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	<title>Sexualität &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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	<title>Sexualität &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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		<title>Konsens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gloria]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Nov 2024 07:00:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Consent&#8220; ist das Englische Wort für Zustimmung. Vielleicht ist es dir in letzter Zeit häufiger Im Zusammenhang mit dem Thema S3xualität begegnet. Was Consent genau ist, warum Consent wichtig und schön ist und was genau FRIES 🍟 damit zu tun haben, erfährst du im Video.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Consent&#8220; ist das Englische Wort für Zustimmung. Vielleicht ist es dir in letzter Zeit häufiger Im Zusammenhang mit dem Thema S3xualität begegnet. Was Consent genau ist, warum Consent wichtig und schön ist und was genau FRIES 🍟 damit zu tun haben, erfährst du im Video.</strong></p>
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		<title>Rundum befriedigt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Nov 2024 07:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[Zwischen Bachelorarbeit und Referatsvorbereitung, zwischen Leipziger Stadtvierteln, zwischen Partnerpersonen: Die Protagonistin Mia, die wir in dieser Kurzgeschichte begleiten dürfen, fühlt sich wohl im Dazwischen und meistert es, ihre eigenen Vorstellungen von Beziehung zu leben. »Fu-fuck«, stöhnte Liam unter Mia und krampfte seine Finger in ihre Hüfte hinein. Mia rollte ihre Hüften schneller auf ihm. Sie]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zwischen Bachelorarbeit und Referatsvorbereitung, zwischen Leipziger Stadtvierteln, zwischen Partnerpersonen: Die Protagonistin Mia, die wir in dieser Kurzgeschichte begleiten dürfen, fühlt sich wohl im Dazwischen und meistert es, ihre eigenen Vorstellungen von Beziehung zu leben.<br />
</strong><span id="more-16431"></span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Fu-fuck«, stöhnte Liam unter Mia und krampfte seine Finger in ihre Hüfte hinein. Mia rollte ihre Hüften schneller auf ihm. Sie sah unter sich, wie Liam zitterte und sich sein Gesicht zusammenzog während ihm schwarze Strähnen verstrubbelt in die Augen fielen. Liam biss sich auf die Unterlippe und stieß ein paar Mal nach oben, dabei blies er in Stößen Luft aus. Er setzte mehrmals an, etwas zu sagen, aber es kam nur mehr Stöhnen aus seinem Mund heraus. Mia beugte sich nach unten und war froh die Haare beim Vorspiel in einem Zopf gefasst zu haben. Ihre Brüste landeten weich auf Liams Oberkörper und seine Hände fanden von fast automatisch ihre Nippel die er langsam in seinen Händen streichelte und manchmal leicht mit seinem Daumen und Zeigefinger einklemmte. Der Winkel war nicht der Beste, aber Mias gehauchte Worte an seinem Ohr ließen ihn dennoch zusammenzucken. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Kommst du für mich?« Sie bewegte sich schneller auf und ab und küsste seinen Hals, als sich Liam verkrampfte und die Augen zusammenkniff. Er ließ ein langes Stöhnen im Raum erklingen und sein Penis zuckte kraftvoll zusammen, als er sich ins Kondom ergoss. Als er die Augen öffnete, hatte Mia ihn schon aus sich rausgleiten lassen, da sie wusste, wie sensitiv er werden konnte, nachdem er gekommen war. Sie mussten definitiv mal den Penisring probieren. Liam öffnete langsam seine Augen. Es gab den Moment, in dem sich Liams Augen noch mal weiteten mit diesem unbewussten kleinen Lächeln, das er ihr manchmal schenkte, wenn er dachte, dass sie nicht hinsah.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Woah«, stieß er aus und schob ein »Danke« hinterher.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Mia schüttelte nur ihren Kopf, verkniff sich den Kommentar und küsste Liam sanft und umarmte ihn fest, bis sich sein Atem wieder beruhigt hatte. Liam begann fast abwesend Mias Rücken zu streicheln und langsam ihre Wange und ihren Hals zu küssen. Liam stellte das Bein, das zwischen Mias Beinen war, auf und presste sie sanft mit ihrer Hüfte auf dieses. Dann drehte er sie um – versuchte es zumindest. Mit etwas rumrutschen lag sie unten und er befand sich aufgestützt zwischen ihren Beinen. Er begann sich erneut mit Ihrem Hals zu beschäftigen, doch sie schlang ungeduldig ihre Beine um ihn und presste ihr Becken rhythmisch gegen seinen Unterkörper.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Nimm mich bitte einfach.« </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Liam sah sie wieder mit diesem Strahlen an, als wäre sie etwas Besonderes.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Du bist so unfassbar heiß«, raunte er und umschloss ihren rechten Nippel mit seinem Mund. Ein kleiner Aufschrei kam aus Mias Mund und sie krallte sich in seine Haare als Liam fester saugte und vorsichtig in ihren Nippel biss. Dann nahm er seine Hand dazu und rollte ihren linken Nippel zwischen</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Daumen und Zeigefinger. Eigentlich wollte sie ihn runterschieben, genau dorthin, wo sie ihn jetzt brauchte, aber das Gefühl ließ sie kurz vergessen zu denken. Sie spürte, wie Flüssigkeit in einem kleinen Schwall aus ihr lief, über ihren Po und auf das Kissen tropfte. Gleitgel hatte Mia noch nie benutzen müssen aber die Nippelklemmen sollte sie definitiv mal mit nach Anger-Crottendorf zu Liam nehmen. Liam widmete sich ihrem anderen Nippel und langsam wurden die Nervenbündel sensitiv und Mia schob mit den Händen in Liams Haaren dessen Kopf eindringlicher nach unten. Er verstand die Aufforderung und ließ sich nach unten pressen, bis sein Kopf direkt vor ihrer Vulva stehen blieb. Er atmete tief ein und seine Augen verdrehten sich genüsslich ein kleines Stück.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Gott, du riechst so fantastisch«, sagte er und kam noch ein kleines Stück näher heran, sodass seine Nasenspitze nur Millimeter von ihrem Kitzler entfernt war. Mia wollte ihn näher heranziehen, aber scheiterte daran. Liam hatte andere Pläne. Er drehte seinen Kopf zu ihrem aufgestellten Bein und küsste erst das Knie, woraufhin Mia lachen musste da sie dort sehr kitzlig war. Dann küsste er sich ihr Bein entlang runter und saugte an ihrem Oberschenkel, was sie mit einem Keuchen quittierte. Ihre Beine begangen zu zittern je näher er ihrer Mitte kam und sie krampfte sich noch mehr in seine dünnen langen Strähnen. Er küsste sanft ihre äußere Schamlippe, blies einen Kuss in ihre Mitte und küsste die andere Schamlippe. Dann küsste er sich qualvoll an ihrem anderen Bein wieder nach oben.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Liam! Bitte, ich bring dich um.«</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Liam biss noch einmal in ihren Oberschenkel, grinste und leckte einen Streifen von unten nach oben ihre Vulva entlang. Mia schloss die Augen und schrie endlich.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Du schmeckst so unfassbar gut.«</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Wenn du mich länger lecken würdest, wüsstest du noch besser, wie ich schmecke.« </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Liam lachte nur und machte sich an die Arbeit. Er spreizte leicht ihre Vulvalippen und zog mit seinen Lippen ihren Kitzler und den Bereich um ihren Kitzler in seinen Mund ein. Nun konnte auch Mia wieder lächeln. Er saugte an dem Nervenbündel und spielte mit seiner Zunge daran um. Mia war sich nicht mehr sicher welche Geräusche sie machte. Liam legte sich mit dem Oberkörper flach auf’s Bett und zog Mias Schoss mit seinen Armen unter ihre Beine geschlungen noch näher an sich heran. So konnte er wenigstens durch die Nase atmen und musste nicht ständig aufhören. Seine Zungenbewegungen wurden freier und er leckte nicht nur Mias Kitzler, sondern ließ auch ab und zu seine Zunge in ihre Vagina gleiten. Es schmeckte göttlich für ihn. Eine seiner Hände glitt nach oben ihren Körper entlang und liebkoste mit seinen Fingern ihren Nippel. Sein Mund lief voll mit ihrem Saft. Er stöhnte fast synchron mit Mia auf. Er begann nebenbei seinen Kopf rhythmisch zu bewegen und schloss seine Augen, um nicht weiter von Mias Gesicht abgelenkt zu sein. Sie krallte sich in das Laken, hob leicht ihre Hüften und hatte den perfekten Winkel gefunden, als –</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Neben ihr das Telefon klingelte. Sie schnaubte frustriert, schob Liam mit einer sanften Handbewegung weg und riss sich nur ungern von dessen Mund los. Sie angelte das Mobiltelefon von dem Wohnungsboden und hoffte zum einen, dass es sich um ihren Vermieter handelte, da die Küchensituation endlich geklärt werden musste, hoffte aber auch zum anderen, dass er es gerade nicht war, damit sie mit Liam weitermachen konnte, wo sie aufgehört hatten. Das Display zeigte Alex und dahinter ein Herz-Symbol. Erleichtert wies sie den Anruf ab und schaute aber noch eine Sekunde länger, ob eine Nachricht erscheinen würde. Wenn es etwas Wichtiges war, würde er schreiben, wenn er nur quatschen wollte, war es bestimmt nicht sehr schlimm, dass sie ihn weggedrückt hatte. Sie drehte sich zu dem erwartungsvollen Liam, welcher ein leichtes Glänzen am Kinn hatte und unfassbar erregt aussah. »War nur Alex«, sagte sie beiläufig und öffnete ihre Beine einladend. Liam umschloss sie erneut mit seinen roten Lippen und schickte mehrere kleine elektrische Schauer durch ihren Körper. Er änderte seine Technik, nahm manchmal nur seine Zungenspitze und verwöhnte sie punktgenau oder leckte sie innig mit seiner flachen Zunge. Mia krallte sich im Bett fest und ihre Lust staute sich immer weiter an und weiter an und weiter an. Sie bereute es so sehr Liam erneut halb zu stoppen.  »Ich kann, glaube ich, so nicht kommen.« Liam sah für einen Bruchteil traurig aus, aber fing sich schnell wieder. »Wie kann ich dir helfen? Was kann ich machen?« Mia biss sich auf die Lippe und nickte zu der Kiste ans Fußende des Bettes. Liam nickte zurück. Er kletterte vom Bett, öffnete die Kiste am Ende des Bettes, worauf die graue Wolldecke herunterfiel, was er nicht beachtete, und zog aus einer schwarzen Stofftüte einen regenbogenfarbenen, mit Noppen versehenden Vibrator heraus. Er kam wieder aufs Bett und verlor kaum Zeit, indem er zwei Finger vorsichtig in Mia einführte und nebenbei begann den Vibrator abzulecken. Er nahm ihn in den Mund und saugte daran, als würde er gerade einen anderen Mann oral befriedigen. Mia erregte dies noch mehr als sowieso schon. Sie brauchte etwas in sich – schon vorgestern. Nachdem der Vibrator glänzte und Liam merkte, dass Mia sogar noch feuchter als vorher war ließ er ihn – mit Mias Hilfe bei dem Winkel – in sie hinein gleiten.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Fuck ja.« Mia sah ihm direkt in die Augen und er beeilte sich den Vibrator anzuschalten und beugte sich erneut zu ihr herunter, um ihren Kitzler weiter lecken zu können und mit der anderen Hand den Vibrator in sie stoßen zu können. Mia begann zu brabbeln und schien nicht zu wissen, wohin sie greifen soll. Liam stellte den Vibrator noch eine Stufe hoch und konzentrierte sich nur noch darauf sie zu nehmen. Nach wenigen Minuten griff eine von Mias Händen in Liams Haare und presste seinen Mund gegen sich. Liam bekam dadurch zwar kaum Luft, aber liebkoste mit allem, was er hatte und stieß dabei noch schneller und leicht nach oben. Kurz bevor Liam wieder hätte atmen müssen, schrie Mia auf und presste ihre Oberschenkel um Liam zitternd zusammen. Ihr Unterleib bäumte sich auf und fiel mit einem Seufzen zurück. Alles in ihr pochte von ihrer Scheide ausgehend und ihr Gesicht war unbeschreiblich glatt und entspannt. Nach wenigen Sekunden verkrampfte sie sich, auch ihr Gesicht als die Vibration zu stark wurde und Liam zog sich und das Spielzeug zurück. Er schaltete es aus und legte sich neben Mia, einen Arm sanft auf ihrem Bauch liegend. Auch sie atmete schwer und betrachtete Liam mit einem Blick, den keiner von beiden hätte deuten können.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Woah«, stimmte sie zu und wollte sich erst zu Liam rüber rollen, seufzte aber und stand auf, um erst mal auf Toilette zu gehen. Der Druck pinkeln zu müssen war nach einem Orgasmus einfach zu hoch. Vielleicht deutete sie auch das Gefühl falsch und konnte eines Tages tatsächlich squirten, als nur</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">diesen kleinen Strom zu erzeugen, aber das wollte sie erst mal für sich allein probieren. Als sie aus dem Bad kam, sprang sie förmlich nackt ins Bett in Liams Arme und kuschelte sich an ihn. Sie kannte seinen Herzschlag und er beruhigte sie immer wieder. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Hast du eigentlich schon mal einen Orgasmus vorgetäuscht?«, sprach sie den ersten Gedanken aus, der ihr durch den Kopf kam. Liam streichelte durch ihre Haare und antwortete nach einer kurzen Pause.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Ein paar Mal.«</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Was? Warum?«</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Hast du schon Mal einen vorgetäuscht?«, fragte er mit hochgezogenen Augenbrauen.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Nein.«</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Na ja, weil ich dachte es zieht sich zu lange und ihr oder ihm kein schlechtes Gefühl geben wollte.« Mia brauchte einen Moment, um zu verstehen, dass er auf ihre vorherige Frage geantwortet hatte.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Ja, aber man merkt doch wenn der Mann vortäuscht. Oder man sieht es doch zumindest.«</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Hast du dir schon Mal nach dem Sex ein Kondom angeschaut? Also ob etwas drinne war?«</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Mia machte einen verwirrten Laut und sagte danach nur.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Okay.«. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Sie lagen noch eine Weile so da – entspannt und kuschelnd. Bis Mia begann sich anzuziehen und dabei ihre auf dem Boden verstreuten Kleider suchte. Es war nicht so spät wie sie gedacht, aber auch nicht so früh, wie sie gehofft hatte. Liam brachte sie zur Tür, an der sie ihre Schuhe anzog und Liam drückte. Er verwickelte sie in einen letzten Kuss, ehe sie in das Treppenhaus trat. Dort steckte sie sofort ihre Kopfhörer ein und stieg die knarrenden Holztreppen hinunter. Von Anger Crottendorf aus, Haltestelle Breite Straße, nahm sie erst die 4 ins Zentrum und stieg am Augustusplatz in die 15 in Richtung Leipzig, Miltitz ein. Von dort aus fuhr sie zum Lindenauer Markt. Hielt wie versprochen bei dem kleinen Dönerladen an und nahm einmal einen Döner mit Grillgemüse und Falafel mit und für sich einen Dürüm mit Halloumi. Danach lief sie bis zur Lützner Straße, querte diese nachdem sich nach gefühlten Minuten eine Lücke aufgetan hatte, und lief durch ein immer offenes, bestickertes Tor bis zur Hintertür und schloss diese auf. Zum Glück wohnte Alex im Erdgeschoss und schloss, wenn er da war, nie ab, sodass sie ohne Unterbrechung in die Wohnung kommen konnte. Mit einem Fuß hielt sie den grau-weißen Kater Baldrin zurück und schloss die Tür schnell hinter sich.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Bin zu Hause«, rief sie in den Flur und Alex kam aus der Tür seines Wohnzimmers in einer Jogginghose gekleidet und schlang sie fest in seine Arme.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Hallo Schatz«, flüsterte er ihr ins Ohr und küsste sie danach zur Begrüßung auf den Mund. Er nahm ihr die Essenstüte ab und packte das Essen aus, um es in der Küche auf Teller zu legen.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Wir sollten uns echt mal angewöhnen Dosen mitzunehmen, der Müll ist wirklich unnötig«, sagte er nachdenklich, ehe er die Verpackungsreste im kleinen Kabuff in den Mülleimer schmiss. Mia nickte, stellte ihren Rucksack im Flur ab und goss aus dem offenen Rosé zwei Gläser ein, sowie Wasser. Sie trugen alles gemeinsam ins Wohnzimmer auf den Couchtisch und machten es sich auf der Couch bequem. Mia legte ihr Handy auf den Tisch und sie kuschelten sich aneinander, während sie bei einer Serie aßen. Als Alex fertig war massierte er ihren Nacken.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Wie war die Arbeit?«, fragte Mia und Alex begann eine Erzählung wie der kleine Edgar im Kindergarten gefragt hatte, ob er genauso wie Alex auch Nagellack tragen dürfte, weil die kleine Katja gesagt hat, das dürften nur Mädchen. Jetzt wollte der kleine Edgar wissen, ob das der Alex nur darf, weil er mal ein Mädchen war, oder ob Edgar auch seine Lieblingsfarbe blau auf seine Nägel bringen durfte.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Wie war es bei Liam?«, fragte er zurück.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Ziemlich gut. Sind mit dem Vortrag gut weitergekommen und der Rest war eigentlich wie immer.« Alex nickte und lehnte sich noch etwas mehr auf der Couch zurück. Mia wollte heute noch etwas für ihre Bachelorarbeit schreiben und Alex würde sich sicher freuen nebenbei etwas zeichnen zu können.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Mia ging kurz auf Toilette und holte aus dem Rucksack im Flur ihren Laptop. Sie kam zurück zu Alex, der ihr Handy eingängig studierte.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Was gibt’s?«, fragte Mia und ließ sich wieder neben ihn fallen in die weichen Kissen.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Liam hat dir ein ziemlich heißes Bild geschickt und dazu geschrieben, dass er es heute einfach unglaublich fand und sich schon auf das nächste Mal freut.« Alex drehte das Smartphone zu ihr.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Da muss er sich aber ziemlich angestrengt haben, um diese Bauchmuskeln zu zeigen«, kommentierte sie. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Alex schaute sich das Bild noch mal eingehender an.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Ich finde er sieht ziemlich heiß aus.«</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Heiß, definitiv. Aber als ich heute auf ihm saß war da nichts von Muskeln zu sehen.«</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Alex grinste und legte das Handy zurück auf den Tisch.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Da fand er es also unglaublich, was habt ihr denn gemacht?«</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Also ich habe mich noch mal daran versucht ihm einen zu blasen. Er fand es wohl echt super, ich weiß noch nicht so ganz. Dann habe ich ihn geritten, du glaubst gar nicht wie sehr ich es vermisst habe, einen Typen zu reiten. Und er hat mich danach geleckt und mit dem Vibrator genommen. Also</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">ja, ziemlich gut.« Alex kicherte.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">»Er schreibt es war unglaublich und du sagst es war ziemlich gut. Ach, Hase.« Alex gab Mia einen innigen Kuss und nahm das Tablet raus, um weiter an seinen Tattoodesigns zu arbeiten. Mia ließ sich, wie immer, ablenken und kaufte Karten für den Westslam am Donnerstag, der direkt neben ihrer</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Haustür stattfand. Danach bekam sie noch gefühlte zwei Sätze geschrieben, ehe Alex ankündigte ins Bett zu gehen und sie sich ihm kurzerhand anschloss. Ein Kuss führte zu mehr Küssen, führte zu Sex. Alex leckte sie, bis sie kam, seine Technik war atemberaubend und daraufhin leckte sie Alex Vulva, bis dieser sich in die Matratze krampfte. Danach befriedigte sie ihn noch mit ihrer Hand und wollte ihm auch den dritten Orgasmus schenken, doch beide waren einfach zu müde.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Sie murmelte noch, dass sie morgen zum Westslam gerne Liam mitnehmen würde und Alex seufzte in ihr Ohr, dass sie doch gar nicht fragen müsse. Nach einer halben Stunde stieß Mia sanft Alex von sich weg und drehte sich auf die andere Seite. Kuschelnd einschlafen würde sie wohl nie können.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Feministische Pornos – Gleichberechtigte Lust</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/10/feministische-pornos-gleichberechtigte-lust/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Romy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2024 07:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Pornos]]></category>
		<category><![CDATA[S*explore]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[Keiner gibt es zu aber alle tun es: Pornos schauen. Leider sind die Darstellungen von Sex in Pornographie häufig unrealistisch, sexistisch und durchzogen von männlichen Vorstellungen. Zur Aufklärung sind sie nicht geeignet und weibliche Lust kommt meistens zu kurz. Das ist schade, findet Romy, und hat ein paar Verbesserungsvorschläge. Sei es aus Neugierde oder Lust,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span data-contrast="auto"><strong>Keiner gibt es zu aber alle tun es: Pornos schauen.</strong><br />
<strong>Leider sind die Darstellungen von Sex in Pornographie häufig unrealistisch, sexistisch und durchzogen von männlichen Vorstellungen. </strong><strong>Zur Aufklärung sind sie nicht geeignet und weibliche Lust kommt meistens zu kurz. Das ist schade, findet Romy, und hat ein paar Verbesserungsvorschläge.</strong><br />
</span><span id="more-16352"></span><br />
<span data-contrast="auto">Sei es aus Neugierde oder Lust, die meisten Menschen haben sich bestimmt schon einmal auf eine Pornoplattform begeben. Davon gibt es ja auch so einige, auf die man ganz einfach zugreifen kann – mit schier unendlich vielen Videos, die oftmals kostenlos zu sehen sind. Hunderte von Kategorien, zahlreiche DarstellerInnen – man hat fast den Eindruck, als seien die erotischen Websites ein nicht endendes Meer an Inhalt, in dem man vor lauter Auswahl zu ertrinken droht. Manche Pornos in diesem unendlichen Meer können auch durchaus lehrreich, inspirierend und schön sein – der Großteil sollte aber durchaus kritisch hinterfragt werden. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Ganz häufig machen erotische Plattformen den Eindruck, dass viele dieser Videos durch die sogenannte „Male Gaze“ entstehen – also sozusagen durch eine patriarchale, männlich geprägt Perspektive. Die Handlungen und DarstellerInnen wirken oft so, als sollten die Filme genau einer Gruppe gefallen: Und zwar den männlichen Nutzern. Das ist ziemlich schade, denn Pornos sollten nicht nur für Männeraugen da sein. Wo bleibt die gleichberechtigte Lust?</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Natürlich gibt es auch Pornografie, bei denen der Fokus auf der Lust aller Beteiligten und jenseits von Geschlechterklischees liegt, in der Branche ist das trotzdem selten der Status Quo. Aber Ausnahmen sind zu finden: Für feministischere Pornografie gibt es ganz bestimmte Plattformen, die bspw. nach dem Motto „Von Frauen für Frauen“ geleitet werden. Die sind zwar rar, aber sie existieren. Die „Von Frauen für Frauen“ Filme kann natürlich auch jeder sehen, sie haben dann eben einen feministischen Touch mit weiblicher Perspektive: Zwei Dinge, die bei den meisten pornografischen Videos fehlen. Und dieses Defizit kann durchaus das Sexleben von KonsumentInnen beeinträchtigen.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Der Mittelpunkt vom Großteil der Pornofilme liegt nämlich weniger auf tatsächlichem, realistischem Sex. Vielmehr geht es darum: Der Mann soll leisten, die Frau soll mitziehen &#8211; die Darstellung entspricht häufig geschlechtsbinären, patriarchalen Rollenbildern. Wenn man sich also solche Pornos als beispielhaften, realen Sex zum Vorbild nimmt, ist das für keine Person zum Vorteil oder bringt mehr Genuss, im Gegenteil: Die Ideologisierung von erotischen Filmen kann unter anderem zur Entstehung eines Schamgefühls beitragen: Oft passieren im echten Leben Dinge während dem Sex, die komplett normal sind &#8211; sei es ein ungewohntes Geräusch, eine Stellung die nicht funktioniert, das Einlegen einer Pause, ein „Ich habe keine Lust mehr“ oder „Das gefällt mir nicht, probieren wir etwas anderes“… all das ist absolut normal und kann passieren. Gezeigt wird sowas in Pornofilmen aber nicht, wodurch diese normalen Vorkommnisse weniger normalisiert, sondern entfremdet werden.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Noch dazu kann für KonsumentInnen beim Sex eine Art Leistungsdruck entstehen: Gerade männliche Personen können das Gefühl bekommen, während dem Sex quasi wie Maschinen arbeiten zu müssen, und das gleichzeitig möglichst lange. Außerdem können besonders weiblich sozialisierte Personen den Eindruck bekommen, bei allem mitmachen zu müssen &#8211; weil nun einmal nicht gezeigt wird, dass die DarstellerInnen während des Filmes abbrechen, „Nein“ sagen oder doch etwas anderes machen wollen. Das passt nicht in stereotypische Rollenbilder und findet somit kaum Platz in der Art von Pornografie, die am verbreitesten ist. Würden auch solche realistischen Szenarien und Situationen gezeigt werden, könnte bei NutzerInnen der Plattformen ein Bewusstsein geschafft werden: Es ist okay, wenn der Sex unperfekt ist, es ist okay, „Nein“ zu sagen und man darf immer kommunizieren, was man nicht mag und worauf man keine Lust hat – selbst, wenn es der anderen Person gerade gefällt. Solche realistischen Szenarien passen aber nicht in die durchaus realitätsferne Welt der Pornografie. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Erotische Videos sind natürlich nicht durch und durch etwas Schlechtes. Wenn sie sich sowohl auf die weibliche, männliche als auch auf jede Lust abseits des binären Geschlechterkonstrukts konzentriert, können Pornos inspirierend sein, Ideen geben oder auch durchaus lehrreich sein. Es kann schön sein, sich zusammen mit einer Person, bspw. mit dem oder der PartnerIn solche Filme anzusehen. Es ist aber wichtig im Hinterkopf zu behalten, dass realer Sex unperfekt sein darf. Es muss nicht zwingend laut sein, es muss keine zeitliche Bestleistung geben oder ein Rekord an möglichst vielen Stellungen gebrochen werden. Sex darf einfach Sex sein. Aber das Wichtigste dabei ist ausnahmslos: Es muss einen Konsens geben, und zwar immer. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Konsens</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/10/konsens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sabylonica]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2024 07:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Konsens]]></category>
		<category><![CDATA[S*explore]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[Konsens beim Sex, eigentlich ein simpler Grundsatz aber leider nicht so selbstverständlich, wie er es sein sollte. Als unser Autor jemanden kennenlernt, der auf Konsens achtet, ist er komplett überrascht und stellt fest: Es handelt sich um den Schlüssel zu positiven, sexuellen Erlebnissen. Ich habe schon früh Erfahrungen mit Sex gemacht. Viele dieser Erfahrungen wollte]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Konsens beim Sex, eigentlich ein simpler Grundsatz aber leider nicht so selbstverständlich, wie er es sein sollte. Als unser Autor jemanden kennenlernt, der auf Konsens achtet, ist er komplett überrascht und stellt fest: Es handelt sich um den Schlüssel zu positiven, sexuellen Erlebnissen.</strong><br />
<span id="more-16347"></span></p>
<p><span data-contrast="none">Ich habe schon früh Erfahrungen mit Sex gemacht. Viele dieser Erfahrungen wollte ich gar nicht machen. Sie waren oft von Unsicherheit und Unwohlsein geprägt. Heute bin ich Mitte zwanzig und erst vor zwei Jahren hatte ich ein Erlebnis, das mein Sexleben grundlegend verändert hat. Es war in Budapest, Ungarn, und ich hatte mich vor Ort mit einem Typen über die Dating-App Grindr getroffen.</span></p>
