<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Lesbisch &#8211; meinTestgelaende.de</title>
	<atom:link href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/lesbisch/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.meintestgelaende.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 26 Apr 2023 09:51:29 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/06/cropped-unnamed-32x32.jpg</url>
	<title>Lesbisch &#8211; meinTestgelaende.de</title>
	<link>https://www.meintestgelaende.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Less lesbian Lesbe</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2023/04/less-lesbian-lesbe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ursula Recih]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2023 09:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbisch]]></category>
		<category><![CDATA[pride month]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=14871</guid>

					<description><![CDATA[Ursula beschreibt „den Prozess ihrer lesbischen Subjektivierung“, der die Frage aufwirft, wer sich eigentlich als lesbisch bezeichnet und warum? Und was ändert sich, wenn sich was ändert? Bis vor zehn Monaten habe ich mich noch als lesbisch definiert. Die längste Zeit in meinem Leben war ich queer. Ich nutzte das Label bereits in meiner Jugend]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p class="Body"><strong>Ursula beschreibt „den Prozess ihrer lesbischen Subjektivierung“, der die Frage aufwirft, wer sich eigentlich als lesbisch bezeichnet und warum? Und was ändert sich, wenn sich was ändert?</strong></p>
<p><span id="more-14871"></span></p>
<p>Bis vor zehn Monaten habe ich mich noch als lesbisch definiert. Die längste Zeit in meinem Leben war ich queer. Ich nutzte das Label bereits in meiner Jugend für mich. Es sollte ausdrücken, dass ich nicht einfach nur pansexuell bin, sondern auch eine politische Person, die diese Bezeichnung als politischen Kampfbegriff versteht und sich der queeren Community zugehörig fühlt. Damit identifizierte ich mich, bis ich mit 22 step by step, über ein Jahr hinweg begriff, dass ich lesbisch bin. Das war eine wunderbare Phase. Aber auch anstrengend und aufwühlend, da ich mich gefragt habe, ob das die richtige Kategorie für mich ist, und ob ich, wenn ich einmal sage, dass ich lesbisch bin, dann immer lesbisch sein muss und was das dann (für den sehr unwahrscheinlichen Fall), dass ich mich doch nochmal in einen Mann verlieben sollte, bedeutet. Ich nenne diesen Prozess immer meine „lesbische Subjektivierung“. Ich begann mich zu erinnern und ein anderes, ein ursprünglicheres und gleichzeitig neues Ich zu entdecken.</p>
<p><em>Als Zehnjährige habe ich die „No Angels“ gehört, besonders das Album „Elle‘ments“. Ich erinnere mich an die zerkratzte Hülle und das Booklet, bestehend aus Songtexten und Bildern. Auf ihnen waren die fünf Sängerinnen in Outfits zu sehen, welche die Elemente verkörpern sollten. Jede von ihnen ein anderes. Nadja Benaissa war Luft. Auf dem Cover hatte sie ein lila-glitzernd schulterfreies Top an, das ich noch exakt vor Augen habe. Ich war lange davon überzeugt, dass ich diese Frauen einfach schön fände und irgendwann so aussehen und singen wollen würde wie sie. Dass es nicht nur das war, war mir damals nicht bewusst.</em></p>
<p>Ich erinnerte mich und reflektierte meine Kindheit und Jugend und begriff, dass es immer schon da gewesen war. Die Vorstellung meines kindlichen Ichs, das das Booklet hunderte Male durchblätterte und Nadja behutsam erkundete, konnte endlich freigelegt und als ent-täuschte, ehrliche Erinnerung gedeutet werden: Ich habe mich erotisch auf sie bezogen. In Konversationen mit Freund*innen wurde deutlich, dass es nicht nur mir so ging. Auch andere Frauen mussten tief graben, um an den Kern ihres Begehrens zu gelangen. Ich realisierte, dass dieser Kern vor langer Zeit Wurzeln in alle denkbaren Richtungen geschlagen hatte. Nicht-geradlinige Wurzeln wurden jedoch unmittelbar von der Heteromatrix beschnitten, durften sich nicht entfalten und niemals neue Triebe entwickeln. Erst als ich sie nach langer Zeit und viel Mühe ausgrub, gab ich ihnen den Raum zu wachsen. Und sie wuchsen. Ich trat auf die Straße und mein Körpergefühl hatte sich verändert. Ich lief aufrechter, selbstbewusster und begann Frauen anders anzusehen. Mein Blick auf sie war bisher durchaus liebevoll, solidarisch, häufig platonisch, selten auch sexuell, aber meist dominiert von einem Konkurrenzgedanken. Dieser vergleichende Blick war nicht von einem auf den anderen Tag weg, das ist er bis heute nicht. Er ist leider eins der extrem psychisch belastenden Resultate einer weiblichen Sozialisierung im Patriarchat. Dass man sich selbst und andere Frauen abwertet und in eine Konkurrenz um den Mann tritt, oder zumindest darum konkurriert, wer nach patriarchalen Standards die Schönste, manchmal auch Schlauste, halt generell die Beste (in wtf auch immer) ist. Und am Ende geht es meist um die Anerkennung von einem Mann: Dem Vater, dem Dozent oder dem Chef – der Bezug muss nicht immer ein romantischer oder sexueller sein. Aber wir lernen eben, dass wir erst dann etwas wert sind, wenn ein Mann uns das bestätigt. Wenn ein Mann uns lobt oder liebt oder begehrt.</p>
<p>Und auf einmal ist dieser Druck von mir abgefallen. Als hätte sich etwas, an dem ich bereits lange gearbeitet hatte, gelöst. Mein Zugang zur Welt wurde ein anderer, da sich mein Blick auf Frauen und so auch auf mich selbst verändert hatte. Ich begann Frauen offener und bewusster zu begehren und ich legte behutsam die Schichten ab &#8211; die etlichen Schichten der heterosexuellen Subjektivierung zur Frau.<br />
