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	<title>Interview &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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	<title>Interview &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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		<title>Talk mit Lilith</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/02/talk-mit-lilith/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2019 07:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
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					<description><![CDATA[Bestimmt habt ihr schon den ein oder anderen Text unserer Autorin Lilith gelesen. Sie ist ein absoluter Tausendsassa und schreibt über die unterschiedlichsten Themen: Fußball, Autos, Filme und ferne Länder, immer aus feministischer Perspektive, immer wunderbar recherchiert. Beim Fachtag anlässlich unseres fünften Geburtstags im vergangenen Jahr hat Lilith im Talk mit Tarik Tesfu erzählt, wie]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bestimmt habt ihr schon den ein oder anderen Text unserer Autorin <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/lilith/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lilith</a> gelesen. Sie ist ein absoluter Tausendsassa und schreibt über die unterschiedlichsten Themen: Fußball, Autos, Filme und ferne Länder, immer aus feministischer Perspektive, immer wunderbar recherchiert. Beim Fachtag anlässlich unseres fünften Geburtstags im vergangenen Jahr hat Lilith im Talk mit Tarik Tesfu erzählt, wie sie auf ihre Ideen kommt und weshalb sie bei meinTestgelände dabei ist. </strong></p>
<p><span id="more-11216"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>In diesem Text berichtet Lilith von ihren Plänen <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/06/erst-einmal-weg-teil-1/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>für die Zeit nach dem Abitur</strong></a>.</li>
<li>Und hier gibt&#8217;s noch ein Video vom Fachtag &#8211; <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/12/emre-und-soufian-maennlichkeit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>ein Slamtext</strong></a> von Emre und Soufian!</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum wir Feminismus brauchen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/12/warum-wir-feminismus-brauchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amelie Elisabeth]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2018 07:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir möchten euch heute unsere neue Autorin* Amelie Elisabeth vorstellen &#8211; ihr erster Beitrag ist ein Interview zum Thema Feminismus. Wir kennen Amelie schon länger, weil sie auf unserem #gelände bereits zur Filmcrew gehörte. Jetzt hat sie einen eigenen Film gemacht, mit dem sie sich euch nun vorstellt. Elena berichtet, was sie unter Feminismus versteht,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir möchten euch heute unsere neue Autorin* Amelie Elisabeth vorstellen &#8211; ihr erster Beitrag ist ein Interview zum Thema Feminismus. Wir kennen Amelie schon länger, weil sie auf unserem #gelände bereits zur Filmcrew gehörte. Jetzt hat sie einen eigenen Film gemacht, mit dem sie sich euch nun vorstellt. Elena berichtet, was sie unter Feminismus versteht, warum sie ihn notwendig findet und wie ihr eigenes Verständnis als Feministin zustande kam.</strong></p>
<p><span id="more-11167"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Schaut euch das <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/07/feminismus/" target="_blank" rel="noopener"><strong>sprachliche Feuerwerk</strong></a> von Svenja Gräfen zum Thema Feminismus an.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Die GRRRLs Voice of HeRoes Duisburg <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/04/grrrls-voice-kommentiert-120db/" target="_blank" rel="noopener"><strong>enttarnen einen Kampagnenfilm</strong></a> rechter junger Frauen, die unter dem Deckmantel des Feminismus rassistisch agieren.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit A. </title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/09/interview-mit-a/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DieJungenHelden]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2017 07:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
