<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Schönheit &#8211; meinTestgelaende.de</title>
	<atom:link href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/schoenheit/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.meintestgelaende.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 09 May 2025 09:57:45 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.1</generator>

<image>
	<url>https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/06/cropped-unnamed-32x32.jpg</url>
	<title>Schönheit &#8211; meinTestgelaende.de</title>
	<link>https://www.meintestgelaende.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Zu Broke um Schön zu sein?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2025/05/zu-broke-um-schoen-zu-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2025 07:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Mental Health]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheitsideale]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=16786</guid>

					<description><![CDATA[You&#8217;re not ugly you&#8217;re just poor! Durch Social Media sind wir jeden Tag mit Schönheitsidealen konfrontiert. Durch Foto-Filter und Schönheits OPs wurde eine Art von &#8222;Perfektion&#8220; normalisiert, die eigentlich die Ausnahme und nicht die Regel ist. Durch immer niedrigere Kosten für Eingriffe, wächst der Druck und auch die Möglichkeit sich dieser gleichgeschalteten Ästhetik anzupassen. Kannst]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>You&#8217;re not ugly you&#8217;re just poor! Durch Social Media sind wir jeden Tag mit Schönheitsidealen konfrontiert</strong><strong>. Durch Foto-Filter und Schönheits OPs wurde eine Art von &#8222;Perfektion&#8220; normalisiert, die eigentlich die Ausnahme und nicht die Regel ist. Durch immer niedrigere Kosten für Eingriffe, wächst der Druck und auch die Möglichkeit sich dieser gleichgeschalteten Ästhetik anzupassen. Kannst du dich dem Trend entziehen? Ein Essay von Sophia.</strong><span id="more-16786"></span><br />
Vor einigen Jahren war es noch eine Seltenheit, jemanden zu treffen, der sich einer kosmetischen Operation unterzogen hatte. Vor allem Celebrities standen im Fokus der Klatschmagazine, die minutiös Vorher-Nachher-Bilder analysierten und wilde Spekulationen über vermeintliche Eingriffe anstellten. Heute jedoch ist der Anblick von mit Fillern behandelten Lippen oder gebotoxten Stirnen nicht mehr auf Hochglanzmagazine beschränkt.</p>
<p>Vielmehr sehe ich mit Filler behandelte Lippen nicht nur durch die Scheibe eines Taxis, sondern auch neben mir in der U-Bahn. Denn auch U-Bahn-Fahrende können sich Botox, Filler und Co. jetzt leisten, nicht weil die Löhne der Arbeitsgesellschaft gestiegen sind, sondern weil kosmetische Prozeduren immer zugänglicher gemacht werden. In städtischen Gebieten gibt es gefühlt an jeder Ecke einen Beautysalon, der auch Botox und Filler anbietet</p>
<p>Und nicht nur minimal-invasive Eingriffe boomen – auch größere Operationen wie Brustvergrößerungen oder Brazilian Butt Lifts sind so alltäglich geworden, dass selbst jemand mit einem kleinen Freundeskreis problemlos mehrere Menschen kennt, die sich operieren ließen.</p>
<p>Doch während es vor allem Frauen sind, die sich unters Messer legen oder sich Spritzen setzen lassen, sind es oft Männer, die davon profitieren – sei es als Hersteller der Filler, als plastische Chirurgen oder als Investoren in die milliardenschwere Beauty-Industrie.</p>
<p>Wer bis hierher gelesen hat, wird denken, jetzt kommt sie &#8211; die Moralkeule. Ganz klar ist dieser Text ein Bashing von Schönheitsoperationen und ein erhobener Zeigefinger auf diejenigen, die unnatürliche, unerreichbare Beauty-Ideale normalisieren.</p>
<p>Aber um ehrlich zu sein, überkommt mich immer als allererstes, wenn ich einer jungen Frau mit offensichtlich gespritzten Lippen über den Weg laufe, ein Gedanke: Ich kanns verstehen.</p>
<p>Schönheit öffnet Türen.</p>
<p>Attraktive Menschen werden nicht nur bei der Partnersuche bevorzugt, sondern haben auch im Berufsleben Vorteile. Der sogenannte &#8222;Halo-Effekt&#8220;, der besagt, dass attraktive Menschen als sympathischer, kompetenter und vertrauenswürdiger wahrgenommen werden, ist wissenschaftlich gut belegt. Wer den geltenden Schönheitsidealen entspricht, hat immer einen Punkt mehr auf dem sozialen Konto – auch beim Bewerbungsgespräch und bei der Wohnungssuche.</p>
<p>Daher klar, wenn du einen heftigen Zacken in der Nase hast, dafür vielleicht auch noch als Kind schikaniert wurdest, weil manchmal Kinder eben grausame kleine Erwachsene sind kann ich verstehen, weshalb man tausende Euro investiert um mit einer Stupsnase aufzuwachen. Es ergibt Sinn, dass man als Frau lieber mit einem vollen C Körbchen als mit einem Hauch von nichts das Partykleid anzieht. Leute behandeln dich halt wirklich anders.</p>
<p>Wer bin ich, um Menschen, insbesondere Frauen, den sozialen Aufstieg verwehren zu wollen? In welcher Position bin ich, um jemanden dafür zu verurteilen, dem Ideal zu entsprechen und die sozialen Benefits ernten zu wollen? Oftmals steht eben auch ein langer Leidensweg von Mobbing, Unsicherheiten und fehlendem Selbstbewusstsein vor einer Entscheidung, sein Aussehen maßgeblich zu verändern.</p>
<p>Ich habe vor allem erst mal Verständnis und Mitgefühl, denn am Ende des Tages wolltest du doch einfach nur schön sein.</p>