Es war sooo befreiend, Frauen erotisch zu begehren. Und vor allem, da dieses Begehren nicht von einem männlichen Blick geprägt war, sondern eine Eigenständigkeit entwickelte. Ich begehrte Frauen, die nicht ins normative Schönheitsideal passten. Als wäre endlich ein Knoten geplatzt, der mir erlaubte, Frauen und mich selbst nun richtig zu sehen und nicht mehr durch eine heteropatriarchale Brille. Ich durfte andere Menschen, mich und unsere Beziehungen unter Maßstäben betrachten, die ich stückweise mit Hilfe von lesbischer Literatur, Filmen und Serien erspürte und formte. Ich habe mich gestärkt gefühlt, auch in meinem Körper, den ich fortan neutraler, aber auch wertschätzender und liebevoller betrachtete. So entdeckte ich Erotik, weiblich gelesene Körper und Dynamiken zwischen Frauen neu. Meine Fantasie war so viel freier, auch freier von Gewalt. Ich konnte plötzlich eine Sexfantasie haben, in der ich dominant war, ohne mich auf einmal in einen Mann zu verwandeln. Eine Sexfantasie, mit mir als dominanter Frau, ganz ohne Gewalt. Der Perspektivwechsel auf Frauen eröffnete mir die Möglichkeit eine konsensuelle, respektvolle erotische Begegnung zu kreieren. Die Gleichzeitigkeit von Erotik und Identifikation, Begehren und Respekt ermöglicht ein Moment, das sich grundlegend von heteropatriachalen Standards unterscheidet. Es hat sich so emanzipatorisch angefühlt, so wichtig, so elementar, dass ich dachte, das ist revolutionär, das braucht der Feminismus, das soll jede Frau erleben und deshalb begann ich darüber zu lesen und zu schreiben, bis ich nach langer Zeit eine 50 seitige Bachelorarbeit beendete.</p>
<p><em>Audre Lorde liegt auf meinem Tisch. Natürlich nicht sie. „Zami“, ihr Buch. Neben Sara Ahmed, Sabine Hark und Alice Walker. Lesbische Literatur. Lesbische Theorie. Da finde ich mich drin wieder, auf so vielen Ebenen. Ich sehe „Audre Lorde – The Berlin Years“ und verliebe mich in sie. Wärme steigt in mir auf. Oh, ich bewundere diese Frau. Ich empfinde eine kindliche Zuneigung zu ihr, sie hat eine mütterliche Wirkung auf mich. Audre Lorde ist für mich mehr als akademischer Habitus, Universität, die Diskussion im Seminarraum, ein Name den man gerne droppt. Audre Lorde soll neben meinem Bett liegen, während ich über sie wache und sie über mich, während wir uns unsere erotischen Sehnsüchte zuflüstern. Lesbisches Begehren. Du bist der Inbegriff von lesbischem Begehren für mich. Du hast mir die Welt eröffnet, in der ich nun Zuhause bin. Ich möchte mehr und mehr lesen von Dir, möchte all Deine Bücher in meinem Regal stehen haben. Niemand wird das ganz verstehen, aber Du hast etwas in mir ausgelöst, das so viel mehr ist, als alles je zuvor.</em></p>
<p>Dennoch ist es ein Prozess, in dem ich immer wieder in alte Muster zurück falle. Denn die Zurichtung zur Frau ist nicht einfach mit dem Erwachsenenalter abgeschlossen. Wir lernen Frauen vergleichend zu betrachten und dem kann ich mich nicht entziehen, nur weil ich mich auch erotisch auf sie beziehe. Die patriarchale Idee von Frauen und ihre Inszenierung als Konkurrent*innen in einem Schönheitswettbewerb im Kampf um den Mann ist omnipräsent. Das klingt absurd, aber diese Mechanismen greifen nach wie vor. Ich sehe einen Mann auf der Straße, der mit mir flirtet und ganz ohne es zu wollen, checke ich, ob ich gut aussehe, achte auf meine Haltung, meinen Gesichtsausdruck und trete, wenn auch nur sehr subtil, in Interaktion mit ihm. Dabei finde ich ihn weder anziehend, noch will ich, dass aus diesem Blickflirt etwas folgt. Eigentlich will ich nicht mal diesen Blickflirt und ständig checken, ob ich gut aussehe. Und wenn ich Frauen begegne, vergleiche ich auch heute noch manchmal unsere Körper, die Kleidung, die wir tragen, wie wir uns ausdrücken, was wir leisten und die Aufmerksamkeit, die wir von Männern bekommen. Das heißt es kann koexistieren. Ich habe mich also als Zehnjährige nicht nur erotisch, sondern auch vergleichend auf Nadja Benaissa bezogen, weil es mir als normal eingeprägt wurde. Heute weiß ich, dass diese Normsetzung keine Wahrheit ist, sondern ein Konstrukt, und dass mein Begehren immer schon deviant war. Es ist jedoch weder vorgesehen, die Tools zu haben dieses zu erkennen, noch das Vokabular zu lernen es zu artikulieren. Ich war ein zehnjähriges Mädchen, das bereits gewaltsam zur Frau sozialisiert wurde. Und Frauen werden in dieser Gesellschaft immer im Bezug zum Mann gedacht.</p>
<p>Das alles wurde nicht gerade leichter, als ich mich dann vor zehn Monaten wieder in einen Mann verliebte. In einen heterosexuellen Cis-Mann. Und seitdem kann ich ja irgendwie nicht mehr so richtig behaupten, dass ich lesbisch bin. Also nutze ich den Begriff nur noch selten leise murmelnd, weil ich denke, ich darf ihn nicht mehr für mich beanspruchen. Deshalb sage ich jetzt eher, ich bin gay oder halt eben wieder queer. Das bedeutet auch, dass mein Begehren für Frauen in den Hintergrund gerückt ist und ich wieder stärker mit klassisch weiblich sozialisierten Mechanismen zu kämpfen habe, die heterosexuelle Dynamiken so mit sich bringen können. Außerdem werde ich häufig als heterosexuell gelesen und unsere Beziehung auch. Das ist sie aber nicht, nicht nur, weil ich, ich bin queer. Vielleicht bin ich jetzt also wieder politisch pansexuell, mit einem dollen Hang zu Frauen und irgendwie gerade mit einem Mann zusammen. Vielleicht bedarf es auch einfach keiner Kategorie. Denn meine lesbische Subjektivierung ist eins der besten Dinge, die mir in meinem Leben passiert sind. Weil sie mich näher zu mir selbst und anderen Frauen gebracht hat. Weil sie mich Frauen anders sehen und lieben lässt, weil sie mir die Welt eröffnet hat, in der ich mich am meisten gesehen und am wohlsten gefühlt habe und am ehesten Zuhause war.<br />
Versteht mich nicht falsch. Ich bin immer noch in diesen Mann verliebt und auch wenn es mich anfangs verwirrt hat, ich mich an den Gedanken gewöhnen musste und auch immer wieder fliehen wollte, habe ich mich bewusst für ihn und diese Beziehung entschieden. Weil ich eben ihn, als Menschen liebe. Aber ich weiß auch, dass es einen Teil von mir, der mir Kraft gibt, wieder unsichtbarer macht. Ich möchte damit sagen, emanzipatorische Prozesse sind nicht stetig und können auch Rückschläge und Abweichungen beinhalten. Sie sind widersprüchlich und kommen in Phasen und erfüllen nicht immer das Fortschrittsnarrativ, in dem gerne über sie berichtet wird. Ich habe niemals damit gerechnet, dass mich so starke Gefühle, die aus einer patriarchalen Vorstellung der Frau gebären, erneut einholen würden. Ich dachte manche Muster hätte ich ausreichend theoretisch durchexerziert und so hinter mir gelassen. Aber auch da wurde ich enttäuscht. Das bedeutet nicht, dass ich nicht auch in einer heterosexuellen Dynamik emanzipatorische Prozesse durchlaufen kann. Gerade bin ich an anderen Stellschrauben und arbeite eben gemeinsam mit einem Mann an den Widersprüchen einer feministischen heterosexuellen Beziehung, Fremdzuschreibung und Selbstidentifikation. Und dennoch wünsche ich mir wieder mehr Momente, in denen meine Frauen-begehrende Seite Raum hat, sichtbar ist und ich diesen ganz besonderen, wahrlich revolutionären Blick auf die Welt und mich selbst habe, der mich inspiriert und stärkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<div class="page" title="Page 2">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="page" title="Page 2">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ehrliche Kontaktanzeige</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/08/ehrliche-kontaktanzeige/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maddy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Aug 2018 07:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Dating]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbisch]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10843</guid>

