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	<title>Rassismus &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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	<title>Rassismus &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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		<title>Toleranz und Akzeptanz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[DigitalAngels]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2023 13:43:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein*e Autor*in der Digital Angels wünscht sich eine Welt, in der Rassismus keinen Platz hat. Ich bin 15 Jahre alt und türkischer Abstammung. Mein Opa kam als Gastarbeiter nach Deutschland, von dem Tag an bis zu seiner Rente gearbeitet. Mein Vater kam mit 30 Jahren nach, hat sich intergiert – die Sprache erlernt und steht]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein*e Autor*in der Digital Angels wünscht sich eine Welt, in der Rassismus keinen Platz hat.</strong><span id="more-15741"></span></p>
<p>Ich bin 15 Jahre alt und türkischer Abstammung. Mein Opa kam als Gastarbeiter nach Deutschland, von dem Tag an bis zu seiner Rente gearbeitet. Mein Vater kam mit 30 Jahren nach, hat sich intergiert – die Sprache erlernt und steht voll im Berufsleben. Obwohl Ausländer seit Jahrzehnten auch ein Teil von Deutschland sind, gibt es immer noch Menschen, die einen wegen der Hautfarbe und Herkunft diskriminieren. Ob in der Schule oder am Arbeitsplatz oder in der Öffentlichkeit.<br />
Ich würde mir wünschen, dass man wegen seiner Herkunft, Hautfarbe oder Religion nicht ausgegrenzt wird. Hören wir auf Vorurteile zu haben, weil jemand anders aussieht oder spricht. Rassismus sollte keinen Platz in dieser Welt haben, und wir müssen gemeinsam dagegen kämpfen, auch wenn man selbst nicht betroffen ist.<br />
Menschen sollen sich frei und sicher fühlen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir aktiv gegen Rassismus sein. Nicht mit Gewalt. Man sollte miteinander reden und Konflikte sollten verbal ausgetragen werden.</p>
<p>AUTOR*IN: anonym</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Farben</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2023/09/farben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lisa Brück]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 10:11:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Lisa beschreibt, was die angebliche „Farbenblindheit“ von weißen Menschen mit ihr macht. Hände hoch Keine Bewegung Sie sind ab nun ein mehr oder weniger tolerierter Teil dieser Gesellschaft. Sie sind nicht weiß Alles was Sie sagen kann und wird gegen sie verwendet werden Sie sollten das Recht nutzen zu schweigen sonst werden sie dazu gebracht]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lisa beschreibt, was die angebliche „Farbenblindheit“ von weißen Menschen mit ihr macht.</strong> <span id="more-15714"></span></p>
<p>Hände hoch<br />
Keine Bewegung<br />
Sie sind ab nun ein mehr oder weniger tolerierter Teil dieser Gesellschaft.<br />
Sie sind nicht weiß<br />
Alles was Sie sagen kann und wird gegen sie verwendet werden Sie sollten das Recht nutzen zu schweigen sonst werden sie dazu gebracht<br />
niemand will sie hier haben<br />
Sie sind hier nur Gast</p>
<p>Du sagst du siehst keine Farben<br />
Du sagst, du kannst nicht verstehen<br />
was wir plötzlich haben<br />
Du sagst, dass es nicht nötig sei<br />
weil wir sein alle eins<br />
Also sage das nochmal lauter<br />
dem kleinen schwarzen Kind, dass sich Nächte darüber zerbricht, wie es sich unsichtbar machen kann<br />
bis die Mitschüler nicht mehr gemein sind<br />
Erkläre dass der schwarzen Mutter,<br />
für die eine Wohnungsabsage so selbstverständlich wie Atmen ist Erklär das dem Vater, der<br />
bitter lernen musste, dass egal wie hart er arbeitet, Menschen werden ihn hassen für das was er ist Erklär dass den Tausenden Menschen die Gewalt von der Polizei erlebten, die<br />
die Grenzen dieser Welt lang wanderten für süße Versprechen,<br />
um ihren Kindern einen Weg in einer bessere Welt zu ebnen.<br />
Erkläre dass den Polizisten mit den gefeuerten Waffen,<br />
erkläre das laut und deutlich<br />
Sage mir wie wir das schaffen<br />
Wenn du keine Farben und Unterschiede siehst<br />
Wenn du uns alle gleich liebst<br />
nur andere ein bisschen gleicher<br />
warum ist dein Herz für unseren Frust gewappnet<br />
aber warum wird es für unsere Trauer nur kurzfristig weicher<br />
Warum muss ich mit meinen Tränen in den Regen hinaustreten, damit ich dich damit nicht belaste indem du sie siehst<br />
Und warum habe ich ständig das Gefühl, dass ich darum kämpfe, dass du mir für meine Reaktion<br />
auf deine Ungerechtigkeiten vergibst<br />
Warum scheinst du unendlich<br />
und die meine hoffen auf ein nächsten morgen, auf einen weiteren Tag wo sie über den Boden schleichen<br />
damit man nicht in die Versuchung kommt,<br />
sich zu fallen wagt.</p>
<p>Denn das tut weh<br />
Weil an jedem Zentimeter des Körpers schuld angelastet wurde Aber kannst du das überhaupt verstehen?<br />
Die Blicke die Taten begutachten verfolgen kritisieren<br />
wollen nicht vergehen<br />
Dabei wiegt Farbe nichts<br />
aber die hier so schwer<br />
und das Herz schlägt<br />
Erinnerungen im Takt umher<br />
Möchte verändern<br />
Aber wie wenn der Kopf voll ist und das<br />
Herz erschöpfend leer<br />
Und all das bringt mich zum nachdenken,<br />
zum wandeln,<br />
zum Streben nach Neuen,<br />
Es bringt den Willen hervor zu handeln<br />
Ich habe den Wunsch dass wir alle unsere Träume weiterspinnen,<br />
sie in unsere Strukturen, in unsere Realitäten, in unseren Wünschen und Zielen mitbringen dass wir daran glauben dass<br />
Sich am gemeinsam gedeckten Tisch keine Vorurteile mehr verstecken<br />
Das niemand mehr sagt<br />
dieses Denken ist naiv<br />
denn wer nicht an das Gute glaubt,<br />
der hat das Leben nie geliebt.<br />
1963 erzählte uns ein Mann mit Wille und Glauben von seinen Träumen, und von der Zukunft, die er und Millionen andere sich erhofften? Und ich frage mich ab wann haben wir die Veränderung versäumt?<br />
Als du geschwiegen hast<br />
Als Rassismus nett verpackt wurde unter dem Deckmantel Fremdenhass?<br />
Also sag mir<br />
ich habe dir doch all meine offenen Wunden gezeigt<br />
Mein Körper ausgebreitet<br />
Emotional ausgepeitscht<br />
meine Angst<br />
die meiner Ahnen in meinen Knochen<br />
Neben meiner eigenen<br />
Das Herz kaputt gebrochen<br />
halb zusammengesetzt<br />
Siehst du denn nicht<br />
Muss ich laut schreien<br />
Damit du begreifst ich bin nicht mal mehr ganz da<br />
ich bin Schwerverletzt<br />
Blutbedeckt<br />
auch deine Hände<br />
auch eure Namen<br />
unsere Wunden wurden ungesehen gemacht<br />
Vor Jahrzehnten tief in schuld vergraben<br />
Aber wir sind noch da<br />
Wir leben<br />
und<br />
Wir atmen</p>
<p>Genauso wie du<br />
Genauso wie ihr<br />
und mir reicht nicht one day<br />
Sondern ich will jetzt<br />
und hier<br />
I have a Dream today<br />
der in einer Vision transferiert<br />
und wenn meine Gedanken<br />
meinen Kopf<br />
Verlassen<br />
Hoffentlich Realität kreiert<br />
Also<br />
Hände hoch<br />
Aufgepasst<br />
Wir sind Teil dieser Gesellschaft<br />
Teil dieses Lebens<br />
Wir sind schwarz<br />
Wir werden nicht schweigen<br />
Wir werden nirgendwo hingehen<br />
Ihr habt das Recht, die Pflicht und die Möglichkeit uns zuzuhören Dies ist unser Zuhause“</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Nur weil ich schwarz bin</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2023/04/nur-weil-ich-schwarz-bin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DigitalAngels]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2023 09:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Nessa von den Digital Angels schreibt über Schwarzsein und Rassismus-Erfahrungen in Deutschland. Ich bin schwarz und ich liebe es Ich weiß nicht warum ich mich aber so unwohl fühle Jedesmal werde ich nicht so behandelt wie die anderen nur weil ich eine dunkle Haut habe Ich versteh es nicht wieso wieso ist es so Nur]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nessa von den Digital Angels schreibt über Schwarzsein und Rassismus-Erfahrungen in Deutschland.</strong><span id="more-15447"></span></p>
<p>Ich bin schwarz und ich liebe es<br />
Ich weiß nicht warum ich mich aber so unwohl fühle<br />
Jedesmal werde ich nicht so behandelt wie die anderen nur weil ich eine dunkle Haut habe<br />
Ich versteh es nicht wieso wieso ist es so<br />
Nur weil ich Schwarz bin<br />
Immer wenn ich weiße Mädchen sehe habe ich dieses Gefühl das warum werden die normal behandelt und ich nicht<br />
Warum habe ich nicht glatte Haare wie die<br />
Warum ist das alles so ich versteh das nicht ich versteh das wirklich nicht und ich will auch nicht darüber nachdenken denn<br />
Jedes Mal wenn ich mir die vergangenen Nachrichten angucke über Schwarze die von einem weißen umgebracht wurden bricht es mir das Herz<br />
Obwohl ich nichts mit der Person zutun habe tu es weh<br />
Sehr doll und trotzdem verstehen es Leute nicht<br />
Das kann doch nicht so weiter gehen<br />
Und trotzdem verstehen es Leute nicht das es nicht geht das N Wort zu sagen alle denken weil wir nur versklavt wurden<br />
Nein<br />
Es ist mehr als das<br />
Wir wurden mit Tieren verglichen und noch mit vielem anderen<br />
Ich wurde oft rassistisch behandelt und damit bin ich aufgewachsen aber ich zeige oder sage es nie weil ich kein Mitleid haben möchte<br />
Ich bin ein dünnes Schwarzes Mädchen was jeden Tag schlecht gemacht wird wegen ihres Körpers<br />
Jeder sagt ich bin zu fett ich will abnehmen ich will auf Diät gehen<br />
Aber niemand denkt daran das auch dünne Menschen leiden<br />
Dünne Menschen wollen auch etwas fett sein um sich nicht wie eine Magersüchtige zu fühlen<br />
Ich habe jeden Monat dickere Sachen an um nicht meinen dünnen Körper zu zeigen<br />
Tag zu Tag machen mich Leute runter und sagen dass ich mal mehr essen soll<br />
Das ich mir leicht was brechen kann<br />
OK ich hab es verstanden ich bin dünn ich will aber nichts an meinem Körper ändern aber durch das was Leute mir sagen<br />
Hab ich auch den Wunsch mich zu ändern<br />
Ich will es aber nicht<br />
Wieso können Leute sich nicht mit deren eigenen Dinge beschäftigen und nicht versuchen arme Seelen zu zerstören<br />
Ich bin stolz darauf Schwarz zu sein denn<br />
I DONT GIVE A SHIT ABOUT WHAT PEOPLE SAY ABOUT ME BEING BLACK<br />
Ich liebe es Schwarz zu sein trotz dessen was andere Leute über mich und meine Hautfarbe sagen<br />
Es ist schwer<br />
Es ist hart<br />
Aber ich schaff das<br />
Wir alle schaffen das<br />
Jetzt ist es besser aber nicht perfekt<br />
Denn man hört immer Sachen über Gewalt gegen Schwarze<br />
Aber ich hoffe trotzdem dass es irgendwann komplett aufhört<br />
Und wir eines Tages alle gemeinsam leben können in Frieden<br />
Doch ich weiß dass es niemals passieren wird<br />
Schade<br />
Denn jeder sollte so akzeptiert werden wie er oder sie ist und das gilt nicht nur für Schwarze<br />
Sondern für jeden!<br />
Ihr seid perfekt wie ihr seid<br />
Lasst es nicht zu euch von anderen runterziehen zu lassen<br />
Ich weiß es ist hart das machen wir alle durch<br />
Egal ob dick oder dünn<br />
Klein oder groß<br />
Schwarz oder Weiß<br />
Wir sind alle nur Menschen<br />
Und das ist das Problem<br />
Was manche Leute einfach<br />
Nicht verstehen wollen…<br />
Im Internet werden arme Seelen<br />
Runtergemacht nur weil sie anders sind<br />
Was ist denn daran so schlimm sein wahres ich zu sein<br />
Stört es Leuten wirklich so doll?<br />
Dass kann nicht sein<br />
Dafür muss man eine Lösung finden<br />
Sei wie du willst aber sei vorsichtig<br />
Denn manchen Leuten gefällt es dich und deinen Körper den du zeigst zu betrachten<br />
Also weißt du was – du musst dich für niemandem ändern für niemandem!<br />
Hör auf dich und dein Herz und tu was du für richtig hältst<br />
Denn du bist atemberaubend!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Geschlechterrollen und Diskriminierung in Medien am Beispiel von TKKG</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2022/10/geschlechterrollen-und-diskriminierung-in-medien-fuer-kinder-und-jugendliche-am-beispiel-von-tkkg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 10:31:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Pippi Langstrumpf, die drei Fragezeichen oder Benjamin Blümchen – viele Charaktere aus Filmen, Büchern oder Hörspielen rücken unweigerlich in unser Gedächtnis, wenn wir an unsere Kindheit denken. Doch Martha hat da eine schlechte Nachricht: Viele unserer geliebten Geschichten reproduzieren Stereotype, greifen zu Sexismus und Rassismus. Klar – besonders bei Kinderbuch-Klassikern aus dem letzten Jahrhundert kann]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pippi Langstrumpf, die drei Fragezeichen oder Benjamin Blümchen – viele Charaktere aus Filmen, Büchern oder Hörspielen rücken unweigerlich in unser Gedächtnis, wenn wir an unsere Kindheit denken. Doch Martha hat da eine schlechte Nachricht: Viele unserer geliebten Geschichten reproduzieren Stereotype, greifen zu Sexismus und Rassismus.</strong><span id="more-15117"></span></p>
<p>Klar – besonders bei Kinderbuch-Klassikern aus dem letzten Jahrhundert kann man argumentieren, dass diese zu anderen Zeiten entstanden, als Diskriminierung jeglicher Art wesentlich weniger in der Gesellschaft zur Sprache kam und nicht aufgearbeitet wurde. Doch das ändert nichts an der Tatsache, dass auf diese Problematik kaum aufmerksam gemacht werden sollte. Deshalb habe ich beschlossen, alte Folgen von meiner Lieblingshörspielreihe TKKG herauszusuchen, zu analysieren und besonders auf diskriminierende Inhalte zu achten. Und um den Wandel in unserer Gesellschaft bezüglich Diskriminierung aufzuzeigen, habe ich mehrere alte TKKG-Folgen aus den Jahren 1979 und 1984, eine neuere Folge (veröffentlicht 2006) und die jüngsten Episoden, die erst seit 2022 verfügbar sind, ausgewählt. Beim Hören wurde mir schnell klar, dass sich im Laufe der Jahrzehnte einiges verändert hat. Da ich nicht davon ausgehe, dass jede*r von euch Leser*innen mit TKKG aufgewachsen ist, folgen nun erst einmal ein paar Informationen über die Kinderserie und ihre Inhalte.<br />
Die TKKG-Bande, benannt nach ihren Mitgliedern Tarzan/Tim<a class="sdfootnoteanc" href="#sdfootnote1sym" name="sdfootnote1anc"><sup>1</sup></a>, Karl, „Klößchen“ und Gaby ist eine Gruppe von befreundeten Nachwuchs-Detektiv*innen, die in ihrer Freizeit Kriminalfälle lösen und dabei selbst in das Geschehen verwickelt werden. Meist arbeiten sie mit Gabys Vater, dem Kriminalkommissar Emil Glockner, zusammen. 1979 erschien der erste Band der TKKG-Jugendbuchreihe von Autor Stefan Wolf, welcher seine Bücher nutzt, um Themen anzusprechen, die vor allem für Jugendliche interessant sind, zum Beispiel Alkohol, Partys und Freundschaft. Dabei fungieren TKKG als Vorbilder für junge Hör*erinnen, zum Beispiel kritisieren sie oft rauchende Menschen oder Gleichaltrige, die Drogen nehmen. Bereits ab 1981 erschienen die Bücher auch als Hörspielreihe, welche mittlerweile 224 Folgen umfasst und im Laufe der Jahrzehnte entstanden drei TKKG-Kinofilme und sogar eine Animationsserie.<br />
Die vier Freunde Tarzan/ Tim, Karl, Klößchen und Gaby sind Schüler*innen an einer Internatsschule, die Gaby und Karl als Externe besuchen. Zu Beginn der Handlung sind sie 12 oder 13 Jahre alt und verkörpern „typische“ Jugendliche aus verschiedenen sozialen Schichten mit unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten. Doch um den Charakteren einen hohen Wiedererkennungswert zu verleihen, griff der Autor zu stereotypischen Darstellungen, die aus heutiger Sicht alles andere als harmlos sind.<br />
Karl ist ein Nerd, der groß und schlaksig ist, eine Nickelbrille trägt und von den anderen „Computer“ genannt wird, da er sich auf vielen Themengebieten auskennt und bei Gesprächen oft lehrreiche Informationen beitragen kann. Klößchen wird hingegen als dick und faul beschrieben, der als Sohn eines Schokoladenfabrikanten am liebsten die Familienprodukte verspeist. Eigentlich heißt er Willi, doch seine Freunde haben ihm seinen äußerst problematischen Spitznamen gegeben. Er deutet bereits an, wie „Klößchen“ in der Serie behandelt wird: In praktisch jeder Folge findet Body Shaming gegen ihn statt, sowohl von Nebencharakteren als auch von seinen eigenen Freunden. Klößchen ist ein witziger, aber nicht besonders mutiger Typ.<br />
Das komplette Gegenteil von ihm verkörpert Gaby, die sehr abenteuerlustig und gerecht ist. Als einziges Mädchen wird sie bei gefährlicheren Aktionen manchmal ausgeschlossen und erfährt oft Sexismus und Misogynie – oft auch ausgehend von ihrem Freund Tarzan/Tim. Sie wird als typische Blondine dargestellt, hat lange Wimpern, blaue Augen und ist äußerst hübsch. Zudem wird sie als tierlieb beschrieben und hat meist ihren Hund „Oskar“ dabei. Gaby ist selten diejenige, die im Vordergrund steht.<br />
Denn der eigentliche Anführer und gleichzeitig der problematischste Charakter der vier ist Tarzan/ Tim. Er wird als ein großer, sportlicher Typ beschrieben, der Judo trainiert und in brenzligen Situationen meist in der Lage ist, Verbrecher in die Mangel zu nehmen und sich und seine Freunde zu verteidigen. Dabei greift er nicht nur zu Notwehr, sondern hin und wieder auch zu willkürlicher Gewalt. In den frühen Folgen aus den 1980er Jahren ist er derjenige, der mir am häufigsten durch diskriminierende Kommentare aufgefallen ist. Zudem agiert er als Beschützer für Gaby, ob sie das nun möchte oder nicht. Dass nicht nur die Charaktere problematisch sind, wird jede*r Hörer*erin schon bei der ersten Folge von TKKG schnell bewusst.<br />
In „Die Jagd nach den Millionendieben“ debattieren Tarzan, Karl und Gaby darüber, ob sie eine Spur auf eigene Faust verfolgen oder lieber nicht selbst aktiv werden sollten. Als sie beschließen, selbst zu handeln, sagt Gaby zunächst zu Tarzan: „Du willst alleine herausfinden, wer die Bilderdiebe sind? Das ist mir zu gefährlich.“ Tim antwortet daraufhin: „Du darfst nur mit, wenn es nicht gefährlich ist. Schließlich bist du ein Mädchen.“<br />
Dies ist die erste von vielen diskriminierenden Aussagen, die Tarzan von sich geben wird. Bereits in der nächsten Folge „Der blinde Hellseher“ sagt er beim Besuch in einem italienischen Restaurant über dessen Besitzer: „Der sieht aus wie der typische Kidnapper. Stechende Augen, pockennarbige Haut. Das haben die alle.“ Daraufhin tritt ihn Gaby für diesen unangebrachten Kommentar und fängt an mit ihm zu schimpfen, doch er unterbricht sie: „Schon gut, Gaby.“ Somit wird ihr Eingreifen nicht ernst genommen und der rassistische Kommentar weder von den anderen reflektiert, noch wird Tarzan zur Verantwortung gezogen. Dazu gibt es Fun- oder eher Sad Fact: Die ersten fünf Hörspielfolgen von TKKG, die man auf Spotify hören kann, beinhalten tatsächlich einen Disclaimer, der auf diskriminierende Inhalte hinweist. Laut des Hörspielverlags „Europa“ hätte man das Hörspiel allerdings in der Originalfassung beibehalten, um „die kulturellen Versäumnisse der Vergangenheit nicht zu verbergen“. Und der Disclaimer ist meiner Meinung nach auch nötig. Alleine in Folge 2 gibt es zahlreiche Szenen mit rassistischen und sexistischen Inhalten. So beschuldigen TKKG den bereits erwähnten Italiener, er sei ein Mitglied der Mafia und verdächtigen ihn, ihren Klassenkameraden entführt zu haben. Ihre Rechtfertigung für den Verdacht: Der Restaurantbesitzer kämpft mit finanziellen Schwierigkeiten. Doch das ist noch längst nicht alles. In derselben Folge redet Tarzan mit einem französischen Au-Pair-Mädchen, welches bei seiner Ankunft gerade eine Zigarette raucht und mit einem etwas überzogen klingenden Akzent spricht. Als sie ihn fragt, warum er zu später Stunde noch draußen unterwegs ist, antwortet er: „Einem Mädchen, das erst 16 ist und schon wie ein Fabrikschlot raucht, der gehört der Hintern versohlt.“ Dann tauschen sie sich über den vermissten Klassenkameraden der TKKG-Bande aus, wobei Tarzan sich über den französischen Akzent des Au-Pairs lustig macht und sagt: „Du musst doch nicht so maßlos übertreiben mit deinem Akzent. Du kannst doch einwandfrei Deutsch sprechen.“ Eine solche Respektlosigkeit ist echt unangenehm und peinlich. So Tarzan, jetzt würde ich gerne einmal dein fehlerfreies Französisch hören!<br />
