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	<title>Toleranz &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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	<title>Toleranz &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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		<title>Kreuzweise: Checklist Gesellschaft</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2022/01/kreuzweise-checklist-gesellschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jan 2022 07:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Angesichts der vielen Wahlwerbespots und zahlreichen politischen Versprechungen, die den Landtags- und Bundestagswahlen im vergangenen Jahr 2021 vorausgegangen sind, wurde &#8222;Kreuzweise &#8211; der Film-Ideenwettbewerb&#8220; ins Leben gerufen. Denn die Lockrufe der Parteien stimmen nicht immer mit den Interessen junger Menschen überein. Das Motto lautete: &#8222;Macht deutlich, was euch jetzt und für die Zukunft wichtig ist!&#8220;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="brz-fw-xs-im-400 brz-fw-sm-im-400 brz-fw-lg-400 brz-ft-google brz-ff-overpass brz-fs-xs-im-24 brz-fs-sm-im-24 brz-fs-lg-23"><strong><span style="font-size: 1.14285rem;">Angesichts der vielen Wahlwerbespots und zahlreichen politischen Versprechungen, die den Landtags- und Bundestagswahlen im vergangenen Jahr 2021 vorausgegangen sind, wurde &#8222;Kreuzweise &#8211; der Film-Ideenwettbewerb&#8220; ins Leben gerufen. Denn die Lockrufe der Parteien stimmen nicht immer mit den Interessen junger Menschen überein. Das Motto lautete: &#8222;</span><span class="brz-cp-color6">Macht deutlich, was euch jetzt und für die Zukunft wichtig ist!&#8220;</span></strong></p>
<p><strong>Wir dürfen euch heute einen der Gewinner*innen-Filme präsentieren. In &#8222;Checklist Gesellschaft&#8220; macht Robin Csodo aus Halle auf die gespaltene Gesellschaft aufmerksam. Ort und Handlung: die Aufnahmeprüfung an einer Grundschule in Halle, in der die Dinge aus dem Ruder laufen. Viel Spaß beim Anschauen!</strong></p>
<p><span id="more-14370"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier findet ihr <a href="https://kreuzweise2021.de/#Home" target="_blank" rel="noopener"><strong>weitere Infos zum Wettbewerb</strong></a> sowie die anderen Gewinner*innen-Filme.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwischen Pinkwashing und Homonationalismus:  Was mir die Regenbogenflagge immer noch bedeutet</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/11/regenbogenflagge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mare]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2021 07:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir freuen uns über einen neuen Text von Mare! Sie schreibt über die Regenbogenflagge. Das hat sie für meinTestgelände 2017 schon einmal getan. Was hat sich seitdem verändert? Was bedeutet es, dass wir die Regenbogenflagge immer häufiger sehen, dass sich Unternehmen, Produkte, Organisationen und ganze Staaten damit schmücken? Ist die Welt dadurch ein sicherer, ein]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir freuen uns über einen neuen Text von Mare! Sie schreibt über die Regenbogenflagge. Das hat sie für meinTestgelände 2017 <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/07/remembering-orlando-was-mir-die-regenbogenflagge-bedeutet/" target="_blank" rel="noopener">schon einmal getan</a>. Was hat sich seitdem verändert? Was bedeutet es, dass wir die Regenbogenflagge immer häufiger sehen, dass sich Unternehmen, Produkte, Organisationen und ganze Staaten damit schmücken? Ist die Welt dadurch ein sicherer, ein besserer Ort für LGBTQIA+-Personen geworden? Viel Spaß beim Lesen!</strong></p>
<p><span id="more-14313"></span></p>
<p>Es ist der 23. Juni 2021. Die deutsche Nationalmannschaft spielt gegen Ungarn in der Münchener Allianzarena. Aus Protest gegen die queerfeindliche Politik Orbáns und aus Trotz gegen die Entscheidung der UEFA, das Münchener Fußballstadion nicht in Regenbogenfahnen erstrahlen zu lassen, zeigen sich viele deutsche Städte solidarisch und wehen Regenbogenflaggen. Auch Social Media wird geflutet von regenbogenfarbenen Profilbildern und Posts. Mit dabei: Die UEFA selbst.</p>
<p>Vor vier Jahren schrieb ich bereits einen Beitrag auf meinTestgelände zu der Regenbogenflagge. Ich schrieb damals, dass sie vor allem eine Sache für mich bedeutet:</p>
<p>„Stolz. Stolz auf uns. Stolz auf den Mut, man selbst zu sein. Stolz auf die Menschen, die trotz aller Widerstände Rechte und Räume erkämpft haben. Stolz, dass wir einen Ort haben, an dem wir weinen können, uns gegenseitig halten können und dass dabei eine Flagge auf unserer Schulter liegt, die keinem Staat gehört, sondern uns.“</p>
