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	<title>Fußball &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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	<title>Fußball &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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		<title>Querpässe gegen Homophobie im Fußball</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna-Maria]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 May 2024 11:56:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Coming-Out]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
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		<category><![CDATA[Sport - Deine Story über Schweiß und Tränen]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist IDAHOBIT (Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter* und Trans*Feindlichkeit). Viele Fußballvereine zeigen heute die Regenbogenflagge auf ihren Social Media Accounts, geoutet hat sich aber noch kein aktiver Profifußballer in Deutschland. Johanna-Maria hat ihre Gedanken dazu für uns aufgeschrieben. Ein Coming-out ist immer ungewiss. Im Zentrum die Fragen: Wie werden meine Freunde reagieren? Was]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute ist IDAHOBIT (<span class="_ap3a _aaco _aacu _aacx _aad7 _aade" dir="auto">Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter* und Trans*Feindlichkeit). Viele Fußballvereine zeigen heute die Regenbogenflagge auf ihren Social Media Accounts, geoutet hat sich aber noch kein aktiver Profifußballer in Deutschland. Johanna-Maria hat ihre Gedanken dazu für uns aufgeschrieben.</span></strong><span id="more-16056"></span></p>
<p>Ein Coming-out ist immer ungewiss. Im Zentrum die Fragen: Wie werden meine Freunde reagieren? Was sagen meine Eltern dazu? Was macht das mit mir? Für viele Sportlerinnen und Sportler, besonders männliche Fußballer, hat ein Coming-out oft noch drastischere Konsequenzen. Sie fragen sich häufig: Werde ich dadurch meine Arbeit verlieren und einer gescheiterten Existenz gegenüberstehen?</p>
<p>Mit dem Outing des tschechische Fußballnationalspielers Jakub Jankto 2023 kam eine Bewegung ins Rollen, die nun auch in Deutschland angekommen zu sein scheint. In einem Land, in dem sich lange Zeit kein aktiver deutscher Fußballspieler geoutet hat, nehmen Thomas Hitzlsperger, Lucas Krzikalla und Marcus Urban eine Vorbildfunktion ein. Sie machten ihre Homosexualität öffentlich und gestanden, dem Verstecken &#8211; sich verstellen, leiden, klein machen, lügen zu müssen &#8211; endlich ein Ende setzen zu wollen.</p>
<p>Indem die Sexualität der Spieler zukünftig an einem Tag &#8211; dem 17. Mai &#8211; in den Vordergrund rückt, wird nicht nur deutlich, wie wichtig dieser Tag des Outings im Leben vieler ist, sondern auch, wie unwichtig die Sexualität im Sport zuvor immer war. Dass sowohl das Wissen als auch das Unwissen über die Sexualität der Spieler aber genauso keinerlei Auswirkungen auf sportliche Parameter hat, weder in der Vergangenheit, noch in der Zukunft.</p>
<p>Nicht die Spieler, die sich outen wollen, sollten sich fürchten müssen, sondern die Vereine, Zuschauer und Vorsitzenden, die diese Männer wegen ihrer Sexualität diskriminieren.</p>
<p>Der 17. Mai ist der Tag gegen Homophobie, angelehnt an den § 175 StGB, der über 24 Jahre sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe stellte und ihre Verfolgung ermöglichte. Dieser Tag soll, vom schwulen-Jugendnationalspieler Marcus Urban initiiert, Mut machender Anlass für andere Fußballer sein, sich öffentlich in Gruppen zu outen. Damit spiegelt die Aktion etwas wieder, was derzeit auch schnell falsch verstanden werden kann: Dass Toleranz ein Trend ist, der an einem Tag im Monat auf seine Gültigkeit geprüft werden soll.</p>
<p>Was es braucht sind Vereine, die ihre Spieler im Spiel und Können unterstützen, nicht wegen oder trotz ihrer sexuellen Orientierung, Hautfarbe oder Religion, unterstützen, um tolerant wirken zu können. Sie müssen es auch leben und dabei verstehen, dass dieser Wandel im Fußball nicht leicht sein wird, stellt Fußball doch einen traditionsreichen, geschichtsträchtigen und besonders emotionalen Sport dar, in dem auch manch Freunde zu Feinden mutieren können. Es braucht vertrauliche Ansprechpartner, an die sich Fußballer anonym wenden können. Hier spielt die Kampagne von Benjamin Näßler eine große Rolle, die sich eine Erweiterung von Gesprächsangeboten durch Plakate für schwule Spieler zum Ziel gesetzt hat. Und zuletzt benötigt es eine Solidarisierung unter den Fußballern deutschlandweit, die signalisiert, dass Homosexualität akzeptiert wird und gegen Anfeindungen gemeinschaftlich vorgehen. Denn wer als die Spieler selbst haben es mehr in der Hand, den Diskurs über die Thematik zu lenken und anderen &#8211; Zuschauern, Trainern, Vorsitzenden, ein Vorbild zu sein? Betroffenen Spielern Sicherheit und Verständnis entgegenzubringen? Zu bestimmen, was toleriert wird und was eine Grenze überschreitet? Und dass immer die Gemeinschaft und der Sport im Vordergrund steht und die Tatsache, dass man sich wohlfühlen darf und soll für das, was und wer man ist. Quasi Querpässe von einem Spieler zum anderen, die keinen Platz für gegnerisches Einschreiten bieten und es ermöglichen, die Geschwindigkeit des Spieltempos zu kontrollieren.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>LGBTQ Personen überall, nur nicht in der Fußballszene</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/02/lgbtq-personen-ueberall-nur-nicht-in-der-fussballszene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martha]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2024 11:42:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Schwul]]></category>
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					<description><![CDATA[Vier offen schwule Fußballprofis gibt es derzeit auf der Welt:  Jakub Jankto, Collin Martin, Josh Cavallo und Jake Daniels &#8212; keiner davon spielt in Deutschland. Grund genug für Martha und Friedrich dazu eine Geschichte zu zeichnen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span class="ilfuvd">Vier offen schwule Fußballprofis gibt es derzeit auf der Welt</span>:  Jakub Jankto, <span class="ilfuvd">Collin Martin, Josh Cavallo und Jake Daniels &#8212; keiner davon spielt in Deutschland. Grund genug für Martha und Friedrich dazu eine Geschichte zu zeichnen.</span></strong><br />
<span id="more-15931"></span></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-15937" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.08.11-605x600.png" alt="" width="605" height="600" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.08.11-605x600.png 605w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.08.11-300x298.png 300w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.08.11-150x150.png 150w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.08.11-768x762.png 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.08.11-1536x1524.png 1536w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.08.11.png 1582w" sizes="(max-width: 605px) 100vw, 605px" /></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-15934" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.09.10-800x436.png" alt="" width="700" height="382" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.09.10-800x436.png 800w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.09.10-300x163.png 300w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.09.10-768x418.png 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.09.10-1536x836.png 1536w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.09.10.png 1572w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-15933" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.09.27-800x494.png" alt="" width="700" height="432" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.09.27-800x494.png 800w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.09.27-300x185.png 300w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.09.27-768x474.png 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.09.27-1536x948.png 1536w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.09.27.png 1578w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Keine Energie für Fairplay? Ein außerplanmäßiger Beitrag.</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/11/keine-energie-fuer-fairplay-ein-ausserplanmaessiger-beitrag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Luisa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Nov 2021 15:20:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Identitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[trans*]]></category>
		<category><![CDATA[Transfeindlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Position zum transfeindlichen Angriff auf FaulenzA während des Spiels SV Babelsberg 03 gegen FC Energie Cottbus am Sonntag den 31.10.2021. FaulenzA, meinTestgelände steht uneingeschränkt hinter dir. Wir sind schockiert und wütend über den transfeindlichen Angriff auf die Künstlerin FaulenzA beim Spiel Cottbus gegen Babelsberg letzten Sonntag (31.10). Im Fanblock von Energie Cottbus war ein großes]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="LEFT"><strong>Position zum transfeindlichen Angriff auf FaulenzA während des Spiels SV Babelsberg 03 gegen FC Energie Cottbus am Sonntag den 31.10.2021. FaulenzA, meinTestgelände steht uneingeschränkt hinter dir.</strong><span id="more-14321"></span></p>
