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	<title>Gerechtigkeit &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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		<title>Poetry Slam Workshop 2018 // Vincenzo: Meine Superkraft</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/11/superkraft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Poetry Slam]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Nov 2018 07:00:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Für die Abschlusspräsentation bei unserem Poetry Slam Workshop 2018 haben wir uns die Frage gestellt, welche Superkraft wir gerne hätten. Vincenzos Superkraft wären Liebesstrahlen, die er aus dem Hass, den er um sich herum wahrnimmt, generieren würde. Aber lasst euch das am besten von ihm selbst erzählen. Mehr dazu: Den Text von Bene aus dem]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für die Abschlusspräsentation bei unserem Poetry Slam Workshop 2018 haben wir uns die Frage gestellt, welche Superkraft wir gerne hätten. Vincenzos Superkraft wären Liebesstrahlen, die er aus dem Hass, den er um sich herum wahrnimmt, generieren würde. Aber lasst euch das am besten von ihm selbst erzählen.</strong></p>
<p><span id="more-11098"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Den Text von Bene aus dem Workshop <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/05/bene-kennst-du-das/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>könnt ihr hier nochmal sehen</strong></a>.</span></li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/10/leonie-du-poetry-slam-vom-gelaende18/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>einen starken Poetry Slam Text</strong></a> von Leonie.</span></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Frauen in Burkina Faso &#8211; unterdrückt und doch selbstbewusst</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/09/frauen-in-burkina-faso/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lilith]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Sep 2018 07:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Lilith hielt sich im Januar diesen Jahres einen Monat lang in Garango im in Westafrika gelegenen Land Burkina Faso auf. Dort half sie an Schulen, Krankenunterstützungsstationen und in einem Waisenhaus. In diesem Artikel berichtet sie von ihrem Eindruck in Hinblick auf die Gleichbehandlung der Geschlechter in einem der ärmsten Länder der Welt. Während viele meiner]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lilith hielt sich im Januar diesen Jahres einen Monat lang in Garango im in Westafrika gelegenen Land Burkina Faso auf. Dort half sie an Schulen, Krankenunterstützungsstationen und in einem Waisenhaus. In diesem Artikel berichtet sie von ihrem Eindruck in Hinblick auf die Gleichbehandlung der Geschlechter in einem der ärmsten Länder der Welt.</strong></p>
<p><span id="more-10913"></span></p>
<p>Während viele meiner anderen Artikel sehr zahlen- und faktenlastig sind, ist es wichtig zu Beginn dieses Textes anzuführen, dass ich hier besonders meine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen zum Ausdruck bringe, die ich während meines einmonatigen Aufenthalts in Burkina Faso gemacht habe. Meine Beobachtungen, die sich besonders auf Garango und Umgebung beziehen, können selbstverständlich nicht auf alle Regionen Burkina Fasos übertragen werden und erst recht nicht als Pauschalangaben für ganz Afrika gesehen werden.</p>
<p><strong>Arbeit</strong></p>