Doch auch in weiteren früh veröffentlichten Folgen von TKKG lassen sich diskriminierende Inhalte finden. In „Das Geiseldrama“, veröffentlicht im Jahr 1984, erzählt Gaby ihren Freunden, dass sie eine Frau besuchen wird, die sich ihr Bein gebrochen hat. Als sie fragt, ob die Jungs sich ihr anschließen wollen, sagt Tarzan: „So unangekündigt geht das doch nicht. Wer weiß, ob sie ihre Wimpern getuscht und ihr indisches Nachthemd angezogen hat. Wenn drei junge Herren bei ihr aufkreuzen, möchte sie doch sicher nach etwas aussehen.“ Daraufhin kontert Gaby: „Drei junge Herren? Eingebildet seid ihr wohl überhaupt nicht. Da können Frau Hohlmeier und ich ja wohl lachen.“ Und da gebe ich ihr vollkommen recht.<br />
Rückblickend kann man die TKKG-Folgen der 1970er und 80er-Jahre nicht nur für die enormen Mengen an diskriminierenden Inhalten kritisieren. Abgesehen von Gaby treten wenige weibliche Charaktere auf, von Personen, die nicht heterosexuell, weiß und cis sind, mal ganz zu schweigen. FLINTAs treten meist als Mütter, Lehrer*innen oder Hausfrauen* auf, haben – Gaby ausgeschlossen – selten längere Redeanteile und sind oft als naiv, ängstlich, dumm oder sehr emotional dargestellt.</p>
<p>Logischerweise haben sich alle Kinderbücher und -hörspiele im Laufe der Zeit verändert. Besonders fällt dies in Bezug auf technologische Neuerungen auf. Wenn die TKKG<span style="text-decoration: line-through;">&#8211;</span>Bande in den 1980er Jahren Hilfe holen wollte, musste sie noch eine Telefonzelle aufsuchen. In neueren Episoden haben alle Mitglieder natürlich ein Handy. Wenn man neue Folgen von TKKG mit den Älteren im Bezug auf diskriminierende Inhalte vergleichen möchte, stößt man jedoch auf ein Problem: Der Erfinder und Autor der TKKG-Bücher – Stefan Wolf – ist seit fast 15 Jahren tot. Und während die Buchreihe 2013 eingestellt wurde, werden immer noch neue Hörspiele von diversen Autoren geschrieben und vertont. Somit kann man schwer einen Vergleich zwischen alten Werken von Stefan Wolfundneueren Veröffentlichungen ziehen, die erst nach seinem Tod erschienen sind von anderen Autor*innenverfasst wurden. Denn diese haben ihren eigenen Schreibstil, wollen Inhalte anders vermitteln und sind in Bezug auf Diskriminierung vielleicht progressiver als der ursprüngliche Autor es je war. Und wenn man darauf achten möchte, ob sich der Umgang des Autors mit Diskriminierung im Laufe der Zeit verändert hat, spielt natürlich auch der Erscheinungszeitpunkt der Folge eine Rolle und welche Inhalte gesellschaftlich akzeptiert wurden/werden und welche nicht.</p>
<p>Deshalb sei kurz gesagt, dass ich mir auch eine der letzten Folgen von TKKG angehört habe, die Stefan Wolf vor seinem Tod im Jahr 2007 selbst verfasst hat. Im Vergleich zu den bereits besprochenen Folgen merkt man bei der Episode „Das Geheimnis der Burgruine“ kaum, dass fast 30 Jahre vergangen sind. Wie der Titel vermuten lässt, entdecken TKKG unterhalb einer Ruine einen jahrhundertealten, geheimen Gang voller Skelette und weiteren schaurigen Erscheinungen, welchen sie gemeinsam erkunden. Dabei ist Gaby die Einzige, die sich vor der gruseligen Umgebung fürchtet und verkörpert damit ein Stereotyp von FLINTA*-Personen. Bezüglich der Repräsentation von FLINTA*-Personen scheint es keine Weiterentwicklung zu geben: Gaby ist der einzige weibliche Charakter im gesamten Hörspiel! Zudem hat mich das toxisch männliche Verhalten von Tim erschüttert. In der Folge werden seine Freunde durch herunterfallende Steine im geheimen Gang unter der Erde eingesperrt. Doch statt die Polizei oder die Feuerwehr zu rufen, besorgt Tim ein Bohrwerkzeug, um seine Freunde selbst zu befreien. Sein Verhalten ist nicht nur unglaublich egozentrisch, sondern auch total gefährlich!</p>
<p>Um meine Recherchen zu vervollständigen, habe ich mir natürlich auch die neusten Folgen der TKKG-Reihe angehört, bei denen mir gleich mehrere Dinge aufgefallen sind. Die Episoden 221 und 222 sind jeweils 2022 erschienen und unterscheiden sich wesentlich von früheren Folgen. Es treten abgesehen von Gaby weitere weibliche Charaktere auf, in „Beim Raubzug helfen Ahnungslose“ haben beide – Tims Mutter und eine Verbrecherin – sogar große Redeanteile. Inklusiver sind die auftretenden Charaktere jedoch nicht geworden. Während es zum Beispiel bei der Animeserie „Sailor Moon“ ein offen lebendes Lesbenpaar und der US-amerikanischen Jugendserie „Story of Andi“ einen homosexuellen Protagonisten gibt, treten in den TKKG-Hörspielen, die ich mir angehört habe, keine LGBTQ+-Charaktere auf. Doch immerhin gibt es keine offensichtlich diskriminierenden Kommentare mehr, mit Ausnahme vom Body Shaming gegen Klößchen. Dieses wurde zum Glück deutlich reduziert und geht nicht mehr von seinen Freunden, sondern nur noch von außenstehenden Personen aus. Stattdessen preist die Bande ein gesundes Selbstwertgefühl und Body Positivity an. Nachdem die Freunde über Schönheit-OPs reden, sagt Gaby: „Wir sind alle genauso richtig wie wir sind.“ Sie ist auch diejenige, die verkündet: „Es braucht vernünftige Frauen, um Männer zur Vernunft zu bringen.“ Dies ist natürlich kein feministischer Empowerment-Spruch, doch im Vergleich zu den sexistischen Kommentaren in früheren Folgen eine willkommene Veränderung.</p>
<p><strong>Welches Fazit können wir als Leser*innen und Hörer*innen nun schließen?</strong></p>
<p align="justify">Diskriminierung findet nach wie vor allzu häufig statt, auch wenn die Gesellschaft diesbezüglich immer reflektierter wird. Deshalb ist es wichtig, bei Kinderbüchern oder -hörspielen über kritische Inhalte aufzuklären. Kinder schnappen diese schnell auf und verinnerlichen sie – meist ohne sich deren Bedeutung bewusst zu sein und tragen sie im schlimmsten Fall auch an ihre Kinder weiter. Natürlich sind Kinderserien nicht die einzige Einflussquelle, die auf Heranwachsende wirkt, denn ebenso tun dies Eltern, Geschwister oder Lehrer*innen. Was besonders erschüttert, ist, dass ein Kind, welches in den 1980er Jahren zum Beispiel mit sexistischen Kommentaren von Tarzan/Tim konfrontiert wurde, diese nicht nur im Hörspiel, sondern auch auf der Straße oder Zuhause hören konnte. Einem Kind kann dies auch heutzutage noch passieren, doch die Wahrscheinlichkeit des Ereignisses ist etwas geringer und die Chance, dass eine Person, die sich diskriminierend äußert, zurechtgewiesen wird, deutlich höher. Serien wie TKKG zeigen uns den Wandel auf, den unsere Gesellschaft durchlaufen ist und offenbaren, dass Diskriminierung noch häufiger vorkam als heute.</p>
<p align="justify">Dies ist der positive Effekt davon, dass auch die ältesten TKKG-Folgen noch 2022 auf Spotify, aber auch bei Amazon Music, deezer, Apple Music und weiteren Streaming-Plattformen verfügbar sind. Im Umkehrschluss heißt dies jedoch auch, dass sich jede*r diese diskriminierende Inhalte, die ich beispielhaft in meinem Text zitiert habe, nach Belieben anhören kann. Das „TKKG Retro-Archiv“ auf Spotify, welches die Folgen 1-100 veröffentlichte, hat knapp 87.200 monatliche Hörer*innen und die dort verfügbare allererste TKKG-Folge (in ihrer Originalfassung!) wurde über 2,2 Millionen Mal aufgerufen. Da wäre es vielleicht besser, diese von allen Streaming-Plattformen zu löschen, um zu verhindern, dass Kinder der neuen Generation weiterhin Zugang zu kritischen Inhalten bekommen.</p>
<p align="justify">Ob Kinderbücher und -hörspiele einen starken Einfluss auf unser späteres Leben haben, muss jede*r vielleicht für sich selbst bestimmen. Doch es ist außer Frage, dass wir den Nostalgie-Filter entfernen, uns mit der Vergangenheit konfrontieren und über diskriminierende Inhalte aufklären sollten. Denn je weniger Diskriminierung es in der Gesellschaft gibt, desto besser ist das doch für uns alle!</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="sdfootnote1">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" href="#sdfootnote1anc" name="sdfootnote1sym">1</a>Tarzan ist der Spitzname des Anführers von TKKG, der eigentlich Peter Carsten heißt. Doch dieser Name ist markenrechtlich geschützt, weshalb ab Folge 38 aus Tarzan Tim wurde.</p>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Colorful</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2022/06/colorful/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RobinO]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2022 09:11:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Männlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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					<description><![CDATA[RobinO ist neuer Autor auf meinTestgelände – herzlich Willkommen! In seinem ersten Text schreibt er über das Aufwachsen in einem bayrischen Dorf als Kind mit dunkler Haut. Er ist “aus zwei verschiedenen Welten, doch zu keiner wirklich dazu gehörend”. RobinO hat viel Alltagsrassismus erlebt: in Deutschland ist er “der Ausländer”, in Nigeria “der Weiße”. Wie]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="Body"><strong>RobinO ist neuer Autor auf meinTestgelände – herzlich Willkommen! In seinem ersten Text schreibt er über das Aufwachsen in einem bayrischen Dorf als Kind mit dunkler Haut. Er ist “aus zwei verschiedenen Welten, doch zu keiner wirklich dazu gehörend”. RobinO hat viel Alltagsrassismus erlebt: in Deutschland ist er “der Ausländer”, in Nigeria “der Weiße”. Wie schwierig eine Einordnung in Nationalitäten ist, beschreibt er im Beitrag. </strong></p>
<p><span id="more-14930"></span></p>
<p><em>Halb halb, aus zwei verschiedenen Welten, doch zu keiner wirklich dazu gehörend &#8211; so denke und fühle ich. Stört es mich?</em></p>
<p>Norden &#8211; Westen</p>
<p>Ich bin braun – schwarz – dunkel – maximalpigmentiert – farbig – Mischling oder einfach „anders“. So in einem „weißen Dorf“ aufzuwachsen, das ist schwer zu beschreiben. Rückblickend habe ich in der zweiten Klasse angefangen wirklich zu merken, dass mein Zwillingsbruder und ich anders sind, als die meisten um uns herum. In dieser Zeit trennten sich unsere Eltern und wir zogen mit unserer Mutter aus der Stadt aufs Land.<br />
Als die ersten Kinder aus unserer neuen Umgebung begannen interessiert Fragen bezüglich meiner Haut, meinen Haaren und Herkunft zu stellen, kamen später Witze und Beleidigungen dazu, bis hin zu meiner Klassenlehrerin, die meiner Mutter erklären wollte: „Ausländerkinder gehen nicht auf eine Weiterführende – sondern auf die Hauptschule!“ (Damals war das die Bezeichnung für jene Schulen.)<br />
Nach kurzer Zeit waren wir in der Umgebung bekannt, spielten Fußball im Verein und lebten ein quasi sorgenfreies Leben inmitten viel schöner Natur und wohlhabenden, konservativen Menschen. Ich hatte über die Jahre ein paar sehr gute Freund/innen und viele Bekannte.<br />
Alltagsrassismus ist vor allem rückblickend allgegenwärtig gewesen: „Hey, ich darf Neger sagen. Du weißt doch wie ich es meine. Wir sagen das schon immer hier…“. Oder, dass alle schwarzen Männer große Penisse hätten und ich mich glücklich schätzen könne schwarz zu sein. Dass fremde Menschen meine Haare anfassen wollten, war schon in ganz frühen Jahren normal.<br />
Oft fühlte ich mich verunsichert, da ich keine Feindseligkeit, sondern Interesse ohne das nötige Feingefühl spürte. Und da ich niemandem vor den Kopf stoßen, sondern gemocht werden wollte, grinste ich zumeist und ließ alles unkommentiert stehen und geschehen.<br />
Exotisiert zu werden ist für mich einerseits das Gefühl sich begehrt zu fühlen, andererseits aber sehr oberflächlich in eine Schublade gesteckt zu werden.<br />
„Ich wäre so gerne schwarz“ höre ich auch des Öfteren. Die sowohl gesellschaftlichen als auch rassistischen Probleme und Strukturen sind dabei nicht mal in der Peripherie des/der Sprechenden. Ganz zu schweigen von der Kolonialzeit und deren Folgen.<br />
Es kam immer wieder zu Situationen und sich wiederholenden Szenarien, die mich irgendwann dazu bewegten, mich auf eine gewisse Art anzupassen, vorsichtig zu werden und den Leuten zu sagen was sie hören wollen.<br />
„Woher kommst du?“ fragt mich jemand. Manchmal sage ich „aus Bayern“, ein andermal „von hier“ oder „von der Erde“, aber oft nehme ich den Leuten die nächste Frage aus dem Mund und sage: „Mum aus Deutschland – Dad aus Nigeria.“ Da Deutsch meine Muttersprache ist, haben sich weitere Fragen normalerweise erübrigt. Das passiert heute immer noch regelmäßig und ich habe noch keine generell zufriedenstellende Antwort gefunden.<br />
Lernt man jemanden kennen wird man gefühlt erstmal gemustert und einer Probe unterzogen. Diese bestehe ich zumeist, wenn ich mit den Menschen auf Deutsch spreche. Oft werde ich gelobt, wie toll ich doch integriert sei und dass es mehr „gute Ausländer“ wie mich geben solle.</p>
<p>Süden:</p>
<p>Bis zum achten Lebensjahr waren wir einige Male in Nigeria und besuchten unsere große Familie. Ich habe noch Eindrücke von damals. Einer davon war, dass kleine Kinder in unserem Alter, als sie uns sahen zum Spaß „Oyibo pepe“ sangen und in die Hände klatschten. Das bedeutet „weißer Pfeffer“ oder „westliche weiße Leute, die kein scharfes Essen vertragen“.<br />
Eine andere Erinnerung ist meine vielen Verwandten, die mir sagten, ich sei im Herzen Nigerianer und dies sei mein wahres Zuhause.</p>
<p>Mit 19 war ich nach über 10 Jahren wieder in Nigeria und mir wurde schnell bewusst, wie unterschiedlich diese beiden Welten sind. Jemand der/die nicht in Afrika war wird Schwierigkeiten haben das zu verstehen. Nun, mit „erwachsenem“ Verstand waren die Sinneseindrücke sehr viel umfangreicher. Ich spürte jeden Tag, dass mich auf der Straße viele Blicke trafen. Das lag daran, dass meine Haut heller ist als die der meisten. Somit ist das auch nicht verwunderlich.</p>
<p>Ich erinnere mich gut an Momente in denen mir Menschen „Ey White Man“ oder „Jesus“ (wegen meiner lange Haare?) hinterherriefen. Ich spürte dahinter kein Feindseligkeit oder verstand es nicht.<br />
Mir wird von meiner Familie in Lagos schwer davon abgeraten alleine auf die Straße zu gehen. Einmal schlich ich mich raus und merkte schnell, dass zwei Onkel mir unauffällig folgten. „Es ist nicht sicher für dich alleine, aber du bist hier Zuhause!“<br />
Getränke und Essen solle ich auf keinen Fall annehmen, wenn nicht jemand aus dem engen Kreis der Familie anwesend ist.<br />
Einer meiner Cousins formulierte es so: „Wenn die Menschen dich sehen, sehen ein paar von Ihnen Dollars, und da ein großer Teil der Bevölkerung in Armut lebt, könnte es passieren, dass jemand etwas versucht.“ „Hellhäutige Menschen werden oft als etwas besseres wahrgenommen. Hollywood hat dahingehend gute Arbeit geleistet, dass weiße Menschen, vor allem blond- und blauäugig, für einige Menschen mit dunkler Haut wie Engel erscheinen.“<br />
Einmal sagte meine Tante zu ihrer kleinen Tochter: „Je weißer deine Haut ist, desto besser wird dein Leben sein.“ Paradox, dass weiße Menschen dunkler, und manche dunkle Menschen heller sein möchten. Der Verkauf von „Weißungscreme“ steigt ebenso rasant wie Besuche im Solarium und dem damit verbundenen Hautkrebsrisiko. Eine leichte, schöne Strandbräune scheint für die meisten weißen Menschen ausreichend. Schwarze Haut ist, meiner Meinung, nach in einigen Teilen der „entwickelten“ Welt, neben leckerem Essen und heißblütiger Musik, eher und vor allem mit Gefahr und Armut verbunden.</p>
<p>Das Bild des „weißen, privilegierten Europäers“, als der ich manchmal in Nigeria gesehen werde, verstärkt mein Gefühl von Heimatlosigkeit, und ich verliere mich zwischen Individualität und Anpassung. Trotzdem liebe ich die Farben und Gerüche, die Musik und das Chaos, die Stimmen und die Wärme der Menschen, und spüre eine Verbundenheit zu diesem Teil der Welt.</p>
<p>Global:</p>
<p>Manchmal sehe ich mich als „Eufrikaner“, ein anderes mal als Deutscher, dann als Nigerianer, dann aber am liebsten nur als Mensch, unabhängig von einer Nationalität. Das nennt man wohl Identitätskrise…<br />
Wenn ich in der westlichen Welt bin und mit Menschen zu tun habe, die aus Afrika kommen, mache ich verschiedene Erfahrungen. Einerseits fühle ich mich nicht zugehörig. Sei es die Art wie ich mich bewege oder spreche, für viele bin ich halt ein „Bounty – außen schwarz – innen weiß“, privilegiert und ohne wirkliche Probleme im reichen Teil der Welt aufgewachsen. Diese Abneigung kann ich spüren und das fühlt sich natürlich nicht schön an.<br />
Andererseits erlebe ich sehr viel positives. Menschen behandeln mich liebevoll und möchten viel über meine Person und mein Leben wissen. Ich komme schnell mit verschiedensten Leuten ins Gespräch und mir gefällt, dass sich oft auf der Straße unter Fremden gegrüßt oder zumindest kurz zugenickt wird. Ein kurzes Wahrnehmen und Wertschätzen des anderen.<br />
Ich hatte die Möglichkeit einige Jahre lang durch die Welt zu reisen und verschiedene Kontinente und Kulturen kennenzulernen. Dies war neben großer Neugier auch eine Flucht ins Ungewisse auf der Suche nach… nach was eigentlich? Einer Identität?<br />
Schnell kam die Erkenntnis, dass ich überall der „bunte Hund“ bin und Menschen aller Länder ähnliche Vorurteile haben. Dies öffnete mir, trotz anfänglicher Ernüchterung, viele Türen und ließ mich großartige Eindrücke in anderen Lebenswelten machen.<br />
Kuba war der erste Ort, an dem ich nicht durch meine äußerlichen Merkmale auffiel. Das war in den ersten Tagen merkwürdig, bis ich bemerkte, wie gut es tut sich durch die Straßen zu bewegen und nicht aufzufallen. Anfangs hatte ich mit meinem Selbstbewusstsein zu kämpfen, da mir die Aufmerksamkeit fehlte. Nach kurzer Zeit fand ich Gefallen daran, einer von vielen zu sein und Gefühle von Heimat, Fremde, Individualität und Anpassung begannen zu verschmelzen und ein wohliges Gefühl auszulösen. Sobald ich zu sprechen begann, hörten die Menschen natürlich, dass ich nicht aus Kuba komme, und altbekannte Muster wurden sichtbar.<br />
Trotzdem war es sehr schön ein wenig in der Illusion zu schwelgen und es half mir auf meinem Weg, mich mehr zu akzeptieren und meine Position zwischen den Stühlen immer wieder aufs Neue wertzuschätzen und zu lieben.<br />
Im Leben suche ich Balance. Das verlangt manchmal viel von mir ab und ich merke, dass ich es nicht allen recht machen kann und muss. Wut, Verzweiflung und Einsamkeit sind somit auch Begleiter auf meiner emotionalen/irdischen Reise.<br />
Gesunde, empathische Beziehungen, Respekt und Zuversicht lassen mich mittlerweile recht unbeschwert meinen Weg gehen. Dabei versuche ich Negatives nicht auszublenden oder zu vergessen, sondern anzunehmen und zu transformieren.<br />
Mir ist bewusst, dass jeder Mensch auf seiner individuellen Reise eigene Hürden zu überwinden hat und viele Schicksale im Strudel der Welt untergehen.<br />
Ich kann nur über meine Erfahrungen sprechen, und hoffen, ähnlich Gesinnte und Interessierte auf einer verständnisvollen Ebene zu erreichen und von deren Erkenntnissen zu lernen.</p>
<p>Awoso* ( heißt danke auf Igarra )</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Queer- und Deutschsein</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2022/05/queer-und-deutschsein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sabylonica]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2022 09:48:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Sabylonica ist queer, muslimisch sozialisiert, ihre*seine Familienmitglieder sind People of Color und nach Deutschland eingewandert. Sie*er hat Queerfeindlichkeit, Rassismus und antimuslimischen Rassismus erlebt. Über ihren*seinen Wunsch deutsch zu sein und dem eigenen Identitätenkonflikt erzählt Sabylonica in ihrem*seinem Text. Das Augenmerk meines heutigen Artikels liegt in meiner eignen Sozialisation. Um präziser zu sein als nicht-binärer, queerer]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="Body"><strong>Sabylonica ist queer, muslimisch sozialisiert, ihre*seine Familienmitglieder sind People of Color und nach Deutschland eingewandert. Sie*er hat Queerfeindlichkeit, Rassismus und antimuslimischen Rassismus erlebt. Über ihren*seinen Wunsch deutsch zu sein und dem eigenen Identitätenkonflikt erzählt Sabylonica in ihrem*seinem Text.<br />
