Für die Überzeugung war er bereit alles zu geben

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Deine 3 großen Vorbilder sind?

Mein erstes Vorbild ist mein Vater, da er, seitdem ich klein war, mir immer gute Ratschläge geben konnte und mir geholfen hat, egal was mich grad beschäftigt hat oder wobei ich selbst nicht weiter wusste. Mein Vater ist für mich das Ideal der Vaterrolle und ich hoffe auch zu so einem starken und zugleich feinfühligen Elternteil zu werden.

Mein zweites Vorbild ist Nelson Mandela, da er für seine Überzeugung eingetreten ist und damit die Welt verbessert hat. Für diese Überzeugung war er bereit alles zu geben und jeden Preis in Kauf zu nehmen. Meiner Meinung nach sollten sich viel mehr Menschen entschließen so mutig zu sein wie er, um etwas Gutes in der Welt zu bewirken.

Mein drittes Vorbild ist Martin Och, ein kürzlich verstorbener Freund von mir, der sich sehr um die Rechte von Schwulen und Lesben eingesetzt hat. Er hatte selbst kein einfaches Leben, aber hat immer versucht, nicht nur mir, sondern auch allen anderen Homosexuellen ein besseres und gerechteres  Leben  zu ermöglichen.

Was macht diese Vorbilder so wichtig für Dich?

Alle meine Vorbilder treten für ihre Überzeugung ein und lassen sich nicht abhalten, so lang zu kämpfen bis sie sich durchgesetzt haben. Es sind starke Persönlichkeiten, die das Richtige tun und ihr Handeln nicht egoistisch begründen, sondern es allen Menschen in ihrem Umfeld recht machen wollen.

Was glaubst Du, macht ein Vorbild aus?

Ein Vorbild muss meiner Meinung nach viele Bereiche abdecken, es muss einerseits stark sein und Führungsqualitäten haben, jedoch auch einfühlsam sein und emphatisch. Es darf nicht zögern Entscheidungen zu treffen, jedoch diese wohl überlegt treffen, aber vor allem muss man einem Vorbild vertrauen können und selbst von ihm Vertrauen erfahren.

Glaubst Du, dass fehlende väterliche Autoritätspersonen ein Grund dafür sind, dass Leute in Gangs gehen?

In meiner Grundschulklasse gab es einen Jungen, mit dem ich befreundet war. Seine Eltern sind beide kurz nach seiner Geburt gestorben und somit wurde er von seiner alleinstehenden Tante aufgezogen. In den ersten Jahren konnte ich mich sehr gut mit ihm verstehen, jedoch hat er sich immer mehr von meinem Freundeskreis entfernt und gehörte bald einer Gruppe von Jungen an, die auf dem Pausenhof Kinder geschlagen oder beklaut haben. Ich hätte nie gedacht, dass der Junge, mit dem ich früher gespielt hab, zu einem Menschen wird, der mittlerweile mehrere Anzeigen wegen Körperverletzung und Ladendiebstahl hat.

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