<p>„Jedes Mal, wenn ich nach Deutschland zurückkehre, fällt mir auf einmal auf, wie viel unsere Männer eigentlich arbeiten!“ So die Worte einer Freundin, die bereits mehrmals wenige Wochen in Burkina Faso verbracht hat. Ihrer Beobachtung nach arbeiten ausschließlich die Frauen, während die Männer nur herumsitzen und sich mit Dolo, einem einheimischen alkoholischen Getränk, besaufen, oder mit Freunden ein Schwätzchen halten. Ihre weiblichen Partnerinnen hingegen schleppen das Wasser, kochen, sorgen sich um Haushalt und Kinder und arbeiten nicht selten auch noch in einem Gartenstück, falls die Familie das Glück hat, ein solches zu besitzen. Wahlweise stößt sie zu einer Frauengruppe hinzu, die Seifen, haltbaren Reis oder Babynahrung herstellen.</p>
<p>Von letzteren gibt es tatsächlich inzwischen nicht wenige. Immer mehr Frauen schließen sich in Gruppierungen zusammen, um in diesen eine ihrer Ideen umzusetzen. Nicht selten erstellen sie ausführliche Anträge um kleine Summen zu erhalten, die ihnen als Startkapital dienen. Mit diesem bauen sie sich ein Gebäude, in dem sie zusammenkommen können, oder sie erwerben Maschinen, die sie zur Produktherstellung benötigen.</p>
<p>Tatsächlich ist es aber sowohl für Männer als auch Frauen schwierig, eine bezahlte Arbeit zu finden. Ausnahmslos jeder mit dem ich rede, ganz unabhängig vom Geschlecht strebt an, Beamter zu werden. Dann habe man wenigstens ein sicheres Gehalt und auch eine Versorgung im Alter. Doch dieses glückliche Los trifft hier in Burkina Faso nur sehr wenige. Ansonsten klagen alle über die Perspektivlosigkeit für Männer wie Frauen. Was soll ich später mal werden? Den Kindern fallen dazu nur Arzt, Schneider und Lehrer ein. Andere Berufe kennen sie nicht.</p>
<p>Nun aber zurück zu dem Urteil meiner Bekannten. Tatsächlich fällt auch mir auf, dass die Frauen insgesamt auf dem Feld, in der Familie sowie auf dem Markt oder als Schneiderinnen, deutlich aktiver sind, als die Männer. Dennoch kann dies nicht pauschalisiert werden und es gibt auch sehr fähig und arbeitstüchtige männliche Burkinabé. Interessant finde ich zudem, dass zwar die Feldarbeit hier eindeutig den Frauen überlassen wird, aber das in Bezug auf die anderen Berufe ein ähnlich stereotypes Denken herrscht, wie bei uns. So sind Grundschullehrer oder Kindergartengärtner fast ausnahmslos weiblich, während die älteren Schüler von mehr Männern unterrichtet werden. Auch Schreiner zu sein, oder ein Haus für die Familie zu bauen, erledigen stets die Männer.</p>
<p>Körperlich sind die meisten Frauen hier in Burkina Faso jedoch den Männern mindestens ebenbürtig. Selbst ohne Freizeitsport zu betreiben, kann man aufgrund des Kochens und der Bewirtschaftung der Gärten ganz ihne Gerätschaften, an ihren Oberarmen deutlich die Muskeln sehen.</p>
<p>Sehr interessant ist zudem, dass sich durchweg alle einer Meinung sind, was den Umgang mit Geld anbelangt: Frauen seien dabei deutlich gründlicher, ehrlicher und rationaler. Es ist daher auch kein Zufall, dass alle Schatzmeister, die ich in Burkina Faso treffe, egal von welcher Gruppierung oder Vereinigung, weiblich sind.</p>
<p><strong>Bildung</strong></p>
<p>„35 Mädchen, 32 Jungen, 0 fehlend“ steht in der Ecke rechts oben an der Tafel, in der jeden Tag die Anwesenheit festgehalten wird. Heute ist die Klasse wie so häufig vollzählig. Was jedoch noch mehr auffällt – das Geschlechterverhältnis am Gymnasium hat sich innerhalb der letzten fünf bis zehn Jahre enorm verändert. „Inzwischen sind in unseren „Bac“ (in etwa unserem deutschen Abitur entsprechend)- Klassen teilweise sogar mehr Mädchen als Jungen“ bestätigt mir der Lehrer, der mich an diesem Tag durch die Schulräume begleitet, dass es sich bei den Zahlen an dieser spezifischen Tafel nicht nur um einen Ausnahmefall handelt.</p>
<p>Zum einen hängt der gestiegene Mädchenanteil in den Klassen mit der eingeführten Schulpflicht zusammen. Zum anderen vom gesellschaftlichen Bild. Zumindest in den Städten gewinnen die Frauen hier in Burkina Faso, immer mehr an Selbstbewusstsein und werden in vielen Bereichen heute deutlich gleicher behandelt, als noch vor wenigen Jahren.</p>
<p><strong>Hochzeit</strong></p>
