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	<title>Veronika Rieger &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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	<title>Veronika Rieger &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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	<item>
		<title>Was kann ich gegen Hate Speech tun?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/10/was-kann-ich-gegen-hate-speech-tun-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Veronika Rieger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2021 07:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[#hybridgelände21]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Hatespeech]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute präsentieren wir euch nochmal einen Beitrag von Veronika Rieger mit einigen hilfreichen Tipps gegen Hate Speech. Wenn ihr tiefer ins Thema eintauchen möchtet, meldet euch gerne zum #hybridgelände21-Online-Workshop von Theresa Lehmann und Eva Kappl am 15. Oktober von 14:30 bis 18:00 Uhr an! Schreibt uns dazu einfach eine Mail. Die Teilnahme ist kostenlos.  Zum]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute präsentieren wir euch nochmal einen Beitrag von Veronika Rieger mit einigen hilfreichen Tipps gegen Hate Speech. Wenn ihr tiefer ins Thema eintauchen möchtet, meldet euch gerne zum #hybridgelände21-Online-Workshop von Theresa Lehmann und Eva Kappl am 15. Oktober von 14:30 bis 18:00 Uhr an! <a href="mailto:mail@meintestgelaende.de" target="_blank" rel="noopener">Schreibt uns dazu einfach eine Mail</a>. Die Teilnahme ist kostenlos. </strong><br />
<strong>Zum Workshop: &#8222;Was ist Hate Speech? Wie äußern sich Diskriminierung und menschenfeindliche Ideologien auf contenbasierten Plattformen wie Tiktok und Instagram? In einem praxisnahen Workshop wollen wir uns anschauen was man in kurzen Videoformaten alles ausdrücken kann, wie man problematische Inhalte erkennt und welche Möglichkeiten es gibt darauf zu reagieren.&#8220;</strong><br />
<span id="more-13455"></span></p>
<p><b>Rezepte gegen Trolle – Wie Stellung gegen Hass im Netz beziehen funktionieren kann </b></p>
<p>Hate Speech ist ein weit verbreitetes Phänomen und trotzdem reagiert bisher nur ein kleiner Teil der digitalen Gesellschaft mit aktiver Gegenrede auf Hass im Netz. Das führt dazu, dass nur 31% der Verfasser*innen von Hate Speech für ihre Postings kritisiert werden.<br />
Dabei ist es unerlässlich Hass im Netz nicht einfach unkommentiert stehen zu lassen, sondern Haltung zu bewahren und Stellung zu beziehen.</p>
<p><b>Warum sollte ich mich gegen Hate Speech einsetzen?</b></p>
<p>Hate Speech greift nicht nur die explizit angegriffene Person oder Personengruppe an, sondern immer auch die Gesellschaft, in der wir leben! Wenn Menschen durch Hass im Internet so eingeschüchtert werden sollen, dass sie sich nicht mehr trauen ihre Meinung zu sagen oder sich zu zeigen, schadet das unserer Demokratie</p>
<p>Sich gegen Hass im Netz einzusetzen heißt also sich für die Freiheit und Sicherheit von sich und anderen in der Gesellschaft einzusetzen. Die Gesetze schützen uns dabei, denn niemand muss Hassreden hinnehmen oder aushalten.</p>
<p><b>Wie kann ich mich gegen Hate Speech einsetzen?</b></p>
<p>Wenn du Hate Speech im Internet entdeckst, kannst du aktiv werden! Das Ziel ist dabei die Betroffenen nicht alleine in der Auseinandersetzung mit den Hater*innen stehen zu lassen und den Mitlesenden zu zeigen, dass Hate Speech nicht akzeptiert und haltlos ist.</p>
<p>Stärke die Angegriffenen:<br />
Kontaktiere die angegriffene Person und frag nach, wie du sie unterstützen kannst. Tritt für ihre Rechte ein. Wenn eine Personengruppe angegriffen wird, kannst du nachforschen ob ein*e Vertreter*in der Personengruppe sich geäußert hat und diese unterstützen.</p>
<p>Bleibe sachlich und ruhig. Lass dich nicht auf das Niveau der Hater*innen ein, indem du beleidigend oder abwertend reagierst.</p>
<p>Benenne die Hassrede des/der anderen („Das ist rassistisch/sexistisch etc.“).</p>
<p>Fake News kannst du leicht enttarnen, in dem du sie mit verlässlichen Artikeln widerlegst oder nach konkreten Quellen für das Behauptete fragst.</p>
<p>Über strafrechtlich relevante Hate Speech musst du nicht diskutieren! Du kannst online den relevanten Paragraphen finden und unter das Hass-Posting setzen, um die anderen Personen darauf aufmerksam machen, dass der Inhalt dieses Postings illegal ist.<br />
Wenn du dir unsicher bist, kannst du dich an die Internet-Beschwerde-Stelle, die Online-Wache der Polizei oder <a href="https://love-storm.de/#actions" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>love-storm.de</strong></a> wenden!</p>
<p>Dokumentiere die Hasskommentare und Nachrichten dazu, am besten mit einem Screenshot und einem Screenshot des Profils der Hater*innen.</p>
<p>Lösche den Hasskommentar, fordere die Person auf ihren Kommentar / ihr Bild / ihr Posting zu löschen oder mache die Seite darauf aufmerksam, was auf ihrer Plattform geschieht, und fordere sie dazu auf das Hassposting zu entfernen.</p>
<p>Du musst nicht ewig diskutieren. Mach deine Position klar und beende das Gespräch, wann immer du willst.</p>
<p><b>Und wenn ich selbst betroffen bin? </b></p>
<p>Zu aller Erst: Es liegt nicht an dir! Der dir entgegengebrachte Hass entsteht aus Projektionen, die mit dir als Person nur sehr sehr wenig zu tun haben. Das im Bewusstsein zu haben verringert den Hass leider nicht, hilft dir aber vielleicht die Nachrichten besser abstreifen zu können.</p>
<p>Mach dein Profil dicht! Stelle es auf privat, überprüfe deine Sicherheitseinstellungen und verwende ein sicheres Passwort.</p>
<p>Blockiere die lautstärksten Angreifer*innen! Du musst dich derartigen Angriffen nicht aussetzen und bist unter keinen Umständen verpflichtet auf sie zu reagieren.</p>