</strong></p>
<p><span id="more-14832"></span></p>
<p>Das Augenmerk meines heutigen Artikels liegt in meiner eignen Sozialisation. Um präziser zu sein als nicht-binärer, queerer Mensch in einer mulimischen Sozialisation.<br />
Mein Bewusstsein dafür, dass ich weiß, ich bin queer und ebenso muslimisch, war schon von klein auf da, auch, wenn das Bewusstsein für mein Queersein schon eher eine Rolle in meinem Leben gespielt hat als der Islam. Mein Bewusstsein über meine Geschlechtsidentität dagegen tauchte viel später auf und genauso wie das Denken nicht muslimisch, sondern muslimisch sozialisiert zu sein.</p>
<p>Zu sagen, ich sei muslimisch, würde eine direkte und vor allem aktive Verbundenheit zur Religion deuten, aber muslimisch sozialisiert zu sein, kann sowohl direkt als auch indirekt, genauso wie aktiv als auch passiv zur Religion verbunden zu sein bedeuten. Das heißt, dass ich mir meine Freiheit darüber nehme selbst zu entscheiden, was ich mit dieser Sozialisation mache oder eben nicht. Ich bin muslimisch sozialisiert, ob ich nun gläubig oder religiös oder weder noch bin, spielt dabei keine Rolle.</p>
<p>Was ich aus meiner muslimischen Sozialisation als Kind verstand, war die queerfeindliche Haltung, was mich als Kind abschreckte. Es hieß immer, andere sind es und können es sein, aber wir Muslim*innen könnten es nicht sein. Ja genau, es. Schon allein die Wortwahl machte mich zum Fremden. Und der komplette Satz verfremdete mich aus der Community. Obgleich ich schon immer wusste, dass ich queer bin, wusste ich sogleich auch immer, dass ich mich nicht outen darf. Weil ich sonst wortwörtlich verfremdet werde. So behalte ich mein Empfinden bis heute für mich. Kurz angemerkt, Queerfeindlichkeit habe ich leider in vielen religiösen und kulturellen Sozialisationen erleben müssen.</p>
<p>Jetzt kommt es zur nächsten Etappe. Meine Familie ist nicht nur muslimisch sozialisiert, sondern auch People of Color, also wir sind nicht Weiß, und zusätzlich sind sie aus einem anderen Land nach Deutschland eingewandert. Aufgrund dessen habe ich, extern zur Queerfeindlichkeit, Rassismus und antimuslimischen Rassismus erleben müssen. Mit der Grundschulzeit wurde mir immer mehr klar, dass ich nicht deutsch sein könne, ich es aber sein wollte. Der queere Aspekt verschwand in den Hintergrund, da ich ohnehin nichts an der Tatsache hätte ändern können, und widmete mich meinem Identitätskonflikt deutsch sein zu wollen. Als Kind tat ich alles dafür, als deutsch gelesen zu werden, begriff aber im Jugendalter, dass es in erster Linie nicht darum gehe, deutsch zu sein oder nicht, sondern Weiß zu sein oder nicht. Also begriff ich, ich bin nicht Weiß, sondern eine Person of Color. Aber das Problem, nicht deutsch sein zu können, besteht weiterhin. Nach vielerlei Bemühungen, als deutsche Person anerkannt zu werden, gab ich den Identitätskampf auf und akzeptierte für mich, dass ich als PoC nicht deutsch sein kann.</p>
<p>Nun, alles in allem: Innerhalb meiner queerfeindlichen Familie of Color, die muslimisch sozialisiert ist, verhalte ich mich dennoch sehr deutsch, weil es nicht nur ein Akt des Bruches für mich mit ihrer Tradition darstellt, sondern weil sie das auch annehmen. Meine Familie würde mich niemals als queere Person akzeptieren, tut es aber als deutsche Person. Und die Weiß-deutsche Mehrheitsgesellschaft würde mich als Deutschen nicht akzeptieren. Auch was meine queere Identität angeht, würden nicht alle aus der Weiß-deutschen Mehrheitsgesellschaft akzeptieren, aber die wenigen, die mich als queere Person akzeptieren würden, sind in der Mehrheit als meine Familie, was das Thema angeht.</p>
<p>Der jahrzehntelange Austausch über Interkulturalität, dass Menschen mit zwei kulturellen Sozialisationen einen Spagat zwischen beiden machen müssen, hat für mich eine tiefergehende Bedeutung. Abgesehen von den Kulturen kann es ein Spagat zwischen Mehrheitsgesellschaft und Community sein. Oder ein Spagat zwischen Queersein-Können und Nicht-Queersein-Können. Vielleicht aber auch zwischen Deutschsein-Können und Nicht-Deutsch-Sein-Können.</p>
<p>Dieser Artikel sollte einen Einblick hinter meiner Person geben und ein Beispiel an Intersektionalität, also eine Mehrfachdiskriminierung.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>China im Licht der Öffentlichkeit: Wir, die Guten?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2022/03/china-im-licht-der-oeffentlichkeit-wir-die-guten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mare]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2022 09:16:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[olympia]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit den olympischen und paralympischen Spielen stand China im Fokus der Öffentlichkeit. Diskutiert wurde über LGBTIQ*-Feindlichkeit und Rassismus gegen Teile der eigenen Bevölkerung. Gut so, schreibt Mare, aber kein Grund, darüber den Sexismus und Rassismus vor der eigenen Haustür zu übersehen. Genozid an den Uiguren, der vermeintliche sexuelle Missbrauch an der Tennisspielerin Peng Shuai und]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit den olympischen und paralympischen Spielen stand China im Fokus der Öffentlichkeit. Diskutiert wurde über LGBTIQ*-Feindlichkeit und Rassismus gegen Teile der eigenen Bevölkerung. Gut so, schreibt Mare, aber kein Grund, darüber den Sexismus und Rassismus vor der eigenen Haustür zu übersehen.</strong></p>
<p><span id="more-14674"></span></p>
<p align="justify">Genozid an den Uiguren, der vermeintliche sexuelle Missbrauch an der Tennisspielerin Peng Shuai und generell ein fehlender Respekt gegenüber Menschenrechten &#8211; Die Olympiade in China hat die Probleme des Landes in die mediale Öffentlichkeit des sogenannten Westens gerückt. Es ist wichtig, gegen diese Probleme zu protestieren. Gleichzeitig leiden schon seit Beginn der Pandemie chinesische und chinesischstämmige Menschen unter wachsendem anti-chinesischem Rassismus. Wir dürfen in unserer Kritik an China und der dort stattgefundenen Olympiade nicht vergessen, dass die Handlungen einer Regierung nie mit den Meinungen und Handlungen einzelner Personen gleichzusetzen sind.</p>
<p align="justify">Dieser Rassismus, Dinge nur schwarz oder weiß sehen zu können, führt auch dazu, dass wir unsere eigenen Probleme herunterspielen. Ein Beispiel: Vielleicht habt ihr das Glück, weniger als ich in sozialen Netzwerken wie Twitter aktiv zu sein. Falls ihr genauso wie ich leider zu viel Zeit dort verbringt, dann kennt ihr diese Diskussion vielleicht auch. Ein neuer Disneyfilm kommt bald raus und das Marketing verkündet stolz, dass schon wieder Disney neue bahnbrechende LGBTIQ*-Repräsentation zeigen wird. Im Endeffekt heißt das, dass sich zwei Frauen für zwei Sekunden im Hintergrund küssen. „Das ist wegen China!“, werden dann Disney-Fans sagen, um das arme milliardenschwere Medienimperium vor genervten Tweets zu verteidigen. „Man kann in China sowas nicht zeigen, deshalb müssen die das so machen, damit man das einfach rausschneiden kann.“</p>
<p align="justify">Hat China ein Problem mit Homophobie? Sicherlich. Das darf man auch nicht vergessen, wenn man über diese Diskussion spricht, und viele Gegenreaktionen auf Twitter und co. schlagen über das Ziel hinaus und verleugnen die Existenz davon. Aber gleichzeitig muss man sich fragen, ob ein so einflussreiches und vermögendes Medienmonopol wie Disney nicht in der Lage wäre, mehr Rückgrat zu zeigen. Gleichzeitig hat Disney auch keine reine Weste, was die Unterstützung von LGBTIQ*-Rechten im Westen angeht.<a class="sdfootnoteanc" href="https://www.yahoo.com/lifestyle/disney-called-out-funding-hate-florida-lgbtq-youth-213725312.html?guccounter=1&amp;guce_referrer=aHR0cHM6Ly93d3cuZ29vZ2xlLmNvbS8&amp;guce_referrer_sig=AQAAAC3ZTtoDsmKUokkJ-s_haS4s4QyI2g59j1KP5qh5dTvw8a543JgiCSwoaoiVte_dxATQ0s9hs-hWCCXuh4uCgRxgQrut957Cf78oTFfWcep3b-SfZg-GEyk3sk6aIkgI6bOdM2-gew_ayr6i_NY7pp3njjWMO_5zK7uV3b8hkvvP" name="sdfootnote1anc"><sup>1</sup></a> Wir müssen in der Lage sein können, Homophobie nicht nur als Problem „rückschrittiger“ Länder zu sehen, sonst ist das Homonationalismus<a class="sdfootnoteanc" href="https://www.meintestgelaende.de/2021/11/regenbogenflagge/" name="sdfootnote2anc"><sup>2</sup></a> und Homonationalismus ist immer auch rassistisch.</p>
<p align="justify">Natürlich wirkt das Beispiel von Twitterdiskussionen über Disney-Filme banal im Vergleich zu Themen wie Genozid, aber es zeigt ein Muster, dass sich durch unsere öffentlichen Diskussionen zieht: Wir sind die Guten, die anderen sind die Rückständigen und Probleme, mit denen sie zu kämpfen haben, gibt es bei uns nicht mehr. Die andere Seite, die gegen den Rassismus einstehen will, verleumdet dann häufig in diesen Twitter-Diskussionen die Existenz des ursprünglichen Problems. Aber das hilft natürlich auch niemandem.</p>
<p align="justify"><a name="_GoBack"></a> Die Olympischen Winterspiele 2022 sind vorbei, die Paralympics auch. Was andauern wird sind die Menschenrechtsverletzungen, unter denen die chinesische Bevölkerung zu leben hat, genauso wie der Rassismus, unter denen chinesische und chinesischstämmige Menschen zu leiden haben. Mit dem Einfall Russlands in der Ukraine gibt es ein neues Nr. 1 Nachrichtenthema, und auch wenn die internationale Solidarität mit der Ukraine gut und richtig ist, dürfen wir nicht vergessen, dass in vielen Fällen die russische Bevölkerung selbst unter ihrer Regierung leidet und Personen keine Schuld dafür haben, in Russland geboren oder russischer Abstammung zu sein.</p>
<p align="justify">Bei allem gilt: Wir müssen Nuancen erkennen können. Im Endeffekt sollten wir uns über Diskriminierung, Menschenrechtsverletzungen, Krieg und Genozid empören, weil uns Menschen wichtig sind. Dass wir dabei andere Menschen nicht mit unserem Rassismus unter den Bus werfen, ist fundamental. Und oft müssen wir als Menschen aus Westeuropa auch mal in solchen Diskussionen einen Schritt zurücktreten, um zu hören, was tatsächliche Betroffene zu sagen haben.</p>
<div id="sdfootnote1">
<p class="sdfootnote">
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mein 19. Februar &#8211; Eine Allegorie über die Gesellschaft und Rassismus</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2022/02/14566/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Moritz Mager]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2022 07:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=14566</guid>

					<description><![CDATA[Vor zwei Jahren wurden Ferhat Ünvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kalojan Welkow, Fatih Saraçoğlu, Said Nessar El Hashemi und Vili Viorel Păun aus rassistischen Motiven ermordet. Unser Autor Moritz setzt sich, obwohl er selbst keinen Rassismus erlebt, mit dem Attentat und rassistischen Strukturen auseinander &#8222;um eigene rassistische Tendenzen weiter abzulegen, um]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor zwei Jahren wurden</strong> <strong>Ferhat Ünvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kalojan Welkow, Fatih Saraçoğlu, Said Nessar El Hashemi und Vili Viorel Păun aus rassistischen Motiven ermordet. Unser Autor Moritz setzt sich, obwohl er selbst keinen Rassismus erlebt, mit dem Attentat und rassistischen Strukturen auseinander &#8222;um eigene rassistische Tendenzen weiter abzulegen, um andere aufzuklären und um mich mit Menschen, die Rassismus erleben, zu solidarisieren.&#8220;</strong></p>
<p><span id="more-14566"></span><br />
Ich bin weiß. Ich bin privilegiert. Ich bin nicht dazu gezwungen mich mit Rassismus auseinanderzusetzen, denn ich erlebe ihn in der westlichen Welt nicht. Dennoch tue ich es, wie viele es tun. Um eigene rassistische Tendenzen weiter abzulegen, um andere aufzuklären und um mich mit Menschen, die Rassismus erleben, zu solidarisieren.<br />
Am 19. Februar vor zwei Jahren wurden Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin durch einen von rassistischen Motiven getriebenen Terroristen ermordet. Dabei ist es wichtig das Versagen der Polizei und die mangelhafte Aufklärung immer wieder zu betonen. Es ist fünf vor 68.<a class="sdfootnoteanc" href="#sdfootnote1sym" name="sdfootnote1anc"><sup>1</sup></a> Es braucht eine neue Entnazifizierung.</p>
<p>Während False Balances (= es werden nur die radikalsten Randgruppen gezeigt, nicht die moderatere Mehrheit) in den Medien eine Spaltung der Gesellschaft durch die Pandemie aufzeigt und bestärkt, wurde in letzter Zeit noch weniger über das Rassismusproblem in unserer Gesellschaft gesprochen. Jeder scheint nur noch für sich einzustehen</p>
<p>Auf der Kundgebung spüre ich eine düstere Atmosphäre. Im Hintergrund schreit jemand laut auf, ich verliere die Illusion von Sicherheit für einen kurzen Augenblick. So muss es seit dem Anschlag vielen Menschen in unserer Gesellschaft gehen.<br />
Die Banner sind vor dem Mikrofon gespannt, sodass niemand die Sprecher*innen sehen kann. Ein Denkmal steht im Vordergrund. Die Namen der Opfer sind dabei ein mahnendes Mantra geworden, das an sie erinnert und die Brutalität aufzeigt, mit der sie aus dem Leben gerissen wurden. Es ist wichtig die Namen weiterzutragen, denn diese Morde sind kein Einzelfall, sie sind ein Indikator für die Sphäre unseres Problems.<br />
Die Kundgebung endet und die Namen werden nochmal im Sprechchor genannt: Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz, Gökhan Gültekin.<br />
Ich kann viele Namen nicht perfekt aussprechen. Ich schäme mich.</p>
<p>Um ein Uhr in der Nacht fahre ich mit der S-Bahn zum Marktplatz. Ich steige aus, denn mein Fahrrad steht in der Nähe. Ich sehe das Denkmal wie 6 Stunden zuvor. Ein paar Bilder der Opfer sind vom Wind umgefallen. Nahezu alle Kerzen sind aus.<br />
Ein so schönes Denkmal von der Nacht gezeichnet. Ich laufe wie gebannt darauf zu. Mache die Musik aus, denke darüber nach, wie das Leben der Opfer wohl ohne diese schreckliche Tat verlaufen wäre und stelle die Bilder wieder auf, zünde Kerzen an.<br />
Ich habe Tränen in den Augen und bemerke, wie die Kerzen immer wieder vom Wind ausgehen. Ich mache verzweifelt weiter.<br />
Währenddessen laufen viele Leute an mir vorbei. Schauen mich verwirrt an. Keiner kommt um mir zu helfen. Sie schauen nur.<br />
Ich bekomme für einen Augenblick die Idee, dass sich so wohl Opfer von Rassismus fühlen. Doch das ist unvergleichbar, denn ich habe mich freiwillig in die Situation gebracht und kann auch einfach wieder aus dieser verschwinden!<br />
Währenddessen ist der Kampf um die Flammen vergebens, die Lichter werden schneller ausgepustet, als ich sie wieder anzünden kann. Es werden niemals alle brennen.</p>
<div id="sdfootnote1">
<p class="sdfootnote"><em><a class="sdfootnotesym" href="#sdfootnote1anc" name="sdfootnote1sym">1</a>Studentenbewegung in den 1960ern in Weststaaten; in der BRD war auch die Forderung der Entnazifizierung aller staatlicher Behörden und der Gesellschaft Gegenstand der Proteste</em></p>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klima, Krise, Kneipe – KKK</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2022/01/klima-krise-kneipe-kkk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Abdul]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jan 2022 07:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Klimagerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=14379</guid>

					<description><![CDATA[Was können wir tun, um die Klimakatastrophe abzuwenden? Und wie können wir Menschen erreichen, die sich damit einfach nicht auseinander setzen wollen? Wie können wir mit denen sprechen, die den Klimawandel für ausgedacht halten? Unser Autor Abdul hat da so einiges ausprobiert. Klima, Krise, Kneipe &#8211; vielleicht ist diese Alliteration ja hilfreich? Sein Kneipen-Gespräch mit]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Was können wir tun, um die Klimakatastrophe abzuwenden? Und wie können wir Menschen erreichen, die sich damit einfach nicht auseinander setzen wollen? Wie können wir mit denen sprechen, die den Klimawandel für ausgedacht halten? Unser Autor Abdul hat da so einiges ausprobiert. Klima, Krise, Kneipe &#8211; vielleicht ist diese Alliteration ja hilfreich? Sein Kneipen-Gespräch mit Dirk aus Duisburg lest ihr hier.</b></p>
<p><span id="more-14379"></span></p>
<p>Dirk: Dat gibt’s alles gar nicht.</p>
<p>Was meinst du?</p>
<p>Dirk: Ja dat mit dem Klimawandel und sowat.</p>
<p>Wie kommst du jetzt darauf?</p>
<p>Dirk: Hab dat im Fernsehen gesehen, dat die Welt untergehen soll und so ne scheiße. Stimmt aber alles nicht.</p>
<p>Hast du denn die ganzen Berichte verpasst?</p>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="bottom">Dirk: Wat denn für Berichte?</td>
<td valign="bottom"></td>
<td valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" valign="bottom"></td>
<td valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" valign="bottom">Von den ganzen Wissenschaftlern.</td>
<td valign="bottom">Dirk: Ne hab ich nicht.</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" valign="bottom"></td>
<td valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" valign="bottom">Erderwärmung?</td>
<td valign="bottom">Dirk: Ne hab ich nicht.</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" valign="bottom"></td>
<td valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" valign="bottom">1,5 Grad?</td>
<td valign="bottom">Dirk: Ne hab ich nicht.</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" valign="bottom"></td>
<td valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" valign="bottom">Klimaschutz?</td>
<td valign="bottom">Dirk: Ne hab ich nicht.</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" valign="bottom"></td>
<td valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" valign="bottom">Umweltkatastrophen??</td>
<td valign="bottom">Dirk: Ne hab ich nicht.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="bottom">Klimakrise?</td>
<td colspan="2" valign="bottom">Dirk: Ne aber Flüchtlingskrise.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom"></td>
<td colspan="2" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">Gletscherschmelzen?</td>
<td valign="bottom">Dirk: Ne aber Özi, kenn ich.</td>
<td valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">Greta Thunberg?</td>
<td valign="bottom"></td>
<td valign="bottom"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Dirk: Ja Hömma DIE kleine Kuh, sag mal hat die keine Hobbys oder wat? Ich sach dir wat, dass Problem mit der alten ist, dass man in Schweden erst mit 20 trinken darf. Hömma wenn die ne Jugend hätte, würde die auch keine Bäume umarmen und gestrandete Wale gießen, sondern feiern und saufen.</p>
<p>Ich mag die Konversationen mit Dirk. Die sind immer so, besonders. Dirk ist unser alter Nachbar und der Mensch, der versucht hat, mir als Kind die Welt zu erklären. Mit Welt ist natürlich Duisburg gemeint. Mehr als Duisburg kennt Dirk nämlich nicht. Das Problem ist das ich mit den Jahren gemerkt hab, dass Dirk zu 90% scheiße labbert. Besoffen scheiße labbert. Dirk ist ein besoffener Rassist, Sexist und MSV Duisburg Fan. Mittlerweile erkläre ich Dirk die Welt. Was eine echte Mammutaufgabe ist. Wie möchtest du Beispielsweise einen betrunkenen</p>
<p>Rassistischen, Sexistischen Verschwörungstheoretiker die Klimakrise erklären?</p>
<p>In der Kneipe bin ich auf eine Idee gekommen. Eine Methode die ich damals im Dialogmarketing gelernt habe. Nutze die Lebensrealität, um deinen Punkt Schlüssig zu erklären. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht.</p>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="bottom">Ey Dirk!</td>
<td valign="bottom">Dirk: JA?</td>
<td valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom"></td>
<td colspan="2" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">Wat liebst du mehr als deine Frau?</td>
<td colspan="2" valign="bottom">Dirk: Bier!</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Diese Antwort ist bei Dirk so berechenbar, wie die Katastrophe, falls Armin Laschet wirklich Bundeskanzler geworden wäre.</p>