					<description><![CDATA[Es ist Sommer, Maddy ist 16 und sie möchte gerne lieben. Da gibt es Datingapps, die sie nutzt, aber dort darf mensch sich nicht geben wie mensch eigentlich ist, findet sie. Alles nur Äußerlichkeiten, ein Wisch und schon ist frau Geschichte. Mit ihren 16 Jahren hat sie schon zu viele schlechte Erfahrungen gemacht: Mit Fakeprofilen,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist Sommer, Maddy ist 16 und sie möchte gerne lieben. Da gibt es Datingapps, die sie nutzt, aber dort darf mensch sich nicht geben wie mensch eigentlich ist, findet sie. Alles nur Äußerlichkeiten, ein Wisch und schon ist frau Geschichte. Mit ihren 16 Jahren hat sie schon zu viele schlechte Erfahrungen gemacht: Mit Fakeprofilen, mit Menschen, die sie ändern oder die einfach nur Sex wollten. Eine Frau direkt ansprechen? Das traut sie sich nicht. Und nun formuliert sie eine sehr umfängliche Kontaktanzeige und beschreibt die Frau, die sie gerne kennenlernen möchte – vielleicht auch ein Weg abseits von Tinder und Co.?</strong></p>
<p><span id="more-10843"></span></p>
<p>Wir schreiben das Jahr 2018, es ist Sommer und ich bin sechzehn Jahre alt. Nein, so stellt man sich ja nicht vor. Wie stellt man sich vor? Mit „Ich bin lesbisch?“ Mit „Ich bin single?“ Mit „Ich bin..“, ach nein, so weit kommt man oftmals gar nicht mehr. Man – also ich – könnte sich auch schön mit „Hallo, mein Name ist Maddy und ich komme aus dem schönen Langenfeld“ vorstellen, aber das brauchen und wollen die Leute nicht mehr. Auf so super schönen Datingapps wie meinem besten Freund Lovoo oder dem herzallerliebsten Tinder, da sind solche Dinge ja bereits Pflicht. Mit Pflicht meine ich, dass sie angegeben werden MÜSSEN. Und ich höre schon die ersten aus den Ecken kriechen mit ihrem „Mit 16 muss man keine Beziehung haben!11!1!11!“, aber ich bin ehrlich, ja, ich hatte wahrscheinlich bereits zu viele Beziehungen für mein Alter, ich hatte Sex, mein Gott, ja, ich war dreizehn Jahre alt und habe echt komische Dinge in meinem Leben gemacht und dazu gehören auch Fehler, mein Gott. Alle tun so, als wären sie perfekt. Aber wer möchte schon perfekt sein? Perfekt bedeutet nämlich vollendet und wer möchte sich im Laufe seines Lebens denn nicht in eine positive Richtung weiterentwickeln? Perfektion bleibt ewig gleich. Was ein langweiliger Zustand.</p>
<p>Auf jeden Fall – ja, die meisten meiner Beziehungen entsprachen nicht im Geringsten meiner Vorstellungskraft und vielleicht habe ich deswegen so ein verkorkstes Bild von Liebe. Yo, ich philosophiere gerne über ihren Sinn und weshalb Beziehungen zum Scheitern verurteilt sind, aber wieso tu gerade ich das? Ich bin Autorin. Und ich schreibe Romane und Gedichte, die sich intensiv mit dem Thema Liebe auseinandersetzen. Dennoch schaffe ich es nie, eine Beziehung zu führen, weil ich gerne manipuliert wurde, mich in etwas gestürzt habe, ohne Gefühle zu haben oder mir einige Dinge absolut nicht gepasst haben. Ich bin schon viele Kompromisse eingegangen, doch wenn eine Beziehung ein einziger, großer Kompromiss ist, dann hat sie keinen Sinn.  Überhaupt wird heutzutage zu sehr nur auf das Äußere geachtet. Es ist nicht so, als sei ich hässlich, Schönheit liegt im Auge des Betrachters, aber man sitzt da vor den Datingapps und kann nur wischen. Wischen, nach rechts oder links, ob einem die Person zusagt. Vom Äußeren. Ich bin da eher so ein Mensch, der auf die Profile klickt und die Grundaussagen, die gegeben sind, betrachtet und dabei immer wieder feststellen muss, dass es so traurig ist, wie viele 14-18-jährige bereits rauchen.  Ich denke mir also, Person XY sähe nett aus, dann gibt es jedoch die vier unterschiedlichen Fälle, die mir sofort sagen, dass ich es einfach lassen sollte. Fall 1: Die Person fängt an, mir zu erzählen, dass „Shishabar“ zu ihren Hobbys zählen würde. Soll ich es noch weiter ausformulieren? Solche Menschen beschreiben?  Sie ist vierzehn Jahre alt, raucht, geht feiern und trinkt viel Alkohol, da frage ich mich, wie sie in Shishabars oder Clubs überhaupt hineinkommt.  Fall 2: Die Person ist NUR auf Sex aus. Sex ist super, ohne Frage. Aber wenn ich davon rede oder angegeben habe, dass mich Liebe interessiert und die Person mich am besten noch von einem Dreier mit einem Typen überzeugen will, dann könnte ich weinen. Das liegt nicht in meinem Interesse. Ich hab der dann wahrscheinlich schon zwölftausend Mal gesagt, dass ich lesbisch bin, as straight as a circle. Denkt doch nach.  Nicht besser finde ich es allerdings, wenn die Person asexuell ist. Ist ihre Sache, aber damit hatte ich leider viel zu viel Erfahrung, solche Menschen kann ich nicht daten.  Fall 3: Die Person flirtet mit mir, ist aber suspekt und hat ein Bild drin. Ein einziges. Wie oft stoße ich so auf Fakes? Öfter, als ich dachte. Leider.  Fall 4: Abkürzungen, Smalltalk und der ganze Scheiß. Ich will keine „gm“-Nachricht, nachdem „wmds“ oder „wg“ gefragt wurde. Ich find‘ den Scheiß auf Englisch ganz in Ordnung, aber doch nicht die ganze Zeit auf Deutsch.</p>
<p>Ich habe mich lang genug mit solchen Menschen herumgeschlagen, aber es gibt Dinge, die ich ebenso nicht in Ordnung finde.  Man zieht sich in einer Beziehung nicht gegenseitig runter. Man kann zusammen kämpfen, aber wenn der andere gerade nichts mit negativen Dingen zu tun haben möchte, da er selbst am Recovern ist, dann geht man damit nicht zum Partner. Das ist für mich normal. Man sollte NIEMALS seine Freunde in einer Beziehung vernachlässigen. Meine beste Freundin steht über allem, meine anderen Freunde und der Partner stehen auf derselben Ebene. Wer anderen Kontakte, Hobbys oder seinen Kleidungsstil verbietet, der gehört nicht in mein Leben, nicht als Partnerin.  Wenn man sich freizügiger anzieht, viele Freunde hat oder zum Beispiel Pole Dance macht, dann sollte man Vertrauen haben. Das sagt doch nicht aus, dass die Person super gern fremdgeht. Viele haben dieses Selbstbewusstsein nicht einmal!</p>
