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	<title>Liebe Leben &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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	<title>Liebe Leben &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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		<title>Samstag Nacht</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/09/samstag-nacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mäx]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2024 07:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Dating]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Leidenschaft findet man im Kleinen und im Großen: Wir freuen uns über den ersten Text von Mäx auf meinTestgelände. Es ist Samstag Abend, ich sitze im Kino. Ich habe den gleichen Film schon vor einer Woche geschaut, im Kino, mit dir. Deine Hand gehalten, mit meinem Daumen deinen berührt, meinen Kopf auf deine Schulter gelegt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leidenschaft findet man im Kleinen und im Großen: Wir freuen uns über den ersten Text von Mäx auf meinTestgelände. </strong><span id="more-16196"></span></p>
<div>Es ist Samstag Abend, ich sitze im Kino. Ich habe den <a href="https://www.youtube.com/watch?v=TkIC8YI9-eU">gleichen Film</a> schon vor einer Woche geschaut, im Kino, mit dir. Deine Hand gehalten, mit meinem Daumen deinen berührt, meinen Kopf auf deine Schulter gelegt. Jetzt sitzen er und ich hier, vorher haben wir noch was gegessen und über Gott und die Welt philosophiert, uns wahnsinnig wichtig und klug gefühlt, das kann man gut mit ihm, es macht Spaß. Jetzt sitzen wir hier, schauen den Film, lachen. Es ist wirklich ein guter Film. Ich freue mich, ihn noch einmal schauen zu können. Irgendwann nehme ich seine Hand, wie ich auch deine Hand genommen habe. Er streichelt ganz leicht meinen Arm, auf, ab, auf ab. Es ist warm, kribbelt. Was ist schon dabei? Die Musik vibriert in uns, er drückt meine Hand fester. Nach dem Film sitze ich noch einen Moment da, unbewegt. Er grinst mich an, ich kann es nicht fassen, bin noch ganz beim Film, bin noch im Gefühl, schaue den Vögeln die über den Abspann fliegen gebannt zu. Manchmal fasse ich es nicht, dass andere sowas so einfach abschütteln können. Ich hingegen kann gar nicht anders, als mich mitreißen zu lassen, alles, was die Menschen auf der Leinwand fühlen, auch zu fühlen, oder das, was sie gerade nicht fühlen können. Zu lachen, zu weinen, und alles, was zum Leben dazu gehört.</div>
<div>Wir schlendern Richtung Promenade, ich bin wieder aufgetaucht. Scherzhaft sagt er &#8222;dann hau doch ab.&#8220;, und als ich anstalten mache, mich zu entfernen, erschrickt er kurz und streckt die Arme aus um mich noch einmal zu halten. Ich lache, nehme ihn in den Arm. Dann fahren wir doch noch ein Stück gemeinsam, er zeigt auf einen vorbeifahrenden Radler, sagt &#8222;den kenne ich!&#8220;, ich tue so, als wolle ich zu ihm rüber rufen, wieder erschrickt er und hält mich am Arm fest, ich rufe laut &#8222;Ich lasse mich von niemandem leise machen!&#8220;, lache. Er fragt, warum ich so ein Halunke bin, ich rufe &#8222;weil man Halunke sein muss um in dieser Welt zu leben!&#8220;, &#8222;Warum?&#8220;, fragt er lachend, &#8222;Weil diese Welt halunkig ist, und ich möchte in ihr leben!&#8220;, proklamiere ich frei heraus. &#8222;Los, los!&#8220;, fordere ich ihn auf und jage ihn davon über die Ampel. &#8222;Woher kommt die Leidenschaft?&#8220;, fragt er grinsend als er mich einholt, ich rufe &#8222;Aus mir! Aus dem Leben!&#8220;, drücke seine Hand zum Abschied und fahre in die schwarze Nacht hinein.</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Liebe leben und erschaffen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/09/liebe-leben-und-erschaffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Sep 2024 07:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt viele Formen der Liebe. Marie hat eine ganz besondere kennengelernt: Die bedingungslose Liebe. Ich hatte in meiner gesamten Jugend viele „Liebesbeziehungen“. Die Einen kürzer, die Anderen länger, oft war es die berühmte „Liebe fürs Leben“. In der Pubertät lernt man, was Liebe überhaupt ist, meistens bleibt es beim „verliebt sein“ und die richtige]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt viele Formen der Liebe. Marie hat eine ganz besondere kennengelernt: Die bedingungslose Liebe.<span id="more-16179"></span></p>
<p>Ich hatte in meiner gesamten Jugend viele „Liebesbeziehungen“. Die Einen kürzer, die Anderen<br />
länger, oft war es die berühmte „Liebe fürs Leben“. In der Pubertät lernt man, was Liebe<br />