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		<category><![CDATA[Männer]]></category>
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					<description><![CDATA[Was beschäftigt eigentlich junge Männer, wie sehen sie sich selbst und ihre Umwelt? Welche Bedürfnisse und Wünsche haben sie? Mit diesen Fragen beschäftigt sich unsere Redaktionsgruppe „DieJungenHelden“. Im „Interview mit A.“ gehen sie diesen Fragen nach und bekommen spannende Antworten. A., 20 Jahre und sein Freund E. A. Das Coolste am Mann sein ist, dass]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was beschäftigt eigentlich junge Männer, wie sehen sie sich selbst und ihre Umwelt? Welche Bedürfnisse und Wünsche haben sie? Mit diesen Fragen beschäftigt sich unsere Redaktionsgruppe „DieJungenHelden“. Im „Interview mit A.“ gehen sie diesen Fragen nach und bekommen spannende Antworten.</strong></p>
<p><span id="more-9703"></span></p>
<p><strong>A., 20 Jahre und sein Freund E.</strong></p>
<p><strong>A.</strong></p>
<p>Das Coolste am Mann sein ist, dass wir keine Probleme haben mit der Menstruation. &#8211; Ohne Witz! (A. lacht) Und auch weniger Probleme, was das Aussehen betrifft. Das Aussehen spielt allerdings für mich als Mann auch eine große Rolle, ich will gepflegt sein. Aber ich brauche eben keine Schminke und habe nicht den großen Druck, den Frauen haben. Als Mann ist es wichtig, dass man sportlich und nicht faul ist, sondern fit aussieht. Schlapp geht gar nicht als Mann. Ich bin stolz, Mann zu sein. Auf die Männlichkeit und die Stärke im Mann.</p>
<p><strong>E.</strong></p>
<p>Und auf die Dominanz.</p>
<p><strong>A.</strong></p>
<p>Ja, auf die Dominanz die ein Mann eher ausstrahlt als eine Frau. Die Männer haben eher die Entschlossenheit und die Oberhand in Beziehungen, sie sagen wo es langgeht. Ich habe das Gefühl, dass die Frauen das auch erwarten.Früher habe ich das als Druck empfunden, jetzt habe ich mir das angewöhnt. Ich habe früher nicht ausgestrahlt, was ich wirklich will, daraus habe ich gelernt. Ich sage jetzt was ich denke. Als Mann schwach zu sein ist schwierig. Ich suche mir dann eine Ablenkung, wie ins Fitness-Studio zu gehen, Sport zu machen oder Musik. Aber wenn es richtig schlimm ist, wirklich am Tiefpunkt, würde ich mit meiner Freundin reden.</p>
<p><strong>E.</strong></p>
<p>Mir geht das auch so. Männer unterdrücken das eher.</p>
<p><strong>A.</strong></p>
<p>Ja, schon. Ich würde wirklich nur reden, wenn es am Tiefpunkt ist und nicht anders geht. Man versucht alleine zurecht zu kommen. Was mich immer wieder total nervt, sind die Erwartungen beim Kennenlernen. Wenn ich an einem Mädchen interessiert bin und merke, sie findet mich auch gut. Sie schaut dann zum Beispiel zu mir rüber &#8211; aber mehr macht sie nicht. Mädchen erwarten in solchen Situationen, dass Männer alles übernehmen. Manchmal bin ich unsicher und ich finde sie erwarten zu viel. Es ist doch so, dass die Frauen zwar Zeichen geben, aber erwarten, dass wir Männer hingehen müssen und sie ansprechen, uns um sie bemühen und den aktiven Part übernehmen. Es ist selten, dass das einmal anders herum passiert. Aber wenn das passiert und besonders wenn die Frau sehr offensiv ist, zieht einen das dann doch nicht so an.</p>
<p><strong>E.</strong></p>
<p>Ich finde das auch nicht so gut. Man soll schon ein bisschen kämpfen müssen. Egal wie hübsch sie ist, egal wie geil sie ist und wie verliebt ich bin. Sie soll nicht so leicht zu kriegen sein, da verliert man sonst schnell das Interesse.</p>
<p><strong>A.</strong></p>
<p>Was ich wirklich schwierig an Frauen finde ist, dass sie in Gruppen meist nicht sie selbst sind. Das stört mich sehr. Sie benehmen sich auf einmal ganz anders. Wenn sie sich verstellen, wenn sie künstlich werden oder affektiert, das mag ich nicht. Ich denke, sie machen das, um uns zu beeindrucken. Aber das funktioniert nicht. Wir merken das ja.</p>