<p><span data-contrast="none">Das Treffen begann ganz klassisch. Wir haben wenig geschrieben, ein paar Bilder ausgetauscht und uns dann schließlich getroffen. Wir haben uns in seinem Hotelzimmer verabredet. Als ich ankam, fragte er mich, wie es mir gehe und ob ich mich wohlfühle. Diese Frage war zwar nicht besonders selten, aber dennoch ein toller Einstieg in unser Treffen. Es gab mir das Gefühl, dass er sich um mein Wohlbefinden kümmerte.</span></p>
<p><span data-contrast="none">Wir begannen, uns näherzukommen und schließlich Sex zu haben. Während des Aktes fing er an, mit mir zureden. Er stellte Fragen wie: „Ist diese Stellung in Ordnung für dich?“ oder „Möchtest du eine andere Stellung ausprobieren?“. Diese Fragen gaben mir ein so wertschätzendes Gefühl. Ich hatte das Gefühl, dass ich mitentscheiden konnte, was passieren soll und was für mich angenehm ist.</span></p>
<p><span data-contrast="none">Gegen Ende des Sexes ist er gekommen, ich jedoch nicht. Selbst dieser Akt ist für mich mittlerweile so normalisiert, dass ich mir keine weiteren Gedanken darüber machte. Ich komme super selten beim Sex, und deshalb stellte ich mir keine weiteren Fragen. Doch dann stellte er mir eine weitere Frage. Ihm war aufgefallen, dass ich nicht gekommen bin und er fragte mich, ob ich denn überhaupt kommen möchte.</span></p>
<p><span data-contrast="none">Dieser Moment war sehr emotional für mich. Ich war begeistert und fühlte mich außer mir. Die Erfahrungen, die ich bisher gemacht hatte, waren entweder so, dass er kam und der Sex dann beendet war, oder er versuchte krampfhaft, dass ich auch noch komme, was oft in einem vorgetäuschten Orgasmus endete. Aber die Frage, ob ich denn überhaupt kommen möchte, stellte mein ganzes Bild von Sex auf den Kopf.</span></p>
<p><span data-contrast="none">Der Moment war so schön, dass ich nicht einmal kommen wollte. Ich erkannte, dass Sex so vielmehr ist als nur der Akt des Kommens. Sex kann alles das sein, was wir als sexuell empfinden. Es muss nicht immer Penetration oder Ejakulation sein. Sex bedeutet Konsens, Intimität, Wertschätzung und das, was für dich persönlich Sex ist.</span></p>
<p><span data-contrast="none">Deshalb ist Konsens so wichtig. Sobald eine oder mehrere Personen in eine Handlung verwickelt sind, ist eine Übereinstimmung von größter Bedeutung. Zögerungen, ein „vielleicht“ oder nicht eindeutige verbale oder non-verbale Ausdrücke sind kein eindeutiges „Ja“. Nur ein klares und eindeutiges „Ja“ ist tatsächlich ein „Ja“. Und ebenso kann ein „Ja“ jederzeit zu einem „Nein“ werden. Konsens macht Handlungen fairer und respektvoller. Er schafft Raum für echte Verbindung und Verständnis zwischen den Beteiligten.</span></p>
<p><span data-contrast="none">In einer Welt, in der oft Druck und Erwartungen sind, ist es entscheidend, dass wir die Bedeutung von Konsens erkennen und respektieren. Es ist nicht nur eine rechtliche oder moralische Notwendigkeit, sondern auch eine Grundlage für erfüllende und gesunde sexuelle Beziehungen. Jeder sollte die Freiheit haben, seine Wünsche und Grenzen klar zu kommunizieren, ohne Angst vor Ablehnung oder Missverständnissen.</span></p>
<p><span data-contrast="none">Konsens ist der Schlüssel zu einem positiven Sexualerlebnis, das auf gegenseitigem Respekt und Verständnis basiert. Es ist eine Einladung, sich selbst und die andere Person(en) kennenzulernen.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Scham, Sexualität und Nachbarschaft </title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/10/scham-sexualitaet-und-nachbarschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sara]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2024 07:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[S*explore]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie kann Aufklärung funktionieren, wenn die Scham im Weg steht? Sara hätte sich eine bessere Aufklärung seitens ihres Vaters gewünscht. Warum die Überwindung der Scham so wichtig ist und sie ihrem Vater trotzdem keinen Vorwurf macht, erfährst du im Text. Seitdem ich ein Kind war, kann ich mich daran erinnern, wie unbeholfen mein Vater mit]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span data-ccp-props="{}" data-contrast="auto"><strong>Wie kann Aufklärung funktionieren, wenn die Scham im Weg steht? Sara hätte sich eine bessere Aufklärung seitens ihres Vaters gewünscht. Warum die Überwindung der Scham so wichtig ist und sie ihrem Vater trotzdem keinen Vorwurf macht, erfährst du im Text.</strong><br />
</span><span id="more-16326"></span></p>
<p>Seitdem ich ein Kind war, kann ich mich daran erinnern, wie unbeholfen mein Vater mit dem Thema Sexualität umgegangen ist und er über diese Themen kein Wort verloren hat. Sein Wunsch war es, dass seine einzige Tochter damit keinen Kontakt hat, bis sie erwachsen ist und verheiratet. <span data-contrast="auto">Als ich das erste Mal mit 13 menstruierte war ich vollkommen aufgeschmissen und wusste gar nicht, was da passiert. Mein Vater bekam es dennoch mit und erzählte mir nichts darüber, was mit meinem Körper geschah und was das für mich bedeutet.<br />
Er schickte mich zu einer Nachbarin von uns, zu der wir beide eine gute Beziehung hatten, damit diese den Job des &#8222;Aufklärens&#8220; übernahm.</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Ich fand es damals unangenehm, dass mein Vater nicht natürlich mit dem Thema umgehen konnte, im Nachhinein verstehe ich, dass er auch nie einen offenen Umgang mit dem Thema im Iran bei seinen Eltern erlebt hatte.</span><span data-ccp-props="{}"><br />
</span><span data-contrast="auto">Aber auch meine Nachbarin redete mit mir weder über Konsens, eigene Bedürfnisse, Grenzen oder wie man Wünsche beim Sex äußert. Sie gab mir eine Packung Binden und fragte mich, ob ich weiß wie Geschlechtsverkehr funktionierte. Das konnte ich nur bejahen, weil wir das Thema bereits in der 4. Klasse behandelt hatten. Somit war alles abgehakt und in meiner Vorstellung hatte Sex gar nichts mehr mit mir zu tun, es war irgendwas abstraktes, was ausschließlich als Erwachsene und verheiratete Frau stattfindet.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Fast forward: Pubertät. Natürlich wird da alles verworfen, was ich als 13-Jährige gedacht habe. Und natürlich ist da nichts mehr mit &#8222;Ich warte bis zur Ehe&#8220;. Vor allem zwischen meinem 16. und 17. Lebensjahr zeigte sich deutlich, wie mangelnde Aufklärung über Konsens, eigene Bedürfnisse, Grenzen oder wie man Wünsche beim Sex äußert, mir alles schwer machte. Ich wusste nicht, was ich tun sollte, und tat dadurch immer das, was andere Leute von mir wollten. Ich brachte mich in prekäre Situationen, die mein Verhältnis zu Sexualität vollkommen zerstörten und in mir im Nachhinein ein Gefühl der Leere auslösten. Bis ich 20 war und meinen jetzigen Freund kennenlernte, dachte ich immer nur, dass Sex eine Performance ist, die ich abliefern musste und die hauptsächlich bei meinem Gegenüber gut ankommen muss. Was ich fühle oder was ich will, dazu hatte ich schon lange keinen Zugang mehr.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Wenn ich auf meine Teenagerjahre und meinen Umgang mit Sex zurückblicke, kann ich nur daran appellieren, wie wichtig es ist enttabuisiert über Sexualität zu sprechen. Tabuisierung führt nicht dazu, dass Teenager Dinge nicht ausprobieren und warten, bis Erwachsene denken, dass sie &#8222;reif&#8220; genug sind, sondern dass man Dinge ausprobiert und keinen Fahrschein dafür in der Hand hat.</span><span data-ccp-props="{}"> Keinen Fahrschein, der dafür sorgt, dass man erstmal schaut, ob man sich bei dem Menschen, mit dem man Sex haben möchte, überhaupt wohlfühlt. Ob man die Person mag. Was man gerne machen möchte und was man nicht möchte. Zu wissen, dass ein Nein immer ein Nein bedeutet.</span><span data-ccp-props="{}"><br />
</span><span data-contrast="auto">Als Pädagogin habe ich selbst schon mit Anlaufstellen wie Pro Familia zu tun gehabt und auch die Auswirkungen gesehen, die durch genau diese Aufklärung bei jungen Menschen stattfindet. In den 2000ern gab es solche Veranstaltungen nicht in diesem Maße und schon gar nicht in den Jahrzehnten davor, worüber ich wirklich sehr glücklich bin.</span><span data-ccp-props="{}"><br />
</span><span data-contrast="auto">Meiner Nachbarin und meinem Vater kann ich trotzdem keinen Vorwurf machen, sie sind in Zeiten aufgewachsen, wo ihnen auch nicht gesagt wurde, wie wichtig körperliche Grenzen sind und dies auch ganz klar kein Thema in konservativen Haushalten war. Wenn ich allerdings heutzutage konservative und rechte Strömungen sehe, die sogar noch mehr Schritte gehen und Abtreibung als Recht auf Selbstbestimmung verbieten möchten, wird mir mulmig. Als hätte sich doch nicht besonders viel gesellschaftlich verändert, obwohl wir im 21. Jahrhundert leben.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Meine Hoffnung ist dennoch, dass es irgendwann aufhört, dass Sex vor allem in heteronormativen Kontexten eine Ware ist, um den Male Gaze zu füttern und der Fokus nicht nur auf dem Cis Mann liegt. Bis dahin ist meine Empfehlung: Feministisch weiterkämpfen, Freund*innen vor übergriffigen Männern warnen und einen Satisfiyer zulegen!</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwischen Sex und Sex</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/02/zwischen-sex-und-sex/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ursula Recih]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Feb 2024 13:08:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=15949</guid>

					<description><![CDATA[Zwischen Lust und Unlust, zwischen Intimität und Zweifeln: Ursula Recihs Text zeigt, wie verschieden Menschen Sex erleben. CN: In dem Text werden explizit sexuelle Handlungen beschrieben. Teil 1 „Manchmal fühle ich mich als wäre ich 50. Stuck in einer Beziehung, in der ich um meine Sexualität kämpfen muss, in der ich nicht befriedigt werde. Ich]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zwischen Lust und Unlust, zwischen Intimität und Zweifeln: Ursula Recihs Text zeigt, wie verschieden Menschen Sex erleben. CN: In dem Text werden explizit sexuelle Handlungen beschrieben.</strong><br />
<span id="more-15949"></span></p>
<p><strong>Teil 1</strong></p>
<p>„Manchmal fühle ich mich als wäre ich 50. Stuck in einer Beziehung, in der ich um meine Sexualität kämpfen muss, in der ich nicht befriedigt werde. Ich habe Angst aufzuwachen und mir zu denken, fuck warum habe ich Jahre meines Lebens in dieser Beziehung verschwendet. Aber ich bin nicht 50, ich bin noch nicht mal 30.“</p>
<p>Sie liegen im Bett, er neben M., seine Hand zwischen ihren Beinen, zwei Finger kreisen zu schnell, zu fest über und um ihre Klitoris. „Langsamer und nicht so fest“ sagt M. und stöhnt, eher aus Gewohnheit, nicht weil es ihr gefällt.</p>
<p>„Der kann davon kommen, dass ich ihn penetriere. Das finde ich so krass. Also obwohl niemand, er nicht, ich nicht, seinen Schwanz berührt. Das macht mich so heiß. Und auch sonst, was wir miteinander anstellen. Wie er mich berührt, mit mir spielt, mich zappeln lässt. Er baut Spannung auf, wechselt zwischen harten und sanften Berührungen, fährt die Innenseiten meiner Schenkel mit seinen Fingerspitzen von unten nach oben, legt meine Füße um seinen Schwanz, während er mich von hinten leckt. Er bumst mich, ich bumse ihn, wir schwitzen, wir lachen.. Ich tropfe, wenn ich nur daran denke.“</p>
<p>Sie laufen dicht aneinander, die Arme eingehakt. Ihre Freundin berichtet von ihrem Wochenende. Es raschelt hinter ihnen und A. zuckt zusammen. Sie guckt sich um, niemand da. Ok, einfach normal weiter laufen sagt sie sich, wendet sich wieder ihrer Freundin zu und bemerkt, dass diese ihre Erzählung gar nicht unterbrochen hat.</p>
<p>„Ich glaube das sind trotzdem auch Phasen. Also in beiden meiner Ehen, den richtig langen Beziehungen in meinem Leben, war der Sex immer wieder n Thema. Manchmal hat‘s richtig gut funktioniert und manchmal nicht und das hing mit unterschiedlichen Sachen zusammen. Stress, Verliebtheit, der körperlichen Verfassung und so weiter. Aber bei meinem ersten Mann, na ja, ich glaube der hat sich insgeheim auch immer irgendwie ne andere Art von Frau gewünscht, weißte?Also ich war einfach nicht dem sein Typ. Und so richtig Recht machen konnte ich es ihm auch nie. Der wollte Heilige und Hure zugleich und ich glaube, ich war ihm zu heilig. Dabei würde ich sagen, der hat mich einfach nicht richtig verstanden. Weil ich selber würde nicht von mir behaupten, dass ich heilig bin. Nur vielleicht nicht die Art von Hure, die er sich gewünscht hat.“</p>
<p>T. liegt neben ihm. Nein, eigentlich sind ihre Körper mehr ineinander verschlungen. Sein Kopf unter ihrem, sodass sie an seinen Haaren riechen und er ihr Brustbein küssen kann. Noch nie hat sie einen Mann so geliebt. Noch nie war sie jemandem so nah.</p>
<p>„Ich bin ne Slut. Auf jeden Fall. Ich liebe Sex, ich denke gerne drüber nach, spreche gerne drüber und ja, ich ficke gerne und viel. Das bedeutet nicht, dass ich nicht weiß, dass Sex auch scheiße und gewaltsam sein kann. Und dass gerade wir diese Erfahrung oft machen. Diese Gewissheiten können koexistieren. Deswegen find ich auch den Begriff sexpositiv scheiße. Weil was impliziert das? Was ist das für ne weirde Erwartungshaltung in einem fucking Patriarchat, in dem Sex als Gewaltmittel eingesetzt wird. Wie ignorant ist das gegenüber Betroffenen von sexualisierter Gewalt. Na ja, zurück zum Slut sein &#8211; ich würde mich wirklich in vielen Hinsichten als fluide bezeichnen, generell vieles als fluide begreifen. Aber ne Slut bin und bleibe ich.“</p>
<p>Fuck. Nur noch 3 Prozent. Das war A. für die Strecke und bei der Kälte zu wenig. Da würde ihr Handy im Nullkommanix ausgehen. Das würde für keinen Anruf reichen.</p>
<p>„Puh am Anfang war ich mir echt nicht sicher, ob das was wird. Das war schon auch Jahrelange Arbeit, dass unser Sex so gut ist, wie jetzt.“ Jahre lange Arbeit denkt M., während sie frustriert, mit noch angeschwollener Vulva auf dem Klo sitzt und sich das Sperma vom Bauch wischt. Der Frust breitet sich in ihrem ganzen Körper aus, bildet einen Wutball in ihrem Bauch, der in ihre Brust und Arme ausstrahlt. Sie erinnert sich nicht, wann sie das letzte Mal gekommen ist.</p>