<p>Siehst du Dirk, die Fleischindustrie und Tierhaltung ist eines der Probleme bei der Klimakrise. Bier ist zum Beispiel vegan, ist doch voll cool, oder?</p>
<p>Dirk: Wat für Vegan, bist du bescheuert oder wat?</p>
<p>Natürlich ist Bier vegan!</p>
<p>Dirk: Niemals, in Bier ist auch Fleisch drin.</p>
<p>Da ist höchstens Fleisch drin, wenn ich dir dein Bier Glas in die Fresse **</p>
<p>Okay ich gebe nicht auf und überlege weiter womit ich diesen, mit Bier vollgelaufen Pudding Panzer überzeugen kann. Ich muss zu drastischeren Methoden greifen. Ich muss mit Ängsten spielen, mit Ängsten hat es auch schon eine Partei geschafft die Stimme von Dirk zu gewinnen.</p>
<p>Ey Dirk! Dirk: JA?</p>
<p>Weißt du wie du es schaffen kannst das keine Flüchtlinge mehr</p>
<p>herkommen? Dirk: Wat wie das denn?</p>
<p>Falls wir durch Verändern unseres Verhaltens die Klimakrise abwenden können, werden keine Klimaflüchtlinge kommen. DENN, ist die Klimakatastrophe nicht mehr abwendbar, werden vor allem die jetzt schon heißen Regionen der Erde unbewohnbar sein.</p>
<p>Weißt du was das bedeutet? Dirk: Nein, was denn?</p>
<p>Das ganz viele kleine Braungebrannte Abduls nach Deutschland</p>
<p>kommen. Dirk: Nein bitte nicht.</p>
<p>Oh doch, stell dir vor wie viele Afrikaner, Araber und Menschen aus dem ganzen Orient nach Deutschland kommen. Dort ist es nämlich am wärmsten auf der Erde. Ganz viele Abduls die nach wenigen Jahren besser Deutschsprechen als du, fleißiger arbeiten als du, und vor allem, werden sie dir das ganze Bier wegtrinken Dirk!</p>
<p>Dirk: Nicht mein Bier bitte nicht!</p>
<p>Gut ich bin auch nicht das größte Vorbild, wenn es um die Bewältigung der Klimakrise geht. Ich bin freitags auch lieber in der Kneipe und streite mit meinen Dirks und Mannis. Ich kann mir auch nicht vorstellen auf meinen kleinen Mini zu verzichten, aber ich stelle den Wasserhahn ab, wenn ich meine Zähne putze. Ich singe unter Dusche auch nicht mehr das neue Album von Apache runter und ich mach mir auch sehr gute Gedanken ob der bequeme Flug nach Berlin wirklich so erforderlich ist.</p>
<p>Jeder noch so kleine Beitrag ist ein Beitrag, ich hoffe ihr habt euer Kreuz bei der Wahl richtig gesetzt und seit bitte, und das ist noch viel wichtiger, seit bitte nicht so ein Dirk.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Weitere Beiträge von Abdul <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/abdul/" target="_blank" rel="noopener"><strong>findet ihr hier</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ruhrgebietskinder: Emre B.</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/12/ruhrgebietskinder-emre-b/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ruhrgebietskinder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 07:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir freuen uns riesig, denn wir dürfen sechs Filme von der Landeszentrale für politische Bildung NRW bei uns veröffentlichen &#8211; und damit ein herzliches willkommen an unsere neue Redaktionsgruppe: Ruhrgebietskinder! Heute stellen wir euch Emre vor. Er ist 22 Jahre alt, studiert Soziale Arbeit und ist dafür aus einem Dorf in Bayern nach Duisburg gezogen. In]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir freuen uns riesig, denn wir dürfen sechs Filme von der Landeszentrale für politische Bildung NRW bei uns veröffentlichen &#8211; und damit ein herzliches willkommen an unsere neue Redaktionsgruppe: Ruhrgebietskinder! Heute stellen wir euch Emre vor. Er ist 22 Jahre alt, studiert Soziale Arbeit und ist dafür aus einem Dorf in Bayern nach Duisburg gezogen. In diesem Film spricht Emre über seine Erfahrungen mit Rassismus, sein Engagement im Netz und seine Leidenschaft für&#8217;s Kochen. Außerdem dürfen wir einige seiner Gedichte hören. Wir wünschen euch viel Spaß dabei, Emre besser kennenzulernen.</strong><span id="more-14356"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Das Video wurde <a href="https://www.politische-bildung.nrw.de/digitale-medien/titelverzeichnis/details/video/ruhrgebietskinder-emre-b" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a> erstveröffentlicht. (<span style="font-size: 1.14285rem;">Die auf dieser Seite herunterladbaren Videos stehen unter der </span><a style="font-size: 1.14285rem;" href="https://creativecommons.org/licenses/by-nd/4.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener">Creative Commons-Lizenz CC-BY-ND 4.0</a><span style="font-size: 1.14285rem;">.)</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weißer Mann, wann hast du mich endlich lieb?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/12/weisser-mann-wann-hast-du-mich-endlich-lieb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Brück]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2021 07:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute präsentieren wir euch den ersten Beitrag unserer neuen Autorin Lisa Brück &#8211; herzlich willkommen bei meinTestgelände! Es ist ein lyrischer Text über weiße Privilegien und Rassismen, der zum Nachdenken und Reflektieren anregt.  Übrigens: Morgen, am 10. Dezember, ist der Internationale Tag der Menschenrechte.  Weißer Mann, wann hast du mich endlich lieb? Wenn sich mein]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute präsentieren wir euch den ersten Beitrag unserer neuen Autorin Lisa Brück &#8211; herzlich willkommen bei meinTestgelände! Es ist ein lyrischer Text über weiße Privilegien und Rassismen, der zum Nachdenken und Reflektieren anregt. </strong></p>
<p><strong>Übrigens: Morgen, am 10. Dezember, ist der Internationale Tag der Menschenrechte. </strong></p>
<p><span id="more-14352"></span></p>
<p>Weißer Mann, wann hast du mich endlich lieb?</p>
<p>Wenn sich mein Kleid noch enger an meinen Körper schmiegt, wenn ich nur lächele obwohl mir in deiner Gegenwart nicht danach zumute ist, wenn ich immer hinter statt neben dir steh, kann es sein dass du mein nicht weiß sein für einen Augenblick vergisst?</p>
<p>Wenn ich „zugebe“ gerne in der letzten Reihe zu stehen, wenn du nicht mal mehr merkst ob ich bleib oder geh, wenn ich niemals Schrei nicht mal mehr meine Stimme gegen die Deine Erheb,</p>
<p>Wenn ich meine Rechte vergesse, und für Deine leb</p>
<p>Wenn ich Beleidigungen als Koseworte interpretier, wenn ich keine Zuneigung als deine Art der Zuneigung akzeptier</p>
<p>Sag mir Weißer Mann, wenn ich mich noch ein wenig mehr Reck</p>
<p>Wenn ich mich dir noch ein bisschen entgegenstreck</p>
<p>Wenn ich nicht mehr so laut Fluch</p>
<p>Ist das dann endlich genug?</p>
<p>Wenn ich noch ein bisschen schneller Tanz</p>
<p>Wenn ich nichts besser kann</p>
<p>Wenn ich heller werde</p>
<p>wenn ich mir nicht mehr gleiche</p>
<p>und ich ein bisschen für dich sterbe?</p>
<p>Sag mir weißer Mann,</p>
<p>magst mich du die meinen lieber als Scherben?</p>
<p>Sag, kannst du mich nicht einmal annehmen, trotz deines Zornes mich abseits meiner Wurzeln zu sehen,</p>
<p>Sag mir würde es etwas ändern, wenn es das alles gibt?</p>
<p>Weißer Mann wann hast du mich endlich lieb?</p>
<p>Denn</p>
<p>Ich wollte weiß bleiben</p>
<p>Mich weiß kleiden</p>
<p>Dazugehören</p>
<p>Heißt weiß leben</p>
<p>Weiß verinnerlichen</p>
<p>Weiß einzuverleiben</p>
<p>Unbeschrieben</p>
<p>Ohne schwere</p>
<p>Wie leicht ich</p>
<p>Wie leicht</p>
<p>Mein Leben wäre</p>
<p>Wenn ich keine Farbe hätte</p>
<p>Wenn ich weiß, genug für dich wäre</p>
<p>Wenn ich ein unbeschriebenes Blatt</p>
<p>Für dich</p>
<p>Für euch werde</p>
<p>Wenn ich in meine Einzelteile zerfalle</p>
<p>Wenn ich weiß, werde</p>
<p>Und weiß für dich bleibe</p>
<p>Wenn ich mich in mir zurückziehe</p>
<p>Mich endgültig in einen Kokon verschließ</p>
<p>Wenn ich dir helfe</p>
<p>Wenn du es leicht hast</p>
<p>Wenn ich schweige</p>
<p>Worte der Anklage runterschlucke</p>
<p>Und keine Tränen mehr vergieße</p>
<p>Wenn ich keinen Raum mehr beanspruche</p>
<p>Nur einen<span class="Apple-converted-space">  </span>Platz in der Ecke wo du mich nicht sehen musst</p>
<p>Wo du mich vergessen kannst</p>
<p>Du uns nicht Rede und Antwort stehen musst</p>
<p>Sag</p>
<p>Wenn meine Schreie verklingen</p>
<p>Wenn mein Tod keine Nachricht mehr wert ist,</p>
<p>wenn keine Proteste mehr stattfinden</p>
<p>wenn alles was mich ausmacht</p>
<p>nach und nach an Kontur verliert</p>
<p>wenn ich für dich verschwinde</p>
<p>wenn ich keinen deiner Horrorgeschichten mehr entspringe</p>
<p>wenn unsere Lieder unsere Stimmen nur noch leise nachhallen und langsam verklingen</p>
<p>wenn meine Kunst nicht mehr existiert</p>
<p>ich als Kunstwerk</p>
<p>ich als Mensch nicht mehr existier</p>
<p>sag kannst du mich dann endlich akzeptieren</p>
<p>wenn ich vor dir auf die Knie geh</p>
<p>wenn ich dir keine Steine mehr in den Weg leg</p>
<p>wenn ich nicht mehr in deiner Nachbarschaft leb</p>
<p>wenn ich mich nicht mehr unter die deinen beweg</p>
<p>wenn ich mit meinen Händen nicht mehr nach deinen greife</p>
<p>wenn meine Worte keine Wege mehr weisen,</p>
<p>wenn meine Haut endlich deiner gleicht</p>
<p>und mein Schmerz</p>
<p>mein Leid</p>
<p>dass du gesammelt hast wie Briefmarken</p>
<p>Jahrhundertelang</p>
<p>Deinen Gefühlen und Regeln weicht</p>
<p>Sag mir, wenn ich zu nichts werde</p>
<p>Sind wir dann endlich eins?</p>
<p>Sag, kannst du mich nicht einmal annehmen, nicht krampfhaft versuchen meine Wurzeln nicht zu sehen,</p>
<p>Sag mir würde es etwas ändern, wenn es das alles gibt?</p>
<p>Weißer Mann warum hast du mich nicht lieb?</p>
<p>Aber ich weiß</p>
<p>Ich stelle die falschen Fragen</p>
<p>Denn Ich muss nicht sein</p>
<p>Damit du mich akzeptieren kannst</p>
<p>Wer bist du, dass du entscheidest</p>
<p>Wie ich aussehe</p>
<p>Wie mich verhalte</p>
<p>Wie ich rausgehe</p>
<p>Ob ich mich enthalte</p>
<p>Wie ich für mich einstehe</p>
<p>Ob ich zu laut bin</p>
<p>Und alles</p>
<p>Weil ich dir nicht vertraut bin</p>
<p>Nach 400 Jahren</p>
<p>Du mir misstraust</p>
<p>Von Beginn</p>
<p>Du mauerst jeden meiner Wege</p>
<p>Und behauptest dann,</p>
<p>ich habe es mir selbst verbaut</p>
<p>und wenn ich dann durch deine Hände</p>
<p>selbst wenn ich in Zelle 5 einsam sterbe</p>
<p>wird mir nicht geglaubt</p>
<p>Denn Beweise lernen dann plötzlich laufen</p>
<p>Verschwinden</p>
<p>Wenn es um dich geht</p>
<p>Aber bei mir braucht es nicht mal die</p>
<p>Um mich hinter Gitter zu bringen</p>
<p>Ich bin doch schuldig</p>
<p>Auf den Straßen</p>
<p>In den Schulen</p>
<p>An den Kassen</p>
<p>Bevor ich überhaupt ein Schritt</p>
<p>Im Gerichtssaal bin</p>
<p>Es wird immer gefragt, ob wir Waffen besitzen</p>
<p>Aber letztes Jahr im Februar</p>
<p>Konnte sich keiner erklären</p>
<p>Wie jemand anders fast 20 Jahren</p>
<p>Nicht rechtens Waffen besaß</p>
<p>Einzelfälle sagst du</p>
<p>Das wars</p>
<p>Ich werde dir nie gleichen</p>
<p>Denn ich will nicht an Substanz verlieren</p>
<p>Ich werde nie aufhören zu sein,</p>
<p>aber ich hoffe, du wirst in Zukunft aufhören meine Kindes Kinder zu attackieren</p>
<p>Ich werde reden und Worte finden, wo es dir versagt,</p>
<p>ich werde verlernen und weitergeben, dass es nicht an uns liegt oder lag</p>
<p>Denn</p>
<p>Ich sag dir, ich will mich nicht ändern, um dir zu gefallen</p>
<p>Ich hoffe, diese Worte werden in dir nachhallen</p>
<p>Sag mir, würdest du dich ändern,</p>
<p>wenn du es wärst,</p>
<p>wenn dein weiß sein schwerer wiegt?</p>
<p>Weißer Mann</p>
<p>Ich sage</p>
<p>Irgendwann wird es mir egal sein, dass du mich nicht liebst.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2021/04/oury-jalloh/" target="_blank" rel="noopener"><strong>In diesem beeindruckenden Poetry Slam-Text</strong></a> befassen sich Abdul und Lisa mit dem Mordfall Oury Jalloh.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Oury Jalloh</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/04/oury-jalloh/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Abdul]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2021 07:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Jahr 2005 ist Oury Jalloh, Asylsuchender aus Sierra Leone, im Dessauer Polizeireviers auf fürchterliche Weise ums Leben gekommen. Er ist verbrannt, und das auf einer schwer entflammbaren Matratze in einer gefliesten Zelle. Der Fall ist heute, 16 Jahre später, noch immer nicht aufgeklärt. Abdul und Lisa haben einen beeindruckenden Text geschrieben, in dem sie Fragen stellen,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Jahr 2005 ist Oury Jalloh, Asylsuchender aus Sierra Leone, im Dessauer Polizeireviers auf fürchterliche Weise ums Leben gekommen. Er ist verbrannt, und das auf einer schwer entflammbaren Matratze in einer gefliesten Zelle. Der Fall ist heute, 16 Jahre später, noch immer nicht aufgeklärt.</strong></p>
<p><strong>Abdul und Lisa haben einen beeindruckenden Text geschrieben, in dem sie Fragen stellen, anklagen, Position beziehen —<span class="Apple-converted-space"> </span>und Oury Jalloh gedenken. Schaut euch unbedingt ihre Performance an.</strong></p>
<p><span id="more-12898"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Ein sehr sehenswertes Video zum Fall Oury Jalloh <a href="https://www.youtube.com/watch?v=E7XyZMeWQX4&amp;t=193s" target="_blank" rel="noopener"><strong>findet ihr hier</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Texte von Dennis</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/04/texte-von-dennis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2021 07:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute präsentieren wir euch gleich mehrere kurze Texte vom Story Teller-Autor Dennis Seidel, in denen er sich Gedanken über viele verschiedene Themen macht: Es geht um Träume, um seine Freundin, um Homosexualität, um Rassismus, um Diskriminierung, um Beziehungen und ums Reisen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen! Träume Jeder hat seine eigenen Träume. Man]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute präsentieren wir euch gleich mehrere kurze Texte vom Story Teller-Autor Dennis Seidel, in denen er sich Gedanken über viele verschiedene Themen macht: Es geht um Träume, um seine Freundin, um Homosexualität, um Rassismus, um Diskriminierung, um Beziehungen und ums Reisen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!</strong></p>
<p><span id="more-12839"></span></p>
<p><strong>Träume</strong><br />
Jeder hat seine eigenen Träume.<br />
Man hat sie entweder nachts, wenn man schlafen tut, dann sieht man in sich hinein und sieht Bilder, die nicht real sind, sondern in seinen eigenen Träumen.<br />
Man hat aber auch Träume, die man sich wünschen tut, sei es seine eigene Traumfrau oder aber einen Traum, den man schon lange hat. Mein Traum zum Beispiel war es immer Schauspieler zu sein, und der Traum hat sich Anfang Januar 2003 dann erfüllt, ich bin bei MDUH, einer Theatergruppe von Barner 16. Auch war mein größter Traum endlich mal mit eigenen Projekten auf der Bühne zu stehen, dieser Traum hatte sich dann 2014 erfüllen können, als ich mein allererstes Regie-Projekt Liebe in den 80er Jahren machte, wo ich fünf Schauspieler auf der Bühne hatte, danach kam dann der große Durchbruch mit meinem ersten Solo-Stück Ordinary Girl.<br />
Aber nun zurück zum Thema Träume: Wenn man träumt, dann ist man in seiner Traumwelt und nicht in der realen Welt, man träumt dann schöne Sachen, aber auch schreckliche Sachen, das sind dann sogenannte Albträume.<br />
Ich habe jetzt sogar eine Freundin, aber leider keine echte, sondern eine aus Pappe, sie heißt Verena und ist sehr hübsch für mich. Verena ist meine Traumfrau, eine Traumfrau aus Pappe.</p>
<p><strong>Lesbisch</strong><br />
Wenn sich zwei Frauen bzw. zwei Mädchen lieben tun, sind sie lesbisch, also homosexuell.<br />
Es gibt auch Männer bzw. Jungs, die sich lieben tun, die sind dann schwul.<br />
Aber mein heutiges Thema handelt vom Lesbisch-Sein bei Mädchen und Frauen, das fängt ja vielleicht schon dort an, wo sich zwei Frauen bzw. Mädchen toll finden, sie daten sich dann und verabreden sich.<br />
Das Gegenteil von lesbisch und schwul ist heterosexuell, also wenn ein Mann auf Frauen steht, bzw. eine Frau auf Männer.<br />
Wenn sich zwei Frauen bzw. Mädchen in der Öffentlichkeit küssen, dann schauen die Menschen manchmal angewidert.<br />
Meine Meinung zum Lesbisch-Sein ist: Jede Frau sollte sich selber entscheiden, ob sie nun auf Männer steht oder auf Frauen, sie soll selbst empfinden, was für Gefühle sie hat.<br />
Ich habe nichts gegen lesbische Frauen und Mädchen.<br />
Jede Frau und jedes Mädchen sollte zu ihren Gefühlen anderen Frauen und Mädchen gegenüber stehen und sie der jeweiligen Person auch zeigen.<br />
Lesbische Frauen und Mädchen sind ja auch ein Teil unser Gesellschaft und sollen nicht ausgeschlossen werden.</p>
<p><strong>Rassismus</strong><br />
Es gibt Menschen, die haben was gegen Schwarze bzw. gegen Behinderte und Ausländer.<br />
Das sind dann Rassisten.<br />
Rassisten pöbeln manchmal gegen Schwarze, Behinderte und Ausländer, manchmal sind es besoffene Menschen, die rassistisch sind. Aber auch normale Menschen können rassistisch sein. Ich habe damals, als ich noch zu Hause gewohnt habe, mal mitgekriegt wie in der S-Bahn ein Schwarzer beschimpft wurde und dann dadurch der ganze S-Bahnverkehr stillgelegt wurde. Und einmal wurde ich in der U-Bahn von HSV Fans blöd angemacht.<br />
Für mich ist Rassismus ein Thema, das alle was angeht!<br />
Jeder sollte ein Zeichen gegen Rassismus setzen, denn alle Menschen sollen Teil unser Gesellschaft sein, seien es schwarze Menschen oder Menschen mit weißer Haut oder egal mit welcher Hautfarbe, junge und alte Menschen, Menschen mit und ohne Handicap, Männer und Frauen, Jungen und Mädchen. Und dann gibt es auch Zwischenstufen, also verschiedene Menschen. Es gibt Männer und Frauen, aber es gibt auch Zwischenstufen. Es gibt Männer, die zum Beispiel mehr sogenannte Frauensachen machen und Frauen, die eher sogenannte Männersachen machen. Es gibt Männer, die zum Beispiel lieber shoppen gehen anstatt sich mit Kumpels zum Fußball zu treffen oder abends mit Kumpels in die Kneipe um die Ecke zu gehen, um dort Bierchen zu trinken. Diese Männer tragen auch mal Frauenklamotten. Ist sowas denn normal? Jeder Mensch, ob Mann oder Frau sollte so gesehen werden wie er oder sie sich gerne zeigt.<br />
Es gibt Frauen, die Fußball spielen oder handwerkliche Arbeiten machen, und auch auf der Baustelle gibt es Frauen, die Jobs annehmen und in Tischlerei-Betrieben auch. Und es gibt auch Frauen, die sich abends zum Stammtisch in der nächstgelegenen Kneipe treffen.<br />
Aber warum gibt es denn Zwischenstufen zwischen Männern und Frauen? Weil sich jeder Mensch als Mensch ähnlich ist und anders.</p>
<p><strong>Beziehung</strong><br />
Jeder hat eine Beziehung zu einem bestimmten Menschen, sei es eine Liebesbeziehung oder aber eine freundschaftliche Beziehung.<br />
Ich zum Bespiel habe eine Beziehung zu einer richtig tollen Frau namens Verena, sie ist aber leider keine reale Frau, sondern eine aus Pappe.<br />
Ich baue mir meine Frauen immer aus bestimmten Bildern und Pappe zusammen.<br />
Es gibt aber auch den Begriff Fernbeziehung; das ist wenn der Partner/die Partnerin in einem andern Land bzw. Bundesland lebt.<br />
Mit meiner Ex-Freundin Paula verstehe ich mich immer noch sehr gut. Nur die anderen stört es manchmal, wenn ich mit meiner Papier-Freundin kuschele.</p>
<p><strong>Reisen</strong><br />
Jedes Jahr im Sommer reise ich in irgendeine Jugendherberge in einer großen deutschen Stadt, wo man gut shoppen gehen kann oder wo ein großer Flughafen ist.<br />
Ich war schon sechsmal in Frankfurt, zweimal in Berlin, einmal in München und einmal in Köln. Dieses Jahr möchte ich wieder nach Frankfurt, erstens wegen der großen Einkaufsstraße Zeil und zweitens wegen dem großen Airbus A380 am Frankfurter Flughafen.<br />
Wenn ich verreise, brauche ich immer sehr viel, was ich mitnehmen muss: Das sind Klamotten, Waschzeug, Geld und Ausweise, mein Lieblingskuschelkissen, meine Kamera, Handy und Barbie Puppen bzw. Papp-Figuren.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier geht&#8217;s <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/story-teller/" target="_blank" rel="noopener"><strong>zum Profil der Redaktionsgruppe Story Teller</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorurteile gegen PoC</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/03/vorurteile-gegen-poc/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HeRoes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2021 11:29:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=12844</guid>

