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	<title>Celine &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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	<title>Celine &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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	<item>
		<title>Bleiben</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2025/11/bleiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 15:48:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Bleiben]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerz]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach vielen Jahren als Autorin verabschiedet sich Celine mit einem Text, der bleibt. Eine zarte, kraftvolle Reflexion über Schmerz, Heilung und das Wiederfinden der eigenen Stimme – ein stilles Weitergehen, das leuchtet. eigentlich würde ich mich am liebsten wegschleichen alles von meiner Wand reißen, dabei schreien und weinen, zu Boden fallen, aufprallen, liegen bleiben und]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach vielen Jahren als Autorin verabschiedet sich Celine mit einem Text, der bleibt. Eine zarte, kraftvolle Reflexion über Schmerz, Heilung und das Wiederfinden der eigenen Stimme – ein stilles Weitergehen, das leuchtet.</strong><span id="more-17188"></span></p>
<p>eigentlich würde ich mich am liebsten wegschleichen<br />
alles von meiner Wand reißen,<br />
dabei schreien und weinen,<br />
zu Boden fallen,<br />
aufprallen,<br />
liegen bleiben<br />
und nie wieder aufstehen.</p>
<p>und während Staub von der Decke fällt,<br />
würde ich mich in ihm verbergen,<br />
unsichtbar werden,<br />
ein Verschwinden ohne Spur,<br />
nur die Stille,<br />
die noch lange nach mir klingt.</p>
<p>ein zerbrochener Rahmen,<br />
ein Kissen voller Salz,<br />
ein Zimmer, das mich nicht mehr kennt.</p>
<p>und wenn jemand ruft,<br />
antworte ich nicht,<br />
weil meine Stimme<br />
schon längst fort ist.</p>
<p>und doch,<br />
irgendwo in diesem Schweigen,<br />
regt sich ein kleiner Funke,<br />
ein Zittern, das nach oben zieht.</p>
<p>meine Hände finden den Boden,<br />
meine Rippen erinnern sich an Atem,<br />
mein Herz klopft lauter als die Angst.</p>
<p>ich richte mich auf,<br />
noch schwankend, noch wund,<br />
aber da — ich stehe.</p>
<p>die Wände sind kahl,<br />
doch meine Schultern tragen Licht,<br />
und jeder Schritt<br />
ist der Beweis,<br />
dass ich zurückkehre<br />
zu mir.</p>
<p>zu dem Teil,<br />
der nie ganz verschwunden war,<br />
nur verschüttet unter Tränen<br />
und zerbrochenen Rahmen.</p>
<p>zurück zu deiner Mitte,<br />
zu deinem Namen,<br />
zu der Stimme,<br />
die jetzt wieder hörbar wird.</p>
<p>nicht zu dem, was war,<br />
sondern zu dir,<br />
der du jetzt bist:<br />
verwundet,<br />
aber wach,<br />
gebrochen,<br />
doch aufrecht.</p>
<p>und mit jedem Atemzug<br />
fällt noch ein Rest der alten Haut<br />
ab von mir,<br />
leise, wie Schnee im Frühjahr.</p>
<p>ich spüre mich neu,<br />
nicht ganz,<br />
aber echt genug,<br />
um weiterzugehen.</p>
<p>kein Ziel,<br />
nur Richtung.<br />
kein Versprechen,<br />
nur der Mut,<br />
nicht mehr stillzustehen.</p>
<p>und irgendwo<br />
zwischen gestern und morgen<br />
flimmert ein schmaler Streifen Licht,<br />
wie eine Erinnerung daran,<br />
dass selbst das Ende<br />
nur ein Anfang war.</p>
<p>ich atme<br />
und lasse zu,<br />
dass es mich trägt —<br />
dieses Leben,<br />
unvollkommen,<br />
unbeirrt,<br />
mein.</p>
<p>und manchmal,<br />
wenn die Nacht mich wieder ruft,<br />
spüre ich das alte Zittern,<br />
das Flackern in den Rippen,<br />
den Schatten meiner eigenen Furcht.</p>
<p>doch diesmal bleibe ich.<br />
ich sehe hin,<br />
lasse sie durch mich hindurch,<br />
diese Wellen aus gestern,<br />
bis sie kleiner werden,<br />
fast still.</p>
<p>ich lerne,<br />
dass Heilung kein Licht ist,<br />
sondern ein Glimmen,<br />
ein kaum sichtbarer Atemzug,<br />
der bleibt,<br />
wenn alles andere fort ist.</p>
<p>meine Finger tasten über Narben<br />
wie über Landkarten —<br />
Zeichen,<br />
dass ich hier war,<br />
dass ich bleibe.</p>
<p>und irgendwo,<br />
hinter dem Lärm der Tage,<br />
beginnt etwas zu wachsen:<br />
kein Frieden,<br />
aber ein sanftes Verstehen,<br />
dass es reicht,<br />
heute da zu sein.</p>
<p>ich trage meine Stille<br />
nicht mehr wie eine Wunde,<br />
sondern wie eine Hand,<br />
die mich hält,<br />
wenn niemand sonst bleibt.</p>
<p>und in diesem Halten<br />
liegt ein Versprechen,<br />
leise und wahr:</p>
<p>ich gehe weiter.<br />
nicht zurück,<br />
nicht fort,<br />
sondern tiefer hinein<br />
in das,<br />
was Leben heißt.</p>
<p>zu guter Letzt:<br />
ein kleines Danke —<br />
an meintestgelände,<br />
für Raum,<br />
für Resonanz,<br />
für Stille zwischen den Zeilen.</p>
<p>für jedes Wort,<br />
das dort landen durfte,<br />
für jedes Echo,<br />
das mich leiser und klarer gemacht hat.</p>
<p>das hier war mein letzter Text<br />
für eine Weile.<br />
ich lege die Worte ab,<br />
nicht aus Schmerz,<br />
sondern aus Atem.</p>
<p>danke,<br />
dass ihr mitgelesen habt —<br />
in all dem Bruch,<br />
im Leuchten danach.</p>
<p>bis irgendwann,<br />
wenn wieder etwas in mir spricht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Keine Liebe</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2025/08/keine-liebe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2025 09:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
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					<description><![CDATA[In einem neuen Gedicht von Celine geht es um Männer, die nah scheinen – und doch zerstören. Sie schreibt über das Verbiegen für Liebe, das Schweigen aus Angst – und den Weg zurück zur eigenen Stimme. Ich traf dich, nicht wie ein Blitz – sondern wie ein Nebel,leise, schmeichelnd, und doch erstickend.Deine Worte waren warm,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="1 1 []"><strong>In einem neuen Gedicht von Celine geht es um Männer, die nah scheinen – und doch zerstören. Sie schreibt über das Verbiegen für Liebe, das Schweigen aus Angst – und den Weg zurück zur eigenen Stimme.</strong><span id="more-17061"></span></p>
<p data-start="251" data-end="527">Ich traf dich, nicht wie ein Blitz – sondern wie ein Nebel,<br data-start="310" data-end="313" />leise, schmeichelnd, und doch erstickend.<br data-start="354" data-end="357" />Deine Worte waren warm, aber nur auf der Oberfläche.<br data-start="409" data-end="412" />Darunter: Kälte, Kontrolle,<br data-start="439" data-end="442" />ein Netz aus Schuld,<br data-start="462" data-end="465" />das du mir sacht um die Schultern legtest<br data-start="506" data-end="509" />wie einen Schal.</p>
<p data-start="529" data-end="576">Du nanntest es Nähe.<br data-start="549" data-end="552" />Ich nannte es Zweifel.</p>
<p data-start="578" data-end="820">Du fragtest mich: „Warum bist du so?“<br data-start="615" data-end="618" />Und ich fing an,<br data-start="634" data-end="637" />mich selbst zu hinterfragen,<br data-start="665" data-end="668" />zu zerlegen,<br data-start="680" data-end="683" />zu verbiegen,<br data-start="696" data-end="699" />damit ich in dein Bild passte –<br data-start="730" data-end="733" />ein Bild, das nur du gemalt hattest,<br data-start="769" data-end="772" />aus Angst, Macht<br data-start="788" data-end="791" />und deinem eigenen Schmerz.</p>
<p data-start="822" data-end="896">Ich war nicht frei.<br data-start="841" data-end="844" />Ich war verfügbar.<br data-start="862" data-end="865" />Nicht geliebt – nur nützlich.</p>
<p data-start="898" data-end="1152">Und ich hasse es,<br data-start="915" data-end="918" />wie lange ich blieb.<br data-start="938" data-end="941" />Ich hasse es,<br data-start="954" data-end="957" />wie sehr ich mich an dich gewöhnt habe –<br data-start="997" data-end="1000" />an das Gift,<br data-start="1012" data-end="1015" />an die Spannung,<br data-start="1031" data-end="1034" />an den süßen Schwindel<br data-start="1056" data-end="1059" />nach jedem kleinen Lob,<br data-start="1082" data-end="1085" />das du mir wie ein Leckerli<br data-start="1112" data-end="1115" />nach Tagen des Schweigens<br data-start="1140" data-end="1143" />zuwarf.</p>
<p data-start="1154" data-end="1343">Du warst nicht der Erste.<br data-start="1179" data-end="1182" />Vor dir waren sie auch da –<br data-start="1209" data-end="1212" />andere Schatten in Menschengestalt.<br data-start="1247" data-end="1250" />Ich dachte, es sei mein Typ.<br data-start="1278" data-end="1281" />Aber es war mein Trauma,<br data-start="1305" data-end="1308" />das da wählte.<br data-start="1322" data-end="1325" />Nicht mein Herz.</p>
<p data-start="1345" data-end="1504">Ich zog sie an, wie Wunden Fliegen –<br data-start="1381" data-end="1384" />Männer, die meine Schwäche rochen<br data-start="1417" data-end="1420" />und sie mit Aufmerksamkeit bedeckten,<br data-start="1457" data-end="1460" />nur um sie später gegen mich zu verwenden.</p>
<p data-start="1506" data-end="1679">Ich habe „Liebe“ gesucht<br data-start="1530" data-end="1533" />in den falschen Händen,<br data-start="1556" data-end="1559" />weil meine inneren Narben<br data-start="1584" data-end="1587" />nach etwas riefen,<br data-start="1605" data-end="1608" />das sich wie „Zuhause“ anfühlte –<br data-start="1641" data-end="1644" />auch wenn Zuhause nie sicher war.</p>
<p data-start="1681" data-end="1792">Ich dachte,<br data-start="1692" data-end="1695" />wenn ich nur genug gebe,<br data-start="1719" data-end="1722" />genug verstehe,<br data-start="1737" data-end="1740" />genug schweige –<br data-start="1756" data-end="1759" />dann werde ich endlich geliebt.</p>
<p data-start="1794" data-end="1847">Aber manche Männer lieben nicht.<br data-start="1826" data-end="1829" />Sie konsumieren.</p>
<p data-start="1849" data-end="1948">Und du –<br data-start="1857" data-end="1860" />du warst ein Meister darin,<br data-start="1887" data-end="1890" />mich klein zu halten,<br data-start="1911" data-end="1914" />damit du größer wirken konntest.</p>
<p data-start="1950" data-end="1993">Ich habe mich selbst verlassen, für dich.</p>
<p data-start="1995" data-end="2100">Und weißt du, was das Schlimmste war?<br data-start="2032" data-end="2035" />Dass ich dich verteidigt habe.<br data-start="2065" data-end="2068" />Vor mir selbst.<br data-start="2083" data-end="2086" />Vor anderen.</p>
<p data-start="2102" data-end="2205">Ich sagte:<br data-start="2112" data-end="2115" />„Er meint es nicht so.“<br data-start="2138" data-end="2141" />„Er hatte eine schwere Kindheit.“<br data-start="2174" data-end="2177" />„Er ist einfach verletzt.“</p>
<p data-start="2207" data-end="2263">Und während ich dich rettete,<br data-start="2236" data-end="2239" />ging ich selbst unter.</p>
<p data-start="2265" data-end="2425">Ich schluckte zu viele nicht-gesagte Worte.<br data-start="2308" data-end="2311" />Ich spielte Frieden,<br data-start="2331" data-end="2334" />während mein Körper<br data-start="2353" data-end="2356" />in stillem Protest<br data-start="2374" data-end="2377" />den Schlaf verweigerte<br data-start="2399" data-end="2402" />und die Tränen nicht.</p>
<p data-start="2427" data-end="2592">Ich dachte, es sei meine Schuld,<br data-start="2459" data-end="2462" />wenn du laut wurdest.<br data-start="2483" data-end="2486" />Wenn du verschwandest.<br data-start="2508" data-end="2511" />Wenn du mich vergaßest,<br data-start="2534" data-end="2537" />für Stunden,<br data-start="2549" data-end="2552" />Tage,<br data-start="2557" data-end="2560" />ganze Versionen meines Selbst.</p>
<p data-start="2594" data-end="2652">Ich wollte dich verstehen.<br data-start="2620" data-end="2623" />Aber du wolltest nur Macht.</p>
<p data-start="2654" data-end="2721">Und dafür gabst du mir<br data-start="2676" data-end="2679" />gerade genug Hoffnung,<br data-start="2701" data-end="2704" />dass ich blieb.</p>
<p data-start="2723" data-end="2784">Du warst kein Sturm.<br data-start="2743" data-end="2746" />Du warst eine langsame Austrocknung.</p>
<p data-start="2786" data-end="2943">Und ich –<br data-start="2795" data-end="2798" />ich war durstig.<br data-start="2814" data-end="2817" />Nach Zärtlichkeit.<br data-start="2835" data-end="2838" />Nach Echtheit.<br data-start="2852" data-end="2855" />Nach jemandem, der mich sieht<br data-start="2884" data-end="2887" />und nicht spiegelt,<br data-start="2906" data-end="2909" />was er selbst nicht halten kann.</p>
<p data-start="2945" data-end="3054">Ich trug Männer wie alte Jacken –<br data-start="2978" data-end="2981" />zerschlissen, zu groß, zu schwer –<br data-start="3015" data-end="3018" />weil ich dachte, Kälte sei normal.</p>
<p data-start="3056" data-end="3151">Ich dachte, alle Liebe müsse wehtun,<br data-start="3092" data-end="3095" />weil meine ersten Geschichten<br data-start="3124" data-end="3127" />von Schmerz erzählten.</p>
<p data-start="3153" data-end="3191">Aber ich irre mich.<br data-start="3172" data-end="3175" />Und ich lerne.</p>
<p data-start="3193" data-end="3267">Ich lerne, dass Grenzen<br data-start="3216" data-end="3219" />nicht Härte bedeuten,<br data-start="3240" data-end="3243" />sondern Selbstachtung.</p>
<p data-start="3269" data-end="3408">Ich lerne, dass Liebe<br data-start="3290" data-end="3293" />nicht um Anerkennung bettelt,<br data-start="3322" data-end="3325" />nicht in Angst schweigt,<br data-start="3349" data-end="3352" />nicht verletzt und dann erwartet,<br data-start="3385" data-end="3388" />vergessen zu werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwischen Welten</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2025/07/zwischen-welten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2025 10:11:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein leiser Text über das Dazwischen – über das Gefühl, anwesend, aber nicht gemeint zu sein. Über das Schweigen, das nicht leer ist. Und über die Sehnsucht, nicht nur zu existieren, sondern gemeint zu sein. Ein Gedicht von Celine für alle, die sich zwischen den Zeilen des Alltags bewegen. ich steh oft am rand von]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein leiser Text über das Dazwischen – über das Gefühl, anwesend, aber nicht gemeint zu sein. Über das Schweigen, das nicht leer ist. Und über die Sehnsucht, nicht nur zu existieren, sondern gemeint zu sein. Ein Gedicht von Celine für alle, die sich zwischen den Zeilen des Alltags bewegen.</strong><span id="more-17031"></span></p>
