I have a Dream

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(c) EvelynGiggles:  dream  (CC BY 2.0)

Martin Luther King (1929 in den USA geboren, 1968 ermordet) war ein Kämpfer für Gerechtigkeit und trat gegen Rassismus ein. Er hielt die berühmte Rede I have a Dream (Ich habe einen Traum) über seine Hoffnung, dass eines Tages alle Menschen gleichberechtigt sind.

Ich habe einen Traum von der Welt von Maria Thöne

Ich wünsche mir Frieden für diese Welt.

Ich wünsche mir mehr Gerechtigkeit und Gleichheit.

Ich wünsche mir, dass jede*r mit Respekt behandelt wird.

Ich wünsche mir, dass für alle genug Essen und Trinken da ist,

dass jede*r es sich leisten kann zum Arzt zu gehen.

Dass alle Arbeit haben, die Arbeit wollen.

Dass niemand alleine sein muss, wenn sie/er das nicht will.

Ich wünsche mir, dass jede*r ein Dach über den Kopf hat.

Und ich wünsche mir, dass jede*r genug Geld hat, um sich ein paar Wünsche zu erfüllen.

 

 

Ich habe einen Traum von Tim Borstelmann

– Es soll weniger Kriege auf der Welt geben

– Es sollen mehr Frauen an die Macht kommen

– Die Diktatoren, die ihr eigenes Land ausbeuten und abschlachten, sollen gestellt werden.

– Frauen sollen in Spitzenpositionen genauso viel Geld verdienen wie Männer

– Die Schere zwischen arm und reich soll weniger weit aufklaffen

– Schwarze sollen auch im Alltag behandelt werden wie Weiße.

– Atomkraft soll abgeschafft werden. Alternative Energien schaffen!

– Die Reichen sollen noch mehr den Armen geben.

– Barack Obama soll Präsident bleiben (bis zum Ende seiner geistigen Fitness)

 

Ich habe einen Traum von einer besseren Welt von Dennis Seidel

Heute morgen hatte ich einen Traum.

Ich habe von einer besseren Welt ohne Kriege, Hass, Fremden- und Behinderten-Feindlichkeit, Katastrophen und Tod geträumt.

In dieser besseren Welt leben alle Menschen glücklich und friedlich miteinander.

Jeder in der besseren Welt hilft seinen Mitmenschen.

Eine bessere Welt ist für mich eine Welt, in der es nur Frieden und Freude gibt.

 

Traum von Matti Wustmann

Ich habe den Traum, dass die Menschen sich Mühe geben, sich und anderen weniger im Weg zu stehen, sei es nun in der Politik oder am Bahngleis. Die Menschen stehen mehr für das Miteinander und schauen nicht nur nach vorne, sondern auch mal was und wer neben oder hinter ihnen ist. Sie akzeptieren die Vielfalt und haben Verständnis dafür, dass es Zeit braucht andere Sichtweisen und Kulturen zu verstehen. Die Menschen gestehen sich ein, dass es oft nicht bloß zwei Seiten gibt, nicht nur schwarz und weiß. Und sie sind ehrlich, wenn sie Fehler gemacht haben. Sie stehen dazu, wenn sie Mist gebaut haben und schieben ihre Schuld nicht auf andere. Die Medien machen aus Mutmaßungen keine Tatsachen und verdrehen Dinge nicht, um sie interessanter zu machen. Sie bemühen sich, nicht parteiisch zu sein und widersprechen nicht ständig ihren eigenen Aussagen. Das ist mein Traum.

 

Traum von Jan Thibout

Ich habe einen Traum

von mir und von der Welt

dass alles besser wird

und Dunkles sich erhellt

 

Kein Krieg und keine Zwänge

Freude, Freiheit und das Glück

ich träume vor mich hin

verbesser Dinge Stück für Stück

 

Ich sitze hier und schreibe

denke über vieles nach

Liebe, Hoffnung, Freundschaft

zeigt dass die Welt noch nicht zerbrach

 

Tamara Keitel: Ich habe diesen Traum …

… dass die Menschen einsehen, dass jede*r Einzelne ein Stück weit verantwortlich für seine Welt und Umwelt ist. Meckern kann ja jede*r, wenn’s nicht richtig läuft. Alle wollen, dass es passt, dass Frieden und Einklang herrschen. Aber dafür muss jede*r bei sich anfangen. Andere kann man nicht ändern. Aber sich selbst. Man kann zuhören, kompromissbereit sein und toleranter.

Man muss nicht jeden mögen, aber ein respektvoller Umgang kann erwartet werden. Manche Menschen respektieren allerdings nicht mal ihre Freunde; für die ist Freundschaft gleich Vorteilsnahme; sie sind eifersüchtig, egoistisch, abgestumpft und wollen mit wenig Dazutun das Meiste und Beste für sich rausholen.

Ich habe diesen Traum gegen die Armut. 63 der reichsten Menschen haben genauso viel Geld wie die gesamte restliche arme Bevöllkerung. Die sitzen mit ihren fetten Bonzen-Ä…… auf ihrer Kohle, während Kinder jeden Tag verhungern. Das kann’s echt nicht sein!

Warum lässt Gott das Schlechte zu? Warum lässt Gott Kriege zu? fragen sich viele. Bessere Frage: Warum lassen wir Menschen das zu? Man kann den Scheiß doch einfach lassen. Wäre geil: Krieg und keine*r geht hin. Eine Idee von mir für den Weltfrieden: Streit trägt man zukünftig nur über Musik-Battles aus.

Aber, wer weiß, vielleicht, vielleicht kommt es irgendwann zum großen Umdenken. Wenn jede*r für sich in seiner Welt und Umgebung Frieden schaffen und halten kann, dann kann aus lauter kleinen Lichtpunkten ein ganz großes gemeinsames Licht werden.

Ich habe diesen Traum.

Menschen mit Behinderung haben was zu sagen! Wir Story Teller sind die inklusive Schreibwerkstatt Story Teller aus Hamburg. Mit unseren Texten möchten wir von unseren Erfahrungen berichten, Denkanstöße geben und Selbstermächtigung voranbringen.

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