<p>Du entscheidest, ob und wie du auf einen Angriff reagieren möchtest! Du kannst jederzeit offline gehen und eine Person deines Vertrauens mit einbinden.</p>
<p>Hol dir Hilfe: Aktiviere deine Freund*innen! Wenn du selbst die Kommentare nicht mehr sehen willst und es dich belastet, kann es helfen, eine vertraute Person zu haben, die sich für dich um den Hass kümmert, Kommentare meldet, Nutzer*innen sperrt und Ihr Profil wieder nutzbar macht.<br />
Wenn du weitere Unterstützung möchtest, wende dich an professionelle Beratungsstellen wie <a href="https://hateaid.org/politische-forderungen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>HateAid</strong></a>.</p>
<p>Sammle strafrechtlich Relevantes mit Screenshot und URL, melde Nachrichten und Kommentare auf der Plattform</p>
<p>Sprich über deine Erfahrungen mit Hass im Internet und suche dir Verbündete! Gemeinsam ist es leichter deine Erlebnisse zu reflektieren und zu verarbeiten</p>
<p>Es ist nicht schwer sich gegen Hate Speech einzusetzen und je mehr von uns aktiv werden, umso stärker und geschlossener können wir auf Hass im Internet reagieren. Wenn du dich weiter schlau machen möchtest, findest du <a href="https://app.love-storm.de/trainings" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a>  kostenlose Online-Trainings für den richtigen Umgang mit Hate Speech. Niemand muss Hass im Internet aushalten und über sich ergehen lassen und niemand muss Hass im Internet alleine bewältigen. Gut, dass wir gemeinsam ganz schön viele sind!</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Weitere Beiträge von Veronika, zum Beispiel darüber, was Hate Speech eigentlich ist, findest du <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/veronika-rieger/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sprache, Macht und Gender</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/08/sprache-macht-und-gender/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Veronika Rieger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Aug 2021 07:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir starten in die neue Woche mit einem neuen Text unserer Autor*in Veronika Rieger. Veronika ist selbst nichtbinär und schreibt hier über Sprache, Macht und darüber, wie Personen, die weder Mann noch Frau sind, allzu häufig nur &#8222;mitgemeint&#8220; sind — und weshalb das ein Problem ist. Doch nicht nur das: Step by step erklärt Veronika auch noch,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Wir starten in die neue Woche mit einem neuen Text unserer Autor*in Veronika Rieger. Veronika ist selbst nichtbinär und schreibt hier über Sprache, Macht und darüber, wie Personen, die weder Mann noch Frau sind, allzu häufig nur &#8222;mitgemeint&#8220; sind </b><strong>—</strong><span class="Apple-converted-space"> </span><b>und weshalb das ein Problem ist. Doch nicht nur das: Step by step erklärt Veronika auch noch, wie wir es besser machen können. In diesem Sinne: Liebe Leser*innen, wir wünschen euch viel Spaß bei der Lektüre!</b></p>
<p><span id="more-13270"></span></p>
<p>Liebe Schwestern und Brüder, sehr geehrte Damen und Herren, geachtete Leser und Leserinnen&#8230;</p>
<p>Diesen Ansprachen fehlt etwas. Vielleicht ist es euch aufgefallen, vielleicht steht euch jetzt ein Fragezeichen im Gesicht. Vielleicht geht es euch auch wie mir. Ich bin nichtbinär und ich bin bei solchen Ansprachen oft nur mitgemeint. Während wir beim Thema gegenderte Sprache, die Frauen inkludiert, in unserer Gesellschaft schon etwas weiter sind, wird selbst im feministischen Diskurs gern vergessen, dass auch weitere Geschlechter außerhalb von Mann und Frau existieren.<br />
Für Menschen, die intersexuell sind oder zu den nichtbinären Geschlechtern (wie beispielsweise agender, genderfluid, demigender usw.) gehören, bleibt oft nur die Möglichkeit mitgemeint zu sein.<br />
Aber mitgemeint ist nicht ausreichend, denn es macht die Menschen unsichtbar, deren Geschlecht ein anderes ist und es vergrößert die Ungleichbehandlung von Menschen nichtmännlicher Geschlechter.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Unsere Sprache ist mächtig, denn sie beeinflusst die Bilder, die wir im Kopf haben und unsere Wahrnehmung der Welt, in der wir leben. Die Verwendung geschlechtersensibler Sprache kann geschlechter-stereotypen Bildern sowie Diskriminierungen und Benachteiligungen entgegenwirken und dabei helfen, Geschlechternormen und Rollendenken zu überwinden. Es gibt zahlreiche Forschungsarbeiten, die belegen, dass die Verwendung von nur männlichen Formen unserer Sprache, also dem generischen Maskulin, Menschen dazu bringt zuerst und vorrangig an Männer zu denken. Bei der Formulierung „Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“ denken Menschen also primär an männliche Fachpersonen. FINTA (das sind Frauen, Intersexuelle Menschen, nichtbinäre Menschen, Menschen die trans sind und agender Personen), sind zwar „mitgemeint“, sie werden aber tatsächlich meist nicht mitgedacht und fühlen sich oft nicht angesprochen oder ermutigt und fähig dazu z.B. Berufe oder soziale Rollen, die immer als männliche Form erwähnt werden, selbst zu ergreifen.</p>
<p>Um eine gerechtere Behandlung von Menschen aller Geschlechter in dieser Gesellschaft zu erreichen ist es also wichtig auch eine Sprache zu wählen, die alle Menschen mit einschließt und mit darstellt, damit sich unsere Bilder im Kopf und unsere Wahrnehmung der Welt dementsprechend erweitern.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><b>Aber ist das nicht mega umständlich?<br />