überhaupt ist, meistens bleibt es beim „verliebt sein“ und die richtige Liebe, beziehungsweise den<br />
Unterschied vom verliebt sein zur richtigen Liebe merkt man, wenn das Erwachsenenalter beginnt<br />
und es in der Liebe auf etwas ankommt.<br />
Gemeinsame Wege gehen, heiraten, Kinder bekommen, gemeinsame Strukturen, Routinen, Alltag,<br />
also wenn man eben das Leben gemeinsam lebt, geht die Liebe irgendwie tiefer.<br />
Versteht man, was ich meine?<br />
Ich möchte hier aber gar nicht über die typische Liebe zu einer/einem PartnerIn schreiben,<br />
sondern über eine Liebe, die ich in dieser Form in meiner gesamten Jugend noch nie gefühlt<br />
habe.<br />
Also nichts, was ich einfach so, während der Pubertät, kennengelernt habe.<br />
Es ist die Liebe, die ich lebe, seit ich mit einundzwanzig das erste Mal Mutter geworden bin.<br />
Heute habe ich drei Kinder und kann sagen, dass genau DAS für mich LIEBE LEBEN bedeutet.<br />
Leben erschaffen zu haben, die man mit Liebe füttert und genau das selbe unaufgefordert<br />
zurückbekommt, das Gefühl, dass man irgendwie auch dieser Mensch ist, in Kleinformat, aber<br />
eben diese Verbundenheit, weil diese Menschen in meinem Körper entstanden sind.<br />
Diese Liebe, die ich jeden Tag, jede Nacht, einfach immer meinen Kindern gegenüber spüre, ist<br />
mein Leben und für mich auch einfach die Definition für Leben.<br />
Natürlich fühle ich meinen Kindern gegenüber nicht diese Liebe, wie ich sie einem Partner<br />
gegenüber fühle, das wäre auch etwas seltsam und strafbar, man spürt keine körperliche<br />
Anziehungskraft, daher kann man das auch absolut nicht miteinander vergleichen, obwohl beides<br />
eben eine Liebe ist.<br />
Nichtsdestotrotz ein Unterschied wie Tag und Nacht.<br />
Gegenüber seiner Kinder hat man einen Beschützerinstinkt, Verantwortung, man sorgt dafür, dass<br />
das Kind überlebt, sich sicher fühlt, es etwas lernt, es mit Fragen zu einem kommen kann, es ist<br />
eine mütterliche Liebe (in meinem Fall, da ich ja nicht der Vater bin), die mir auch so viel mehr wert<br />
ist!<br />
Warum? Weil man sich in einer Partnerschaft trennen kann, jeder geht seinen eigenen Weg, man<br />
findet neue Lieben und beginnt neue Leben mit diesen Lieben.<br />
Aber die Liebe zu meinen Kindern kann ich nicht eintauschen, ich würde meine Kinder niemals<br />
weggeben und stattdessen andere Kinder anfangen zu lieben.<br />
Diese Liebe ist, im Gegensatz zu einer Partnerschaft, bedingungslos, ich erwarte nichts von<br />
meinen Kindern, bei einem Partner erwarte ich, dass man auf einer Wellenlänge ist, was die Liebe<br />
angeht, damit man sich nicht hintergeht oder sich einer von beiden vernachlässigt fühlt.<br />
Man muss sich bemühen, denn lieben ist ein Verb, man muss es tun! Gegenseitig!<br />
Meine Kinder müssen mir ihre Liebe aber nicht beweisen oder zeigen, da sie, aufgrund dessen,<br />
dass ich eben durch ihre Erschaffung ihre Mutter bin, mich ohnehin lieben, brauchen und wollen!<br />
Ich hoffe, man versteht, warum ich diese Liebe zu meinen Kindern als LEBEN sehe, als LIEBE<br />
LEBEN.<br />
Obwohl ich nicht weiß, wie es ist, eine Pflegemutter zu sein, eine Adoptivmutter oder eine<br />
Stiefmutter, kann ich mir vorstellen, dass das auch eine ähnliche Form dieser Liebe ist, da sie<br />
anders ist, als zur/zum eigenen PartnerIn.<br />
Es ist das Leben mit den Kindern, das man liebt, egal wie es läuft, man trennt sich nicht von<br />
diesen Kindern, eine Liebe, die man Tag für Tag lebt, ein Leben lang.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vielmännerei – Unnatürlich, Zukunftsweisend, Unterforscht?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/09/vielmaennerei-unnatuerlich-zukunftsweisend-unterforscht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lilith]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2024 15:46:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Polyandrie]]></category>
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					<description><![CDATA[Polyandrie bedeutet, dass eine Frau mit mehreren Männern gleichzeitig  verheiratet ist. Darüber wird eher weniger gesprcohen, Lilith hat dem Thema daher einen Text gewidmet. “Spirit Bird” von Sarah Milledge Nelson ist das Buch, welches ich mir in den Urlaub mitgenommen habe. Kurz zusammengefasst entdeckt eine aus Korea stammende und in ihrer frühen Kindheit von US-Amerikaner:innen adoptierte]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span data-teams="true"><span class="ui-provider ah ahl ip ahm ahn aho ahp ahq ahr ahs aht ahu ahv ahw ahx ahy ahz aia aib aic aid aie aif aig aih aii aij aik ail aim ain aio aip aiq air" dir="ltr"><strong>Polyandrie bedeutet, dass eine Frau mit mehreren Männern gleichzeitig  verheiratet ist. Darüber wird eher weniger gesprcohen, Lilith hat dem Thema daher einen Text gewidmet.</strong><br />