<p>„Ich denke daran, wie sie vor mir liegt. Auf ihrem Bauch. Ihr Arsch direkt vor mir. Ich spiele ein bisschen mit ihm, meine rechte Hand kneift in ihre rechte Arschbacke, meine linke in ihre linke. Ich ziehe sie ein bisschen auseinander, presse sie dann aneinander, schiebe sie hoch. Sie wird lauter, sie sagt fuck ja. Meine Pussy pulsiert, ich schlag ihr auf den Arsch, frag sie, ob ihr das gefällt. Ich will sie aufessen, gehe mit meinem Kopf nach unten zu ihrer Pussy und beginne sie zu lecken. Ich spiele mit ihren Lippen, nehm sie zwischen meine, stupse sie mit meiner Zunge an, wandere dann zu ihrem Oberschenkel und lecke seine Innenseite. Zurück zu ihrer Pussy, ich bin zu hungrig. Ich küsse sie, erst sacht, dann mit Zunge. Fahre zwischen ihren Lippen, auf und ab, etwas schneller jetzt, dann mit ein bisschen mehr Druck. Sie bebt vor mir, greift nach meiner Hand. Ich gebe ihr die eine, mit der anderen greife ich ihren Oberschenkel, fahre langsam ihr Bein entlang. Mit meiner Zunge kreise ich nun um ihre Klit, sauge leicht an ihr, küsse alles, trinke ihren Saft und dringe schließlich langsam in sie ein.“</p>
<p>T. findet das respektlos. T. Fühlt sich benutzt für seine Lust.</p>
<p>„Wie schwierig kann es sein eine Pussy gut anzufassen. Ich weiß dann auch irgendwann nicht mehr, was ich noch sagen und machen soll und ich habe auch nicht immer Bock alles anzuleiten. Ich hab auch Lust überrascht zu werden, gerade das finde ich mega geil.“ „Ja, es ist schon crazy. Aber die reden halt auch meistens einfach nicht tiefer gehend über Sex. Ich meine, der tauscht sich da mit niemandem drüber aus. Kein Reality-Check. Wie soll man da seinen Horizont erweitern? Ich glaub auch ehrlich gesagt nicht, dass irgendeine der Frauen, mit denen der Sex hatte, da wirklich Spaß dran hatte. Also das ist jetzt natürlich auch mega überheblich. Vielleicht auch schon. Menschen finden ja unterschiedliches geil und vielleicht hat er auch mit irgendeiner voll gematcht, aber viele Frauen wissen halt leider auch einfach nicht wie geil Sex sein kann, weil sie immer nur mit Vollidioten im Bett waren, deren Verständnis von Sex von schlechtem Porno geprägt ist und die kein Plan von dem haben, was sie da machen, sich nicht wirklich mit der Lust ihres Gegenübers beschäftigt haben, mit der Anatomie einer Vulva schon gar nicht, und es ihnen, wenn man ehrlich ist auch einfach nicht wichtig ist, dass die Person, mit der sie da schlafen wirklich auf ihre Kosten kommt. Aber irgendwie denken genau solche Männer dann trotzdem immer, dass sie harte Ficker sind. Oder sie ahnen, dass sie‘s nicht sind und überspielen genau so ihre Unsicherheit. So oder so, peinlich alter, peinlich.“</p>
<p>Wieder liegt M. im Bett. Nur, dass jetzt eine Hormonspirale in ihrer Gebärmutter liegt und sie Wehen hat, weil ihre Gebärmutter es gar nicht witzig findet, dass sie jetzt von einem Fremdkörper ausgefüllt wird. M. hat 1-2-Minuten-Pausen bevor sich eine neue Welle anbahnt, die sie unter lautem Stöhnen versucht zu veratmen. Irgendwann kann und will M. die Tränen nicht mehr zurück halten. „Du machst das so gut“ sagt er und hält ihre Hand. Ihre Köpfe sind ganz nah. Sie liebt es, seinen Körper an ihrem zu spüren. „Geh bitte nicht weg, ja? Bleib bei mir bitte, es tut so weh“ schluchzt sie.</p>
<p>„Ich hab das Glück einfach sehr viel, sehr guten Sex in meinem Leben gehabt zu haben. Stundenlanger Sex, ohne Ende Erregung. Also klar gab es Ausnahmen. Aber echt wenige. Und natürlich gab es auch mit den Menschen, mit denen ich meistens guten Sex hatte, Momente, die scheiße waren – auch übergriffiges Verhalten. Und es gab Phasen, Jahre am Stück, in denen ich gar keinen Sex hatte. Manchmal habe ich mich sehr danach gesehnt, dann gab es Zeiten, in denen das Bedürfnis beinahe vollkommen verschwunden war und ich auch einfach keine Lust auf diese ganzen Kennenlern-Prozesse mit neuen Menschen hatte. Aber ja, letztens hatte ich nach längerer Zeit mal wieder Sex und das hat auf Anhieb sehr gut gepasst. Wir mochten es in dem Moment beide hart. Ich wurde gefesselt und ins Gesicht geschlagen. Ich habe darum gebettelt, das hat uns angemacht. Wir haben uns gewürgt und gekratzt, geknebelt und mit dem Nadelrad verwöhnt. Und da habe ich wieder gemerkt, dass ich richtig gerne Sex habe.“</p>
<p>T. steigt die steinernen Treppenstufen hoch, die Sonne brennt auf ihren Armen und ihr Rücken, auf dem sich eine dünne Schweißschicht gebildet hat schmerzt leicht. Der Mann steht am Ende der Treppe, sodass sie zu ihm aufschauen muss. Er raucht eine Zigarette, langsam und bedacht, als wäre es eine wichtige Aufgabe, der er mit aller Sorgfalt nachgehen müsste. Dennoch wirkt er dabei erstaunlich entspannt, denkt sich T., der nicht entgeht, wie er nun seinen Blick auf sie richtet. Ganz langsam fährt er ihren Körper ab, mustert sie, sieht dann kurz weg, nur um gleich darauf, als T. das Ende der Treppe erreicht und an ihm vorbeigeht, intensiv in ihre Augen zu blicken. Die ausführliche Beschreibung dieser Begegnung steht nicht für ihre Einzigartigkeit. Er war etwa der zehnte Mann an diesem Tag, der sie mit seinen Blicken auszog und er würde auch nicht der Letzte bleiben. Alle Männer, denen T. in der nächsten Stunde begegnen wird, werden ihre Köpfe nach ihr verrenken. Aus ihren Autos und Werkstätten heraus. Sie werden T. aus ihren Restaurants zurufen, die Luft küssen oder ihr hinterher pfeifen. Manche werden nett grüßen, um sie etwas weniger auffällig anstarren zu können. Als wäre es dann legitim. Das Optimum wird ein alter Mann sein, der nicht mehr weit von der 100 entfernt ist, sie aus seinem Auto heraus anhupt, dann gaffend überholt und anschließend wendet, nur um nochmal langsamer an ihr vorbeizufahren. „Hure“ werden sie denken. Hure, weil ihr Top zu kurz ist und dessen Schnürung ein Blick auf ihre Brüste offenbart. „Hure. Fotze. Ich ficke dich.“ Sie wird ihre Gedanken schmatzen und sabbern hören. Ihre kleinen Fickgedanken, die sich versuchen in ihren Körper zu graben. Die Frauen, die an T. vorbeieilen werden, beachten sie entweder gar nicht, mit einem leicht abfälligen Blick oder sie schämen sich für sie, wenn sie es schon selbst nicht tut. T. wird ihren Kopf heben und ihre Brust recken. „Ja eine Hure bin ich. Heute die Hure von Enna. Lasst mich eure Fotze sein. Italiens deutsche Fotze.“</p>
<p>Sie haben Angst. Angst, dass sie nicht mehr begehrt werden, nicht sexy und versaut genug sind, wenn sie nicht jeder Zeit selbstsicher performen, stöhnen und Lust haben. Wie oft fühlen sie sich genötigt, gepusht, wie oft wollen sie eigentlich nicht so richtig, fühlen es nicht und machen es trotzdem. Manchmal kommt der Spaß dabei, manchmal auch nicht.</p>
<p>„Ihre Titten tanzen vor mir, bouncen auf und ab. Sie seufzt, keucht, stöhnt, stößt ein letztes Mal und kommt in mir.“</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Asexuelle Lust als Erfahrung</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2023/11/asexuelle-lust-als-erfahrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Phuong]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Nov 2023 09:31:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Asexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Text über Zuneigung, Abneigung und die vielen Facetten der Lust von Phuong Ich liebe lange Kuscheleinheiten, sanfte Berührungen auf meinem Körper, das Gewicht eines anderen Körpers auf meinem; ich mag es, fest gehalten zu werden, ich mag es, stundenlang zu knutschen und mich an jemandes Bein zu reiben; ich mag gegenseitige und gemeinsame Masturbation;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Text über Zuneigung, Abneigung und die vielen Facetten der Lust von Phuong</strong><span id="more-15837"></span></p>
<div>
<div>Ich liebe lange Kuscheleinheiten, sanfte Berührungen auf meinem Körper, das Gewicht eines anderen Körpers auf meinem; ich mag es, fest gehalten zu werden, ich mag es, stundenlang zu knutschen und mich an jemandes Bein zu reiben; ich mag gegenseitige und gemeinsame Masturbation; ich liebe es, mich schick zu machen und stundenlang mit mir selber zu tanzen; ich liebe es, die Schulter von anderen zu berühren; ich liebes es die Nase und Augen eines anderen zu küssen; ich liebe es, mit anderen Körpern zu tanzen; ich liebe es, laut und schamlos zu einem Lieblingslied zu singen; ich liebe es, das von meiner Mutter gekochte Essen zu essen; ich liebe es, mir Zeit zu nehmen, um meinen Taro-Milchtee zu trinken; ich liebe es stundenlang in der Badewanne zu sitzen; ich liebe es gemeinsam Mittagsschlaf zu machen; ich mag Schwimmen und die Art, wie das Wasser mich küsst; ich liebe es, Fahrrad zu fahren und den Wind, der alle meine Sorgen wegbläst; ich liebe es zu schlafen und die Berührung weicher Laken auf meiner Haut; meine Füße, die den Boden und sein nasses Gras berühren; ich fühle mich frei, wenn ich mit einer geliebten Person laut lachen kann; ich liebe es, ein Lied so laut wie möglich mit meinen Kopfhörern zu hören, der Geruch von Bernstein gibt mir Klarheit und Ruhe; ich liebe es, gemeinsam zu kochen und bei Kerzenlicht und schöner Musik zu essen; ich mag den sanften Geruch von Schweiß, der Geruch von brennender Kohle gibt mir Heimweh; der Schmerz und die Verletzung in Beziehungen lassen mich lebendig fühlen, das Geräusch des Lachens meiner kleinen Nichte und meines kleinen Neffen berühren mich tief; ich liebe es mit meiner Nichte zu koexistieren und kreativ zu sein; ich liebe es lange zu texten; ich liebe random Telefonate; ich liebe Regen und Donner; &#8230;</div>
<div></div>
<div>Aber ich mag das soziale Konstrukt von Sex nicht; wie Sex Positivity, Body Positivity, Antirassismus, Anti-Ableismus und Anti-Fetischisierung von BiPoC-Körpern nicht in den Mittelpunkt stellt; ich fühle mich unwohl in hypersexuellen cis-schwulen Szenen, die Hypersexualisierung von Teenager-Mädchen und BiPoC-Körpern, ich mag das Konzept nicht, dass ältere Frauen nicht begehrenswert sind und nicht begehren können. Ich hasse den sexuellen und sexualisierten Blick, den die Leute auf mich projizieren, ich hasse die rassistischen und sexuellen Stereotypen über BiPoC-Körper und das Konzept von &#8222;Sub&#8220; und &#8222;Dom&#8220;, ich hasse es, dass es beim Flirten nur um Berührung geht, es verunsichert mich dass es in Beziehungen oft nur um Genitalien geht und ich verstehe nicht warum es immer um Sex gehen muss.</div>
<div></div>
<div>Ich würde doch so gerne über deine und meine Kindheitstraumata, Kindheitsträume, liebste Kindheitserinnerungen, Traumberufe, Lieblingsbücher und -filme, Lieder, die wir gehört haben, als wir jung und emo waren, reden; erzähl mir von deinem ersten Liebeskummer, wer hat dir dein Herz gebrochen; erzähl mir von deinen inneren Dämonen, wofür schämst du dich, was hasst du und was magst du an dir, welche Erfahrungen haben dein Leben verändert, welche Menschen hast du bisher getroffen, was gibt dir Orientierung und Hoffnung, wovor hast du Angst im Leben, Ich würde gerne wissen, wie du kämpfst, ich bin neugierig darauf, die Energie in der Luft zu spüren, wenn wir nur nebeneinander chillen, was ist dein Lieblingsgericht, das wir kochen könnten, bist du ein Sommer-, Frühlings-, Winter- oder Herbstmensch, Lieblingsessen und -geschmack, Lieblingsgeräusch, ich würde gerne fünf Minuten lang Augenkontakt haben, ich würde mir gerne einfach etwas mehr Zeit nehmen, einen Tee trinken, zusammen campen gehen und die Sterne beobachten, gemeinsam malen; gemeinsam nichts machen, zusammen einkaufen gehen und uns gegenseitig bei den Haushaltsaufgaben unterstützen; deinen Abwasch machen, dir Essen mitgeben, für dich da sein wenn es dir schlecht geht und deine Siege mit dir feiern; ich würde gerne von dir lernen wollen, weil du die Dinge anders siehst und machst als ich; ich würde gerne mit dir im Park unter der Sonne liegen, Liebesbriefe schreiben nur des Lieben wegen, ich würde gerne verzeihen lernen, gemeinsam verreisen, uns über Zeit und Umstände hinweg lieben und wertschätzen, ehrlich lieben und gehen wenn uns die Wege trennen und zurück zueinander finden wenn wir es möchten.</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fraysexuell</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2022/08/fraysexuell/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sabylonica]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2022 11:55:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Fraysexuell]]></category>
		<category><![CDATA[Freund*innenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[sabylonica ist fraysexuell. Was das heißt und was es für ihn*sie bedeutet hat, dies herauszufinden, lest ihr in seinem*ihrem neuen Text! Sobald eine emotionale beziehungsweise platonische Bindung zu einer Person besteht, kann ein fraysexueller Mensch keinen Sex haben. Besteht keine emotionale beziehungsweise platonische Bindung, hat ein fraysexueller eher Sex. Als ich den Begriff für mich]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="Body"><strong><br />
sabylonica ist fraysexuell. Was das heißt und was es für ihn*sie bedeutet hat, dies herauszufinden, lest ihr in seinem*ihrem neuen Text!</strong></p>
<p><span id="more-14989"></span></p>
<p>Sobald eine emotionale beziehungsweise platonische Bindung zu einer Person besteht, kann ein fraysexueller Mensch keinen Sex haben. Besteht keine emotionale beziehungsweise platonische Bindung, hat ein fraysexueller eher Sex. Als ich den Begriff für mich entdeckte, war mir einiges klar und ich bin fraysexuell.<br />
Ich hatte viele Intimitäten, aber nie hatte ich Intimität mit einer Person, die ich kenne. Ich konnte mir ebenso nie vorstellen, mit einer kennenden Person Sex zu haben. Das hat wahrscheinlich viele verschiedene Gründe, wie Unsicherheit oder anderes. Diese Unsicherheit jedoch habe ich nie mit Personen, die ich nicht kenne. Weiter ausgeholt, kann ich mir nicht vorstellen, mit einer Person Sex haben, mit der ich das Vergnügen schon wenige Male hatte. Ich habe mir immer wieder die Frage gestellt, warum das so ist, aber nachdem ich für mich den Begriff entdeckt habe, spielt das Warum keine Rolle mehr. Ich bin’s.<br />