</b>Im Gegenteil, es beugt sogar Missverständnissen vor, denn gendergerechte Sprache bezeichnet konkret, wer alles gemeint ist. Es gibt Forschung dazu, die belegt, dass das Textverständnis der Leser*innen nicht leidet, wenn der Text geschlechtergerechte Sprache verwendet. Eine Sprache zu verwenden, die alle Geschlechter mit einschließt, <a href="https://www.tu-berlin.de/fileadmin/a70100710_gleichstellung/Diversity_Allgemeines/KFG-Leitfaden_geschlechtersensible_Sprache.pdf" target="_blank" rel="noopener">ist leicht zu erlernen und sowohl in schriftlicher als auch mündlicher Form gut machbar.</a></p>
<p><b>Aber das verändert doch Sprache künstlich?<br />
</b>Dass Sprache ein festes und beständiges Konstrukt ist, ist eine Fehlannahme, denn unsere Sprache ist ständig im Werden und verändert sich von alleine, dadurch, dass wir sie verwenden. Es entstehen neue Worte, wie beispielsweise durch die Pandemie „zoomen“, „Alltagsmaske“ und schon vorher „hamstern“. Und so wie neue Worte entstehen, verschwinden langsam auch veraltete Worte aus unserem Vokabular, weil sie unsere Lebensrealität nicht mehr widerspiegeln. Oder weißt du noch was „poussieren“ oder „Biedersinn“ bedeuten?</p>
<p><b>Aber wie viele Menschen betrifft das denn?</b><br />
Das ist schwer zu sagen, denn eine genaue Erfassung aller Geschlechtsidentitäten gibt es in Deutschland noch nicht. <a href="https://www.bundesverfassungsgericht.de/e/rs20171010_1bvr201916.html#abs10" target="_blank" rel="noopener">In Deutschland sind geschätzt ungefähr 0,2 % der Einwohner*innen intersexuell</a>, das sind bei 83,02 Millionen Einwohner*innen Deutschlands ungefähr 166 040 Menschen. Um das in eine begreifbare Größe zu setzen: Das ist mehr als zweimal die Allianzarena komplett voll.<br />
Dazu kommen all die Menschen, die zu den nichtbinären Geschlechtern gehören. Im Jahr 2016 gaben 3,3% der 3100 Befragten bei einer<i> Vermächtnisstudie</i> der ZEIT an, „entweder ein anderes Geschlecht zu haben als bei ihrer Geburt zugewiesen oder sich schlicht nicht als weiblich oder männlich zu definieren“ Das sind ca. 2,5 Millionen Menschen in Deutschland.<br />
Konkrete Zahlen bleiben, solange es keine große Statistik dazu gibt, schwer zu nennen. Deutlich wird aber: Es gibt eine große Gruppe an Menschen, die von einer nur binär gegenderten Sprache, also Sprache, die nur männliche und weibliche Formen verwendet, nicht mit erfasst und erwähnt wird.</p>
<p><b>Ist das nicht alles nur eine neumodische Phase?<br />
</b>Nein. Menschen, die Geschlechtern außerhalb des Mann &#8211; Frau &#8211; Spektrums angehören, sind keine “neumodische Erscheinung”, sondern existieren seit jeher in allen Gesellschaften und Kulturkreisen. <a href="https://missy-magazine.de/blog/2017/10/04/hae-was-heisst-denn-nicht-binaer/" target="_blank" rel="noopener">So gab und gibt es beispielsweise die Baklâ auf den Philippinen, Two Spirit bei der indigenen Bevölkerung Nordamerikas, die Māhū auf Hawaii und noch einige weitere.</a> Transgender Personen sind auch in Mitteleuropa seit der Antike bekannt.</p>
<p><b>Und wie kann geschlechtersensible Sprache aussehen?</b><br />
Deine Sprache kannst du zum Beispiel durch das Verwenden eines Gender-Sternchens gendergerecht machen. Du sagst dann „Liebe Leser*innen“. Das Gender-Sternchen zeigt dabei die Vielfalt aller Geschlechter auf.</p>
<p>Auch die Verwendung eines Doppelpunkts ist möglich, also „Liebe Leser:innen“. Der Doppelpunkt kann von einigen Lesehilfen für visuell eingeschränkte Personen besser ausgesprochen werden und ist im Sinne der Inklusion hilfreich, allerdings fühlen sich viele nichtbinäre Personen von ihm nicht gut dargestellt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn du gegenderte Sprache in der gesprochenen Form verwendest, machst du eine kurze Sprechpause dort, wo der Doppelpunkt oder das Gender-Sternchen steht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn du lieber kein Sonderzeichen verwenden möchtest, lohnt es sich neutrale Personenbezeichnungen zu verwenden, wie beispielsweise: „Liebe Gäste“, „Liebes Publikum“ „Liebe Mitglieder“ , „Liebe Geschwister“, „Liebe Anwesende“, „medizinisches Fachpersonal“, „Lehrkraft“, usw.<br />
Diese geschlechtsneutralen Formulierungen erfordern manchmal ein bisschen sprachliches Geschick, sind aber auf alle Fälle ein guter Anreiz die eigene Sprache kreativ und vielfältig zu verwenden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich kann mich gut erinnern, als ich gelernt habe zu gendern. Ich saß mit lauter neuen Menschen zusammen und war ein bisschen irritiert und gleichzeitig sehr neugierig, warum diese alle eine Sprechpause machten und darauf achteten, alle in ihrer Sprache mit einzuschließen. Ich dachte eine Weile, dass gendern lernen schwierig ist, aber um ehrlich zu sein, geht es einem nach kürzester Zeit ganz flüssig von der Zunge. Natürlich kann man sich dagegen entscheiden gegenderte Sprache zu verwenden, obwohl sie ein so einfaches und dennoch so hilfreiches Werkzeug ist um Diskriminierung zu verringern und unsere Gesellschaft zum positiven zu verwenden. Aber das zeigt letztendlich mehr die eigene Ignoranz und Faulheit auf, als man vielleicht denkt.<br />
Wenn ich sehe, wie instinktiv und freudig junge Menschen heute an gegenderte Sprache herangehen und sie verwenden, dann freut mich das wahnsinnig und stimmt mich optimistisch. Ich glaube, Pinkstinks haben recht: Die Zeiten gendern sich.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mit der Macht der Sprache hat sich auch Pia<a href="https://www.meintestgelaende.de/2020/10/pia-brauneis-worte-schaffen-werte/" target="_blank" rel="noopener"><strong> in ihrem Text für den LizzyNet-Schreibwettbewerb beschäftigt</strong></a>.</li>
