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	<title>Schwul &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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		<title>Queer und exklusiv</title>
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		<dc:creator><![CDATA[BvC]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2024 07:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[Die queere Community musste harte Kämpfe für mehr Akzeptanz und Selbstbestimmung austragen und hat dabei viel erreicht. Diskriminierung ist deshalb natürlich trotzdem nicht verschwunden und findet auch innerhalb der marginalisierten Gruppen selbst statt. Wir freuen uns, unseren neuen Autor BvC begrüßen zu dürfen. Viel Spaß mit seinem starken Essay über Intersektionalität und Subkultur. Es ist]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die queere Community musste harte Kämpfe für mehr Akzeptanz und Selbstbestimmung austragen und hat dabei viel erreicht. Diskriminierung ist deshalb natürlich trotzdem nicht verschwunden und findet auch innerhalb der marginalisierten Gruppen selbst statt. Wir freuen uns, unseren neuen Autor BvC begrüßen zu dürfen. Viel Spaß mit seinem starken Essay über Intersektionalität und Subkultur.</strong></p>
<p><span id="more-16458"></span></p>
<p><span data-contrast="auto">Es ist mir schwergefallen, noch nachzuvollziehen, wie viele queere Menschen mir im Laufe der Zeit von Übergriffen und Ausgrenzungen berichteten – und das oft nicht etwa im Kreise konservativer Elternhäuser, sondern von anderen Queers.</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> Ersteres wäre wahrscheinlich auch ein Symptom, das hier auffällig öfter vorkommt, in den neuen alten Bundesländern. Solche Beobachtungen aus der queeren Community selbst nehme ich allerdings ungeachtet der geografischen Herkunft wahr. </span><span data-contrast="auto">Heute sind in Deutschland rund 95% für ein gesetzliches Diskriminierungsverbot von queeren Menschen, über 83% sind für die Möglichkeit der gleichgeschlechtlichen Ehe, knapp 80% empfinden keine persönliche Abneigung oder Ablehnung gegenüber Trans-Menschen. </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Diese Hippies von damals haben gewonnen und diese Toleranz reicht sogar bis in heutige konservative Milieus hinein. Was die queere Gemeinschaft so erreichte, gesellschaftlich, politisch, kulturell, ist heute spürbarer denn je.</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span><span data-contrast="auto">Das alles legt den Eindruck nahe, dass ich und andere queere Menschen in einer durch und durch inklusiven, toleranten, progressiven Blase leben.</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span><span data-contrast="auto">Zu Anfang war das für mich auch alles spannend und ich bin dem positiv begegnet. Mit der Zeit setzte aber eine Ernüchterung, fast schon Skepsis ein.</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span><span data-contrast="auto">Denn auch wenn das heutige gesellschaftliche und kulturelle Selbstverständnis derart progressiv durchdrungen ist, so zeigen sich im persönlichen Zusammenleben mit queeren Menschen doch immer noch Türen und Schranken, die sich nicht oder nicht einfach für alle öffnen lassen.</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Über queere Abgrenzung und Exklusion:</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"><br />
</span><span data-contrast="auto">Vorneweg &#8211; Ein faktischer Ausschluss von Menschen und Abgrenzung aus bestimmten sozialen Räumen kann meines Erachtens grob eingeteilt werden in einen beabsichtigten und natürlichen Ausschluss.</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span><span data-contrast="auto">Eine Abgrenzung ist erstmal nichts per se Schlechtes, im Gegenteil. Sie ist Voraussetzung für Pluralität und gibt der Community überhaupt erst den bunten Touch, für den sie bekannt ist. Nicht alle können in andere abgegrenzte Gruppen eindringen, was total fair und in Ordnung ist. Ich kann als Cis-Mann kein Teil der FLINTA*- oder Trans*-Menschen-Gemeinschaft sein. Ich kann mich solidarisch zeigen, unterstützen, wo es geht, gewünscht ist und in Frieden sowie Solidarität zusammen leben.</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span><span data-contrast="auto">Abgrenzung funktioniert aber natürlich auch als Ausgrenzung, als Methode der Selbsterhöhung, also aus negativer Begründung.</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Ich beziehe mich hierbei auf meine eigenen Eindrücke, beispielhaft aus der schwulen Szene. Man bekommt schnell den Eindruck, dass in dieser einige begrenzende, fast schon determinierende Faktoren unausgesprochen existieren.</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Ein Faktor, beispielsweise: das Aussehen. Soweit, so offenkundig. </span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Klar &#8211; es gibt unterschiedliche Geschmäcker, Kinks, Menschen, die sehr wenig bis gar keinen Wert auf Äußerlichkeiten legen, aber für die breite Masse sind Aussehen, auch orientiert an popkulturellen Idealen und Vorbildern nun mal ein sehr entscheidender Faktor. Die gesamte Dating-App-Industrie beruht bekanntermaßen genau darauf.</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span><span data-contrast="auto">Hinter vielen dieser Begründungen stehen aber manchmal problematische Einstellungen. Erst später verstand ich, dass manche Kommentare meines Ex-Freunds, wenn es um seine “Präferenzen” beim Aussehen anderer Typen ging, versteckter Rassismus und Lookism waren, also die Herabsetzung eines Typen, wegen seines Körpers, der in seinen Augen einem übergeordneten Schönheitsideal nicht entspricht.</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Mit 19 unterhielt ich mich auf einer queeren Party mit jemandem, etwa in meinem Alter, groß, breit und poc. Wenn ich mich richtig erinnere, kamen seine Großeltern aus zwei unterschiedlichen afrikanischen Staaten. Ich fragte sinngemäß und leicht angetrunken, wie vernetzt er mit anderen “Gays” in dieser Stadt ist, die mir persönlich relativ neu war. Er meinte, dass er &#8222;kaum&#8220; jemanden gut kenne, bzw. nicht viele Gays in seinem Freundeskreis hat, aber er wohne dort nicht erst seit kurzem. Damals war es auf dieser Party eine unangenehme Vermutung, die mir im Hinterkopf saß, die mir selbst irgendwie auch peinlich war oder mich zumindest so fühlen ließ. Es war aber kein Gedanke, den ich so unmittelbar ansprach.</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Für mich ist das nur ein Beispiel von einigen dafür, dass mutmaßlich in den queeren Kreisen, in denen ich mich bewegte, Rassismus durchaus ein Problem war. Erst neulich fand mich die Nachricht, dass ein ehemaliger Freund aus der Zeit jetzt bei der AfD ist. Ich war wohl zu der Zeit privilegiert genug, um nicht zu merken, dass ich in solchen Strukturen steckte, solche Tendenzen genau vor meinem Auge ausgelebt wurden.</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Auch das Aussehen, nicht aus rassistischer Motivation, sondern orientiert an idealisierter Popkultur, erfuhr ich als Mittel der Ausgrenzung und das auch nicht immer als Beobachter. Kaum jemand lässt sich von all den Problemen gänzlich ausnehmen. In einer queeren Gruppe, in der ich mich bewegte, waren auch nicht alle aus dem Model-Katalog ausgeschnitten, meine Person eingeschlossen. Wie abfällig aber teilweise über Typen, die auch zu dieser Gruppe gehörten, geredet wurde, während diese abwesend waren, war einer der Hauptgründe, mich von diesen Menschen loszusagen. Für die einen war es klar, dass -er- mit dem Körper, in dieser Gruppe “nichts reißen” wird und für die anderen war klar, dass -er- mit dieser Nase nie den Typen kriegt, für den er gerade schwärmt.</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">“Und sie lassen dich spür’n, Sie können dich gut leiden, doch manche der Türen werden ein Leben lang zu bleiben” sang mal Kraftklub in einem etwas anderen Kontext.