<p>ich steh oft am rand<br />
von dingen,<br />
die sich „wir“ nennen.<br />
seh sie lachen,<br />
reden,<br />
sich anfassen,<br />
als wär nähe<br />
ein selbstverständliches ding.</p>
<p>und ich?<br />
schau durch scheiben,<br />
unsichtbar,<br />
hör zu<br />
und sag nix.<br />
weil jedes wort,<br />
das ich sagen könnte,<br />
nach fremdsprache klingt<br />
in ihren ohren.</p>
<p>ich gehör dazu<br />
auf papier –<br />
aber nicht im gefühl.<br />
kenn die regeln,<br />
aber nie das spiel.<br />
lächel im takt,<br />
aber fühl<br />
nichts.</p>
<p>hab mich oft gefragt:<br />
bin ich zu still<br />
oder nur zu echt<br />
für ne welt,<br />
die sich in lautstärke<br />
selbst übertönt?</p>
<p>man sagt:<br />
„nimm’s nicht so schwer“<br />
aber wie leicht soll man’s nehmen,<br />
wenn man das gewicht<br />
jeden tag mitträgt?<br />
nicht sichtbar,<br />
aber spürbar<br />
bei jedem blick<br />
der sagt:<br />
„du bist da –<br />
aber nicht ganz richtig.“</p>
<p>ich hab versucht,<br />
mich kleiner zu machen,<br />
leiser,<br />
angepasst.<br />
so sehr,<br />
dass ich irgendwann<br />
fast verschwunden wär.</p>
<p>dann wieder phasen,<br />
wo ich laut wurde –<br />
zu laut.<br />
rebellisch aus notwehr.<br />
damit wenigstens irgendwer merkt,<br />
dass ich atme.<br />
dass ich da bin.<br />
dass ich mehr bin<br />
als nur hintergrundrauschen.</p>
<p>es ist nicht dramatisch –<br />
nur echt.<br />
kein hollywood-trauma,<br />
kein sturm –<br />
nur dieser konstante nieselregen,<br />
der nicht aufhört<br />
und trotzdem durchnässt.</p>
<p>bin müde von fragen,<br />
die wie tests klingen:<br />
„warum bist du so?“<br />
„warum sagst du nichts?“<br />
„warum schaust du immer so ernst?“</p>
<p>bin müde von räumen,<br />
in denen ich atme,<br />
aber nie ganz einatmen kann.<br />
von menschen,<br />
die mich einladen,<br />
aber nie wirklich meinen.</p>
<p>ich will nicht viel –<br />
nur einen ort,<br />
an dem mein schweigen<br />
nicht als mangel zählt.<br />
einen blick,<br />
der bleibt,<br />
auch wenn ich nichts leiste.</p>
<p>ich will sitzen dürfen,<br />
einfach nur<br />
so wie ich bin.<br />
nicht als projekt,<br />
nicht als fragezeichen,<br />
sondern als punkt.<br />
klar.<br />
da.</p>
<p>und vielleicht,<br />
irgendwann,<br />
kommt jemand,<br />
der nicht sagt<br />
„du passt schon irgendwie“,<br />
sondern:<br />
„du fehlst,<br />
wenn du nicht da bist.“</p>
<p>bis dahin<br />
bin ich zwischen welten –<br />
nicht verloren,<br />
nur unterwegs.<br />
und das reicht.<br />
für jetzt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schritt für Schritt</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2025/04/schritt-fuer-schritt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Apr 2025 07:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Mental Health]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=16778</guid>

					<description><![CDATA[Seit ihrer Behandlung in einer Tagesklinik holt sich unsere Autorin Celine die Kontrolle über ihr Leben zurück. Kein leichtes Unterfangen und nichts, was von einem auf den anderen Tag funktioniert, sondern Schritt für Schritt. Die Zeit nach einer langen Phase in der Tagesklinik kann sich anfühlen wie ein Neustart, aber ohne klare Anleitung. Monatelang gab]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit ihrer Behandlung in einer Tagesklinik holt sich unsere Autorin Celine die Kontrolle über ihr Leben zurück. Kein leichtes Unterfangen und nichts, was von einem auf den anderen Tag funktioniert, sondern Schritt für Schritt.</strong></p>
<p><span id="more-16778"></span></p>
<p>Die Zeit nach einer langen Phase in der Tagesklinik kann sich anfühlen wie ein Neustart, aber ohne klare Anleitung. Monatelang gab es Struktur: Therapiesitzungen, Gruppenaktivitäten, feste Zeiten – alles war irgendwie geregelt. Man wusste, was jeden Tag kommt, und hatte einen Rahmen, der Sicherheit gab. Und jetzt? Plötzlich ist da diese große Freiheit, aber auch eine riesige Unsicherheit: „Was mach ich jetzt?“<br />
Besonders schwierig ist es, wenn man lange nicht gearbeitet hat. Während andere scheinbar ohne Probleme ihrem Job nachgehen, steht man selbst da und weiß nicht, wo man anfangen soll. Der Lebenslauf hat Lücken, die Erwartungen in der Arbeitswelt wirken riesig. Man fragt sich: Bin ich überhaupt noch in der Lage, das alles zu schaffen? Halte ich das durch? Was, wenn es mir zu viel wird? Was, wenn ich nicht in den Rhythmus finde und scheitere?</p>
<p>Diese Unsicherheit kann echt belastend sein. Bewerbungen schreiben, Vorstellungsgespräche überstehen, einen Job finden, der nicht direkt überfordert – das alles kann wie eine unüberwindbare Mauer wirken. Dazu kommen Gedanken wie: Was, wenn ich auf eine Lücke im Lebenslauf angesprochen werde? Wie erkläre ich meine Situation? Und was, wenn ich mich auf eine Stelle bewerbe und dann merke, dass es doch nicht geht? Was, wenn alles, was ich mir in der Therapie erarbeitet habe, einfach nicht ausreicht?<br />
Aber es gibt Wege, das Ganze entspannt anzugehen. Es muss nicht sofort die perfekte Lösung sein. Kleine Schritte helfen: Vielleicht erstmal ein Ehrenamt, ein Praktikum oder eine Weiterbildung? Etwas, das hilft, langsam wieder reinzukommen. Beratungsstellen oder Programme zur Wiedereingliederung können unterstützen. Manche bieten spezielle Kurse für Menschen an, die lange nicht gearbeitet haben. Und es ist vollkommen okay, sich diese Hilfe zu holen.</p>
<p>Auch das Umfeld kann eine wichtige Rolle spielen. Familie und Freunde können helfen, indem sie unterstützen und zuhören. Manchmal fühlt es sich so an, als müsste man alles alleine schaffen, aber das stimmt nicht. Austausch mit anderen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, kann auch guttun – sei es in Selbsthilfegruppen oder Online-Foren.<br />
Noch wichtiger als die Rückkehr ins Berufsleben ist jedoch die mentale Gesundheit. Ohne ein stabiles Fundament bringt der stressigste Job oder der vollste Terminkalender nichts. Es ist okay, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und darauf zu achten, wie es einem wirklich geht. Regelmäßige Selbstfürsorge, sei es durch Hobbys, Bewegung oder Gespräche mit vertrauten Menschen, ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Wer merkt, dass alte Muster oder Ängste wieder auftauchen, sollte sich nicht scheuen, erneut Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die mentale Gesundheit ist der Schlüssel zu allem anderen – und sie sollte immer an erster Stelle stehen.<br />
Und vor allem: Sich nicht unter Druck setzen. Die Zeit nach der Tagesklinik ist kein Endpunkt, sondern ein neuer Anfang – auch wenn er sich erstmal wackelig anfühlt. Man muss nicht von heute auf morgen alles wissen oder schaffen. Es ist okay, sich Zeit zu lassen und sich langsam voranzutasten. Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum, den eigenen Weg zu finden – Schritt für Schritt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weltschmerz</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2025/02/weltschmerz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 2025 07:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivistisch ins neue Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Weltschmerz]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Weltschmerz&#8220; ist ein ganz besonderes Wort der deutschen Sprache: Es beschreibt die Melancholie über die Unzulänglichkeit der Welt, in der wir leben und unser schmerzhaftes Bedauern darüber. Ein Text über den Schmerz der Welt und die Möglichkeiten der Rebellion von Celine. Manchmal fühlt es sich an, als würde man in einem Ozean aus Weltschmerz treiben,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Weltschmerz&#8220; ist ein ganz besonderes Wort der deutschen Sprache: Es beschreibt die Melancholie über die Unzulänglichkeit der Welt, in der wir leben und unser schmerzhaftes Bedauern darüber. Ein Text über den Schmerz der Welt und die Möglichkeiten der Rebellion von Celine.<br />
</strong></p>
<p><span id="more-16588"></span></p>
<p>Manchmal fühlt es sich an, als würde man in einem Ozean aus Weltschmerz treiben, ohne Land in Sicht. Jeden Tag erreichen uns neue Nachrichten von Leid, Zerstörung und Ungerechtigkeit. Es ist, als würde die Welt unter der Last ihrer eigenen Wunden ächzen – und wir mit ihr. Wie soll man da noch Freude empfinden? Wie soll man das Lachen unbeschwert genießen, wenn einem der Schmerz der Welt ständig wie eine schwere Decke auf der Seele liegt?</p>
<p>Es ist, als würde man gegen einen unsichtbaren Feind kämpfen, der einem die Leichtigkeit raubt. Wir wollen glücklich sein, wir wollen glauben, dass es noch Hoffnung gibt – und doch ist da dieser ständige Begleiter: die Wut. Wut auf eine Welt, die sich anfühlt, als würde sie langsam zerbrechen. Wut auf Menschen, die mehr zerstören, als sie bewahren. Und vor allem Wut auf das Gefühl, dass wir zusehen müssen, wie alles immer schlimmer wird, ohne etwas dagegen tun zu können.</p>
<p>Es macht einen müde. Man wacht auf und denkt für einen Moment, vielleicht wird heute ein guter Tag – doch dann trifft einen die Realität wie ein Schlag ins Gesicht. Die Kriege, die Ungerechtigkeiten, die Zerstörung der Natur – es hört nicht auf. Es ist, als würde man gegen einen Sturm ankämpfen, der immer stärker wird, während man selbst schwächer wird. Und trotzdem: Irgendwo tief in uns brennt noch eine kleine Flamme, ein Funken, der nicht erlöschen will. Vielleicht ist es die Hoffnung, vielleicht die Verzweiflung, die sich weigert, aufzugeben.</p>
<p>Es wäre so leicht, einfach zu resignieren. Einfach aufzugeben und zu sagen: “Es hat doch alles keinen Sinn mehr.” Aber genau das können wir nicht. Wir können nicht aufhören, zu kämpfen, zu hoffen, zu träumen – auch wenn es weh tut. Denn wenn wir die Freude verlieren, wenn wir das Licht in uns ersticken lassen, dann hat der Schmerz gewonnen.</p>
<p>Und vielleicht ist das der größte Akt der Rebellion: in einer Welt, die so viel Schmerz kennt, trotzdem Momente der Freude zu suchen. Sie nicht als Zeichen von Ignoranz, sondern als Beweis von Stärke zu sehen. Zu sagen: “Ja, ich sehe den Schmerz. Ja, ich fühle die Wut. Aber ich lasse nicht zu, dass sie mir das Leben nimmt.”</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Keine Sorgen im All</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/12/keine-sorgen-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2024 07:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionen]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
		<category><![CDATA[Trauma]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit einem Gedicht von Celine verabschieden wir uns in die Winterpause: Ein paar schwerelose Verse über das erdrückende Gewicht der Welt. Manchmal liege ich wach, die Augen geschlossen, spür’ jede Faser, als wäre sie bloß ein dünner Faden, ein einziger Schmerz, der sich tief in meinen Körper geflochten hat. Sie sagen, es sei normal, irgendwann]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit einem Gedicht von Celine verabschieden wir uns in die Winterpause: Ein paar schwerelose Verse über das erdrückende Gewicht der Welt.</strong></p>
<p><span id="more-16442"></span></p>
<p>Manchmal liege ich wach, die Augen geschlossen,<br />
spür’ jede Faser, als wäre sie bloß<br />
ein dünner Faden, ein einziger Schmerz,<br />
der sich tief in meinen Körper geflochten hat.</p>
<p>Sie sagen, es sei normal, irgendwann geht’s vorbei,<br />
doch Tag für Tag wird die Last schwerer und neu.<br />
Ein Kampf, den keiner um mich herum sieht,<br />
der Schmerz, der sich leise und stetig durchzieht.</p>
<p>Ich spüre die Welt, doch sie spürt nicht mich,<br />
bin gefangen im Körper, der täglich zerbricht,<br />
ein stiller Begleiter, die Last auf mir drauf,<br />
und doch kann ich nichts ändern, nichts nimmt diesen Lauf.</p>
<p>Und dann – da seh ich das All, weit entfernt,<br />
wo Sterne wie Funken leuchten und lärmen,<br />
wo alles still ist, so ruhig und so leer,<br />
dass selbst der Schmerz dort vergehen könnt’ – schwer.</p>
<p>Oh, könnte ich fliehen, hinaus, nur für eine Nacht,<br />
wo der Kosmos mir Freiheit und Frieden vermacht,<br />
wo kein Schmerz durch mein Herz und meine Knochen zieht,<br />
nur das Nichts, das mich still in den Armen wiegt.</p>
<p>Ich stell mir vor, wie ich schwerelos fliege,<br />
ohne Schmerzen, ohne diese ständige Wiege<br />
des Leids, das mich hier auf der Erde hält,<br />
und da draußen im All finde ich meine Welt.</p>
<p>Kein Boden, kein Druck, kein Ziehen nach unten,<br />
nur Schweben im Dunkeln, völlig verschwunden<br />
von all dem, was hier mich so müde macht,<br />
denn im Weltraum ist ewig der Tag wie die Nacht.</p>
<p>Ich würde kreisen um Monde und Sterne,<br />
in der Ferne vom Hier, dort, wo niemand mich kennt,<br />
nur ich und die Ruhe, so still und so schwer,<br />
ich fließe ins Nichts, geb’ mich selbst nicht mehr her.</p>
<p>Vielleicht wär ich nur noch ein Staubkorn dort draußen,<br />
ein Funken im All, könnte aufhören zu kämpfen,<br />
keiner, der sagt „du schaffst das schon“,<br />
nur ich und das Weltall, das Dunkel, der Ton.</p>
<p>Und wenn ich dann falle, in Stille versink’,<br />
auf ewig im Raum zwischen Sternen ertrink’,<br />
wäre das Freiheit, so leicht und so rein,<br />
wäre ich endlich, endlich daheim.</p>
<p>Doch hier bin ich gebunden, gefesselt, allein,<br />
im eigenen Körper, der Stein um Stein<br />
mich drückt, mich hält, jeden Tag, jede Nacht,<br />
doch ich träume vom All, das mich endlich frei macht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwischen Mauern und Gedanken</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/10/zwischen-mauern-und-gedanken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Oct 2024 07:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Leben - wie ich will]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Morgens begrüßten dich die Sorgen, fast wie alte Bekannte.&#8220; &#8211; Celines eindrückliche Beschreibung eines Psychiatrie Aufenthalts ist ein ehrlicher Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt einer jungen Frau, die für Heilung kämpft. Es war ein Samstag, als die Welt um dich herum stillstand und sich veränderte. Der Flur der Klinik war grell beleuchtet, das Weiß]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #313131;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">&#8222;Morgens begrüßten dich die Sorgen, fast wie alte Bekannte.&#8220; &#8211; Celines eindrückliche Beschreibung eines Psychiatrie Aufenthalts ist ein ehrlicher Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt einer jungen Frau, die für Heilung kämpft.</span></span></span></strong><span id="more-16306"></span></p>
