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	<title>Politik &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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	<title>Politik &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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		<title>Bitte ein März ohne Merz: Wo ist diese Cancelculture?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2025/03/bitte-ein-maerz-ohne-merz-wo-ist-die-cancelculture/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sara]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Mar 2025 07:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Deutschland, März, Merz. Ich kann und will nicht mehr. Überall im Land wird gewetteifert wer die meisten Ausländer gerade abschiebt oder abschieben wird, wie sehr man arme Menschen hassen und finanziell noch mehr benachteiligen kann und, natürlich, wer am besten reichen Menschen politisch in den Arsch kriechen kann. Zwischendrin der weiße Jürgen, der sich mal]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland, März, Merz. Ich kann und will nicht mehr. Überall im Land wird gewetteifert wer die meisten Ausländer gerade abschiebt oder abschieben wird, wie sehr man arme Menschen hassen und finanziell noch mehr benachteiligen kann und, natürlich, wer am besten reichen Menschen politisch in den Arsch kriechen kann. Zwischendrin der weiße Jürgen, der sich mal wieder darüber aufregt, dass der Syrer ein iPhone hat und der sich einen &#8222;Opas gegen Grün&#8220; Sticker auf seinen fetten SUV haut. In diesen Zeiten ist jegliche Lektüre wie &#8222;1984&#8220; oder &#8222;Animal Farm&#8220; völlig überflüssig, da man sich ganz einfach umschauen und live mitansehen kann, wie Milliardäre sich jegliche politische Macht erkaufen können.</p>
<p>Der kurze Blick nach Amerika zeigt, dass es völlig egal ist, wie offensichtlich ein Musk seine finanziellen Möglichkeiten spielen lässt, es lässt die meisten kalt. Die Migranten sind ja schuld! Und natürlich die Ökoterroristen! Und Frauen! Scheiß Feminismus! Der Gender Gaga!</p>
<p>Ich laufe an einem &#8222;Zeit für freie Meinung&#8220; Wahlplakat von der AfD vorbei und möchte kotzen.<br />
Von wegen man kann in diesem Land nix sagen. Man kann alles sagen. Man kann gegen die Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe stimmen, man kann fordern, dass Geflüchtete an den Grenzen erschossen werden sollen, man kann so viele Nazi-Codes verwenden, wie man will, man kann Transmenschen konsequenzlos am Arbeitsplatz bedrohen, man kann über bewaffnete syrische Jugendliche reden, die ja in Syrien auch immer Waffen mit sich führen, man kann sogar für Vergewaltigung verurteilt werden und trotzdem ganz entspannt und easy Präsident werden. Gar kein Problem das alles.</p>
<p>Meine Zundschnür wird jeden Tag kürzer. Währenddessen sitzt die weiße Gabi bei mir im Büro und will mir versichern, dass alles gut ist. Niemaaand wird abgeschoben und es ist ja noch Demoookratie. Als hätte es die Weimarer Republik nicht gegeben. Digga, halt den Rand.</p>
<p>Und während sich meine Geschwister aus allen möglichen Communitys Szenarien vorstellen, Todesangst haben und über eine Flucht aus Deutschland nachdenken, ist Gabi völligst entspannt. Und wenn was passiert, hat sie ja von nix gewusst.<br />
Das alles zeigt vor allem eins: Die Mehrheitsgesellschaft will uns migrantische Menschen weder hier haben noch unsere Rechte schützen. In der Sekunde in der angefangen wurde, über Asylrecht, GEAS und anderen Scheißdreck mit den Rechten zu diskutieren und sich ihnen anzubiedern, ist dieses ohnehin schon empathielose Land, in dem man nie willkommen war, noch mehr nach rechts gerutscht. Und was alle immer wieder gerne vergessen: Am liebsten wird immer das Original gewählt. Nämlich Nazis. Und Armut verschwindet auch nicht einfach so, wenn alle Ausländer weg sind.</p>
<p>Die Kohle ist nämlich woanders: bei den Superreichen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Politik der Grausamkeit</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2025/02/die-politik-der-grausamkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Beau]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Feb 2025 07:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivistisch ins neue Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Unser Autor Beau findet, die aktuellen Lösungsvorschläge aus den politischen Reihen zeichnen sich vor allem durch eins aus: Grausamkeit. Frauen wählen nicht, wie Konservative es wünschen? Weg mit dem Frauenwahlrecht. Die Renten sind nicht sicher und jedes 7. Kind lebt in Armut? Sollen sie doch in Aktiendepots anlegen. Wie Beau es schafft, nicht zu verzweifeln]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unser Autor Beau findet, die aktuellen Lösungsvorschläge aus den politischen Reihen zeichnen sich vor allem durch eins aus: Grausamkeit.<br />
</strong><strong>Frauen wählen nicht, wie Konservative es wünschen? Weg mit dem Frauenwahlrecht. Die Renten sind nicht sicher und jedes 7. Kind lebt in Armut? Sollen sie doch in Aktiendepots anlegen. Wie Beau es schafft, nicht zu verzweifeln und was der christliche Glaube damit zu tun hat, erfahrt ihr im Text.<br />
</strong></p>
<p><span id="more-16614"></span></p>
<p class="western" align="justify">CDU-Mitglied Gundolf Siebeke schreibt auf X: <i>„Sollte es so sein, dass Frauenstimmen den politischen Heiratsschwindler Robert H. ins Kanzleramt hieven und damit Deutschland über die Klippe, muss über das Frauenwahlrecht inoffiziell, über antiemotionalen Demokratieunterricht offiziell nachgedacht werden.“</i></p>
<p class="western" align="justify">Sollte es Diskurs über jeden Tweet/ Post von irgendeinem Deppen geben? Nein, denn dann wären wir ewig beschäftigt und noch dazu ziemlich schlecht gelaunt. Ich ziehe diese aufmerksamkeitsheischende Meinung von Siebeke nur exemplarisch heran – <i>antiemotionaler Demokratieunterricht</i>, was soll das überhaupt sein? Wie versteht Siebeke Demokratie – als eine Art Management-Programm, mit denen man einen Haufen Menschen möglichst wirtschaftseffizient organisiert? Ganz Margaret Thatcher – <i>„there is no such thing [as society]! There are individual men and women and there are families and no government can do anything except through people and people look to themselves first.“</i></p>
<p class="western" align="justify">Die Haltung, das Menschen zuerst an sich selbst denken und deswegen zu allem, was mit anderen zu tun hat, gewissermaßen gezwungen werden müssen, hat sich in den Köpfen der meisten Partei-Obersten durchgesetzt. <i>Antiemotionaler Demokratieunterricht –</i> kühl und rational muss entschieden werden. Menschen, die nicht arbeiten wollen, müssen dazu gezwungen werden. Der Staat wird als Erzieher konzeptioniert, mit Zuckerbrot und Peitsche oder vielleicht nur mit Peitsche, Zuckerbrot für alle ist ja teuer.</p>
<p class="western" align="justify">Die massive Ungleichheit in Deutschland, die sterbende Mittelschicht, das neue Prekariat, die Wohnungsnot – wie adressieren wir es? Durch Grausamkeit. Wer in Zeiten von Dauerkrise, Inflation, einer stets wachsenden Zahl von psychisch und physisch Erkrankten in der Bevölkerung arm wird, der muss sich eben mehr anstrengen. Nach dem Anschlag in Magdeburg verlangt Ministerin Faeser mehr Befugnisse für die Sicherheitsbehörden, dieselben, die mehrmals vor dem Attentäter gewarnt wurden. Merz schlägt vor, dass ja auch schon Schulkinder für ihre eigene Rente in ein Aktiendepot einzahlen könnten – jedes siebte Kind in Deutschland ist dabei armutsgefährdet, und zwar jetzt gerade und nicht erst in siebzig Jahren. Das 49-Euro-Ticket – die bahnbrechendste (ha) verkehrspolitische Maßnahme in Deutschland seit Jahren – wird teurer, wenn nicht eh bald abgeschafft. Geflüchtete, die in kalten Hallen auf Feldbetten untergebracht werden, sollen mit einer Bezahlkarte einkaufen gehen, damit man kontrollieren kann, dass sie ihr weniges Geld bloß nicht für die falschen Sachen ausgeben oder gar außerhalb ihres festgeschriebenen Landkreises. Migrantische Wiederholungsstraftäter*innen sollen nach zwei Straftaten abgeschoben werden – als Straftat zählt auch so etwas wie Busfahren ohne Ticket.</p>
<p class="western" align="justify">Das ist vor allem eins: grausam. Grausamkeit ist im Kommen. Wieder modern oder vielleicht nie nicht modern gewesen. Ober-Nazi Höcke spricht 2019 davon, „wohltemperierte Grausamkeit“ einsetzen zu wollen in einer Periode des Wandels, in der er Deutschland von allen Menschen befreien möchte, die nicht in sein faschistisches Weltbild passen. Wir scheinen jetzt in einer Zeit angekommen, in der es wieder denk- und sagbar ist, dass Deutschland harte Männer an der Spitze braucht, Männer, die kalkuliert entscheiden, mit harter Hand regieren, et cetera, et cetera.</p>
