<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Jungen &#8211; meinTestgelaende.de</title>
	<atom:link href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/jungen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.meintestgelaende.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 28 Oct 2025 13:43:23 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.1</generator>

<image>
	<url>https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/06/cropped-unnamed-32x32.jpg</url>
	<title>Jungen &#8211; meinTestgelaende.de</title>
	<link>https://www.meintestgelaende.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Toxische Männlichkeit überwinden</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2025/10/toxische-maennlichkeit-ueberwinden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eileen Ahland]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2025 13:43:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männlichkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=17177</guid>

					<description><![CDATA[Schon als Jungen lernen viele: „Sei stark. Zeig keine Schwäche. Reiß dich zusammen.“Doch was bleibt von einem Kind, das nie traurig sein darf?Dieser Text von Eileen zeigt, wie starre Rollenbilder Jungs formen – und warum echte Stärke darin liegt, Gefühle zuzulassen, statt sie zu unterdrücken. Für ein Aufwachsen ohne Druck, mit mehr Empathie und Freiheit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schon als Jungen lernen viele: „Sei stark. Zeig keine Schwäche. Reiß dich zusammen.“</strong><br data-start="255" data-end="258" /><strong>Doch was bleibt von einem Kind, das nie traurig sein darf?</strong><br data-start="316" data-end="319" /><strong>Dieser Text von Eileen zeigt, wie starre Rollenbilder Jungs formen – und warum echte Stärke darin liegt, Gefühle zuzulassen, statt sie zu unterdrücken. Für ein Aufwachsen ohne Druck, mit mehr Empathie und Freiheit.</strong><span id="more-17177"></span></p>
<p><span data-contrast="auto">Jungen* lernen bereits in ihrer Kindheit, dass es bestimmte gesellschaftliche Vorstellungen über Männlichkeit gibt, die mit Verhaltensanforderungen verknüpft sind. „Sei ein Mann* und keine Memme!“, „Setze dich durch!“, „Als Mann* musst du kämpfen, du darfst nicht aufgeben!“, „Wer Gefühle zeigt, ist schwach!“ sind einige Äußerungen und Befehle, die mit Männlichkeitsvorstellungen in Verbindung stehen.</span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Aber wer legt eigentlich fest, was „männlich“ ist und mit welchen Merkmalen „Männlichkeit“ verbunden ist? Geschlechterbilder und -stereotype verfestigen sich über eine lange Zeit in unserer Gesellschaft und werden mit jeder Anwendung reproduziert und manifestiert. Dabei sollte es nicht Aufgabe der Gesellschaft sein &#8211; es sollte ihr nicht einmal zustehen -, Individuen in Schubladen zu packen und festzulegen, wie ein „echter Mann*“ zu sein hat bzw. sich verhalten soll.</span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:240,&quot;335559739&quot;:0}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Jungen* und Männer* sind nicht an für sich problematisch, sondern die Assoziationen, die Menschen vom sozialen Konstrukt der Männlichkeit innehaben. Jungen* und Männer* dürfen nicht weinen. Sie dürfen keine Schwäche zeigen. Sie müssen immer stark und durchsetzungsfähig sein. Sie müssen unabhängig sein. Sie müssen karriere- und machtfokussiert sein. Sind das Anforderungen an Jungen* und Männer*, die diese langfristig stärken und ein gesundes soziales Aufwachsen und Weiterwachsen ermöglichen? Wer bislang in dem Glauben gelebt hat und davon überzeugt war, muss ich an dieser Stelle leider enttäuschen. Das funktioniert so nicht. Geschlechterstereotype, Vorurteile und Rollenvorstellungen sind nicht gesundheitsfördernd. Sie kategorisieren, verallgemeinern und lassen die Individualität des menschlichen Seins außer Acht.</span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:240,&quot;335559739&quot;:0}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Toxische Männlichkeit ist ein Phänomen, welches genau solche schädlichen Verhaltensanforderungen und Stereotype beschreibt. Die Hauptmerkmale und Auswirkungen toxischer Männlichkeit sind:</span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:240}"> </span></p>
<ul>
<li aria-setsize="-1" data-leveltext="-" data-font="Aptos" data-listid="3" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Aptos&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;-&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Unterdrückung von Emotionen</span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0}"> </span></li>
</ul>
<ul>
<li aria-setsize="-1" data-leveltext="-" data-font="Aptos" data-listid="3" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Aptos&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;-&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" data-aria-posinset="2" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Dominanz und Aggressivität</span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0}"> </span></li>
</ul>
<ul>
<li aria-setsize="-1" data-leveltext="-" data-font="Aptos" data-listid="3" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Aptos&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;-&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" data-aria-posinset="3" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Ablehnung von Schwäche</span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0}"> </span></li>
</ul>
<ul>
<li aria-setsize="-1" data-leveltext="-" data-font="Aptos" data-listid="3" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Aptos&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;-&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" data-aria-posinset="4" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Geschlechtsstereotype</span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0}"> </span></li>
</ul>
<ul>
<li aria-setsize="-1" data-leveltext="-" data-font="Aptos" data-listid="3" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Aptos&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;-&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" data-aria-posinset="5" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Widerstand gegen Veränderung</span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0}"> </span></li>
</ul>
<ul>
<li aria-setsize="-1" data-leveltext="-" data-font="Aptos" data-listid="3" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Aptos&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;-&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" data-aria-posinset="6" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Druck zur Leistungsstärke.</span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0}"> </span></li>
</ul>
<p><span data-contrast="auto">Das klingt meines Erachtens nicht wirklich charmant und schon gar nicht beeindruckend. Für mich klingt es nach sehr viel Stress, überzogenen Realitätsvorstellungen und einer Verausgabung, die den Weg für vielfältige Gesundheitsprobleme ebnet.</span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:240,&quot;335559739&quot;:0}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Jungen* und Männer* sind Menschen. Individuell. Vielfältig. Mal laut. Mal leise. Mal mutig. Mal ängstlich. Und all das ist vollkommen okay. Zu weinen bedeutet nicht, schwach zu sein. Gefühle zu zeigen und über sie zu sprechen bedeutet nicht, verletzlich zu sein.  Es ist ein Zeichen von Stärke.</span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Es gibt eine Reihe von Sätzen, die Jungen* und Männer* im Sinne einer geschlechtssensiblen Begleitung stärken können:</span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:240}"> </span></p>
<ul>
<li aria-setsize="-1" data-leveltext="-" data-font="Aptos" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:0,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Aptos&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;-&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" data-aria-posinset="0" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">„Du darfst traurig sein. Weinen ist kein Zeichen von Schwäche.“</span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0}"> </span></li>
</ul>
<ul>
<li aria-setsize="-1" data-leveltext="-" data-font="Aptos" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:0,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Aptos&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;-&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">„Du musst nicht alles alleine schaffen. Du darfst um Unterstützung bitten.“</span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0}"> </span></li>
</ul>
<ul>
<li aria-setsize="-1" data-leveltext="-" data-font="Aptos" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:0,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Aptos&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;-&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" data-aria-posinset="2" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">„Du darfst über deine Gedanken und Gefühle sprechen.“</span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0}"> </span></li>
</ul>
<ul>
<li aria-setsize="-1" data-leveltext="-" data-font="Aptos" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:0,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Aptos&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;-&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" data-aria-posinset="3" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">„Du musst dich nicht beweisen &#8211; du bist richtig so, wie du bist.“</span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0}"> </span></li>
</ul>
<ul>
<li aria-setsize="-1" data-leveltext="-" data-font="Aptos" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:0,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Aptos&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;-&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" data-aria-posinset="4" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">„Du darfst Umarmungen und Nähe mögen, wir Menschen brauchen das.“</span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0}"> </span></li>
</ul>
<p><span data-contrast="auto">Das klingt doch schon sehr viel besser und empathischer, oder? Und genau das ist wichtig bei einer jeden menschlichen Begegnung: Empathie und Wohlwollen. Jungen* und Männer* geschlechtssensibel zu begegnen und zu begleiten heißt, Geschlechterstereotype und Verhaltenserwartungen zu entkräftigen. Ihnen zu verdeutlichen, dass sie sich nicht ständig beweisen oder zusammenreißen müssen. Das ist Gewaltprävention. Menschen, die gelernt haben, Gefühle zuzulassen und über diese zu sprechen, müssen sie nicht an anderen auslassen und sind sanfter zu sich selbst und anderen.</span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:240,&quot;335559739&quot;:0}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;335559739&quot;:0}"> </span><i><span data-contrast="auto">Anmerkung: In diesem Beitrag wird der Asterisk (Genderstern *) verwendet, um geschlechtliche Vielfalt abzubilden und um auf die kategorische Unabgeschlossenheit von Geschlecht zu verweisen.</span></i><span data-ccp-props="{&quot;335559739&quot;:0}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;335559739&quot;:0}"> </span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>wie das patriarchat jungs schadet</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2025/03/wie-das-patriarchat-jungs-schadet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sara]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2025 07:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[patriarchat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=16707</guid>

					<description><![CDATA[Unsere Autorin Sara arbeitet im Sozialen Bereich mit Kindern und Jugendlichen. Sie bemerkt: auch wenn schon vieles besser geworden ist, einige patriarchale Verhaltensweisen lassen sich schon im Grundschulalter beobachten. Das schadet nicht nur den Mädchen, sondern auch den Jungs. Ich arbeite schon seit 6 Jahren in der Kinder- und Jugendhilfe und mache genauso lange dieselbe]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unsere Autorin Sara arbeitet im Sozialen Bereich mit Kindern und Jugendlichen. Sie bemerkt: auch wenn schon vieles besser geworden ist, einige patriarchale Verhaltensweisen lassen sich schon im Grundschulalter beobachten. Das schadet nicht nur den Mädchen, sondern auch den Jungs.</strong><span id="more-16707"></span></p>
<p><span data-contrast="auto">Ich arbeite schon seit 6 Jahren in der Kinder- und Jugendhilfe und mache genauso lange dieselbe Erfahrung: auch hinter dem größten Macho und dem männlichsten kleinen Mann steckt immer ein verletzlicher Junge, dem mehr als ausführlich eingetrichtert wurde, keine Gefühle zu zeigen, anderen Jungs gegenüber dominant aufzutreten und natürlich Mädchen als etwas niederes zu sehen. Auch zwischen diesen kleinen Prinzen gibt es immer die bedürfnisorientiert erzogenen Jungs, die freundlich und sensibel sind (bitte mehr davon!!!).</span><span data-ccp-props="{}"><br />
</span><span data-contrast="auto">Schon in der Grundschule wird den Kindern immer noch eingetrichtert, dass Jungs nicht weinen und nicht emotional sein dürfen, was dazu führt, dass 7-Jährige schon vor mir stehen und ihre Tränen unterdrücken und nicht in der Lage sind ihre Gefühle zu spüren und mit etwas anderem außer Wut zu reagieren.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Wozu diese Männlichkeit bei erwachsenen Männern führt, die nicht gelernt hat mit Gefühlen umzugehen, sich Hilfe zu suchen und ihre Ängste anderen anzuvertrauen, lässt sich gut in Kriminalstatistiken finden. Die Brutalität und Dominanz, die man schon in der Grundschule sieht, führt später zu Strafdelikten, die anderen auch Schaden zufügen. Femizide, Vergewaltigungen, häusliche Gewalt, Mord, Totschlag etc., alles Statistiken, die von Männern intensiv gefüllt werden.</span><span data-ccp-props="{}"> </span><span data-contrast="auto">Eine männerdominierte Welt ist und bleibt immer gewalttätig, denn auch in der Grundschule ist schon sichtbar, dass Übergriffigkeiten stattfinden und die Grenzen anderer (vorrangig Mädchen) nicht respektiert werden. Mädchen wird immer noch erzählt, dass Jungs sie ärgern, weil sie sie mögen, anstatt zu lernen, dass Mögen daraus besteht, dass man sensibel und mit Wertschätzung behandelt werden soll.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Das Patriarchat tötet, nicht nur Frauen, sondern auch Männer, wenn man sich Selbstmordraten anschaut. Männer suchen sich seltener Hilfe für psychische Notlagen oder vertrauen sich seltener Freund*innen an, was dazu führt, dass der &#8222;starke Mann&#8220; mit seinen Schwierigkeiten allein bleibt und nicht damit umgehen kann.</span><span data-ccp-props="{}"><br />
</span><span data-contrast="auto">Und deshalb kann es nur einen Auftrag geben: Junge Männer im Erziehungssektor abzuholen und ihnen zu zeigen, dass es okay ist Gefühle zu haben. Es ist okay zu weinen, es ist okay sich Hilfe zu suchen und es ist auch okay, nicht dem Bild des maskulinen Manns zu entsprechen. Für ein wertschätzendes gesellschaftliches Miteinander und eine Welt, die sich dem Rechtsruck entgegensetzt, brauchen wir empathische Männer, die Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit erkennen und sich dieser in den Weg stellen.</span></p>
<p>Und wo könnte man damit besser anfangen, als bei unserer Jugend?</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zeitreise</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2022/04/zeitreise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Siri_us]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2022 09:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Non-binary]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=14712</guid>

					<description><![CDATA[Wir präsentieren Siri_us ersten Text nach ris Buchrezension im Februar. Siri_us ist nicht binär und berichtet von den Zuschreibungen, die ri als Junge und als Mädchen erfahren hat. Die Schlüsselfrage bei ris Zeitreise ist dabei “Gehöre ich dazu?”. Als ich ein Junge war Als ich ein Junge war, war ich frei. Ich war wild und]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Wir präsentieren Siri_us ersten Text nach ris Buchrezension im Februar. Siri_us ist nicht binär und berichtet von den Zuschreibungen, die ri als Junge und als Mädchen erfahren hat. Die Schlüsselfrage bei ris Zeitreise ist dabei “Gehöre ich dazu?”.</strong></p>
<p><span id="more-14712"></span>Als ich ein Junge war<br />
Als ich ein Junge war, war ich frei. Ich war wild und stark und mutig. Ich war allein. Ich hatte keine Sprache.</p>
<p>Als ich ein Mädchen war<br />
Als ich ein Mädchen war, war ich … Ich war liebevoll, ich war wortgewandt, ich gehörte dazu. Ich war dabei.</p>
<p>Als ich ein Junge war, kämpfte ich gegen Monster und gegen die Angst und die Dunkelheit und den Schlaf.</p>
<p>Als ich ein Mädchen war, kniff ich die Augen zu, ich hielt es aus, ich bog mich, aber ich zerbrach nicht, zumindest nicht ganz.</p>
<p>„Du bist hübsch“, sagten sie. „Du bist sexy.“ „Du bist ein Mädchen, du wirst eine Frau.“</p>
<p>„Ich bin stark“, sagte ich. „Ich will auch sexy sein. Aber eine Frau?“</p>
<p>Als ich eine Frau wurde, wurde ich unabhängig. Ich ging weg, ich ging weiter. Noch weiter. Bis ich keine Frau mehr war.</p>
<p>Als ich ich wurde, wurde ich frei. Ich wurde wild und stark und mutig. Ich wurde liebevoll und wortgewandt. Ich kämpfte gegen Monster und Angst und Dunkelheit. Ich lernte, allein zu sein, ohne einsam zu sein.</p>
<p>Kann ich sexy sein?</p>
<p>Gehöre ich dazu?</p>
<p>Gehöre ich dazu? Hörst du mir zu? Gehst du? Ge_hörst du zu mir?</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Marsch</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/12/der-marsch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anton August Dudda]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2021 07:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Männlichkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=14362</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Meine Jungs sind Kiesel im Atlantik. Meine Jungs werden in zwei Millionen Jahren als Sand an die Deiche gespült.&#8220; Wie es dazu kommt? Das lest ihr heute in einem neuen Text unseres Autors Anton August Dudda. Lyrik oder Prosa? Fiktion oder Realität? Gar nicht so leicht herauszufinden. Wer sind &#8222;seine Jungs&#8220;? Wohin führt sie der]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>&#8222;Meine Jungs sind Kiesel im Atlantik. Meine Jungs werden in zwei Millionen Jahren als Sand an die Deiche gespült.&#8220; Wie es dazu kommt? Das lest ihr heute in einem neuen Text unseres Autors Anton August Dudda. Lyrik oder Prosa? Fiktion oder Realität? Gar nicht so leicht herauszufinden. Wer sind &#8222;seine Jungs&#8220;? Wohin führt sie der Marsch? Findet es selbst heraus:</b></p>
<p><span id="more-14362"></span></p>
<p>Eins, zwei, drei, vier.</p>
<p>Meine Jungs marschieren durch die Gassen, gleich im Schritt und schweren Fußes.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Eins, zwei, drei, vier.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Leute gucken, doch meine Jungs gucken nicht zurück, meine Jungs gucken sich nur immer gegenseitig ins Gesicht, wenn einer singt, singen die anderen mit, wenn einer lacht, lacht der ganze Trupp. Meinen Jungs gehören all diese Häuser, diese Straßen und die Leute. Eigentlich. Eigentlich gehört uns all das, sagen meine Jungs im Chor.</p>
<p>Eins, zwei.</p>
<p>Meine Jungs sind bei mir.</p>
<p>Drei, vier.</p>
<p>Ich fühle mich frei, hier bei meinen Jungs. Denn solange ich bei meinen Jungs bin, wird mir alles verziehen. Solange meine Jungs bei mir sind, darf ich tun, was ich will. Denn es sind meine Jungs, die bestimmen über richtig und falsch, denn meine Jungs sind die Anarchisten, die Politiker, die Faschisten, die Polizisten, die Manager und Fußballer. Meine Jungs können alles sein, wenn sie es nur wollen, denn meine Jungs können sich nur selbst im Wege stehen.</p>
<p>Eins, zwei, drei, vier.</p>
<p>Kein Mensch traut sich, meine Jungs aufzuhalten. Der Ruf nach Freiheit, den meine Jungs ausstoßen und der sich wie ein Echo von Körper zu Körper wirft, sich tausendfach multipliziert, kann Lawinen auslösen, Berge zum Wanken und Zivilisationen zum Einsturz bringen. Meine Jungs kennen nur das Vorwärts, meine Jungs sind das Blut und das Fleisch, der Kolben und das Motoröl, sie sind eine gewaltige Erfindung von sich selbst, gebaut, um sich zu vereinen, gebaut, um zu erschaffen, gebaut, um zu herrschen, gebaut, um zu zerstören.</p>
<p>Eins, zwei, drei, vier.</p>
<p>Der Takt, zu dem meine Jungs marschieren, ist der Klang ihrer Schuhe auf dem Asphalt. Er kann nicht langsamer werden, er ist wie ein Rausch. Wie Vögel im Schwarm, wechseln meine Jungs sich ab in der ersten Reihe, um den anderen ihren Windschatten zu geben, unter meinen Jungs wird niemand ausgegrenzt. Meine Jungs grenzen mich nicht aus. Wenn meine Jungs die Grenzen der Stadt erreicht haben, dann marschieren sie weiter. Sie reißen Schneisen in die großen Wälder, fressen alles was sie finden können. Hinter meinen Jungs ist verbrannte Erde. Niemand kann meinen Jungs folgen.</p>
<p>Eins, zwei, drei, vier.</p>
<p>Meine Jungs sind so schnell, unter ihren Schritten vibriert das Gestein und bricht entzwei, ein paar meiner Jungs geraten aus dem Gleichgewicht, fallen über das lockere Geröll, schlagen sich die Schädel auf, brechen sich die Beine, doch der Sog zieht sie unerbittlich mit, meine Jungs lassen niemanden zurück, egal wie er auch darum betteln mag.</p>
<p>Eins, zwei, drei, vier.</p>
<p>Ich gehe mit meinen Jungs durch Dick und Dünn. Ihr Blut klebt an meiner Kleidung, mein Blut klebt an ihren Schuhen. Wir alle haben unser Blut auf der Zunge, schmecken uns gegenseitig wie entzündetes Zahnfleisch. Das Blut meiner Jungs schmeckt nach Salz und nach Eisen, das Blut macht meine Jungs so schnell wie nie.</p>
<p>Eins, zwei, drei, vier.</p>
<p>Der Blutrausch meiner Jungs treibt sie an, bis zu den höchsten Bergen, höher noch, der höchste Gipfel ist nicht hoch genug für meine Jungs. Unter meinen Jungs rollen die Steine aufwärts, fließt das Wasser in den Himmel, fällt der Schweiß meiner Jungs als Regen auf sie herunter. Meine Jungs glauben an sich, sie müssen sich nicht beweisen. Meine Jungs sagen, wo es langgeht.</p>
<p>Eins, zwei, drei, vier.</p>
<p>Das Land der Erde hat sich verformt zu einer Himmelsleiter, auf allen sieben Kontinenten marschieren meine Jungs empor, die Welt unter ihnen nichts mehr als ein Ball aus Wasser und über ihnen, Nichts.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Eins, zwei, drei, vier.</p>
<p>Die letzte Stufe ist erreicht und einer nach dem anderen fallen meine Jungs ins Bodenlose. Ihre Marschfüße strampeln hilflos in der Luft. Wie die Käfer nicht gemacht sind, auf dem Rücken zu liegen, so sind meine Jungs nicht dazu gemacht, zu fallen. Meine Jungs lachen. Lachen aus tausenden Kehlen, bis ihre Körper auf dem Salzwasser aufschlagen und in mehr Einzelteile zerspringen, als man zählen könnte.</p>
<p>Eins, zwei, drei, vier.</p>
<p>Meine Jungs sind Kiesel im Atlantik. Meine Jungs werden in zwei Millionen Jahren als Sand an die Deiche gespült.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Für den Fall, dass ihr den ersten, großartigen Text von Anton verpasst haben solltet: <a href="https://www.meintestgelaende.de/2021/09/das-kind-aus-einer-anderen-welt-und-sein-erstes-fussballtraining/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hier entlang</strong></a>!</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erleben Jungen Sexismus?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/11/erleben-jungen-sexismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jungen* Wettbewerb 2021]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2021 07:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=14297</guid>

