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	<title>Benachteiligung &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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	<title>Benachteiligung &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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		<title>Thron</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin Hoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2021 07:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
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		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie gewohnt auf den Punkt rappt Robin Hoff aka Ecxes über große Träume und Ziele, die dafür gesorgt haben, immer durchzuhalten und weiterzumachen: &#8222;Ohne einen Cent, nur ein Plan und die Vision, ich geb niemals auf, ich will rauf auf diesen Thron&#8220; &#8211; wir wünschen euch viel Spaß beim Anhören des neuen Songs! Mehr dazu:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie gewohnt auf den Punkt rappt Robin Hoff aka Ecxes über große Träume und Ziele, die dafür gesorgt haben, immer durchzuhalten und weiterzumachen: &#8222;Ohne einen Cent, nur ein Plan und die Vision, ich geb niemals auf, ich will rauf auf diesen Thron&#8220; &#8211; wir wünschen euch viel Spaß beim Anhören des neuen Songs!</strong></p>
<p><span id="more-12758"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hört unbedingt auch in <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/mr-hoff/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>alle anderen Songs von Ecxes</strong></a> rein!</li>
</ul>
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		<title>Leben mit Behinderung in Zeiten von Corona</title>
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		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2020 07:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Covid19]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
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					<description><![CDATA[Menschen mit Behinderungen verstehen zum Teil noch weniger, worum es bei der Corona-Pandemie geht, warum sie niemanden treffen und nicht zur Arbeit gehen dürfen. Viele haben keinen Zugang zu Skype, Zoom, Facetime oder Whatsapp für Bildtelefonie mit Verwandten oder Freund*innen. Besonders in Wohn-Gruppen für Menschen mit Behinderung hinkt die Digitalisierung! Wir und Corona von Dennis]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Menschen mit Behinderungen verstehen zum Teil noch weniger, worum es bei der Corona-Pandemie geht, warum sie niemanden treffen und nicht zur Arbeit gehen dürfen. Viele haben keinen Zugang zu Skype, Zoom, Facetime oder Whatsapp für Bildtelefonie mit Verwandten oder Freund*innen. Besonders in Wohn-Gruppen für Menschen mit Behinderung hinkt die Digitalisierung!</strong></p>
<p><b><i>Wir und Corona</i> von Dennis Seidel<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p>Gerade ist es für Menschen mit Behinderungen sehr schwer.<br />
Sie dürfen nicht alleine rausgehen, dürfen nicht in die Werkstatt.<br />
Uns nervt es total:<br />
1. Wir dürfen nur noch in Begleitung von Betreuer*innen raus.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
2. Wir dürfen unsere Kolleg*innen von der Arbeit nicht sehen.<br />
3. Wir dürfen keine Besuche bekommen.<br />
Das nervt uns total und geht uns bis hier oben hin.</p>
<p>Viele hocken nur noch zu Hause rum.<br />
Es gibt auch welche, die WLAN haben. Ich habe Internet bei meiner Mutter.<br />
Da kann man per Zoom gemeinsam reden und per Email in Kontakt bleiben.<br />
Aber viele Behinderte haben auch keinen Computer oder schlechtes Internet. Die können nicht mitmachen.<br />
Viele haben also im Moment gar keinen Kontakt.<br />
Viele kriegen Anfälle oder Ausraster.</p>
<p>Wir Behinderte hoffen alle bald wieder in die Werkstatt und TAFÖ [Tagesförderstätte für Menschen mit Behinderungen] zu dürfen!</p>
<p><em>Dennis Seidel interessiert sich sehr für das Thema Geschlechter-Rollen und verkleidet sich gern als Frau. Er hat nur eine Niere, schreibt seine Texte aber selbst.</em></p>
<p><b><i>Ich gehöre auch dazu!</i> von Birgit Hohnen</b></p>
<p>Ich könnte heulen. Ich muss immer zu Hause bleiben. Ich will so gerne arbeiten. Weil ich die Struktur und Menschen um mich brauche. Ich will Gesundheit für alle. Ich will wieder arbeiten.</p>
<p>Dass man nicht raus kann, ist für mich und die anderen Menschen mit Behinderung nicht einfach. Ich kann nicht raus. Das macht mir Aggressionen. Jetzt diktiere ich meinen Text zu Corona.</p>
<p>Was ich mir wünsche? &#8211; Man braucht mehr Personal und mehr Beschäftigung für Leute, die nicht alleine rausgehen können. Man muss die besser unterstützen, was unternehmen, spazieren zum Beispiel. Menschen mit Beeinträchtigungen wollen auch was vom Leben haben. Das muss auch finanziert werden.</p>
<p>Ich war beim Arzt, zum Impfen gegen Pneumokokken. Da hatte ich meinen Mundschutz auf. Ich weiß, dass ich auf Händewaschen, Zahnpflege und Duschpflege achten muss. Und dass ich nicht rausgehen soll. Ich fühle mich eingeschränkt. Nein, nicht eingesperrt. Das ist zum Schutz, glaube ich. Unsere Betreuer tragen auch Atem-Masken. Das finde ich eigentlich nicht schlecht. Aber ich kann keinen echten Kontakt haben, auch nicht mit meiner Lieblingsbetreuerin Steffi kuscheln. Wir können uns nur noch mit Kuscheltieren zuwinken.</p>
<p>Meine Tagesstruktur ist jetzt Fernsehen. Und die Anderen sagen: &#8222;Birgit guckt den ganzen Tag Fernsehen oder liegt im Bett.&#8220; Aber was soll ich denn machen? Die Menschen sind beeinträchtig ohne Arbeit. Ich sitze immer nur in meinem Zimmer. Dieses ganze Fernsehen geht mir schon richtig auf den Senkel. Und das blöde Rumsitzen macht mich wütend.</p>
<p>Das beeinträchtigt mich, das macht mich wütend und traurig. Ich fühle mich hilflos.</p>
<p>Aber ich kann telefonieren. Am Telefon kann ich den Kontakt mit meiner Mutter aufbauen. Aber ich vermisse, dass man den anderen sieht &#8211; vielleicht über Whatsapp Video oder Facetime (Gesichtszeit).</p>
<p>Ich will, dass man die Leute nicht alleine lässt. Die eine oder andere ist sehr allein, kann nicht raus, und manche können sich gar nicht äußern. Weil sie nicht sprechen können. Ich kann nicht lesen und schreiben, aber ich kann gucken und sprechen, und ich kann meine Meinung diktieren.</p>
<p>Jede gehört dazu. Man muss alle Menschen einbinden.<br />
Ich will mich nicht in die Ecke stellen, ey. No Way! Ich gehöre auch dazu!</p>
<p><em>Birgit Hohnen arbeitet bei barner 16, dem inklusiven Netzwerk von Künstler*innen. &#8222;Ich bin wie ich bin,&#8220; sagt sie: &#8222;Das kann man und braucht man nicht heilen. Das ist mein eigener Standard.&#8220; Birgit Hohnen diktiert ihre Texte.</em></p>
<p><b><i>Angst</i> </b><b>von Melanie Lux</b></p>
<p>Was mich in dieser Corona-Zeit sehr ärgert: Dass in den Nachrichten viel zu wenig über Menschen mit Behinderung berichtet wird. Warum werden behinderte Menschen in den Nachrichten oft weggelassen? Das ist ungerecht! Ich finde es wichtig zu berichten, wie es Menschen mit Behinderungen in der Corona-Zeit geht.</p>
<p>Der Corona-Shutdown war furchtbar. Mich hat das seelisch sehr fertig gemacht, ich hatte Angst und habe mich gefragt, ob das etwa schon die Endzeit ist.<br />
Besonders fürchterlich empfand ich die Hamsterkäufe im Supermarkt, und dass die Regale leer gekauft waren. Ich hatte Angst, nicht mehr genug zu Essen zu bekommen. Aber am schrecklichsten fand ich die Kontaktsperre. Freunde, Eltern und Arbeitskollegen nicht mehr treffen zu dürfen, war megahart für mich. Auch die Freizeit-Kurse, für die ich mich schon angemeldet hatte, fielen aus. Dabei wollte ich so gerne neue Leute kennenlernen. Aber man darf ja nicht einmal zur Arbeit! Diese harten Bestimmungen haben mich echt fertig gemacht.<br />
Ich bin froh, dass die Schutzbestimmungen jetzt gelockert werden. Aber ich habe Angst vor einem zweiten Shutdown, weil einige Menschen gegen die Hygiene-Schutz-Massnahmen verstoßen. Das wurde in den Nachrichten berichtet. Viele Leute sind ohne Schutzmasken auf die Straße gegangen, um zu demonstrieren und haben auch im Chor gesungen und sich angesteckt. Diese Infos aus den Nachrichten haben mich nervös und wütend gemacht. Ich habe Angst, dass diese Leute unsere neu gewonnene Freiheit wieder kaputt machen. Und die schwachen alten Menschen und die Menschen mit Behinderung leiden dann besonders darunter. Das darf nicht passieren.</p>
<p><em>Melanie Lux schreibt ihre Texte selbst, wünscht sich eine gerechtere Welt und mehr Leichte Sprache für Menschen mit und ohne Lernschwierigkeiten.</em></p>
<p><b><i>Angst</i> von Michael Schumacher</b></p>
<p>Ich habe keine Angst vor dem Coronavirus.<br />
Ich habe Angst vor den Menschen.<br />
Sie verhalten sich merkwürdig, bewegen sich komisch, und reden kaum.<br />
Menschen mit Masken sehen alle gleich aus.<br />
Man erkennt keine Mimik. Ob sie freundlich oder muffelig sind.<br />
Beim Einkaufen erkenne ich unsere Nachbarn nur an ihrer Stimme, wenn sie denn überhaupt etwas sagen.<br />
Alleine gehe ich nicht raus, weil ich unsicher bin, wie ich mich verhalten soll.<br />
Einmal wurde ich angemacht, weil ich jemandem zu nahe gekommen war.<br />
Einmal hat mich eine Frau angemeckert, als ich einen Einkaufswagen genommen habe, bei dem sie den Griff schon desinfiziert hatte.<br />
Unser Treppenhaus ist ziemlich schmal und man muss aufpassen, dass man keinem Nachbarn begegnet.<br />
Unsere alte Nachbarin hat sich früher immer gefreut, wenn sie mich getroffen hat.<br />
Jetzt nimmt sie nicht einmal mehr Pakete für uns an, wenn wir nicht zuhause sind, weil sie Angst vor Ansteckung hat.</p>
<p><em>Michael Schumacher hat Asperger-Autismus, Pazifismus und wünscht sich eine Welt ohne Vorurteile. Er schreibt seine Texte selbst.</em></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Eine Empfehlung der Story Teller ist <a href="https://corona-leichte-sprache.de/page/6-startseite.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>diese Webseite</strong></a>, auf der man Informationen zu Corona in leichter Sprache finden kann.</li>
</ul>
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		<title>Corona: Und wieder sind es die Frauen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/05/wieder-sind-es-die-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2020 07:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Covid19]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ob es um Kinderbetreuung geht, um die Pflege von Angehörigen, um den Haushalt, um einen Job in der Pflege oder an der Kasse im Einzelhandel &#8211; die Corona-Krise zeigt einmal mehr, dass es noch lange keine tatsächliche Geschlechtergerechtigkeit gibt. Darüber hat unser Autor Tom einen Text geschrieben. Er sagt: &#8222;Covid-19 trifft uns alle. Mal mehr,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ob es um Kinderbetreuung geht, um die Pflege von Angehörigen, um den Haushalt, um einen Job in der Pflege oder an der Kasse im Einzelhandel &#8211; die Corona-Krise zeigt einmal mehr, dass es noch lange keine tatsächliche Geschlechtergerechtigkeit gibt. Darüber hat unser Autor Tom einen Text geschrieben. Er sagt: &#8222;Covid-19 trifft uns alle. Mal mehr, mal weniger. Ausbaden tun es aber überwiegend Frauen.&#8220; Hier könnt ihr seine &#8222;Analyse aus Zeiten der sozialen Isolation&#8220; lesen:</strong></p>