<p class="western" align="justify">„<i>I Don&#8217;t Know How To Explain To You That You Should Care About Other People“</i> – der Titel eines Artikel von Kayla Chadwik, 2017. Chadwick schreibt, dass sie nicht den Sinn darin sieht, mit Menschen über Politik zu diskutieren, die ein völlig anderes Verständnis von Gesellschaft haben als sie: <i>&#8222;I don’t know how to convince someone how to experience the basic human emotion of empathy. I cannot have one more conversation with someone who is content to see millions of people suffer needlessly in exchange for a tax cut that statistically they’ll never see (…). I cannot have political debates with these people. Our disagreement is not merely political, but a fundamental divide on what it means to live in a society, how to be a good person, and why any of that matters.“ </i><i>(*Übersetzung unten)</i></p>
<p class="western" align="justify">Dieser Paragraph packt ganz gut, warum mir meine persönliche Debattierlaune eher vergangen ist. Doch kenne ich genauso gut Menschen, die wesentlich konservativer als ich sind und denen ich trotzdem attestiere, das Herz am rechten Fleck zu haben. Trotzdem steige ich nicht in den Ring, um sie von meinen Haltungen zu überzeugen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass für sie Politik eine Art aufregendes Spiel ist – ein großes Debattierclub, ein Forum der Ideen und des fairen Austausches, in dem sie ihre großen Pläne präsentieren können. Für mich fing meine Politisierung da an, als mir mit 15 gesagt wurde, ich gehöre in ein Konzentrationslager, da ich bisexuell sei. Oder mit dem Aufwachsen in einer strukturschwachen Region. Mit dem Alleinsein als queere Person in der Schule und mangelnder sexueller Aufklärung. Mit den Hakenkreuz-Graffiti überall. Meine Politiken sind geleitet von sehr realer, greifbarer Angst – vor Freund*innen in Krankenhäusern, nachdem sie auf der Straße angegriffen wurden, von selbst erlebten Übergriffen – von Wut über die allgemeine Empathielosigkeit. Aber genauso gut von Liebe (klingt kitschig, ist aber so), Freude und Hoffnung, von genauso real erlebten alternativen Wohnformen, die mir gezeigt haben, wie schwierig und doch lohnend es ist, Solidarität im Alltag zu leben. Jedenfalls kann ich manchmal keine besseren Argumente präsentieren als –<i> es ist richtig, sich umeinander zu kümmern. </i></p>
<p class="western" align="justify">Aber im Forum des knallharten Wortekampfes reicht das nicht aus. Wenn für meine Gegenperson nicht einmal vorstellbar ist, dass es nicht für alle Menschen möglich ist, sich selbst aus ökonomischer Schwäche heraus zu kämpfen, einfach arbeiten zu gehen, oder für ihre Kinder Geld für die Rente anzusammeln. Meine Idee von Gesellschaft kann aushalten, wenn jemand wirklich nicht arbeiten will (der winzige Prozentsatz, der das tatsächlich wäre), und genauso die „Freaks“ am Rand von normativen Gender-Vorstellungen. Bestimmtes Verhalten wird es immer geben, es hat sich durch Jahrtausende der Menschheitsgeschichte fortgeschrieben – Verhalten wie Drogensucht, Abtreibung, Sexarbeit, Queerness, Verhalten das gerne hart reglementiert und bestraft wird und sich dann eben unter noch schwereren Bedingungen weitergeht. Zu versuchen, Menschen durch harte Strafen hier zu „erziehen“, schlägt nachgewiesenermaßen fehl. Trotzdem scheint es der dominierende Ansatz der gegenwärtigen Politik zu sein.</p>
<p class="western" align="justify">Es ist auch schwierig, in so einer Stimmung politische Forderungen durchzusetzen, welche die Klimakrise einschränken würden, denn leider trifft die Klimakrise <i>andere Menschen –</i> die dann möglicherweise zu Geflüchteten werden – andere Lebewesen, hunderte Tier- und Pflanzenspezies außerdem – und nicht Aktiendepots. Zumindest nicht hart genug, und das Kalkül, dass sich die Wirtschaft schon zum Grünen wenden werde, hat sich offensichtlich nicht ausgezahlt.</p>
<p class="western" align="justify">Wie kann man nicht verzweifeln in Angesicht der Kälte der Welt? Ehrlich gesagt, ich habe keine allgemeinen Antworten. Sich nicht von der Grausamkeit vereinnahmen lassen, das ist eins. Auch für mich ist die Grausamkeit nie fern, auch mein Denken verhärtet schnell. Ich muss mich darauf konzentrieren, dass ich meine politischen Gegner nicht tot sehen will. Ich will sie auch nicht leiden sehen. Ich will, dass sie ihre Herzen erweichen und <i>verstehen,</i> so langweilig und uncool und auf den ersten Blick wenig radikal das klingt. Also hier mein Aufruf – werdet zimperlich, werdet emotional, <i>lose your cool</i>.</p>
<p class="western" align="justify">Ansonsten – ich habe den christlichen Glauben für mich wieder gefunden, das hilft zumindest mit der allgemeinen Empathieschwäche, die sich auch in mir niedergeschlagen hat. Ab und zu schalte ich die Nachrichten aus (metaphorisch, eigentlich schließe ich nur einen Tab) und kuschele dann mit meinen Freund*innen am warmen Kamin, das hilft auch. Alles Schritte, die man tun muss, um klarzukommen, um an einen Punkt zu kommen, von dem an man dann politisch aktiv, solidarisch sein kann, mit anderen teilen kann – in Suppenküchen, auf Demos, als Knastunterstützung, als Autofahrer*in für Kranke. Es wird immer andere Wege geben als Grausamkeit.<a name="tw-target-text"></a></p>
<p class="western" align="justify"><strong>*</strong> <em>“<span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span lang="de-DE">Ich weiß nicht, wie ich jemanden davon überzeugen kann, </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span lang="de-DE">sich auf </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span lang="de-DE">das grundlegende menschliche Gefühl der Empathie </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">einzulassen</span></span></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span lang="de-DE">. Ich kann kein weiteres Gespräch </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span lang="de-DE">mehr</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span lang="de-DE"> mit jemandem führen, der damit </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">einverstanden ist</span></span></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span lang="de-DE">, dass Millionen von Menschen unnötig leiden, als Gegenleistung </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span lang="de-DE">für </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span lang="de-DE">Steuersenkung</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span lang="de-DE">en</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span lang="de-DE">, die </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">wir,</span></span></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span lang="de-DE"> statistisch </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">betrachtet,</span></span></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span lang="de-DE"> nie erleben werden (…). Ich kann mit diesen Leuten keine politischen Debatten führen. Unsere Meinungsverschiedenheit</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span lang="de-DE"> ist</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span lang="de-DE"> nicht nur politischer Natur, </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">sondern handelt von einem</span></span></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span lang="de-DE"> grundlegend </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span lang="de-DE">anderen Verständnis</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span lang="de-DE"> da</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span lang="de-DE">von</span></span></em><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span lang="de-DE"><i>, was es bedeutet, in einer Gesellschaft zu leben, wie man ein guter Mensch ist und warum das alles wichtig ist.“ &#8211; </i></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span lang="de-DE">Kayla Chadwik, 2017</span></span></p>