<p align="LEFT">Wir sind schockiert und wütend über den transfeindlichen Angriff auf die Künstlerin FaulenzA beim Spiel Cottbus gegen Babelsberg letzten Sonntag (31.10). Im Fanblock von Energie Cottbus war ein großes Banner mit dem Gesicht FaulenzAs, die Mitglied bei SV Babelsberg 03 ist, zu sehen. Daneben waren die Schriftzüge „Eure Daten sind uns scheissegal“ und „Sind eure Fressen doch die größte Qual“ zu lesen. Wir verstehen dies als offene Aufforderung zur Gewalt.<br />
Bereits in der Vergangenheit ist Energie Cottbus durch gewaltbereite Fans aufgefallen. Und auch diesen Sonntag wurde nicht nur FaulenzA transfeindlich &amp; misogyn angegriffen, sondern auch ein Mitarbeiter des SV Babelsberg von einem Cottbus Fan ins Gesicht geschlagen.</p>
<p align="LEFT">Fußballspiele sollten Orte der freundschaftlichen Rivalität sein, des Austauschs und Fairplays. Nicht des Hasses und Mobbings.</p>
<p align="LEFT">Das Banner, das FaulenzAs Gesicht im Energie Fanblock zeigte, war handgemalt und wirft die Frage auf, was in Menschen vorgeht, die so viel Zeit investieren, um ein einzelnes Mitglied der gegnerischen Mannschaft zu exponieren und anzugreifen.</p>
<p align="LEFT">Am Dienstag haben wir die Beauftragte für Vielfalt und Toleranz und den Beauftragten für Fans von FC Energie Cottbus per Mail um Stellungnahme gebeten.</p>
<p align="LEFT">Auf seiner Internetseite schreibt der Verein:<br />
„[…] unser aller Herzensverein steht seit jeher für Fairness, Weltoffenheit, Vielfalt und Toleranz und lehnt jegliche Formen von Diskriminierung, Rassismus oder Gewalt konsequent ab. Abschätzige, diffamierende, politisch motivierte und beleidigende Äußerungen gegenüber unseren Gästen im Stadion der Freundschaft sowie unseren Gastgebern auswärts können und werden wir nicht dulden. Mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten werden wir dafür Sorge tragen, dass derartige Gebaren in unserem „Wohnzimmer“ und allen Spielstätten an denen wir sportlich aktiv sind nicht mehr zu hören und zu sehen sein werden.“</p>
<p align="LEFT">Energie Cottbus hat nun die Möglichkeit unter Beweis zu stellen, dass diese Haltung mehr als nur ein Lippenbekenntnis ist.</p>
<p align="LEFT">Zum jetzigen Zeitpunkt warten wir noch auf die Stellungnahme durch den Verein.</p>
<p align="LEFT"><!--more--></p>
<p align="LEFT">Hier die Stellungnahme des Fan Clubs Babelsqueers:</p>
<p><strong>TRANSFEINDLICHE FANCHOREO MIT FAULENZA-BANNER IN COTTBUS</strong><br />
Beim Babelsberg-Spiel in Cottbus gab es Sonntag eine transfeindliche Choreo mit einem Doppelhalter, auf dem die transweibliche Musikerin und Aktivistin FaulenzA gemalt war.<br />
Daneben fand sich das Spruchband &#8222;Eure Daten sind uns scheissegal, sind eure Fressen doch die größte Qual&#8220;<br />
Das Spiel wurde von Babelsbergfans boykottiert, weil Cottbus die Daten der Gästefans als Corona-Maßnahme sammelt. Mit dem FaulenzA-Bild beziehen sich die Cottbusser auf FaulenzA&#8217;s Musikvideo &#8222;Babelsberg Fussballfans&#8220;, was von vielen Nazis und Mackern aus der Fussballszene gehatet wurde. Wir solidarisieren uns mit FaulenzA. Transfeindlichkeit und Diskriminierung trifft uns alle. Wir wünschen uns eine Fussballkultur, in der alle Menschen willkommen sind, unabhängig ihrer Identität, Sexualität, Hautfarbe, Herkunft, und, und, und!<br />
Gegen Transmisogynie in Cottbus und anderswo!</p>
<p>~Babelsqueers (<a href="mailto:babelsqueers@riseup.net">babelsqueers@riseup.net</a>)</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/hashtag/faulenza?__eep__=6&amp;__cft__%5b0%5d=AZVjnIxCtFtYEbE7Vciby6E1eSUu5x8YMIwqQTzYtvUPyJW7ENc78GeMAjPI-C7XOl2gMFr55svVyYasRI4TGTnuwWQnhKUVE1QPHPsckaMCEVGRFrX1Xh_fkhMx6fZ8UWzTieDGiSvzYAXwFzkaqJZu-ASdRMO7Dnjllux-3EnByUbT6XxJd6LNDW3YNKXuaCIWybtM_a-A-2OKACSAWF7o&amp;__tn__=*NK-R">#faulenza</a> <a href="https://www.facebook.com/hashtag/feminismus?__eep__=6&amp;__cft__%5b0%5d=AZVjnIxCtFtYEbE7Vciby6E1eSUu5x8YMIwqQTzYtvUPyJW7ENc78GeMAjPI-C7XOl2gMFr55svVyYasRI4TGTnuwWQnhKUVE1QPHPsckaMCEVGRFrX1Xh_fkhMx6fZ8UWzTieDGiSvzYAXwFzkaqJZu-ASdRMO7Dnjllux-3EnByUbT6XxJd6LNDW3YNKXuaCIWybtM_a-A-2OKACSAWF7o&amp;__tn__=*NK-R">#feminismus</a> <a href="https://www.facebook.com/hashtag/babelsberg?__eep__=6&amp;__cft__%5b0%5d=AZVjnIxCtFtYEbE7Vciby6E1eSUu5x8YMIwqQTzYtvUPyJW7ENc78GeMAjPI-C7XOl2gMFr55svVyYasRI4TGTnuwWQnhKUVE1QPHPsckaMCEVGRFrX1Xh_fkhMx6fZ8UWzTieDGiSvzYAXwFzkaqJZu-ASdRMO7Dnjllux-3EnByUbT6XxJd6LNDW3YNKXuaCIWybtM_a-A-2OKACSAWF7o&amp;__tn__=*NK-R">#babelsberg</a> <a href="https://www.facebook.com/hashtag/babelsberg03?__eep__=6&amp;__cft__%5b0%5d=AZVjnIxCtFtYEbE7Vciby6E1eSUu5x8YMIwqQTzYtvUPyJW7ENc78GeMAjPI-C7XOl2gMFr55svVyYasRI4TGTnuwWQnhKUVE1QPHPsckaMCEVGRFrX1Xh_fkhMx6fZ8UWzTieDGiSvzYAXwFzkaqJZu-ASdRMO7Dnjllux-3EnByUbT6XxJd6LNDW3YNKXuaCIWybtM_a-A-2OKACSAWF7o&amp;__tn__=*NK-R">#babelsberg03</a> <a href="https://www.facebook.com/hashtag/yallasvb?__eep__=6&amp;__cft__%5b0%5d=AZVjnIxCtFtYEbE7Vciby6E1eSUu5x8YMIwqQTzYtvUPyJW7ENc78GeMAjPI-C7XOl2gMFr55svVyYasRI4TGTnuwWQnhKUVE1QPHPsckaMCEVGRFrX1Xh_fkhMx6fZ8UWzTieDGiSvzYAXwFzkaqJZu-ASdRMO7Dnjllux-3EnByUbT6XxJd6LNDW3YNKXuaCIWybtM_a-A-2OKACSAWF7o&amp;__tn__=*NK-R">#yallasvb</a> <a href="https://www.facebook.com/hashtag/gemeinsamlauter?__eep__=6&amp;__cft__%5b0%5d=AZVjnIxCtFtYEbE7Vciby6E1eSUu5x8YMIwqQTzYtvUPyJW7ENc78GeMAjPI-C7XOl2gMFr55svVyYasRI4TGTnuwWQnhKUVE1QPHPsckaMCEVGRFrX1Xh_fkhMx6fZ8UWzTieDGiSvzYAXwFzkaqJZu-ASdRMO7Dnjllux-3EnByUbT6XxJd6LNDW3YNKXuaCIWybtM_a-A-2OKACSAWF7o&amp;__tn__=*NK-R">#gemeinsamlauter</a> <a href="https://www.facebook.com/hashtag/antifafussball?__eep__=6&amp;__cft__%5b0%5d=AZVjnIxCtFtYEbE7Vciby6E1eSUu5x8YMIwqQTzYtvUPyJW7ENc78GeMAjPI-C7XOl2gMFr55svVyYasRI4TGTnuwWQnhKUVE1QPHPsckaMCEVGRFrX1Xh_fkhMx6fZ8UWzTieDGiSvzYAXwFzkaqJZu-ASdRMO7Dnjllux-3EnByUbT6XxJd6LNDW3YNKXuaCIWybtM_a-A-2OKACSAWF7o&amp;__tn__=*NK-R">#antifafussball</a><a href="https://www.facebook.com/hashtag/fu%C3%9Fballfansf%C3%BCrfeminismus?__eep__=6&amp;__cft__%5b0%5d=AZVjnIxCtFtYEbE7Vciby6E1eSUu5x8YMIwqQTzYtvUPyJW7ENc78GeMAjPI-C7XOl2gMFr55svVyYasRI4TGTnuwWQnhKUVE1QPHPsckaMCEVGRFrX1Xh_fkhMx6fZ8UWzTieDGiSvzYAXwFzkaqJZu-ASdRMO7Dnjllux-3EnByUbT6XxJd6LNDW3YNKXuaCIWybtM_a-A-2OKACSAWF7o&amp;__tn__=*NK-R">#fußballfansfürfeminismus</a> <a href="https://www.facebook.com/hashtag/transpride?__eep__=6&amp;__cft__%5b0%5d=AZVjnIxCtFtYEbE7Vciby6E1eSUu5x8YMIwqQTzYtvUPyJW7ENc78GeMAjPI-C7XOl2gMFr55svVyYasRI4TGTnuwWQnhKUVE1QPHPsckaMCEVGRFrX1Xh_fkhMx6fZ8UWzTieDGiSvzYAXwFzkaqJZu-ASdRMO7Dnjllux-3EnByUbT6XxJd6LNDW3YNKXuaCIWybtM_a-A-2OKACSAWF7o&amp;__tn__=*NK-R">#transpride</a> <a href="https://www.facebook.com/hashtag/transmisogynie?__eep__=6&amp;__cft__%5b0%5d=AZVjnIxCtFtYEbE7Vciby6E1eSUu5x8YMIwqQTzYtvUPyJW7ENc78GeMAjPI-C7XOl2gMFr55svVyYasRI4TGTnuwWQnhKUVE1QPHPsckaMCEVGRFrX1Xh_fkhMx6fZ8UWzTieDGiSvzYAXwFzkaqJZu-ASdRMO7Dnjllux-3EnByUbT6XxJd6LNDW3YNKXuaCIWybtM_a-A-2OKACSAWF7o&amp;__tn__=*NK-R">#transmisogynie</a> <a href="https://www.facebook.com/hashtag/solidarit%C3%A4t?__eep__=6&amp;__cft__%5b0%5d=AZVjnIxCtFtYEbE7Vciby6E1eSUu5x8YMIwqQTzYtvUPyJW7ENc78GeMAjPI-C7XOl2gMFr55svVyYasRI4TGTnuwWQnhKUVE1QPHPsckaMCEVGRFrX1Xh_fkhMx6fZ8UWzTieDGiSvzYAXwFzkaqJZu-ASdRMO7Dnjllux-3EnByUbT6XxJd6LNDW3YNKXuaCIWybtM_a-A-2OKACSAWF7o&amp;__tn__=*NK-R">#solidarität</a></p>
<p align="LEFT"><!--more--></p>
<p align="LEFT"><strong>Auch die taz berichtet über den Vorfall, den Artikel findest du <a href="https://taz.de/Transfeindlichkeit-im-Cottbusser-Stadion/!5809316/">hier</a></strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rundballtreten nur für Penisträger?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/06/rundballsport-nur-fuer-penistraeger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Was geht Almanya]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2019 09:59:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
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					<description><![CDATA[Jasmin war als Betreuerin der Gruppe von &#8222;Was geht Almanya&#8220; im letzten Jahr beim Meintesgelände-Workshop &#8222;Rundballtreten nur für Penisträger?&#8220; dabei. Was sie daran spannend fand, obwohl sie mit Fußball nichts am Hut hat und warum sie die Gruppe auch beim nächsten Mal wieder begleiten würde lest ihr in ihrem Bericht zu dem Workshop. Ein neuer]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jasmin war als Betreuerin der Gruppe von &#8222;Was geht Almanya&#8220; im letzten Jahr beim Meintesgelände-Workshop &#8222;Rundballtreten nur für Penisträger?&#8220; dabei. Was sie daran spannend fand, obwohl sie mit Fußball nichts am Hut hat und warum sie die Gruppe auch beim nächsten Mal wieder begleiten würde lest ihr in ihrem Bericht zu dem Workshop.</strong></p>
<p><span id="more-11538"></span></p>