<li>Und in den Kolumnen von Ika <a href="https://www.meintestgelaende.de/2021/04/inter-geschichte/" target="_blank" rel="noopener"><strong>erfahrt ihr mehr über das Inter-Sein</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Text fürs Internet</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/12/ein-text-fuers-internet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Veronika Rieger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 06:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Hatespeech]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[Oft genug regen wir uns — vollkommen zu Recht! — über das Internet auf. Es gibt ja auch genug Gründe: Hate Speech, Fake News, Gewalt&#8230; Online ist nicht automatisch besser als Offline. Veronika Rieger, die für uns ja bereits viel zum Thema Hass im Netz geschrieben hat, hat nun einen Text für&#8217;s Internet verfasst. Also, nicht nur,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oft genug regen wir uns — vollkommen zu Recht! — über das Internet auf. Es gibt ja auch genug Gründe: Hate Speech, Fake News, Gewalt&#8230; Online ist nicht automatisch besser als Offline. Veronika Rieger, die für uns ja bereits viel zum Thema Hass im Netz geschrieben hat, hat nun einen Text für&#8217;s Internet verfasst. Also, nicht nur, um ihn im Internet zu veröffentlichen, sondern so: für dich, liebes Internet! Denn neben all den Schattenseiten gibt es eben auch die guten, die wichtigen, die großartigen Seiten. Und vor allem: &#8222;das Internet&#8220; selbst ist gar nicht unbedingt schuld&#8230;</strong></p>
<p><span id="more-12626"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/author/veronika-rieger/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Hier</strong></a> findet ihr alle weiteren Texte von Veronika.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was kann ich gegen Hate Speech tun?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/09/was-kann-ich-gegen-hate-speech-tun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Veronika Rieger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2020 07:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Hatespeech]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[In ihrem letzten Beitrag hat uns Veronika Rieger erklärt, was Hate Speech eigentlich ist (den Link findest du unten). Heute geht es darum, was wir alle gegen Hate Speech tun können. Glücklicherweise ist das nämlich so einiges! Wir müssen den ganzen Hass keinesfalls einfach aushalten oder gar tolerieren. Also lasst uns aktiv werden! Rezepte gegen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In ihrem letzten Beitrag hat uns Veronika Rieger erklärt, was Hate Speech eigentlich ist (den Link findest du unten). Heute geht es darum, was wir alle <em>gegen</em> Hate Speech tun können. Glücklicherweise ist das nämlich so einiges! Wir müssen den ganzen Hass keinesfalls einfach aushalten oder gar tolerieren. Also lasst uns aktiv werden!</strong></p>
<p><span id="more-12426"></span></p>
<p><b>Rezepte gegen Trolle – Wie Stellung gegen Hass im Netz beziehen funktionieren kann<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p>Hate Speech ist ein weit verbreitetes Phänomen und trotzdem reagiert bisher nur ein kleiner Teil der digitalen Gesellschaft mit aktiver Gegenrede auf Hass im Netz. Das führt dazu, dass nur 31% der Verfasser*innen von Hate Speech für ihre Postings kritisiert werden.<br />
Dabei ist es unerlässlich Hass im Netz nicht einfach unkommentiert stehen zu lassen, sondern Haltung zu bewahren und Stellung zu beziehen.</p>
<p><b>Warum sollte ich mich gegen Hate Speech einsetzen?</b></p>
<p>Hate Speech greift nicht nur die explizit angegriffene Person oder Personengruppe an, sondern immer auch die Gesellschaft, in der wir leben! Wenn Menschen durch Hass im Internet so eingeschüchtert werden sollen, dass sie sich nicht mehr trauen ihre Meinung zu sagen oder sich zu zeigen, schadet das unserer Demokratie</p>
<p>Sich gegen Hass im Netz einzusetzen heißt also sich für die Freiheit und Sicherheit von sich und anderen in der Gesellschaft einzusetzen. Die Gesetze schützen uns dabei, denn niemand muss Hassreden hinnehmen oder aushalten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><b>Wie kann ich mich gegen Hate Speech einsetzen?</b></p>
<p>Wenn du Hate Speech im Internet entdeckst, kannst du aktiv werden! Das Ziel ist dabei die Betroffenen nicht alleine in der Auseinandersetzung mit den Hater*innen stehen zu lassen und den Mitlesenden zu zeigen, dass Hate Speech nicht akzeptiert und haltlos ist.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Stärke die Angegriffenen:<br />
Kontaktiere die angegriffene Person und frag nach, wie du sie unterstützen kannst. Tritt für ihre Rechte ein. Wenn eine Personengruppe angegriffen wird, kannst du nachforschen ob ein*e Vertreter*in der Personengruppe sich geäußert hat und diese unterstützen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Bleibe sachlich und ruhig. Lass dich nicht auf das Niveau der Hater*innen ein, indem du beleidigend oder abwertend reagierst.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Benenne die Hassrede des/der anderen („Das ist rassistisch/sexistisch etc.“).</p>
<p>Fake News kannst du leicht enttarnen, in dem du sie mit verlässlichen Artikeln widerlegst oder nach konkreten Quellen für das Behauptete fragst.</p>
<p>Über strafrechtlich relevante Hate Speech musst du nicht diskutieren! Du kannst online den relevanten Paragraphen finden und unter das Hass-Posting setzen, um die anderen Personen darauf aufmerksam machen, dass der Inhalt dieses Postings illegal ist.<br />
Wenn du dir unsicher bist, kannst du dich an die Internet-Beschwerde-Stelle, die Online-Wache der Polizei oder <a href="https://love-storm.de/#actions" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>love-storm.de</strong></a> wenden!<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Dokumentiere die Hasskommentare und Nachrichten dazu, am besten mit einem Screenshot und einem Screenshot des Profils der Hater*innen.</p>
