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	<title>Freiheit &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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	<title>Freiheit &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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		<title>Unsere Freiheit</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/02/unsere-freiheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2024 12:17:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Freiheit ist ein hohes Gut, ein gern genutzter Begriff um Debatten zu verkürzen und für Celine &#8222;wenn wir unsere innersten Gedanken und Gefühle ausdrücken können, ohne Furcht vor Ablehnung oder Verurteilung.&#8220; In ihrem Text beschreibt sie, wie sich Freiheit anfühlt und warum es nie nur um die Freiheit einer einzelnen Person geht.In den weitläufigen Gefilden]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Freiheit ist ein hohes Gut, ein gern genutzter Begriff um Debatten zu verkürzen und für Celine &#8222;wenn wir unsere innersten Gedanken und Gefühle ausdrücken können, ohne Furcht vor Ablehnung oder Verurteilung.&#8220; In ihrem Text beschreibt sie, wie sich Freiheit anfühlt und warum es nie nur um die Freiheit einer einzelnen Person geht.<span id="more-15945"></span>In den weitläufigen Gefilden der menschlichen Seele, dort lodert ein unstillbares Verlangen nach Freiheit, ahnst du es? Ein Empfinden, tief verwurzelt, das unsere Träume emporhebt, oh Mann. Freiheit, nicht bloß ein hohler Klang, sondern wie ein erfrischender Atemzug, der uns durchflutet und uns erlaubt, unsere Schwingen auszubreiten und voller Leidenschaft zu fliegen.</p>
<p>Freiheit, das ist das erhebende Gefühl, wenn der Wind uns umspielt, während wir durch die Welt streifen und neue Horizonte ergründen. Es ist die Glut in unseren Augen, wenn wir den Mut finden, unsere eigenen Pfade zu wählen, ungeachtet der Hindernisse.</p>
<p>Freiheit ist wie eine Melodie, die unser Herz laut erklingen lässt, wenn wir einfach authentisch sein können, ohne Furcht vor Verurteilung oder Ablehnung.</p>
<p>Freiheit ist auch dieser warme Sonnenstrahl auf der Haut, wenn wir eins werden mit der Natur und die Schönheit um uns herum feiern. Es ist das Gefühl grenzenloser Möglichkeiten, wenn wir unseren Träumen folgen und unsere Leidenschaften leben.</p>
<p>Doch Freiheit ist kostbar und muss behütet werden. In einer Welt voll Ungerechtigkeit und Unterdrückung können wir nur wahrhaft frei sein, wenn wir einander beistehen und für die Rechte aller Menschen eintreten.</p>
<p>In der Flamme der Freiheit ruht die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, wo jedes Lebewesen in Harmonie und Respekt leben kann. Lasst uns das Feuer der Freiheit in unseren Herzen tragen und als Leitstern nutzen, um das Licht der Gerechtigkeit und Liebe in die Dunkelheit zu tragen.</p>
<p>Denn in der Freiheit liegt der wahre Kern unserer Menschlichkeit, und es ist unser Recht, sie zu umarmen und täglich zu feiern.</p>
<p>In der tiefsten Nacht, wenn die Sterne über uns leuchten und alles still ist, spüren wir die wahre Bedeutung der Freiheit. In diesen Momenten der Einsamkeit erblühen unsere Gedanken und unsere Träume kennen keine Grenzen.</p>
<p>Freiheit ist, wenn wir unsere innersten Gedanken und Gefühle ausdrücken können, ohne Furcht vor Ablehnung oder Verurteilung. Es ist die Möglichkeit, unsere Stimmen zu erheben und für das einzustehen, was wir für richtig halten, selbst wenn wir gegen den Strom schwimmen müssen.</p>
<p>Freiheit ist das Geschenk, das uns erlaubt, bedingungslose Liebe zu empfangen und zu geben. Es ist die Kraft, die uns ermutigt, unsere Herzen zu öffnen und die Ketten von Angst und Misstrauen zu brechen.</p>
<p>Doch in einer Welt voller Unruhe und Unsicherheit dürfen wir nie vergessen, dass Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist. Wir müssen sie schützen, pflegen und verteidigen, damit sie auch für kommende Generationen von Bedeutung bleibt.</p>