<p><span id="more-12184"></span></p>
<p>Homeoffice. Familienzeit. Innehalten. Die Coronakrise hat uns fest im Griff. Die einen können ihren Beruf nicht ausüben, den anderen fällt die Bude mit Kindern, LebenspartnerIn(nen) und Job auf den Kopf und wiederum andere leben unter menschenunwürdigen Bedingungen eingepfercht auf engstem Raum im Camp Moria, einem Flüchtlingslager in Griechenland. Weltweit verbringen die Menschen also nun erst mal ihre Lebenszeit an einem Ort. Ausgenommen die Menschen, die in Lagern festgehalten werden, leben die meisten von uns auch an einem Ort nur mit sehr wenigen Bezugspersonen. #sozialeIsolation</p>
<p>Umso wichtiger werden gerade in dieser Zeit soziale Kompetenzen wie Mitgefühl, Fürsorge und emotionale Arbeit.</p>
<p>Vermutlich jeder von uns hat Probleme, die am ehesten durch Zuhören, Verständnis zeigen und in den Arm nehmen gelöst werden können und das am besten Face to Face. Letzteres ist schon mal nicht per Skype Videocall möglich. Viel mehr sehnen wir uns jetzt in der sozialen Isolation noch ein Stückchen mehr nach Nähe, Geborgenheit und Präsenz von Personen aus dem engsten Freundes- und/oder Familienkreis. Und diese Kompetenzen werden auch im Jahr 2020 meistens von Frauen erwartet.</p>
<p>Bei der Entscheidung innerhalb einer heteronormativen Familienkonstellation, wer zuhause bleibt und auf die Kinder aufpasst, die jetzt nicht in der Schule sind, wenden die Eltern meist das Prinzip der Kausalität an. Dadurch, dass Männer häufig mehr Einkommen haben, oft in einer Vollzeitstelle arbeiten und weniger flexibel sind, bleiben Frauen auch in Coronazeiten ihren Teilzeit- und Minijobs fern und tragen die Carework in der Familie. Laut einer Studie der internationalen Arbeitsorganisation ILO übernehmen weltweit Frauen etwa viermal mehr sogenannte Fürsorgearbeit als Männer. Dabei arbeiten sie durchschnittlich vier Stunden unbezahlt in Pflege, Kindererziehung und im Haushalt, während Männer zu dieser Zeit Lohnarbeit verrichten. Ist das jetzt während der aktuellen Situation durch Corona anders? Vielleicht.</p>
<p>Vielleicht haben aber genau diejenigen Frauen in diesen Wochen noch mehr an Carearbeit zu verrichten als sonst. Zum einen, um die schulpflichtigen Kinder zu bespaßen, zum anderen aber auch den Frust ihres Mannes im Homeoffice zu besänftigen, weil seine jobtechnisch wichtige Skypekonferenz mit den anderen Homeofficemännern nicht flüssig läuft.</p>
<p>Alles veraltet. Die moderne, emanzipierte Frau arbeitet doch. Laut der aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sogar in einer Notstandsinfrastruktur. So liegt der Frauenanteil in systemrelevanten Berufsgruppen bei knapp 75 Prozent. Gemeint sind dabei zum Beispiel VerkäuferInnen im Einzelhandel für die Grund- und Lebensmittelversorgung, ErzieherInnen in der Kindernotbetreuung und KrankenpflegerInnen im Gesundheitswesen. Jobs, die überwiegend in Teilzeit bewältigt werden und ein geringes gesellschaftliches Ansehen außerhalb von Krisenzeiten genießen.</p>
<p>Gut, dass die Bundesregierung ihnen immerhin dafür dankt, dass sie laut der Rede an die Nation von Bundeskanzlerin Merkel den Laden auf dem Laufenden halten, während der Gender Pay Gap laut Statistischem Bundesamt aktuell bei ca. 20 Prozent liegt und der Mindestlohn in der Pflege ein bisschen mehr als 11 Euro pro Stunde ist. Und gut, dass die Männer der ProSiebenSat1-Media SE mit ihrem #WirsagenDanke-Spot immerhin an sie denken, während nicht einmal 20 Prozent der Frauen bei ihnen als Führungskraft arbeiten. Vielleicht sollten wir an diesen Dingen in unserer Gesellschaft noch mehr feilen, wenn wir &#8211; dank vieler Frauen &#8211; die Krisenzeit überwunden haben.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr von Tom <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/tom/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>findet ihr hier</strong></a>!</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Talkrunde zum Thema Selbstbestimmung – Teil 1</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/02/talkrunde-selbstbestimmung-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jeco]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Feb 2018 07:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
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					<description><![CDATA[Unser Autor Conrad von der Redaktionsgruppe jeco hat sich verschiedene Gäste in seine Talkrunde eingeladen, um über das Thema Selbstbestimmung zu sprechen. Ist es heute noch ein Problem, als Schwuler, als Lesbe oder als Transgeschlechtliche_r in Deutschland selbstbestimmt zu leben?   Mehr dazu: Auf dem Profil unserer Redaktionsgruppe jeco findet ihr noch weitere spannende Interviews]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unser Autor Conrad von der Redaktionsgruppe jeco hat sich verschiedene Gäste in seine Talkrunde eingeladen, um über das Thema Selbstbestimmung zu sprechen. Ist es heute noch ein Problem, als Schwuler, als Lesbe oder als Transgeschlechtliche_r in Deutschland selbstbestimmt zu leben?</strong></p>
<p><span id="more-10356"></span><strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/author/jeco/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Auf dem Profil</strong></a> unserer Redaktionsgruppe jeco findet ihr noch weitere spannende Interviews von Conrad.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Hier seht ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/04/freiheit-freundschaft/" target="_blank" rel="noopener"><strong>einen Film</strong></a> zu den Themen Freiheit und Freundschaft.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mann sein</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/11/mann-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DieJungenHelden]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2017 07:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
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					<description><![CDATA[Alexandros findet: wenn Mädchen und Jungen das Gleiche tun, dann wird das ganz unterschiedlich bewertet. Und auch Freund*innenschaften unter Mädchen und unter Jungen empfindet er sehr verschieden &#8211; und scheint froh darüber, dass er ein Junge ist. Das Schlimmste am Mann-Sein finde ich, dass jeder Junge oder Mann schnell als ‚Arschloch‘ abgestempelt wird. Wenn man]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alexandros findet: wenn Mädchen und Jungen das Gleiche tun, dann wird das ganz unterschiedlich bewertet. Und auch Freund*innenschaften unter Mädchen und unter Jungen empfindet er sehr verschieden &#8211; und scheint froh darüber, dass er ein Junge ist.</strong></p>
<p><span id="more-10120"></span></p>
<p>Das Schlimmste am Mann-Sein finde ich, dass jeder Junge oder Mann schnell als ‚Arschloch‘ abgestempelt wird. Wenn man an einem Mädchen interessiert ist und etwas mit ihr hat, heißt es „Der macht das bloß, weil er sich cool findet und ein Gangster ist.“ Jeder denkt, dass Jungen immer nur das Eine wollen und nicht soviel Gefühle haben.</p>
<p>Wobei, wenn ein Mädchen sich für einen Jungen interessiert und mit Jungs Spaß hat, wird sie als ‚Schlampe‘ bezeichnet. Das finde ich nicht in Ordnung. Man sollte die Person selber kennenlernen bevor man über sie urteilt und sich sein eigenes Bild machen.</p>
<p>Als Junge und Mann wird man oft vorverurteilt und es besteht ein Misstrauen.</p>
<p>Schon in der Schule und im Kindergarten war es so, dass man als Junge Ärger bekommen hat, wenn man einen Streit mit einem Mädchen hatte. Einfach weil man der Junge ist.</p>
<p>In der Beziehung ist es so, dass die Mädchen eifersüchtig und sauer sind, wenn der Junge nur mit einem anderen Mädchen redet. Wenn die Mädchen dasselbe machen und der Junge eifersüchtig ist, sagen die Mädchen: „Warum bist du so eifersüchtig? Das ist doch nicht so schlimm.“</p>
<p>Bei meinen Freunden und Bekannten habe ich schon oft erlebt, dass die Jungen den Mädchen eher verzeihen, wenn sie betrogen werden. Sie denken dann, das passiert in Zukunft nicht mehr und verzeihen ihr. Die Mädchen reagieren ganz anders und machen sofort Schluss.</p>
<p>Besonders schön finde ich am Mann-sein, dass wir so entspannte Abende mit Freunden haben können ohne rumzulästern.</p>
<p>Die Mädchen lästern übereinander – immer über diejenige, die nicht dabei ist. Von außen sind sie voll gut befreundet, aber mit anderen reden sie schlecht übereinander. Die Mädchen fangen auch wegen jeder Kleinigkeit einen Streit miteinander an und tragen sich die Dinge lange nach. Wir Jungs sprechen das an und diskutieren das aus und dann ist das geklärt, oder wir machen eben weniger miteinander.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Memo von den HeRoes <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/07/maennlichkeit-was-bedeutet-das-fuer-mich/" target="_blank" rel="noopener"><strong>zum Thema Männlichkeit.</strong></a></li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Im Theaterworkshop auf dem #gelände zeigen Jugendliche, wie ungerecht sie behandelt werden, wenn Lehrer*innen <a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/10/diskriminierung/" target="_blank" rel="noopener"><strong>in Stereotypen denken.</strong></a> </span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frauen gegen Frauenrechte?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/08/frauen-gegen-frauenrechte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martian Mars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Aug 2017 07:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Geflüchtete]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
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					<description><![CDATA[Martian Mars kommt aus dem Kosmos, und viele Dinge, die er tagtäglich auf der Welt sieht, bringen ihn zum Nachdenken. Insbesondere die Situationen von Mädchen und Frauen auf der Erde versucht er mit seinen ganz eigenen Worten zu beschreiben.  Das war ein Tag wie andere schöne Arbeitstage. Ich habe mein Ticket zur Busfahrerin gezeigt und]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Martian Mars kommt aus dem Kosmos, und viele Dinge, die er tagtäglich auf der Welt sieht, bringen ihn zum Nachdenken. Insbesondere die Situationen von Mädchen und Frauen auf der Erde versucht er mit seinen ganz eigenen Worten zu beschreiben. </strong></p>
<p><span id="more-9330"></span></p>
<p>Das war ein Tag wie andere schöne Arbeitstage. Ich habe mein Ticket zur Busfahrerin gezeigt und wollte mich sofort setzen, weil ich sehr müde war. Plötzlich bemerkte ich, dass die Busfahrerin mich böse anguckt!</p>
