<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Stereotyp &#8211; meinTestgelaende.de</title>
	<atom:link href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/stereotyp/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.meintestgelaende.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sun, 07 May 2023 15:26:18 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.7</generator>

<image>
	<url>https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/06/cropped-unnamed-32x32.jpg</url>
	<title>Stereotyp &#8211; meinTestgelaende.de</title>
	<link>https://www.meintestgelaende.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Kleidung &#8211; typisch &#8222;Frau&#8220;, typisch &#8222;Mann&#8220;?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2022/03/kleidung-typisch-frau-typisch-mann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2022 07:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=14584</guid>

					<description><![CDATA[Wir freuen uns, dass Lenny jetzt für meintestgelände schreibt. Im ersten Text geht es um Kleidung:  &#8222;Röcke sind für Mädchen und Jeans für Jungen […], Stöckelschuhe für Frauen, Anzugschuhe für Männer”. Kleidung wird Geschlechtern zugeordnet, doch warum eigentlich? Ist es nicht männlich ein Kleid zu tragen oder sich die Fingernägel zu lackieren? Warum gibt es]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><b>Wir freuen uns, dass Lenny jetzt für meintestgelände schreibt. Im ersten Text geht es um Kleidung:  &#8222;Röcke sind für Mädchen und Jeans für Jungen […], Stöckelschuhe für Frauen, Anzugschuhe für Männer”. Kleidung wird Geschlechtern zugeordnet, doch warum eigentlich? Ist es nicht männlich ein Kleid zu tragen oder sich die Fingernägel zu lackieren? Warum gibt es überhaupt geschlechterspezifische Mode? Das sind Fragen, um die es in Lenny&#8217;s Text geht.</b></span></p>
<p><span id="more-14584"></span></p>
<p align="justify">„Was hast du denn da?“ fragte er und guckte auf meine Fingernägel. Alle mehr oder weniger gut lackiert, mit Grün und Blau. Meine linke Hand besser als meine rechte, da ich Rechtshänder bin und meine linke Hand nicht so geschickt ist. „Was?“ fragte ich angsterfüllt, was als Nächstes folgen würde. „Na deine Fingernägel. Warum hast du dir die lackiert?“. Jetzt kam sie. Die Frage, die ich versucht hatte die ganze Zeit zu vermeiden. Es war aber letztendlich nur eine Frage der Zeit, wann er sie entdecken würde, denn wir spielten uns gerade für Volleyball ein. „Einfach so. Warum denn nicht?“ fragte ich. Eine Gegenfrage, die er wahrscheinlich nicht vermutete, denn er sagte „Ich dachte bloß, du willst damit irgendwas sagen“. Irgendwas sagen. Ja, vielleicht wollte ich damit „irgendwas sagen“. Sagen, dass ich tragen kann, was ich will. Dass ich meine Finger lackieren kann, wenn ich es will und wie ich es will. Jedes mal als ich meine Finger lackiert hatte, war es in Blau, Grün oder Schwarz, hatte ich Angst, irgendjemand würde es sehen. Ich hatte Angst, ich würde nicht der „Norm“ entsprechen. „Der Norm“, was ist das überhaupt. Ein Begriff, der je nach Kulturkreis und gesellschaftlicher Akzeptanz etwas anderes ist. In unserer westlichen Welt muss eine männlich gelesene Person „männliche Attribute“ vorweisen. Dinge wie Stärke, Kraft, keine Emotionen. Das Lackieren von Fingernägeln gilt als „unmännlich“ als „du bist alles andere als Hetero“. Aber nicht nur die Farbe von Nägeln, sondern so gut wie alles steht unter dem Stern der Trennung zwischen „weiblich“ und „männlich“. Jobs, Fähigkeiten, Gefühle und Kleidung. Röcke seien für Mädchen und Jeans für Jungen ist die Premisse, unter der viele Kinder, so auch ich, aufwachsen oder aufgewachsen sind. Stöckelschuhe für Frauen, Anzugschuhe für Männer. Allem wird ein Geschlecht zugewiesen. Aber wenn es eine Sache gibt, die am wenigsten Geschlechtsbezogen ist, dann ist es Kleidung. Sie kann in all ihren Formen und Farben Wärme als auch Kälte spenden und die Gefühle einer Person abbilden. Ein guter Geschmack hat nichts mit sexueller oder romantischer Orientierung eines Menschen zu tun. So sei es. Aber im realen Leben, in der Welt, in der alles in Schubladen gesteckt wird, sowohl Dinge als auch Menschen, ist es ein Verbrechen, als Mann eine Bluse oder einen Rock zu tragen. Eine furchtbare Angewohnheit. So verfahren die Lage scheint, gibt es auch Promis die sich ganz bewusst gegen diese „gesellschaftlichen Regelungen“ stellen. Lil Nas X, Billy Porter oder Harry Styles könnte man als Beispiele für eine positive Entwicklung diesbezüglich nennen. Sie ernten Spott, Hass und Neid aber bekommen für ihre Auftritte und Statements, die sie mit ihren verschiedensten Kleidungen setzen, auch Lob und Anerkennung. Das wichtigste hierbei ist aber, dass sie Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, ermutigen das zu tragen, was sie wollen. Sie zeigen, dass diese Form der Auslebung der eigenen Persönlichkeit allen offensteht. Sie tragen es in die Öffentlichkeit, wodurch das Thema viele Menschen erreicht. Wir brauchen aber viel mehr Menschen wie sie. Menschen, die gegebene „Regelungen“ wie diese umwerfen und für ungültig erklären. Kleidung hat kein Geschlecht und doch alle. Sie nimmt das Geschlecht an, das die Person, die sie trägt hat. Wenn ein Mann ein Kleid trägt, hat nicht der Mensch das Geschlecht geändert, sondern das Kleid. Gleichzeitig muss man berücksichtigen, dass zum Beispiel Transmenschen manchmal nur durch stereotypische Kleidung ihr Geschlecht ausleben können bzw. wollen. Also wenn zum Beispiel eine Transfrau nur „weibliche“ Kleidung trägt, wie Röcke, Leggings etc., fühlt sie sich als Frau. Das sollte von allen akzeptiert werden. Kleidung hat das Geschlecht, das ich ihr gebe.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ronja: Mädchen und Technik?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/06/ronja-maedchen-und-technik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[LizzyNet]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2020 07:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=12254</guid>

					<description><![CDATA[Letzten Monat haben wir hier ja schon einmal einen der Gewinner*innentexte des LizzyNet-Schreibwettbewerb „Das ist mir was wert!“ zum Thema Werte, Grundrechte und Demokratie veröffentlicht, jetzt freuen wir uns, euch eine weitere Geschichte präsentieren zu können. In &#8222;Mädchen und Technik?&#8220; setzt sich die junge Autorin Ronja mit Geschlechterstereotypen und -vorurteilen auseinander. Viel Spaß beim Lesen!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Letzten Monat haben wir hier ja schon einmal einen der Gewinner*innentexte des LizzyNet-Schreibwettbewerb „<a href="https://www.lizzynet.de/wws/dasistmirwaswert-wettbewerb.php?sid=41092982455971637358762546255030" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das ist mir was wert</a>!“ zum Thema Werte, Grundrechte und Demokratie veröffentlicht, jetzt freuen wir uns, euch eine weitere Geschichte präsentieren zu können. In &#8222;Mädchen und Technik?&#8220; setzt sich die junge Autorin Ronja mit Geschlechterstereotypen und -vorurteilen auseinander. Viel Spaß beim Lesen!</strong></p>
<p><span id="more-12254"></span></p>
<p>Mein Herz schlug mir bis zum Hals, Monate lang habe ich auf diesen Moment hingearbeitet. Ich muss es schaffen, ich will mich beweisen! Sollte die ganze Arbeit etwa umsonst gewesen sein? Tausende Gedanken und Gefühle schossen mir durch den Kopf. Ich saß auf dem Beifahrersitz des kleinen, mausgrauen VW-Golf meiner Mutter, der mich zu dem Robot-Technik Wettbewerb bringen sollte. Meine Mutter lächelte mir von der Fahrerseite aus entgegen. Meine Aufregung und Angst mussten sich in meinem Gesicht gespiegelt haben. „Du schaffst es Malina.“, sagte meine Mutter und nahm meine Hand, die sich auf dem Oberschenkel verkrampft hatte.<br />
Kurze Zeit später lenkte sie den Wagen auf einen großen Parkplatz, auf dem schon viele protzige, aber auch ältere Modelle von Autos standen. Von plötzlicher Erregung und Vorfreude erfasst, sprang ich aus dem Auto und atmete eine frische Priese kühle Luft ein. Meine Mutter öffnete den Kofferraum und nahm einen kleinen Legoroboter heraus, meinen Roboter. Der, mit dem ich in wenigen Stunden gegen meine Konkurrenten antreten würde, die höchst wahrscheinlich ausschließlich Jungen sein würden. Ich war es gewohnt wegen meiner technischen Fähigkeiten unterschätzt und manchmal sogar verspottet zu werden, doch jetzt war der Moment gekommen, an dem ich mich beweisen würde.</p>
<p>In der Halle angelangt, musste ich mich in eine aushängende Liste der Teilnehmer eintragen und wurde anschließend in einen großen Raum mit vielen Tischen, Stühlen und Kabeln geführt, wo ich meinen Roboter an die Lichtverhältnisse und andere Schwierigkeiten anpassen sollte. Gehorsam setzte ich mich auf meinen Stuhl, zog meinen Laptop aus der Tasche und machte mich ans Werk. Hinter mir hörte ich leise Stimmen: „Michael schau mal, der letzte Platz ist grad gekommen, ein Mädchen!“, doch es scherte mich nicht.<br />
Nach etwa 30 Minuten Vorbereitungszeit war es endlich soweit. Wir mussten unsere Roboter auf ein Feld stellen, wo die kleinen Legofahrzeuge bis zum Start warten mussten, damit keiner der Teilnehmer schummeln konnte. Die Aufgabe bestand darin, einer vorgezeichneten M-förmigen Linie nach zu fahren, am Start einen grünen Legostein aufzusammeln und ihn in einen ebenfalls grünen, auf den Boden gezeichneten Kasten zu transportieren. Man hatte zwei Versuche direkt hintereinander. Dann wurde ausgewertet und am Schluss der Sieger des Wettbewerbs verkündet. Die ersten drei Plätze würden eine 2-wöchige Reise nach „Rio de Janeiro“ gewinnen und dort kostenlos viele Sehenswürdigkeiten anschauen. In der alphabetischen Reihenfolge wurden die Namen der Teilnehmer aufgerufen, die auf die Bühne kommen sollten, um ihren vorbereiteten Roboter auf der am Boden gezeichneten Bahn fahren zu lassen. Von den beiden Fahrten wurde allerdings nur die Bessere gewertet.<br />
Plötzlich ertönte mein Name durch das Mikrofon des Moderators, der diesen Wettbewerb leitete: „Malina Beck!“ Vorsichtig stand ich auf, nahm meinen Roboter von seinem Platz und stellte ihn auf das Startfeld. Die Zeit wurde von einem jungen Helfer, vielleicht Mitte 20, heruntergezählt: „3,2,1 und LOS!“ Schnell drückte ich auf den Start-Knopf meines Roboters, der sich in Bewegung setzte und die Linie entlangfuhr. Aber Moment, wo ist der Stein?! Er hat ihn nicht eingesammelt. „Nein!“ entfuhr es mir leise, doch ich erntete dafür nur einen spöttischen Blick des Moderators. Hinter mir hörte ich leise Stimmen flüstern: „Das war doch sowas von klar, dass sie es nicht schafft. Die ist doch schließlich ein Mädchen.“ Tränen schossen mir in die Augen, doch ich kämpfte gegen sie an. Ich würde keine Schwäche zeigen! Im Stillen wiederholte ich immer wieder mein Mantra: „Du musst es schaffen, du musst dich beweisen!“ Langsam öffnete ich wieder die Augen und zwang mich mit aller Willenskraft, die ich aufbringen konnte, den restlichen Weg meines Roboters mit den Augen zu verfolgen. Er fuhr die Strecke sauber ab, aber der Stein…! „Und aus!“ Der Helfer drückte auf seine Stoppuhr, um die Laufzeit zu beenden und rief dann erneut: „Zweiter Versuch!“ Schnell nahm ich das kleine Legogefährt in die Hand und stellte ihn erneut auf den Start. „3,2,1 und Los!“ Mein Roboter setzte sich in Bewegung, da! Er hatte den Stein eingesammelt! Mein Mund verzog sich zu einem Grinsen, jetzt musste er nur noch den Rest der Strecke schaffen…</p>
<p>Jetzt war es endlich so weit, die Sieger wurden verkündet. Seit 1,5 Stunden hatte ich auf diesen Moment hin gefiebert, während die anderen Teilnehmer an der Reihe waren. Hatte meine Leistung gereicht? Nur eines konnte ich mit Sicherheit sagen, beim zweiten Durchgang hatte alles hervorragend funktioniert, keine Fehler, gar nichts…<br />
Trommelwirbel, die durch die Lautsprecher zu hören waren, rissen mich ruckartig aus meinen Gedanken. Vielleicht etwas zu ruckartig, denn ich hatte mich so erschreckt, dass ich meinem Sitznachbarn, einen Jungen in meinem Alter, und bestimmt 2,5 Köpfe größer als ich, meinen Ellenbogen in die Seite gerammt hatte und der mich jetzt böse und spöttisch anstarrte. Starr heftete ich meinen Blick wieder auf die Bühne, wo ein Mann gerade die ersten drei Plätze von einer sehr langen Teilnehmerliste verlas. „Und den dritten Platz belegt Johannes Schröder, herzlichen Glückwunsch!“ Der Junge kam vor und stellte sich neben ihn. „Der zweiter Platz ist Simon Nissel!“ Meine Hoffnung auf einen der obersten Ränge schwand und ich ließ den Kopf hängen. Denn Erste war ich bestimmt nicht. „Und der glückliche erste Platz ist…!“, der Moderator runzelte die Stirn, guckte verblüfft auf seine Liste und meinte dann schließlich: „Moment, das muss ein Fehler sein.“ Der junge Mann mit der Stoppuhr trat neben ihn und die beiden Jungen mit der hohen Wertung, warf einen Blick auf die Liste und meinte dann: „Nein, da ist alles in Ordnung, das ist der erste Platz!“, und deutete mit seinem Finger auf einen Namen, der auf der Liste stand. „Nun gut, die Siegerin dieses Wettbewerbs ist Malina Beck!“ Blitzschnell blickte ich auf. Mein Name…, das ist mein Name! Mein Herz schlug mir bis zum Hals und ich spürte, wie sich mir ein Lächeln ins Gesicht stahl, während ich mich auf den Weg zur Bühne machte.</p>
<p>Ich habe es allen gezeigt, die geglaubt haben, Mädchen können so etwas nicht, die behauptet haben Technik ist nur was für Männer, denn das ist es nicht! Ich habe bewiesen, dass Mädchen das genauso gut können wie Jungs!</p>
<p><em>Der Schreibwettbewerb wurde gefördert durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.</em></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier findet ihr den ersten Beitrag aus dem Wettbewerb, &#8222;<a href="https://www.meintestgelaende.de/2020/05/ein-ganz-normaler-abend/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Ein ganz normaler Abend</strong></a>&#8220; von Anna.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Oh Corona!</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/06/oh-corona/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2020/06/oh-corona/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fee]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2020 07:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Covid19]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=12237</guid>

