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	<title>Klischees &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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	<title>Klischees &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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		<title>Anders sein ist komisch?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2025/05/anders-sein-ist-komisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lino]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2025 09:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir freuen uns den ersten Text von Lino bei uns zu veröffentlichen. In seinem Text fragt er sich, warum wir uns noch immer von so vielen Geschlechterklischees beeinflussen lassen sollen. Wenn ich durch die sozialen Medien stöber, merke ich immer wieder, dass anders sein für viele ein riesengroßes Problem ist. Aber auch in der Realität.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir freuen uns den ersten Text von Lino bei uns zu veröffentlichen. In seinem Text fragt er sich, warum wir uns noch immer von so vielen Geschlechterklischees beeinflussen lassen sollen.</strong><span id="more-16921"></span></p>
<p>Wenn ich durch die sozialen Medien stöber, merke ich immer wieder, dass anders sein für viele ein riesengroßes Problem ist.<br />
Aber auch in der Realität.<br />
Warum?<br />
Die meisten Menschen wollen mit der Masse mitschwimmen. Ein Phänomen, welches eher negativ anstatt positiv bewertet werden sollte.<br />
Manche finden es einfach eklig, wie sich Gleichgeschlechtliche küssen und/oder intim näher kommen.<br />
Wenn ich versuche, mich mit etwas Empathie in diese Masse hineinzuversetzen, empfinde ich nur Hass.<br />
Jungs dürfen keine Lila Klamotten und Stöckelschuhe tragen.<br />
Mädchen dürfen kein Fußball spielen.<br />
Jungs und Mädchen dürfen sich nicht als homosexuell bezeichnen, weil das wiederlich ist.<br />
Ich kann einfach nicht verstehen warum.<br />
Es ist kein großes Ding (und das gebe ich allen Leserinnen und Lesern mit) sich eine eigene Meinung zu bilden.<br />
Es ist nicht „cool&#8220; oder „lustig&#8220;, Menschen die anders sind zu diskriminieren.<br />
Stattdessen sollten wir zusammen leben, uns gegenseitig unterstützen und freundlich miteinander umgehen.<br />
Jeder sollte machen, was man cool findet.<br />
Jeder sollte sich nicht dafür schämen eine andere Sexualität zu haben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kaleb Erdmann: Ironie</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/09/kaleb-erdmann-ironie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Poetry Slam]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Sep 2021 07:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
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					<description><![CDATA[Na, wann habt ihr euch zuletzt gefragt, ob etwas ironisch gemeint war oder nicht? Und habt ihr auch schon einmal behauptet, etwas nur &#8222;ironisch gut zu finden&#8220;, weil ihr euch nicht getraut habt, zuzugeben, dass ihr es eigentlich tatsächlich gar nicht so verkehrt findet? &#8222;Ihr liebt Britney, ihr traut euch nur nicht, es zuzugeben!&#8220;, sagt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Na, wann habt ihr euch zuletzt gefragt, ob etwas ironisch gemeint war oder nicht? Und habt ihr auch schon einmal behauptet, etwas nur &#8222;ironisch gut zu finden&#8220;, weil ihr euch nicht getraut habt, zuzugeben, dass ihr es eigentlich tatsächlich gar nicht so verkehrt findet? &#8222;Ihr liebt Britney, ihr traut euch nur nicht, es zuzugeben!&#8220;, sagt der Poetry Slammer Kaleb Erdmann etwa über ironische Spears-Fans. Wir wünschen euch &#8211; ganz unironisch! &#8211; viel Spaß mit diesem witzigen und doch auch ernsten Text zum Thema Ironie.</strong></p>
<p><span id="more-13347"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr Poetry Slam-Texte gefällig? <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/poetry-slam/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hier entlang</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kolja Fach: Therme</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/08/kolja-fach-therme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Aug 2021 07:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;So, jetzt was Albernes.&#8220; Mit diesen Worten beginnt Kolja Fach seinen Auftritt beim Poetry Slam in Hamburg, und puh, was Albernes können wir alle zwischendurch mal ganz gut gebrauchen, oder? In diesem Text besucht der Ich-Erzähler gemeinsam mit seiner Freundin eine Therme, um endlich mal wieder so richtig zu entspannen. Doch anders als sie findet]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;So, jetzt was Albernes.&#8220; Mit diesen Worten beginnt Kolja Fach seinen Auftritt beim Poetry Slam in Hamburg, und puh, was Albernes können wir alle zwischendurch mal ganz gut gebrauchen, oder? In diesem Text besucht der Ich-Erzähler gemeinsam mit seiner Freundin eine Therme, um endlich mal wieder so richtig zu entspannen. Doch anders als sie findet er es&#8230; nun ja, eher unangenehm. Aber hört selbst! Wir wünschen euch eine gute Zeit mit diesem Video.  </strong></p>
<p><span id="more-13274"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Jede Menge weitere <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/poetry-slam/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Poetry Slam-Videos findet ihr hier</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Tag als Frau</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/06/ein-tag-als-frau/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2021 07:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
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					<description><![CDATA[Unser Autor Florian wagt für diesen Text ein Gedankenexperiment: Wie würde ein typischer Morgen in seinem Leben aussehen, wenn er kein junger Mann, sondern eine junge Frau wäre? Was wäre anders? Müsste überhaupt so viel anders sein? Welche sexistischen Gedanken verstecken sich möglicherweise im Kopf, welche Klischeefallen gibt es? Lest am besten selbst. Und wenn]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unser Autor Florian wagt für diesen Text ein Gedankenexperiment: Wie würde ein typischer Morgen in seinem Leben aussehen, wenn er kein junger Mann, sondern eine junge Frau wäre? Was wäre anders? Müsste überhaupt so viel anders sein? Welche sexistischen Gedanken verstecken sich möglicherweise im Kopf, welche Klischeefallen gibt es? Lest am besten selbst. Und wenn ihr Florian Hinweise geben möchtet, lasst uns gerne einen Kommentar da! </strong></p>
<p><span id="more-13112"></span></p>
<p>Was würde ich anders machen? Wenn ich schlafen gehe, gehe ich als junger Mann ins Bett. Wenn ich aufwache, wache ich als junger Mann auf. Ich mache alles als junger Mann, nur denke ich nie darüber nach. Wäre ja auch irgendwie seltsam, sich vorm Schlafengehen zu sagen „Ich bin ein Mann“. Fakt ist aber, dass ich genauso wenig darüber nachdenke, wie es wäre, wenn ich eine junge Frau wäre. Würde ich mich anders verhalten im Alltag, im Berufsleben, in der Freizeit? Würde ich alles genauso machen wie sonst auch? Ich möchte mich dieser Frage stellen und simuliere gedanklich einen simplen Morgen, wie ich wie ihn im Moment erlebe, nur halt als Frau. (Dazu gesagt, nur einen Morgen, weil ein ganzer Tag vermutlich den Rahmen sprengen würde.) Vielleicht klappt das auch gar nicht und wenn, stelle ich vielleicht sexistisches Denken bei mir fest oder bin so entsetzt, dass ich froh bin keine Frau zu sein. Es wird auf jeden Fall ein absurder Text, aber meine Gedanken sind eh immer absurd.</p>
<p>Beginnen wir den Tag am Morgen. Derzeit befinde ich mich im Praktikum in einer Kita, nur ein paar Minuten von meiner Wohnung entfernt. Für gewöhnlich stehe ich gegen 06:00 Uhr auf und mache mich fertig. Da ich aber jetzt eine Frau bin, stehe ich möglicherweise viel früher auf. Ich sage einfach mal, dass ich lange Haare habe, welche zottelig von der Nachtruhe sind und Zeit benötigen um hergerichtet zu werden. Mist. Schonmal eine Sache, die mir nicht gefällt. Früher aufstehen. Sagen wir, ich stehe um 05:00 Uhr auf. Ich gehe ins Badezimmer und dusche, wasche meine Haare und natürlich auch den Rest meines Körpers. Jetzt fehlt zwischen den Beinen aber etwas. Hm, da ist jetzt ein völlig anderes Körperteil. Was mach ich damit? Wäscht man das? Darf ich da mit Seife rein? Ich bin mir unsicher und gehe nur mal mit dem Duschkopf rüber. Besser als gar nichts, oder? Ich benutze für meine Haare Pflegeshampoo, weil ich von anderen jungen Frauen gehört habe, dass das total gut für die Haare ist. Glanz und so. Ich habe meine Körperreinigung beendet, ich steige aus der Dusche und schnappe mir mein Handtuch. Ich habe keinen extra Anhänger, ich glaube auch als Frau würde ich mein Handtuch auf den Boden werfen. Nun bin ich trocken und gehe in mein Zimmer, um mir Sachen rauszusuchen. Mein Kleiderschrank ist sperrangelweit geöffnet und ich nehme das oberste T Shirt. Einfach weil‘s oben liegt. Ich denk nicht weiter drüber nach und ziehe es mir an. Nun fällt mir aber auf, dass da noch was an mir rumbammelt. Verdammt, ich habe vergessen, dass ich Brüste habe und es vielleicht praktischer wäre, wenn sie nicht lose an mir rumhängen. Als Frau habe ich natürlich BH‘s und frage mich, was das für extra Kosten sind. Ich habe mich komplett angezogen, aber jetzt muss ich mich immer noch fertig machen. Damals, wo ich noch ein junger Mann war, da habe ich meine Haare abgerubbelt und trocken waren se. Jetzt stehe ich im Badezimmer und meine Arme verkrampfen, weil der verdammte Föhn meine Haare nicht trocken bekommt. Inzwischen haben wir es 6 Uhr. Meine Haare sind trocken. Naja, größtenteils… Da ich auch als Frau faul bin, entscheide ich mich dafür einen Zopf zu machen. Zöpfe sind einfach, solange sie nicht geflochten werden. Jetzt fehlt nur noch das Zopfgummi! Wo hab ich es denn? Ach egal, nehm ich ein neues. Zopf ist gemacht und ich bin fertig. Aber&#8230;soll ich mich schminken? Viele Frauen sind geschminkt… Na gut, ich male auf meine Augenbrauen und Puder mache ich auch rauf. Wimpern? Na gut. Leider bin ich nicht sehr geübt darin mich zu schminken, also sehen meine Augenbrauen irgendwie schief aus und ich glaube, ich habe zu viel Puder genommen. Verdammt! Egal, ich habe keine Zeit mehr, es ist fast 7 Uhr und ich muss mir noch Essen machen für den Tag. Achte ich jetzt eigentlich auf meine Ernährung? Will ich jemandem gefallen? Keine Ahnung, ich mach mir ein Vollkornbrot mit Salami, so wie jeden Tag. Plötzlich bekomme ich Bauchschmerzen. Woran liegt das? Das tut echt weh! Ich gehe auf die Toilette und muss feststellen, dass Blut in meinem Schlüpfer ist und ich anscheinend meine Tage bekommen habe. Ich bin genervt. Mein erster Tag als Frau und dann das. Ich nehme einen Tampon-… aber was für einen? Welche Größe? Was gibt’s für Sorten? Wie zur Hölle bekomme ich die aus ihrer Plastikverpackung??? Glücklicherweise finde ich heraus, wie ich diese Aufgabe zu bewältigen habe und kann mich, eher schlecht als gut gelaunt, auf den Weg zur Arbeit machen. Auf dem Weg steuere ich noch einen Drogeriemarkt an um mir noch Tampons und Binden zu kaufen, noch mehr extra Kosten und gar nicht mal so wenig. Ich laufe weiter zur Arbeit, über den Marktplatz, vorbei an Cafes und komme abrupt zum stehen. Vor mir hat sich ein Typ aufgebaut und möchte mich auf einen Kaffee einladen. Ich hab keine Lust, außerdem muss ich zur Arbeit. Das ist sogleich auch mein Argument die Einladung abzulehnen, „die 10 Minuten machen den Kohl doch auch nicht fett,“ ruft er mir hinterher, ich winke ab. „Arrogante Ziege, hast wohl deine Tage“, schreit er noch über den Marktplatz. Ich bin etwas perplex und merke dass mir keine Antwort einfällt. Als junger Mann hatte ich eigentlich immer etwas Schlagfertiges auf Lager, diesmal nicht.<span class="Apple-converted-space">  </span>Das war mein Morgen als Frau. Ob ich durch diesen Gedankengang tatsächlich einen Einblick in das Leben einer Frau bekommen habe ist fraglich. Fest steht, dass ich tatsächlich doch froh bin, mich nicht mit monatlichen Schmerzen, BH-Größen, weiblicher Intimreinigung und Haaren auseinandersetzen muss, ebenso mit komischen Anmachen auf der Straße und dem Gefühl, diesen ausgesetzt zu sein.</p>
<p>Ich danke für die Aufmerksamkeit und wenn Interesse besteht, kann ich ja auch noch meinen Mittag als Frau simulieren, um mit euren Tipps daran arbeiten, noch tiefer in diese nahe, aber doch fremde Welt einzutauchen.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr Texte von Florian <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/florian/" target="_blank" rel="noopener"><strong>findet ihr hier</strong></a>.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Präsentierteller</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/03/praesentierteller/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2021 07:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Körperbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir starten in den neuen Monat mit einem poetischen Text von unserer Autorin Lina Klöpper. Worum es geht? Das lässt sich gar nicht so einfach sagen. Um Körperbilder, um Schönheitsnormen, um unangebrachte Fragen, um ungebetene Ratschläge und Kommentare sowie die verschwommene Grenze zur Übergriffigkeit. Aber lest selbst: ich mache mir doch nur sorgen, bist du]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir starten in den neuen Monat mit einem poetischen Text von unserer Autorin Lina Klöpper. Worum es geht? Das lässt sich gar nicht so einfach sagen. Um Körperbilder, um Schönheitsnormen, um unangebrachte Fragen, um ungebetene Ratschläge und Kommentare sowie die verschwommene Grenze zur Übergriffigkeit. Aber lest selbst:</strong></p>
<p><span id="more-12791"></span></p>
<p>ich mache mir doch nur sorgen, bist du schwanger, willst du das wirklich noch essen, du musst langsam mal aufpassen, weißt du, das ist ungesund, jemand den ich kannte hatte mit 40 deshalb schon einen herzinfakt, ich habe angst um dich, das ist ungesund, geh mal zum arzt, mach mal mehr sport, sag mal nein, lass hunger zu, lass eine mahlzeit weg, iss mal einen apfel, achte mal auf dich, so wie du aussiehst möchte dich keiner haben, so kann dich keiner lieben, ich mache mir doch nur sorgen</p>
