Rundballtreten nur für Penisträger?

2018-10-23 11.44.49

Vom 12. bis 14. Oktober haben sich Autor*innen und Redaktionsgruppen von meinTestgelände zusammen mit dem Referenten Jan Duensing in Hannover getroffen und sich intensiv mit dem Thema „Gender und Fußball“ auseinandergesetzt. Hier erlangt ihr einen kleinen Einblick von unserem Workshop.

Warum gilt Fußball als Männersport? Wieso halten viele Fans Christiano Ronaldo für schwul? Und woher kommt das Vorurteil, dass alle Fußballerinnen Lesben seien? Es gab viele Fragen mit denen sich die Teilnehmenden des Workshops von MeinTestgelände rund um das Thema „Gender und Fußball“ vom 12. bis 14. Oktober beschäftigen konnten. Dabei galt es zunächst einmal zu ergründen, wo eigentlich die Interessen der Gruppe liegen. Und schon hier wurde deutlich: Das Thema ist extrem groß. Vom Verhältnis von Hooligans und Ultras über Rassismus bis hin zur Steuerhinterziehung von Fußballern wurde einiges auf die Tagesordnung gesetzt. Die Teilnehmenden kamen dabei mit sehr unterschiedlichen Motivationen und teils beeindruckenden Vorerfahrungen an.

Am Samstag Vormittag stand erstmal im Vordergrund eine gemeinsam Wissensgrundlage zu legen. Dabei wurden viele Themen vom Vortag wieder aufgegriffen und vertieft. Die anhand von Bilderkarten angerissenen Inhalte wurden in der Folge zum Themenblöcken zusammengefasst und die Teilnehmenden konnten sich jeweils einem dieser Blöcke zuordnen. Ziel dessen war es, einen noch besseren Einblick in die Bereiche „Neue Männerbilder“, „Rassismus“, „Homophobie“, „Fankultur“ oder „Frauen im Fußball“ zu bekommen. Die anschließende Plakatpräsentationen machten deutlich, dass das mehr als gelungen war. Schließlich hatten die Teilnehmenden noch die Möglichkeit auf Grundlage ihres neugewonnenen Wissens einen künstlerischen oder medialen Beitrag zu kreieren, zur Veröffentlichung auf MeinTestgelände.

Durchweg gute Stimmung und hervorragendes Wetter rundeten das Wochenende für alle Beteiligten ab. So war einer der wenigen Kritikpunkte in der abschließenden Feedbackrunde, dass die Zeit eigentlich zu kurz war und man eigentlich noch mehr hätte erfahren wollen.

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