					<description><![CDATA[Wir freuen uns sehr euch ein neues Video von den HeRoes aus Duisburg präsentieren zu können. In ihrem aktuellen Beitrag haben sie alltägliche Szenen dargestellt, in denen People of Colour mit rassistischen Vorurteilen konfrontiert werden.  Mehr dazu: Weitere Beiträge von den HeRoes gibt&#8217;s hier!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Wir freuen uns sehr euch ein neues Video von den HeRoes aus Duisburg präsentieren zu können. In ihrem aktuellen Beitrag haben sie alltägliche Szenen dargestellt, in denen People of Colour mit rassistischen Vorurteilen konfrontiert werden. </b></p>
<p><span id="more-12844"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Weitere Beiträge von den HeRoes gibt&#8217;s <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/heroes_neu/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>!</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>mytruestorys2000: Sicherheit</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/02/mytruestorys2000-sicherheit/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2021/02/mytruestorys2000-sicherheit/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[LizzyNet]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2021 07:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute dürfen wir euch wieder einmal einen Beitrag aus dem LizzyNet-Kreativ- und Schreibwettbewerb für Mädchen und junge Frauen „Das ist mir was wert!“ präsentieren. Der Wettbewerb wurde gefördert vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. In diesem Text beschreibt die junge Autorin eindrucksvoll, welchen Einfluss Rassismus und Hass auf ihr Leben und]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute dürfen wir euch wieder einmal einen Beitrag aus dem LizzyNet-Kreativ- und Schreibwettbewerb für Mädchen und junge Frauen „<a href="https://www.lizzynet.de/wws/dasistmirwaswert-wettbewerb.php?sid=41092982455971637358762546255030" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das ist mir was wert</a>!“ präsentieren. </strong><strong>Der Wettbewerb wurde gefördert vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. In diesem Text beschreibt die junge Autorin eindrucksvoll, welchen Einfluss Rassismus und Hass auf ihr Leben und ihre Entscheidungen haben&#8230;</strong></p>
<p><span id="more-12769"></span></p>
<p>Ich habe mich in diesem Land immer sicher gefühlt. Es gab nie einen Grund, um von irgendeiner Gefahr auszugehen. Bis heute.</p>
<p>Wenn ich auf die Straßen ging, konnte ich immer die Blicke auf mir spüren. Sah ich so anders aus? Passte ich nicht ins Bild?</p>
<p>Wenn ich in den Bus oder die Bahn stieg, wendeten die Leute ihren Kopf zu mir, beäugten mich kritisch und rückten weg. Niemand setzte sich neben mich, wenn ich mir einen Platz aussuchte.</p>
<p>Wenn ich eine große Tasche mit Büchern mitschleppte, ließen mich die Blicke erst gar nicht los. Und manchmal sah ich dann direkt in die Augen von jemandem, der mich mit Hass ansah.</p>
<p>Aber warum? Was war der Grund für diesen Hass gegen einen Menschen, den die Leute doch überhaupt nicht kannten?</p>
<p>Ich kenne die Antwort. Aber ich möchte es mir nicht eingestehen. Ich sehe es, aber ich verschließe die Augen davor.</p>
<p>Sie starren mich an, weil meine Haut etwas dunkler ist. Weil meine Gesichtszüge mich als Ausländerin verraten. Weil das Tuch auf meinem Kopf mich als Muslimin kennzeichnet. Sie starren mich an, weil sie Angst vor Leuten wie mir haben. Oder glauben, ich sei wie die Leute, vor denen sie sich wirklich fürchten. Und das obwohl mich absolut nichts mit diesen Menschen verbindet.</p>
<p>Zunächst waren mir die Blicke egal. Ich wurde nie angesprochen oder angegriffen, weshalb ich mir keiner Gefahr bewusst war. Ich lebte einfach mein Leben, ging zur Schule und machte meinen Abschluss. Anschließend bewarb ich mich für ein Medizinstudium und wartete ab. Ich ging meinen Weg, wie jeder andere.</p>
<p>Aber mir war nicht bewusst, dass ich dieses Privileg nicht besaß.</p>
<p>Ich hatte mich auf alle Unis in der Nähe beworben, da ich nicht weit weg von meiner Familie sein wollte. Den Studienplatz in meiner Heimatstadt bekam ich leider nicht, aber dafür wurde ich woanders angenommen. Ich konnte es kaum glauben, als die Nachricht eintraf. Und ganz schnell hatte sich alles geändert. Innerhalb von Tagen musste ich einen Umzug planen, mir eine Wohnung suchen und die gewünschten Unterlagen an die Uni schicken. Nur langsam konnte ich mich mit dem Gedanken anfreunden, alles hinter mir zu lassen, um endlich das zu studieren, für das ich mich so lange angestrengt hatte.</p>
<p>Aber auf die große Freude folgte der bittere Absturz.</p>
<p>Halle an der Saale. Das sollte der Ort sein, wo ich mein Studium beginnen sollte. Bei der Stadt hatte ich mir nichts gedacht. Ich hatte sie nur ausgewählt, weil sie nicht weit weg von meiner Heimatstadt war.</p>
<p>Aber genau da lag mein Fehler.</p>
<p>Ich hatte nicht das Privileg, mir irgendeine beliebige Stadt auszusuchen. So wie die anderen.</p>
<p>Ich war naiv. Ich dachte Rassismus wäre nur etwas, was man in den Medien hört. Ich dachte, es wäre etwas, was der Vergangenheit angehört. Aber ich hatte mich gewaltig getäuscht.</p>
<p>Als mein älterer Bruder davon hörte, dass ich zur Uni zugelassen wurde, freute er sich für mich. Er bat mir seine Hilfe in der Wohnungssuche an und fuhr sogar mit mir zu der besagten Stadt, um ein paar Wohnungen zu besichtigen. Mir wurde ganz flau im Magen, als wir zu der Stadt fuhren, in der ich einen neuen Abschnitt meines Lebens beginnen sollte. Hier würde ich erst einmal für die nächsten sechs Jahre alleine sein. Dieser Gedanke gefiel mir nicht, aber ich stieß es beiseite. Die Freude auf das Studium überspielte alle negativen Gefühle.</p>
<p>Nachdem wir ein paar Wohnungen besichtigt hatten und zusammen mit meiner Mutter im Auto zurückfuhren, versuchte mein Bruder mich von der Idee abzubringen. Ich sollte nicht wegziehen. Ich sollte es einfach nächstes Jahr nochmal versuchen. Aber warum? Das hier war meine Chance! Wer wusste schon, ob ich nächstes Jahr wieder direkt einen Platz bekommen würde? Alles in mir stimmte gegen diese Idee. Ich verstand einfach seinen Grund nicht.</p>
<p>Und dann erzählte er mir, was ihm passiert war, als er schon einmal hierherkam. Wie man ihn bedroht und mit Messern angegriffen hatte. Und er zeigte mir die Zeitungsartikel anderer schlimmer Taten im Internet. Dann erzählte seine Frau mir, dass diese Stadt nicht sicher sei für Mädchen wie mich. Ausländer. Muslime. Kleine Mädchen, die noch nichts von der Welt gesehen hatten.</p>
<p>Ich wollte das alles nicht glauben. Rassismus? Den hatte man doch schon überwunden. Das war doch ein Ding der Vergangenheit! Ich hatte mich doch oft genug im Unterricht mit der Geschichte Deutschlands beschäftigt und wusste, was alles passiert war. Es konnte doch nicht sein, dass es da draußen noch Menschen gibt, die immer noch dieser schwachsinnigen Ideologie folgen! Oder?</p>
<p>Ich hatte zu große Angst. Meine Familie wollte nur das Beste für mich. Sie wollten, dass ich sicher war. Alleine in eine Stadt zu ziehen, in der man Menschen wie mich hasste, war einfach nicht sicher für mich. Und ich akzeptierte es nach einer Weile. Ich glaubte meinen Eltern und meinem Bruder und ließ es einfach sein. Am nächsten Tag schickte ich meinen Verzicht auf den Studienplatz an die Universität.<br />
Die nächste Zeit danach war ich am Boden zerstört. Ich hatte meinen Traum aufgegeben, weil es manchen Menschen da draußen einfach nicht passte, wie ich aussah oder welcher Religion ich angehörte. Ich hatte meinen Traum für meine Sicherheit eingetauscht.</p>
<p>Ich wollte nicht wahrhaben, dass meine Familie Recht hatte.</p>
<p>Nicht bis zum 09.Oktober 2019. Es stand überall in den Zeitungen, jeder Sender berichtete davon und meine Freunde schickten mir sofort Links zu den Artikeln.</p>
<p>Ein Anschlag auf eine Synagoge in Halle an der Saale, zwei Menschen wurden getötet.</p>
<p>Ein Anschlag in der Stadt, dessen Universität ich besuchen wollte. Und das in der ersten Woche, in der das Semester begonnen hatte.</p>
<p>Ich war einfach nur sprachlos. Die Bedrohung wurde zur Realität. Es waren keine leeren Worte. Es gibt wirklich Menschen da draußen, die sogar so weit gehen würden, um die unerwünschten Leute aus diesem Land zu treiben. Eine Realität für die ich meinen Traum aufgab, aber meine Sicherheit bewahrte.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Weitere Wettbewerbstexte und auch andere Beiträge von LizzyNet <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/lizzynet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>findet ihr hier</strong></a>.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Hanau.</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/02/hanau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Memo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2021 07:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute vor genau einem Jahr ermordete ein Nazi zehn Menschen in Hanau, davon neun aus rassistischen Motiven: Ferhat Ünvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kalojan Welkow, Fatih Saraçoğlu, Said Nessar El Hashemi und Vili Viorel Păun. Das Leid ihrer Familien und Freund*innen ist nach wie vor unvorstellbar groß. Eine lückenlose Aufklärung der Tat hat es noch immer nicht gegeben. Im Verlag stolze augen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute vor genau einem Jahr ermordete ein Nazi zehn Menschen in Hanau, davon neun aus rassistischen Motiven: Ferhat Ünvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kalojan Welkow, Fatih Saraçoğlu, Said Nessar El Hashemi und Vili Viorel Păun. Das Leid ihrer Familien und Freund*innen ist nach wie vor unvorstellbar groß. Eine lückenlose Aufklärung der Tat hat es noch immer nicht gegeben.</strong></p>
<p><strong>Im Verlag <em>stolze augen books</em> erscheint heute das Buch <a href="https://stolzeaugen-books.de/buecher/texte-nach-hanau/" target="_blank" rel="noopener"><em>Texte nach Hanau</em></a> erschienen, das wir euch sehr ans Herz legen. </strong></p>
<p><strong>Auch unser Autor Memo hat zur Verarbeitung dieser furchtbaren Tat ein Gedicht geschrieben:</strong></p>
<p><span id="more-12141"></span></p>
<p>Hanau ist geprägt…<br />
Die Menschen in Hanau sind geprägt…<br />
Die Familien in Hanau sind geprägt…<br />
Etwas grausames ist geschehen und schon wieder versuchen manche, es nicht zu sehen.<br />
Versuchen es zu verleugnen, diese schandhafte Tat,<br />
Tun so als ob es diese Menschen niemals gab!<br />
Wir dürfen dieses Ereignis nicht verstecken!<br />
Wir dürfen uns nicht verstecken!<br />
Ich weiss, es schmerzt darüber zu sprechen,<br />
Aber nur so können wir die Kette der Gewalt durchbrechen…</p>
<p>Der Stille Atem des Todes legte sich an jenem Tag um 10 Menschen,<br />
Dass müssen wir lernen zu verstehen..</p>
<p>Es waren 10 zu viel,<br />
Einer der Ihnen das Leben stiehl,<br />
Rassismus war des Mörders Schatten,<br />
10 Existenzen die keine Chance mehr für ihr eigenes Leben hatten,<br />
Zu Unrecht angeklagt, verurteilt und vollstreckt,<br />
Keiner der die Familien der Opfer, aus diesem Alptraum weckt,<br />
Sind wir wirklich schon so weit?<br />
Der Hass ist wieder zum Morden bereit?<br />
Unschuldige, die um Hilfe schrien,<br />
Gejagt von Ihm,<br />
Einem Mann, der seine Menschlichkeit aufgab,<br />
Als die schwarze Ideologie in ihm austrat,<br />
Überzeugt von seiner weißen Männlichkeit,<br />
demonstriert er in seinem Inneren Auge die geschlechtliche Überlegenheit,<br />
Getrieben von dem Bild einer weißen, reinen Frau und Ihrem selbstverherrlichenden Mann,<br />
ereignete sich die abscheuliche Tat dann,<br />
Falsche Treue in Form eines Briefes, war sein Schild, Verachtung sein Schwert,<br />
Ein Rechter Mann, der sich am Ende hat selbst entfernt,</p>
<p>Es wird nicht mehr so sein, wie es vorher einmal war,<br />
Angst und Schmerz werden unsere ständigen Begleiter,<br />
Als ich diesen Anschlag sah,<br />
Stellte ich mir die Frage: geschieht es jetzt weiter?<br />
Entwickeln wir uns zurück, zu dieser Zeit?<br />
Wer wird der nächste sein?<br />
Ich, du, er oder sie?<br />
Was tun wir jetzt und vor allem wie?</p>
<p>Gesellschaftlicher Zusammenhalt, ja, für den Anfang ist das richtig,<br />
Es betrifft uns aber alle, uns alle, diese Erkenntnis ist wichtig!</p>
<p>Vorurteile und Hass zerfressen unsere Realität,<br />
Wenn wir nicht aufpassen, ist es gerade dass, was zukünftige Generationen prägt,<br />
Die Arbeit beginnt bei jedem eigen,<br />
Unser Bewusstsein muss zur moralischen Gleichheit neigen,<br />
Denn unser gesellschaftliches Leben wird immer von unseren Gedanken und Herzen Speisen,<br />
Es war wirklich schrecklich was passierte und was ich sah,<br />
Für uns und für die Familien ist es wichtig, dass wir nicht vergessen was in Hanau geschah….</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Wenn ihr mehr über Memo erfahren wollt, <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/memo/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>klickt hier</strong></a>!</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>HeRoes &#8211; Hast du den Mut?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/09/heroes-hast-du-den-mut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HeRoes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2020 09:48:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch die HeRoes aus Duisburg haben an unserem #onlinegelände20 teilgenommen und in ihrem Workshop die Themen Rassismus und Sexismus bearbeitet. In diesem Video zeigen sie alltägliche Situationen in denen rassistische und sexistische Kommentare passieren und stellen die Frage, ob du den Mut hast dich dagegen zu positionieren.  Mehr von den HeRoes findet ihr hier.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Auch die HeRoes aus Duisburg haben an unserem #onlinegelände20 teilgenommen und in ihrem Workshop die Themen Rassismus und Sexismus bearbeitet. In diesem Video zeigen sie alltägliche Situationen in denen rassistische und sexistische Kommentare passieren und stellen die Frage, ob du den Mut hast dich dagegen zu positionieren. </b></p>
<p><span id="more-12477"></span></p>
<p>Mehr von den HeRoes findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/heroes_neu/">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Passing Probleme</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/09/passing-probleme/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2020/09/passing-probleme/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ika]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 07:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Inter*]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum Ika irgendwann angefangen hat, zu sagen, &#8222;vom Pluto&#8220; zu kommen, und was das mit Rassismus und Passing Problemen zu tun hat, das erklärt euch dieser neue Text. Wie immer ein kraftvolles Plädoyer dafür, dass wir unbedingt auch an uns selbst arbeiten müssen, um Klischees und Vorurteile zu verlernen, um uns zu verbünden, denn: &#8222;No]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum Ika irgendwann angefangen hat, zu sagen, &#8222;vom Pluto&#8220; zu kommen, und was das mit Rassismus und Passing Problemen zu tun hat, das erklärt euch dieser neue Text. Wie immer ein kraftvolles Plädoyer dafür, dass wir unbedingt auch an uns selbst arbeiten müssen, um Klischees und Vorurteile zu verlernen, um uns zu verbünden, denn: &#8222;No one is free until we all are free.&#8220; (Martin Luther King Jr.)</strong></p>
<p><span id="more-12451"></span></p>
<p>Als ich vor ein paar Jahren anfing, Testosteron zu nehmen, war mir klar, dass ich mich verändern würde. Mir war auch klar, dass es dabei um mehr geht als um das Aussehen.</p>
<p>Tatsächlich hat sich gefühlt meine Welt einmal auf den Kopf gestellt.<br />
Manchmal waren die Veränderungen dabei schneller als ich.<br />
Aber mittlerweile hoffe ich, einigermaßen hinterher gekommen zu sein, darum möchte ich gern davon erzählen.</p>
<p>Ich war zwar nie typisch &#8222;weiblich&#8220;, trotzdem kenne ich es noch, dass mir Sachen aus der Hand gerissen wurden, weil sie ja bestimmt zu schwer für mich seien.<br />
Ich kenne es auch selbstverständlich von Männern* unterbrochen zu werden.<br />
Mich im öffentlichen Raum kleiner zu machen als ich sowieso schon bin.</p>
<p>Mit Bart nachts durch die Straßen zu laufen, war tatsächlich manchmal ein neues Gefühl von Freiheit. An manchen Tagen bin ich selber noch überrascht, plötzlich so viel Platz zu haben in der U-Bahn.</p>
<p>Doch in meiner Transitions hat sich irgendwie unerwartet noch viel mehr verändert.</p>
<p>Ein dunkler Bart hat plötzlich dazu geführt, dass ich gefragt werde wo ich denn herkomme. Mir wurde gesagt oder gezeigt, dass ich nicht von „hier“ sein könne.<br />
Was auch immer das heißt.</p>
<p>Wenn das auf der Straße passiert ist, konnte ich meist noch ganz gut darüber lachen.<br />
Gerade in Arbeitskontexten hat es mich aber oft angestrengt.</p>
<p>Als undercover Inter* und gleichzeitig als Ausländer* wahrgenommen zu werden, der*die eigentlich eher deutsch groß geworden ist, habe ich mich oft wie ein Alien gefühlt.</p>
<p>Für mich selber habe ich beschlossen, die nervige Herkunftsfrage ganz einfach zu beantworten.<br />
Ich bin vom Pluto.</p>
<p>Das ist erstens ganz weit weg.<br />
Zweitens nicht Mars oder Venus – also weder Mann noch Frau.<br />
Außerdem hatte auch schon Pluto – genau wie ich &#8211; Passing Probleme.</p>
<p>2006 wurde er plötzlich zum Zwergplaneten degradiert.<br />
Hat da jemand mal Pluto gefragt?</p>
<p>Nein – im Ernst.<br />
Wir als Gesellschaft sollten endlich damit aufhören, bestimmten körperlichen Merkmalen so eine übergroße Bedeutung zuzuschreiben.</p>
<p>Ich will, dass weder die Größe meiner Brust noch die Farbe von meinem Bart dazu führt, dass Leute plötzlich irgendwelche Bilder und Filme im Kopf haben, die dann auf mich projiziert werden, obwohl sie eigentlich gar nichts mit mir zu tun haben.</p>
<p>Darum bin ich froh, dass in diesem Jahr auch die offiziellen CSDs sich solidarisch mit Black Lives Matter erklärt haben.<br />
Es macht gar keinen Sinn nur für queere Emanzipation zu kämpfen.<br />
Ich glaube an den alten Spruch „No one is free – untill all are free“</p>
<p>Aber selbst wenn euch das nicht überzeugt, schon allein ein Blick auf queere Geschichte zeigt:<br />
Auch wenn heute queere Institutionen oft sehr weiß* sind, für unsere Vorkämpfer*innen gilt das nicht.</p>
<p>Oft waren gerade Leute, die gegen mehr als eine Form der Unterdrückung gekämpft haben, am mutigsten.</p>
<p>Das gilt für die vielen Schwarzen Trans*Frauen der Stonewall Riots – aber auch für queere Geschichte in Deutschland.<br />
Das erste Institut für Sexualwissenschaften in Berlin wurde von Magnus Hirschfeld gegründet.<br />
Leider haben dann die Nazis in den 30ern das Institut komplett zerstört und Magnus Hirschfeld musste als schwuler Jude aus Deutschland fliehen.</p>
<p>Caster Semenya (erfolgreiche 800m Läuferin) war die erste Person, bei der ich 2010 mitbekommen habe, dass öffentlich über Intersexualität gesprochen wurde.<br />
Wie rücksichtslos dabei ihr Recht auf Privatsphäre missachtet wurde, wie sehr alle möglichen Leute meinten, das Recht zu haben zu beurteilen, wie weiblich oder nicht weiblich Caster Semenya sei.<br />
Das hatte nicht nur mit Queerfeindlichkeit zu tun, und mit Inter*feindlichkeit – das war ganz oft auch Rassismus.</p>
<p>Leslie Feinberg, eine der ersten Menschen, die eine Transition mit Hormonen gemacht haben und wichtige*r Trans*vorkämpfer*in, hat auch gegen Antisemitismus und Rassismus gekämpft.<br />
Auch Freddy Mercury, Sänger von Queen und der wohl berühmteste Schwule der Rockmusik, musste gegen Homofeindlichkeit und rassistische Zuschreibungen kämpfen.</p>