<p>„Wenn du eine Beziehung willst, dann versuche es doch außerhalb des Internets, Maddy!“ No shit, Sherlock. Heteros haben es da so viel leichter. Ich flirte doch kein Mädel an, damit sie mir dann ihren Freund vorstellt. Auf meiner Stirn steht nicht „unbelehrbar lesbisch“ oder so.  Wobei, auf meinem Laptop schon und den habe ich immer dabei. Kann ich ja unauffällig einem schönen Mädchen ins Gesicht klatschen.  Nein, Spaß beiseite. Ich gehe nicht feiern, weil ich ein Problem mit Alkohol und soziale Ängste habe. Ja, ich singe in einer Band und mache Poetry Slam, aber das ist mit Panikattacken verbunden. Ich möchte mich von Dingen, die ich liebe, aufgrund von psychischen Krankheiten nicht distanzieren. Aber ich schaffe es nicht, im realen Leben jemanden kennenzulernen, zumindest nicht, was das Dating angeht.  Und selbst da ist die Chance noch höher, dass meine Erwartungen nicht erfüllt werden. Oder die wichtigsten zumindest.  Um ein wenig mehr zu erzählen, bin ich mal ehrlich. Ich wurde mal angegriffen, als ich ehrliche Dinge in eine Beschreibung auf Lovoo gepackt habe, doch das hält mich nicht ab. Man sollte nicht von einer gespielten Version von mir zusammen sein, das hatte ich oft genug.</p>
<p>Du solltest weiblich sein und eine Vagina besitzen. Manchen reicht das. Jedoch schließt das bei mir aus, dass ich mit Nonbinaries oder Transfrauen zusammen sein kann, wenn die Transition nicht vollständig erfolgt ist.  Auf den ersten Blick sieht man nur das Äußere, aber das ist mir fast schon egal. Ich habe keinen Typ, ich mag kurze Haare, lange Haare, mittellange Haare, stehe ja auf jegliche Art von Färbung, sei es Natur oder wild und bunt, ich mag Piercings, ich mag Tattoos. Ich mag jegliche Art von Figur an Frauen, persönliche Präferenz liegt da zwischen Normalgewicht und etwas molligeren Frauen. Ich mag es, wenn sie atmen kann. Sowas in der Art. Das soll nur aussagen, dass mir das Aussehen schlussendlich egal ist, solange sie gepflegt ist und gut riecht. Da kann sie auch super schlank oder adipös sein, es ist der Charakter, der zählt. Ich will doch niemandem, der meiner Meinung nach etwas hübscher ist, mit dem ich es aber keine drei Wochen aushalte.  Also, wenn du nur rauchst, säufst, den ganzen Tag nichts machst außer Serien gucken und dann abends feiern gehst oder Drogen nimmst, dann gehörst du nicht in mein Leben.  Wenn du ab und an trinkst, dann würde ich mir von dir wünschen, dass du es akzeptierst, dass ich es nicht tu. Man kann mich nicht auf Partys mitnehmen, wenn man nicht auf mich aufpasst. Ich kann extrovertiert sein, aber da kommt die panische, introvertierte Seite in mir heraus.  Wenn du Serien großartig findest, nur zu, aber bitte erwarte nicht von mir, dass ich mitschaue. Ich bin ein eher aktiver Mensch und würde mich dabei nur langweilen. Lesen ist da etwas anderes. Es wäre mein größter Wunsch, wenn Lesen und Literatur deine Schwäche wären, da sich mein kleines Autorenherz dann freuen und jubelnd in die Luft hüpfen würde, doch wenn es das nicht ist, dass du dich dennoch für meine Werke interessieren würdest. Für mich geht das Schreiben über alles und aufgrund dessen kann niemand mein Partner sein, der es nicht akzeptiert, sich für meine Prosa und Lyrik interessiert und unterstützt.</p>
<p>Ich brauche Auszeiten. Ich brauche Zeit in der Natur, Zeit zum Schreiben, Zeit für mich. Zeit, in der ich mit niemandem kommuniziere. Ich brauche Abstand. Von jedem. Ich hoffe, du verstehst, dass ich das dann nie persönlich gegen dich richten würde. Ich meine, wenn du Fußball oder Baseball oder Hockey spielen würdest, würde ich dasselbe tun, mich damit befassen, zu deinen Spielen gehen, akzeptieren, wenn wir uns mal weniger sehen können, weil du Training hast.  Eine Leidenschaft sollte von niemandem zunichte gemacht werden. Wenn ich dich liebe, liebe ich alle Facetten an dir. Es wäre mein Traum, mit jemandem zusammen zu sein, der selber malt oder sich mit Kunst befasst, zeichnet oder sonst was, jedoch würde es mir reichen, wenn du irgendetwas aktiv machen würdest. Einen Traum, eine Leidenschaft hast. Weißt, was du willst. Es ist mir egal, ob du eher extrovertiert oder introvertiert bist, es stecken beide Seiten in mir.</p>
<p>Es wäre super, wenn du nicht nur zuhause auf dem Sofa liegst. Ob deine Leidenschaft jetzt Fotografie, Ballett oder Fußball ist, das ist mir gleich. Jeder sollte etwas haben, was ihn im Leben antreibt, wie es das Schreiben auch bei mir tut. Generell sollten sich unsere Interessen und besonders der Musikgeschmack mehr oder weniger abdecken.  Ich höre Metalcore, Hard Rock, Pop Punk und Alternative, jedoch auch Acoustic und einfach softe Musik, wenn sie sich z.B mit LGBT-Themen befasst.  Es gibt Momente, in denen ich beim Radio lachend mitsinge und tanze, jedoch mag ich Radiomusik eher weniger und Deutschrap ist für mich zu 80 Prozent keine Musik. Wenn du zu 187 oder diesem „BabeBabe“-Zeug oder Shindy, Bushido usw. abgehst, dann möchte ich dich wohlmöglich nicht einmal in meinem engeren Freundeskreis.  Die Texte in der Musik bedeuten mir mehr als das Genre und wir können uns gegenseitig Musik zeigen, allerdings schließe ich so etwas da aus. Ich stehe auch absolut mehr auf Klassik als auf Oldies oder Schlager. Mal so als kleinen Überblick. Ich gehe auf Konzerte, jedoch nicht auf Festivals, die länger als einen Tag dauern.  Ich würde gerne mal zu einem gehen, aber die Sozialphobie, Hygieneprobleme und einiges mehr halten mich aktiv davon ab.</p>
<p>Ich würde es mögen, wenn du mit mir Schwimmen, Klettern oder Wandern gehen würdest. Ich liebe die Höhe und die Berge, ich liebe es, Ski zu fahren, Wasserski, ich möchte mehr Volleyball spielen und komme aus einer Sportlerfamilie, es wäre cool, wenn du solche Sachen mit mir tun könntest, wenn wir gemeinsam sowas unternehmen könnten. Da habe ich nichts gegen Kompromisse. Wenn du Höhenangst hast, klettere ich eben allein und du zeigst mir stattdessen etwas von deinen Hobbys. Manchmal bin ich diese typische Klischeefrau. Shopping und Make Up und Kleidung – ein Traum. Du solltest damit zumindest klarkommen, zumindest damit, dass ich teilweise sehr viel Make Up benutze. Bei dir ist mir das völlig gleich. Wie gesagt, äußerlich habe ich keinen Typ. Große Brüste, kleine Brüste – mir egal, hab nur selber ziemlich wenig Holz vor der Hütte und es wäre schade, wenn dich das davon abhalten würde, mich kennenzulernen. Brüste sind nicht alles, auch wenn ich sie echt toll finde. Aber ich denke, da bin ich nicht allein.  Ich habe Narben an meinem Körper. Du solltest damit kein Problem haben oder darüber herziehen, ich habe mir keine psychische Krankheit ausgesucht, ich werde sie nicht wegmachen lassen, wenn du eine krumme Nase hättest, dann würde ich dich auch nicht dazu bringen, weil es zu dir gehört und ich das nicht schlimm finde. Ich habe Emetophobie. Wenn dir das nichts sagt, würde ich es jetzt googlen und dich damit beschäftigen. Die Angst ist so groß, dass ich sie nicht einmal hier beschreiben kann und du solltest wissen, dass sie mich sehr einschränkt, auch in Bereichen wie Reisen und so weiter. Essen ist manchmal sehr schwer.</p>
