Toleranz

2017_04_26
Angela Schlafmütze:  Untitled  (CC BY-NC-ND 2.0)

Tolerant zu sein ist gar nicht so schwierig. Michael von den Storytellern hat sich so seine Gedanken darüber gemacht, was es überhaupt heißt, tolerant zu sein – und gleich noch einige Ideen mitgeliefert, wie man dies im täglichen Leben umsetzen kann. 

Menschen sind ja vom Wesen und vom Charakter her oft verschieden. Das ist ganz normal. Bloß so manchen Menschen fehlt hin und wieder die richtige Toleranz. Wer meint, andere zurechtweisen zu müssen, in dem, was sie tun, ist alles andere als tolerant. Mit schwierigen Personen gut umgehen zu können, zeichnet eine sehr gute Toleranz aus. Toleranz ist auf jeden Fall lernbar. Wer versucht, Toleranz für sich zu erlernen hat schon viel für sich gewonnen. Wie kann man Toleranz lernen? Offen für sein miteinander sein, nicht nur seinen eigenen Standpunkt vertreten, in Diskussionen sich erst Mal die Meinungen von anderen anhören bevor man gleich meckert; kann man hinterher immer noch, allgemein für alles offen sein was gerade so passiert, nicht alles gleich in Frage stellen was einem nicht so zusagt, nicht gleich ungeduldig werden wenn gerade nicht dass passiert was man erwartet, jeden Menschen akzeptieren so wie er ist, wenn man von etwas genervt ist es nicht an unschuldige Menschen auslassen, ein Feingefühl dafür besitzen wenn jemand anders tickt als man selber, keine Vorurteile auf etwas oder jemanden richten, sich sagen, jeder Mensch ist etwas wert, solange er nicht anderen etwas schlimmes tut, sich sagen, man hat auch Fehler an sich oder macht auch Fehler, einfach ein netter Mensch sein. Dadurch geht man ganz bestimmt nicht zu Grunde.

 

Mehr dazu:

Menschen mit Behinderung haben was zu sagen! Wir Story Teller sind die inklusive Schreibwerkstatt Story Teller aus Hamburg. Mit unseren Texten möchten wir von unseren Erfahrungen berichten, Denkanstöße geben und Selbstermächtigung voranbringen.

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