					<description><![CDATA[Ja, inzwischen gibt es fast überall Lockerungen, vieles wirkt beinahe wieder wie zuvor &#8211; aber wir stecken noch immer inmitten einer globalen Pandemie und werden mit den Folgen des Shutdowns auch noch eine Weile zu kämpfen haben. Auch deswegen freuen wir uns sehr über diesen Text von Fee, in dem sie erklärt, weshalb Frauen gerade]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ja, inzwischen gibt es fast überall Lockerungen, vieles wirkt beinahe wieder wie zuvor &#8211; aber wir stecken noch immer inmitten einer globalen Pandemie und werden mit den Folgen des Shutdowns auch noch eine Weile zu kämpfen haben. Auch deswegen freuen wir uns sehr über diesen Text von Fee, in dem sie erklärt, weshalb Frauen gerade die Verliererinnen sind und wie du dir während des Shutdowns die Decke vom Kopf weghalten kannst. Viel Spaß beim Lesen!</strong></p>
<p><span id="more-12237"></span></p>
<p>Die Zeiten sind crazy, aber wem erzähl ich&#8217;s? Ach weißt du was? Ich erzähl es doch. Kurz wenigstens. Und am Ende gibt&#8217;s noch 8 Tipps, wie du dich beschäftigen kannst &#8211; zum Beispiel.<br />
Für uns alle hat sich in den letzten Monaten extrem viel geändert und für viele sieht es derzeit auch ganz ernsthaft düster aus &#8211; weil sie um ihren Lebensunterhalt oder gar ihre Gesundheit bangen müssen, weil sie alleine leben, weil sie sich psychischen Herausforderungen stellen müssen, die durch die Situation besonders getriggert werden, oder auch, weil sie in gewaltvollen Beziehungen oder Familien leben und sowohl Kontrolle als auch Fluchtmöglichkeit wegfallen.</p>
<p>Nicht nur das Zuhause-Bleiben-Müssen und zwischen Homeoffice und Homeschooling zu jonglieren kann hart sein. Übrigens kennen diese Doppelbelastung vor allem Frauen. Noch immer sind es zu 80 Prozent Mütter, die -oft zusätzlich zum Beruf- den Bärenanteil an der Kinderbetreuung übernehmen, und noch immer sind es Frauen, die fast<span class="Apple-converted-space"> </span>doppelt so viel Zeit wie Männer mit Arbeit im Haushalt verbringen.<br />
Aber auch die systemrelevant arbeitende Bevölkerung hatte sicher schon leichtere Zeiten.</p>
<p>Viele Medien haben dabei in den letzten Wochen eines herausgestellt: Am härtesten trifft es auch hier wieder die Frauen. Überdurchschnittlich viele Frauen arbeiten in „systemrelevanten“ Berufen, in der Pflege, an der Kasse oder in der Kinder- und Jugendarbeit. Diese Berufe sind parallel dazu unterdurchschnittlich gut bezahlt. Der notwendige und sinnvolle Shutdown verschärft an allen möglichen Ecken soziale Ungleichheiten. So natürlich auch die immer bestehenden Gender Pay Gap &#8211; und ihre Folgen. In der Kunst spricht man hier von der Gender <i>Show</i> Gap und die beträgt sogar 40 Prozent. Geringes und unsicheres Einkommen, kaum Rücklagen und eine quasi nicht vorhandene Altersvorsorge: All das sind Risiken, auf die man sich einlässt, wenn man sich entscheidet, sein Leben beruflich der Kunst zu widmen. Diese Nachteile treffen aber besonders häufig und oftmals um ein vielfaches heftiger auf weibliche Kunstschaffende zu. Dazu kommt eine deutliche Überrepräsentation des männlichen Geschlechts in so fast allen Künsten: von Werken, die männliche bildende Künstler geschaffen haben, in Kunstgalerien, von erfolgreichen männlichen Autoren auf Literaturlisten, von Kabarettisten oder Poetry Slammern auf Kleinkunstbühnen und und und. In Zeiten, in denen Veranstaltungen abgesagt, Museen geschlossen und Theater in Zwangspause geschickt werden, sind das alles natürlich denkbare schlechte Startvoraussetzungen für eine entspannte Quarantäne, in der man als Kulturschaffende*r möglichst noch produktiv, kreativ und ständig auf der Bildfläche bleiben soll.<br />
Während Menschen in ganz Europa ihr Leben verlieren, uns die Bilder von Moria erreichen und viele unserer Mitmenschen vor die existenziellste Krise ihres Lebens gestellt sind, erscheint es fast dreist, sich Sorgen zu machen über die Miete in drei Monaten oder gar über Langweile zu klagen.</p>
<p>Aber auch psychische Gesundheit ist ein hohes Gut! Privilegiert zu sein, bedeutet nicht, frei von Gefühlen zu sein. Menschen sind unterschiedlich und haben unterschiedliche Probleme und Bedürfnisse.<br />
Die einen können sich gerade vor Insta-Yogaclasses, Livestreams und Kochtutorials kaum retten und sehnen sich noch mehr nach Ruhe als zuvor, den anderen fällt die Decke auf den Kopf und sie halten es kaum noch zuhause aus.<br />
Wenn du gerade in der Situation bist, unerwartet viel Zeit mit dir alleine zu haben, helfen dir vielleicht die folgenden Tipps. Manche hast du vielleicht so ähnlich schon woanders gelesen, manche dürften etwas ausgefallener sein. So hältst du dir Decke weg vom Kopf!</p>
<p>1. Tu, was gut für dich ist!<br />
Das klingt nicht bahnbrechend neu, ist es auch nicht. Aber vielleicht musst du es hören. Wenn es deine Situation zulässt, hör auf dich und auf das, was du brauchst! Du musst nicht produktiv sein. Du musst nicht kreativ sein. Du musst keine neue Sprache lernen und auch kein Instrument. Du musst nicht jeden Tag zehn Tweets absetzen und auch keinen Livestream veranstalten. Du musst keinen einzigen dieser Tipps beherzigen.<br />
Go for it, wenn es dir gut tut und du Lust und Energie dazu hast! Aber du darfst auch faul sein und mal ausgiebig schlafen. Du darfst den ganzen Tag ohne BH und mit fettigen Haaren im Bett rumlungern. Du darfst Netflix leerbingen und dich ausruhen. Du darfst auch einfach traurig sein und Menschen vermissen. Vielleicht brauchst du die Zeit, dich auf die neue Situation einzustellen, die ja wirklich ganz ganz anders ist als alles zuvor. Das ist okay.</p>
<p>2. Vernetz dich!<br />
Einsamkeit ist nichts Schönes auf Dauer und wenn du merkst, dass du vor lauter social distancing schon ganz weit weg von dir selbst bist, greif um dich und hol dir Menschen in dein Leben! Nicht alle brauchen jeden Tag ein Skype-Date, um glücklich zu sein, aber erinnere dich, dass es fast allen anderen gerade auch so geht wie dir, und wir zum Glück Möglichkeiten haben, uns zu vernetzen. Wenn Telefonieren nicht dein Ding ist (i feel you), gibt es da auch noch Videotelefonie, diverse soziale Spieleapps, Sprachnachrichten, SMS, gemeinsame Spaziergänge (mit Abstand und nur, solange das in deinem Bundesland erlaubt ist, versteht sich), anonyme Chaträume und natürlich den guten alten Brief.<br />
Denk auch an andere! Wenn du in deinem Umfeld Menschen kennst, die alleine leben oder gerade aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur Risikogruppe keine Kontakte mehr haben dürfen, schreib ihnen eine kurze Nachricht oder wirklich eine schöne handgeschriebene Postkarte. Verabrede dich zu Online-Dinnerparties oder Zoom-Wohnzimmer-Picknicks, ruf deine Oma mal wieder an und tausch Briefkastenzettelchen mit den Nachbar*innen! Vielleicht kommst du jetzt gerade jemandem besonders nah oder trägst mit einem Anruf zum Gelingen des Tags bei.</p>
<p>3. Lies ein Buch!<br />
Ich bin dankbar für Netflix, Prime und Disney+. Keine Frage. Ich bin dankbar für jeden Gamestore und mein Smartphone. Aber weißt du, was fast noch schöner ist und was du -jede Wette &#8211; zu selten machst? Lesen! Analog! Ein echtes Buch! Vielleicht hast du noch eins im Schrank, für das nie so richtig Zeit war? Vielleicht ist es aber auch mal wieder Zeit für dein liebstes Jugendbuch. Du wirst erstaunt und begeistert sein, wie viel Film in deinem Kopf steckt und was Wörter so alles können. Und wie Bücher erst riechen… ich könnte ins Schwärmen geraten.<br />
Wenn du schon eine Weile aus dem Game raus bist oder noch nie so richtig reinsteppen konntest, gibt es zahlreiche Bookblogs oder Bookfluencer*innen, die dich mit Empfehlungen überschütten werden. Eine Auswahl an geschlechtskritischen oder -neutralen Jugendbüchern findest du zum Beispiel <a href="https://pinkstinks.de/genre/geschlechtskritische-und-geschlechtsneutrale-geschichten/">hier</a>. Und erwähnte ich, dass ich auch so ein Ding geschrieben hab? Falls es dich interessiert, schau es dir gern <a href="https://www.lektora.de/buecher/feeminismus/">hier</a> an.</p>
<p>4. Beweg dich draußen und tanz dich frei!<br />
Falls du noch raus darfst für Sport und Spaziergänge, nutz die Sonne. Auch frische Luft und Bewegung hält gesund und hilft uns dabei, nicht in den eigenen vier Wänden durchzudrehen. Es gibt auch hier so viele Möglichkeiten! Fang an zu joggen, schnapp dir deine*n Mitbewohner*in und einen Ball oder aber mach mit bei einem Trend, den ich jetzt schon mit ganzer Seele liebe: social dis-dancing! Unter Hashtags wie #socialdistancedance oder #socialdistancingdancing zeigen Leute auf der ganzen Welt, wie sie frei und ausgelassen in ihren Wohnungen oder draußen allein beim Spazierengehen zu Gute-Laune-Musik abtanzen. Ich hab es ausprobiert, mittlerweile auch schon vor unfreiwilligen Zeug*innen und ich kann versprechen: du wirst dich danach besser fühlen. Endlich mal wieder jedes Körperteil benutzen, alle Sorgen wortwörtlich abschütteln und dabei Glückshormone produzieren. Große Empfehlung!</p>
<p>5. Bretzel dich auf! Mach´s dir bunt!<br />
Ja, die Jogginghose ist die beste Freundin des Menschen und wer im Homeoffice Krawatte trägt, hat für mich zumindest die Kontrolle über sein Leben verloren. Vielleicht vermisst du es trotzdem, einen Anlass zu haben, um dich chic zu machen. Meine Erkenntnis aus der Quarantäne ist: „Der Anlass warst immer schon du selbst, honey!“ Wenn du gerne mal wieder das Abendkleid auspacken möchtest, dann bekommen die Leute beim Einkaufen heute eben mal eine Prinzessin zu Gesicht. Ganz ehrlich, wenn es dir später peinlich ist, kannst du es auf die Nebenwirkungen schieben, weil du zu lange alleine warst. Wenn du immer schon mal blauen Lippenstift tragen wolltest, dann ist dieser Videocall mit deiner Chefin genau der Anlass dafür, und wenn du noch eine Schere und vielleicht sogar Farbe im Regal hast, dann ran an die Haarpracht, so schnell sieht dich eh niemand mehr. Im besten Fall entdeckst du dein Talent als Style-artist.</p>
<p>6. Gib anderen was zu tun!<br />
Nach Vorbild meiner Slamkollegin <a href="https://www.teresareichl.com/ich">Teresa Reichl</a> habe ich begonnen, Freundinnen* Tagesaufgaben zu stellen. Und du solltest das auch tun! Es ist ein großer Spaß und wenn ich diese seltsame und besorgniserregende Zeit später auch ein bisschen als die Zeit in Erinnerung behalten kann, in der ich es mit Lipsyncbattles auf ein semiprofessionelles Niveau gebracht habe und ein Werbevideo über Chipstüten gedreht habe, ist viel gewonnen. Ob du dir Kunstwerke aus hochwertigen Materialien wie Pasta und Klopapier zuschicken lässt oder einen Vierzeiler über deinen Lieblingsfilm schreiben musst &#8211; mit Tagesaufgaben wird dir garantiert nicht mehr langweilig.</p>
<p>7. Schau eine Oper an!<br />
Auch für diesen Tipp gab es schon günstigere Zeiten. Ich liebe Opern und ich bin ganz überhaupt der <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/04/divas-6-gruende-warum-feministinnen-in-die-oper-gehen-sollten/">Meinung</a>, alle Menschen sollten das tun. Gerade momentan aber ist es möglicherweise die willkommene Ablenkung, die du brauchst &#8211; und ermöglicht nebenbei so einigen Kulturschaffenden das Überleben. Viele Häuser bieten Aufzeichnungen von vergangenen Vorstellungen oder Streams von besonderen, extra konzipierten Konzerten an. Auch viele Autor*innen und Singer Song Writer lesen und spielen momentan im Live-Stream. Du wolltest immer schon mal in die Oper oder ins Theater? Bitte bitte tu das, sobald es wieder geht, aber auch jetzt schon ist die Gelegenheit da. Informier dich und gönn dir einen Stream! Wenn der Zugang dazu ein paar Euro kostet und du es dir leisten kannst, tust du damit auch nichts Verkehrtes, sondern sicherst unter Umständen das Fortbestehen der Kunst.</p>
<p>8. Educate yourself! Become a feminist!<br />
Der letzte Tipp ist vermutlich der zeitaufwändigste, aber vielleicht auch der sinnvollste. Wenn du deine Zeit wirklich produktiv nutzen möchtest, dann ist JETZT deine Chance gekommen, Feminist*in zu werden. Topinformiert, kritisch und intersektional.<br />
Das Internet ist dein Freund, es bietet abermillionen Informationen. TEDtalks, Blogs (kennst du zum Beispiel <a href="https://editionf.com/">Edition F</a>?), Youtubevideos und Artikel &#8211; lies dich ein, hör denen zu, die mit Überzeugung und aus Erfahrung sprechen und bild dir deine eigene Meinung! Nie war es so leicht, auf den neusten Stand zu kommen. Du glaubst nicht, was ich oben zur Gender Pay Gap geschrieben hab? Jetzt kannst du es recherchieren, ich hab das auch getan &#8211; und leider stimmt es. Du hast noch nie die Perspektive einer Person of Color gehört? Dann geh jetzt auf Youtube und spitz die Ohren! Du weißt nicht so genau, was es mit Privilegien, Mansplaining, Carearbeit und gendergerechter Sprache auf sich hat? Endlich hast du die Möglichkeitt, das in aller Ruhe und mit nahezu unendlichen Quellen herauszufinden. Oder du bist schon feministisch und es gab diese eine Sache, von der du nicht recht weißt, ob du dich wirklich traust? Vielen von uns ermöglicht die Zwangspause auch eine Miniunterbrechung vom patriarchalen öffentlichen Leben. Im besten Fall sind wir gerade die meiste Zeit befreit vom aktiv ausgeübten Male Gaze und können beobachten, wie unser eigener Blick eigentlich aussieht. Halt die Augen offen und schau, was das mit deinem Feminismus macht!</p>
<p>Diese Krise bedeutet für ganz viele Menschen eine wirkliche Katastrophe. Wenn es dir möglich ist, dein persönliches Erlebnis und hoffentlich sogar das deiner nächsten Mitmenschen nicht zur Katastrophe werden zu lassen, ist das was Gutes.<br />
Also tanz, lies, färb dir die Haare, stream, chill und chatte &#8211; aber bleib bitte gesund!</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Noch ein toller Zeitvertreib: Schau dir doch mal <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/fee/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>die anderen Beiträge und Slamtexte von Fee an</strong></a> 🙂</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.meintestgelaende.de/2020/06/oh-corona/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schaf im Wolfspelz</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/06/schaf-im-wolfspelz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Abdul]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=12229</guid>

					<description><![CDATA[Was hat ein Sprungturm mit Männlichkeit zu tun? Wer definiert überhaupt, was Männlichkeit ist und was nicht &#8211; die Freunde, die Familie, der Fahrschullehrer, man selbst? &#8222;Darf&#8220; ein Mann auch vorsichtig sein? Leise? Zurückhaltend? Mit all diesen Fragen setzt sich Abdul auseinander, er erzählt von Rollenbildern und dem Rattenschwanz, den sie mit sich bringen. Wir]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was hat ein Sprungturm mit Männlichkeit zu tun? Wer definiert überhaupt, was Männlichkeit ist und was nicht &#8211; die Freunde, die Familie, der Fahrschullehrer, man selbst? &#8222;Darf&#8220; ein Mann auch vorsichtig sein? Leise? Zurückhaltend? Mit all diesen Fragen setzt sich Abdul auseinander, er erzählt von Rollenbildern und dem Rattenschwanz, den sie mit sich bringen. Wir freuen uns sehr, euch heute seinen neuen Text zu präsentieren!</strong></p>
<p><span id="more-12229"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Auch bei der Abschlussveranstaltung des #gelände2019 stand Abdul <a href="https://www.meintestgelaende.de/2019/09/abdul-asyl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>mit einem Text auf der Bühne</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mehrwert</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/03/mehrwert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hollies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2020 07:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=12097</guid>

