Ein Tag im Leben eines Riot Girls

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(c) r2hox:  Riots  (CC BY-SA 2.0)

Pünktlich zum internationalen Frauentag 2019 hat sich Dennis Seidel von den Story-Tellern gefragt, wie eigentlich ein Tag im Leben eines Riot Girls aussehen könnte – und dieser schöne Text ist dabei herausgekommen. Viel Spaß beim Lesen – und natürlich auch beim Rebellischsein 😎🙌💪

Es ist sehr früh morgens in der Wohnung des Riot Girls. Sie ist früh wach, um den Tag richtig voll zu erleben. Gerade sitzt sie beim Frühstück und hört dazu sehr heftige Punk-Musik, sie ist ja eine Rebellin und benimmt sich auch sehr rebellisch, mit Füßen auf dem Tisch.

Nach dem Frühstück trifft sie sich mit ihren Band-Kolleginnen. Sie wollen rebellische Musik aufnehmen. Außerdem ist heute auch offizieller Riot-Tag, das heißt: Tag des Aufstandes der Mädchen. Da gehen die Riot-Girls nach den Band-Proben hin. Sie demonstrieren für  Gleichberechtigung. Sie wollen gleiche Rechte für Mädchen und für Jungs. Es gibt eine große Demonstration auf der Straße. Die Straßen werden extra von der Polizei abgesperrt. Jede/r, der eine Tochter hat, weiß wie stark und kräftig Mädchen sein können. Es sind viele Mädchen auf der Demo und auf der Welt. Jedes Mädchen ist anders. Es gibt dunkelhaarige und blonde Mädchen, dicke und dünne Mädchen, kleine und große Mädchen. Aber an dem Tag des Aufstands der Mädchen gibt es nur eines: Demonstrieren für die Gleichberechtigung. Die Mädchen lassen ihrer Wut freien Lauf.

Am Abend gehen unser Riot Girl und ihre Band-Kolleginnen rebellisch essen. Viele im Cafe kennen sie schon. Nach dem Essen setzen sie sich in den nahen Park zum Relaxen. Weil sie rebellisch gekleidet sind, werden sie doof angemacht. Aber sie nehmen es gelassen und zeigen nur den Stinkefinger und rülpsen manchmal.

Später am Abend hört das Riot Girl dann bei sich zu Hause Punk-Musik und schaut aus dem Fenster. Zur Nachtruhe macht sie die Musik aus. Aber die doofen Nachbarn von nebenan hören jetzt Heavy Metal. Das rebellische Mädchen geht rüber und beschwert sich.

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Wir sind die Story-Teller aus Hamburg. Mit unseren Texten möchten wir von unseren Erfahrungen berichten und Denkanstöße geben.

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