<p>Ein neuer Workshop wird von Meintestgelände angeboten! Gespannt klicke ich auf die Nachricht und lese „Rundballsport nur für Penisträger?“ Penisträger- gut, das hat sich mir schnell erschlossen, aber Rundballsport?! Gibt es eine Ballsportart, die keinen runden Ball beinhaltet, außer den American Football und Rugby? Weiter unten in der Nachricht wird Fußball erwähnt. Fußball, mal wieder. Als nicht-Fan im Pott ist es schwer, nicht Fußball-verdrossen zu sein. Fußball ist immer präsent und alle rasten komplett aus. <span style="color: #000000;">Das alltägliche Leben </span>wird eingeschränkt. Ganz klar, ich habe an sich nichts gegen Fußball. Mir ist der Sport herzlich egal, wie Golfen. Selber spielen macht Spaß (wahrscheinlich auch beim Golf), jedoch war ich noch nie im Stadion (steht noch auf meiner to-do Liste, aber leider weigern sich viele &#8222;Penisträger&#8220; eine Frau mitzunehmen) und über den Fernseher kann bei mir kein Enthusiasmus ausgelöst werden. Gähnend langweilig und wenn jemand stolpert und schlecht schauspielert, werde ich lediglich wütend. Auch über diese unverschämten Gehälter, (ich meine) ich bitte euch, haben die 1.000.000 Menschen vor dem Hungerstod bewahrt?! Welche Handlung oder Leistung genau rechtfertigt das?</p>
<p>Und über diese Reklamebombardierung während irgendwelchen Spielen rege ich mich auf. Interessant, wie auch absurd, finde ich auch, was alles plötzlich trotzdem männlich ist. Männer die weinen, Männer, die sich gegenseitig den Hintern versohlen, Männer, die verschwitzt kuscheln und lange drücken und Männer, die zeigen, dass sie Schmerzen haben. Alles öffentlich und keiner denkt, dass alle auf dem Platz homosexuell oder keine „richtigen“ Männer sind. Abseits vom Stadion ist diese Facette der Männlichkeit kaum zu bemerken.</p>
<p>Ja, es ist schwer nicht ein Anti-Fußballfan, als nicht-Fan in Deutschland zu sein.</p>
<p>Während bei alle Gedanken zu Fußball gefühlt gleichzeitig in mein Hirn schießen, brummt mein Handy. Die Jungs von Was-geht Almanya wollen auf jeden Fall zum Workshop nach Hannover. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich niemals ein kostbares Wochenende für das Thema Fußball, außer schlecht selber spielen oder ins Stadion gehen, opfern würde. Niemals. Allerdings melden sich meine positiven Erfahrungen mit den Workshops von Meintestgelände. Ich hatte immer Spaß! Außerdem wird ein Historiker den Workshop leiten. Fußball und ein Historiker? Ich kann meine Neugierde definitiv nicht mehr verleugnen. Weil die Minderjährigen eine Begleitperson brauchen und ich eigentlich keinen Grund habe, nicht daran teilzunehmen, melden wir uns an.</p>
<p>Der Tag des Workshops naht und ein guter Freund denkt immer noch, dass ich ihn veräppel. Ich fliehe sogar vor Fifa. Wir machen uns auf den Weg und kommen wohlbehalten an. Die Jugendherberge ist super. Das Essen ist regional und für jeden etwas dabei, check. Ich freue mich wie immer, Robert wieder zusehen und auf die neuen und bereits bekannten Gesichtern. Nach dem Abendessen finden wir uns zusammen und Jan, der Workshopleiter / Historiker, stellt sich vor und was er die nächsten Tage mit uns vorhat. Wir dürfen etwas den Ablauf mitbestimmen, was uns natürlich gefällt. Spielerisch leicht erklärt uns Jan verschiedene Fachbegriffe und die verschiedenen Szenen / Subkulturen. Da es Abend ist und alle heute erst angereist sind, ist der entspannte Einstieg für uns ideal. Jeder ist neugierig und will sich weiter mit dem Thema beschäftigen. Am nächsten Tag starten wir früh, aber Jan schafft es, alle wieder ins Boot zu holen. Wir lernen verschiedene Begrifflichkeiten und Ausnahmeerscheinungen, wie die erste weibliche Trainerin einer Herrenmannschaft. Der offensichtliche Sexismus im Fußball wird benannt und thematisiert. Der Rassismus wird auch aufgezeigt. Was ich besonders spannend finde, ist, dass Fußball früher im WK 2 zum Erhalt der Fitness der Soldaten genutzt wurde. Klar, quasi jeder kennt die Begriffe wie Angriff, Abwehr, Sturm, Verteidigung usw., jedoch habe ich mir nie bewusst gemacht, wie aggressiv die Worte klingen und was der eigentliche Ursprung seien könnte. Oder dass im KZ die Häftlinge gegen die Wärter antreten mussten. Natürlich sollten sie verlieren, um die Überlegenheit zu demonstrieren. Ich habe dies zwar mal online gelesen, aber es war trotzdem sehr wichtig. Auch die kurze Vorstellung von Julius Hirsch, einem jüdischen Deutschen, der als erster deutscher Nationalspieler vier Tore in einem Spiel erzielte und ins KZ Auschwitz-Birkenau verschleppt und ermordet wurde, hinterließ einen starken Eindruck in der Gruppe.</p>
<p>Wir durften uns Thematiken selber erarbeiten und uns gegenseitig präsentieren. Meine Gruppe hatte z.B. u.a. den Begriff der „Spornosexualität“ Ich kannte Metrosexualität, geprägt von Beckham, durch diese Unterhöschen Werbung, aber Spornosexualität?! Es ist interessant, wie der Fußball und die Spieler nicht davon verschont blieben.</p>
<p>Der Druck auf junge Spieler ist mir von anderen Leistungssportlern bekannt, auch wenn hier natürlich mehr Geld hinter steht und was wahrscheinlich schlimmer im Falle eines „Scheitern“ ist, der Fokus der Öffentlichkeit.</p>
<p>Rückblickend betrachtet war der Workshop sehr interessant und es hat sich definitiv gelohnt. Meintestgelände hat uns eine super Gelegenheit geboten sich mit den hoffentlich anstehenden Wandel im patriarchalen Fußballsystem auf einer informativen wie auch Gefühlsebene auseinander zu setzen. Die Gruppe von Was-geht- Almanya war begeistert von dem Workshop, natürlich auch weil ihre Leidenschaft für Fußball nicht als nebensächlich abgestempelt wurde. Gerade die Diskussionsrunden sind ihnen und mir besonders positiv in Erinnerung geblieben. Die männlichen Teilnehmer haben sich ganz natürlich auch mit ihrer eigenen Männlichkeit auseinander gesetzt und in Frage gestellt. Wie wollen sie sein und welche Erwartungen werden an ihnen gestellt?</p>
<p>Fußball steht nun einmal auch oftmals repräsentativ für aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen. Ich hatte die Möglichkeit mich mit diesen und folglich auch mit mir selbst in Bezug auf die Problematik auseinander zu setzen und mir meine eigene Meinung zu bilden. Meintestgelände hat uns die Möglichkeit geboten uns auf Augenhöhe mit verschiedenen gesamtgesellschaftlichen Problematiken anhand von Fußball auseinanderzusetzen, durchzusprechen und zu diskutieren. Ich würde wieder zu dem Thema einen Workshop besuchen, auch wenn ich weiterhin umschalte oder meinen Wocheneinkauf erledige, wenn Fußball läuft.</p>
<p>Jasmin</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bälle haben kein Geschlecht</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/11/baelle-haben-kein-geschlecht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lilith]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Nov 2018 07:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[Lilith hat an unserem Workshop zu Fußball und Gender teilgenommen und im Nachgang einen Poetry Slam-Text dazu geschrieben, den wir euch nicht vorenthalten wollen. Wolfsburg FC Bayern Freiburg Potsdam SGS Essen Frankfurt SC Sand Hoffenheim Duisburg Bremen FC Köln Jena Wer von Ihnen sagt, dass diese Tabellenreihenfolge der deutschen Fußballbundesliga stimmt? O.k. – Sie liegen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lilith hat an unserem Workshop zu Fußball und Gender teilgenommen und im Nachgang einen Poetry Slam-Text dazu geschrieben, den wir euch nicht vorenthalten wollen.</strong></p>
<p><span id="more-11077"></span></p>
<p>Wolfsburg<br />
FC Bayern<br />
Freiburg<br />
Potsdam<br />
SGS Essen<br />
Frankfurt<br />
SC Sand<br />
Hoffenheim<br />
Duisburg<br />
Bremen<br />
FC Köln<br />
Jena<br />
Wer von Ihnen sagt, dass diese Tabellenreihenfolge der deutschen Fußballbundesliga stimmt?<br />
O.k. – Sie liegen leider daneben,<br />
denn mit den Daten, die ich vorließ, habe ich nur Wahre Informationen an Sie weitergegeben,<br />
die Tabelle ist korrekt,<br />
doch hat sich in der Ausführung ein kleiner Trick versteckt.<br />
Es handelt sich um die Bundeligatabelle der 11 auf dem Platz, die sich bei der Ecke so (gekreuzte Arme) und nicht so (Männerschutz) positionieren.</p>
<p>Nur aus Interesse. Wer von Ihnen hat sich schon einmal die Frauenfußballergebnisse bewusst angesehen?<br />
Wer von Ihnen war schon einmal im Stadion an einem Frauenfußballspieltag?<br />
Ich weiß nicht, wer mehr darunter leidet. Die Frauen, denen der Weg ins Stadion verwehrt,<br />
denen vor den Fantribünen der Rücken gekehrt,<br />
oder die Männer, die sich für Fußball interessieren müssen,<br />
verspottet werden, wenn sie nicht die neuesten Ergebnisse und die Top-Spieler wissen.<br />
Ein Junge, der in Deutschland kein Fußball spielen kann,<br />
wird doch sowieso niemals ein richtiger Mann!<br />
Chancen und Verpflichtungen. Erwartungen und Möglichkeiten gehen Hand in Hand.</p>
<p>„Eine Frau in der Verbandsliga – ein Novum im Fußballsport“ oder auch „eine traurige Angelegenheit“,<br />
die nach Veränderung nur so schreit.<br />
Viel zu selten wundert man sich darüber, dass männliche Trainer<br />
für Frauenmannschaften nur so aus dem Boden sprießen,<br />
während sich Frauen trotz klischeehaftem grünem Daumen zu Tode gießen –<br />
und es dennoch nie auf den Chefsessel schaffen.</p>
<p>Stattdessen haben Frauen nur das Zeug dazu, auf die Muskeln zu starren<br />
und bei den Spielern auf dem „Süßheitsgrad“ zu beharren<br />
Dauertuschelnde<br />
eng miteinander kuschelnde<br />
Frauen zwischen den in den entscheidenden Spielsituationen<br />