<p><span style="color: #313131;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><br />
Es war ein Samstag, als die Welt um dich herum stillstand und sich veränderte. Der Flur der Klinik war grell beleuchtet, das Weiß der Wände blendete und die geschlossenen Türen wirkten bedrohlich. Sie schienen dich zu umschließen, und mit einem Mal war alles anders. Die Station, die Menschen, das Gefühl, hier festzustecken – das alles prallte auf dich ein. Du warst plötzlich Teil dieser Welt, in der nichts normal schien.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #313131;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Die erste Nacht war eine der schlimmsten. Deine Zimmernachbarin, eine Frau, die in ihrer eigenen Welt gefangen war, nahm deine Kleidung, als wäre sie wertlos, und benutzte sie wie Papier. Der Schock und das Chaos, das sich in dir breitmachte, raubte dir den Atem. Doch irgendwo in dir wuchs eine kleine, kaum spürbare Kraft. Sie hielt dich fest, ließ dich nicht fallen. Du fandest Halt in Büchern, die du langsam Seite für Seite durchblättertest, als wäre jedes Wort eine Brücke zu etwas, das außerhalb der Mauern lag. Es half dir, dem Dunkel zu entkommen – zumindest für eine Weile. Doch die Trauma-Erinnerungen waren wie schwere Lasten, die sich auf deine Schultern legten. Es gab Tage, da wolltest du aufgeben, doch irgendetwas in dir kämpfte weiter. Jeder Tag begann ähnlich. Morgens begrüßten dich die Sorgen, fast wie alte Bekannte.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #313131;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Du bekamst Schlaftabletten, doch sie hinterließen ein unwohles Gefühl. Dein Herz raste, als ob es gegen den inneren Druck ankämpfte, und ein Ausschlag zog sich über deinen Körper. Aber du spürtest auch, dass du bereit warst. Bereit für das, was kommen musste. Du hofftest darauf, auf die offene Station verlegt zu werden – ein kleiner Schritt in Richtung Freiheit. Deine Nachbarn auf der Station wirkten verrückt, manche wirklich tief verloren in ihren eigenen Realitäten. Eine Frau schrie nachts, ein anderer Mann murmelte endlose Monologe, aber du lerntest, ruhig zu bleiben.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #313131;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Du versuchtest, deinen inneren Frieden zu finden, suchtest in dir selbst nach einem Ort, der nicht von den äußeren Umständen betroffen war. Mit jedem Atemzug, den du tief in deine Lungen zogst, mit jedem Schritt durch den Flur, flehtest du innerlich zu Gott. Du batst um Stärke, um ein Licht, das dir den Weg zeigen würde. Die Tage schlichen langsam dahin. Es fühlte sich oft so an, als würde die Zeit in dieser Klinik stehenbleiben. Jeder Tag gleich, und doch so schwer. Aber da war auch die Sonne. Du lagst draußen auf einer Bank, die Kopfhörer tief in die Ohren gesteckt, und ließest die Musik dich umhüllen. In diesen Momenten war die Welt fern, und du warst nur du selbst.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #313131;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Du wusstest nicht, wohin der Weg führen würde, doch du spürtest, dass es irgendwo hingehen musste. Drei Monate vergingen. Langsam, aber sicher. Und in diesen Monaten wuchs in dir eine neue Stärke. Es war keine Stärke, die laut oder sichtbar war. Sie war still, sie entstand aus den kleinen Dingen. Aus den Gedanken, die du ordnetest, aus den Tränen, die du zuließest. Du baust dir dein eigenes Haus, Stein für Stein – in dir selbst. Und als die Zeit kam, die Klinik zu verlassen, wusstest du, dass dich nichts brechen konnte. Nicht die Mauern, nicht die Gedanken.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #313131;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Du hattest überlebt.</span></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mein Trampolin und ich</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/05/mein-trampolin-und-ich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 08:57:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Sport - Deine Story über Schweiß und Tränen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir freuen uns über ein neues Gedicht von Celine. Heute über ihr Trampolin und die Gefühle, die das Springen auslösen kann. Trampolin, Jahr für Jahr, Schwebte ich frei, sorglos und klar. Gedankenchaos blieb meist zurück, In luftiger Höhe fand ich immer Glück. Die Sprünge hoch, das Herz so leicht, Im Takt der Freiheit, die alles]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir freuen uns über ein neues Gedicht von Celine. Heute über ihr Trampolin und die Gefühle, die das Springen auslösen kann.</strong><span id="more-16065"></span></p>
<div dir="auto">Trampolin, Jahr für Jahr, Schwebte ich frei, sorglos und klar. Gedankenchaos blieb meist zurück, In luftiger Höhe fand ich immer Glück. Die Sprünge hoch, das Herz so leicht, Im Takt der Freiheit, die alles streicht. Für vier, fünf Jahre, reine Lust, Der Kopf war frei, die Seele bewusst.</div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto"> Doch heute scheint die Zeit zu knapp, Die Last des Alltags hält mich fest im Griff. Sport? Zu denken, es bleibt kein Platz, Ein ständiges Gefühl von trüber Pflicht. Faulheit, das Echo in meinem Ohr, Ein Vorwurf, der mich tief durchbohrt.</div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto">Vergessen die Leichtigkeit von einst, Träume verblassen, die man oft nur meint. Doch vielleicht, ganz tief in mir, Lebt der Wunsch nach diesem freien Wir. Ein Sprung zurück in jene Zeit, Wo Leichtigkeit und Freude waren mein Geleit. So stehe ich hier, im Alltagstrott, Mit Pflichten beladen, die nie verrott&#8217;n.</div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto"> Die Stunden, sie rennen, im Takt der Uhr, Verloren die Flucht, die mich einst erkur. Doch manchmal, nachts, wenn alles ruht, Erinnere ich mich an den Mut, Die Freiheit des Sprungs, die Schwere verjagt, Die Freude, die jeder Moment mir sagt.</div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto"> Vielleicht ist es Zeit, den Mut zu fassen, Alte Gewohnheiten nicht länger hassen. Den Raum zu schaffen, den Weg zu finden, Zwischen all den Pflichten, die Zeit zu entbinden.</div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto"> Denn faul bin ich nicht, das weiß ich nun, Es ist nur der Druck, der mich lässt ruh&#8217;n. Doch irgendwo tief in meinem Herzen, Lebt die Sehnsucht, die kann mich nicht verscherzen. Ein kleiner Sprung, ein erster Schritt, Zurück zur Leichtigkeit, Stück für Stück. Das Trampolin, es wartet still, Bereit, mich zu tragen, wann immer ich will.</div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto">
<div>
<div>
<p dir="auto">Ich fasse den Entschluss, breche aus, Den ewigen Kreislauf des Alltagsstaus. Ein erster Schritt, ein mutiger Tritt, Zurück zur Freude, zur Leichtigkeitsschrift. Die Wochen vergehen, doch ich find&#8216; den Raum, Den Sprung zu wagen, in Freiheitstraum.</p>
</div>
</div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto"> Im Park, bei Mondlicht, ganz allein, Stelle ich mich auf das Trampolin. Die Schwere verfliegt, mit jedem Sprung, Ein Hauch von Freiheit, so klar und jung. Der Körper erinnert sich, die Seele bebt, Ein Lächeln, das in mir lebendig webt. Ich spüre die Kraft, den Mut, die Lust, Die Last des Alltags, für einen Moment mich in frieden lässt.</div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto">Der Rhythmus des Lebens, das auf und ab, Der Sprung ins Glück, der keine Grenzen hat. Mit jedem Hüpfen, zurück zu mir, Finde ich Stück für Stück zu dir. Der Freiheit, die im Inneren wohnt, Die Freude, die den Alltag belohnt.</div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto"> So werde ich springen, Tag für Tag, Im Herzen leicht, was auch kommen mag. Das Trampolin, mein stiller Begleiter, In luftiger Höhe wird die Seele weiter. Und auch wenn der Alltag schwer oft scheint, Ich weiß, die Freiheit, die mit mir weint, Ist stets bereit, mir Flügel zu verleih&#8217;n, Das Trampolin, mein geheimer, Traum von ganz oben sein.</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unsere Freiheit</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/02/unsere-freiheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2024 12:17:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Freiheit ist ein hohes Gut, ein gern genutzter Begriff um Debatten zu verkürzen und für Celine &#8222;wenn wir unsere innersten Gedanken und Gefühle ausdrücken können, ohne Furcht vor Ablehnung oder Verurteilung.&#8220; In ihrem Text beschreibt sie, wie sich Freiheit anfühlt und warum es nie nur um die Freiheit einer einzelnen Person geht.In den weitläufigen Gefilden]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Freiheit ist ein hohes Gut, ein gern genutzter Begriff um Debatten zu verkürzen und für Celine &#8222;wenn wir unsere innersten Gedanken und Gefühle ausdrücken können, ohne Furcht vor Ablehnung oder Verurteilung.&#8220; In ihrem Text beschreibt sie, wie sich Freiheit anfühlt und warum es nie nur um die Freiheit einer einzelnen Person geht.<span id="more-15945"></span>In den weitläufigen Gefilden der menschlichen Seele, dort lodert ein unstillbares Verlangen nach Freiheit, ahnst du es? Ein Empfinden, tief verwurzelt, das unsere Träume emporhebt, oh Mann. Freiheit, nicht bloß ein hohler Klang, sondern wie ein erfrischender Atemzug, der uns durchflutet und uns erlaubt, unsere Schwingen auszubreiten und voller Leidenschaft zu fliegen.</p>
<p>Freiheit, das ist das erhebende Gefühl, wenn der Wind uns umspielt, während wir durch die Welt streifen und neue Horizonte ergründen. Es ist die Glut in unseren Augen, wenn wir den Mut finden, unsere eigenen Pfade zu wählen, ungeachtet der Hindernisse.</p>
<p>Freiheit ist wie eine Melodie, die unser Herz laut erklingen lässt, wenn wir einfach authentisch sein können, ohne Furcht vor Verurteilung oder Ablehnung.</p>
<p>Freiheit ist auch dieser warme Sonnenstrahl auf der Haut, wenn wir eins werden mit der Natur und die Schönheit um uns herum feiern. Es ist das Gefühl grenzenloser Möglichkeiten, wenn wir unseren Träumen folgen und unsere Leidenschaften leben.</p>
<p>Doch Freiheit ist kostbar und muss behütet werden. In einer Welt voll Ungerechtigkeit und Unterdrückung können wir nur wahrhaft frei sein, wenn wir einander beistehen und für die Rechte aller Menschen eintreten.</p>
<p>In der Flamme der Freiheit ruht die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, wo jedes Lebewesen in Harmonie und Respekt leben kann. Lasst uns das Feuer der Freiheit in unseren Herzen tragen und als Leitstern nutzen, um das Licht der Gerechtigkeit und Liebe in die Dunkelheit zu tragen.</p>
<p>Denn in der Freiheit liegt der wahre Kern unserer Menschlichkeit, und es ist unser Recht, sie zu umarmen und täglich zu feiern.</p>
<p>In der tiefsten Nacht, wenn die Sterne über uns leuchten und alles still ist, spüren wir die wahre Bedeutung der Freiheit. In diesen Momenten der Einsamkeit erblühen unsere Gedanken und unsere Träume kennen keine Grenzen.</p>
<p>Freiheit ist, wenn wir unsere innersten Gedanken und Gefühle ausdrücken können, ohne Furcht vor Ablehnung oder Verurteilung. Es ist die Möglichkeit, unsere Stimmen zu erheben und für das einzustehen, was wir für richtig halten, selbst wenn wir gegen den Strom schwimmen müssen.</p>
<p>Freiheit ist das Geschenk, das uns erlaubt, bedingungslose Liebe zu empfangen und zu geben. Es ist die Kraft, die uns ermutigt, unsere Herzen zu öffnen und die Ketten von Angst und Misstrauen zu brechen.</p>
<p>Doch in einer Welt voller Unruhe und Unsicherheit dürfen wir nie vergessen, dass Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist. Wir müssen sie schützen, pflegen und verteidigen, damit sie auch für kommende Generationen von Bedeutung bleibt.</p>
<p>Lasst uns gemeinsam die Fahne der Freiheit hochhalten, unsere Stimmen erheben und für eine Welt kämpfen, in der jeder Mensch das Recht hat, sein volles Potenzial zu entfalten und in Frieden und Würde zu leben. Denn in der Einheit und im Geist der Freiheit liegt die Hoffnung auf eine bessere Zukunft für uns alle.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>GEDANKEN, DIE ICH DENKE</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/01/gedanken-die-ich-denke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jan 2024 10:59:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Akzeptanz]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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					<description><![CDATA[Das eigene Spiegelbild nicht ertragen, sich aber wünschen, eines Tages im Einklang mit sich zu sein – Celine beschreibt ihre Gedanken und sucht darin Heilung. und wieder einmal sitze ich hier, auf meinem stuhl fand mich heute eigentlich ganz cool schau mich an direkt blick zurück zur wand denk nicht dran denk nicht dran denk]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das eigene Spiegelbild nicht ertragen, sich aber wünschen, eines Tages im Einklang mit sich zu sein – Celine beschreibt ihre Gedanken und sucht darin Heilung.</strong><span id="more-15870"></span><br />
und wieder einmal sitze ich hier, auf meinem stuhl<br />
fand mich heute eigentlich ganz cool<br />
schau mich an direkt blick zurück zur wand<br />
denk nicht dran<br />
denk nicht dran<br />
denk jetzt nicht daran.<br />
ich denk dran<br />
daran das ich mich heute eigentlich ganz cool fand<br />
doch alle sie mich anstarrn<br />
ich starr zurück denn ich kann<br />
dennoch denk ich viel zu oft dran<br />
daran das ich nichts mit mir anfangen kann<br />
daran das ich mich nicht immer leiden kann<br />
und auch daran das ich spiegel nicht abhaben kann<br />
sie immer wieder abhang<br />
immer wieder daran, das sie meinten das ich mich vor kameras versteckt hab..<br />
und das ich damals schon nicht auf mich klar kam.</p>
<p>und so sitze ich hier<br />
die gedanken kreisen wild<br />
frag mich, ob ich jemals find<br />
was mir so fehlt<br />
blicke in den spiegel, sehe nur ein bild,<br />
das mir nicht gefällt, das mir halt einfach nicht gefällt.<br />
denn hier mag ich es einfach nicht.<br />
und ich schwörs all das mach ich nicht mit absicht..<br />
ich kenns anders nicht<br />