<p>Ich selber bin mit antirassistischem Kinderbuch aber auch rassistischen Bildern von Entwicklungshilfe groß geworden.<br />
Genauso wie es gebraucht hat zu lernen, dass es gar nicht nur Mann oder Frau gibt – und dass all die damit verbundene Zuschreibungen ziemlicher Quatsch sind &#8211; genauso hat es auch gedauert, rassistische Klischees loszuwerden.</p>
<p>Ich hatte auch einen Irokesen Haarschnitt, weil das in meinen weisen Augen &#8222;wild und punk&#8220; war, ohne darüber nachzudenken, dass es meine Projektionen sind und die Frisur eigentlich eine ganz andere Geschichte hat, die ich gar nicht wirklich kannte.</p>
<p>Ich war ein Jahr nach der Schule woanders, klar – auch weil ich es in meiner Kleinstadt nicht ausgehalten hab &#8211; aber auch weil irgendwelche Klischees meinten, weit weg, woanders, ist bestimmt aufregender als hier.</p>
<p>Im Grunde ist es auch eine never ending Story. Ständig werden wir offen oder subtil damit konfrontiert, dass Leute nach bestimmten Kriterien unterschieden und auch bewertet werden, da muss ich schon aktiv gegen arbeiten im Kopf.<br />
Wenn ich das nicht mitmachen will.</p>
<p>Das sollte aber nicht aus einem seltsamen Pflichtgefühl oder aus Paternalismus passieren.<br />
Letztlich geht es nicht nur darum, andere nicht zu diskriminieren – sondern auch darum, zur eigenen Menschlichkeit zurück zurück zu finden.</p>
<p>Als Person die lange weiblich gelesen wurde und jetzt männlich, als Person die weiß groß geworden ist, und jetzt manchmal Rassismus erlebt, als Person, die in eine bürgerliche Familie geboren wurde und jetzt eher lower class lebt, kann ich sagen:</p>
<p>Natürlich ist es manchmal anstrengend oder es klappt nicht, gegen alte Vorurteile zu kämpfen.<br />
Natürlich kann es weh tun sich Fehler einzugestehen.<br />
Natürlich macht es Angst, loszulassen.</p>
<p>Aber eine Sache, die Vorurteile machen ist es, Empathie zu blockieren.<br />
Der Mensch, der mir aus dem Nichts heraus die Schulter tätschelt und sagt dass ich ja bestimmt ein armes Schwein bin, aber ich solle mich doch mal gerade hinsetzen dann klappt das schon mit dem Ankommen &#8211; der sieht nicht nur mich als Mensch nicht, der verliert auch seine eigene Menschlichkeit.</p>
<p>Eigentlich logisch, dass das für niemanden gut ist,<br />
auch nicht für die Person, die ihre Empathie verliert.</p>
<p>Nur manchen scheint Macht wichtiger zu sein als Empathie, aber das ist nicht die Seite, auf der Mensch stehen will, oder?</p>
<p>Gerade wir Inter* und Trans* kennen uns doch eigentlich aus mit Vorurteilen.<br />
Also lasst uns nicht nur gegen die einen Vorurteile kämpfen, sondern gegen alle, vielleicht auch die eigenen,<br />
bis alle frei sind.</p>
<p>Manche setzen sich mit ihrer Musik für Emanzipation ein &#8211; hört gern mal <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CXELI8GABXQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier rein.</a></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr Texte von Ika <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/ika/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>findet ihr hier</strong></a>.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Die LGBTQ*-Community und Black Lives Matter: Wo wir stehen sollten</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/07/lgbtq-und-black-lives-matter/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2020/07/lgbtq-und-black-lives-matter/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mare]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2020 07:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[trans*]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Pride-Month Juni ist zwar gerade vorüber, für die Rechte queerer Menschen muss aber weiterhin gekämpft werden. Und wie diese Kämpfe mit der Black Lives Matter-Bewegung zusammenhängen, das erklärt euch unsere Autorin Mare in folgendem Text. Und ein kleiner Extratipp für diejenigen unter euch, die ein Netflix-Abo haben: über die Schwarze Aktivistin Marsha P. Johnson]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Pride-Month Juni ist zwar gerade vorüber, für die Rechte queerer Menschen muss aber weiterhin gekämpft werden. Und wie diese Kämpfe mit der Black Lives Matter-Bewegung zusammenhängen, das erklärt euch unsere Autorin Mare in folgendem Text. Und ein kleiner Extratipp für diejenigen unter euch, die ein Netflix-Abo haben: über die Schwarze Aktivistin Marsha P. Johnson gibt es dort <a href="https://www.netflix.com/title/80189623" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eine sehr empfehlenswerte Doku</a>!</strong><span id="more-12345"></span></p>
<p>28. Juni 1969. Bei einer Polizei-Razzia des Stonewall Inn in der New Yorker Christopher Street kam es zu gewaltvollen Auseinandersetzungen mit der Polizei, nachdem diese Menschen auf brutale Weise verhaften wollte. Viele der Besucher*innen der Bar hatten in ihrem Leben schon viel Polizeigewalt erfahren. Immerhin war das Stonewall Inn eine „Schwulenbar“, oder genauer gesagt, viele Menschen, die trans*, homo- oder bisexuell waren, besuchten die Kneipe. Viele, die zu den Aufständen in der Nacht dazu kamen, waren sogar obdachlos. Von ihren Eltern verstoßen lebten sie am Rand der Gesellschaft.</p>
<p>Es gibt in der LGBTQ*-Community viele Debatten, wer den ersten Stein geworfen hat. Oft wird gesagt, es wäre die Schwarze trans* Frau Marsha P. Johnson gewesen. Auf vielen Demos wird noch heute ihr Gesicht auf Schildern und T-Shirts getragen. Ob sie tatsächlich auch den ersten Stein geworfen hat ist umstritten. Und egal. Denn was zählt, ist, dass nach den Stonewall-Aufständen eine massive Bürgerrechtsbewegung losgetreten wurde, der wir viele unserer heutigen Rechte verdanken. Und was wir nicht vergessen dürfen, ist, dass viele der Aktivist*innen wie Marsha P. Johnson immer noch zu einer stark diskriminierten Gruppen gehört: Schwarze trans* Menschen.</p>
<p>Wir leben im 21. Jahrhundert, im Jahr 2020. Vieles hat sich seit Stonewall zum Guten verändert. Vieles läuft noch immer schlecht. Aber es gibt Hoffnung, dass sich einige Dinge zum besseren entwickeln werden, denn Tausende Menschen protestieren weltweit und wollen Veränderung. Ihr Motto: Black Lives Matter.</p>
<p>Black Lives Matter. Schwarze Menschenleben sind wichtig. Es ist wichtig, diese Aussage zu wiederholen, immer und immer wieder, auf den Straßen, aber auch in unserem Alltag, selbst nachdem der Medienhype um die Proteste abgeklungen ist. Denn selbst wenn die Berichterstattung über Rassismus nachlässt, heißt das nicht, dass wir Rassismus hinter uns gelassen haben. Aber wo stehen wir da als LGBTQ*-Community?</p>
<p>Ich denke, wir haben eine doppelte Rolle: Einerseits können und sollten wir solidarisch mit der Bewegung sein. Immerhin kämpfen seit Jahrzehnten Aktivist*innen dafür, dass wir selber frei leben und lieben können. Da sollten wir auch Menschen unterstützen, die sich für dasselbe einsetzen, und auch unsere eigene Community besteht auch nicht nur aus weißen Menschen ohne Migrationshintergrund.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Andererseits müssen wir auch bei uns selber anfangen. Denn nur weil unsere Community durch einen Kampf um Recht und Anerkennung zusammengekommen ist, heißt das nicht, dass wir selber davor geschützt sind, andere bewusst oder unbewusst mit unseren Vorurteilen zu verletzen. Und es heißt auch nicht, dass wir Rassismus direkt verstehen können, nur weil wir selber Diskriminierungserfahrungen gemacht haben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Welches rassistisches Verhalten gibt es bei uns in der Community? Was für Erfahrungen machen Schwarze, queere Menschen und queere Menschen mit Migrationshintergrund? Wie kann ich am Besten helfen? Welches Verhalten muss ich selber bei mir ändern?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das sind Fragen, die wir uns alle stellen sollten. Und am besten finden wir Antworten, indem wir zuhören. Zuhören, lesen und lernen. Damit wir an einer besseren Zukunft für alle arbeiten können, unabhängig von der Sexualität und dem Geschlecht, aber auch der Hautfarbe, Herkunft und Religion.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Weitere Beiträge von Mare <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/mare/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>findet ihr hier</strong></a>.</li>
</ul>
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					<wfw:commentRss>https://www.meintestgelaende.de/2020/07/lgbtq-und-black-lives-matter/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Lebensläufe: Der Moderator Tarik</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/04/lebenslaeufe-tarik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conrad]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2020 07:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[Jetzt mal ehrlich: den fantastischen Tarik kennt ihr wahrscheinlich alle schon, oder? Falls nicht, ist es allerhöchste Eisenbahn! Unser heutiges Video ist jedenfalls eine super Gelegenheit, ihn kennenzulernen. Conrad hat sich nämlich mit dem Wahlberliner getroffen und ihn für Lebensläufe interviewt &#8211; wie kam&#8217;s dazu, dass Tarik heute verschiedene Formate und Sendungen moderiert? Und wie läuft]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jetzt mal ehrlich: den fantastischen Tarik kennt ihr wahrscheinlich alle schon, oder? Falls nicht, ist es allerhöchste Eisenbahn! Unser heutiges Video ist jedenfalls eine super Gelegenheit, ihn kennenzulernen. Conrad hat sich nämlich mit dem Wahlberliner getroffen und ihn für <em>Lebensläufe</em> interviewt &#8211; wie kam&#8217;s dazu, dass Tarik heute verschiedene Formate und Sendungen moderiert? Und wie läuft die Selbstständigkeit so? Was wünscht er sich noch?  </strong></p>
<p><span id="more-12148"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>LKW-Fahrerin oder Geburtshelfer? Mehr <a href="https://www.meintestgelaende.de/?s=lebensläufe" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong><em>Lebensläufe</em> findet ihr hier!</strong></a></li>
<li>Mehr von Tarik findet ihr bei <a href="https://www.youtube.com/results?search_query=tarik+tesfu" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>YouTube</strong></a> und natürlich auf seinem <a href="https://www.instagram.com/tesfu_tarik/?hl=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Instagram-Kanal</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Musik</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/03/musik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Abdul]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2020 13:59:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nessar El Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Vili Viorel Păun &#8211; Das sind die Namen der Menschen, die durch den Terroranschlag in Hanau ums Leben gekommen sind. Rassismus in Deutschland ist real, Rassismus in Deutschland tötet. Unser Autor Abdul erlebt dies seit seiner Kindheit]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong><span class="s1">Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nessar El Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Vili Viorel Păun &#8211; Das sind die Namen der Menschen, die durch den Terroranschlag in Hanau ums Leben gekommen sind. Rassismus in Deutschland ist real, Rassismus in Deutschland tötet. Unser Autor Abdul erlebt dies seit seiner Kindheit und erzählt in seinem Slamtext eindrücklich wie er Rassismus erlebt und was das mit ihm macht.</span></strong></p>
<p><span id="more-12103"></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Marlon: Lea</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/10/marlon-lea/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Oct 2019 07:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Liebe_n Sticky]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2019]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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					<description><![CDATA[*Triggerwarnung: Rassismus, Mobbing, Suizid.* &#8222;Das alles hört erst dann auf, wenn ich nicht mehr bin&#8220; &#8211; Heute präsentieren wir euch einen Song von Marlon, der während des #gelände2019 entstanden ist. Lea, das ist nicht bloß ein Titel. Das ist der Name einer Freundin von Marlon und einigen anderen Teilnehmer*innen beim #gelände, die sich kurz zuvor]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>*Triggerwarnung: Rassismus, Mobbing, Suizid.*</strong></p>
<p><strong>&#8222;Das alles hört erst dann auf, wenn ich nicht mehr bin&#8220; &#8211; Heute präsentieren wir euch einen Song von Marlon, der während des #gelände2019 entstanden ist. Lea, das ist nicht bloß ein Titel. Das ist der Name einer Freundin von Marlon und einigen anderen Teilnehmer*innen beim #gelände, die sich kurz zuvor aufgrund von rassistischem Mobbing in der Schule das Leben genommen hat. In diesem Song verarbeitet Marlon seinen Schmerz und erinnert an Lea.</strong></p>
<p><span id="more-11838"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Wenn du nicht mehr weiter weißt und/oder Hilfe suchst, kannst du dich unter der <a href="https://www.nummergegenkummer.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Nummer gegen Kummer</strong></a>, 116 111, kostenlos und anonym beraten lassen. Du bist nicht allein! &lt;3</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rassismus im Alltag: Woher kommst du?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/04/rassismus-im-alltag/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2019/04/rassismus-im-alltag/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hollies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Apr 2019 07:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
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					<description><![CDATA[„Woher kommst du? Woher kommst du wirklich?“ Solche Fragen können so richtig nerven. Denn nicht immer steckt dahinter aufrichtiges Interesse. Manchmal scheinen die Fragenden damit sagen zu wollen, dass man in ihren Augen nicht zu Deutschland gehört. Die Mädchen der Redaktionsgruppe Hollies haben ein Video dazu gemacht. Mehr dazu: Religion, Aussehen, Herkunft – das alles]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Woher kommst du? Woher kommst du <em>wirklich?</em>“ Solche Fragen können so richtig nerven. Denn nicht immer steckt dahinter aufrichtiges Interesse. Manchmal scheinen die Fragenden damit sagen zu wollen, dass man in ihren Augen nicht zu Deutschland gehört. Die Mädchen der Redaktionsgruppe Hollies haben ein Video dazu gemacht.</strong></p>
<p><span id="more-11319"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Religion, Aussehen, Herkunft – das alles hat mit der Nationalität nichts zu tun. In <strong><u><a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/03/ich-bin-deutscher/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ich bin Deutscher</a></u> </strong>erklärt Sivaz, warum.</li>
<li><strong><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/03/go-back-to-your-country/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline;">Go back to your country</span></a> </strong>– für unseren geflüchteten Autor ist dieser Satz leider allzu bekannt.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Schubladen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/11/schubladen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Was geht Almanya]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2018 08:31:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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					<description><![CDATA[In dem Buch „Aus Angst wächst Mut“ erzählen 19 junge Menschen sehr persönliche Geschichten, die sie in der Vergangenheit beschäftigt haben. Der heutige Text stammt von Mustafa, dem seine Lehrerin nicht zutraute als Junge mit Migrationshintergrund einen wissenschaftlichen Text zu verfassen und als er es doch tat, unterstellte sie ihm er hätte die Arbeit nicht]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In dem Buch „Aus Angst wächst Mut“ erzählen 19 junge Menschen sehr persönliche Geschichten, die sie in der Vergangenheit beschäftigt haben. Der heutige Text stammt von Mustafa, dem seine Lehrerin nicht zutraute als Junge mit Migrationshintergrund einen wissenschaftlichen Text zu verfassen und als er es doch tat, unterstellte sie ihm er hätte die Arbeit nicht selbst geschrieben.</strong></p>
<p><span id="more-11116"></span></p>
<p>Von Mustafa Jassem</p>
<p>„Du willst tatsächlich über dieses Thema schreiben?“ „Ja, das will ich in der Tat. Ich kenne mich in diesen Bereich gut aus und weiß, mit welchen Methoden darin gearbeitet wird.“ „Dann kannst du mir doch sicherlich die Begriffe `Partizipation´, `sozialer Raum´ und `Erinnerungskultur´ erklären!“</p>
<p>Ich kam mir in dieser Situation einfach lächerlich vor. Sie wollte mich nicht ernstnehmen und mich vor meinen Mitschülern als ahnungslosen „Kanaken“ hinstellen. Nach einer kurzen Diskussion gab sie mir die Aufgabe, mir Leitfragen zu überlegen, mit denen ich mich in der Arbeit beschäftigen sollte. Einige Tage später stellte ich ihr mein Konzept erneut vor: neben den geforderten Leitfragen auch meine Erfahrungen mit vergangenen Modellprojekten. Ausführlich erklärte ich ihr, wie ich das gerne strukturieren würde. Anschließend schlug sie mir eine Quelle zum Thema vor und schon war unser Gespräch vorbei.</p>
<p>Einige Wochen danach musste ich die Gliederung meiner Arbeit bei meiner Fachaufsicht vorzeigen und von ihr überprüfen lassen. Ich hatte mir wirklich viele Gedanken gemacht und war auch etwas stolz auf das Konzept. Aber statt Anerkennung und gute Anregungen zu geben stellte sie wieder meine Ergebnisse in Frage. „Empowerment schreibt man doch mit `N`“, sagte sie und ihre ganze Haltung brachte zum Ausdruck, dass sie mich wieder als unwissend hinstellen wollte. Ich war so geschockt, dass ich mich von ihr einschüchtern ließ. Statt zu widersprechen stimmte ich ihr bei all meinen „Fehlern“ zu, um jede weitere Komplikation zu umgehen. Schließlich war ich ja von ihr abhängig.</p>
<p>Aber von dem Zeitpunkt an fing ich auch an, mir die Frage zu stellen, ob das alles so normal war. Eine pädagogische Fachkraft, die sich offensichtlich nicht in dem Bereich auskannte, mit dem ich mich in meiner Arbeit beschäftigte? Und die mir trotzdem weismachen wollte, dass ich keine Ahnung hatte?</p>
<p>Einen Monat vor der Abgabe der Arbeit musste ich der Lehrerin eine Rohfassung einreichen. Anfangs dachte ich, unter Rohfassung wäre eine kurze Wiedergabe des Inhalts zu verstehen. Doch dieses Missverständnis musste ich bitter büßen. Sie wurde wieder stinkig, weil ich die Rohfassung nur auf einer Seite verfasst hatte. Statt sich nun mit dem Inhalt meiner Zusammenfassung auseinanderzusetzen und diese zu kommentieren, forderte sie mich auf, ihr innerhalb der darauf kommenden drei Tage mindestens drei ausformulierte Teilkapitel zu liefern.</p>
<p>Da ich schon lange weitergearbeitet hatte, konnte ich ihr am folgenden Schultag nicht nur die geforderten drei Teilkapitel geben. Natürlich hatte sie wieder etwas zu kritisieren. Sie warf mir vor, ich würde Wörter bzw. Formulierungen verwenden, die ich selber nicht verstehe und so weiter. Ich solle gefälligst Fußnoten mit den Quellenangaben verwenden, sonst würde sie meine Arbeit nicht akzeptieren. Generell kamen ihr meine Formulierungen nicht „normal“ vor, weil eine zu große Diskrepanz zwischen der Facharbeit und meinen „sonstigen“ Klausuren bestehen würde. Bei jeder Gelegenheit und egal auf welche Argumentationsweise stempelte sie mich als einen der betrügt und ahnungslos ist ab.</p>