aufschreienden Männern mit ihren unterschiedlichen Theorien und Visionen<br />
Träumen von den Illusionen<br />
des Gewinns – die sich im Zählen der geleerten Bierflaschen schon vor der ersten Halbzeit verlieren,<br />
und damit das stereotype Bild jedes Public Viewings komplettieren.</p>
<p>Für Frauen wird Fußball nur als Modenschau sportlicher junger Männer verkauft –<br />
das sind die weiblichen Fans.<br />
Dass wir uns auch mit den Spielregeln auskennen,<br />
etwas von Taktik und Tempo verstehen, selbst unattraktive Männer beim Namen nennen,<br />
unvorstellbar!<br />
Stattdessen tun Männer alles dafür, die Frauen als Fans zu behalten,<br />
was sie erreichen, indem sie ihr Instagramm-Profil selbst verwalten<br />
– und mit Halbnacktfotos zuschütten – folgt einfach einmal Ronaldo – dann wisst ihr worauf ich anspiele.<br />
Und damit ich auch wirklich meinen Hals vollkriege,<br />
kann ich meine Ohren nicht schließen wenn ich vom Nachbartisch schon wieder die Männer vernehme,<br />
die genau dieses Verhalten übertragen, &#8211; als Ausrede!</p>
<p>Nur auf den Arsch und die Brüste würden die männlichen Zuschauer achten,<br />
Der Ball würde ausgeblendet, oder als Tagtraum verdoppelt und in die Sport-BHs der auf dem Platz umherrennenden Frauen hineinprojiziert.<br />
Und damit man bloß keine Sexualisierung im heiligen Fußball riskiert &#8211;<br />
Wird es abgelehnt. Zum Schutz der Frau nicht begrabscht zu werden, oder zum Selbstschutz des Mannes  &#8211; bleibt offen<br />
dabei haben diese insgeheim schon längst ihre eigene Entscheidung getroffen –<br />
der Anblick von schwitzenden Frauen, die auf ein Elf-Meter oder eine Kopfballchance hoffen,<br />
sei ohnehin nicht so attraktiv, wie die ihre Oberweite shakenden Frauen auf der Tanzfläche.<br />
Auch dadurch, dass Fußball nur auf Stollen- und nicht auf Absatzschuhen funktioniert,<br />
trägt dazu bei, dass es in absehbarer Zeit nicht passiert,<br />
dass Frauenfußball für Männerzuschauer als attraktiv gelten wird.</p>
<p>Und spielen die Frauen dann doch, haben sie mit einer Mehrfachbelastung zu kämpfen – denn während sich Männer schon ihre erste Limousine leisten können,<br />
sich mit einem Traumhaus und einer Yacht verwöhnen,<br />
unter der Last ihres Reichtums und der bei jedem kleinsten Problem ohnehin verleugneten Verantwortung stöhnen,<br />
verdienen ihre weiblichen Äquivalenzen so wenig, dass sie mit viel Glück den Mannschaftsbus und nicht den flixbus hin zum nächsten Turnier buchen,<br />
Während die Männer Dauerfrischtrikots bekommen, wird man bei den Frauen noch nicht einmal versuchen,<br />
ihnen bei Kleidung und Organisation unter die Arme zu greifen,<br />
das wollen sich die Manager und hohen Tiere dann wirklich nicht leisten,<br />
sich lieber beim Frauenfußball zu Tode sparen,<br />
schließlich möchte man alte Traditionen bewahren<br />
und Hausfrau bleibt Hausfrau – egal ob sie nebenher im Stadion kickt.</p>
<p>Dass es an Professionalität mangelt, ist also kein Geheimnis,<br />
Gleichberechtigung? Ein reiner Beschiss,<br />
doch auf Unverständnis stößt das Thema bei den Männern: Die moderne Add-on Frau ist schließlich eine Zeitscheißmaschine,<br />
die gleichzeitig in der Kabine,<br />
sich fertig macht, ihre Tasche richtet,<br />
auf den Feierabend vollkommen verzichtet –<br />
denn sie muss ja nebenher noch arbeiten gehen.<br />
Die paar Euro durchs Spielen – da würde sie mit Hartz IV noch besser dastehen.</p>
<p>Auch wird stets über die schlechte Qualität der Frauenspiele geredet und ich sage: steckt doch einfach mal ein Mädchen mit sieben Jahren ins Fußballtraining,<br />
integriert sie ins Förderprogramm, erteilt ihr Trainingspläne und Ernährungsrichtlinien,<br />
beschafft ihr einen Platz im Internat, wie ihren männlichen Kollegen<br />
und schiebt ein paar Hunderttausender dahinter um den Weg zum Erfolg auszuleben–<br />
Dieses Ergebnis mit dem aktuellen Profimännerfußball zu vergleichen,<br />
das würde vielleicht noch ausreichen,<br />
um an die Grenzen der Legalität und Fairness zu stoßen.<br />
Denn den Profifrauenfußball nach dem aktuellen Stand mit der Männerbundesliga zu vergleichen, ist wie zwei Menschen ein Haus bauen zu lassen, dem einen gibt man die doppelte Zeit und reicht ihm Holz, Zement, Stoffe und Marmor<br />
der andere bekommt nichts als einen Haufen Styropor.<br />
Kein Wunder, dass Frauen, die mit 16 das Kicken beginnen, noch erfolgreich sind,<br />
während Jungs im Alter von neun die Aussicht auf einen guten Verein schon durch die Finger rinnt.</p>
<p>Und selbst wenn Frauen körperlich früher an ihre Grenzen kommen sollten –<br />
Sind sie es nicht, die ganz groß hinauskommen wollten?<br />
Die wissen, was es heißt, sich etwas erkämpft zu haben.<br />
Viel häufiger schon auf dem Boden lagen –<br />
und trotzdem stillschweigend wieder aufgestanden sind.<br />
So ist es zum Beispiel nachgewiesen, dass Frauen eine deutlich längere reine Spielzeit vorweisen,<br />
weil – oh Wunder!  &#8211; sie pöbeln weniger, versuchen seltener zu bescheißen,<br />
diskutieren nicht so viel, um Recht zu bekommen und die andere Mannschaft in Stücke zu reißen, machen weniger Schwalben, sondern versuchen sich vorm Jammern auf die Zunge zu beißen.<br />
Wenn jemand behauptet das langweiliger zu finden, als das pseudomännliche Gejammere auf dem Platz soll er vom Fußball bitte zu Dschungelcamp wechseln.</p>
<p>Ganz pervers wird es, wenn man sich die Schnittmengen anschaut,<br />
Männertrainer, Männerkommentatoren, Männermanager – tauchen überall im Frauenfußball auf,<br />
während den Frauen? Egal bei welchem Geschlecht von vorneherin wird ihnen die Karriere verbaut<br />
Egal ob bei den Männern oder Frauen, zugetraut<br />
wird einem Wesen mit Busen und Hüfte,<br />
wohl keiner dieser Berufe, obwohl eine Frau nach Jahren Spielzeit eigentlich genug Erfahrung gesammelt haben müsste.<br />
Doch in der Männerwelt, der die Jobs besetzt zählt all das nichts – nur wichtig ist das Outfit.<br />
Der weite Ausschnitt<br />
Und das bloß nicht zu dominante Auftreten.</p>
<p>Noch nicht einmal wird es den Frauen gelingen,<br />
sich in die unbezahlten Full-time-Jobs alias Hooligan oder Ultra einzubringen.<br />
Schlägereien, Gebrüll und Krawall würden die zarten Damen schließlich gar nicht aushalten.<br />
Die Gremien, die diese Strukturen verwalten<br />
Bleiben also auch unschikaniert<br />
männerdominiert.</p>
<p>Glücklich sollen wir uns schätzen, hören wir Frauen von den Männern, wenn wir uns einmal wieder beklagen.<br />
Sie beschützen uns doch nur vor dem größte Schaden<br />
-Und überhaupt: Bis 1982 habe es Frauen auf dem Platz ohnehin noch nicht gegeben<br />
&#8211; was beschweren wir uns denn überhaupt noch, wir sollen nicht immer nach noch mehr Gleichberechtigung streben.</p>
<p>In Deutschland, einer Fußballnation. Einem Land, das in Jubel ausbricht,<br />
wenn das deutsche Team gewinnt, das eine Volkstrauer ausruft, in dem das Leben fast vollständig erlischt,<br />
wenn das Männerteam spielt &#8211; wie im Sommer 2018.<br />
Fußball &#8211; ein Sport, der das Heute-Journal und die Radiosendungen dominiert –<br />
Freude, Frust und Begeisterung provoziert,<br />
die Frau ist kein Teil davon. Scheinbar ist sie für nichts besseres zu gebrauchen, als als Spielerfrau das ein oder andere Interview zu geben,<br />
ihrem Mann nach dem Gewinn anzubeten<br />
– und bei Niederlagen die tröstende Mutti zu spielen.</p>
<p>Eine viel größere Revolution<br />
als eine weibliche Kanzlerin zu haben, wäre es, wenn die Illusion,<br />
wahr werden würde, irgendwann einen der leitenden Posten des DFB mit einer Frau zu besetzen<br />
Aber nein. Das würde den Stolz und das Ego der Männer zutiefst verletzen.</p>
<p>Zum Schluss die Frage: warum muss man sich direkt so unterteilen?<br />
Auf den Standards der Vergangenheit verweilen?<br />
Unterscheidet das Geschlecht des Kickers, welche Flugbahn der Ball nach dem Kontaktverlust mit dem Schuh einschlägt?<br />
Welchen Weg ein mit Luft gefüllter Körper auf dem Rasen zurücklegt?<br />
Wenn ja, habe ich diese Einflussgröße wohl ausversehen,<br />
in der physikalischen Formel während meiner Schulzeit übersehen.</p>
<p>Es gibt schließlich auch keine Mannschaft mit allen unter 1,70 m großen Menschen,<br />
Warum also müssen wir uns unter den Geschlechtern so ausgrenzen,<br />
in Männer und Frauen unterteilen?<br />
Ansatt sich zu vereinen?<br />
Sowohl im Training als auch auf dem Spielfeld, könnten sich Männer und Frauen ergänzen<br />
– ihre gegenseitigen Schwächen und Stärken wortwörtlich gegeneinander ausspielen, mit ihren Schokoladenseiten glänzen,<br />
Da kann mir niemand erzählen, dass das langweiliger sein soll, als das dauerhafte Männergekicke<br />
Fußball bleibt Fußball – egal welcher Fuß in dem Schuh steckt</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier könnt ihr mehr zu dem <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/10/rundballtreten-nur-fuer-penistraeger/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Workshop zu Fußball und Gender</strong></a> erfahren.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/10/geschwindigkeiten/" target="_blank" rel="noopener"><strong>in diesem Text von Lilith</strong></a> geht es um die Männerdominanz im Autorennsport.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rundballtreten nur für Penisträger?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/10/rundballtreten-nur-fuer-penistraeger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Oct 2018 07:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterklischees]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