					<description><![CDATA[Wow! Leah Leaf aus der Redaktionsgruppe Hollies hat ein ziemlich krasses Gedicht geschrieben. Wir freuen uns, dass wir es veröffentlichen dürfen! Es geht um Wert, um Mehrwert und mehr wert, darum, dass man sich fragt, ob man gut genug, ob man genug ist und wer das überhaupt festlegen darf. Viel Spaß beim Lesen! Ich richte]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wow! Leah Leaf aus der Redaktionsgruppe Hollies hat ein ziemlich krasses Gedicht geschrieben. Wir freuen uns, dass wir es veröffentlichen dürfen! Es geht um Wert, um Mehrwert und mehr wert, darum, dass man sich fragt, ob man gut genug, ob man genug ist und wer das überhaupt festlegen darf. Viel Spaß beim Lesen!</strong></p>
<p><span id="more-12097"></span></p>
<p>Ich richte dieses Gedicht an dich<br />
Ich seh dich nicht, und doch bist du da<br />
Irgendwie immer,<br />
Ich spür dich doch, Jeden Tag Gesellschaft<br />
Ich hab dir was zu sagen, doch ich weiß du hörst mich nicht<br />
Deshalb bleib am Ende doch nur ich<br />
Ich steh vorm Spiegel<br />
Und richte dieses Gedicht dann eben halt<br />
An &#8230;</p>
<p>Wie findest du mich?<br />
Nett? Schlau? Gut?<br />
Dumm? Nervig? Schlecht?<br />
Oder einfach nur netter als, schlauer als, besser als?<br />
Dümmer als, Nerviger als, Schlechter als?<br />
Welchen Wert hab ich?<br />
Bin ich Mehr Wert?<br />
Irgendwo höher auf ner eindimensionalen Skala<br />
Bin ich für dich einfach normaler?<br />
Nicht mal besser als normal, nein,<br />
Hauptsache nicht abweichend<br />
Du findest mich nicht gut sondern ausreichend<br />
Jeder näheren Frage elegant ausweichend<br />
Ausweitende Diskriminierung nicht direkt sondern schleichend</p>
<p>Ich spüre deinen Hass, dafür hass ich dich!<br />
Schrei ich in den Spiegel, und sehe doch nur<br />
Mich</p>
<p>Wie ich so da stehe und mir selber so ähnlich sehe<br />
Du, ich, wir sind doch&#8230;gleich<br />
Gleich wert<br />
Ja wir sind Teil der Gesellschaft, doch wir sind nicht allein,<br />
Die es Leid sind, mehr oder weniger Wert zu sein,<br />
Die nichts Anderes wollen als sich von dem Druck zu befreien.<br />
Wie viele von uns wohl grad ihr Spiegelbild anschrei’n<br />
Und fragen</p>
<p>Bin ich nicht gut?<br />
Bin ich nicht gut genug?<br />
Bin ich weniger wert?</p>
<p>Wie oft haben wir uns auf die Waage gestellt<br />
Wie selten haben wir das infrage gestellt<br />
Wie selten wurden schiefe Normvorstellungen gerade gestellt</p>
<p>Nur damit sich hier diese Frage gleich klärt<br />
Und wieder etwas Klarheit einkehrt<br />
Ich sag es ganz klar, es ist kein Scherz</p>
<p>Es gibt nur einen Wert<br />
Wir sind gleich wert</p>
<p>Wir wollen und werden nie ein Wert für den Markt sein<br />
Dennoch sollten wir gewarnt sein<br />
Dass uns manche doch so sehn<br />
Lasst uns widerstehn!<br />
Lasst uns rausgehen und denen erzähln:</p>
<p>Wir sind alle gleich!<br />
Ob arm oder reich<br />
Ob schwarz oder weiß<br />
Ob unsere Erscheinung für irgendeinen Maßstab reicht<br />
Egal in welchem Lebensbereich</p>
<p>Keine von uns ist mehr wert<br />
Alle zusammen sind wir Mehrwert<br />
Nicht trotz<br />
Sondern gerade wegen der Unterschiede<br />
Gemeinsam sind wir mehr wert, und unser Mehrwert liegt in diesen Unterschieden<br />
Unser Mehrwert liegt im Gleichwert</p>
<p>Mehr Wert? Gleich Wert!</p>
<p>Ich richte dieses Gedicht an dich<br />
Du, die du dich angesprochen fühlst<br />
Das bist du nämlich!<br />
Und ich weiß, dass du mich hörst<br />
Stolz und selbstbewusst schau ich meinem Spiegelbild nun gerade in die Augen<br />
Auf einer Augenhöhe, gleichwertig<br />
So sehe ich auch<br />
Dich</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr von den Hollies findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/hollies/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>unter diesem Link</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Folgen (m)einer sozialisierten Männlichkeit </title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/12/sozialisierte-maennlichkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2019 07:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=11933</guid>

					<description><![CDATA[Neuer Monat, neuer Autor: Heute präsentieren wir euch den ersten Text von Tom! Er setzt sich darin mit der unterschiedlichen Sozialisation und Wahrnehmung von Jungen und Mädchen auseinander. Bestimmt habt ihr auch schon mal von &#8218;toxischer Männlichkeit&#8216; gehört. Auch darum geht es in diesem Text &#8211; nicht jedoch, ohne auch ein passendes Gegengift in der]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neuer Monat, neuer Autor: Heute präsentieren wir euch den ersten Text von Tom! Er setzt sich darin mit der unterschiedlichen Sozialisation und Wahrnehmung von Jungen und Mädchen auseinander. Bestimmt habt ihr auch schon mal von &#8218;toxischer Männlichkeit&#8216; gehört. Auch darum geht es in diesem Text &#8211; nicht jedoch, ohne auch ein passendes Gegengift in der Hinterhand zu haben!</strong></p>
<p><span id="more-11933"></span></p>
<p>Meine damalige Freundin kauft sich eine Ballonhose und trägt sie noch am gleichen Tag am Stadtfest meines Heimatortes. Am selben Tag schlägt Holland das spanische Team bei der Fußballweltmeisterschaft fünf zu eins. Einen Tag später in der Umkleidekabine meiner Eishockeymannschaft: Das Topthema der Stunde? Ihre Hose: „Hast du deine Freundin nicht im Griff, dass sie in so einer Schlafanzughose herumlaufen kann?“ Bei dem nächsten Familientreffen eine Woche später, gleiches Thema. Ich, damals 18 Jahre jung und noch grüner hinter den Ohren als heute, hatte das Ausmaß dieses „Kontrollverlustes“ nicht begriffen. Ebenso nicht, dass ich die Entscheidung treffen solle, was meine damalige Freundin anzuziehen hätte und dass es auch noch „sexy“ aussehen müsse.</p>
<p>Heute würde ich von einer Sexualisierung des weiblichen Geschlechts sprechen. Jungs und Männer werden als das „starke Geschlecht“ erzogen. Das Geschlecht mit dem Beschützerinstinkt, der Verantwortung und der Führung. Anders gesagt sollen sie Frauen vor Gefahren bewahren, ihre zukünftige Familie ernähren und dabei das weibliche Geschlecht in jeglicher Hinsicht bevormunden und kontrollieren. Wenn sie dabei aber selbst in Schwierigkeiten geraten, dann bloß keine Schwäche zeigen. Männer sind standhaft. Männer weinen nicht. Fällt einer kleiner Junge aufs Knie, wird ihm gesagt: „Sei nicht so wehleidig. Ein Indianer kennt keinen Schmerz.“ Und Frauen? Sie werden gar nicht erst gefragt, ob sie das wollen oder überhaupt brauchen?</p>
<p><strong>Auf keinen Fall auffallen.</strong></p>
<p>Ich bin einer dieser Männer. Als kleiner Junge versuchte ich vom Kindergarten an um jeden Preis tapfer und männlich zu sein. Ich wollte nicht die „Memme“ sein, die sich beim Fallen vom Klettergerüst einen halben Tag bei der Erzieherin die Augen ausheult. Ich wollte nicht die Null im Sportunterricht sein, der &#8222;wie ein Mädchen&#8220; wirft. Und ich wollte nicht „die Schwuchtel“ in der Clique sein, nur weil ich die Farbe Lila mag. Meine Kleidung zeigte es nicht. Als ich dann mit sechszehn Jahren anfing, meine Schüchternheit zu überwinden und Mädchen in meinem Alter zu treffen, wollte ich mich genau von dieser starken Seite zeigen, wie es mir all die Männerwelt jahrelang vorgelebt hat. Ich wollte sein wie all die Männer, die ohne zu fragen ihrer Freundin die Jacke um die Schulte legen. Die schon, bevor eine Frau es überhaupt realisiert, wissen, welche Bedürfnisse sie in diesem Moment hat. Und die, die zu jeder Tages- und Nachtzeit für ihre Freundin präsent sind – ob im selben Raum oder im gemeinsamen Chat.</p>
<p>Weiblichkeit ist in unserer Sozialisierung ein zerbrechliches Gut. Und Männer sollen dieses Umhüllen, wie die Luftpolsterfolie einer Porzellanvase. Super Mario befreit Prinzessin Peach von dem bösen Bowser und der große Bruder befreit seine kleine Schwester von den bösen Jungs der Oberstufe. Solange bis die Jungs Männer werden und Frau sie anbeten muss.</p>
<p>Einige Male habe ich mich im letzten Monat mit Frauen verabredet, um mit ihnen über ihre Kindheit zu sprechen. Ich wollte erfahren, wie sie ihre Geschlechterrolle in der Gesellschaft wahrgenommen hatten. Eine Freundin aus Berlin erinnert sich dabei an die ersten Jahre ihres Lebens, in denen sie als Mädchen Gleichberechtigung im weitesten Sinne erfahren hat. Bis zu einem einschneidenden Moment ihrer äußerlichen Entwicklung. An diesem Tag hat sie schlagartig gemerkt, dass nicht nur Jungs, sondern vor allem auch erwachsene Männer sie anders wahrnehmen. Sie pfiffen ihr hinterher und keiner sagte ihr warum.</p>
<p>Einige Jahre, nachdem meine Freundin mit ihrer Ballonhose am Stadtfest hinter ihrem Rücken sexualisiert wird, beschäftigt mich der Vorfall noch immer. Warum reagierten meine Teamkollegen so? Und wieso habe ich nicht interveniert, sondern das Thema mit mir selbst im Stillen ausgemacht. Ich beschäftige mich mit meiner Persönlichkeit und hinterfrage meine eigenen Werte. An einem Tag will ich wissen, warum ich Emotionen in widersprüchlichen Verhalten ausdrücke. Ein Beispiel aus meiner Pubertät, das mich bis heute begleitet: Bin ich damals traurig, betroffen und gewollt mein Mitgefühl auszudrücken, reagiere ich verärgert und wütend. Wütend vor allem auf mich selbst und mein Verhalten. Standesgemäß habe ich dafür von meinen Eltern den Titel des „Giftzwergs“ erhalten. Das Gift in mir spüre ich bis heute. Ein Gift, was mich hemmt und langsam aber sicher emotional versteinern lässt. Mein persönliches Gegengift: Empathie.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2019/05/maennlichkeit-2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>In diesem Video</strong></a> teilt euch Memo von den HeRoes Duisburg seine Gedanken zum Thema Männlichkeit mit.</li>
<li>Und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/09/was-ist-maennlichkeit-eine-endgueltige-antwort/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier lest ihr</strong></a> Dominiks Ansichten dazu.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Label</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/09/label-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Aminta]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Sep 2019 07:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=11766</guid>