					<description><![CDATA[Wir freuen uns, euch heute einen weiteren Text aus den Einsendungen zum Jungen*-Schreibwettbewerb zu präsentieren. Ismail Rahals Beitrag &#8222;Erleben Jungen Sexismus?&#8220; hat uns total überzeugt, räumt er darin doch mit so manchen Vorurteilen auf und hat außerdem noch Lösungsvorschläge parat. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen! Sexismus ist eine Art von Diskriminierung auf Basis]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir freuen uns, euch heute einen weiteren Text aus den Einsendungen zum Jungen*-Schreibwettbewerb zu präsentieren. Ismail Rahals Beitrag &#8222;Erleben Jungen Sexismus?&#8220; hat uns total überzeugt, räumt er darin doch mit so manchen Vorurteilen auf und hat außerdem noch Lösungsvorschläge parat. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!</strong></p>
<p><span id="more-14297"></span></p>
<p>Sexismus ist eine Art von Diskriminierung auf Basis des Geschlechts. In der heutigen Gesellschaft werden größtenteils Frauen, jedoch auch ein gewisser Prozentsatz an Männern Opfer dieser Form von Diskriminierung. Es gibt beispielsweise soziale (Grundschullehrer, Kindergärtner) oder kosmetische (Make-up-artist) Berufe, in denen Männer unterrepräsentiert sind. Aussagen wie „Männer können doch gar nicht mit Kindern umgehen.“ oder „Für Männer gehört es sich nicht, sich mit kosmetischen Themen zu beschäftigen!“ zeigen, dass Sexismus auch Männer trifft.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich persönlich habe schon mehrmals Situationen erlebt, die von Sexismus geprägt sind. In meiner Kindheit wurde oft zu mir gesagt, dass ein Junge nicht weinen soll, wenn er sich verletzt hat, weil er ein Junge ist und stark sein muss. In meiner Jugend habe ich einmal beim Filmschauen mit meinen Freunden bei einer traurigen Szene geweint. Daraufhin haben mich meine Freunde ausgelacht und meinten, dass ich ein Mädchen sei, wenn ich weine. Ich habe mich durch diese Situationen immer unter Druck gesetzt gefühlt, Dinge zu unterlassen, nur weil ich ein Junge bin. In ähnlichen Situationen habe ich deshalb gezwungenermaßen meine Gefühle unterdrückt und versucht nicht zu weinen, damit ich als stark wahrgenommen und nicht ausgelacht wurde.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Auch in der Kommunikation mit meinem eher konservativ denkenden Vater habe ich öfter zu hören bekommen, dass ich einer Frau meine Gefühle nicht zeigen soll. Dies begründete er damit, dass sonst die Gefahr besteht, dass die Frau die Kontrolle über den Mann gewinnt und ihn ausnutzen könnte. Durch meine jetzige Beziehung habe ich jedoch gelernt, dass es sehr wichtig ist, seiner Partnerin Emotionen zu zeigen, weil man ohne diese viele schöne Gefühle verpasst.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Nun möchte ich eine letzte Erfahrung schildern, und zwar, welche Rolle ich in dem Leben meiner Familie einnehmen soll: Weil ich der Junge/große Bruder bin, wurde ich durch die Art der Erziehung indirekt von meinen Eltern gezwungen, mich um meine Schwester zu kümmern und sie zu beschützen. Zudem sollte ich der „Boss“ sein und Dinge wie beispielsweise den Kleidungsstil oder den Freundinnenkreis meiner Schwester für sie entscheiden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Da Sexismus in der heutigen Gesellschaft ein großes Problem darstellt, stellt sich die Frage, wie eine sexismusfreie Gesellschaft erreicht werden kann. Ich denke, dass man dafür vor allem die jüngeren Generationen in Betracht ziehen muss. Schon im Kindergarten können stereotype Geschlechterrollen vermieden werden. Beispielsweise sollte thematisiert werden, dass Jungen und Mädchen mit jedem Spielzeug spielen können, da so die Entwicklung von Geschlechterrollen, die die Basis für Sexismus darstellen, unterbrochen werden kann. Social media hat heutzutage einen großen Einfluss auf die Gesellschaft, sodass man diesen Vorteil nutzen kann, um mehr Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken. Beispielsweise könnten Kampagnen, die Geschlechterrollen bewusst aufbrechen, als Werbung auf Instagram geschaltet werden, sodass alle Nutzer*innen erreicht werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Zudem helfen in den Schulen Projektwochen oder Werbung für außerschulische Projekte, um die Schüler*innen an das Thema Sexismus heranzuführen. Beispielsweise habe ich mich durch das Projekt „Heroes“ viel mehr und intensiver mit Sexismus auseinandergesetzt. <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Insgesamt kann ich also aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass auch Männer von Sexismus betroffen sind. Häufig wurde von mir erwartet, dass ich mich beispielsweise nicht verletzlich, sondern stark zeige, weil ich ein Mann bin. Um eine sexismusfreie Gesellschaft zu erreichen, dauert es sicher noch einige Zeit, da es noch vieler Veränderungen bedarf. Jedoch könnte man den Prozess hin zu einer sexismusfreien Gesellschaft starten, indem man zunächst jüngere Generationen an das kritische Hinterfragen von Geschlechterrollen mithilfe von Kampagnen und Projekten heranführt. Diese Adressatengruppe bildet nämlich die zukünftige Gesellschaft.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2021/08/verzerrte-sicht/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Der Gewinner-Text des Wettbewerbs</strong></a> stammt aus der Feder von Nico Herrmann und trägt den Titel &#8222;Verzerrte Sicht&#8220;.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schönheitsideale &#038; Patriarchat: Jungs* im Jahr 2021</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/10/schoenheitsideale-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Moritz Mager]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2021 07:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Körperbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Männlichkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=13448</guid>

					<description><![CDATA[Pünktlich zum neuen Monat begrüßen wir einen neuen Autoren auf meinTestgelände: Herzlich willkommen, Moritz Mager! Über sich selbst sagt Moritz: &#8222;Ich finde es total wichtig sich mit politischen Themen zu befassen und sich für Progressives einzusetzen. Antifaschismus. Antirassismus. Feminismus. Seit Beginn meiner Politisierung weiß ich, dass ich darüber reden und schreiben muss, da ist es doch]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pünktlich zum neuen Monat begrüßen wir einen neuen Autoren auf meinTestgelände: Herzlich willkommen, Moritz Mager! Über sich selbst sagt Moritz: &#8222;Ich finde es total wichtig sich mit politischen Themen zu befassen und sich für Progressives einzusetzen. </strong><strong>Antifaschismus. Antirassismus. Feminismus.</strong> <strong>Seit Beginn meiner Politisierung weiß ich, dass ich darüber reden und schreiben muss, da ist es doch wunderbar, wenn es Chancen wie meinTestgelände gibt.&#8220;<br />
</strong><strong>Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen seines ersten Texts über Schönheitsideale für Jungs und Männer im Patriarchat. </strong></p>
<p><span id="more-13448"></span></p>
<p>Hoch gewachsen, breit gebaut, Muskulös, volles Haar, kantiges Gesicht, Jawline, große Hände und Markenkleidung. In meiner Oberstufe gab es genau einen Jungen der so aussah und mindestens ein dutzend Mädchen, die ihn offen begehrten. Das ist nicht mal zwei Jahre her.<br />
Das ist ja nichts verwerfliches, aber das heißt, dass es sie noch gibt, die klassischen Schönheitsideale für Jungs* und ich denke, dass sie auch niemand tot geglaubt hat. Zumindest für einen beträchtlichen Teil unserer erkrankten Gesellschaft.<br />
Diagnose: Patriarchat.<br />
Symptome: Vor allem Sexismus gegen weiblich gelesene Menschen, LGBTIQ+ und auch gegen alle anderen.<br />
Wirt der Krankheit: Alle „westlich“ sozialisierten Menschen, aber wahrscheinlich der allergrößte Teil der Menschheit insgesamt.<br />
Das sind ja erst mal sehr pessimistische Ansichten, sagt der Realist zum Pessimist. Der Optimist darf erst später sprechen.</p>
<p>Nun ist die Schulzeit aber auch ein sehr guter Nährboden für viele stereotypische Situationen.<br />
Schauen wir also Mal kurz über den Tellerrand der ersten großen Bubble. die uns so als Jugendliche*r vereinnahmt, hinaus. Und Bubble ist dabei ein ganz wichtiges Stichwort, denn in jedem sozialen Milieu, in jeder gesellschaftlicher Bubble, gibt es ganz verschiedene Schönheitsideale für Jungs*.<br />
Es ist wirklich nichts auszuschließen, das ist erst mal ganz wichtig festzuhalten in einer pluralistischen Gesellschaft die, vor allem bei jüngeren Menschen, maßgeblich von Social Media geprägt ist. Es gibt also kein richtiges Schönheitsideal und es ist auch nicht erstrebenswert, sich nach einem zu richten. Erstrebenswert ist, sich mit seinem Aussehen wohl zu fühlen und wenn dazu auch ein paar persönliche Ideale gehören, die nah am gesellschaftlichen Konsens liegen, ist das nicht schlimm. Es lässt sich aber auch nicht verneinen, dass es immer noch ideale Ansprüche an männlich gelesene Personen gibt.<br />
In Zeiten von einem „Body Positivity Movement“ auf Plattformen, die seit Jahren für eine verzerrte und unrealistische Wahrnehmung von Schönheitsidealen sorgen, scheint es so, als gehe es zum ersten Mal seit langem wieder in die richtige Richtung. Jungs* müssen nicht den muskulösesten Körper haben um einem Schönheitsideal gerecht zu werden. Und sobald mensch aus einem postpubertären Alter heraus ist, spielt meistens auch die Markenkleidung keine Rolle mehr, sie dient dann lediglich einem fiktiv oktroyiertem Statussymbol.<br />
In erster Linie ist es wichtig, dass man zufrieden mit sich selbst ist, und ja, das ist eine verdammt große Herausforderung.</p>
<p>Leider hält das Patriarchat auch nach der Pubertät und auch nach viel Reflexion einiges an grundlegenden Schönheitsidealen für Jungs* bereit. Da kommt auch schon wieder Social Media ins Spiel, geht ein heteronormativer junger erwachsener Mann auf Datingplattfpormen, die auf Oberflächlichkeit basieren, lernt Mann schnell, dass Mann vielleicht Stelzen braucht, denn auf einmal scheint die Größe das wichtigste Attribut zu sein. Ein Attribut auf das niemand Einfluss nehmen kann und ja Ansprüche an Ideale auf die niemand Einfluss hat gibt es noch viel öfter und auf andere Arten. Dazu sind solche Datingplattformen typisch für zahlreiche toxische Ansprüche.<br />
Besonders an dem Attribut Größe ist, dass es sich leider oft bis ins komplett reale Leben zieht und davon können sich auch manche linke Feminist*innen noch nicht freisprechen, so zumindest meine Erfahrung.<br />
Feminismus verfolgt, kurz gesagt, das Ziel die Geschlechterhierachien aufzuheben. Dabei wird Feminismus, vor allem von konservativer Seite aus, oft vorgeworfen Männerhass zu erzeugen. Ich halte Männerhass an manchen Stellen auch schon fast für gerechtfertigt. Worauf ich aber eigentlich hinaus möchte ist, dass Menschen die sich mit Feminismus beschäftigen, meist auch mit dem Begriff der „Toxic masculinity“ vertraut sind.</p>
<p>„Ein I****** kennt keinen Schmerz“, ein Elternsatz um kleinen Jungs* die Legitimation zum weinen zu nehmen. Ich persönlich kenne den Satz von meinem Vater.<br />
„Toxic masculinity“ bedeutet in etwa, dass Jungs* und Männer im Patriarchat Druck auf das eigene Geschlecht und dessen Bild erzeugen, wie also z.B. keine Emotionen offen zeigen zu dürfen. Aber das Prinzip lässt sich natürlich auch auf ein Schönheitsideal anwenden.<br />
Das fängt ja schon bei simplen Bizeps vergleichen an und in unausgesprochenen Dresscodes. Ich nehme zwar eine schleichend positivere Entwicklung in den letzten Jahren wahr aber bis es als normal gilt, dass ein Junge* einen Rock trägt, werden vermutlich noch Jahrzehnte ins Land gehen. Jedenfalls finde ich die kritische Sicht und das Erkennen von toxischer Männlichkeit in unserer Gesellschaft ist eine weitere wichtige Facette des Feminismus und damit auch ein unterbewertetes Argument für Feminismus. Abgesehen davon, dass ein Argument reicht.<br />
Der Kampf des Feminismus ist ein Kampf für Menschenrecht.</p>
<p>Der Optimist in mir springt auf, wie so oft in Texten wurde er vergessen. Bis jetzt.<br />
Ein aktuell hoch angehimmelter Wert im Sinne eines Schönheitsideals in der Gesellschaft bei Jungs* ist in gewisser Weise der Individualismus. Was bedeutet das?<br />
Es wird oft als besonders und unumstritten schön empfunden, etwas Besonderes an sich zu haben, sei es die Augenpartie, eine bestimmte Art die Haare zu tragen oder auch subversive Styleelemente wie z.B. Nagellack. Das Beste an diesem Ideal, „besonders sein“ ist, dass jeder von uns besonders ist und Besonderheiten subjektiv auf jeden Menschen wirken können.<br />
Jeder von uns Menschen ist irgendwie besonders schön für andere Menschen.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Viele unserer Autor*innen setzen sich mit dem Thema Männlichkeit auseinander &#8211; <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/maennlichkeit/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier findest du weitere Beiträge</strong></a>!</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Adrian Adu &#8211; Rollenbildnis</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/09/adrian-adu-rollenbildnis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Adrian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Sep 2021 07:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=13434</guid>

					<description><![CDATA[Unser wunderbarer Slammer und Texter Adrian bietet im Rahmen unseres #hybridgelände einen Online-Workshop zu Spoken Art an. Angefangen bei der Inspiration &#38; Motivation bis hin zum fertigen, selbst geschriebenen Text, geht es in diesem Workshop darum, Grundlagen und Vertiefungen für das Schreiben eigener Poetry-Texte zu vermitteln. Termin: 05.10.2021 von 12 bis 14 Uhr – Online-Workshop Kostenlose Anmeldung]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="" dir="auto">
<div id="jsc_c_er" class="ecm0bbzt hv4rvrfc ihqw7lf3 dati1w0a" data-ad-comet-preview="message" data-ad-preview="message">
<div class="j83agx80 cbu4d94t ew0dbk1b irj2b8pg">
<div class="qzhwtbm6 knvmm38d">
<div class="kvgmc6g5 cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql ii04i59q">
<div dir="auto"><strong>Unser wunderbarer Slammer und Texter Adrian bietet im Rahmen unseres <a href="https://www.meintestgelaende.de/2021/07/hybridgelaende2021/">#hybridgelände</a> einen Online-Workshop zu</strong></div>
<div dir="auto"><strong>Spoken Art an. Angefangen bei der Inspiration &amp; Motivation bis hin zum fertigen, selbst geschriebenen Text, geht es in diesem Workshop darum, Grundlagen und Vertiefungen für das Schreiben eigener Poetry-Texte zu vermitteln.</strong></div>
</div>
<div dir="auto"><span id="more-13434"></span></div>
</div>
</div>
</div>
<div dir="auto"></div>
<div id="jsc_c_er" class="ecm0bbzt hv4rvrfc ihqw7lf3 dati1w0a" data-ad-comet-preview="message" data-ad-preview="message">
<div class="j83agx80 cbu4d94t ew0dbk1b irj2b8pg">
<div class="qzhwtbm6 knvmm38d">
<div class="kvgmc6g5 cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql ii04i59q">
<div dir="auto">Termin: <strong>05.10.2021</strong> von <strong>12 bis 14 Uhr</strong> – Online-Workshop</div>
<div dir="auto">
<p>Kostenlose Anmeldung über <a href="mailto:mail@meintestgelaende.de" target="_blank" rel="noopener">mail@meintestgelaende.de</a></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Noch mehr tolle Workshops im Rahmen unseres #hybridgelände findet ihr <strong><a href="https://www.meintestgelaende.de/2021/07/hybridgelaende2021/">hier.</a></strong></li>
</ul>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>cis oder stirb</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/09/cis-oder-stirb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jungen* Wettbewerb 2021]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Sep 2021 07:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Männlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=13339</guid>