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		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom 12. bis 14. Oktober haben sich Autor*innen und Redaktionsgruppen von meinTestgelände zusammen mit dem Referenten Jan Duensing in Hannover getroffen und sich intensiv mit dem Thema &#8222;Gender und Fußball&#8220; auseinandergesetzt. Hier erlangt ihr einen kleinen Einblick von unserem Workshop. Warum gilt Fußball als Männersport? Wieso halten viele Fans Christiano Ronaldo für schwul? Und woher]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Vom 12. bis 14. Oktober haben sich Autor*innen und Redaktionsgruppen von meinTestgelände zusammen mit dem Referenten Jan Duensing in Hannover getroffen und sich intensiv mit dem Thema &#8222;Gender und Fußball&#8220; auseinandergesetzt. Hier erlangt ihr einen kleinen Einblick von unserem Workshop.</b></p>
<p><span id="more-11031"></span></p>
<p class="p1">Warum gilt Fußball als Männersport? Wieso halten viele Fans Christiano Ronaldo für schwul? Und woher kommt das Vorurteil, dass alle Fußballerinnen Lesben seien? Es gab viele Fragen mit denen sich die Teilnehmenden des Workshops von MeinTestgelände rund um das Thema „Gender und Fußball“ vom 12. bis 14. Oktober beschäftigen konnten. Dabei galt es zunächst einmal zu ergründen, wo eigentlich die Interessen der Gruppe liegen. Und schon hier wurde deutlich: Das Thema ist extrem groß. Vom Verhältnis von Hooligans und Ultras über Rassismus bis hin zur Steuerhinterziehung von Fußballern wurde einiges auf die Tagesordnung gesetzt. Die Teilnehmenden kamen dabei mit sehr unterschiedlichen Motivationen und teils beeindruckenden Vorerfahrungen an.</p>
<p>Am Samstag Vormittag stand erstmal im Vordergrund eine gemeinsam Wissensgrundlage zu legen. Dabei wurden viele Themen vom Vortag wieder aufgegriffen und vertieft. Die anhand von Bilderkarten angerissenen Inhalte wurden in der Folge zum Themenblöcken zusammengefasst und die Teilnehmenden konnten sich jeweils einem dieser Blöcke zuordnen. Ziel dessen war es, einen noch besseren Einblick in die Bereiche „Neue Männerbilder“, „Rassismus“, „Homophobie“, „Fankultur“ oder „Frauen im Fußball“ zu bekommen. Die anschließende Plakatpräsentationen machten deutlich, dass das mehr als gelungen war. Schließlich hatten die Teilnehmenden noch die Möglichkeit auf Grundlage ihres neugewonnenen Wissens einen künstlerischen oder medialen Beitrag zu kreieren, zur Veröffentlichung auf MeinTestgelände.</p>
<p>Durchweg gute Stimmung und hervorragendes Wetter rundeten das Wochenende für alle Beteiligten ab. So war einer der wenigen Kritikpunkte in der abschließenden Feedbackrunde, dass die Zeit eigentlich zu kurz war und man eigentlich noch mehr hätte erfahren wollen.</p>
<p class="p1"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11032 aligncenter" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.39-450x600.jpg" alt="" width="450" height="600" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.39-450x600.jpg 450w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.39-225x300.jpg 225w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.39-768x1024.jpg 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.39.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11033 aligncenter" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.49-800x600.jpg" alt="" width="700" height="525" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.49-800x600.jpg 800w, 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			</item>
		<item>
		<title>Der Untergang naht – eine Frau moderiert die WM</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/07/der-untergang-naht-eine-frau-moderiert-die-wm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jul 2018 07:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Sonntag findet in Moskau das Finale der Fußball WM der Männer statt, eines der größten Sportevents weltweit. In Deutschland überträgt das ZDF, kommentieren wird Béla Réthy. Ebenfalls für das ZDF und als erste Frau in Deutschland hat Claudia Neumann bei dieser WM kommentiert und sah sich in einschlägigen Kommentarspalten, wie auch schon bei der]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: medium;">Am Sonntag findet in Moskau das Finale der Fußball WM der Männer statt, eines der größten Sportevents weltweit. In Deutschland überträgt das ZDF, kommentieren wird </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: medium;">Béla Réthy. </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: medium;">Ebenfalls für das ZDF und als erste Frau in Deutschland hat Claudia Neumann bei dieser WM kommentiert und sah sich in einschlägigen Kommentarspalten, wie auch schon bei der EM 2016, schlimmsten Beleidigungen ausgesetzt – weil sie eine Frau ist. Unser Autor Florian hat sich dazu mal </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: medium;">ein paar</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: medium;"> Gedanken gemacht.</span></span></span></strong></p>
<p><span id="more-10752"></span></p>
<p class="western"><span style="font-family: ArialMT;"><span style="font-size: medium;">Auch wenn es für das wachsame Auge so erscheinen mag, da keine Deutschlandflaggen mehr die Fenster schmücken, nein, die Fußball Weltmeisterschaft ist noch nicht vorbei. Doch um den Partypatriotismus soll es heute nicht gehen. Im Zuge dieses internationalen Ereignisses, welches unter Beobachtern oft mit Bier, Schland Gesängen und männlichen Männern, mit männlichen Meinungen über den männlichen Fußball begleitet wird, geht das ZDF einen Weg, der noch nie zuvor beschritten wurde. Neben den üblichen und bekannten Stimmen, die unsere Ohren während der Live Übertragungen mit Informationen über das Spielgeschehen versorgen, ist der ungewohnte Klang einer weiblichen Stimme zu hören. An sich ist es nichts Nennenswertes, oder etwas, worüber man sich streiten muss, aber scheinbar gibt es auch in einem recht fortschrittlichen Zeitalter noch Menschen, denen diese Tatsache den Magen umdreht, ihr Blut kochen lässt und an den Rande des Wahnsinnes bringt, ganz nach dem Motto „Was moderiert ein Küchenobjekt meinen heiligen Fußball?“. Wohlgemerkt ist dies eine krasse Aussage, was aber noch krasser ist, ist dass im Grunde immer noch die Frau als Objekt gesehen wird, als mindere Person, als Accessoire welches vorgegebenen Strukturen unter der männlichen Autorität Folge zu leisten hat. Aber wieso? Ich kann mir nicht erklären, wie eine mittelalterliche Rollenverteilung und über alle Maße ekelhafter Sexismus, so tief in der Gesellschaft etabliert ist. Man könnte ja Frauen und Männer ein Fußballspiel moderieren lassen und sie aufgrund ihres kommunikativen Könnens beurteilen, aber schon während ich das nur denke, beiße ich mir frustriert auf die Fingerknöchel, da mir sofort Kommentare im Social Media Bereich einfallen wie „Die soll zurück in die Küche“, „Lasst den Fußball doch in Ruhe mit Weibsen“ und „Hätte sie geile Brüste wäre es ok“. Unfähig vor Wut und Unverständnis etwas zu schreiben, liegen ein paar Minuten zwischen der letzten und der jetzigen Zeile und das zeigt leider einmal mehr, dass die Frau eben nicht gleichgestellt ist. Nicht auf beruflicher und schon gar nicht auf gesellschaftlicher Ebene. </span></span></p>
<p class="western"><span style="font-family: ArialMT;"><span style="font-size: medium;">Ich wünsche mir für die Zukunft, dass etwas wie eine weibliche Kommentatorin nicht zu ewig langen Hetzdebatten führt und dass die Frauen Fußball WM, wenn überhaupt, nicht nur geschaut wird , um die Teams mit den, Zitat: „hübschesten Damen“ anzufeuern. Es ist so banal einfach aber scheinbar doch so schwierig. Ich hoffe, es wird etwas bewegt. </span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Melanie Fink arbeitet als Trainerin einer Männerfußballmannschaft. Das Interview mit ihr findet ihr <strong><a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/10/melanie-fink/">hier</a>.  </strong></li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier gibt es <a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/06/der-schwule-fussballspieler/"><b>einen Text von den Story Tellern </b></a>über einen schwulen Fußballspieler<b>.</b></span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Männer-Fußballtrainerin Melanie Fink</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/10/melanie-fink/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lilith]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2017 07:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[Melanie Fink ist seit dieser Saison neue Co-Trainerin im Männerfußballverein SSV Mörsch. Die Autorin Lilith fand heraus, wie Melanie Fink zum Fußball kam und wie sie die Rolle von Frauen im Männersport sowie den Frauenfußball allgemein wahrnimmt. Ein Bericht über eine Frau in der Verbandsliga – im Fußballsport ist das ein Novum! Melanie Fink lebt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Melanie Fink ist seit dieser Saison neue Co-Trainerin im Männerfußballverein SSV Mörsch. Die Autorin Lilith fand heraus, wie Melanie Fink zum Fußball kam und wie sie die Rolle von Frauen im Männersport sowie den Frauenfußball allgemein wahrnimmt. Ein Bericht über eine Frau in der Verbandsliga – im Fußballsport ist das ein Novum!</strong></p>