<p>Lösche den Hasskommentar, fordere die Person auf ihren Kommentar / ihr Bild / ihr Posting zu löschen oder mache die Seite darauf aufmerksam, was auf ihrer Plattform geschieht, und fordere sie dazu auf das Hassposting zu entfernen.</p>
<p>Du musst nicht ewig diskutieren. Mach deine Position klar und beende das Gespräch, wann immer du willst.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><b>Und wenn ich selbst betroffen bin?<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p>Zu aller Erst: Es liegt nicht an dir! Der dir entgegengebrachte Hass entsteht aus Projektionen, die mit dir als Person nur sehr sehr wenig zu tun haben. Das im Bewusstsein zu haben verringert den Hass leider nicht, hilft dir aber vielleicht die Nachrichten besser abstreifen zu können.</p>
<p>Mach dein Profil dicht! Stelle es auf privat, überprüfe deine Sicherheitseinstellungen und verwende ein sicheres Passwort.</p>
<p>Blockiere die lautstärksten Angreifer*innen! Du musst dich derartigen Angriffen nicht aussetzen und bist unter keinen Umständen verpflichtet auf sie zu reagieren.</p>
<p>Du entscheidest, ob und wie du auf einen Angriff reagieren möchtest! Du kannst jederzeit offline gehen und eine Person deines Vertrauens mit einbinden.</p>
<p>Hol dir Hilfe: Aktiviere deine Freund*innen! Wenn du selbst die Kommentare nicht mehr sehen willst und es dich belastet, kann es helfen, eine vertraute Person zu haben, die sich für dich um den Hass kümmert, Kommentare meldet, Nutzer*innen sperrt und Ihr Profil wieder nutzbar macht.<br />
Wenn du weitere Unterstützung möchtest, wende dich an professionelle Beratungsstellen wie <a href="https://hateaid.org/politische-forderungen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>HateAid</strong></a>.</p>
<p>Sammle strafrechtlich Relevantes mit Screenshot und URL, melde Nachrichten und Kommentare auf der Plattform<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Sprich über deine Erfahrungen mit Hass im Internet und suche dir Verbündete! Gemeinsam ist es leichter deine Erlebnisse zu reflektieren und zu verarbeiten</p>
<p>Es ist nicht schwer sich gegen Hate Speech einzusetzen und je mehr von uns aktiv werden, umso stärker und geschlossener können wir auf Hass im Internet reagieren. Wenn du dich weiter schlau machen möchtest, findest du <a href="https://app.love-storm.de/trainings" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a>  kostenlose Online-Trainings für den richtigen Umgang mit Hate Speech. Niemand muss Hass im Internet aushalten und über sich ergehen lassen und niemand muss Hass im Internet alleine bewältigen. Gut, dass wir gemeinsam ganz schön viele sind! <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Weitere Beiträge von Veronika, zum Beispiel darüber, was Hate Speech eigentlich ist, findest du <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/veronika-rieger/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a>.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>„Also eine*r muss hier ja mal die Wahrheit sagen !!11!1“</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/05/hatespeech/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Veronika Rieger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2020 07:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
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		<category><![CDATA[Featured]]></category>
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		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
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					<description><![CDATA[Hate Speech &#8211; den Begriff habt ihr sicherlich alle schon einmal gehört. Wir freuen uns, dass Veronika Rieger sich die Zeit genommen hat, mal so richtig ausführlich aufzuschreiben, worum es da überhaupt geht. Was ist Hate Speech, was kann man dagegen tun &#8211; und was ist denn eigentlich mit der Meinungsfreiheit? Lest ihren Text und]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hate Speech &#8211; den Begriff habt ihr sicherlich alle schon einmal gehört. Wir freuen uns, dass Veronika Rieger sich die Zeit genommen hat, mal so richtig ausführlich aufzuschreiben, worum es da überhaupt geht. Was ist Hate Speech, was kann man dagegen tun &#8211; und was ist denn eigentlich mit der Meinungsfreiheit? Lest ihren Text und erfahrt, &#8222;was Trolle, Angeln und Hass im Netz miteinander zu tun haben&#8220;.</strong></p>
<p><span id="more-12175"></span></p>
<p>Unter Zeitungsartikeln, Youtube-Videos, auf Snapchat und Instagram, überall dort im Netz, wo Menschen sich verbinden und ihre Inhalte miteinander teilen, hat es sich eingeschlichen. Unter dem Motto „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!“ und „eine*r muss hier ja mal die Wahrheit sagen!!1!!11“ verbreiten Menschen Hass-Botschaften. Das Phänomen hat einen Namen: Hate Speech.<strong> </strong></p>
<p><strong>Was ist Hate Speech?</strong></p>
<p>Hate Speech beschreibt das Verhalten, bei dem Worte und Bilder als Waffen verwendet werden, um Einzelpersonen und Personengruppen abzuwerten, anzugreifen und zu Hass oder Gewalt gegen sie aufgerufen wird.</p>
<p>Das Besondere an Hass im Netz ist, dass er organisiert ist. Personen organisieren sich um als „Trolle“ gezielt und organisiert Hass-Inhalte zu verbreiten und die Kommunikation im Internet aufzustacheln und zu stören.</p>
<p>Der Begriff „Troll“ kommt allerdings nicht von dem unschönen und dümmlichen Fabelwesen (auch wenn diese Beschreibung noch so gut passt), sondern von dem Fischerei-Ausdruck &#8222;trolling with bait&#8220;, der eine Angeltechnik beschreibt, bei der man Köder langsam durch ein Gewässer zieht, bis angebissen wird.<br />
Trolle locken mit ihren Aussagen andere Menschen also bewusst durch Provokation an und stören so die eigentliche Unterhaltung.<br />
Durch organisiertes Trollen versuchen Menschen auf diese Art strukturiert<br />