<p>Ich bin immer ich &#8211; so wie ich bin halt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Was bedeutet es, ein Mann zu sein? Mit diesem Thema haben sich DieJungenHelden in ihren ersten Beiträgen beschäftigt. <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/06/mann-sein-ein-gespraech-unter-jungen-teil-1/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Teil 1</strong></a> und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/07/mann-sein-ein-gespraech-unter-jungen-teil-2/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Teil 2</strong></a> des Gesprächs unter Jungen könnt ihr nochmal nachlesen.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie geht feministische Erziehung von Jungen?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/02/feministische-erziehung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Wiedenhöft]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2017 08:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Elternschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[Unsere Autorin Sarah Wies im Interview mit der Bloggerin Melanie Trommer, die den Blog glücklich scheitern betreibt. Melanie ist 36 Jahre alt und wohnt in Köln. Sie hat mehrere Studiengänge angefangen und dann Sozialpädagogik (auf Diplom) und Soziologie und Gender Studies (Master) beendet. Sie mag Bücher, Reisen und die Weihnachtszeit und wohnt mit ihrem Freund und ihren]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unsere Autorin Sarah Wies im Interview mit der Bloggerin Melanie Trommer, die den Blog <a href="http://gluecklichscheitern.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>glücklich scheitern</em></a> betreibt. Melanie ist 36 Jahre alt und wohnt in Köln. Sie hat mehrere Studiengänge angefangen und dann Sozialpädagogik (auf Diplom) und Soziologie und Gender Studies (Master) beendet. Sie mag Bücher, Reisen und die Weihnachtszeit und wohnt mit ihrem Freund und ihren beiden Kindern zusammen. Im Interview erzählt sie, wie sie die feministische Erziehung ihrer beiden Jungs gestaltet.</strong><br />
<span id="more-8597"></span></p>
<p><strong>Sarah Wies: </strong><strong>Seit wann bezeichnest du dich als Feministin?</strong></p>
<p>Melanie Trommer: Gute Frage. Ich hatte in dieser Schule diese „Feminismus? Das sind doch diese Emanzen die überall unnötigerweise rumnerven-Menschen“-Phase. Fand ich überflüssig. Einerseits. Andererseits hat es mich voll genervt, wenn man Mädchen, die gute Noten hatten, unterstellte, sie hätten ihren „Titten-Bonus“ ausgenutzt. Oder wenn ich auf einer Ferienfreizeit mit den Mädchen basteln sollte, statt Abenteuerspiele zu planen. Naja, irgendwie war ich wohl immer sehr feministisch, hätte mich aber lange nicht so bezeichnet, weil es ein schlechtes Image hatte. Durch das Studium dann und mit dem Lesen von Blogs wie der Mädchenmannschaft oder dem Missy Magazin fand ich das Image dann erstens besser und zweitens immer nebensächlicher. Frauen werden in vielen Bereichen benachteiligt, das ist ein Fakt. Das zu benennen, aufzuzeigen und zu ändern halte ich für unabdingbar. Dass das nicht immer Spaß macht, das Männer ungern ihre Privilegien aufgeben, daran habe ich mich inzwischen gewöhnt. Und dass man mit anderen Feministinnen sehr wohl sehr viel lachen kann ist ein netter Nebeneffekt.</p>
<p><strong>SW: Was hat sich durch die Geburt deines Kindes geändert?</strong></p>
<p>MT: Oh, eine Menge! Weniger Schlaf, mehr Liebe 😉 Aber jetzt mit Blick zum Beispiel auf Partnerschaft und Beruf haben mein Freund und ich gemerkt: Auch wenn wir beide die totale Gleichberechtigung , werden uns ganz schön viele Steine in den Weg gelegt. Wir haben beide sechs Monate Elternzeit genommen, bis hier hin alles gut und schön. Aber während ich im Job anschließend merkte, dass man mich nicht mehr für voll nahm, ging beim Mann alles weiter wie vorher. Mehrtätige Dienstreise? Kein Problem! Keiner seiner Auftraggeber ging von einer Veränderung aus. Bei späteren Bewerbungen merkte ich sehr oft, dass meine Kinder – mal mehr, mal weniger – ein Thema und ein Hindernis sind.</p>