					<description><![CDATA[Menschen mögen Schubladendenken – damit sind bloß meist auch Klischees und Vorurteile verbunden. Vor allem, wenn es um Sexualität geht. Aber kann es auch empowernd sein, sich einer bestimmten Kategorie zuzuordnen? Brauche ich ein Label? Aminta hat sich ein paar Gedanken dazu gemacht. Dieser Text behandelt das Thema Label im Rahmen sexueller Orientierungen. Andere Identitäten]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Menschen mögen Schubladendenken – damit sind bloß meist auch Klischees und Vorurteile verbunden. Vor allem, wenn es um Sexualität geht. Aber kann es auch empowernd sein, sich einer bestimmten Kategorie zuzuordnen? Brauche ich ein Label? Aminta hat sich ein paar Gedanken dazu gemacht.</strong></p>
<p><span id="more-11766"></span></p>
<p>Dieser Text behandelt das Thema Label im Rahmen sexueller Orientierungen. Andere Identitäten werden absichtlich außen vor gelassen oder wenig thematisiert, damit der Text nicht zu lang wird.</p>
<p>Warum machen sich viele Menschen keine Gedanken über ihre sexuelle Orientierung, bis sich eine Person im Freund*innenkreis outet? Und warum werden Label oft abgelehnt? Warum zelebrieren andere ihre* Identität ausgiebig und demonstrieren dabei ausgelassen auf den Straßen? Eine spontane Antwort wäre: Manche brauchen die Zugehörigkeit zu einer Gruppe, andere fühlen sich freier ohne eine Zuschreibung. Das klingt sehr einfach. Aber was sind eigentlich Label und welche Vor- und Nachteile bringt es mit sich, sich einem Label zu zuschreiben?</p>
<p>Label sind Begriffe/Zuschreibungen, mit denen z.B. bestimmte Sexualitäten benannt werden. Sie ordnen Individuen einer Gruppe bzw. Kategorie zu und nehmen damit eine identitätsstiftende Funktion ein. In Bezug auf Sexualitäten gibt es Heterosexualität, Homosexualität, Bisexualität, Pansexualität und viele mehr. Die Frage nach der (persönlichen) Sexualität hängt oft mit der Frage nach dem Geschlecht zusammen. Wer sich zum Beispiel als Mädchen* identifiziert und nur Mädchen* liebt, ist lesbisch oder homosexuell. Da ist es ganz egal, ob das Mädchen* transident* ist oder nicht.</p>
<p>Label sind persönlich, aber gehen oft mit Klischees und Vorurteilen einher.</p>
<p>Klischees existieren, da es Teile einer Gruppe gibt, die ähnliche Verhaltens-/Kleidungs-/Sprechmuster etc. aufweisen, aber sie sind keineswegs als Maßstab und Kategorisierungsinstrument wahrzunehmen. Von Klischees muss man Vorurteile unterscheiden, denn Vorurteile sind meistens persönliche Einstellungen und negativ. Vorurteile werden oft auch vom gesellschaftlichen Denken gefördert. Stereotype sind z.B. Verhaltensmuster, die als Verallgemeinerung einer gesamten Gruppe zugeordnet werden.<br />
Klischees, Vorurteile und Stereotype sind oftmals abwertende, starre Bezeichnungen und eingefahrene Denkweisen, die es Menschen nicht unbedingt einfacher machen im Leben.</p>
<p>Jetzt stell dir vor, du bist in der Pubertät und verliebst dich Hals über Kopf in eine Person des gleichen Geschlechtes. Obwohl du den Begriff Homosexualität kennst, hast du dir nie weiter Gedanken darüber gemacht. Nun merkst du aber, dass du dich mit diesem Begriff stark identifizieren kannst. Für viele junge Menschen ist der erste Schritt nach dem inneren Outing, sich im Internet z.B. auf YouTube über Sex und Sexualitäten zu informieren. Dabei stoßen sie auf Unmengen an Informationen und eine Fülle an Label. So gibt es scheinbar für jede Person einen passenden Begriff. Das ist zwar gut, damit sich jede*r verstanden fühlt, jedoch kann es auch eine große Überforderung sein, da die eigene Identität kurzzeitig stark in Frage gestellt wird, um sich in eine Kategorie einordnen zu können.</p>
<p>‚Kategorie‘ assoziiert ein gängiges Schubladendenken und genau das fördern Label auch. Obwohl die Zugehörigkeit zu einer Gruppe keineswegs starr sein muss, ist es für Außenstehende oftmals schwerer, dieses Denken aufzuheben. Das Verständnis für eine sich verändernde Sexualität fehlt einigen Personen noch. Mit jedem Label werden bestimmte Erwartungen, Klischees, Stereotype, Vorurteile und Verhaltensformen projiziert. Diese können die betreffende Person stark einschränken, wenn sie*er sich außerhalb dieser Erwartungen bewegt und sich durch das Label plötzlich unter Druck gesetzt fühlt. Trotz der Vielfalt an Labels bleibt die gesellschaftliche Erwartung, sich einzuordnen, also erhalten. Dies schränkt die persönliche Freiheit besonders dann ein, wenn die Umwelt akzeptanzlos oder bewertend mit dieser Zuordnung umgeht.</p>
<p>So führen Labels z.B. auch innerhalb einer Szene zu Diskriminierung. Die queere Szene ist eine große Szene mit vielen Subszenen – und trotzdem gibt es gegenseitige Abneigungen. So gibt es Aussagen von schwulen Männern*, die keine lesbischen Frauen* mögen, und andersherum. Es ist erstaunlich, dass die Einteilung in „Wir und Ihr“ auch in diesem Kontext Diskriminierungen erzeugt. Dementsprechend kann ein übersteigertes Gefühl der Gruppenzugehörigkeit auch sehr profilierend wirken, wenn sich Personen besser fühlen, da sie einer bestimmten Gruppe angehören.</p>
<p>Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung gibt es in vielfältiger Form. Die erste beginnt mit der Selbstverständlichkeit vieler Personen, dass jede*r heterosexuell ist. Das ist zumindest das Grunddenken vieler, die „Normalität“, mit der wir groß werden. Die Kinder spielen „Mutter, Vater, Kind“, die Eltern fragen die Tochter, ob sie schon einen Freund hat und wenn Lisa mit ihrer* Freundin* ins Kino geht, würde niemand ein Date vermuten.</p>
<p>Aber wie oben beschrieben haben Label auch einen persönlichen Aspekt. Wer sich selber einem Label zuordnet macht das für sich, um sich als Teil einer Gruppe zu verstehen, Erfahrungen, Gedanken und Ängste auszutauschen oder um generell Kontakte zu knüpfen. Manche nutzen das Wissen über Codes innerhalb einer Gruppe, um auf sich aufmerksam zu machen. Die gegenseitige Unterstützung und Solidarität der Gruppe schafft Selbstbewusstsein und Mut, zur eigenen Sexualität zu stehen.</p>
<p>Dieser Text soll nicht vorschreiben, dass sich jede*r einem Label zuordnen sollte oder sein*ihr Label ablegen. Viele sind der Ansicht, dass auch ohne Label selbstbestimmtes handeln möglich ist und, dass sie es für sich nicht brauchen.<br />
Im Gegensatz dazu ist das Finden eines geeigneten Labels für einige befreiend und bildend, da sie sich und die Kultur hinter dem Label besser kennenlernen.<br />
Wer sich keinem Label zuordnen möchte ist nicht unwissender als die Personen, die ebendies tun. Und heterosexuelle Menschen müssen sich ihr Label ja auch nicht auflegen. Fakt ist, dass sexuelle Identitäten persönlich sind und eine Zuschreibung von außen nicht gültig ist.</p>
<p><strong>Legende:</strong><br />
<strong>Heterosexualität</strong> = Gefühle und sexuelles Interesse für das andere Geschlecht<br />
<strong>Homosexualität</strong> = Gefühle und sexuelles Interesse für das gleiche Geschlecht<br />
<strong>Bisexualität</strong> = Gefühle und sexuelles Interesse für „beide“ Geschlechter (Junge und Mädchen)<br />
<strong>Pansexualität</strong> = Gefühle und sexuelles Interesse für alle Geschlechter, ungeachtet deren Genitalien oder Identitäten<br />
<strong>Transident</strong> = Die eigene Geschlechterwahrnehmung ist nicht mit dem Körper, in dem eine Person geboren wurde, identisch. Bsp: Eine Person wurde in einem Mädchenkörper geboren, ist aber ein Junge. Nach ärztlichen Besprechungen und Untersuchungen kann die Person Testosteron nehmen, um den Körper an die eigene Identität anzupassen und ein „männliches“ Erscheinungsbild zu erlangen.<br />
<strong>Inneres Outing</strong> = das ‚innere Outing‘ bezeichnet den Prozess, der durchlaufen wird, wenn einer*m bewusst wird, dass die eigene Sexualität außerhalb der gesellschaftlichen Norm liegt<br />
<strong>Codes</strong> = werden eingesetzt, um zu zeigen, dass man zu einer bestimmten Gruppe gehört bzw. um von anderen aus der Gruppe erkannt zu werden (z.B. die Regenbogenflagge bei Homosexuellen). De-Codierung heißt hier, dass man in der Lage ist, diese Codes auch zu lesen.<br />
<strong>Queer</strong> = Sammelbegriff für alle Menschen, die sich als nicht-heterosexuell definieren und/oder sich nicht mit ihrem geborenen Körper identifizieren (Transident, Genderqueer, Schwul, Bisexuell, Lesbisch und viele mehr)</p>
<p><strong> </strong><br />
<strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Ihr fühlt euch in eurer Transsexualität nicht ernst genommen? #teamtrans* berät euch auf dem <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=-uLH3uLyQlk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube-Kanal von queerblick</a></strong>.</span></li>
<li>Amintas <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/04/gedankenflut-ein-plaedoyer-gegen-homophobie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Plädoyer gegen Homophobie</strong>.</a></span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Schrank voller Schubladen von Annika Krüger</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/06/ein-schrank-voller-schubladen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[LizzyNet]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jun 2018 07:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10691</guid>

					<description><![CDATA[Ein gut organisiertes Schubladensystem kann in dieser dynamischen Welt sicher für einige hilfreich sein, da muss halt nicht soviel nachgefragt, nachgedacht und verstanden werden. Da lassen sich Menschen anhand äußerer Merkmale schnell einsortieren. Annika von LizzyNet wünscht sich aber ein wenig mehr Offenheit. Denn oft überraschen uns Menschen, da sie einfach in keine Schublade passen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein gut organisiertes Schubladensystem kann in dieser dynamischen Welt sicher für einige hilfreich sein, da muss halt nicht soviel nachgefragt, nachgedacht und verstanden werden. Da lassen sich Menschen anhand äußerer Merkmale schnell einsortieren. Annika von LizzyNet wünscht sich aber ein wenig mehr Offenheit. Denn oft überraschen uns Menschen, da sie einfach in keine Schublade passen wollen – und wir selbst wollen es ja eigentlich auch nicht.</strong></p>
<p><span id="more-10691"></span></p>
<p><strong>Über individuelle Stereotypen und stereotype Individualität</strong></p>
<p>Fast jeden Tag passiert es: Morgens am Busbahnhof sehen wir einen Mann im Anzug und gehen aufgrund seiner Kleidung automatisch davon aus, dass er sicherlich sehr konservativ ist. Neben ihm steht eine junge Frau in schrillen Klamotten und mit bunt gefärbten Haaren. Sie ist politisch sicherlich nach links orientiert und lebt ein Leben ohne Regeln und Grenzen.</p>
<p>Sicher kennt ihr noch andere Beispiele. Deutlich wird hier aber schon: Wir denken ständig in Stereotypen. In unserem Kopf befindet sich quasi ein riesiger Schrank, der unzählige Schubladen enthält. Und in diese sortieren wir die vielen Menschen, die wir täglich sehen und vielleicht auch kennenlernen, fein säuberlich ein. Jede Schublade wiederum enthält ein vorgefertigtes Muster, dem wir andere Menschen – zum Beispiel wegen ihres Aussehens – zuordnen. Oft müssen wir uns dabei eingestehen, dass wir mit den Personen, um die es geht, nur sehr wenig-, oder sogar gar nicht gesprochen haben. Nicht selten entscheiden wir nur ausgehend davon, was wir sehen, was wir von einer Person halten sollen und ob wir sie auf anhieb mögen, oder nicht. Sicher mag der Eine stärker in Schubladen denken als der andere, aber bestimmt haben wir alle schon einmal die Erfahrung gemacht, dass man andere beurteilt, ohne sie tatsächlich zu kennen.</p>
<p><strong>Wenn nicht drinsteckt, was draufsteht…</strong></p>
<p>So werden denn einige von euch auch schon einmal in der Situation gewesen sein, dass sie völlig irritiert waren, wenn die Muster, denen wir andere zuordnen, nicht passen. Wenn wir nämlich plötzlich erfahren, dass der Mann im Anzug, den wir in die Schublade „konservativ“ gesteckt haben in seiner Freizeit nicht nur Heavy Metal hört, sondern auch selbst in einer Band spielt, können wir damit am Anfang oft nicht umgehen. Schließlich wird so unsere vorgefertigte Meinung völlig zerstört. Genauso verhält es sich mit der jungen Frau in schrillen Klamotten und mit bunt gefärbten Haaren. Erzählt sie uns auf einmal, dass sie weder einer linken Bewegung, noch der Hausbesetzerszene oder ähnlichem angehört, sondern mit ihrem Ehemann und den gerade geborenen Zwillingen Max und Moritz in einem kleinen Reihenhaus lebt, wissen wir oft nicht, was wir sagen sollen.</p>
<p><strong>Uniform/Schablonenhaft/Immer gleich/Gleichförmig sind nur die Anderen</strong></p>
<p>Völlig anders sieht es allerdings bei unserer Selbstwahrnehmung aus. Wie oft denken wir zum Beispiel: „Ich bin individuell“, oder „Ich bin nicht so, wie die breite Masse.“ Während wir also andere Personen teilweise beliebig in Schubladen stecken und ihnen Verhaltensweisen andichten, die sie vielleicht gar nicht an den Tag legen, nehmen wir uns selbst als Individuum war und möchten, dass dies bitte auch andere tun. Wir möchten mit all unseren individuellen Stärken und Schwächen wahrgenommen werden, ohne in eine bestimmte Kategorie abgeschoben zu werden.</p>
<p><strong>Etwas mehr Offenheit</strong></p>
<p>Natürlich denken wir alle in Stereotypen. Und das vermutlich jeden Tag. Sicher ist es auch in Ordnung, dass wir Menschen bis zu einem bestimmten Punkt in unserer privates Schubladensystem einordnen. Nur sollten wir uns doch vielleicht das ein oder andere Mal die Mühe machen, eine Person besser kennenzulernen und ihr die Chance geben uns zu zeigen, dass sie nicht unseren Vorurteilen entspricht. Es könnte nämlich ein ganz anderer Mensch dahinterstecken, als wir vermuten…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/04/die-vorurteilsfalle/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>einen weiteren tollen Text zum Thema Vorurteile</strong></a>, ebenfalls von LizzyNet.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Vor allem geflüchtete Menschen werden in Deutschland oft in Schubladen gesteckt. In Neuruppin haben sich einige <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/06/gefluechtete-in-neuruppin-eine-umfrage/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Geflüchtete auf der Straße umgehört</strong></a>, was die Leute von ihnen denken.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was bedeutet es ein Mann zu sein?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/05/was-bedeutet-mann/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2018/05/was-bedeutet-mann/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 May 2018 07:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Männlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10574</guid>

					<description><![CDATA[Melanie Lux von den Story-Tellern fragt sich, was es bedeutet, ein Mann zu sein. In ihren Überlegungen gibt es durchaus Momente, in denen sie sich ein Leben als Mann vorstellen kann, aber auch Aspekte von Männlichkeit, mit denen sie ungern leben möchte. Lest einfach selbst: Ich wäre manchmal gerne ein Mann. Bestimmt haben es Männer]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Melanie Lux von den Story-Tellern fragt sich, was es bedeutet, ein Mann zu sein. In ihren Überlegungen gibt es durchaus Momente, in denen sie sich ein Leben als Mann vorstellen kann, aber auch Aspekte von Männlichkeit, mit denen sie ungern leben möchte. Lest einfach selbst:</strong></p>
<p><span id="more-10574"></span></p>
<p>Ich wäre manchmal gerne ein Mann. Bestimmt haben es Männer in vielerlei Hinsicht einfacher als Frauen. Das fängt schon beim Geschlechtsteil an. Männer brauchen sich ja noch nicht mal beim Pinkeln viel Gedanken machen. Sie können sich einfach so im Freien hinstellen und pinkeln. Männer müssen sich zum Beispiel auch nicht mit der Periode abquälen, und sie brauchen sich zum Beispiel keine Gedanken machen um Verhütung und Schwangersein machen. Die Frauen bringen ja die Kinder zur Welt. Die Männer haben keine Schmerzen bei der Geburt, weil sie ja nur die Erzeuger sind.</p>
<p>Und es ist ganz normal, wenn Männer Frauen lieben. Aber wenn Frauen Frauen lieben, wird das in unserer Gesellschaft oft leider immer noch als unnormal angesehen. Ich glaube, es ist sogar normaler, wenn Männer schwul sind und sich lieben.</p>
<p>Manchmal wäre ich so gern ein Mann. Dann könnte ich ganz normal Frauen lieben und mit Frauen Sex haben. Manchmal finde ich Frauen viel hübscher und anziehender als Männer. Und Männer müssen sich auch bestimmt nicht mit Wechseljahresbeschwerden herumquälen.</p>
<p>Vielleicht werde ich ja irgendwann als Junge wieder geboren.</p>
<p>Aber manchmal gibt es auch Tage, da frage ich mich ganz kritisch: Willst du wirklich ein Mann sein? Männer können zum Beispiel immer noch ihre Gefühle in der Öffentlichkeit nicht so zeigen. Und ihnen wird schon als Kind beigebracht möglichst nicht zu weinen und kein Weichei zu sein. Bei den Jungs und Männern geht es auch bestimmt mal härter zu. Von den Jungs und Männern wird auch vielleicht eher erwartet, dass sie etwas Tolles im Leben vollbringen sollen, dass sie mutig sein sollen, Frauen beschützen und möglichst auch noch Superhelden sind. Manchmal frage ich mich, ob Männer vom Geschlecht her aggressiver sind als Frauen. Es sind meistens eher die Männer, die an den Kriegen beteiligt sind, Gewalt ausüben oder Frauen vergewaltigen.</p>
<p>Aber es sind zum Glück nicht alle Männer so. Es gibt bestimmt auch viele zärtliche Familienväter oder Jungs, die weicher fühlen. Es gibt bestimmt auch ganz viele tolle Männer. Aber es gibt leider immer noch zu viele Männer, die an Kriegen beteiligt sind, oder Frauen Gewalt antun, oder zu Gewalt neigen. Und das ist das, was ich an dem männlichen Geschlecht so gar nicht mag. Wenn ich irgendwann mal als Junge wieder geboren werde, dann möchte ich auch als Junge meine Gefühle offen zeigen können und möchte auch mal weinen können. Und ich möchte endlich wissen, wie das ist, als Mann eine Frau zu lieben und mit Frauen Sex zu haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Auch DieJungenHelden <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/06/mann-sein-ein-gespraech-unter-jungen-teil-1/" target="_blank" rel="noopener"><strong>haben sich damit beschäftigt</strong></a>, was es heißt ein Mann zu sein.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und wie verschieden die Identität(en) von Jungs sein können, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/04/jungs-und-ihre-identitaeten/" target="_blank" rel="noopener"><strong>lest ihr in diesen Berichten der HeRoes</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.meintestgelaende.de/2018/05/was-bedeutet-mann/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8218;Geschlechterrollen&#8216; von Dennis Seidel</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/04/geschlechterrollen-von-dennis-seidel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Apr 2018 07:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10497</guid>