politische Ideologie zu verbreiten und Stimmung gegen Personengruppen in der Gesellschaft zu entfachen.</p>
<p><strong>Gegen wen richtet sich Hate Speech?</strong></p>
<p>Von Hate Speech können einzelne Menschen, aber auch Personengruppen betroffen sein,die abgewertet werden. Doch Hassrede trifft nicht alle Menschen gleich stark.</p>
<p>Durch eine Umfrage des Europarats fand man heraus, dass Hate Speech sich besonders oft gegen LGBTIQ*-Personen, sowie Menschen muslimischen Glaubens und Frauen richtet, wodurch deutlich wird, dass sich in Hate Speech die Diskriminierung der Gesellschaft fortsetzt.</p>
<p>Hass im Netz drückt sich z.B. durch <strong>Rassismus</strong><strong> und </strong><strong>Fremdenfeindlichkeit</strong> (Diskriminierung aufgrund der Abstammung), <strong>Antisemitismus</strong><strong> und </strong><strong>Antimuslimischen</strong> <strong>Rassismus</strong> (Diskriminierung von Gläubigen des Judentums und Islams), <strong>Sexismus</strong> (Diskriminierung aufgrund des Geschlechts), <strong>Homo-</strong><strong> und </strong><strong>Transphobie </strong>(Diskriminierung aufgrund der geschlechtlichen Identität oder sexuellen Orientierung), <strong>Ableismus</strong>(Behindertenfeindlichkeit), und <strong>Klassismus</strong> (Vorurteile aufgrund der sozialen Herkunft) und weitere Diskriminierungsformen aus.</p>
<p>Oft sind die verwendeten Formen der Abwertung und des Hasses nicht klar abzugrenzen, sondern eng miteinander verbunden, Menschen können also auch mehrfach wegen der Zugehörigkeit zu mehreren Personengruppen diskriminiert werden.<br />
Betroffene von Hassrede können auch Menschen sein, die selbst nicht einer der genannten Gruppen zugeordnet werden, sich aber on- und offline gegen  Menschenfeindlichkeit engagieren.</p>
<p><strong>Und was ist mit der Meinungsfreiheit? </strong></p>
<p>In Deutschland wie vielen anderen Ländern herrscht Meinungs- und Pressefreiheit. Aber Meinungsfreiheit bedeutet nicht, die Freiheit zu haben, alles zu sagen, was möglich ist.  Der Angriff und das Abwerten der Würde eines anderen Menschen nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt.<br />
Jemanden zu bedrohen, zu beleidigen, ihm etwas unwahres, rufschädigendes zu unterstellen, andere Menschen zu Straftaten aufzufordern oder andere Menschen zu Hass gegen Personengruppen zu verhetzen ist strafbar. Das gilt auch schon für Jugendliche ab 14 Jahren.</p>
<p><strong>Wie kann Hate Speech aussehen? </strong></p>
<p>Hass im Netz ist einfach gestrickt, denn er bedient sich immer ähnlichen Mustern.<br />
Wenn wir uns die Aussagen im Netz ansehen, erkennen wir z.B. folgende Kategorien:</p>
<p>Bewusste Verbreitung uninformierter oder falscher Aussagen (z.B. An der Tafel gibt es kein Essen mehr für arme Menschen, nur noch für Geflüchtete.“),<br />
Verallgemeinerung („Alle Polen klauen.“),<br />
Herabwürdigende Begriffe („Schwuchtel“),<br />
Befürwortung von / Aufruf zu sexualisierter Gewalt: („Die Fotze müsste mal ordentlich gefickt werden.“)<br />
Bedienen von Stereotypen durch in der Gesellschaft verbreitete Sprachmuster („Islamisierung des Abendlandes“),<br />
Die-gegen-wir-Rhetorik („Die nehmen uns die Arbeitsplätze weg.“),<br />
Befürwortung von / Aufruf zu Gewalttaten („Merkel müsste man steinigen.“).</p>
<p>Wenn man sich die Struktur von Hate Speech einmal vor Augen führt, wird schnell deutlich, wie viele der Aussagen im Internet darunter einzuordnen sind. Das uns schnell weitere Beispiele für die Muster der Hass-Aussagen einfallen, ist nicht verwunderlich, 96% der 14- bis 24-Jährigen in Deutschland geben an schon Hass im Netz erlebt und gesehen haben. Das zeigt eine Umfrage der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen.</p>
<h2><strong>Warum ist Hate Speech gefährlich?</strong></h2>
<p>Der Satz „Füttere nicht den Troll“, also „Lass dich vom Troll nicht provozieren.“ ist fester Bestandteil des Lebens im Netz, und sich nicht provozieren lassen ist grundsätzlich immer eine gute Idee. Aber sollten wir Hate Speech einfach unkommentiert stehen lassen, um den Troll so auszuhungern?</p>
<p>Wenn wir regelmäßig im Internet mit Hass-Botschaften und menschenfeindlichen Äußerungen umgeben sind, kann das dazu führen, dass sich aus den Hass-Botschaften ein gesellschaftliches Klima entwickelt, in dem Abwertung, Gewalt und Diskriminierung gegen bestimmte Gruppen als normal und gerechtfertigt erscheinen.<br />
Auch wenn der Hass „nur“ im Internet steht, so ist er trotzdem real und greift in die analoge Welt über, denn das gesellschaftliche Klima, das im Netz erschaffen wird, ist der perfekte Nährboden für reale Gewalttaten.</p>
<p>Wenn wir also den Troll einfach nicht füttern und nicht auf seine Provokation eingehen, lassen wir zu, dass die von ihm ausgehenden Hassbotschaften das Meinungsbild im Netz prägen und verzerren. Wenn die Mehrheit, die diese Hass-Aussagen nicht okay findet, schweigt, ermöglichen wir der Minderheit der Hater, dass ihre Meinung als viel verbreiteter und akzeptierter wahrgenommen wird als sie ist.</p>
<p>Aber wir können handeln und so das gesellschaftliche Klima on- und offline mitgestalten! Schon jetzt engagieren sich immer mehr Menschen gegen Hasskommentare, melden diese in den jeweiligen Netzwerken und geben Kontra. Das Internet ist eine Möglichkeit sich zu verbinden und etwas miteinander zu teilen. Hass hat dort, wie in unserer Gesellschaft, nicht zu suchen.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Auch unsere Autorin Johanna hat sich <a href="https://www.meintestgelaende.de/2019/12/da-ist-ein-mensch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>mit dem Thema Hate Speech</strong></a> befasst.</li>