und manchmal pack ich’s einfach nicht<br />
dann sitz ich hier und hör goldmund<br />
und frag mich&#8230; wer wartet dort auf mich ?<br />
ich denk einfach viel zu oft dran<br />
und ich all die antworten nicht abwarten kann<br />
denn ich will endlich anfang<br />
mich mal ganz doll lieb haben<br />
und mich mit einem lächeln fast sogar anstarrn..<br />
anstarrn weil ich das bild so endlich hochladen kann ohne immer nachzufragen<br />
wie komm ich an bei all den andern..<br />
einfach mich mal lieb haben.</p>
<p>hab eigentlich mal gesagt ich bin mit mir im einklang<br />
ich weiß nicht<br />
find das alles hier ziemlich scheisse<br />
und fragen sinds immer nur die gleichen<br />
ich geh mir selbst auf die nerven<br />
kopf sagt ein haufen scheiße<br />
und endlich sag ich sei leise ich will nicht mit auf deine reise<br />
frag mich nur<br />
für drei minuten oder eine doch ganze weile?<br />
denn trauma ist und bleibt halt einfach scheiße<br />
ich heile&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heilung</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2023/09/heilung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Sep 2023 11:05:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Heilung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=15731</guid>

					<description><![CDATA[Celine (ver)dichtet die Schwere, die Jugendliche oft fühlen und löst sie in heilenden Worten auf. In den Tiefen meiner Seele, da ruht ein Herz so schwer, Getränkt in Tränen, es schmerzt so sehr. Jugendsprache wird zur Waffe, ein scharfer Dolch, Durchbohrt die Liebe, bricht jeden Stolz. Einmal war es unschuldig, voller Glück und Zier, Doch]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Celine (ver)dichtet die Schwere, die Jugendliche oft fühlen und löst sie in heilenden Worten auf. </strong><span id="more-15731"></span></p>
<p>In den Tiefen meiner Seele, da ruht ein Herz so schwer,<br />
Getränkt in Tränen, es schmerzt so sehr.<br />
Jugendsprache wird zur Waffe, ein scharfer Dolch,<br />
Durchbohrt die Liebe, bricht jeden Stolz.</p>
<p>Einmal war es unschuldig, voller Glück und Zier,<br />
Doch nun schlägt es gebrochen, voller Trauer und Gier.<br />
Worte wie Messer, schneidend und kalt,<br />
Verletzen die Seele, machen das Herz so bald.</p>
<p>Der Schmerz, er pulsiert wie ein wildes Feuer,<br />
Brennt in den Adern, es gibt keinen Schleier.<br />
Jugendsprache, ein Spiel der Härte und Macht, Das uns zerbricht, uns in die Knie zwingt, in dieser dunklen Nacht.</p>
<p>Doch trotz des Schmerzes, der in mir brennt,<br />
Gibt es eine Hoffnung, die mein Herz noch kennt.<br />
Denn aus den Trümmern erhebt sich Stärke und Mut,<br />
Ich finde den Weg zurück, aus dem dunklen Schlamm und der Wut.</p>
<p>In meiner Stimme erhebt sich ein leises Lied,<br />
Von Liebe und Heilung, von Hoffnung und Fried&#8216;.<br />
Jugendsprache mag schneiden, doch ich werde heilen,<br />
Mein Herz wird erblühen, in neuem Glanz verweilen.</p>
<p>Denn ich trage in mir die Kraft, die Liebe besiegt,<br />
Ich öffne meine Flügel, die Seelenlust fliegt.<br />
Der Herzschmerz, er weicht dem Licht der Sonne,<br />
Und ich finde zu mir, zurück zu meinem wahren, echten Wonne.</p>
<p>So mag die Jugendsprache toben und schreien,<br />
Doch ich werde aufstehen, mich von Schmerz befreien.<br />
Mein Herz wird heilen, sich erneut erheben,<br />
In einer Welt voller Poesie, die ich selbst weben.</p>
<p>Durch die Zeiten der Jugend schweift der Schmerz,<br />
Gedanken und Gefühle in wirren Erzählungen verkehrt.<br />
Die Sprache der Jungen, so wild und laut,<br />
Manchmal verletzend, doch immer ehrlich und vertraut.</p>
<p>Sie sprechen in Codes, in Abkürzungen und Trends,<br />
Doch zwischen den Linien versteckt sich oft der Herzschmerz, der brennt.<br />
Worte wie &#8222;Lost&#8220; und &#8222;Broken&#8220;, so oft verwendet,<br />
Verbergen die Seelen, die nach Liebe und Verständnis sehnen.</p>
<p>Das Herz, ein zartes Instrument, von Schmerz geplagt,<br />
Durch unerwiderte Gefühle und Worte, die es zerschlägt.<br />
Doch in der Jugend ist das Leiden tief und wahr,<br />
Es öffnet Tore zu neuen Erfahrungen und Hoffnungen klar.</p>
<p>Jugendsprache, ein Tanz auf dem Drahtseil der Emotion,<br />
Worte wie &#8222;Crush&#8220; und &#8222;Heartache&#8220; tragen die Illusion,<br />
Dass Liebe ein Spiel ist, ein Rätsel voller Schmerz,<br />
Doch gleichzeitig die Quelle der größten inneren Stärk&#8216;.</p>
<p>In den Metaphern der Jugend liegt ein Zauber versteckt,<br />
Der uns in eine Welt der Gefühle und Träume entdeckt.<br />
Jugendsprache ist bunt, kreativ und voller Leben,<br />
Sie erfasst die tiefsten Empfindungen, die uns durchdringen und erheben.</p>
<p>Doch trotz des Schmerzes, der in den Worten weht,<br />
Bleibt die Jugend unerschütterlich, sie gibt niemals nach, geht nie zu spät.<br />
Denn sie trägt das Feuer der Hoffnung in sich,<br />
Die Überzeugung, dass aus dem Schmerz das Glück erwach&#8216; ich.</p>
<p>So möge die Jugendsprache weiterhin erblühen,<br />
In poetischen Versen und melodischen Liedern erglühen.<br />
Sie ist ein Spiegel der Seele, ein Ausdruck der Zeit,<br />
Der Herzschmerz in all seiner Pracht und Vielfalt breit.</p>
<p>Lasst uns den Schmerz umarmen und daraus lernen,<br />
Die Jugendsprache als Sprache der Liebe erneut erkennen.<br />
Denn in ihren Worten liegt die Kraft zur Heilung und zum Wachsen,<br />
Und sie begleitet uns auf unseren Lebenspfaden, den wir stets entfachen.</p>
<p>In den Tiefen der Seele ruht ein stummer Schmerz,<br />
Der Herzschmerz, der sich wie Nebel legt auf das Herz.<br />
Er färbt die Tage grau und die Nächte dunkel,<br />
Er zerschneidet die Träume, macht die Hoffnung runkel.</p>
<p>Doch inmitten der Dunkelheit beginnt ein Licht zu glühen,<br />
Eine zarte Flamme, die nach Heilung will fliehen.<br />
Sie streckt ihre Strahlen aus, leise und sanft,<br />
Sie berührt die Wunden, lässt den Schmerz vergehn im Land.</p>
<p>Die Seele wie ein verwundeter Vogel, verängstigt und verletzt,<br />
Sie sehnt sich nach Ruhe, nach Liebe und nach Frieden, versteht&#8217;st?<br />
Die Heilung der Seele ist ein Weg der Geduld,<br />
Ein Tanz mit den Tränen und dem stummen Ruf.</p>
<p>Die Zeit, sie schreitet voran, und mit ihr die Veränderung,<br />
Die Seele findet Trost in der Akzeptanz, in der Erkenntnis der Wandlung.<br />
Die Narben, die bleiben, erzählen Geschichten,<br />
Von Stärke, von Mut und vom Wiedererwachen in Lichtern.</p>
<p>Die Heilung, sie ist ein Prozess, ein zarter Tanz,<br />
Ein Zusammenspiel von Vergeben und Lassen, nicht im Glanz.<br />
Doch wenn die Seele heilt, beginnt sie zu strahlen, S<br />
ie erhebt sich aus der Asche, lässt den Schmerz verhallen.</p>
<p>Die Liebe, sie ist der Schlüssel zur wahren Heilung,<br />
Ein Balsam für die Seele, eine Quelle der Erfüllung.<br />
Sie füllt die Risse und Brüche mit Zärtlichkeit und Hingabe,<br />
Sie schenkt der Seele Flügel, führt sie aus der Dunkelheit ins Licht.</p>
<p>Der Herzschmerz mag die Seele gezeichnet haben,<br />
Doch die Heilung bringt sie zum Leuchten, umschließt sie wie ein Gewand.<br />
Die Wunden werden zu Erinnerungen, zu Weisheit und Kraft,<br />
Und die Seele findet ihren Frieden, ihr inneres Rätsel gelöst.</p>
<p>So lass die Heilung in deinem Herzen gescheh&#8217;n,<br />
Lass den Herzschmerz weichen, dem Licht Platz geben.<br />
Die Seele findet ihre Stärke in der Sanftheit der Heilung,<br />
Und erstrahlt in all ihrer Pracht, voller Liebe und Erfüllung.</p>
<p>In den Tiefen der Seele, wo der Herzschmerz verborgen liegt,<br />
Bricht eine sanfte Brise hervor, die das Leid besiegt.<br />
Wie ein zarter Hauch streicht sie über die Narben,<br />
Tröstet die Seele, heilt ihre verborgenen Martern.</p>
<p>Die Heilung der Seele ist ein Tanz der Verwandlung,<br />
Ein schrittweiser Prozess, voller Geduld und Hingabe.<br />
Sie beginnt mit dem Erkennen der eigenen Wunden,<br />
Mit dem Mut, sie anzuschauen, statt sie zu begründen.</p>
<p>Es ist das Vergeben, das den ersten Schritt darstellt,<br />
Sich selbst und anderen gegenüber, um die Last zu erhellen.<br />
Denn in der Vergebung liegt die Befreiung verborgen,<br />
Sie löst die Ketten des Schmerzes, lässt die Seele besorgen.</p>
<p>Doch Heilung braucht auch Zeit, Raum und Achtsamkeit,<br />
Ein liebevolles Zuhören, ein tiefes Verstehen, in dieser Weit.<br />
Es sind die Tränen, die fließen und reinigen,<br />
Die alten Wunden spülen, den Schmerz vermindern, versiegen.</p>
<p>Die Heilung ist ein Akt der Selbstfürsorge und Selbstliebe,<br />
Es ist das bewusste Wählen, dass die Seele wieder hinsiebe.<br />
Es ist das Umarmen der eigenen Verletzlichkeit,<br />
Das Akzeptieren des Schmerzes, ohne ihm die Macht zu verleihen.</p>
<p>Und nach und nach erwacht die Seele zum Leben,<br />
Die Dunkelheit weicht dem Licht, das ihr Liebe wird geben.<br />
Sie öffnet sich für die Schönheit, die im Leben verborgen,<br />
Findet Trost in den einfachen Freuden, in den Wundern von Morgen.</p>
<p>Die Heilung der Seele ist ein Weg, der nie zu Ende geht,<br />
Es ist ein stetiges Wachsen, ein ständiges Streben, das verweht.<br />
Doch in jedem Schritt, den die Seele macht,<br />
Wird sie stärker, tiefer, von innen heraus erwacht.</p>
<p>So sei geduldig, wenn die Seele nach Heilung verlangt,<br />
Gib ihr Raum, lass sie sich entfalten, wie es sie verlangt.<br />
Denn in der Heilung liegt die Schönheit und der Frieden,<br />
Die Seele wird erblühen, in ihrer Ganzheit, in all ihrem Lieben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>In meinem Kopf</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2023/04/in-meinem-kopf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2023 08:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Atmen, um den Kopf frei zu bekommen. Wahrscheinlich geht es darum in Celines Gedicht. Durchatmen und mal wieder durch starten. Raten und warten. Hoffen und glaube dran, Dass, was sie dir immer wieder sagen. Glauben und aufbauend, draufhauen. Abhauen. Aufprall und soviel Krawall. Weiß nicht, wer und was? Weiß nicht, wo und wann? Weiß nur, dann]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Atmen, um den Kopf frei zu bekommen. Wahrscheinlich geht es darum in Celines Gedicht.</strong> <span id="more-15423"></span></p>
<p>Durchatmen und mal wieder durch starten.<br />
Raten und warten.<br />
Hoffen und glaube dran,<br />
Dass, was sie dir immer wieder sagen.<br />
Glauben und aufbauend, draufhauen.<br />
Abhauen.</p>
<p>Aufprall und soviel Krawall.<br />
Weiß nicht, wer und was?<br />
Weiß nicht, wo und wann?<br />
Weiß nur, dann von Anfang an.<br />
Der Anfang und das Ende.<br />
Unendlich elendig.<br />
Dein Verständnis.<br />
Dein Lächeln.<br />
Nicht so viele Menschen zeigen mir diese Erkenntnis.<br />
So menschlich.<br />
Ich kenn dich und<br />
endlich kann ich damit anfangen.</p>
<p>Wer sind wir? Wer bist du? Und wer bin ich?<br />
Fragst du dich nicht, warum die Uhr so tickt?<br />
Willst wissen wohin, doch gehst keinen Schritt.<br />
Du gehst nur zurück.<br />
Immer ein kleines Stück vor, verdreh dir die Worte in deinem Ohr.<br />
Ich hab dich und du hast mich.<br />
Mich fallen lassen hast du nicht, doch ich dich.<br />
Tut mir leid, ich fühl einfach viel zu schwach.<br />
Ach und die Angst hab ich immer noch, raus aus diesem Loch.<br />
In meinem kopf.</p>
<p>In meinem kopf ist soviel Chaos, ratlos.<br />
Ich weiß ich kann, doch will manchmal nicht.<br />
Kann manchmal nicht, denn ich weiß nicht wohin.<br />
Weiß nicht wohin, bin stumm.<br />
In meinem kopf.</p>
<p>Will endlich wieder atmen.<br />
Ich kann nicht mehr warten.<br />
In meinem Kopf kann ich mich um Kopf und Kragen schlagen.<br />
Wie kannst du es wagen? Fragst dich, wann ich endlich da bin?<br />
Bin wieder da und find das ziemlich wunderbar.</p>
<p>Tada..</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>An mein inneres Kind</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2023/02/an-mein-inneres-kind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2023 07:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Celine hat ihrem inneren Kind ein Gedicht geschrieben. Darin schaut sie zurück, auf den gemeinsamen Weg, all das Erlebte und hofft auf gemeinsame, bessere Zeiten. Ob wir wussten, dass wir es nicht wussten was eigentlich auf uns zu kommt unten, im Dunkeln.. Auf der Suche nach dem, was wir schon immer wussten.. Wussten, wir sind]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Celine hat ihrem inneren Kind ein Gedicht geschrieben. Darin schaut sie zurück, auf den gemeinsamen Weg, all das Erlebte und hofft auf gemeinsame, bessere Zeiten.</b><span id="more-15344"></span></p>
<p>Ob wir wussten, dass wir es nicht wussten<br />
was eigentlich auf uns zu kommt<br />
unten, im Dunkeln..<br />
Auf der Suche nach dem, was wir schon immer wussten..<br />
Wussten, wir sind füreinander bestimmt,<br />
unbestimmt..</p>
<p>Ich wusste, ich muss mich finden, hab dich verloren in ein paar Sekunden,<br />
verschwunden<br />
ich trag jetzt deine Wunden.</p>
<p>Vermissen.<br />
Fühl mich so zerrissen.<br />
In meinem Gewissen hab ich all das abgestritten.<br />
Meine Mauern fallen gelassen.<br />
Verlassen.<br />
Eigentlich dachte ich, ich würde es schaffen.<br />
schaffen, dir zu zeigen… Alles könnte passen.<br />
wusste<br />
dass<br />
ich<br />
all<br />
das<br />
wieder<br />
nur<br />
verpasse…<br />
Bin wütend, so ähnlich.<br />
Ewig.<br />
Ich verstehs nicht.<br />
Mir wurde die Freude genommen, in der Sonne verschwommen..<br />
verschwommen seh ich dich, ohne mich.<br />
Wo ist das Licht?<br />
Wirklich, wie es mir geht, weiß ich nicht,<br />
ich seh mich nicht.. schon wieder nicht!<br />
Gebrochen, doch versprochen..<br />
Wollte dir was Gutes tun, ohne uns gegenseitig wehzutun.<br />
Wehzutun, ich muss jetzt ruhn<br />
ich konnt nichts tun.<br />
Sag gehts dir gut?</p>
<p>Verloren hab ich oft den Mut, daran zu glauben, alles wird gut.<br />
Umarme mich selbst.<br />
Und denk mir doch Celine, das alles wird wieder gut.<br />
Also muss ich wohl so tun.</p>
<p>Streite mich so oft mir mir selbst.<br />
Und alles verfällt, auf einmal so schnell.<br />
Ich gebe mir immer super viel Mühe und denke oft an meine guten Tage, denn nicht alles ist wie eine Plage.<br />
Und dann red ich mich doch wieder immer in Rage.<br />
Und ich ahne, ich komm voran an so guten Tagen.<br />
Stellt euch doch öfters mal die Frage.. wozu all das Gefrage?</p>