</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Was ich mit diesen kleinen Erzählungen zeigen möchte: Auch wenn das am Anfang alles recht theoretisch klang &#8211; determinierende Faktoren, Durchdringung von subkulturellen Grenzen, etc. &#8211; hinter diesen Begriffen stecken am Ende ganz persönliche Zweifel am Selbstwert, Einsamkeit, Angst vor Identitätsverlust, der psychische Schmerz von Menschen. Wie jede Gemeinschaft birgt auch die queere Szene ihre eigenen, oftmals kultivierten Probleme – nicht minder gravierend, jedoch ebenso menschlich. Mal unterschiedlich, mal weniger intensiv, aber definitiv existent. Diesen inneren Widerspruch zum popkulturellen Image dieser Community zuzulassen, kann aber nur eine Stärke sein, da die Menschen in dieser Community nur so an diesen Problemen als Aufgaben arbeiten und wachsen können.</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Identitäre Suchbewegungen als queere Person und Gruppen sind okay und normal, solange es keine pauschale negative Folgen für andere hat, nur aufgrund dessen, dass sie auf der anderen Seite der Grenze stehen. Im schlimmsten Fall fühlen sich die betroffenen Menschen in ihrem bisherigen queeren safe-space deplatziert, unwohl, ungewollt.</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span><span data-contrast="auto">Reden wir über Inklusion in diesem Kontext, spricht man keinem Individuum irgendetwas ab, keine für sich stehende Subkulturen werden zu einem Brei nivelliert. Wir reden über die Durchdringung von abgegrenzten Gruppen, die bestimmte Merkmale eint oder ihre eigenen Merkmale erschufen. Diejenigen, die diese Durchdringung als etwas gewaltsames wahrnehmen, fürchten die Öffnung ihres Schutzraumes, das Relativieren und das persönliche Zweifeln an Ihrer kollektiven Identität. Auch erstmal keine Reflexe, die man gleich verurteilen könnte, wenn man sich mit queerer Geschichte auseinandergesetzt hat. Niemand hat das gerne auch von queerer Identität gelöst.</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Gleichsam fehlte es in meinen Erfahrungen den Menschen und teilweise auch mir an einer dieser Community nachgesagten Sensibilität mit solchen Grenzen gut umzugehen und die Demut vor der Einsicht, dass die queere Szene keine bunte Ausnahme von solchen Problemen ist.</span><span data-ccp-props="{&quot;134245417&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
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		<title>LGBTQ Personen überall, nur nicht in der Fußballszene</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2024/02/lgbtq-personen-ueberall-nur-nicht-in-der-fussballszene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martha]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2024 11:42:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Schwul]]></category>
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					<description><![CDATA[Vier offen schwule Fußballprofis gibt es derzeit auf der Welt:  Jakub Jankto, Collin Martin, Josh Cavallo und Jake Daniels &#8212; keiner davon spielt in Deutschland. Grund genug für Martha und Friedrich dazu eine Geschichte zu zeichnen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span class="ilfuvd">Vier offen schwule Fußballprofis gibt es derzeit auf der Welt</span>:  Jakub Jankto, <span class="ilfuvd">Collin Martin, Josh Cavallo und Jake Daniels &#8212; keiner davon spielt in Deutschland. Grund genug für Martha und Friedrich dazu eine Geschichte zu zeichnen.</span></strong><br />
<span id="more-15931"></span></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-15937" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.08.11-605x600.png" alt="" width="605" height="600" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.08.11-605x600.png 605w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.08.11-300x298.png 300w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.08.11-150x150.png 150w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.08.11-768x762.png 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.08.11-1536x1524.png 1536w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.08.11.png 1582w" sizes="(max-width: 605px) 100vw, 605px" /></p>
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<p><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-15935" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.08.55-646x600.png" alt="" width="646" height="600" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.08.55-646x600.png 646w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.08.55-300x279.png 300w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.08.55-768x713.png 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.08.55-1536x1427.png 1536w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.08.55.png 1576w" sizes="(max-width: 646px) 100vw, 646px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-15934" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.09.10-800x436.png" alt="" width="700" height="382" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.09.10-800x436.png 800w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.09.10-300x163.png 300w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.09.10-768x418.png 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.09.10-1536x836.png 1536w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.09.10.png 1572w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-15933" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.09.27-800x494.png" alt="" width="700" height="432" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.09.27-800x494.png 800w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.09.27-300x185.png 300w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.09.27-768x474.png 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.09.27-1536x948.png 1536w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-22-um-12.09.27.png 1578w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Unsere Bank</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2023/07/unsere-bank/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Billie Donna Blue]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 08:30:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Schwul]]></category>
		<category><![CDATA[verliebt]]></category>
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					<description><![CDATA[Zwei Menschen, verliebt auf einer Parkbank. Ein Mensch, der sie mit seiner Schwulenfeindlichkeit belästigt. Billie Donna Blue schreibt sich die Gefühle und Nachwirkungen dieser Situation von der Seele. Deine kleinen Gesten, die mich berühren, lassen mich strahlen, als wäre ich verliebt. Die Strahlen der Sonne sind bereits weitergezogen und erhellen nun andere Orte. Doch wir]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zwei Menschen, verliebt auf einer Parkbank. Ein Mensch, der sie mit seiner Schwulenfeindlichkeit belästigt. Billie Donna Blue schreibt sich die Gefühle und Nachwirkungen dieser Situation von der Seele.</strong> <span id="more-15638"></span></p>
<p>Deine kleinen Gesten, die mich berühren,<br />
lassen mich strahlen, als wäre ich verliebt.<br />
Die Strahlen der Sonne sind bereits weitergezogen<br />
und erhellen nun andere Orte.<br />
Doch wir erwärmen uns weiterhin mit unseren Gemütern.<br />
Auf dieser Bank. Im Park.<br />
Später entscheiden wir, dass diese Bank zu der unseren wird.<br />
Aber vorher treffen wir noch Dich.<br />
Du stolzierst auf uns hinzu.<br />
Und bleibst für eine Weile ohne zu fragen.<br />
Dafür weißt du andere Fragen zu stellen.<br />
Ich verspüre eine konkrete Unsympathie.<br />
Aber ich strahle es nicht aus.<br />
Wahrscheinlich haben wir einladend gewirkt. Auf dich.<br />
Ob du mich etwas fragen dürftest, entgegnest Du mir.<br />
Ich weiß, was folgen wird.<br />
Weil ich es zu oft schon erlebt habe.<br />
Und dennoch stimme ich zu.<br />
&#8222;Vielleicht meinst du es ja nicht so&#8220;<br />
&#8211; schweift mir durch den Kopf.<br />
Ob ich schwul sei, möchtest du wissen.<br />
Gleichwohl scheinst du die Antwort bereits zu kennen,<br />
denn sie ist der Grund deiner Frage.<br />
Es zerschmettert mich, was du darauf erwiderst,<br />