<li>Und in diesem Text geht es um <a href="https://www.meintestgelaende.de/2020/03/was-ist-eigentlich-tone-policing/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Tone Policing</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn ich dich so sehe</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/01/wenn-ich-dich-so-sehe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Veronika Rieger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2020 07:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
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					<description><![CDATA[Veronika findet, wir sollten öfter auf das hören, was wir unseren besten Freund*innen raten würden. Und manchmal sollten wir stärker darauf achten, was wir heute zu unserem jüngeren Ich sagen würden, wenn wir uns in jüngerer Version wiedertreffen sollten, denn für irgendwas muss diese Weisheit des Alterns ja gut sein. Beides zusammen hat sie in einen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class=""><strong><span class="">Veronika findet, wir sollten öfter auf das hören, was wir unseren besten Freund*innen raten würden. Und manchmal sollten wir stärker darauf achten, was wir heute zu unserem jüngeren Ich sagen würden, wenn wir uns in jüngerer Version wiedertreffen sollten, denn für irgendwas muss diese Weisheit des Alterns ja gut sein. </span><span class="">Beides zusammen hat sie in einen Text gepackt, den sie an ihr 14-jähriges Ich richtet, und der für alle Platz bietet, die sich darin wieder finden.</span></strong></div>
<div></div>
<p><span id="more-11970"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Ihr wisst schon, dass ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/poetry-slam/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>unter dem entsprechenden Hashtag</strong></a> jede Menge Poetry Slam-Texte und -Videos findet, oder? 😉</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Let&#8217;s talk about Sexismus, Baby!</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/03/sexismus-baby/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Veronika Rieger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2019 07:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Erinnert ihr euch noch an den tollen Poetry Slam-Text von Veronika Rieger? Heute präsentieren wir euch einen Artikel, den sie zum Thema Sexismus geschrieben hat &#8211; und zwar inklusive Tipps, was ihr selbst tun könnt, wenn euch mal wieder jemand einen sexistischen &#8218;Witz&#8216; erzählt. Aber lest selbst! Die Bewegungen #aufschrei und #metoo haben das Thema]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erinnert ihr euch noch an den tollen <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/03/szenenwechsel-letzte-nachricht/" target="_blank" rel="noopener">Poetry Slam-Text</a> von Veronika Rieger? Heute präsentieren wir euch einen Artikel, den sie zum Thema Sexismus geschrieben hat &#8211; und zwar inklusive Tipps, was ihr selbst tun könnt, wenn euch mal wieder jemand einen sexistischen &#8218;Witz&#8216; erzählt. Aber lest selbst!</strong></p>
<p><span id="more-11273"></span></p>
<p>Die Bewegungen #aufschrei und #metoo haben das Thema Sexismus und sexualisierte Gewalt wieder stärker in die Gespräche der Gesellschaft gebracht. Sexistische Aussagen und &#8218;Witze&#8216; sind in unserer Gesprächskultur aber leider nach wie vor allgegenwärtig. Doch wie soll man reagieren, wenn mitten im netten Quatschen eine sexistische Äußerung fällt? Und was genau ist in Gesprächen überhaupt sexistisch?</p>
<p>Sexismus bezeichnet die persönliche oder soziale Diskriminierung von Menschen aufgrund ihres Geschlechts. Diese Diskriminierung betrifft alle Geschlechter, Frauen sind davon jedoch stärker betroffen. Sexismus tritt in Gesprächen meist so auf, dass für Personen eines bestimmten Geschlechts traditionelle Rollenbilder, Umgangsweisen und ungleiche gesellschaftliche Bedingungen als gegeben betrachtet werden. Das kann von der Frau, die vermeintlich schlecht einparken kann, über den Mann, der aufgrund seines „Jagdtriebs“ beim Flirten aufdringlich wird, bis hin zu vermeintlichen Nettigkeiten wie den von Frauen oft gehörten Satz „Lach doch mal, dann bist du viel hübscher!“ gehen.</p>
<p>Wie jedoch kann man reagieren, wenn uns solche Sätze vor die Füße fallen? Es gibt bestimmt so viele unterschiedliche Wege wie Menschen, um das Problem zu thematisieren, ob auf witzige, ernste, laute, leise oder eben ganz andere Weise. Der hier dargestellte Weg kann nur Vorschläge machen und aufzeigen, wie wir alle selbst einen Weg finden können, so zu reagieren, wie es für uns und zu uns passt.</p>
<ol>
<li><strong>Nenn das Kind beim Namen</strong></li>
</ol>
<p>Wenn du sexistische Aussagen hörst, dann benenne sie auch so. Die Äußerungen &#8222;Diese Aussage ist sexistisch&#8220; oder &#8222;Den Satz, den du gerade gesagt hast, empfinde ich als sexistisch&#8220; benennen die Dinge konkret und geben trotzdem die Möglichkeit, gemeinsam weiter über das Thema zu sprechen, da du nicht die sprechende Person angreifst, sondern ihrer Aussage deinen Standpunkt gegenüber stellst.</p>
<ol start="2">
<li><strong>Erkläre deinen Standpunkt</strong></li>
</ol>
<p>Wenn du der sprechenden Person gesagt hast, dass eine Aussage sexistisch war, versuche in einem Satz kurz zu erklären, wieso genau diese Aussage sexistisch ist. Auf den Satz: „Du wirfst wie ein Mädchen.“ wäre eine mögliche Antwort beispielsweise: „Diese Aussage ist sexistisch, weil du den Begriff Mädchen hier als Beleidigung verwendest und behauptest, dass Mädchen naturgemäß nicht werfen können. Das ist nicht okay.“</p>
<ol start="3">
<li><strong>Fragen lohnt sich</strong></li>
</ol>
<p>Sexistische Witze oder vermeintlich lustige Sprüche nerven. Tierisch. Besonders, wenn man sich dann noch überlegen muss, ob man jetzt wirklich die „Spaßbremse“ sein möchte, die diesen Witz als das entlarvt, was er wirklich ist, nämlich als sexistischen Mist.<br />