					<description><![CDATA[Isaak Eden schreibt über Geschlechterrollen, Hass, schädliche Erwartungen und Normen in unserer Gesellschaft, die nicht nur Frauen, sondern alle Geschlechter und damit auch Männer betreffen. Er plädiert für eine zarte Männlichkeit. Volle Zustimmung! Mit diesem Text hat er den 3. Platz bei unserem Jungen*Wettbewerb belegt. Wir gratulieren herzlich und wünschen euch viel Freude beim Lesen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p><strong>Isaak Eden schreibt über Geschlechterrollen, Hass, schädliche Erwartungen und Normen in unserer Gesellschaft, die nicht nur Frauen, sondern alle Geschlechter und damit auch Männer betreffen. Er plädiert für eine zarte Männlichkeit. Volle Zustimmung! Mit diesem Text hat er den 3. Platz bei unserem Jungen*Wettbewerb belegt. Wir gratulieren herzlich und wünschen euch viel Freude beim Lesen.</strong></p>
<p><span id="more-13339"></span></p>
<p>Männer sollen in Deutschland 180cm groß sein, aber ich werde immer kompakte 170cm bleiben. Männer sollen einen Bart und stark behaarte Beine haben, aber mein Körper produziert eher wenig Haare. Sie sollen eine (also nicht mehrere oder keine) Frau heiraten, aber ich habe kein Interesse an Frauen, was über Freundschaft hinausgeht. Und zu guter Letzt sollen sie auch noch einen mittelgroßen Penis und zwei Hoden haben. Die cissexistische, patriarchale, deutsche Gesellschaft stellt eine Bandweite an Anforderungen an mich (und alle anderen Männer), bei deren Erfüllung jedoch ein angenehmes, sorgenfreies Leben wartet&#8230; oder? Oder?</p>
<p>Ich konnte und kann nur wenige Männlichkeits-Erwartungen erfüllen, was mich vor allem während meiner Schulzeit sehr deprimierte. Wie viele andere Jungs und Männer vor mir, dachte auch ich, dass irgendetwas mit mir nicht stimmt, dass ich unmännlich sei, ein Mann zweiter Klasse, ein Mensch zweiter Klasse. Ich war wirklich fest davon überzeugt, dass ich eine schlechte Person sei, weil ich z.B. schon seit dem Kindergarten gerne pink trage, „obwohl“ ich doch ein Junge (bzw. jetzt Mann) bin.</p>
<p>Nachdem ich einige Menschen, Bücher und Dokumentationen im Internet kennengelernt hatte, wurde mir zum Glück bewusst, wie arbiträr und vor allem sinnlos und gewalttätig diese ganzen Männlichkeits-Ideale sind &#8211; warum zur Hölle gilt Queerness als unmännlich? Was sagt es über uns als Gesellschaft aus, wenn wir nur Personen mit Bartwuchs als Männer akzeptieren und somit (oftmals) trans* und inter* Männer abwerten?</p>
<p>Für feministische, gesunde, zarte Männlichkeit gibt es in der deutschen Mehrheitsgesellschaft einfach keine Grundlage, ganz im Gegenteil: Jungs, Kleinkindern und sogar Neugeborenen wird von den meisten (!) Eltern leider immer noch u. A. gesagt: „nein du darfst nicht damit spielen, weil das nur für Mädchen ist und ich keine trans* Frau als Kind haben möchte, wenn du dich im Laufe deines Lebens als trans* outen solltest, enterbe ich dich sofort :)“, „wein mal nicht lol“, „zieh das nicht an, sonst wirst du schwul und ich hasse Schwule“ etc.</p>
<p>Natürlich sprechen Leute selten so explizit queerfeindlich, sondern verpacken ihren Hass als „wohlgemeinte Ratschläge“, aber am Ende des Tages ist es doch genau das – Geschwister, Cousins, Eltern wollen nicht, dass ihre Söhne z.B. schwul sind, weil sie selbst schwule, trans*, bisexuelle, pansexuelle, queere Männer hassen.</p>
<p>Ähnlich verhält es sich mit allen Dingen, die mit Frauen oder Weiblichkeit assoziiert werden: weil unsere Gesellschaft eben Frauen hasst, sind z.B. Tätigkeiten wie Nähen, Kinderbetreeung, Pflege, nett sein, Make Up tragen eine Schande für Männer. Das liegt nicht daran, dass z.B. Kinderbetreuung besonders schlecht für die Umwelt wäre, sondern einzig und allein daran, dass es angeblich eine „Frauensache“ ist, was schon ausreicht.</p>
<p>Wenn wir die Situation für Männer verbessern (also sie nicht mehr verachten wollen, wenn sie z.B. Nagellack tragen) wollen, dann kommen wir nicht drum herum, unseren Frauenhass abzubauen. Sobald etwas nämlich nicht (mehr) als „Frauensache“ gilt, werden Männer auch nicht dafür verurteilt, diesem Hobby nachzugehen.</p>
<p>Briefmarken sammeln? Klar, warum nicht. Schwimmen gehen? Sure, go for it. Röcke tragen? Nee sorry Mann, das machen in Deutschland nur Frauen und Frauen werden hier gehasst, weißte doch selber.</p>
</div>
</div>
</div>
<div class="page" title="Page 2">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Um zum Anfang zurück zu kommen: Dass Männer wie ich, welche die Ideale nicht erfüllen, deshalb ausgeschlossen werden und unangebrachte Kommentare abbekommen, ist leider nicht verwunderlich. Aber was passiert mit den Leuten, die das Glück haben, perfekt in diese willkürlichen Standards reinzupassen?</p>
<p>Nun ja, der Witz ist, dass Männer, selbst wenn sie alle Ideale erfüllen, groß, durchtrainiert und normschön sind, es sie trotzdem nicht vor Trans*feindlichkeit und Frauenhass bewahrt. Heute bist du vielleicht Kfz-Mechatroniker, aber morgen hast du einen Arbeitsunfall, kannst deshalb nicht weiter arbeiten und musst zu Hause bleiben, während deine Ehefrau weiterhin Anwältin ist: tja, tut mir Leid, aber für deine Freund*innen bist du jetzt leider „die Hausfrau“ und wirst deshalb belächelt und beleidigt weil -und das kann man nicht oft genug betonen-, unsere Gesellschaft alles, was mit Frauen zu tun hat, hasst.</p>
<p>Oder okay, du hast vielleicht heute zwei Hoden, aber was ist, wenn bei dir nächstes Jahr Hodenkrebs entdeckt wirst und ein (oder sogar zwei) Hoden entfernt werden muss? Ich sage, dass du immer noch ein Mann bist, aber deine Arbeitskolleg*innen, Freund*innen und wahrscheinlich sogar deine eigene Familie wird mir da leider widersprechen, weil sie Männer ohne Hoden (was vor allem trans* und inter* Männer sind) eben hasst. Und da ist es egal, dass du ein cis Mann bist und dich nie als trans* Mann outen musstest, von Geburt bis heute als Mann gelebt und so wahrgenommen und akzeptiert wurdest – in unserer trans*feindlichen Gesellschaft gilt das Motto: kein Hoden, kein Mann.</p>
<p>Und wenn du cis Mann ohne 2 Hoden auch ausgeschlossen, ausgelacht, ausgegrenzt, diskriminiert wirst, ist das den Leuten in deinem Umfeld wahrscheinlich egal.<br />
Ein paar werden (wenn du Glück hast) vereinzelt sagen, dass du ihnen furchtbar leid tust und sie dich natürlich immer noch als Mann sehen, aber wie sehr kannst du ihnen das glauben?</p>
<p>Wie sehr möchtest du ihnen das glauben, wenn dieselben Leute auch meinten, dass sie deine Bekannte Maria, eine trans* Frau, selbstverständlich als Frau sehen würden, aber sie trotzdem regelmäßig als „er“ ansprechen, mit der Begründung, „er habe ja noch nicht mal eine Vagina“?</p>
<p>In unserer cissexistischen Mülltonne von Gesellschaft heißt es „cis oder stirb“, „Frauen sind weniger wert als Männer“ und von Rassismus und Nazis bei der Polizei muss ich gar nicht erst anfangen.<br />
Natürlich will ich bei sowas nicht mitmachen. Ich weiß, dass ich ein Mann bin, egal, was mir besagte Mülltonne durch Arbeitskolleg*innen und Medien vermitteln will. Außerdem muss ich im Gegensatz zu den allermeisten Männern nicht betonen, wie sehr ich Frauen und/ oder Queers hasse, da meine Männlichkeit weder von Misogynie noch Queerfeindlichkeit abhängt. Let that sink in.</p>
<p>Ich hab überhaupt keinen Bock mehr auf diesen Hass gegen queere Menschen. Ich habe gar keinen Bock mehr darauf, jeden Tag meine Menschlichkeit mit Leuten, „die es ja nur nett meinen“, verhandeln zu müssen. Queere Männer leben &#8211; ich lebe und ich verdiene denselben Respekt wie cishetero Männer. Ich verdiene dasselbe Adoptionsrecht, dasselbe Blutspendegesetz, denselben Schutz vor Diskriminierung am Arbeitsplatz, dieselbe Lebensqualität. Respect our existence or expect resistance.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier kommt ihr zum <strong>Text, der den 2. Platz</strong> belegt hat, und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2021/08/verzerrte-sicht/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier zum Gewinner-Beitrag</strong></a>.</li>
</ul>
</div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Kratzen &#8211; Lukas Kluge</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/09/das-kratzen-lukas-kluge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jungen* Wettbewerb 2021]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Sep 2021 07:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=13325</guid>

					<description><![CDATA[Heute präsentieren wir euch den Text, der ganz offiziell den 2. Platz bei unserem Jungen*-Wettbewerb belegt hat! Es ist ein Gedicht, und geschrieben hat es Lukas Kluge. Herzlichen Glückwunsch! Und jetzt viel Spaß beim Lesen:  Es kratzt Es kratzt an meiner Haut Von innen Es kratzt an der Hülle Ein langer Nagel auf einer Tafel]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p><strong><strong>Heute präsentieren wir euch den Text, der ganz offiziell den 2. Platz bei unserem Jungen*-Wettbewerb belegt hat! Es ist ein Gedicht, und geschrieben hat es Lukas Kluge. Herzlichen Glückwunsch! Und jetzt viel Spaß beim Lesen: </strong></strong><span id="more-13325"></span></p>
<p><span style="font-size: 1.14285rem;">Es kratzt</span></p>
</div>
</div>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Es kratzt an meiner Haut</p>
<p>Von innen<br />
Es kratzt an der Hülle</p>
<p>Ein langer Nagel auf einer Tafel<br />
Es kratzt lang und unaufhörlich<br />
Es streckt, greift, beißt, schlägt von innen zu</p>
<p>Es will raus und schnürt mir den Hals ab.</p>
<p>Ich wasche mich und rubbel so lange bis die Haut rot ist<br />
Egal wie lange ich reibe,<br />
Es lässt sich nicht abwaschen.</p>
<p>Ich schneide meine Haare ab in dem Versuch, meinen Körper zurückzugewinnen.</p>
<p>Der Wunsch zu sein ist endlos.<br />
Nur zu sein gibt mir die Freiheit, frei zu sein.</p>
<p>Ich will leben, ohne täglich damit konfrontiert zu sein, wie andere mich sehen.<br />
Ich will mich dem Blick der Welt entziehen.</p>
<p>Ich sehe meinen Körper im Spiegel und schaue ihn so lange an, bis es nicht mehr mein Körper ist.<br />
Dann ist es ein Körper, Muskeln, Sehnen, Fett, Haaren, Haut, Nägeln, Knochen, Gliedmaßen,<br />
Venen, Gelenke, Poren, Talg, Pickel, Muttermale,<br />
und er bewegt sich<br />
und er atmet<br />
und er ist.<br />
Er ist weich und hart, beweglich und fest, manchmal ganz groß und manchmal ganz klein, kalt und warm, rund und eckig, sensibel und robust.<br />
Er ist alles.</p>
<p>Alles an ihm ist beweglich, statisch und dynamisch.<br />
Der Körper ist mein Leben und doch ist mein Leben viel mehr als mein Körper.</p>
<p>Das Zimmer ist kalt und ich spüre, wie sich die Gänsehaut auf dem Körper ausbreitet.<br />
Ich sehe, wie sich die Haare aufstellen und spüre die Kälte.</p>
<p>Auch wenn ich für ewig mit diesem Körper verbunden bin,<br />
spüre ich die Vollkommenheit, die das einfach Sein in mir auslöst.<br />
Und in diesem Moment lässt das Kratzen nach.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier könnt ihr euch nochmal den <a href="https://www.meintestgelaende.de/2021/08/verzerrte-sicht/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Gewinner-Beitrag von Nico Herrmann anhören</strong></a>.</li>
</ul>
</div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Kind aus einer anderen Welt und sein erstes Fußballtraining</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/09/das-kind-aus-einer-anderen-welt-und-sein-erstes-fussballtraining/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anton August Dudda]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2021 07:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=13316</guid>

					<description><![CDATA[Wir freuen uns, einen neuen Autoren auf meinTestgelände begrüßen zu dürfen: Anton August Dudda! So stellt er sich selbst vor: &#8222;Ich bin Anton, studiere Szenisches Schreiben an der UdK in Berlin und habe in meinen früheren Twenties einen Bachelor in Philosophie gemacht. Hier versuche ich, über das Teilen von Erfahrungen und spekulatives Erzählen an so]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir freuen uns, einen neuen Autoren auf meinTestgelände begrüßen zu dürfen: Anton August Dudda! So stellt er sich selbst vor: &#8222;Ich bin Anton, studiere Szenisches Schreiben an der UdK in Berlin und habe in meinen früheren Twenties einen Bachelor in Philosophie gemacht. Hier versuche ich, über das Teilen von Erfahrungen und spekulatives Erzählen an so etwas wie einer positiven Vision von Maskulinität zu forschen.&#8220; Und jetzt wünschen wir euch viel Spaß mit seinem ersten Text:  </strong></p>
<p><span id="more-13316"></span></p>
<p>Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen abgefahren, aber ich glaube ehrlich gesagt, das macht nichts. Jedenfalls ist vor einiger Zeit eine Bankfiliale bei uns in der Stadt abgebrannt. Nicht ganz so bis auf die Grundmauern, aber schon so, dass die Bank dort mit Sack und Pack ausziehen musste und das Gebäude dann leer stand. Ich war damals auf der Suche nach einem Ort für meine Experimente mit Tachyonen-Teilchen und fand es praktisch und auch irgendwie witzig, in einer ehemaligen Bankfiliale an Dimensionslöchern zu forschen, also brachte ich mein Zeug einfach dort hinein und baute mein Labor auf. Lange Rede kurzer Sinn, ich weiß nicht genau wie es passieren konnte, aber jetzt steht ein Kind vor meiner Tür, so ungefähr 12 Jahre alt und fragt mich, ob ich der Typ bin, der das Portal gebaut hat, durch dass es grade in diese Welt gefallen ist. „Das Portal in der Bank meinst du?“ frage ich, „ja, der bin ich“. Vor lauter Erstaunen vergesse ich, begeistert zu sein, dass meine jahrelangen Forschungen offenbar zu einem Ergebnis geführt haben, auch wenn dieses Ergebnis klein, schmächtig und dunkelblond ist, ein rotes Fußballoutfit trägt und ich noch so überhaupt nicht weiß, was ich davon halten soll. „Es ist schön hier, aber ich habe auch ein bisschen Angst“, sagt das Kind. „Wie hast du mich gefunden?“, frage ich, „Das Portal ist doch ganz schön weit weg.“. Das Kind holt eine meiner Visitenkarten aus seiner Trikottasche. „Das hier lag in dem kaputten Gebäude. Ich habe eine Frau gefragt, wie ich zu dieser Adresse komme, dann hat sie mich mit ihrem Auto hierher gefahren.“. Ich nehme dem Kind verwundert die Karte ab und hole meine Schlüssel. „Komm, ich bring dich zurück. Das Portal muss vermutlich nur einige Zeit aufladen, damit man wieder hindurch kann.“. Einige Minuten später sitzen wir in meinem Auto und ich überlege fieberhaft, was ich fragen könnte. Woher kommt es? Aus der Zukunft? Einer anderen Dimension? Es sieht eigentlich ganz gewöhnlich aus. „Ist was?“, fragt es, als es meine Neugierde bemerkt. „Sorry, ich würde nur gerne so viel von dir wissen und ich bin mir nicht sicher, wo ich anfangen soll.“. Das Kind zuckt mit den Schultern. Dann beschließe ich, einfach das erste zu fragen, was mir in den Sinn kommt. „Du spielst Fußball, oder?“, das Kind nickt. „Erzählst du mir, wie es war, als du zum ersten Mal zum Training gegangen bist?“.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und das hier ist, was das Kind mir erzählte:</p>
<p>Ich habe mit acht angefangen Fußball zu spielen, also in der F-Jugend. Meine Eltern haben lange mit mir zusammen überlegt, welcher Verein für mich gut wäre und wir waren bei einigen Orientierungsveranstaltungen. Ich habe mich dann für den FC Nordstadt entschieden, weil ich den Platz so schön fand. Als ich bei meinem ersten Fußballtraining mit meinen Eltern auf das Vereinsgelände kam, hat uns zuerst das Team begrüßt. Die Trainerin und der Trainer haben sich vorgestellt, danach die Sozialpädagogin und ihr Assistent, dann der Diversitybeauftragte und am Schluss die drei Vertrauensspielerinnen und -spieler aus der D-Jugend. Alle waren sehr nett zu mir und haben mir total spannende Fragen gestellt zu meiner Schule, was ich gerne mache, ob ich schonmal Fußball gespielt habe und so weiter. Die Erwachsenen sind danach kurz mit meiner Mutter ins Vereinsheim gegangen, um alles Wichtige zu besprechen und mein Vater ist mit mir und den dreien aus der D-Jugend zum Platz gegangen, um schonmal ein bisschen zu spielen.</p>
<p>Nach einer halben Stunde fing dann das richtige Training an. Alle anderen Kinder aus der F-Jugend kamen auf das Gelände und haben sich mir und meinen Eltern kurz vorgestellt. Dann kamen die Trainerin und der Trainer mit der Sozialpädagogin aufs Feld und wir haben erstmal alle von unserer letzten Woche erzählt, wie es so in der Schule läuft und sowas. Ein Junge, Rafael hieß er, hat erzählt, dass sein Hamster gestorben ist und musste weinen. Wir anderen haben dann überlegt, was wir tun könnten, um ihn aufzumuntern und haben entschieden, dass er sich nachher im Trainingsspiel aussuchen darf, auf welcher Position er heute spielen möchte. Das hat ihn gefreut und er war schnell wieder auf anderen Gedanken.</p>
<p>Danach sind wir zum Aufwärmen ein paar Runden um den Platz gelaufen. Die Regel war, alle so lange wie sie können und dann noch eine Runde mehr. Ich weiß noch, dass ich als erstes nicht mehr konnte, da kam ein Vertrauensspieler zu mir und ist einfach ein bisschen mit mir mitgelaufen und hat mir was über sein erstes Training erzählt. Das fand ich so spannend, dass ich gar nicht gemerkt habe, wie ich noch zwei Runden weitergelaufen bin. Nach dem Laufen haben wir uns gedehnt und dann angefangen mit Abschlusstraining. Also die Torhüterin stand im Tor und wir haben nacheinander geschossen, bis wir müde waren. Dann gab es eine kurze Pause, in der wir machen durften, was wir wollen. Ich habe viel mit Nadia geredet, wir haben uns total gut verstanden und am Ende noch Pokémonkarten getauscht. Meine Eltern hatte ich, glaube ich zu dem Zeitpunkt schon fast vergessen.</p>
<p>Nach der Pause haben wir ein richtiges Trainingsspiel gespielt. Allen wurden ihre Positionen zugelost, nur Rafael durfte sich seine Position aussuchen. Er hat Linksaußen gespielt. Das Spiel hat total Spaß gemacht. Ich war in der Innenverteidigung. Immer wenn es ein Foul gab, wurde sich hochgeholfen und entschuldigt, das fand ich toll.</p>
<p>Nach dem Training konnten wir im Vereinshaus duschen und uns umziehen. Der Trainer hat mich gefragt, in welche Umkleidekabine ich möchte. Da bin ich dann zu den Jungs gegangen.</p>
<p>„Wie schön.“, sage ich, als ich den Motor ausmache und mich abschnalle, „darf ich die Geschichte weitererzählen?“. Das Kind schaut mich an. „Warum willst du sie weitererzählen?“, fragt es. „Weißt du, ich habe auch mal Fußball gespielt. Hier, in unserer Welt, in unserem Berlin.“, ich steige aus und öffne seine Tür, „wir sind da, komm.“. Schweigend betreten wir die abgebrannte Bankfiliale. Das Dimensionsportal schwebt noch immer stumm in der hintersten Ecke, dort, wo mal der Kontoauszugdrucker stand. Ich merke, wie ich das noch immer witzig finde. „War dein Fußballverein nicht schön?“, fragt das Kind. „Nein“, sage ich, „Ich war Torwart und immer, wenn wir in einem Spiel ein Tor kassiert haben, hat mein Trainer mich angeschrien. Er ist richtig rot geworden dabei und hat so pulsierende, blaue Adern bekommen, hier am Hals“, ich deute auf meine Halsschlagader. „Das ist ja scheiße.“, sagt das Kind und mir fällt auf, wie recht es damit hat. „Es gab einen Spieler bei uns“, erzähle ich weiter, „von dem wussten wir, dass er zuhause geschlagen wird, wenn wir verlieren.“. Das Kind schweigt. Es scheint plötzlich sehr schnell in seine Welt zurückzuwollen. „Hast du trotzdem immer weitergespielt?“ fragt es schließlich. Ich nicke. „Warum?“ fragt es. „Ich weiß es nicht. Ich glaube, ich hatte gedacht, es wäre irgendwie richtig so und dass ich mich nur dran gewöhnen müsse. Ich muss einfach besser werden, keine Tore mehr kassieren, dann werde ich nicht mehr angebrüllt und niemand wird geschlagen, weil wir verlieren. Das habe ich gedacht.“. „Aber“, sagt das Kind erstaunt und schaut mich an, „das macht dann doch gar keinen Spaß.“. „Das stimmt.“, sage ich und muss lächeln. „Los, rein mit dir, dann schaffst du es zum Abendessen noch nach Hause.“. Das Kind geht langsam zum Portal. Kurz bevor es hindurch steigt, dreht es sich zu mir um, lächelt kurz und winkt. Ich winke zurück. „Kannst mich ja irgendwann mal besuchen, wenn du magst und mir mehr von deiner Welt erzählen.“, sage ich. Das Kind nickt. Dann macht es einen Schritt und ist verschwunden.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Einige andere Autor*innen haben sich auch schon mit dem Thema Männlichkeit auseinandergesetzt. <a href="https://www.meintestgelaende.de/?s=Männlichkeit" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hier geht es zu ihren Texten</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verzerrte Sicht</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/08/verzerrte-sicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jungen* Wettbewerb 2021]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2021 09:42:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Audios]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=13259</guid>