</span></span><span id="more-16192"></span></p>
<p>“Spirit Bird” von Sarah Milledge Nelson ist das Buch, welches ich mir in den Urlaub mitgenommen habe. Kurz zusammengefasst entdeckt eine aus Korea stammende und in ihrer frühen Kindheit von US-Amerikaner:innen adoptierte Archäologiestudentin ihre Herkunft und erlebt dabei Urkulturen aus Korea kennen. In ihren Träumen erweckt ein Dorf zum Leben, das nicht nur auf traditionellen Ritualen und Ernährungsweisen beruht, sondern auch, in dem es die Regel ist, dass die Frauen des Dorfs ganz selbstverständlich mehrere Männer haben und mit ihnen gemeinsam im selben Haus leben. Doch – ist diese Form des Zusammenlebens tatsächlich so verbreitet?</p>
<p>Polyandrie, oder umgangssprachlich Vielmännerei, tritt in der Natur tatsächlich häufiger auf, als es die meisten unter uns vermuten würden. Fangen wir an bei Tieren, denen wir tagtäglich begegnen. Wer stört dich dauerhaft mit seinem Gesumme? Richtig geraten, die uns dauerhaft umschwirrende Fruchtfliege. Sie lebt in einer Form, bei der das Weibchen mit mehreren männlichen Artgenossen sexuellen Kontakt hat, während jeder der männlichen Artgenossen nur mit einem Weibchen interagiert. Auch die lauten Grillen, sowie einige Arten der Käfer und Spinnen leben polyandrisch. Seltsam eigentlich auch, dass uns in der Grundschule so häufig mithilfe des Bienchenbeispiels die Sexualerziehung nähergebracht werden soll. Während hier eine etwas weit hergeholte Blumen-Bienchen Analogie zurate gezogen wird, beleuchten wir selten , ob eine ähnliche Lebensform in menschlichen Gesellschaften funktionieren könnte, wie sie durch die Bienenkönigin als Reproduzentin für das Bienenvolk erfolgt. Auch der Vogelgesang kommt aus vielen Schnäbeln, deren Besitzerinnen gleich mit mehreren Männchen “vögeln”. Heimische Vertreterinnen sind z.B. die Heckenbraunelle, oder die Goldschnepfe und auch das Lauf- und Blatthühnchen gehören dazu. Am exotischsten kommt sicher der Tiefsee-Anglerfisch daher. Mit einem deutlich größeren Weibchen als die männlichen Artgenossen können sich mehrere Männchen am weiblichen Fisch festbeißen und werden ab dann auf Lebzeit mit der Dame herumgetragen. Im Extremfall verschmelzen somit bis zu acht Zwergmännchen mit einem Weibchen und sind alleine nicht mehr überlebensfähig.</p>
<p>Es gibt mehrere Stimmen, die behaupten, Polyandrie wäre <i>wider der Natur</i>. Diese mit Insekten und Vögeln zu überzeugen wird eher schwer gelingen. Doch vielleicht regen besonders die nächsten Beispiele, deren RepräsentantInnen uns als Menschen deutlich ähnlicher sind, dann doch zum Grübeln an, ob die ewige Mann-Frau-Kind Konstellation wirklich das einzig Wahre in dieser Welt ist. Denn auch in der Welt der Säugetiere treten polyandrische Lebensformen auf, z.B. bei den Grauen Mausmaki, einer Affenart oder dem Murmeltier. Interessant ist zudem, dass in den beschriebenen Konstellationen der Tierwelt nicht nur der Akt der Zeugung durch mehrere Männer pro Frau erfolgt, sondern in einigen Fällen auch die Kinderaufzucht größtenteils dem Mann zukommt.</p>
<p>Bei uns, den Homo Sapiens Sapiens ist Polyandrie in der Historie gaaaaanz selten vertreten. Zumindest ist das der bleibende Eindruck, wenn man sich die Geschichtsbücher ansieht, die in der Schule behandelt werden. Als “Einzelbeispiele” werden in diesen oftmals die berühmten Gesellschaften auf den Marquesa-Inseln im Südpazifik, dicht gefolgt von Gemeinschaften im Hochland von Tibet, erwähnt. Doch im Jahr 2010 analysierten die AnthropologInnen Kathrine Starkweather und Raymond Hames in eine Studie der University of Nebraska-Lincoln, Polyandrie in weiteren 53 Regionen. Hierbei wird beispielsweise untersucht, wie sich Polyandrie als vorherrschende Praxis herausgebildet hat. Dabei werden Hypothesen geprüft, die eine lange Abwesenheit eines Teils der Männer, sodass währenddessen auf andere zurückgegriffen werden muss, oder eine hohe Sterblichkeit als Hauptursachen für die Notwendigkeit von Vielmännerei vermuten. Auch wird analysiert, wie sich in derartigen Gesellschaften verschiedene Wege entwickelt haben, um zu entscheiden, wer als Vater gilt. Während in einigen Gemeinschaften in Zeremonien die Vaterschaft anhand von Eigenschaften und Merkmalen zugesprochen wird, so stammen in anderen alle Kinder “offiziell” zu gleichen Teilen von allen Männern im Haushalt ab.</p>