<p>Doch gleichzeitig macht mich das ganze System wütend. Es widert mich an, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der so viele Menschen das Gefühl haben, nicht genug zu sein. Dass einige wenige, die an der Spitze der Gesellschaft stehen, unerreichbare Standards setzen, von denen sie selbst profitieren – während der Rest versucht, mitzuhalten. Die Beauty-Industrie hat in der Vergangenheit von meinen Unsicherheiten profitiert und wird es auch weiterhin tun.</p>
<p>Noch frustrierender ist, dass wir uns dem oft kaum entgegenstellen. Jede einzelne Person, die etwas an sich machen lässt, trägt unweigerlich zur Normalisierung dieser Eingriffe bei. Je mehr operierte Gesichter wir sehen, desto mehr verändert sich unsere Vorstellung von &#8222;normaler&#8220; Schönheit. Auf Social Media sind Botox und Filler längst keine Tabuthemen mehr, sondern werden als selbstbestimmte &#8222;Girlboss&#8220;-Moves gefeiert.</p>
<p>Yes girl, mach dir Botox, wenn du willst, your body your choice! Jede Entscheidung die eine Frau über ihren eigenen Körper trifft ist feministisch, selbst wenn die Entscheidung lautet diesen durch einen Eingriff zu verändern.</p>
<p>“Ich mache das für mich”, wird dann oft klargestellt, um nicht als Antifeministin rüberzukommen. Komischerweise drehen sich die “nur für mich” Eingriffe fast immer um weniger Bauchfett, vollere Brüste, schmalere Nasen und größere Lippen.</p>
<p>Es scheint mir, als würden wir uns alle kollektiv einreden, dass wir nur unsere eigenen Bedürfnisse umsetzen und auch nur dafür, dass wir uns selbst schöner finden.</p>
<p>Aber dass diese Bedürfnisse nicht von innen kommen sondern von außen, will niemand zugeben.</p>
<p>Du wirst nicht mit einer Abneigung zu deiner Nase geboren. Und auch wenn wir mit dem Narrativ gehen, dass es yes girlboss feminist ist, in der sozialen Hierarchie aufzusteigen durch kosmetische Eingriffe, die einem die Welt ein wenig mehr öffnen sowie das eigene Selbstbewusstsein boosten, so stellt sich immer noch die Frage:</p>
<p>Wem ist das möglich?</p>
<p>“Du bist nicht hässlich, du bist einfach nur arm.”</p>
<p>Eine Art Mantra der Gegenbewegung, die sich auf z.B. Tiktok zeitgleich verbreitet, dem ich durchaus zustimmen muss. Denn das Privileg, mehrere hunderte oder sogar tausende Euro dafür auszugeben, näher am Beauty ideal zu sein, hat nicht jeder.</p>
<p>Es ist wie so oft eine Klassenfrage. Diejenigen, die ohnehin schon privilegiert sind und über mehr Geld verfügen, haben die Möglichkeit sich head and shoulders knees and toes machen zu lassen, um auch die Privilegien freizuschalten, die sie bisher nicht hatten. Gerade Filler sind zwar immer günstiger zu bekommen, was allerdings auch an den fragwürdigen Quellen liegt. Um die Behandlung durchzuführen, braucht man keine ärztliche Ausbildung und Hyaluron-Filler kann man mittlerweile auf Aliexpress bestellen.</p>
<p>Was ich damit sagen möchte ist: Das Ganze ist mittlerweile finanziell für viele erreichbar geworden, auch wenn es schon etwas auf den Geldbeutel drücken wird, wenn man die Behandlung alle paar Monate auffrischen lässt. Für andere, die täglich mit steigenden Lebensmittelpreisen ringen, aber eben auch nicht.</p>
<p>Hinzu kommt, dass westliche Schönheitsideale zutiefst von Weißsein geprägt sind. Krauses Haar, breite Nasen, Monolids – all das entspricht nicht dem, was als &#8222;attraktiv&#8220; gilt. Dunkle Körperbehaarung? Bloß nicht. Die Normschönheit, die uns als erstrebenswert verkauft wird, ist nicht nur teuer – sie ist auch zutiefst rassistisch geprägt.</p>
<p>Auch wenn ich verstehen kann wie auf einer individuellen ebene kosmetische Eingriffe durchaus empowering sein können und ich eine Einzelperson für den Versuch des sozialen Aufstiegs nicht verurteilen kann, so wünsche ich mir dass wir alle mehr Awareness dafür haben, dass unsere persönlichen Entscheidungen nicht in einem Vakuum existieren.</p>
<p>Denn wir alle tragen dazu bei: ein Schönheitsideal, was auf natürliche Art und Weise kaum erreichbar ist, wird gerade von der jüngeren Generation, die ihre Freizeit auf Social Media verbringt, als “Standard” gesehen.</p>
<p>Und auch wenn die Entscheidung “für einen selbst” getroffen wurde, so muss man anerkennen:</p>
<p>Eigene Entscheidungen haben auch Auswirkungen auf andere, egal ob du willst oder nicht.</p>
<p>Mir ist bewusst, dass ich als dünne weiße Person aus einer privilegierten Position heraus urteile. Denn auch wenn ich absolut flachbrüstig bin und auch im Erwachsenenalter mit Akne zu kämpfen habe weiß ich, dass ich in vielerlei Hinsicht in das Schönheitsideal gut genug herein passe, um nicht benachteiligt zu werden. Klar, auch ich habe mich mal darüber belesen, wie viel es theoretisch kosten würde, sich Eigenfett von den Beinen in die Brüste transplantieren zu lassen. Die meisten von uns, die kritisch gegenüber der Normalisierung von Filler und Co. stehen, sind auch nicht immun gegen den Druck, jung und schön zu bleiben.</p>
<p>Doch genau das ist in meinen Augen die einzige Lösung. Immer mehr müssen versuchen dem Druck zu widerstehen und sowohl sich selbst als auch andere um einen herum daran zu erinnern: hey, das ist halt eben nicht normal. Das ist halt eben nicht der Standard.</p>
<p>Die Standard Person hat Falten, etwas Bauchfett, Muttermale und vielleicht auch dunkle Haare auf den Armen.</p>