Während Intimität für viele etwas Persönliches darstellt, ist es für mich lediglich eine Begierde, die zu einem Akt für Befriedigung der bestehenden Lüste führt. Liebe spielt mir dabei keine Rolle und wer die Person gegenüber von mir ist, spielt ebenso wenig eine Rolle. Früher dachte ich, dass es meinerseits eingebildet sei, aber heute weiß ich, dass ich fraysexuell bin. Zwar mache ich mir keine Gedanken darüber, warum ich es bin, aber wenn ich mir überlege, denke ich, dass es tatsächlich Unsicherheit ist, die mich aufhält, mit kennenden Personen Sex zu haben. Die Unsicherheit ist wahrscheinlich, etwas falsch zu machen, nicht gut genug zu sein oder der gegenüberliegenden Person nicht zu gefallen. Klar wäre es einfach für mich, mit der Person über meine Sorgen und Ängste zu sprechen, aber einfacher ist es, die Intimität zu Personen mit emotionaler und platonischer Bindung zu vermeiden.<br />
Sobald ich Sex mit Personen habe, die ich nicht kenne und es dazu kommt, dass sie mich kennenlernen wollen, drücke ich mich von den Situationen und spätestens dann kann ich mit der Person keine Intimität mehr eingehen. Mit Personen, die ich nicht kenne und Sex habe, kann ich keine platonische Bindung aufbauen.<br />
Anders schaut die Situation auf romantischer Ebene aus. Eine romantische Bindung kann ich zu allen aufbauen. Zusammengefasst kann ich mit Personen eine platonische Bindung aufbauen, aber keinen Sex haben oder ich habe sexuelles Empfinden und kann keine platonische Ebene erreichen. Aber auf die romantische Bindung kann ich mit allen eingehen.<br />
Mir persönlich ist es wichtig und macht es deutlich einfacher, eine Bindung zu einer Person in die genannten drei Ebenen aufzuteilen. Die platonische, romantische und sexuelle Bindung. Alle drei Ebenen sind voneinander unabhängig und die platonische Ebene betrifft Familie, Freund*innen, Bekannte und Verwandte. Die romantische Ebene habe ich zu sehr vertrauten Freund*innen, aus frühkindlicher Sozialisation heraus, zur Familie und zu den Geschlechtern, von denen ich angezogen bin und die ich kenne oder auch nicht. Das sexuelle Empfinden habe ich zu den Geschlechtern, die mich anziehen, die ich jedoch nicht kenne. Diese Einteilung gibt mir die Möglichkeit, über mein Verhalten und meiner Persönlichkeit nachdenken zu können und ist, finde ich, ein wichtiger Schritt für eine gute Selbstreflexion.<br />
Alle Formen der Bindung und des Empfindens sind legitim und richtig. Es ist wichtig, für sich zu überlegen, wo man steht oder stehen möchte, was man will und vor allem, um Einverständnis zu fragen und generell über Unsicherheiten zu sprechen und sich auszutauschen, was man will und worauf man steht. Sich auszuprobieren ist ebenso wertvoll, über eigene Grenzen zu springen und Neues entdecken oder empfinden. Offenheit ist der Schlüssel für Selbstfindung und wird durch so vieles erleichtert, wenn es auch nur die Begriffsfindung ist, die auf einen selbst zutrifft. Vor allem ist es wichtig zu wissen, dass alle sich die Zeit nehmen, die sie auch brauchen und Rückschläge als Erfolg nach vorne sehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>(Ein bisschen) Contra geben</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2022/05/ein-bisschen-contra-geben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johanna-Maria]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2022 09:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[Beim Filmgucken in der Schulklasse von Johanna Maria kommt es zu intimen Szenen, welche ihren Mitschüler:innen und ihrem Lehrer offensichtlich unangenehm sind, sie gucken weg. Warum ist es so ein Tabuthema und warum fällt es vielen so schwer darüber zu sprechen? Diese und weitere Fragen kommen Johanna Marie in den Kopf.  9:45 Uhr, Beginn des]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beim Filmgucken in der Schulklasse von Johanna Maria kommt es zu intimen Szenen, welche ihren Mitschüler:innen und ihrem Lehrer offensichtlich unangenehm sind, sie gucken weg. Warum ist es so ein Tabuthema und warum fällt es vielen so schwer darüber zu sprechen? Diese und weitere Fragen kommen Johanna Marie in den Kopf. </strong></p>
<p><span id="more-14751"></span></p>
<p>9:45 Uhr, Beginn des Religionsunterrichts.</p>
<p>Wir schauen den Film ,,Das Tagebuch der Anne Frank“ im Klassenverbund. Am Smartboard erscheint eine Szene, bei der die Protagonistin ihre Vulva mit dem Spiegel genauer erforscht, sich genauer mit ihrem Körper und ihren Gefühlen dort auseinandersetzt. Die Stimmung im Klassenraum ist bedrückt, als würden alle die Luft anhalten, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Der Lehrer schaut auf die gegenüberliegende Wand, bloß nicht auf den Film und erst recht nicht in die Augen der Schüler*innen blicken. Könnte ja unangenehm werden, um Himmels Willen!</p>
<p>Der Film geht weiter, Ausschnitte aus der Zeit im Hinterhaus der Familie Frank, Auseinandersetzungen zwischen Mutter und Tochter und Leid, sehr viel Leid und Trauer, sind zu sehen. Dazwischen typische Probleme aus dem Alltag von Heranwachsenden. Kurz darauf sitzen Margot und Anne nebeneinander und reden darüber, dass Margot ihre Tage bekommen habe. Zu meiner Linken wendet sich meine Sitznachbarin plötzlich scheinbar sehr am Zeichnen interessiert ihrem Blatt zu; mein Sitznachbar sieht gerade die Notwendigkeit darin, sich seinen Schnürsenkel, der bereits zu einer Schleife gebunden war, neu zu öffnen und zu binden. Und ich sitzen zwischen den beiden, nicht sicher, was ich fühlen soll. Sollte ich auch beschämt wegschauen? Oder ist es in Ordnung, dass ich die Szene alles andere als unangenehm finde, sogar vielmehr dagegen ankämpfen will, dass auch meine Umsitzenden sich nicht mehr schämen müssen?</p>
<p>Der Film endet, Reflexionsrunde.</p>
<p>Oberflächlich wird der Film wiedergegeben und bewertet, wie die filmische Umsetzung in Bezug auf das Tagebuch der Anne Frank gelungen sei. Der Lehrer nimmt Stellung zu den intimen Stellen, die der Film darlegt und behauptet plötzlich selbstbewusst, wie unnötig das Zeigen solcher Situationen sei und er das nicht sehr begrüße. Seltsam, denn während des Films schien er einst verunsichert und so …klein?&#8230; Ich merke, wie sich Gefühle in mir anstauen. Aus Wut darauf, dass wir Offensichtliches nicht ansprechen und alles totschweigen, was es in diesem Scheißsystem zu ändern gebe. Einatmen, ausatmen, runterfahren.</p>
<p>Die darauf folgende Aufgabe: ,,Verfasse eine Filmkritik zum Film!“</p>
<p>Sie wollten es so, denke ich und schreibe Teile dessen, die mir während des Films durch den Kopf gingen, mit in die verlangte Rezension.</p>
<p>Ein Auszug meiner Rezension lautet wir folgt:</p>
<p>,,Auch die Themen Liebe und Selbstfindung finden in dem Film Platz. Das führt bei einem gemeinsamen Anschauen des Films in der Schulklasse zu peinlicher Berührung und die Relevanz des Zeigens dieser Themen in diesem Kontext kann sicherlich in Frage gestellt werden. Dennoch habe ich für mich feststellen können, dass es Teil des Entwicklungsprozesses eines Teenagers ist und wo, wenn nicht in der Schule, sollte es eine Plattform zur realistischen Darstellung dieses Lebensabschnitts, der Pubertät, geben? Es gehört einfach dazu und der Film gewinnt dadurch an Echtheit.“</p>
<p>Ich lese meinen Text in der Klasse vor, schließlich soll jede*r seine Ergebnisse vorstellen.</p>
<p>Übrig bleibt nach dem Vorlesen meines Textes Schweigen, auch der Lehrer äußert sich nicht weiter dazu.</p>
<p>Was ich vielleicht noch erwähnen sollte: Besagter Film wurde in unserer Klasse bereits als Ergänzung zum Tagebuch der Anne Frank geschaut. Dadurch, dass wir den Film nun auch in unserem Mischkurs in Religion anschauten, fiel mir auf, dass im Deutschunterricht auf die Darstellung folgender Filmszenen verzichtet wurde: Anne erforscht sich mit dem Handspiegel. Anne und Margot sprechen über die Menstruation. Anne wird mit Peter intimer. Anne gelangt ins Konzentrationslager.</p>
<p>Interessant, wo die Prioritäten gesetzt wurden, oder?</p>
<p>Es geht nicht darum, dass wir immer und überall über Sex, Sexualität und Identifikation reden. Es geht darum, dass wir dann über diese Themen können, wenn es angemessen und nötig wäre.</p>
<p>Auch sollten wir nie vergessen, dass auch Lehrer*innen nur Menschen sind. Und genau deshalb ist es wichtig, dass wir als Schüler*innen weiterhin unsere Meinung vertreten und verteidigen. Denn selbst wenn unsere Lehrer*innen Vieles anders sehen, als wir selbst, ist es umso relevanter, dass wir zu uns stehen, marginalisierte Gruppen verteidigen und Contra geben.</p>
<p>Wir müssen im Diskurs bleiben und sollten uns keinesfalls verschließen. Konstruktiver Austausch ist eine Grundlage für ein friedliches Zusammenleben und so kann es auch nicht schaden, sich mit der Gegenseite auseinanderzusetzen.</p>
<p>Es läutet zur Pause.</p>
<p>Ich verabschiede mich vom Lehrer, verlasse den Raum und übrig bleiben drei zentrale Fragen:</p>
<p>• Wieso fällt es uns schwer, über Tabus zu sprechen und Grenzen zu überwinden, die uns doch zu mehr Akzeptanz verhelfen würden?</p>
<p>• Was hat Religion mit alledem zu tun?</p>
<p>• Was habe ICH beizutragen?</p>
<p>Ich gehe über die Türschwelle raus in den Flur und übrig bleibt:</p>
<p>Leere.</p>
<p>(PS: Für die positiven Vibes eines jeden Textes möchte ich an dieser Stelle noch mal den seit 2011 bestehenden Ausdruck ,,Vulvina“ feiern und den Buchtipp ,,Sie hat Bock“ von Katja Lewina in die Welt raussenden. Habt einen schönen Tag!)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Bedürfnis</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/02/das-beduerfnis/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2021/02/das-beduerfnis/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 07:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=12752</guid>

					<description><![CDATA[Wir freuen uns heute über den 2. Teil des Textes von Story Teller-Autor Peter Burhorn, der über Männlichkeit, Behinderung, Diskriminierung und Sex philosophiert und dabei kein Blatt vor den Mund nimmt. Das ist toll, denn über all diese Themen &#8211; und auch die Kombination aus ihnen &#8211; sollten wir dringend mehr sprechen! Viel Spaß beim]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir freuen uns heute über den 2. Teil des Textes von Story Teller-Autor Peter Burhorn, der über Männlichkeit, Behinderung, Diskriminierung und Sex philosophiert und dabei kein Blatt vor den Mund nimmt. Das ist toll, denn über all diese Themen &#8211; und auch die Kombination aus ihnen &#8211; sollten wir dringend mehr sprechen! Viel Spaß beim Lesen.</strong></p>
<p><span id="more-12752"></span></p>
<p>Das Bedürfnis nach Sexualität hat doch fast jede Existenz auf Erden, würde ich behaupten.</p>
<p><b>Sexualbegleiterinnen für Menschen mit Behinderung</b><br />
&#8230;. sollte eigentlich ein gar nicht so außergewöhnliches Thema sein.<br />
Ich habe bei Google gesucht, was Sexualbegleiterinnen machen und wie sie sich mit dem Thema beschäftigen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Was die Botschaft ist: Viele machen den Job aus Liebe und Interesse. Bei den Sexualbegleiterinnen ist das Wort „Tabu“ ein Tabu.<br />
Für Sexualbegleiterinnen gilt: Behinderte sind selbstverständlich. Und das finde ich menschlich!<br />
Ihre Dienstleistung ist geradezu eine schätzende und innovative Dienstleistung: was Schönes aus einem wichtigen Bedürfnis zu machen.</p>
<p>Ich bin Insider. Ich kenne eine Sexualbegleiterin, die ist ganz nett, die lebt in Hamburg. Sie beschäftigt sich mit dem Thema „Liebe mit Behinderung“ und zieht sich außerdem gegen einen bestimmten Preis für Behinderte aus. Sie meint, dass Sex kein Tabu für Behinderte ist, sondern für alle Menschen gleich wichtig.<br />
Sie ist eine außergewöhnliche Frau.<br />
Was ich als Mann für Fragen an sie hätte:<br />
Was würden Sie anderen Frauen mit auf den Weg geben?<br />
Gibt es Wege für Frauen, Behinderten mal nicht aus dem Weg zu gehen?<br />
Was sollen diese hohen Ansprüche?<br />
Oder: Was zählt wirklich am Menschen?<br />
Warum ist Sex mit Behinderten allgemein ein Tabu?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Warum können sich Frauen nicht auf jemanden wie mich einlassen?<br />
Mit Handicap kann es auch eine schöne Beziehung werden. Viele unterschätzen meine Qualitäten. Viele denken vielleicht auch, mir ginge es nur um Sex, Tag und Nacht und jede Sekunde. Klar ist das wichtig. Aber ich weiß auch, dass Kultur ein riesiges Universum ist. Es gibt viele Themen, Bücher, Musik und Politik. Ich kann stundenlang fachsimpeln.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich habe oft das Gefühl, ich werde von den Frauen falsch bewertet.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Gibt es auf der Welt noch Frauen ohne Ansprüche &#8230;<br />
oder Frauen, denen Äußerlichkeiten nicht wichtig sind?</p>
<p>Ich bin schon mein ganzes Leben im Sex-Liebes-Lockdown.<br />
Durch meine Behinderung.<br />
Ich wünsche mir eine Frau. Hast Du Tipps?<br />
Und: Wie selbstverständlich ist denn für Dich Sex?</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Solltest du den ersten Teil des Textes verpasst haben, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2021/01/alle-menschen-sind-selbstverstaendlich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier entlang</strong></a>!</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Alle Menschen Sind Selbstverständlich!</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/01/alle-menschen-sind-selbstverstaendlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2021 07:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Kombination &#8222;Behinderung und Sexualität&#8220; ist in unserer Gesellschaft traurigerweise noch immer ein ziemliches Tabuthema. Aber Peter Burhorn, Autor von den Story Tellern, schreibt darüber! Wir freuen uns sehr, euch heute seinen Text präsentieren zu dürfen. Mutig, ehrlich und direkt philosophiert er darin über Männlichkeit, Behinderung, Diskriminierung und Sex. Viel Spaß beim Lesen! Was genau]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Kombination &#8222;Behinderung und Sexualität&#8220; ist in unserer Gesellschaft traurigerweise noch immer ein ziemliches Tabuthema. Aber Peter Burhorn, Autor von den Story Tellern, schreibt darüber! Wir freuen uns sehr, euch heute seinen Text präsentieren zu dürfen. Mutig, ehrlich und direkt philosophiert er darin über Männlichkeit, Behinderung, Diskriminierung und Sex. Viel Spaß beim Lesen!</strong></p>