<p><i>können wir bitte über etwas anderes reden</i></p>
<p>warum willst du nicht noch nachtisch, heute sind feiertage, heute ist geburtstag, heute geht das mal, ab morgen musst du aufpassen, iss das doch jetzt, natürlich ist da fleisch dran, willst du noch nachschlag, nur was kleines, Willst du heute alkohol? – schnelles nicken, davon wirst du aber noch fetter</p>
<p><i>können wir bitte über etwas anderes reden</i></p>
<p>Vielleicht bist du so vom fahrstuhl fahren, du kommst alleine nicht klar, schau dich doch an, vielleicht ist es vom vegetarisch sein, du machst sicher keinen sport, du machst doch sicher generell gar nichts, ich will gar nicht wissen wie es bei dir aussieht, deine klamotten haben falten, deine jacke spannt, welche größe hast du denn jetzt, du solltest mal zum arzt gehen, wollen wir dich gleich hier wiegen</p>
<p><i>können wir bitte über etwas anderes reden</i></p>
<p>Du brauchst einen abschluss, aus dir wird doch nichts, wie lange dauert das noch, schon wieder durchgefallen, wir haben das damals auch geschafft, wir hatten alle stress, es geht jedem mal nicht gut</p>
<p><i>Du atmest schwer</i><br />
<i>Du atmest langsam</i><br />
<i>Tränen in den Augen</i><br />
<i>Stummes nicken</i><br />
<i>&#8218;ok&#8216;</i></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Wenn ihr mehr von Lina lesen mögt, <strong><a href="https://brimborium-verlag.de/produkt/liebe-und-das-gegenteil-lina-kloepper-jetzt-vorbestellen/">hier gehts zur ihrem aktuellen Buch</a></strong>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bomber-Plüsch-Jacke mit Kunstfell</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/08/bomber-pluesch-jacke-mit-kunstfell/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Abdul]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2020 07:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[Einen Text zum Hören und Lesen haben wir heute für euch, und zwar von Abdul. Bestimmt kennt ihr den Spruch &#8222;Kleider machen Leute&#8220;, oder? Da scheint viel Wahrheit drinzustecken&#8230; oder zumindest meinen einige Leute, an der Kleidung anderer zum Beispiel so was wie deren Sexualität erkennen zu können. Was Abdul erlebt, als er sich eine]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einen Text zum Hören und Lesen haben wir heute für euch, und zwar von Abdul. Bestimmt kennt ihr den Spruch &#8222;Kleider machen Leute&#8220;, oder? Da scheint viel Wahrheit drinzustecken&#8230; oder zumindest meinen einige Leute, an der Kleidung anderer zum Beispiel so was wie deren Sexualität erkennen zu können. Was Abdul erlebt, als er sich eine neue Jacke kauft, die ihm einfach nur richtig gut gefällt &#8212; eben eine Bomber-Plüsch-Jacke mit Kunstfell &#8212; das erfahrt ihr in seinem Text.</strong></p>
<p><span id="more-12401"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr von Abdul findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/abdul/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schaf im Wolfspelz</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/06/schaf-im-wolfspelz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Abdul]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
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					<description><![CDATA[Was hat ein Sprungturm mit Männlichkeit zu tun? Wer definiert überhaupt, was Männlichkeit ist und was nicht &#8211; die Freunde, die Familie, der Fahrschullehrer, man selbst? &#8222;Darf&#8220; ein Mann auch vorsichtig sein? Leise? Zurückhaltend? Mit all diesen Fragen setzt sich Abdul auseinander, er erzählt von Rollenbildern und dem Rattenschwanz, den sie mit sich bringen. Wir]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was hat ein Sprungturm mit Männlichkeit zu tun? Wer definiert überhaupt, was Männlichkeit ist und was nicht &#8211; die Freunde, die Familie, der Fahrschullehrer, man selbst? &#8222;Darf&#8220; ein Mann auch vorsichtig sein? Leise? Zurückhaltend? Mit all diesen Fragen setzt sich Abdul auseinander, er erzählt von Rollenbildern und dem Rattenschwanz, den sie mit sich bringen. Wir freuen uns sehr, euch heute seinen neuen Text zu präsentieren!</strong></p>
<p><span id="more-12229"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Auch bei der Abschlussveranstaltung des #gelände2019 stand Abdul <a href="https://www.meintestgelaende.de/2019/09/abdul-asyl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>mit einem Text auf der Bühne</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fußnote</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/03/fussnote/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2020 07:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2019]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
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					<description><![CDATA[Melanie war vergangenen Sommer beim #gelände2019 dabei und hat beim Poetry Slam-Workshop mitgemacht. Innerhalb von wenigen Tagen ist so ihr eigener Slamtext entstanden, den sie dann bei der Abschlussveranstaltung vorgetragen hat. Wir sagen: Hut ab! &#8222;Hier kommt der Overkill &#8211; ich schreibe wie und was ich will &#8211; und der Geschicht&#8216; Moral? Ansprüche &#8211; ihr]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Melanie war vergangenen Sommer beim #gelände2019 dabei und hat beim Poetry Slam-Workshop mitgemacht. Innerhalb von wenigen Tagen ist so ihr eigener Slamtext entstanden, den sie dann bei der Abschlussveranstaltung vorgetragen hat. Wir sagen: Hut ab! &#8222;Hier kommt der Overkill &#8211; ich schreibe wie und was ich will &#8211; und der Geschicht&#8216; Moral? Ansprüche &#8211; ihr könnt mich mal!&#8220;</strong></p>
<p><span id="more-12066"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Wenn ihr Poetry Slam mögt, schaut euch mal <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/poetry-slam/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>den entsprechenden Hashtag</strong></a> an!</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Label</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/09/label-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Aminta]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Sep 2019 07:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[Menschen mögen Schubladendenken – damit sind bloß meist auch Klischees und Vorurteile verbunden. Vor allem, wenn es um Sexualität geht. Aber kann es auch empowernd sein, sich einer bestimmten Kategorie zuzuordnen? Brauche ich ein Label? Aminta hat sich ein paar Gedanken dazu gemacht. Dieser Text behandelt das Thema Label im Rahmen sexueller Orientierungen. Andere Identitäten]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Menschen mögen Schubladendenken – damit sind bloß meist auch Klischees und Vorurteile verbunden. Vor allem, wenn es um Sexualität geht. Aber kann es auch empowernd sein, sich einer bestimmten Kategorie zuzuordnen? Brauche ich ein Label? Aminta hat sich ein paar Gedanken dazu gemacht.</strong></p>
<p><span id="more-11766"></span></p>
<p>Dieser Text behandelt das Thema Label im Rahmen sexueller Orientierungen. Andere Identitäten werden absichtlich außen vor gelassen oder wenig thematisiert, damit der Text nicht zu lang wird.</p>
<p>Warum machen sich viele Menschen keine Gedanken über ihre sexuelle Orientierung, bis sich eine Person im Freund*innenkreis outet? Und warum werden Label oft abgelehnt? Warum zelebrieren andere ihre* Identität ausgiebig und demonstrieren dabei ausgelassen auf den Straßen? Eine spontane Antwort wäre: Manche brauchen die Zugehörigkeit zu einer Gruppe, andere fühlen sich freier ohne eine Zuschreibung. Das klingt sehr einfach. Aber was sind eigentlich Label und welche Vor- und Nachteile bringt es mit sich, sich einem Label zu zuschreiben?</p>
<p>Label sind Begriffe/Zuschreibungen, mit denen z.B. bestimmte Sexualitäten benannt werden. Sie ordnen Individuen einer Gruppe bzw. Kategorie zu und nehmen damit eine identitätsstiftende Funktion ein. In Bezug auf Sexualitäten gibt es Heterosexualität, Homosexualität, Bisexualität, Pansexualität und viele mehr. Die Frage nach der (persönlichen) Sexualität hängt oft mit der Frage nach dem Geschlecht zusammen. Wer sich zum Beispiel als Mädchen* identifiziert und nur Mädchen* liebt, ist lesbisch oder homosexuell. Da ist es ganz egal, ob das Mädchen* transident* ist oder nicht.</p>
<p>Label sind persönlich, aber gehen oft mit Klischees und Vorurteilen einher.</p>
<p>Klischees existieren, da es Teile einer Gruppe gibt, die ähnliche Verhaltens-/Kleidungs-/Sprechmuster etc. aufweisen, aber sie sind keineswegs als Maßstab und Kategorisierungsinstrument wahrzunehmen. Von Klischees muss man Vorurteile unterscheiden, denn Vorurteile sind meistens persönliche Einstellungen und negativ. Vorurteile werden oft auch vom gesellschaftlichen Denken gefördert. Stereotype sind z.B. Verhaltensmuster, die als Verallgemeinerung einer gesamten Gruppe zugeordnet werden.<br />
Klischees, Vorurteile und Stereotype sind oftmals abwertende, starre Bezeichnungen und eingefahrene Denkweisen, die es Menschen nicht unbedingt einfacher machen im Leben.</p>
<p>Jetzt stell dir vor, du bist in der Pubertät und verliebst dich Hals über Kopf in eine Person des gleichen Geschlechtes. Obwohl du den Begriff Homosexualität kennst, hast du dir nie weiter Gedanken darüber gemacht. Nun merkst du aber, dass du dich mit diesem Begriff stark identifizieren kannst. Für viele junge Menschen ist der erste Schritt nach dem inneren Outing, sich im Internet z.B. auf YouTube über Sex und Sexualitäten zu informieren. Dabei stoßen sie auf Unmengen an Informationen und eine Fülle an Label. So gibt es scheinbar für jede Person einen passenden Begriff. Das ist zwar gut, damit sich jede*r verstanden fühlt, jedoch kann es auch eine große Überforderung sein, da die eigene Identität kurzzeitig stark in Frage gestellt wird, um sich in eine Kategorie einordnen zu können.</p>
<p>‚Kategorie‘ assoziiert ein gängiges Schubladendenken und genau das fördern Label auch. Obwohl die Zugehörigkeit zu einer Gruppe keineswegs starr sein muss, ist es für Außenstehende oftmals schwerer, dieses Denken aufzuheben. Das Verständnis für eine sich verändernde Sexualität fehlt einigen Personen noch. Mit jedem Label werden bestimmte Erwartungen, Klischees, Stereotype, Vorurteile und Verhaltensformen projiziert. Diese können die betreffende Person stark einschränken, wenn sie*er sich außerhalb dieser Erwartungen bewegt und sich durch das Label plötzlich unter Druck gesetzt fühlt. Trotz der Vielfalt an Labels bleibt die gesellschaftliche Erwartung, sich einzuordnen, also erhalten. Dies schränkt die persönliche Freiheit besonders dann ein, wenn die Umwelt akzeptanzlos oder bewertend mit dieser Zuordnung umgeht.</p>
<p>So führen Labels z.B. auch innerhalb einer Szene zu Diskriminierung. Die queere Szene ist eine große Szene mit vielen Subszenen – und trotzdem gibt es gegenseitige Abneigungen. So gibt es Aussagen von schwulen Männern*, die keine lesbischen Frauen* mögen, und andersherum. Es ist erstaunlich, dass die Einteilung in „Wir und Ihr“ auch in diesem Kontext Diskriminierungen erzeugt. Dementsprechend kann ein übersteigertes Gefühl der Gruppenzugehörigkeit auch sehr profilierend wirken, wenn sich Personen besser fühlen, da sie einer bestimmten Gruppe angehören.</p>
<p>Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung gibt es in vielfältiger Form. Die erste beginnt mit der Selbstverständlichkeit vieler Personen, dass jede*r heterosexuell ist. Das ist zumindest das Grunddenken vieler, die „Normalität“, mit der wir groß werden. Die Kinder spielen „Mutter, Vater, Kind“, die Eltern fragen die Tochter, ob sie schon einen Freund hat und wenn Lisa mit ihrer* Freundin* ins Kino geht, würde niemand ein Date vermuten.</p>
<p>Aber wie oben beschrieben haben Label auch einen persönlichen Aspekt. Wer sich selber einem Label zuordnet macht das für sich, um sich als Teil einer Gruppe zu verstehen, Erfahrungen, Gedanken und Ängste auszutauschen oder um generell Kontakte zu knüpfen. Manche nutzen das Wissen über Codes innerhalb einer Gruppe, um auf sich aufmerksam zu machen. Die gegenseitige Unterstützung und Solidarität der Gruppe schafft Selbstbewusstsein und Mut, zur eigenen Sexualität zu stehen.</p>
<p>Dieser Text soll nicht vorschreiben, dass sich jede*r einem Label zuordnen sollte oder sein*ihr Label ablegen. Viele sind der Ansicht, dass auch ohne Label selbstbestimmtes handeln möglich ist und, dass sie es für sich nicht brauchen.<br />
Im Gegensatz dazu ist das Finden eines geeigneten Labels für einige befreiend und bildend, da sie sich und die Kultur hinter dem Label besser kennenlernen.<br />
Wer sich keinem Label zuordnen möchte ist nicht unwissender als die Personen, die ebendies tun. Und heterosexuelle Menschen müssen sich ihr Label ja auch nicht auflegen. Fakt ist, dass sexuelle Identitäten persönlich sind und eine Zuschreibung von außen nicht gültig ist.</p>
<p><strong>Legende:</strong><br />
<strong>Heterosexualität</strong> = Gefühle und sexuelles Interesse für das andere Geschlecht<br />
<strong>Homosexualität</strong> = Gefühle und sexuelles Interesse für das gleiche Geschlecht<br />
<strong>Bisexualität</strong> = Gefühle und sexuelles Interesse für „beide“ Geschlechter (Junge und Mädchen)<br />
<strong>Pansexualität</strong> = Gefühle und sexuelles Interesse für alle Geschlechter, ungeachtet deren Genitalien oder Identitäten<br />
<strong>Transident</strong> = Die eigene Geschlechterwahrnehmung ist nicht mit dem Körper, in dem eine Person geboren wurde, identisch. Bsp: Eine Person wurde in einem Mädchenkörper geboren, ist aber ein Junge. Nach ärztlichen Besprechungen und Untersuchungen kann die Person Testosteron nehmen, um den Körper an die eigene Identität anzupassen und ein „männliches“ Erscheinungsbild zu erlangen.<br />