<p align="justify">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was tun mit der Welt?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2025/01/was-tun-mit-der-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sara]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2025 07:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivistisch ins neue Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Deutschland ist verschnupft: Man möchte sich nicht mehr auf Debatten über den Holocaust einlassen (ist ja schon so lange her), die Deutschen gehen selten demonstrieren und über Diskriminierung sprechen meist nur die, die selbst davon betroffen sind. Saras Diagnose: Untätigkeit. Erst letztens saß ich zusammen mit einem alten Menschen zusammen und wir haben trotz unseres]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutschland ist verschnupft: Man möchte sich nicht mehr auf Debatten über den Holocaust einlassen (ist ja schon so lange her), die Deutschen gehen selten demonstrieren und über Diskriminierung sprechen meist nur die, die selbst davon betroffen sind. Saras Diagnose: Untätigkeit.</strong><br />
<span id="more-16543"></span></p>
<p><span data-contrast="auto">Erst letztens saß ich zusammen mit einem alten Menschen zusammen und wir haben trotz unseres Altersunterschiedes viele gemeinsame Themen gefunden, Männer, Kinder in der Nachmittagsbetreuung, wie man idealerweise eine Luftmasche häkeln kann und wie gruselig die Welt momentan ist und welche Angst in uns aufkommt. </span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:1,&quot;335551620&quot;:1,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span><span data-contrast="auto">Wir kamen zu dem Schluss, dass nicht die Weltlage das größte Problem ist, sondern die absolute Ignoranz der Menschen in ihr. Die Welt könnte augenblicklich untergehen und das Interesse aller Mitmenschen daran wäre beschränkt. Keine*r würde sich auf die Straße stellen und gegen ebenjenen Zustand protestieren.</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:1,&quot;335551620&quot;:1,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span><span data-contrast="auto">Mein Vater erzählte mir schon in der Grundschule, dass er von den Menschen in diesem Land und ihrer Untertänigkeit erschrocken sei, in Frankreich zünden sie immerhin Autos an.</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:1,&quot;335551620&quot;:1,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span><span data-contrast="auto">Daran musste ich denken, als ich dort an diesem Tisch saß und wir düstere Wahrheiten aussprachen. </span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:1,&quot;335551620&quot;:1,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Ich bin müde und erschöpft von dem alltäglichen Kampf. Von der Tatsache, dass ich meinen Job politisch verstehe und mich jederzeit mit Diskriminierung auseinandersetze, aber gleichzeitig mit meinen weißen Kolleg*innen am Tisch sitzen muss und höre, dass ihre Reaktion auf Antisemitismus &#8222;Die Schuldfrage muss endlich weg, was habe ich mit dem zu tun, was meine Großeltern getan haben?&#8220; ist. Ich bin müde davon jeden Tag die Schule zu besuchen und das mangelnde Engagement von &#8211; surprise ebenfalls weißen &#8211; Menschen zu sehen.</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:1,&quot;335551620&quot;:1,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span><span data-contrast="auto">Die Welt, sie scheint nichts wert zu sein, weder unsere Demokratie, Sicherheit bla bla bla, es erscheint nicht kostbar genug, um eine Haltung zu entwickeln und klar zu vertreten. Nazis zu hassen und Rechtsextremismus und andere -ismen anzuprangern. Fortbildungen zu besuchen, die explizit Rassismus, Sexismus etc. aufdröseln, Stammtischargumente entkräften und Dialoge in unzugänglichen Räumen zu fördern. </span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:1,&quot;335551620&quot;:1,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span><span data-contrast="auto">Ich bin es leid bei ebenjenen Veranstaltungen nur queere, migrantische und generell marginalisierte Menschen zu sehen. Es macht mich müde, anderen Menschen Empathie zu erklären, auch dann mit zu fühlen, wenn es nicht die eigene Person betrifft.</span></p>
<p><span data-contrast="auto">All das was gerade passiert, schmerzt enorm. Es schmerzt so sehr, dass es fast unmöglich scheint Nachrichten zu hören, zu lesen, zu fühlen, weil das Ausmaß dieser gesellschaftlichen Spaltung unendlich erscheint. Die Hoffnung auf ein gutes Leben sinkt.</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:1,&quot;335551620&quot;:1,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span><span data-contrast="auto">Mehr als diese Gedankenfetzen bringe ich nicht zusammen, denn das Ausmaß des Grauens in dem meine Freund*innen und ich, die alle queer, migrantisch oder anderweitig marginalisiert sind, ist nicht greifbar. Der Blick in die USA zeigt einiges, was noch kommen wird und ich hoffe, dass der letzte Funken Engagement für die Demokratie irgendwann entfacht werden kann, denn sonst ist alles verloren.</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:1,&quot;335551620&quot;:1,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Diese Menschen sind gefährlich, denn sie wissen, was sie tun.</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2025/01/diese-menschen-sind-gefaehrlich-denn-sie-wissen-was-sie-tun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mäx]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2025 07:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivistisch ins neue Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir starten aktivistisch ins neue Jahr mit einem Text von Mäx. Unser Autor weiß nach langer Suche endlich, wie er leben möchte und sich wohl fühlt. Doch diese Lebensweise wird bedroht von einem politischen Klima, dass diese Freiheiten ablehnt. Woher uns diese Tendenzen bereits bekannt sein sollten, erfahrt ihr im Text. „Rosen auf den Weg]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir starten aktivistisch ins neue Jahr mit einem Text von Mäx. Unser Autor weiß nach langer Suche endlich, wie er leben möchte und sich wohl fühlt. Doch diese Lebensweise wird bedroht von einem politischen Klima, dass diese Freiheiten ablehnt. Woher uns diese Tendenzen bereits bekannt sein sollten, erfahrt ihr im Text.</strong><span id="more-16537"></span></p>
<p><span data-contrast="auto">„Rosen auf den Weg gestreut“ schreibt Kurt Tucholsky 1931. Jetzt, im Angesicht der erstarkenden Faschisten wird er wieder zitiert; von Danger Dan und jüngst Tocotronic, die mich bei allem, was ich tue, begleiten. Das aktuelle politische Klima löst Ratlosigkeit, Angst und Wut in mir aus, ich bin angespannt und rastlos. Ich fühle mich und meine Lebensweise, mit der ich nach so langer Suche und Kämpfen endlich zufrieden bin, bedroht. Keine Ahnung, was es genau bedeutet, trans*, non-binär und bisexuell zu sein, ich weiß, dass ich frei sein will. Frei sein, so zu leben, wie ich will, und so, dass es mir und den Menschen um mich herum gut geht. Und allein dieser so simple Wunsch wird verhöhnt, missachtet und bedroht. Klar, ich wohne in Münster, bekanntlich „die sichere Insel“ vor der AfD, und ich bin dankbar dafür; aber auch vor Münster werden sie nicht halt machen, genauso wenig wie sie es damals getan haben. Dann wird es eng werden hier, man wird sich ganz schön einmummeln müssen in seinem Einfamilienhaus hinterm Gartenzaun, für alle anderen wird kein Platz mehr sein. Was mich am fassungslosesten macht, ist das Steigbügelhaltertum der anderen. Klar, die AfD sind Faschisten, und von Faschisten zu erwarten, sich wie Demokraten zu verhalten ist eine grobe, gefährliche Unterschätzung – aber Kurt Tucholsky war zynisch und bitter, als er schrieb, ihnen Rosen auf den Weg zu streuen, nicht aufrichtig! Auf der Suche nach dem Wahren, Schönen, Guten wird die Luft immer mehr von den Skrupellosen verpestet. Und die, die schon seit Jahren aufgegeben haben, zu suchen, schauen weg, weil es so lästig ist, dagegen anzukämpfen, aber wenn es niemand tut, werden sie irgendwann unsere Untätigkeit ausnutzen, um uns auch das letzte bisschen das uns lieb und teuer ist, aus den Händen zu reißen, um es unter ihren Springerstiefeln zu zerdrücken. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Ich darf mich nicht der Illusion hingeben, dass dieser Text irgendetwas ändern oder bessern wird, wenn Kurt Tucholsky daran scheitert, habe ich keine Chance – aber die Wut und der Frust müssen raus, damit ich endlich nicht mehr gelähmt bin und weiter machen kann, um wirklich einen Unterschied machen zu können.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Takeover Bellevue</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2022/06/takeover-bellevue/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HeRoes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2022 13:46:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Bevor wir hier auf der Website eine Pause bis Ende Juli einlegen, haben wir noch ein Video von den HeRoes aus Duisburg für euch. Sie haben beim Takeover Bellevue 2021 mitgemacht, was dort los war und welche politischen Themen von jungen Menschen eingebracht wurden, seht ihr im Video. &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="Body"><strong>Bevor wir hier auf der Website eine Pause bis Ende Juli einlegen, haben wir noch ein Video von den HeRoes aus Duisburg für euch. Sie haben beim Takeover Bellevue 2021 mitgemacht, was dort los war und welche politischen Themen von jungen Menschen eingebracht wurden, seht ihr im Video.<br />