<p>Ich sagte Entschuldigung, ich habe vergessen, vor dem Einsteigen in den Bus meine Schuhe zu putzen (also meine Schuhe waren nicht sehr schmutzig).</p>
<p>Sie sagte, du brauchst ein anderes Ticket, dein Schulticket reicht nicht für diese Zone, du musst ein Ticket (Preisstufe c) haben oder ein Einzelticket kaufen!</p>
<p>Ich sagte ok warten Sie bitte, ich zahle gleich!</p>
<p>Hinter mir standen 2 große deutsche Männer, 2 Meter groß.</p>
<p>Damals trug ich sehr farbige oder bunte Kleidung. Ich wollte viele Münzen von meinem Portemonnaie rausnehmen aber plötzlich mein Geld ist auf den Boden gefallen. Das hat ein bisschen gedauert, dass ich mein Geld wieder einsammle, aber während ich mein Geld suchte, sagte die Busfahrerin zu den 2 Männern und lachte, schauen Sie mal bitte dieses arme Mädchen, es kann sein Geld nicht finden!</p>
<p>Ich war endlich fertig mein Geld zu finden, bin aufgestanden und gab das Geld zur Busfahrerin und sagte Entschuldigung, was haben Sie gesagt? Sie waren doch früher selbst ein Mädchen, was ist schlimm daran Mädchen zu sein oder sind alle Mädchen tollpatschig?</p>
<p>Sie sagte, alles gut, kein Problem, bitte das ist Ihr Ticket, sie sagte darüber gar nichts, weil sie kein Wort zu sagen hatte!</p>
<p>Aber das bedeutet für mich viel, das bedeutet, erwachsene Frauen oder ältere Frauen vertrauen nicht auf die neue Mädchengeneration, die heute minderjährig oder jung sind weil sie früher als Mädchen weniger Rechte in ihrer Familie und in der Gesellschaft hatten.</p>
<p>Wenn du ein junges Mädchen bist und kein gutes Gefühl über dein Geschlecht hast und du denkst, dass es kein gutes Frauenrecht in der Welt gibt, dann such das Problem und eine Lösung dafür nicht im Parlament sondern in deiner Umgebung!</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="">
<p><b>Mehr dazu: </b></p>
<ul>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;"> Hier könnt ihr </span><a style="font-size: 1.14285rem;" href="https://www.meintestgelaende.de/2017/05/warum-muss-ich-alleine-kaempfen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>einen weiteren Text</strong></a><span style="font-size: 1.14285rem;"> von Martian lesen.</span></li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">&#8230;Und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/05/frauenkampftag/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a> schreiben die Story-Teller etwas zum Frauenkampftag.</span></li>
</ul>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ich BLUTE!!!!</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/07/ich-blute/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fee]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jul 2017 07:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Menstruation]]></category>
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					<description><![CDATA[Periode, Menstruation, die Tage haben, es ließen sich bei Weitem noch mehr Ausdrücke dafür finden.  Fee sagt: „Ich Blute!“ In Werbespots würde wahrscheinlich ein anderer Slogan gewählt, aber es ist, wie es ist. Und deswegen sollten wir auch darüber reden, offen und unverblümt. Ich BLUTE!!!! Doch das ist gut, ey. Nein, ich werd verbluten, scheiße,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Periode, Menstruation, die Tage haben, es ließen sich bei Weitem noch mehr Ausdrücke dafür finden. </strong><span id="more-9120"></span></p>
<p><strong>Fee sagt: „Ich Blute!“ In Werbespots würde wahrscheinlich ein anderer Slogan gewählt, aber es ist, wie es ist. Und deswegen sollten wir auch darüber reden, offen und unverblümt.</strong></p>
<p>Ich BLUTE!!!!<br />
Doch das ist gut, ey.</p>
<p>Nein, ich werd verbluten, scheiße, Mama, tut das weh!<br />
Ich hab kein ́ Damm für diese Fluten, das heißt, dass ich vor Schmerz vergeh.<br />
Außerdem könnt ich dauernd weinen, ich fühl mich pickelig und fett,<br />
Wie kann denn irgendjemand meinen, dass das was Positives hätt ́?<br />
Wenn ich Blut seh, wird mir schwindlig, und das ist schuld an meiner Bissigkeit,<br />
Ich fühl mich ausgesaugt und grindig, und verlier literweise Flüssigkeit!<br />
Ich kann nicht mehr aufrecht gehen, fuck, Leute, echt, ich geh bald drauf!<br />
Könnt ihr das Elend denn nicht sehen, Mama, kleb ein Pflaster drauf!</p>
<p>Ich will nur panisch ruuufen:<br />
Fuck, Mann, ich bluuute!</p>
<p>„Ja, klar können wir über eure Tage sprechen.<br />
Wir können aber auch über Stuhlgang reden.<br />
Das wär genauso eklig und würd auch ein Tabu brechen,<br />
ganz ehrlich, muss ich mir das geben?“</p>
<p>Okay, wenn du Machomann,<br />
der Blut nicht hören kann,<br />
monatlich Durchfall hast<br />
und dafür gar nichts kannst,<br />
außer dass du männlich bist,<br />
und der Gesellschaft nützt,<br />
weil Scheiße Dünger ist,<br />
der unsre Felder schützt<br />
und die Ernährung sichert,<br />
was nicht so richtig Sinn hat,<br />
doch mal gesetzt den Fall,<br />
du hättest Dünnschissschwall,<br />
und deine Freunde auch<br />
euch explodiert der Bauch,<br />
50 Prozent auf dieser Welt<br />
hätten sich immer schon gequält<br />
und das jeden Monat neu,<br />
und ihr kauft jeden Menge Zeug,<br />
Männerwindeln beispielsweise,<br />
zum Sammeln dieser ganzen Scheiße,<br />
und euch würd schlecht von dem Shit,<br />
drum kauft ihr Magentee mit,<br />
und würdet trotzdem manchmal brechen,<br />
Glaubst nicht, ihr würdet drüber sprechen?</p>
<p>Ich bluuuteee!!!<br />
Und ich hab Wut, nä?</p>
<p>Wenn man auf Youtube Periode eingibt,<br />
kommen Tipps, wie man Binden lautlos auf der Damentoilette öffnet;<br />
10 Tricks, wie niemand in deinem Umfeld mitbekommt, dass du blutest.<br />
Du hast deine Tage? So merkt dein Freund garantiert nix!<br />
Das ist doch krank!</p>
<p>Wenn man auf Google Periode eingibt,<br />
Kommt eine Zahl.<br />
Und ehrlich mal:<br />
Welcher Mann kann schon das Periodensystem im Schlaf?<br />
Jede blutende Frau weiß auswendig, wann sie Cremefarben tragen darf.</p>
<p>Frauen handeln zu ungeschickt für Naturwissenschaft?<br />
Frauen sind eine wandelnde, verfickte Naturwissenschaft!</p>
<p>Ich bluuutee!!!<br />
Und das ist gut, ey.</p>
<p>Warum ist das so ein Tabu? Ich bin ne Göttin der Fruchtbarkeit!<br />
Warum kommt shaming noch dazu? Bluten kann eh schon so furchtbar sein.<br />
Doch es gibt mega viel Gutes, und es wird Zeit das zu sehen,<br />
Das ist der Stolz des Blutes, bald wird ein fischiger Wind wehen!<br />
Während der Menstruation verlier ich Blut ohne Ende,<br />
daher die Situation, dass ich auch Eisen verschwende,<br />
was bei Verletzungen schadet, aber für ́s Leben voll gut is.<br />
Weil dich 5 Jahre länger erwarten in dein Leben wenn du blutest.<br />
Willst du gesund bleiben, freu dich über deine Tage,<br />
die können Krankheiten anzeigen und helfen weiter bei der Frage,<br />
ob du schwanger bist, was durchaus gut zu wissen wäre<br />
sowas tut Dünnschiss nicht und Männer können nicht gebären.</p>
<p>Drum lasst uns panisch rufen!<br />
Hurra hurra, wir BLUTEN!</p>
<p>Dieser ganze Stress, wenn Tante Red zu Besuch ist,<br />
Was für Erdbeerwoche? Das sind Todesfluten!<br />
Es ist nicht peinlich, wenn ich nen OB verlier,<br />
Wer führt sich auf „wie n Mädchen“- ihr oder wir?<br />
Ihr könnt euch denken, wir leiden auch nicht zur Zier.<br />
Aber da ist Blut an deinem Oberschenkel! Ja, läuft bei mir!<br />
An meinem Körper ist nichts eklig, schon gar nicht sowas Wichtiges,<br />
Wenn man nicht grad der Papst ist, ist der Zyklus nichts grad Nichtiges,<br />
auch nicht für Männer, denn auch ihr werdet sonst ganz schnell Vater,<br />
Das ist nicht intim, es geht kaum unprivater.<br />
Und mein Unterleib nur so: THIS IS SPARTA!</p>
<p>Meine Gebärmutter, Junge,die wird nicht gefickt,<br />
sie hört bei mir auf ́s Wort und ich weiß, wie sie tickt.<br />
Bleibt sie mal aus, weil sie bockt, werden Partner zu Mimosen,<br />
doch wir wissen, was sie anlockt und tragen weiße Hosen.</p>
<p>Was zickt die da vorn so rum, hat wohl ihre Tage!<br />
Ja, kann doch sein, Bruder, also bring sie nicht in die Lage,<br />
sich auch noch schlecht dafür zu fühlen, nimm sie in den Arm!<br />
Mach ihr ein Heißgetränk, halt ihren Bauch schön warm!<br />
Massier ihr den Rücken, frag sie wie ́s ihr geht<br />
und bekomm dich wieder ein, wenn sie dann drüber redet!<br />
Und wenn du findest, jetzt ist das Thema aber plattgedichtet,<br />
und du wünschst dir nur, dass dieses Mädchen drauf verzichtet,<br />
weiter über Ausscheidungen und Schmerzen zu reden,<br />
dann kann ich dir nur sagen, dass ich nen Fick drauf gebe!<br />
Dich quält immerhin nicht jeden Monat dein Unterleib,<br />
da wirst du ́s grade noch aushalten, dass ich nen Text drüber schreib!</p>
<p>Das ist voll wichtig und so, Menstruation is beste,<br />
wir sperren uns nicht ein im Klo, lasst uns das feiern, Schwestern!<br />
Kommt schon Gurlz, Boyz, Männer, Damen, alle dazwischen,<br />
das ist mega natürlich, lasst es die Welt endlich wissen.</p>
<p>Und alle Frauen so: Wir bluten! Wir bluten!<br />
Und die Männer so: Sie bluten! Sie bluten!<br />
Ja, die Frauen so: &#8230;<br />
Und die Männer so:&#8230;.</p>
<p>Und so schwimmen wir alle im selben Blut,<br />
panta rei,<br />
irgendwer blutet immer, und das ist gut!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Mehr dazu: </b></p>
<ul>
<li>Dass es sich bei Regelschmerzen auch um eine Krankheit handeln kann, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/06/endometriose/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>beschreibt Mare in diesem Text.</strong></a></li>
<li>Hier findet ihr einen weiteren Text von Fee – es geht um „<a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/02/sexistische-kackscheisse/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>sexistische Kackscheiße</strong></a>“!</li>
</ul>
<p><span style="border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% / 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer;">Merken</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Feminismus</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/07/feminismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Svenja Gräfen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jul 2017 07:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Girls just wanna have fun-DAMENTAL RIGHTS!&#8220; Unsere Autorin Svenja Gräfen mit einem wunderbar erfrischenden Slam-Text über Feminismus und warum Humanismus eben etwas anderes bedeutet. „Es ist 2017 und wir sind nicht alle einfach bloß Menschen – noch nicht.“ Mehr dazu:  Den kürzlich erschienenen Debütroman von Svenja Gräfen findet ihr hier. Unsere Redaktionsgruppe Story-Teller hat sich]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b></b><strong>&#8222;Girls just wanna have fun-DAMENTAL RIGHTS!&#8220;</strong></p>
<p><span id="more-9112"></span></p>