<strong>Inneres Outing</strong> = das ‚innere Outing‘ bezeichnet den Prozess, der durchlaufen wird, wenn einer*m bewusst wird, dass die eigene Sexualität außerhalb der gesellschaftlichen Norm liegt<br />
<strong>Codes</strong> = werden eingesetzt, um zu zeigen, dass man zu einer bestimmten Gruppe gehört bzw. um von anderen aus der Gruppe erkannt zu werden (z.B. die Regenbogenflagge bei Homosexuellen). De-Codierung heißt hier, dass man in der Lage ist, diese Codes auch zu lesen.<br />
<strong>Queer</strong> = Sammelbegriff für alle Menschen, die sich als nicht-heterosexuell definieren und/oder sich nicht mit ihrem geborenen Körper identifizieren (Transident, Genderqueer, Schwul, Bisexuell, Lesbisch und viele mehr)</p>
<p><strong> </strong><br />
<strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Ihr fühlt euch in eurer Transsexualität nicht ernst genommen? #teamtrans* berät euch auf dem <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=-uLH3uLyQlk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube-Kanal von queerblick</a></strong>.</span></li>
<li>Amintas <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/04/gedankenflut-ein-plaedoyer-gegen-homophobie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Plädoyer gegen Homophobie</strong>.</a></span></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Theater-Workshop: &#8222;Fußball&#8220;</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/09/theater-workshop-fussball/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2019 07:00:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Beim diesjährigen #gelände2019 in Hagen ist innerhalb weniger Tage so viel Großes entstanden! Es konnte sich kreativ ausgetobt werden in Workshops zu Songwriting, Rap, Urban Dance, Poetry Slam, Comedy und Performance &#8211; und natürlich auch Theater. In dieser Szene, &#8222;Fußball&#8220;, haben die Schauspieler*innen die gängigen Geschlechterklischees einfach mal umgedreht, um einmal mehr zu fragen: In]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beim diesjährigen #gelände2019 in Hagen ist innerhalb weniger Tage so viel Großes entstanden! Es konnte sich kreativ ausgetobt werden in Workshops zu Songwriting, Rap, Urban Dance, Poetry Slam, Comedy und Performance &#8211; und natürlich auch Theater. In dieser Szene, &#8222;Fußball&#8220;, haben die Schauspieler*innen die gängigen Geschlechterklischees einfach mal umgedreht, um einmal mehr zu fragen: In was für einer Welt leben wir eigentlich?</strong></p>
<p><span id="more-11756"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Checkt <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/theater/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>den entsprechenden Hashtag</strong></a> für noch mehr Theater!</li>
</ul>
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			</item>
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		<title>Der Schweigefuchs</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/06/der-schweigefuchs-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2019 07:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Leben ist komlex, keine Frage. Es ist sicherlich nur menschlich, zu versuchen, diese Komplexität so gering wie möglich zu halten. Dabei bedienen wir uns vorgegebenen Rollenbildern, denn das macht es natürlich alles etwas einfacher&#8230; Dominik Erhard hat einen anderen Vorschlag: „Einfach mal aus der Rolle fallen, einfach mal den Standpunkt ändern.“ Mehr dazu: Statements]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Leben ist komlex, keine Frage. Es ist sicherlich nur menschlich, zu versuchen, diese Komplexität so gering wie möglich zu halten. Dabei bedienen wir uns vorgegebenen Rollenbildern, denn das macht es natürlich alles etwas einfacher&#8230; Dominik Erhard hat einen anderen Vorschlag: „Einfach mal aus der Rolle fallen, einfach mal den Standpunkt ändern.“</strong></p>
<p><span id="more-11524"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/04/gelaende2016-theater-workshop-statements/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Statements zu Vorurteilen</strong></a> aus dem Theater Workshop auf dem #gelände 2016.</li>
<li>Wie sich <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/11/ich-geschlecht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Mare von Stereotypen und Klischees befreit</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schubladen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/11/schubladen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Was geht Almanya]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2018 08:31:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
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					<description><![CDATA[In dem Buch „Aus Angst wächst Mut“ erzählen 19 junge Menschen sehr persönliche Geschichten, die sie in der Vergangenheit beschäftigt haben. Der heutige Text stammt von Mustafa, dem seine Lehrerin nicht zutraute als Junge mit Migrationshintergrund einen wissenschaftlichen Text zu verfassen und als er es doch tat, unterstellte sie ihm er hätte die Arbeit nicht]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In dem Buch „Aus Angst wächst Mut“ erzählen 19 junge Menschen sehr persönliche Geschichten, die sie in der Vergangenheit beschäftigt haben. Der heutige Text stammt von Mustafa, dem seine Lehrerin nicht zutraute als Junge mit Migrationshintergrund einen wissenschaftlichen Text zu verfassen und als er es doch tat, unterstellte sie ihm er hätte die Arbeit nicht selbst geschrieben.</strong></p>
<p><span id="more-11116"></span></p>
<p>Von Mustafa Jassem</p>
<p>„Du willst tatsächlich über dieses Thema schreiben?“ „Ja, das will ich in der Tat. Ich kenne mich in diesen Bereich gut aus und weiß, mit welchen Methoden darin gearbeitet wird.“ „Dann kannst du mir doch sicherlich die Begriffe `Partizipation´, `sozialer Raum´ und `Erinnerungskultur´ erklären!“</p>
<p>Ich kam mir in dieser Situation einfach lächerlich vor. Sie wollte mich nicht ernstnehmen und mich vor meinen Mitschülern als ahnungslosen „Kanaken“ hinstellen. Nach einer kurzen Diskussion gab sie mir die Aufgabe, mir Leitfragen zu überlegen, mit denen ich mich in der Arbeit beschäftigen sollte. Einige Tage später stellte ich ihr mein Konzept erneut vor: neben den geforderten Leitfragen auch meine Erfahrungen mit vergangenen Modellprojekten. Ausführlich erklärte ich ihr, wie ich das gerne strukturieren würde. Anschließend schlug sie mir eine Quelle zum Thema vor und schon war unser Gespräch vorbei.</p>
<p>Einige Wochen danach musste ich die Gliederung meiner Arbeit bei meiner Fachaufsicht vorzeigen und von ihr überprüfen lassen. Ich hatte mir wirklich viele Gedanken gemacht und war auch etwas stolz auf das Konzept. Aber statt Anerkennung und gute Anregungen zu geben stellte sie wieder meine Ergebnisse in Frage. „Empowerment schreibt man doch mit `N`“, sagte sie und ihre ganze Haltung brachte zum Ausdruck, dass sie mich wieder als unwissend hinstellen wollte. Ich war so geschockt, dass ich mich von ihr einschüchtern ließ. Statt zu widersprechen stimmte ich ihr bei all meinen „Fehlern“ zu, um jede weitere Komplikation zu umgehen. Schließlich war ich ja von ihr abhängig.</p>
<p>Aber von dem Zeitpunkt an fing ich auch an, mir die Frage zu stellen, ob das alles so normal war. Eine pädagogische Fachkraft, die sich offensichtlich nicht in dem Bereich auskannte, mit dem ich mich in meiner Arbeit beschäftigte? Und die mir trotzdem weismachen wollte, dass ich keine Ahnung hatte?</p>
<p>Einen Monat vor der Abgabe der Arbeit musste ich der Lehrerin eine Rohfassung einreichen. Anfangs dachte ich, unter Rohfassung wäre eine kurze Wiedergabe des Inhalts zu verstehen. Doch dieses Missverständnis musste ich bitter büßen. Sie wurde wieder stinkig, weil ich die Rohfassung nur auf einer Seite verfasst hatte. Statt sich nun mit dem Inhalt meiner Zusammenfassung auseinanderzusetzen und diese zu kommentieren, forderte sie mich auf, ihr innerhalb der darauf kommenden drei Tage mindestens drei ausformulierte Teilkapitel zu liefern.</p>
<p>Da ich schon lange weitergearbeitet hatte, konnte ich ihr am folgenden Schultag nicht nur die geforderten drei Teilkapitel geben. Natürlich hatte sie wieder etwas zu kritisieren. Sie warf mir vor, ich würde Wörter bzw. Formulierungen verwenden, die ich selber nicht verstehe und so weiter. Ich solle gefälligst Fußnoten mit den Quellenangaben verwenden, sonst würde sie meine Arbeit nicht akzeptieren. Generell kamen ihr meine Formulierungen nicht „normal“ vor, weil eine zu große Diskrepanz zwischen der Facharbeit und meinen „sonstigen“ Klausuren bestehen würde. Bei jeder Gelegenheit und egal auf welche Argumentationsweise stempelte sie mich als einen der betrügt und ahnungslos ist ab.</p>
<p>Bevor die Ferien begannen, gab ich die Arbeit ab und sollte sie eigentlich vier Wochen danach wiederbekommen, so wie meine Mitschüler auch. An diesem Tag rief sie alle anderen außer mir der Reihe nach auf, die ebenfalls bei ihr eine Arbeit abgegeben hatten. Mich, sagte sie, wolle sie am Ende der Stunde allein sprechen. Warum möchte sie mich alleine sprechen? Und was hat das mit meiner Facharbeit zu tun? Beide Fragen bohrten sich in meinen Kopf hinein und wollten diesen nicht mehr verlassen. Es fühlte sich nicht gut an und ich merkte, dass ich zu keinen anderen Gedanken mehr fähig war. Endlich klingelte es zur Pause. Meine Mitschüler verließen das Klassenzimmer. Mein Tischnachbar nahm seine Butterbrote aus seinem Rucksack heraus, klopfte mir beim Herausgehen auf die Schulter und flüsterte: „Viel Glück, Alter!“ Nachdem alle den Raum verlassen hatte, stand meine Lehrerin auf, kam auf mich zu, stellte sich wie eine zu Fleisch gewordene Statue der Justitia vor mir auf uns sagte: „Entweder du gibst zu, dass du diese Arbeit nicht eigenständig geschrieben und Hilfe gehabt hast. Dann gebe dir dafür eine 4. Oder du gibst es nicht zu und wir müssen das mit einem wissenschaftlichen Gespräch überprüfen!“</p>
<p>In diesem Augenblick brach ich innerlich zusammen. Ich war vollkommen sprachlos, während sie mich eindringlich und angespannt anschaute. Das Zittern von meinen Füßen spürte ich bis zu meinen Knien. Dieses miese Gefühl der Unterlegenheit und der Ohnmacht ging mir bis zum Hals, denn ich wusste einfach nicht, wie ich mich gegen diese Art des Niedermachens wehren sollte. Immerhin hatte ich ja diese Arbeit wirklich mit meinen eigenen Händen geschrieben. Das Problem war nur, dass meine Fachaufsicht das nicht akzeptieren wollte. Ich war in dieser Situation einfach ohnmächtig, doch trotzdem musste ich mich rechtfertigen. „Aber Frau Pagel“, stotterte ich, „ich schwöre, dass ich diese Arbeit mit meinen eigenen Gedanken gegliedert und verfasst habe. Die Broschüren habe ich von meinem Mentor von den damaligen Projekten bekommen, bei denen ich mitgemacht habe. Diese haben sich ebenfalls mit dem interreligiösen Dialog sowie mit dem Thema `Partizipation´ beschäftigt.“ Obwohl sie mir offensichtlich keinen Glauben schenkte, fuhr ich fort: „Mein Mentor hat mir nur empfohlen, das alles durchzulesen und dies als Modellprojekt in meiner Arbeit anzuwenden.“</p>
<p>Frau Pagel schaute mich feindselig an. Ihr Blick strahlte Aggressionen aus, die mir Angst einflößten. Wieder drohte sie mir mit diesem wissenschaftlichen Gespräch. Scheinbar war sie sich ganz sicher, dass ich die Arbeit sowieso nicht selbst verfasst hatte.</p>
<p>In diesem Moment wurde mir klar, dass sie mir die Arbeit von vorne herein nicht zugetraut hatte. Niemals würde sie mir Glauben schenken, weil sie sich längst von mir ein fertiges Bild gemacht hatte. Sie hatte mich von Anfang an in eine bestimmte Schublade gesteckt, aus der ich bei ihr nie wieder herauskommen würde.</p>
<p>Ich habe dann lange nachgedacht, habe mich mit guten Freunden unterhalten und auch meinen ehemaligen Mentor noch mal um Rat gefragt. Dann habe ich einen folgenschweren Entschluss gefasst: Ich werde die Schule wechseln. Ich werde mich durch die Vorurteile einer einzelnen Lehrerin nicht entmutigen lassen und einen neuen Anfang machen. Es kann doch eigentlich alles nur besser werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/06/ehrenkultur-2/"><strong>Hier</strong></a> könnt ihr einen weiteren Text aus dem Buch lesen. Dieser stammt von Memo zum Thema Ehrkultur.</li>
<li>Und <a href="https://www.amazon.de/Aus-Angst-w%C3%A4chst-Mut-Jugendliche/dp/3785806876"><b>hier </b></a>findet ihr den Link zum ganzen Buch.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tanasgol Sabbagh – Von überall her</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/07/von-ueberall-her/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2018/07/von-ueberall-her/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Poetry Slam]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jul 2018 07:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
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		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Dunkle Augen, dunkle Haare, dunkle Haut – ein Mensch mit diesen Eigenschaften wird in Deutschland viel zu oft gefragt: Wo kommst du eigentlich her? Tanasgol Sabbagh kennt diese Situation nur zu gut &#8211; und gibt jetzt mit einem wunderschönen Poetry Slam-Text die Antwort. Mehr dazu: In diesem Song der Iraki Brothers geht es um Heimat]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dunkle Augen, dunkle Haare, dunkle Haut – ein Mensch mit diesen Eigenschaften wird in Deutschland viel zu oft gefragt: Wo kommst du <em>eigentlich</em> her? Tanasgol Sabbagh kennt diese Situation nur zu gut &#8211; und gibt jetzt mit einem wunderschönen Poetry Slam-Text die Antwort.</strong></p>
