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	Kommentare zu: Von gegenderter Sprache und ihren Folg_Innen	</title>
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		<title>
		Von: paul		</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/09/von-gegenderter-sprache-und-ihren-folg_innen/#comment-1196</link>

		<dc:creator><![CDATA[paul]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2015 16:57:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Stören tut mich das Gendern nicht, möchte es aber selbst nicht verwenden, da ich an Sinn und Zweck des ganzen zweifle. Vor allem die neutrale Form (“Studierende“ zb) ist eher albern, da sie teilweise den Sinn ganzer Sätze verfremdet oder schon mal mit “Studierenden“ einen trinken gegangen? Wie gesagt, mich stört es nicht, wenn so geschrieben wird. Vielleicht hilft&#039;s ja! Ich meine aber, dass wir lieber unsere innere Einstellung ändern sollten, dann sind wir auf einem guten Weg. Ich gehe davon aus, dass Frauen so oder so in einigen Jahren einen besseren Stand in der Gesellschaft haben werden. Gibt ja genügend Belege dafür, dass Frauen besser in der Schule sind, häufiger studieren, etc... Geduld, Geduld. Sprache lebt ja auch einfach mehr vom wie als vom was. 

Und auch wenn ich niemandem böse Absichten unterstellen will, bekomme ich, wenn ich über solche Sprachänderungen nachdenke, George Orwell nicht aus meinem Kopf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stören tut mich das Gendern nicht, möchte es aber selbst nicht verwenden, da ich an Sinn und Zweck des ganzen zweifle. Vor allem die neutrale Form (“Studierende“ zb) ist eher albern, da sie teilweise den Sinn ganzer Sätze verfremdet oder schon mal mit “Studierenden“ einen trinken gegangen? Wie gesagt, mich stört es nicht, wenn so geschrieben wird. Vielleicht hilft&#8217;s ja! Ich meine aber, dass wir lieber unsere innere Einstellung ändern sollten, dann sind wir auf einem guten Weg. Ich gehe davon aus, dass Frauen so oder so in einigen Jahren einen besseren Stand in der Gesellschaft haben werden. Gibt ja genügend Belege dafür, dass Frauen besser in der Schule sind, häufiger studieren, etc&#8230; Geduld, Geduld. Sprache lebt ja auch einfach mehr vom wie als vom was. </p>
<p>Und auch wenn ich niemandem böse Absichten unterstellen will, bekomme ich, wenn ich über solche Sprachänderungen nachdenke, George Orwell nicht aus meinem Kopf.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: tina ortiz		</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/09/von-gegenderter-sprache-und-ihren-folg_innen/#comment-1171</link>

		<dc:creator><![CDATA[tina ortiz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2015 16:45:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine weitere Sozialromanze wie sie wohl auch schon von anderen wohlbehüteten und zudem zart besaiteten Geisteswissenschaftlern mit zu viel Zeit für sich selbst erdacht wurde und wahrhaftig aus einer Welt mit Einhörnern zu stammen scheint. Die Sprache ist mächtig, keine Frage, aber dem Ideal der Gleichberechtigung hinterher zu haschen, indem bei jedem zu bildenden Satz die Überlegung angestellt werden muss, wie er gleichzeitig potentielle (!) Probleme in der Gesellschaft ausmerzt, ist 1. utopisch, 2. wenig zweckmäßig für die eigentlich kommunizierten Inhalte und 3., wie schon eingeräumt, tatsächlich eine entwicklungshemmende Fußfessel für Dynamik und Ästhetik. Sprache büßt an dieser Stelle nicht nur an Macht, sondern auch an Diversität, Polarität und der Fähigkeit ein, abzugrenzen. Abgrenzung ist dabei ein notwendiges, deterministisches Merkmal der Sprache und wohnt als Selbstzweck jedem Menschen, der Sprache gebraucht unweigerlich inne. 
Die Ausführungen zum Bauarbeiter von morgen, der sich im Zeichen der Gleichgerechtigkeit Bauarbeiterin nennen lässt, scheint mir demnach lediglich ein Indiz dafür zu sein, dass die Ursache für das aufkommende Gefühl einer ungleichen Behandlung durch nicht gegenderte Sprache irgendwo zwischen verletztem Stolz, interpretativer Auslegung von Rollenbildern und der Verwechslung von Abgrenzung und Abwertung liegt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine weitere Sozialromanze wie sie wohl auch schon von anderen wohlbehüteten und zudem zart besaiteten Geisteswissenschaftlern mit zu viel Zeit für sich selbst erdacht wurde und wahrhaftig aus einer Welt mit Einhörnern zu stammen scheint. Die Sprache ist mächtig, keine Frage, aber dem Ideal der Gleichberechtigung hinterher zu haschen, indem bei jedem zu bildenden Satz die Überlegung angestellt werden muss, wie er gleichzeitig potentielle (!) Probleme in der Gesellschaft ausmerzt, ist 1. utopisch, 2. wenig zweckmäßig für die eigentlich kommunizierten Inhalte und 3., wie schon eingeräumt, tatsächlich eine entwicklungshemmende Fußfessel für Dynamik und Ästhetik. Sprache büßt an dieser Stelle nicht nur an Macht, sondern auch an Diversität, Polarität und der Fähigkeit ein, abzugrenzen. Abgrenzung ist dabei ein notwendiges, deterministisches Merkmal der Sprache und wohnt als Selbstzweck jedem Menschen, der Sprache gebraucht unweigerlich inne.<br />
Die Ausführungen zum Bauarbeiter von morgen, der sich im Zeichen der Gleichgerechtigkeit Bauarbeiterin nennen lässt, scheint mir demnach lediglich ein Indiz dafür zu sein, dass die Ursache für das aufkommende Gefühl einer ungleichen Behandlung durch nicht gegenderte Sprache irgendwo zwischen verletztem Stolz, interpretativer Auslegung von Rollenbildern und der Verwechslung von Abgrenzung und Abwertung liegt.</p>
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		<title>
		Von: Lula Witzescher		</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/09/von-gegenderter-sprache-und-ihren-folg_innen/#comment-1156</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lula Witzescher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2015 14:15:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke für diesen Artikel. Spricht mir aus der Seele. Was mir immer wieder den letzten Nerv raubt: die Ignoranz, die mir entgegenschlägt, wenn ich um gendersensible Sprache bitte. Egal, wie viele Studien es schon gibt, die die Hauptargumente widerlegen, trotzdem höre ich sie täglich wieder: Frauen seien doch &quot;mitgemeint&quot; beim generischen Maskulinum und der Fluss beim Lesen/Sprechen wird doch ach so gestört von diesen ewigen Unterstrichen und -innen.