<p>Ich finde wir sollten Menschen, die ihr Geld in Filler und Botox stecken, mit Mitgefühl entgegentreten, denn wir stecken alle im selben Boot was die Erwartungen an uns angeht.</p>
<p>Allerdings sollten wir, wie ich finde, auch auf die Diskrepanz hinweisen, dass persönliches Empowerment eben nicht gleich Empowerment fürs Kollektiv bedeutet. Es ist eben nichts feministisch daran sich einer profitorientierten Kosmetikbranche und deren Standards für Frauen zu beugen, weil man das Geld dafür hat.</p>
<p>Aber es kann auch okay sein, wenn nicht jede deiner Entscheidungen feministisch ist.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>#gelände 18 // Theater &#8211; So schön wie ihr seid</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/03/gelaende-18-theater-workshop-so-scho%cc%88n-wie-ihr-seid/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Mar 2019 12:28:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=11294</guid>

					<description><![CDATA[Bin ich eine richtige Frau? Was ist Schönheit? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Tugay und Savannah in diesem Theaterstück vom #gelände18. Dabei zeigen die Beiden eindrücklich wie einengend und belastend es ist tagtäglich, ob in der Werbung, TV Shows oder Social Media, mit dem perfekten Schönheitsideal konfrontiert zu sein und das Gefühl zu haben, dort]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bin ich eine richtige Frau? Was ist Schönheit? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Tugay und Savannah in diesem Theaterstück vom #gelände18. Dabei zeigen die Beiden eindrücklich wie einengend und belastend es ist tagtäglich, ob in der Werbung, TV Shows oder Social Media, mit dem perfekten Schönheitsideal konfrontiert zu sein und das Gefühl zu haben, dort nicht rein zu passen. &#8222;Wir sind nicht anders, wir sind einzigartig und das ist gut so. Denn unsere Einzigartigkeit macht uns besonders.&#8220;</p>
<p><span id="more-11294"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Weitere Beiträge von #gelände18 findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/gelaende2018/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a>.</li>
<li>Auch FaulenzA hat den Schönheitsidealen einen Song gewidmet. <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/03/schoenheitsideale/">Hier</a> könnt ihr reinhören.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ja, so bin ich!</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/09/ja-so-bin-ich-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2018 07:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10925</guid>

					<description><![CDATA[Oft suchen wir nach einem Zustand der Zufriedenheit und meinen, wir finden diesen wenn wir uns neue Klamotten kaufen, in den Urlaub fahren oder durch das Gefühl, von anderen Menschen gemocht zu werden. Doch die Texte, die wir euch heute von den story-tellern präsentieren, zeigen, dass der Anfang aller Zufriedenheit in der Selbstakzeptanz liegt. Ja,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oft suchen wir nach einem Zustand der Zufriedenheit und meinen, wir finden diesen wenn wir uns neue Klamotten kaufen, in den Urlaub fahren oder durch das Gefühl, von anderen Menschen gemocht zu werden. Doch die Texte, die wir euch heute von den story-tellern präsentieren, zeigen, dass der Anfang aller Zufriedenheit in der Selbstakzeptanz liegt.</strong></p>
<p><span id="more-10925"></span></p>
<p><strong><em>Ja, so bin ich!</em> von Michael Schumacher</strong></p>
<p>Viele Menschen reden mit mir über Dinge, die sie gerade so bewegen.<br />
Deswegen würde ich von mir behaupten, dass ich stets ein offenes Ohr für jeden habe, ohne mich jetzt selber zu sehr loben zu wollen.<br />
Menschen, die mir vertraut sind, wollen gern meine Meinung zu etwas hören.<br />
Sie wissen, dass meine Meinung stets gut ist.<br />
Zu meiner Person kann ich sagen, dass ich von Natur aus eine ruhige Person bin. Privat zumindest.<br />
Auf der Bühne lass ich es aber stets krachen. Einige Menschen sind dann immer ganz erstaunt. Sie sagen dann soetwas wie: &#8222;Ich habe ihn gar nicht wiedererkannt. Sonst sagt er doch so gut wie nie was.&#8220; Menschen, die dies von sich geben, sind Menschen, die nicht so über mich Bescheid wissen.<br />
Diese Menschen sprechen mich aber nicht direkt an.<br />
Das ist ein Punkt, der mit meinem Asperger-Syndrom zusammenhängt.<br />
Die Kontaktaufnahme mit Menschen kann sich bei mir als schwierig gestalten.<br />
Das ist vielleicht eine Schwäche.<br />
Aber man muss Besonderheiten zu verstehen wissen.</p>
<p><strong><em>Ja, so bin ich!</em> von Kathi Bromka</strong></p>
<p>Es gibt Leute, die können mich nicht sehen und kennen mich nicht. Ich bin: ein UFO vielleicht. Ich sehe anders aus. Ihr könnt das testen. Oder tasten. Haare: braun, dunkelbraun und fettig. Die Nase: weich und krumm und Ah! Das war zu fest. Meine Haut ist auch weich. Au! Nicht kneifen. Ich bin groß und dünn. Ich kann singen und tanzen. Ich fahre mit der S-Bahn. Ich stehe morgens früh auf, dusche, esse, gucke auf die Uhr: Wann muss ich los? Manchmal früher, manchmal später. Ich fahre bis Berliner Tor, da steige ich aus, um und fahre mit Kevin nach Bergedorf. Ich arbeite im Theater. Ich bin unterschiedlich drauf: traurig, sauer, böse, lustig, fröhlich, verliebt, Daumen hoch oder runter oder mittel. Ich finde gut an mir, dass ich ein toller Mensch bin, ein lustiger Typ. Ich kann mit Leuten reden; auch wenn ich mal Probleme habe. Ich kann getrennte Wege gehen. Wenn mir jemand Schlechtes sagt, gehe ich weg. Wenn ich in den Spiegel gucke, finde ich besonders schön, wie das Herz pocht. Und das Herz sagt: Ich bin bei dir, Kathi.</p>