<p>Wenden wir nun unseren Blick ins 21. Jahrhundert. Recherchiert man nach dem Begriff Polyandrie sind die gleich oben erscheinenden Werbeeinträge voll von Plattformen zum Finden von PartnerInnen, die sich spezifisch eine Beziehung im Konzept der Polyandrie wünschen. Ist das also der neue Trend? Ganz sachlich betrachtet spricht tatsächlich einiges für diese Art des Zusammenlebens. Murmeltierfrauen machen es zum Beispiel ganz clever: während des Winterschlafs wärmen die Männchen nur diejenigen Nachkommen, von denen sie glauben, sie seien die eigenen. Also: erst einal schön viel Verwirrung schaffen, damit der Nachwuchs am besten von allen Seiten auf Überlebenstemperatur gehalten wird. Im Falle der stetig wachsenden Weltbevölkerung könnte sich für uns Menschen sogar ein weiterer Vorteil als Nützlich erweisen: polyandrische Gesellschaften bringen in der Regel weniger Nachwuchs als monogame oder polygyne Familien hervor. Der Tibetologe Melvyn C. Goldstein vertritt die Meinung, dass diese Form des Zusammenlebens entsprechend eine gelungene Form der Anpassung an limitierte Ressourcen darstellen kann.</p>
<p>Schauen wir uns jedoch die menschliche Realität an, ergeben sich bereits rein rechtlich einige Hürden. Zwar kann einer Frau niemand verbieten, mit mehreren Männern in sexuellen Kontakt zu treten oder auch Kinder mit unterschiedlichen biologischen Vätern zu zeugen, dennoch ist eine langfristige Familienkonstellation mit mehreren gleichberechtigten männlichen Partner:innen so vom Gesetzgeber nicht vorgesehen. In Deutschland ist Bigamie, also das Eingehen einer zweiten Ehe zusätzlich zu einer bestehenden, gemäß § 1306 BGB verboten. Wer gegen dieses Verbot verstößt, muss mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe rechnen. Dies gilt entsprechend für Polyginie als auch Polyandrie. Diskussionen hierzu kommen immer wieder auf. Sei es dadurch, dass die Behörden von Mehrehen, die im Ausland geschlossen werden, oftmals nichts mitbekommen oder wenn es darum geht zu entscheiden, wer im Falle einer Flucht nach Deutschland nachzugsberechtigt ist.</p>
<p>Auf dem afrikanischen Kontinent entfachte passend zu dem Themenfeld im Jahr 2023 eine hitzige Diskussion. In Südafrika stand die Durchsetzung eines “inklusiven Eherechts” zur Debatte. Um das Ehegefüge mit dem Verfassungsgrundsatz der Gleichheit in Übereinstimmung zu bringen, wäre im Falle des Erlaubens von Polygynie auch die Einführung des Rechts auf Mehrfachehen für Frauen  notwendig. Während dies insbesondere bei männlichen Vertretern, die mehrere Frauen pro Mann durchaus befürworten, auf Ablehnung stößt, setzen sich einige feministische Aktivistinnen für ein solches Recht ein. Wichtig dabei zu beachten: in den polyandrisch lebenden Gesellschaften stellt diese Lebensform nicht zwingend eine Gleichstellung der Frau auf allen Ebenen dar. Oftmals handelt es sich auch hier um patriarchale Gesellschaftsformen, bei denen die Frau in entsprechend mehrere sexuelle Beziehungen mit verschiedenen Männern gezwungen wird.</p>
<p>Doch – könnte die heutige Gesellschaft es schaffen, diese Begrenzungen zu überwinden und aus dem Recht auf Vielehen eine offenere und tolerantere Gesellschaft entstehen zu lassen? Welche Türen öffnet dies für Missbrauch? Wie wichig ist es, dass derartige Lebensformen auch vorm Staat als Ehen anerkannt werden, oder reicht es, wenn Menschen, die auf diese Art zusammenleben möchten, ihre Zuneigungen und Präferenzen frei ohne Trauringe ausleben dürfen? Welcher gesellschaftlichen Sigmatisierung sind sie heutzutage ausgesetzt? Fragen, über die ihr euch vielleicht beim nächsten Spaziergang im Wald Gedanken machen könnt, während ihr die vielfältigen Lebensformen der Vögel, Insekten und Säugern beobachtet.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Liebe Leben</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/09/liebe-leben-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nev]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Sep 2024 07:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Nev ist schon eine Weile verheiratet und findet, die Liebe hat Höhen und Tiefen &#8211; sogar wenn es die Liebe deines Lebens ist. Wie Nev und seine Frau sich gegenseitig fordern und warum das die Liebe frisch hält, erfahrt ihr im Video. &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nev ist schon eine Weile verheiratet und findet, die Liebe hat Höhen und Tiefen &#8211; sogar wenn es die Liebe deines Lebens ist. Wie Nev und seine Frau sich gegenseitig fordern und warum das die Liebe frisch hält, erfahrt ihr im Video.