					<description><![CDATA[Wir freuen uns, Euch heute den 1.Platz unseres Jungen* Wettbewerbs 2021 vorstellen zu dürfen. Gewonnen hat Nico Herrmann mit seinem Song »Verzerrte Sicht«. Viel Spaß beim Anhören. &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir freuen uns, Euch heute den 1.Platz unseres Jungen* Wettbewerbs 2021 vorstellen zu dürfen.</strong><br />
<strong>Gewonnen hat Nico Herrmann mit seinem Song »Verzerrte Sicht«.</strong><br />
<strong>Viel Spaß beim Anhören.</strong></p>
<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-13259-1" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Nico-Herrmann-Rap-komprimiert_2.mp3?_=1" /><a href="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Nico-Herrmann-Rap-komprimiert_2.mp3">https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Nico-Herrmann-Rap-komprimiert_2.mp3</a></audio>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Nico-Herrmann-Rap-komprimiert_2.mp3" length="1810654" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>meinTestgelände Jugendevent in Berlin 2022</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/07/jugendevent-berlin2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2021 12:02:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[#gelände]]></category>
		<category><![CDATA[#workshop]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[trans*]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=13136</guid>

					<description><![CDATA[Das meinTestgelände Jugendevent in Berlin. Sei dabei! MeinTestgelände möchte dich zu einem zweitägigen Jugendevent nach Berlin einladen. Lerne neue Menschen kennen und genießt gemeinsam Jugendkultur in der Hauptstadt. Das Jugendevent ist offen für alle zwischen 18 bis 27 Jahre und deine Teilnahme ist völlig kostenlos. Auf geht&#8217;s! +++Die Workshops sind ausgebucht, Anmeldungen nur noch für]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das meinTestgelände Jugendevent in Berlin. Sei dabei!<br />
</strong>MeinTestgelände möchte dich zu einem zweitägigen Jugendevent nach Berlin einladen. Lerne neue Menschen kennen und genießt gemeinsam Jugendkultur in der Hauptstadt. Das Jugendevent ist offen für alle zwischen 18 bis 27 Jahre und deine Teilnahme ist völlig kostenlos. Auf geht&#8217;s!</p>
<p><strong>+++Die Workshops sind ausgebucht, Anmeldungen nur noch für die Warteliste möglich.+++</strong></p>
<p><strong>Anmeldung unter: <a href="mail@meintestgelaende.de">mail@meintestgelaende.de</a></strong></p>
<p><span id="more-13136"></span></p>
<p><strong>Was?</strong> Workshops im Archiv der Jugendkulturen.<br />
Wir starten am 2.3 mit einem Graffiti Spaziergang für alle.</p>
<p><strong>Workshops:</strong><br />
• Von Disco zu House zu Techno &#8211; Can you feel the bass?<br />
• Comic und Manga<br />
• HipHop / Rap</p>
<p><strong>Wann?</strong> Anreise abends am 1.3 (oder morgens 2.3) // Workshops am 2.3 + 3.3<br />
<strong>Wo?</strong> Berlin, Nähe Mehringdamm im Archiv der Jugendkulturen<br />
<strong>Wer?</strong> Alle die Lust haben von 18 bis 27 Jahren und das mT Team</p>
<p>Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung werden natürlich von meinTestgelände für dich übernommen. Du wirst in einem Ein- oder Zweibettzimmer im Metropol Hostel untergebracht. Deine Fahrtkosten werden im Nachhinein von uns erstattet. Hebe dein abgestempeltes Zug- oder Busticket gut auf.</p>
<p>Wichtig: Beim Event ist 2G angesagt! Du brauchst einen Nachweis über deinen Impfstatus und täglich werden Tests durchgeführt – Ungeimpfte mit ärztlichem Attest entsprechen 2G, müssen am Anreisetag aber einen tagesaktuellen Test vorweisen.</p>
<p>Wenn du deine Teilnahme anmeldest, teile uns gleich mit, bei welchem der 3 Workshops du mitmachen möchtest. Ein Workshop erstreckt sich jeweils über die zwei Tage.</p>
<p><strong>Zeitplan:</strong><br />
2.3<br />
9.00 oder 10.00 Uhr: Graffiti Spaziergang, alle die schon angereist sind, gehen auf einen Streifzug durch Kreuzberg<br />
12.00 &#8211; 16.00: Workshops</p>
<p>3.3<br />
9.00 &#8211; 16.00 Uhr: Workshops</p>
<p><strong>Beschreibung der Workshops<br />
</strong>Der 2.3 startet morgens mit dem Graffiti Spaziergang, danach besuchen alle die Workshops, die sie jeweils ausgesucht haben.</p>
<p><strong>Spaziergang zum Thema Street Art/Graffiti</strong><br />
Auf unserem Streifzug durch Berlins dichtbemaltesten Bezirk Kreuzberg gehen wir ungewöhnlichen Spuren nach, die sich an Mauerwerken und Hausfassaden befinden. Dabei stoßen wir auf kunstvolle Scherenschnitte, Schablonen, handbemalte Sticker, Throw-Ups und Tags. Wir vollziehen die Entstehung des Graffiti-Writings aus New York und Philadelphia genauso nach wie die politischen Wurzeln des Schablonen-Graffitis. Am Beispiel Kreuzberger Bilder lernen wir die historischen Hintergründe unterschiedlichster Formen urbaner Kunst kennen – von illegal gekachelten Mosaikbildern bis hin zu aufwändigen 3DInstallationen. Wie liest man Graffiti und was bedeuten die vielen Namen? Kunst oder Schmiererei? Wer verbirgt sich hinter den rätselhaften Botschaften? Was ist die Motivation der Maler_innen? Und welche Techniken wurden benutzt? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es hier!</p>
<p><strong>Von Disco zu House zu Techno &#8211; Can you feel the bass?</strong><br />
1975, Berlin: Kraftwerk spielen als erste Band ein Album nur mit elektronischen Instrumenten ein. Dieses lassen sie live von vier Robotern auf der Bühne präsentieren. 1977, New York City: Larry Levan mixt als DJ in seiner legendären Diskothek Paradise Garage die Instrumentalpassagen seiner Platten ineinander und legt damit einen Grundstein für die House Music. 1980, Detroit: Juan Atkins, Kevin Saunderson und Jeff Mills verfremden afroamerikanische Rhythmen, Salsa und Diskoelemente, unterlegen ihre Musik mit dem Rhythmus eines Drumcomputers und schaffen so einen völlig neuen Sound, der unter dem Namen Techno berühmt wird. In den 1990er-Jahren entsteht eine neue musikalische und soziale Bewegung, die Millionen von Menschen weltweit begeistert. Techno, House und Clubkultur wurden aber auch immer wieder genutzt, um für ein selbstbestimmtes Leben zu demonstrieren und Rassismus, Homophobie und Geschlechterfragen zu thematisieren. Der Vortrag/Workshop erarbeitet die musikalische und soziale Geschichte dieser basslastigen Bewegung. Im praktischen Workshop-Teil werden die Grundlagen des DJings im House und Techno vermittelt.</p>
<p><strong>Comic und Manga</strong><br />
Comics und deren japanische Variante, Mangas, sind heute mehr denn je ein wichtiges Ausdrucksmittel und Bezugssystem vor allem für Jugendliche. In Japan gibt es Mangas für alle erdenklichen Zielgruppen, die hier er-scheinenden Hefte richten sich aber zumeist an Teenager und lassen sich dem Romance- oder Action/Fantasy/Science Fiction-Genre zurechnen. In oft mehrere tausend Seiten umfassenden seifenoperartigen Serien finden sich auch sensible Geschichten zu Themen wie gleichgeschlechtliche Liebe oder pubertäre Identitätsfindung. Parallel dazu haben sich sogenannte „Graphic Novels“ als ernstzunehmende Ausdrucksformen zwischen Literatur und Bildender Kunst etabliert. Die bekanntesten sind wohl der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Holocaust-Comic „Maus“ und „Persepolis“, die Autobiografie der Iranerin Marjanne Satrapi. Kurzum: Die heutige Comic-Kultur ist ein Erzählmedium ohne inhaltliche oder stilistische Grenzen, ähnlich wie die Literatur oder der Film. In einer immer stärker von Bildschirm-Medien dominierten Welt machen Kinder und Jugendliche oft ihre ersten Lesefreude-Erfahrungen mit Comics und Mangas. Als Ausdrucksform besteht die Attraktivität für Jugendliche vor allem darin, dass kein anderes erzählerisches Bildmedium die Möglichkeit bietet, eigene Ideen und Geschichten so direkt umzusetzen und zu veröffentlichen. Dementsprechend existiert eine sehr offene, international vernetzte Comic-Fanzine-Szene, in der die meisten der heute wichtigen Comic-Autor_innen angefangen haben. Im Vortrag wird die Geschichte des Mediums besprochen und die Vielfalt an Stilen und Themen präsentiert. Daraufhin werden grundlegende Techniken des Erzählens (Drei-Akt-Struktur etc.) erläutert, gefolgt von einigen Tricks und Tipps zur Umsetzung in Comicform. Diese Erkenntnisse versuchen wir dann im Workshop umzusetzen, indem wir gemeinsam spielerisch zu einem vorgegebenen aktuellen Thema Charakter und Geschichten entwickeln. Diese Geschichten werden dann gemeinsam in einem kopierten „Mini-Comic“-Heft zusammengestellt, wovon alle Teilnehmer_innen ein Exemplar erhalten.</p>
<p><strong>HipHop/Rap</strong><br />
Dieser kulturhistorische Musik-Workshop befasst sich mit den Wurzeln der HipHop-Bewegung am Beispiel Rap/Sprechgesang. Nach einer kurzen audiovisuellen Einführung in das Thema und einigen praktischen Rhythmus-, Reim- und Dynamik-Übungen bekommst Du die Gelegenheit, einen eigenen Raptext zu verfassen. Die Ergebnisse werden individuell vor der Gruppe präsentiert und diskutiert. Diese Workshop-Einheit wird mit einer spontanen, professionellen Musikaufnahme/CD-Produktion abgerundet. Du erhältst eine Kopie des aufgenommenen Songs! Inhalt dieses Workshops ist eine eigene, kreative Auseinandersetzung mit dem Thema Rap sowie eine kritische Betrachtung gängiger, medialer Klischees dieses Musikgenres.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wettbewerb für Jungen* zwischen 15 und 21 Jahren &#8211; Einsendeschluss: 30. Juli!</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/07/wettbewerb-einsendeschluss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jungen* Wettbewerb 2021]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2021 10:35:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=13184</guid>

					<description><![CDATA[Kleine Erinnerung: Noch bis zum 30. Juli 2021 könnt ihr beim Wettbewerb für Jungen und junge Männer mitmachen! meinTestgelände hat im letzten Jahr den Dieter Baacke Preis in der Kategorie &#8222;Speak out &#38; connect&#8220; erhalten. Da diese Auszeichnung nur durch die tollen Beiträge junger Autor*innen auf unserer Website möglich war, haben wir uns entschieden das]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Kleine Erinnerung: Noch <em>bis zum 30. Juli 2021</em> könnt ihr beim Wettbewerb für Jungen und junge Männer mitmachen!</b></p>
<p><b>meinTestgelände hat im letzten Jahr den Dieter Baacke Preis in der Kategorie &#8222;Speak out &amp; connect&#8220; erhalten. Da diese Auszeichnung nur durch die tollen Beiträge junger Autor*innen auf unserer Website möglich war, haben wir uns entschieden das Preisgeld im Rahmen eines Beitragswettbewerbs an euch zurück zu geben. </b></p>
<p><span id="more-13184"></span></p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Wir prämieren eure Beiträge in Form von Videos, Audios und Texten zu diesen Themenfeldern:</p>
<p><em>Fitness, Ernährung, Nagellack &#8211;</em><br />
<em>Welchen Schönheitsidealen müssen/wollen Jungs* in 2021 entsprechen?</em></p>
<p><em>Liebe, Sex, Beziehungen &#8211;</em><br />
<em>Was sind eure Wünsche an eine Partner*innenschaft in Zeiten von Online Dating und vielfältigen Beziehungsmodellen?</em></p>
<p><em>Erleben Jungs* Sexismus? &#8211;</em><br />
<em>Wenn ja, in welcher Form ist euch das passiert, wenn nein, warum, denkt ihr, ist das so, und wie könnten wir eine sexismusfreie Gesellschaft erreichen?</em></p>
<p>Für deine Fragen + Einreichungen: <a href="mailto:mail@meintestgelaende.de" target="_blank" rel="noopener"><strong>mail@meintestgelaende.de</strong></a></p>
<p>Einsendeschluss: 30. Juli 2021.</p>
<p>1. Preis 300 €<br />
2.-4. Preis 200 €<br />
5.-6. Preis 50 €<br />
7.- 10. Preis je ein T-Shirt oder eine Tasche mit Motiv</p>
<p>Wir freuen uns auf Deinen Beitrag!<br />
Bei Fragen oder benötigter technischer Hilfe z.B. für Aufnahmegeräte oder Videoschnitt kannst Du gerne bei uns unter mail@meintestgelaende.de anfragen.</p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>* Angesprochen sind Alle, die sich selbst als Jungen/junge Männer verstehen.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>HeRoes &#8211; Männer gegen das Patriarchat</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/05/heroes-maenner-gegen-das-patriarchat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HeRoes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2021 16:11:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Ehre]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männlichkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=13075</guid>

					<description><![CDATA[Normalerweise geben die Heroes Workshops an Schulen und sprechen dort mit Schüler*innen über Ehre und die damit entstehende Unterdrückung. Während der Pandemie ist dies nur eingeschränkt möglich, weshalb sich die HeRoes Duisburg überlegt haben, wie sie trotzdem junge Menschen erreichen, für ihre Arbeit begeistern und gleichzeitig ihre Botschaft verbreiten können. Herausgekommen sind verschiedene Fotoserien, von]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Normalerweise geben die Heroes Workshops an Schulen und sprechen dort mit Schüler*innen über Ehre und die damit entstehende Unterdrückung. Während der Pandemie ist dies nur eingeschränkt möglich, weshalb sich die HeRoes Duisburg überlegt haben, wie sie trotzdem junge Menschen erreichen, für ihre Arbeit begeistern und gleichzeitig ihre Botschaft verbreiten können. Herausgekommen sind verschiedene Fotoserien, von denen wir euch heute die erste präsentieren.</strong><span id="more-13075"></span></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-13068" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/5.jpg" alt="" width="677" height="612" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/5.jpg 549w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/5-300x271.jpg 300w" sizes="(max-width: 677px) 100vw, 677px" /> <img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-13067" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/2.jpg" alt="" width="676" height="506" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/2.jpg 676w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/2-300x225.jpg 300w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/2-228x171.jpg 228w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/2-160x120.jpg 160w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/2-320x240.jpg 320w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/2-380x285.jpg 380w" sizes="(max-width: 676px) 100vw, 676px" /> <img decoding="async" class="alignnone wp-image-13066" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/4.jpg" alt="" width="675" height="491" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/4.jpg 690w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/4-300x219.jpg 300w" sizes="(max-width: 675px) 100vw, 675px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13065" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/1.jpg" alt="" width="675" height="520" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/1.jpg 640w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/1-300x231.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 675px) 100vw, 675px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13064" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/3-758x600.jpg" alt="" width="675" height="534" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/3-758x600.jpg 758w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/3-300x237.jpg 300w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/3-768x608.jpg 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/3.jpg 809w" sizes="auto, (max-width: 675px) 100vw, 675px" /></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wann ist ein Mann ein Mann?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/05/wann-ist-ein-mann-ein-mann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 May 2021 07:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Männlichkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=12923</guid>