					<description><![CDATA[„Ich finde, dass auch Männer mal in Frauenklamotten rumlaufen dürfen.“ Das ist nur eine von Dennis Meinungen zum großen Thema Geschlechterrollen. Mehr davon findet ihr in seinem neuen Text. Jede und jeder sollte das Geschlecht so haben wie er und sie es will. Es ist ja egal, ob man ein Mann oder eine Frau bzw.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Ich finde, dass auch Männer mal in Frauenklamotten rumlaufen dürfen.“ Das ist nur eine von Dennis Meinungen zum großen Thema Geschlechterrollen. Mehr davon findet ihr in seinem neuen Text.</strong></p>
<p><span id="more-10497"></span></p>
<p>Jede und jeder sollte das Geschlecht so haben wie er und sie es will.<br />
Es ist ja egal, ob man ein Mann oder eine Frau bzw. ein Mädchen oder ein Junge ist oder dazwischen.<br />
Es ist auch egal, ob man weiße oder dunkle Haut hat und ob man jung oder alt ist, also eine hübsche junge Lady oder eine alte hübsche Oma oder aber ein junger hübscher Mann oder ein alter hübscher Opa.<br />
Ich finde, dass auch Männer mal in Frauenklamotten rumlaufen dürfen.<br />
Jeder Mensch stellt sich unter den Begriffen „hübsch“ und „hässlich“ was anderes vor.<br />
Ich zum Beispiel stelle mir unter dem Begriff „hübsch“ eine junge Frau im blauen Sommerkleid vor, die mich anlächeln tut.</p>
<p>Frauen haben natürlich auch ein Bildnis von einem hübschen Mann, der sie anlächeln tut.<br />
Hübsch ist, wenn jemand eine sympathische Ausstrahlung hat. Aber auch die Kleidung ist, was den Menschen ausmacht. Hübsche Menschen tragen zum Beispiel frohe Kleidung in fröhlichen Farben wie blau, gelb, orange, rosa, pink, weiß. Hässliche Menschen tragen dunkle Kleidung in grau oder schwarz.<br />
Für mich bedeutet hübsch-sein, dass ich mich frei bewegen kann. Eine hübsche Person strahlt viel Charme aus und ist vor allem sympathisch. Dann ist sie einfach die schönste Person, die es gibt.<br />
Eine hässliche Person ist gemein, gefühllos, unsympathisch, zickig und sehr, sehr, sehr böse. Sie ist sogar unbarmherzig, das heißt sie hat keine Gefühle für andere Menschen.</p>
<p>*Ich finde schwarze Klamotten hässlich, weil mich das an Trauer erinnert. Hässlich finde ich auch dreckige Klamotten, Bier trinken und nach Zigaretten stinken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Auch Rama hat sich Gedanken zum Thema Geschlechterrollen gemacht, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/12/geschlechterrollen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>angucken könnt ihr das hier</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und unser Autor Johannes hat sich die Frage gestellt: <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/02/was-ist-denn-ein-junge/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Was ist eigentlich ein Junge?</strong></a></span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Von Frauen und Vögeln in der Informatik</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/02/informatik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lilith]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2018 07:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10352</guid>

					<description><![CDATA[Besonders bei der Berufswahl wird deutlich, wie tief Geschlechterklischees in unserem Denken verankert sind. Es gibt diese typischen Männer*- und Frauen*berufe und eine weibliche KFZ-Mechanikerin oder ein männlicher Erzieher sind noch immer die große Besonderheit. Auch die Informatik gehört wohl zu diesen männlich dominierten Berufszweigen. Für Lilith kein Problem, sie hat Lust aufs Programmieren, also]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Besonders bei der Berufswahl wird deutlich, wie tief Geschlechterklischees in unserem Denken verankert sind. Es gibt diese typischen Männer*- und Frauen*berufe und eine weibliche KFZ-Mechanikerin oder ein männlicher Erzieher sind noch immer die große Besonderheit. Auch die Informatik gehört wohl zu diesen männlich dominierten Berufszweigen. Für Lilith kein Problem, sie hat Lust aufs Programmieren, also macht sie es einfach. </strong></p>
<p><span id="more-10352"></span></p>
<p>Schon wieder leuchtet der weiße Schriftzug auf dem schwarzen Shell-Hintergrund auf. &#8222;error&#8220;. Seufzend blicke ich auf meinen Laptop, schalte dann von der Fehlermeldung auf meinen Programmcode um und versuche herauszufinden, worin das Problem besteht. Ansonsten wird das heute nichts mehr mit den schönen Graphiken. Doch &#8211; was möchte ich eigentlich darstellen?</p>
<p>Fangen wir von vorne an: am 22. Oktober kam ich mit Flugzeug und Zug über Manchester nach Sheffield angereist und am nächsten Tag ging es gleich zur Uni, an der mich mein Praktikumsbetreuer Toni bereits empfing. Nach einer kurzen Campus-Tour und dem Einrichten meines Arbeitsplatzes stand dem Arbeitsstart nichts mehr im Weg. Die ersten Schritte lagen im Erlernen der Programmiersprache Python samt dem Umgang mit Paketen wie numpy, matplotlib und seaborn, mit denen Vektorrechnung sowie das Erstellen von anschaulichen und gut strukturierten Graphiken möglich ist. Parallel dazu begann die inhaltliche Arbeit. Paper wurden durchforstet und auch Diskussionen mit Toni halfen dabei, den aktuellen Wissensstand der Forschung zu erfassen und die Intention hinter meiner Aufgabe hier in England nachzuvollziehen. Ganz grob gesagt forschen wir an der DNA-Struktur von Vögeln in Hinblick auf ihre Evolution. Im Detail befassen wir uns mit dem Phänomen der GC-biased gene conversion. Dabei handelt es sich um einen Vorgang, der im Laufe der Evolution dazu führt, dass der GC Gehalt gegenüber dem AT Gehalt (die einzelnen Basen) in der DNA stetig ansteigt. Dies basiert auf falsch vorgenommenen Reparaturen in der DNA während der Rekombination. Daraus folgen falsche Annahmen von Mutationen und eine ungenaue Bestimmung der Verwandtschaftsgrade. Um hierin Klarheit zu schaffen, führte ich am Computer Simulationen durch und versuchte, effiziente Algorithmen zu entwickeln, die unabhängig dieser Vorgänge, gute Ergebnisse erzielen.</p>
<p>Fünfeinhalb Wochen verbrachte ich insgesamt im Alfred Denny Building der University of Sheffield in der Arbeitsgruppe Animal and Plant Science. Doch – wie bin ich überhaupt zu diesem Praktikum gekommen? Es ist ein Gewinn meiner Teilnahme an der IBO (Internationale Biologie Olympiade). Darüber hinaus hat mich Programmieren schon lange begeistert. Nicht umsonst hatte ich bereits 2016 am Fraunhofer-Institut in Stuttgart in der Programmiersprache Java Roboter programmiert und mit komplexen Aufgaben und Hardwareprogrammierung in den Sommerferien 2016 in gleich zwei Informatikcamps meine Erfahrungen in diesem Bereich erweitert.</p>
<p>Informatiker – die meisten Deutschen stellen sich darunter die Nerds vor, die in dunklen Kammern pizzamampfend auf ihrer Tastatur herumschlagen. Frauen werden hierin ebensowenig gesehen, wie sie sich selbst in einem solchen Beruf vorstellen können. Der Anteil an Frauen in diesem Bereich ist tatsächlich nicht nur niedrig, sondern wird noch dazu geringer. Während 1997 noch 14 % der Lehrplätze für Informatik an Frauen vergeben wurden, sank der Anteil bis zum Jahr 2012 auf 7,5 %.</p>
<p>Dabei ist „Software Engineering“ historisch gesehen ein Frauenberuf: Die erste bekannte Programmiererin hieß Ada Lovelace und war Mathematikerin. Sie trug bereits im 19. Jahrhundert zu großen Fortschritten der Informatik bei. Und auch Jahrzehnte später während des Zweiten Weltkriegs saßen fast ausnahmslos Frauen vor den Bildschirmen. Wie kann es also sein, dass wir die Informatik heutzutage egal ob im Bereich der Wirtschaft oder Wissenschaft als vollkommen männerdominiert erleben müssen?</p>
<p>Viele Erklärungsversuche liegen im lange anhaltenden schlechten Image des Programmierens. Damit wollen Frauen heute wohl nichts zu tun haben. Die weit verbreitete Meinung, dass Frauen ein geringeres Interesse an Computern und Technik zeigen würden, ist wissenschaftlich nachgewiesen falsch. Umso überzeugender wird das Argument, dass weibliche Jugendliche und junge Frauen trotz grundsätzlich vorhandenem Interesse, tatsächlich besonders aufgrund des schlechten Image von einem Studien- oder Berufswunsch in dieser Richtung absehen. Auch die stereotype Erziehung von Mädchen und Jungen gilt als entscheidender Grund sowie die weit verbreitete falsche Überzeugung der verlangten Voraussetzungen. So denken viele Mädchen, dass sie es ohne das Beherrschen einer Programmiersprache gar nicht erst an einer Uni im Fach Informatik versuchen müssen.</p>
<p>Besonders alarmierend ist auch die nicht selten geäußerte Angst, in einem Beruf zu arbeiten, in denen fast ausschließlich Männer vertreten sind. Die Befürchtungen beginnen hierbei bei fehlendem Respekt und reichen bis hin zu Angst vor sexueller Belästigung. Ganz interessant ist zudem ein Unterschied, der zu anderen MINT-Berufen auffällt: im Fach Informatik weisen die Frauen eine deutlich höhere Abbruchquote auf. Stichhaltige Gründe dafür wurden nicht gefunden.</p>
<p>Alles verloren ist jedoch nicht. Auch im 21. Jahrhundert gibt es Beispiele für erfolgreiche Frauen, die das Informatik-Stereotyp mehr und mehr entkräften. Jade Raymond, z.B. die</p>
<p>als Produzentin mehrerer erfolgreicher Spiele aus dem Bereich des Action-Adventure sowie als Gründerin der Ubisoft-Dividion Schlagzeilen macht. 2011 wurde sie für diese Leistungen mit dem Wiener Frauenpreis ausgezeichnet. In Wien gibt es noch mehr Preise. Z.B. den Wissenschaftspreis der TU Wien, den ebenfalls 2011 Ivona Brandic erlangte. Sie hat sich auf den Bereich der Forschung konzentriert und beschäftigt sich mit der Energiereduktion bei Hochleistungsrechnern. widmet sich nebenher aber noch der Appentwicklung. Dass Frauen nicht nur im Beruf, sondern bereits im Informatikstudium erfolgreich sein können, zeigte Marissa Mayer, die ihr Studium in Stanford mit Auszeichnung beendete. Dass sie diese wirklich verdient hat, lässt sich an ihrem Aufstieg bei Google bis zur Vizepräsidentin und zur CEO von Yahoo erkennen.</p>
<p>Auch dass Deutschland mit Prof. Dr. Ina Schieferdecker, die sich als Leiterin zahlreicher Institute, wie z.B. des Fraunhofer-Instituts für Offene Kommunikationssysteme FOKUS und als Professorin an der TU Berlin im Fach „Quality Engineering of Open Distributed Systems“ hervorhebt, ebenfalls eine wichtige weibliche Persönlichkeit in diesem Feld vorzuweisen hat, kann nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass Deutschland eine ganz besonders schlechte Rolle im internationalen Vergleich einnimmt. Auch an die restlichen westeuropäischen Länder kann man keine Komplimente verteilen. Besonders im Vergleich mit den romanischen und slawischen Ländern sieht die Involvierung der Frauen in der Informatik im deutschsprachigen Ländern, den Niederlanden, wie auch in der skandinavischen Region und Großbritannien erschreckend schlecht aus.</p>
<p>Eine hohe Jobsicherheit besonders durch die rasante technische Entwicklung in den letzten und kommenden Jahrzehnten könnte jedoch zu einer Steigerung der Attraktivität der technischen Berufe im Allgemeinen und für ehrgeizige Frauen im Besonderen führen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Programme mit dem Ziel, Frauen an diese Berufe heranzuführen. Die meisten von ihnen setzen bei den Schülerinnen an. Gerade da das Fach Informatik an vielen Schulen noch keinen Einzug gefunden hat, sollten Lehrkräfte sich bemühen, Mädchen von den Fachgebieten Mathematik und Physik zu begeistern, da Können in und Interesse an diesen Fächern eine wichtige Grundlage für das Verständnis der Informatik darstellen. Spezielle Programme für die MINT Bereiche im Allgemeinen (z.B. „Komm mach MINT“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung), aber auch für Informatik im Speziellen sprießen seit einigen Jahren in die Höhe. So entwickelte z.B. die Gesellschaft für Informatik eV: die Initiative „Girls go Informatik: Der Link in Deine Zukunft!“. Auch der Girl’s Day bietet Schülerinnen die Möglichkeit, in männerdominierte Berufe reinzuschnuppern. Zu erwähnen ist zudem „FrITZI“, die angenehme Abkürzung der langen Bezeichnung „Forum zu Fragen der Informationsgesellschaft, Technologie, Zukunfts- und Informatikberufe“. Auch einzelne Hochschulen sind mit Programmen aktiv, um Mädchen besonders der höheren Klassen anzuwerben, etwa die Technische Universität München. Die Hoffnung liegt darin, mit derartigen Angeboten das schlechte Image aufzubessern, den Zugang zur Informatik zu erleichtern und den Facettenreichtum sowie Zukunftsperspektiven des Berufes aufzuzeigen.</p>
<p>Nun aber zurück zu meinen Erfahrungen: Tatsächlich saß ich während dieses Praktikums klischeehaft die meiste Zeit des Tages vor meinem Programmcode am Laptop, doch auch das kann unglaublich viel Spaß machen. Und das war noch lange nicht das einzige.</p>
<p>Mit einer bunten Mischung aus Programmieren, inhaltlicher Arbeit und dem Besuch von Gruppen-Meetings und Vorträgen konnte ich genügend Abwechslung genießen und Einblicke in weitere Themen erhalten. Auch das Uni-Leben durfte ich nebenbei kennenlernen, sodass meine Abende mit Sportprogramm und Diskussionen anlässlich von Themenwochen, wie z.B. der „International Week“ oder des „SocialScienceEvents“ gefüllt waren.</p>
<p>Ganz besonders gerade in Hinblick auf Frauen- und Mädchenrechte hat mich eine Aktionswoche mit dem Titel „ThisGirlCan“ begeistert. Eine Woche lang konnten Mädchen kostenlos die verschiedensten Sportarten ausprobieren und ich hatte meinen Spaß beim Baseball, Taekwondo und Rugby.</p>
<p>Dass England im Bereich der Gender-Politik und der Gesellschaftsakzeptanz von Frauen, Transgender, LGBT+ und Queer keineswegs rückschrittlicher ist, als Deutschland zeigte zudem ein weiteres 16-Tage-Programm, das sich an diese Woche anschloss: „16 Days Against Gendered Violence“. Leider reiste ich bereits vier Tage nach Start dieser Aktion ab, aber immerhin konnte ich an dem Umzug „Reclaim the Night“ teilnehmen und die Einführungsveranstaltung mit spannenden Vorträgen, Diskussionen und Live-Band miterleben. Auch ein Blick durchs Programm war vielversprechend: Eine Begleitausstellung im Hauptgebäude der Universität, Gruppentreffen muslimischer Frauen, und eine kostenlose Filmvorstellung des Films „Girl Rising“, sind nur wenige Beispiele.</p>
<p>Neben dem Beweis, dass Frauen durchaus einen Platz in der Forschung und der Informatik verdienen, konnte ich so noch mehr Erfahrung im Gender-Thema sammeln.</p>
<p>Auch wenn ich noch nicht genau weiß, was ich tatsächlich studieren möchte, stehen die Begriffe Informatik und Software Engineering auf jeden Fall auf meiner Liste. Und, dass ich in meiner Freizeit weitermachen werde, zu programmieren, steht ohnehin außer Frage.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Florian ist Erzieher. Und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/12/ein-tag-im-rollstuhl/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier erzählt er</strong></a>, was er in seiner Ausbildung so erlebt hat.</li>
<li>Falls euch interessiert, was Lilith neben dem Praktikum so macht, schaut doch mal <a href="https://lilithpowersite.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>auf ihrem Blog</strong></a> vorbei.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Typisch Mädchen, typisch Junge</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/01/typisch-maedchen-typisch-junge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[WHS Hidden Talents]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2018 07:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10306</guid>