weil du reproduzierst, was mich nicht Sein lässt.<br />
Weil Du bist, was mich nicht Sein lassen kann.<br />
Du beginnst die Bibel zu zitieren,<br />
weil Du mich ablehnst.<br />
Wenngleich Du offenbar anderer Meinung bist,<br />
indem Du heuchelst, deine Nächsten zu lieben.<br />
Unsere Worte erreichen Dich nicht,<br />
weil du nicht verstehen willst.<br />
&#8222;Adam und Adam könne nicht funktionieren.&#8220;<br />
Du scheinst einen Gott spielen zu wollen,<br />
den Du noch nie in deinem Leben gesehen hast.<br />
Und auch niemals sehen wirst.<br />
Den Horizont scheinst Du nicht blicken zu können.<br />
Und dein Atem riecht verödet.<br />
Wir bitten dich zu gehen,<br />
weil du nicht verstehen kannst.<br />
Du wendest dich ab.<br />
Erschöpft liege ich nun in deiner Geste,<br />
die mich, wie zu Beginn, verliebt fühlen lässt.<br />
Und ich werde getragen durch die Nacht<br />
mit einem Gefühl der Zerissenheit.<br />
Dann. Müdigkeit.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pizza Margherita</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/03/pizza-margherita/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven Hensel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2018 07:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Schwul]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir freuen uns, Sven Hensel neu bei meinTestgelände zu begrüßen. Als Poetry Slammer hat er schon einiges an Bühnenerfahrung gesammelt und auch sein erstes Video hier bei uns zeigt einen seiner Auftritte. Dabei geht es um die Beziehung zu seinen Eltern und darum, wie es ist, mit ihnen über Homosexualität zu sprechen. Mehr dazu: Mehr]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir freuen uns, Sven Hensel neu bei meinTestgelände zu begrüßen. Als Poetry Slammer hat er schon einiges an Bühnenerfahrung gesammelt und auch sein erstes Video hier bei uns zeigt einen seiner Auftritte. Dabei geht es um die Beziehung zu seinen Eltern und darum, wie es ist, mit ihnen über Homosexualität zu sprechen.</strong></p>
<p><span id="more-10458"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr tolle Poetry Slam-Texte findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/poetry-slam/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier könnt ihr nochmal in die <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/02/talkrunde-selbstbestimmung-1/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Talkrunde zum Thema Selbstbestimmung</strong></a> reinschauen.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>H. erzählt &#8211; Teil 2</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/11/h-erzaehlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anonymus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2017 07:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Homofeindlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Schwul]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
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					<description><![CDATA[Im ersten Teil seines Berichts ging es darum, wie H. feststellte, dass er auf Jungs steht, welche Gedanken ihn daraufhin beschäftigten und wie seine Freund*innen reagierten. Im zweiten Teil spricht H. ausführlich über die Reaktion seiner strenggläubigen Eltern und deren Versuch, ihn von seiner Homosexualität zu „heilen“. Meine Familie erwartet, dass ich mich männlich verhalte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im ersten Teil seines Berichts ging es darum, wie H. feststellte, dass er auf Jungs steht, welche Gedanken ihn daraufhin beschäftigten und wie seine Freund*innen reagierten. Im zweiten Teil spricht H. ausführlich über die Reaktion seiner strenggläubigen Eltern und deren Versuch, ihn von seiner Homosexualität zu „heilen“.</strong></p>
<p><span id="more-9828"></span></p>
<p>Meine Familie erwartet, dass ich mich männlich verhalte.</p>
<p>Zuhause kann ich nicht sein wie ich bin. Ich bewege mich anders, breitbeiniger – so wie Jungs eben laufen, ich spreche anders – und vermeide viele Themen, die mich eigentlich interessieren. Es ist wie eine Veränderung meines Wesens um 180 Grad. Ich bin eine große Enttäuschung für meinen Vater – zu 100 Prozent.</p>
<p>Wenn mein Vater mich sehen würde, wie ich mit Mädchen spreche und später – wenn ich mich schminken würde, so wie ich es gerne will, würde er denken, das ist nicht mein Sohn.</p>
<p>Schwierig ist es, seit ich meinen Eltern gesagt habe, dass ich schwul bin. Ich lag am Neujahrsmorgen im Bett und habe überlegt, was wohl passiert, wenn ich es ihnen sage. Der Gedanke kam ganz plötzlich und hat mich nicht mehr losgelassen. Das war so ein dummer Gedanke von mir! Und ich dachte: &#8222;Nein, auf keinen Fall!&#8220; aber der Gedanke kam immer wieder. Beide waren im Wohnzimmer, meine kleinen Schwestern haben noch geschlafen und ich hatte das Gefühl, ich muss es ihnen sagen. Ich wusste, sie werden furchtbar reagieren. Wir sind sehr christlich, ich bin von klein auf in die Kirche gegangen und es war klar, dass sie es nicht akzeptieren würden. Aber es sind meine Eltern und früher oder später würden sie es sowieso von mir erfahren.</p>
<p>Man hat keinen besten Zeitpunkt es zu sagen. Es gibt keinen besten Zeitpunkt &#8211; für gar nichts.</p>
<p>Ich lag eine Stunde im Bett und habe mit mir gerungen. Ich hatte große Angst, aber ich bin dann ins Wohnzimmer und habe mich an den Tisch gesetzt. Meine Eltern saßen auf der Couch, mein Vater hat ferngesehen, meine Mutter war auf das Handy konzentriert.</p>
<p>Ich habe gesagt: &#8222;Hört mal zu &#8211; ich steh auf Jungs.&#8220;</p>
<p>Mein Vater hat den Fernseher ausgemacht und enttäuscht geguckt. Meine Mutter hat es noch nicht geblickt. Mein Vater hat dann mit total enttäuschter Stimme gefragt: &#8222;Hast du gehört, was er gesagt hat?&#8220; &#8222;Nein&#8220; hat meine Mutter geantwortet und ich musste es wiederholen.</p>
<p>&#8222;Ich steh auf Jungs&#8220; habe ich dann noch einmal gesagt.</p>
<p>Meine Mutter hat angefangen zu weinen, mein Vater war kurz davor. Sie haben gesagt, dass das etwas ist, wovor sie schon eine längere Zeit Angst hätten, dass es passieren würde.</p>
<p>Mein Vater hatte mich schon sieben bis acht Monate davor einmal gefragt, ob ich auf Jungs stehe und ich hatte &#8222;Nein&#8220; gesagt. Er hat sich Gedanken und Sorgen gemacht, weil ich nicht Fußball dafür aber gern Theater spiele, weil ich viel mit Mädchen mache und fast nichts mit Jungs. Und mich nicht für Autos interessiere.</p>
<p>Das läuft so ab: er sagt mit Begeisterung:&#8220; Oh, schau dir das Auto an!&#8220; und ich sage: &#8222;Ja, es ist rot.&#8220;</p>
<p>Ich hoffe, er hat es nicht nur daraus abgeleitet, sondern auch gespürt.</p>
<p>Wir hatten dann eine zweistündige Diskussion. Meine Mutter meinte, das Jahr hätte damit furchtbar angefangen und könnte nur noch schlimmer werden.</p>
<p>Er meinte dann: Seine schlimmste Angst sei wahr geworden und das würde vom Teufel kommen. Meine Mutter hat gesagt: &#8222;Du kannst gleich gehen. Entweder entscheidest du dich für uns oder für&#8217;s Schwulsein und dann kannst du gleich gehen. Mein Vater wollte nicht, dass sie mich vor diese Entscheidung stellt, er meinte: &#8222;So etwas sagt man nicht, hör auf damit.&#8220; er hat mich etwas in Schutz genommen, aber er war sehr sauer auf mich und enttäuscht. Er sagte mir sehr klar, dass ich wissen würde, dass sie das nicht akzeptieren werden. Es wäre gut, dass ich so mutig sei, dass ich es ihnen gesagt hätte, damit sie mir helfen könnten, nicht mehr so zu sein. Er hat gefragt:</p>
<p>&#8222;Wie bist du überhaupt auf den Gedanken gekommen?&#8220;</p>
<p>Ich habe gesagt, dass das einfach passiert sei und ich mit meinen Freunden darüber gesprochen hätte und die würden das akzeptieren und mir helfen. Daraufhin ist er komplett ausgerastet. Er meinte, er hätte mir nicht erlauben dürfen diese Freunde zu treffen. Sie seien schlechter Umgang, und hätten mich ermutigt, weil sie das akzeptieren und mich damit schwul gemacht.</p>