<p><span id="more-9726"></span></p>
<p>Melanie Fink lebt in Karlsruhe und studiert dort Sport – doch sie hält sich gar nicht so viel in Karlsruhe auf. Denn in jeder freien Minute verschlägt es sie auf den Fußballplatz – nach Hoffenheim und seit dieser Saison auch nach Mörsch. Denn die 21-Jährige trainiert seit Juli neben Cheftrainer Dietmar Blicker die Männermannschaft in der Verbandsliga. Eine gelungene Möglichkeit, zu lernen, die sich nicht jeder jungen Fußballtrainerin bietet, so Melanie Fink. „Ich kann durch die Zusammenarbeit mit ihm sehr viel Erfahrung sammeln“. Als Dozent am KIT war Dietmar Blicker auf die Sportstudentin aufmerksam geworden. Nach einigen Gesprächen, erkannte er, „dass ich ziemlich viel Ahnung vom Fußball habe“, so erinnert sich Melanie. Der SSV Mörsch war gerade auf der Suche nach einem Co-Trainer und Melanie hatte bereits ihre Trainer – B-Lizenz während eines Praktikums nach dem Abitur absolviert. Die Zusammenarbeit bot sich also ideal an.</p>
<p>Die 21-Jährige begann mit 16 Jahren beim FFC Niederkirch zu spielen. Zuvor hatte sie bereits viel auf der Straße gekickt, hauptsächlich aber Tennis gespielt und Garde getanzt. „Es gab keinen Verein bei uns im Dorf und meine Eltern erklärten sich nicht dazu bereit, mich jeden Tag herumzufahren. Ab 16 kam ich dann mit der Wesper nach Niederkirch“.</p>
<p>Schnell zeigte sich ihr Talent. Melanie Fink durfte bereits nach einem halben Jahr mit zum DFB Sichtungsturnier. Weitere Erlebnisse wie ein Spiel gegen die Nationalmannschaft der Frauen von Katar, und die Teilnahme an Spielen des Kaders der zweiten Bundesliga folgten. Seit ihrem Studienbeginn in Karlsruhe schloss sie sich der Frauenmannschaft des KSC an.</p>
<p>Der Grund, weshalb sie es nun schafft ihre Arbeit in Hoffenheim, bei der sie das männliche Perspektivteam U11 trainiert und die neue Beschäftigung in Mörsch unter einen Hut bekommt, ist jedoch traurig. Im vergangenen Herbst verletzte sie sich schwer. Mehrmaliger Meniskusriss, Kreuzbandanriss. Erst zwei Monate später wurde sie operiert, die Verletzung verheilte nicht wie geplant und es folgten fast 12 Monate erzwungene sportfreie Zeit. Nun hatte ihr Meniskus fast vollständig entfernt werden müssen. Ihr Studium muss sie um zwei Semester verlängert. Aber dies ist eher Nebensache. „Der erste Gedanke, den ich hatte war: Nein. Jetzt kann ich gar nicht mehr richtig kicken!“ Als festes Mitglied einer Mannschaft wird sie vermutlich in Zukunft nie mehr fungieren. Sehr früh, seine Karriere im Sportbereich mit 21 an den Nagel hängen zu müssen. Normalerweise hört man als Fußballerin nicht vor 30 auf. Doch die Trainertätigkeit tut Melanie Fink gut. „Die nahe Arbeit am Platz bringt mir das Fußballgefühl zurück. Mir macht es wirklich Spaß, mein Wissen an andere weiterzugeben. Als Spielerin habe ich nur auf meinen Trainer gehört – jetzt analysiere ich Spiele, entwickle neue Spielstrategien – in einem Zimmer hängt sogar eine Taktikwand.“</p>
<p>Und – welche Pläne hat sie für die Zukunft? „Gerade weil ich so jung bin, möchte ich alles mitnehmen“. Melanie Fink erzählt mir, dass sie gerne in so vielen Positionen wie möglich arbeiten und Erfahrungen sammeln, von Profis lernen und selbst ausprobieren möchte. Am liebsten würde sie nach ihrem Sportstudium einen Beruf im Fußball mit Platznähe ergreifen. Als Trainerin sei es laut ihr jedoch schwierig. Man wechsele viel zu häufig – „Ich weiß nicht, ob mir dies ausreichend Sicherheit in meiner Lebenskonzeption geben würde. Die Verträge beziehen sich immer erst einmal auf eine Saison“. Eine Arbeitsstelle in einer Reha Klinik könnte sie sich jedoch auch vorstellen, wie sie während eines Praktikums herausfand. Gerade wenn man Sport studiert, müsse man sich frühzeitig um Berufsperspektiven kümmern, so Melanie.</p>
<p>Auf die Frage, welche Rolle sie den Frauen im Fußball anmaßt, kommt eine lange Antwort. Zum einen hat der Frauenfußball eine ganz andere Struktur. Er ist viel weniger professionalisiert – alleine schon aufgrund der schlechten Finanzlage. „Im Männerfußball zählt man bereits als Profi, wenn man es in die zweite Bundesliga geschafft hat. Frauen haben teilweise selbst in der ersten Bundesliga noch Berufe nebenher, weil das Gehalt nicht ausreicht. Da kann man nicht erwarten, dass sie genau so viel trainieren“. Dass gerade diese Gründe dafür gesorgt haben, dass sie selbst im Alter von 16 noch eine Fußballkarriere starten konnte, streitet sie nicht ab. „Jungs spielen in diesem Alter schon ganz oben mit. Oft werden sie mit 12 ausgewählt und unterschreiben Verträge bei Vereinen, besuchen Internate… . Sie werden bereits viel früher unter die Lupe genommen. Als Junge hätte ich im Alter von 16 ganz sicher nicht mehr in einen Dorfverein hineinstolpern und im Fußballsport erfolgreich sein können.“</p>
<p>Warum sie nun als Frau in einem Männerverein trainiert? „Ich habe durchaus auch schon Mädchenmannschaften trainiert. Besonders Auswahlmannschaften und bei Sichtungsturnieren.“ Im Männerfußball müsse man sich gerade aufgrund der Professionalisierung jedoch um viel weniger kümmern, erläutert mir die 21-Jährige. Während einem als Trainerin bei den Frauen die Rolle der Allrounderin zukommt, die sich oftmals alleine um alles kümmern muss, kann man sich im Männerfußball auf die Trainertätigkeit konzentrieren. Natürlich gebe es auch Leistungszentren, ergänzt Melanie. Diese seien jedoch deutlich seltener und selbst dann oftmals nicht so professionell wie bei Jungs. Darüber hinaus liebt sie die Dynamik im Männerfußball, wodurch ihr das Trainerdasein umso mehr Spaß bereitet. Und – „In Mörsch und Hoffenheim bieten sich mir nun super Chancen. Das nicht zu nutzen wäre eine Verschwendung gewesen“.</p>
<p>Insgesamt meint sie, dass sich in Bezug auf die Thematik der Frauenrolle im Fußballsport bereits einiges verändert. „Es gibt wenigstens schon eine Frau, die bei den Männern in den oberen Ligen pfeift“. Ihr Wunsch? „Dass die Gesellschaft den Frauenfußball akzeptiert und nicht abwertend betrachtet“. Ob sie damit bereits schlechte Erfahrung gemacht hat?</p>
<p>„Meine Eltern haben mein Hobby zwar nicht unterstützt, sie haben es aber auch nicht abgelehnt. Meine Nachbarn fanden es cool. Insgesamt habe ich selber noch eher weniger Ablehnung erlebt, habe aber umso mehr negative Geschichten von Freundinnen und Bekannten mitbekommen“</p>
<p>Auf meine Nachfrage ergänzt sie: „Klar, man hört schon ab und an abwertende Kommentare, die auch wirklich verletzten können. Mir war das aber oftmals egal – um mich dadurch abschrecken zu lassen, war meine Leidenschaft viel zu groß. Ich wollte einfach kicken, egal was die anderen davon halten. Und in Mörsch und Hoffenheim z.B. ist das gar keine Frage. Ich werde dort vollkommen akzeptiert.“ Nach einigem Nachdenken ergänzt sie. „Aber irgendwie ist es doch auch auffällig, dass ich dort überall die einzige Frau bin. Außerdem stört es, dass Personen, die sich im Frauenfußball nicht auskennen, häufig vorurteilig auf diesen Sport blicken. „Spielt ihr eigentlich auf einem kleineren Feld?“ – Alleine diese Frage nervt mich schon.“</p>
<p>„Am meisten stört mich, dass Fußball in meinen Augen die einzige Sportart darstellt, in der Männer und Frauen direkt verglichen werden. Niemand schaut sich die Schwimmzeiten von Männern und Frauen an und meckert darüber, dass Frauen langsamer sind. Im Fußball behaupten jedoch viele, dass Frauenfußball langweilig sei. „Ihr seid so langsam!“ höre ich immer wieder. Ja, es stimmt Wir sind langsamer als die Männer, was schlichtweg auf biologische Faktoren zurückzuführen ist. Das heißt aber doch nicht, dass unsere Spiele langweiliger sind. Oftmals sind wir dafür taktisch ausgefeilter als es im Männersport Standard ist.“</p>
<p>Und &#8211; wie ist ihre Meinung zu gemischten Mannschaften? „Aktuell ist es erlaub, dass Mädchen bis zur B-Jugend in Jungsmannschaften mitspielen. Darüber hinaus gibt es für Frauen ein Zweitspielrecht. Sie dürfen Gleichzeitig in einer Mädchen- und einer Jungenmannschaft mitspielen. Ich glaube, ab einem gewissen Alter muss man sie aber schon trennen. Das Niveau unterscheidet sich wenn es in Richtung Profisport geht doch sehr. Umso wichtiger ist es, dass man im jungen Alter mit Jungs zusammenspielt. Die Mädchen orientieren sich an deren Niveau, holen mehr aus sich heraus und gewöhnen sich an das hohe Tempo. Meiner Meinung nach sieht man jedem Mädchen an, ob es früher einmal mit Jungs gespielt hat, oder nicht.“</p>