<p><span id="more-12733"></span></p>
<p>Was genau ist das &#8211; Männlichkeit? Für mich bedeutet Männlichkeit: mit Selbstbestimmtheit im Leben zu stehen, Dinge zu machen, die ich früher nicht gemacht habe, mir nicht mehr von Anderen reinquatschen lassen, einen eigenen Weg einschlagen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Durch mein kindliches Aussehen ist mir leider das Erwachsenen-Leben verhagelt. Die Welt will nicht wahrhaben, dass ich innerlich erwachsen bin. Nur äußerlich habe ich tagein tagaus mit Missverständnissen zu kämpfen. Ich wäre in der Welt gern als männlich akzeptiert. Nur fehlt bei mir leider zu viel. Bei mir hat die Natur einen ganz anderen Verlauf genommen, und es fällt mir schwer mich damit abzufinden.<br />
Ich würde im Leben gern noch viele Dinge erreichen und verwirklichen. Aber meine Natur ärgert mich.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><b><i>Ich will ernst genommen werden</i></b><br />
Ich möchte auch gern ernst genommen werden und vorwärtskommen wie alle anderen. Es gibt Plattformen im Internet, die mir gut tun, weil ich sehe, es gibt andere Menschen wie mich, die in den sauren Apfel beißen müssen und bei denen es nicht läuft. Wenn ich Gleichgesinnte kennenlerne, gibt mir das Selbstvertrauen.</p>
<p><b>Gibt es Gleichgesinnte?</b><br />
Wenn ich mich im Zug oder in der Bahn hinsetzen möchte, habe ich schon oft erlebt, dass Frauen sich geradezu weigerten, dass ich mich neben sie setze.<br />
Ich wüsste gern, was andere Behinderte mit ihren nervigen Schicksalen durchmachen müssen. Ich wüsste gern, wo ich mich an Gleichgesinnte wenden kann. Jeder hat seine eigene Story.<br />
Ich finde es diskriminierend, wenn manche Leute von vornherein Menschen wie mich nicht neben sich sitzen lassen wollen.<br />
Mich interessiert, ob andere Behinderte diese Diskriminierung oder andere Formen auch kennen. Wie geht es Anderen in dieser Situation?<br />
Ich habe manchmal das Gefühl, für Behinderte ist es chancenlos auf der Erde.<br />
Hallo, hallo! Mich würde wirklich interessieren, ob es Kollegen auf der Welt gibt, die eine ähnliche Behinderung haben wie ich und Ähnliches durchmachen?! Ich habe eine Schluckstörung und eine helle Stimme. Es gibt auch andere Dinge, die ich gar nicht schaffe wegen meinem speziellen Syndrom. Oft werde ich darum nervig angemacht. Und ich habe keine Chance bei Frauen. Wo gibt es Gleichgesinnte, die wie ich ständig sexuell enthaltsam sein müssen?<br />
Ich würde gern zu einer Aufsteh-Demo für sexuelle Rechte trotz Behinderung. Ich würde auch dazu aufrufen. Nur weiß ich nicht, wie ich dieses pikante Thema an die Öffentlichkeit bringen kann. Es gehört viel Mut dazu. Es ist ein Tabu-Thema. Aber es ist doch wichtig Flagge zu zeigen!</p>
<p><b>Diskriminierend</b><br />
Den Satz BEHINDERTE HABENS SCHWER finde ich voll diskriminierend und daneben. Als ob der Satz es auf Behinderte abgesehen hat.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Mein Ziel ist es jeden Tag genau das krasse Gegenteil zu verwirklichen.<br />
Ich will erreichen, dass man als behinderter Mensch nicht falsch dargestellt wird. Vielleicht ist das Leben mitunter gar nicht so schwer mit Behinderung.<br />
„Behinderte haben’s schwer“ ist zwar gutmütig gemeint. Aber ist es nicht wichtig, dass alle Menschen gleichbehandelt werden?<br />
Wenn Menschen so unterschiedlich zugeordnet werden, bekomme ich immer die Krise. Für Mich Sind Alle Menschen Selbstverständlich!</p>
<p><b>Gern behindert</b><br />
Im Nachhinein bin ich gern behindert. Behindert steht für Vernünftigkeit. Was ist so wichtig am gesunden Menschen? Der Tag kann auch im Leben mit Behinderung Spaß machen, wie ich beobachtet habe. Ich habe besonderen Lebensmut und Kampfgeist. Gesunde Menschen können noch gieriger sein, gehört auch zu meinen Erkenntnissen. Ich habe goldene Geduld. Man kann mit dem Leben nichts verkehrt machen, wenn man den Glauben hat, in allen Höhen und Tiefen, dass immer einer für einen da ist.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Weitere Texte und Beiträge von den Story Tellern findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/story-teller/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a>.</li>
</ul>
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		<title>GRRRLs Voice kommentiert: Lu Likes über sexuelles Selbstbewusstsein</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/12/grrrls-voice-kommentiert-lu-likes-ueber-sexuelles-selbstbewusstsein/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[GRRRLs Voice of HeRoes Duisburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2020 07:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[Unsere tolle Redaktionsgruppe GRRRLs Voice of HeRoes Duisburg hat sich gemeinsam ein YouTube-Video von Lu Likes angesehen und es für uns und für euch kommentiert. Ihre Gedanken, ihre Meinung, ihre Ideen und auch Verbesserungsvorschläge dazu präsentieren wir euch heute. Mehr dazu: Hier haben die GRRRLs ein weiteres Video von Lu Likes kommentiert. Und hier kommt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unsere tolle Redaktionsgruppe GRRRLs Voice of HeRoes Duisburg hat sich gemeinsam ein YouTube-Video von Lu Likes angesehen und es für uns und für euch kommentiert. Ihre Gedanken, ihre Meinung, ihre Ideen und auch Verbesserungsvorschläge dazu präsentieren wir euch heute.</strong></p>
<p><span id="more-12652"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/03/grrrls-voice-kommentiert/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Hier haben die GRRRLs</strong></a> ein weiteres Video von Lu Likes kommentiert.</li>
<li>Und hier kommt ihr direkt zum <a href="https://www.youtube.com/channel/UCMh8IaiFs4iI3K2nWB_j-9g" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Youtube-Kanal von Lu Likes</strong></a>.</li>
</ul>
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		<title>Liebe, Sex, Familie – über was unsere Jugend zu wenig Bescheid weiß </title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/06/liebe-sex-familie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lilith]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2020 07:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie steht es eigentlich um die sexuelle Aufklärung von Jugendlichen? Im Jahr 2020 könnte man doch meinen, dass es da einigermaßen fortschrittlich vonstatten geht, oder nicht? Unsere Autorin Lilith hat sich mit einigen Studien aus den vergangenen Jahren auseinandergesetzt und sich so ihre Gedanken dazu gemacht. Hier lest ihr ihren Text: Ein Mann liegt auf]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie steht es eigentlich um die sexuelle Aufklärung von Jugendlichen? Im Jahr 2020 könnte man doch meinen, dass es da einigermaßen fortschrittlich vonstatten geht, oder nicht? Unsere Autorin Lilith hat sich mit einigen Studien aus den vergangenen Jahren auseinandergesetzt und sich so ihre Gedanken dazu gemacht. Hier lest ihr ihren Text:</strong></p>
<p><span id="more-12226"></span></p>
<p>Ein Mann liegt auf dem Rücken auf einem Steinboden. Den linken Ellenbogen hat er aufgestützt. Sein Kopf kann der Betrachter im Profil erkennen. Sein rechter Arm ist nach vorne gestreckt. Er greift damit die Schultern einer Frau, die über ihm liegt und ihm zulächelt. Beide sind nackt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Diese Darstellung auf einer Vase aus dem frühen Griechenland ist keine Seltenheit. Sexualität unzensiert dargestellt auf Gefäßen, Tellern und in Form von Statuen. Ob gleichgeschlechtlich oder mit Tieren – alles schien gemalt werden zu dürfen. Heute traut man sich kaum noch solche Szenarien in Biologiebüchern abzudrucken – und im Internet erhält man bei der Bildersuche mit dem Stichwort Sex ein Raster aus 95% „Nicht-Jugendfrei“ Angaben. Doch – wenn all das nicht für die Jugend geeignet ist – wie soll man nach dem Jugendalter auf einmal wissen, wie mit der Fülle an sexuellen Darstellungen umzugehen ist? Denn nur weil man darüber schweigt, bedeutet es nicht, dass Sexualität in der heutigen Gesellschaft keine Rolle mehr spielt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><b>Ein Drittel verhütet nicht regelmäßig</b></p>
<p>Eine Studie, die gemeinsam von Jugend gegen AIDS e.V. und LOVOO 2016 durchgeführt wurde, zeigt Missstände in der sexuellen Aufklärung Jugendlicher auf. Ein Drittel der 2500 Teilnehmenden mache sich vor und bei dem Geschlechtsverkehr keine Gedanken über sexuell übertragbare Krankheiten und 20% der Männer nahmen eine potentielle Vaterschaft wissentlich in Kauf. Ein Bewusstsein für Risiken fehle in vielen Fällen. Jeder vierte Befragte gab an, keinen Ansprechpartner zu haben, um über Themen, die Sexualität betreffen, sprechen zu können. Darunter leidet nicht nur die Sicherheit bei sexuellen Kontakten sondern auch das Selbstbewusstsein der Individuen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Auch die US-Amerikanische Journalistin Peggy Orenstein befasst sich mit diesem Thema. In ihrem Buch „Girls &amp; Sex. Was es bedeutet, in der Gesellschaft von heute erwachsen zu werden“ verarbeitet sie die Antworten von 70 Mädchen und Frauen im Alter von 15-20 Jahren.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><b>Mädchen – das besonders betroffene Geschlecht?</b></p>
<p>Immer noch gelten Mädchen mit mehreren Sexualpartnern als Schlampen, während das andere Geschlecht mit der Quantität an Kontakten angibt. Auch sexuelle Belästigung, selbst in der Schule, sei für Mädchen wohl deutlich häufiger als für ihre Mitschüler. Eine mangelnde Thematisierung von Sexualität und dem Umgang mit dem eigenen Körper führe auch zu einer hohen Anzahl an versandten Nacktfotos und dem Konsum von Pornographie. 40% der Jugendlichen im Alter von 10-17 kämen mit diesen Elementen in Kontakt. Gefährlich sei, dass das Gesehene zunehmend als normal eingestuft würde – schließlich fehle die realistische Referenz.</p>
<p>Erschreckend nimmt die Autorin auch wahr, dass die Hälfte der Befragten bereits Erfahrung mit Nötigung bis hin zu Vergewaltigung machen musste. Auch, dass von 70 Umfrageteilnehmerinnen nicht mehr als zwei mit ihren Eltern über das Thema gesprochen haben, ist beunruhigend. Die Bildung kommt heutzutage also weder aus der Schule noch von zu Hause.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Mitarbeiter des Fachverbands für Familienplanung, Sexualität und Sexualpädagogik in Deutschland bestätigen, dass diese Situation kein rein US-amerikanisches Phänomen darstellt. In Anbetracht ihrer Erfahrungen aus den Beratungen, seien die Ergebnisse der Untersuchung gut auf die Bundesrepublik übertragbar.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><b>Es fehlt an allen Ecken und Enden an Ansprechpartnern</b></p>
<p>Selbst bei den Fachexperten wird selten Rat gesucht. Dies erkannte auch das Universitätsklinikum Bonn, das bereits 2005 im Kongress „Sexualität und Identität“ Ärzte und Psychologen an einen Tisch holte. &#8222;Das Thema Sexualität sollte in der Arzt-Patienten-Beziehung endlich aus der Tabuzone heraus. Denn um dem Betroffenen helfen zu können, müssen Ärzte das meist vielschichtige Problem aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten&#8220;, äußert sich Professorin Dr. Anke Rohde, Leiterin der Gynäkologischen Psychosomatik an der Universitäts-Frauenklinik.</p>
<p>Eine 2010 erschienene Studie des Instituts für Demoskopie zur „Gesprächskultur Deutschlands“ zeigt sogar auf, dass das Thema Sex immer mehr tabuisiert wird – ohne Anzeichen auf eine Entspannung. Selbst Filme wie „Fifty Shades of Grey“ führen nicht zu einer Öffnung der Gesellschaft, sondern eher zu noch mehr Schweigen im persönlichen Gespräch.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Internetseiten wie meinTestgelände sind die Ausnahme, die die Regel bestätigen. Wir brauchen mehr von derartigen Initiativen<span class="Apple-converted-space"> – </span>und mehr mutige Individuen, die das Thema immer wieder ins Gespräch bringen – ohne Scham und Pein. Nur so können wir einen offenen und sicheren Umgang mit Sexualität fördern.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr Texte von Lilith findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/lilith/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a>.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Verhütung – Männer- oder Frauensache?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/11/verhuetung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Nov 2019 07:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
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		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Thema Verhütung ist quasi ein Dauerkonflikt. Verständlich! Immerhin gibt es für Menschen mit Uterus eine ganze Reihe an Möglichkeiten, die jedoch teuer, schmerzhaft und unangenehm sein können, und für Menschen mit Penis gibt es, nun ja: Kondome. Ist das wirklich alles? Wer ist denn jetzt verantwortlich? Wie lässt sich das klären? Florian hat für]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Thema Verhütung ist quasi ein Dauerkonflikt. Verständlich! Immerhin gibt es für Menschen mit Uterus eine ganze Reihe an Möglichkeiten, die jedoch teuer, schmerzhaft und unangenehm sein können, und für Menschen mit Penis gibt es, nun ja: Kondome. Ist das wirklich alles? Wer ist denn jetzt verantwortlich? Wie lässt sich das klären? Florian hat für uns darüber nachgedacht und folgenden Text geschrieben.</strong></p>
<p><span id="more-11889"></span></p>
<p><em>„Ihr wollt reinstecken, also seid ihr auch verantwortlich!“</em></p>