<p>Ich habe erklärt, dass das nichts mit meinen Freunden zu tun hat, sondern dass es meine Entscheidung sei. Obwohl das ja keine Entscheidung ist &#8211; man ist schwul oder man ist es nicht. Niemand kann das beeinflussen. Ich hatte das Gefühl, wenn ich zu ihnen sagen würde, das ist keine Entscheidung, sondern ich bin einfach so, hätten sie mich &#8218;umgebracht&#8216;.</p>
<p>Mein Vater erzählte dann noch, dass Gott alle Lesben und Schwulen verbrannt hat. Ich würde vor Gott wie Dreck dastehen, denn Gott hasst solche Menschen.</p>
<p>Ich hab die ganze Zeit daran gedacht, wie man mir erzählt hat, dass Gott alle Menschen liebt. Warum dann mich nicht?</p>
<p>Aber das habe ich nicht gesagt. Meine Eltern würden nicht zuhören. Auch wenn die Wissenschaft etwas herausgefunden hätte, würden sie das nicht hören wollen.</p>
<p>Ich wusste ja, dass ihre erste Reaktion entsetzlich werden würde. Aber dass es so eskaliert und sie so hart dagegen sein würden, hatte ich nicht erwartet.</p>
<p>Mein Vater hat dann für einige Zeit täglich zwei bis drei Stunden mit mir geredet. Dazu kamen neue Regeln, wie zum Beispiel, dass ich meine Zimmertür nicht mehr zumachen darf &#8211; nur beim Hausaufgabenmachen und beim Schlafen &#8211; und nicht zu lange duschen. Er meinte, ich hätte zu viel Privatsphäre gehabt und das hätte mir nicht gut getan.</p>
<p>Sie haben täglich auf mich eingeredet &#8211; wie sehr sie leiden, dass es gegen die göttlichen Regeln ist und dass ich es schwer haben werde im Leben.</p>
<p>Wann ist es bitte schön einfach im Leben? Es wird nie einfach im Leben!</p>
<p>Ich durfte nicht mehr mit Mädchen schreiben, telefonieren nur mit Jungs &#8211; höchstens fünf Minuten &#8211; und nicht mehr in der Freizeit nach draußen. Mein Vater meinte, ich solle zeigen, dass ich mich verändern will. Dass ich komme und sie in den Arm nehme und sage, ich will mich verändern. Er sagte, ich solle zu meiner Mutter gehen und sie trösten. Sie hat nach Neujahr erst einmal drei Tage nicht mehr mit mir geredet und mich ignoriert. Ich habe dann geweint und sie haben überlegt, was sie in der Erziehung falsch gemacht haben. Sie sagten mir, siewürden lieber sterben, als mich schwul zu sehen und wenn ihnen etwas passieren würde &#8211; also wenn sie sich selbst etwas antun wegen mir &#8211; wäre ich daran schuld. Sie haben sich meinetwegen gestritten. Mein Vater meinte, dass meine Mutter mir zu viel Freiraum gelassen hätte und meine Mutter meinte, mein Vater hätte zu wenig mit mir unternommen und kein richtiges Gespräch geführt zwischen Vater und Sohn.</p>
<p>Ich habe das irgendwann nicht mehr ausgehalten und ihnen dann gesagt, dass ich mich verändern will und jetzt nicht mehr schwul bin. Wenn sie wieder davon angefangen haben &#8211; und das haben sie ständig &#8211; habe ich gesagt, dass es nicht gut ist, wenn sie mich daran erinnern, weil es dann schwerer wäre, mich zu ändern. Ich glaube, im Grunde wissen sie, dass es nicht &#8218;weg&#8216; ist.</p>
<p>Wenn ich achtzehn bin, will ich ausziehen.</p>
<p>Ich brauche keine Menschen in meinem Leben, die mich nicht mögen wie ich bin.</p>
<p>Ich habe gute Freunde, die für mich wie Familie sind. Ich finde gut, dass man jetzt heiraten darf. Das ist wirklich ein Fortschritt. Ich kann mich glücklich schätzen in einer Zeit zu leben, in der das Schwulsein von vielen akzeptiert wird und in einem Land, in dem man so leben darf.</p>
<p>Beruflich will ich ausprobieren was mir gefällt. Mein Lebensmotto muss man ein bisschen mit Ironie verstehen: &#8222;There was a time when everything was perfect and now, shit happens.&#8220;</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Hier lest ihr den <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/10/h-erzaehlt-teil-1/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ersten Teil</strong></a> des Berichts von H.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">In <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/07/remembering-orlando-was-mir-die-regenbogenflagge-bedeutet/" target="_blank" rel="noopener"><strong>diesem Text</strong></a> erklärt Mare, was ihr die Regenbogenfahne bedeutet.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorurteile gegenüber Bisexualität</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/04/vorurteile-gegenueber-bisexualitaet/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2017/04/vorurteile-gegenueber-bisexualitaet/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2017 07:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Bisexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbisch]]></category>
		<category><![CDATA[Schwul]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele Menschen, die sich in ihrer Identität der LGBT+ Community zuordnen, müssen immer noch um Akzeptanz in der Gesellschaft und gegen Diskriminierung kämpfen. Sophia schreibt dazu aus der B-Perspektive und zeigt, in welchen Formen sie mit Bifeindlichkeit konfrontiert ist. Die “noch diskriminiertere” Orientierung? Angefangen mit Veranstaltungen wie dem Christopher Street Day bis zu Anlaufstellen für]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Viele Menschen, die sich in ihrer Identität der LGBT+ Community zuordnen, müssen immer noch um Akzeptanz in der Gesellschaft und gegen Diskriminierung kämpfen. Sophia schreibt dazu aus der B-Perspektive und zeigt, in welchen Formen sie mit Bifeindlichkeit konfrontiert ist.</strong></p>
<p><span id="more-7918"></span></p>
<p>Die “noch diskriminiertere” Orientierung?</p>
<p>Angefangen mit Veranstaltungen wie dem Christopher Street Day bis zu Anlaufstellen für Hilfesuchende und wachsende Akzeptanz, das ist die, glücklicherweise, immer toleranter werdende Welt vieler Homosexueller.</p>
<p>Doch was ist mit dem Rest der LGBT Gruppe wenn man das „L“ für Lesbian und das „G“ für Gay außen vor lässt?</p>
<p>Der nächste Buchstabe beschreibt eine Gruppe unter der ich mich selbst verstehe: Bisexuell. Doch ich selbst habe das Gefühl, dass sich teilweise sogar mehr Probleme hinter dieser Identität verstecken können als hinter der einer homosexuellen Person.</p>
<p>Damit möchte ich keineswegs die Probleme des homosexuellen Teils der Gesellschaft herunterspielen, denn das wäre schlichtweg unfair und falsch. Es geht ebenfalls nicht darum in irgendeiner Weise zu beweisen, dass wir „armen Bisexuellen“ es ja so viel schlimmer haben und bemitleidet werden wollen. Ich möchte lediglich die Probleme adressieren, mit denen Bisexuelle täglich im Alltag und auch (vielleicht sogar vor allem) in Internet zu kämpfen haben. Zu ihrem Glück werden Homosexuelle diese wahrscheinlich nie kennenlernen müssen.</p>
<p>Natürlich ist zunächst die allgemeine Nichtakzeptanz die jedes Mitglied der LGBT Gruppe oft kennenlernt ein sehr belastender Faktor. Jedoch müsste man meinen, dass Eltern, Freunde usw. eher mit Bisexualität klarkommen als mit Homosexualität, da man noch immer die „Chance“ auf eine heteronormative Beziehung und Familie mit Kindern hat.</p>
<p>Meine Mutter allerdings hat angefangen zu weinen als ich mich vor ihr (andeutend) geoutet habe, einfach weil es bedeutet, dass ich <em>eventuell irgendwann vielleicht einmal </em>in einer Beziehung mit einer Frau sein könnte, und das nun mal <em>schlichtweg falsch und ekelhaft</em> ist.</p>
<p>Ich bin mir sehr sicher, dass meine Situation keine Ausnahme ist.</p>
<p>Meinen Freunden hingegen hätte es nicht egaler sein können zu welchem Geschlecht ich mich hingezogen fühle oder auch nicht, worüber ich sehr froh bin. Freunde kann man sich glücklicherweise selbst aussuchen. Es wird ja auch nicht umsonst gesagt „Freunde sind die bessere Familie“.</p>
<p>Kommen wir jedoch zu den spezifischen nerv tötenden Aussagen mit welchen sich ausschließlich Bisexuelle regelmäßig herumstreiten müssen:</p>
<p><strong><em>Du wirst dich noch für eine Seite entscheiden – Bi sein ist nur eine Phase!</em></strong></p>