<p>Lasst uns gemeinsam die Fahne der Freiheit hochhalten, unsere Stimmen erheben und für eine Welt kämpfen, in der jeder Mensch das Recht hat, sein volles Potenzial zu entfalten und in Frieden und Würde zu leben. Denn in der Einheit und im Geist der Freiheit liegt die Hoffnung auf eine bessere Zukunft für uns alle.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Freiheit: Ein Text von Abulfasl</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/04/11340/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Apr 2019 07:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2018]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Freiheit ist für mich, wenn ich mein Haus verlassen kann, ohne Angst zu haben.&#8220; Heute präsentieren wir euch einen tollen Text von Abulfasl, live aufgenommen beim #gelände2018. Und was bedeutet &#8218;Freiheit&#8216; für dich? Mehr dazu: Mehr vom #gelände2018 findet ihr hier.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Freiheit ist für mich, wenn ich mein Haus verlassen kann, ohne Angst zu haben.&#8220; Heute präsentieren wir euch einen tollen Text von Abulfasl, live aufgenommen beim #gelände2018. Und was bedeutet &#8218;Freiheit&#8216; für dich?</strong></p>
<p><span id="more-11340"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr vom #gelände2018 findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/gelaende2018/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ehre</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/05/ehre/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HeRoes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2018 07:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Arbeit gegen Unterdrückung im Namen der Ehre ist ein zentraler Teil des Projektes HeRoes Duisburg. In ihrem neusten Video geht es um Alltagssituationen, in denen die Ehre auf dem Spiel steht. Dabei zeigen die HeRoes wie und vor allem warum sie es schaffen diese Situationen gewaltfrei zu lösen.  Mehr dazu: Burak Yilmaz von den]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Arbeit gegen Unterdrückung im Namen der Ehre ist ein zentraler Teil des Projektes HeRoes Duisburg. In ihrem neusten Video geht es um Alltagssituationen, in denen die Ehre auf dem Spiel steht. Dabei zeigen die HeRoes wie und vor allem warum sie es schaffen diese Situationen gewaltfrei zu lösen.</strong></p>
<p><span id="more-10578"></span><strong> </strong><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Burak Yilmaz von den Heroes Duisburg arbeitet in Workshops viel zum Thema Ehre und beschreibt <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/05/was-juckt-dich-die-ehre-deiner-schwester/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>seine positiven Erfahrungen in diesem Text</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier diskutieren die Redaktionsgruppen Jeco, Was geht Almanya und Heroes Duisburg <a href="https://www.meintestgelaende.de/2014/04/im-namen-der-ehre/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>über den Begriff Ehre</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Freiheit &#038; Freundschaft</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/04/freiheit-freundschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anonymus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Apr 2017 07:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Geflüchtete]]></category>
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		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Gruppe aus (deutsch-türkischen) Schüler*innen der Gesamtschule Emschertal und jungen Geflüchteten* die im &#8218;Melting Pot&#8216; (ZoF e.V.) leben, hat sich mit den Themen Freiheit und Freundschaft (und Flucht) beschäftigt und daraus ist dieser Film entstanden. Mehr dazu: Hier berichten Geflüchtete über die Gründe ihre Heimat zu verlassen. Und was bedeutet eigentlich Freundschaft?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1">Die Gruppe aus (deutsch-türkischen) Schüler*innen der Gesamtschule Emschertal und jungen Geflüchteten* die im &#8218;Melting Pot&#8216; (ZoF e.V.) leben, hat sich mit den Themen Freiheit und Freundschaft (und Flucht) beschäftigt und daraus ist dieser Film entstanden.</span></p>
<p><span id="more-7913"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/02/flucht-zum-neuanfang/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Hier</strong></a> berichten Geflüchtete über die Gründe ihre Heimat zu verlassen.</li>