<p>Reflektieren und sich selbst zu studieren und dazu kommt noch zu verstehen worum es hier eigentlich geht.<br />
Zu verstehen man muss sich selbst kapieren und das alles nicht so schwer zu sehen.<br />
Es ist ok.<br />
Wenn du mal nicht weiter weißt, dann schreib einen Brief an dich und glaub, mir dann ist da wieder ganz viel Licht.<br />
So seh ich mich und du dich.<br />
Versprich dir selbst, vergib dir selbst.<br />
Am Ende des Tunnels ist ganz sicher Licht.<br />
Du und Ich.<br />
Wir waren schon immer poetisch.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Abschluss</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2022/08/der-abschluss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2022 12:42:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Sexuelle Gewalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Im letzten Jahr hat uns Celine in Texten und Videos am Gerichtsprozess gegen den Ex-Freund ihrer Mutter teilhaben lassen. Sie hat ihn wegen sexueller Gewalt angezeigt, er hat nach dem ersten Urteil Berufung eingelegt. Jetzt gibt es für Celine, zumindest juristisch, einen Abschluss des Prozesses. Und wieder nicht zu wissen was passiert. Nicht zu wissen,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="Body"><strong>Im letzten Jahr hat uns Celine in Texten und Videos am Gerichtsprozess gegen den Ex-Freund ihrer Mutter teilhaben lassen. Sie hat ihn wegen sexueller Gewalt angezeigt, er hat nach dem ersten Urteil Berufung eingelegt. Jetzt gibt es für Celine, zumindest juristisch, einen Abschluss des Prozesses.</strong></p>
<p><span id="more-14963"></span></p>
<p>Und wieder nicht zu wissen was passiert.<br />
Nicht zu wissen, was verdammt nochmal auf einen zukommt.<br />
Doch zu wissen, dass es endlich ein Ende hat.<br />
Zu wissen, das ist der Abschluss meiner Geschichte.</p>
<p>Diesmal verspüre ich nur Wut, denn die Kraft, um traurig zu sein, hab ich irgendwie nicht.<br />
Nicht heute.<br />
Denn es geht mir so unglaublich auf die Nerven, schon wieder zu einem Ort zu fahren, wo ich eigentlich gar nicht sein will, doch aussuchen konnte ich es mir leider nicht.</p>
<p>Bewusst wird mir, dass ich einfach nur müde und erschöpft bin, erschöpft von sich immer wieder darauf vorbereiten zu müssen, seine Geschichte und sein Leid vor fremden Menschen zu teilen.<br />
Sich vorzunehmen stark zu sein, obwohl man gar keine Kraft dafür hat.<br />
Und sich klar zu machen, dass man all das noch gar nicht verarbeitet hat.<br />
Ein schreckliches Déjà-vu.</p>
<p>Willkommen in meiner unausstehlichen Gedanken-Welt.</p>
<p><strong>19.April.2022 </strong></p>
<p>Da sind wir wieder, nur diesmal am Landesgericht in Darmstadt.<br />
Soviel größer und schöner, könnte man denken.<br />
Doch da reinzuspazieren ist so unglaublich hässlich.<br />
Schrecklich.<br />
Unausweichlich.<br />
Denn da muss ich rein, um auszusagen gegen ein widerliches Schwein.</p>
<p><strong>11 Uhr </strong></p>
<p>Diesmal ziemlich spät und mal wieder super unangenehm.<br />
Fremde Frau.<br />
Stellt sich raus, das ist die neue Pflichtverteidigerin von ihm.<br />
Der alte Pflichtverteidiger hat wahrscheinlich gemerkt, dass er genauso ekelhaft im Kopf ist wie er.<br />
Meine Rechtsanwältin.<br />
Die alte Dolmetscherin und die neue Dolmetscherin.<br />
Kripo Beamtin Nr.1<br />
Wo ist Kripo Beamtin Nr.2?</p>
<p>Meine Mama, meine Schwester und dann war da noch ICH.<br />
Wieder in meiner Blase, aus der ich in solchen Momenten komplett untergehe.<br />
Fragend, ob sie jemand mal zum Platzen bringen kann?</p>
<p>Ich glaube, es verging eine ganze Stunde, bis die Tür dann mal aufging.<br />
Und dann platzte die Blase, in der ich 1 Stunde festgesteckt habe, denn auf einmal hörte ich ihn sprechen.</p>
<p>Wissen diese Menschen überhaupt, wie schlimm das ist?<br />
Dort zu sitzen und zu warten.<br />
In seinen Gedanken zu ertrinken und ganz genau überlegen, was man gleich vor so wildfremden Menschen sagt bzw. wie man was sagt?<br />
Wie auch immer…<br />
Schweigend und den Gedanken kreisen meine Art und Weisen, wie ich was beschreibe.</p>
<p>Ich glaube ich mache jetzt hier einfach mal einen Sprung, zu dem Moment, wo ich dann aussagen musste.<br />
Das ist übrigens das erste Mal, dass ich vor Gericht gegen Ihn aussagen darf!<br />
Worauf ich mich immer wieder vorbereitet habe und dann doch nichts sagen durfte.</p>
<p>Die Tür ging auf und keine Ahnung, wie viele Augen mich anschauten.<br />
Ich musste an Ihm vorbei laufen und mich quasi vor ihm hinsetzen.<br />
Grauenvolles Gefühl, wenn man weiß, welcher Mensch dir gerade in den Nacken atmet.</p>
<p>Der Richter schaute mich an und meinte: Sie wissen ja, warum sie heute hier sind nh? Man muss die Wahrheit sagen und ja dann erzählen Sie doch mal von Anfang bis Ende, was alles so passiert ist!!</p>
<p>Ich kann euch nicht genau erklären, was ich genau gesagt habe und wie lange das ganze gedauert hat, denn es fiel mir ziemlich schwer auszusagen…<br />
Erstmal sich daran zurück erinnern zu müssen, an das, was einem passiert ist und das in Worte fassen vor fremden Menschen, war verdammt hart.<br />
Und es kam mir vor, wie als hätte ich eine Sekunde geredet.</p>
<p>Danke Fr. Senses, ich weiß, wie schwer das gewesen sein muss darüber zu sprechen aber das haben Sie ganz toll gemacht sagte er mir… nehmen Sie draußen bitte wieder Platz.</p>
<p>Und dann verging wieder 1 Stunde und ich lief hin und her und wusste nicht wirklich was ich denken sollte…<br />
Ich hoffte einfach nur, dass es nach dem Ganzen endlich ein Ende findet und diesmal endgültig, ich hatte weder die Kraft noch Lust, weiter traurig, wütend und erschöpft zu sein.</p>
<p>Die Justizbeamtin öffnete dir Tür und wir durften auf den hintern Bänken platznehmen.</p>
<p>Das Urteil war bereits schonmal verkündet worden und es tut mir unendlich Leid sagte der Richter. Das was dieser Familie und vor allem den zwei Frauen passiert ist, ist sehr schlimm.<br />
Es gäbe keinen Grund, den zwei Frauen nicht zu glauben, denn das hier ist alles schrecklich und super schwer durchzustehen.<br />
Wieso sollte man sich freiwillig in so eine Situation bringen?</p>
<p>Das Gericht hat entschieden, den zwei Frauen den vollen Glauben zu schenken und Sie sollten sich schämen für das, was Sie getan haben, meinte der Richter.<br />
Er hätte sich gewünscht, dass dieser Fall schon vorher auf seinem Tisch gelegen hätte und die 3 Jahre seien zu wenig aber es sei leider so in Deutschland.</p>
<p>Der Richter bittet uns im Saal zu erheben um das Urteil ein zweites Mal zu verkünden…<br />
Meine Knie zitterten…<br />
Meine Hände schwitzten…<br />
Und mein Herz schlägt super schnell und obwohl ich wusste, der Richter ist auf der Seite von mir und meiner Schwester, hatte ich trotzdem Angst.</p>
<p>Das Urteil wird verkündet…</p>
<p><strong>Im Namen des Volkes in der Strafsache gegen Herrn XY wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern und Schutzbefohlenen hat das Landesgericht Darmstadt am 19.04.2022  für Recht erkannt. Der Angeklagte wird wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in Tateinheit mit sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen in insgesamt 21 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt. </strong></p>
<p>Und seine Reaktion darauf war einfach nur lächerlich…<br />
Was hab ich gemacht? Ich hab gar nichts gemacht, schreite er in den Raum.<br />
Und alles würde zurückkommen und schrie irgendwas von Karma und ihr werdet schon sehen, was wir davon haben.</p>
<p>Diese 3 Jahre, die du bekommen hast, können niemals das wieder gut machen, was du kaputt gemacht hast.<br />
Diese 3 Jahre geben mir das, was ich an Wärme und Gefühl verloren habe, nie wieder zurück.<br />
Und diese 3 Jahre geben mir mein sorgenfreies Leben auch nicht wieder.<br />
Du bist der Grund für all meine Sorgen und Probleme, die ich jetzt habe und die mich mein Leben lang begleiten werden.<br />
Du bist der Grund für diese dauerhafte Traurigkeit, die in mir brodelt.<br />
Aber all das war dir niemals bewusst.</p>
<p>Das hier ist der Schluss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die ganze Geschichte von Celine könnt ihr auch nochmal auf <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/celine/">ihrem Profil</a> finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rollercoaster</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2022/06/rollercoaster/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2022 09:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=14915</guid>

					<description><![CDATA[Im heutigen Beitrag erzählt Celine von ihrem Leben. Sie erzählt von traurigen und glücklichen Momenten. Davon, mutig zu sein und ins Leben verliebt zu sein. Eine ehrliche Mutmachgeschichte aus dem echten Leben.Viel Spaß mit dem Video!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="Body"><strong>Im heutigen Beitrag erzählt Celine von ihrem Leben. Sie erzählt von traurigen und glücklichen Momenten. Davon, mutig zu sein und ins Leben verliebt zu sein. Eine ehrliche Mutmachgeschichte aus dem echten Leben.Viel Spaß mit dem Video! </strong></p>
<p><span id="more-14915"></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Urteil Teil II</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2022/05/das-urteil-teil-ii/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2022 09:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualisierte Gewalt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=14757</guid>

					<description><![CDATA[Im November fand die Hauptverhandlung im Prozess gegen den Ex-Freund von Celines Mutter statt. Im Anschluss konnten sie nach langer Zeit endlich befreit aufatmen. Jetzt aber hat Celine erfahren, dass er Berufung beantragt hat und und eine weitere Verhandlung ansteht. Das Urteil war bereits verkündet worden… Und das erste Mal fühlte ich keinen Druck mehr]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im November fand die Hauptverhandlung im Prozess gegen den Ex-Freund von Celines Mutter statt. Im Anschluss konnten sie nach langer Zeit endlich befreit aufatmen. Jetzt aber hat Celine erfahren, dass er Berufung beantragt hat und und eine weitere Verhandlung ansteht.</strong></p>
<p><span id="more-14757"></span></p>
<p>Das Urteil war bereits verkündet worden…<br />
Und das erste Mal fühlte ich keinen Druck mehr auf meiner Brust, das erste Mal durchatmen zu können nach über 2 Jahren Ungewissheit.<br />
Das erste Mal sagen zu können WIR HABEN ES GESCHAFFT.<br />
Und das erste Mal die Welt wieder mit mehr Farbe vor Augen zu haben.</p>
<p>Ich spürte die Hoffnung steigen, Hoffnung auf Heilung und Hoffnung auf das ich endlich das schrecklichste Kapitel in meinem Leben schließen kann, spürte mein Herz, wie es mich anlächelt.</p>
<p>Stolz berichten zu können, dass es endlich vorbei ist, war eins der besten Gefühle, die ich seit langem gefühlt habe und meine Mauern endlich fallen lassen, war der Moment, wo ich das Gefühl von Liebe akzeptieren konnte.<br />
Und für einen kurzen Moment zu hoffen, endlich wieder positive Texte schreiben zu können.</p>
<p><strong>23. Februar. 2022 </strong></p>
<p>Meine Mama rief mich an, ich geh ran und sie meinte, ich soll jetzt nicht ausflippen.<br />
Bitte hol jetzt tief Luft meinte sie, das tat ich dann auch…<br />
Das Arschloch hat 4 Tage nach der Hauptverhandlung Berufung beantragt, sagte sie mir am Telefon und wir haben am 19.April.2022 nochmal eine Verhandlung…</p>
<p>Die Hauptverhandlung war im November und wir erfahren erst jetzt davon, dass du Berufung eingelegt hast, richtig Super!</p>
<p>Und da ist er wieder, dieser Druck auf meiner verdammten Brust und dieses Gefühl nicht atmen zu können, so als würde jemand hinter mir stehen und mir den Hals zuschnüren und direkt einen Puls von 180 und diese verdammte Schlaflosigkeit, wieder diese Ungewissheit, sodass ich Bauchschmerzen davon bekomme.<br />
Viel schlimmer ist, dass auf einmal all das an Farbe wieder wie weggeblasen ist.<br />
Keine Worte, sprachlos und ratlos.<br />
Ich bin wütend, so dass mich die Gänsehaut an meinem ganzen Körper frieren lässt.<br />
Zitternde Hände und dieser grauenvolle Angstschweiß, den ich jedesmal habe, wenn ich nur an dieses Kapitel denke.<br />
Diesmal wurde ich sogar als Nebenklägerin geladen, dass bedeutet, ich kann mich noch einmal emotional darauf vorbereiten gegen dich auszusagen…</p>
<p>Diesmal sind mehr Zeugen geladen, sogar die zwei Damen von der Kriminalpolizei, bei denen wir damals unsere zweite Aussage gemacht haben, die emotional so kalt sind, dass es schon unangenehm ist, denen zu erzählen, was du getan hast und sich so ekelhaft zu fühlen und so unverstanden irgendwie.<br />
Ich hab absolut keine Kraft mehr und bin emotional so fertig mit dem Scheiß, dass es mich einfach nur noch zum Kochen bringt, aber diesmal werde ich mit erhobenem Kopf genau erzählen, was für ein schreckliches Monster du bist… dir in dein grauenvolles Gesicht gucken zu können und dir zu erzählen, was du aus mir gemacht hast… wieviel Leid du mir zugefügt hast… wieviel Schmerz wir in uns tragen wegen dir, und was du alles kaputt gemacht hast in uns.<br />
Dass du überhaupt diese Dreistigkeit hast Berufung einzulegen, dass du dir nicht ansatzweise eingestehen willst, wie alle dich verabscheuen, das du dir deiner Schuld überhaupt nicht bewusst bist.<br />
Ich werde gegen dich aussagen, um endlich einen Haken dahinter setzen zu können, ich werde gegen dich aussagen für mich und meine Familie und ich werde mein Leid mit allen Anwesenden teilen und ihnen genau beschreiben, was für ein schreckliches ETWAS du bist, denn ein Mensch bist du in meinen Augen definitiv nicht!</p>
<p>Ich war viel zu ängstlich, um dich zu schlagen aber jetzt werd ich dich schlagen mit meinen gut durchdachten Worten, die sich schon so lange tief in mir drinnen verwurzelt haben, denn es reicht!</p>
<p>Bis bald!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mein Kopf ist eine Kirmes / Chaos im Kopf</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2022/04/mein-kopf-ist-eine-kirmes-chaos-im-kopf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Apr 2022 09:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir präsentieren euch zwei Texte von Celine: “Mein Kopf ist eine Kirmes” und “Chaos im Kopf”. In ihren Gedichten schreibt Celine über ihre Ängste und Probleme und “unendliche Gedanken”, die in ihrem Kopf umherschwirren. Sie erzählt, wie sie kleine Erfolge feiert, in kleinen Schritten voran kommt und frei wird. Mein Kopf ist eine Kirmes In]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Wir präsentieren euch zwei Texte von Celine: “Mein Kopf ist eine Kirmes” und “Chaos im Kopf”. In ihren Gedichten schreibt Celine über ihre Ängste und Probleme und “unendliche Gedanken”, die in ihrem Kopf umherschwirren. Sie erzählt, wie sie kleine Erfolge feiert, in kleinen Schritten voran kommt und frei wird. </strong></p>