<p><strong><em>Ja, so bin ich</em> von Jan Thibout</strong></p>
<p>Leider bin ich aufgrund meiner schweren letzten Jahre nicht besonders positiv. Veränderungen stellen Menschen vor Herausforderungen. Inzwischen sind mir Selbstbespiegelungen zuwider. Aufgrund meiner Krankheit ist mir vieles bewusst geworden. Zum Beispiel auch, dass Erwachsenwerden bedeutet, dass manche Wunschvorstellungen gegen Realität ausgetauscht werden müssen. Inzwischen versuche ich mich an meinen Möglichkeiten zu orientieren und mich weniger über meine Schwächen zu ärgern. Obwohl ich eigentlich &#8222;erwachsen&#8220; bin, muss ich noch viel lernen. Ich habe mir früher oft Gedanken um mich und die Welt gemacht. Jetzt verbringe ich die meiste Zeit damit, mit Alltag und Problemen zu kämpfen. Da mir meine Angststörung sehr zu schaffen macht. Das ist eine Form der Anstrengung, die mich blockiert. Früher habe ich mich mit Politik oder Philosophie beschäftigt. Jetzt versuche ich überhaupt zu arbeiten, eine ambulante Therapie zu machen und mein Leben auf die Beine zu bekommen.</p>
<p><strong><em>Ja, so bin ich!</em> von Carsten Schnathorst</strong></p>
<p>Ich bin ein Träumer. Ich bin kein Mensch für die Realität. Ich will auch kein Realist werden. Ich denke immer, wer Realist ist, hat keinen Platz für Träume. Ich bin auch oft trotzig. Tja, ich kann und will nicht einfach alles hinnehmen, was man mir vorsetzt. Ja, so bin ich!</p>
<p>Ich kann auch anders. Ich bin auch ein Harmoniemensch. Ich hasse Streit, obwohl ich auch trotzig bin. Wenn Andere streiten, krieg ich zu viel. Da will ich, dass es aufhört, aber schnell!</p>
<p>Ich interessiere mich für Sprachen, Musik und auch Folklore aus anderen Ländern. Ich singe gerne und treffe mich mit Freunden. Dat bin ick och!</p>
<p>Vielleicht ahnt man, dass ich auch gerne Quatsch erzähle. Macht nüscht. Manchmal könnte ich mich selber hassen. Man sagt ja, man solle sich lieben. Aber wenn ich eine Beziehung mit mir selber hätte, würde ich mich verlassen. Naja, manchmal oder meistens zumindest. Egal. Das war&#8217;s erst mal. Ciao, Carsten.</p>
<p><strong><em>Ja, so bin ich</em> von Birgit Hohnen</strong></p>
<p>Ich bin ein Mensch und erwachsen. Ich lebe mit meiner Behinderung und kann damit umgehen. Ich bin sehr glücklich, dass ich in einer Wohngruppe inmitten der Stadt leben kann und dass ich einen besseren Arbeitsplatz habe, wo ich Musik und Texte mache. Angebote und Aktivitäten sind toll. Ich kann mich mit Freunden und Familie austauschen und sagen, was ich machen möchte. Das ist wichtig. Ich bestimmte selber, wann ich essen will und wann ich ins Bett gehe und aufstehe. Das ist mein Leben. Ich bin glücklich und fühle mich frei. Ich kann meine Selbstständigkeit ausleben; die Selbstständigkeit ist ganz wichtig für mich. Das ist mein Standpunkt; dabei haben die Betreuer nicht mitzureden. Wie es für mich noch besser werden kann? Ich will nicht immer so schnell in den Stressmodus kommen, sondern mir in Ruhe Sachen überlegen.</p>
<p>Ich gestalte mein Leben selbst; ich treffe meine Entscheidungen alleine. Ja, so bin ich. Ja, so lebe ich. Ja, so will ich sein. Von meiner Richtung ist wichtig, dass man in seine Situation sieht und weiß: Ich will sein und bleiben wie ich bin. Wenn ich selbstständig sein will, muss ich wissen, was ich will oder kann. Ich will zum Beispiel laufen können. Ich kann das nicht, aber ich kann daran arbeiten. Man kann mir zum Beispiel sagen: Wisch den Tisch ab. Oder: bring die Wäsche in den Sack. Das sind so Sachen mit Bitte und Danke. Ich hole viel raus aus meiner Arbeit und schaffe viel. Ich bin eine Kämpferin! Ich bin eine Texterin! Ich bin gut so wie ich bin!</p>
<p><strong><em>Ja, so bin ich</em> von Melanie Lux</strong></p>
<p>Ich möchte heute mal was richtig Schönes und Positives über mich schreiben&#8230; Meine Stärken: Ich bin für meine Freundinnen und Freunde da und kann gut zuhören, wenn sie mal Probleme haben. Außerdem bin ich sehr hilfsbereit. Ich habe viel Fantasie und bin sehr kreativ und ich habe viel Freude an der Kunst. Ich schreibe zum Beispiel supergerne spannende Romane, und ich kann sehr gut schauspielern. Mir macht es auch großen Spass Comicgeschichten zu gestalten. Die Kunst spielt in meinem Leben eine große Rolle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Diesen Liebesbrief hat Mare <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/02/du-bist-schoen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>an sich selbst geschrieben</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Ein Statement <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/07/ich-bin-richtig/" target="_blank" rel="noopener"><strong>gegen den Stress mit der Körpernormierung</strong></a> von den Hollies gibt es hier.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Reflexionen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/02/reflexionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sunrise Writers]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2017 08:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Essstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Körperbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=7792</guid>