<li>Und was bedeutet eigentlich <strong><a href="https://www.meintestgelaende.de/2014/07/freundschaft-ist/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freundschaft</a></strong>?</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn du ein Mädchen bist</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/03/wenn-du-ein-maedchen-bist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martian Mars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2017 07:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
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					<description><![CDATA[Unser neuer Autor Martian Mars kommt aus dem Kosmos und betrachtet aus seiner Perspektive, wie die Situation von Mädchen in verschiedenen Teilen der Erde aussieht &#8211; und deren Rechte und Möglichkeiten sind sehr unterschiedlich. Deshalb ruft er hier Mädchen dazu auf, sich für die Freiheit von Mädchen überall einzusetzen. &#160; Wenn du ein Mädchen(Frau) bist,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unser neuer Autor Martian Mars kommt aus dem Kosmos und betrachtet aus seiner Perspektive, wie die Situation von Mädchen in verschiedenen Teilen der Erde aussieht &#8211; und deren Rechte und Möglichkeiten sind sehr unterschiedlich. Deshalb ruft er hier Mädchen dazu auf, sich für die Freiheit von Mädchen überall einzusetzen.</strong></p>
<p><span id="more-7847"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Wenn du ein Mädchen(Frau) bist, lies !</em></p>
<p>Ich als ein Flüchtling habe viele Pläne für unsere Welt und will jeden Menschen in jeder Ecke unserer Welt unterstützen. Ich mache das in Deutschland, weil es in Deutschland Freiheit gibt und viele Sachen möglich sind.</p>
<p>Versuch das Leben für jeden Menschen in der ganzen Welt einfacher zu machen, dann hast du diese Welt verbessert. Wenn dir das zu schwer ist, dann versuche das Leben für Frauen in der ganzen Welt möglich zu machen.</p>
<p>Frauen in anderen Ländern haben nicht gelernt, dass sie für ihr Leben kämpfen können, aber du hier hast das gelernt, dann mach das!</p>
<p>Als ich nach Deutschland gekommen bin, habe ich viele Frauen gesehen, die stark sind: sie sind unabhängig und brauchen keine Männer, die sie unterstützen. Das ist wunderbar! In anderen Ländern z. B. Länder im Mittleren Osten, Afghanistan, Pakistan, Indien,… eine Frau oder ein Mädchen haben eine ganz andere Situation in ihrer Geselschaft. Früher gab es auch keine guten Rechte für Frauen in Deutschland aber eure Mütter und auch die neue Generation haben viel dafür gearbeitet und die Situation verbessert und du lebst in dieser Situation.</p>
<p>Für viele Frauen in anderen Ländern zu leben ist nur möglich, wenn sie bei ihrer Familie bleiben oder wenn sie einen Mann heiraten. Außer diesen zwei Möglichkeiten haben sie keine andere Wahl!</p>
<p>Unabhängig sein ist ein Traum für viele Frauen.</p>
<p>Was viele Frauen sind in Afghanistan oder Asien oder in anderen Ländern, das wäre gut, wenn ich das nicht sage, aber sie sind wie tote Menschen, wie Leichen.</p>
<p>Was sie machen müssen, wo sie hingehen können, was sie essen und alles, was sie machen oder dürfen, alles ist schon geregelt und wird entschieden von ihren Männern, Familien, Onkeln oder ihren Arbeitsgebern und …</p>
<p>Das ist nicht für alle Frauen und Mädchen in den Ländern so. Es gibt auch da kleine Kreise, in denen die Frauen Freiheit und Sicherheit haben. In diesen kleinen Kreisen können Frauen arbeiten und ein bisschen Geld verdienen, damit sie nicht auf der Straße Leben müssen. Außerhalb dieser kleinen Kreise aber die Gesellschaft betrachtet Frauen als ein Produkt, das man von einer Hand zur nächsten schickt bis zum Ende des “Haltbarkeitsdatums”. Dann stirbt sie,</p>
<p>weil sie leer ist! Oder Die Polizei oder normale Leute greifen sie auf der Straße an und bringen sie ins Gefängnis &#8211; warum? Weil sie Sex verkaufen an dieselben Leute und die Polizei.</p>
<p>Gerechtigkeit gehört nur den Männern und Frauen müssen das ertragen und Opfer werden.</p>
<p>Wenn du eine Frau oder ein Mädchen bist, mach etwas für Frauen in der ganzen Welt, egal ob USA oder Afghanistan oder in Deutschland, mach, weil du kannst!</p>
<p>Nicht nur Frauen, dieser Text will auch Mädchen motivieren weil:</p>