<p><strong>Unsere Autorin <a href="https://www.facebook.com/svenjagraefen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Svenja Gräfen</a> mit einem wunderbar erfrischenden Slam-Text über Feminismus und warum Humanismus eben etwas anderes bedeutet. „Es ist 2017 und wir sind nicht alle einfach bloß Menschen – noch nicht.“</strong></p>
<p><b>Mehr dazu: </b></p>
<ul>
<li>Den kürzlich erschienenen Debütroman von Svenja Gräfen findet ihr <a href="http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/das-rauschen-in-unseren-koepfen-9783961010042.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a>.</li>
<li>Unsere Redaktionsgruppe Story-Teller hat sich die Frage gestellt, was Feminismus eigentlich ist. Die Antwort lest ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/03/was-ist-feminismus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a>.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine Reise durch die Zeit</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/03/eine-reise-durch-die-zeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lilith]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2017 08:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
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					<description><![CDATA[Unsere neue Autorin Lilith steigt mit einer furiosen Zeitreise in meinTestgelände ein. Sie versetzt sich 100 Jahre zurück in der Zeit und beschreibt, wie es Mädchen und jungen Frauen damals ergangen ist: welche Bildung konnten sie bekommen? Wie frei waren sie zu entscheiden, wie sie leben wollten? Und was bedeutet das für die Gegenwart und]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unsere neue Autorin Lilith steigt mit einer furiosen Zeitreise in meinTestgelände ein. Sie versetzt sich 100 Jahre zurück in der Zeit und beschreibt, wie es Mädchen und jungen Frauen damals ergangen ist: welche Bildung konnten sie bekommen? Wie frei waren sie zu entscheiden, wie sie leben wollten? Und was bedeutet das für die Gegenwart und das Gefühl, heute Mädchen zu sein? Eine spannende Zeitreise in das Leben von Mädchen.</strong></p>
<p><span id="more-7817"></span></p>
<p>Ich trete einen Schritt aus der Umkleide heraus und betrachte mich im Spiegel. Der Rock, den ich trage ist weit, an einigen Stellen leicht verschmutzt, an anderer etwas zu faltig. Die Bluse ist im langweiligen Grau gehalten, die Schürze schon nicht mehr ganz so eng, wie noch in der Mode von vor einigen Jahren- nach Farben, die nicht weiß, schwarz oder grau heißen, lässt sich jedoch vergeblich suchen.</p>
<p>So würde ich auf die Straßen gehen, wenn ich hundert Jahre früher geboren wäre. 1899. Das Jahr 1916. Auch dann wäre ich 16 Jahre alt gewesen – genau wie jetzt. Doch ansonsten hätte mein Leben nichts mit meinem heutigen gemein. Krieg war der diese Zeit bestimmende Begriff. Ich hätte nach der Schule arbeiten müssen, je nachdem in welche Familie ich hineingeboren wäre, hätte ich gar nicht einmal eine Schule besucht. Auch die Aussicht auf eine Universität zählte nicht gerade zu den Normalvorstellungen der meisten Mädchen. Ab 1900 begannen zwar die ersten Frauen, sich an Universitäten einzuschreiben, aber selbst 1916 waren sie nur vereinzelt in Unis zu finden. Ein merklicher Anteil an Frauen in Studiengängen konnte sogar erst nach dem zweiten Weltkrieg gemessen werden– aber in diese Zeiten dringen wir erst später vor. Bleiben wir erst einmal im Jahr 2016.</p>
<p>Nach der Schule als junge Dame arbeiten. Vermutlich irgendwo in der Rüstungsindustrie. Monotone Hilfsaufgaben. Für fast alle Frauen die nicht zum Adel zählten, gehörte das zum Alltag. Somit würde auch ich vermutlich bereits vor ein paar Jahren mit einer solchen Arbeit begonnen haben. Spätestens seit Beginn des Krieges. Ohne richtige Schulbildung musste man nicht nur schon früh im eigenen Haushalt helfen, sondern meist auch mehrere Kilometer hin und zurück zu irgendeiner Schmuckfabrik, oder einem Rüstungsbetrieb laufen. Nicht selten waren die Arbeiterinnen dafür drei bis fünf Stunden alleine für eine Strecke unterwegs. Bei ganz viel Pech, oder vielleicht auch Glück, würde ich im Alter von 14 bereits an eine andere Familie verkauft worden sein, um dort zu dienen und den ganzen Tag die Kinder und Tiere zu versorgen, sowie das Haus in Stand zu halten.</p>
<p>Doch auch, wenn meine Eltern sich nicht dazu entschlossen hätten, mich zu verkaufen, musste meine Situation zu Hause nicht zwingend besser aussehen. Laut statistischem Durchschnitt warten dort vier Geschwister auf mich, denn die Geburtenrate lag damals mit 5 Kindern/Frau deutlich höher als die heutigen 1,4. Doch dafür starben unter 1000 Kindern auch 160 während diese Zahl heutzutage auf drei Stück stark gesunken ist. Ich habe momentan also eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit zu sterben – wobei man sagen kann, dass die meisten mit 16 das kritischste Alter bereits überschritten hatten. Meine Hilfe ist durch die hohe Geburtenrate aber umso wichtiger, da meine Mutter regelmäßig aufgrund ihrer Schwangerschaft ausfällt. Und selbst wenn ich eine der jüngeren Geschwister wäre, hätte ich bereits ab dem siebten Lebensjahr so einige Aufgaben übernehmen müssen – denn dann wäre meine ältere Schwester vielleicht selbst schon in einer anderen Familie tätig, oder sie wäre selbst bereits schwanger. Doch wenn man glaubt, dass diese Zeiten heute, im Jahr 2016, schon lange überwunden seien, so ist Vorsicht geboten. Denn weltweit sterben jährlich immer noch 1,5 Mio. weibliche Säuglinge und Kleinkinder vor dem Erreichen ihres fünften Lebensjahres- und dabei ist die Dunkelziffer noch zusätzlich hoch. Aber lasst uns wieder ins Jahr 1916 zurückkehren.</p>
<p>Die Mehrfachbelastung, der ich momentan standhalten muss, ist für diese Zeit vollkommen selbstverständlich. Meine Pflichten im Haushalt sind sogar durch ein Gesetz festgeschrieben. Denn bis noch vor 40 Jahren war die Frau gesetzlich zur „Führung des Haushaltes“ verpflichtet. Sie durfte nur einen zusätzlichen Beruf ausüben, wenn sie dadurch ihre Haushaltspflichten nicht vernachlässigte. Ansonsten konnte ihr Ehemann ihre Arbeitsstelle in ihrem Namen kündigen und sie somit zwingen, zu Hause zu bleiben – ohne diese Maßnahme überhaupt mit ihr abgesprochen zu haben. Dieser Artikel wurde erst 1977 entfernt.</p>
<p>Wenn wir doch schon einmal bei den Gesetzen sind, schauen wir uns direkt meine Möglichkeiten zur politischen Mitsprache an – die aktuell wirklich gegen 0 laufen. Momentan darf weder meine Mutter wählen, noch habe ich Aussichten darauf, wenn ich 18 werde, wählen gehen zu dürfen, so wie das in meinem wirklichen Leben der Fall ist. Von den wirklichen Geschehnissen an der Front bekomme ich zudem wie die meisten Menschen innerhalb Deutschlands überhaupt nichts mit und kann wenn dann lediglich die Briefe meines Vaters oder meines älteren Bruders lesen, von denen alles Wahre jedoch bereits von den Kontrollstellen ausraddiert wurde, bevor die Nachrichten in meine Hände fallen – daher auch die Pflicht mit Bleistift zu schreiben. Aber auch trotz Bleistift ist es nicht gerade unauffällig, wenn jeder zweite Satz ein sinnfreier Halbsatz ist, der nirgendwo endet.</p>
<p>Viel mehr bekommen jedoch auch die Männer an der Front nicht von den Geschehnissen von zu Hause mit, wo sich gerade einiges im Bereich meiner Rechte als Mädchen verändert. Denn der Krieg stellt zwar gerade für Mädchen und Frauen wie mich eine riesige Belastung dar, auf der anderen Seite dienen die harten Jahre aber auch als Sprungbrett in eine neue Ära der Frauenrechte. Für 89 Mio. Soldaten und 7,8 Mio. Zivilisten wird der erste Weltkrieg den Tod bedeuten. Alleine in Deutschland werden es 2 Mio. Soldaten sein, die von den Schlachtfeldern nicht mehr zurückkehren werden. Und gerade jetzt während des Krieges fehlen noch einmal deutlich mehr Männer an ihrem eigentlichen Arbeitsplatz zu Hause. Ein großer Teil der männlichen Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter ist bis 1916 für den Kriegsdienst eingezogen – daher auch zu erklären, dass ich neben der Heimarbeit zusätzlich arbeiten gehen muss. Nicht nur ich, sondern allgemein werden Immer mehr Frauen beschäftigt, neben den bereits erwähnten Rüstungsbetrieben auch in der Landwirtschaft und als Männerersatz als Lockführerinnen- und das hat nicht nur negative Effekte. Natürlich leiden wir in erster Linie unter den harten Tagen und den vielen Arbeitsstunden. Die dabei aufkommende Belastung vermag man sich hundert Jahre später kaum mehr vorzustellen. Noch einmal zusammengefasst: Ich muss mich um meine Geschwister kümmern, arbeiten gehen, um verstorbene Verwandte trauern oder um das Leben derer bangen, die noch an der Front kämpften. Ich sehe meinen Geschwistern zu, wie sie an Krankheiten oder Hunger sterben und versuche durch stundenlanges Warten doch noch an irgendetwas Essbares heranzukommen. Zu allem Überfluss ruft er Kaiser, Wilhelm II, noch dazu auf, dass Frauen mehr Kinder bekommen sollen, um die Toten an der Front auszugleichen – nicht gerade einfach das Ganze auch noch schwanger mitzumachen, im Anschluss ein paar Kinder mehr zu versorgen und bei allem auch noch seinem weit entfernt stationierten Mann treu zu bleiben. Aber dennoch hatte es nicht nur negative Folgen, dass man auf einmal Frauen als Straßenbahnführerinnen und vermehrt Frauen in Fabriken sehen konnte. Denn unter anderem diesen Tatsachen habe ich es zu verdanken, dass ich eine der ersten sein werde, die zu den Wahlen gehen kann. 1918 werden diese schließlich nach jahrelangem Kampf vieler Frauen eingeführt. Und auch wenn es heute noch weniger als 100 Jahre zurück liegt, war Deutschland im europäischen Vergleich doch eines der ersten Länder, die dies erreichten. Finnland war bereits im Jahr 1906 so weit fortgeschritten, Luxembourg auf der anderen Seite brauchte hingegen bis ins Jahr 1984, um sich dazu durchzuringen, endlich auch die Frauen zu den Wahlurnen zu lassen. Und nicht nur das haben wir dem ersten Weltkrieg zu verdanken. Auch das Tragen der Hosen etablierte sich allmählich. Einen erheblichen Beitrat trugen hierzu die Arbeitsuniformen bei, die von Frauen in einigen während des Krieges übernommenen Berufen ohnehin getragen werden mussten.</p>
<p>Springen wir nun aber einmal zu einem anderen Thema – Hochzeit. Wenn die gleichaltrigen starken und attraktiven Männer an der Front sind, wird es schwierig, den Traumprinzen zu finden – aber solche Fantasien dürfen sich Mädchen wie ich ohnehin nicht leisten. Denn die Liebe ist 1916 auch in Deutschland noch alles andere als frei. Selbst wenn wir davon absehen, dass es zu diesen kritischen Zeiten sehr wahrscheinlich ist, dass der Junge, mit dem du dich immer so nett unterhältst und der dir immer so süß zulächelt, ein paar Monate später mit einer Kugel in der Brust auf einem Schlachtfeld liegen wird, gibt es noch einige weitere Hürden zu bewältigen. Ich als Mädchen darf mir keinesfalls selbst aussuchen, wem ich länger als nötig hinterherschaue. Dabei wäre das 1916 nicht einmal nur vom Aussehen und dem Charakter abhängig gewesen, sondern hätte auch eng mit der Namensgebung in Verbindung gestanden. Denn noch bis 1976 wurde bei einer Hochzeit automatisch der Familienname des Mannes übernommen. Wenn man sich nicht einigen konnte, galt das sogar noch bis 1991, falls man sich nicht dazu entschied, einen Doppelnamen anzunehmen. Erst seit 1991 ist es erlaubt, als Ehepaar die beiden unterschiedlichen Nachnamen zu behalten. Das heißt, dass frühestens mein Enkelkind, mindestens aber mein Urenkelkind als erste in meiner Familie davon Gebrauch machen könnte. In Städten nutzt diese Freiheit inzwischen etwa jedes fünfte Ehepaar.</p>