<p>Gesetzlich ist eine Eheschließung für Mädchen erst ab Vollendung des 17. Lebensjahr, für Jungen erst nach Ende des 20. erlaubt. Alleine diese Regelung empfinde ich bereits als ungerecht. Warum bitte dürfen die Mädchen bereits in einem jüngeren Alter dem Heiratswillen ihrer Eltern zum Opfer fallen, als Jungen? Aber damit nicht genug, denn wir könnten uns schon glücklich schätzen, wenn diese Regelung überhaupt eingehalten würde. Denn was in den meisten Familien als Eheschließung zählt ist nicht die staatliche Hochzeit oder der Eintrag als Ehepaar – sondern vielmehr die traditionelle oder religiöse Zeremonie und diese kann natürlich ganz unbeeindruckt vom Gesetz in jedem Alter durchgeführt werden.</p>
<p>Sowohl wenn ich mit den Ordensschwestern aus Garango spreche als auch meinen dort kennengelernten Freunden, die sich in meinem Alter befinden und die Abschlussklasse des lycées besuchen, wirkte Burkina Faso richtig modern. Sie erzählten, dass sie sich ihren Freund bzw. ihre Freundin vollkommen frei auswählen und den Zeitpunkt ihrer Hochzeit selbst festlegen dürften. Die meisten versprechen sich, während der Studienzeit einen Lebenspartner zu finden. Das einzige, was auffällt: wenn mir einmal wieder Heiratsanträge gemacht werden (während meines einmonatigen Aufenthaltes um die 100 Stück), und ich darauf mit der Antwort „Dann musst du aber noch 12 Jahre warten, bis ich 30 Jahre alt bin“, waren alle recht empört. 30 fanden dann doch alle zu alt für eine Hochzeit. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass die Menschen hier in Burkina Faso kürzer Leben. Um noch ausreichend Zeit mit seinem Ehepartner zu verbringen, muss man sich eben rechtzeitig an ihn binden. Trotzdem reagieren die Jugendlichen hier in Garango, einer städtischen Region, sehr aufgeschlossen für das Thema Liebe, Beziehung und Hochzeit und wirken sehr selbstbewusst in ihrer Forderung, diese Themen ohne Mitbestimmung der Eltern klären zu können.</p>
<p>Wenden wir den Blick aufs Land, ergibt sich jedoch noch einmal eine ganz andere Situation. Nicht nur sprechen hier die wenigsten Frauen Französisch, auch Kinderhochzeiten sind keine Seltenheit. Auch durch ein Patenschaftsprogramm, bei dem ich mithelfe und bei dem Deutsche jährlich das Schulgeld für Kinder in Burkina Faso zahlen, bekomme ich immer wieder davon mit. Nicht häufig, aber doch ab und an kommt es vor, dass eine Teilnehmerin aus dem Programm aussteigen muss, weil sie verheiratet wurde, oder schwanger ist. Warum diese Veränderung direkt zum Projektausschluss führt? Weil mit diesen Ereignissen fast immer ein Ausstieg aus der Schule einhergeht, und die Patenschaftsförderung eben nun einmal auf die Bildungsfinanzierung fokussiert ist. Frauen müssen also je nachdem wo sie in Burkina Faso aufwachsen, immer noch mit einer Hochzeit und/oder Schwangerschaft im Alter zwischen 13-17 rechnen. Mit einem Mann, den sie zuvor kaum kennengelernt haben.</p>
<p><strong>Häusliche Gewalt</strong></p>
<p>Diese musste ich zum Glück während meines gesamten Monats Aufenthalt in Afrika nicht mit eigenen Augen ansehen. Was mir aber sehr viele Mädchen und junge Frauen berichten: sie sind eindeutig glücklich darüber, Single zu sein, weil die Männer oft doch sowieso nur zuschlagen würden – so ihre einheitliche Aussage. Ob dies aufgrund eines von vorneherein hohen Aggressionspotentials geschieht, oder nach einem erhöhten Dolokonsum spielt dann auch keine Rolle mehr. Sie äußern mir gegenüber durchweg das Bild des ungerechten Ehemannes, der im schlimmsten Fall bei Streitereien auch noch das Bestimmungsrecht über die Kinder behält. Selbst männliche Mitschüler der Abitursklasse, die ich mehrmals besuche, beschreiben mir gegenüber dieses Bild des Durchschnittsburkinabé. Besonders auf dem Land werden die Frauen auch tatsächlich zu Hause noch stark unterdrückt und wissen sich nicht zur Wehr zu setzen.</p>
<p><strong>Beschneidung</strong></p>