<p>1-wenn sie als ein Mädchen in anderen Ländern leben, dann kann sein, dass sie sich wie auf einem anderen Planeten fühlen. Dies passiert am meisten Frauen!</p>
<p>Männer haben viel weniger als Frauen Genderprobleme und Religion unterstützt am meisten nur Männer. Frauen verstehen Frauen besser und können ihre Situation besser verstehen.</p>
<p>Frauen haben Probleme nur wegen ihrer Geschlechtsorgane und ich denke, eine Frau versteht besser, wenn andere Frauen fragen Geschlechterfragen. Das ist gut, wenn nur diese Frauen Frauen antworten!</p>
<p>2-Frauen in Deutschland sind selber ein gutes Beispiel für andere Frauen. Sie können die besseren Frauenrechte in Deutschland anderen Frauen in anderen Ländern erzählen und diesen Hoffnung geben, dass Frauen hier sind manchmal wie Männer stark! Sie zeigen, dass sie können und andere gehen ihre Wege!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Mehr dazu: </b></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/07/feminismus-wovon-reden-wir-hier-eigentlich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Wovon reden wir</strong></a> eigentlich, wenn&#8217;s um Feminismus geht</li>
<li>Und was geht, was nicht? Johannes macht <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/10/feminismus-check-was-geht-was-nicht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>den Feminismus-Check</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine Reise durch die Zeit</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/03/eine-reise-durch-die-zeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lilith]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2017 08:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
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					<description><![CDATA[Unsere neue Autorin Lilith steigt mit einer furiosen Zeitreise in meinTestgelände ein. Sie versetzt sich 100 Jahre zurück in der Zeit und beschreibt, wie es Mädchen und jungen Frauen damals ergangen ist: welche Bildung konnten sie bekommen? Wie frei waren sie zu entscheiden, wie sie leben wollten? Und was bedeutet das für die Gegenwart und]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unsere neue Autorin Lilith steigt mit einer furiosen Zeitreise in meinTestgelände ein. Sie versetzt sich 100 Jahre zurück in der Zeit und beschreibt, wie es Mädchen und jungen Frauen damals ergangen ist: welche Bildung konnten sie bekommen? Wie frei waren sie zu entscheiden, wie sie leben wollten? Und was bedeutet das für die Gegenwart und das Gefühl, heute Mädchen zu sein? Eine spannende Zeitreise in das Leben von Mädchen.</strong></p>
<p><span id="more-7817"></span></p>
<p>Ich trete einen Schritt aus der Umkleide heraus und betrachte mich im Spiegel. Der Rock, den ich trage ist weit, an einigen Stellen leicht verschmutzt, an anderer etwas zu faltig. Die Bluse ist im langweiligen Grau gehalten, die Schürze schon nicht mehr ganz so eng, wie noch in der Mode von vor einigen Jahren- nach Farben, die nicht weiß, schwarz oder grau heißen, lässt sich jedoch vergeblich suchen.</p>
<p>So würde ich auf die Straßen gehen, wenn ich hundert Jahre früher geboren wäre. 1899. Das Jahr 1916. Auch dann wäre ich 16 Jahre alt gewesen – genau wie jetzt. Doch ansonsten hätte mein Leben nichts mit meinem heutigen gemein. Krieg war der diese Zeit bestimmende Begriff. Ich hätte nach der Schule arbeiten müssen, je nachdem in welche Familie ich hineingeboren wäre, hätte ich gar nicht einmal eine Schule besucht. Auch die Aussicht auf eine Universität zählte nicht gerade zu den Normalvorstellungen der meisten Mädchen. Ab 1900 begannen zwar die ersten Frauen, sich an Universitäten einzuschreiben, aber selbst 1916 waren sie nur vereinzelt in Unis zu finden. Ein merklicher Anteil an Frauen in Studiengängen konnte sogar erst nach dem zweiten Weltkrieg gemessen werden– aber in diese Zeiten dringen wir erst später vor. Bleiben wir erst einmal im Jahr 2016.</p>