<p>Nicht selbst entschieden, welcher Mann das Ehebett teilt, kann auch damit gerechnet werden, dass es zu Hause bei mir auch falls ich einmal heiraten sollte, nicht ausschließlich friedlich zugehen wird – und das ist auch 100 Jahre später noch der Fall, auch wenn sich in der Zwischenzeit so einiges getan hat. Das Gewaltschutzrecht aus dem Jahr 2001 schreibt vor, dass Männer, die ihre Ehefrauen schlagen, ein vorläufiges Hausverbot erteilt bekommen, und die Frau ein Recht darauf hat, in der Wohnung zu bleiben. Dennoch erfährt noch heute jede dritte Frau häusliche Gewalt. Bereits etwas früher wurde die sexuelle Belästigung gesondert geregelt. Bis 1997 galt als Vergewaltigung lediglich ein außerehelich erzwungener Geschlechtsverkehr – der eigene Mann konnte mit seiner Frau also tun und lassen, was er wollte. Erst seit diesem Jahr kann eine Frau auch ihren Mann aufgrund von Vergewaltigungsvorwürfen vor Gericht ziehen. Für mich würde das viel zu spät sein.</p>
<p>Ebenfalls bis vor 1977 galten Frauen als schuldig und ihr Verhalten wurde als „böswillig“ angesehen, wenn sie ihren Mann verließen, (auch z.B. weil er sie betrog oder schlug). Wenn ich mich nun also von meinem Mann loslösen möchte, weil er mich jeden Abend betrunken verprügelt, werde ich als „Schuldige“ angesehen, erhalte keinen Unterhalt und stehe somit vor dem finanziellen Nichts. Zudem habe ich keine Chance auf das Sorgerecht meiner Kinder. Ich werde also in einer brenzligen Situation stehen, wenn ich nicht ganz viel Glück mit meinem Mann haben werde. Denn dann muss auch ich die Misshandlungen eines Mannes über mich ergehen lassen, wenn ich nicht riskieren möchte, meine Kinder im Anschluss nie wieder zu Gesicht zu bekommen. Schreckliche Vorstellung.</p>
<p>Mühsam schäle ich mich nun wieder aus den Klamotten heraus, die ich mir vorhin in mehreren Lagen übergezogen habe und betrachte mich erneut im Spiegel. Draußen hat es 30 Grad. Ich trage eine kurze Jeans und ein Top. Viel freier komme ich mir endlich wieder vor und die bunten Farben stechen im Gegensatz zu den grau-weiß-schwarzen Stoffen umso mehr hervor. Wie fröhlich es auf einmal wirkt. In einem Jahr bin ich 18 und darf zur Wahl gehen, falls ich irgendwann einmal den passenden Mann finden werde, kann ich ganz beruhigt mit ihm darüber reden, ob wir vielleicht heiraten möchten und auch in meiner Berufswahl stehen mir alle Türen offen – aber: so ganz ideal ist auch heute die Situation noch nicht, auch wenn es einem im Vergleich zu der Zeit vor 100 Jahren nahezu paradiesisch vorkommt. Weniger Lohn, weniger Frauen in der Politik sowie in Führungspositionen, durchschnittlich noch über 87 % des Haushaltes von weiblichen Familienmitgliedern geführt &#8211; Was werden da wohl die Menschen in 100 Jahren von uns denken? Vielleicht sind wir in ihren Augen dann genauso erschreckend, wie uns heute die Gesellschaft von vor 100 Jahren vorkommt? Es wäre einfach zu schön, in die Zukunft reisen zu können!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Mehr dazu: </b></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2013/11/maedchen-sein/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Ein Video</strong></a> über&#8217;s Mädchensein.</li>
<li>Und gleich <a href="https://www.meintestgelaende.de/2014/03/vorurteile/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>noch eines</strong></a> zum Thema Vorurteile.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie im Kindergarten</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/12/wie-im-kindergarten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2016 08:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=7622</guid>

					<description><![CDATA[Rache ist süß? Süß vielleicht, aber bestimmt nicht gerecht. Sich für Kränkungen bei Menschen zu rächen, die mit ebendieser Kränkung überhaupt nichts zu tun haben &#8211; das lässt nur die Spirale der unsinnigen Rache weiterdrehen. Statt zurückzuschlagen sollte man es wirklich besser machen, findet Dominik.  Als ich in der 6. Klasse war, gab es die]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rache ist süß? Süß vielleicht, aber bestimmt nicht gerecht. Sich für Kränkungen bei Menschen zu rächen, die mit ebendieser Kränkung überhaupt nichts zu tun haben &#8211; das lässt nur die Spirale der unsinnigen Rache weiterdrehen. Statt zurückzuschlagen sollte man es wirklich besser machen, findet Dominik. </strong></p>
<p><span id="more-7622"></span></p>
<p>Als ich in der 6. Klasse war, gab es die großen Jungs aus der 9. Klasse. Sie besaßen Körper, die in jeder Dimension die doppelten Maße des eigenen besaßen, liefen dreimal so schnell wie man selbst und schossen so hart, dass man einige Ballkontakte mit Mitschülern durchaus an die Pannenshow hätte schicken können (Mögliche Titel: Ball vs. Gesicht — Ball 1, Gesicht 0 o.ä.). Dennoch sind mir die Großen bis heute besonders dadurch im Gedächtnis geblieben, dass sie uns jede Pause mit steter Beharrlichkeit den Ball klauten und ihn über die Zäune in die Hecken schossen. Die Hecken hatten Stacheln und der Zaun war sehr hoch, doch das, denke ich, versteht sich ziemlich von alleine.</p>
<p>Natürlich war man sauer auf die Großen, die man ob ihrer Dribblingkünste auf der einen Seite zwar wirklich bewunderte, auf der anderen jedoch für eben diese unsinnigen Aktionen zutiefst verachtete. Natürlich arrangierte man sich mit der Zeit, indem man irgendwann einen zweiten Ball mitnahm oder sich einer zu den Hecken stellte, damit die „Neunies“ (pubertierende Kinder sind die besten) irgendwann den Spaß verloren.</p>
<p>Doch dann, als wir selbst in die neunte Klasse kamen, schien mit dem ersten Handy, der ersten Freundin und mit der Abgewöhnung einer Unzahl uncooler Dinge auch eine gewisse Amnesie einzusetzen. Einige meiner Mitschüler begannen selbst, den Kleineren den Ball zu klauen und ihn in die Hecken zu schießen, was ich wirklich nicht verstanden habe. Und zwar auf eine andere Art nicht verstanden, als ich den Satz des Pythagoras zu Beginn nicht geschnallt habe. Es war ein Unverständnis, das tiefer saß und sich bis zum heutigen Tag nicht lösen lässt.</p>
<p>Wie kann es sein, dass man sich für eine Kränkung an Menschen rächt, die mit dieser Kränkung rein gar nichts zu tun haben? Und noch viel schlimmer: Wie kann man nicht sehen, dass man so die Spirale der unsinnigen Rache stetig weiterdreht? Denn natürlich werden auch diese Sechstklässler älter und somit ebenso zu Balldieben und Piesackern. Genauso wenig wie das Verhalten meiner Mitschüler verstehe ich das Verhalten vieler Männer gegenüber Frauen und Frauen gegenüber Männern in Führungspositionen, welches, glaube ich, einer ganz ähnlichen und ebenso falschen Logik folgt. Oft macht es den Anschein, dass Sexismus ein typisch männliches Problem sei, was meiner Meinung nach jedoch keine treffende Beobachtung ist. Vielmehr scheint Sexismus kein geschlechtsspezifisches Phänomen zu sein, sondern vielmehr mit der Verlockung gesellschaftlicher Macht einherzugehen. Wer die Möglichkeit hat, nach unten zu treten, weil ihm*ihr einst von oben herab Leid zugefügt wurde, nutzt diese Möglichkeit. Nur bestraft man auch hier nicht die Täter, sondern andere, die wiederum die eigene Handlungsweise an Dritten wiederholen. Es ist ein Teufelskreis, den man mit logischem Menschenverstand durchbrechen könnte, wenn, ja wenn da die Emotion und das eigene Ehrgefühl nicht wären.</p>
<p>Vor Kurzem habe ich an der von Zeit Online organisierten Veranstaltung Z2X teilgenommen, die, das sei voraus gesagt, eine wirklich gute und gewinnbringende war. Dennoch erstaunte mich, dass unter den 500 Teilnehmer*innen eine extreme Feindlichkeit gegenüber älteren Menschen in Führungspositionen herrschte. Wo man gendersensibel war und sich umfassend tolerant im Umgang mit Menschen jeglicher Herkunft und körperlicher Verfasstheit zeigte, zog man umso härter über „die grauen alten Säcke in den bequemen Stühlen“ her. Nun ist es für jede Generation normal, dass sie sich von der vorherigen abzustoßen versucht, jedoch kann dies nur gelingen, wenn man einen Diskurs eröffnet und ihn nicht durch Beleidigungen und andere Blockiermechanismen schon von vornherein verstellt.</p>
<p>Auch scheint die Sensibilität für Sexismusprävention in vielen Bereichen nur in eine Richtung ernstgenommen zu werden: Frauen müssen geschützt werden, das ist selbstredend richtig. Noch immer leiden viel zu viele Frauen unter ihren Ehemännern (schaut in die Wohnzimmer), unter ihren Chefs (schaut in die Büros) und unter ihren Freunden (schaut in die Chats mit der besten Freundin). Doch wird mit einem alleinigen Umdenken hinsichtlich der Beziehung Mann-Frau keine bessere Gesellschaft erreicht werden. Ebenfalls vor gar nicht so langer Zeit verbrachte ich einen Sonntagnachmittag im Mauerpark Berlin und sah eine Akrobatin, die tänzerische Elemente mit komödiantischen Einlagen mischte. Wie es dieses Genre so will, holte sie sich für eines ihrer Kunststücke einen Freiwilligen aus dem Publikum, für dessen Auswahl sie den Bizeps verschiedenen Männer prüfte. „Holla die Waldfee“, könnte man da sagen „das ist ein Spaß! Der Stärkste darf die Stange halten. Und der freut sich doch, wenn er seine Muskeln zeigen kann, sonst hätte er sie ja gar nicht und würde sie auch nicht so zeigen.“ Jedoch kippt das Szenario relativ schnell, wenn man sich vorstellt, die Akrobatin wäre ein Akrobat und dieser würde den Hüftumfang verschiedener Frauen messen, da die Freiwillige körperlich fit sein muss.</p>
<p>Man sieht schnell, dass oft mit zweierlei Maß gemessen wird, je nachdem, ob Macht besessen oder Macht ausgeübt wird.</p>
<p>Oft wird nun an dieser Stelle der Einwand vorgebracht, dass Frauen nun lange genug die Pein ertragen hätten, die Männer über sie verübten und dass sie nun zurückschlagen dürften. Das ist jedoch kein wirklich guter Einwand, wenn man es sich recht überlegt. Man merkt das bereits an der Rhetorik. Mit „zurückschlagen“, wurde bis jetzt nur sehr selten irgendetwas besser gemacht. Viel mehr geht man dann noch einen Schritt in der Klassenstufe zurück, bis man tatsächlich wieder in die Vorschule plumpst und sich fragen muss, wer denn jetzt nun angefangen hat.</p>
<p>Tom muss also aufhören, die Lisa mit Sand zu bewerfen. Lisa darf ihn aber auch nicht, wenn er doch eventuell gerade dabei ist seinen Fehler einzusehen, an den Haaren ziehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Sexismus ganz klar abgedruckt im Baumarkt: <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/05/gegenderte-produkte-ein-zollstock-namens-bjoern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><u>Ein Zollstock Namens Björn</u></a></li>