<p><span id="more-10783"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>In <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/03/heimat-iraki-brothers/" target="_blank" rel="noopener"><strong>diesem Song der Iraki Brothers</strong></a> geht es um Heimat und was diese für sie bedeutet.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;"><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier geht es zum YouTube-Kanal von <a href="https://www.youtube.com/channel/UCVIhh1u3j4hoJf33xY9JOZg" target="_blank" rel="noopener"><strong>Poetry Slam TV</strong></a>, auf dem ihr weitere tolle Texte sehen und hören könnt.</span></span></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Ein Schrank voller Schubladen von Annika Krüger</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/06/ein-schrank-voller-schubladen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[LizzyNet]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jun 2018 07:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein gut organisiertes Schubladensystem kann in dieser dynamischen Welt sicher für einige hilfreich sein, da muss halt nicht soviel nachgefragt, nachgedacht und verstanden werden. Da lassen sich Menschen anhand äußerer Merkmale schnell einsortieren. Annika von LizzyNet wünscht sich aber ein wenig mehr Offenheit. Denn oft überraschen uns Menschen, da sie einfach in keine Schublade passen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein gut organisiertes Schubladensystem kann in dieser dynamischen Welt sicher für einige hilfreich sein, da muss halt nicht soviel nachgefragt, nachgedacht und verstanden werden. Da lassen sich Menschen anhand äußerer Merkmale schnell einsortieren. Annika von LizzyNet wünscht sich aber ein wenig mehr Offenheit. Denn oft überraschen uns Menschen, da sie einfach in keine Schublade passen wollen – und wir selbst wollen es ja eigentlich auch nicht.</strong></p>
<p><span id="more-10691"></span></p>
<p><strong>Über individuelle Stereotypen und stereotype Individualität</strong></p>
<p>Fast jeden Tag passiert es: Morgens am Busbahnhof sehen wir einen Mann im Anzug und gehen aufgrund seiner Kleidung automatisch davon aus, dass er sicherlich sehr konservativ ist. Neben ihm steht eine junge Frau in schrillen Klamotten und mit bunt gefärbten Haaren. Sie ist politisch sicherlich nach links orientiert und lebt ein Leben ohne Regeln und Grenzen.</p>
<p>Sicher kennt ihr noch andere Beispiele. Deutlich wird hier aber schon: Wir denken ständig in Stereotypen. In unserem Kopf befindet sich quasi ein riesiger Schrank, der unzählige Schubladen enthält. Und in diese sortieren wir die vielen Menschen, die wir täglich sehen und vielleicht auch kennenlernen, fein säuberlich ein. Jede Schublade wiederum enthält ein vorgefertigtes Muster, dem wir andere Menschen – zum Beispiel wegen ihres Aussehens – zuordnen. Oft müssen wir uns dabei eingestehen, dass wir mit den Personen, um die es geht, nur sehr wenig-, oder sogar gar nicht gesprochen haben. Nicht selten entscheiden wir nur ausgehend davon, was wir sehen, was wir von einer Person halten sollen und ob wir sie auf anhieb mögen, oder nicht. Sicher mag der Eine stärker in Schubladen denken als der andere, aber bestimmt haben wir alle schon einmal die Erfahrung gemacht, dass man andere beurteilt, ohne sie tatsächlich zu kennen.</p>
<p><strong>Wenn nicht drinsteckt, was draufsteht…</strong></p>
<p>So werden denn einige von euch auch schon einmal in der Situation gewesen sein, dass sie völlig irritiert waren, wenn die Muster, denen wir andere zuordnen, nicht passen. Wenn wir nämlich plötzlich erfahren, dass der Mann im Anzug, den wir in die Schublade „konservativ“ gesteckt haben in seiner Freizeit nicht nur Heavy Metal hört, sondern auch selbst in einer Band spielt, können wir damit am Anfang oft nicht umgehen. Schließlich wird so unsere vorgefertigte Meinung völlig zerstört. Genauso verhält es sich mit der jungen Frau in schrillen Klamotten und mit bunt gefärbten Haaren. Erzählt sie uns auf einmal, dass sie weder einer linken Bewegung, noch der Hausbesetzerszene oder ähnlichem angehört, sondern mit ihrem Ehemann und den gerade geborenen Zwillingen Max und Moritz in einem kleinen Reihenhaus lebt, wissen wir oft nicht, was wir sagen sollen.</p>
<p><strong>Uniform/Schablonenhaft/Immer gleich/Gleichförmig sind nur die Anderen</strong></p>
<p>Völlig anders sieht es allerdings bei unserer Selbstwahrnehmung aus. Wie oft denken wir zum Beispiel: „Ich bin individuell“, oder „Ich bin nicht so, wie die breite Masse.“ Während wir also andere Personen teilweise beliebig in Schubladen stecken und ihnen Verhaltensweisen andichten, die sie vielleicht gar nicht an den Tag legen, nehmen wir uns selbst als Individuum war und möchten, dass dies bitte auch andere tun. Wir möchten mit all unseren individuellen Stärken und Schwächen wahrgenommen werden, ohne in eine bestimmte Kategorie abgeschoben zu werden.</p>
<p><strong>Etwas mehr Offenheit</strong></p>
<p>Natürlich denken wir alle in Stereotypen. Und das vermutlich jeden Tag. Sicher ist es auch in Ordnung, dass wir Menschen bis zu einem bestimmten Punkt in unserer privates Schubladensystem einordnen. Nur sollten wir uns doch vielleicht das ein oder andere Mal die Mühe machen, eine Person besser kennenzulernen und ihr die Chance geben uns zu zeigen, dass sie nicht unseren Vorurteilen entspricht. Es könnte nämlich ein ganz anderer Mensch dahinterstecken, als wir vermuten…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/04/die-vorurteilsfalle/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>einen weiteren tollen Text zum Thema Vorurteile</strong></a>, ebenfalls von LizzyNet.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Vor allem geflüchtete Menschen werden in Deutschland oft in Schubladen gesteckt. In Neuruppin haben sich einige <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/06/gefluechtete-in-neuruppin-eine-umfrage/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Geflüchtete auf der Straße umgehört</strong></a>, was die Leute von ihnen denken.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Felix: Übers Mannsein</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/05/felix-uebers-mannsein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DieJungenHelden]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2018 07:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
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		<category><![CDATA[Männer]]></category>
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					<description><![CDATA[Felix ist 25 Jahre alt und Student. Mit Anja von DenJungenHelden hat er sich zum Interview getroffen. Es geht ums Mannsein, um Vorteile und Nachteile davon &#8211; und auch um Geschenke zu Weihnachten. Für Felix gab es Spielzeugautos, für seine Schwester Kochbücher&#8230; Schwierig finde ich als Mann &#8211; und das geht ja schon in der]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Felix ist 25 Jahre alt und Student. Mit Anja von DenJungenHelden hat er sich zum Interview getroffen. Es geht ums Mannsein, um Vorteile und Nachteile davon &#8211; und auch um Geschenke zu Weihnachten. Für Felix gab es Spielzeugautos, für seine Schwester Kochbücher&#8230;</strong></p>
<p><span id="more-10637"></span></p>
<p>Schwierig finde ich als Mann &#8211; und das geht ja schon in der Teenagerzeit los &#8211; dass man sich viel mehr behaupten muss wenn es um die eigene Stellung, z.B. in der Peergroup geht. Und auch in Bezug auf die Frauen wird erwartet, dass der Mann den ersten Schritt macht wenn es ums Ansprechen geht oder dann auch danach um die weitere Entwicklung der Bekanntschaft. Wir können uns da irgendwie nicht zurücklehnen und einfach mal abwarten. Und gleichzeitig gibt es dann da diese große Planlosigkeit &#8211; wie und was mache ich eigentlich da?</p>
<p>Von meinen Eltern habe ich schon auch immer vermittelt bekommen, dass es als Mann darum geht die Schule und die Ausbildung möglichst schnell fertig zu machen und dann Geld zu verdienen. Meine Schwester hat zu Weihnachten Kochbücher bekommen – das habe ich als Kind natürlich gar nicht gecheckt, dass sie da so Sachen bekommt die dann absolut der Hausfrauenrolle entsprechen während ich Autos bekommen habe. Schon krass wie da unbewusst Sachen angelegt werden in der Kindheit und das fällt mir erst jetzt wirklich auf.</p>
<p>Schwierig finde ich auch den Umgang mit Gefühlen, vor allem was das negative Gefühl der Trauer betrifft. Mein Vater hat mir da zum Glück immer vermittelt, dass das was Gutes ist auch Traurigkeit zu zeigen. Aber das restliche Umfeld legt einem nahe, dass das eine Schwäche ist und man das im Laufe der Zeit besser ablegen sollte. Im Kleinkindalter ist ein Mann ja noch voll bei seinen Gefühlen: er schreit, findet Sachen traurig, findet Kuscheltiere süß, knutscht und kuschelt mit denen und dann irgendwann vielleicht im Kindergarten setzt dann diese Sozialisation ein, dass man diese Gefühle eher zurücknehmen sollte. Später als Jugendlicher unter Kumpels macht das dann keiner mehr und weil man nicht unnormal sein möchte zeigt man dann seine eigenen Gefühle auch nicht mehr. Das Verrückte daran ist ja, dass wir das später als Väter den Kindern dann auch nicht mehr vorleben und insbesondere für die Jungs &#8211; die sich ja schon stark an den Vätern orientieren – ist das besonders schade finde ich.</p>
<p>Ein weiterer Nachteil den wir Männer gegenüber den Frauen vielleicht noch haben ist, dass wir weniger Kontrolle über die Familienplanung haben, wir können z.B. auch nicht bei einem Kinderwunsch einfach zu einer Samenbank gehen und uns unabhängig von einer Partnerin ein biologisches Kind zulegen. Oder auch in Trennungsfällen denke ich, dass es die Männer noch schwerer haben, wenn sie die Kinder dann mehr bei sich haben wollen als die Mutter es vielleicht will.</p>
<p>Das Schönste am Mann-sein beginnt eigentlich schon z.B. beim Weggehen mit Kumpels. Da sind wir im Sozialverhalten gesellschaftlich weniger gefangen als Frauen finde ich. Wir können als Gruppe losziehen und sind trotzdem frei. Wenn dann alle weiterziehen oder nach Hause gehen und einer bleibt alleine mit 10 Promille auf der Tanzfläche in nem Club zurück – ist das voll in Ordnung. Für Frauen gehört sich das gesellschaftlich nicht, alleine betrunken übrig zu bleiben, aber das ist im Prinzip auch gar nicht möglich, da sich Frauen noch nicht mal aus ihrer Gruppe oder von ihrer Freundin trennen „dürfen“. Eine Frau die alleine ausgeht bekommt sehr schnell einen negativen Stempel aufgedrückt, dazu kommt dass sich die Frauen gegenseitig auch viel mehr verpflichtet fühlen. Ich habe das schon oft erlebt, dass ein Mädchen eigentlich gern noch bleiben wollte und dann aber gehen „musste“ weil ihre Gruppe ging. Unter Männern haben wir da gegenseitig mehr Verständnis und Freiheiten.</p>
<p>Einen weiteren Vorteil für uns Männer sehe ich in der unglaublich langen Zeitspanne, in der wir Väter werden können. Wir können mit 20 oder aber auch mit 65 noch (mal) eine Familie gründen. Wir haben also auch einen sehr langen Zeitraum zur Verfügung in der wir wirklich bereit für Kinder sind. Frauen, die sich so um die 30 bereit für Kinder fühlen, denen verbleiben dann gerade mal so ca. 8 Jahre oder vielleicht auch 10, in denen dann alles stimmen muss: Partner und auch sonstige Bedingungen, da die biologische Uhr tickt. Da bin ich extrem dankbar dafür, dass ich so entspannt sein kann.</p>
<p>Ich genieße außerdem, dass ich als Mann unabhängiger von meinem Aussehen bin. Ich glaube schon dass als Frau extrem viel mehr davon abhängt, ob du attraktiv oder weniger attraktiv bist. Sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich. Männer suchen sich wahrscheinlich schon instinktiv eher jüngere, attraktivere – weil fruchtbarere (?) Frauen aus. Bei Männern ist das Aussehen nicht so wichtig, wichtig sind vielleicht andere Dinge, an denen man aber arbeiten kann. Die Persönlichkeit oder der Beruf eben. Manche Frauen stehen z.B. auf Männer in Führungspositionen und da können Männer daraufhin arbeiten auch unabhängig von ihrem Äußeren. Da sind Frauen im Prinzip auch wieder unfreier.</p>
<p>Beneiden tue ich die Frauen um ihre schöne Sprache. Das merkt man schon in der Grundschule, dass Frauen einfach Meisterinnen der Kommunikation sind. Sie reden mehr miteinander und entwickeln sich sprachlich doch oft auch vielfältiger als Männer, die dann nur bei den Fakten bleiben. Man muss nur einen Mann und eine Frau mal ein und dasselbe Auto beschreiben lassen. Die Männersprache ist relativ simpel und langweilig. Ich finde Männer müssten die Frauensprache lernen. Und auch die Frauen noch viel besser verstehen lernen. Ich würde den meisten Männern wünschen, sich mehr in die Frauen einzufühlen, um zu spüren wie die Frauen ticken. Eigentlich müsste jedem Mann die Gelegenheit gegeben werden mal eine Zeit lang im Körper und Geist einer Frau zu leben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Auch Birgitt von den Storry-Tellern hat sich gefragt, was es bedeutet, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/05/was-bedeutet-mann/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ein Mann zu sein</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Die Frage, was eigentlich männlich ist, beschäftigt uns oft auf meinTestgelände. Hier noch ein <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/05/was-ist-maennlich/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Video dazu vom #gelände16</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Vorurteilsfalle</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/04/die-vorurteilsfalle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[LizzyNet]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2018 07:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum darf ein dicker Mensch eigentlich nicht sportlich und ein dünner Mensch kein Couch-Potato sein? Warum denken viele Menschen bei dicken Menschen eigentlich so schnell an Fast Food und bei Dünnen an Sport und Salat? Vermutlich weil sie Vorurteile haben. Mit diesen möchte Lea von LizzyNet in ihrem Text aufräumen. Woran denkt ihr, wenn ihr]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum darf ein dicker Mensch eigentlich nicht sportlich und ein dünner Mensch kein Couch-Potato sein? Warum denken viele Menschen bei dicken Menschen eigentlich so schnell an Fast Food und bei Dünnen an Sport und Salat? Vermutlich weil sie Vorurteile haben. Mit diesen möchte Lea von LizzyNet in ihrem Text aufräumen.</strong></p>
<p><span id="more-10527"></span></p>