<span id="more-16183"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verweichlichte Gen Z und Bedürfnisse in Beziehungen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/09/16161/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sara]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 10:09:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Bedürfnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie sind keine Snowflakes: Die Gen Z wünscht sich nicht weniger als eine Revolution in Sachen Beziehung &#8211; zum Wohle aller. Eine Streitschrift von Sara. Jedes Mal, wenn ich Menschen sagen höre, dass die Gen Z übersensibel und &#8222;Snowflakes&#8220; in Beziehungen sind, werde ich wütend. Wütend darüber, dass eine ganze Generation über einen Kamm geschert]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sie sind keine Snowflakes: Die Gen Z wünscht sich nicht weniger als eine Revolution in Sachen Beziehung &#8211; zum Wohle aller. Eine Streitschrift von Sara.</strong><span id="more-16161"></span></p>
<p><span data-contrast="auto">Jedes Mal, wenn ich Menschen sagen höre, dass die Gen Z übersensibel und &#8222;Snowflakes&#8220; in Beziehungen sind, werde ich wütend. Wütend darüber, dass eine ganze Generation über einen Kamm geschert wird und auch wütend darüber, dass die Wahrnehmung von Bedürfnissen als lächerlich dargestellt wird. Als ob das nicht zu einem Instrument werden könnte, dass ehrliche und schöne Beziehungen auf Augenhöhe schaffen kann.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Vor allem innerhalb von Beziehungen profitiert jede*r davon, wenn über Wünsche, Ängste und andere Gefühle gesprochen wird, damit Sicherheit entstehen kann. Warum genau das Unbehagen bei teilweise älteren Menschen auslöst, lässt sich vielleicht so erklären: wer selber keinen sensiblen Umgang in einer Beziehung erlebt und insgeheim das Bedürfnis hat Rücksicht und Empathie kennenzulernen, reagiert emotional. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Grundbedürfnisse wie &#8222;Essen, Trinken etc.&#8220; sind uns alle bekannt aber dass es ebenjene auch auf emotionaler Ebene gibt, scheint nicht jede*m bekannt zu sein. Respektiert und akzeptiert werden, Liebe erfahren, ein Gefühl von Sicherheit zu erleben, Erfüllung und Glück zu haben und noch vieles mehr, verbindet uns als Menschen.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Vor allem Cis Männer in Beziehungen sind oft in dem Rollenbild &#8222;starker und kalter Mann&#8220; gefangen, der keine Gefühle zeigen darf und würden selber von einem sensiblen Umgang profitieren. Kein &#8222;boys will be boys&#8220; und &#8222;Männer weinen nicht&#8220;, sondern ein &#8222;Echte Männer reden über ihre Gefühle und finden einen Umgang mit ihnen.&#8220; Wir würden alle davon profitieren, wenn bedürfnisorientierte Kommunikation auf dem Vormarsch wäre, da wir endlich über die richtigen Themen anfangen würde zu reden. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Nicht darüber, dass sie &#8222;nie Blumen mitbringt&#8220;, sondern &#8222;dass er ein Bedürfnis nach Aufmerksamkeit in Form von Gesten hat&#8220;*. Nicht darüber, dass &#8222;they nie Körperkontakt initiiert&#8220;, sondern dass &#8222;sie ein Bedürfnis nach körperlicher Nähe hat&#8220;. Nicht darüber, dass &#8222;er keine Dates plant&#8220;, sondern &#8222;they das Bedürfnis nach einer gemeinsamen, bewussten Zeit hat&#8220;.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Wann endlich Bedürfnisrevolution?</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aus Freundschaft wurde Liebe(skummer)</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/09/aus-freundschaft-wurde-liebeskummer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2024 10:49:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[ Wie Marie lernte keine Taube mehr zu sein. Tja, was soll ich sagen, ich bin nicht stolz drauf, aber wie sagt man so schön? Wo die Liebe hinfällt… Vor vielen Jahren habe ich mich in den besten Freund meines damaligen festen Freundes verliebt. Erst war er nur mein bester Freund und wir haben viel Zeit]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Wie Marie lernte keine Taube mehr zu sein.</strong><br />
<span id="more-16153"></span></p>
<p>Tja, was soll ich sagen, ich bin nicht stolz drauf, aber wie sagt man so schön?<br />
Wo die Liebe hinfällt…<br />
Vor vielen Jahren habe ich mich in den besten Freund meines damaligen festen Freundes verliebt.<br />
Erst war er nur mein bester Freund und wir haben viel Zeit miteinander verbracht, während mein<br />
fester Freund Vollzeit gearbeitet hat. Man muss dazu sagen, dass er mich oft nicht fair behandelt &#8211;<br />
und ständig angelogen hat, weshalb ich viel mit meinem besten Freund reden musste.<br />
Mit reingespielt hat &#8211; auch wenn es sich komisch anhört &#8211; unser Sternzeichen, wir haben beide<br />
das gleiche, weshalb wir uns vom Charakter her unglaublich ähnlich waren, ich sage bis heute,<br />