<p>Insgesamt ist Melanie zuversichtlich. „Aktuell ist es zwar noch sehr schwer als Frau – sowohl im Männer- wie im Frauenfußball. Aber ich denke schon, dass sich das in Zukunft verbessern wird! Die kleinen Anzeichen dafür, die bereits jetzt zu sehen sind, geben zumindest Hoffnung.“</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>In <a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/06/der-schwule-fussballspieler/" target="_blank" rel="noopener"><strong>dieser Geschichte</strong></a> der Story Teller geht es um einen schwulen Fussballspieler.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Die &#8222;Spielerfrau&#8220; <a href="https://www.meintestgelaende.de/2014/04/spielerfrau/" target="_blank" rel="noopener"><strong>kann auch ein Mann sein</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>13. März &#8211; Warum wählen gehen?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/03/13-maerz-warum-waehlen-gehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jeco]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Mar 2016 08:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Wenn ich wählen gehe, entscheide ich mich für mich selbst.&#8220; (Ex-Fußballer: Marcus Urban) Jeco trifft sich hier mit Profi Ex-Fußballer Marcus Urban, der seine Karriere vorzeitig abbrach, aufgrund homophober Anfeindungen im Fußball. Heute klärt Marcus Urban Jugendliche über Homophobie im Sport auf und setzt sich für Toleranz und Vielfalt ein. Warum es dabei so wichtig]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Wenn ich wählen gehe, entscheide ich mich für mich selbst.&#8220; </strong>(Ex-Fußballer: Marcus Urban)</p>
<p>Jeco trifft sich hier mit Profi Ex-Fußballer Marcus Urban, der seine Karriere vorzeitig abbrach, aufgrund homophober Anfeindungen im Fußball. Heute klärt Marcus Urban Jugendliche über Homophobie im Sport auf und setzt sich für Toleranz und Vielfalt ein. Warum es dabei so wichtig ist, die eigene politische Stimme wahrzunehmen und wählen zu gehen, sagt er euch hier. Schaut rein !</p>
<p><strong>Sonntag, 13.März 2016:</strong> Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Baden Württemberg<strong> stimmen ab</strong>!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der schwule Fußballspieler</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/06/der-schwule-fussballspieler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2015 08:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[Schwul sein ist im Fußball immer noch ein Tabu. Outings von Spielern gibt es deshalb nur sehr wenige. Melanie von den Story-tellern hat das Thema mit einer fiktionalen Geschichte aufgearbeitet. Hey Leute, darf ich mich vorstellen? Ich bin Lars, 22 Jahre alt. Ich bin leidenschaftlicher Fußballspieler. Es hat lange gedauert, bis ich endlich einen coolen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schwul sein ist im Fußball immer noch ein Tabu. Outings von Spielern gibt es deshalb nur sehr wenige. Melanie von den Story-tellern hat das Thema mit einer fiktionalen Geschichte aufgearbeitet.</strong><span id="more-5178"></span></p>
<p>Hey Leute, darf ich mich vorstellen? Ich bin Lars, 22 Jahre alt. Ich bin leidenschaftlicher Fußballspieler. Es hat lange gedauert, bis ich endlich einen coolen Verein gefunden habe, aber es hat sich gelohnt. Denn schließlich habe ich bei der Suche auch meine große Liebe gefunden: Marc, 25 Jahre alt.</p>
<p>Ja, da habt ihr richtig gelesen. Ich bin nämlich schwul. Anfangs konnte ich nicht so richtig dazu stehen, und diese Gefühle waren für mich fremd. Aber jetzt ist alles klar und wunderbar und ich stehe zu meinen Gefühlen. Marc und ich sind schon ein Jahr zusammen und total glücklich. Ich habe kein Problem mehr damit schwul zu sein.</p>
<p>Und wie gesagt habe ich nun auch einen tollen Verein, bei dem ich meine Leidenschaft Fußball voll ausleben kann.</p>
<p>Aber ich erzähle mal der Reihe nach. Wie alles begann: Zuerst ging es nur ums Fußballspielen. Ich wollte unbedingt in eine Mannschaft. Ich fand einen Verein beim Stadtpark. Als ich mich der Fußballmannschaft vorstellte, wurde ich alles andere als freundlich empfangen. Ich wurde wegen meiner schmächtigen Figur ausgelacht und erntete blöde und diskriminierende Sprüche. „Was willst Du denn hier, du halbe Portion. Du siehst aus wie ein Mädchen.“ oder „Deine Haare sind defenitiv zu lang, Alter, geh erst mal zum Friseur, bevor du hier aufkreuzt, sieht ja total schwul aus.“ Und dazu fieses, höhnisches Lachen von allen Seiten.</p>
<p>„Okay, okay Leute, aber wenn ich zum Friseur gehe, lasst ihr mich in eure Mannschaft?“ &#8211; „Na ja, zuerst musst du uns beweisen, ob du was drauf hast“, sagte ein gutaussehender junger Fußballspieler mit sinnlichem Schmollmund und dunklen Haaren, die er zu einem Pferdeschwanz gebunden trug. „Geh nach Hause und üb erst mal“, meinte einer der Spieler. „Aber zu allererst zum Friseur, Luschen können wir nicht gebrauchen“, meinte ein anderer. Die ganze Fußballmannschaft gröhlte. Traurig und enttäuscht zog ich wieder ab. Schweren Herzens fasste ich den Entschluss mein schönes langes blondes Haar abschneiden zu lassen. Was tut man nicht alles, um dazuzugehören. Am nächsten Tag kam ich mit kurzen Haaren und schwarzer Sonnbrille beim Training an und machte auf cool. Ich wurde dennoch ausgelacht. Besonders der süße Dunkelhaarige mit dem Pferdeschwanz war total fies: „Hola, wen haben wir denn da! Der Schwuli von gestern!? Wo sind denn deine langen Haare? Bist du unter den Rasenmäher gekommen?“ &#8211; „Wieso, du hast doch selbst lange Haare. Warum trägst du sie nicht offen und stehst dazu?“, erwiderte ich mutig. „Ach, halt’s Maul. Und verpiss dich.“ Wieder gröhlten die gesamte beknackte Mannschaft. „Was habt ihr denn alle gegen mich? Ich möchte doch nur Fußball spielen.“ &#8211; „Na gut, dann zeig, was du drauf hast, du Looser, sei ein echter Mann. Hier ist der Ball.“ Gewaltsam schoss mir einer der Spieler den Ball in den Bauch. Das tat weh. Ich hielt mir schmerzerfüllt den Bauch. Aber dann lief ich los und fing an Fußball zu spielen. Aber ich konnte mich nicht richtig konzentrieren. Immerzu musste ich zu dem dunkelhaarigen Typen mit dem Pferdeschwanz rüberschauen. Da wurde mir auch noch ein Bein gestellt &#8230; und ich flog voll auf die Schnauze. Oh man, war das ein fieses Foul. „Mensch Max, musste das sein? Er ist doch heute das erst Mal hier.“ &#8211; Was ist los mit dir, Markus? Seit wann bist auf der Schwuli-Seite?“ &#8211; „Bin ich nicht. Aber ich finde, wir sollten fair spielen.“ Hatte ich richtig gehört? Ausgerechnet der süße Dunkelhaarige war plötzlich auf meiner Seite? Ich rappelte mich wieder auf und spielte weiter. Nach dem Training unter der Dusche ging das Mobbing weiter. „Du hast beschissen gespielt, Alter, und warum hast du mich die ganze Zeit so angestarrt?“ Mit einem finsteren Blick musterte mich dieser Markus. Mir war peinlich vor allen zuzugeben, dass ich schwul bin, also erfand ich eine Ausrede: „So ein Quatsch. Ich habe mich auf das Fußballspiel konzentriert. Du siehst Gespenster. Ich hab dich nur angeguckt, um dir einen Pass zuzuspielen.“ &#8211; „Nee, ich habe genau gesehen, dass du mich schwul angestarrt hast. Wenn das noch einmal passiert, knallt’s.“ &#8211; „Richtig. Hau bloß ab. Wie wär’s mit Frauenfußball?“ Ich wurde geschubst und flog mit dem Gesicht in den Duschknauf. Total niedergeschlagen und mit einem blauen Auge fuhr ich heim. Zuhause weinte ich ganz bitterlich und fühlte mich sehr allein. Wenigstens hatte ich meine schwarze Katze Kleopatra. Ihr erzählte ich all meinen Kummer.</p>
<p>Ich fuhr nicht mehr zu dieser fiesen Fußballmannschaft. Eines Tages war ich aber zufällig in der Nähe, weil ich einen Arzttermin hatte. Auf dem Rückweg, in der U-Bahn, sah ich Markus wieder. Zum Glück hatte er mich nicht gesehen. Ich folgte ihm heimlich. Als er in Barmbek ausstieg, ging ich ihm nach. Schließlich stieg er in den 173er Bus Richtung Bramfeld. Ich beschattete ihn weiter. Als er hinten ausstieg, stieg ich vorne aus. Ich zog meine schwarze Kapuzenjacke über den Kopf, damit er mich nicht erkennen konnte und behielt ihn im Auge. Plötzlich drehte er sich um und brüllte: „Wer bist du und warum verfolgst du mich?“ Ich nahm die Kapuze ab und sagte in einem ruhigen, aber eisigen Ton. „Ich bin’s, Lars, der Schwuli. Ich verfolge dich, weil ich wissen will, warum ihr mich fertig gemacht habt, besonders du, Markus. Los, spuck’s aus. Ich will von dir selbst hören. Was sollte das? Schwulenhass ist total antik.“ &#8211; „Okay, okay. Lass uns in Ruhe reden. Ich lade dich auf ein Bier ein. Komm, ich weiß ein gutes Lokal bei mir um die Ecke.“ Als wir am Tisch saßen und unser Bier tranken, begann er zu reden: „Also, unsere Fußballmannschaft mag keine Schwulen. Das ist bei uns irgendwie immer noch völlig tabu.“ Er machte eine Pause und sagte dann: „Dabei bin ich selbst schwul.“ &#8211; „Was, du auch? Ich auch. Das mochte ich aber vor der gesamten Mannschaft nicht zugeben. Na, aber ich fand dich von Anfang an süß, deshalb habe ich dich auch so angestarrt.“ &#8211; „Oh man, Alter! Ehrlich gesagt ging’s mir ähnlich. Deshalb habe ich dich auch vor diesem Gorilla Max beschützt. Und damit wäre ich fast aufgeflogen. Deshalb musste ich weiter den coolen Fiesling spielen. Tut mir leid, ehrlich. Komm lass uns Freunde sein.“ &#8211; „Ja, sehr gern. Aber in eurer Mannschaft mag ich trotzdem nicht mehr spielen.“ &#8211; „Dafür gibt es bestimmt auch eine Lösung. Ich hätte auch schon eine Idee.“</p>