<li>Eigene Sexismuserfahrungen anonym teilen und aktiv werden: <a href="http://alltagssexismus.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">alltagssexismus.de</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die vierte Stunde</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/11/die-vierte-stunde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[LizzyNet]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2016 08:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Cybermobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie schnell aus Cybermobbing Übergriffigkeiten und verbale Attacken in der Schule werden können, zeigt Anna bei #netzheldin mit dieser guten Story. Veronicas Lippen waren ganz besonders glänzend und erst die Farbe. Wo hatte sie nur diesen Lipgloss her. Ich versuchte mich wieder auf den ausgeklügelten Mist, der aus diesem perfekt gestylten Lippen tropfte, zu konzentrieren.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie schnell aus Cybermobbing Übergriffigkeiten und verbale Attacken in der Schule werden können, zeigt Anna bei #netzheldin mit dieser guten Story. </strong><span id="more-7581"></span></p>
<p>Veronicas Lippen waren ganz besonders glänzend und erst die Farbe. Wo hatte sie nur diesen Lipgloss her. Ich versuchte mich wieder auf den ausgeklügelten Mist, der aus diesem perfekt gestylten Lippen tropfte, zu konzentrieren. Wen hatte diese Terrorschlampe nun für ihren feigen Machenschaften auserkoren?<br />
&#8222;Ich wüsste zu gern wer diese supergirl43 ist? Ich würde ihr zu gern den Hals umdrehen. Sie hat den letzten Shitstorm auf die Streber-Lisa total ruiniert. Betti wir hätten dich echt gebraucht.&#8220;, sagte sie, als ob sie über Germanys Next Topmodel reden würde.<br />
Ich verzog mein Gesicht zu einer bedauernden Maske und erwiderte: &#8222;Ja, ich hätte dich so gerne unterstützt, aber meine nervige Mutter erlaubt mir nicht ohne Aufsicht im Netz zu surfen. Sie ist ja so eine paranoide Kuh.&#8220;<br />
Meine Mutter ist eigentlich ganz in Ordnung. Sie hat mir erst einen neuen Rechner besorgt. Ich liebte dieses Stück, aber ich war zu feige um Veronica ins Gesicht zu sagen, dass ich bei ihrem Cybermobbing nicht mitmachen werde.<br />
&#8222;Egal&#8220;, setzte Veronica fort. Mein Einwurf hatte sie nicht interessiert. Sie wusste nun, dass ich ihr noch zuhörte. Das reichte.<br />
&#8222;Lisa hat einen neuen grottenhässlichen Pullover. Wir sollten ihr heute Abend wirklich die Hölle heiß machen. Habt ihr gesehen wie sie sich bei Herrn Schubert eingeschleimt hat? Diese dreiste Streberin hat es so verdient.&#8220;<br />
Jenny und Daniela pflichteten ihr bei. Ich nickte, zu ängstlich meine echte Meinung zu sagen.<br />
Veronica, du bist eine Schlange, eine schlechte Freundin und mit dem Rock siehst du aus wie eine Nutte.<br />
Ein Glück konnte ich mich während des Unterrichts abkapseln. Ich wusste, was Veronica vorhatte. Mehr wollte ich eigentlich nicht von ihr.<br />
Mit Karikaturen meines Lehrers Herr Nase konnte ich mich vom gehässigen Getuschel hinter Lisas Rücken drücken. Jenny, neben mir, kicherte über die übertrieben groß gezeichneten Nasenhaare. Auch wenn mir die Galle hochstand, hatte ich zu viel Angst vor ihrem Zorn in der Schule.<br />
Ich freute mich schon auf das letzte Läuten, nach dem ich mich in mein Netz zuhause verziehen konnte.</p>
<p>Ich schleuderte meinen Rucksack in eine Ecke und fuhr meinen Schatz hoch. Das Summen der Lüftung beruhigte mich und ich konnte schnell das Gefühl bevorstehender Rache genießen. Bald schon lag ich in sämtlichen sozialen Netzwerken auf der Lauer wie eine Spinne und wartete bis die Gruppe Wespen, die ich meine Freunde nannte, auf die Jagd gingen.<br />
Nun war ich supergirl43, eine Verteidigerin der Schwachen im Netz. Ein spezielles Programm teilte mir immer mit, wenn die Klicke schrieb. Einfache Antworten schrieb die Anwendung für mich. Ich war sehr stolz auf das, was ich programmiert hatte. Im Netz fühlte ich mich stark und mutig. Ich bekämpfte die Tyrannei Veronicas. Ich war eine moderne Heldin.</p>
<p>Am nächsten Tag war Veronica nicht wiederzuerkennen. Ich hatte sie wohl etwas überreizt. Sie tobte so stark, dass es ihr glatt die Sprache verschlug. Ich genoss die Stille und fühlte mich gut. Das Gefühl, sie besiegt zu haben erfüllte mich. Ich dachte, ich hätte sie gebrochen. Veronica lästerte nicht einmal mehr über Lisa oder supergirl43.<br />
Dann kam die vierte Stunde und Herr Nase war spät dran. Veronica kochte über. Sie nahm eine Schere, ging zielstrebig auf Lisa zu und packte ihre Haare. Über das erschrockene und schmerzerfüllte Wimmern Lisas, brüllte Veronica:<br />
&#8222;Hier kann dich dein Supergirl nicht beschützen. Soll ich dir nicht eine schöne neue Frisur verpassen? Dann kann dich deine Heldin ja loben und trösten. Ein Zwei-Zentimeter-Schnitt würde dir stehen.&#8220;<br />
Eingefroren starrte die ganze Klasse auf die Szene. Bis auf das herzzerreißende Heulen Lisas, war es sehr still geworden. Ich musste etwas dagegen tun. Das erhabene Gefühl war verpufft. Die virtuelle Veronica so zu reizen, dass sie in der Realität noch mehr Schaden anrichtet, war ein großer Fehler gewesen. Übrig blieben nur die Schuld und die Angst. Ich musste endlich etwas sagen, doch meine Stimmbänder waren gelähmt. Das einzige, was ich schaffte, war mich auf meine Beine zu stellen. Mit aller Kraft versuchte ich einen Ton hervorzubringen und schaffte es doch nicht. Stattdessen klingelte mir nur das linke Ohr, als Jenny neben mir brüllte:<br />
&#8222;Veronica, es reicht jetzt endgültig. Der Spaß ist jetzt vorbei. Ich habe lang genug mitgemacht. Wenn du das tust, bin ich nicht mehr deine Freundin.&#8220;<br />
&#8222;Ja, Veronica, du bist in letzter Zeit immer schlimmer geworden. Ich fühle mich schon seit Wochen schlecht, wegen dir. Wenn du nicht sofort loslässt, ist es aus.&#8220;, warf auch Daniela Veronica an den Kopf.<br />
Nach einem sehr langen Moment der Stille, in dem Lisa und Veronica die beiden Sprecherinnen aus großen Augen anstarrten, ließ Veronica die Schere fallen und ging zu ihrem Platz.<br />
Herr Nase betrat den Raum und alle setzten sich.<br />
Nicht ich war eine Heldin, sondern Jenny. Ich bin so schlecht wie Veronica gewesen und genauso feige.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.lizzynet.de/behaupte-dich-gegen-mobbing-tag.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline;">Wie gegen Cybermobbing</span></a> aktiv werden, lest ihr auf lizzynet</li>
<li>Material gegen Cybermobbing für Unterricht und Eltern <a href="https://www.schau-hin.info/extrathemen/cybermobbing.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline;">von klicksafe kostenlos hier</span></a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Unerhörte aussprechen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/01/das-unerhoerte-aussprechen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2016 09:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[Entweder ich habe etwas sehr falsch verstanden, oder der Feminismus – zumindest wie ich ihn wahrnehme – stellt immer noch nicht alle wichtigen Fragen! Versteht mich nicht falsch, grundlegend ist jede Aktion wichtig, die in der Intension zu mehr Gleichberechtigung führen soll, aber vielleicht geht eine Forderung wie &#8218;Gleichen Geld für gleiche Arbeit&#8216; einfach nicht]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Entweder ich habe etwas sehr falsch verstanden, oder der Feminismus – zumindest wie ich ihn wahrnehme – stellt immer noch nicht alle wichtigen Fragen!</p>
<p>Versteht mich nicht falsch, grundlegend ist jede Aktion wichtig, die in der Intension zu mehr Gleichberechtigung führen soll, aber vielleicht geht eine Forderung wie &#8218;Gleichen Geld für gleiche Arbeit&#8216; einfach nicht weit genug.</p>
<p>Vielleicht findet der grundlegender Wandel im Denken nicht statt, weil man die unerhörten Dinge unausgesprochen lässt, weil sie so klar, so unantastbar festgeschrieben scheinen.</p>
<p>Vielleicht würde man weiter kommen, würde man den Status Quo nicht als Konstante, sondern als eine von Zufällen erzeugten Momentaufnahme verstehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In dieser Denkrichtung könnte man dann nicht nur gleiches Geld für gleiche Arbeit, sondern auch eine Antwort auf die Frage fordern, was wir als Gesellschaft unter Arbeit verstehen und ob Arbeit dann immer auch Vergütung für diese miteinschließt?</p>
<p>Denn wenn dem so wäre, wir also Arbeit als eine Tätigkeit definieren, für die man entlohnt wird, sollten wir uns fragen, ob der Haushalt, die Hausarbeit keine Arbeit ist, da sie derzeitig keine Vergütung erfährt? Warum ist das so? Ist Waschen, Putzen Kochen keine Tätigkeit, für die man die Menschen, die sie verrichten, entlohnen sollte, weil am Ende keine Kulturleistung steht? Weil kein Auto, kein Panzer und kein Spielfilm dabei herauskommt?</p>
<p>Das, glaube ich, kann hier nicht der Grund sein, da die Führung des Haushalts natürlich eine Kulturleistung produziert. Nämlich die Bedingung der Möglichkeit des täglichen Lebens. Wer schon mal in einer mehr oder minder funktionierenden WG gewohnt hat, weiß wovon ich spreche und was es bedeutet, den Wasserhahn vor Geschirr nicht mehr zu finden und sich so der Grundlage eines normalen Tagesstarts beraubt zu sehen.</p>
<p>Doch wenn es nicht das am Ende scheinbar fehlende Produkt ist, das der Gesellschaft die Legitimation zu geben scheint, den Haushalt nicht als Arbeit wahrzunehmen, was ist es dann?</p>
<p>Vielleicht müssen wir weiter zurückgehen und die Struktur der Ehe betrachten.</p>
<p>Ja, vielleicht wird die Hausarbeit nicht bezahlt, weil unterschwellig der Haushalt noch immer als eine Tauschleistung von der Frau für den Mann gesehen wird, dass dieser für das Geld verdient und ihr ein Dach über dem Kopf gibt. (Was offenkundig defizitäres Denken ist!)</p>
<p>Aber hier geht es los, hier merkt man doch wie es zu knarzen beginnt, denn so wäre der Haushalt eine Tätigkeit, welche die Frau aus Liebe zum Mann verrichtet und deshalb keine Bezahlung dafür bezieht, beziehen soll.</p>
<p>Dann aber müssen wir uns über Liebe unterhalten, weil es in unserer Gesellschaft durchaus Tätigkeiten gibt, die eigentlich nur aus Liebe stattfinden und dennoch bezahlt werden.</p>
<p>Jede Dame, die ihren Körper verkauft, bietet etwas an, was für Gewöhnlich nur in einer irgendwie gearteten „Liebesbeziehung“ („Liebe“ im Sinne irgend einer zwischenmenschlichen Anziehung) stattfindet.</p>
<p>Es ist demnach nicht konsistent die Führung des Haushalts mit dem Argument unbezahlt zu lassen, dass es eine Tätigkeit sei, die eine Liebesfraktion aufgrund von Emotionen für den anderen ausführt und man so-etwas ja nicht bezahlen sollte, da Prostitution das Gegenargument liefert: Die Reinform einer Tätigkeit aus irgendwie gearteter Zuneigung, wird nämlich hier für Geld feil geboten, wogegen die Mehrzahl der Bevölkerung und die Gesetzgebung wenig zu haben scheint.</p>