					<description><![CDATA[Triggerwarnung: Essstörung. Ein Gedicht von Eden über den Kampf mit einer Essstörung, mit der Wahrnehmung des eigenen Ichs als wertlos und hässlich, solange der Körper nicht den Normen von Schlankheit und Schönheit entspricht. &#160; Nie wieder essen. Ich darf nicht. Ich muss hungern, um schön zu sein. Wenn ich nichts esse, ist es mir erlaubt,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Triggerwarnung: Essstörung.</strong></em></p>
<p><strong>Ein Gedicht von Eden über den Kampf mit einer Essstörung, mit der Wahrnehmung des eigenen Ichs als wertlos und hässlich, solange der Körper nicht den Normen von Schlankheit und Schönheit entspricht.</strong></p>
<p><span id="more-7792"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nie wieder essen.</p>
<p>Ich darf nicht.<br />
Ich muss hungern, um schön zu sein.<br />
Wenn ich nichts esse, ist es mir erlaubt, mich schön zu fühlen.<br />
Dabei bin ich das gar nicht.</p>
<p>Zu schwach.<br />
Zu schwach, um zu widerstehen.<br />
Ich lasse mich von meiner Gier führen<br />
und stehe ich wieder am Anfang,<br />
nur um dieselben Schmerzen erneut zu spüren.<br />
Jedes noch so winzige Stück Erfolg scheint ausgelöscht.</p>
<p>Stumm schreit das Mädchen im Spiegel, ,,Ich will schön sein!&#8220;</p>
<p>Lass mich schön sein,<br />
fleht ihr Blick aus toten Augen.<br />
Das Grün in ihnen ist verblasst.</p>
<p>Was bin ich zu tun bereit?<br />
Sollte ich mich nicht eigentlich genug lieben, um eine Essstörung zu entwickeln?<br />
Ich will nicht mehr das Mädchen sein, dessen Schönheit jeden Abend ins Waschbecken fließt.</p>
<p>Jeder um mich herum ist so, wie ich mich selbst erträume.<br />
Schön.</p>
<p>Ich?<br />
Ich kann auch schön sein.</p>
<p>Aber nur, wenn ich auf sie höre.<br />
In ein marionettenhaftes Dasein einwilligen.<br />
Bald nicht mehr nur davon träumen.<br />
Verlockend.</p>
<p>Meine Augen zeigen die Fehler der Reflektion.<br />
Zu viele, um sie aufzuzählen.<br />
Kein schönes Haar an mir.<br />
Schlaff und grau,<br />
Sie fallen aus.</p>
<p>Der größte Fehler:<br />
Mein trist dreinblickendes Gesicht<br />
und mein Körper</p>
<p>Ich will:<br />
Schön sein,<br />
Strahlen,<br />
Neidische Blicke ernten,<br />
Geliebt werden.</p>
<p>Sie kann mir geben, was ich mir ersehne.<br />
Dafür muss ich nur ihren Regeln Folge leisten.</p>
<p>Sie ist wie eine Sucht.<br />
Eine Sucht, die ich kontrollieren kann.<br />
Ich werde einwilligen und stark sein.</p>
<p>Sucht und Verstand im Kriegszustand.<br />
Nahrung ist Gift.</p>
<p>Ich lebe nicht, um zu essen, sondern esse, um zu leben.<br />
Mehr darf ich nicht.<br />
Achtsam muss ich sein, um die Kontrolle zu behalten.</p>
<p>Ich beherrsche die Sucht.<br />
Erst, wenn sie mich beherrscht, bin ich krank,<br />
aber ich bin nicht krank.<br />
Niemals werde ich krank sein.<br />
Ich bleibe gesund und erreiche mein Ziel.</p>
<p>Ein unaufhörlicher Kampf zwischen Zweifel und Akzeptanz.<br />
Doch noch darf ich nicht lieben, was ich bin.</p>
<p>Denn ich bin:<br />
Falsch,<br />
Hässlich,<br />
Fett<br />
und in keinster Weise liebenswert.</p>
<p>Kurz: Ein Fehler.</p>
<p>Ich kann nicht glücklich sein.<br />
Nicht, solange der Spiegel schreit.</p>
<p>-Eden</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Mehr dazu: </b></p>
<ul>
<li>Die Sunrise Writers darüber, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/09/die-neue-perfektion-das-ich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>wie und wo</strong></a> uns überall Schönheitsideale begegnen.</li>
<li>Und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/09/rap-song-fresskick/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a> geht&#8217;s zu einem kulinarischen Trip der besonderen Art mit den HeRoes.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Du bist schön.</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/02/du-bist-schoen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mare]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2017 08:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Körperbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstliebe]]></category>
		<category><![CDATA[Selfcare]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=7742</guid>

					<description><![CDATA[Wenn wir eines wirklich brauchen in dieser Welt, dann definitiv mehr Liebesbriefe. Hier ein ganz besonderer von Mare, die immer wieder versuchen will, sich selbst zu lieben &#8211; nicht obwohl, sondern weil sie so ist, wie sie ist. Ganz egal, wie viele Rückschläge es auch geben mag und wie viele Normierungen es beinah unmöglich machen, sich]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn wir eines wirklich brauchen in dieser Welt, dann definitiv mehr Liebesbriefe. Hier ein ganz besonderer von Mare, die immer wieder versuchen will, sich selbst zu lieben &#8211; nicht obwohl, sondern <em>weil</em> sie so ist, wie sie ist. Ganz egal, wie viele Rückschläge es auch geben mag und wie viele Normierungen es beinah unmöglich machen, sich selbst zu akzeptieren. Start a revolution! </strong></p>
<p><span id="more-8595"></span></p>