<p>Woran denkt ihr, wenn ihr einen dicken Menschen seht? An Pommes bei McDonald’s und einen doppelten Frappuccino bei Starbucks? Woran denkt ihr, wenn ihr einen sehr schlanken Menschen seht? An akkurat abgewogene Mahlzeiten und Zwangsernährung wegen Magersucht? Woher wisst ihr, dass ihr damit auch richtig liegt?<em><br />
</em>Unsere Klischees und Vorurteile begleiten unseren gesamten Alltag, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr. Natürlich arbeiten die meisten von uns an unseren Klischees und viele unserer Vorurteile lassen sich auch ausräumen, egal ob durch Fakten oder Erfahrungen.</p>
<p>Wie ist es jedoch mit Vorurteilen, die wir weniger bewusst wahrnehmen, die wir beinahe als objektiven Fakt akzeptieren, als ein „Das kann doch gar nicht anders sein“? Wie sollen wir versuchen, solche Vorurteile auszumerzen, wenn wir uns ihrer gar nicht wirklich bewusst sind? Da sich so gut wie niemand mit diesen Themen befasst, habe ich beschlossen, einen kurzen Artikel zu schreiben, der auf das Problem aufmerksam machen soll.</p>
<p>Fast jeder denkt doch bei übergewichtigen Menschen an zügelloses Essen oder bei sehr, sehr schlanken Menschen an bekannte Essstörungen wie Magersucht oder Bulimie. Dass Betroffene unter solchen Klischees leiden, bekommt man als bloßer Betrachter, als vorbeieilender Passant kaum mit. Ganz unabhängig davon, ob das Gewicht zu hoch oder zu niedrig ist, bemerken Betroffene die Blicke und meistens kennen sie schon alle möglichen Kommentare von Menschen, die keine Ahnung über den Hintergrund der Betroffenen haben.</p>
<p>Wenn wir einen Menschen im Rollstuhl anstarren oder jemanden, der etwa an einer Hautkrankheit leidet, dann ist uns das viel eher bewusst als wenn wir Menschen wegen ihres Gewichtes anstarren. Dass aber manche, wohlgemerkt nicht alle, für ihr Gewicht nicht so viel können, geht uns nicht durch den Kopf. Ich bin selbst nicht ganz schlank und kenne diesbezüglich schon alle Bemerkungen. Dass ich dumm bin, nur, weil ich keine Modelmaße habe, dass ich extrem unsportlich sein muss und faul noch obendrein, alles habe ich schonmal gehört. Stammgast bei Fast-Food-Ketten bin ich natürlich auch, wenn es nach der Meinung anderer geht. Die Meinung der anderen, derjenigen, die mich nicht kennen und sich unmöglich eine Meinung bilden konnten, die auf etwas anderem als Vorurteilen und Klischees beruht.</p>
<p>Natürlich gibt es viele Menschen, die keinen Sport treiben, nur Ungesundes essen und weniger Selbstkontrolle haben, umgekehrt solche, die so viel Sport treiben und so wenig essen, dass ihr Leben ernsthaft in Gefahr gerät. Das muss aber nicht zwingend so sein. Vor allem im Sport fällt auf, dass das Gewicht einer Person nicht zwingend auf den bekannten Klischees beruhen muss. Eine Boxerin oder eine Kugelstoßerin müssen etwa mehr wiegen, sind aber trotzdem sehr sportlich, trainiert und diszipliniert. Genau umgekehrt ist es etwa bei Turnerinnen, die sehr schlank sein müssen aber dennoch nicht gleich magersüchtig sind.</p>
<p>Ich selbst mache regelmäßig Sport, trainiere gerade für den 10 Kilometer-Lauf, ernähre mich ausgewogen, esse Salat zu den Mahlzeiten und statt normalem Brot Vollkornprodukte. Ich fahre auch gerne mal mit dem Fahrrad, statt mit dem Bus und schaffe es, den ganzen Abend neben meinem Bruder zu sitzen, der Chips ohne Ende futtert, und mir keinen zu nehmen. Etwas übergewichtig bin ich trotzdem.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>In diesem Text hat sich Sophia mit <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/04/vorurteile-gegenueber-bisexualitaet/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Vorurteilen gegenüber Bisexualität</strong></a> beschäftigt.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Auch in diesem Text muss sich der Autor mit <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/10/11-september/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Vorurteilen gegenüber seiner Person</strong></a> auseinandersetzen.</span></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Bachelor</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/03/der-bachelor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2018 07:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute geht die aktuelle Staffel der RTL-Sendung „Der Bachelor“ zu Ende. Sophia hat sie angeschaut &#8211; und die Welt des wohlhabenden Junggesellen, der vermeintlich auf der Suche nach der ganz großen Liebe ist, mal genauer unter die Lupe genommen. Ich beiße die Zähne zusammen, blicke mich kurz um. Keiner da der sieht, was ich jetzt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute geht die aktuelle Staffel der RTL-Sendung „Der Bachelor“ zu Ende. Sophia hat sie angeschaut &#8211; und die Welt des wohlhabenden Junggesellen, der vermeintlich auf der Suche nach der ganz großen Liebe ist, mal genauer unter die Lupe genommen.</strong></p>
<p><span id="more-10478"></span></p>
<p>Ich beiße die Zähne zusammen, blicke mich kurz um. Keiner da der sieht, was ich jetzt an meinem PC treiben werde. Ich fühle mich beschämt wie ein 12-jähriger, der das erste Mal im Internet nach kostenlosen Pornos sucht. Doch was meine Finger in die Tasten tippen, ist etwas anderes. Ich lande auf RTL.de und suche nach dem Player, mit dem man sich ganze Folgen der Serie, um die es sich heute handeln wird, ansehen kann.</p>
<p>Ich klicke auf die älteste verfügbare Folge der jetzigen Staffel. Man will ja von vorne anfangen. Als das Intro des Bachelors erklingt, stelle ich panisch den Ton leiser. Ich hoffe keiner meiner WG-Mitbewohner hat das gehört.</p>
<p>Vielen, mit denen ich gesprochen habe, die die Serie ernsthaft und aus Interesse schauen, geht es ähnlich. Man gibt nicht gerne zu, dass man sich Trash TV ansieht. Und trotzdem ist es wie ein Autounfall. Man weiß man sollte nicht, aber man muss hinsehen.</p>
<p>Ich kann mich erinnern, schon ein paar Folgen mit meiner Mutter gesehen zu haben. Damals, als ich noch bei ihr gewohnt habe, müsste ich um die 12 Jahre alt gewesen sein. Andere Castingshows wie „Germanys Next Topmodel“, habe ich damals sehr gerne geschaut, daran kann ich mich erinnern. Der Bachelor war für mich schon damals etwas irritierend, da ich nicht verstand, wieso so viele hübsche Mädchen sich um so einen Mann streiten. „Der sieht doch voll doof aus“ – mein kritisch kindlicher Kommentar zur damaligen Staffel.</p>
<p>Wenn ich heute die Sendung einschalte, sitze ich mit meinem Notizblock und einem Kaffee davor. Der Entertainmentfaktor ist nicht gerade heruntergegangen, der zum Fremdschämen jedoch bis in unendliche Höhen.</p>
<p>Bachelor Daniel möchte in dieser Folge die „Ladies“, wie er sie so liebevoll nennt, besser kennenlernen. Somit werden ein paar der 15 Frauen in rote Badeanzüge gesteckt und an den Strand geschickt. „Baywatch Day“ nennen sie das. Dort müssen die Frauen eine Art Hürdenlauf absolvieren, damit Daniel sehen kann, welche der Angebeteten am schnellsten rennen und dabei auch noch gut aussehen kann. Qualitäten, die man im Jahre 2018 an einem Partner eben schätzt. Nach diesem intensiven Kennenlernen wird eine der Frauen zu einem kurzen Einzelgespräch mit Daniel gebeten. Sofort fängt bei den anderen eine Lästertirade an. Wieso denn die, ich hab das viel mehr verdient, und vor allem – hast du gesehen wie die sich heute angezogen hat? „Barbie ist nur soviel Wert, wie gut sie vor Ken aussieht, geht es mir durch den Kopf.</p>
<p>Die Kritik aneinander liegt zu 100% im Äußeren und dem Vorwurf ein „falsches Spiel zu spielen“. Dein Outfit heute ging ja mal gar nicht! Vor ihm tust du so süß, hier bei den anderen Frauen bist du eine Bitch!</p>
<p>Wie gespielt das Ganze ist, fällt selbst Mitwirkenden auf.</p>
<p>Das Einzelgespräch geht für den Zuschauer knappe 3 Minuten und es fällt ein Satz, der sich von allem, was ich noch sehen werde am meisten um die Persönlichkeit dreht: „Du bist ein bisschen schüchterner, oder?“</p>
<p>Die Frauen selbst sind im Alter von zirka 20 bis 30 Jahren, alle sehr attraktiv und schlank. Bildungs- und berufstechnisch sind verschiedene Typen zu erkennen. Von der Studentin zur Kauffrau über die Friseurin und Fitnesstrainerin ist alles dabei. Meiner Meinung nach sind die Kandidatinnen im Allgemeinen nicht so naiv, wie es ihnen im Meinungskanon unterstellt wird. Ich denke die meisten wissen ganz genau, auf was sie sich bei der Show einlassen. Dass sie nicht trotzdem von der Produktion sehr manipuliert werden, möchte ich hier nicht anzweifeln.</p>
<p>Ihr Wert in der Show wird ganz klar festgelegt. Die Bauchbinde, die ihren Namen und Herkunftsort nennt, gibt dem Zuschauer Information darüber, wie lange genannte Frau schon Single ist und wie viele Beziehungen sie davor schon hatte. Mal wieder Fehlanzeige, wenn es um irgendetwas charakterbezogenes geht. Sie sind hier, weil sie Single, hübsch und bereit, alles was die Show von ihnen verlangt, mitzumachen, sind. Was das Ziel hierbei ist, ist fraglich. Denn auch wenn viele um die Liebe Daniels buhlen, sind meiner Meinung nach andere auf die Medienpräsenz aus. Dazu aber später mehr. Ich klicke wieder auf Play.</p>
<p>Mir fällt auf, dass oft die Begriffe „Gefühle“ und „Kennenlernen“ fallen. Was Gutes zu sein vermag, wird im Bachelor schlichtweg einfach nicht umgesetzt. Sich kennenlernen, wird pseudomäßig durch „große Erfahrungen“ wie Skydiving oder Klippenspringen ersetzt. „Wir haben das jetzt zusammen gemacht und haben dadurch eine starke Verbindung zueinander! Wir haben uns näher kennengelernt!“ „Wie?“, höre ich mich selbst laut sagen. „Wie zum Teufel hab ihr euch jetzt besser kennengelernt, indem ihr kein Wort miteinander gewechselt habt, aber dafür irgendeinen Extremsport gemacht habt?“ Da kann schon mal ein Kuss folgen. Und bei der nächsten Kandidatin auch.</p>
<p>Die Nacht der Rosen steht an. Der Bachelor fällt eine Entscheidung. Wer hat ihn am meisten rangelassen und sieht am besten aus? Nein, natürlich welche Frau hat das Zeug seine Zukünftige zu werden und welche nicht. Es müssen zwei Mädchen nach Hause fahren. Alles läuft im Stakkato ab. Du bekommst eine Rose, willst du sie haben? Ja. Küsschen links, Küsschen rechts und von vorne. Die Analogie zu „Germanys Next Topmodel“ und anderen Castingshows ist vor allem dadurch zu sehen, dass die Situation so angespannt wie möglich dargestellt wird und die Kandidatinnen einen materiellen Nachweis bekommen, dass sie in der nächsten Runde sind. Eine Rose, ein Foto.</p>
<p>Ob Gefühle in dieser Show echt sind, kann keiner sagen. Es wirkt sehr gestellt und geskriptet, insbesondere von Daniels Seite. Allerdings glaube ich, dass intensiv versucht wird, bei den Kandidatinnen echte Gefühle hervorzurufen, damit die Show echter und vor allem dramatischer wird. Dies wird von einigen Ex-Kandidatinnen der letzten Staffeln in Interviews bestätigt. Der Abgang von Janine-Christine zeigt, wie echt es für manche Kandidatinnen sein kann. Sie wurde in der vorherigen Folge eigentlich rausgeschmissen, aber da eine andere Frau freiwillig ging, durfte sie bleiben. „Ich hab mich schon als Trostpreis gefühlt“, sagte sie mit traurigem Blick. Unwissend, dass sie die nächste Entscheidung wieder den Kürzeren ziehen wird.</p>
<p>Man sieht sie die Folge darauf noch weinend im Auto, das sie nach Hause fahren wird, sitzen und hört sie sagen „Ich hätte ihm keine zweite Chance geben dürfen“. Diese Frau hatte wirklich Gefühle für den Bachelor. Dieses Weinen ist meiner Meinung nach echt gewesen. Und insbesondere ist es eins: Vorteilhaft für die Quoten der Show. Je echter und dramatischer, desto besser. Die Frauen dahingehend zu manipulieren, sich wirklich in den sehr offensichtlich nicht dafür interessierten Daniel, zu verlieben. Herzschmerz als Feuer für den Kamin der Show.</p>
<p>Aber um fair zu bleiben, so funktioniert die Serie nun einmal. Man wusste, worauf man sich einlässt, als man sich dafür beworben hatte. Nur eine der Frauen darf mit Daniel nach Hause fahren, das ist das Konzept. Dass man sich dessen zu Anfang bewusst war, denke ich schon. Aber dadurch, dass man durch Isolation manipuliert wird, dass Daniel der einzige Mann auf Erden zu sein scheint, und für die Laufzeit der Sendung der einzige Grund ist jeden Morgen aufzustehen, fällt es einem schwerer als gedacht.</p>
<p>Doch der Hauptfokus der Serie liegt ganz klar nicht auf dem Bachelor, sondern auf den Konflikten zwischen den Mädchen. Ich bin mir sicher, dass viel davon geskriptet oder zumindest vorgegeben wurde. Allerdings ist nicht zu übersehen, wie sehr die Frauen wirklich gegeneinander aufgestachelt werden. Der Stress in der Villa wird auch viel intensiver behandelt als die Dates mit dem Bachelor.</p>
<p>Als ich weiterschaue, noch immer in der Hoffnung, dass auch nur ein einziges Mal über Interessen oder Hobbies gesprochen wird, von Seiten der Frauen oder des Bachelors, werde ich enttäuscht. Die Gespräche handeln ausschließlich vom Aussehen des Bachelors, der Frauen oder Sex. Dass alle Kandidatinnen nie voll bekleidet zu sehen sind, muss ich hierbei wohl kaum erwähnen. Das man sich als Frau so zeigen darf, wie man will, ist etwas, was ich für sehr wichtig und vor allem richtig halte. Allerdings ist in der Show zu sehen, dass das sehr zwanghaft und durch das Pflichtgefühl, dem Bachelor zu gefallen, erfolgt. Je besser du aussiehst, desto bessere Chancen. Insbesondere nackt. Ich denke, dass da viel Gruppenzwang mitschwingt. Die eine zieht sich sexy an, da muss man mithalten können.</p>
<p>Was mich persönlich sehr aufregt, neben der Manipulation der Frauen, ist die Manipulation des Zuschauers. Natürlich möchte man im Fernsehen ein gutes Bild abliefern. Aber die scheinbare Echtheit der Show zu wahren, geht auf Kosten der Frauen, was man als Zuschauer schon sehr spürt. Die angebliche Zweisamkeit auf dem Sofa, der so romantische Kuss – umgeben von Softboxen, Kameras und Tonangeln.</p>
<p>In einer Umgebung, in der immer die Sonne scheint und die Tage lang und luxuriös in einer Villa mit Pool verbracht werden, ist doch alles perfekt. Dieses Bild brennt sich in das Unterbewusstsein des Zuschauers und gaukelt ihm eine heile Welt vor, in der sich Bachelor und Kandidatinnen bewegen. Ob das dem typischen RTL Zuschauer auffällt, ist fragwürdig.</p>