<p><span id="more-14706"></span></p>
<p><strong>Mein Kopf ist eine Kirmes</strong></p>
<p>In meinem Kopf ist Kirmes, ununterbrochen.<br />
Ständig Angst und Panikattacken.<br />
Angst, meine Mauern fallen zu lassen.<br />
Angst vor der Zukunft.<br />
Sei emotionslos, sei kalt.<br />
Sei weich, sei verletzlich.<br />
Mach dies, aber das lieber nicht.</p>
<p>Ich hasse diese Tage, an denen ich mich so einsam und allein fühle.<br />
Ich hasse diese Tage, wo ich einfach keinen Plan habe, was eigentlich der Sinn von all dem hier ist.<br />
Nähe und Geborgenheit fehlt mir so sehr, so dass es weh tut.<br />
Aber ich liebe auch die Tage, an denen ich allein bin und mich niemand schlecht fühlen lässt und dass da keiner ist, um den ich mir Gedanken machen muss.</p>
<p>Nie hab ich mich getraut, darüber zu schreiben, geschweige denn, darüber zu sprechen.<br />
Isolierte Gefühle.<br />
Eine halbe Ewigkeit perfektioniert die Narben zu verdecken.</p>
<p>Wie lange ich nach einer Liebe gesucht habe, die ich mir im Endeffekt nur selbst geben kann.<br />
Und wie oft habe ich Mitgefühl empfunden, welches ich in diesem Moment selbst verdient hätte?<br />
Und ich habe doch eigentlich alles, was mich glücklich macht, aber mir kommt es so vor als würde etwas fehlen.<br />
Vielleicht diese Person, die mir zeigt, was gesunde Liebe ist.<br />
Vielleicht eine Person, die mich versteht und es nicht nur sagt, dass sie mich versteht.<br />
Vielleicht, keine Angst mehr zu haben, jemandem zu vertrauen.<br />
Vielleicht an einem anderen Ort zu sein.<br />
Vielleicht ein neues Zuhause.</p>
<p>Negative Gedanken, die mir das Gehirn und den Verstand verpesten, Gedanken, die mich denken lassen ich wäre alleine besser dran.<br />
Ich habe aufgehört, mich selber zu lieben und habe versucht, alles unter Kontrolle zu haben.<br />
Habe nicht zugelassen, dass mir meine Freunde helfen und eventuell auch mal Recht haben und einen klaren Blick hab ich auch nicht gehabt.</p>
<p>Ich habe so lange nicht erkennen können, wie sehr ich mich wirklich liebe und wertschätze.<br />
Diese Pest in meinem Kopf hat mir soviel weggeätzt, alles an positiven Gedanken einfach weg.<br />
Ich hätte gerne die Chance, die vielleicht mein Leben komplett verändern kann, denn ich schlafe zu wenig, weil ich abends nicht einschlafen will. Ich tu mich schwer mit Aufgaben und Verantwortung.</p>
<p>Ich fühl mich so nutzlos, wenn ich nichts mache, und das Schlimme daran ist, dass ich es weiß und nichts dagegen unternehmen kann, ich frag mich immer für was?<br />
FÜR MICH oder ?<br />
So sollte es doch eigentlich sein oder lieg ich da falsch?<br />
Ich nehm es mir vor und muss alles geben, denn sowie in den oben genannten Problemen will ich nicht weiter versinken.<br />
Ich habe es verdient genau wie jeder andere auch.<br />
Mich selbst lieben, andere lieben zu können.<br />
Motiviert sein, an seinen Träumen zu arbeiten zu können.<br />
In den Spiegel schauen und sagen zu können &#8222; ICH BIN STOLZ AUF DICH &#8222;</p>
<p>Denn eigentlich bin ich es, für all das, was ich bis jetzt geschafft habe.<br />
Also bleibt eigentlich nichts anderes übrig als jetzt damit anzufangen oder?</p>
<p><strong>Chaos im Kopf</strong></p>
<p>Ich schreibe diese Zeilen, weil das Chaos in meinem Kopf einfach keine Ruhe geben will. Manchmal kann ich klar durchsehen, verstehe, was ich will und was ich brauch und dann ist es wieder so überfüllt mit so vielen Sorgen und Fragen, sodass ich keinen klaren Gedanken fassen kann.  Es ist so undurchsichtig, wie eine Mauer um mich herum, die nur ich erklimmen kann.  Die Mauer von Stolz und Einsamkeit, von Zweifel und all meinen Gefühlen.<br />
Ich will sie zum einstürzen bringen, denn es ist so unfassbar anstrengend, denn das Überdenken meiner Gedanken bringt mich zum Denken, daran zu denken wie nur ich alle Schiffe versenke.  Gebundene Hände..verwundet mit so großen Ängsten. Glücklich sein..im Meer voller Wellen.  Um am Ende zu denken, ich muss mich selbst retten.  In den Spiegel schauen und darauf zu wetten, nicht all das zu versenken, was ich spreche.   Meine Schönheit seh nur ich, ohne einen Tunnelblick.  Verwischt, ohne dich geht es nicht.  Denn schreiben tu ich hier immer über mich. ABER ich seh mich nicht.   SEH mich jetzt. Vorangekommen, meine Bilder sind nicht mehr verschwommen.  In meinen Augen sehe ich das Funkeln.  In meinen Augen war es sonst immer so dunkel.   Bin nicht mehr stumm, so viele Dinge um mich herum.  Angekommen, bin so weit schon geschwommen.  Und endlich bin ich da. Sehe auf einmal alles so klar, was für ein Jahr.   Ich habe mein eigenes Buch zu Ende gelesen und gefunden habe ich die Antworten, die mich zu einem glücklich erfüllten Leben führen. Ich hab mir vertraut und darauf aufgebaut. Aufgetaut, spüre die Sonne, obwohl sie noch nicht scheint und ich wein, weil all das&#8230;ist jetzt endlich mein &#8211; fühl mich rein.   Frei.  Ich bin Frau, ich bin furchtlos.  Ich bin feminin, ich bin maskulin. So unfassbar tapfer, selbst mit den ganzen Kratzern.  Ich fahre in meinem Panzer, langsam.  Gemeinsam gegen einsam.  Nimm dich mit an meiner Hand.   Jetzt beginnt eine neue Zeit und ich sag’s dir, bin so unantastbar.<br />
Etwas Druck und ein wenig Mühe, geschlossene alte Türe, sag euch allen schöne Grüße, denn ich düse Richtung Wüste.</p>
<p>Hätte niemals gedacht, dass ich damit anfang, doch das Chaos des Krieges feiert jetzt den Abspann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Urteil &#8211; es war soweit</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/12/das-urteil-es-war-soweit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2021 07:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualisierte Gewalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Content Note: Sexualisierte Gewalt.  Unsere Autorin Celine schreibt für uns über den Prozess gegen den Freund ihrer Mutter. Inzwischen ist das Urteil verkündet worden, und Celine und ihre Schwester sind erleichtert, nach dieser langen Zeit des Kämpfens zumindest ein bisschen Gerechtigkeit zu erfahren. Wie Celine den Tag am Schöffengericht erlebt hat, lest ihr hier. Es]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Content Note: Sexualisierte Gewalt. </strong></p>
<p><strong>Unsere Autorin Celine schreibt für uns über den Prozess gegen den Freund ihrer Mutter. Inzwischen ist das Urteil verkündet worden, und Celine und ihre Schwester sind erleichtert, nach dieser langen Zeit des Kämpfens zumindest ein bisschen Gerechtigkeit zu erfahren. Wie Celine den Tag am Schöffengericht erlebt hat, lest ihr hier.</strong></p>
<p><span id="more-14344"></span></p>
<p>Es war soweit…</p>
<p>Dienstag den 09.11.2021, 9:30 Uhr angekommen am Schöffengericht, standen wir da.<br />
Leer Blicke.<br />
Wut.<br />
Angst und hoher Puls.<br />
Gedanken schossen mir durch den Kopf…<br />
Eine Zigarette nach der anderen, Tränen in den Augen, denn es war endlich soweit.<br />
Um 9:45 sind wir die Treppen hochgelaufen und standen vor dem Saal 158, voller Aufregung, zitternde Beine und nasse Hände.</p>
<p>Es war soweit…</p>
<p>10 Uhr durften wir in diesen kalten weissen Saal eintreten und das taten wir dann auch…<br />
Im Saal saßen der Pflichtverteidiger und die Dolmetscherin auf der linken Seite vom Saal, in der Mitte der Richter und die zwei Schöffen. Auf der rechten Seite saßen die Staatsanwaltschaft und die Protokollantin und unsere Rechtsanwältin.<br />
Und dann saßen da wir.</p>
<p>Und du? Du kamst mal wieder zu spät.</p>
<p>Um 10:25 ging die Tür auf und ich sah den Mann in Uniform, Justiz stand auf seiner Jacke…<br />
Und dann kamst du rein, mit Handschellen an deinen Händen… in einem roten T-Shirt und grauer Jogginghose.<br />
Ich schaute dir direkt in die Augen und für einen kurzen Moment fühlte ich nichts.<br />
Du bleibst stehen.<br />
Deine hässliche Neugier und deine ungeduldige Art wollten wissen, wer alles auf diesen Stühlen sitzt.</p>
<p>Nun sitzt du auf einem dieser Stühle mit der Dreistigkeit, in unsere Richtung zu gucken.<br />
Mir kamen die Tränen.<br />
Mein Herz klopfte so schnell und meine Schwester neben mir war am zittern.<br />
Ich griff nach ihrer Hand und sie schaute mich an, dieser Blick… den ich niemals vergessen werde.<br />
So viel Schmerz in ihren Augen.<br />
So viel Angst.<br />
So viele Zweifel.</p>
<p>Der Justizbeamte wurde laut und befiehlt dir nach vorne zu schauen und nicht in unsere Richtung.<br />
Das gefiel dir nicht…<br />
Und dann hörte ich deine grauenvolle Stimme fragen &#8211; Ist das jetzt auch verboten? &#8211;</p>
<p>Deine ekelhafte Dreistigkeit allein sollte schon bestraft werden!</p>
<p>Die ersten Sätze von dem Richter bekam ich vor lauter Gedanken gar nicht mit… ich wollte einfach nur, dass es vorbei ist, ich versuchte mich zu konzentrieren.<br />
Doch dann mussten wir raus aus dem Saal, denn du hattest das Recht, etwas über dich zu erzählen und wie es dir so ergangen ist in der Untersuchungshaft…</p>
<p>Wir saßen draußen direkt vor dem Saal und warteten und warteten…<br />
Die Zeit war in diesem Moment mein schlimmster Feind.<br />
Sekunden wurden zu Minuten und die Minuten wurden zu einer fast ganzen Stunde…</p>
<p>Ich habe mich so lange Zeit emotional darauf vorbereitet gegen dich auszusagen…<br />
Allen Anwesenden zu erzählen, was für ein schreckliches Monster du bist… dir ins Gesicht gucken zu können und dir zur erzählen, was du aus mir gemacht hast… wieviel Leid du mir zugefügt hast… wieviel Schmerz ich in mir trage wegen dir, und was du alles kaputt gemacht hast.<br />
DENN ALL DAS IST DIR NICHT BEWUSST!!!</p>
<p>Ich wollte gegen dich aussagen, um endlich einen Haken dahinter setzen zu können, ich wollte gegen dich aussagen für meine Schwester. Ich wollte mein Leid mit allen Anwesenden teilen und ihnen zeigen, was für ein schrecklicher Mensch du bist.</p>
<p>Nach einer ganzen Weile kam meine Rechtsanwältin raus und schaute mich an und meinte, dass ich wahrscheinlich nicht aussagen werde gegen dich sondern nur meine Schwester… Das würde entschieden werden, wenn meine Schwester ausgesagt hat! Und vorteilhaft wäre es, wenn ich während ihrer Aussage mit draußen warte…</p>
<p>Schaffst du das fragte man meine Schwester, sie schaute mich an … Und ich versicherte ihr, dass sie es schaffen würde!!</p>
<p>Sie steht auf und betrat den Saal mit meiner Rechtsanwältin…<br />
Die Tür ging zu und ich weinte… ich wusste nicht, was ich denken sollte…<br />
Ich weiß nicht, wie lange sie ihre Aussage machte aber sie hat es geschafft… Die Tür ging auf und sie fiel mir in die Arme.<br />
Ich war so unglaublich stolz auf sie!!</p>
<p>Alle mussten raus aus dem Saal, denn der Pflichtverteidiger und er wollten sich besprechen…<br />
Man schlug ihm ein Deal vor.. bei einem Geständnis würde es zu einem Urteil von 2-3 Jahren kommen…<br />
Aber der Pflichtverteidiger wollte Bewährung für ihn???<br />
Mit was für einer Begründung sollte er Bewährung bekommen fragte ich mich…</p>
<p>Es war soweit…<br />
Nach all dem langen Warten und nicht zu wissen, was passiert, durften wir wieder in den Saal 158 eintreten…</p>
<p>Der Richter gab dem Pflichtverteidiger das Wort um sein Geständnis abzulegen und gleichzeitig zu begründen, warum Bewährung für ihn doch rechtens wäre…</p>
<p>Haltet euch fest!!</p>
<p><b>Herr XY gibt zu, die beschriebenen Taten begangen zuhaben, dennoch könne das Opfer froh sein, dass er zum MASTURBIEREN nach anfassen des Mädchens extra auf den Balkon gegangen sei. Zudem sollte auch berücksichtig werden, dass er ja nicht eingedrungen sei und es zu keiner Vergewaltigung kam, und verantwortlich ist das Opfer, denn sie habe sich freizügig gekleidet…  Unter anderem leidet Herr XY an körperlicher Gewalt, die ihm durch andere Insassen zugefügt werde… Deshalb beantrage ich Bewährung… </b></p>
<p>Meine Wut in diesem Moment kann ich absolut nicht beschreiben und der Anblick meiner Schwester in diesem Moment brach mir das Herz.<br />
Wir saßen beide nebeneinander und weinten und hofften auf ein Ende, denn das war einfach nur schrecklich und ekelhaft…</p>
<p>Die Staatsanwaltschaft bekam das Wort, die Frau musste selbst erst einmal tief durchatmen, denn auch sie war einfach nur geschockt, wie alle anderen im Raum… Sie hielte ihre Ansprache und beantragte 3-4 Jahre Haft plus einen weiteren Haftbefehl, denn es besteht Fluchtgefahr…<br />
Nach ihrer Ansprache bekam unsere Rechtsanwältin das Wort, sie schüttelte den Kopf und hielte ihre Ansprache…auch sie beantragte 3-4 Jahre Haft…</p>
<p>Sie war ein kleines Mädchen und es lag ganz sicher nicht in ihrer Verantwortung, ob freizügig gekleidet oder nicht…<br />
Zum Masturbieren extra auf den Balkon gegangen?<br />
Berücksichtigen, dass es zu keiner Vergewaltigung gekommen ist?<br />
EKELHAFTES SCHWEIN!!!!</p>
<p>Es war soweit…</p>
<p>nach fast 4 Stunden kam endlich das Urteil.<br />
Erheben Sie sich…</p>
<p>Meine Knie zittern.<br />
Ich halte die Luft an.<br />
Halte die Hand von meiner Schwester.<br />
Weinten und hofften.</p>
<p>Und ich dachte mir… danach ist es endlich vorbei. Der Kampf, den wir seit 2019 kämpfen, nimmt endlich ein Ende.<br />
Gerechtigkeit oder keine Gerechtigkeit?<br />
Bewährung oder doch 3-4 Jahre Haft?</p>
<p><b>Urteil… im Namen des Volkes… in der Strafsache gegen Herr XY wegen </b><b>sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen und Kindern</b><b> wird der Angeklagte zu </b><b>3 Jahren Haft </b><b>verurteilt… </b></p>
<p>Ich holte tief Luft und knickte ein …<br />
Ich umarmte meine Schwester und wir beide fingen an zu weinen…<br />
Wir haben es geschafft!</p>
<p>Nach über 2 Jahren ist es endlich vorbei und wir haben ein kleines bisschen Gerechtigkeit bekommen…<br />
Die 3 Jahre Haft sind wenig, darüber brauchen wir uns nicht zu streiten, aber es ist besser, als ihn auf freien Fuß zu sehen.</p>
<p>Wir standen draußen vor dem Saal, biegen links ab in einen Gang… und da kommt er… in Handschellen, voller Wut und Hass… wird er abgeführt von dem Justizbeamten…<br />
Und mit meinem ganzen Stolz und mit meiner ganzen Kraft schaute ich ihm ein letztes Mal in die Augen und lächelte…<br />
Alles kommt zurück schrie er wie ein Bekloppter und ich antwortetet.. JA RICHTIG, ALLES KOMMT ZURÜCK ZU DIR!<br />