<p>So in etwa kann ein Argument in der von Sexismus geprägten Debatte um Verhütung aussehen, und das ist gar nicht mal so falsch, finde ich. In dieser Debatte stecken viele Emotionen und Erfahrungen, welche einen gemeinsamen Nenner oft unmöglich machen. Aus meiner Sicht liegt die Verantwortung bei beiden Akteuren des Aktes. Grundsätzlich finde ich, dass es der Mann einfacher hat, schnell und effektiv zu verhüten, da Kondome schnell drauf sind und Schutz bieten, wenn man nicht grade fantasievolle Rammbockspiele mit der Wand spielt. Frauen gefährden ihre Gesundheit, indem sie die Pille nehmen, oder müssen Schmerzen ertragen, wenn sie sich Spiralen einsetzen lassen.</p>
<p>Auf der anderen Seite gibt es bei Kondomen keine Garantie für vollkommene Sicherheit und einige Menschen reagieren sogar allergisch auf die Inhaltsstoffe der Kondome. Auch finden einige Paare das Gefühl der Kondome schlecht, es macht ihnen schlichtweg keinen Spaß mehr. „Joa, dann muss die Frau halt verhüten“, mag sich der eine denken, aber nein. Eine weitere Möglichkeit wäre ein operativer Eingriff im Genitalbereich des Mannes. Nein, ich rede nicht von Kastration, sondern von einer Vasektomie. Dabei werden die Samenleiter durchtrennt, wodurch Spermien keine Möglichkeit mehr haben im Ejakulat des Mannes zu landen. Das schreckt natürlich ab, lässt sich aber auch wieder rückgängig machen. Leider ist dennoch nicht garantiert, dass man wieder komplett fruchtbar ist, und eine Operation kostet bis zu 500€, was sich nicht jeder leisten kann. Zwei Verhütungsmethoden für den Mann sind kein Vergleich zu der Vielfalt von Möglichkeiten, die es bei Frauen gibt. Verschiedene Institute der Welt forschen und arbeiten aber auch schon an einer Hormonpille für den Mann, mit bisher kleinen Erfolgen.</p>
<p>Hier eine Liste von Möglichkeiten für die Frau: die Antibabypille, Minipille, Dreimonatsspritze,Verhütungsring, Hormonimplantate, Verhütungspflaster, Kupferspiralen, Kupferketten oder auch Hormonspiralen. Das ist eine verdammte Menge, aber jede hat ihre eigenen Tücken, da sie direkten Einfluss auf den Körper und den Hormonhaushalt ausüben. Es gibt keine perfekte Lösung beim Thema Verhütung, und auch wenn es für Frauen weit mehr Verhütungsmethoden gibt als für Männer, schiebt das die Verantwortung nicht komplett zu den Frauen. Wie gesagt, beide Akteure des Aktes sind verantwortlich für ihr Wohl und ihre Zukunft. Paare sollten sich absprechen, Erfahrungen teilen und für sich einen Weg finden, wie sie verhüten wollen und gegenseitig darauf achten, dass die Bedingungen auch erfüllt sind. Meine bevorzugte Methode ist das Kondom, da meine Freundin schlechte Erfahrungen mit der Pille gemacht hat. Klar ist es schöner ohne, aber für ihre Gesundheit gehe ich gerne Kompromisse ein. Wir achten beide darauf, dass immer ein kleiner Vorrat vorhanden ist und das macht schonmal viel aus.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Wie ist das eigentlich, wenn man <a href="https://www.meintestgelaende.de/2019/04/ueber-sex-reden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>als Frau offen über Sex reden</strong></a> möchte?</li>
<li>In diesem Video erklärt Adrian den <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/09/gute-vs-schlechte-anmache-darauf-kommts-an/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Unterschied zwischen guter und schlechter Anmache</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Mein Körper, mein Recht</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/04/mein-koerper-mein-recht/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2018/04/mein-koerper-mein-recht/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Memo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2018 07:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[Rechte und konservative Kräfte wie die AfD oder die „besorgten Bürger“ warnen davor, Kinder mit Fragen von Sexualität und Köperlichkeit in Kontakt zu bringen: Das schade der kindlichen Entwicklung. Was aber passiert, wenn Sexualität und körperliche Nähe zwischen sich liebenden Menschen von klein auf als verboten und etwas Unmoralisches vermittelt werden, das beschreibt unser Autor]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rechte und konservative Kräfte wie die AfD oder die „besorgten Bürger“ warnen davor, Kinder mit Fragen von Sexualität und Köperlichkeit in Kontakt zu bringen: Das schade der kindlichen Entwicklung. Was aber passiert, wenn Sexualität und körperliche Nähe zwischen sich liebenden Menschen von klein auf als verboten und etwas Unmoralisches vermittelt werden, das beschreibt unser Autor Memo eindrücklich in seinem Gedicht. Wie soll – so fragt er – ein Kind Sexualität lernen, wenn sie doch von Anfang an versteckt werden muss?</strong></p>
<p><strong style="font-size: 1.14285rem;"><span id="more-10506"></span></strong></p>
<p>Es wird dir beigebracht, mit viel Druck und Schmerz, schon in der Kindheit fängt es an.<br />
Das Konzept der Unreinheit wird dir vorgeworfen, es gibt etwas schlechtes an dir&#8230;<br />
Etwas, was im verborgenen bleiben muss und nicht an die Öffentlichkeit darf.<br />
Unter keinen umständen&#8230;!!!!</p>
<p>Was mag es nur sein? Und spricht man hier wirklich von einem Wir?</p>
<p>Als Mann lebst du es nach Lust und Laune aus, es ist alles gut,<br />
wenn du es heimlich tust!</p>
<p>Als Frau schaust du nur drauf,<br />
du bist Verdorben und man nutzt es oft nur aus.<br />
Wichtig ist die Sexualität! Doch wer bringt sie dir bei? Geht das so leicht?<br />
Es fühlt sich an wie ein innerlicher Schrei…..<br />
Viele Fragezeichen stellt man sich schon, auch als Kind,<br />
Ein Kuss, eine Umarmung das sieht man alles, aber dennoch bleibst du blind.</p>
<p>Ich kenne viele Situationen, in denen ich mich zurückziehen musste, weil im Fernsehen etwas „obszönes“ lief. Ein Kuss im Fernsehen von Disney Figuren und die Welt ging unter, dies fing leider schon alles in frühen Jahren an&#8230; Ist die Serie nicht für Kinder und was war so schlimm daran?</p>
<p>Liebe war ein Tabu in unserem Elternhaus,<br />
schlecht war diese, sogar zwischen Minnie und Micky Maus.<br />
Es wurde mir verboten! Es war falsch!<br />
Dies ist mein Werdegang….<br />
Jegliche Harmonie und Gefühl zwischen Frau und Mann war nicht richtig,<br />
Natürlich ist Verantwortung und Schutz wichtig,<br />
leider gab es weder das eine noch das andere bei mir,<br />
Aufklärer waren Google, YouTube und natürlich auch Ihr…!<br />
Was macht es mit uns wenn wir keine Liebe sehen und spüren dürfen,<br />
wenn alles geprägt ist mit Schuld und Vorwürfen…<br />
Was passiert mit uns wenn jeder Kontakt verboten wird?<br />
Was ist, wenn dieses Gefühl in uns wirklich stirbt?<br />
Ist es schlecht verliebt zu sein? Ich bin verwirrt,<br />
und das schlimme daran, es wird oft mit Religiösität legitimiert.<br />
Wenn alles schlecht ist, wie wachsen wir auf?<br />
Wie sind wir im Jugendalter dann drauf?</p>
<p>Jede Berührung wird sexualisiert, Kommunikation streng bewacht.<br />
„Ich darf nicht mit dir reden, du bist ein Mann“ oder „eine Frau“                                                                                               „Die Kinder sollten nicht zusammen spielen, Mädchen spielen mit Mädchen und Jungs mit Jungs. Sonst gewöhnen sie sich noch daran“???</p>
<p>An was bitte??<br />
AN WAS GEWÖHNT MAN SICH???</p>
<p>Ich hatte keine Aufklärung, nichts von meinen Emotionen war natürlich, es durften auch keine Fragen gestellt werden, jeglicher Gedanke über meine Sexualität war begleitet von Schuldgefühlen. Mein Umfeld verteufelte alles, was auch nur in die Richtung ging.</p>
<p>Eine Beziehung zu haben,<br />
gleicht der Flucht vor dem Gesetz, kam es raus, wurdest du gehetzt,<br />
nichts mehr an dir wurde geschätzt,<br />
und man warf dir vor du hättest geketzt!<br />
Es soll nicht sein, Selbstbestimmung über deinen Körper gab es nie,<br />
man entschied über dich, wie ein Vieh.<br />
Du wächst heran und kommst in die Pubertät, du hast keinen zum Reden und keinen, der dir etwas erzählt.<br />
Alleine stehst du geplagt von Schuldgefühlen. Du darfst nicht lieben,<br />
es wurde für dich so entschieden,<br />
tatest du es doch, wurdest du gemieden.<br />
Ich frage mich, warum wurde Sexualität so verteufelt, warum durfte man nicht darüber sprechen?<br />
ist es nicht normal und angeboren?<br />
warum tat jeder so als wäre man besessen?<br />
Als hätten meine Eltern ein Herz aus Stein, und waren nie verliebt und hätten alles in sich verloren.</p>
<p>Maschinell klingt dieses konservative Gerüst und genährt aus einer riesen Heuchelei.<br />
Ein Geltungsanspruch wird erhoben und begründet auf der Stärke des Patriacharts.<br />
Aufgebrechen muss man diese Wand der Ungerechtigkeit, es führt kein Weg daran vorbei. Letztendlich sind wir alle eigene Persönlichkeiten mit einem eigenen Willen.<br />
Die eigene Sexualität darf man nicht verbergen, das gehört nämlich zu unserer Persönlichkeit,<br />
vielmehr sollten wir diesen natürlichen Drang nach Aufklärung versuchen best möglichst zu stillen.<br />
Dies ist ein wichtiger Schritt im Streben nach unserer eigenen Freiheit&#8230;&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Im Couch-Plausch geht es darum, als <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/01/als-frau-offen-ueber-sex-reden/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Frau offen über Sexualität zu sprechen</strong></a>.</li>
<li> <span style="font-size: 1.14285rem;">Was passiert, wenn Jungs sich gegenseitig davon überzeugen wollen, dass sie mit Sexualität locker umgehen können, zeigen die HeRoes in ihrem Video „<a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/12/was-laberst-du/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Was laberst du</strong></a>?“ </span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wem gehört deine Schönheit?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/02/wem-gehoert-deine-schoenheit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anonymus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2017 08:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Geflüchtete]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[Dieser Text unserer Redaktionsgruppe Anonymus beschreibt das Spannungsfeld zwischen pauschalen Zuschreibungen an &#8218;arabisch aussehende&#8216; junge Männer und der Lebensrealität eines jungen Mannes, der keinerlei körperliche Erfahrungen mit Mädchen hat &#8211; weshalb ihn die nonverbalen Zeichen und die Ablehnung besonders schwer treffen. Ich war mit dem Zug unterwegs zu einem Projekt. Ein Mädchen saß schon vor mir]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dieser Text unserer Redaktionsgruppe Anonymus beschreibt das Spannungsfeld zwischen pauschalen Zuschreibungen an &#8218;arabisch aussehende&#8216; junge Männer und der Lebensrealität eines jungen Mannes, der keinerlei körperliche Erfahrungen mit Mädchen hat &#8211; weshalb ihn die nonverbalen Zeichen und die Ablehnung besonders schwer treffen.</strong></p>
<p><span id="more-8593"></span></p>
<p>Ich war mit dem Zug unterwegs zu einem Projekt. Ein Mädchen saß schon vor mir im Zug und daneben mein Kollege. Sie haben über unsere Arbeit diskutiert. Dann, in einem Augenblick, habe ich gesehen, dass sie ihren Rock auf ihrem Bein heruntergezogen hat, so dass ich nicht so viel von ihrem Bein zu sehen bekam. Ich habe zu meinem Kollegen gesagt: ich gehe zu einem anderen Platz und setze mich dorthin!</p>
<p>Mein Kollege hat über unsere Arbeit mit ihr ein bisschen gesprochen und diskutiert!</p>
<p>Endlich erreichen wir Bremen, alle sind ausgestiegen und mein Kollege ging mit dem Mädchen. Ich habe gefragt: ist sie mit uns in dem Projekt? Er hat ja gesagt.</p>
<p>Einen Bus und dann eine Straßenbahn später waren wir in einer schönen Straße, auf beiden Seiten Kunst und Galerien und farbige Gemälde und alles war schön. Wir erreichten eine Galerie, es gab ein Interview in einem Café und dann zeigte ein Künstler seine Kunstwerke.</p>
<p>Das Mädchen war ohne Mantel und hatte kein Problem damit und war zufrieden mit ihrem kurzen Rock in der Galerie. Ich habe mir gedacht, dieses Mädchen hat sich mit ihrem kurzen Rock geschämt, als ich vor ihr im Zug gesessen habe und jetzt ist sie ganz fröhlich in einer warmen Atmosphäre mit dem Künstler!</p>
<p>Schade! Ihre Schönheit gehört nur dem Künstler und nur ihr Schämen gehört zu mir, ich habe mit selber gesagt. Ich wollte nichts von ihr, aber was habe ich jetzt bekommen? Ein schlimmes Signal ohne dass ich ein Signal schicke!</p>
<p>Glaub mir, bis heute ich weiß nicht was das ganz genau ist! Ich meine Sex! Keine Erfahrung!</p>
<p>Ich habe noch kein Mädchen geküsst, keine Mädchen berührt.</p>
<p>In meiner Kultur Leute treffen nicht einfach zueinander!</p>
<p>Ich will nicht so zu Mädchen gucken und sie damit schädigen. Mein Leben und ich leben mit einem sehr großen Selbstbewusstsein und Verantwortlichkeit und ich will nicht mit irgendjemand sprechen, die das nicht will.</p>
<p>Ich weiß nicht, ich gebe dir im nächsten Text einen Vorschlag, vielleicht unsere Schönheit hilft uns! Oder wem gehört deine Schönheit! Ich gebe allen später einen Vorschlag – einen guten Vorschlag!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Beim Redaktionstreffen der HeRoes und queerblick wurde über Antirassismus und Anti-Homofeindlichkeit gesprochen. <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/10/heroes-meet-queerblick-part-1/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Hier</strong></a> gibt&#8217;s einen Einblick.</li>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/06/schwarzkopf/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>&#8222;Schwarzkopf&#8220;</strong></a>, ein Text über die Erfahrungen als männlicher Geflüchteter.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Was laberst du?!</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/12/was-laberst-du/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HeRoes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2016 08:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Jungenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[Freundin, Sex und warum bei mir sowieso alles läuft! Die HeRoes zeigen hier wunderbar, warum ein bisschen weniger harte Schale richtig gut ankommt! Mehr dazu: Ehrliche Beats von Oemer der HeRoes im Rap Song: Fresskicks! Die Top 5 der nervigsten Sprüche für Menschen mit Migrationsvordergrund von den HeRoes]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Freundin, Sex und warum bei mir sowieso alles läuft! Die HeRoes zeigen hier wunderbar, warum ein bisschen weniger harte Schale richtig gut ankommt!</strong><span id="more-7590"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Ehrliche Beats von Oemer der HeRoes im Rap Song: <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=77iDamgKiE0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fresskicks!</a></span></li>