dass es eine Art Seelenverwandtschaft war.<br />
Es war leider eine Liebe, wie ich sie noch nie gefühlt habe, weil eben dieses<br />
Seelenverwandtschaftsding extrem viel dazu beigetragen hat.<br />
Man hat sich ohne Worte verstanden, man hatte die selben Interessen, die selben Gedanken, den<br />
selben Humor, es war alles so stimmig.<br />
Ich habe mich so wohl gefühlt.<br />
Andererseits aber auch so furchtbar, weil es eben der beste Freund meines Freundes war.<br />
Vor allem in der ersten Zeit, nach der Trennung und dem übergehenden Beziehungsbeginn dem<br />
Gewissen, dass die beiden sich oft sehen.<br />
Ihr fragt euch, warum sich &#8211; trotz Trennung &#8211; die beiden oft sehen mussten?<br />
Weil wir ein Kind haben. Inzwischen sogar drei und mit meinem damaligen besten Freund bin ich<br />
natürlich schon lange nicht mehr zusammen, mit dem Papa meiner Kinder dafür inzwischen<br />
verheiratet.<br />
Nur als kleiner Spoiler, dass sich alles zum Guten gewendet hat!<br />
Die Liebe zwischen meinem besten Freund und mir war etwas Besonderes, wie ich ja schon<br />
gesagt habe, unser Sternzeichen Skorpion hat uns extrem zusammengeführt, aber &#8211; trotz all der<br />
schönen, romantischen Seelenverwandtschaftsmomente, gab es auch eine dunkle Seite, die ab<br />
einer bestimmten Beziehungslänge einen großen Kummer hervorgerufen hat.<br />
Er war ein Narzisst. Er konnte mir Liebe zeigen oder Hass, ganz wie er gerade drauf war.<br />
Er hat Tage gehabt, an denen der mir die Sterne vom Himmel holen konnte, gute Laune hatte,<br />
auch meinem Sohn gegenüber und man einfach wusste, dass alles gut wird…und dann gab es<br />
Tage, an denen er seine Sache gepackt hat und weg war. Mir nicht mehr geschrieben hat, eine<br />
Auszeit brauchte (aber von was?) oder mich so sehr eingeengt hat, mir Dinge verboten hat, sogar<br />
was ich für Kleidung an hatte, bis er mich auf der Straße, in der Öffentlichkeit, so gewaltvoll<br />
behandelt hat, dass Passanten eingeschritten sind.<br />
Diese schlimmen Phasen wurden irgendwann mehr und mehr und die Guten immer weniger. Aber<br />
sie waren da! Sehr selten, aber auch die kamen immer mal wieder raus und darauf habe ich<br />
gewartet.<br />
Mein Psychologe nannte es „Intermittierende Verstärkung“ und verglich es mit einer Taube, die<br />
gelernt hat, dass aus dem Futtertrog manchmal Futter kommt, allerdings nicht regelmäßig. Sie<br />
wusste jedoch, es kommt welches, wenn sie warten würde.<br />
Ich war also die Taube.<br />
Diese emotionale Abhängigkeit von einem Narzissten, der einfach alles in der Hand hatte, hat<br />
jegliches Leben aus mir gesaugt. Denn er war mein Leben. Meine Liebe, die auf Krampf da war,<br />
denn viel mehr Anderes hatte ich nicht mehr.<br />
Die Abhängigkeit war mein Leben.<br />
Und am Ende hat sogar er sich getrennt, nicht ich.<br />
Das war die schlimmste Liebe und gleichzeitig die Schönste, ich kann es wahrscheinlich niemals<br />
so wiedergeben, wie es für mich war.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gloria &#038; Rike über Freundinnenschaft</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/08/gloria-rike-ueber-freundinnenschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gloria]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2024 10:11:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Freund*innenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Für Gloria &#38; Rike ist ihre Freundinnen*schaft eine wichtige Beziehung in ihrem Leben. Wie sie diese führen und wie sie trotz großer Distanz in Kontakt bleiben, erzählen sie im Video.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für Gloria &amp; Rike ist ihre Freundinnen*schaft eine wichtige Beziehung in ihrem Leben. Wie sie diese führen und wie sie trotz großer Distanz in Kontakt bleiben, erzählen sie im Video.<span id="more-16139"></span></strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Liebe Leben</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/08/liebe-leben-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Phuong]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2024 11:29:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Heilung]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir haben schon viele schöne Texte von Phương gelesen, wir freuen uns in diesem Video von Phương zu hören.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir haben schon viele schöne Texte von Phương gelesen, wir freuen uns in diesem Video von Phương zu hören.</strong><span id="more-16120"></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Liebe Leben</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/08/liebe-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sophie]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Aug 2024 10:18:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Sophie beschreibt in ihrem neuen Text, was Liebe Leben für sie bedeutet. Liebe leben ist der Moment, deine Hand zu halten und zu wissen, dass alles gut werden wird, auch wenn es sich vielleicht gerade nicht so anfühlt Liebe leben heißt, dich anzuschauen und das Gefühl zu haben, dass der sonnige Tag am See niemals]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sophie beschreibt in ihrem neuen Text, was Liebe Leben für sie bedeutet.</strong><span id="more-16114"></span></p>