<p>Liebesbriefe gibt es viele. Liebesgedichte auch. Ich möchte dich lieben, und es dir auch zeigen, aber es wäre zu leicht, Seiten über deine Schönheit zu schreiben, oder deinen wunderbaren Charakter, denn ich möchte mit dir alt werden und auch in deinen dunklen Stunden meine Zeit mit dir teilen. In den Momenten, in denen es schwerfällt, dich zu lieben. In denen du zeigst, dass auch ein Mensch, der perfekt wirken möchte, manchmal einfach nicht perfekt sein kann. Und ich möchte dich nackt sehen können, ohne dass du dich für dich schämen musst. Deshalb möchte ich dir sagen, wofür du wirklich schön bist.</p>
<p>Du bist so schön für deine Narben, denn sie erzählen Geschichten.<br />
Sie erzählen die Geschichte von dem kleinen Mädchen, das über jede Wiese rannte und auf jeden Baum kletterte und den Preis dafür mit so manchen blutigen Knien und aufgescheuerten Handflächen zahlen musste, aber immer war da die besorgte Mutter, die dem kleinen Mädchen aufhalf und auf die Wunde pustete, und dem Mädchen so beibrachte, immer wieder aufzustehen.</p>
<p>Sie erzählen die Geschichte von all den Malen, an denen sich dein Körper gegen dich wandte. Von all den roten Flecken auf deinem Körper, die dich nicht schlafen ließen. Von all Schmerzen und all den Ärzten, die dir Angst machten, aber halfen, dass die Schmerzen weggingen. Aber am Ende konntest du wieder aufstehen und das ist schön.</p>
<p>Du bist so schön für jedes Gramm Fett, das um Oberschenkel und Bauch schwabbelt und wabbelt. Rettungsringe, die, dich in stürmischen Zeiten über Wasser halten, denn sie erinnern dich an die Pizzen, die du mit Freunden in gemütlichen Runden oder vor dem Fernseher gegessen hast. Jeder Streifen steht für eine Mahlzeit. Vielleicht ein oder zwei Mahlzeiten zu viel, aber es waren Mahlzeiten, die du zu dir genommen hast. Jeder Streifen steht für einen Sieg. Jeder Zentimeter für eine Erinnerung. Und das ist schön.<br />
Du bist so schön für all die Stunden und Tage, die du in deinem Bett verbracht hast. Unfähig, dich zu bewegen. Unfähig aufzustehen. In einer stummen Umgebung mit lauten Gedanken, die dich anschreien und dich an all deine Fehler erinnern und dir sagen, wie wertlos du doch bist. Du bist nicht wegen all dieser Stunden und Tage schön (vielleicht waren es auch Wochen, für dich waren es jedenfalls Jahre). Du bist schön, weil du am Ende doch immer aufgestanden bist. Du bist aufgestanden und irgendwann wurden dadurch die Farben um dich herum wieder intensiver und du konntest wieder den Wind auf deiner Haut spüren und den Geruch von frischer Luft genießen. Du bist immer wieder aufgestanden und deshalb kannst du jetzt heute hier sein und das ist schön.</p>
<p>Du bist so schön für all die Male, an denen du ein schlechterer Mensch bist, als du es eigentlich gerne wärst und als die Leute, die du liebst, verdient hätten. All die Male, an denen du eifersüchtig bist, neidisch oder wütend und vielleicht auch Dinge sagst oder tust, die du nicht so meinst, denn dann fragst du dich, warum du das tust, warum du nicht ein besserer Mensch sein kannst und Dinge heil lassen kannst. In den Moment verstehst du dann, dass sich hinter all den lauten Emotionen ein verängstigtes Kind versteckt, dass doch nur Liebe und Sicherheit möchte, in einer Welt, die viel zu oft Angst macht. Dann reichst du dir die Hand und versuchst dir das alles zu geben und vielleicht machen wir es dann das nächste Mal besser. Und das ist schön.<br />
Sage ich mir, während ich vor dem Spiegel stehe.<br />
Revolutionen fangen bei uns selber an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Mehr dazu: </b></p>
<ul>
<li>Sexismus, Schönheitszwang und Co.: LizzyNet über Dinge, mit denen <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/06/netzheldin-dinge-mit-denen-jede-frau-im-internet-konfrontiert-wird/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Frauen* im Internet</strong></a> konfrontiert werden.</li>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/07/ich-bin-richtig/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Ein Statement</strong></a> gegen den Stress mit der Körpernormierung, yay! Danke, Hollies. <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/06/netzheldin-dinge-mit-denen-jede-frau-im-internet-konfrontiert-wird/"><br />
</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schön und hässlich</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/10/schoen-und-haesslich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2016 08:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Körperbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=7459</guid>

					<description><![CDATA[Schönheit hängt nicht nur mit dem Aussehen zusammen, findet Michael von den story-tellern. Viele wichtiger ist, wie mensch sich anderen Menschen gegenüber verhält&#8230; Jemand, der einem nichts zutraut oder einen runterzieht, ist eine hässliche Erscheinung. Weil er sich hässlich verhält. Man muss ja bedenken, dass es von Mensch zu Mensch oft unterschiedlich ist, was man]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schönheit hängt nicht nur mit dem Aussehen zusammen, findet Michael von den story-tellern. Viele wichtiger ist, wie mensch sich anderen Menschen gegenüber verhält&#8230;</strong></p>
<p><span id="more-7459"></span></p>
<p>Jemand, der einem nichts zutraut oder einen runterzieht, ist eine hässliche Erscheinung. Weil er sich hässlich verhält.</p>
<p>Man muss ja bedenken, dass es von Mensch zu Mensch oft unterschiedlich ist, was man gut kann und was nicht.</p>
<p>Ein Mensch mit einem sehr hohen IQ ist nicht automatisch klüger als andere.</p>