					<description><![CDATA[Tja, wann ist denn nun ein Mann ein Mann? Habt ihr euch diese Frage auch schon mal gestellt? Und was hat das mit dem eigenen Selbstwert zu tun? Unser Autor Tom berichtet, dass er sich in seiner Jugend oft damit beschäftigt hat. Inzwischen aber weiß er: &#8222;Egal ob ich mich männlich fühle oder nicht, egal]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tja, wann ist denn nun ein Mann ein Mann? Habt ihr euch diese Frage auch schon mal gestellt? Und was hat das mit dem eigenen Selbstwert zu tun? Unser Autor Tom berichtet, dass er sich in seiner Jugend oft damit beschäftigt hat. Inzwischen aber weiß er: &#8222;Egal ob ich mich männlich fühle oder nicht, egal ob mich mein Umfeld als männlich wahrnimmt und anerkennt oder nicht: Ich darf &#8222;du bist gut, wie du bist&#8220;, zu mir sagen. Ich muss das niemandem auf der Welt beweisen. Ich muss es mir nur selbst glauben.&#8220; Wir wünschen euch viel Spaß mit Toms neuem Text.</strong></p>
<p><span id="more-12923"></span></p>
<p>Wann ist ein Mann ein Mann? &#8211; Das fragten sich auch <a href="https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/maenner-2020-was-ist-maennlich" target="_blank" rel="noopener"><strong>Shanli Anwar und Till Opitz vom Deutschlandfunk Nova Podcast „Eine Stunde Liebe“</strong></a> auf dem diesjährigen Podcastfestival in Hamburg. Ihre Gäste: Männercoach John Aigner, der über ein „Männercamp“ und private Anfragen von Männern zum Mentor für Männern wurde, denen das soziale Correctiv in ihrer männlichen Peergroup fehlt. Und Jungensozialarbeiter Rick Reuther, der unter anderem in Wien Workshops in Schulen mit Teenagern durchführt. „In den 70ern und 80ern haben überwiegend Frauen aus der feministischen Mädchenarbeit mit Mädchen zu emanzipativen Themen, mehr Selbstbewusstsein und Sexualaufklärungen gearbeitet, und die Jungs wurden Fußballspielen geschickt“, sagt er über die Anfänge der geschlechtsspezifischen Mädchenarbeit. Heute arbeitet er überwiegend mit Akteur:innen aus der Frauen- und Mädchenarbeit zusammen.</p>
<p>„Irgendwann dachten sich dann Leute: Hey, vielleicht kann man auch mit Jungs mal über Sachen reden, die ein bisschen sensibel sind und die man vielleicht besser bereden kann, wenn man nicht das Gefühl hat, die ganze Zeit performen zu müssen.“</p>
<p>Während es bei Jungenarbeit in erster Linie um den Abbau von Gewalt geht, sind die Themen der Männerrunden von John Aigner oft tiefere Gespräche und Identitätsfragen. Ziel vieler Männer ist es anfangs, eine klare Struktur zu bekommen, wie Männer sein sollen und was sie dürfen oder auch nicht. „Bin ich richtig, bin ich gut genug?“</p>
<p>Auch ich wollte damals im Zuge meines Erwachsenwerdens ein klares Bild, an das ich mich richten kann. Vorbilder, Merkmale und Eigenschaften, auch um Frauen zu beeindrucken. Mich anzupassen scheint mir zu dieser Zeit einfacher, als mich selbst zu finden, zu erkennen und kennenzulernen. Mir selbst bewusst, wer ich bin und wer ich sein will, bin ich mir wenig. Doch männliche Vorbilder finde ich nicht. Stattdessen überwiegen Frauen in allen Bereichen meines Lebens. Mein Sandkastenfreund war eine Sandkastenfreundin,<span class="Apple-converted-space">  </span>mein Lieblingslehrer eine Lieblingslehrerin und meine besten Freunde aus der Schulzeit zwei beste Freundinnen.</p>
<p>Durch das Vertrauen von Frauen habe ich verstanden, dass ich als Mann nicht einem traditionell etablierten Männerbild entsprechen muss. Das ich nicht der starke Macker sein muss, um gesehen zu werden. Dass ich nicht mit Männern abhängen muss, um Frauen kennenzulernen und dass ich nicht meine Gefühle unterdrücken muss, um als Mann wahrgenommen zu werden.</p>
<p>Von Frauen über sein „Mannsein“ lernen zu dürfen ist ein Privileg und es ist nicht ihre Aufgabe, uns Jungs und Männer zu weniger frauenverachtenden Jungs und Männern zu erziehen. Es ist überhaupt nicht ihre von Geburt an gegebene Aufgabe zu erziehen. Wie wir uns verhalten und leben, hat aber Auswirkungen auf das Leben von Frauen. Deswegen halte ich es in einer männerdominierten Gesellschaft für notwendig, dass Jungs und Männer Jungs und Männer zu weniger frauenverachtenden Jungs und Männern machen und miteinander sprechen. Wir wachsen damit auf, Jungs und Männern mehr zuzuhören, sagt Jungensozialarbeiter Rick Reuther. Wichtig für ihn ist aber auch, heranwachsenden Jungs die Botschaft auf dem Weg zu geben „mal auf Frauen zu hören. Hört mal Frauen zu, wenn sie von Erfahrungen erzählen, was ihnen auf der Straße passiert, was sie von Beziehungen erzählen. Hört mal Frauen zu und glaubt ihnen.“</p>
<p>“Vielleicht braucht es einen Typen, der das<span class="Apple-converted-space"> </span>anderen Typen sagt, damit Typen damit überhaupt anfangen.” &#8211; Rick Reuther.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Viele Autor*innen auf meinTestgelände setzen sich mit dem Thema Männlichkeit auseinander. <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/maennlichkeit/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Checkt mal den entsprechenden Hashtag!</strong></a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was ist Männlichkeit für mich?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/01/was-ist-maennlichkeit-fuer-mich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Was geht Almanya]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2021 07:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[onlinegelände20]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=12711</guid>

					<description><![CDATA[Im Rahmen des #onlinegelände20 im letzten Sommer haben sich einige Jungs und junge Männer von Was geht Almanya überlegt, was Männlichkeit und Gleichstellung für sie bedeuten. Dabei sind diese Fotos entstanden, die du hier ⬆️ in der Galerie anschauen kannst. Mehr dazu: Mehr von Was geht Almanya findet ihr hier.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class=""><strong><strong><span class="">Im Rahmen des #onlinegelände20 im letzten Sommer haben sich einige Jungs und junge Männer von <em>Was geht Almanya</em> überlegt, was Männlichkeit und Gleichstellung für sie bedeuten. Dabei sind diese Fotos entstanden, die du hier </span></strong></strong><span style="font-size: 1.14285rem;">⬆️ </span><strong style="font-size: 1.14285rem;"><span class="">in der Galerie anschauen kannst.</span></strong></div>
<div></div>
<p><span id="more-12711"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr von <em>Was geht Almanya</em> findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/almanya/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>It&#8217;s a Boy!</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/10/its-a-boy/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2020/10/its-a-boy/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2020 07:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=12508</guid>

					<description><![CDATA[Die Leiterin der Story Teller ist Tante geworden. Ihr Bruder hat einen kleinen Jungen bekommen. Dabei hätte die Tante eigentlich gern eine Nichte, um aus ihr eine kleine Feministin zu machen. Aber Tanten fragt ja niemand. Im Übrigen schämt sie sich für das ungerechte Gefühl dem biologischen Geschlecht gegenüber. Vielleicht entspringt dies der Erinnerung, die Geburt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Leiterin der Story Teller ist Tante geworden. Ihr Bruder hat einen kleinen Jungen bekommen. Dabei hätte die Tante eigentlich gern eine Nichte, um aus ihr eine kleine Feministin zu machen. Aber Tanten fragt ja niemand. Im Übrigen schämt sie sich für das ungerechte Gefühl dem biologischen Geschlecht gegenüber. Vielleicht entspringt dies der Erinnerung, die Geburt ihres jüngeren Bruders sei mehr abgefeiert worden: „Er hat einen Büdel!&#8220; (plattdeutsch für Hodensack) Ein Stammhalter hat Mehrwert. Die drei Jahre ältere Schwester fühlte sich zurückgesetzt. Das ist ein paar Jahrzehnte her. Aber nach wie vor gibt es Kulturen oder Milieus, in denen Mädchen weniger zählen. </strong></p>
<p><strong>Der Neffe wird übrigens kein Halter des väterlichen Stammes. Er erhält den Nachnamen seiner Mutter. Mutter und Vater pflanzen außerdem zusammen einen Baum. Aus einem kleinen Jungen kann man einen guten Feministen machen. Es geht sowieso um Menschlichkeit. Was kann man Neugeborenen mit ins Leben geben, damit Gleichwertigkeit zwischen den Geschlechtern sei? Die Story Teller haben in diesem Sinne ein paar Geburtstagsgrüße getextet.</strong></p>
<p><span id="more-12508"></span></p>
<p><strong><i>Neues Leben I Sei du!</i></strong><br />
von Tamy Keitel</p>
<p>Herzlich willkommen, neues Leben!<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn du ein Junge bist, sei eine Rose mit Dornen. Niemand muss perfekt sein, auch du nicht. Sei eine duftende Blüte mit der Fähigkeit, dich und das was du liebst zu verteidigen. Sei ein Gentleman und dankbar für das, was du hast. Sei Schutz und Beschützter. Und sei stark genug, zu deinen Schwächen zu stehen.</p>
<p>Wenn du ein Mädchen bist, lass dir nicht einreden schwach zu sein. Lehne dich auf gegen Ungerechtigkeiten. Wenn dir jemand an den Kragen will, wehre dich. Und wenn dir jemand das Herz bricht, halt es fest zusammen und du stellst fest, es schlägt noch. Achte auf dich und lass dich nicht vom Weg abdrängen, verliere deine Ziele nicht aus den Augen. Deine Waffe ist dein Verstand, gebrauche ihn.</p>
<p>Wenn du kein Geschlecht hast, schäm dich nicht, zeig wer du bist und was du hast. Du hast Herz, Geist und Seele, und das macht dich zu einem wertvollen Menschen. Du hast eine Stimme, also sei laut und es wird Menschen geben, die zuhören. Steh für deine Rechte ein und fordere das Leben, mit dem du dich identifizierst. Und vergiss nicht, du bist ein Mensch wie alle Anderen auch.</p>
<p>Wenn du im falschen Körper bist, lass dich nicht unterkriegen. Lebe aus, was du wirklich bist. Der Körper ist nur eine Hülle, die über das Herz und das Gefühl nichts aussagt. Du bist nicht alleine und dir kann geholfen werden, das zu sein, was du willst.</p>
<p>Was auch immer aus dir wird, kleiner Mensch, sei und tu was du willst, solange es dir damit gut geht und niemand anderem schlecht. Herzlich willkommen, neues Leben.</p>
<p><strong><i>Hallo kleiner Erdenmensch!</i></strong><br />
von Carsten Schnathorst</p>
<p>Nun hast du es geschafft! Du bist in dieser verrückten Welt angekommen. Happy Birthday! Dein Geburtstag möge für dich und deine Familie immer ein Glückstag sein. Ich wünsche dir für dein Leben viel Liebe, Schutz, Glück und Freude. Du mögest immer Herzensmenschen in deinem Leben haben, die dir zur Seite stehen. Wenn du fällst, soll eine schützende Hand unter dir sein und dir Halt geben. Auch wenn du diese Worte jetzt noch nicht verstehen kannst, deine Seele hat alles gespeichert.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wir kennen uns zwar nicht, aber ich bin auch Onkel und wünsche dir dies alles voller Liebe. Sei, wer du sein willst. Spiel mit was immer du auch willst. Wenn du dich beim Karneval als Mädchen, Prinzessin, Diva verkleiden magst, tu&#8217;s! Nur du entscheidest über dein Leben. Wenn dir jemand sagt &#8222;Du bist ein Junge! Da spielt man nicht mit Puppen!&#8220;, musst du nicht darauf hören. Du bist der Chef, die Chefin deines Lebens!</p>
<p><strong><i>Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume!</i> </strong></p>
<p>Und höre immer auf dein Herz und auf deine innere Stimme. Nur du selbst weißt, was gut für dich ist.<br />
Liebe Grüße, Melanie Lux</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr von den Story Tellern <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/story-teller/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>findet ihr hier</strong></a>.</li>
<li>Und unsere Autorin Marie schreibt viel über <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/marie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>ihren Alltag als junge Mutter</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.meintestgelaende.de/2020/10/its-a-boy/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jungs, Gaming &#038; Gewalt</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/12/jungs-gaming-gewalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jeco]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2019 07:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gaming]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=11962</guid>

					<description><![CDATA[Immer wieder wird diskutiert, ob Videospiele &#8211; konkreter sogenannte &#8222;Killerspiele&#8220; &#8211; Auslöser für Gewalt in der realen Welt sind. Spätestens seit dem antisemitischen Terroranschlag in Halle an der Saale ist diese Diskussion wieder in vollem Gange &#8211; denn unser Innenminister Seehofer forderte daraufhin, die Gamingszene stärker in den Blick zu nehmen. Die Redaktionsgruppe Jeco hat]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Immer wieder wird diskutiert, ob Videospiele &#8211; konkreter sogenannte &#8222;Killerspiele&#8220; &#8211; Auslöser für Gewalt in der realen Welt sind. Spätestens seit dem antisemitischen Terroranschlag in Halle an der Saale ist diese Diskussion wieder in vollem Gange &#8211; denn unser Innenminister Seehofer forderte daraufhin, die Gamingszene stärker in den Blick zu nehmen. Die Redaktionsgruppe Jeco hat sich nun einfach mal direkt in Halle umgehört. Was halten die Menschen dort von der Diskussion? Gibt es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen Männlichkeit, Gaming und Gewalt? Schaut unbedingt rein. Danke an Max, Juliane und Tobias für dieses spannende Video!</strong></p>
<p><span id="more-11962"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Leider ziemlich eindeutig etwas, das <a href="https://www.meintestgelaende.de/2019/07/sexismus-in-games/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>in Games immer wieder auftaucht: Sexismus</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Altenpfleger &#8211; eine feine Sache!</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/12/altenpfleger-eine-feine-sache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2019 07:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=11947</guid>

					<description><![CDATA[Wer meinTestgelände kennt, weiß, dass es hier häufiger um das Thema Berufe geht. So auch heute! Wir freuen uns, euch ein Boys&#8217;Day-Video präsentieren zu dürfen. Darin schaut ihr Daniel über die Schulter, der als Wohnbereichsleiter in einer Seniorenresidenz arbeitet &#8211; super spannend! Viel Spaß beim Anschauen! Mehr dazu: Hier geht&#8217;s zum Video direkt auf der]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer meinTestgelände kennt, weiß, dass es hier häufiger um das Thema Berufe geht. So auch heute! Wir freuen uns, euch ein Boys&#8217;Day-Video präsentieren zu dürfen. Darin schaut ihr Daniel über die Schulter, der als Wohnbereichsleiter in einer Seniorenresidenz arbeitet &#8211; super spannend! Viel Spaß beim Anschauen!</strong></p>
<p><span id="more-11947"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier geht&#8217;s <a href="https://www.boys-day.de/jungen/videos/berufevideos/eine-feine-sache" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>zum Video</strong></a> direkt auf der Seite vom Boys&#8217;Day.</li>
<li>Und jede Menge andere Berufe &#8211; nicht nur in der Pflege &#8211; werden euch <a href="https://www.boys-day.de/jungen/videos/berufevideos" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier vorgestellt</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Folgen (m)einer sozialisierten Männlichkeit </title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/12/sozialisierte-maennlichkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2019 07:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=11933</guid>

					<description><![CDATA[Neuer Monat, neuer Autor: Heute präsentieren wir euch den ersten Text von Tom! Er setzt sich darin mit der unterschiedlichen Sozialisation und Wahrnehmung von Jungen und Mädchen auseinander. Bestimmt habt ihr auch schon mal von &#8218;toxischer Männlichkeit&#8216; gehört. Auch darum geht es in diesem Text &#8211; nicht jedoch, ohne auch ein passendes Gegengift in der]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neuer Monat, neuer Autor: Heute präsentieren wir euch den ersten Text von Tom! Er setzt sich darin mit der unterschiedlichen Sozialisation und Wahrnehmung von Jungen und Mädchen auseinander. Bestimmt habt ihr auch schon mal von &#8218;toxischer Männlichkeit&#8216; gehört. Auch darum geht es in diesem Text &#8211; nicht jedoch, ohne auch ein passendes Gegengift in der Hinterhand zu haben!</strong></p>
<p><span id="more-11933"></span></p>
<p>Meine damalige Freundin kauft sich eine Ballonhose und trägt sie noch am gleichen Tag am Stadtfest meines Heimatortes. Am selben Tag schlägt Holland das spanische Team bei der Fußballweltmeisterschaft fünf zu eins. Einen Tag später in der Umkleidekabine meiner Eishockeymannschaft: Das Topthema der Stunde? Ihre Hose: „Hast du deine Freundin nicht im Griff, dass sie in so einer Schlafanzughose herumlaufen kann?“ Bei dem nächsten Familientreffen eine Woche später, gleiches Thema. Ich, damals 18 Jahre jung und noch grüner hinter den Ohren als heute, hatte das Ausmaß dieses „Kontrollverlustes“ nicht begriffen. Ebenso nicht, dass ich die Entscheidung treffen solle, was meine damalige Freundin anzuziehen hätte und dass es auch noch „sexy“ aussehen müsse.</p>
<p>Heute würde ich von einer Sexualisierung des weiblichen Geschlechts sprechen. Jungs und Männer werden als das „starke Geschlecht“ erzogen. Das Geschlecht mit dem Beschützerinstinkt, der Verantwortung und der Führung. Anders gesagt sollen sie Frauen vor Gefahren bewahren, ihre zukünftige Familie ernähren und dabei das weibliche Geschlecht in jeglicher Hinsicht bevormunden und kontrollieren. Wenn sie dabei aber selbst in Schwierigkeiten geraten, dann bloß keine Schwäche zeigen. Männer sind standhaft. Männer weinen nicht. Fällt einer kleiner Junge aufs Knie, wird ihm gesagt: „Sei nicht so wehleidig. Ein Indianer kennt keinen Schmerz.“ Und Frauen? Sie werden gar nicht erst gefragt, ob sie das wollen oder überhaupt brauchen?</p>
<p><strong>Auf keinen Fall auffallen.</strong></p>
<p>Ich bin einer dieser Männer. Als kleiner Junge versuchte ich vom Kindergarten an um jeden Preis tapfer und männlich zu sein. Ich wollte nicht die „Memme“ sein, die sich beim Fallen vom Klettergerüst einen halben Tag bei der Erzieherin die Augen ausheult. Ich wollte nicht die Null im Sportunterricht sein, der &#8222;wie ein Mädchen&#8220; wirft. Und ich wollte nicht „die Schwuchtel“ in der Clique sein, nur weil ich die Farbe Lila mag. Meine Kleidung zeigte es nicht. Als ich dann mit sechszehn Jahren anfing, meine Schüchternheit zu überwinden und Mädchen in meinem Alter zu treffen, wollte ich mich genau von dieser starken Seite zeigen, wie es mir all die Männerwelt jahrelang vorgelebt hat. Ich wollte sein wie all die Männer, die ohne zu fragen ihrer Freundin die Jacke um die Schulte legen. Die schon, bevor eine Frau es überhaupt realisiert, wissen, welche Bedürfnisse sie in diesem Moment hat. Und die, die zu jeder Tages- und Nachtzeit für ihre Freundin präsent sind – ob im selben Raum oder im gemeinsamen Chat.</p>
<p>Weiblichkeit ist in unserer Sozialisierung ein zerbrechliches Gut. Und Männer sollen dieses Umhüllen, wie die Luftpolsterfolie einer Porzellanvase. Super Mario befreit Prinzessin Peach von dem bösen Bowser und der große Bruder befreit seine kleine Schwester von den bösen Jungs der Oberstufe. Solange bis die Jungs Männer werden und Frau sie anbeten muss.</p>
<p>Einige Male habe ich mich im letzten Monat mit Frauen verabredet, um mit ihnen über ihre Kindheit zu sprechen. Ich wollte erfahren, wie sie ihre Geschlechterrolle in der Gesellschaft wahrgenommen hatten. Eine Freundin aus Berlin erinnert sich dabei an die ersten Jahre ihres Lebens, in denen sie als Mädchen Gleichberechtigung im weitesten Sinne erfahren hat. Bis zu einem einschneidenden Moment ihrer äußerlichen Entwicklung. An diesem Tag hat sie schlagartig gemerkt, dass nicht nur Jungs, sondern vor allem auch erwachsene Männer sie anders wahrnehmen. Sie pfiffen ihr hinterher und keiner sagte ihr warum.</p>
<p>Einige Jahre, nachdem meine Freundin mit ihrer Ballonhose am Stadtfest hinter ihrem Rücken sexualisiert wird, beschäftigt mich der Vorfall noch immer. Warum reagierten meine Teamkollegen so? Und wieso habe ich nicht interveniert, sondern das Thema mit mir selbst im Stillen ausgemacht. Ich beschäftige mich mit meiner Persönlichkeit und hinterfrage meine eigenen Werte. An einem Tag will ich wissen, warum ich Emotionen in widersprüchlichen Verhalten ausdrücke. Ein Beispiel aus meiner Pubertät, das mich bis heute begleitet: Bin ich damals traurig, betroffen und gewollt mein Mitgefühl auszudrücken, reagiere ich verärgert und wütend. Wütend vor allem auf mich selbst und mein Verhalten. Standesgemäß habe ich dafür von meinen Eltern den Titel des „Giftzwergs“ erhalten. Das Gift in mir spüre ich bis heute. Ein Gift, was mich hemmt und langsam aber sicher emotional versteinern lässt. Mein persönliches Gegengift: Empathie.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2019/05/maennlichkeit-2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>In diesem Video</strong></a> teilt euch Memo von den HeRoes Duisburg seine Gedanken zum Thema Männlichkeit mit.</li>
<li>Und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/09/was-ist-maennlichkeit-eine-endgueltige-antwort/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier lest ihr</strong></a> Dominiks Ansichten dazu.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sie haben unser Blau geklaut</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/10/sie-haben-unser-blau-geklaut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sven Hensel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2019 07:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=11869</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Holen wir unser Blau zurück, denn dem Regenbogen fehlt eine Rippe&#8220; &#8211; mit viel Charme, Witz und Poesie slammt Sven Hensel über die Farbe Blau. Und noch so vieles mehr. Singt zum Beispiel Elsa, die Eiskönigin, tatsächlich einen Coming Out-Song? Findet es heraus und schaut euch Svens Slamtext an  Mehr dazu: Schaut doch mal auf]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Holen wir unser Blau zurück, denn dem Regenbogen fehlt eine Rippe&#8220; &#8211; mit viel Charme, Witz und Poesie slammt Sven Hensel über die Farbe Blau. Und noch so vieles mehr. Singt zum Beispiel Elsa, die Eiskönigin, tatsächlich einen Coming Out-Song? Findet es heraus und schaut euch Svens Slamtext an </strong></p>
<p><span id="more-11869"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Schaut doch mal auf <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/sven-hensel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Svens Profil</strong></a> vorbei für weitere Texte und Videos.</li>
<li>Und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/10/queerslam-2018/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a> findet ihr einen Text zum Thema Coming Out von Julian.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Migrationsvordergrund &#8211; Interview mit Aimen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/07/migrationsvordergrund-aimen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HeRoes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jul 2019 07:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=11701</guid>