<p>Liebe leben ist der Moment, deine Hand zu halten und zu wissen, dass alles gut werden wird, auch wenn es sich vielleicht gerade nicht so anfühlt</p>
<p>Liebe leben heißt, dich anzuschauen und das Gefühl zu haben, dass der sonnige Tag am See niemals enden kann</p>
<p>Liebe leben passiert, wenn du mich im Arm hältst, nachdem ich vom Familienessen verheult nach Hause komme</p>
<p>Liebe leben bedeutet keine Angst zu haben, den anderen zu verlieren, auch wenn wir uns streiten</p>
<p>Liebe leben muss nicht immer dieselbe Meinung auf allen Fragen sein</p>
<p>Liebe leben braucht nicht alles zu wissen, aber kann es</p>
<p>Liebe leben gibt mir das Gefühl, als könnte ich auf die höchsten Berge klettern und in die tiefsten Schluchten fallen, aber im Endeffekt werde ich immer aufgefangen, denn du bist da</p>
<p>Liebe leben macht, dass ich das alles auch für dich sein kann</p>
<p>Liebe leben hat mir gezeigt, dass ich auch ohne dich komplett bin, auch wenn es mit dir einfach noch ein bisschen schöner ist</p>
<p>Liebe leben bist du und auch irgendwie ich</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werk</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/08/werk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eram]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Aug 2024 11:11:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Eram ist Zwischenweltler: Er erzählt von den eigenen schmerzlichen Erfahrungen einer Identität zwischen vielen Welten und von Menschen, die damit überfordert sind. Wo bleibt man mit seinem Leben, wenn die Menschen die Geschichten nicht ertragen? Es gibt Momente, die mir den Atem rauben. Ich erzähle euch davon, dass Tod und Krieg in meiner Kindheit alllgegenwärtig]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><strong>Eram ist Zwischenweltler: Er erzählt von den eigenen schmerzlichen Erfahrungen einer Identität zwischen vielen Welten und von Menschen, die damit überfordert sind. Wo bleibt man mit seinem Leben, wenn die Menschen die Geschichten nicht ertragen?</strong><span id="more-16107"></span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Es gibt Momente, die mir den Atem rauben. Ich erzähle euch davon, dass Tod und Krieg in meiner Kindheit alllgegenwärtig waren. Ihr macht große Augen und nickt betroffen. Ich erzähle euch davon, dass ich mich mit euren Problemen nicht identifizieren kann. Ihr blickt beschämt zu Boden. Ich erzähle euch davon, dass ich trotz und wegen meines selbstbewussten Auftretens Todesangst habe, missverstanden und ignoriert zu werden. Ihr blickt nachdenklich in die Ferne. Ich erzähle euch davon, dass queer sein mein geringstes Problem ist, angesichts des entmenschlichenden Rassismus, den ich erlebt habe. Ihr schluckt euren Kloß im Hals runter, versucht da zu bleiben, obwohl alles in euch rennen will. Ich erzähle ins Leere und ihr fragt euch, ob ihr gute Menschen seid.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Ihr erzählt mir, dass ihr nicht wisst, wer ihr seid. Ich versuche, ein verständnisvolles Gesicht zu machen, während alles in mir schreit. Ihr erzählt mir, dass ihr euch nicht ganz sicher seid, wofür ihr stehen wollt, dass ihr keine menschliche Erfahrung abwerten wollt. Ich sinke in mich zusammen, angesichts alldessen, für das ich stehe, ob ich will oder nicht. Ihr erzählt mir vom Leistungsdruck, davon, dass ihr produktive Erwachsene sein wollt und es so anstrengend ist. Ich zucke die Schultern, ich bin schon sehr jung erwachsen geworden. Ihr erzählt mir, dass meine Witze euch verletzen. Ich presse die Lippen zusammen, um alles drinzubehalten, was ihr nicht aushalten wollt. Ihr sagt, dass ihr Angst hab mich zu diskriminieren. Ich halte mich diskriminiert-fühlend die Luft an. Ihr hört von mir, dass ihr gute Menschen seid, dass ihr genug seid. Ich frage mich, warum ich so einsam bin.