<p>Auch hier gilt: in der Stadt werden Mädchen heutzutage kaum mehr beschnitten. Auch viele der Jugendlichen, mit denen ich über das Thema spreche, sind der Überzeugung, dass Beschneidung veraltet sei und keine Rolle mehr in ihrem Land spiele. Betrachtet man jedoch das gesamte Land, so stellt man fest, dass doch noch viele weibliche Burkinabé diesen schrecklichen Eingriff in ihrer Kindheit über sich ergehen lassen müssen. Das Stadt-Land gefällte, bei dem in Regionen, die letzterem zugehörig sind, deutlich traditioneller gelebt und geglaubt wird, muss um dies zu verändern noch eindeutig einiges an Arbeit geleistet werden.</p>
<p>Beachten muss man gerade im direkten Gespräch auch, dass viele Menschen über dieses Thema schlichtweg nicht reden möchten. So ist es nicht weiter verwunderlich, wenn sie möglichst schnell und etwas für ihr Gegenüber befriedigend Erscheinendes antworten, um diesen seltsamen Hellhäutigen möglichst schnell loszuwerden.</p>
<p><strong>Medien</strong></p>
<p>Was mich sehr überrascht, ist der offene Umgang mit nackter Haut und Emanzipation im Fernsehen. Immer und überall läuft dieses Gerät heutzutage, was mich meist nur nervt, manchmal ist aber doch etwas Interessantes dabei. Eines Sonntagnachmittags z.B. läuft im Haus des Gastgebers nebenher eine Serie, in der die Mutter und der Bruder einer Frau Ende 20 als Folge ihres Verdachts mit dieser darüber reden, ob sie von ihrem Mann geschlagen wird. Sie setzen sich enorm für diese junge Frau ein und verurteilen ihren gewalttätigen Ehemann. Vor einigen Jahrzehnten wäre ein solcher Handlungsverlauf überhaupt nicht möglich gewesen. Damals war das Schlagen noch weit verbreitet und zählte nicht nur zu den Befugnissen, sondern sogar Pflichten eines jeden Mannes, um Kinder und Frau „zu erziehen“. Auch über Werbespots und Musikvideos zeige ich mich erstaunt. Dort wird massenhaft Körper in kurzer, enganliegender Kleidung gezeigt, bauchfreie Mädchen tanzen auf dem Bildschirm umher – in einem Land, in dem jede Frau auf den Straßen auch heute noch darauf achtet, mindestens bis hin zu den Knien verdeckt zu sein!</p>
<p><strong>Informationsstand und Aufklärung</strong></p>
<p>Einige der bereits oben genannten Frauengruppen setzen ihr mit den eigenen Produkten erwirtschaftetes Geld nicht dafür ein, ihre Familie zu ernähren, sondern um Informationsveranstaltungen zu finanzieren. Sie bieten Alphabetisierungskurse für erwachsene Frauen an, ziehen mit Informationsplakaten in umliegende Ortschaften und informieren vor Ort über die Rechte, die jede Frau innehat, über Geschlechtskrankheiten und Verhütungsmethoden, sowie Gefahren während der Schwangerschaft und bei der Geburt. Dies ist bereits ein erster Ansatz, macht aber auch offensichtlich, dass die eigenen Anstrengungen der Regierung bei weitem nicht ausreichen. Diese unternimmt nämlich gerade im Bereich der sexuellen Bildung kaum etwas – außer neben jedes Ortsschild ein Plakat aufzustellen, auf dem die Vorbeifahrenden an das Verbot der Mädchenbeschneidung erinnert werden. Informationsmangel herrscht auch hier wiederum sehr stark auf dem Land. In den Städten, besonders an den Universitäten in der Hauptstadt Ouagadougou findet man daher auch die deutlich selbstbewussteren Frauen, die sich nicht so leicht unterdrücken lassen und an der Universität den Jungen zum Mann wählen, der ihnen gefällt.</p>
<p>Festzuhalten bleibt, dass mich die Lage der Frauen tatsächlich eher positiv überrascht hat. Dennoch muss erwähnt bleiben, dass sich viele Menschen in Burkina Faso in großer Armut und in einer sehr schwierigen Lage befinden. Besonders betrifft dies auch heute noch Frauen, speziell in den ländlichen Regionen, sodass in Zukunft noch viele Anstrengungen unternommen werden müssen, um diese Lage zu verbessern und diese ungerechten Verhältnisse aus dem Weg zu schaffen. Dabei muss stets ein Mittelweg gefunden werden. Denn viele Einheimische verurteilen es, wenn die aus dem Westen kommenden, ihre angeblichen Weisheiten, ihre Gleichberechtigung und ihr „besseres“ soziales System ihnen künstlich aufstülpen wollen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>?</li>