Die Aggression macht mich auch fassungslos. Was glauben diese Menschen eigentlich zu verlieren, dass sie es so heftig verteidigen müssen?
Noch ein schöner Artikel dazu: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gleichberechtigung-in-der-sprache-nur-wer-von-frauen-spricht-meint-sie-auch.39a3ca8e-d760-4eac-a9ad-c50ca1e64966.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für diesen Artikel. Spricht mir aus der Seele. Was mir immer wieder den letzten Nerv raubt: die Ignoranz, die mir entgegenschlägt, wenn ich um gendersensible Sprache bitte. Egal, wie viele Studien es schon gibt, die die Hauptargumente widerlegen, trotzdem höre ich sie täglich wieder: Frauen seien doch &#8222;mitgemeint&#8220; beim generischen Maskulinum und der Fluss beim Lesen/Sprechen wird doch ach so gestört von diesen ewigen Unterstrichen und -innen.</p>
<p>Die Aggression macht mich auch fassungslos. Was glauben diese Menschen eigentlich zu verlieren, dass sie es so heftig verteidigen müssen?<br />
Noch ein schöner Artikel dazu: <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gleichberechtigung-in-der-sprache-nur-wer-von-frauen-spricht-meint-sie-auch.39a3ca8e-d760-4eac-a9ad-c50ca1e64966.html" rel="nofollow ugc">http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gleichberechtigung-in-der-sprache-nur-wer-von-frauen-spricht-meint-sie-auch.39a3ca8e-d760-4eac-a9ad-c50ca1e64966.html</a></p>
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		<title>
		Von: Sam		</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/09/von-gegenderter-sprache-und-ihren-folg_innen/#comment-1155</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sam]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2015 14:10:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.meintestgelaende.de/2015/09/von-gegenderter-sprache-und-ihren-folg_innen/#comment-1148&quot;&gt;Sebastian&lt;/a&gt;.

Moin Sebastian. Um ganz ehrlich zu sein, kommt es nicht darauf an, was Du schöner findest sondern was die einzelne Person für sich selbst am schönsten/passendsten empfindet. 
Das Ziel ist auch meiner Meinung nicht, dass wir alle &#039;gleich&#039; sind, sondern das die Grenzen, die durch Geschlechterrollen abgebaut werden und so jeder sich seinem Individuum nach frei entfalten kann und wenn dann ein Mann sich für ein rosa Kleid entscheidet ist das schön und wenn er es nicht tut ist das genauso schön.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/09/von-gegenderter-sprache-und-ihren-folg_innen/#comment-1148">Sebastian</a>.</p>
<p>Moin Sebastian. Um ganz ehrlich zu sein, kommt es nicht darauf an, was Du schöner findest sondern was die einzelne Person für sich selbst am schönsten/passendsten empfindet.<br />
Das Ziel ist auch meiner Meinung nicht, dass wir alle &#8218;gleich&#8216; sind, sondern das die Grenzen, die durch Geschlechterrollen abgebaut werden und so jeder sich seinem Individuum nach frei entfalten kann und wenn dann ein Mann sich für ein rosa Kleid entscheidet ist das schön und wenn er es nicht tut ist das genauso schön.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Sebastian		</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/09/von-gegenderter-sprache-und-ihren-folg_innen/#comment-1148</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2015 06:39:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In der heutigen Welt wird echt alles, was minimal voneinander abweicht angeglichen. In 100 Jahren sind dann wirklich alle gleich. 
Warum ist Unterschied so schlecht? Ich find auf einem Ball auch eine Frau im Abendkleid schöner als eine im Anzug. In n paar Jahren tragen Männer dann Kleider, weil es diskriminierend ist, dass das typisch Frau ist?!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der heutigen Welt wird echt alles, was minimal voneinander abweicht angeglichen. In 100 Jahren sind dann wirklich alle gleich.<br />
Warum ist Unterschied so schlecht? Ich find auf einem Ball auch eine Frau im Abendkleid schöner als eine im Anzug. In n paar Jahren tragen Männer dann Kleider, weil es diskriminierend ist, dass das typisch Frau ist?!</p>
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		<title>
		Von: Alida		</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/09/von-gegenderter-sprache-und-ihren-folg_innen/#comment-1144</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alida]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2015 10:51:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Du kleine_r Rebell_in ;o)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du kleine_r Rebell_in ;o)</p>
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