<p>Bevor die Ferien begannen, gab ich die Arbeit ab und sollte sie eigentlich vier Wochen danach wiederbekommen, so wie meine Mitschüler auch. An diesem Tag rief sie alle anderen außer mir der Reihe nach auf, die ebenfalls bei ihr eine Arbeit abgegeben hatten. Mich, sagte sie, wolle sie am Ende der Stunde allein sprechen. Warum möchte sie mich alleine sprechen? Und was hat das mit meiner Facharbeit zu tun? Beide Fragen bohrten sich in meinen Kopf hinein und wollten diesen nicht mehr verlassen. Es fühlte sich nicht gut an und ich merkte, dass ich zu keinen anderen Gedanken mehr fähig war. Endlich klingelte es zur Pause. Meine Mitschüler verließen das Klassenzimmer. Mein Tischnachbar nahm seine Butterbrote aus seinem Rucksack heraus, klopfte mir beim Herausgehen auf die Schulter und flüsterte: „Viel Glück, Alter!“ Nachdem alle den Raum verlassen hatte, stand meine Lehrerin auf, kam auf mich zu, stellte sich wie eine zu Fleisch gewordene Statue der Justitia vor mir auf uns sagte: „Entweder du gibst zu, dass du diese Arbeit nicht eigenständig geschrieben und Hilfe gehabt hast. Dann gebe dir dafür eine 4. Oder du gibst es nicht zu und wir müssen das mit einem wissenschaftlichen Gespräch überprüfen!“</p>
<p>In diesem Augenblick brach ich innerlich zusammen. Ich war vollkommen sprachlos, während sie mich eindringlich und angespannt anschaute. Das Zittern von meinen Füßen spürte ich bis zu meinen Knien. Dieses miese Gefühl der Unterlegenheit und der Ohnmacht ging mir bis zum Hals, denn ich wusste einfach nicht, wie ich mich gegen diese Art des Niedermachens wehren sollte. Immerhin hatte ich ja diese Arbeit wirklich mit meinen eigenen Händen geschrieben. Das Problem war nur, dass meine Fachaufsicht das nicht akzeptieren wollte. Ich war in dieser Situation einfach ohnmächtig, doch trotzdem musste ich mich rechtfertigen. „Aber Frau Pagel“, stotterte ich, „ich schwöre, dass ich diese Arbeit mit meinen eigenen Gedanken gegliedert und verfasst habe. Die Broschüren habe ich von meinem Mentor von den damaligen Projekten bekommen, bei denen ich mitgemacht habe. Diese haben sich ebenfalls mit dem interreligiösen Dialog sowie mit dem Thema `Partizipation´ beschäftigt.“ Obwohl sie mir offensichtlich keinen Glauben schenkte, fuhr ich fort: „Mein Mentor hat mir nur empfohlen, das alles durchzulesen und dies als Modellprojekt in meiner Arbeit anzuwenden.“</p>
<p>Frau Pagel schaute mich feindselig an. Ihr Blick strahlte Aggressionen aus, die mir Angst einflößten. Wieder drohte sie mir mit diesem wissenschaftlichen Gespräch. Scheinbar war sie sich ganz sicher, dass ich die Arbeit sowieso nicht selbst verfasst hatte.</p>
<p>In diesem Moment wurde mir klar, dass sie mir die Arbeit von vorne herein nicht zugetraut hatte. Niemals würde sie mir Glauben schenken, weil sie sich längst von mir ein fertiges Bild gemacht hatte. Sie hatte mich von Anfang an in eine bestimmte Schublade gesteckt, aus der ich bei ihr nie wieder herauskommen würde.</p>
<p>Ich habe dann lange nachgedacht, habe mich mit guten Freunden unterhalten und auch meinen ehemaligen Mentor noch mal um Rat gefragt. Dann habe ich einen folgenschweren Entschluss gefasst: Ich werde die Schule wechseln. Ich werde mich durch die Vorurteile einer einzelnen Lehrerin nicht entmutigen lassen und einen neuen Anfang machen. Es kann doch eigentlich alles nur besser werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/06/ehrenkultur-2/"><strong>Hier</strong></a> könnt ihr einen weiteren Text aus dem Buch lesen. Dieser stammt von Memo zum Thema Ehrkultur.</li>
<li>Und <a href="https://www.amazon.de/Aus-Angst-w%C3%A4chst-Mut-Jugendliche/dp/3785806876"><b>hier </b></a>findet ihr den Link zum ganzen Buch.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rundballtreten nur für Penisträger?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/10/rundballtreten-nur-fuer-penistraeger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Oct 2018 07:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterklischees]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männerbild]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom 12. bis 14. Oktober haben sich Autor*innen und Redaktionsgruppen von meinTestgelände zusammen mit dem Referenten Jan Duensing in Hannover getroffen und sich intensiv mit dem Thema &#8222;Gender und Fußball&#8220; auseinandergesetzt. Hier erlangt ihr einen kleinen Einblick von unserem Workshop. Warum gilt Fußball als Männersport? Wieso halten viele Fans Christiano Ronaldo für schwul? Und woher]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Vom 12. bis 14. Oktober haben sich Autor*innen und Redaktionsgruppen von meinTestgelände zusammen mit dem Referenten Jan Duensing in Hannover getroffen und sich intensiv mit dem Thema &#8222;Gender und Fußball&#8220; auseinandergesetzt. Hier erlangt ihr einen kleinen Einblick von unserem Workshop.</b></p>
<p><span id="more-11031"></span></p>
<p class="p1">Warum gilt Fußball als Männersport? Wieso halten viele Fans Christiano Ronaldo für schwul? Und woher kommt das Vorurteil, dass alle Fußballerinnen Lesben seien? Es gab viele Fragen mit denen sich die Teilnehmenden des Workshops von MeinTestgelände rund um das Thema „Gender und Fußball“ vom 12. bis 14. Oktober beschäftigen konnten. Dabei galt es zunächst einmal zu ergründen, wo eigentlich die Interessen der Gruppe liegen. Und schon hier wurde deutlich: Das Thema ist extrem groß. Vom Verhältnis von Hooligans und Ultras über Rassismus bis hin zur Steuerhinterziehung von Fußballern wurde einiges auf die Tagesordnung gesetzt. Die Teilnehmenden kamen dabei mit sehr unterschiedlichen Motivationen und teils beeindruckenden Vorerfahrungen an.</p>
<p>Am Samstag Vormittag stand erstmal im Vordergrund eine gemeinsam Wissensgrundlage zu legen. Dabei wurden viele Themen vom Vortag wieder aufgegriffen und vertieft. Die anhand von Bilderkarten angerissenen Inhalte wurden in der Folge zum Themenblöcken zusammengefasst und die Teilnehmenden konnten sich jeweils einem dieser Blöcke zuordnen. Ziel dessen war es, einen noch besseren Einblick in die Bereiche „Neue Männerbilder“, „Rassismus“, „Homophobie“, „Fankultur“ oder „Frauen im Fußball“ zu bekommen. Die anschließende Plakatpräsentationen machten deutlich, dass das mehr als gelungen war. Schließlich hatten die Teilnehmenden noch die Möglichkeit auf Grundlage ihres neugewonnenen Wissens einen künstlerischen oder medialen Beitrag zu kreieren, zur Veröffentlichung auf MeinTestgelände.</p>
<p>Durchweg gute Stimmung und hervorragendes Wetter rundeten das Wochenende für alle Beteiligten ab. So war einer der wenigen Kritikpunkte in der abschließenden Feedbackrunde, dass die Zeit eigentlich zu kurz war und man eigentlich noch mehr hätte erfahren wollen.</p>
<p class="p1"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-11032 aligncenter" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.39-450x600.jpg" alt="" width="450" height="600" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.39-450x600.jpg 450w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.39-225x300.jpg 225w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.39-768x1024.jpg 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.39.jpg 960w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /> <img decoding="async" class="size-large wp-image-11033 aligncenter" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.49-800x600.jpg" alt="" width="700" height="525" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.49-800x600.jpg 800w, 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		<item>
		<title>68 bpm</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/09/68-bpm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hollies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2018 09:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Chancengleichheit]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit ihrem neuen Video „68 bpm“ wollen die Hollies ein Zeichen gegen Ausgrenzung und für ein selbstbestimmtes Leben und gegenseitigen Respekt setzen. Die aufkommende rechte Stimmung in Europa erzwingt eine Gegenreaktion. Wir können nicht still zusehen, wie unsere Gesellschaft gespalten wird. Lasst uns solidarisch zusammenstehen. Gegen Diskriminierung und Unterdrückung im Alltag. Für die Gleichberechtigung aller]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit ihrem neuen Video „68 bpm“ wollen die Hollies ein Zeichen gegen Ausgrenzung und für ein selbstbestimmtes Leben und gegenseitigen Respekt setzen. Die aufkommende rechte Stimmung in Europa erzwingt eine Gegenreaktion. Wir können nicht still zusehen, wie unsere Gesellschaft gespalten wird. Lasst uns solidarisch zusammenstehen. Gegen Diskriminierung und Unterdrückung im Alltag. Für die Gleichberechtigung aller Menschen und ein Leben auf Augenhöhe. Wir sind die Zukunft.</strong></p>
<p><span id="more-10962"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier gibt es noch ein Video von den Hollies zu <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/05/rassismus-im-alltag-woher-kommst-du/"><strong>Rassismus im Alltag</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier ein Rap Song: <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/10/rap-song-mein-koerper-gehoert-mir/"><strong>Mein Körper gehört mir!</strong></a></span></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Spuck auf rechts</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/09/spuck-auf-rechts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Haszcara]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Sep 2018 07:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Faschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[“Spuck auf rechts” ist eine YouTube-Reihe von Gigoflow und seiner Crew “Gitta Spitta”, die verschiedene MCs mit Texten gegen rechts featuret. Das ist zur Zeit wieder mal besonders aktuell. Daher wollen wir euch einen starken Track von Haszcara aus der „Spuck auf rechts“-Reihe nicht vorenthalten. Mehr dazu: Die aktuelle Single von Haszcara inkl. Video findet]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>“Spuck auf rechts” ist eine YouTube-Reihe von Gigoflow und seiner Crew “Gitta Spitta”, die verschiedene MCs mit Texten gegen rechts featuret. Das ist zur Zeit wieder mal besonders aktuell. Daher wollen wir euch einen starken Track von Haszcara aus der „Spuck auf rechts“-Reihe nicht vorenthalten.</strong></p>
<p><span id="more-10895"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Die <a href="https://www.youtube.com/watch?v=cIo6tW9ANiU" target="_blank" rel="noopener"><strong>aktuelle Single</strong></a> von Haszcara inkl. Video findet ihr hier.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier gehts zum <a href="https://www.youtube.com/channel/UCDjOEb0BJuUmGfUYz8Yzqdg" target="_blank" rel="noopener"><strong>YouTube-Channel von Gitta Spitta</strong></a>, auf dem ihr weitere Videos aus der „Spuck auf rechts“ Reihe sehen könnt.</span></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Tanasgol Sabbagh – Von überall her</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/07/von-ueberall-her/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Poetry Slam]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jul 2018 07:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
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		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Dunkle Augen, dunkle Haare, dunkle Haut – ein Mensch mit diesen Eigenschaften wird in Deutschland viel zu oft gefragt: Wo kommst du eigentlich her? Tanasgol Sabbagh kennt diese Situation nur zu gut &#8211; und gibt jetzt mit einem wunderschönen Poetry Slam-Text die Antwort. Mehr dazu: In diesem Song der Iraki Brothers geht es um Heimat]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dunkle Augen, dunkle Haare, dunkle Haut – ein Mensch mit diesen Eigenschaften wird in Deutschland viel zu oft gefragt: Wo kommst du <em>eigentlich</em> her? Tanasgol Sabbagh kennt diese Situation nur zu gut &#8211; und gibt jetzt mit einem wunderschönen Poetry Slam-Text die Antwort.</strong></p>
<p><span id="more-10783"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>In <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/03/heimat-iraki-brothers/" target="_blank" rel="noopener"><strong>diesem Song der Iraki Brothers</strong></a> geht es um Heimat und was diese für sie bedeutet.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;"><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier geht es zum YouTube-Kanal von <a href="https://www.youtube.com/channel/UCVIhh1u3j4hoJf33xY9JOZg" target="_blank" rel="noopener"><strong>Poetry Slam TV</strong></a>, auf dem ihr weitere tolle Texte sehen und hören könnt.</span></span></li>
</ul>
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		<title>HeRoes kommentiert: 120db</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/06/heroes-kommentiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HeRoes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jun 2018 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Geflüchtete]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
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					<description><![CDATA[Bereits vor einigen Wochen haben wir einen Beitrag der Gruppe GRRRLS Voice of HeRoes Duisburg veröffentlicht, in dem sich die jungen Frauen mit der identitären 120db-Kampagne auseinandersetzen. Die Jungs der HeRoes Duisburg ziehen jetzt nach und machen ebenso deutlich, dass unter dem feministischen Deckmantel nur Rassismus steckt&#8230;  Mehr dazu: Hier seht ihr nochmal den Beitrag]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bereits vor einigen Wochen haben wir einen Beitrag der Gruppe <em>GRRRLS Voice of HeRoes Duisburg</em> veröffentlicht, in dem sich die jungen Frauen mit der identitären 120db-Kampagne auseinandersetzen. Die Jungs der <em>HeRoes Duisburg</em> ziehen jetzt nach und machen ebenso deutlich, dass unter dem feministischen Deckmantel nur Rassismus steckt&#8230;</strong></p>
<p><span id="more-10703"></span></p>
<p><strong> </strong><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier seht ihr nochmal <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/04/grrrls-voice-kommentiert-120db/" target="_blank" rel="noopener"><strong>den Beitrag der GRRRLS Voice</strong></a> of HeRoes Duisburg.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier einen Text von Svenja Gräfen, der deutlich macht, warum diskutieren dieser Tage <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/06/ich-diskutiere-nicht-mehr/" target="_blank" rel="noopener"><strong>einfach keinen Spaß mehr macht</strong></a>.</span></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Ich diskutiere nicht mehr!</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/06/ich-diskutiere-nicht-mehr/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Svenja Gräfen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jun 2018 07:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualisierte Gewalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Was für ein mitreißendes Sprachfeuerwerk! Svenja Gräfen erklärt, warum sie manchmal keine Lust mehr hat zu diskutieren über Gewalt, Übergriffe oder Feminismus, wenn ihre Gegenüber eigentlich gar nicht in den Dialog kommen wollen. Wäre der Text nicht vor der Veröffentlichung von Svenja Flaßpöhlers Büchlein „Die potente Frau“ geschrieben und vorgetragen worden, wir würden ihn für]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was für ein mitreißendes Sprachfeuerwerk! Svenja Gräfen erklärt, warum sie manchmal keine Lust mehr hat zu diskutieren über Gewalt, Übergriffe oder Feminismus, wenn ihre Gegenüber eigentlich gar nicht in den Dialog kommen wollen. Wäre der Text nicht vor der Veröffentlichung von Svenja Flaßpöhlers Büchlein „Die potente Frau“ geschrieben und vorgetragen worden, wir würden ihn für eine treffende Antwort halten!</strong></p>
<p><span id="more-10682"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier findet ihr einen weiteren, starken Poetry Slam-Text von Svenja, der beschreibt, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/07/feminismus/" target="_blank" rel="noopener"><strong>warum Feminismus soooo wichtig ist</strong></a>!</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/poetry-slam/" target="_blank" rel="noopener"><strong>eine Sammlung an Poetry Slam-Texten</strong></a>, die wir auf meinTestgelände veröffentlicht haben.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Liebe kennt keine Grenzen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/05/liebe-kennt-keine-grenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Was geht Almanya]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 May 2018 07:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[In Poetry Slam-Texten lassen sich Gefühle und Erfahrungen wunderbar ordnen und beschreiben. Genau das hat Vinzenco von Was geht, Almanya?! in seinem Text getan. Es geht um die Liebe und ist traurig schön dabei&#8230; Liebe hat keine Grenzen Sie hat keine Farbe Liebe kennt keine Grenzen Und nicht einmal eine Religion Liebe ist einsam, wenn]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Poetry Slam-Texten lassen sich Gefühle und Erfahrungen wunderbar ordnen und beschreiben. Genau das hat Vinzenco von Was geht, Almanya?! in seinem Text getan. Es geht um die Liebe und ist traurig schön dabei&#8230;</strong></p>
<p><span id="more-10606"></span></p>
<p>Liebe hat keine Grenzen<br />
Sie hat keine Farbe<br />
Liebe kennt keine Grenzen<br />
Und nicht einmal eine Religion<br />
Liebe ist einsam, wenn sie nicht erwidert wird</p>
<p>Ich habe sie an einem Abend getroffen<br />
An einem Ort<br />
Der ganz besonders für mich war<br />
Und die Zeit blieb stehen &#8211; nur für uns beide</p>
<p>Sie war so wunderschön wie eine Rose<br />
Ich war glücklich<br />
Weil ich meine Sterne gefunden hatte<br />
Sterne, weil ihr Lächeln<br />
Strahlend war wie der Sternenhimmel<br />
Aber das Glück ist weggeflogen<br />
So, wie eine Seifenblase wegfliegt</p>
<p>Seltsame Blicke waren auf uns beide gerichtet<br />
Ich konnte sie nicht beschützen<br />
Vor diesen scharfen Blicken<br />
Also beschloss ich<br />
Sie mit zu mir nach Hause zu nehmen<br />
Wo jedoch ein neuer Albtraum begann</p>
<p>Die gleichen Menschen<br />
Die mir das Leben gegeben haben<br />
Lehnten meine Liebe zu meiner Liebe ab,<br />
weil sie anders war als alle anderen<br />
da sie eine andere Hautfarbe hatte<br />
In diesem Moment wollte ich mich<br />
mit ihrer eigenen Farbe anmalen</p>
<p>Zu dieser Zeit hat meine Rose nicht verstanden,<br />
was um sie herum passierte<br />
Und langsam hasste sie die Welt<br />
Sie wäre gerne weiß geworden, um endlich akzeptiert zu werden<br />
Von Menschen, die sie nicht akzeptieren wollten</p>
<p>Sie lief weg, einfach fort von hier<br />
Und sie läuft heute immer noch davon<br />
Allein in dieser Welt<br />
Voll von Menschen, die urteilen, ausgrenzen, verurteilen<br />
Aber die selbst nicht beurteilt werden wollen</p>
<p>Sie rennt weg<br />
Allein, wehrlos, zerbrechlich<br />
Sie würde sich gerne verstecken<br />
Vor diesen Blicken<br />
Vor diesen Urteilen</p>
<p>Ich frage mich,<br />
Wie lange muss sie noch weglaufen?!<br />
Und wann wird ihre Kraft schwinden?</p>
<p>Wenn du ihr zufällig begegnest<br />
Beurteile sie nicht<br />
Grenz sie nicht aus und setz sie nicht herab<br />
Sondern umarme sie.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier könnt ihr euch nochmal Bene‘s ersten Poetry Slam-Text ansehen und -hören.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier geht&#8217;s zu unserer <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/poetry-slam/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Rubrik Poetry Slam</strong></a> – mit vielen tollen Videos und Texten.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Es gibt Dinge, die sind, wie sie sind</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/05/es-gibt-dinge-die-sind-wie-sie-sind/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fee]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2018 07:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Fee teilt hier ordentlich aus und entlädt ein sprachliches Feuerwerk der berechtigten Wut über das Desinteresse vieler Menschen an täglichen Übergriffen auf Frauen und darüber, dass rechte Frauen sich in ihrer Kampagne #120Dezibel als Feministinnen verkleiden, eigentlich aber nur fremdenfeindlich sind. Ihre Gedankenspiele und Phantasien darüber, sich auch mal mit Gewalt zu wehren, will sie]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fee teilt hier ordentlich aus und entlädt ein sprachliches Feuerwerk der berechtigten Wut über das Desinteresse vieler Menschen an täglichen Übergriffen auf Frauen und darüber, dass rechte Frauen sich in ihrer Kampagne #120Dezibel als Feministinnen verkleiden, eigentlich aber nur fremdenfeindlich sind. Ihre Gedankenspiele und Phantasien darüber, sich auch mal mit Gewalt zu wehren, will sie allerdings als Gedankenspiele verstanden wissen und keinesfalls als Aufruf zur Gewalt.</strong></p>