<p>Wenn jemand mit einem sehr hohen IQ das behauptet, ist er alles andere als klug. Er bringt damit eine hässliche Ansicht zu Tage. Er ist dann hässlich in seinen Gedanken.</p>
<p>Bei Schönheit darf man nicht immer nur auf das Äußere schauen.</p>
<p>Sondern auch darauf, wie jemand auf einen insgesamt wirkt.</p>
<p>Es gibt auch innere Schönheit.</p>
<p>Wenn man neben einem Fremden in der Bahn sitzt, der einen unangenehmen Geruch hat, kann es für einen selber unangenehm sein. Da wäre es vielleicht ratsam sich woandershin zu setzen, falls woanders ein Platz frei ist. Dem Fremden ins Gesicht zu sagen, dass er stinkt, wäre vielleicht nicht ratsam, weil man ja nicht weiß, wie er darauf reagiert. Wenn man nun mit einer Person sehr vertraut ist und die immer einen unangenehmen Geruch aufweist, kann man sie natürlich darauf aufmerksam machen. Man muss ja nicht unbedingt gleich laut sagen: Du stinkst! Dann äußert man sich vielleicht hässlich.</p>
<p>Michael Schumacher</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Auf die Frage “Bin ich schön?” kann es nur eine Antwort geben: Ja! Warum, das lest ihr in <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/09/die-neue-perfektion-das-ich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><u>Die neue Perfektion des ICH</u> </a></li>
<li>In <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/03/schoenheit-eine-zugabe/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><u>Schönheit – eine Zugabe</u></a> fühlt Dominik dem männlichen Schönheitsideal auf den Zahn.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die neue Perfektion das ICH</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/09/die-neue-perfektion-das-ich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sunrise Writers]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2016 06:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftskritik]]></category>
		<category><![CDATA[Körperbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=7214</guid>

					<description><![CDATA[Schönheitsideale begegnen uns jeden Tag: auf Plakaten, im Internet, auf Magazincovern. Eine gefotoshopte Scheinwelt, über die Gedankensammler nur den Kopf schütteln kann&#8230; Makellos. Das perfekte Gesicht. Kein einziger Makel. Strahlend weiße Zähne, volle Lippen, ideal geformte Nase, klare, strahlende Augen und ein lupenreiner Teint. Das perfekte Gesicht. Es starrt einen an. Blickfang des Magazins. Doch]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schönheitsideale begegnen uns jeden Tag: auf Plakaten, im Internet, auf Magazincovern. Eine gefotoshopte Scheinwelt, über die Gedankensammler nur den Kopf schütteln kann&#8230; </strong></p>
<p><span id="more-7214"></span></p>
<p>Makellos. Das perfekte Gesicht. Kein einziger Makel. Strahlend weiße Zähne, volle Lippen, ideal geformte Nase, klare, strahlende Augen und ein lupenreiner Teint. Das perfekte Gesicht. Es starrt einen an. Blickfang des Magazins. Doch schaut man genauer hin, dann ist das Gesicht nicht mehr so perfekt; die Augen strahlen nicht mehr. Es wirkt alles künstlich, nicht echt, nicht menschlich und doch ein Blickfang. Wahrscheinlich das das Idealbild vieler Leute. Machen kleine Makel, Ecken und Kanten den Menschen nicht aus? Wird man dadurch nicht menschlich?</p>
<p>Eine Welt in der alle perfekt wären und der Norm entsprächen. Einfältig. Eintönig. Einfallslos. Das Geheimnis einzelner Mensch ein offenes Buch mit Interpretationsvorgabe. Hobbies, Talente, Gedanken und Gefühle nicht mehr persönlich, sondern ein gesellschaftliches Konstrukt. Narben. Keine Narben mehr. Ein Leben in einer Luftblase; die Utopie in Person.</p>
<p>Wir sind doch alle Individuen, jeder für sich. Das facettenreichste Kunstbild. Keiner ist gleich. Jeder denkt anders, ist anders. Das unerforschteste Geheimnis. Ein Leben auf einer Welt, doch nicht im selben Dorf. Die Einflüsse könnten verschiedener nicht sein. Jeder noch so kleine Moment beeinflusst den Menschen, wenn auch nur unbewusst. Jedes Lächeln, jedes Gespräch, jeder Augenblick.</p>
<p>So viele streben danach, perfekt zu sein, dem Idealbild der Gesellschaft zu gefallen. Einen Schein aufrecht erhaltend, Schauspiel des Lebens.</p>
<p>Narben kann man nicht verstecken, nur vertuschen. Bedeckend von einem Stückchen Stoff. Augen kann man nicht verstecken, höchstens hinter verspiegeltem Sonnenbrillenglas. Schaue man einem Menschen tief in die Augen, sieht man den verborgenen Schatz, die Emotionen, Erlebnisse und Narben. Augen, die komplexe Geschichten erzählen, deren weiterer Verlauf ungewiss ist.</p>
<p>Das perfekte Gesicht auf dem Cover der Zeitschrift. In die Augen blickend, keine Gefühle erkennbar, einzig das Blitzlicht des Fotoapparates. Im Gesicht auch nur künstliche Emotionen. Trostlos, leer und grau wirkt das Gesicht des von Photoshop bearbeiteten Menschen. Das ist nicht echt.</p>
<p>Sollte nicht jeder Mensch leben und lebendig sein? So sein, wie man ist? Ohne verstörende Blicke im Nacken zu spüren. Wäre es nicht herrlich, wenn die neue Perfektion das ICH wäre? Kunterbunte Farbenprachten das Leben erhellen, ausgehend vom Menschen wie du und ich. Von der Norm abweichen Normalität ist. Eine Vielseitigkeit der Einfachheit existiert. Nicht ständig die Gedanken an die Intoleranz mancher Menschen alles bedecken, sondern leben glücklich sein heißt.</p>