					<description><![CDATA[Selbst wenn du in Deutschland geboren bist, die Sprache sprichst, einen deutschen Pass hast &#8211; du wirst noch lange nicht als Deutscher anerkannt, weil du in deinem Aussehen nicht den Vorstellungen vieler Menschen eines &#8222;richtigen Deutschen&#8220; entsprichst. Diesen MigrationsVORDERgrund kannst du nicht ablegen, er ist in deinem Körper und in den Vorurteilen vieler Menschen fest]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Selbst wenn du in Deutschland geboren bist, die Sprache sprichst, einen deutschen Pass hast &#8211; du wirst noch lange nicht als Deutscher anerkannt, weil du in deinem Aussehen nicht den Vorstellungen vieler Menschen eines &#8222;richtigen Deutschen&#8220; entsprichst. Diesen MigrationsVORDERgrund kannst du nicht ablegen, er ist in deinem Körper und in den Vorurteilen vieler Menschen fest verankert.</strong></p>
<p><strong>Aimen von den HeRoes plädiert dafür, Menschen mit Migrationsvordergrund in ihrer Individualität wertzuschätzen und sie nicht in Schubladen zu stecken. </strong></p>
<p><span id="more-11701"></span></p>
<p><b>Mehr dazu: </b></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/06/top-5-die-nervigsten-sprueche-fuer-menschen-mit-migrationsvordergrund/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>In diesem Video</strong></a> der HeRoes geht es um die Top 5 der nervigsten Sprüche, die sich Menschen mit Migrationsvordergrund anhören müssen.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Schweigefuchs</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/06/der-schweigefuchs-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2019 07:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=11524</guid>

					<description><![CDATA[Das Leben ist komlex, keine Frage. Es ist sicherlich nur menschlich, zu versuchen, diese Komplexität so gering wie möglich zu halten. Dabei bedienen wir uns vorgegebenen Rollenbildern, denn das macht es natürlich alles etwas einfacher&#8230; Dominik Erhard hat einen anderen Vorschlag: „Einfach mal aus der Rolle fallen, einfach mal den Standpunkt ändern.“ Mehr dazu: Statements]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Leben ist komlex, keine Frage. Es ist sicherlich nur menschlich, zu versuchen, diese Komplexität so gering wie möglich zu halten. Dabei bedienen wir uns vorgegebenen Rollenbildern, denn das macht es natürlich alles etwas einfacher&#8230; Dominik Erhard hat einen anderen Vorschlag: „Einfach mal aus der Rolle fallen, einfach mal den Standpunkt ändern.“</strong></p>
<p><span id="more-11524"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/04/gelaende2016-theater-workshop-statements/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Statements zu Vorurteilen</strong></a> aus dem Theater Workshop auf dem #gelände 2016.</li>
<li>Wie sich <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/11/ich-geschlecht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Mare von Stereotypen und Klischees befreit</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Männlichkeit. Was bedeutet das für mich?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/05/maennlichkeit-2/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2019/05/maennlichkeit-2/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[HeRoes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2019 09:28:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männlichkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=11422</guid>

					<description><![CDATA[Männlichkeit &#8211; was bedeutet das für mich? Und was bedeutet Männlichkeit in der Gesellschaft? Was unterscheidet sie von Weiblichkeit? Und wer darf bestimmen, welche Definition für mich die richtige ist? Memo von den HeRoes Duisburg trägt seine Gedanken zum Thema Männlichkeit vor. Links: Was geht Almanya verraten euch, warum Klischees für die Tonne sind. Und noch]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Männlichkeit &#8211; was bedeutet das für mich? Und was bedeutet Männlichkeit in der Gesellschaft? Was unterscheidet sie von Weiblichkeit? Und wer darf bestimmen, welche Definition für mich die richtige ist? Memo von den HeRoes Duisburg trägt seine Gedanken zum Thema Männlichkeit vor.</strong></p>
<p><span id="more-11422"></span></p>
<p><strong>Links:</strong></p>
<ul>
<li>Was geht Almanya verraten euch, warum <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/05/klischees-sind-fuer-die-tonne/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline;">Klischees für die Tonne sind.</span></a></li>
<li>Und noch mehr zum Thema Männlichkeit: <a href="http://www.zeit.de/2016/05/maennlichkeit-maenner-beschuetzer-gender-gleichberechtigung" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline;">Der Mann und die Beschützerrolle</span></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.meintestgelaende.de/2019/05/maennlichkeit-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was ist denn ein Junge?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/04/was-ist-ein-junge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2019 07:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=11350</guid>

					<description><![CDATA[Nachdem ihn ein Mitschüler fragte, ob das „ein Junge oder ein Mädchen sei“, fragte Johannes zurück: „Was ist denn ein Junge?“ Dieser Frage hat er sich für den folgenden Text angenommen und wunderbare Antworten gefunden. Lest selbst! Klingt plakativ, ich weiß, allerdings habe ich genau diese Frage vor einiger Zeit einem Mitschüler gestellt, nachdem er]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachdem ihn ein Mitschüler fragte, ob das „ein Junge oder ein Mädchen sei“, fragte Johannes zurück: „Was ist denn ein Junge?“ Dieser Frage hat er sich für den folgenden Text angenommen und wunderbare Antworten gefunden. Lest selbst!</strong></p>
<p><span id="more-11350"></span></p>
<p>Klingt plakativ, ich weiß, allerdings habe ich genau diese Frage vor einiger Zeit einem Mitschüler gestellt, nachdem er mich fragte, ob das &#8222;ein Junge, oder ein Mädchen&#8220; sei.</p>
<p>Keine Sorge, ich will mich hier nicht an einer wissenschaftlich korrekten, biologischen Definition versuchen, ich möchte diese Frage viel mehr aus philosophischer Sicht betrachten.</p>
<p>Zunächst sei der Vollständigkeit halber erwähnt, dass es grundsätzlich völlig egal ist, wie, oder &#8222;als was&#8220; man sich identifiziert. Wenn Du dich mit dem Geschlecht &#8222;Baum&#8220; und mit den Pronomen &#8222;peng&#8220;, sowie &#8222;cheng&#8220; wohler fühlst, als mit &#8222;er&#8220; und &#8222;ihm&#8220;, beziehungsweise dem männlichen Geschlecht, toleriere ich das nicht nur, sondern befürworte dies. Da jeder Mensch sein Leben in vollsten Zügen genießen und sich in jeder Situation so wohl wie irgend möglich fühlen sollte. Wenn ein anderes Geschlecht oder andere Pronomen das in Deinem Fall unterstützen, sehe ich keinen plausiblen Grund, der dagegen spricht mich dem anzupassen.</p>
<p>Nun aber zurück zu dem eigentlichen Thema &#8222;Was ist ein Junge?&#8220;. Aus meiner Sicht lässt sich das recht einfach beantworten: jeder Mensch, der sich männlich, beziehungsweise als Junge / Mann fühlt.</p>
<p>Denn ich bin der Ansicht, dass kein behördliches Papier dieser Welt aussagekräftiger ist, als das persönliche Empfinden des betroffenen Menschen. Jeder Mensch ist unterschiedlich und das ist es, was ihn perfekt macht.</p>
<p>Ich weiß, das klingt nach einem dieser blöden Kindergottesdienst Sätze, aber er ist nichtsdestotrotz wahr. Bitte versucht das zu verinnerlichen und diesem Grundsatz entsprechend eure Mitmenschen zu behandeln.</p>
<p>In Friede und Liebe.  ~Johannes.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Was ist eigentlich typisch Junge bzw. typisch Mädchen? Die WHS Hidden Talents haben <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/01/typisch-maedchen-typisch-junge/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ein Video</strong></a> dazu gemacht.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier gibt es einen Text von den Sunrise Writers <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/11/maedchen-sein-2/" target="_blank" rel="noopener"><strong>über&#8217;s Mädchen sein</strong></a>. Ganz untypisch.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Freiheit: Ein Text von Abulfasl</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/04/11340/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Apr 2019 07:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2018]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=11340</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Freiheit ist für mich, wenn ich mein Haus verlassen kann, ohne Angst zu haben.&#8220; Heute präsentieren wir euch einen tollen Text von Abulfasl, live aufgenommen beim #gelände2018. Und was bedeutet &#8218;Freiheit&#8216; für dich? Mehr dazu: Mehr vom #gelände2018 findet ihr hier.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Freiheit ist für mich, wenn ich mein Haus verlassen kann, ohne Angst zu haben.&#8220; Heute präsentieren wir euch einen tollen Text von Abulfasl, live aufgenommen beim #gelände2018. Und was bedeutet &#8218;Freiheit&#8216; für dich?</strong></p>
<p><span id="more-11340"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr vom #gelände2018 findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/gelaende2018/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lass uns gehen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/02/lass-uns-gehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Hoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2019 07:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Audios]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=11232</guid>

					<description><![CDATA[Es ist dringend an der Zeit für einen neuen Ecxes-Song. »Ich würd ja gerne bleiben, doch das Abenteuer ruft«: Vom Aufbrechen und Losziehen handelt dieser Track von unserem Lieblingsrapper. Davon, dass er noch jede Menge erleben und am allerliebsten dem Alltagstrott, dem Stress und der Hektik davonlaufen möchte. Wenn dir das bekannt vorkommt und du]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist dringend an der Zeit für einen neuen Ecxes-Song. »Ich würd ja gerne bleiben, doch das Abenteuer ruft«: Vom Aufbrechen und Losziehen handelt dieser Track von unserem Lieblingsrapper. Davon, dass er noch jede Menge erleben und am allerliebsten dem Alltagstrott, dem Stress und der Hektik davonlaufen möchte. Wenn dir das bekannt vorkommt und du dich auch manchmal so fühlst, solltest du extra laut aufdrehen! </strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-11233 size-large" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2019/02/Bildschirmfoto-2019-02-11-um-12.45.52-800x551.png" alt="" width="700" height="482" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2019/02/Bildschirmfoto-2019-02-11-um-12.45.52-800x551.png 800w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2019/02/Bildschirmfoto-2019-02-11-um-12.45.52-300x207.png 300w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2019/02/Bildschirmfoto-2019-02-11-um-12.45.52-768x529.png 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2019/02/Bildschirmfoto-2019-02-11-um-12.45.52.png 824w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></p>
<p><span id="more-11232"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr als nur Audiofile &#8211; <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/09/von-klein-auf/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a> seht ihr Exces in einem Livemitschnitt!</li>
<li>Und noch mehr Hip Hop haben wir beispielsweise <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/01/littfasssaeulensex/" target="_blank" rel="noopener">von Jennifer Gegenläufer</a> auf Lager.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>meinTestgelände 2018</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/12/meintestgelaende-2018/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2018 11:30:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2018]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=11209</guid>

					<description><![CDATA[Zum Ende des Jahres ist es immer schön kurz inne zu halten und auf das Geschehene zurück zu blicken. Das wollen wir an dieser Stelle tun und euch ein Potpourri der Beiträge auf meintestgelände.de aus 2018 zeigen. Vielen Dank an alle Autor_innen und Redaktionsgruppen für eure tolle Arbeit. &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum Ende des Jahres ist es immer schön kurz inne zu halten und auf das Geschehene zurück zu blicken. Das wollen wir an dieser Stelle tun und euch ein Potpourri der Beiträge auf meintestgelände.de aus 2018 zeigen. </strong><strong>Vielen Dank an alle Autor_innen und Redaktionsgruppen für eure tolle Arbeit.</strong></p>
<p><span id="more-11209"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Soufian &#8211; In der letzten Nacht</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/11/soufian-in-der-letzten-nacht-poetry-slam-vom-gelaende18/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2018 08:57:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=11137</guid>

					<description><![CDATA[Als Teilnehmer des Poetry Slam Workshops hat Soufian auf dem #gelände18 diesen wunderbaren Text verfasst. Live vorgetragen, auf unserer Abschlussveranstaltung, konnte er damit sämtliche Zuschauer_innen begeistern. Aber überzeugt euch am besten selbst. Mehr dazu: Hier gibt es ein Video von Leonie, ebenfalls Poetry vom #gelände18 Und hier einen Poetry Slam Text von Vincenzo.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Als Teilnehmer des Poetry Slam Workshops hat Soufian auf dem #gelände18 diesen wunderbaren Text verfasst. Live vorgetragen, auf unserer Abschlussveranstaltung, konnte er damit sämtliche Zuschauer_innen begeistern. Aber überzeugt euch am besten selbst.</b></p>
<p><span id="more-11137"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/10/leonie-du-poetry-slam-vom-gelaende18/"><b>Hier </b></a>gibt es ein Video von Leonie, ebenfalls Poetry vom #gelände18</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und <strong><a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/11/superkraft/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier </a></strong>einen Poetry Slam Text von Vincenzo.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schubladen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/11/schubladen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Was geht Almanya]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2018 08:31:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=11116</guid>