<li>?</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wahlen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/09/wahlen-story-teller/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2017 07:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bundestagswahl 2017 rückt näher &#8211; und auch unsere Redaktionsgruppe Story-Teller hat sich daher mit dem Thema Wahlen beschäftigt. Die Autor*innen Michael Schumacher und Birgitt Hohnen beschreiben in ihren Texten einerseits, warum es wichtig ist, zur Wahl zu gehen &#8211; und andererseits ihre persönliche Vorstellung von politischem Handeln. Unbedingt lesen und wählen gehen. Wahlen sind]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Bundestagswahl 2017 rückt näher &#8211; und auch unsere Redaktionsgruppe Story-Teller hat sich daher mit dem Thema Wahlen beschäftigt. Die Autor*innen Michael Schumacher und Birgitt Hohnen beschreiben in ihren Texten einerseits, warum es wichtig ist, zur Wahl zu gehen &#8211; und andererseits ihre persönliche Vorstellung von politischem Handeln.</strong></p>
<p><strong>Unbedingt lesen und wählen gehen.</strong><br />
<span id="more-9644"></span></p>
<p><strong><em>Wahlen sind gut</em> von Michael Schumacher</strong></p>
<p>Alle vier Jahre finden hier in Hamburg Wahlen und Bundestagswahlen statt.<br />
Sie finden regelmäßig statt, weil unsere Meinung über die Zukunft in der Politik von entscheidender Bedeutung ist.<br />
Ab 18 hat jeder Mensch das Wahlrecht.<br />
Wenn jemand schon vier oder mehrere Jahre das Kanzleramt oder Bürgermeisteramt für sich beansprucht, kann es gut sein, dass mal wieder ein frischer Wind her muss.<br />
Da es auch Menschen gibt, die denken, dass alles beim Alten bleiben kann, ist es gut, dass jeder die Wahl hat für wen oder was er sich entscheidet.<br />
Man kann schlecht sagen, dass jemand eine schlechte oder gute Wahl getroffen hat.<br />
Es gibt in der Beziehung kein richtig oder falsch.<br />
Jeder muss nach seinem Gefühl gehen, wen oder was er wählt.<br />
Was dabei herauskommt, entscheidet sich dann einige Zeit später.</p>
<p><em>Warum hat jemand vielleicht keine Lust zur Wahl zu gehen?</em><br />
Dass jemand keine Lust hat zur Wahl zu gehen, könnte vielleicht daran liegen, dass das politische Interesse bei demjenigen nicht so sehr vorhanden ist.<br />
Oder das Wahllokal liegt von der Person zu weit entfernt.<br />
Wenn jemand körperlich sehr eingeschränkt ist, könnte es bei der Person gut sein, dass es für sie zu mühselig ist ihre Stimme im Wahllokal direkt abzugeben.<br />
In so einem Fall kann man aber Briefwahl beantragen.<br />
Die kann man auch beantragen, wenn man am Wahltag wegen anderer Verpflichtungen keine Zeit hat zu erscheinen.</p>
<p>Wenn jetzt jemandem das politische Interesse fehlt zur Wahl zu gehen, und diejenige Person auch kein Interesse an Briefwahl hat, ist es fraglich, was das für Konsequenzen für sie hat. Vielleicht keine direkten. Die Person hätte lediglich die Chance vertan ihre Stimme abzugeben.<br />
Es ist auf jeden Fall sinnvoll es zu tun!</p>
<p><em> </em></p>
<p><strong><em>Wahlen</em> von Birgit Hohnen</strong></p>