<p>Bezogen auf meine feministische Einstellung hat sich aber auch einiges verändert. Gehörte ich vorher eher in die Kategorien „Gleichheits- oder Karrierefeministin“, also eine, für die das feministische Ziel ist, den Männern gleichgestellt zu sein und Erfolg im Job zu haben. Inzwischen denke ich viel mehr auf anderen Fragen rum: Wie soll Sorgearbeit generell in einer Gesellschaft aufgeteilt sein und welchen Wert messen wir dem zu? Warum wird Erfolg so sehr an beruflichem Aufstieg gemessen und nicht zum Beispiel daran, ob man das tut, was man liebt? Ich bin immer noch Feministin, ganz besonders seit ich Kinder habe. Aber ein paar Annahmen haben sich eben geändert: Statt als Ziel zwei vollzeitarbeitende Elternteile zu setzen eher die Frage, wie wenig Lohnarbeit (für Beide!) reicht aus um gut zu leben, die eigenen Kräfte für Lohn- und Sorgearbeit zu bündeln und gerecht untereinander aufzuteilen. Darüber hinaus auch, wie man Alleinerzieherinnen unterstützen kann und wie man Familie auch gesetzlich unabhängig von biologischer Verwandtschaft denken kann.</p>
<p><strong>SW: Du hast zwei Söhne. Wie genau sieht denn hier feministische Erziehung aus?</strong></p>
<p>MT: Das Wichtigste: Statt davon auszugehen, dass sie bestimmte Sachen mögen oder nicht mögen beobachte sie und versuche sie individuell zu betrachten. Also statt anzunehmen, weil sie Jungs sind spielen sie lieber mit Autos als mit Puppen biete ich ihnen beides an. Oder greife auf, was sie an Bedürfnissen zeigen. Der Große hat zum Beispiel in der Zeit, in der er Laufen lernte, auf den Spielplätzen den anderen Kindern immer die Puppen-Buggies „geklaut“, sich dran festgehalten und ist dann losmarschiert. Ich wollte dann, dass er zum Geburtstag auch einen bekommt. Tja und da fing das Problem an: Keiner aus meiner Verwandtschaft bzw. Freundeskreis wollte ihm sowas schenken. Und damit fangen die Probleme auch schon an&#8230;(siehe nächste Frage). Und zweitens versuche ich grade meine Jungs für das Thema Konsens und Einvernehmlichkeit zu sensibilisieren. Dass sie nie zu Jungs werden, die Mädchen bedrängen Dinge zu tun, die diese nicht wollen.</p>
<p>Konkret heißt hier nein zum Beispiel immer nein, besonders wenn es um ihre Körper geht. Sie selber sollen erfahren, dass ein Nein akzeptiert wird. Wenn ich sie zum Beispiel kitzel und es ihnen zu viel wird, hör ich direkt auf und mach nicht weiter, weil´s ja „nur Spaß ist“. Wenn Tante Klothilde oder Oma Trude einen Kuss von ihnen wollen aber meine Jungs sie eben nicht küssen wollen, dann wende ich mich an beide und sage, dass sie das nicht tun müssen. Da werde ich dann gegebenenfalls auch ungehalten. Ich hoffe, wenn sie erfahren, dass sie selber über ihre Körper entscheiden dürfen, dass sie auch bei anderen nie in die Versuchung geraten, Grenzen zu überschreiten.</p>
<p><strong>SW: Es ist sehr schwer, bei Spielzeug nicht in die Gender-Falle zu tappen. Wie umgehst du das Problem?</strong></p>
<p>MT: Ich weiß nicht – wir haben hier viele Autos, Eisenbahnen, Baukästen&#8230;ich vermute, wir sind irgendwann voll in die Falle getappt. Der Große hat seit etwa anderthalb Jahren aber auch sehr konkrete Vorstellungen von Jungs- und Mädchenspielzeug. Im Kindergarten und durch den Kontakt mit anderen Kindern hat sich unser Einfluss da leider sehr relativiert. Aber goldenen Glitzernagellack will das Kind immer noch J.</p>
<p><strong>SW: Glaubst du, dass feministische Erziehung von Jungs anders funktioniert als von Mädchen?</strong></p>
<p>MT: Eigentlich nicht. Eigentlich stehen die individuellen Bedürfnisse des Kindes im Fokus. Ist ein Kind sehr bewegungsfreudig, dann sollte ich das fördern. Und bevor ich den Jungen beim Fußball und das Mädchen beim Ballett anmelde vielleicht mal nachfragen und ein paar Stunden ausprobieren lassen, was ihnen denn so gefällt.</p>
<p>Die einzige Ausnahme ist für mich eben das Thema Rücksicht und Konsens. Das liegt mir einfach am Herzen, dass meine Söhne nicht zu grenzüberschreitenden Arschlöchern werden, sondern zu Menschen die Respekt vor den Grenzen anderer haben.</p>
<p><strong>SW: Was wünschst Du dir für die Zukunft?</strong></p>
<p>MT: Oh, eine Menge. Konkret auf die Fragen hier bezogen: dass die Leute mehr nachdenken. Wirklich. Darüber, wer ihre Kinder sind. Wer ihre Schüler_innen. Sich weniger auf vermeintliche Unterschiede zu konzentrieren und dafür die Gemeinsamkeiten zu sehen. Und jede*r, die_der eine pädagogische Ausbildung macht, soll das Buch „Die rosa-hellblau Falle“ von Almut Schnerring lesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Mehr dazu: </b></p>
<ul>