</strong></p>
<p><span id="more-14945"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;One step foward, two steps back &#8211; Youth, Gender &#038; Democracy in Europe&#8220;</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/11/eu-seminar-one-step-foward-two-steps-back-youth-gender-democracy-in-europe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2020 07:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Oktober 2020 haben wir, im Rahmen der deutschen EU Ratspräsidentschaft, in Potsdam ein 4-tägiges Seminar mit jungen Menschen aus Deutschland und Polen veranstaltet. Unter dem Titel &#8222;One step forward &#8211; two steps back &#8211; youth, gender &#38; democracy in europe&#8220; haben sich die Teilnehmer*innen in verschiedenen Workshops mit Partizipationsmöglichkeiten junger Menschen in den beiden]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Oktober 2020 haben wir, im Rahmen der deutschen EU Ratspräsidentschaft, in Potsdam ein 4-tägiges Seminar mit jungen Menschen aus Deutschland und Polen veranstaltet. Unter dem Titel</strong><br />
<strong>&#8222;One step forward &#8211; two steps back &#8211; youth, gender &amp; democracy in europe&#8220; haben sich die Teilnehmer*innen in verschiedenen Workshops mit Partizipationsmöglichkeiten junger Menschen in den beiden Ländern und der politischen Entwicklung zu Genderthemen auseinandergesetzt – wie ihr sehen könnt mit viel Spaß und Energie.</strong></p>
<p><span id="more-12581"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sameth: Die Blüte der Jugend</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/02/sameth-die-bluete-der-jugend/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Feb 2020 09:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2019]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Frage aller Fragen: Wen kann man denn überhaupt noch wählen &#8211; und was hat das Ganze mit Generationengerechtigkeit zu tun? Beim #gelände19 hat Sameth seinem sehr verständlichen Ärger über die Politik Luft gemacht &#8211; auf der Bühne, mit einem eigens dafür geschriebenen Text. Schaut unbedingt rein! 🌎🌍🌏 Mehr dazu: Mehr vom #gelände2019 gefällig? 😉]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Frage aller Fragen: Wen kann man denn überhaupt noch wählen &#8211; und was hat das Ganze mit Generationengerechtigkeit zu tun? Beim #gelände19 hat Sameth seinem sehr verständlichen Ärger über die Politik Luft gemacht &#8211; auf der Bühne, mit einem eigens dafür geschriebenen Text. Schaut unbedingt rein! </strong>🌎🌍🌏</p>
<p><span id="more-12042"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr vom <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/gelaende2019/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>#gelände2019</strong></a> gefällig? 😉</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Europa &#8211; Wählen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/05/europa-waehlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2019 07:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Der nächste Beitrag in unserer Europa-Spezial-Woche kommt von der Redaktionsgruppe Story-Teller 🎉 Auch sie haben sich in Anbetracht der Wahlen am Sonntag Gedanken gemacht und Fragen gestellt. Und was bedeutet Europa für dich? Europa ist Einheit und Grenzen. Europa hat das Stern-Symbol auf Fahnen und auf Luftballons. Europa ist wichtig gegen Grenzen. Krieg soll es nicht geben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der nächste Beitrag in unserer Europa-Spezial-Woche kommt von der Redaktionsgruppe Story-Teller </strong>🎉 <strong>Auch sie haben sich in Anbetracht der Wahlen am Sonntag Gedanken gemacht und Fragen gestellt. Und was bedeutet Europa für dich?</strong></p>
<p><span id="more-11438"></span></p>
<p>Europa ist Einheit und Grenzen. Europa hat das Stern-Symbol auf Fahnen und auf Luftballons. Europa ist wichtig gegen Grenzen. Krieg soll es nicht geben. Wir sollen alle glücklich werden. Auch mit den Flüchtlingen. Alles soll gut werden.<br />
Europa soll bunt sein. Europa ist ein Traum, eine Utopie, und manche sagen Alb-Traum oder Alp-Traum. In Europa gibt es Alpen, Berge, Meere, Umwelt, Klima (Katastrophen) und viele Menschen. Wirtschaft und Geld. Schlösser und Burgen. Import und Export. Demokratie und Menschenrechte. Eurovision Song Contest. Zusammenhalt und Zwietracht. Fußball und Europa-Meisterschaften. Und in den Supermärkten arbeiten die Verkäufer*innen an der Kasse im Sitzen.</p>
<p>Manche meinen: &#8222;Europa muss weg.&#8220; Die haben keine Lust mehr. Weil die euroäische Eiländ nicht vorankommt. Weil&#8217;s immer Ärgereien gibt. Die Leute sind genervt. Ich aber will die Europäische Union! Europa ist gut! Was anderes will ich mir nicht vorstellen. Wie wollen wir leben?</p>
<p>Woran krankt Europa? Am Gehirn, in den Knochen, an der Seele?<br />
Was hat Europa für einen Traum?<br />
Was hat Europa gemeinsam und was trennt es?<br />
Warum wollen sich Länder von Europa absondern? Warum werden rechte und nationalistische Parteien momentan stärker?<br />
Wem geht es gut in Europa?<br />
Was ist der Traum von Europa?<br />
Ich habe einen Traum! Und du?</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Kennt ihr eigentlich schon unseren <a href="https://www.instagram.com/meintestgelaende/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Instagram-Account</strong></a>? Dort haben wir heute auch noch ein Video der Story-Teller für euch!</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SOG Next Level &#8211; Funky Europe</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/05/sog-next-level-funky-europe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Was geht Almanya]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 May 2019 08:15:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[Nicht mal mehr eine Woche, dann sind Europawahlen. Die Jugendlichen aus unserer Redaktionsgruppe Was geht Almanya haben den Aufruf wählen zu gehen in einen Song verpackt, den wir euch heute präsentieren wollen. Denn wenn es um Europa geht, stehen Jugendliche aller Geschlechter zusammen für Freiheit, Gleichheit und Frieden. &#160; Mehr dazu: Mehr Musik von Was]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht mal mehr eine Woche, dann sind Europawahlen. Die Jugendlichen aus unserer Redaktionsgruppe Was geht Almanya haben den Aufruf wählen zu gehen in einen Song verpackt, den wir euch heute präsentieren wollen. Denn wenn es um Europa geht, stehen Jugendliche aller Geschlechter zusammen für Freiheit, Gleichheit und Frieden.</p>
<p><span id="more-11432"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr Musik von Was geht Almanya findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/almanya/">hier.</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>FridaysForFuture: Auf den Straßen unterwegs statt die Schulbank zu drücken</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/04/fridaysforfuture/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lilith]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2019 07:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[FridaysForFuture]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[Von den &#8222;FridaysForFuture&#8220; habt ihr mit Sicherheit alle schon gehört. Doch wie hat sich diese Bewegung entwickelt? Was genau will sie bezwecken? Und wer ist eigentlich Greta Thunberg? Unsere Autorin Lilith ist all diesen Fragen für euch nachgegangen. Rund 25.000 Menschen ziehen am 15. März durch die Straßen Berlins. Vom Treffpunkt Invalidenpark aus bewegt sich]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von den &#8222;FridaysForFuture&#8220; habt ihr mit Sicherheit alle schon gehört. Doch wie hat sich diese Bewegung entwickelt? Was genau will sie bezwecken? Und wer ist eigentlich Greta Thunberg? Unsere Autorin Lilith ist all diesen Fragen für euch nachgegangen.</strong></p>