<p>Und wenn man die Geschichte zum Abschluss noch von der anderen Seite erzählt, wird es noch unangenehmer, aber eben auch endlich relevant.</p>
<p>Der Beischlaf ist in unserem Wertesystem in mehreren Konstellationen geduldet: Beidseitige Gefühle ohne Bezahlung, einseitige Gefühle mit Bezahlung, beidseitige Emotionslosigkeit mit Bezahlung etc. Sobald jedoch eine oder beide Parteien keine wirkliche Bindung zum anderen haben, muss das Zwischenmenschliche durch Geld ersetzt werden. Ansonsten subsumieren wird den Akt unter den Tatbestand der Vergewaltigung.</p>
<p>Doch wie ist das im Haushalt? Wäre eine Frau, die die Hausarbeit verrichtet, obwohl ihr der Mann schon 15 Jahre zu viel ist nach dieser Sichtweise nicht auch in einer Gewaltsituation, da sie eine Tätigkeit, die eigentlich aus Liebe verrichtet wird, bei der jedoch Emotionen keine Rolle mehr spielen, unentgeltlich verrichten muss?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier tut es weh und hier merkt man auch, wie man dem Autor gerne unterstellen würde, dass man das mit dem und dem nicht vergleichen könnte. Aber genau diese Reaktion zeigt doch, dass es anfängt zu zwicken, dass sich etwas regt im Inneren und dass der Geist einen Bruch in unserem Denken wahrgenommen hat, den man eben nicht nur mit der Forderung nach dem Binnen-i kitten kann.</p>
<p>Mehr Unanständiges, Unerhörtes, Unsagbares aussprechen, fragen und fordern!</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neujahrsansprache</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/12/neujahrsansprache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2015 10:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[Jedes Jahr hält Bundeskanzlerin Angela Merkel am letzten Tag des Jahres ihre Neujahrsansprache.  Birgit von den Story-tellern hat sich überlegt, was sie gern in dieser Rede hören würde. Meine sehr verehrten Damen und Herren und meine Mitbürgerinnen, ich möchte Ihnen ein frohes neues Jahr wünschen und mich bei Ihnen bedanken für das Jahr 2015. Und ich]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr hält Bundeskanzlerin Angela Merkel am letzten Tag des Jahres ihre Neujahrsansprache.  Birgit von den Story-tellern hat sich überlegt, was sie gern in dieser Rede hören würde.</p>
<p>Meine sehr verehrten Damen und Herren und meine Mitbürgerinnen, ich möchte Ihnen ein frohes neues Jahr wünschen und mich bei Ihnen bedanken für das Jahr 2015. Und ich möchte wissen, was gut und was schlecht war.</p>
<p>Das vergangene Jahr war ein bisschen gut und ein bisschen schlecht. Die Arbeitsstruktur war besser. Wir bauen auf, wir machen, wir tun. Und: Jede/r hat ein Mitspracherecht. Macht den Mund auf! Auch die Bewohner in den Wohngruppen haben ihre Rechte!</p>
<p>Ich möchte Sie drauf hinweisen, dass Sie das Jahr aufarbeiten.</p>
<p>Ich möchte Sie bitte drauf hinweisen, dass denen geholfen wird, die sich nicht selbst helfen können.</p>
<p>Viele sind aus Syrien geflohen, weil dort immer mehr Kriege entworfen werden. Für die Flüchtlinge gibt es Europa. Ich möchte den Kindern und Eltern einen besseren Platz im Kindergarten geben, bessere Krankenhäuser bauen und bessere Behandlungen durchführen lassen und mich dafür einsetzen, dass mehr Personal in die sozialen Einrichtungen geholt wird, auch in die Senioreneinrichtung; das ist nicht der Fall; es gibt zu wenig Angebote; das entspricht nicht den Seniorenbedürfnissen. Außerdem sollen die besseres Essen bekommen, nicht so ’ne Plörre. Alle sollen mehr gefördert werden, nicht mit Rollstühlen, sondern mehr mit Rollatoren in Selbstständigkeit gefördert werden.</p>
<p>Für die Menschen ist dieses Jahr aufzuarbeiten und das neue Jahr neu zu gestalten: Dass man im nächsten Jahr nicht so im Krieg ist, dass man nicht mehr gewalttätig ist, dass man für die Menschen da ist, dass man Hilfe anbietet. Dass man die Hilfe aufbaut. Man muss den Menschen sagen: Wir sind für euch da. Wir bauen eine Struktur auf, eine Struktur der Arbeit und Angebote; wir machen Freizeitangebote, wir gehen in die Bücherhalle und leihen CDs aus, wir gehen in die Disko, wir gehen zum Sport. Wir machen, was den Menschen weiterhilft. Wir bauen Krankenhäuer und Wohnungen und Unterkünfte. Wir machen alles, was die Menschen brauchen. Menschen, die sich keine Süßigkeiten kaufen können oder sich Essen aus Mülleimern holen müssen: Das geht nicht.</p>
<p>Meine sehr verehrten Damen und Herren und meine Mitbürgerinnen, ich möchte Ihnen ein frohes neues Jahr wünschen und möchte mich bei Ihnen bedanken für das Jahr 2015. Nächstes Jahr soll es besser werden. Vielen Dank. Mehr nicht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Blick nach Europa</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/09/blick-nach-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[YouEdit]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2015 08:30:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Audios]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
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					<description><![CDATA[MeinTestgelände hat eine neue Redaktionsgruppe.  YouEdit ist eine Jugendredaktion beim Freien Radio &#8222;WÜSTE WELLE&#8220; mit  Kooperationen zu internationalen freien Radiostationen. Für meinTestgelände werden unterschiedliche Themen unter der &#8222;Geschlechterbrille&#8220; betrachtet. Im ersten Beitrag werfen wir einen Blick nach Spanien. Spanien hat es hinsichtlich Jugendarbeitslosigkeit in Europa besonders hart getroffen. Dabei gibt es geschlechterbezogene Unterschiede. Eine spanische Redakteurin von]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>MeinTestgelände hat eine neue Redaktionsgruppe.  YouEdit ist eine Jugendredaktion beim Freien Radio &#8222;WÜSTE WELLE&#8220; mit  Kooperationen zu internationalen freien Radiostationen. Für meinTestgelände werden unterschiedliche Themen unter der &#8222;Geschlechterbrille&#8220; betrachtet. Im ersten Beitrag werfen wir einen Blick nach Spanien.</strong></p>
<p>Spanien hat es hinsichtlich Jugendarbeitslosigkeit in Europa besonders hart getroffen. Dabei gibt es geschlechterbezogene Unterschiede. Eine spanische Redakteurin von RADIO VALLEKAS berichtet aus Ihrer Sicht über die besonders schwierige Situation von jungen Frauen in der Wirtschaftskrise.</p>
<p>Hier auch der Text zum Nachlesen in Englisch und Deutsch:</p>
<p>Today in Spain , it is difficult for everyone, women and men, to get a job because of the economical recession. Almost half of young people are unemployed . And if you&#8217;re a woman , it is even more difficult. In my opinion there is still a discriminatory attitude towards women. One example is the wage issue : women still earn lower wages than men , doing the same job. Moreover , it remains difficult for women to reconcile family life with work . Because unfortunately , women continue doing tasks at home and to look after the children , with very little help from their partners.</p>
<p>The statistics say that sometimes women are much more qualified than men. Many women have studied in university than men, but men still occupy the most of key positions in companies. In my  career, in journalism , there are  more men than women , both in newspapers and in radio and TV . And especially in management positions with more decision-making power . It is true that progress has been made in recent years , but I truly believe that Spain remains a very mannishly country , in every way .</p>
<p>Heutzutage ist es in Spanien für alle, Frauen und Männer, sehr schwierig einen Job zu bekommen, da wir in einer Wirtschaftsrezession stecken. Fast die Hälfte aller jungen Menschen sind erwerbsarbeitslos. Und als Frau gestaltet sich das noch schwieriger. Aus meiner Sicht werden Frauen nach wie vor diskriminiert. Ein Beispiel dafür ist die Gehaltsfrage: Frauen bekommen immer noch weniger Gehalt als Männer für die gleiche Arbeit. Darüber hinaus ist es sehr schwierig für Frauen Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Dies ist leider so, da Frauen weiterhin die Hausarbeiten verrichten, sich um die Kinder kümmern und dabei sehr wenig Unterstützung durch ihre Partner erfahren.</p>
<p>Laut Statistik sind in einigen Fällen die Frauen weit besser ausgebildet als die Männer, aber diese besetzen dennoch die Leitungspositionen in den Unternehmen. In meiner Journalistinnen-Karriere sind mir in allen Bereichen wesentlich mehr Männer als Frauen begegnet: bei den Zeitungen, im Radio und im Fernsehen. Dies vor allem in den Managementbereichen mit viel Entscheidungsmacht. Es ist richtig, dass sich in den letzten Jahren vieles fortschrittlicher gestaltet, dennoch ist es nach wie vor so, dass Spanien in jeder Hinsicht ein sehr vermännlichtes Land ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bekannte Kreise</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/09/bekannte-kreise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2015 08:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Geflüchtete]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin mir nicht sicher, ob man auf Plattformen wie dieser noch sagen muss, dass das, was teils gerade in Deutschland im Zusammenhang mit Menschen, die hierherkommen um Hilfe zu suchen, passiert, nicht hinzunehmen ist. Ich glaube nicht. Menschen, die gute Gedanken haben, teilen dies nur allzu oft mit Menschen, die diese Gedanken bereits vollends]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin mir nicht sicher, ob man auf Plattformen wie dieser noch sagen muss, dass das, was teils gerade in Deutschland im Zusammenhang mit Menschen, die hierherkommen um Hilfe zu suchen, passiert, nicht hinzunehmen ist. Ich glaube nicht. Menschen, die gute Gedanken haben, teilen dies nur allzu oft mit Menschen, die diese Gedanken bereits vollends unterstützen, was eine eigentlich gute Tat (nämlich das Kundtun gerechtfertigter Überzeugungen) zu einer Selbstbeweihräucherung macht, in der man Toleranz zu verbreiten scheint, jedoch lediglich Potenzial verbrennt.</p>
<p>Was zu tun wäre? Sprachkurse für Rechtsgesinnte? „Das ist kein Sozialschmarotzer, das ist ein Mensch, genau wie du!“ Vielleicht. Es ist mit Respekt, Toleranz und Offenheit ähnlich, wie mit dem Wasser auf der Welt – es gäbe genug für alle, ist nur schlecht verteilt. Warum sollte man in der eigenen Küche einen Eimer mit Wasser volllaufen lassen und diesen dem Nachbarn vorbeibringen, wo dieser selbst einen Wasserhahn in 3 von 7 Zimmern besitzt und ein Auto hat, wenn er sich andere Getränke holen will?</p>
<p>Wasser muss dahin, wo es keine Brunnen gibt, Kuchen müssen den Leuten gebacken werden, deren Eltern das nicht tun und dass manche Ansichten jeglicher Grundlage entbehren, müssen die mitbekommen, die sie vertreten.</p>
<p>Denken ist gut, aber nicht in den immer gleichen Kreisen. Die Suppe das sein lassen, was sie ist und mal neue Teller holen gehen.</p>