Und lief die Treppe mit erhobenem Kopf runter, gemeinsam mit meiner Schwester und mit meiner Mama…</p>
<p><b>… Ich bin Celine Grace Senses und ich wurde Opfer von sexuellem Missbrauch. </b><br />
<b>Das, was man mir angetan hat, wurde nicht bestraft, gekämpft habe ich trotzdem.</b><br />
<b>Ich bin eine, eine von acht Milliarden Menschen, und habe hier euch meine Geschichte erzählt, diese eine von vielen Geschichten.</b></p>
<p>Sexuelle Gewalt oder sexueller Missbrauch ist für tausende Kinder in Deutschland leider alltäglich. Nur wenige Täter und Täterinnen sind den betroffenen Kindern oder Jugendlichen wirklich fremd. Sexueller Missbrauch findet nach Angaben des Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung am häufigsten innerhalb der engsten Familie statt…<br />
Sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche hat für die Betroffenen dramatische Folgen – oft ein Leben lang.</p>
<p>Wenn du von sexueller Gewalt betroffen bist oder du dich um ein Kind sorgst, einen Verdacht oder ein komisches Gefühl hast oder du dir unsicher bist und Fragen zum Thema stellen möchtest, kannst du dich auch vertrauensvoll an das Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch wenden. Es ist eine Anlaufstelle für Betroffene von sexueller Gewalt in Kindheit und Jugend, für Angehörige sowie Personen aus dem sozialen Umfeld von Kindern, für Fachkräfte und für alle Interessierten. Die pädagogischen und psychologischen Beraterinnen und Berater unterstützen bei allen Fragen zum Thema <b>kostenlos und anonym.</b><br />
Zu erreichen ist das Hilfetelefon unter der Nummer<b> 0800 22 55 530</b></p>
<p><b>Du bist niemals allein, vergiss das nicht! </b><br />
<b>Und Danke an alle, für die tolle Unterstützung und für all den Mut, den ihr mir mitgegeben habt! </b><br />
<b>Eure Celine</b></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/celine/" target="_blank" rel="noopener"><strong>alle weiteren Beiträge von Celine</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hinter Gittern</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/11/hinter-gittern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Nov 2021 07:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualisierte Gewalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sind beeindruckt von unserer Autorin Celine: Nachdem sie einen Text über den Missbrauch durch ihren Stiefvater geschrieben und auf der großen Bühne vorgetragen hat, fasste sie den Mut, endlich Anzeige zu erstatten. Momentan läuft der Prozess. Danke, Celine, für deine Offenheit und dass du uns auf dem Laufenden hältst.  Nun war es endlich soweit…]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir sind beeindruckt von unserer Autorin Celine: Nachdem sie einen Text über den Missbrauch durch ihren Stiefvater geschrieben und auf der großen Bühne vorgetragen hat, fasste sie den Mut, endlich Anzeige zu erstatten. Momentan läuft der Prozess. Danke, Celine, für deine Offenheit und dass du uns auf dem Laufenden hältst. </strong><span id="more-14301"></span></p>
<p>Nun war es endlich soweit…<br />
sie haben dich, sitzt gerade im Flieger…</p>
<p>fühltest nie diesen Schmerz den wir fühlten… fühltest diese Macht… denn du bist ja ein Mann, der deiner Meinung nach das Recht hat, eine Frau gegen ihren Willen anzufassen richtig?</p>
<p>Du bist ja ein Mann, also ist es richtig, eine Frau zu schlagen und ihr danach zu sagen, wie sehr du sie liebst richtig?</p>
<p>Du steigst aus dem Flieger aus, in Handschellen, die Polizei neben dir…</p>
<p>Ich kann mir diesen Stolz, den du gerade ausstrahlst, so gut vorstellen, denn du bist ja ein Mann richtig? Denn du hast ja nichts falsch gemacht richtig? Und deshalb bist du nicht abgehauen? Weil du nichts falsch gemacht hast?</p>
<p>Ich glaube, du weißt ganz genau, was du falsch gemacht hast… und ich glaube, du weißt ganz genau, warum du abgehauen bist! Oh ich kann mir das so gut vorstellen, wie du in deiner Zelle sitzt und dich fragst, was du falsch gemacht hast &#8230; lustig &#8230; denn du weißt es ganz genau aber du bist nicht ehrlich zu dir selbst. Das warst du nie und wirst es auch niemals sein…</p>
<p>Wie ist es so? Als Mann? Fühlt es sich richtig an hinter Gittern zu sitzen?</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2019/09/celine-es-war-2011/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Mit diesem Text</strong></a> fing alles an.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Paradox &#038; Anderssein</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/10/paradox/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Oct 2021 07:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=13356</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Ich hab den einen Traum den doch jeder hat.&#8220; Heute präsentieren wir euch zwei Gedichte unserer Autorin Celine. Es geht um alles und nichts: um Liebe, ums Leben, um Wut, um einen Alltag, der voller Herausforderungen steckt und um eine tiefe Sehnsucht. Aber lest selbst und lasst Celines Worte auf euch wirken.  Block I Denken,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Ich hab den einen Traum den doch jeder hat.&#8220; Heute präsentieren wir euch zwei Gedichte unserer Autorin Celine. Es geht um alles und nichts: um Liebe, ums Leben, um Wut, um einen Alltag, der voller Herausforderungen steckt und um eine tiefe Sehnsucht. Aber lest selbst und lasst Celines Worte auf euch wirken. </strong></p>
<p><span id="more-13356"></span></p>
<p><strong>Block I</strong><br />
Denken, Blick senken.<br />
Renn, muss schnell sein.<br />
Blaulicht schimmert in deinen Augen.</p>
<p>HEKTIK in der Luft.<br />
Fliegen oder doch fallen.<br />
Sind gefangen auf der Straße. Augen sind rot denn ich bin schlaflos.<br />
Umgeben von so viel und doch so wenig.</p>
<p>Wollen alles haben, aber haben nichts außer uns.<br />
Alles leuchtet gleichzeitig grau.<br />
Sind süchtig, Beziehung definitiv kritisch.<br />
Lieben uns, sind so bunt.<br />
Doch nur hier geht es rund.<br />
Nehmen alles auf uns, sind zu schwer.<br />
Die einen haben alles, doch wir haben nichts.</p>
<p>Armut wächst, in der Armut versteckt. Ist so echt dieser Dreck.<br />
Kein Geld. Hatte keine Wahl..</p>
<p><strong>Block II</strong><br />
Sitze hier, auf Krise.<br />
Ich überlege was ich machen kann um mich über Wasser zuhalten.<br />
Nur Fragezeichen.<br />
Nur Rechnungen.<br />
Suche immer noch den Weg hier raus.<br />
Hab mich verlaufen in einem Haufen von Zahlen.<br />
Draußen am rauchen, tauchen in meinem Traum.</p>
<p>Ich will mich nicht schon wieder verlieren.<br />
Doch so kurz davor.<br />
Sehe keinen Ausweg außer wieder abzuhauen.<br />
Bitte.<br />
Will nicht nur Hass spüren, für dieses System.</p>
<p>PARADOX.<br />
Doch das Leben scheint auf Paradox<br />
Immer Planlos, sag mir wie.<br />
Immer sehen sie was ich nicht sehe. Ziele setzen aber erreiche es nicht.<br />
Dachte ich finde hier raus.<br />
Erfolglos.<br />
Immer dieses Risiko, riesengroß.<br />
Niemand gibt dir den Halt, werde immer Ratloser. Muss gehen es wird spät.</p>
<p>Ohne einen Plan, weiß nicht wohin ich geh.<br />
Ich hab den einen Traum den doch jeder hat.</p>
<p><strong>Anders sein</strong><br />
Sag mir wie lang müssen wir noch warten?<br />
Sag mir wie lange ist es dennoch möglich, unsere eigenen Augen zu verschließen?<br />
Sag mir wie lang werden wir brauchen um endlich was zu starten?<br />
Bitte sag mir wie lange, um alle Tränen auf dieser Welt zu vergießen?<br />
Und vielleicht sagst du mir auch, wie oft müssen wir noch gegen unseren eigenen Willen kämpfen?<br />
Sag wie oft müssen wir dieses Leid noch ertragen?</p>
<p>Und wann können wir endlich friedlich zusammen Leben?<br />
Ohne dieses, du darfst dies und das nicht und du musst so und so sein?<br />
Lasst uns doch gemeinsam eine Lösung finden oder dreht ihr euch immer nur um euch selbst?<br />
Wir können doch nicht immer die Last der Welt auf unseren eigenen Schultern tragen!!<br />
Wir müssen gemeinsam diesen Weg gehen uns lieben und schätzen!!<br />
Ständig nur müde zu sein und ständig darauf achten zu müssen wer man wirklich ist.<br />
Ständig musst du so tun als wärst du jemand anders anstatt sich frei zu fühlen.</p>
<p>Die anderen dürfen sich frei fühlen aber wir nicht?<br />
Die, die auf das andere Geschlecht stehen?<br />
Die, die eine andere Hautfarbe haben oder eine andere Herkunft?<br />
Die, die sich entschieden haben doch nicht der zu sein als der man geboren ist?<br />
Die, die eine andere Religion haben?</p>
<p>DIE DÜRFEN SICH NICHT FREI FÜHLEN?<br />
NEIN?<br />
Mit was für einer Begründung denn?<br />
RICHTIG, ES GIBT KEINE!!!</p>
<p>Wir dürfen und sollten uns auch frei fühlen!!!<br />
Ich spreche hier für alle, für alle die sich nicht frei fühlen!<br />
Für alle die das Gefühl haben sich verstecken zu müssen!<br />
Für alle die das Gefühl haben sich nicht frei zu fühlen!</p>
<p>FÜR ALLE DIE ANDERS SIND!</p>
<p>WIR SIND WIR!</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr zum Thema Liebe <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/liebe/" target="_blank" rel="noopener"><strong>findet ihr hier</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Meine Augen sind rot</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/08/meine-augen-sind-rot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2021 07:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=13278</guid>

					<description><![CDATA[Wir freuen uns über einen neuen Text von Celine! Atmosphärisch und beinahe lyrisch schreibt sie über verwirrende, aber eigentlich doch recht eindeutige Gefühle, über Begehren, über Liebe, über Angst und über ihre ganz persönliche Definition von Freiheit. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und beim Hineinfühlen! Die Sonne scheint, Kirschblüten fliegen durch die Gegend,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir freuen uns über einen neuen Text von Celine! Atmosphärisch und beinahe lyrisch schreibt sie über verwirrende, aber eigentlich doch recht eindeutige Gefühle, über Begehren, über Liebe, über Angst und über ihre ganz persönliche Definition von Freiheit. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und beim Hineinfühlen!</strong></p>
<p><span id="more-13278"></span></p>
<p>Die Sonne scheint, Kirschblüten fliegen durch die Gegend, ein leichter Wind… und das Gefühl von einem kleinen bisschen Freiheit…<br />
FREI von allem was um dich herum passiert, von allem was auf dir lastet…</p>
<p>von dem was ich fühle, neue Gefühle, Gefühle für eine Frau die mich so verwirren, ein Gefühl das ich vorher noch nicht kannte, dann dieses Gefühl nicht mehr dazu zugehören, ein Gefühl von Einsamkeit …<br />
ein Gefühl von .. ich muss traurig sein ..</p>
<p>Das Gefühl, das ich merke das hier ist nicht meine Zukunft.</p>
<p>So wie es jetzt ist, ist es nicht das was ich will.<br />
Ich will doch da sein wo ich mich FREI fühlen kann…</p>
<p>Ich vergrab mein Gesicht in meinen Armen… das Gefühl von ENGE nichts dagegen tun zu können… Die Sonne scheint, und ich sitze hier… sehe im Moment alles so GRAU, ob das wieder nur eine Phase ist?</p>
<p>Und meine Augen sind Rot … Und alles ist so leise, fühle mich aber ganz laut …</p>
<p>DOCH MAN HÖRT MICH NICHT … Die Augen sind rot und ich stehe auf und gehe wieder nach haus und dann, dann ist da nicht mehr von diesem kleines bisschen Freiheit… Die Augen sind Rot…</p>
<p>Mein Bauchgefühl sagte mir sofort sie ist besonders, aber wie erkläre ich ihr das?<br />
Diese Frau war soviel reifer als ich, für sie bin ich nur ein kleines Mädchen die keine Ahnung von Liebe zwischen einer Frau und Frau hat.</p>
<p>Doch sie hatte diese Art, mit mir umzugehen so wie es noch nie jemand vorher getan hatte. Es war das erste mal für mich das ich so fühlte… so neu… Diese Frau wusste was liebe bedeutet.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Wusste wie viel es auslöste mich zu berühren, mir in die Augen zuschauen… Ich verlor mich in ihren… Sie wusste wie sie mit mir reden musste damit ich ihr alles erzählte, mich ihr öffne…</p>
<p>Ich hatte mich für einen Moment in ihren Armen verloren… zum ersten mal mich sicher und verstanden gefühlt… Sie hatte mich unter Kontrolle, wenn ich traurig war … Sie hatte mich unter Kontrolle wenn ich durcheinander fühlte…</p>
<p>Sie wusste ich würde fallen… mich fallen lassen in ihren Armen… Sie hatte diese Kontrolle über meine Wut…Sie wusste wie man mich zu beruhigen hat…<br />
Dieses Gefühl ist so neu für mich… Kann an nichts anderes mehr denken… Ich suche ich ihre Augen in anderen… doch ich finde sie nicht…<br />
Du bist so einzigartig, so umwerfend… so schön und so warm … du bist so viel Frau … so perfekt…</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Die Liebe, die Liebe: Mehr Texte zu diesem schönen und doch oft schmerzhaftem Thema <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/liebe/" target="_blank" rel="noopener"><strong>findet ihr hier</strong></a>.</li>
</ul>
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			</item>
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		<title>Gerichtstermin</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/07/gerichtstermin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2021 07:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ich bin Celine Grace Senses und ich wurde Opfer von sexuellen Missbrauch 2011-2016. Mir wurde ein Stück Kindheit genommen. Und mir wird dieses Stück Kindheit nie wieder zurück gegeben.&#8220; Unsere Autorin Celine berichtet schon seit einer Weile offen und mutig über das, was ihr widerfahren ist, und über den laufenden Gerichtsprozess. Mit diesem Bericht nimmt sie]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Ich bin Celine Grace Senses und ich wurde Opfer von sexuellen Missbrauch 2011-2016. Mir wurde ein Stück Kindheit genommen. Und mir wird dieses Stück Kindheit nie wieder zurück gegeben.&#8220; Unsere Autorin Celine berichtet schon seit einer Weile offen und mutig über das, was ihr widerfahren ist, und über den laufenden Gerichtsprozess. </strong><strong>Mit diesem Bericht nimmt sie uns mit zum Gerichtstermin vor einigen Wochen. Danke, Celine, dass du deine Geschichte mit uns teilst!</strong></p>
<p><span id="more-13164"></span></p>
<p><strong>Dienstag, den 27. April.2021 Gerichtstermin 10:00 Uhr </strong></p>
<p>Es war Dienstag, der 27.April 9:45 als wir vor dem Amtsgericht standen, so voll gepumpt mit Emotionen, die man sich nicht vorstellen kann in diesem Moment.<br />
