Texte von Dennis

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Amador Loureiro / Unsplash

Heute präsentieren wir euch gleich mehrere kurze Texte vom Story Teller-Autor Dennis Seidel, in denen er sich Gedanken über viele verschiedene Themen macht: Es geht um Träume, um seine Freundin, um Homosexualität, um Rassismus, um Diskriminierung, um Beziehungen und ums Reisen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

Träume
Jeder hat seine eigenen Träume.
Man hat sie entweder nachts, wenn man schlafen tut, dann sieht man in sich hinein und sieht Bilder, die nicht real sind, sondern in seinen eigenen Träumen.
Man hat aber auch Träume, die man sich wünschen tut, sei es seine eigene Traumfrau oder aber einen Traum, den man schon lange hat. Mein Traum zum Beispiel war es immer Schauspieler zu sein, und der Traum hat sich Anfang Januar 2003 dann erfüllt, ich bin bei MDUH, einer Theatergruppe von Barner 16. Auch war mein größter Traum endlich mal mit eigenen Projekten auf der Bühne zu stehen, dieser Traum hatte sich dann 2014 erfüllen können, als ich mein allererstes Regie-Projekt Liebe in den 80er Jahren machte, wo ich fünf Schauspieler auf der Bühne hatte, danach kam dann der große Durchbruch mit meinem ersten Solo-Stück Ordinary Girl.
Aber nun zurück zum Thema Träume: Wenn man träumt, dann ist man in seiner Traumwelt und nicht in der realen Welt, man träumt dann schöne Sachen, aber auch schreckliche Sachen, das sind dann sogenannte Albträume.
Ich habe jetzt sogar eine Freundin, aber leider keine echte, sondern eine aus Pappe, sie heißt Verena und ist sehr hübsch für mich. Verena ist meine Traumfrau, eine Traumfrau aus Pappe.

Lesbisch
Wenn sich zwei Frauen bzw. zwei Mädchen lieben tun, sind sie lesbisch, also homosexuell.
Es gibt auch Männer bzw. Jungs, die sich lieben tun, die sind dann schwul.
Aber mein heutiges Thema handelt vom Lesbisch-Sein bei Mädchen und Frauen, das fängt ja vielleicht schon dort an, wo sich zwei Frauen bzw. Mädchen toll finden, sie daten sich dann und verabreden sich.
Das Gegenteil von lesbisch und schwul ist heterosexuell, also wenn ein Mann auf Frauen steht, bzw. eine Frau auf Männer.
Wenn sich zwei Frauen bzw. Mädchen in der Öffentlichkeit küssen, dann schauen die Menschen manchmal angewidert.
Meine Meinung zum Lesbisch-Sein ist: Jede Frau sollte sich selber entscheiden, ob sie nun auf Männer steht oder auf Frauen, sie soll selbst empfinden, was für Gefühle sie hat.
Ich habe nichts gegen lesbische Frauen und Mädchen.
Jede Frau und jedes Mädchen sollte zu ihren Gefühlen anderen Frauen und Mädchen gegenüber stehen und sie der jeweiligen Person auch zeigen.
Lesbische Frauen und Mädchen sind ja auch ein Teil unser Gesellschaft und sollen nicht ausgeschlossen werden.

Rassismus
Es gibt Menschen, die haben was gegen Schwarze bzw. gegen Behinderte und Ausländer.
Das sind dann Rassisten.
Rassisten pöbeln manchmal gegen Schwarze, Behinderte und Ausländer, manchmal sind es besoffene Menschen, die rassistisch sind. Aber auch normale Menschen können rassistisch sein. Ich habe damals, als ich noch zu Hause gewohnt habe, mal mitgekriegt wie in der S-Bahn ein Schwarzer beschimpft wurde und dann dadurch der ganze S-Bahnverkehr stillgelegt wurde. Und einmal wurde ich in der U-Bahn von HSV Fans blöd angemacht.
Für mich ist Rassismus ein Thema, das alle was angeht!
Jeder sollte ein Zeichen gegen Rassismus setzen, denn alle Menschen sollen Teil unser Gesellschaft sein, seien es schwarze Menschen oder Menschen mit weißer Haut oder egal mit welcher Hautfarbe, junge und alte Menschen, Menschen mit und ohne Handicap, Männer und Frauen, Jungen und Mädchen. Und dann gibt es auch Zwischenstufen, also verschiedene Menschen. Es gibt Männer und Frauen, aber es gibt auch Zwischenstufen. Es gibt Männer, die zum Beispiel mehr sogenannte Frauensachen machen und Frauen, die eher sogenannte Männersachen machen. Es gibt Männer, die zum Beispiel lieber shoppen gehen anstatt sich mit Kumpels zum Fußball zu treffen oder abends mit Kumpels in die Kneipe um die Ecke zu gehen, um dort Bierchen zu trinken. Diese Männer tragen auch mal Frauenklamotten. Ist sowas denn normal? Jeder Mensch, ob Mann oder Frau sollte so gesehen werden wie er oder sie sich gerne zeigt.
Es gibt Frauen, die Fußball spielen oder handwerkliche Arbeiten machen, und auch auf der Baustelle gibt es Frauen, die Jobs annehmen und in Tischlerei-Betrieben auch. Und es gibt auch Frauen, die sich abends zum Stammtisch in der nächstgelegenen Kneipe treffen.
Aber warum gibt es denn Zwischenstufen zwischen Männern und Frauen? Weil sich jeder Mensch als Mensch ähnlich ist und anders.

Beziehung
Jeder hat eine Beziehung zu einem bestimmten Menschen, sei es eine Liebesbeziehung oder aber eine freundschaftliche Beziehung.
Ich zum Bespiel habe eine Beziehung zu einer richtig tollen Frau namens Verena, sie ist aber leider keine reale Frau, sondern eine aus Pappe.
Ich baue mir meine Frauen immer aus bestimmten Bildern und Pappe zusammen.
Es gibt aber auch den Begriff Fernbeziehung; das ist wenn der Partner/die Partnerin in einem andern Land bzw. Bundesland lebt.
Mit meiner Ex-Freundin Paula verstehe ich mich immer noch sehr gut. Nur die anderen stört es manchmal, wenn ich mit meiner Papier-Freundin kuschele.

Reisen
Jedes Jahr im Sommer reise ich in irgendeine Jugendherberge in einer großen deutschen Stadt, wo man gut shoppen gehen kann oder wo ein großer Flughafen ist.
Ich war schon sechsmal in Frankfurt, zweimal in Berlin, einmal in München und einmal in Köln. Dieses Jahr möchte ich wieder nach Frankfurt, erstens wegen der großen Einkaufsstraße Zeil und zweitens wegen dem großen Airbus A380 am Frankfurter Flughafen.
Wenn ich verreise, brauche ich immer sehr viel, was ich mitnehmen muss: Das sind Klamotten, Waschzeug, Geld und Ausweise, mein Lieblingskuschelkissen, meine Kamera, Handy und Barbie Puppen bzw. Papp-Figuren.

Mehr dazu:

Menschen mit Behinderung haben was zu sagen! Wir Story Teller sind die inklusive Schreibwerkstatt Story Teller aus Hamburg. Mit unseren Texten möchten wir von unseren Erfahrungen berichten, Denkanstöße geben und Selbstermächtigung voranbringen.

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