Musikvideo „I have a dream“. Ein Blick hinter die Kulissen.

2016-05-04

Heute erzählen uns Armin, Christian und Jeremy von „Was geht Almanya“, was sie mit ihrem Musikvideo „I have a dream“ verbinden und wie sie die Produktion in den Studios von Naidoo & Herberger erlebt haben.

Armin Chahine: „Für mich ist der Song wichtig, da er uns alle betrifft. Ich denke, dass jeder schon mal darüber nachgedacht hat, ob der Job, den man ausüben möchte, überhaupt etwas für einen ist. Man denkt dabei zu sehr an die Anderen, ob sie einen auslachen könnten, etc., jedoch sollte man das machen, was einem Spaß macht.

Ich denke es ist wichtig, sich mit Vorurteilen zu beschäftigen, da jeder schon mal damit in Berührung gekommen ist und es nix gibt, was man nicht machen könnte! Und es auch nichts gibt, was man nicht schaffen könnte, nur weil man „anders“ ist.“

 Auch Christina Abbing hält einen erfüllenden Job für wichtig:

„Ich bin sehr dankbar und stolz, ein Teil dieses Projektes zu sein. Ich konnte während der gemeinsamen Arbeit mit den Jugendlichen und allen Mitwirkenden das leben, was ich liebe und dabei ein großartiges Projekt unterstützen. Die Berufswahl ist ein sehr wichtiges Thema für jeden Menschen, egal welchen Alters oder Geschlecht.  Auch wenn es nicht der Lebensinhalt sein muss, ist der Beruf trotzdem ein großer Bestandteil des täglichen Lebens. Es sollte wichtiger sein, ein glückliches Leben mit einem erfüllenden und zufriedenstellenden Job zu führen, als einer Vorgabe einer Gesellschaft oder eines Außenstehenden zu folgen. Die Fähigkeiten eines Einzelnen lassen sich nicht durch das Geschlecht, sondern durch Interessen und Talente definieren. Es ist wichtig ,die Jugend dahingehend zu unterstützen. Oftmals wird erst spät deutlich, dass es wichtig ist, für seine Träume und Vorstellungen einzustehen.“

Jeremy Chahine hofft, mit dem Clip viele junge Menschen erreichen zu können:

 „Die Produktion in Mannheim war sehr schön, weil alle Leute dort sehr nett waren. Es ist egal, welches Geschlecht du hast, du kannst jeden Job machen, den du willst. Das ist wichtig. Viele meiner Freunde sagen, dass sie nur einen bestimmten Beruf machen möchten, von sich aus oder wegen ihrer Eltern. Das finde ich blöd. Alle sollen das machen, was sie möchten und was sie glücklich macht und nicht das, was die Gesellschaft möchte oder die Eltern. Ich finde das schön, dass unser Videoclip von vielen jungen Menschen gesehen wird, die sich dann Gedanken machen werden, doch den Job zu machen zu können, den sie wollen. Der Clip und der Song gibt ihnen vielleicht Hoffnung. Meine Freunde finden das Lied fast alle gut. Obwohl das nicht das Wichtigste ist, weil ich bei dem Lied aus dem Grund mitgemacht habe, dass es viele Klischees und Vorurteile gibt. Und diese finde ich nicht gut. Wenn ich jetzt im Kindergarten arbeiten würde, würden einige das nicht gut finden. Und das finde ich, ehrlich gesagt, dumm. Schließlich geht es um mich und darum, dass ich den Beruf finde, der mich glücklich macht.“

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