<p>Nach der Schule als junge Dame arbeiten. Vermutlich irgendwo in der Rüstungsindustrie. Monotone Hilfsaufgaben. Für fast alle Frauen die nicht zum Adel zählten, gehörte das zum Alltag. Somit würde auch ich vermutlich bereits vor ein paar Jahren mit einer solchen Arbeit begonnen haben. Spätestens seit Beginn des Krieges. Ohne richtige Schulbildung musste man nicht nur schon früh im eigenen Haushalt helfen, sondern meist auch mehrere Kilometer hin und zurück zu irgendeiner Schmuckfabrik, oder einem Rüstungsbetrieb laufen. Nicht selten waren die Arbeiterinnen dafür drei bis fünf Stunden alleine für eine Strecke unterwegs. Bei ganz viel Pech, oder vielleicht auch Glück, würde ich im Alter von 14 bereits an eine andere Familie verkauft worden sein, um dort zu dienen und den ganzen Tag die Kinder und Tiere zu versorgen, sowie das Haus in Stand zu halten.</p>
<p>Doch auch, wenn meine Eltern sich nicht dazu entschlossen hätten, mich zu verkaufen, musste meine Situation zu Hause nicht zwingend besser aussehen. Laut statistischem Durchschnitt warten dort vier Geschwister auf mich, denn die Geburtenrate lag damals mit 5 Kindern/Frau deutlich höher als die heutigen 1,4. Doch dafür starben unter 1000 Kindern auch 160 während diese Zahl heutzutage auf drei Stück stark gesunken ist. Ich habe momentan also eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit zu sterben – wobei man sagen kann, dass die meisten mit 16 das kritischste Alter bereits überschritten hatten. Meine Hilfe ist durch die hohe Geburtenrate aber umso wichtiger, da meine Mutter regelmäßig aufgrund ihrer Schwangerschaft ausfällt. Und selbst wenn ich eine der jüngeren Geschwister wäre, hätte ich bereits ab dem siebten Lebensjahr so einige Aufgaben übernehmen müssen – denn dann wäre meine ältere Schwester vielleicht selbst schon in einer anderen Familie tätig, oder sie wäre selbst bereits schwanger. Doch wenn man glaubt, dass diese Zeiten heute, im Jahr 2016, schon lange überwunden seien, so ist Vorsicht geboten. Denn weltweit sterben jährlich immer noch 1,5 Mio. weibliche Säuglinge und Kleinkinder vor dem Erreichen ihres fünften Lebensjahres- und dabei ist die Dunkelziffer noch zusätzlich hoch. Aber lasst uns wieder ins Jahr 1916 zurückkehren.</p>
<p>Die Mehrfachbelastung, der ich momentan standhalten muss, ist für diese Zeit vollkommen selbstverständlich. Meine Pflichten im Haushalt sind sogar durch ein Gesetz festgeschrieben. Denn bis noch vor 40 Jahren war die Frau gesetzlich zur „Führung des Haushaltes“ verpflichtet. Sie durfte nur einen zusätzlichen Beruf ausüben, wenn sie dadurch ihre Haushaltspflichten nicht vernachlässigte. Ansonsten konnte ihr Ehemann ihre Arbeitsstelle in ihrem Namen kündigen und sie somit zwingen, zu Hause zu bleiben – ohne diese Maßnahme überhaupt mit ihr abgesprochen zu haben. Dieser Artikel wurde erst 1977 entfernt.</p>
<p>Wenn wir doch schon einmal bei den Gesetzen sind, schauen wir uns direkt meine Möglichkeiten zur politischen Mitsprache an – die aktuell wirklich gegen 0 laufen. Momentan darf weder meine Mutter wählen, noch habe ich Aussichten darauf, wenn ich 18 werde, wählen gehen zu dürfen, so wie das in meinem wirklichen Leben der Fall ist. Von den wirklichen Geschehnissen an der Front bekomme ich zudem wie die meisten Menschen innerhalb Deutschlands überhaupt nichts mit und kann wenn dann lediglich die Briefe meines Vaters oder meines älteren Bruders lesen, von denen alles Wahre jedoch bereits von den Kontrollstellen ausraddiert wurde, bevor die Nachrichten in meine Hände fallen – daher auch die Pflicht mit Bleistift zu schreiben. Aber auch trotz Bleistift ist es nicht gerade unauffällig, wenn jeder zweite Satz ein sinnfreier Halbsatz ist, der nirgendwo endet.</p>
<p>Viel mehr bekommen jedoch auch die Männer an der Front nicht von den Geschehnissen von zu Hause mit, wo sich gerade einiges im Bereich meiner Rechte als Mädchen verändert. Denn der Krieg stellt zwar gerade für Mädchen und Frauen wie mich eine riesige Belastung dar, auf der anderen Seite dienen die harten Jahre aber auch als Sprungbrett in eine neue Ära der Frauenrechte. Für 89 Mio. Soldaten und 7,8 Mio. Zivilisten wird der erste Weltkrieg den Tod bedeuten. Alleine in Deutschland werden es 2 Mio. Soldaten sein, die von den Schlachtfeldern nicht mehr zurückkehren werden. Und gerade jetzt während des Krieges fehlen noch einmal deutlich mehr Männer an ihrem eigentlichen Arbeitsplatz zu Hause. Ein großer Teil der männlichen Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter ist bis 1916 für den Kriegsdienst eingezogen – daher auch zu erklären, dass ich neben der Heimarbeit zusätzlich arbeiten gehen muss. Nicht nur ich, sondern allgemein werden Immer mehr Frauen beschäftigt, neben den bereits erwähnten Rüstungsbetrieben auch in der Landwirtschaft und als Männerersatz als Lockführerinnen- und das hat nicht nur negative Effekte. Natürlich leiden wir in erster Linie unter den harten Tagen und den vielen Arbeitsstunden. Die dabei aufkommende Belastung vermag man sich hundert Jahre später kaum mehr vorzustellen. Noch einmal zusammengefasst: Ich muss mich um meine Geschwister kümmern, arbeiten gehen, um verstorbene Verwandte trauern oder um das Leben derer bangen, die noch an der Front kämpften. Ich sehe meinen Geschwistern zu, wie sie an Krankheiten oder Hunger sterben und versuche durch stundenlanges Warten doch noch an irgendetwas Essbares heranzukommen. Zu allem Überfluss ruft er Kaiser, Wilhelm II, noch dazu auf, dass Frauen mehr Kinder bekommen sollen, um die Toten an der Front auszugleichen – nicht gerade einfach das Ganze auch noch schwanger mitzumachen, im Anschluss ein paar Kinder mehr zu versorgen und bei allem auch noch seinem weit entfernt stationierten Mann treu zu bleiben. Aber dennoch hatte es nicht nur negative Folgen, dass man auf einmal Frauen als Straßenbahnführerinnen und vermehrt Frauen in Fabriken sehen konnte. Denn unter anderem diesen Tatsachen habe ich es zu verdanken, dass ich eine der ersten sein werde, die zu den Wahlen gehen kann. 1918 werden diese schließlich nach jahrelangem Kampf vieler Frauen eingeführt. Und auch wenn es heute noch weniger als 100 Jahre zurück liegt, war Deutschland im europäischen Vergleich doch eines der ersten Länder, die dies erreichten. Finnland war bereits im Jahr 1906 so weit fortgeschritten, Luxembourg auf der anderen Seite brauchte hingegen bis ins Jahr 1984, um sich dazu durchzuringen, endlich auch die Frauen zu den Wahlurnen zu lassen. Und nicht nur das haben wir dem ersten Weltkrieg zu verdanken. Auch das Tragen der Hosen etablierte sich allmählich. Einen erheblichen Beitrat trugen hierzu die Arbeitsuniformen bei, die von Frauen in einigen während des Krieges übernommenen Berufen ohnehin getragen werden mussten.</p>
<p>Springen wir nun aber einmal zu einem anderen Thema – Hochzeit. Wenn die gleichaltrigen starken und attraktiven Männer an der Front sind, wird es schwierig, den Traumprinzen zu finden – aber solche Fantasien dürfen sich Mädchen wie ich ohnehin nicht leisten. Denn die Liebe ist 1916 auch in Deutschland noch alles andere als frei. Selbst wenn wir davon absehen, dass es zu diesen kritischen Zeiten sehr wahrscheinlich ist, dass der Junge, mit dem du dich immer so nett unterhältst und der dir immer so süß zulächelt, ein paar Monate später mit einer Kugel in der Brust auf einem Schlachtfeld liegen wird, gibt es noch einige weitere Hürden zu bewältigen. Ich als Mädchen darf mir keinesfalls selbst aussuchen, wem ich länger als nötig hinterherschaue. Dabei wäre das 1916 nicht einmal nur vom Aussehen und dem Charakter abhängig gewesen, sondern hätte auch eng mit der Namensgebung in Verbindung gestanden. Denn noch bis 1976 wurde bei einer Hochzeit automatisch der Familienname des Mannes übernommen. Wenn man sich nicht einigen konnte, galt das sogar noch bis 1991, falls man sich nicht dazu entschied, einen Doppelnamen anzunehmen. Erst seit 1991 ist es erlaubt, als Ehepaar die beiden unterschiedlichen Nachnamen zu behalten. Das heißt, dass frühestens mein Enkelkind, mindestens aber mein Urenkelkind als erste in meiner Familie davon Gebrauch machen könnte. In Städten nutzt diese Freiheit inzwischen etwa jedes fünfte Ehepaar.</p>
<p>Nicht selbst entschieden, welcher Mann das Ehebett teilt, kann auch damit gerechnet werden, dass es zu Hause bei mir auch falls ich einmal heiraten sollte, nicht ausschließlich friedlich zugehen wird – und das ist auch 100 Jahre später noch der Fall, auch wenn sich in der Zwischenzeit so einiges getan hat. Das Gewaltschutzrecht aus dem Jahr 2001 schreibt vor, dass Männer, die ihre Ehefrauen schlagen, ein vorläufiges Hausverbot erteilt bekommen, und die Frau ein Recht darauf hat, in der Wohnung zu bleiben. Dennoch erfährt noch heute jede dritte Frau häusliche Gewalt. Bereits etwas früher wurde die sexuelle Belästigung gesondert geregelt. Bis 1997 galt als Vergewaltigung lediglich ein außerehelich erzwungener Geschlechtsverkehr – der eigene Mann konnte mit seiner Frau also tun und lassen, was er wollte. Erst seit diesem Jahr kann eine Frau auch ihren Mann aufgrund von Vergewaltigungsvorwürfen vor Gericht ziehen. Für mich würde das viel zu spät sein.</p>