<p>Diese Aussage stimmt oftmals und ist auf die Erfahrung vieler Leute mit ihren homosexuellen Freunden und Bekannten zurückzuführen. Viele Homosexuelle outen sich zunächst als Bisexuell aus Unsicherheit oder auch um die Reaktion von Freunden und Familie zu erproben. Wenn diese gut verläuft verstehen sie sich nach kurzer Zeit dann oftmals als offen homosexuell. Dies ist ein sehr verständliches Verhalten. Man hat Angst vor der Reaktion und der potentiellen Abweisung. Allerdings wirft es ein sehr schlechtes Licht auf die bisexuelle Orientierung. Natürlich ist das nicht die Absicht dahinter (zumindest nehme ich das stark an), und trotzdem hat es diesen negativen Effekt.</p>
<p>Ihnen wird sehr häufig unterstellt, dass „Bisexualität nicht existiert“ und sie sich schlussendlich für „eine Seite entscheiden“. Schließlich „läuft es ja immer so ab“.</p>
<p>Dass das unglaublich nervend und beleidigend für die eigene Identität ist muss ich hier wohl kaum erwähnen.</p>
<p>Aber auch nach langer Diskussion und Argumentation gegenüber dem Umfeld und insbesondere wohl der Familie, ist das daraus resultierende Ergebnis oft „Wir reden in einem Jahr nochmal darüber, wirst ja dann sehen, dass das nur ein Hirngespinst war“.</p>
<p><strong><em>Bisexuelle sind einfach gierig und gehen fremd!</em></strong></p>
<p>Erstaunlicherweise zeigt sich die meiste Intoleranz gegenüber Bisexuellen nicht von dem heterosexuellen Teil der Gesellschaft, sondern eher von anderen Mitgliedern der LGBT Gruppe. Eigentlich sollten diese Leute am besten wissen wie es ist wegen ihrer Sexualität nicht akzeptiert zu werden. Jedoch würden viele Homosexuelle, nach einigen Umfragen, aus Prinzip keine Beziehung mit einer bisexuellen Person eingehen, aus Angst, dass der Partner fremdgehen würde. Solche Vorurteile sind irrational und leider trotzdem weit verbreitet.</p>
<p>Doch die Angst gegen das andere Geschlecht ersetzt zu werden ist nicht selten. Erfahrungen zufolge ist es kein Einzelfall, dass jemand seine Sexualität austesten möchte und besagte Person sich einmalig mit einer/em Homosexuellen einlässt, ausprobiert und danach zurück zur vorherigen heterosexuellen Beziehung rennt. Daher die häufige Scheu vor Beziehungen mit Bisexuellen.</p>
<p>Allerdings würde man diese Art von Verhalten eher als „bicourious“ anstatt bisexuell betrachten</p>
<p>Allerdings der Aspekt, dass der bisexuelle Beziehungspartner die (körperlichen) Eigenschaften des anderen Geschlechts vermissen könnte und sein Gegenüber „ihnen das nicht geben kann“, ist ein realistischeres Argument gegen eine Partnerschaft, welches oft von Homosexuellen angesprochen wird.</p>
<p>Zum Thema Bisexualität gibt es viele verbreiteten Mythen aber auch gesellschaftswissenschaftliche Studien. Sollte man jedoch seine Informationen von einem Volksmythos beziehen? Kann es denn wirklich eine wissenschaftliche Studie zu einem so persönlichen Thema wie Liebe geben? Fragen über Fragen. Am Ende sollte es jedoch jeder selbst wissen als was er sich sieht, egal was Person A, Person B oder Studie XY sagt.</p>
<p>Schlussendlich ist zu sagen, dass alle Menschen mit und ohne LGBT Identität sich gegenseitig unterstützen sollten, anstatt die Diskriminierung fortzusetzen, vor allem wenn sie diese selbst erleben mussten. Vorurteile sind Teil unserer Gesellschaft und sind nur sehr schwer abzulegen. Doch dieses Ziel weiterzuverfolgen und daran zu arbeiten sollte unsere Zukunft sein. Denn nur so wird es möglich sein in einer toleranten und sozialen Weise miteinander umzugehen. Egal ob Lesbisch, Schwul oder hetero.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Ein <a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/01/other-side-2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Kurzfilm</strong></a> zu Diskriminierung wegen der sexuellen Orientierung.</li>
<li>Und noch <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/04/gedankenflut-ein-plaedoyer-gegen-homophobie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>ein Plädoyer</strong></a> gegen Homofeindlichkeit.</li>
</ul>
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		<title>Blau/Rot/Grün</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/03/blaurotgruen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sunrise Writers]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Mar 2017 08:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Outing]]></category>
		<category><![CDATA[Schwul]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine wunderbare Liebesgeschichte, die nicht lange dauert: Auf einem Konzert begegnen sich die beiden Jungen, ein kurzer Moment der Liebe entsteht und vergeht so schnell wie er kam. Trotzdem hat er tiefen Eindruck hinterlassen bei Flo von den Sunrise Writers: auch eine kurze Liebe kann eine tiefe Liebe sein, und Flo hat sie motiviert, sich]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine wunderbare Liebesgeschichte, die nicht lange dauert: Auf einem Konzert begegnen sich die beiden Jungen, ein kurzer Moment der Liebe entsteht und vergeht so schnell wie er kam. Trotzdem hat er tiefen Eindruck hinterlassen bei Flo von den Sunrise Writers: auch eine kurze Liebe kann eine tiefe Liebe sein, und Flo hat sie motiviert, sich endlich bei seiner Mutter outen.</strong></p>
<p><span id="more-8600"></span></p>
<p><em>Since I&#8217;ve come on home, while my body&#8217;s been a mess and I&#8217;ve missed your ginger hair and the way you like to dress…Izz Izz Izz</em></p>
<p>Wir hatten früher schon geschrieben und ich merkte, dass du jemand besonderes warst. Ich ging durch Zufall auf dieses Festival und wie durch Zufall warst du auch noch da. Wir haben uns gut verstanden.<br />
Wir hatten beide keine Ahnung von Liebe – also zumindest ich nicht.<br />
Wir hatten beide keine Ahnung von Alkohol – also zumindest ich nicht.</p>
<p>Wir beide haben wirklich keine Ahnung gehabt., wie schnell man sich doch gefallen kann – also zumindest ich.<br />
Als ich dich auf dem Festival kennengelernt hatte, in deiner Stadt, mit deinen Freunden, mit deiner Musik, glühten meine Wangen rot, wenn ich dich nur ansah. Heiß und rötlich, fast wie dein Haar.<br />
Als ich damals kennengelernt hatte, dachte ich, ich wüsste, was – oder vor allem wer mir fehlen würde.</p>
<p>Nach ein paar Drinks warst du mutig genug, mit mir auf die Tanzfläche zu gehen. Herzen schlugen härter als so mancher Sound. Hände waren schwitziger als jeder Raver auf der Tanzfläche. Wir tanzten. Eng zusammen und eng umschlungen. Wir tauschen Schweiß und später noch Speichel aus und aus Adrenalin wurde Endorphin. Aus Angst und Scheue wurde Geborgenheit und ein Wohlgefühl. Meine Hand an dein markantes Gesicht und sie streiften über deine ausgeprägten Wangenknochen.</p>
<p>Deine Hand an meiner Hüfte, so dass du mir Sicherheit gabst, falls ich falle. Mein Blick landete in deinen grünen Augen. Ein Blick in eine andere Welt. Deine Augen waren immer noch auf meine Lippen gerichtet. Du hast gelächelt. Die Lichter der Open-Air-Bühne blitzten immer im selben Rhythmus – blau, rot und grün – während die Scheinwerfer immer wieder hin und herschwankten. Mein Herz pochte zu dem schlechten Beat und mein Herz zitterte wie Wackelpudding auf einem Lautsprecher. Ich nahm die Menschenmasse gar nicht war. In diesem Moment drehte sich alles um dich.<br />
Blau. Eine royale Farbe, steht für Entschlossenheit, Freiheit und meinen Willen zur Liebe.<br />
Grün. Farbe der Hoffnung, des Glückes, der Vollkommenheit und deine unglaubliche Hingabe und Fürsorge.<br />
Und Rot. Eine ausdrucksstarke Farbe, die für starke Emotionen steht, wie dieses krasse Gefühl, das ich in diesem Moment spürte.</p>
<p>Wie die Scheinwerfer schwankten meine Gedanken hin und her. Von Sympathie und dem Gefühl auf einer Wellenlänge zu sein bis hin zu…Skepsis.<br />
Was wäre, wenn wir nichts getrunken hätten?<br />
Was wäre, wenn du nur mit mir spielst?<br />
Was wäre, wenn du eigentlich wen anders hast?<br />
Was wäre wenn? Was wäre wenn? Was wäre wenn?<br />
Ich machte mir keine weiteren Gedanken. Ich genoss den Moment der Zweisamkeit und legte meinen Kopf auf deine Brust.<br />
Das Gefühl der Geborgenheit trat ein. In verstärkter Form. Ich hörte dein Herz schlagen und es beruhigte mich. Wie eine Mutter, die ihr Kind an die Brust legt, damit es besser einschlafen kann und sich dann mit der Zeit an dessen Rhythmus gewöhnt.<br />