<p><span id="more-11325"></span></p>
<p>Rund 25.000 Menschen ziehen am 15. März durch die Straßen Berlins. Vom Treffpunkt Invalidenpark aus bewegt sich der riesige Pulk an Menschen unterschiedlichen Alters durch die Stadt. Nicht nur Schüler*innen, sondern auch Studierende und Lehrkräfte beteiligen sich. Sogar einen Kindergartenblock gibt es. Einige von ihnen sind zum ersten Mal dabei, andere laufen bereits seit Beginn jeden Freitag mit. 1,4 Millionen Personen sind es am 15. März weltweit, die sich an dem friedlichen Demonstrationsmarsch beteiligen. Zuwachs bekommt die Bewegung immer mehr seit September 2018. Ihr Motto: Wir sind die letzte Generation, die einen katastrophalen Klimawandel noch verhindern kann. Sie kritisieren die Politiker*innen, sich nicht ausreichend für den Klimaschutz einzusetzen und unterstützen die Worte Greta Thunbergs: „Warum sollten wir für eine Zukunft lernen, die es bald nicht mehr geben wird, wenn niemand etwas dafür tut, die Zukunft zu retten?“. Von daher geht es für die Beteiligten freitags nicht mehr in die Schule oder Uni, sondern auf die Straße.</p>
<p><strong>Der Ursprung der Bewegung</strong></p>
<p>Doch wer ist eigentlich dieses 16-jährige Mädchen, das seit August 2018 durch die Medien kursiert? Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg kommt aus Schweden. Sie ist die ältere von zwei Töchtern einer Opernsängerin und eines Schauspielers. Vom Klimawandel hat sie laut eigener Angaben zum ersten Mal in der Schule gehört, als sie 8 Jahre alt war. Angefangen hat es bei ihr anschließend mit der Maßnahme, das Licht im Haus auszuschalten, um Strom zu sparen. Weiter ging es mit dem Verzicht auf Flugreisen und ihrer veganen Ernährungsumstellung.</p>
<p>Nach dem Gewinn eines Schreibwettbewerbs mit dem Thema Umweltpolitik im Mai 2015 eröffneten sich für sie durch entstandene Kontakte neue Möglichkeiten des Engagements und sie erlangte schnell eine größere Reichweite. Inzwischen ist sie weltbekannt, steht auf der Liste der 25 einflussreichsten Teenager 2018 und übte sich bereits im Redenhalten auf dem Weltklimagipfel.</p>
<p><strong>„The real power belongs to the people” </strong>äußerte sie dort. Dies steht in Einklang mit der Art und Weise ihres Aktivismus. Sie möchte nicht länger die Politiker*innen anbetteln, zu handeln, sondern ihnen klar machen, dass ein Wandel geschehen wird &#8211; auch ohne ihr Zutun und ihren Einfluss. Gretas Bedingung, auch freitags wieder die Schulbank zu drücken? Schweden soll das Pariser Klimaabkommen 2015 einhalten. Und nicht nur Schweden setzt sie unter Druck. Sie fordert alle Staaten zur Intensivierung der Klimaschutzbemühungen auf. Besonders kritisiert sie die Lebensweise der Luxusgesellschaften in Schweden und verbindet deren Wohlstand mit einer hohen Verantwortung.  Alle reichen Staaten sollen ihre Emissionen von der Verbrennung fossiler Energieträger um 15% senken und innerhalb von sechs bis zwölf Jahren auf 0 reduzieren.</p>
<p>Beeindruckend finden viele, dass die junge Umweltaktivistin nicht nur redet, sondern auch nach ihren eigenen Überzeugungen handelt. Nicht nur reist sie selbst zu weit entfernten Orten mit dem Zug statt mit dem Flugzeug, sondern sie boykottiert auch Veranstaltungen, bei denen die anderen Teilnehmer*innen das Flugzeug als Verkehrsmittel nutzen. Dies war z.B. beim Kinder- und Jugendklimapreis des Energieversorgungsunternehmens Telge Energi der Fall, bei dem sie ihre Teilnahme am Finale zurückzog.</p>
<p><strong>Die Bewegung</strong></p>
<p>Das Politikversagen sehen auch die Organisator*innen und Mitstreiter*innen von FridaysForFuture. Das Hauptindiz: Seit 1995 findet jährlich eine Klimakonferenz statt, trotzdem sind bei fast allen Mitgliedern steigende Treibhausgasemissionen zu verzeichnen. Folglich muss die junge Generation ihre eigene Zukunft in die Hand nehmen.</p>
<p><strong>Reaktionen </strong></p>
<p>Und wie reagieren die Erwachsenen auf die leeren Unterrichtsräume und auf Banner wie „Rettet meine Welt!“, „Klimaschutz statt Kohleschmutz“ und „Wir sind hier! Wir sind laut! Weil ihr uns unsere Zukunft klaut!“?</p>
<div id="attachment_11332" style="width: 449px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11332" class="wp-image-11332 size-large" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2019/04/20190329_120412-439x600.jpg" alt="" width="439" height="600" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2019/04/20190329_120412-439x600.jpg 439w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2019/04/20190329_120412-219x300.jpg 219w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2019/04/20190329_120412-768x1050.jpg 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2019/04/20190329_120412.jpg 1820w" sizes="(max-width: 439px) 100vw, 439px" /><p id="caption-attachment-11332" class="wp-caption-text">(c) Lilith.</p></div>
<p style="text-align: left;">Rund 20.000 Wissenschaftler*innen aus dem deutschsprachigen Raum haben eine Stellungnahme unterzeichnet, die die Ziele der Klimaschutzbewegung unterstützt. Eltern mischen sich inzwischen mit dem Slogan „Parents for Future“ immer mehr unter die jungen Massen. Aber auch Kritiker*innen gibt es nicht zu wenige. Einige von ihnen kommen aus der Klimawandel-Leugner*innenecke. Andere sehen die Schulpflicht als wichtiger als politischen Aktivismus an und sind der Meinung, dass sich Schuleschwänzen nicht so leicht rechtfertigen ließe. Aber auch einige Klimaschutzbefürworter*innen sind skeptisch. Ob die Schüler*innen wirklich verinnerlichen, für was sie da auf die Straßen gehen? Oder ob sie in ihrem Alltag doch weiterhin Flugzeug fliegen und Supermarktfleisch konsumieren? Und überhaupt: Klimaforderungen sollten von Wissenschaftler*innen und Expert*innen gestellt werden &#8211; und nicht von Schüler*innen.</p>
<p style="text-align: left;">So sieht das auch der FDP-Politiker Christian Lindner, der mit seinem Statement, dass Klimaschutz etwas für Profis sei, für Aufmerksamkeit sorgte. Der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag Dietmar Bartsch hingegen begrüßt die Proteste. Aus der CDU positionierte sich Philipp Amthor. „Politisches Interesse der Schüler finde ich immer gut. Dem können sie aber auch in ihrer Freizeit nachgehen”. Demzufolge sollten die Proteste auf den Nachmittag verlegt werden.</p>
<p style="text-align: left;">Insgesamt bleibt es weiterhin spannend, was die Bewegung erreichen und wie sie auf lange Sicht fortgeführt wird. Es lohnt sich einen gespannten Blick auf die kommenden Freitage zu werfen.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr von Lilith findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/lilith/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>.</li>
<li>Und checkt doch mal die Seite von <a href="https://fridaysforfuture.de" target="_blank" rel="noopener"><strong>FridaysForFuture</strong></a> aus!</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kein Couchsurfing, aber im Iran. Von Deniz Marina</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/02/iran-von-deniz-marina/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[LizzyNet]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2018 07:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[Deniz ist als Frau alleine durch Iran gereist und hat ihre Erlebnisse in einem Bericht festgehalten. Darin schildert sie all ihre Eindrücke, Begegnungen und Überraschungen die sie unterwegs erlebt hat. Als Frau unbeschwert in Iran reisen? Für die meisten Menschen aus dem Westen heute gar keine so abwegige Vorstellung mehr. Immer mehr Leute (vor allem]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deniz ist als Frau alleine durch Iran gereist und hat ihre Erlebnisse in einem Bericht festgehalten. Darin schildert sie all ihre Eindrücke, Begegnungen und Überraschungen die sie unterwegs erlebt hat.</strong></p>
<p><span id="more-10383"></span></p>
<p>Als Frau unbeschwert in Iran reisen? Für die meisten Menschen aus dem Westen heute gar keine so abwegige Vorstellung mehr. Immer mehr Leute (vor allem Europäer) wagen eine Reise nach Iran. Noch vor einigen Jahren war dies jedoch ein schier wahnsinniger Gedanke. Vielleicht auch für mich, bevor ich mich schlauer über die Region gemacht und &#8211; wie so einige der deutschen Iran-Touristen &#8211; vorher in &#8222;Couchsurfing im Iran&#8220; geschmökert hatte. Abgesehen davon war wohl auch mein brennendes Interesse für den nahen und mittleren Osten nicht ganz irrelevant, sodass meine Neugierde letztendlich überwog. Mein Entschluss war also gefasst: Ich wollte dieses Land, so reich an Kultur und Geschichte, bereisen. Die Geschichten, die ich über Iran gehört und gelesen hatte, faszinierten mich: Ein Land voller Widersprüche und Vielfalt. Ein Land, in dem 70 Prozent der Bevölkerung unter 30 Jahre alt sind (Stand 2015). Ein Land, in dem sich ein großer Teil der so jungen Bevölkerung trotz der strikten Gesetze ihre kleinen Freiheiten rausnimmt. Und das angeblich gastfreundlichste Land der Welt.</p>