					<description><![CDATA[In dem Buch „Aus Angst wächst Mut“ erzählen 19 junge Menschen sehr persönliche Geschichten, die sie in der Vergangenheit beschäftigt haben. Der heutige Text stammt von Mustafa, dem seine Lehrerin nicht zutraute als Junge mit Migrationshintergrund einen wissenschaftlichen Text zu verfassen und als er es doch tat, unterstellte sie ihm er hätte die Arbeit nicht]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In dem Buch „Aus Angst wächst Mut“ erzählen 19 junge Menschen sehr persönliche Geschichten, die sie in der Vergangenheit beschäftigt haben. Der heutige Text stammt von Mustafa, dem seine Lehrerin nicht zutraute als Junge mit Migrationshintergrund einen wissenschaftlichen Text zu verfassen und als er es doch tat, unterstellte sie ihm er hätte die Arbeit nicht selbst geschrieben.</strong></p>
<p><span id="more-11116"></span></p>
<p>Von Mustafa Jassem</p>
<p>„Du willst tatsächlich über dieses Thema schreiben?“ „Ja, das will ich in der Tat. Ich kenne mich in diesen Bereich gut aus und weiß, mit welchen Methoden darin gearbeitet wird.“ „Dann kannst du mir doch sicherlich die Begriffe `Partizipation´, `sozialer Raum´ und `Erinnerungskultur´ erklären!“</p>
<p>Ich kam mir in dieser Situation einfach lächerlich vor. Sie wollte mich nicht ernstnehmen und mich vor meinen Mitschülern als ahnungslosen „Kanaken“ hinstellen. Nach einer kurzen Diskussion gab sie mir die Aufgabe, mir Leitfragen zu überlegen, mit denen ich mich in der Arbeit beschäftigen sollte. Einige Tage später stellte ich ihr mein Konzept erneut vor: neben den geforderten Leitfragen auch meine Erfahrungen mit vergangenen Modellprojekten. Ausführlich erklärte ich ihr, wie ich das gerne strukturieren würde. Anschließend schlug sie mir eine Quelle zum Thema vor und schon war unser Gespräch vorbei.</p>
<p>Einige Wochen danach musste ich die Gliederung meiner Arbeit bei meiner Fachaufsicht vorzeigen und von ihr überprüfen lassen. Ich hatte mir wirklich viele Gedanken gemacht und war auch etwas stolz auf das Konzept. Aber statt Anerkennung und gute Anregungen zu geben stellte sie wieder meine Ergebnisse in Frage. „Empowerment schreibt man doch mit `N`“, sagte sie und ihre ganze Haltung brachte zum Ausdruck, dass sie mich wieder als unwissend hinstellen wollte. Ich war so geschockt, dass ich mich von ihr einschüchtern ließ. Statt zu widersprechen stimmte ich ihr bei all meinen „Fehlern“ zu, um jede weitere Komplikation zu umgehen. Schließlich war ich ja von ihr abhängig.</p>
<p>Aber von dem Zeitpunkt an fing ich auch an, mir die Frage zu stellen, ob das alles so normal war. Eine pädagogische Fachkraft, die sich offensichtlich nicht in dem Bereich auskannte, mit dem ich mich in meiner Arbeit beschäftigte? Und die mir trotzdem weismachen wollte, dass ich keine Ahnung hatte?</p>
<p>Einen Monat vor der Abgabe der Arbeit musste ich der Lehrerin eine Rohfassung einreichen. Anfangs dachte ich, unter Rohfassung wäre eine kurze Wiedergabe des Inhalts zu verstehen. Doch dieses Missverständnis musste ich bitter büßen. Sie wurde wieder stinkig, weil ich die Rohfassung nur auf einer Seite verfasst hatte. Statt sich nun mit dem Inhalt meiner Zusammenfassung auseinanderzusetzen und diese zu kommentieren, forderte sie mich auf, ihr innerhalb der darauf kommenden drei Tage mindestens drei ausformulierte Teilkapitel zu liefern.</p>
<p>Da ich schon lange weitergearbeitet hatte, konnte ich ihr am folgenden Schultag nicht nur die geforderten drei Teilkapitel geben. Natürlich hatte sie wieder etwas zu kritisieren. Sie warf mir vor, ich würde Wörter bzw. Formulierungen verwenden, die ich selber nicht verstehe und so weiter. Ich solle gefälligst Fußnoten mit den Quellenangaben verwenden, sonst würde sie meine Arbeit nicht akzeptieren. Generell kamen ihr meine Formulierungen nicht „normal“ vor, weil eine zu große Diskrepanz zwischen der Facharbeit und meinen „sonstigen“ Klausuren bestehen würde. Bei jeder Gelegenheit und egal auf welche Argumentationsweise stempelte sie mich als einen der betrügt und ahnungslos ist ab.</p>
<p>Bevor die Ferien begannen, gab ich die Arbeit ab und sollte sie eigentlich vier Wochen danach wiederbekommen, so wie meine Mitschüler auch. An diesem Tag rief sie alle anderen außer mir der Reihe nach auf, die ebenfalls bei ihr eine Arbeit abgegeben hatten. Mich, sagte sie, wolle sie am Ende der Stunde allein sprechen. Warum möchte sie mich alleine sprechen? Und was hat das mit meiner Facharbeit zu tun? Beide Fragen bohrten sich in meinen Kopf hinein und wollten diesen nicht mehr verlassen. Es fühlte sich nicht gut an und ich merkte, dass ich zu keinen anderen Gedanken mehr fähig war. Endlich klingelte es zur Pause. Meine Mitschüler verließen das Klassenzimmer. Mein Tischnachbar nahm seine Butterbrote aus seinem Rucksack heraus, klopfte mir beim Herausgehen auf die Schulter und flüsterte: „Viel Glück, Alter!“ Nachdem alle den Raum verlassen hatte, stand meine Lehrerin auf, kam auf mich zu, stellte sich wie eine zu Fleisch gewordene Statue der Justitia vor mir auf uns sagte: „Entweder du gibst zu, dass du diese Arbeit nicht eigenständig geschrieben und Hilfe gehabt hast. Dann gebe dir dafür eine 4. Oder du gibst es nicht zu und wir müssen das mit einem wissenschaftlichen Gespräch überprüfen!“</p>
<p>In diesem Augenblick brach ich innerlich zusammen. Ich war vollkommen sprachlos, während sie mich eindringlich und angespannt anschaute. Das Zittern von meinen Füßen spürte ich bis zu meinen Knien. Dieses miese Gefühl der Unterlegenheit und der Ohnmacht ging mir bis zum Hals, denn ich wusste einfach nicht, wie ich mich gegen diese Art des Niedermachens wehren sollte. Immerhin hatte ich ja diese Arbeit wirklich mit meinen eigenen Händen geschrieben. Das Problem war nur, dass meine Fachaufsicht das nicht akzeptieren wollte. Ich war in dieser Situation einfach ohnmächtig, doch trotzdem musste ich mich rechtfertigen. „Aber Frau Pagel“, stotterte ich, „ich schwöre, dass ich diese Arbeit mit meinen eigenen Gedanken gegliedert und verfasst habe. Die Broschüren habe ich von meinem Mentor von den damaligen Projekten bekommen, bei denen ich mitgemacht habe. Diese haben sich ebenfalls mit dem interreligiösen Dialog sowie mit dem Thema `Partizipation´ beschäftigt.“ Obwohl sie mir offensichtlich keinen Glauben schenkte, fuhr ich fort: „Mein Mentor hat mir nur empfohlen, das alles durchzulesen und dies als Modellprojekt in meiner Arbeit anzuwenden.“</p>
<p>Frau Pagel schaute mich feindselig an. Ihr Blick strahlte Aggressionen aus, die mir Angst einflößten. Wieder drohte sie mir mit diesem wissenschaftlichen Gespräch. Scheinbar war sie sich ganz sicher, dass ich die Arbeit sowieso nicht selbst verfasst hatte.</p>
<p>In diesem Moment wurde mir klar, dass sie mir die Arbeit von vorne herein nicht zugetraut hatte. Niemals würde sie mir Glauben schenken, weil sie sich längst von mir ein fertiges Bild gemacht hatte. Sie hatte mich von Anfang an in eine bestimmte Schublade gesteckt, aus der ich bei ihr nie wieder herauskommen würde.</p>
<p>Ich habe dann lange nachgedacht, habe mich mit guten Freunden unterhalten und auch meinen ehemaligen Mentor noch mal um Rat gefragt. Dann habe ich einen folgenschweren Entschluss gefasst: Ich werde die Schule wechseln. Ich werde mich durch die Vorurteile einer einzelnen Lehrerin nicht entmutigen lassen und einen neuen Anfang machen. Es kann doch eigentlich alles nur besser werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/06/ehrenkultur-2/"><strong>Hier</strong></a> könnt ihr einen weiteren Text aus dem Buch lesen. Dieser stammt von Memo zum Thema Ehrkultur.</li>
<li>Und <a href="https://www.amazon.de/Aus-Angst-w%C3%A4chst-Mut-Jugendliche/dp/3785806876"><b>hier </b></a>findet ihr den Link zum ganzen Buch.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was wäre wenn</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/11/was-waere-wenn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Hoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Nov 2018 07:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=11074</guid>

					<description><![CDATA[Gerade noch hat Ecxes als Teilnehmer der Show X-Faktor die Jury und das Publikum begeistert, da freuen wir uns, schon wieder einen neuen Song von ihm veröffentlichen zu können. In „Was wäre wenn“ geht es darum, wie sein Leben sich wohl ohne all die negativen Erfahrungen entwickelt hätte&#8230; Mehr dazu: Mehr Songs von Ecxes findet]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade noch hat Ecxes als Teilnehmer der Show X-Faktor die Jury und das Publikum begeistert, da freuen wir uns, schon wieder einen neuen Song von ihm veröffentlichen zu können. In „Was wäre wenn“ geht es darum, wie sein Leben sich wohl ohne all die negativen Erfahrungen entwickelt hätte&#8230;</p>
<p><span id="more-11074"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr Songs von Ecxes <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/mr-hoff/" target="_blank" rel="noopener"><strong>findet ihr hier</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/12/asyl/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a> könnt ihr nochmal den Track &#8222;Asyl&#8220; von Ebow anhören.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rundballtreten nur für Penisträger?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/10/rundballtreten-nur-fuer-penistraeger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Oct 2018 07:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterklischees]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männerbild]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=11031</guid>

					<description><![CDATA[Vom 12. bis 14. Oktober haben sich Autor*innen und Redaktionsgruppen von meinTestgelände zusammen mit dem Referenten Jan Duensing in Hannover getroffen und sich intensiv mit dem Thema &#8222;Gender und Fußball&#8220; auseinandergesetzt. Hier erlangt ihr einen kleinen Einblick von unserem Workshop. Warum gilt Fußball als Männersport? Wieso halten viele Fans Christiano Ronaldo für schwul? Und woher]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Vom 12. bis 14. Oktober haben sich Autor*innen und Redaktionsgruppen von meinTestgelände zusammen mit dem Referenten Jan Duensing in Hannover getroffen und sich intensiv mit dem Thema &#8222;Gender und Fußball&#8220; auseinandergesetzt. Hier erlangt ihr einen kleinen Einblick von unserem Workshop.</b></p>
<p><span id="more-11031"></span></p>
<p class="p1">Warum gilt Fußball als Männersport? Wieso halten viele Fans Christiano Ronaldo für schwul? Und woher kommt das Vorurteil, dass alle Fußballerinnen Lesben seien? Es gab viele Fragen mit denen sich die Teilnehmenden des Workshops von MeinTestgelände rund um das Thema „Gender und Fußball“ vom 12. bis 14. Oktober beschäftigen konnten. Dabei galt es zunächst einmal zu ergründen, wo eigentlich die Interessen der Gruppe liegen. Und schon hier wurde deutlich: Das Thema ist extrem groß. Vom Verhältnis von Hooligans und Ultras über Rassismus bis hin zur Steuerhinterziehung von Fußballern wurde einiges auf die Tagesordnung gesetzt. Die Teilnehmenden kamen dabei mit sehr unterschiedlichen Motivationen und teils beeindruckenden Vorerfahrungen an.</p>
<p>Am Samstag Vormittag stand erstmal im Vordergrund eine gemeinsam Wissensgrundlage zu legen. Dabei wurden viele Themen vom Vortag wieder aufgegriffen und vertieft. Die anhand von Bilderkarten angerissenen Inhalte wurden in der Folge zum Themenblöcken zusammengefasst und die Teilnehmenden konnten sich jeweils einem dieser Blöcke zuordnen. Ziel dessen war es, einen noch besseren Einblick in die Bereiche „Neue Männerbilder“, „Rassismus“, „Homophobie“, „Fankultur“ oder „Frauen im Fußball“ zu bekommen. Die anschließende Plakatpräsentationen machten deutlich, dass das mehr als gelungen war. Schließlich hatten die Teilnehmenden noch die Möglichkeit auf Grundlage ihres neugewonnenen Wissens einen künstlerischen oder medialen Beitrag zu kreieren, zur Veröffentlichung auf MeinTestgelände.</p>
<p>Durchweg gute Stimmung und hervorragendes Wetter rundeten das Wochenende für alle Beteiligten ab. So war einer der wenigen Kritikpunkte in der abschließenden Feedbackrunde, dass die Zeit eigentlich zu kurz war und man eigentlich noch mehr hätte erfahren wollen.</p>
<p class="p1"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11032 aligncenter" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.39-450x600.jpg" alt="" width="450" height="600" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.39-450x600.jpg 450w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.39-225x300.jpg 225w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.39-768x1024.jpg 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.39.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11033 aligncenter" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.49-800x600.jpg" alt="" width="700" height="525" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.49-800x600.jpg 800w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.49-300x225.jpg 300w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.49-768x576.jpg 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.49-228x171.jpg 228w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.49-160x120.jpg 160w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.49-320x240.jpg 320w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.49-380x285.jpg 380w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.49-700x525.jpg 700w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.49-760x570.jpg 760w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.49-1140x855.jpg 1140w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.49.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11034 aligncenter" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.57-800x600.jpg" alt="" width="700" height="525" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.57-800x600.jpg 800w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.57-300x225.jpg 300w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.57-768x576.jpg 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.57-228x171.jpg 228w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.57-160x120.jpg 160w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.57-320x240.jpg 320w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.57-380x285.jpg 380w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.57-700x525.jpg 700w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.57-760x570.jpg 760w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.57-1140x855.jpg 1140w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.44.57.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11035 aligncenter" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.09-800x600.jpg" alt="" width="700" height="525" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.09-800x600.jpg 800w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.09-300x225.jpg 300w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.09-768x576.jpg 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.09-228x171.jpg 228w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.09-160x120.jpg 160w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.09-320x240.jpg 320w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.09-380x285.jpg 380w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.09-700x525.jpg 700w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.09-760x570.jpg 760w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.09-1140x855.jpg 1140w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.09.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11036 aligncenter" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.17-800x600.jpg" alt="" width="700" height="525" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.17-800x600.jpg 800w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.17-300x225.jpg 300w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.17-768x576.jpg 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.17-228x171.jpg 228w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.17-160x120.jpg 160w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.17-320x240.jpg 320w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.17-380x285.jpg 380w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.17-700x525.jpg 700w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.17-760x570.jpg 760w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.17-1140x855.jpg 1140w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.17.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11037 aligncenter" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.23-450x600.jpg" alt="" width="450" height="600" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.23-450x600.jpg 450w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.23-225x300.jpg 225w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.23-768x1024.jpg 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.23.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11038 aligncenter" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.34-450x600.jpg" alt="" width="450" height="600" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.34-450x600.jpg 450w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.34-225x300.jpg 225w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.34-768x1024.jpg 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.34.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11039 aligncenter" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.41-450x600.jpg" alt="" width="450" height="600" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.41-450x600.jpg 450w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.41-225x300.jpg 225w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.41-768x1024.jpg 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.41.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11040 aligncenter" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.49-450x600.jpg" alt="" width="450" height="600" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.49-450x600.jpg 450w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.49-225x300.jpg 225w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.49-768x1024.jpg 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-23-11.45.49.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie sieht Gott aus?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/10/wie-sieht-gott-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Was geht Almanya]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Oct 2018 07:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=10995</guid>

					<description><![CDATA[Unsere Redaktionsgruppe Was geht Almanya?! hat sich mit dem Thema Religion beschäftigt. Insbesondere geht es darum, wie sich die Menschen eigentlich Gott vorstellen. Für die einen ist es ein Mann mit langem, weißem Bart, für die anderen eine Frau mit weißen langen Haaren. Wie es die Jugendlichen sehen schaut ihr euch am besten selbst an.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unsere Redaktionsgruppe Was geht Almanya?! hat sich mit dem Thema Religion beschäftigt. Insbesondere geht es darum, wie sich die Menschen eigentlich Gott vorstellen. Für die einen ist es ein Mann mit langem, weißem Bart, für die anderen eine Frau mit weißen langen Haaren. Wie es die Jugendlichen sehen schaut ihr euch am besten selbst an.</strong></p>
<p><span id="more-10995"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/01/ehrenkultur/" target="_blank" rel="noopener"><strong>In diesem Text von den HeRoes</strong></a> geht es auch um Religion, aber auch um Tradition und Ehre.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier gibt es einen Text von Was geht Almanya?! <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/06/gesegneter-ramadan/" target="_blank" rel="noopener"><strong>über den Ramadan</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Queerslam 2018: Julian – Ich tue immer zu viel Milch in meine Eier</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/10/queerslam-2018/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Poetry Slam]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2018 07:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Coming-Out]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=10991</guid>

					<description><![CDATA[Auch dieses Jahr haben wir wieder einige Poetry Slam-Texte vom Queerslam für euch. Den Anfang macht Julian mit einem Text über einen Familienurlaub auf Sylt, das dort stattfindende Outing vor seiner Oma und ein gemeinsames Frühstück mit ihr. Schaut am besten selbst rein. Mehr dazu: Hier gibt es einen Beitrag vom letztjährigen Queerslam. Und hier]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auch dieses Jahr haben wir wieder einige Poetry Slam-Texte vom Queerslam für euch. Den Anfang macht Julian mit einem Text über einen Familienurlaub auf Sylt, das dort stattfindende Outing vor seiner Oma und ein gemeinsames Frühstück mit ihr. Schaut am besten selbst rein.</strong></p>
<p><span id="more-10991"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/02/selina-liebert-geschwisterliebe/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hier gibt es einen Beitrag</strong></a> vom letztjährigen Queerslam.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier einen Poetry Slam-Text von Sven Hensel, in dem es darum geht, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/03/pizza-margherita/" target="_blank" rel="noopener"><strong>mit den Eltern über Homosexualität zu sprechen</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Augenblick</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/10/augenblick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nev]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Oct 2018 07:50:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=10982</guid>

					<description><![CDATA[Wir freuen uns euch einen neuen Text von Nev präsentieren zu können. In diesem Text schreibt er über den intimen Moment der Zweisamkeit und die Gedanken, die sich immer wieder in diesen Augenblick einschleichen. Sterne. Überall Sterne. Tausende und aber tausende funkelnde Lichtpunkte, die diese klare Sommernacht noch mehr verschönern. Mein Blick auf die Unendlichkeit]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir freuen uns euch einen neuen Text von Nev präsentieren zu können. In diesem Text schreibt er über den intimen Moment der Zweisamkeit und die Gedanken, die sich immer wieder in diesen Augenblick einschleichen.</strong></p>
<p><span id="more-10982"></span></p>
<p>Sterne. Überall Sterne. Tausende und aber tausende funkelnde Lichtpunkte, die diese klare Sommernacht noch mehr verschönern. Mein Blick auf die Unendlichkeit gerichtet. Lausche meiner nächtlichen Begleitung, wie sie von Gott, der Welt und der Psyche der Frau erzählt. Frauen. die komplizierten und doch so reizvollen Wesen. Manchmal reicht ein verführerischer Blick, eine hochgezogene Augenbraue oder ein einziges Wort um den Verstand zu betäuben. Und wieder einmal ist es der Fokus &#8211; die Priorität, die man setzt. Die Gedanken sind frei, doch sind manche unserer Gedanken so wichtig, so problematisch und auch dramatisch, dass wir unser gesamtes Handeln danach ausrichten?!  Nichts passiert umsonst. So das Motto. Welcher tiefe Sinn sich dahinter versteckt, bleibt auch nach stundenlangem Philosophieren im Verborgenen. Der Grund, warum beispielsweise Menschen in unser Leben treten und andere wieder gehen &#8211; Auf diese Frage habe ich bis heut keine Antwort gefunden. Vielleicht gibt es sie auch nicht. Die Antwort, die alles erklärt, sodass alles einen Sinn ergibt. Wäre ja auch zu schön. Wir wandern und taumeln durch unsere Gefühle und Empfindungen. Suchend. Fragend. Vielleicht ist der Schlüssel: Annehmen! Menschen, die uns gut tun. Die ehrlich und authentisch sind. Zu uns stehen &#8211; in guten wie in schlechten Tagen. Weinen und Lachen können&#8230; Ich kehre zurück aus meinen Gedanken. Nur ein leises Zirpen der Grillen oder eine schnaubende Kuh durchdringen die Ruhe. Kann einfach schweigen und muss mich nicht seltsam dabei fühlen. Ich treffe auf wortloses Verständnis meines attraktiven Gegenübers. Es scheint auf Gegenseitigkeit zu beruhen. Die Atmung ist flach und ruhig. Nichts deutet auf Anspannung hin und so genießen wir die intensive Zweisamkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier findet ihr eine <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/08/ehrliche-kontaktanzeige/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ehrliche Kontaktanzeige</strong></a> von Maddy.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier eine <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/09/die-unendliche-geschichte/" target="_blank" rel="noopener"><strong>weitere Liebesgeschichte</strong></a> von Nev.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Geschichte meiner Flucht</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/09/die-geschichte-meiner-flucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hamburg was geht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2018 07:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Geflüchtete]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10909</guid>