Oh scheiße! Wie sollte ich das nur meiner Mutter erklären? Ihr Sohn mit einem anderen Jungen! Ob sie, wenn ich ihr davon erzähle, sich schon gedanklich von ihren Enkelkindern verabschiedet, die sie immer wollte? Wird sie gelassen? Traurig? Wütend? Oder einfach nur enttäuscht?<br />
Ich lenkte mich lieber ab und dachte an deine Eltern und wie verdammt cool sie waren, dich in diesem Alter auf ein Festival zu lassen. Außerdem wollte ich ihnen einen Preis geben für das attraktivste Kind der Welt.<br />
Du tratst auf meinen Fuß und der Abdruck blieb. Normalerweise mag ich sowas gar nicht, aber bei dir machte es mir nichts aus.<br />
Das Lied wechselte und ich hatte schon 16 verpasste Anrufe von meiner Mutter, also brachtest du mich zum Bahnhof. Hand in Hand, durch die Innenstadt. Dumme Sprüche und Blicke war ich schon immer gewöhnt und in meinem Zustand fiel es mir nicht mal auf.<br />
Blau, rot und grün. Meine blauen Augen, deine grünen Augen und die stärkste Emotion, die Menschen verbindet: rot.<br />
Aber du hast dich nicht mehr blicken lassen. Nie mehr. Als wäre das alles nie gewesen. Eine Liebesgeschichte sollte es nicht werden, aber genau wie der Fußabdruck auf meinem Schuh hast du einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Es ist mittlerweile lange her, aber ich habe dazugelernt. Ich habe gelernt, dass die kleinen Momente im Leben gar nicht klein sind. Sie prägen sich ein und eine Person reift in solchen Momenten. Jeder Moment im Leben trägt eine Geschichte. Ich hätte nur gehofft, dass du ein Teil meiner Geschichte geworden wärst.<br />
Nicht jeder kann haben, was er will, sei es Reichtum, Macht, Ruhm oder eben die große Liebe auf der Tanzfläche bei einem Technofestival. Es ist auch nicht schlimm, solche Erfahrungen zu machen.<br />
Wenn man gewinnt, gewinnt man und wenn man nicht gewinnt, lernt man.</p>
<p><em>And I’ve missed your ginger hair and the way you like to dress…</em></p>
<p>Aber traurig muss man um sowas nicht sein, auch wenn jeder Tanz einmal zu Ende geht.<br />
Und ein gutes Ende gibt es trotzdem &#8211; ich habe mich wegen dir endlich bei meiner Mutter geoutet. Sie war weder traurig, noch wütend oder enttäuscht. Stattdessen hat sie mich getröstet, als ich wegen dir traurig war.</p>
<p>Nutzt also jede Gelegenheit, es schadet nicht!<br />
Carpe Diem!<br />
<b>Mehr dazu: </b></p>
<ul>
<li>Das Leben ist zu kurz für Vorurteile: <a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/10/das-leben-ist-zu-spannend-fuer-vorurteile/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>In diesem Interview</strong></a> plaudert Conrad von der Redaktion Jeco mit dem Journalisten Jan Feddersen.</li>
<li>Und <strong><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/06/kein-kompliment/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in diesem Video</a></strong> zeigt queerblick, wie Heteros reagieren, wenn man ungefragt ihre Sexualität hinterfragt.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Ich bin schwul, habt ihr Fragen?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/02/ich-bin-schwul-habt-ihr-fragen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[queerblick]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2017 08:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Homofeindlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Schwul]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[Kevin von queerblick ist schwul und möchte Menschen auffordern, ihre Vorbehalte, aber auch ihre Fragen mit ihm zu besprechen. Deshalb hat er sich mit einem Schild in der Hand in die Essener Innenstadt aufgemacht: &#8222;Ich bin schwul &#8211; habt ihr Fragen?&#8220; Die anderen Redaktionsgruppenmitglieder haben sehr unterschiedliche Fragen, Antworten und Reaktionen aufgenommen, die ihr in diesem Video anschauen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kevin von <em>queerblick</em> ist schwul und möchte Menschen auffordern, ihre Vorbehalte, aber auch ihre Fragen mit ihm zu besprechen. Deshalb hat er sich mit einem Schild in der Hand in die Essener Innenstadt aufgemacht: &#8222;Ich bin schwul &#8211; habt ihr Fragen?&#8220; Die anderen Redaktionsgruppenmitglieder haben sehr unterschiedliche Fragen, Antworten und Reaktionen aufgenommen, die ihr in diesem Video anschauen könnt.</strong></p>
<p><span id="more-8594"></span></p>
<p><b>Mehr dazu: </b></p>
<ul>
<li>Noch ein Video: <strong><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/09/mehdi-coming-out-als-deutsch-libanese/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mehdis</a><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/09/mehdi-coming-out-als-deutsch-libanese/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Coming-Out</a></strong> als Deutsch-Libanese.</li>
<li>Und mehr von queerblick: <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/06/ihh-ist-das-nicht-eklig/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>&#8222;Ihh! Ist das nicht eklig?!&#8220;</strong></a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>10 Dinge, die Sie nicht tun sollten&#8230; Coming-out</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/11/10-dinge-die-sie-nicht-tun-sollten-coming-out/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[queerblick]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2016 08:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Coming-Out]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Homofeindlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Schwul]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie ein Coming-out auf keinen Fall ablaufen sollte, seht ihr an der Reaktion dieses Vaters. Die 10 Dinge, die Eltern nicht tun sollten, wenn ihr Kind sich outet, siehst du in diesem Video von queerblick.  Mehr dazu: In Ich werde nicht ernst genommen erklärt dir Team-Trans*, was du tun kannst, wenn deine Eltern dein Outing]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie ein Coming-out auf keinen Fall ablaufen sollte, seht ihr an der Reaktion dieses Vaters. Die 10 Dinge, die Eltern nicht tun sollten, wenn ihr Kind sich outet, siehst du in diesem Video von queerblick.  </strong></p>
<p><span id="more-7476"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>In<a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/08/teamtrans-ich-werde-nicht-ernst-genommen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> <u>Ich werde nicht ernst genommen</u> </a>erklärt dir Team-Trans*, was du tun kannst, wenn deine Eltern dein Outing nicht akzeptieren.</li>
<li>Trans*-Sein ist nicht immer leicht. Warum es sich lohnt, stark zu bleiben, liest du in <u><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/08/7027/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der wankende Fels</a></u></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Schwul&#8220; als Schimpfwort?!</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/10/schwul-als-schimpfwort/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Mar 2017 07:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2016]]></category>
		<category><![CDATA[Homofeindlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Schwul]]></category>
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					<description><![CDATA[Oftmals schnell &#8222;so dahin gesagt&#8220;, oft aber auch mit Absicht verletzend: „Hey, das/du bist schwul!“ wird unter Jugendlichen – insbesondere unter Jungen – als Schimpfwort benutzt, um andere abzuwerten und zu beleidigen. Aber wie fühlen sich eigentlich homosexuelle Jungen, wenn sie das ständig hören müssen? Wie empfinden und bewerten es Jugendliche, wenn andere Begriffe wie]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oftmals schnell &#8222;so dahin gesagt&#8220;, oft aber auch mit Absicht verletzend: „Hey, das/du bist schwul!“ wird unter Jugendlichen – insbesondere unter Jungen – als Schimpfwort benutzt, um andere abzuwerten und zu beleidigen. Aber wie fühlen sich eigentlich homosexuelle Jungen, wenn sie das ständig hören müssen? Wie empfinden und bewerten es Jugendliche, wenn andere Begriffe wie &#8222;schwul&#8220; oder &#8222;behindert&#8220; als Beschimpfung nutzen? Auf dem #Gelände2016 haben wir uns umgehört.</strong></p>