<p>Du müsstest auf viele Fragen vorbereitet sein und nicht deswegen immer genervt die Augen verdrehen. Ich habe Panikattacken und Hygieneprobleme, also muss bei mir alles immer super hygienisch sein und es kann sein, dass ich dich wegen einer Erkältung meiden muss, weil ich eine große Angst vor jeglichen Krankheiten habe. Ich habe eine schwerere Vergangenheit, die ich nicht an dir auslassen werde, aber dir sollte bewusst sein, dass ich auch mal Tiefphasen habe und aufgrund gewisser Faktoren keine Übernachtungen bei mir oder woanders zulassen kann. Wenn ich dich dann bei mir übernachten lassen sollte, kann es sein, dass wir in getrennten Betten schlafen müssen, weil gewisse Zwänge es nicht anders zulassen. Dennoch bin ich kein extrem anhänglicher Mensch, was Beziehungen angeht und ich lasse meine Probleme nicht am Partner aus.  Das heißt trotzdem nicht, dass ich keine Liebe zeige. Ich tue viel, für den Menschen, den ich liebe, bin aber auch keine Klette. Ein gewisses Mittelding ist da wohl ganz nett. Ich mag es, wenn Menschen individuell sind, wenn ich in einer Menschenmasse erkennen kann – hey, das ist meine, die liebe ich über alles und die kriegt jetzt auch kein anderer oder keine andere. Sei die beste Version von dir selbst.  Ich bin in einem LGBT Jugendzentrum und auf CSDs dabei, ich verbringe sehr viel Zeit mit meiner besten Freundin, die ich nicht vernachlässigen werde und möchte.  Ich habe eine Routine, du kannst dennoch sehr gerne zum Beispiel zu Auftritten mitkommen oder ins Jugendzentrum oder meine Freunde kennenlernen, whatever. Wir sollten ein gesundes Nähe-Distanz-Verhältnis haben. Außerdem ist es mir egal, was für eine Entfernung zwischen uns liegt. Das können 10 Kilometer, aber auch 400 sein. Letztendlich ist es die Liebe, die zählt und Liebe überwindet Distanzen.</p>
<p>Wir sollten ein Team sein, unterschiedlich, aber dennoch mit Gemeinsamkeiten. Wir sollten zusammenhalten. Ich möchte deine Welt kennenlernen, wie du bist, dass du dich nicht verstellst und dass wir zusammen einen guten Weg gehen. Es wäre super, wenn du kein Problem mit Fotos hast. Du musst nicht aktiv auf Social Media sein, ich bin es auch nur auf Instagram, weil ich da meine Community habe, wo ich auch gerne Werbung mache oder einfach mein Leben teile. Es ist für mich keine Pflicht, aber du solltest schon mindestens das Fachabitur haben oder Abi oder eine vernünftige Ausbildung mit gutem Realschulabschluss. Schule sagt nicht immer unbedingt was über Intelligenz aus, aber ich möchte auch nicht mit jemandem zusammen sein, der strohdoof ist. Ich denke nicht, dass eine Beziehung Regeln hat (klar, Treue und Vertrauen und so weiter), aber ich denke, wir können das zusammen gut aufbauen, auf unsere Art und Weise. Ich bin nicht so der Familienmensch und will auch keine Kinder, könnte es mir aber vorstellen, vielleicht mal zu heiraten, wenn wir schon so weit in die Zukunft gehen. Ich habe in zwei Jahren mein Abitur, dann studiere ich vermutlich Germanistik, Philosophie und Literaturwissenschaften und lebe mein Leben so, wie ich es eben beschrieben habe.</p>
<p>Ja, das bin ich. Maddy, 16, single, lesbisch und verzweifelt.  Gerade finde ich es ganz angenehm, allein zu sein, aber vielleicht ändert sich das. Aber an der Situation wird sich nichts ändern, da ich das Gefühl habe, ein Mädchen wie sie, die ich beschrieben habe, ist in der heutigen Welt wohl ziemlich selten. Auf diesen blöden Datingapps kann man ja fast nie jemanden finden.  Jemanden wie dich bestimmt nicht. Vielleicht war ich auch zu ehrlich, aber jetzt hat man ein Bild von mir, ohne überhaupt einmal mit mir gesprochen zu haben. Chatgespräche können auch leichter missinterpretiert werden. Ich werde innerhalb der nächsten zwei Jahre ausziehen und mir zwei Katzen zulegen, die ich als Liebe meines Lebens bezeichnen werde und auf die Namen Caro und Diana taufen kann und ja, hinter beiden Namen steckt eine Geschichte. Wenn du dennoch existieren solltest, dann kannst du dich gerne melden. Irgendwo wirst du schon sein. Währenddessen werde ich mich weiter mit den merkwürdigsten Menschen herumschlagen, aber die Hoffnung, irgendwann auf dich zu treffen, die gibt mir Kraft und zwischenzeitlich kann ich weiter an der dramatischsten Liebesgeschichten schreiben, Gedichte und Poetry Slams an dich verfassen, die du irgendwann zu hören bekommst.  Und dann bist du mein Mädchen und wir kämpfen zusammen.  Denn diese Gesellschaft regt mich auf. Aber noch ist sie nicht verloren und wir können sie retten, wir können uns gegenseitig retten, denn Liebe kann die Welt verändern.  Du wirst meine Welt verändern.  In Liebe, deine zukünftige Ehefrau.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Hier seht ihr ein <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/05/maddy-cas-im-interview/" target="_blank" rel="noopener"><strong>sehr ehrliches Video</strong></a> von Maddy. Zusammen mit ihrer*ihrem Ex-Partner*in Cas.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier eine <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/07/gelaende18-geld-oder-liebe/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Umfrage vom #gelände18</strong></a>, in der wir die Jugendlichen gefragt haben ob ihnen Geld oder Liebe wichtiger ist.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Regenbogenleben</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/05/regenbogenleben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Poetry Slam]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 May 2018 07:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbisch]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10610</guid>