<li>Junge Mama und Feministin &#8211; <strong><a href="http://gluecklichscheitern.de/feministin-und-jungs-mama-was-heisst-das/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">was heißt das?</a></strong></li>
<li>Der Tag, <strong><a href="http://gluecklichscheitern.de/rosa-brotdose/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">an dem die rosa Brotdose zu Hause bleiben musste.</a> </strong></li>
<li>Sarah Wies: Manchmal habe ich <strong><a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/12/manchmal-habe-ich-angst-um-meinen-sohn/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Angst um meinen Sohn</a>.</strong></li>
<li>Die Story Teller mit dem Gedicht: <a href="https://www.meintestgelaende.de/2014/06/der-vater-sehr-maennlich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Der Vater sehr männlich </strong></a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Schwul&#8220; als Schimpfwort?!</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/10/schwul-als-schimpfwort/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Mar 2017 07:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2016]]></category>
		<category><![CDATA[Homofeindlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Oftmals schnell &#8222;so dahin gesagt&#8220;, oft aber auch mit Absicht verletzend: „Hey, das/du bist schwul!“ wird unter Jugendlichen – insbesondere unter Jungen – als Schimpfwort benutzt, um andere abzuwerten und zu beleidigen. Aber wie fühlen sich eigentlich homosexuelle Jungen, wenn sie das ständig hören müssen? Wie empfinden und bewerten es Jugendliche, wenn andere Begriffe wie]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oftmals schnell &#8222;so dahin gesagt&#8220;, oft aber auch mit Absicht verletzend: „Hey, das/du bist schwul!“ wird unter Jugendlichen – insbesondere unter Jungen – als Schimpfwort benutzt, um andere abzuwerten und zu beleidigen. Aber wie fühlen sich eigentlich homosexuelle Jungen, wenn sie das ständig hören müssen? Wie empfinden und bewerten es Jugendliche, wenn andere Begriffe wie &#8222;schwul&#8220; oder &#8222;behindert&#8220; als Beschimpfung nutzen? Auf dem #Gelände2016 haben wir uns umgehört.</strong></p>
<p><span id="more-7860"></span></p>
<p><b>Mehr dazu: </b></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/11/homos-und-die-cdu-johannes-kommentiert/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>In diesem Video</strong></a> macht sich Johannes Gedanken zum Umgang der CDU mit Homosexuellen.</li>
<li>&#8222;<a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/09/video-release-die-grosse-verschwulung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Die große Verschwulung</strong></a>&#8220; &#8211; ein Song aus dem Musikvideo-Workshop des #gelände2016.</li>
</ul>
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		<item>
		<title>YourNet Interviews</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/07/yournet-interviews/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2015 19:03:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Juni war meinTestgelände auf der YourNet Convention, einem Jugendkongress zur Zukunft der digitalen Welt. In leicht abgewandelter &#8222;barner16 erklärt die Welt-Kulisse&#8220; haben wir mit einigen Besucher*innen der YourNet geprochen. Heiß diskutiert wurde insbesondere der Vorabend der eigentlichen Veranstaltung sowie der Sinn und Unsinn des dazugehörigen Rahmenprogramms. Schaut rein! Interviewt wurden auch einige Jugendliche aus unseren Redaktionsgruppen vom Kameramteam]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juni war meinTestgelände auf der YourNet Convention, einem Jugendkongress zur Zukunft der digitalen Welt. In leicht abgewandelter &#8222;barner16 erklärt die Welt-Kulisse&#8220; haben wir mit einigen Besucher*innen der YourNet geprochen. Heiß diskutiert wurde insbesondere der Vorabend der eigentlichen Veranstaltung sowie der Sinn und Unsinn des dazugehörigen Rahmenprogramms. Schaut rein!</p>
<p>Interviewt wurden auch einige Jugendliche aus unseren Redaktionsgruppen vom Kameramteam des Veranstalters.</p>
<p><strong>Interview Fatma, Annalena und Abdul (Was geht Almanya und Heroes Duisburg):</strong></p>
<p><strong>Interview Celine (10BS Queens):</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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