<p>Wir redeten bis zwei Uhr morgens und verstanden uns plötzlich supergut. Markus bot mir sogar an bei ihm zu übernachten, weil die Busse und Bahnen nicht mehr fuhren und die Nachtbusse nur sehr selten. Dass wir gleich in der ersten Nacht leidenschaftlich rumgemacht haben, darüber will ich lieber schweigen. Inzwischen sind wir ein schwules Paar und leben seit einem Jahr zusammen. Und was uns und Fußball betrifft: Wir haben uns zusammen vor der gesamten Stadtpark-Fußballmannschaft als schwul geoutet und uns eine neue Mannschaft gesucht. Diesen Monat spielen wir sogar bei der Europameisterschaft des schwul-lesbischen Fußballverbandes IGLFA im Hamburger Volksparkstadion mit.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Ball rollt</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2014/07/der-ball-rollt-der-ball-rollt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2014 07:14:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn der Donner grollt Der Ball der Ball von Land zu Land fliegt im Rasen Meer und Macht dass alle sich drin rollen dass manche sich dafür verbiegen gerade rollen was sich rollen lässt mit Geld wird mancher Mensch erpresst der Ball der Ball der grollt und hinter Reihen Blitze schlagen hört: der Donner grollt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn der Donner grollt</p>
<div class="entry entry-content">
<p style="font-weight: inherit; font-style: inherit;">Der Ball der Ball<br />
<span style="font-style: inherit; font-weight: inherit;">von Land zu Land<br />
</span><span style="font-style: inherit; font-weight: inherit;">fliegt im Rasen Meer und Macht<br />
</span><span style="font-style: inherit; font-weight: inherit;">dass alle sich drin rollen<br />
</span><span style="font-style: inherit; font-weight: inherit;">dass manche sich dafür verbiegen<br />
</span><span style="font-style: inherit; font-weight: inherit;">gerade rollen was sich rollen lässt<br />
</span><span style="font-style: inherit; font-weight: inherit;">mit Geld wird mancher Mensch erpresst</span></p>
<p style="font-weight: inherit; font-style: inherit;">der Ball der Ball der grollt</p>
<p style="font-weight: inherit; font-style: inherit;">und hinter Reihen Blitze schlagen<br />
hört: der Donner grollt.<br />
Hinter den Kulissen wird gepokert<br />
hoch gesetzt und viel verspielt</p>
<p style="font-weight: inherit; font-style: inherit;">der Ball, der Ball, der rollt</p>
<p style="font-weight: inherit; font-style: inherit;">und Menschen kommen zusammen<br />
lernen sich darüber kennen<br />
Fahnen schwenken sich begrüßen<br />
legen sich den ihren zu Füßen<br />
schließen manche doch den Anderen in den Arm<br />
gleich ist man reich oder ist man arm<br />
das Spiel an sich ist dem erhaben<br />
gute Seiten stehn außer Fragen</p>
<p style="font-weight: inherit; font-style: inherit;">der Ball der Ball der rollt</p>
<p style="font-weight: inherit; font-style: inherit;">wenn auch am Himmel dort der Donner grollt.</p>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mit Leib und Seele Fan</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2014/06/mit-leib-und-seele-fan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[barner 16]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2014 07:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=2787</guid>

					<description><![CDATA[Juan Gasparevic ist 23 Jahre alt und mit Leib und Seele Fan der Fußballmannschaft Real Madrid. Außerdem kann Juan prima Fußballer zeichnen. Mit diesem Kurzfilm stellt er uns seine Helden vor. Matti Wustmann, ebenfalls 23 Jahre alt und fit im Animieren am Rechner, hat den gezeichneten Fußballern dann einen prima Auftritt beschert!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2014/06/real-madrid.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-2792" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2014/06/real-madrid-800x444.jpg" alt="Real Madrid" width="640" height="355" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2014/06/real-madrid-800x444.jpg 800w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2014/06/real-madrid-300x166.jpg 300w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2014/06/real-madrid.jpg 1566w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>Juan Gasparevic ist 23 Jahre alt und mit Leib und Seele Fan der Fußballmannschaft Real Madrid. Außerdem kann Juan prima Fußballer zeichnen. Mit diesem Kurzfilm stellt er uns seine Helden vor. Matti Wustmann, ebenfalls 23 Jahre alt und fit im Animieren am Rechner, hat den gezeichneten Fußballern dann einen prima Auftritt beschert!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rund und aus Leder</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2014/06/rund-und-aus-leder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2014 14:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
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					<description><![CDATA[Fußball, was ist das? Werden da Köpfe gekickt oder eher Füße geballt? Ich erinnre mich an meine Zeit in Cottbus. Im Herbst, die Dunkelheit bricht an, vor dem Spiel; ein Hubschrauber mit Verfolgerscheinwerfer fliegt über die Stadt, Psychoterror pur, wegen der Spreewaldgurken von Energie. Fußball ein schönes Kinderspiel für den Garten. Die Kinder sind es]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fußball, was ist das? Werden da Köpfe gekickt oder eher Füße geballt? Ich erinnre mich an meine Zeit in Cottbus. Im Herbst, die Dunkelheit bricht an, vor dem Spiel; ein Hubschrauber mit Verfolgerscheinwerfer fliegt über die Stadt, Psychoterror pur, wegen der Spreewaldgurken von Energie.</p>
<p>Fußball ein schönes Kinderspiel für den Garten. Die Kinder sind es auch, die dieses Spiel professionell machen: Denn bei ihnen geht es um Spaß haben und lernen, Koordination und so. Egal ob ich als Erwachsener mitmache oder nur zu schaue, es ist viel interessanter als dieses ewige Hin- und Hergekicke im organisierten Fußball. Kampf und Besser-sein-als-der-Rest, nicht mein Ding! Ich war eine Saison bei den Heimspielen des FC St. Pauli in der zweiten Liga. In der Kurve stehen, die Stimmung genießen, war gut. Doch was auf der Grünfläche passierte, sprach mich nicht an. Drei bis vier Euro Eintritt für ein Spiel zu bezahlen, war gerade noch zu verkraften. Vierzig Euro und mehr für ein Spiel in der ersten Liga zu bezahlen, finde ich mehr als übertrieben. Fußball im Kleinen kann Spaß machen. TipKick oder Kicker kann Spaß machen, leider sind zu häufig arrogante Besserwisser deine Mitspieler/Gegner. Da ist keine Freude mehr, nur noch Stress.</p>
<p>Fußball ist nicht mein Leben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Spielerfrau</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2014/04/spielerfrau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2014 06:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=2543</guid>

					<description><![CDATA[Heute gibt es bei uns mal ein Bild, dass uns über die story-teller erreicht hat. Stefan Groenveld hat eine echte Spielerfrau vor die Linse bekommen. Und weil es auf der Website noch mehr gute Bilder zu sehen gibt, hier der Hinweis auf http://www.stefangroenveld.de/ Gute Reise!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>Heute gibt es bei uns mal ein Bild, dass uns über die story-teller erreicht hat. Stefan Groenveld hat eine echte Spielerfrau vor die Linse bekommen. Und weil es auf der Website noch mehr gute Bilder zu sehen gibt, hier der Hinweis auf <a href="http://www.stefangroenveld.de/">http://www.stefangroenveld.de/</a> Gute Reise!</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SAGT MAL JUNGS</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2013/10/sagt-mal-jungs/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2013/10/sagt-mal-jungs/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Oct 2013 08:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=2071</guid>

					<description><![CDATA[.. wenn ihr von Fußball sprecht, geht’s euch dann eigentlich immer nur um Fußball mit Jungs oder schaut ihr auch Frauenfußball???? Wir Mädels spielen auch gerne Fußball, gerne auch mit Jungs, dann aber bitte fair und nicht so egoistisch. Wie ist das bei euch? Spielt ihr lieber unter euch Jungs alleine oder kickt ihr auch]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>.. wenn ihr von Fußball sprecht, geht’s euch dann eigentlich immer nur um Fußball mit Jungs oder schaut ihr auch Frauenfußball????</p>
<p>Wir Mädels spielen auch gerne Fußball, gerne auch mit Jungs, dann aber bitte fair und nicht so egoistisch. Wie ist das bei euch? Spielt ihr lieber unter euch Jungs alleine oder kickt ihr auch mit Mädchen?</p>
<p>Wenn wir draußen sind, sind die Fußball- und Sportplätze entweder schon belegt und dann meistens für ewig, oder wir fangen an und sofort kicken Jungs mit – ungefragt. Das finden wir doof.</p>
<p>Wer von euch war schon mal auf einem großen Spiel? Und wer bei einem Frauen-Fußballspiel?</p>
<p>Wie denkt ihr eigentlich über Frauenfußball, Frauen, die Fußball spielen?</p>
<p>Kennt ihr Steffi Jones? Die finde ich viel besser, als diese ganzen alten Männer im DFB.</p>
<p>Für mich ist es nicht OK, das Jungs im Fußball so viel Geld verdienen, während die Frauen, die viel erfolgreicher im Fußball als die Männer sind, weniger verdienen.</p>
<p>So, für heute ist das alles – jetzt seid ihr aufgefordert! Melani</p>
]]></content:encoded>
					
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