					<description><![CDATA[Endlich Wochenende, Zeit um Freund*innen zu treffen oder um abends auszugehen. Gibt es da eigentlich typische Abläufe bei Jungs und Mädchen? Wie läuft das Styling oder die Auswahl der Klamotten bei den beiden Geschlechtern so ab? Die WHS Hidden Talent haben zu diesem Thema ein Video gemacht. Mehr dazu: Hier seht ihr ein weiteres Video]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Endlich Wochenende, Zeit um Freund*innen zu treffen oder um abends auszugehen. Gibt es da eigentlich typische Abläufe bei Jungs und Mädchen? Wie läuft das Styling oder die Auswahl der Klamotten bei den beiden Geschlechtern so ab? Die WHS Hidden Talent haben zu diesem Thema ein Video gemacht.</strong></p>
<p><span id="more-10306"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Hier seht ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/10/reifen-wechseln/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>ein weiteres Video</strong></a> der WHS Hidden Talents. Diesmal geht es um  Stereotype bei der Berufswahl.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Auch in diesem Video geht es um Geschlechterrollen, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/12/ey-praline/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>diesmal beim Flirten</strong></a>.</span></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Problemkind</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/01/problemkind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Beats und Rap]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2018 07:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10298</guid>

					<description><![CDATA[Jungen wird häufig nachgesagt, dass sie in der Schule versagen, allgemein schwierige Kandidaten sind und schlecht lernen. Bene war so ein &#8222;Problemkind&#8220;, meinen seine Lehrer*innen. Mit einer gehörigen Portion Selbstironie beschreibt er in seinem gleichnamigen Song sein Verhalten und seine Rolle in der Schulklasse. Dabei fragt er sich auch, wie sich die Lehrer*innen, die heute]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jungen wird häufig nachgesagt, dass sie in der Schule versagen, allgemein schwierige Kandidaten sind und schlecht lernen. Bene war so ein &#8222;Problemkind&#8220;, meinen seine Lehrer*innen. Mit einer gehörigen Portion Selbstironie beschreibt er in seinem gleichnamigen Song sein Verhalten und seine Rolle in der Schulklasse. Dabei fragt er sich auch, wie sich die Lehrer*innen, die heute sein Verhalten kritisieren, früher eigentlich selbst benommen haben.</strong></p>
<p><span id="more-10298"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Neben Beats und Rap haben wir auch ein eigenes Profil für Poetry Slam. <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/poetry-slam/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Schaut mal rein</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;"><a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/07/meine-rechte-rap-aus-hagen-zum-thema-grundgesetz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Hier gibt&#8217;s einen Song</strong></a> von unserer Redaktionsgruppe &#8222;Was geht Almanya&#8220; zum Thema Grundgesetz.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mädchen sein</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/11/maedchen-sein-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sunrise Writers]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2017 07:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10191</guid>

					<description><![CDATA[Es gibt viele Vorstellungen davon, wie ein typisches Mädchen zu sein hat. Was aber, wenn du Basecaps genauso liebst wie rosa Plüsch? Dann hast du ein Problem, findet unsere Autorin -und ist ziemlich sauer darüber. Was heißt es für Dich, ein Mädchen zu sein?   Das, was ich bin – ich bin kein typisches Mädchen, der nur]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gibt viele Vorstellungen davon, wie ein typisches Mädchen zu sein hat. Was aber, wenn du Basecaps genauso liebst wie rosa Plüsch? Dann hast du ein Problem, findet unsere Autorin -und ist ziemlich sauer darüber.</strong></p>
<p><span id="more-10191"></span></p>
<p>Was heißt es für Dich, ein Mädchen zu sein?   Das, was ich bin – ich bin kein typisches Mädchen, der nur Mode und Schminke wichtig sind, die nur weibliche Freunde hat und gerne shoppen geht. Ich bin kein Mädchen, das alles ausgegeben bekommen will. Ich habe zwar Brüste und Vulva, doch die machen mich nicht gleich zum typischen Mädchen. Ich liebe es, Serien zu gucken, und Jogginghose und Caps gehören in meinen Kleiderschrank dazu. Auch gehören meine Kumpels und Rülpser zu dem, was ich bin.  Nur bin ich auch nicht der typische Junge – wohl eher nicht immer. Ich liebe auch Röcke und Kleider, und alles was, pink, glitzernd und flauschig ist oder Blümchen hat.  Ich bin kein Klischee. Ich bin eine Mischung aus meinen Erfahrungen und meiner Umwelt. Selbst mein Musikgeschmack bleibt nicht in einer Spalte. Mein Musikgeschmack ist so bunt und verschieden, wie ich selbst es bin. Meine Musik geht von Metal über Klassik, von Punk bis hin zu Indie. Das bin ich. Ich bin eine Mischung aus vielen. Ich bin kein Klischee. Mich kann man nicht einfach in eine Schublade stecken. Ich bin kein Stereotyp, sondern ein Individuum.  Ich bin etwas verrücktes, etwas buntes. Ich bin ich! Und das kann mir niemand wegnehmen.</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Hier gelangt ihr zum <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/sunrise-writers/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Redaktionsgruppenprofil</strong></a> der Sunrise Writers und findet weitere tolle Texte.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">In <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/11/mann-sein/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>diesem Text</strong></a> unterhalten sich „DieJungenHelden“ darüber, was es heißt ein Mann zu sein.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mann sein</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/11/mann-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DieJungenHelden]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2017 07:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10120</guid>

					<description><![CDATA[Alexandros findet: wenn Mädchen und Jungen das Gleiche tun, dann wird das ganz unterschiedlich bewertet. Und auch Freund*innenschaften unter Mädchen und unter Jungen empfindet er sehr verschieden &#8211; und scheint froh darüber, dass er ein Junge ist. Das Schlimmste am Mann-Sein finde ich, dass jeder Junge oder Mann schnell als ‚Arschloch‘ abgestempelt wird. Wenn man]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alexandros findet: wenn Mädchen und Jungen das Gleiche tun, dann wird das ganz unterschiedlich bewertet. Und auch Freund*innenschaften unter Mädchen und unter Jungen empfindet er sehr verschieden &#8211; und scheint froh darüber, dass er ein Junge ist.</strong></p>
<p><span id="more-10120"></span></p>
<p>Das Schlimmste am Mann-Sein finde ich, dass jeder Junge oder Mann schnell als ‚Arschloch‘ abgestempelt wird. Wenn man an einem Mädchen interessiert ist und etwas mit ihr hat, heißt es „Der macht das bloß, weil er sich cool findet und ein Gangster ist.“ Jeder denkt, dass Jungen immer nur das Eine wollen und nicht soviel Gefühle haben.</p>
<p>Wobei, wenn ein Mädchen sich für einen Jungen interessiert und mit Jungs Spaß hat, wird sie als ‚Schlampe‘ bezeichnet. Das finde ich nicht in Ordnung. Man sollte die Person selber kennenlernen bevor man über sie urteilt und sich sein eigenes Bild machen.</p>
<p>Als Junge und Mann wird man oft vorverurteilt und es besteht ein Misstrauen.</p>
<p>Schon in der Schule und im Kindergarten war es so, dass man als Junge Ärger bekommen hat, wenn man einen Streit mit einem Mädchen hatte. Einfach weil man der Junge ist.</p>
<p>In der Beziehung ist es so, dass die Mädchen eifersüchtig und sauer sind, wenn der Junge nur mit einem anderen Mädchen redet. Wenn die Mädchen dasselbe machen und der Junge eifersüchtig ist, sagen die Mädchen: „Warum bist du so eifersüchtig? Das ist doch nicht so schlimm.“</p>
<p>Bei meinen Freunden und Bekannten habe ich schon oft erlebt, dass die Jungen den Mädchen eher verzeihen, wenn sie betrogen werden. Sie denken dann, das passiert in Zukunft nicht mehr und verzeihen ihr. Die Mädchen reagieren ganz anders und machen sofort Schluss.</p>
<p>Besonders schön finde ich am Mann-sein, dass wir so entspannte Abende mit Freunden haben können ohne rumzulästern.</p>
<p>Die Mädchen lästern übereinander – immer über diejenige, die nicht dabei ist. Von außen sind sie voll gut befreundet, aber mit anderen reden sie schlecht übereinander. Die Mädchen fangen auch wegen jeder Kleinigkeit einen Streit miteinander an und tragen sich die Dinge lange nach. Wir Jungs sprechen das an und diskutieren das aus und dann ist das geklärt, oder wir machen eben weniger miteinander.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Memo von den HeRoes <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/07/maennlichkeit-was-bedeutet-das-fuer-mich/" target="_blank" rel="noopener"><strong>zum Thema Männlichkeit.</strong></a></li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Im Theaterworkshop auf dem #gelände zeigen Jugendliche, wie ungerecht sie behandelt werden, wenn Lehrer*innen <a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/10/diskriminierung/" target="_blank" rel="noopener"><strong>in Stereotypen denken.</strong></a> </span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Freundschaft zwischen Frauen und Männern – geht das?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/10/freundschaft-frauen-maenner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Adrian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Oct 2017 07:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2017]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=9762</guid>

					<description><![CDATA[Kann eine Freundschaft zwischen Männern und Frauen funktionieren? Diese Frage hat Adrian den Teilnehmer*innen auf dem #gelände17 gestellt und spannende Antworten bekommen. Außerdem kam die Frage auf, wie es denn bei homosexuellen Menschen und gleichgeschlechtlichen Freundschaften aussieht. Mehr dazu: In diesem Text von Dominik geht es um menschliche Beziehungen in einer digitalen Welt. Dennis und]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kann eine Freundschaft zwischen Männern und Frauen funktionieren? Diese Frage hat Adrian den Teilnehmer*innen auf dem #gelände17 gestellt und spannende Antworten bekommen. Außerdem kam die Frage auf, wie es denn bei homosexuellen Menschen und gleichgeschlechtlichen Freundschaften aussieht.</strong></p>
<p><span id="more-9762"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>In <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/06/ich-antworte-dir-spaeter-ausfuehrlicher/" target="_blank" rel="noopener"><strong>diesem Text</strong></a> von Dominik geht es um menschliche Beziehungen in einer digitalen Welt.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Dennis und seine Freundin Janina <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/10/maenner-und-frauen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>über Frauen und Männer</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wo sind die passenden Mädchenzeitschriften für uns ältere?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/09/maedchenzeitschriften/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[LizzyNet]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Sep 2017 07:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=9360</guid>

					<description><![CDATA[Vom Mädchen zur Frau &#8211; doch wo ist die passende Zeitschrift, die diese Entwicklung begleitet? Jacqui von Lizzy Net über eine Marktlücke für ihre Altersgruppe. Jedes Mädchen beginnt etwa im Alter von 12 Jahren mit dem Lesen einer Jugendzeitschrift. Heutzutage gibt es eine große Auswahl an Zeitschriften für junge Mädchen, angefangen mit der &#8222;Bravo Girl&#8220;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vom Mädchen zur Frau &#8211; doch wo ist die passende Zeitschrift, die diese Entwicklung begleitet? Jacqui von Lizzy Net über eine Marktlücke für ihre Altersgruppe.</strong></p>
<p><span id="more-9360"></span></p>
<p>Jedes Mädchen beginnt etwa im Alter von 12 Jahren mit dem Lesen einer Jugendzeitschrift. Heutzutage gibt es eine große Auswahl an Zeitschriften für junge Mädchen, angefangen mit der &#8222;Bravo Girl&#8220; bis zur &#8222;Mädchen&#8220; helfen die Zeitschriften jungen Mädchen mit Fragen über Beauty, Mode, die erste Liebe, Freundschaft, Schule und Familie. Mit großem Interesse werden diese Zeitschriften gelesen und Tipps befolgt. Aus diesen Zeitschriften entstehen neue Trends in Sache Mode und Beauty für junge Mädchen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren.</p>
<p>Doch was kommt danach? Wo holt sich ein 18 jähriges Mädchen ihre Inspiration in Mode, Beauty, und wo bekommt sie Tipps für ihre altersgerechten Probleme? Vielleicht in der &#8222;Jolie&#8220; oder in der &#8222;Brigitte&#8220;? Beide Zeitungen sprechen die Zielgruppe der jungen bis älteren Frauen an, doch können sich 18 bis 21 jährige Frauen mit diesen Zeitschriften identifizieren? Kaufen Studentinnen &#8222;High-End&#8220; Produkte, die dort vorgestellt werden? Ich könnte die Frage mit nein beantworten; ich bin 18 Jahre alt und kann mir selten solche High-End Produkte leisten. Mit einem Nebenjob hat man nicht das Geld für die neue Kollektion von Chanel oder die Beauty Produkte von Bobbi Brown, die häufig in den Zeitschriften vorgestellt werden. Für mich ist das eine Marktlücke.</p>
<p>Die &#8222;Grazia&#8220; z.B. ist eine Zeitschrift, die interessante Reportagen über das Leben von Lesern abdruckt und auch sonst nicht nur über den üblichen Klatsch und Tratsch der Stars berichtet. Doch auch was in dieser Zeitschrift fehlt, sind Mode- und Beautytipps in erschwinglichen Preisen für Schülerinnen, Azubis und Studentinnen. Kann man nicht einmal eine Fotostrecke in &#8222;H&amp;M&#8220; oder &#8222;Zara&#8220; Kleidung in einer  Zeitung veröffentlichen, mit der sich auch Junge und Normalverdienerinnen identifizieren können? Bis jetzt habe ich keine Antwort auf diese Frage gefunden.</p>
<p>Das heißt: wir jungen Frauen haben die Wahl, ob wir auf eine der Jugendzeitschriften wie die &#8222;Bravo Girl&#8220; zurückgreifen und über den ersten Kuss einer Leserin schmunzeln oder uns über die High-End Produkte ärgern, die uns gefallen, aber die wir uns in dem Moment, wo sie IN sind, nicht leisten können.</p>
<p>Die meisten, so auch ich habe mich dann für die Frauenzeitschriften &#8222;Jolie, Instyle oder Grazia&#8220; entschieden, auch wenn ich nicht mit allen Themen zufrieden bin und dort kaum wertvolle Tipps für mich in Sachen Lifestyle finde, da die Rubriken über das Leben häufig auf 25-30 jährige Frauen bezogen sind, jedoch gibt es auch interessante Artikel, die auch mich zum Nachdenken und zum Kauf dieser Zeitschriften bringen.</p>
<p>Vielleicht wird bald diese Marktlücke erkannt und eine Zeitschrift kommt auf dem Markt, in der meine Wünsche berücksichtigt werden?!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.lizzynet.de/wws/netzheldin-siegerehrung.php" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hier</strong></a> gibt es weitere Beiträge aus dem Lizzy Net Schreibwettbewerb #Netzheldin.</li>
<li>Und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/07/ich-bin-richtig/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a> einen Beitrag der Hollies gegen Körpernormierung.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was Männer wollen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/05/was-maenner-wollen/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2017/05/was-maenner-wollen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[queerblick]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 May 2017 07:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=8820</guid>

					<description><![CDATA[„Nicht unser Handeln definiert uns, sondern die Einstellung zu uns selber, zumindest nur für uns.“ In diesem Slam-Text von queeblick geht es um Männer und darum, was sie wollen und wie sie sein sollen. Und das ist manchmal ganz anders, als die gängigen Geschlechterklischees es so vorgeben&#8230; Mehr dazu: Abdoul mit seiner Antwort, was für]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Nicht unser Handeln definiert uns, sondern die Einstellung zu uns selber, zumindest nur für uns.“ In diesem Slam-Text von queeblick geht es um Männer und darum, was sie wollen und wie sie sein sollen. Und das ist manchmal ganz anders, als die gängigen Geschlechterklischees es so vorgeben&#8230;</strong></p>
<p><span id="more-8820"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Abdoul mit seiner Antwort, was <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/10/was-macht-fuer-dich-einen-mann-aus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>für ihn einen Mann ausmacht</strong></a>.</li>
<li>Auch Dominik beschäftigt dieses Thema. Und er hat <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/09/was-ist-maennlichkeit-eine-endgueltige-antwort/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>eine endgültige Antwort</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.meintestgelaende.de/2017/05/was-maenner-wollen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Blau für Jungs, Rosa für Mädchen?!</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/04/blau-fuer-jungs-rosa-fuer-maedchen/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2017/04/blau-fuer-jungs-rosa-fuer-maedchen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Wiedenhöft]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2017 07:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterklischees]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=7950</guid>