Umso schöner ist es, wenn man diese Aufgabe der Person überlassen kann, die den Witz erzählt hat. Wenn du die Frage „Ich check den Witz nicht, kannst du&#8217;s mir erklären?“ an die Person richtest, die den Witz erzählt hat, muss sie sich gut überlegen, wie sie das jetzt erklärt. Sollte die Erklärung nicht zufriedenstellend sein, lässt sich die Frage „Und warum genau ist das jetzt witzig?“ wunderbar nachschieben &#8211; so lange, bis die Person selbst erkannt hat, dass der Witz wirklich Mist war.</p>
<ol start="4">
<li><strong>Fokus Fokus Fokus!</strong></li>
</ol>
<p>Frauen werden in Gesprächen von Männern so oft unterbrochen, dass sich im Englischen der Begriff Manterupting (zusammengesetzt aus <em>man</em> und <em>interrupting</em>) durchgesetzt hat. Wenn du unterbrochen wirst, mache darauf aufmerksam, dass du noch nicht ausgesprochen hast, bringe deinen Satz oder deinen Punkt zu Ende und wende dich dann wieder an die Person, die dich unterbrochen hat, um sie zu fragen, was sie sagen wollte. Wenn du bemerkst, dass Menschen unterbrochen werden, lenke die Aufmerksamkeit zurück auf sie, wenn sie mehrfach unterbrochen werden, weise die unterbrechende Person darauf hin, andere aussprechen zu lassen. Gesprächsregeln lernt man eigentlich in der ersten Klasse, aber man vergisst Schulstoff ja schnell.</p>
<ol start="5">
<li><strong>Let´s get loud!</strong></li>
</ol>
<p>Gerade sexistische Beleidigungen wie „Pussy“ oder „Schlappschwanz“ werden oft nur halblaut und hinter vorgehaltener Hand gesagt, weil es in diesem Gemunkel scheinbar sicher ist, unsagbare Dinge doch auszusprechen. Also warum den Spieß nicht umdrehen und die gesamte Peinlichkeit öffentlich machen. Durch das laute und langsame, gut hörbare Wiederholen des genauen Wortlaut des Gegenübers entsteht bei der Person, die die Beleidigung ausgesprochen hat, hoffentlich genug Schamgefühl, dass es sich in Anstand verwandeln kann, solche Beleidigungen in Zukunft zu vermeiden.</p>
<ol start="6">
<li><strong>Hab keine Angst davor unbequem zu sein.</strong></li>
</ol>
<p>Was in der Theorie einfach klingt, ist in der Praxis oft viel schwerer. Es erfordert Mut, dem eigenen Standpunkt zu vertrauen, dass mit einer Bemerkung eine Grenze überschritten wurde. Sexismus ist nicht immer einfach zu erklären, aber das eigene Bauchgefühl bemerkt meistens schnell, wenn Äußerungen nicht angebracht sind.</p>
<p>Auch wenn das Vorurteil der &#8218;verklemmten Spaßbremse&#8216; in unseren Köpfen nicht zu den Dingen zählt, zu denen wir gerne zugeordnet sein wollen, ist es wichtig, bei sexistischen Äußerungen den Mund aufzumachen. Nicht einfach drüber-, sondern für den eigenen Standpunkt einzustehen.<br />
Letztendlich schafft unsere Sprache unsere Wirklichkeit, die Art und Weise, wie wir über Personen sprechen, beeinflusst, wie wir mit diesen Personen umgehen. Wenn dein Standpunkt nicht gehört wird, wird er auch nicht gesehen, also ist Klappe auf und den eigenen Standpunkt vertreten ein guter Anfang, ob unbequem oder nicht.</p>
<ol start="7">
<li><strong>Für ganz Mutige: Sharing is caring!</strong></li>
</ol>
<p>Sexismus ist ein Thema in unserem Leben, ob jetzt bewusst wahrgenommen oder unterbewusst davon beeinflusst. Wenn du von Menschen umgeben bist, denen du vertraust, wage es über deine Erfahrungen zu sprechen, teile mit, was du erlebst und was das in dir auslöst und hör dir die Geschichten und Meinungen deiner Freund*innen an. Dadurch, dass du mit anderen über deine Erlebnisse sprichst, wirst du schnell feststellen, dass du nicht alleine bist und die Begegnung mit Sexismus kein Einzelfall ist. Vielleicht machst du mit deinem Erzählen anderen Personen Mut, sich das nächste Mal auch zu äußern.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>In diesem Video erklärt euch Amelie Elisabeth, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/12/warum-wir-feminismus-brauchen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>warum wir Feminismus brauchen</strong></a>.</li>
<li>Und ebenfalls sexistisch ist die sogenannte &#8218;Pink Tax&#8216; &#8211; was das ist, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/02/pink-tax/" target="_blank" rel="noopener"><strong>erklärt euch Sophia</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Szenenwechsel/Letzte Nachricht</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/03/szenenwechsel-letzte-nachricht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Veronika Rieger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2018 07:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10466</guid>

					<description><![CDATA[Zum Ende der Woche haben wir noch einen wunderbaren Poetry Slam-Text für euch. Veronika Rieger spricht darin über Menschen, die an sich zweifeln und die ihr Leben so nicht weiter führen wollen&#8230; Mehr dazu: Hier gibt es nochmal den Poetry Slam-Text von Sven Hensel. Und hier gibt es einen Text von Mare &#8211; darüber, wie sie]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum Ende der Woche haben wir noch einen wunderbaren Poetry Slam-Text für euch. Veronika Rieger spricht darin über Menschen, die an sich zweifeln und die ihr Leben so nicht weiter führen wollen&#8230;</strong></p>
<p><span id="more-10466"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier gibt es nochmal <a href="https://www.youtube.com/watch?v=E2W64-c3qpY&amp;t=100s" target="_blank" rel="noopener"><strong>den Poetry Slam-Text</strong></a> von Sven Hensel.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/11/ich-geschlecht/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier gibt es einen Text von Mare</strong></a> &#8211; darüber, wie sie sich von Klischees und Stereotypen befreit hat.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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