					<description><![CDATA[Wir freuen uns, euch eine neue Redaktionsgruppe zu präsentieren. Hamburg – was geht?! ist ein Blog, der jungen Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung eine Plattform bietet, um ihre Geschichte zu erzählen. Auf meinTestgelände veröffentlichen wir heute die Geschichte von Futsum. Ich bin Futsum Gebrehiwet. Ich komme aus Eritrea. Ich möchte hier die Geschichte meiner Flucht]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir freuen uns, euch eine neue Redaktionsgruppe zu präsentieren. <em>Hamburg – was geht?!</em> ist ein Blog, der jungen Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung eine Plattform bietet, um ihre Geschichte zu erzählen. Auf meinTestgelände veröffentlichen wir heute die Geschichte von Futsum.</strong></p>
<p><span id="more-10909"></span></p>
<p>Ich bin Futsum Gebrehiwet. Ich komme aus Eritrea. Ich möchte hier die Geschichte meiner Flucht erzählen.</p>
<p>2014 bin ich mit 15 Jahren nach Äthiopien geflohen. Wir waren fünf Freunde, die zusammen weg aus Eritrea gelaufen sind. Ich bin ein Jahr in Äthiopien in einem schlimmen Flüchtlingscamp geblieben. Und danach bin ich in den Sudan weitergezogen. Dort bin ich krank geworden und musste elf Tage im Bett liegen. Erst durch eine teure Spritze wurde ich gesund.<br />
Im Sudan habe ich einen Freund kennengelernt, mit dem ich zusammen weitergeflüchtet bin. Auf der Fahrt durch die Sahara mussten wir auf verschiedenen Lastwagen fahren. Als die Kolonne nachts Pause machte, war mein Freund sehr krank.</p>
<p>Auf seinem Lastwagen hatten sie zu wenig Wasser. Ich half ihm, massierte ihn, gab ihm vorsichtig Wasser und es ging ihm wieder besser. Am nächsten Tag ist er gestorben. Auf der Flucht durch die Sahara sind jeden Tag viele Menschen gestorben.</p>
<p>Nach einem Monat in der Sahara sind wir in einer kleinen Stadt in Libyen angekommen. Dort war ein Mann, der mit einem Schlagstock fast alle verprügelt hat. Ich war sehr sauer, aber ich konnte nichts machen. Dann sind wir mit dem Auto in eine andere Stadt gefahren. Dort waren wir ungefähr 500 Geflüchtete. Wir waren in einem Haus. Nach und nach mussten wir einzeln rausgehen, wo uns ein Mann mit dem Schlagstock verprügelt hat. Ich war der jüngste von allen. Nach einiger Zeit wurde der Mann müde. Dann bestimmte er einen von uns, einen Mann aus Eritrea, zum Weiterschlagen. Als dieser Mann „Nein“ gesagt hat, hat der Libyer gesagt, dass ein bestimmter Eritreer sich auf den Boden legen muss. Dieser Mann hatte eine Verletzung am Po. Auf die hat der Mann mit dem Schlagstock so lange darauf geschlagen, bis alles voller Blut war. Dann hat er den anderen Geflüchteten gedroht, sie mit einer Waffe umzubringen, wenn sie nicht auf die anderen einschlagen. Mich hat er auch geschlagen.</p>
<p>Danach mussten wir alle in einem Raum ganz leise sein. Am Abend haben sie uns Essen gegeben: nur Nudeln mit abgelaufenem Datum. Nach ungefähr einer Woche sind wir zu dreißig Personen in einem kleinen Auto nach Tripolis gefahren, der Hauptstadt Libyens am Mittelmeer. Dort sind wir in ein großes Haus gekommen, insgesamt waren dort ca. 1000 Menschen aus Eritrea und Äthiopien. Dort waren wir eine Woche in einem Raum. Ich und ein Junge, den ich da kennengelernt habe, haben jede Nacht in einer anderen Ecke geschlafen. Als der Aufpasser das gemerkt hat, hat er mich so doll mit einem langen Schlagstock geschlagen, dass ich eine Zeit lang nicht atmen konnte. Ich hatte Verletzungen am ganzen Bauch, der Brust und an der Schulter.<br />
Von hier konnte man nur weiterreisen, wenn man zweitausend Dollar bezahlte. Manche Leute, die kein Geld hatten, mussten in einer Woche das Geld aufbringen. Wenn nicht, wurden sie umgebracht. Dann sind wir in einem Auto, in dem wir keine Luft bekamen und fast erstickt wären, zum Meer gefahren. Da mussten wir zu ungefähr 400 Personen in ein kleines Boot steigen. Es hatte zwei Stockwerke. Alle hatten Angst im unteren Teil des Boots zu sitzen. Der Libyer auf dem Schiff konnte Tigrinya, er hat uns verstanden. Er hat uns nach unten in den unteren Teil des Schiffs geschmissen. Ein Junge aus Eritrea hat ihn beleidigt, daraufhin hat er ihn fast vom Boot ins Meer geworfen. Nach einem Tag auf dem kleinen Boot hat uns ein großes Schiff aus Italien gerettet. Auf dem großen Schiff konnte ich mich frei bewegen. Wir waren über 1000 Menschen auf dem Schiff. Nach zwei Tagen sind wir auf der Insel Sizilien angekommen, in der Stadt Messina.<br />
Auf dem Schiff habe ich einen sehr guten Freund von mir getroffen, mit dem ich zusammen in Eritrea aufgewachsen bin. In Messina haben wir eine Woche in einem Lager gewohnt. Da haben mein Freund und ich einen Mann aus Nigeria kennengelernt. Er war selbst Flüchtling, aber schon lange dort. Er war sehr nett und hat uns ein Radio, Seife und Schlafklamotten gegeben. Nach einer Woche bin ich mit dem Bus nach Rom gefahren, mein Freund kam mit. Dort habe ich im Lager viele Leute, die ich aus Eritrea kenne, getroffen, z.B. meinen Cousin. In Rom habe ich ein Ticket gekauft und bin nach Österreich gefahren. Am Grenzbahnhof zwischen Österreich und Deutschland habe ich meinen Freund leider aus den Augen verloren. Später erfuhr ich, dass er es nach Dänemark geschafft hat. Ich bin einfach weiter im Zug nach München gefahren. Im Zug wurden ich und andere Geflüchtete von der Polizei festgenommen. Wir wurden aus dem Zug in einen Polizeitransporter gebracht und mussten eine Nacht in einem Polizeigebäude bleiben. Sie fotografierten uns, machten Fingerabdrücke, und sogar Fußabdrücke. Morgens fuhren uns Polizisten zur nächsten U-Bahn. Wir mussten uns in einem Camp in München melden. Dort wurde ich untersucht. Als der Arzt meine Verletzungen aus Libyen sah, schickte er mich sofort ins Krankenhaus. Die Wunden wurden eingeschmiert und verbunden. Nach drei Tagen sahen sie viel besser aus, und ich wurde entlassen.</p>
<p>Ich blieb ein paar Tage im Camp. Dann habe ich mir abends ein Busticket nach Hamburg gekauft. Ich musste die ganze Nacht draußen schlafen, weil der Bus erst am nächsten Morgen um 9:00 Uhr gefahren ist. Leider bin ich am nächsten Morgen in den falschen Bus gestiegen. Der Fahrer hat mir gesagt, ich soll wieder aussteigen. Mein Bus nach Hamburg war dann schon weg. Ich habe da einen Mann aus Äthiopien kennengelernt. Er hat mir geholfen. Aber es war schon zu spät für die Fahrt nach Hamburg. Ich musste zwei Tage draußen auf Straße schlafen, weil ich nur noch Geld für ein Ticket hatte. Als ich nachts Polizisten sah, hatte ich Angst und ich bin weggelaufen. Ich wusste nicht, wohin ich gerannt war. Und ich für wusste nicht mehr, wo der Bahnhof war. Dann habe ich drei deutsche Frauen getroffen. Ich habe sie auf Englisch gefragt, wie ich zum Hauptbahnhof kommen kann. Sie haben mich mitgenommen, sie haben mir drei Brötchen gekauft. Dann haben sie mir eine Bekannte vorgestellt, die auch nach Hamburg fahren musste. Sie musste um 8:00 Uhr fahren. Ich musste um 9 Uhr fahren. Sie hat mit mir gewartet und mir sehr geholfen. Sie hat mir fünf Euro gegeben. Sie hat viel gesprochen, aber ich konnte sie nicht so gut verstehen und dann ist sie weggefahren. Später in Hamburg dachte ich oft: Schade, dass ich keine Telefonnummern von diesen guten Menschen genommen habe.</p>
<p>Ich bin dann nach Hamburg gefahren. Mein Freund Michail hat mich am Bahnhof abgeholt und ich habe eine Nacht bei ihm geschlafen. Michail kenne ich aus Eritrea, er ist ein bisschen verwandt mit mir. Am nächsten Tag bin ich zu der Flüchtlingsunterkunft Sengelmannstraße gegangen. Das war Ende 2015.<br />
Dann hatte ich das große Glück, dass ziemlich schnell Martin und Nine meine Vormundschaft übernommen haben. Sie haben mich gefunden, als sie in der Unterkunft ihr Mündel Teklu besucht haben und ich wohnte auch dort. Schnell habe ich die ganze Familie kennengelernt. Zusammen mit Martin und Teklu sind wir nach Berlin gefahren. Da waren wir bei den Geburtstagen von Tilla und Jimjuma, Martins Enkel. Ich war auch beim Geburtstag von Nines Tochter. Nach dem ersten Besuch in Berlin bin ich öfters hingefahren. Erst mit Martin oder Nine, dann auch allein. Es ist so, als hätte ich eine Familie gefunden. Martin macht sehr viele Sachen mit mir, z.B. Ausflüge, vor kurzem waren wir auf dem Dom. Jetzt freue ich mich auf die gemeinsame Zeit an Weihnachten.</p>
<p>Zum Schluss: Ich habe hier nicht über die schlimmsten Sachen geschrieben. Im Sudan habe ich schlimme Sachen erlebt. Libyen war eine Hölle. Ich habe nach zwei Jahren in Deutschland noch nicht genügend Wörter, um über das ganz Schlimme zu schreiben.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier kommt ihr zu der <a href="http://hamburg-wasgeht.de/die-geschichte-meiner-flucht/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Originalquelle des Textes</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier direkt <a href="http://www.hamburg-wasgeht.de" target="_blank" rel="noopener"><strong>zum Blog</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Von klein auf</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/09/von-klein-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Hoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2018 07:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10905</guid>

					<description><![CDATA[Von klein auf hat sich Ecxes oft mit den unangenehmen Seiten des Lebens auseinandersetzen müssen. Rap ist für ihn eine Möglichkeit, seine Vergangenheit zu verarbeiten und seine Gedanken auszudrücken. Und das macht er mit Stil! Mehr dazu: Einen weiteren, starken Song von Ecxes findet ihr hier. Und Rap gegen Rechts von Haszcara bekommt ihr hier]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von klein auf hat sich Ecxes oft mit den unangenehmen Seiten des Lebens auseinandersetzen müssen. Rap ist für ihn eine Möglichkeit, seine Vergangenheit zu verarbeiten und seine Gedanken auszudrücken. Und das macht er mit Stil!</strong></p>
<p><span id="more-10905"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Einen weiteren, starken Song von Ecxes findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/08/pain-2/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und Rap gegen Rechts von Haszcara bekommt ihr hier auf die Ohren.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Über Jungen und Mädchen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/09/ueber-jungen-und-maedchen/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2018/09/ueber-jungen-und-maedchen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Was geht Almanya]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Sep 2018 07:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10897</guid>

					<description><![CDATA[Im neusten Beitrag unserer Redaktionsgruppe „Was geht Almanya?!“ haben sich sechs junge Menschen über ihre persönlichen, aber auch über gesellschaftliche Vorstellungen von „Was bedeutet es Mädchen bzw. Junge zu sein“ unterhalten und ihre Statements in diesem Video zusammengefasst. Schaut rein! Mehr dazu: In diesem Text von Johannes gehts es darum, was eigentlich ein Junge ist&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im neusten Beitrag unserer Redaktionsgruppe „Was geht Almanya?!“ haben sich sechs junge Menschen über ihre persönlichen, aber auch über gesellschaftliche Vorstellungen von „Was bedeutet es Mädchen bzw. Junge zu sein“ unterhalten und ihre Statements in diesem Video zusammengefasst. Schaut rein!</strong></p>
<p><span id="more-10897"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>In diesem Text von Johannes gehts es darum, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/02/was-ist-denn-ein-junge/" target="_blank" rel="noopener"><strong>was eigentlich ein Junge ist</strong></a>&#8230;</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">&#8230;und in diesem Text von den Sunrise Writers darum, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/11/maedchen-sein-2/" target="_blank" rel="noopener"><strong>was denn ein typisches Mädchen sein soll</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.meintestgelaende.de/2018/09/ueber-jungen-und-maedchen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Meine Story &#8211; Mein Leben</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/08/meine-story-mein-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2018 07:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Geflüchtete]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10854</guid>

					<description><![CDATA[In den Medien tauchen sie immer nur als gefährliche Kriminelle auf: junge geflüchtete Männer. Woher sie kommen, was sie aufgegeben haben, ihre Trauer um den Verlust von Freunden und Familie, all das wird kaum thematisiert. Umso wertvoller dieses Video, in dem eben jene junge Männer einen Rap geschrieben haben über das verlorene Leben, die Sehnsucht]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In den Medien tauchen sie immer nur als gefährliche Kriminelle auf: junge geflüchtete Männer. Woher sie kommen, was sie aufgegeben haben, ihre Trauer um den Verlust von Freunden und Familie, all das wird kaum thematisiert. Umso wertvoller dieses Video, in dem eben jene junge Männer einen Rap geschrieben haben über das verlorene Leben, die Sehnsucht und den Schmerz.</strong></p>
<p>(via Väter in Köln e.V.)</p>
<p><span id="more-10854"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>In <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/03/heimat-iraki-brothers/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>dem Song Heimat</strong></a> von den Iraki Brothers geht es ebenfalls um das Gefühl, die vetraute Umgebung zu vermissen und sich in einem neuem Umfeld zurecht zu finden.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/12/asyl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>in diesem Track</strong></a> rappt EBOW zum Thema Asyl.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die unendliche Zukunft</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/08/die-unendliche-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Aug 2018 07:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10847</guid>

					<description><![CDATA[Johannes hat sich mit der Zukunft beschäftigt. Nicht mit seiner eigenen, sondern mit dem Begriff Zukunft. Was Menschen darunter verstehen und wie wir im Hier und Jetzt die Zukunft gestalten, denn „für alles was wir heute tolerieren, tragen wir in der Zukunft Mitschuld.“ Laut Albert Einstein sind zwei Dinge unendlich, das Universum und die menschliche]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Johannes hat sich mit der Zukunft beschäftigt. Nicht mit seiner eigenen, sondern mit dem Begriff Zukunft. Was Menschen darunter verstehen und wie wir im Hier und Jetzt die Zukunft gestalten, denn „für alles was wir heute tolerieren, tragen wir in der Zukunft Mitschuld.“</strong></p>
<p><span id="more-10847"></span></p>
<p>Laut Albert Einstein sind zwei Dinge unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Ich möchte ihm hierbei jedoch widersprechen, denn es gibt neben der menschlichen Dummheit und dem Universum noch eine Sache, die unendlich ist; die Zukunft. Die Zukunft ist so ewig andauernd und allumfassend, wie nur die Unendlichkeit selbst. Daher scheint die Zukunft nahezu unbegreiflich zu sein, aber sind wir wirklich nur einflusslose Beteiligte des Schicksals?</p>
<p>Viele sehnen sich nach der Zukunft, viele fürchten sich vor ihr, viele halten sie für das Verderben, viele für die Erlösung, jenachdem, wo man gerade im Leben steht. Kinder beispielsweise träumen davon als Berühmtheit die Welt zu erobern, Jugendliche hingegen sind Opfer ihrer sexuellen Triebe und sehnen sich nach der „großen Liebe“, Erwachsene widerum erhoffen sich eine Zukunft mit einem sicheren Leben, in welchem sie Negativem entgehen.</p>
<p>Die Zukunft scheint also unfassbar individuell zu sein, dabei gibt es eigentlich nur eine einzige Zukunft. Allerdings beschränken sich viele mit ihrem Blick nur auf das eigene Leben, denn von vielem haben wir heute schon genug. Manchen Weggefährten haben wir schon in der Vergangenheit nicht mehr vermisst und Problemen, sowie Elend wollen wir ohnehin nicht länger begegnen. Daher erscheint es zunächst durchaus plausibel, die Zukunft egozentrisch zu betrachten, aber in der Zukunft geht es nicht um uns, sondern um die Entwicklung des ganzen Univerums.</p>
<p>Das widerum könnte einen per se zu der Schlussfolgerung bringen, dass wir der Zukunft machtlos ausgeliefert sind, da wir nur ein unvorstellbar kleiner Teil von ihr sind. Dem möchte ich jedoch mithilfe einer wunderbaren Liedzeile von Fabian Römer widersprechen; „Manche sehen Gott oder das Schicksal als den Komponist und denken sie alleine schaffen es niemals an das Sonnenlicht, als wären sie nur ne kleine Nuonce (sic!) , doch nur eine Geige bewegt manchmal mehr, als ein ganzes Streicherensemble.“</p>
<p>Damit will ich sagen, dass gegen vieles, was in der Zukunft passieren wird, jeder einzelne von uns genau jetzt etwas tun könnte, doch das jetzt ist jetzt schon vorbei, Chance verpasst, nichts gemacht, morgen ist immer noch ein Tag. Bis es eines Tages zu spät zu sein scheint, nein, noch ist es nicht zu spät, wir wollen nur nicht Schuld sein an der Zukunft, wenngleich wir bei ihrer Entstehung nur tatenlos zugesehen haben.</p>
<p>Und obwohl wir selbst sie gestalten können, scheint die Zukunft für viele ein unergründliches Mysterium zu sein, dass von Nebel umhüllt ist. Viele Menschen lassen sich von der Illusion des Nebel blenden, doch je näher man dem Nebel kommt, desto mehr klart er auf. Was eben noch unerfindlich weit weg war, ist aufeinmal Gegenwart und die Gegenwart selbst ist auch nicht mehr, als ein Gedankenkonstrukt, dass gerade erlebt, bereits in der Vergangenheit liegt.</p>
<p>Die Zukunft hat die Menschen bereits in der Vergangenheit betroffen, bewegt und bedroht, hält uns in der Gegenwart von vielem ab und liegt uns sogar in der Zukunft selbst noch lange voraus. Doch für alles was wir heute tolerieren, tragen wir in der Zukunft Mitschuld.</p>
<p>So bedarf es, denke ich, auf Einsteins Unendlichkeits-Liste den Begriff „Zukunft“ zu ergänzen, auch wenn ich es für dürftig halte so vieles in nur diesem einem Wort; „Zukunft“ zu sammeln.</p>
<p>Viel wichtiger, als die Ergänzung eines Zitates, das heutzutage ohnehin nur noch durch Möchtegern poetische Facebook Seiten am Leben gehalten wird, ist es mir jedoch, den Fokus etwas mehr auf die Zukunft selbst zu lenken. Vor allem auf die Dinge, die man in der Zukunft erreichen will und für die es sich heute bereits zu kämpfen lohnt. Außerdem bin ich überzeugt, dass die Zukunft nicht vorherbestimmt ist. Es mag schlechte Vorzeichen und berechtigte Sorgen eines Einzelnen geben, aber wenigstens in diesem Zusammenhang, stimme ich dem, leider oftmals von FDP-Wählern missbrauchtem, Spruch „Jeder ist seines Glückes Schmied.“ zu. Die Zukunft kann für jeden von uns unendlich glücklich werden, wenn nicht auf der Erde, dann in der Unendlichkeit, aber auf jeden Fall in der Zukunft.&#8220;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Um eine bessere Zukunft geht es <a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/09/bessere-zukunft/" target="_blank" rel="noopener"><strong>in diesem Text</strong></a> von den story-tellern.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und in diesem Text von Johannes geht es um die Frage: <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/02/was-ist-denn-ein-junge/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Was ist eigentlich ein Junge</strong></a>?</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