					<description><![CDATA[Hannas Text ist ein Text für die Liebe &#8211; die Liebe von Menschen für andere Menschen, und ein Appell, dass es doch egal ist, wer hier welches Geschlecht hat oder liebt. Wichtig ist das Gefühl. Mehr dazu: Hier könnt ihr einen weiteren Text vom Queer Slam ansehen. Und hier zu unserer Rubrik Poetry Slam –]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hannas Text ist ein Text für die Liebe &#8211; die Liebe von Menschen für andere Menschen, und ein Appell, dass es doch egal ist, wer hier welches Geschlecht hat oder liebt. Wichtig ist das Gefühl.</strong><span id="more-10610"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier könnt ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/02/selina-liebert-geschwisterliebe/" target="_blank" rel="noopener"><strong>einen weiteren Text</strong></a> vom Queer Slam ansehen.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier zu unserer <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/poetry-slam/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Rubrik Poetry Slam</strong></a> – mit vielen tollen Videos und Texten.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorurteile gegenüber Bisexualität</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/04/vorurteile-gegenueber-bisexualitaet/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2017/04/vorurteile-gegenueber-bisexualitaet/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2017 07:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Bisexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbisch]]></category>
		<category><![CDATA[Schwul]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=7918</guid>

					<description><![CDATA[Viele Menschen, die sich in ihrer Identität der LGBT+ Community zuordnen, müssen immer noch um Akzeptanz in der Gesellschaft und gegen Diskriminierung kämpfen. Sophia schreibt dazu aus der B-Perspektive und zeigt, in welchen Formen sie mit Bifeindlichkeit konfrontiert ist. Die “noch diskriminiertere” Orientierung? Angefangen mit Veranstaltungen wie dem Christopher Street Day bis zu Anlaufstellen für]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Viele Menschen, die sich in ihrer Identität der LGBT+ Community zuordnen, müssen immer noch um Akzeptanz in der Gesellschaft und gegen Diskriminierung kämpfen. Sophia schreibt dazu aus der B-Perspektive und zeigt, in welchen Formen sie mit Bifeindlichkeit konfrontiert ist.</strong></p>
<p><span id="more-7918"></span></p>
<p>Die “noch diskriminiertere” Orientierung?</p>
<p>Angefangen mit Veranstaltungen wie dem Christopher Street Day bis zu Anlaufstellen für Hilfesuchende und wachsende Akzeptanz, das ist die, glücklicherweise, immer toleranter werdende Welt vieler Homosexueller.</p>
<p>Doch was ist mit dem Rest der LGBT Gruppe wenn man das „L“ für Lesbian und das „G“ für Gay außen vor lässt?</p>
<p>Der nächste Buchstabe beschreibt eine Gruppe unter der ich mich selbst verstehe: Bisexuell. Doch ich selbst habe das Gefühl, dass sich teilweise sogar mehr Probleme hinter dieser Identität verstecken können als hinter der einer homosexuellen Person.</p>
<p>Damit möchte ich keineswegs die Probleme des homosexuellen Teils der Gesellschaft herunterspielen, denn das wäre schlichtweg unfair und falsch. Es geht ebenfalls nicht darum in irgendeiner Weise zu beweisen, dass wir „armen Bisexuellen“ es ja so viel schlimmer haben und bemitleidet werden wollen. Ich möchte lediglich die Probleme adressieren, mit denen Bisexuelle täglich im Alltag und auch (vielleicht sogar vor allem) in Internet zu kämpfen haben. Zu ihrem Glück werden Homosexuelle diese wahrscheinlich nie kennenlernen müssen.</p>
<p>Natürlich ist zunächst die allgemeine Nichtakzeptanz die jedes Mitglied der LGBT Gruppe oft kennenlernt ein sehr belastender Faktor. Jedoch müsste man meinen, dass Eltern, Freunde usw. eher mit Bisexualität klarkommen als mit Homosexualität, da man noch immer die „Chance“ auf eine heteronormative Beziehung und Familie mit Kindern hat.</p>
<p>Meine Mutter allerdings hat angefangen zu weinen als ich mich vor ihr (andeutend) geoutet habe, einfach weil es bedeutet, dass ich <em>eventuell irgendwann vielleicht einmal </em>in einer Beziehung mit einer Frau sein könnte, und das nun mal <em>schlichtweg falsch und ekelhaft</em> ist.</p>
<p>Ich bin mir sehr sicher, dass meine Situation keine Ausnahme ist.</p>
<p>Meinen Freunden hingegen hätte es nicht egaler sein können zu welchem Geschlecht ich mich hingezogen fühle oder auch nicht, worüber ich sehr froh bin. Freunde kann man sich glücklicherweise selbst aussuchen. Es wird ja auch nicht umsonst gesagt „Freunde sind die bessere Familie“.</p>
<p>Kommen wir jedoch zu den spezifischen nerv tötenden Aussagen mit welchen sich ausschließlich Bisexuelle regelmäßig herumstreiten müssen:</p>
<p><strong><em>Du wirst dich noch für eine Seite entscheiden – Bi sein ist nur eine Phase!</em></strong></p>
<p>Diese Aussage stimmt oftmals und ist auf die Erfahrung vieler Leute mit ihren homosexuellen Freunden und Bekannten zurückzuführen. Viele Homosexuelle outen sich zunächst als Bisexuell aus Unsicherheit oder auch um die Reaktion von Freunden und Familie zu erproben. Wenn diese gut verläuft verstehen sie sich nach kurzer Zeit dann oftmals als offen homosexuell. Dies ist ein sehr verständliches Verhalten. Man hat Angst vor der Reaktion und der potentiellen Abweisung. Allerdings wirft es ein sehr schlechtes Licht auf die bisexuelle Orientierung. Natürlich ist das nicht die Absicht dahinter (zumindest nehme ich das stark an), und trotzdem hat es diesen negativen Effekt.</p>
<p>Ihnen wird sehr häufig unterstellt, dass „Bisexualität nicht existiert“ und sie sich schlussendlich für „eine Seite entscheiden“. Schließlich „läuft es ja immer so ab“.</p>
<p>Dass das unglaublich nervend und beleidigend für die eigene Identität ist muss ich hier wohl kaum erwähnen.</p>
<p>Aber auch nach langer Diskussion und Argumentation gegenüber dem Umfeld und insbesondere wohl der Familie, ist das daraus resultierende Ergebnis oft „Wir reden in einem Jahr nochmal darüber, wirst ja dann sehen, dass das nur ein Hirngespinst war“.</p>
<p><strong><em>Bisexuelle sind einfach gierig und gehen fremd!</em></strong></p>
