Mich motiviert, dass man_etwas bewegen kann

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(c) jiho hwang:  girls  (CC BY-NC-ND 2.0)

Grundsätzlich ist es mir egal, dass ich ein Mädchen bin. Abhängig von der Situation, Thema oder Kontext hat das eine oder andere Vorteile. Ich sehe mich als Jugendliche und als Mädchen. Beides hat sehr unterschiedliche Konsequenzen: als junger Mensch steht man ganz allgemein vor der Lebensplanung und –gestaltung. Als weibliches Wesen ist man mit der ‚gesellschaftlichen Rolle der Frau‘ konfrontiert und muss sich mit entsprechenden Erwartungen und teilweise auch Stereotypen auseinandersetzen und dabei seine ganz eigene ‚weibliche Rolle‘ definieren.

Es lässt sich sicher noch etwas über „die Mädchen“ im Allgemeinen sagen, da es Themen, Lebensphasen oder Entwicklungen gibt, die einfach jedes Mädchen durchlebt, wobei die Vielfalt trotz allem sehr groß ist und Pauschalaussagen sicher schwierig sind.

Die Benachteiligung von Mädchen gegenüber Jungen hat sich im Vergleich zu früher reduziert, aber es gibt weiterhin Bereiche, in denen Mädchen/Frauen benachteiligt sind: Berufswahl, Bezahlung, in männerdominierendem Berufsfeld, Vereinbarkeit Beruf- und Familie. ABER: auch Jungen können heutzutage in gewissen Bereichen benachteiligt sein, so fehlt es oft z.B. an männlichen „Vorbild-Persönlichkeiten“ im Kindergarten oder Grundschule.

Am liebsten bin ich in gemischten Gruppen unterwegs. Ich sehe mich selbst als offener Mensch, dem man sich anvertrauen kann und auf den man sich verlassen kann – also unabhängig vom Geschlechteraspekt.

Meine eigene Berufs-/Lebensplanung, Freunde und Familie sind mir wichtig.
Studienbedingt interessieren mich naturwissenschaftliche Probleme aber auch gesellschaftspolitische und auch religiöse Themen. Damit sich hieran noch mehr Jugendliche aktiv beteiligen, wären grundsätzlich erst einmal mehr Einblicke oder Berührungspunkte hilfreich gewesen (während der Schulzeit).
Mich persönlich hat es immer stark motiviert, wenn ich Gleichaltrige oder auch Lehrer o. ä. erlebt habe, wie und wo sie sich engagieren und natürlich wenn man den Eindruck gewinnt, dass man tatsächlich was bewegen kann.

Uns Mädchen und jungen Frauen von heute stehen schon viele Türen und Möglichkeiten offen. Wir machen mit, um uns auch mit Jungs über Themen wie Fußball auszutauschen und weitere Türen zu öffnen!

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