<p>Ich finde Wahlen sind wichtig. In ganz Hamburg und in Deutschland wird gewählt. Es werden Politiker gewählt. Aber viele von uns Menschen mit Einschränkungen können nicht zu Fuß wählen gehen, oder weil sie nicht in der Lage sind, die Wahlzettel auszufüllen. Die werden dann von den Assistenten begleitet. Man kann auch Briefwahl beantragen. Ich werde wählen, weil es dann noch mehr Gerechtigkeit gibt. Man muss immer alle fragen: Was wollt ihr, was wollen wir, als Mitbürger, was wollen wir besser machen?! Es geht um unsere Politik. Wir wollen bessere Gerechtigkeit. Die Politiker werden für unseren Staat und für unsere Welt gewählt und für unsere Gerechtigkeit. Jeder beschließt das. Wenn es keine Politiker gibt, gibt es keine Wahlen. Überall muss es Politiker geben. Weil das wichtig ist. Von alleine kommt nichts. Ich sehe die Politik von der positiven Seite. Überall, in Hamburg und in Schleswig Holstein ist Politik wichtig. Wenn ich Politikerin wäre, würde ich die Gerechtigkeit auf Vordermann bringen. Mit anderen Maßnahmen. In der Wohngruppe war ich im Besprechungsrat eine Art Bundespräsidentin und hatte auch das Recht zu entscheiden. Ich spreche erst mal an: Was wollen wir besser machen, wir Mitmenschen und Mitbürger. Dann würde ich die Entscheidungen treffen, was passieren soll im Wohnhaus. Das ist der erste Schritt. Der zweite Schritt ist: Alle Mitbürger können immer fragen und sagen: Wie leben wir und wie gehen wir damit um? Wenn wir an einem runden Tisch sitzen, sollen sich alle äußern. Wir reden auch über Bundestagswahlen. Wir können einiges. Ich würde vieles besser machen. Ich bin jetzt dran! Ich will, dass jeder zu seinem Recht kommt. Was willst Du? Es geht um die Befragung im ersten Schritt. Ich würde erst mal die Welt verändern und verbessern. Ich würde sie schöner gestalten mit Mitmenschen und Mitbürgern. Wir wollen eine gute Welt aufbauen, in einem guten Modus. Das will ich. Ich gehe ins Bett und denke mir das aus. Dann baue ich diese Welt um und auf. In einem guten Team. Manche Sachen sind schwer in die Tat umzusetzen. Aber ich würde die Wohngruppe und die Welt niemals aufgeben. Das ist ein kämpferisches Leben. So bin ich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.bpb.de/politik/wahlen/wahl-o-mat/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Hier</strong></a> könnt ihr euch darüber informieren, welche Partei am besten zu euch passt.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/09/fee-zur-wahl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a> seht ihr Fees Aufruf wählen zu gehen.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Do you like it like me?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/03/do-you-like-it-like-me/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Mar 2017 07:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2016]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Song]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[Die ersten warmen Frühlingstage machen große Lust auf den Sommer: Jetzt schon davon träumen, wie es sein wird, wenn wir in der Sonne chillen, uns aber auch für eine Welt einsetzen werden, in der Gerechtigkeit herrscht. Zusammenzugehören und sich gegenseitig zu unterstützen, das ist die Botschaft, die Mädchen und Jungen in diesem Song gemeinsam entwickelt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die ersten warmen Frühlingstage machen große Lust auf den Sommer: Jetzt schon davon träumen, wie es sein wird, wenn wir in der Sonne chillen, uns aber auch für eine Welt einsetzen werden, in der Gerechtigkeit herrscht. Zusammenzugehören und sich gegenseitig zu unterstützen, das ist die Botschaft, die Mädchen und Jungen in diesem Song gemeinsam entwickelt haben. Entstanden ist er im Songwriting-Workshop auf dem #gelände2016.</strong></p>
<p><span id="more-7882"></span></p>
<p><b>Mehr dazu: </b></p>
<ul>
<li>&#8222;<a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/05/glueck-ist-eine-frage-des-fokus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Glück ist eine Frage des Fokus</strong></a>&#8220; &#8211; ein spannender Text von Nev.</li>
<li>Es ist nie zu spät, dich selbst zu lieben &#8211; davon handelt <a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/10/lachen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>dieser Rapsong</strong></a> von Sivaz.</li>
</ul>
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