a>.</li>
<li> <span style="font-size: 1.14285rem;">Was passiert, wenn Jungs sich gegenseitig davon überzeugen wollen, dass sie mit Sexualität locker umgehen können, zeigen die HeRoes in ihrem Video „<a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/12/was-laberst-du/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Was laberst du</strong></a>?“ </span></li>
</ul>
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