<p>Ebenfalls sind diese Bedingungen, unter denen die Frauen den Bachelor kennenlernen, utopisch. Immer am Strand, in Luxushotels mit „Dreamdates“. Ob eine Liebe, die sich unter solchen Umständen formt, noch hält, wenn man zurück in Deutschland in Jogginghose, ungeschminkt und mit Chips vor dem Fernseher sitzt und das perfekte Scheinbild des Partners nicht mehr auf erhalten werden kann?</p>
<p>Den letzten Staffeln zufolge ist dem eher nicht so. Die Bachelor- und Bachelorettebeziehungen halten im Schnitt kaum ein paar Monate. Die wahre Liebe, so wie es in der Show immer wieder wiederholte wird, war das nun nicht.</p>
<p>Die Bachelorette ist hierbei auch ein guter Stichpunkt. Ist der Bachelor wirklich so ein „menschenverachtendes Format“ wie zum Beispiel Tim Mälzer es bezeichnet, wenn es doch das Gegenstück dazu gibt?</p>
<p>Das Konzept der Bachelorette ist im Prinzip das Gleiche wie beim herkömmlichen Bachelor, nur dass die Rollen in den Geschlechtern getauscht werden. Eine Frau wird von vielen Männern begehrt. Dass dies ein Versuch der Erweiterung, aber auch insbesondere Rechtfertigung des Bachelorformats war, ist sehr offensichtlich. „Wir haben zu viel Kritik und Vorwürfe des Sexismus? Dann lasst doch das selbe, nur anderes herum abdrehen! Haben wir gleich Content für das nächste Jahr.“ Zumindest laufen Gespräche in der Produktion der Show vor meinem inneren Auge so ab.</p>
<p>Dass die Einschaltquoten der Bachelorette nicht mit denen des klassischen Bachelors mithalten können, war zu erwarten. Es ist gesellschaftlich wesentlich akzeptabler, wenn ein Mann sich mit vielen Frauen umgibt und gleichzeitig eine sexuelle Beziehung zu ihnen hat, als wenn eine Frau ähnliches tut.</p>
<p>Außerdem sind die berühmt berüchtigten „Zickenkriege“ der Kandidatinnen mitunter Hauptgrund, weshalb der Bachelor so gut läuft. Das ist nur in der Lightversion bei den Kandidaten der Bachelorette vorzufinden.</p>
<p>Doch ist der Bachelor wirklich ein so sexistisches Format? Wird einem Mann mal wieder die Macht über das Glück nicht nur einer, sondern vieler Frauen in die Hand gegeben?</p>
<p>Ja und Nein, würde ich sagen.</p>
<p>Wie schon früher angesprochen, sollte sich jede Kandidatin im Klaren darüber sein, für was sie sich anmeldet, wenn sie zum Bachelor geht. Recherchematerial ist in den letzten Staffeln und in der Klatschpresse zu Genügen vorhanden. Außerdem sind die Kandidatinnen erwachsene Frauen, die für sich selbst entscheiden können sollten, ob sie mit der Medienpräsenz und den sozialen Folgen klarkommen können, die die Teilnahme an der Show mit sich bringen.</p>
<p>Das muss man fairerweise gesagt haben, bevor man den Bachelor und sein Produktionsteam verteufelt.</p>
<p>Dass jedoch Kandidatinnen innerhalb der Show sehr gegeneinander aufgestachelt werden, allgemein manipuliert und nach Aussagen früherer Kandidatinnen, sehr unter Alkoholeinfluss gestellt werden, ist nicht unbedingt vorhersehbar.</p>
<p>Ich denke, es wäre frauenverachtend, wenn man sich als Frau nicht frei entscheiden könnte. Also sollte jede Frau auch die Entscheidung für sich treffen können an solch einer Fernsehserie teilzunehmen. Jedem sein Recht auf freie Entscheidung. Das halte ich für sehr wichtig.</p>
<p>Doch warum entscheiden sich so viele Frauen an diesem Format teilzunehmen, sollte sich der Zuschauer fragen. Sind sie alle so dumm und suchen dort wirklich die wahre Liebe? Meiner Meinung nach dürfte das nur bei einem Bruchteil zutreffen, wobei sich das auch im Laufe der Sendung dahingehend entwickeln kann.</p>
<p>Ich denke, dass viele den Bachelor als Chance sehen. Die Chance, die schon viele Reality TV Stars hatten, und somit als Sprungbrett zum großen Erfolg genutzt haben. Kim Kardashian als Vorbild. Oder eben Daniela Katzenberger auf deutscher Ebene. Die Kandidatinnen sind jung, sehen gut aus und sind größtenteils clever. Wieso nicht durch eine Castingshow im Fernsehen erste Aufmerksamkeit ergattern, sei es von Firmen, Produktionen oder der Presse? Damit wäre der erste Schritt zur medialen Präsenz getan und man hat es in der Zukunft leichter. Zumindest denken das viele.</p>
<p>Doch ist es trotzdem ein gesellschaftliches Problem? Da ich vermute, dass bei einigen dieses „Sprungbrett Bachelor“ als letzte Chance, doch noch erfolgreich zu sein gesehen wird, würde ich die Frage mit „ja“ beantworten.</p>
<p>Dass du in dieser Welt als Frau mehr wert bist, wenn du gut aussiehst, wird dir schon sehr früh klargemacht. Die Bestätigung, die man beim Bachelor für sein Aussehen bekommt, da es ausschließlich darum geht, ist Nährboden für das weibliche verzweifelte Ego.</p>
<p>Es ist schade, dass viele Frauen denken, sie könnten nur so in ihrem Leben erfolgreich werden. Dadurch, dass sie sich, wie bei einem Markt zur Schau stellen und bewerten lassen. Du solltest, falls du das wirklich möchtest, auf jeden Fall die Möglichkeit haben, diesen Weg einzuschlagen. Ich bin mir sicher, dass viele das für sich bewusst entscheiden. Andere jedoch, sehen es als einzigen Weg in dieser Gesellschaft einen Wert zu erhalten.</p>
<p>Und genau das ist der Fehler, den ich im Konzept Bachelor sehe.</p>
<p>Das Ausnutzen und erneute Bestätigen der Vorstellung, dass du als Frau nur dann Erfolg haben kannst, wenn du dir jeglichen charakterlichen Wert absagst, und deine Hülle das Maß deiner Wertigkeit ersetzt.</p>
<p>Man muss nicht dumm oder ungebildet sein, dass man als Frau daran glaubt.</p>
<p>Schlussendlich würde ich sagen, dass der Bachelor gefährlich unterhaltsam für jedes Alter und Geschlecht sein kann. Gefährlich, da sich das Bild was die Show vermittelt ganz schnell ins eigene Unterbewusstsein einnisten kann. Sei dies, dass man nur so viel Wert ist wie man aussieht, und dass eine andere Person dir diesen Wert zuschreiben kann, oder, dass die wahre Liebe nur am Strand oder am Pool existiert. Die Serie ist oft fake und geskriptet, „Reality TV“ als Markenbegriff.</p>
<p>Dennoch denke ich, dass man als eigenständiger erwachsener Mensch selbst die Entscheidung treffen können sollte, daran teilzunehmen, sei es jetzt aus karrieretechnischen Gründen oder um tatsächlich die vermeintlich wahre Liebe zu finden. Nur schade finde ich es, wenn dies aus dem Gedankengang stammt, dass man als Frau nur auf diesem Wege erfolgreich sein könne. Außerdem, was wäre unsere Gesellschaft ohne Trash TV? Man muss ja irgendwie die Bestätigung finden, dass das eigene Leben doch nicht so schlimm ist, schließlich gibt es ja immer Leute die zum Bachelor oder DSDS gehen. Solange die Mehrheit der Zuschauerschaft diese Meinung vertritt, rechne ich mit einer neuen Staffel des Rosenverteilens im nächsten Jahr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Auch Fee hat eine TV-Sendung zum Thema eines Textes gemacht. <a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/04/heidis-horror-picture-show/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bei ihr geht es um GNTM</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/10/youtuberinnen-aus-der-genderperspektive/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier seht ihr ein Video</strong></a> von Sophia über die YouTube-Szene aus der Genderperspektive.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Typisch Mädchen, typisch Junge</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/01/typisch-maedchen-typisch-junge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[WHS Hidden Talents]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2018 07:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10306</guid>

					<description><![CDATA[Endlich Wochenende, Zeit um Freund*innen zu treffen oder um abends auszugehen. Gibt es da eigentlich typische Abläufe bei Jungs und Mädchen? Wie läuft das Styling oder die Auswahl der Klamotten bei den beiden Geschlechtern so ab? Die WHS Hidden Talent haben zu diesem Thema ein Video gemacht. Mehr dazu: Hier seht ihr ein weiteres Video]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Endlich Wochenende, Zeit um Freund*innen zu treffen oder um abends auszugehen. Gibt es da eigentlich typische Abläufe bei Jungs und Mädchen? Wie läuft das Styling oder die Auswahl der Klamotten bei den beiden Geschlechtern so ab? Die WHS Hidden Talent haben zu diesem Thema ein Video gemacht.</strong></p>
<p><span id="more-10306"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Hier seht ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/10/reifen-wechseln/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>ein weiteres Video</strong></a> der WHS Hidden Talents. Diesmal geht es um  Stereotype bei der Berufswahl.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Auch in diesem Video geht es um Geschlechterrollen, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/12/ey-praline/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>diesmal beim Flirten</strong></a>.</span></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mädchen sein</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/11/maedchen-sein-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sunrise Writers]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2017 07:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt viele Vorstellungen davon, wie ein typisches Mädchen zu sein hat. Was aber, wenn du Basecaps genauso liebst wie rosa Plüsch? Dann hast du ein Problem, findet unsere Autorin -und ist ziemlich sauer darüber. Was heißt es für Dich, ein Mädchen zu sein?   Das, was ich bin – ich bin kein typisches Mädchen, der nur]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gibt viele Vorstellungen davon, wie ein typisches Mädchen zu sein hat. Was aber, wenn du Basecaps genauso liebst wie rosa Plüsch? Dann hast du ein Problem, findet unsere Autorin -und ist ziemlich sauer darüber.</strong></p>
<p><span id="more-10191"></span></p>
<p>Was heißt es für Dich, ein Mädchen zu sein?   Das, was ich bin – ich bin kein typisches Mädchen, der nur Mode und Schminke wichtig sind, die nur weibliche Freunde hat und gerne shoppen geht. Ich bin kein Mädchen, das alles ausgegeben bekommen will. Ich habe zwar Brüste und Vulva, doch die machen mich nicht gleich zum typischen Mädchen. Ich liebe es, Serien zu gucken, und Jogginghose und Caps gehören in meinen Kleiderschrank dazu. Auch gehören meine Kumpels und Rülpser zu dem, was ich bin.  Nur bin ich auch nicht der typische Junge – wohl eher nicht immer. Ich liebe auch Röcke und Kleider, und alles was, pink, glitzernd und flauschig ist oder Blümchen hat.  Ich bin kein Klischee. Ich bin eine Mischung aus meinen Erfahrungen und meiner Umwelt. Selbst mein Musikgeschmack bleibt nicht in einer Spalte. Mein Musikgeschmack ist so bunt und verschieden, wie ich selbst es bin. Meine Musik geht von Metal über Klassik, von Punk bis hin zu Indie. Das bin ich. Ich bin eine Mischung aus vielen. Ich bin kein Klischee. Mich kann man nicht einfach in eine Schublade stecken. Ich bin kein Stereotyp, sondern ein Individuum.  Ich bin etwas verrücktes, etwas buntes. Ich bin ich! Und das kann mir niemand wegnehmen.</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Hier gelangt ihr zum <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/sunrise-writers/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Redaktionsgruppenprofil</strong></a> der Sunrise Writers und findet weitere tolle Texte.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">In <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/11/mann-sein/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>diesem Text</strong></a> unterhalten sich „DieJungenHelden“ darüber, was es heißt ein Mann zu sein.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mythos Jungfernhäutchen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/10/mythos-jungfernhaeutchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hollies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2017 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Mitarbeiterinnen des Interkulturellen Frauen- und Mädchen-Gesundheitszentrums Holla e.V. haben 160 Mädchen und Frauen ein paar Fragen gestellt: „Wussten Sie, dass es kein Jungfernhäutchen gibt? Was bedeutet der Mythos? Welche Auswirkungen hat das Thema auf dein Leben?“ Hier eine Auswahl der Antworten. „Warum hat mein Arzt gesagt, dass mein Jungfernhäutchen im Sportunterricht gerissen ist, wenn]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Mitarbeiterinnen des Interkulturellen Frauen- und Mädchen-Gesundheitszentrums Holla e.V. haben 160 Mädchen und Frauen ein paar Fragen gestellt: „Wussten Sie, dass es kein Jungfernhäutchen gibt? Was bedeutet der Mythos? Welche Auswirkungen hat das Thema auf dein Leben?“ Hier eine Auswahl der Antworten.</strong></p>
<p><span id="more-9782"></span></p>
<p>„Warum hat mein Arzt gesagt, dass mein Jungfernhäutchen im Sportunterricht gerissen ist, wenn es doch gar nicht existiert? Das macht mich so wütend!“<br />
(Schülerin 15 Jahre)</p>
<p>„Warum habe ich nie darüber nachgedacht, dass es voll unlogisch ist, dass es das gibt?!“<br />
(Schülerin 17 Jahre)</p>
<p>“Ich wusste, dass es das nicht gibt und musste im Sexualkundeunterricht meine Lehrerin korrigieren und es ihr richtig erklären“<br />
(Schülerin 15 Jahre)</p>
<p>„Ich bin superfroh zu hören, dass es kein Jungfernhäutchen gibt. Das nimmt mir echt Druck. Man hat ja wirklich Stress als Mädchen, wenn man zu früh Sex hat ist man Schlampe und zu spät, dann ist man Nonne. Jetzt hab ich das Gefühl, es ist egal, es ist meine Sache und geht niemanden was an.“<br />
(Schülerin 16 Jahre)</p>
<p>„Wurde uns so erzählt. Das muss man ja dann glauben.“<br />
(Schülerin 17 Jahre)</p>
<p>„Ich denke, dass viele Männer davon profitieren, dadurch dass sie die Frauen kontrollieren können. Das gilt natürlich nicht für alle Männer, aber trotzdem für viele, auch wenn sie es nicht zugeben würden.“<br />
(Studentin 21 Jahre)</p>
<p>„Wenn man bei der Hochzeitsnacht noch Jungfrau ist, dann steigt der Wert der Frau, also das Ansehen beim Mann und der Familie.“<br />
(Passantin 22 Jahre)</p>
<p>„Wenn es ein Mythos ist, dann sage ich, das ist gut für die patriarchale Gesellschaft, um die Frau unter Druck zu setzen, damit sie nicht gegen die religiösen Regeln verstößt.“<br />
(Studentin 21 Jahre)</p>