<p><span id="more-10621"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Wie alltäglich Übergriffe und Respektlosigkeiten gegenüber Mädchen und Frauen sind, erzählen euch auf dem <strong><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/09/gute-vs-schlechte-anmache-darauf-kommts-an/" target="_blank" rel="noopener">#gelände 2017 diese Mädchen</a>.</strong></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>GRRRLs Voice kommentiert: #120db</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/04/grrrls-voice-kommentiert-120db/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[GRRRLs Voice of HeRoes Duisburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Apr 2018 07:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Rape Culture]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem Slogan „Mach mit, zeig Gesicht &#38; mach deine Stimme laut!“ haben junge Frauen eine Kampagne gestartet, die vordergründig erstmal feministisch erscheinen mag &#8211; bei genauerer Sicht wird jedoch schnell klar, dass dieser feministische Deckmantel lediglich dazu genutzt wird, Stimmung zu machen: „Überfremdung“ und Gewalt durch „Ausländer“ gegen „deutsche Frauen“ wird proklamiert. Die jungen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit dem Slogan „Mach mit, zeig Gesicht &amp; mach deine Stimme laut!“ haben junge Frauen <a href="https://donotlink.it/wZGp" target="_blank" rel="noopener">eine Kampagne</a> gestartet, die vordergründig erstmal feministisch erscheinen mag &#8211; bei genauerer Sicht wird jedoch schnell klar, dass dieser feministische Deckmantel lediglich dazu genutzt wird, Stimmung zu machen: „Überfremdung“ und Gewalt durch „Ausländer“ gegen „deutsche Frauen“ wird proklamiert. Die jungen Frauen der GRRRLs Voice of HeRoes Duisburg haben sich das Kampagnenvideo angesehen und beziehen deutlich Position gegen die Inhalte des Videos und der Kampagne.</strong></p>
<p><span id="more-10502"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Was an Diskriminierung sonst noch im Netz abgeht, erzählt euch <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/10/was-an-diskriminierung-im-netz-abgeht/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier unsere Autorin Sophia.</strong></a></li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Was unser Autor Tomasz über männliche Geflüchtete zu sagen hat, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/06/fluchtursachen-ueber-die-maennlichen-fluechtlinge/" target="_blank" rel="noopener"><strong>könnt ihr hier sehen</strong></a>. </span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>6:30 Uhr</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/11/nacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Adrian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2017 07:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Slam Poet Adu befasst sich in &#8222;6:30 Uhr&#8220; mit dem Thema Vorurteile. Ob gegenüber der Hautfarbe, des Geschlechts, der sexuellen Orientierung oder der Religion, Menschen haben werden aufgrund verschiedenster Dinge mit Vorurteilen zu kämpfen. Adu beschreibt sowohl die Täter, als auch Opferrolle und reflektiert seine Rolle(n) in diesem Kontext. &#8222;Entscheidend ist nicht die Frage ob]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Slam Poet Adu befasst sich in &#8222;6:30 Uhr&#8220; mit dem Thema Vorurteile. Ob gegenüber der Hautfarbe, des Geschlechts, der sexuellen Orientierung oder der Religion, Menschen haben werden aufgrund verschiedenster Dinge mit Vorurteilen zu kämpfen. </strong><br />
<strong>Adu beschreibt sowohl die Täter, als auch Opferrolle und reflektiert seine Rolle(n) in diesem Kontext.</strong></p>
<p><strong>&#8222;Entscheidend ist nicht die Frage ob jemand Vorurteile hat, sondern wie er/sie damit umgeht.&#8220; (Adu)</strong></p>
<p><span id="more-10209"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Im Song „<a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/02/rebellion-in-bewegung/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Rebellion</strong></a>“ berichten Jugendliche von „Was geht Almanya“ vom alltäglichen Rassismus, den sie erleben müssen.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Da gehst du zum Jobcenter, um Arbeit zu finden &#8211; und begegnest stattdessen massiven <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/10/11-september/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Vorurteilen gegenüber Muslim*innen</strong></a> – auch wenn du selbst gar keiner bist.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Welt hautnah</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/10/die-welt-hautnah/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2017 07:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Geflüchtete]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Ungerechtigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Florian ist neuer Autor bei meinTestgelände, weil er Ungerechtigkeiten an- und aussprechen will. Und damit beginnt er direkt in seinem ersten Artikel. In dieser Welt läuft vieles falsch. Ein in die Jahre gekommener Milliardär spielt Rambo in Amerika, ein Erbdiktator lässt sich für seine Atomwaffentests feiern und Gruppen von Fanatikern, die Religionen missbrauchen, zerstören die]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Florian ist neuer Autor bei meinTestgelände, weil er Ungerechtigkeiten an- und aussprechen will. Und damit beginnt er direkt in seinem ersten Artikel.</strong></p>
<p><span id="more-9715"></span></p>
<p>In dieser Welt läuft vieles falsch. Ein in die Jahre gekommener Milliardär spielt Rambo in Amerika, ein Erbdiktator lässt sich für seine Atomwaffentests feiern und Gruppen von Fanatikern, die Religionen missbrauchen, zerstören die Leben tausender Menschen. Das ist es was die Welt bewegt, das ist es was die Medien antreibt, das ist oberflächlich betrachtet das Problem dieser Welt. Während die Menschheit auf die ganz großen Fische sieht, versuche ich mich mit grundlegenden Problemen der Menschen um mich herum auseinanderzusetzen.  Vor einer Woche saß ich am Hafen mit ein paar Freunden, habe zwei Bierchen getrunken und hatte Spaß. Nach einer Stunde kam eine Frau zu uns und ihr Fahrrad, mit halb gefülltem Pfandflaschenbeutel beladen, schob sie neben sich her. Sie fragte uns nach den leeren Flaschen. Wir gaben ihr diese natürlich, wunderten uns dennoch, dass sie nicht aussah wie eine Obdachlose. Ich gab ihr mit den Flaschen noch einen 5 Euro Schein, woraufhin sie anfing zu weinen und mich umarmte. Sie erzählte uns, dass sie ihr Leben lang gearbeitet hat, bis zum Ende durchgehalten hat und jetzt in ihrer Rente Pfandflaschen sammeln muss um ihr Überleben zu finanzieren. Das ging mir tagelang nicht aus dem Kopf und es macht mich wütend, dass in einem so reichen Land, Menschen leiden müssen. Das ist ein grundlegendes Problem, hier, hautnah. Statt sich darum zu kümmern wird kräftig in Waffentechnologie und Export investiert. Krieg wird zu einem ekelhaften Wettlauf der Kapitalstaaten. Dieses Land ist mit Schuld, dass der IS die Möglichkeit hat überhaupt zu verwüsten, zu zerbomben, zu morden. Flüchtlinge kommen nicht ohne Grund oder aus guter Laune zu uns und hoffen bei uns Unterkunft zu finden. Mein Mitbewohner ist ein syrischer Flüchtling und es ging mir ebenfalls nicht aus dem Kopf, dass er (Er ist sehr dünn und auch irgendwie eine Diva) zu Fuß losging, weg von den Trümmerfeldern seiner Heimatstadt, auf der Straße schlief in der Kälte und hungern musste. Er hat es geschafft, er ist hier. Soweit so gut, könnte man denken. Doch statt zur Ruhe zu kommen, muss er sich täglich mit rassistischen Anfeindungen rumschlagen, sei es wegen seiner Hautfarbe, seiner Religion oder seiner Homosexualität. Das macht mich traurig und wütend. Ein letzter Punkt, damit es nicht noch länger wird, betrifft mich selbst. Es ist ein Problem, dass Die Regierung, sei es im Bundestag, in den Landtagen oder in den Ortsbeiräten scheinbar kein Interesse daran zeigen, wie Kinder aufwachsen. Wenn Kinder geschlagen werden, regelrecht verprügelt, runtergemacht und bespuckt von ihrer eigenen Mutter werden, frage ich mich wo meine Hilfe blieb, bis ich sie mir mit 15 Jahren selbst holte. Es war offensichtlich.<strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>In „<a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/03/diewelt/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Die Welt</strong></a>“ schlägt Ecxes ähnliche Töne an.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;"><a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/04/gelaende2016-theater-workshop-statements/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Statements</strong></a> gegen Rassismus und Sexismus von Jugendlichen auf dem #gelände16.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Geflüchtete in Neuruppin &#8211; eine Umfrage</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/06/gefluechtete-in-neuruppin-eine-umfrage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jeco]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2017 07:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Geflüchtete]]></category>
		<category><![CDATA[Heimat]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[Es wird viel über Geflüchtete gesprochen &#8211; und viel zu selten mit ihnen. Noch seltener stellen sie selbst die Fragen. Hamid ist vor zwei Jahren nach Deutschland gekommen, geflüchtet aus Afghanistan. Jetzt lebt er in Neuruppin und möchte wissen, wie die Neuruppiner*innen über Geflüchtete denken. Mehr dazu: Ein Film über Freundschaft, Freiheit und Flucht. Die]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es wird viel über Geflüchtete gesprochen &#8211; und viel zu selten <em>mit</em> ihnen. Noch seltener stellen sie selbst die Fragen. Hamid ist vor zwei Jahren nach Deutschland gekommen, geflüchtet aus Afghanistan. Jetzt lebt er in Neuruppin und möchte wissen, wie die Neuruppiner*innen über Geflüchtete denken.</strong></p>
<p><span id="more-9080"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Ein Film über <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/04/freiheit-freundschaft/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Freundschaft, Freiheit und Flucht</strong></a>.</li>
<li>Die Iraki Brothers rappen über ihre <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/03/heimat-iraki-brothers/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Heimat und das Gefühl</strong></a>, diese verlassen zu müssen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Charlatan Brothers: Menschlichkeit</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/05/charlatan-brothers-menschlichkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jackson]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 May 2017 07:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Menschlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Charlatan Brothers beschreiben die Probleme auf der Welt. Direkt und auf den Punkt, wie im Rap üblich. Und sie liefern auch gleich noch einen Lösungsansatz: mehr Menschlichkeit! Weil hier jedes Wort Gewicht hat, liefern wir euch den Songtext gleich mit. Menschlichkeit von den Charlatan Brothers PART1: Was ist los mit der Gesellschaft, ich spüre]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Charlatan Brothers beschreiben die Probleme auf der Welt. Direkt und auf den Punkt, wie im Rap üblich. Und sie liefern auch gleich noch einen Lösungsansatz: mehr Menschlichkeit! Weil hier jedes Wort Gewicht hat, liefern wir euch den Songtext gleich mit.</strong></p>
<p><span id="more-8609"></span></p>
<p><em><strong>Menschlichkeit von den Charlatan Brothers</strong></em></p>
<p>PART1: Was ist los mit der Gesellschaft, ich spüre zu viel Hass,</p>
<p>zu viel Unwissenheit, das ist wirklich krass</p>
<p>es führt zu Problemen und zu Konflikten</p>
<p>alle glauben was die Medien berichten!</p>
<p>Rechtspopulisten Extremisten Terroristen Faschisten</p>
<p>überall auf der Welt sind sie vor Ort</p>
<p>USA, Naher Osten, und sogar bei dir im Ort</p>
<p>mach nur deine Augen auf die Welt ist nicht bunt</p>
<p>schon immer gibt es Krieg, wir kommen niemals zur Vernunft!</p>
<p>Kein klare Haltung erst dafür und dann dagegen</p>
<p>statt was zu tun sind alle nur am reden</p>
<p>und erzählen was von Willkommens Kultur</p>
<p>aber selbst das erfordert Menschlichkeit!</p>
<p>ich meine jeden da Draußen jeden da Draußen</p>
<p>PART2:</p>
<p>Gesellschaft mit Klischees, Schubladendenken</p>
<p>Menschen voller Vorurteile und voll mit Ängsten</p>
<p>zu viel Differenzen zwischen den Menschen</p>
<p>Barriere der Sprache das ist das ist was sie denken</p>
<p>das Nahrgut der Rechten um die Dummen zu lenken</p>
<p>Ich Rappe diesen Track um den hass zu beenden</p>
<p>gegen jeden Rechten Nazi gegen jeden Faschist</p>
<p>gegen jeden da draußen der Fremdenfeindlich ist</p>
<p>gegen jeden Terrorist der den Islam in den Dreck zieht</p>
<p>gegen jeden Bombe auf der Welt die in Luft fliegt</p>
<p>ich Rap für jeden der für den Frieden kämpft</p>
<p>jeden der sagt: Mensch ist Mensch</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Ecxes mit einem Track, der in <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/03/diewelt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>die gleiche Richtung geht</strong></a>.</li>
<li>Ein Song über <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/03/do-you-like-it-like-me/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Zusammenhalt und gegenseitiges Unterstützen</strong></a>, entstanden auf dem #gelände2016.</li>
</ul>
<p><span style="border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% / 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer;">Merken</span></p>
<p><span style="border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% / 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer;">Merken</span></p>
<p><span style="border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% / 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer;">Merken</span></p>
<p><span style="border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% / 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer;">Merken</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hinter den Kulissen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/03/hinter-den-kulissen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Mar 2017 07:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2016]]></category>
		<category><![CDATA[Kopftuch]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen des Theaterworkshops auf dem #gelände2016 hat sich eine Gruppe von jungen Frauen mit dem Thema Kopftuch und Vorurteile beschäftigt: Gut gemeint muss nicht richtig sein und Vorurteile können sehr verletzen. Besser wäre einfach mal nachzufragen. Mehr dazu:  Aminta und Anita über Alltagsrassismus in ihrer Welt. Warum die Frage &#8222;Woher kommst du?&#8220; so richtig]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Rahmen des Theaterworkshops auf dem #gelände2016 hat sich eine Gruppe von jungen Frauen mit dem Thema Kopftuch und Vorurteile beschäftigt: Gut gemeint muss nicht richtig sein und Vorurteile können sehr verletzen. Besser wäre einfach mal nachzufragen.</strong></p>
<p><span id="more-7872"></span></p>
<p><b>Mehr dazu: </b></p>
<ul>
<li>Aminta und Anita über Alltagsrassismus <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/11/meine-welt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>in ihrer Welt</strong></a>.</li>
<li>Warum die Frage &#8222;<a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/05/rassismus-im-alltag-woher-kommst-du/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Woher kommst du?</strong></a>&#8220; so richtig nerven kann&#8230;</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Meine Welt</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/11/meine-welt/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2016/11/meine-welt/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2016 08:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Empowerment]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2016]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Worte treffen wie Kugeln: Aminta und Anita erleben in ihrem Alltag Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung. Ihre Erfahrungen und Wünsche teilen die beiden in diesem bewegenden Statement.  Mehr dazu: Zum Video von Sivaz &#8222;Ich bin Deutscher&#8220; 22 Momente, die Dir Alltagsrassismus in Deutschland zeigen Ein Plädoyer von Aminta gegen Homophobie]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 30px;"><strong>Wenn Worte treffen wie Kugeln: Aminta und Anita erleben in ihrem Alltag Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung. Ihre Erfahrungen und Wünsche teilen die beiden in diesem bewegenden Statement. </strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span id="more-7529"></span><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Zum Video von Sivaz <a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/03/ich-bin-deutscher/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline;">&#8222;Ich bin Deutscher&#8220;</span></a></li>
<li>22 Momente, die Dir <a href="https://www.buzzfeed.com/philippjahner/alltagsrassismus?utm_term=.tpw4xeLzx#.boZMO8k9O" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline;">Alltagsrassismus in Deutschland</span></a> zeigen</li>
<li>Ein <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/04/gedankenflut-ein-plaedoyer-gegen-homophobie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Plädoyer von Aminta gegen Homophobie</a></span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<title>HeRoes meet queerblick</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/10/heroes-meet-queerblick-part-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HeRoes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2016 07:42:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Homofeindlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Intersektionalität]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei unserem ersten Treffen der HeRoes Duisburg und queerblick, wurde nicht nur über Anti-Rassismus Arbeit und die Möglichkeit sich gegen Homophobie stark zu machen gesprochen, sondern es sind auch wunderbare Filme entstanden. Wie Leon von queerblick das Redaktionstreffen erlebt hat, und wie der zweite Film der im Workshop enstanden ist aussehen könnte, erfahrt ihr hier.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bei unserem ersten Treffen der HeRoes Duisburg und queerblick, wurde nicht nur über Anti-Rassismus Arbeit und die Möglichkeit sich gegen Homophobie stark zu machen gesprochen, sondern es sind auch wunderbare Filme entstanden. Wie Leon von queerblick das Redaktionstreffen erlebt hat, und wie der zweite Film der im Workshop enstanden ist aussehen könnte, erfahrt ihr hier. </strong></p>
<p><span id="more-7377"></span><br />
<strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Der Kurzfilm <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/06/orlando-wir-werden-euch-nicht-vergessen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„ORLANDO ̶ We will never forget you&#8220;</a>, von queerblick erinnert daran, warum es so wichtig ist gegen Homophobie Stellung zu beziehen.</li>
<li>In<a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/06/schwarzkopf/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Schwarzkopf</a> berichtet ein männlicher Geflüchteter aus unserer Anonymus Gruppe, warum ihm gegenüber besonders Frauen mit Angst und Abweisung reagieren.</li>
</ul>
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	</channel>
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