<p>Erstaunlicherweise zeigt sich die meiste Intoleranz gegenüber Bisexuellen nicht von dem heterosexuellen Teil der Gesellschaft, sondern eher von anderen Mitgliedern der LGBT Gruppe. Eigentlich sollten diese Leute am besten wissen wie es ist wegen ihrer Sexualität nicht akzeptiert zu werden. Jedoch würden viele Homosexuelle, nach einigen Umfragen, aus Prinzip keine Beziehung mit einer bisexuellen Person eingehen, aus Angst, dass der Partner fremdgehen würde. Solche Vorurteile sind irrational und leider trotzdem weit verbreitet.</p>
<p>Doch die Angst gegen das andere Geschlecht ersetzt zu werden ist nicht selten. Erfahrungen zufolge ist es kein Einzelfall, dass jemand seine Sexualität austesten möchte und besagte Person sich einmalig mit einer/em Homosexuellen einlässt, ausprobiert und danach zurück zur vorherigen heterosexuellen Beziehung rennt. Daher die häufige Scheu vor Beziehungen mit Bisexuellen.</p>
<p>Allerdings würde man diese Art von Verhalten eher als „bicourious“ anstatt bisexuell betrachten</p>
<p>Allerdings der Aspekt, dass der bisexuelle Beziehungspartner die (körperlichen) Eigenschaften des anderen Geschlechts vermissen könnte und sein Gegenüber „ihnen das nicht geben kann“, ist ein realistischeres Argument gegen eine Partnerschaft, welches oft von Homosexuellen angesprochen wird.</p>
<p>Zum Thema Bisexualität gibt es viele verbreiteten Mythen aber auch gesellschaftswissenschaftliche Studien. Sollte man jedoch seine Informationen von einem Volksmythos beziehen? Kann es denn wirklich eine wissenschaftliche Studie zu einem so persönlichen Thema wie Liebe geben? Fragen über Fragen. Am Ende sollte es jedoch jeder selbst wissen als was er sich sieht, egal was Person A, Person B oder Studie XY sagt.</p>
<p>Schlussendlich ist zu sagen, dass alle Menschen mit und ohne LGBT Identität sich gegenseitig unterstützen sollten, anstatt die Diskriminierung fortzusetzen, vor allem wenn sie diese selbst erleben mussten. Vorurteile sind Teil unserer Gesellschaft und sind nur sehr schwer abzulegen. Doch dieses Ziel weiterzuverfolgen und daran zu arbeiten sollte unsere Zukunft sein. Denn nur so wird es möglich sein in einer toleranten und sozialen Weise miteinander umzugehen. Egal ob Lesbisch, Schwul oder hetero.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Ein <a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/01/other-side-2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Kurzfilm</strong></a> zu Diskriminierung wegen der sexuellen Orientierung.</li>
<li>Und noch <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/04/gedankenflut-ein-plaedoyer-gegen-homophobie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>ein Plädoyer</strong></a> gegen Homofeindlichkeit.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.meintestgelaende.de/2017/04/vorurteile-gegenueber-bisexualitaet/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Ihh! Ist das nicht eklig?!“</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/06/ihh-ist-das-nicht-eklig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[queerblick]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2016 08:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Empowerment]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbisch]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=6790</guid>

					<description><![CDATA[“IHH! IST DAS NICHT ELKIG?!” – Diesen Satz bekommen schwule und lesbische Paare manchmal zu hören, wenn sie Hand in Hand durch die Straßen spazieren. Mit versteckter Kamera dreht queerblick den Spieß um und zeigt, wie Heteros reagieren, wenn Fremde ihre Sexualität kommentieren. Weiterführende Links: Hier geht es zum ersten Teil der Prank-Serie. Wie reagieren]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>“IHH! IST DAS NICHT ELKIG?!” – Diesen Satz bekommen schwule und lesbische Paare manchmal zu hören, wenn sie Hand in Hand durch die Straßen spazieren. Mit versteckter Kamera dreht queerblick den Spieß um und zeigt, wie Heteros reagieren, wenn Fremde ihre Sexualität kommentieren.</strong><span id="more-6790"></span></p>
<p><strong>Weiterführende Links:</strong></p>
<ul>
<li>Hier geht es zum<a href="https://www.youtube.com/watch?v=J12SUY4l_Bw" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline;"> ersten Teil der Prank-Serie</span></a>. Wie reagieren heterosexuelle Paare auf unerwartete „Komplimente“?</li>
<li>Wegen der Sexualität diskriminiert werden? <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/04/gedankenflut-ein-plaedoyer-gegen-homophobie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline;">Gedankenflut ist ein Plädoyer gegen Homophobie</span></a>.</li>
<li>Du hast Lust bei queerblick mitzumachen und willst mehr über den Verein erfahren? Schau hier auf der <a href="http://queerblick.tv/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline;">queerblick-Seite</span></a> vorbei.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sarah ist lesbisch</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/05/sarah-ist-lesbisch/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2016/05/sarah-ist-lesbisch/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[queerblick]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2016 08:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbisch]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=6620</guid>

					<description><![CDATA[Zwölf Jahre war Sarah alt, als sie sich geoutet hat. Seit alle wissen, dass sie lesbisch ist, fühlt sie sich endlich frei. Mehr dazu: Weil du so bist: Was Jennifer Gegenläufer an ihrer Freundin liebt, hört ihr in ihrem Song. Diskriminiert werden, nur weil frau lesbisch ist? No way! In Gedankenflut hält Aminta ein starkes]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zwölf Jahre war Sarah alt, als sie sich geoutet hat. Seit alle wissen, dass sie lesbisch ist, fühlt sie sich endlich frei.</strong><span id="more-6620"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li><u><a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/11/weil-du-so-bist/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weil du so bist</a></u>: Was Jennifer Gegenläufer an ihrer Freundin liebt, hört ihr in ihrem Song.</li>
<li>Diskriminiert werden, nur weil frau lesbisch ist? No way! In <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/04/gedankenflut-ein-plaedoyer-gegen-homophobie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><u>Gedankenflut</u></a> hält Aminta ein starkes Plädoyer gegen Homophobie.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.meintestgelaende.de/2016/05/sarah-ist-lesbisch/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Webserie: No Turning Back 2. Staffel</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/04/webserie-no-turning-back-zweite-staffel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[queerblick]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 08:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Bisexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbisch]]></category>