					<description><![CDATA[Kindern den Freiraum zu geben, sich frei von Geschlechterklischees und vorgegebenen Rollenbildern zu entwickeln, ist der Wunsch vieler Eltern. Leider ist dies gar nicht so leicht. Bei der Auswahl der Kleidung oder dem Spielzeug gilt – Blau für Jungs, Rosa für Mädchen. Blau für Jungs, Rosa für Mädchen. Die Industrie beeinflusst den Geschmack unserer Kinder]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kindern den Freiraum zu geben, sich frei von Geschlechterklischees und vorgegebenen Rollenbildern zu entwickeln, ist der Wunsch vieler Eltern. Leider ist dies gar nicht so leicht. Bei der Auswahl der Kleidung oder dem Spielzeug gilt – Blau für Jungs, Rosa für Mädchen.</strong></p>
<p><span id="more-7950"></span></p>
<p>Blau für Jungs, Rosa für Mädchen. Die Industrie beeinflusst den Geschmack unserer Kinder stark. Und die Eltern machen fleißig mit.</p>
<p>Mein Sohn mag Rot. Am liebsten ein leuchtendes, so wie das von Mohnblumen oder Marienkäfern. Das stellt uns oft vor Herausforderungen.</p>
<p>Im Schuhgeschäft geht es los. Dicht aneinander reihen sich die schwarzen und dunkelblauen Schuhe im Regal über dem in blauen Buchstaben „Junge“ steht. Dazu gibt es wütend schauende Ninjas, die sich mit Star-Wars-Kriegern abwechseln. Ein einfaches rotes Paar Schuhe ist nicht dabei. Im Regal nebenan reihen sich pinke und lila Schuhe aneinander, mit filigranen Bögen, Rosen und Glitzer. Auch hier ist kein einfaches rotes Paar Schuhe zu finden.</p>
<p>Auch bei T-Shirts ist es nicht besser. Auf der einen Seite stapeln sich Superhelden vor schwarzem oder blauem Hintergrund. Auf der anderen tanzen Feen, Elfen und Prinzessinnen in pink und rosa um die Wette.</p>
<p>Mein Sohn ist Schwarz und wünschte sich sehr eine Puppe, die ihm ähnlich sieht. Er bekam eine Doc McStuffins-Puppe, über die er sich riesig freute. Er strahlte, als er das Geschenk auspackte und nahm die Puppe direkt am nächsten Tag mit in den Kindergarten. Als ich ihn nachmittags abholte, war er sehr geknickt. Seine Freunde sagten, sie spielten nicht mit Puppen. Das sei ein Mädchenspielzeug.</p>
<p>Ich begann tatsächlich zu zweifeln. War es die richtige Entscheidung, meinem Sohn eine Puppe zu kaufen? Schließlich möchte ich nicht, dass er geärgert oder ausgeschlossen wird, auch, wenn ich es schlimm finde, Kindern aufgrund ihres Geschlechts bestimmtes Spielzeug zu geben oder vorzuenthalten.</p>
<p>Am nächsten Tag suchte ich das Gespräch mit der Erzieherin meines Sohnes. Sie versprach, die Angelegenheit in der Gruppe mit allen Kindern zu besprechen, machte mir Mut.</p>
<p>Nach wie vor glaube ich, dass es wichtig ist, einem Kind den Freiraum zu geben, sich seine Lieblingsfarbe und sein Lieblingsspielzeug unabhängig von vorgefertigten Geschlechterklischees auszusuchen. Ich versuche, meinen Sohn zu bestärken, ihn gleichzeitig nicht zu drängen. Aber einfach ist das nicht. Ich wünsche mir mehr Vielfalt, im Spielzeugregal und im Kindergarten. Und gleichzeitig mehr Eltern, die versuchen, ihren Kindern diese Vielfalt vorzuleben und zu ermöglichen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Crazy Grace <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/01/crazy-grace-top-5/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>zerstört Mädchenklischees</strong></a>.</li>
<li>Persönlichkeiten sind <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/03/go-back-to-your-country/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>selten eindeutig</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.meintestgelaende.de/2017/04/blau-fuer-jungs-rosa-fuer-maedchen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wem gehört deine Schönheit?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/02/wem-gehoert-deine-schoenheit/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2017/02/wem-gehoert-deine-schoenheit/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anonymus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2017 08:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Geflüchtete]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=7734</guid>

					<description><![CDATA[Dieser Text unserer Redaktionsgruppe Anonymus beschreibt das Spannungsfeld zwischen pauschalen Zuschreibungen an &#8218;arabisch aussehende&#8216; junge Männer und der Lebensrealität eines jungen Mannes, der keinerlei körperliche Erfahrungen mit Mädchen hat &#8211; weshalb ihn die nonverbalen Zeichen und die Ablehnung besonders schwer treffen. Ich war mit dem Zug unterwegs zu einem Projekt. Ein Mädchen saß schon vor mir]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dieser Text unserer Redaktionsgruppe Anonymus beschreibt das Spannungsfeld zwischen pauschalen Zuschreibungen an &#8218;arabisch aussehende&#8216; junge Männer und der Lebensrealität eines jungen Mannes, der keinerlei körperliche Erfahrungen mit Mädchen hat &#8211; weshalb ihn die nonverbalen Zeichen und die Ablehnung besonders schwer treffen.</strong></p>
<p><span id="more-8593"></span></p>
<p>Ich war mit dem Zug unterwegs zu einem Projekt. Ein Mädchen saß schon vor mir im Zug und daneben mein Kollege. Sie haben über unsere Arbeit diskutiert. Dann, in einem Augenblick, habe ich gesehen, dass sie ihren Rock auf ihrem Bein heruntergezogen hat, so dass ich nicht so viel von ihrem Bein zu sehen bekam. Ich habe zu meinem Kollegen gesagt: ich gehe zu einem anderen Platz und setze mich dorthin!</p>
<p>Mein Kollege hat über unsere Arbeit mit ihr ein bisschen gesprochen und diskutiert!</p>
<p>Endlich erreichen wir Bremen, alle sind ausgestiegen und mein Kollege ging mit dem Mädchen. Ich habe gefragt: ist sie mit uns in dem Projekt? Er hat ja gesagt.</p>
<p>Einen Bus und dann eine Straßenbahn später waren wir in einer schönen Straße, auf beiden Seiten Kunst und Galerien und farbige Gemälde und alles war schön. Wir erreichten eine Galerie, es gab ein Interview in einem Café und dann zeigte ein Künstler seine Kunstwerke.</p>
<p>Das Mädchen war ohne Mantel und hatte kein Problem damit und war zufrieden mit ihrem kurzen Rock in der Galerie. Ich habe mir gedacht, dieses Mädchen hat sich mit ihrem kurzen Rock geschämt, als ich vor ihr im Zug gesessen habe und jetzt ist sie ganz fröhlich in einer warmen Atmosphäre mit dem Künstler!</p>
<p>Schade! Ihre Schönheit gehört nur dem Künstler und nur ihr Schämen gehört zu mir, ich habe mit selber gesagt. Ich wollte nichts von ihr, aber was habe ich jetzt bekommen? Ein schlimmes Signal ohne dass ich ein Signal schicke!</p>
<p>Glaub mir, bis heute ich weiß nicht was das ganz genau ist! Ich meine Sex! Keine Erfahrung!</p>
<p>Ich habe noch kein Mädchen geküsst, keine Mädchen berührt.</p>
<p>In meiner Kultur Leute treffen nicht einfach zueinander!</p>
<p>Ich will nicht so zu Mädchen gucken und sie damit schädigen. Mein Leben und ich leben mit einem sehr großen Selbstbewusstsein und Verantwortlichkeit und ich will nicht mit irgendjemand sprechen, die das nicht will.</p>
<p>Ich weiß nicht, ich gebe dir im nächsten Text einen Vorschlag, vielleicht unsere Schönheit hilft uns! Oder wem gehört deine Schönheit! Ich gebe allen später einen Vorschlag – einen guten Vorschlag!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Beim Redaktionstreffen der HeRoes und queerblick wurde über Antirassismus und Anti-Homofeindlichkeit gesprochen. <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/10/heroes-meet-queerblick-part-1/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Hier</strong></a> gibt&#8217;s einen Einblick.</li>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/06/schwarzkopf/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>&#8222;Schwarzkopf&#8220;</strong></a>, ein Text über die Erfahrungen als männlicher Geflüchteter.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.meintestgelaende.de/2017/02/wem-gehoert-deine-schoenheit/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eigentlich müsste ich&#8230;</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/10/eigentlich-muesste-ich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2016 07:26:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2017]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Körperbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=9752</guid>

					<description><![CDATA[Auf dem #gelände17 ist einiges passiert: Es wurde getanzt, gesungen, gerappt, gemalt, Theater gespielt und es wurden Videos gemacht. Außerdem wurde viel diskutiert, zum Beispiel über Rollenbilder, Klischees, Ungerechtigkeiten und Visionen für ein angenehmeres Zusammenleben. Der Konsens: Eigentlich müssten wir uns doch nur gegenseitig achten und akzeptieren. Eigentlich&#8230;  Mehr dazu: Einige Impressionen vom #gelände17 findet]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf dem #gelände17 ist einiges passiert: Es wurde getanzt, gesungen, gerappt, gemalt, Theater gespielt und es wurden Videos gemacht. Außerdem wurde viel diskutiert, zum Beispiel über Rollenbilder, Klischees, Ungerechtigkeiten und Visionen für ein angenehmeres Zusammenleben. Der Konsens: Eigentlich müssten wir uns doch nur gegenseitig achten und akzeptieren. Eigentlich&#8230;</strong><strong> </strong><span id="more-9752"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Einige Impressionen vom #gelände17 findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/08/gelaende17/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>in diesem Video</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Eigentlich <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/10/reifen-wechseln/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>wechseln Mädchen ja keine Reifen</strong></a>. Eigentlich… 😉</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Ey, Praline!&#8220;</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/10/ey-praline/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2016 07:26:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Flirten]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2017]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10240</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Ey, Praline, brauchst du ne Füllung?&#8220; Eigentlich sollte sich das Interview um &#8222;gute Anmachen&#8220; drehen, aber dann stellte sich raus: Es gibt sie nicht &#8211; jedenfalls nicht in der Erfahrung der Mädchen, die hier erzählen&#8230; Mehr dazu: Hier könnt ihr ein Interview mit Adrian zu dem Thema sehen. Und so erklären die Story-Teller das Flirten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><b style="mso-bidi-font-weight: normal;"></b><strong>&#8222;Ey, Praline, brauchst du ne Füllung?&#8220; Eigentlich sollte sich das Interview um &#8222;gute Anmachen&#8220; drehen, aber dann stellte sich raus: Es gibt sie nicht &#8211; jedenfalls nicht in der Erfahrung der Mädchen, die hier erzählen&#8230;</strong></p>
<p><span id="more-10240"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; text-justify: inter-ideograph;"><b><span style="font-family: Calibri;">Mehr dazu: </span></b></p>
<ul>
<li class="MsoNormal" style="text-align: justify; text-justify: inter-ideograph;"><span class="InternetLink"><span style="font-family: Calibri;">Hier könnt ihr ein <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/09/gute-vs-schlechte-anmache-darauf-kommts-an/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Interview mit Adrian</strong></a> zu dem Thema sehen.</span></span></li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;"><span style="color: #0073aa; font-family: Calibri; text-align: justify;">Und so erklären die Story-Teller <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/08/frauen-maenner-sommer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>das Flirten.</strong></a></span></span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Exorzist</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/11/exorzist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jennifer Gegenläufer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2015 09:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Audios]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=5769</guid>

					<description><![CDATA[“Darf ich fragen, wenn ich als Homo betitelt werde, wo bleibt dann das sapiens?” Jennifer Gegenläufer schafft es mit ihrem neuen Song „Exorzist“, den Finger in die Wunde zu legen und setzt auf gekonnte Fragen. Wo bleibt das menschliche, wenn die Kirche mit Homophobie gegen homosexuelle Menschen wettert, und die sexuelle Orientierung Ausschlusskriterium aus Glaube]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">“</span><span style="font-weight: 400;">Darf ich fragen, wenn ich als Homo betitelt werde, wo bleibt dann das sapiens?” Jennifer Gegenläufer schafft es mit ihrem neuen Song „Exorzist“, den Finger in die Wunde zu legen und setzt auf gekonnte Fragen. Wo bleibt das menschliche, wenn die Kirche mit Homophobie gegen homosexuelle Menschen wettert, und die sexuelle Orientierung Ausschlusskriterium aus Glaube und Gesellschaft sein soll? Aber dennoch antwortet Jennifer Gegenläufer: “Die Geste ist kein Mittelfinger, denn wir formen Herzen, aus Daumen und Zeigefinger.”. Absolut hörenswert!</span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Du kannst von Jenny nicht genug kriegen? In <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/11/weil-du-so-bist/" target="_blank" rel="noopener">Weil du so bist</a></span> zeigt sich die Rapperin von ihrer soften Seite.</li>
<li>Feindschaft schlägt Schwulen und Lesben nicht nur in der Kirche entgegen. Auch auf der Straße werden Homo-Paare mit Kommentaren konfrontiert, die <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/06/kein-kompliment/" target="_blank" rel="noopener">Kein Kompliment</a></span> sind.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Model</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/05/das-model/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chori-Feen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2015 07:45:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[GNTM]]></category>
		<category><![CDATA[Song]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=5066</guid>

					<description><![CDATA[Heidi Klum hat gestern zum 10. Mal Germanys Next Topmodel gekürt. Eine weitere Staffel wird es unnötigerweise wohl geben. Unsere neue Redaktionsgruppe, die Chori-Feen, haben ein Musikvideo zum Thema Modelshows gemacht und dabei ihre ganz eigene Version des alten Kraftwerk-Songs “Das Model” interpretiert. Toll umgesetzt!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heidi Klum hat gestern zum 10. Mal Germanys Next Topmodel gekürt. Eine weitere Staffel wird es unnötigerweise wohl geben. Unsere neue Redaktionsgruppe, die Chori-Feen, haben ein Musikvideo zum Thema Modelshows gemacht und dabei ihre ganz eigene Version des alten Kraftwerk-Songs “Das Model” interpretiert. Toll umgesetzt!</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was geht Almanya rocken Berlin</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/04/was-geht-almanya-rocken-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Was geht Almanya]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2015 11:50:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Song]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=4929</guid>

					<description><![CDATA[Unsere Redaktionsgruppe &#8222;Was geht Almanya&#8220; war gestern in Berlin bei Bundesjugendministerin Manuela Schwesig eingeladen und hat ihren Song &#8222;I Have a Dream&#8220; zum Girls&#8217;Day und Boys&#8217;Day vorgestellt. “I have a dream” ist eine Hymne zu den beiden bundesweiten Aktionstagen und drückt aus, worum es an diesem Tag geht: Rollenklischees haben in der Berufswahl nichts verloren.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Redaktionsgruppe &#8222;Was geht Almanya&#8220; war gestern in Berlin bei Bundesjugendministerin Manuela Schwesig eingeladen und hat ihren Song &#8222;I Have a Dream&#8220; zum Girls&#8217;Day und Boys&#8217;Day vorgestellt. “I have a dream” ist eine Hymne zu den beiden bundesweiten Aktionstagen und drückt aus, worum es an diesem Tag geht: Rollenklischees haben in der Berufswahl nichts verloren. Das Video vom Auftritt gibt&#8217;s morgen &#8211; und das geht richtig ab.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gender talk #2</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/03/gender-talk-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Spur und Partner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2015 08:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=4099</guid>