<p><span id="more-7860"></span></p>
<p><b>Mehr dazu: </b></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/11/homos-und-die-cdu-johannes-kommentiert/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>In diesem Video</strong></a> macht sich Johannes Gedanken zum Umgang der CDU mit Homosexuellen.</li>
<li>&#8222;<a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/09/video-release-die-grosse-verschwulung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Die große Verschwulung</strong></a>&#8220; &#8211; ein Song aus dem Musikvideo-Workshop des #gelände2016.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wo Schwule kennenlernen?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/04/wo-schwule-kennenlernen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[queerblick]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2016 08:33:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Schwul]]></category>
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					<description><![CDATA[Du bist schwul und möchtest neue Leute kennenlernen? Dominik und Dennis von queerblick zeigen dir, wie du Anschluss findest. Mehr dazu: Manchmal ist es hart, schwul zu sein. Wie es sich anfühlt, ausgegrenzt zu werden, siehst du im Kurzfilm „Different“ Du bist nicht allein! Jugendgruppen für Schwule und Lesben in deiner Nähe findest du bei]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Du bist schwul und möchtest neue Leute kennenlernen? Dominik und Dennis von queerblick zeigen dir, wie du Anschluss findest.</b><span id="more-6434"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Manchmal ist es hart, schwul zu sein. Wie es sich anfühlt, ausgegrenzt zu werden, siehst du im <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/04/kurzfilm-different/" target="_blank" rel="noopener">Kurzfilm „Different“</a></span></li>
<li>Du bist nicht allein! <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.dbna.de/comingout/jugendgruppen/" target="_blank" rel="noopener">Jugendgruppen für Schwule und Lesben</a></span> in deiner Nähe findest du bei dbna</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Webserie: No Turning Back 2. Staffel</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/04/webserie-no-turning-back-zweite-staffel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[queerblick]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 08:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Bisexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbisch]]></category>
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		<category><![CDATA[trans*]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Webserie NO TURNING BACK erzählt die Geschichte einer Gruppe schwuler, lesbischer, bisexueller und trans* Jugendlicher. Sie alle kommen im queeren Jugendtreff &#8222;Sunrise&#8220; zusammen. Denn dort verweben sich die Storys rund um Freundschaft, Liebe, Selbstentdeckung und Coming-out. Mehr dazu: Hier geht es zu der ersten Staffel der Webserie NO TURNING BACK Lust beim nächsten Projekt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Webserie NO TURNING BACK erzählt die Geschichte einer Gruppe schwuler, lesbischer, bisexueller und trans* Jugendlicher. Sie alle kommen im queeren Jugendtreff &#8222;Sunrise&#8220; zusammen. Denn dort verweben sich die Storys rund um Freundschaft, Liebe, Selbstentdeckung und Coming-out.<span id="more-6365"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier geht es zu der ersten Staffel der Webserie <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/03/no-turning-back/" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;">NO TURNING BACK</span></a></li>
<li>Lust beim nächsten Projekt von queerblick dabei zu sein? Schau doch einfach mal auf <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://queerblick.tv/" target="_blank" rel="noopener">queerblick.tv</a></span></li>
<li>Angebote für queere Jugendliche in NRW auf einen Blick: <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.queere-jugend.nrw/" target="_blank" rel="noopener">queere-jugend</a></span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kurzfilm „Different“</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/04/kurzfilm-different/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Spelling-Fail Produktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2016 08:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Homofeindlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Schwul]]></category>
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					<description><![CDATA[Dieser Film macht Homophobie erlebbar. Die knapp zwei Minuten zeigen, wie hart Ausgrenzung sein kann. Mehr dazu: Homophobie in der Schule. Ein Interview mit dem Journalisten Jan Feddersen. &#8222;Ist ja nicht so gemeint?!&#8220; &#8211; Prof. Dr. Beate Küpper &#8211; Fachtagung &#8222;Sexuelle Vielfalt &#38; Jugendhilfe&#8220; Beratung für Opfer von Homophobie]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Film macht Homophobie erlebbar. Die knapp zwei Minuten zeigen, wie hart Ausgrenzung sein kann.<span id="more-6360"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Homophobie in der Schule. Ein <a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/06/homophobie-in-der-schule/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline;">Interview mit dem Journalisten Jan Feddersen</span></a>.</li>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=et2Ly_LSgWs" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline;">&#8222;Ist ja nicht so gemeint?!&#8220;</span></a> &#8211; Prof. Dr. Beate Küpper &#8211; Fachtagung &#8222;Sexuelle Vielfalt &amp; Jugendhilfe&#8220;</li>
<li><a href="http://together-virtuell.de/310-helpzone.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline;">Beratung für Opfer von Homophobie</span></a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der TRACK, ein Ort für Identität und Sexualität</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/01/der-track-ein-ort-fuer-identitaet-und-sexualitaet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Aminta]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2016 08:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Bisexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbisch]]></category>
		<category><![CDATA[Schwul]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[trans*]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Ort für die eigene Identität und Sexualität. Der offene Jugendtreff TRACK e.V. ist eine Jugendeinrichtung für lesbische, schwule, bi &#8211; und transsexuelle Jugendliche im Alter von 14 &#8211; 27 Jahren in Münster. Unsere Autorin Aminta hat sich auf dieser Veranstaltung für den Erhalt dieser Einrichtung eingesetzt und treffend klar gemacht, warum dieser Ort erhalten]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Ort für die eigene Identität und Sexualität. Der offene Jugendtreff TRACK e.V. ist eine Jugendeinrichtung für lesbische, schwule, bi &#8211; und transsexuelle Jugendliche im Alter von 14 &#8211; 27 Jahren in Münster. Unsere Autorin Aminta hat sich auf dieser Veranstaltung für den Erhalt dieser Einrichtung eingesetzt und treffend klar gemacht, warum dieser Ort erhalten bleiben muss.</p>
<p><strong>Aminta:</strong></p>
<p>Ein Ort für die eigene Identität und Sexualität. Der offene Jugendtreff TRACK e.V. ist eine Jugendeinrichtung für lesbische, schwule, bi-und transsexuelle Jugendliche im Alter von 14 &#8211; 27 Jahren in Münster. Unsere Autorin Aminta hat sich auf dieser Veranstaltung für den Erhalt dieser Einrichtung eingesetzt und treffend klar gemacht, warum dieser Ort bleiben muss.</p>
<p>Ich habe das Gefühl, dass, gerade viele Erwachsene und Politiker, nicht verstehen, welche große Bedeutung der Track für die Teilnehmer hat.<br />
Eine Jugendeinrichtung, die dir die Möglichkeit gibt, zu dem zu stehen, wer du bist; die dir die Möglichkeit der Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität und Identität gibt; die gerade für jüngere eine große Wissensquelle ist und für viele ein Zufluchtsort ist, die ist ungemein wichtig.<br />