<p>Vielleicht grenzt es auch an eine Art Perversion von uns westlichen Reiselustigen, Länder bereisen zu wollen, die von unseren Medien angefochten werden. Aber geht es im Grunde nicht genau darum? Herauszufinden, ob an dem von den Medien propagierten Bild etwas dran ist, und wenn ja &#8211; wie viel eigentlich? Jeder von uns kann die Moralkeule über die unterschiedlichen Reise-Destinationen schwingen, ohne jemals selbst einen Fuß auf Grund und Boden des Landes gesetzt zu haben. Wirklich eine Meinung bilden kann man sich meiner Meinung nach aber erst, wenn man die Menschen und das Land vor Ort erlebt hat. Meiner Meinung nach sollte die Neugier im Vordergrund stehen, und man sollte sich selbst ein Bild von der Realität verschaffen. Im Fall Iran ging es also darum, herauszufinden, ob sich das Bild vom &#8222;Schurkenstaat&#8220; eigentlich bewahrheitet. Zugegeben: In knapp zwei Wochen keine leichte Aufgabe, aber dennoch möchte ich meine Eindrücke darüber teilen.</p>
<p><strong>Die Gastfreundschaft der Iraner</strong><br />
Natürlich war auch ich nur eine Touristin in Iran und werde allein schon aufgrund dieser Tatsache das Land niemals so erfahren können wie die Menschen, die vor Ort leben und auch mit der Politik leben müssen. Aber ab der ersten Sekunde auf iranischem Boden habe ich dieses Land mit all seinen warmen, fröhlichen und freundlichen Menschen in mein Herz geschlossen. Egal, ob das chaotische Teheran, das bezaubernde Isfahan, das historische Yazd oder das bunte Schiraz &#8211; die Städte sind so reich an Kultur und Geschichte, dass es scheinbar an jeder Ecke etwas zu Bestaunen gibt. Und die Iraner haben einen ausgeprägten Sinn für Ästhetik. So sind sogar fahle Lehmwände oft mit orientalischen Kunstwerken verziert.</p>
<p>Ein einziger Reizüberfluss, bei dem man aus dem Staunen einfach nicht rauskommt. Aber was das Land als Reiseland tatsächlich zu dem macht, was es ist, sind die Menschen. Jeder Iran-Tourist wird einem dies erzählen. Auch ich hatte mich aufgrund zahlreicher Erzählungen darauf eingestellt, auf wahnsinnig gastfreundliche Menschen zu treffen, aber auch meine Erwartungen wurden noch um ein Vielfaches übertroffen. Wenn man nur ein wenig verloren in der Teheraner Metro-Station stand, wurde man direkt von ein paar Einheimischen (Männer sowie Frauen) unter die Fittiche genommen. Nicht nur wurde einem der Weg zu der gewünschten Destination detailliert beschrieben: Es passierte nicht selten, dass man von Einheimischen bis zum gewünschten Zielort begleitet wurde.</p>
<p>Wie bereits erwähnt, hat die Gastfreundschaft der Iraner alle meine Erwartungen bei Weitem übertroffen. Wie geschockt muss erst jemand sein, der mit einer beschränkten und von den westlichen Medien geprägten Brille auf das Land blickt und dann solche Erfahrungen macht? Vielleicht wird dieser Mensch beim Erfahren der Warmherzigkeit der Menschen das Gefühl haben, das erste Mal richtig durch diese Brille sehen zu können. Sie wird nicht mehr beschlagen sein von all den Negativ-Schlagzeilen wie &#8222;Schurkenstaat&#8220; und &#8222;Atomarer Endgegner&#8220;. Was metaphorisch ausgedrückt so übertrieben klingen mag, habe ich genau so wahrgenommen. Ich kann mit großer Sicherheit sagen, dass mir die Menschen als Touristin immer sehr aufgeschlossen und interessiert begegnet sind &#8211; Männer wie Frauen. Als weibliche Touristin habe ich mich mindestens genau so sicher wie in den meisten europäischen Ländern gefühlt, in denen ich gereist bin. Wirkte man mal verloren, war man, wie bereits erwähnt, in der nächsten Sekunde bereits umzingelt von zahlreichen hilfsbereiten Iranern, die für ihre Nettigkeit keine Gegenleistung erwarteten. Man traf auf zahlreiche Menschen, die sich einfach nur freuten, auf Ausländer zu treffen und ihre Sprachkenntnisse in Englisch oder Deutsch (eine derzeit sehr beliebte Sprache) ein wenig in Einsatz zu bringen. Auch ohne diese aufgeschlossenen und freundlichen Menschen wäre Iran mit Sicherheit ein sehenswertes Reiseland, aber die vielen Menschen, die man getroffen hat, sind mit ein Hauptgrund dafür, dass man schnell dorthin zurückmöchte. Abgesehen davon fehlt mir die sagenhafte persische Küche jetzt schon.</p>
<p><strong>Wenn die Luft zum Atmen fehlt</strong><br />
Mit meiner Reiseerfahrung möchte ich keinesfalls die politische Situation im Land herunterspielen. Auch wenn sich das Land seit Amtsantritt des Präsidenten Rohani im Jahre 2013 immer mehr dem Westen geöffnet hat und sich die Sittenpolizei etwas von den Straßen zurückgezogen hat, sprechen Berichte großer NGOs wie der Menschenrechtsorganisation Amnesty International für sich: Zahlreiche Hinrichtungen, Folter und Verhaftungen &#8211; wegen Dingen, die man hier vor Ort als Lappalie abtun würde. Tätigkeiten, die für uns hierzulande als Selbstverständlichkeit angesehen werden, können einen dort in ernsthafte Schwierigkeiten bringen. Oft muss ich an eine junge Soziologie-Studentin zurückdenken, die ich in einem Hostel in Yazd kennengelernt habe. Sie hatte ihre Heimatstadt Maschhad hinter sich gelassen, weil der Ort ihr zu religiös und traditionell war. Wie viele junge Iraner trieb es sie in die Metropole Teheran. Auch wenn das Mädchen, das in etwa so alt war wie ich, sich dort freier bewegen konnte als in ihrer Heimatstadt, hatte sie das Gefühl, als ob sie in dem Land eingehen würde. Ohne, dass ich sie danach fragte, berichtete sie von dem beklemmenden Gefühl, was viele junge Leute (insbesondere Frauen) in Iran verspüren. Ein anderer Mann, dem ein kleiner Imbiss in Teheran gehörte, fragte mich und meine Reisebegleitung, wie uns das Land gefiel, woraufhin wir anfingen, von den Menschen und dem Essen zu schwärmen. Aber auch er lenkte das Thema schnell auf die Regierung und beteuerte, wie unzufrieden er mit der politischen Situation in seinem Land sei. Er fand es jedoch wichtig zu betonen, dass eben dies zwei unterschiedliche Paar Schuhe sind: Politik und Gesellschaft. Ich stimme ihm da zu hundert Prozent zu.</p>
<p><strong>Die &#8222;westliche Brille&#8220;</strong><br />
Mir ist bewusst, dass man als Tourist auch nur einen kleinen Einblick in das Geschehen vor Ort bekommt, und ich möchte mir nicht ansatzweise anmaßen, dass ich nun das Große und Ganze kennengelernt hätte. Ich finde es jedoch wichtig auszudrücken, wie verzerrt und beschränkt unser Bild der iranischen Gesellschaft im Westen aufgrund des &#8222;medialen Bombardements&#8220; oftmals ist. Dieses Land ist so reich an Kunst und Kultur, an fröhlichen und aufgeweckten jungen Menschen, an einer atemberaubenden Natur und historischen Schätzen. All jenen, die Iran als Reiseland nicht mit ihrem moralischen Gewissen vereinbaren können, möchte ich folgende Frage stellen: In welches Land kann man heutzutage schon guten Gewissens reisen? Selbst das Fliegen an sich, was für uns mittlerweile zu einer Selbstverständlichkeit gehört, ist doch schon an sich problematisch, aufgrund des immer größer werdenden ökologischen Fußabdruckes, den wir auf der Welt hinterlassen. Ob man sich nun aber dafür entscheidet, den Massen-Tourismus in Thailand zu unterstützen oder eben in ein politisch schwieriges Land im Nahen Osten zu reisen: Ganz guten Gewissens kann man das meiner Meinung nach nie tun, aber ich finde, letztendlich sollte mit diesem Bewusstsein die Neugier und Wissbegierde überwiegen (selbstverständlich sollte man jedoch das Risiko abwägen und Gefahren für sich und andere überwiegend ausschließen können).</p>