<p>Verfasser*in: Gedankensammler am 16.06.2016</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Ein perfektes Bild abgeben – das will auch die Hauptfigur in Sarahs Kurzgeschichte <u><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/03/genuss/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Genuss.</a></u></li>
</ul>
<ul>
<li>In <u>Schönheit – eine Zugabe</u> begegnet Dominik dem Thema Perfektion mit Humor.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wer schön sein will, muss lesen!</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/06/wer-schoen-sein-will-muss-lesen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fee]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2016 06:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[GNTM]]></category>
		<category><![CDATA[Körperbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=6746</guid>

					<description><![CDATA[Wie würde unsere Welt eigentlich aussehen, wenn Schlau das neue Schön wäre? Sexismus ade? Ein Millionenpublikum bei Lesebühnen und Poetry Slams, statt vor der Glotze bei GNTM? Fee stellt unsere vom Schönheitswahn geprägte Welt in ihrem neuen Video ordentlich auf den Kopf. Weiterführende Links: „Ich finde das überhaupt nicht gut und werde dir jetzt erklären,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie würde unsere Welt eigentlich aussehen, wenn Schlau das neue Schön wäre? Sexismus ade? Ein Millionenpublikum bei Lesebühnen und Poetry Slams, statt vor der Glotze bei GNTM? Fee stellt unsere vom Schönheitswahn geprägte Welt in ihrem neuen Video ordentlich auf den Kopf.</p>
<p><span id="more-6746"></span></p>
<p><strong>Weiterführende Links:</strong></p>
<ul>
<li>„Ich finde das überhaupt nicht gut und werde dir jetzt erklären, warum!“ oder <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/02/sexistische-kackscheisse/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline;">„Sexistische Kackscheiße“</span></a>. Ein Beitrag von Fee.</li>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/05/schoenheitswahn-warum-tut-man-sich-das-an/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline;">Warum tun wir uns diesen Schönheitswahn überhaupt an?</span></a> Ein Poem von Julia aus dem Poetry-Slam-Workshop von Fee &amp; Dominik für meinTestgelände.de.</li>
<li>Hier geht es zur <a href="https://www.facebook.com/FeePoetrySlam/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline;">Facebook-Fanpage</span></a> der Künstlerin Fee.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schönheitswahn &#8211; Warum tut man sich das an?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/05/schoenheitswahn-warum-tut-man-sich-das-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[10BS QUEENS]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2016 07:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Körperbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=6589</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Warum tut man sich das an, in einer Welt, in der man ICH sein kann?&#8220;. Poetry Slammerin Julia fragt sich, wohin einen der Schönheitswahn im Leben bringt. Ihr Beitrag entstand im Rahmen eines Poetry Workshops mit Fee und Dominik. Mehr dazu: Wie Elif von den Siblings über das Anderssein denkt, erzählt sie dir im Video.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Warum tut man sich das an, in einer Welt, in der man ICH sein kann?&#8220;. Poetry Slammerin Julia fragt sich, wohin einen der Schönheitswahn im Leben bringt. Ihr Beitrag entstand im Rahmen eines Poetry Workshops mit Fee und Dominik.</strong></p>
<p><span id="more-6589"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Wie Elif von den Siblings über <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/04/poetry-slam-text-anders-sein/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline;">das Anderssein denkt</span></a>, erzählt sie dir im Video.</li>
<li>Bis hierhin ging es noch gut. <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/03/poetry-slam-text-bis-hierhin-ging-es-noch-gut/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline;">Ein Poem von Ozan</span></a></li>
<li>Fee auf der TEDx in München mit ihrem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=2pYUQzs3wYE" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline;">„Pick Me Up Poem“</span></a>.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schönheit &#8211; eine Zugabe</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/03/schoenheit-eine-zugabe/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2016/03/schoenheit-eine-zugabe/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Mar 2016 08:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=6194</guid>

					<description><![CDATA[Poetry Slammer Dominik hat versucht &#8222;schön&#8220; zu sein und dazu gleich mal grandios geslammt! Warum ihr den schlafenden Bodybuilder in den Arm nehmen, und was ihr euch das nächste Mal vorm Spiegel sagen solltet, seht ihr hier! Grandios!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Poetry Slammer Dominik hat versucht &#8222;schön&#8220; zu sein und dazu gleich mal grandios geslammt! Warum ihr den schlafenden Bodybuilder in den Arm nehmen, und was ihr euch das nächste Mal vorm Spiegel sagen solltet, seht ihr hier! Grandios!</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.meintestgelaende.de/2016/03/schoenheit-eine-zugabe/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