<p>Ebenfalls bis vor 1977 galten Frauen als schuldig und ihr Verhalten wurde als „böswillig“ angesehen, wenn sie ihren Mann verließen, (auch z.B. weil er sie betrog oder schlug). Wenn ich mich nun also von meinem Mann loslösen möchte, weil er mich jeden Abend betrunken verprügelt, werde ich als „Schuldige“ angesehen, erhalte keinen Unterhalt und stehe somit vor dem finanziellen Nichts. Zudem habe ich keine Chance auf das Sorgerecht meiner Kinder. Ich werde also in einer brenzligen Situation stehen, wenn ich nicht ganz viel Glück mit meinem Mann haben werde. Denn dann muss auch ich die Misshandlungen eines Mannes über mich ergehen lassen, wenn ich nicht riskieren möchte, meine Kinder im Anschluss nie wieder zu Gesicht zu bekommen. Schreckliche Vorstellung.</p>
<p>Mühsam schäle ich mich nun wieder aus den Klamotten heraus, die ich mir vorhin in mehreren Lagen übergezogen habe und betrachte mich erneut im Spiegel. Draußen hat es 30 Grad. Ich trage eine kurze Jeans und ein Top. Viel freier komme ich mir endlich wieder vor und die bunten Farben stechen im Gegensatz zu den grau-weiß-schwarzen Stoffen umso mehr hervor. Wie fröhlich es auf einmal wirkt. In einem Jahr bin ich 18 und darf zur Wahl gehen, falls ich irgendwann einmal den passenden Mann finden werde, kann ich ganz beruhigt mit ihm darüber reden, ob wir vielleicht heiraten möchten und auch in meiner Berufswahl stehen mir alle Türen offen – aber: so ganz ideal ist auch heute die Situation noch nicht, auch wenn es einem im Vergleich zu der Zeit vor 100 Jahren nahezu paradiesisch vorkommt. Weniger Lohn, weniger Frauen in der Politik sowie in Führungspositionen, durchschnittlich noch über 87 % des Haushaltes von weiblichen Familienmitgliedern geführt &#8211; Was werden da wohl die Menschen in 100 Jahren von uns denken? Vielleicht sind wir in ihren Augen dann genauso erschreckend, wie uns heute die Gesellschaft von vor 100 Jahren vorkommt? Es wäre einfach zu schön, in die Zukunft reisen zu können!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Mehr dazu: </b></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2013/11/maedchen-sein/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Ein Video</strong></a> über&#8217;s Mädchensein.</li>
<li>Und gleich <a href="https://www.meintestgelaende.de/2014/03/vorurteile/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>noch eines</strong></a> zum Thema Vorurteile.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Ich bin eine Rebellin</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/01/ich-bin-eine-rebellin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2017 08:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[Bevor man sich über Gott und die Welt aufregt, einfach mal bei sich selbst anfangen: Melanie von den Story-Tellern hat&#8217;s getan. Ganz ehrlich analysiert sie ihre Stärken und Schwächen, denkt über die Person nach, die sie ist &#8211; und die sie gern wäre. That&#8217;s a rebel! Ich bin mit meinem Leben unzufrieden, mit der Politik, aber]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bevor man sich über Gott und die Welt aufregt, einfach mal bei sich selbst anfangen: Melanie von den Story-Tellern hat&#8217;s getan. Ganz ehrlich analysiert sie ihre Stärken und Schwächen, denkt über die Person nach, die sie ist &#8211; und die sie gern wäre. That&#8217;s a rebel!</strong></p>
<p><span id="more-7695"></span></p>
<p>Ich bin mit meinem Leben unzufrieden, mit der Politik, aber auch mit der Gesellschaft. Man könnte so vieles besser machen. Aber auch in meinem Leben könnte vieles besser laufen.</p>
<p>Ich fange bei mir an. Was mich alles ärgert und was ich verändern möchte:</p>