</span></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Die „komplizierte“ Frau – Feministin sein beim Dating</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/08/die-komplizierte-frau-feministin-sein-beim-dating/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Romy]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Aug 2024 10:09:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Dating]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Romy ist Feministin, nur beim Dating merkt sie, dass sie sich nich so verhält wie in anderen Settings. Weniger Meinung, weniger anecken, weniger kompliziert sein. Aber warum eigentlich? Vor etwa fünf Jahren habe ich mich entschieden: Ich bin jetzt eine Feministin. Und das auf allen Ebenen. In der Schule, zu Hause, in meiner Freundesgruppe, bei]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Romy ist Feministin, nur beim Dating merkt sie, dass sie sich nich so verhält wie in anderen Settings. Weniger Meinung, weniger anecken, weniger kompliziert sein. Aber warum eigentlich?</strong><span id="more-16101"></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Vor etwa fünf Jahren habe ich mich entschieden: Ich bin jetzt eine Feministin. Und das auf allen Ebenen. In der Schule, zu Hause, in meiner Freundesgruppe, bei der Arbeit – Feminismus war und ist schon immer ein Teil meines Lebens, der mich begleitet und für den ich mich einsetzen möchte, so gut wie es nur geht. Die einzige Ebene, in der ich den Feminismus bis jetzt noch nicht integrieren konnte wie überall sonst, ist beim Dating.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Auf einer romantischen Ebene stelle ich meine feministischen Wertevorstellungen oft ganz nach hinten. Ich verstecke sie. Ich stecke mich automatisch in ein ganz bestimmtes Rollenbild. Wenn ich eine Person kennenlernen möchte, dann werde ich oft zurückhaltender, weniger meinungsstark. Ich verkneife mir die Kommentare auf Aussagen, die ich problematisch finde. Ich ignoriere meine feministische Seite – obwohl die am lautesten an mir ist. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Warum genau ich das mache, habe ich sehr lange nicht verstanden. Es war wie eine Art Automatismus: „Oh, ein Mann mag mich? Dann sollte ich jetzt die Klappe halten!“ Inzwischen verstehe ich, warum das so ist: Ich hatte immer schon Angst davor, die „komplizierte Frau“ zu sein. Ich habe gemerkt, dass mein Feminismus auf viele männliche Personen abschreckend wirkt. Sobald es zur Sprache kommt, nehmen die meisten Abstand. So war das schon, als ich mich das erste Mal offen für den Feminismus in der Schule eingesetzt habe. Ich war die frauenfeindlichen Kommentare meiner Mitschüler leid. Ich machte ihnen irgendwann klar, dass ich das nicht in Ordnung fand &#8211; schon war ich unten durch. Und das nur, weil ich nicht ihre Meinung teilte. Weil ich sie kritisiert hatte. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Generell sind mir hauptsächlich zwei Reaktionen von männlichen Personen aufgefallen, wenn der Feminismus zur Sprache kam: Entweder sie nahmen sofort Abstand, ich könnte ja zu kompliziert sein, oder sie machten mich klein. Mit Aussagen wie: „Irgendwie voll niedlich, dass dir das so wichtig ist“ fühlte ich mich weder gehört noch respektiert. Als wäre der Kampf, den so viele Frauen seit Jahrhunderten gegen das Patriarchat führen, einfach unnötig. Als sei ich eine kleine Maus, die piepend einen riesigen Tiger beschimpft. Durch Reaktionen dieser Art habe ich gemerkt wie viel einfacher es ist, nicht die „Komplizierte“ zu sein. Einfach bei allen Witzen mitzulachen, allen Aussagen zuzustimmen, mich in das Rollenbild einzufügen, dass es für die andere Person am einfachsten macht. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aber genau so sollte es nicht sein, erst recht nicht im Dating. Es ist sehr frustrierend, nicht gehört zu werden. Kleingehalten zu werden. Es ist unschön zu merken, dass eine Sache, die einem selbst so am Herzen liegt, die andere Person abschreckt. Gerade wenn es eine Person ist, die man eigentlich sehr gerne mag. Aber das ist schlicht nicht mein Problem. Es ist nicht mein Problem, wie angegriffen sich jemand fühlt, wenn ich einen sexistischen Witz nicht okay finde. Es ist nicht mein Problem, wie eingeschüchtert sich jemand fühlt, weil ich laut und meinungsstark bin. Ich muss mich in kein Rollenbild einfügen, wenn ich das nicht möchte. Das ist nicht meine Aufgabe. Und wieso sollte ich überhaupt eine Person daten wollen, die mich zu „kompliziert“ findet, nur weil ich nicht alles einfach hinnehme? Wenn ich „kompliziert“ bin, was auch immer das bedeutet, dann bin ich das gerne. Wie Autorin und Journalistin Caroline Criado-Perez am Anfang ihres Buches „Unsichtbare Frauen“ schon gesagt hatte: „Für die beharrlichen Frauen – bleibt verdammt nochmal schwierig!“</span></p>
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