Mein Trampolin und ich

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Wir freuen uns über ein neues Gedicht von Celine. Heute über ihr Trampolin und die Gefühle, die das Springen auslösen kann.

Trampolin, Jahr für Jahr, Schwebte ich frei, sorglos und klar. Gedankenchaos blieb meist zurück, In luftiger Höhe fand ich immer Glück. Die Sprünge hoch, das Herz so leicht, Im Takt der Freiheit, die alles streicht. Für vier, fünf Jahre, reine Lust, Der Kopf war frei, die Seele bewusst.
 Doch heute scheint die Zeit zu knapp, Die Last des Alltags hält mich fest im Griff. Sport? Zu denken, es bleibt kein Platz, Ein ständiges Gefühl von trüber Pflicht. Faulheit, das Echo in meinem Ohr, Ein Vorwurf, der mich tief durchbohrt.
Vergessen die Leichtigkeit von einst, Träume verblassen, die man oft nur meint. Doch vielleicht, ganz tief in mir, Lebt der Wunsch nach diesem freien Wir. Ein Sprung zurück in jene Zeit, Wo Leichtigkeit und Freude waren mein Geleit. So stehe ich hier, im Alltagstrott, Mit Pflichten beladen, die nie verrott’n.
 Die Stunden, sie rennen, im Takt der Uhr, Verloren die Flucht, die mich einst erkur. Doch manchmal, nachts, wenn alles ruht, Erinnere ich mich an den Mut, Die Freiheit des Sprungs, die Schwere verjagt, Die Freude, die jeder Moment mir sagt.
 Vielleicht ist es Zeit, den Mut zu fassen, Alte Gewohnheiten nicht länger hassen. Den Raum zu schaffen, den Weg zu finden, Zwischen all den Pflichten, die Zeit zu entbinden.
 Denn faul bin ich nicht, das weiß ich nun, Es ist nur der Druck, der mich lässt ruh’n. Doch irgendwo tief in meinem Herzen, Lebt die Sehnsucht, die kann mich nicht verscherzen. Ein kleiner Sprung, ein erster Schritt, Zurück zur Leichtigkeit, Stück für Stück. Das Trampolin, es wartet still, Bereit, mich zu tragen, wann immer ich will.

Ich fasse den Entschluss, breche aus, Den ewigen Kreislauf des Alltagsstaus. Ein erster Schritt, ein mutiger Tritt, Zurück zur Freude, zur Leichtigkeitsschrift. Die Wochen vergehen, doch ich find‘ den Raum, Den Sprung zu wagen, in Freiheitstraum.

 Im Park, bei Mondlicht, ganz allein, Stelle ich mich auf das Trampolin. Die Schwere verfliegt, mit jedem Sprung, Ein Hauch von Freiheit, so klar und jung. Der Körper erinnert sich, die Seele bebt, Ein Lächeln, das in mir lebendig webt. Ich spüre die Kraft, den Mut, die Lust, Die Last des Alltags, für einen Moment mich in frieden lässt.
Der Rhythmus des Lebens, das auf und ab, Der Sprung ins Glück, der keine Grenzen hat. Mit jedem Hüpfen, zurück zu mir, Finde ich Stück für Stück zu dir. Der Freiheit, die im Inneren wohnt, Die Freude, die den Alltag belohnt.
 So werde ich springen, Tag für Tag, Im Herzen leicht, was auch kommen mag. Das Trampolin, mein stiller Begleiter, In luftiger Höhe wird die Seele weiter. Und auch wenn der Alltag schwer oft scheint, Ich weiß, die Freiheit, die mit mir weint, Ist stets bereit, mir Flügel zu verleih’n, Das Trampolin, mein geheimer, Traum von ganz oben sein.

Hi alle zusammen, mein Name ist Celine Grace Senses. Ich komme aus Wiesbaden und bin sehr froh auf meinTestgelände mit dabei zu sein. Hier schreibe ich Texte über das was mich beschäftigt oder über das was ich fühle denn hier kann ich das am besten.