Der Stellenwert des Tracks ist für viele sehr hoch. Ich bin nicht mehr aus denselben Gründen, wie am Anfang da, denn ich bin mittlerweile „angekommen“. Doch bekomme ich regelmäßig mit, vor allem bei den Jüngeren, dass sie aus den identischen Gründen wie ich da sind und welchen positiven Einfluss der Treff hat.<br />
Aus Unsicherheit wird Selbstbewusstsein;<br />
Aus dem Gefühl alleine zu sein werden neue (gute) Freundschaften.<br />
Uns allen ist bewusst, dass es den Treff in seiner jetzigen Form nächstes Jahr eventuell nicht mehr geben wird. Ich kann Ihnen versichern, dass dies bei einigen zu Tränen und bei vielen zu Wut geführt hat.<br />
Erwachsene treffen mal wieder wirkungsreiche Entscheidungen für die Jugendlichen, ohne, zuminest gefühlt, die jugendliche Perspektive wahrzunehmen.<br />
Ich habe bisher zwei Teamerwechsel miterlebt und weiß, dass tatsächlich einige sehr schlecht damit umgehen können. Doch sollten die jetzigen Teamer wegfallen, und das nur aus finanziellen Gründen, dann würde es einen starken Abfall an der Teilnehmerzahl geben.<br />
Und diese ist so hoch wie nie.<br />
Wir Teilnehmer haben einen persönlichen Bezug zum Track und zu den Teamern, und ich kann Ihnen versprechen: Wir finden einen Weg, dass uns dieser Bezug erhalten bleibt!</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Die große Verschwulung</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/10/die-grosse-verschwulung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2015 09:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Schwul]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen haben wir in der Online-Redaktion einen Song von form gefeiert und genau wie form sind wir der Meinung, dass ihr als unsere Testgelände-Community diesen Song kennen solltet. Er selber hat uns dazu geschrieben: &#8222;Damit wir genderwahnsinnigen Gutmenschen nicht immer nur in der Defensive sind, habe ich ein Lied gemacht. Es heißt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor ein paar Tagen haben wir in der Online-Redaktion einen Song von form gefeiert und genau wie form sind wir der Meinung, dass ihr als unsere Testgelände-Community diesen Song kennen solltet. Er selber hat uns dazu geschrieben: &#8222;Damit wir genderwahnsinnigen Gutmenschen nicht immer nur in der Defensive sind, habe ich ein Lied gemacht. Es heißt wie Akif Pirinçcis neues Buch und soll ihn beim Googlen mindestens ärgern: &#8218;Die große Verschwulung (Baby, ich hab Genderwahn!)'&#8220;. Viel Spaß beim Hören und Sehen und immer schön Teilen, damit wir bei Google schön weit oben landen 😉</strong></p>
<p>Übrigens erscheint der Song auch auf dem <a href="https://www.springstoff.de/shop/musik/musik-cd/make-some-noise-sampler-cd/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kampagnen-Sampler &#8222;Make Some Noise &#8211; Sexism And Homophobia Out Of My Music&#8220; von Springstoff</a>.</p>
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		<title>Das Leben ist zu spannend für Vorurteile</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/10/das-leben-ist-zu-spannend-fuer-vorurteile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jeco]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2015 08:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
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					<description><![CDATA[Conrad von der Redaktion Jeco hat sich zum Gespräch mit dem Journalisten Jan Feddersen getroffen. Das gesamte Interview unter dem Titel “Wir müssen schon nochmal über die Krankheit Heterosexualität reden” zeigen wir euch auf mein Testgelände in vier Teilen. Im letzten Teil geht es um sexuelles Begehren, die Pubertät, Fortschritte in der Offenheit gegenüber Homosexualität]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Conrad von der Redaktion Jeco hat sich zum Gespräch mit dem Journalisten Jan Feddersen getroffen. Das gesamte Interview unter dem Titel “Wir müssen schon nochmal über die Krankheit Heterosexualität reden” zeigen wir euch auf mein Testgelände in vier Teilen. Im letzten Teil geht es um sexuelles Begehren, die Pubertät, Fortschritte in der Offenheit gegenüber Homosexualität und was wir alle zu mehr Toleranz beitragen können.</p>
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		<title>Ein böses Wort?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/04/ein-boeses-wort/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jeco]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2015 12:46:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Schwul]]></category>
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					<description><![CDATA[Conrad von der Redaktion Jeco hat sich zum Gespräch mit dem Journalisten Jan Feddersen getroffen. Das gesamte Interview unter dem Titel “Wir müssen schon nochmal über die Krankheit Heterosexualität reden” zeigen wir euch auf mein Testgelände in vier Teilen. Im zweiten Teil spricht Jan Feddersen über die Bedeutung des Wortes “schwul”, Homophobie und seine persönliche]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Conrad von der Redaktion Jeco hat sich zum Gespräch mit dem Journalisten Jan Feddersen getroffen. Das gesamte Interview unter dem Titel “Wir müssen schon nochmal über die Krankheit Heterosexualität reden” zeigen wir euch auf mein Testgelände in vier Teilen.</p>
<p>Im zweiten Teil spricht Jan Feddersen über die Bedeutung des Wortes “schwul”, Homophobie und seine persönliche Art, etwas dagegen zu tun.</p>
<p><span id="more-4796"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu</strong>:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/04/gedankenflut-ein-plaedoyer-gegen-homophobie/" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;">Gedankenflut</span></a>: Ein Plädoyer gegen Homophobie</li>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/04/wo-schwule-kennenlernen/" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;">Du bist schwul und möchtest neue Leute kennenlernen?</span></a> Dominik und Dennis von queerblick zeigen dir, wie du Anschluss findest.</li>
<li> <a href="http://www.n-joy.de/news_wissen/Diskriminierend-Voll-schwul-im-Online-Duden-,jugendsprache103.html" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;">&#8222;VOLL SCHWUL&#8220;</span> </a>im Online-Duden. Ein Artikel über Jugendsprache und Diskriminierung.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein offenes Ende</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2014/02/ein-offenes-ende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2014 07:15:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Schwul]]></category>
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					<description><![CDATA[Erinnert ihr euch noch an den Kurzfilm &#8222;Du Schwuchtel!&#8220;, den wir euch auf Facebook gezeigt haben? Wenige Wochen später haben wir uns mit den beiden Schauspielern Marco und Robert getroffen. Wollt ihr die Story hinter der Story hören? Dann klickt rein. Den Link zum Kurzfilm gibt es noch einmal am Ende des Interviews.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Erinnert ihr euch noch an den Kurzfilm &#8222;Du Schwuchtel!&#8220;, den wir euch auf Facebook gezeigt haben? Wenige Wochen später haben wir uns mit den beiden Schauspielern Marco und Robert getroffen. Wollt ihr die Story hinter der Story hören? Dann klickt rein. Den Link zum Kurzfilm gibt es noch einmal am Ende des Interviews.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Lebensart zeigt Vielfalt</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2014/01/lebensart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jeco]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jan 2014 15:44:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Bisexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwul]]></category>
		<category><![CDATA[trans*]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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