<p>„Für mich persönlich hat es keinen Einfluss… Aber in der Gesellschaft hat es viele Einflüsse, besonders weil ich einen orientalischen Hintergrund habe, wo Sex mit einem Mann, mit dem ich noch nicht verheiratet bin, streng verboten ist, das wird auf jeden Fall negativ betrachtet.“<br />
(Passantin 22 Jahre)</p>
<p>„Ärzte profitieren davon (…). Sie haben dieses sensible Thema ausgenutzt, um damit viel Kohle zu verdienen.“<br />
(Studentin 21 Jahre)</p>
<p>„Manche Frauen sind ohne geboren… Andere haben sie, aber sie platzt im Alltag oder bei sportlichen Aktivitäten. Ich weiß nicht ob das zu 100% stimmt, (…) vielleicht sollte ich noch mehr recherchieren.“<br />
(Studentin 21 Jahre)</p>
<p>„Ich denke, dass sich durch das Wissen einiges ändern würde, die Frau wäre freier. Ich weiß, dass einige Mädchen Angst hatten, dass (…) sich die Familie abwenden würde, wenn sie es herausfinden würden.“<br />
(Bürokauffrau 23 Jahre)</p>
<p>„Ich wurde vergewaltigt und habe jetzt große Angst keine Jungfrau mehr zu sein.“<br />
(Mädchen 17 Jahre)</p>
<p><em>(Erstveröffentlichung in: Interkulturelles Frauen- und Mädchen-Gesundheitszentrum (Hg.): Mythos Jungfernhäutchen. Köln 2017, 34-36)</em></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Auf der <a href="http://holla-ev.de/es-gibt-kein-junfernhaeutchen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Seite des IFMGZ Holla e.V</strong></a> findet ihr weitere Infos zum Thema.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Im Rap Song der </span><span style="font-size: 1.14285rem;">Hollies</span><span style="font-size: 1.14285rem;"> geht es um den eigenen Körper. Und darum, dass er ausschließlich <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/10/rap-song-mein-koerper-gehoert-mir/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ihnen selbst gehört</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>YouTuber*innen aus der Genderperspektive</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/10/youtuberinnen-aus-der-genderperspektive/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2017 07:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
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					<description><![CDATA[YouTuber*innen sind bei jungen Menschen sehr beliebt. Für jeden Bereich des Lebens gibt es Menschen, die sich in Vlogs auf YouTube dazu äußern. Für meinTestgelände hat sich Sophia die YouTube-Landschaft in Deutschland mal aus der Genderperspektive angeschaut. Dazu hat sie auch einige ihrer Freund*innen aus der YouTube-Szene befragt und zu Wort kommen lassen. Mehr dazu:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>YouTuber*innen sind bei jungen Menschen sehr beliebt. Für jeden Bereich des Lebens gibt es Menschen, die sich in Vlogs auf YouTube dazu äußern. Für meinTestgelände hat sich Sophia die YouTube-Landschaft in Deutschland mal aus der Genderperspektive angeschaut. Dazu hat sie auch einige ihrer Freund*innen aus der YouTube-Szene befragt und zu Wort kommen lassen.</strong></p>
<p><span id="more-9732"></span></p>
<p><b>Mehr dazu: </b></p>
<ul>
<li><span style="font-weight: 400;"><a href="https://www.youtube.com/channel/UCIrsqXbtU5nJq0PnJlda-DA" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hier</strong></a> findet ihr Sophias YouTube-Channel, wo ihr noch mehr tolle Videos von ihr anschauen könnt.</span></li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Neben der Produktion von Videos schreibt Sophia auch Texte. In <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/04/vorurteile-gegenueber-bisexualitaet/" target="_blank" rel="noopener"><strong>diesem Text</strong></a> geht es um Vorurteile gegenüber Bisexualität.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mann sein &#8211; ein Gespräch unter Jungen (Teil 1)</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/06/mann-sein-ein-gespraech-unter-jungen-teil-1/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2017/06/mann-sein-ein-gespraech-unter-jungen-teil-1/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[DieJungenHelden]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2017 07:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
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					<description><![CDATA[Dem Konzept von Männlichkeit liegen viele unterschiedliche Vorstellungen zugrunde. Einfach und klar ist die Frage, was es bedeutet &#8218;Mann&#8216; zu sein, nicht zu beantworten. Die Mitglieder unserer neuen Redaktionsgruppe DieJungenHelden haben sich deshalb darüber unterhalten. Amil: Eine Freundin von mir hat sich kürzlich furchtbar aufgeregt, weil eine gute Freundin von ihr die Bahn verpasst hat]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dem Konzept von Männlichkeit liegen viele unterschiedliche Vorstellungen zugrunde. Einfach und klar ist die Frage, was es bedeutet &#8218;Mann&#8216; zu sein, nicht zu beantworten. Die Mitglieder unserer neuen Redaktionsgruppe DieJungenHelden haben sich deshalb darüber unterhalten.</strong></p>
<p><span id="more-9011"></span></p>
<p><strong>Amil:</strong></p>
<p>Eine Freundin von mir hat sich kürzlich furchtbar aufgeregt, weil eine gute Freundin von ihr die Bahn verpasst hat und zu spät kam. Sie hat sich bei allen anderen über sie beschwert. Das kann ich mir für mich und meine Freunde nicht so vorstellen, dass sie nichts mehr mit mir zu tun haben wollten – auch wenn ich eine Stunde zu spät kommen würde.</p>
<p><strong>Alexandros:</strong></p>
<p>Was ich schön finde ist auch, dass meine Mutter mich bittet meine Schwester abzuholen, wenn es abends spät ist. Ich bin 18 und meine Schwester ist 21. Ich mach das gerne und es fühlt sich gut an, dass ich sie beschütze und sie das Vertrauen in mich haben, auch weil die Mädchen nicht so viel Kraft haben und sich nicht so wehren können.</p>
<p>Schwierig am Mann sein finde ich auch eine Freundin zu bekommen. Mädchen haben es viel einfacher, wenn sie einen Jungen haben wollen. Sie schreiben einfach und schon klappt das. Wir Jungen müssen da viel mehr investieren – richtig mit Herzblut kämpfen und am Ende wird es dann vielleicht doch nichts. Mädchen kann man echt schwer durchschauen.</p>
<p><strong>Andy:</strong></p>
<p>Mir ist aufgefallen, dass unter Mädchen ein großer Konkurrenzkampf herrscht. Sie machen sich auch viel mehr Gedanken, wenn ein Junge, den sie gut finden, auf ein anderes Mädchen steht. Die Jungs nehmen es viel gelassener. Sie chillen dann halt mit ihren Freunden und leben in den Tag.</p>
<p>Ich hab selber noch keinen Liebeskummer gehabt. Wie Mädchen das spüren, weiß ich nicht …</p>
<p><strong>Alexandros:</strong></p>
<p>Das Besondere ist, dass die Jungen ihren Liebeskummer nicht zeigen. Die Mädchen möchten das vielleicht auch verbergen, aber man sieht es ihrem Gesichtsausdruck  an und bemerkt es an ihrem Verhalten. Die Jungs können es wegstecken oder so tun, als wäre nichts.</p>
<p><u> </u></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/05/was-ist-maennlich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Was ist eigentlich männlich?</strong> </a>Auf dem #gelände16 haben Jugendliche sich mit dieser Frage im Rahmen des Theaterworkshops auseinander gesetzt.</li>
<li>Memo von den HeRoes hat sich auch Gedanken gemacht, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/07/maennlichkeit-was-bedeutet-das-fuer-mich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>was Männlichkeit für ihn bedeutet.</strong></a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Was Männer wollen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/05/was-maenner-wollen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[queerblick]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 May 2017 07:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
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		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[„Nicht unser Handeln definiert uns, sondern die Einstellung zu uns selber, zumindest nur für uns.“ In diesem Slam-Text von queeblick geht es um Männer und darum, was sie wollen und wie sie sein sollen. Und das ist manchmal ganz anders, als die gängigen Geschlechterklischees es so vorgeben&#8230; Mehr dazu: Abdoul mit seiner Antwort, was für]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Nicht unser Handeln definiert uns, sondern die Einstellung zu uns selber, zumindest nur für uns.“ In diesem Slam-Text von queeblick geht es um Männer und darum, was sie wollen und wie sie sein sollen. Und das ist manchmal ganz anders, als die gängigen Geschlechterklischees es so vorgeben&#8230;</strong></p>
<p><span id="more-8820"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Abdoul mit seiner Antwort, was <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/10/was-macht-fuer-dich-einen-mann-aus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>für ihn einen Mann ausmacht</strong></a>.</li>
<li>Auch Dominik beschäftigt dieses Thema. Und er hat <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/09/was-ist-maennlichkeit-eine-endgueltige-antwort/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>eine endgültige Antwort</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Charlatan Brothers: Menschlichkeit</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/05/charlatan-brothers-menschlichkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jackson]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 May 2017 07:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Menschlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Charlatan Brothers beschreiben die Probleme auf der Welt. Direkt und auf den Punkt, wie im Rap üblich. Und sie liefern auch gleich noch einen Lösungsansatz: mehr Menschlichkeit! Weil hier jedes Wort Gewicht hat, liefern wir euch den Songtext gleich mit. Menschlichkeit von den Charlatan Brothers PART1: Was ist los mit der Gesellschaft, ich spüre]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Charlatan Brothers beschreiben die Probleme auf der Welt. Direkt und auf den Punkt, wie im Rap üblich. Und sie liefern auch gleich noch einen Lösungsansatz: mehr Menschlichkeit! Weil hier jedes Wort Gewicht hat, liefern wir euch den Songtext gleich mit.</strong></p>
<p><span id="more-8609"></span></p>
<p><em><strong>Menschlichkeit von den Charlatan Brothers</strong></em></p>
<p>PART1: Was ist los mit der Gesellschaft, ich spüre zu viel Hass,</p>
<p>zu viel Unwissenheit, das ist wirklich krass</p>
<p>es führt zu Problemen und zu Konflikten</p>
<p>alle glauben was die Medien berichten!</p>
<p>Rechtspopulisten Extremisten Terroristen Faschisten</p>
<p>überall auf der Welt sind sie vor Ort</p>
<p>USA, Naher Osten, und sogar bei dir im Ort</p>
<p>mach nur deine Augen auf die Welt ist nicht bunt</p>
<p>schon immer gibt es Krieg, wir kommen niemals zur Vernunft!</p>
<p>Kein klare Haltung erst dafür und dann dagegen</p>
<p>statt was zu tun sind alle nur am reden</p>
<p>und erzählen was von Willkommens Kultur</p>
<p>aber selbst das erfordert Menschlichkeit!</p>
<p>ich meine jeden da Draußen jeden da Draußen</p>
<p>PART2:</p>
<p>Gesellschaft mit Klischees, Schubladendenken</p>
<p>Menschen voller Vorurteile und voll mit Ängsten</p>
<p>zu viel Differenzen zwischen den Menschen</p>
<p>Barriere der Sprache das ist das ist was sie denken</p>
<p>das Nahrgut der Rechten um die Dummen zu lenken</p>
<p>Ich Rappe diesen Track um den hass zu beenden</p>
<p>gegen jeden Rechten Nazi gegen jeden Faschist</p>
<p>gegen jeden da draußen der Fremdenfeindlich ist</p>
<p>gegen jeden Terrorist der den Islam in den Dreck zieht</p>
<p>gegen jeden Bombe auf der Welt die in Luft fliegt</p>
<p>ich Rap für jeden der für den Frieden kämpft</p>
<p>jeden der sagt: Mensch ist Mensch</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Ecxes mit einem Track, der in <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/03/diewelt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>die gleiche Richtung geht</strong></a>.</li>
<li>Ein Song über <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/03/do-you-like-it-like-me/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Zusammenhalt und gegenseitiges Unterstützen</strong></a>, entstanden auf dem #gelände2016.</li>
</ul>
<p><span style="border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% / 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer;">Merken</span></p>
<p><span style="border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% / 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer;">Merken</span></p>
<p><span style="border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% / 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer;">Merken</span></p>
<p><span style="border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% / 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer;">Merken</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>#gelände2016 Theater Workshop &#8211; Statements</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/04/gelaende2016-theater-workshop-statements/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2017/04/gelaende2016-theater-workshop-statements/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Apr 2017 07:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2016]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wir haben das Jahr 2017 &#8211; und denken immer noch in Schubladen.“ Dies sind die einführenden Worte für einen Beitrag, der während des Theater-Workshops auf dem #gelände2016 entstanden ist. Volle Power voraus!  Mehr dazu: Amintas Gedanken zum Thema Label.  Wie entstehen Vorurteile? Die story-teller haben sich dazu Gedanken gemacht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Wir haben das Jahr 2017 &#8211; und denken immer noch in Schubladen.“ Dies sind die einführenden Worte für einen Beitrag, der während des Theater-Workshops auf dem #gelände2016 entstanden ist. Volle Power voraus!</strong></p>
<p><span id="more-8602"></span></p>
<p><strong> </strong><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Amintas <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/12/label/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Gedanken zum Thema Label</strong></a>.</li>