		<category><![CDATA[Schwul]]></category>
		<category><![CDATA[trans*]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=6365</guid>

					<description><![CDATA[Die Webserie NO TURNING BACK erzählt die Geschichte einer Gruppe schwuler, lesbischer, bisexueller und trans* Jugendlicher. Sie alle kommen im queeren Jugendtreff &#8222;Sunrise&#8220; zusammen. Denn dort verweben sich die Storys rund um Freundschaft, Liebe, Selbstentdeckung und Coming-out. Mehr dazu: Hier geht es zu der ersten Staffel der Webserie NO TURNING BACK Lust beim nächsten Projekt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Webserie NO TURNING BACK erzählt die Geschichte einer Gruppe schwuler, lesbischer, bisexueller und trans* Jugendlicher. Sie alle kommen im queeren Jugendtreff &#8222;Sunrise&#8220; zusammen. Denn dort verweben sich die Storys rund um Freundschaft, Liebe, Selbstentdeckung und Coming-out.<span id="more-6365"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier geht es zu der ersten Staffel der Webserie <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/03/no-turning-back/" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;">NO TURNING BACK</span></a></li>
<li>Lust beim nächsten Projekt von queerblick dabei zu sein? Schau doch einfach mal auf <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://queerblick.tv/" target="_blank" rel="noopener">queerblick.tv</a></span></li>
<li>Angebote für queere Jugendliche in NRW auf einen Blick: <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.queere-jugend.nrw/" target="_blank" rel="noopener">queere-jugend</a></span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der TRACK, ein Ort für Identität und Sexualität</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/01/der-track-ein-ort-fuer-identitaet-und-sexualitaet/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2016/01/der-track-ein-ort-fuer-identitaet-und-sexualitaet/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Aminta]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2016 08:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Bisexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbisch]]></category>
		<category><![CDATA[Schwul]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[trans*]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=5980</guid>

					<description><![CDATA[Ein Ort für die eigene Identität und Sexualität. Der offene Jugendtreff TRACK e.V. ist eine Jugendeinrichtung für lesbische, schwule, bi &#8211; und transsexuelle Jugendliche im Alter von 14 &#8211; 27 Jahren in Münster. Unsere Autorin Aminta hat sich auf dieser Veranstaltung für den Erhalt dieser Einrichtung eingesetzt und treffend klar gemacht, warum dieser Ort erhalten]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Ort für die eigene Identität und Sexualität. Der offene Jugendtreff TRACK e.V. ist eine Jugendeinrichtung für lesbische, schwule, bi &#8211; und transsexuelle Jugendliche im Alter von 14 &#8211; 27 Jahren in Münster. Unsere Autorin Aminta hat sich auf dieser Veranstaltung für den Erhalt dieser Einrichtung eingesetzt und treffend klar gemacht, warum dieser Ort erhalten bleiben muss.</p>
<p><strong>Aminta:</strong></p>
<p>Ein Ort für die eigene Identität und Sexualität. Der offene Jugendtreff TRACK e.V. ist eine Jugendeinrichtung für lesbische, schwule, bi-und transsexuelle Jugendliche im Alter von 14 &#8211; 27 Jahren in Münster. Unsere Autorin Aminta hat sich auf dieser Veranstaltung für den Erhalt dieser Einrichtung eingesetzt und treffend klar gemacht, warum dieser Ort bleiben muss.</p>
<p>Ich habe das Gefühl, dass, gerade viele Erwachsene und Politiker, nicht verstehen, welche große Bedeutung der Track für die Teilnehmer hat.<br />
Eine Jugendeinrichtung, die dir die Möglichkeit gibt, zu dem zu stehen, wer du bist; die dir die Möglichkeit der Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität und Identität gibt; die gerade für jüngere eine große Wissensquelle ist und für viele ein Zufluchtsort ist, die ist ungemein wichtig.<br />
Der Stellenwert des Tracks ist für viele sehr hoch. Ich bin nicht mehr aus denselben Gründen, wie am Anfang da, denn ich bin mittlerweile „angekommen“. Doch bekomme ich regelmäßig mit, vor allem bei den Jüngeren, dass sie aus den identischen Gründen wie ich da sind und welchen positiven Einfluss der Treff hat.<br />
Aus Unsicherheit wird Selbstbewusstsein;<br />
Aus dem Gefühl alleine zu sein werden neue (gute) Freundschaften.<br />
Uns allen ist bewusst, dass es den Treff in seiner jetzigen Form nächstes Jahr eventuell nicht mehr geben wird. Ich kann Ihnen versichern, dass dies bei einigen zu Tränen und bei vielen zu Wut geführt hat.<br />
Erwachsene treffen mal wieder wirkungsreiche Entscheidungen für die Jugendlichen, ohne, zuminest gefühlt, die jugendliche Perspektive wahrzunehmen.<br />
Ich habe bisher zwei Teamerwechsel miterlebt und weiß, dass tatsächlich einige sehr schlecht damit umgehen können. Doch sollten die jetzigen Teamer wegfallen, und das nur aus finanziellen Gründen, dann würde es einen starken Abfall an der Teilnehmerzahl geben.<br />
Und diese ist so hoch wie nie.<br />
Wir Teilnehmer haben einen persönlichen Bezug zum Track und zu den Teamern, und ich kann Ihnen versprechen: Wir finden einen Weg, dass uns dieser Bezug erhalten bleibt!</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.meintestgelaende.de/2016/01/der-track-ein-ort-fuer-identitaet-und-sexualitaet/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lebensart zeigt Vielfalt</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2014/01/lebensart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jeco]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jan 2014 15:44:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Bisexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbisch]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>
		<category><![CDATA[Schwul]]></category>
		<category><![CDATA[trans*]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=2279</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