So traurig und wütend zugleich. So zerbrechlich und stark, so verwirrt und Wahnsinnig…</p>
<p>Durch die Personen-Kontrolle, und hoch in den ersten Stock geschickt worden.<br />
…Die erste Tür links…</p>
<p>Weitere 4 Menschen standen ebenfalls vor dem Gerichtssaal , von Blicken durchlöchert… beobachtet worden…<br />
In diesem kleinen Info Kasten standen die Namen von meiner Schwester, meiner Mutter und mir. UND dein Name… Gänsehaut und Schweiß… Herzklopfen und zitternde Hände …<br />
Tränen fließen meiner Schwester und mir übers Gesicht… Die Angst verspürten wir beide… hielten uns an den Händen und sagten uns : ,,WIR SCHAFFEN DAS.“</p>
<p>Bis 9:55 standen wir vor diesem Gerichtssaal, DU bist nirgendwo zusehen… Du kommst nicht oder ? Nur dein Pflichtverteidiger und die 3 anderen fremden Menschen… und WIR!<br />
EINFACH NUR SCHWACH..</p>
<p>Wir durften um 9:58 den Saal betreten… aber auch um 10:00 Uhr warst du noch nicht da…<br />
Dir wurden 20 Minuten Zeit gegeben doch noch aufzukreuzen, doch du kamst nicht!<br />
Schon zum zweiten Mal nicht…</p>
<p>Wo bist du? Bist du in Sizilien? Versteckst du dich? Vielleicht bist du auch in Deutschland und versteckst dich da irgendwo?</p>
<p>Ich wusste dass er zu feige ist… Ich wusste wie schwach er ist… Und ich wusste dass er nicht kommt…</p>
<p>Dein Pflichtverteidiger berichtete dass er dich aufgeklärt hat, was dir blüht wenn du wieder nicht auftauchst!!</p>
<p><strong>ES WIRD EIN HAFTBEFEHL GESTELLT!  DU WIRST GESUCHT!</strong><br />
<strong>EIN EUROPÄISCHER HAFTBEFEHL WIRD ANGEREGT!</strong><br />
<strong>DU LEBST JETZT IN ANGST!  WOLLTEST DU DAS? WOLLTEST DU DEIN LEBEN SO VERBRINGEN? </strong></p>
<p>NEIN?</p>
<p>Wolltest doch immer neue Abenteuer erleben, jetzt hast du dein ganz eigenes spezielles Abenteuer!</p>
<p>Und WIR?<br />
Wir warten und warten und wir warten… die Zeit vergeht nicht!  Als würden wir in einer endlosen Zeit Schleife feststecken…</p>
<p>tik… tak… tik… tak…</p>
<p>Meine Uhr ist stehen geblieben… Beobachte mein Telefon… Checke meine E-mails und hoffe darauf zu lesen, dass sie dich gefunden haben… Und wenn sie dich irgendwann gefunden haben.. dann wird’s ein Urteil geben… und welches Urteil, das wissen wir leider nicht aber dann hat das warten endlich ein Ende und ich kann wieder atmen… Und meine Uhr tickt weiter…</p>
<p>Ich hoffe bis bald!</p>
<p>Danke!</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Offen darüber zu sprechen, wenn einer*m sexualisierte Gewalt angetan wird, ist nicht leicht. <a href="https://www.meintestgelaende.de/2019/09/celine-es-war-2011/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Celine beweist Stärke, denn sie tut es trotzdem.</strong></a></li>
</ul>
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		<title>Im Hier und Jetzt</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/06/im-hier-und-jetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2021 07:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualisierte Gewalt]]></category>
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					<description><![CDATA[CN: Sexualisierte Gewalt. Vor einer Weile konnten wir euch darüber informieren, dass Celine ihren Stiefvater angezeigt hat und der Prozess gegen ihn begann. Nun meldet sie sich leider mit nicht so guten Nachrichten. Wir danken dir weiterhin für deine Offenheit, dafür, dass du deine Geschichte mit uns teilst, liebe Celine, und wünschen dir viel Kraft.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>CN: Sexualisierte Gewalt. Vor einer Weile konnten wir euch darüber informieren, dass Celine ihren Stiefvater angezeigt hat und der Prozess gegen ihn begann. Nun meldet sie sich leider mit nicht so guten Nachrichten. Wir danken dir weiterhin für deine Offenheit, dafür, dass du deine Geschichte mit uns teilst, liebe Celine, und wünschen dir viel Kraft.</b></p>
<p><span id="more-13097"></span></p>
<p>Ich hatte gelernt, wieder Nein zusagen. Ich hatte gehofft, dass ich all das schaffe. Dass ich wieder frei sein kann war doch eigentlich vorauszusehen. Dass meine Alpträume endlich aufhören, und ich hatte gehofft wieder lieben zu können und Menschen mein Vertrauen schenken zu können.</p>
<p>Ich hatte gehofft, dass ich das Licht wieder sehen kann, aber ich habe mich da wohl leider getäuscht.</p>
<p>Kennt ihr den  §174 Sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen?</p>
<p>Die Erfassung mit einem Elternteil in einer Partnerschaft lebenden Personen in den Tatbestand des § 174 StGB (Missbrauch von Schutzbefohlenen) erfolgte erst Anfang 2015, so dass 2013 diese Taten noch nicht strafbar waren.</p>
<p>Das, was man mir angetan hat, wird nicht bestraft, wird fallen gelassen. Keine Verurteilung und auch kein Freispruch. Das sagte man mir 3 Wochen vor der dem Gerichtstermin, die sagten mir, dass in der Verhandlungsvorbereitung der Staatsanwaltschaft aufgefallen sei, dass die Taten zu meinem Nachteil noch nicht strafbar waren.</p>
<p>Nach 2 Jahren, nach all der Hoffnung die ich hatte, nach allen Höhen und Tiefen und nach all der Angst gehe ich nur noch zur Gerichtsverhandlung am 27. April und sage für meine Schwester aus, mit der letzten Hoffnung die ich habe.</p>
<p>Mit meiner letzten Kraft, und danach bin ich fertig mit dem Ganzen, denn auch die Staatsanwaltschaft wird mir hier nicht mehr weiterhelfen können, liebes Deutschland.</p>
<p>Ich bin Celine Grace Senses und ich wurde Opfer von sexuellen Missbrauch 2011-2016. Mir wurde ein Stück Kindheit genommen. Und mir wird dieses Stück Kindheit nie wieder zurück gegeben. Ich bin Celine Grace Senses und habe euch hier meine Geschichte erzählt.. eine von vielen Geschichten.. Danke!</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Celine hat über das, was ihr angetan wurde, einen beeindruckenden Text geschrieben. <a href="https://www.meintestgelaende.de/2019/09/celine-es-war-2011/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hör ihn dir hier an</strong></a>.</li>
</ul>
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		<title>Es ist 2021 </title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/05/es-ist-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 May 2021 07:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Stimme Sticky]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualisierte Gewalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Beim #gelände19 war unsere Autorin Celine im Poetry Slam-Workshop dabei — und hat sich in ihrem Text &#8222;Es war 2011&#8220; mit den Erfahrungen sexualisierter Gewalt, die sie machen musste, auseinandergesetzt. Inzwischen hat sie ihren Stiefvater angezeigt und momentan läuft der Prozess. Celine schreibt darüber, und heute lest ihr den ersten Teil. Wir wünschen Celine viel Kraft für]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beim #gelände19 war unsere Autorin Celine im Poetry Slam-Workshop dabei — und hat sich <a href="https://www.meintestgelaende.de/2019/09/celine-es-war-2011/" target="_blank" rel="noopener">in ihrem Text &#8222;Es war 2011&#8220;</a> mit den Erfahrungen sexualisierter Gewalt, die sie machen musste, auseinandergesetzt. Inzwischen hat sie ihren Stiefvater angezeigt und momentan läuft der Prozess. Celine schreibt darüber, und heute lest ihr den ersten Teil. Wir wünschen Celine viel Kraft für diese Zeit!</strong></p>
<p><span id="more-12928"></span></p>
<p>Mein Handy leuchtete auf… Eine E-Mail von meiner Rechtsanwältin: &#8222;Sehr geehrte Frau Celine Senses.&#8220; Ich stand da mit komplett gemischten Gefühlen und dachte mir: Wow … nach über einem Jahr bekomme ich eine endlich DIE E-Mail&#8230; &#8222;Ich freue mich Ihnen mitteilen zu können&#8220;, oh mein Herz klopfte so unfassbar schnell… &#8222;Ihnen mitteilen zu können, dass die Staatsanwaltschaft Anklagen gegen IHN erhoben hat.&#8220; Mein Herz stand für einen kurzen Moment still… &#8222;Das bedeutet, dass die Staatsanwaltschaft Ihren Aussagen vollumfänglich Glauben schenkt&#8230;&#8220; stand in der nächsten Zeile.</p>
<p>Ihr wisst nicht wie lange ich auf diesen Moment gewartet habe, ich hatte fast schon aufgegeben, aber nur fast. * lächeln*</p>
<p>Es wird eine Hauptverhandlung geben, aber wann, das wusste man noch nicht… GEDANKEN SCHOSSEN MIR IN DEN KOPF, GEFÜHLE SPIELTEN VERRÜCKT UND ALLES WAS ICH MACHEN KONNTE WAR ES, DIE WORTE AUF PAPIER ZU BRINGEN… Und das habe ich getan ….</p>
<p>Du bist ungefragt ein Teil meines Lebens geworden, und dazu hast du auch noch mein ganzes Leben verändert, NEGATIV.  Und als wäre das nicht schon schlimm genug, hast du auch mich verändert. Und dass ich hier über dich schreibe hat nur einen Grund, nach all dem hier fang ich neu an.  Das hier sind meine letzten Worte an dich…</p>
<p>Du bist der Grund für all die Leere, die ich spüre.</p>
<p>Du bist der Grund, warum ich nachts Alpträume habe.</p>
<p>Du bist der Grund für all die Angst, die mich und mein Leben zerstört hat, aber hey, immerhin nur zum Teil.</p>
<p>Und genauso bist du auch schuld daran, dass ich schöne Dinge mit schönen Menschen nicht erleben konnte.</p>
<p>Du bist schuld für all die Zweifel, für all das Misstrauen, das ich gegenüber Menschen habe und haben werde.</p>
<p>Du bist schuld daran, dass Leute denken, meine Aura sei aggressiv.</p>
<p>Du bist schuld daran, dass ich den Mann, den ich liebe, nicht richtig lieben kann.</p>
<p>Du bist schuld daran, dass ich körperliche Nähe ekelhaft finde.</p>
<p>Das Warten, die Gefühle und die Gedanken brachten es soweit, dass ich jetzt wieder alleine bin&#8230; weil ich nicht richtig lieben kann.</p>
<p>Ja, du bist schuld daran.</p>
<p>Ich hoffe, dass du dir dieser Schuld dein Leben lang bewusst bist.</p>
<p>Ein altes Sprichwort besagt: „Tränen kehren eines Tages zu ihrem Verursacher zurück.“</p>
<p>Das hattest du mir immer gesagt, wenn ich traurig über irgendwen war oder wenn jemand meine Gefühle verletzt hatte… Witzig, oder?</p>
<p>Du als Person bist die Täuschung selbst, so falsch und feige, so  kalt und so verletzend… ich weiß noch wie du immer gesagt: „Familie ist alles“. Du hast Familie nicht verdient.</p>
<p>Das, was du verdienst, ist die Dunkelheit. Keine Sonne und nie wieder Regen und auch keinen Wind. So wirst du herausfinden, wie mich gefühlt habe.</p>
<p>Glaub mir, die Dunkelheit ist schlimmer als du denkst, wenn du den Lichtschalter nicht findest. Dein Ende wird irgendwann Dunkelheit sein, ohne einen einzigen Lichtschalter, du wirst spüren, wie unglaublich groß die Dunkelheit sein kann, und du wirst spüren, was die Dunkelheit mit einem machen kann!</p>
<p>Ich könnte Ewigkeiten darüber schreiben wie grausam das alles ist, und was du angerichtet hast, in meiner Familie… Aber das wird mir hier zu lang…</p>
<p>Ich mache hier jetzt ein Stopp, denn in meinem Kopf ist nur noch viel Schrott…</p>
<p>Wollte euch nur sagen habe gelernt wieder NEIN zu sagen! Ich bin eine, eine von 8 Milliarden Menschen und erzähle hier meine Geschichte, diese eine von vielen Geschichten.</p>
<p>DANKE.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2020/10/ich-will-alles/" target="_blank" rel="noopener"><strong>In diesem Text</strong> </a>schreibt unsere Autorin Fee über das Thema sexualisierte Gewalt.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Celine: Es war 2011</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/09/celine-es-war-2011/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2019/09/celine-es-war-2011/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Sep 2019 07:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2019]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=11772</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Ich bin eine, eine von acht Milliarden Menschen, und erzähle hier meine Geschichte. Diese eine von vielen Geschichten.&#8220; Celines Poetry Slam-Text, den sie bei der Abschlussveranstaltung des #gelände2019 vorgetragen hat, geht unter die Haut. Radikal ehrlich berichtet die starke junge Frau von sexualisierter Übergriffigkeit und Gewalt im eigenen Zuhause.  Mehr dazu: Wusstet ihr, dass ihr]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Ich bin eine, eine von acht Milliarden Menschen, und erzähle hier meine Geschichte. Diese eine von vielen Geschichten.&#8220; Celines Poetry Slam-Text, den sie bei der Abschlussveranstaltung des #gelände2019 vorgetragen hat, geht unter die Haut. Radikal ehrlich berichtet die starke junge Frau von sexualisierter Übergriffigkeit und Gewalt im eigenen Zuhause. </strong></p>
<p><span id="more-11772"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Wusstet ihr, dass ihr beim <a href="https://www.hilfetelefon.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Hilfetelefon: Gewalt gegen Frauen</strong></a> 24 Stunden am Tag Beratung und Unterstützung bekommen könnt?</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Crazy Grace: Top 5 Eigenschaften</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/01/crazy-grace-top-5/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2017 08:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchenarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorsicht, dieses Video könnte Klischees und Vorurteile zerstören! In der Rolle von Crazy Grace präsentiert uns Celine ihre Top 5 Eigenschaften, die so gar nicht den gängigen Mädchenklischees entsprechen. Von wegen nur süß und niedlich! Aber seht selbst. Mehr dazu:  Bist du bei dir selbst? Oder bestehst du nur aus Erwartungen anderer an dich? Das]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vorsicht, dieses Video könnte Klischees und Vorurteile zerstören! In der Rolle von Crazy Grace präsentiert uns Celine ihre Top 5 Eigenschaften, die so gar nicht den gängigen Mädchenklischees entsprechen. Von wegen nur süß und niedlich! Aber seht selbst.</strong></p>
<p><span id="more-7689"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Bist du bei dir selbst? Oder bestehst du nur <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/04/poetry-slam-text-ich-bin-hier/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aus Erwartungen anderer an dich</a>?</li>
<li>Das Internet ist keine bessere Welt &#8211; Josefine von LizzyNet. <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/06/netzheldin-dinge-mit-denen-jede-frau-im-internet-konfrontiert-wird/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hat in einem Text festgehalten</a>, womit die meisten Frauen* dort konfrontiert werden.</li>
</ul>
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