<li> Wie entstehen Vorurteile? Die story-teller haben sich <a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/03/vorurteile-entstehen-im-kopf/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>dazu Gedanken gemacht</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>La Voice: Gangster/Gangsta Rap?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/01/la-voice-gangstergangsta-rap/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[La Voice]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2017 08:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Männerbild]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
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					<description><![CDATA[Ins Wochenende geleitet uns unsere Rap-Expertin La Voice, Rapperin und Songwriterin aus Hagen. In ihrem heutigen Video geht&#8217;s um Gangster Rap und ihre Meinung dazu.  Mehr dazu:  Den Wochenstart verpasst? Schau dir hier noch mal an, was La Voice zum Thema Frauen* und Rap zu sagen hat.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ins Wochenende geleitet uns unsere Rap-Expertin <a href="https://www.facebook.com/LaVoice.music.58rap" target="_blank" rel="noopener noreferrer">La Voice</a>, Rapperin und Songwriterin aus Hagen. In ihrem heutigen Video geht&#8217;s um Gangster Rap und ihre Meinung dazu. </strong></p>
<p><span id="more-7719"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Den Wochenstart verpasst? Schau dir <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/01/frauen-und-rap/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a> noch mal an, was La Voice zum Thema Frauen* und Rap zu sagen hat.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frauenbild im Rap oder: Pazifisten, die auf Leinwände starren</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/01/frauenbild-im-rap-oder-pazifisten-die-auf-leinwaende-starren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2017 08:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Halt stopp! Bevor Du dieses Stück Meinung zu lesen beginnst, möchte ich noch kurz etwas dazu sagen. Ich beziehe mich mit allen im Text geäußerten Aussagen auf die Art von Rap, die derzeit in Deutschland nachweislich die populärste ist und überwiegend von weißen Männern mit großen Muskeln sowie — wenn man den Herrschaften Glauben schenken]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><i>Halt stopp! Bevor Du dieses Stück Meinung zu lesen beginnst, möchte ich noch kurz etwas dazu sagen.</i></strong></p>
<p><span id="more-7714"></span></p>
<p><i>Ich beziehe mich mit allen im Text geäußerten Aussagen auf die Art von Rap, die derzeit in Deutschland nachweislich die populärste ist und überwiegend von weißen Männern mit großen Muskeln sowie — wenn man den Herrschaften Glauben schenken darf — anderen übergroßen Körperteilen produziert wird.</i></p>
<p><i>Natürlich gibt es auch andere Künstler und Künstlerinnen, die einen wesentlich differenzierteren Zugang zur Kunstform und den darin vermittelten Geschlechtsbildern haben, was man auch auf MeinTestgelände eindrucksvoll sehen kann.</i></p>
<p><i>Hier nur <strong>ein paar Links</strong>, die man sich ansehen sollte:</i></p>
<ul>
<li><strong><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/04/girls-and-boys-day-song-videorelease/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.meintestgelaende.de/2016/04/girls-and-boys-day-song-videorelease/</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://www.meintestgelaende.de/author/jenny/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.meintestgelaende.de/author/jenny/</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/12/gender-rules/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.meintestgelaende.de/2015/12/gender-rules/</a></strong></li>
</ul>
<p><i>Jedoch bin ich eben der festen Überzeugung, dass es keinem hilft, nichts ändert und niemanden zu neuen Einsichten bringt, wenn man sich nicht aus dem eigenen Echoraum, der eigenen Komfortzone, seiner Filterblase begibt. Man stellt sich entgegen eventueller Intuitionen nicht in den Verdienst eines gesellschaftlichen Wandels, wenn man sich gemeinsam mit den wenigen selbst bespiegelt, die die Notwendigkeit des Wandels bereits verstanden haben. Man muss die taube Masse adressieren, diese ansprechen und zu einem Umdenken, zu Handlungen bringen.</i></p>
<p><i>Natürlich kann man sagen, dass es doch Frauen im Rap gibt, die feministische Texte performen. Natürlich kann man auch sagen, dass nicht alles schlecht ist. Natürlich kann man das machen, aber dann denkt und redet man eben an der tatsächlichen Öffentlichkeit vorbei, die eine grundlegend andere Realität hat.</i></p>
<p><i>Man nehme nur den Kanal JuliensBlogBattle, auf dem auch dieses Jahr wieder das gleichnamige Battlerap-Tournier stattfindet und in dem in diesem Jahr schon mehrere Male von einem „Tittenbonus“ [mein Computer wollte „Tintenbonus“ aus diesem Wort machen, was für ihn spricht] für die einzige weibliche Teilnehmerin die Rede war. Und auch wenn es traurig ist, aber Juliens Videos haben horrende Aufrufzahlen. Das ist die Wirklichkeit, in der viele Jugendliche musikalisch sozialisiert werden. Wenn man also nach der Lektüre des unterstehenden Artikels das Gefühl hat, dass ich die Realität der Beiträge auf MeinTestgelände nicht abbilden würde, so liegt man damit ganz richtige, weil das nicht mein Anliegen ist. Ich möchte nämlich gerade die Realität abbilden, mit der man sich als Rapmusik-Fan konfrontiert sieht und mit der man unter umständen in einer Art und Weise nicht einverstanden ist.</i></p>
<p><strong><i>Wir sollten die positiven Beispiele nicht außer Acht lassen, aber auch nicht meinen, dass man die Mehrheit nicht mehr thematisieren darf, weil es jetzt eine kleine Anzahl an erfreulichen Gegenläuferinnen und Gegenläufern gibt.</i></strong></p>
<p><i>Dieser Vorspann ist jetzt schon viel zu lang und dennoch muss ich noch eines sagen, was auch im Artikel selbst nochmal thematisiert wird: Es ist eine gute Sache, wenn man mit einer Agenda selbst in den Rap geht und andere Texte macht, als sie derzeit in die Ohrmuscheln der meisten gespült werden, aber lest selbst, oder, wenn euch das schon gereicht hat, hört euch „Pro Homo“ von Sookee und Tapete an. Mehr braucht ihr auch eigentlich nicht. </i></p>
<p><i>//////</i></p>
<p>Ich habe Gesprächsstoff dabei und möchte direkt mit der Türe in den Flur stolpern:</p>
<p>Ich glaube nämlich, dass Rap nicht der richtige Ort ist, um das gesellschaftliche Frauenbild zu ändern. Ja, ich glaube sogar, dass Rap der gänzlich schlechteste Ort ist, um von außen eine feministische Agenda anzubringen, eine gender-sensitive Botschaft oder ein gutmenschliches Anliegen zu vermitteln.</p>
<p>Folgendes ist Grund dieser Überzeugung: Eines der Grundpfeiler des Rap ist die Selbstdarstellung. Die Künstler prahlen mit Schmuck, ihren Skills oder damit, wie krass sie die Gegner gleich mit ihren Lines zerlegen werden. Das Battle lebt von überzogenen Sprüchen und herben Beleidigungen. Der Gegensatz von “Ich bin die absolut großartigste Person im Raum und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch die übermächtigste Existenz des Kosmos!”, und “Ihr alle seid dort drüben und nicht beachtenswert”, ist dem Rap so tief einbeschrieben, dass er ihm beinahe äquivalent ist.</p>
<p>Aus dieser Grundstruktur der Kunstform folgt, dass die Beleidigung und die Diffamierung anderer ebenso zu ihr gehört wie der Beat und das Mikrofon. Ob da Frauen als “Hoes”, oder Männer als “Lappen” beschimpft werden, ist zweitrangig und auch keiner wirklichen Kritik würdig, da es sich — und das ist der Punkt — bei jedem Rapper und jeder Rapperin um eine Kunstfigur handelt.</p>
<p>Gegen das im Rap transportierte Frauenbild zu sein, ist demnach so, als würde man sich als Pazifist vor ein Kino stellen und gegen den Mord demonstrieren, der auf der Leinwand stattfindet.</p>
<p>Natürlich könnte man einwenden, dass jede Kunst wiederum Einfluss auf die Gesellschaft nimmt, dann jedoch, macht man ein wesentlich größeres Fass auf. Denn was ist dann mit all den schwachen Frauenrollen in Filmen, einer Kunstform also, die wesentlich mehr Menschen erreicht und subversiv wirkt, weil sie die Darstellung nicht so offensichtlich überzieht? Wenn jemand in einem Raptrack sagt, dass meine Mutter so dumm sei, dass sie denke, dass USB das Nachbarland der USA wäre, dann ist das so weit weg von allem, dass es lustig wird und weder meine Mutter, noch mich wirklich beleidigt. Was ist aber, wenn in Filmen zum fünfzigstenmal gezeigt wird, dass Mädchen gefälligst todtraurig zu sein haben, wenn “er” (oh man “Eeeheeer!!!” [heult] ) nicht schreibt. Natürlich schafft das ein Abhängigkeitsdenken. Ein Bild des unterwürfigen und alleine beinahe nicht lebensfähigen Mädchens.</p>
<p>Anstatt also normative Setzungen gegen die Raptexte bestimmter Künstler machen zu wollen, sollte man sich überlegen, warum die Anzahl der Frauen nicht nur im Rap weit unter der Anzahl der Männer liegt, denn fehlende Frauen sind ein Problem des gesamten Kulturbetriebes.</p>
<p>Versucht doch nur mal drei berühmte Maler aufzuzählen. Kein Problem, oder?</p>
<p>Picasso, Dix, Monet. Boom!</p>
<p>Und drei bekannte Malerinnen?</p>
<p>…….…Frida Carlo…? Nun…</p>
<p>Das Spiel nimmt im Bezug auf Philosophinnen und Wissenschaftlerinnen übrigens ein ganz ähnlich bedrückendes Ende.</p>
<p>Wenn man das Frauenbild gesellschaftlich verändern möchte, hat man also meiner Meinung nach 99 Möglichkeiten, von denen ich gerne zwei nennen möchte und Rap ist keine davon:</p>
<p>1. Du bist selbst eine Frau und beginnst in der besten Dir möglichen Weise auf die Gesellschaft einzuwirken. Egal was! Du bist es, du kannst es! Do it!</p>
<p>2. Du bist ein Mann und versuchst Dein Umfeld so zu gestalten, dass Frauen es weniger schwer haben, mit Männern umzugehen, die es noch nicht verstanden haben.</p>
<p>Ich glaube, dass wir uns mehr sorgen um Politiker machen sollten, die sich durch Beleidigungen und Halbwahrheiten langsam aber sicher die Methoden des Rap für ihren Wahlkampf aneignen als um Rapper und Rapperinnen, die das tun, was ihre Artform von ihnen verlangt.</p>
<p>Rap ist wie Theater und jede andere Äußerung von Kunst auch: ein zeitlich und räumlich beschränktes Spiel. Wenn Kollegah die Bühne verlässt, ist er wieder Felix Blume. Wenn Cro die Maske absetzt, ist er wieder Carlo.</p>
<p>Veränderung in der Welt gibt es nur durch Veränderung in der Welt.</p>
<p><i>//////</i></p>
<p><strong><i>Sorry, ich bin es doch nochmal kurz. Hier wird ohnehin zu wenig diskutiert. Was seht ihr anders? Liege ich grundlegend falsch? Warum?</i></strong></p>
<p><strong><i>Wir müssen reden, Schatz? Na dann aber los!</i></strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Crazy Grace: Top 5 Eigenschaften</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/01/crazy-grace-top-5/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2017 08:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchenarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorsicht, dieses Video könnte Klischees und Vorurteile zerstören! In der Rolle von Crazy Grace präsentiert uns Celine ihre Top 5 Eigenschaften, die so gar nicht den gängigen Mädchenklischees entsprechen. Von wegen nur süß und niedlich! Aber seht selbst. Mehr dazu:  Bist du bei dir selbst? Oder bestehst du nur aus Erwartungen anderer an dich? Das]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vorsicht, dieses Video könnte Klischees und Vorurteile zerstören! In der Rolle von Crazy Grace präsentiert uns Celine ihre Top 5 Eigenschaften, die so gar nicht den gängigen Mädchenklischees entsprechen. Von wegen nur süß und niedlich! Aber seht selbst.</strong></p>
<p><span id="more-7689"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Bist du bei dir selbst? Oder bestehst du nur <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/04/poetry-slam-text-ich-bin-hier/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aus Erwartungen anderer an dich</a>?</li>
<li>Das Internet ist keine bessere Welt &#8211; Josefine von LizzyNet. <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/06/netzheldin-dinge-mit-denen-jede-frau-im-internet-konfrontiert-wird/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hat in einem Text festgehalten</a>, womit die meisten Frauen* dort konfrontiert werden.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eigentlich müsste ich&#8230;</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/10/eigentlich-muesste-ich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2016 07:26:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2017]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Körperbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf dem #gelände17 ist einiges passiert: Es wurde getanzt, gesungen, gerappt, gemalt, Theater gespielt und es wurden Videos gemacht. Außerdem wurde viel diskutiert, zum Beispiel über Rollenbilder, Klischees, Ungerechtigkeiten und Visionen für ein angenehmeres Zusammenleben. Der Konsens: Eigentlich müssten wir uns doch nur gegenseitig achten und akzeptieren. Eigentlich&#8230;  Mehr dazu: Einige Impressionen vom #gelände17 findet]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf dem #gelände17 ist einiges passiert: Es wurde getanzt, gesungen, gerappt, gemalt, Theater gespielt und es wurden Videos gemacht. Außerdem wurde viel diskutiert, zum Beispiel über Rollenbilder, Klischees, Ungerechtigkeiten und Visionen für ein angenehmeres Zusammenleben. Der Konsens: Eigentlich müssten wir uns doch nur gegenseitig achten und akzeptieren. Eigentlich&#8230;</strong><strong> </strong><span id="more-9752"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Einige Impressionen vom #gelände17 findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/08/gelaende17/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>in diesem Video</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Eigentlich <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/10/reifen-wechseln/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>wechseln Mädchen ja keine Reifen</strong></a>. Eigentlich… 😉</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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