					<description><![CDATA[Heute zeigen wir euch den zweiten Teil der neuen Reihe von Spur und Partner, bei dem Jugendliche Menschen befragt haben, welche Dinge in ihrem Leben sie bewegt und verändert haben. Mit dem Aufnahmegerät unterwegs war auch Christopher, der erst skeptisch war&#8230;und dann begeistert. Ich empfand das Projekt als sehr interessant, jedoch war ich ziemlich skeptisch,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute zeigen wir euch den zweiten Teil der neuen Reihe von Spur und Partner, bei dem Jugendliche Menschen befragt haben, welche Dinge in ihrem Leben sie bewegt und verändert haben. Mit dem Aufnahmegerät unterwegs war auch Christopher, der erst skeptisch war&#8230;und dann begeistert.</p>
<p>Ich empfand das Projekt als sehr interessant, jedoch war ich ziemlich skeptisch, ob das etwas werden könnte. Einfach wildfremde Menschen auf der Straße nach doch sehr privaten Erinnerungen zu befragen erschien mir nicht sehr erfolgversprechend. Natürlich stand am Anfang dieses Projekts erst einmal die Frage der Vorgehensweise. Wir entschieden uns, die Menschen nach besonders positiven oder negativen Ereignissen aus ihrem Leben zu befragen. Wir schnappten uns das Mikrofon und zogen los. Ich war sehr skeptisch, nicht wirklich überzeugt, aber motiviert. Wir befragten die ersten Passanten und trafen eine Frau, die uns über das Glück ihrer Kinder berichtete. Sie sollte nicht die Einzige bleiben, wir befragten auch Männer, deren schönstes Erlebnis die Tochter oder der Sohn war. Oftmals wurden wir auch unfreundlich weggeschickt, davon ließen wir uns allerdings nicht beirren und fragten munter weiter. Ich habe erstaunt festgestellt, wie viele Menschen eigentlich bereit sind, von ihrer Vergangenheit zu erzählen, viele wollen es sich sogar einfach von der Seele reden. Ich hatte viel Spaß bei dem Projekt, habe viele interessante Geschichten gehört und viel gelernt.</p>
<p>Ein Kooperationprojekt vom KINDERRING BERLIN e.V. und Dissens – Pädagogik und Kunst im Kontext e.V. Das Projekt wurde gefördert durch die Zuwendung aus dem Bezirkskulturfonds des Landes Berlin,<a href="http://www.kultur-marzahn-hellersdorf.de/">BA Marzahn-Hellersdorf</a>, Abteilung Jugend und Familie, Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kultur.</p>
<p><a href="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2015/03/Unbenannt-4.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4080" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2015/03/Unbenannt-4.png" alt="Unbenannt-4" width="417" height="104" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2015/03/Unbenannt-4.png 417w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2015/03/Unbenannt-4-300x75.png 300w" sizes="(max-width: 417px) 100vw, 417px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gender Talk #1</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/03/gender-talk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Spur und Partner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2015 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=4075</guid>

					<description><![CDATA[Ich habe Ende 2013 und Anfang 2014 bei Dissens ein Kunstprojekt mitgemacht. Da haben Sophia, Christopher und ich und ein paar andere Jugendliche mit dem Mikrofon bei uns in der Promenade und dem Eastgate Aufnahmen gemacht und Leute befragt. Die sollten uns erzählen, ob sie Dinge erlebt haben, die sie bewegt und verändert haben. Dann]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe Ende 2013 und Anfang 2014 bei Dissens ein Kunstprojekt mitgemacht. Da haben Sophia, Christopher und ich und ein paar andere Jugendliche mit dem Mikrofon bei uns in der Promenade und dem Eastgate Aufnahmen gemacht und Leute befragt. Die sollten uns erzählen, ob sie Dinge erlebt haben, die sie bewegt und verändert haben. Dann sind ein paar tolle Dinge raus gekommen. Sophia und Christopher haben dazu auch noch was aufgeschrieben. Unten könnt ihr das lesen. Natürlich haben wir das Projekt nicht selber erfunden, aber wir haben eine Menge selbst gemacht. Ich habe den Ton aufgenommen und geschnitten.</p>
<p>Wir haben die Aufnahmen schon oft verschiedenen Leuten vorgespielt und vorgestellt. Schnell kommt dann eine Diskussion zustande. Eine Frage die immer wieder kommt, ist, ob Männer und Frauen unterschiedliche Antworten geben und unterschiedliche Situationen zu erst erzählen. Guckt doch mal selbst. Beantwortet die Frage, die ich hier im Video stelle und schreibt sie uns:</p>
<p>Reagieren z.B. Frauen anders als Männer in bestimmten Lebensentscheidungen? Treffen sie andere Entscheidungen?</p>
<p>Euer Stephan</p>
<p>P.S. Die Aufnahme hat übrigens Lucas S. (14 Jahre) mit unserer Sony – HDR-CX410VE gemacht.<br />
Ein Kooperationprojekt vom KINDERRING BERLIN e.V. und Dissens &#8211; Pädagogik und Kunst im Kontext e.V. Das Projekt wurde gefördert durch die Zuwendung aus dem Bezirkskulturfonds des Landes Berlin, <a href="http://www.kultur-marzahn-hellersdorf.de/">BA Marzahn-Hellersdorf</a>, Abteilung Jugend und Familie, Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kultur.</p>
<p><a href="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2015/03/Unbenannt-4.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4080" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2015/03/Unbenannt-4.png" alt="Unbenannt-4" width="417" height="104" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2015/03/Unbenannt-4.png 417w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2015/03/Unbenannt-4-300x75.png 300w" sizes="(max-width: 417px) 100vw, 417px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heroes kommentiert: Gefühle</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2014/11/heroes-kommentiert-gefuehle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HeRoes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2014 08:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=3671</guid>

					<description><![CDATA[Heute zeigen wir euch eine Fortsetzung unserer Reihe “Heroes kommentiert” von unserer Redaktionsgruppe “Heroes Duisburg”. Ausgangspunkt für die Diskussion von Yusef, Mustafa und Mehmet war die  Behauptung, dass nur ein Drittel der Männer Gefühle zeigen. Ein dummes Klischee oder steckt Wahrheit darin?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute zeigen wir euch eine Fortsetzung unserer Reihe “Heroes kommentiert” von unserer Redaktionsgruppe “Heroes Duisburg”. Ausgangspunkt für die Diskussion von Yusef, Mustafa und Mehmet war die  Behauptung, dass nur ein Drittel der Männer Gefühle zeigen. Ein dummes Klischee oder steckt Wahrheit darin?</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klischees: Was ist dran?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2014/08/klischees-was-ist-dran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[barner 16]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2014 08:22:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=2927</guid>

					<description><![CDATA[In mittlerweile bekannter &#8222;barner16 erklärt die Welt&#8220;-Kulisse gibt es heute den dritten Film aus unserer kleinen Reihe. Dabei geht es um Klischees. Viel Gerede gibt es immer, insbesondere was Klischees und Vorurteile über Frauen und Männer angeht. Aber was ist da überhaupt dran? Einige Filme werden aus diesem Dreh noch entstehen und in den nächsten]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2014/08/klischees.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-2928" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2014/08/klischees-800x442.jpg" alt="klischees" width="640" height="353" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2014/08/klischees-800x442.jpg 800w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2014/08/klischees-300x165.jpg 300w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2014/08/klischees.jpg 1773w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>In mittlerweile bekannter &#8222;barner16 erklärt die Welt&#8220;-Kulisse gibt es heute den dritten Film aus unserer kleinen Reihe. Dabei geht es um Klischees.<br />
Viel Gerede gibt es immer, insbesondere was Klischees und Vorurteile über Frauen und Männer angeht. Aber was ist da überhaupt dran?</p>
<p>Einige Filme werden aus diesem Dreh noch entstehen und in den nächsten Wochen hier auf meinTestgelaende veröffentlicht.</p>
<p>Den Kanal von &#8222;barner 16 erklärt die Welt&#8220; findet ihr übrigens <a href="https://www.youtube.com/channel/UCZIhiEA-GHhecaJ0qjaThZw">hier.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Saufen rülpsen rotzen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2014/04/2549/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2014 07:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=2549</guid>

					<description><![CDATA[Jungs lieben Sport, saufen, rülpsen und rotzen, sind praktisch, funktional, direkt auf dem Punkt, sorgen für die Kohle, raufen sich mit anderen, lieben Horror- und Action-Filme, träumen von Freiheit, haben immer den Größten. Mädchen schminken sich gerne, gehen immer zu zweit aufs Klo, sind auf ihr Äußeres bedacht, listig, schmeißen den Haushalt, tragen Kleider, lieben]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Jungs lieben Sport, saufen, rülpsen und rotzen</em>, sind praktisch, funktional, direkt auf dem Punkt, sorgen für die Kohle, raufen sich mit anderen, lieben Horror- und Action-Filme, träumen von Freiheit, haben immer den Größten.<br />
Mädchen schminken sich gerne, gehen immer zu zweit aufs Klo, sind auf ihr Äußeres bedacht, listig, schmeißen den Haushalt, tragen Kleider, lieben Liebesfilme, hören romantische Musik, fahren schlecht Auto.</p>
<p>So oder so ähnlich sieht die klassische Rollenverteilung aus, aber muss das so sein? Nein! Durch die Schnelllebigkeit der Zeit hat sich auch das gesellschaftliche Bild der Rollenverteilung verschoben. Zwar ist es befremdlich, wenn ein Junge sich grell schminkt, aber jetzt mal ehrlich: David Bowie hat sich in den 70ern schon geschminkt und sah verdammt gut aus. Heute sind Frauen bei der Bundeswehr, sind KFZ-Mechanikerin und feiern im Fußballstadion. Heute findet man&#8217;s schick, wenn ein Junge auf sein Aussehen achtet. Wenn man also genauer hinsieht, ist alles möglich. Machen wir es auch in unseren Köpfen möglich! TK</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Werde, was du werden willst. Das ist die Message im Musikvideo <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/04/girls-and-boys-day-song-videorelease/" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;">„I have a dream“</span></a> von „Was geht Almanya“.</li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/maenner-machen-karriere-die-frauen-machen-mit-a-1056413.html" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;">Rollenbilder in Partnerschaften</span></a> und wie sie sich auf das Berufsleben auswirken.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heroes kommentiert: Vorurteile</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2014/03/heroes-kommentiert-vorurteile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HeRoes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2014 07:56:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=2504</guid>

					<description><![CDATA[Die Heroes Duisburg nehmen Beiträge von Redaktionsgruppen auf meinTestgelaende.de zum Anlass, um darüber zu diskutieren. Im ersten &#8222;Heroes kommentiert&#8220; geht es um das Thema Vorurteile. Wollt ihr euch ein Video oder einen anderen Beitrag hier kommentieren oder den Heroes Duisburg Vorschläge für neue Heroes kommentiert Themen geben, dann schreib uns einfach in die Kommentare oder]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/heroes/">Heroes Duisburg</a> nehmen Beiträge von Redaktionsgruppen auf meinTestgelaende.de zum Anlass, um darüber zu diskutieren. Im ersten &#8222;Heroes kommentiert&#8220; geht es um das Thema <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/vorurteile/">Vorurteile</a>. Wollt ihr euch ein Video oder einen anderen Beitrag hier kommentieren oder den Heroes Duisburg Vorschläge für neue Heroes kommentiert Themen geben, dann schreib uns einfach in die Kommentare oder eine <a href="mailto: mail@meintestgelaende.de">mail@meinTestgelaende.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Umparken im Kopf</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2014/03/umparken-im-kopf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Mar 2014 13:54:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=2378</guid>

					<description><![CDATA[Noch etwas mehr als ein Tag und eine Aktion wird aufgelöst, die viel Aufmerksamkeit auf den Straßen der realen und der digitalen Welt bekommen hat. Wir wissen noch nicht, was passieren wird und sind gespannt. Das Interview mit Nadja Uhl ist für meinTestgelaende ein Anlass für eine Meldung und für uns alle ein Anlass zum]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Noch etwas mehr als ein Tag und eine Aktion wird aufgelöst, die viel Aufmerksamkeit auf den Straßen der realen und der digitalen Welt bekommen hat. Wir wissen noch nicht, was passieren wird und sind gespannt. Das Interview mit Nadja Uhl ist für meinTestgelaende ein Anlass für eine Meldung und für uns alle ein Anlass zum Umparken im Kopf. Viel Spaß dabei!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum sollen Männer das stärkere Geschlecht sein?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2013/12/warum-sollen-maenner-das-staerkere-geschlecht-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[da_mädtreff]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Dec 2013 07:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=2257</guid>

					<description><![CDATA[Für mich ist es wichtig ein Mädchen zu sein. Ich fühle ich mich als Mädchen gleichberechtigt und sehr wohl. Ich sehe mich dabei als weibliches Wesen, weil jugendlich teilweise kindlich und unselbständig klingt. Mädchen sind mittlerweile sehr vielfältig, mit unterschiedlichen Interessen. Momentan sind in meinem Freundeskreis mehr Mädchen, aber eigentlich ist mir die Geschlechterkonstellation egal.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für mich ist es wichtig ein Mädchen zu sein. Ich fühle ich mich als Mädchen gleichberechtigt und sehr wohl. Ich sehe mich dabei als weibliches Wesen, weil jugendlich teilweise kindlich und unselbständig klingt.</p>
<p>Mädchen sind mittlerweile sehr vielfältig, mit unterschiedlichen Interessen. Momentan sind in meinem Freundeskreis mehr Mädchen, aber eigentlich ist mir die Geschlechterkonstellation egal.</p>
<p>Ich selbst bin zielstrebig und habe Zukunftspläne. Mir ist wichtig, dass man in jeder Hinsicht akzeptiert wird, wie man ist. Bei Ungerechtigkeiten reagiere  ich schnell zu emotional. Zum Beispiel beim Thema Gleichberechtigung. Was kann ich ändern? Warum werden Männer als das stärkere Geschlecht bezeichnet? Wo kommt das her? Dass Mädchen heute nicht mehr benachteiligt gegenüber Jungen sind, gilt für Deutschland/Europa, aber mit Blick auf die arabische Welt nicht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mich motiviert, dass man_etwas bewegen kann</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2013/11/mich-motiviert-dass-man_etwas-bewegen-kann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[da_mädtreff]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2013 08:36:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=2171</guid>

					<description><![CDATA[Grundsätzlich ist es mir egal, dass ich ein Mädchen bin. Abhängig von der Situation, Thema oder Kontext hat das eine oder andere Vorteile. Ich sehe mich als Jugendliche und als Mädchen. Beides hat sehr unterschiedliche Konsequenzen: als junger Mensch steht man ganz allgemein vor der Lebensplanung und –gestaltung. Als weibliches Wesen ist man mit der]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Grundsätzlich ist es mir egal, dass ich ein Mädchen bin. Abhängig von der Situation, Thema oder Kontext hat das eine oder andere Vorteile. Ich sehe mich als Jugendliche und als Mädchen. Beides hat sehr unterschiedliche Konsequenzen: als junger Mensch steht man ganz allgemein vor der Lebensplanung und –gestaltung. Als weibliches Wesen ist man mit der ‚gesellschaftlichen Rolle der Frau‘ konfrontiert und muss sich mit entsprechenden Erwartungen und teilweise auch Stereotypen auseinandersetzen und dabei seine ganz eigene ‚weibliche Rolle‘ definieren.</p>
<p>Es lässt sich sicher noch etwas über „die Mädchen“ im Allgemeinen sagen, da es Themen, Lebensphasen oder Entwicklungen gibt, die einfach jedes Mädchen durchlebt, wobei die Vielfalt trotz allem sehr groß ist und Pauschalaussagen sicher schwierig sind.</p>
<p>Die Benachteiligung von Mädchen gegenüber Jungen hat sich im Vergleich zu früher reduziert, aber es gibt weiterhin Bereiche, in denen Mädchen/Frauen benachteiligt sind: Berufswahl, Bezahlung, in männerdominierendem Berufsfeld, Vereinbarkeit Beruf- und Familie. ABER: auch Jungen können heutzutage in gewissen Bereichen benachteiligt sein, so fehlt es oft z.B. an männlichen „Vorbild-Persönlichkeiten“ im Kindergarten oder Grundschule.</p>
<p>Am liebsten bin ich in gemischten Gruppen unterwegs. Ich sehe mich selbst als offener Mensch, dem man sich anvertrauen kann und auf den man sich verlassen kann &#8211; also unabhängig vom Geschlechteraspekt.</p>
<p>Meine eigene Berufs-/Lebensplanung, Freunde und Familie sind mir wichtig.<br />
Studienbedingt interessieren mich naturwissenschaftliche Probleme aber auch gesellschaftspolitische und auch religiöse Themen. Damit sich hieran noch mehr Jugendliche aktiv beteiligen, wären grundsätzlich erst einmal mehr Einblicke oder Berührungspunkte hilfreich gewesen (während der Schulzeit).<br />
Mich persönlich hat es immer stark motiviert, wenn ich Gleichaltrige oder auch Lehrer o. ä. erlebt habe, wie und wo sie sich engagieren und natürlich wenn man den Eindruck gewinnt, dass man tatsächlich was bewegen kann.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