<p>Neben zahlreichen tollen Menschen, die ich auf meinem kurzen Trip auf der Reise kennengelernt habe, ist mir der Satz eines Mexikaners, der kürzlich seinen Job gekündigt hat und nun mit seiner Frau um die Welt reist, im Kopf geblieben: &#8222;Reisen ist wie wieder Kind sein. Man sieht wieder alles zum ersten Mal.&#8220; Ich denke, dass es im Endeffekt darum geht: Kinder sind vorurteilsfrei und nehmen alles völlig unvoreingenommen wahr. Davon sollten wir uns öfter mal eine Scheibe abschneiden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Clara ist nach der Schule für einige Zeit auf einem Segelschiff umher gefahren. Auch sie hat darüber <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/05/6-monate-auf-hoher-see-und-doch-so-viel-mehr-als-nur-eine-segelreise-teil-1/" target="_blank" rel="noopener"><strong>einen Reisebericht</strong></a> geschrieben, lest doch mal rein!</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und </span><a style="font-size: 1.14285rem;" href="https://www.meintestgelaende.de/2017/06/erst-einmal-weg-teil-1/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier könnt ihr lesen</strong></a><span style="font-size: 1.14285rem;">, wie unsere Autorin Lilith sich die Zeit nach dem Abi vertrieben hat.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pommersche – Ach hätte ich doch gewählt</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/02/pommersche-gewaehlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Beats und Rap]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2018 07:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Hinterher ist man immer schlauer&#8220;. Daran dachte auch Pommersche. Und deswegen performte er im Juli auf dem #gelände17 seinen Song „Ach hätte ich doch gewählt“. Er wollte unbedingt VOR der Bundetagswahl darauf hinweisen, wie wichtig es ist, wählen zu gehen. Nach dem Ausgang der Wahl hat der Song jetzt noch mehr Brisanz.  Mehr dazu: Hier]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Hinterher ist man immer schlauer&#8220;. Daran dachte auch Pommersche. Und deswegen performte er im Juli auf dem #gelände17 seinen Song „Ach hätte ich doch gewählt“. Er wollte unbedingt VOR der Bundetagswahl darauf hinweisen, wie wichtig es ist, wählen zu gehen. Nach dem Ausgang der Wahl hat der Song jetzt noch mehr Brisanz. </strong><span id="more-10365"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Hier könnt ihr euch nochmal Bene mit seinem Song &#8222;<a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/01/problemkind/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Problemkind</strong></a>&#8220; vom #gelände17 ansehen.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier Eck&amp;Sey mit dem Song &#8222;<a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/01/ich-bau-mir-eine-welt/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Ich bau mir eine Welt</strong></a>&#8222;</span><span style="font-size: 1.14285rem;">.</span></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Welt hautnah</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/10/die-welt-hautnah/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2017 07:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
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		<category><![CDATA[Geflüchtete]]></category>
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					<description><![CDATA[Florian ist neuer Autor bei meinTestgelände, weil er Ungerechtigkeiten an- und aussprechen will. Und damit beginnt er direkt in seinem ersten Artikel. In dieser Welt läuft vieles falsch. Ein in die Jahre gekommener Milliardär spielt Rambo in Amerika, ein Erbdiktator lässt sich für seine Atomwaffentests feiern und Gruppen von Fanatikern, die Religionen missbrauchen, zerstören die]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Florian ist neuer Autor bei meinTestgelände, weil er Ungerechtigkeiten an- und aussprechen will. Und damit beginnt er direkt in seinem ersten Artikel.</strong></p>
<p><span id="more-9715"></span></p>
<p>In dieser Welt läuft vieles falsch. Ein in die Jahre gekommener Milliardär spielt Rambo in Amerika, ein Erbdiktator lässt sich für seine Atomwaffentests feiern und Gruppen von Fanatikern, die Religionen missbrauchen, zerstören die Leben tausender Menschen. Das ist es was die Welt bewegt, das ist es was die Medien antreibt, das ist oberflächlich betrachtet das Problem dieser Welt. Während die Menschheit auf die ganz großen Fische sieht, versuche ich mich mit grundlegenden Problemen der Menschen um mich herum auseinanderzusetzen.  Vor einer Woche saß ich am Hafen mit ein paar Freunden, habe zwei Bierchen getrunken und hatte Spaß. Nach einer Stunde kam eine Frau zu uns und ihr Fahrrad, mit halb gefülltem Pfandflaschenbeutel beladen, schob sie neben sich her. Sie fragte uns nach den leeren Flaschen. Wir gaben ihr diese natürlich, wunderten uns dennoch, dass sie nicht aussah wie eine Obdachlose. Ich gab ihr mit den Flaschen noch einen 5 Euro Schein, woraufhin sie anfing zu weinen und mich umarmte. Sie erzählte uns, dass sie ihr Leben lang gearbeitet hat, bis zum Ende durchgehalten hat und jetzt in ihrer Rente Pfandflaschen sammeln muss um ihr Überleben zu finanzieren. Das ging mir tagelang nicht aus dem Kopf und es macht mich wütend, dass in einem so reichen Land, Menschen leiden müssen. Das ist ein grundlegendes Problem, hier, hautnah. Statt sich darum zu kümmern wird kräftig in Waffentechnologie und Export investiert. Krieg wird zu einem ekelhaften Wettlauf der Kapitalstaaten. Dieses Land ist mit Schuld, dass der IS die Möglichkeit hat überhaupt zu verwüsten, zu zerbomben, zu morden. Flüchtlinge kommen nicht ohne Grund oder aus guter Laune zu uns und hoffen bei uns Unterkunft zu finden. Mein Mitbewohner ist ein syrischer Flüchtling und es ging mir ebenfalls nicht aus dem Kopf, dass er (Er ist sehr dünn und auch irgendwie eine Diva) zu Fuß losging, weg von den Trümmerfeldern seiner Heimatstadt, auf der Straße schlief in der Kälte und hungern musste. Er hat es geschafft, er ist hier. Soweit so gut, könnte man denken. Doch statt zur Ruhe zu kommen, muss er sich täglich mit rassistischen Anfeindungen rumschlagen, sei es wegen seiner Hautfarbe, seiner Religion oder seiner Homosexualität. Das macht mich traurig und wütend. Ein letzter Punkt, damit es nicht noch länger wird, betrifft mich selbst. Es ist ein Problem, dass Die Regierung, sei es im Bundestag, in den Landtagen oder in den Ortsbeiräten scheinbar kein Interesse daran zeigen, wie Kinder aufwachsen. Wenn Kinder geschlagen werden, regelrecht verprügelt, runtergemacht und bespuckt von ihrer eigenen Mutter werden, frage ich mich wo meine Hilfe blieb, bis ich sie mir mit 15 Jahren selbst holte. Es war offensichtlich.<strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>In „<a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/03/diewelt/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Die Welt</strong></a>“ schlägt Ecxes ähnliche Töne an.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;"><a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/04/gelaende2016-theater-workshop-statements/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Statements</strong></a> gegen Rassismus und Sexismus von Jugendlichen auf dem #gelände16.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wahlen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/09/wahlen-story-teller/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2017 07:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bundestagswahl 2017 rückt näher &#8211; und auch unsere Redaktionsgruppe Story-Teller hat sich daher mit dem Thema Wahlen beschäftigt. Die Autor*innen Michael Schumacher und Birgitt Hohnen beschreiben in ihren Texten einerseits, warum es wichtig ist, zur Wahl zu gehen &#8211; und andererseits ihre persönliche Vorstellung von politischem Handeln. Unbedingt lesen und wählen gehen. Wahlen sind]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Bundestagswahl 2017 rückt näher &#8211; und auch unsere Redaktionsgruppe Story-Teller hat sich daher mit dem Thema Wahlen beschäftigt. Die Autor*innen Michael Schumacher und Birgitt Hohnen beschreiben in ihren Texten einerseits, warum es wichtig ist, zur Wahl zu gehen &#8211; und andererseits ihre persönliche Vorstellung von politischem Handeln.</strong></p>
<p><strong>Unbedingt lesen und wählen gehen.</strong><br />
<span id="more-9644"></span></p>
<p><strong><em>Wahlen sind gut</em> von Michael Schumacher</strong></p>
<p>Alle vier Jahre finden hier in Hamburg Wahlen und Bundestagswahlen statt.<br />
Sie finden regelmäßig statt, weil unsere Meinung über die Zukunft in der Politik von entscheidender Bedeutung ist.<br />
Ab 18 hat jeder Mensch das Wahlrecht.<br />
Wenn jemand schon vier oder mehrere Jahre das Kanzleramt oder Bürgermeisteramt für sich beansprucht, kann es gut sein, dass mal wieder ein frischer Wind her muss.<br />
Da es auch Menschen gibt, die denken, dass alles beim Alten bleiben kann, ist es gut, dass jeder die Wahl hat für wen oder was er sich entscheidet.<br />
Man kann schlecht sagen, dass jemand eine schlechte oder gute Wahl getroffen hat.<br />
Es gibt in der Beziehung kein richtig oder falsch.<br />
Jeder muss nach seinem Gefühl gehen, wen oder was er wählt.<br />