<p>Natürlich ist dieser Text gerade noch an einer Stelle der Durchreise. Teilt ihn, kopiert und verändert ihn! Postet ihn auf Seiten, auf denen ihr glaubt, dass er Sinn machen könnte!</p>
<p>Raus aus bekannten Kreisen!!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das schwächere Geschlecht?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/04/das-schwaechere-geschlecht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2015 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=4750</guid>

					<description><![CDATA[Frauen gelten immer noch als schwächeres Geschlecht. Sie werden immer noch schlechter bezahlt als männliche Kollegen. Frauen haben einen anderen Körperbau. Sie haben weniger Muskelmasse und frieren schneller als Männer. Die meisten Frauen haben eine höhere Stimme. Es gibt aber auch Frauen, die mehr Kerl sind als mancher Mann. Frauen haben heute mehr Chancen als]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Frauen gelten immer noch als schwächeres Geschlecht. Sie werden immer noch schlechter bezahlt als männliche Kollegen. Frauen haben einen anderen Körperbau. Sie haben weniger Muskelmasse und frieren schneller als Männer. Die meisten Frauen haben eine höhere Stimme. Es gibt aber auch Frauen, die mehr Kerl sind als mancher Mann. Frauen haben heute mehr Chancen als damals. Jetzt können Frauen zur Bundeswehr und vieles machen, was früher unmöglich war. Früher waren Frauen nur für den Haushalt und die Kinder zuständig. Heute kann eine Frau sogar Bundeskanzler werden. [Bundeskanzlerin!]</p>
<p>Wenn eine Frau weibliche Reize hat, weiß sie das auch einzusetzen. Damals wie heute. Heute vielleicht selbst-bewusster. Eine Frau scheint wie geschaffen für den Mann. Sie hat das, was Männer gerne sehen. Umgekehrt natürlich auch. Aber das ist grad nicht Thema. Frauen sind so ganz anders als Männer. Vielleicht ist es gerade der Gegensatz, der die Zusammenkunft von Frau und Mann so interessant macht. Oder gibt es wahre Liebe doch nur unter Frauen? Manche sehen das so. Dass nur eine Frau wissen kann, was eine Frau sich wünscht und braucht, sagen sie. Selbst für die Fortpflanzung braucht man heutzutage nur noch indirekt einen Mann. Männer können sich so nicht fortpflanzen. Eines dürfte auf jeden Fall klar sein: ganz ohne Frauen und ganz ohne Männer geht es aber doch nicht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rebellion in Bewegung</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/02/rebellion-in-bewegung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Was geht Almanya]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2015 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
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					<description><![CDATA[Den Song “Rebellion” von unserer Redaktionsgruppe “Was geht Almanya” kennt ihr schon. Das wahnsinnig tolle und professionell produzierte Musikvideo dazu ist neu &#8211; und macht den Song gleich nocheinmal viel ausdrucksstärker.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Den Song<a href="https://www.meintestgelaende.de/2014/01/rebellion/"> “Rebellion”</a> von unserer Redaktionsgruppe<a href="%20https://www.meintestgelaende.de/author/almanya/"> “Was geht Almanya”</a> kennt ihr schon. Das wahnsinnig tolle und professionell produzierte Musikvideo dazu ist neu &#8211; und macht den Song gleich nocheinmal viel ausdrucksstärker.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Barrierefrei</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2014/11/barrierefrei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2014 08:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Barrieren]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Was heißt Barrierefreiheit für euch? Die Story-Teller haben ihre Gedanken dazu schonmal zu Papier gebracht und teilen sie mit euch. Barrierefrei bedeutet, &#8230; &#8230; dass ich in meiner Freizeit tun und lassen kann, was ich will; dass mir keiner Barrieren oder Zäune in den Weg legt und mir vorschreibt, was ich in meiner Freiheit zu]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was heißt Barrierefreiheit für euch?<br />
Die Story-Teller haben ihre Gedanken dazu schonmal zu Papier gebracht und teilen sie mit euch.</p>
<h5>Barrierefrei bedeutet, &#8230;</h5>
<p>&#8230; dass ich in meiner Freizeit tun und lassen kann, was ich will; dass mir keiner Barrieren oder Zäune in den Weg legt und mir vorschreibt, was ich in meiner Freiheit zu tun oder zu lassen haben. Ich kann aufstehen, wann ich will; ich kann zu Bett gehen, wann ich will; ich kann hingehen, wo ich will und wann ich will.<span id="more-1931"></span> Ich kann meine Zeit und meinen Tagesablauf so einteilen, wie ich es für richtig halte. Ich muss mich nicht so viel an andere Leute richten. TB</p>
<p>&#8230; dass im Internet die Webseiten frei von Grafiken sind. Viele Blinde sind darüber genervt, dass sie nicht zurecht kommen, weil die Seiten durch Grafiken für sie nicht bedienbar sind. CS</p>
<p>&#8230; dass die Leute mit Rollstühlen, Kinderwagen und auch ältere Menschen in der Stadt problemlos in U- und S-Bahn steigen können: ohne Treppen! Leider gibt es in Hamburg noch zu wenig barrierefreie Orte, auch die Hafenfähren sind nicht barrierefrei ausgestattet, man kann nur unten sitzen. Und in den Regionalzügen der Deutschen Bahn können nur unten Rollstuhlfahrer und Kinderwagen mitgeführt werden. Die Barrierefreiheit bedeutet für mich, dass ich überall hin kann, wo ich hin möchte; selbst mit Bus und Bahn kann ich überall hinfahren, wo ich möchte. Ich finde es doof, dass behinderte Menschen und Leute mit Kinderwagen oder Gepäck nicht überallhin können, weil nicht überall barrierefrei ist. DS</p>
<p>&#8230; jeder kann alles machen. Wo die einen Treppen laufen, können andere Fahrstuhl fahren oder eine Rampe benutzen. Wo die einen sehen, können andere tasten. Auch den Stummen kann man zuhören. Barrierefreiheit fängt im Kopf an. Wenn man beschränkt, beschränken wir andere und das muss doch nicht sein. Vielleicht gibt es irgendwann barrierefreies Autofahren. An dem Tag werde ich Rennfahrer *Grins*. TK</p>
<p>&#8230; dass die Wege gut gebaut sind, dass sie rollstuhlgerecht sind, dass da gute Absenkungen sind, dass die Kantsteine weg sind. Oder die Kantsteine sollen nicht so hoch sein, z.B. bei der Bücherhalle. Das ist gerade für die Rollstühle gefährlich, weil die da nach hinten kippen können. Und auch die Rampe beim HVV-Bus, na, da ist ja zum Glück eine Rampe. Mit dem Bus bin ich Montag gefahren, nach Barmbek. Aber Fuhlsbüttler Straße waren überall Baustellen. Das kommt man nicht durch. BH</p>
<p>Eine Barriere ist da, d.h. da ist dieser Ort fertig, hier geht es nicht weiter. (Barriere ist eine Grenze, eine Mauer.) Und Freiheit ist Liebe, dann ist man raus und fühlt sich besser … und kann die Schiffe sehen und alles. KB</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Jungs im Rolli</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2014/05/jungs-im-rolli/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2014 06:35:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Dürfen Jungs im Rolli eigentlich normal sein oder müssen die sich anders verhalten? Wir sind im Netz auf ein Video der Aktion Mensch gestoßen, dass wir gut finden und euch zeigen wollen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dürfen Jungs im Rolli eigentlich normal sein oder müssen die sich anders verhalten? Wir sind im Netz auf ein Video der Aktion Mensch gestoßen, dass wir gut finden und euch zeigen wollen.</p>
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		<title>Heroes kommentiert: Vorurteile</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2014/03/heroes-kommentiert-vorurteile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HeRoes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2014 07:56:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Heroes Duisburg nehmen Beiträge von Redaktionsgruppen auf meinTestgelaende.de zum Anlass, um darüber zu diskutieren. Im ersten &#8222;Heroes kommentiert&#8220; geht es um das Thema Vorurteile. Wollt ihr euch ein Video oder einen anderen Beitrag hier kommentieren oder den Heroes Duisburg Vorschläge für neue Heroes kommentiert Themen geben, dann schreib uns einfach in die Kommentare oder]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/heroes/">Heroes Duisburg</a> nehmen Beiträge von Redaktionsgruppen auf meinTestgelaende.de zum Anlass, um darüber zu diskutieren. Im ersten &#8222;Heroes kommentiert&#8220; geht es um das Thema <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/vorurteile/">Vorurteile</a>. Wollt ihr euch ein Video oder einen anderen Beitrag hier kommentieren oder den Heroes Duisburg Vorschläge für neue Heroes kommentiert Themen geben, dann schreib uns einfach in die Kommentare oder eine <a href="mailto: mail@meintestgelaende.de">mail@meinTestgelaende.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Bevorzugung in der Schule?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2014/02/bevorzugung-in-der-schule/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2014/02/bevorzugung-in-der-schule/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[jeco]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2014 08:51:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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		<title>Möglichkeiten zur Beteiligung muss man nutzen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2014/02/moeglichkeiten-zur-beteiligung-muss-man-nutzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[da_mädtreff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2014 07:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin auf jeden Fall sehr gerne Mädchen. Rein auf das Alter bezogen gehöre ich noch zu den Heranwachsenden, ich fühle mich aber nicht so. Ich denke, man kann nicht mehr von „den Mädchen“ sprechen, da jedes Mädchen andere Charaktereigenschaften besitzt. Ich möchte als das angesehen werden, was ich bin: zuverlässig, hilfsbereit, offen, zugänglich, ehrlich.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin auf jeden Fall sehr gerne Mädchen. Rein auf das Alter bezogen gehöre ich noch zu den Heranwachsenden, ich fühle mich aber nicht so. Ich denke, man kann nicht mehr von „den Mädchen“ sprechen, da jedes Mädchen andere Charaktereigenschaften besitzt. Ich möchte als das angesehen werden, was ich bin: zuverlässig, hilfsbereit, offen, zugänglich, ehrlich. Mich interessieren mein Studium, unsere Gesellschaft, aber auch Musik.</p>
<p>Hinsichtlich gesellschaftlicher und politischer Entscheidungen muss man sich zuerst einmal interessiert zeigen, um informiert zu sein. Möglichkeiten der Beteiligung bestehen, man muss sie nur nutzen.</p>
<p>Ich bin am Liebsten in gemischte Gruppen. Manche Themen bespricht man aber unter Mädchen, andere gemeinsam mit Jungen. Benachteiligungen zwischen Mädchen und Jungen gibt es meiner Meinung nach aber noch.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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