<li>Die Top 5 der nervigsten Sprüche für Menschen mit <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/06/top-5-die-nervigsten-sprueche-fuer-menschen-mit-migrationsvordergrund/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Migrationsvordergrund von den HeRoes</a></span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gute vs. schlechte Anmache: Darauf kommt’s an!</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/09/gute-vs-schlechte-anmache-darauf-kommts-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2016 08:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2016]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf dem #Gelände2016 haben wir Adrian gefragt, was für ihn eine gute Anmache ausmacht. Fazit: Nett angesprochen werden ist toll, körperliche Übergriffigkeit von Frauen hingegen gar nicht&#8230; Mehr dazu: Wie Flirten funktioniert, erklären die story-teller in Frauen, Männer, Sommer. Weil ich sie respektiere, liebt sie mich: Wie die Heroes das Herz von Frauen erobern, seht]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf dem #Gelände2016 haben wir Adrian gefragt, was für ihn eine gute Anmache ausmacht. Fazit: Nett angesprochen werden ist toll, körperliche Übergriffigkeit von Frauen hingegen gar nicht&#8230;</strong></p>
<p><span id="more-7296"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Wie Flirten funktioniert, erklären die story-teller in <u><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/08/frauen-maenner-sommer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frauen, Männer, Sommer</a></u>.</li>
<li><u><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/03/weil-ich-sie-respektiere-liebt-sie-mich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weil ich sie respektiere, liebt sie mic</a>h</u>: Wie die Heroes das Herz von Frauen erobern, seht ihr hier.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der TRACK, ein Ort für Identität und Sexualität</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/01/der-track-ein-ort-fuer-identitaet-und-sexualitaet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Aminta]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2016 08:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Bisexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbisch]]></category>
		<category><![CDATA[Schwul]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[trans*]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Ort für die eigene Identität und Sexualität. Der offene Jugendtreff TRACK e.V. ist eine Jugendeinrichtung für lesbische, schwule, bi &#8211; und transsexuelle Jugendliche im Alter von 14 &#8211; 27 Jahren in Münster. Unsere Autorin Aminta hat sich auf dieser Veranstaltung für den Erhalt dieser Einrichtung eingesetzt und treffend klar gemacht, warum dieser Ort erhalten]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Ort für die eigene Identität und Sexualität. Der offene Jugendtreff TRACK e.V. ist eine Jugendeinrichtung für lesbische, schwule, bi &#8211; und transsexuelle Jugendliche im Alter von 14 &#8211; 27 Jahren in Münster. Unsere Autorin Aminta hat sich auf dieser Veranstaltung für den Erhalt dieser Einrichtung eingesetzt und treffend klar gemacht, warum dieser Ort erhalten bleiben muss.</p>
<p><strong>Aminta:</strong></p>
<p>Ein Ort für die eigene Identität und Sexualität. Der offene Jugendtreff TRACK e.V. ist eine Jugendeinrichtung für lesbische, schwule, bi-und transsexuelle Jugendliche im Alter von 14 &#8211; 27 Jahren in Münster. Unsere Autorin Aminta hat sich auf dieser Veranstaltung für den Erhalt dieser Einrichtung eingesetzt und treffend klar gemacht, warum dieser Ort bleiben muss.</p>
<p>Ich habe das Gefühl, dass, gerade viele Erwachsene und Politiker, nicht verstehen, welche große Bedeutung der Track für die Teilnehmer hat.<br />
Eine Jugendeinrichtung, die dir die Möglichkeit gibt, zu dem zu stehen, wer du bist; die dir die Möglichkeit der Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität und Identität gibt; die gerade für jüngere eine große Wissensquelle ist und für viele ein Zufluchtsort ist, die ist ungemein wichtig.<br />
Der Stellenwert des Tracks ist für viele sehr hoch. Ich bin nicht mehr aus denselben Gründen, wie am Anfang da, denn ich bin mittlerweile „angekommen“. Doch bekomme ich regelmäßig mit, vor allem bei den Jüngeren, dass sie aus den identischen Gründen wie ich da sind und welchen positiven Einfluss der Treff hat.<br />
Aus Unsicherheit wird Selbstbewusstsein;<br />
Aus dem Gefühl alleine zu sein werden neue (gute) Freundschaften.<br />
Uns allen ist bewusst, dass es den Treff in seiner jetzigen Form nächstes Jahr eventuell nicht mehr geben wird. Ich kann Ihnen versichern, dass dies bei einigen zu Tränen und bei vielen zu Wut geführt hat.<br />
Erwachsene treffen mal wieder wirkungsreiche Entscheidungen für die Jugendlichen, ohne, zuminest gefühlt, die jugendliche Perspektive wahrzunehmen.<br />
Ich habe bisher zwei Teamerwechsel miterlebt und weiß, dass tatsächlich einige sehr schlecht damit umgehen können. Doch sollten die jetzigen Teamer wegfallen, und das nur aus finanziellen Gründen, dann würde es einen starken Abfall an der Teilnehmerzahl geben.<br />
Und diese ist so hoch wie nie.<br />
Wir Teilnehmer haben einen persönlichen Bezug zum Track und zu den Teamern, und ich kann Ihnen versprechen: Wir finden einen Weg, dass uns dieser Bezug erhalten bleibt!</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Von hier an nackt</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/07/von-hier-an-nackt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fee]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2015 07:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[Unsere Autorin Fee ist am ersten Juliwochenende beim “Slutwalk München”, einer Demo gegen sexuelle Gewalt und Verharmlosung von Vergewaltigungen, mitgelaufen und hat dort einen starken neuen Text präsentiert. Diesen findet ihr heute auf meinTestgelände.de zum Nachlesen. Alles Schlampen. Auch Mutti, du Hurensohn. oder: Von hier an nackt. Aber das ist dir ja auch wieder nicht recht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Autorin Fee ist am ersten Juliwochenende beim “Slutwalk München”, einer Demo gegen sexuelle Gewalt und Verharmlosung von Vergewaltigungen, mitgelaufen und hat dort einen starken neuen Text präsentiert. Diesen findet ihr heute auf meinTestgelände.de zum Nachlesen.</p>
<p><strong>Alles Schlampen. Auch Mutti, du Hurensohn.<br />
oder: Von hier an nackt. Aber das ist dir ja auch wieder nicht recht.</strong></p>
<p>Was wir sind:<br />
Schlampen. Billige Nutten. Huren. Sünderinnen. Eiskalte Verführerinnen.<br />
oder:<br />
Kinder. Prüde Nonnen. Unreife Früchte. Frustrierte Lesben. Hässlich.</p>
<p>Am Anfang war die Nacktheit,<br />
dann hat Eva den verdammten Apfel gegessen.<br />
Selber schuld.<br />
Seitdem teilen wir uns in Huren oder Heilige,<br />
unsere Körper gehören nicht uns.<br />
Wir sind alle zu fett oder ungesund dünn.<br />
Wenn wir uns morgens anziehen,<br />
dann grundsätzlich falsch<br />
und sowieso nicht für uns, sondern für die Gesellschaft.<br />
Wer das ist?<br />
Männer. Weiße, reiche Männer und alle, die so denken<br />
oder nichts dagegen sagen.</p>
<p>Morgens halb zehn in Deutschland.<br />
Ich trage eine enganliegende, hochgeschlossene Bluse und einen knielangen Rock.<br />
Blicke auf meinen Brüsten,<br />
bisher kein Kommentar.<br />
Und das, obwohl ich Brüste habe.<br />
Glück gehabt.</p>
<p>Unsere Röcke sind zu kurz, Ladies.<br />
Wir verdienen es nicht besser.<br />
Unsere Jeans sind zu eng, meine Damen.<br />
Wir wollen es nicht anders.<br />
Unsere Ausschnitte sind zu tief, Mädels.<br />
Wir lassen den Tätern keine Wahl.<br />
Ein Nein zu wenig, ein Schrei zu leise, ein Rock zu kurz,<br />
eine Tür zu viel geschlossen,<br />
einen Schluck zu tief ins Glas geschaut,<br />
eine Nacht zu freiwillig mitgegangen,<br />
keine Kratzspuren.<br />
Du willst es doch auch.</p>
<p>Abends halb zehn in Deutschland.<br />
Mein Kleid ist bodenlang, meine Schuhe haben Absätze.<br />
Hände auf meinem Rücken,<br />
bisher keine Vergewaltigung.<br />
Und das, obwohl ich Ausschnitt trage.<br />
Verdient hätte ich es ja, denkst du.</p>
<p>Was wir sind:<br />
Schuld. Und zwar immer.<br />
Was auch immer ich trage,<br />
es wird kein Outfit geben, das dir ein Recht nimmt, das du gar nicht hast.<br />
Wie auch immer ich rede,<br />
es wird keine Andeutung geben, die du richtig verstehen könntest,<br />
wenn du nicht zuhörst.<br />
Wie auch immer ich mich bewege,<br />
du wirst die Schuld, die ich nicht habe, niemals von mir nehmen.</p>
<p>Solange Täter bestimmen dürfen, wo die Grenzen liegen,<br />
bleiben wir Opfer.</p>
<p>Das elfte Gebot: Du sollst ganz einfach nicht vergewaltigen.<br />
Hat es leider nicht in den Verhaltenskodex geschafft.<br />
Dafür ein Lexikon für Kleidung der Frauen,<br />
denn Kleider machen Dirnen.<br />
Und mit allem, was wir tragen, sagen wir etwas aus.<br />
Genauer: Wir sagen: Du darfst!<br />
Frauen meinen eh nie, was sie sagen,<br />
Kein Grund auf ein Nein zu hören.<br />
Woher sollte er es denn wissen?</p>
<p>Ist dein Rock zu kurz, bist du selber schuld.<br />
Ist dein Rock zu lang, bist du religiöse Fanatistin.<br />
Trägst du keinen Rock, ist es auch wieder nicht richtig.</p>
<p>Mittags, halb zwölf in Deutschland.<br />
Ich bin nur kurz zum Einkaufen raus, ich trage Jogginghose, Pulli und Pickel.<br />
Hände auf meinem Hintern, Körper an meinem Körper, Lippen in meinem Gesicht.<br />
Bisher keine Erfüllung des Tatbestands.<br />
Dabei sollte ich froh sein, so wie ich aussehe.<br />
Nimm es doch als Kompliment.</p>
<p>Trägst du enge Jeans, darfst du dich nicht wundern.<br />
Trägst du weite Jeans, kann man sich nur wundern.<br />
Trägst du gar keine Hose, ist es auch nicht recht.</p>
<p>Eine Frage habe ich noch:<br />
Wenn du heute Abend nicht vergewaltigt werden wolltest, warum hast du dich dann geschminkt?<br />
Warum hast du nicht einfach all die Regeln beachtet, die man beachten muss, um sicher zu sein?<br />
Wenn du nicht willst, dass man dir auf den Hintern fasst,<br />
wieso hast du dann einen Hintern?<br />
Wo soll ein Mann denn sonst hinstarren, wenn nicht auf deine Brüste, so groß wie die sind?<br />
Für wen, mein Mädchen, hast du dich so hübsch gemacht,<br />
doch nicht etwa für dich?<br />
Wundere dich nicht, wenn Gewaltverbrechen geschehen!<br />
Erschrick nicht, wenn dir keiner glaubt!<br />
Tu nicht so unschuldig, wenn dir etwas passiert!</p>
<p>Ist deine Bluse zu hoch geschlossen, leidest du an Prüderie.<br />
Ist deine Bluse zu weit offen, provozierst du Brüderle.<br />
Hast du keine Bluse an, ist das auch nicht gut.</p>
<p>Denn alle Frauen sind Schlampen. Auch Mutti, du Hurensohn.</p>
<p>Irgendwo. Irgendwann in Deutschland.<br />
Du trägst irgendwas oder nichts, das ist egal.<br />
Jemand vergewaltigt dich.<br />
Weil er ein Verbrecher ist.<br />
Nicht, weil du getragen hast, was du getragen hast.<br />
Nicht, weil es nachts war und du allein.<br />
Nicht, weil du betrunken warst.<br />
Nicht, weil du mit ihm geredet hast.<br />
Nicht, weil du geschminkt warst oder Parfum aufgetragen hattest.<br />
Er wird immer einen Grund finden.</p>
<p>Trägst du Kopftuch, signalisierst du: Du willst unterdrückt werden.<br />
Trägst du offene Haare, signalisierst du: Du willst gefickt werden.<br />
Trägst du Glatze, ist das auch wieder falsch.</p>
<p>Was wir sind: Frauen<br />
und Männer, die nicht auf ihre Dominanz beharren.<br />
Unsere Körper gehören uns nicht.<br />
Wenn wir uns morgens anziehen,<br />
dann grundsätzlich falsch.</p>
<p>Adam, warum hast du in den Apfel gebissen?<br />
Weil Eva ihn dir gereicht hat.<br />
Sag mir, Adam, waren es nicht deine Zähne, die ihn zerkauten?<br />
Hat sich nicht dein Mund geöffnet, um ihn zu kosten?<br />
Und war dir nicht das verboten?<br />
Oh Eva, du dummes Flittchen!</p>
<p>Wir fragen nicht nach der Schuld, wir fragen nach der Verantwortung.<br />
Und die tragen nicht die Kriegsopfer.<br />
Wenn im Wald ein Baum umfällt und niemand hört es, habe ich keine Ahnung, ob er ein Geräusch gemacht hat.<br />
Und ob es den Mond gibt, wenn keiner hinschaut, weiß ich nicht.<br />
Aber wenn dir jemand etwas tut, dann ist das real, auch wenn du es nicht beweisen kannst<br />
und auch nach 5 Jahren ist es immer noch passiert.</p>
<p>Was wir sind, wenn wir Opfer sind: Niemals schuld.<br />
„Wenn Frauen sich anziehen wie Schlampen, sollten sie sich nicht wundern, wenn sie vergewaltigt werden.“<br />
Doch, wir sollten uns wundern!<br />
Wir sollten uns sogar wundern, wenn Schlampen vergewaltigt werden.<br />
Es ist an der Zeit, sich zu wundern, was das für eine Welt ist, in der dem Opfer die Schuld zugeschoben wird.<br />
in der wir Verhaltensregeln und Kleiderordnungen für Mädchen aufstellen, statt unseren Kindern beizubringen, dass körperliche Grenzen respektiert werden müssen und dass Vergewaltigungen immer falsch sind. Ich finde, wir sollten uns wundern!<br />
Ich finde, wir sollten nicht unsere Unschuld an Verbrechen beweisen müssen, die an uns begangen werden.</p>
<p>Sich nach deinen Regeln zu kleiden, ist unmöglich.<br />
Von jetzt an keine zu kurzen Röcke mehr!<br />
Von jetzt an keine zu tiefen Ausschnitte mehr!<br />
Von jetzt an keine religiösen Symbole mehr!<br />
Von jetzt an: nackt.<br />
Aber das ist dir ja auch nicht recht.</p>
<p>Was wir sind: Menschen. Mit Rechten.<br />
Lasst uns anfangen, für diese Rechte zu kämpfen!</p>
]]></content:encoded>
					
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