<p>Ich ärger mich oft über mich selbst. Ich wäre gern selbstbewusster und frecher. Ich würde gerne viel öfter meine Meinung sagen. Ich wäre gern schlagfertig, würde gern mit frechen Sprüchen zurückkontern können. Aber leider bin ich oft viel zu lieb und zu nett und lasse mir alles gefallen. Ich fresse viel in mich hinein. Manchmal möchte ich meine Wut laut herausschreien.</p>
<p>Man soll immer fröhlich, gut gelaunt, albern und cool sein. Man soll funktionieren. Aber ich kann einfach nicht immer nur fröhlich und gut gelaunt sein. Ich habe auch mal schlechte Laune, bin unausgeschlafen oder psychisch nicht gut drauf.</p>
<p>Oft ärgere ich mich auch über meine Arbeit. Hier geht es ziemlich chaotisch zu. Manchmal habe ich auch das Gefühl nicht ernst genommen zu werden. Manchmal fühle ich mich wie ein Spielball. Ich habe die Nase voll davon. Ich möchte mit meinen Gefühlen ernst genommen werden, und es gibt nur wenige Leute, die das tun. Manchmal fühle ich mich wie eine Außerirdische, sonderbar und unverstanden. Manchmal habe ich so eine starke Wut, dass ich am liebsten alles kaputtmachen würde. Stiftebecher, Stühle, Geschirr. Ich möchte mal meine ganze Wut herauslassen. Manchmal fühle ich mich überfordert; manchmal fühle ich mich unterfordert und will mehr. Manchmal will ich im Mittelpunkt stehen und Aufmerksamkeit bekommen wie ein Star. Manchmal fühle ich mich leer und ausgepowert und habe zu nichts richtig Lust. Manchmal finde ich mich und mein Leben langweilig und sehne mich nach Abenteuern. Bestimmt finden mich viele Leute langweilig. Ich bin immer nur die spießige, langweilige Melanie, die lieb und zu nett ist, denken bestimmt alle. Aber ich will eine Rebellin sein, die auch mal frech ist, eine eigene Meinung hat und auf den Tisch hauen kann.</p>
<p>Ich will mich nicht immer über mich selber ärgern. Ich habe Talente. Ich kann zeichnen, schauspielern und sehr gut vorlesen. Ich will an meine Talente glauben. Ich möchte mich weniger darum scheren, was andere von mir denken. Ich will schreien: Ich will eine Rebellin sein!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>&#8222;Rebel girl, rebel girl, rebel girl, you are the queen of my world&#8220; &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=mZxxhxjgnC0" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>der Soundtrack </strong></a>zum Rebellieren kommt von Bikini Kill!</li>
<li>Und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/03/du-selbst-sein/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>in diesem Text</strong></a> verraten dir die Story-Teller, wie es dir gelingt, du selbst zu sein.</li>
</ul>
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			</item>
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		<title>Freiheit</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/02/freiheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HeRoes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2015 08:50:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn wir von Freiheit sprechen, hat jede*r seine eigenen Ideen und Vorstellungen dazu. Yasin von den Duisburger Heroes beschreibt, was Freiheit für ihn bedeutet. Wann fühlt ihr euch frei? Ich war plötzlich in der Luft. Die Welt sah jetzt so groß aus, aber der Blick nach unten täuschte mich. Alles war klein. So klein, dass]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir von Freiheit sprechen, hat jede*r seine eigenen Ideen und Vorstellungen dazu. Yasin von den Duisburger Heroes beschreibt, was Freiheit für ihn bedeutet. Wann fühlt ihr euch frei?</p>
<p>Ich war plötzlich in der Luft. Die Welt sah jetzt so groß aus, aber der Blick nach unten täuschte mich. Alles war klein. So klein, dass man es fast nicht glauben konnte. Ich hatte nicht wirklich Angst, aber es war ungewöhnlich. Denn das war das zweite Mal, dass ich flog. Nun scheint die Sonne am oberen Horizont, zwischen den ganzen Wolken und erhellt die obere Sphäre. Ich wollte mir gar nicht ausmalen, was im schlimmsten Fall passieren könnte, weil das Gefühl zu fliegen, war schön. Es hat mich beruhigt. Und ich bin mir sicher, dass ich bereit bin mir Flügeln zuzulegen. Denn ich und Freiheit sind langsam gute Freunde geworden. Wir wollen unsere Beziehung erhalten und lange zusammen die Welt erkunden.</p>
<p>Yasin Üstünay</p>
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