Was dabei herauskommt, entscheidet sich dann einige Zeit später.</p>
<p><em>Warum hat jemand vielleicht keine Lust zur Wahl zu gehen?</em><br />
Dass jemand keine Lust hat zur Wahl zu gehen, könnte vielleicht daran liegen, dass das politische Interesse bei demjenigen nicht so sehr vorhanden ist.<br />
Oder das Wahllokal liegt von der Person zu weit entfernt.<br />
Wenn jemand körperlich sehr eingeschränkt ist, könnte es bei der Person gut sein, dass es für sie zu mühselig ist ihre Stimme im Wahllokal direkt abzugeben.<br />
In so einem Fall kann man aber Briefwahl beantragen.<br />
Die kann man auch beantragen, wenn man am Wahltag wegen anderer Verpflichtungen keine Zeit hat zu erscheinen.</p>
<p>Wenn jetzt jemandem das politische Interesse fehlt zur Wahl zu gehen, und diejenige Person auch kein Interesse an Briefwahl hat, ist es fraglich, was das für Konsequenzen für sie hat. Vielleicht keine direkten. Die Person hätte lediglich die Chance vertan ihre Stimme abzugeben.<br />
Es ist auf jeden Fall sinnvoll es zu tun!</p>
<p><em> </em></p>
<p><strong><em>Wahlen</em> von Birgit Hohnen</strong></p>
<p>Ich finde Wahlen sind wichtig. In ganz Hamburg und in Deutschland wird gewählt. Es werden Politiker gewählt. Aber viele von uns Menschen mit Einschränkungen können nicht zu Fuß wählen gehen, oder weil sie nicht in der Lage sind, die Wahlzettel auszufüllen. Die werden dann von den Assistenten begleitet. Man kann auch Briefwahl beantragen. Ich werde wählen, weil es dann noch mehr Gerechtigkeit gibt. Man muss immer alle fragen: Was wollt ihr, was wollen wir, als Mitbürger, was wollen wir besser machen?! Es geht um unsere Politik. Wir wollen bessere Gerechtigkeit. Die Politiker werden für unseren Staat und für unsere Welt gewählt und für unsere Gerechtigkeit. Jeder beschließt das. Wenn es keine Politiker gibt, gibt es keine Wahlen. Überall muss es Politiker geben. Weil das wichtig ist. Von alleine kommt nichts. Ich sehe die Politik von der positiven Seite. Überall, in Hamburg und in Schleswig Holstein ist Politik wichtig. Wenn ich Politikerin wäre, würde ich die Gerechtigkeit auf Vordermann bringen. Mit anderen Maßnahmen. In der Wohngruppe war ich im Besprechungsrat eine Art Bundespräsidentin und hatte auch das Recht zu entscheiden. Ich spreche erst mal an: Was wollen wir besser machen, wir Mitmenschen und Mitbürger. Dann würde ich die Entscheidungen treffen, was passieren soll im Wohnhaus. Das ist der erste Schritt. Der zweite Schritt ist: Alle Mitbürger können immer fragen und sagen: Wie leben wir und wie gehen wir damit um? Wenn wir an einem runden Tisch sitzen, sollen sich alle äußern. Wir reden auch über Bundestagswahlen. Wir können einiges. Ich würde vieles besser machen. Ich bin jetzt dran! Ich will, dass jeder zu seinem Recht kommt. Was willst Du? Es geht um die Befragung im ersten Schritt. Ich würde erst mal die Welt verändern und verbessern. Ich würde sie schöner gestalten mit Mitmenschen und Mitbürgern. Wir wollen eine gute Welt aufbauen, in einem guten Modus. Das will ich. Ich gehe ins Bett und denke mir das aus. Dann baue ich diese Welt um und auf. In einem guten Team. Manche Sachen sind schwer in die Tat umzusetzen. Aber ich würde die Wohngruppe und die Welt niemals aufgeben. Das ist ein kämpferisches Leben. So bin ich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.bpb.de/politik/wahlen/wahl-o-mat/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Hier</strong></a> könnt ihr euch darüber informieren, welche Partei am besten zu euch passt.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/09/fee-zur-wahl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a> seht ihr Fees Aufruf wählen zu gehen.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ich will, dass Du‘s tust!</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/09/fee-zur-wahl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fee]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Sep 2017 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[In wenigen Tagen haben wir die Möglichkeit, unsere Stimme abzugeben und mitzuentscheiden, wie die Politik in den nächsten Jahren gestaltet wird. Auch Fee ist es wichtig, sich aktiv einzubringen. Und ihr ist es wichtig, dass Du‘s tust! Geh am 24.09. zur Wahl, jede Stimme zählt. Mehr dazu: Hier könnt ihr euch informieren, welche Partei am]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong> In wenigen Tagen haben wir die Möglichkeit, unsere Stimme abzugeben und mitzuentscheiden, wie die Politik in den nächsten Jahren gestaltet wird. Auch Fee ist es wichtig, sich aktiv einzubringen. Und ihr ist es wichtig, dass Du‘s tust! Geh am 24.09. zur Wahl, jede Stimme zählt.</strong><br />
<span id="more-9381"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.bpb.de/politik/wahlen/wahl-o-mat/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Hier</strong></a> könnt ihr euch informieren, welche Partei am besten zu euch passt. (Über das jeweilige Wahlprogramm solltet ihr euch dennoch informieren ;-))</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und <a href="https://www.frauenrat.de/gleichstellungs-check/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a> gibt es den Gleichstellungscheck zur Bundestagswahl 2017.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Welt</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/03/diewelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Hoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Mar 2017 08:36:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[Was ist mit dieser Welt los?? Wir bekämpfen uns, Missgunst macht die Menschen krank, Geld ist alles, was zählt. „Ob das Gottes Plan ist?“, fragt Ecxes und findet gleich eine Antwort: „Nein, ich glaube nicht.“ Sein neuer Track ist ein Aufruf für mehr Menschlichkeit und gegen Krieg im Namen der Religion. Mehr dazu:  &#8222;Finde den]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was ist mit dieser Welt los?? Wir bekämpfen uns, Missgunst macht die Menschen krank, Geld ist alles, was zählt. „Ob das Gottes Plan ist?“, fragt Ecxes und findet gleich eine Antwort: „Nein, ich glaube nicht.“ Sein neuer Track ist ein Aufruf für mehr Menschlichkeit und gegen Krieg im Namen der Religion.</strong></p>
<p><span id="more-8601"></span></p>
<p><b>Mehr dazu: </b></p>
<ul>
<li>&#8222;Finde den Fehler im rechten Weltbild&#8220; &#8211; <a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/07/finde-den-fehler-im-rechten-weltbild/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>ein Text</strong></a> unseres Autors Dominik.</li>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/01/littfasssaeulensex/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>In diesem Song</strong></a> verarbeitet und parodiert Jennifer Gegenläufer homofeindliche Aussagen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Möglichkeiten zur Beteiligung muss man nutzen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2014/02/moeglichkeiten-zur-beteiligung-muss-man-nutzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[da_mädtreff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2014 07:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin auf jeden Fall sehr gerne Mädchen. Rein auf das Alter bezogen gehöre ich noch zu den Heranwachsenden, ich fühle mich aber nicht so. Ich denke, man kann nicht mehr von „den Mädchen“ sprechen, da jedes Mädchen andere Charaktereigenschaften besitzt. Ich möchte als das angesehen werden, was ich bin: zuverlässig, hilfsbereit, offen, zugänglich, ehrlich.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin auf jeden Fall sehr gerne Mädchen. Rein auf das Alter bezogen gehöre ich noch zu den Heranwachsenden, ich fühle mich aber nicht so. Ich denke, man kann nicht mehr von „den Mädchen“ sprechen, da jedes Mädchen andere Charaktereigenschaften besitzt. Ich möchte als das angesehen werden, was ich bin: zuverlässig, hilfsbereit, offen, zugänglich, ehrlich. Mich interessieren mein Studium, unsere Gesellschaft, aber auch Musik.</p>
<p>Hinsichtlich gesellschaftlicher und politischer Entscheidungen muss man sich zuerst einmal interessiert zeigen, um informiert zu sein. Möglichkeiten der Beteiligung bestehen, man muss sie nur nutzen.</p>
<p>Ich bin am Liebsten in gemischte Gruppen. Manche Themen bespricht man aber unter Mädchen, andere gemeinsam mit Jungen. Benachteiligungen zwischen Mädchen und Jungen gibt es meiner Meinung nach aber noch.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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