<p>Diesen Beitrag hatte ich damals zum Jahrestag des Anschlages auf den queeren Nachtclub <i>Pulse </i>in Orlando geschrieben. Es war ein Ereignis, das mich und viele um mich herum zutiefst erschütterte. Viel hat sich seitdem verändert, in der Welt und in meinen Einstellungen. Einige Sachen zum Positiven, einige zum Negativen und einige Sachen, die ich noch nicht einordnen kann.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Pinkwashing“ ist in den letzten Jahren ein Begriff geworden, der immer mehr auf Social Media und unter Aktivist*innen herumgeistert. Laut Wikipedia bedeutet das Wort „Strategien, die durch das Vorgeben einer Identifizierung mit der LGBT-Bewegung bestimmte Produkte, Personen, Organisationen oder Staaten bewerben, um dadurch modern, fortschrittlich und tolerant zu wirken.“</p>
<p>Immer öfter höre ich diese Kritik: Firmen wollen nur unser Geld und zeigen deshalb die Regenbogenflagge, aber zeitgleich unterstützen sie homophobe Regierungen, wenn es für sie profitabel ist. Das Beispiel der UEFA ist dafür sehr anschaulich.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ein anderes Wort ist vor allem im Zuge des Ungarn-Deutschland-Spiels auch häufiger gefallen: Homonationalismus. Vereinfacht gesagt bezeichnet dieser Begriff eine Kombination aus Nationalstolz und pro-queeren Einstellungen. Einige Beispiele, die ich in den Tagen vor besagtem Länderspiel selber gesehen habe:<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Politiker*innen, die noch ein paar Wochen vorher gegen das Selbstbestimmungsgesetz für trans* Menschen gestimmt haben, aber sich selber auf die Schulter klopfen „weil sich Deutschland so offen und fortschrittlich zeigt!“</p>
<p>Leute, die sagen, wie toll doch Deutschland ist und ungarischen Personen Gewalt wünschen für die Taten ihrer Regierung, ohne dabei zu bedenken, dass es die (queeren) Menschen in Ungarn sind, die am meisten unter seiner Politik leiden.</p>
<p>Frontex, die Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache, die maßgeblich an der Abschottung der „Festung Europas“ arbeitet und zum Massensterben im Mittelmeer beiträgt, veröffentlicht einen Post in Regenbogenfarben. Das zähle ich auch dazu, denn europäischer Patriotismus gehört genauso auf die Liste hier.</p>
<p>Hat sich also die Regenbogenflagge verkauft und ist, wie einige behaupten, nur noch ein Werbe- und Propagandamittel? Die Sache ist kompliziert.</p>
<p>Genauso wie sich Leute über diese Entwicklung beschweren, gibt es auch Menschen, denen es schwerfällt, Pinkwashing als ein Problem zu sehen. Ein Tweet ist mir dabei vor allem in Gedächtnis geblieben. „In meinem Land wird man verprügelt, wenn man eine Regenbogenflagge vom Balkon hängen lässt, und Europäer beschweren sich, wenn Unternehmen Regenbogenflaggen benutzen? Wisst ihr, wie viel ich dafür geben würde, in so einem Land zu leben?“</p>
<p>Außerdem ist es einfach, auszublenden, was für Prozesse in den Unternehmen an sich stattfinden. Oft sind es Mitarbeitende, die selber queer sind, die von innen heraus versuchen, positive Veränderungen zu bewirken. Natürlich ist Doppelmoral und heuchlerisches Verhalten von Unternehmen und Staaten zu kritisieren, aber dass queere Menschen überhaupt als Zielgruppe für Marketing und Propaganda gesehen werden, ist, so paradox es auch scheinen mag, ein immenser Fortschritt. Wir als queere Community dürfen nicht vergessen, wie weit wir eigentlich in den letzten Jahren gekommen sind und wie sehr wir noch vor einigen Jahren an den sozialen Rand gedrängt wurden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Im Endeffekt sehe ich die Dinge so: Queer sein ist für mich nicht primär eine Identität, sondern eine politische Forderung, und die queere Community ist für mich vor allem eine politische Gemeinschaft. Das klingt vielleicht im ersten Moment merkwürdig, aber was ich damit meine ist, dass wir in unserer jetzigen Welt, die noch voller Hass, Verfolgung und Diskriminierung gegen queere Menschen ist, vor allem zusammenkommen, weil wir Forderungen an die Gesellschaft und die Politik haben, die wir noch nicht erfüllt sehen. In einer Welt komplett ohne Queerfeindlichkeit gäbe es vielleicht noch Labels wie „lesbisch“ oder „nicht-binär“, aber würden wir wirklich eine Community brauchen?</p>
<p>Die Regenbogenflagge ist für mich also eine politische Flagge, die mit politischen Forderungen verbunden ist. Eine Flagge, wie ich schon 2017 schrieb, „die keinem Staat gehört, sondern uns“. Aber was bedeutet sie jetzt? Für mich steht sie dafür, dass Menschen ein Recht darauf besitzen, frei von Diskriminierung leben und lieben zu dürfen, wie sie möchten. Das bedeutet für mich, dass jeder Mensch ein Anrecht darauf besitzt, dass seine*ihre Menschenrechte geachtet werden, und dazu gehört, dass Geschlechtsidentität und Sexualität frei ausgelebt werden dürfen.</p>
<p>Klingt erstmal ganz nett. Jetzt kommt aber der Haken: Wenn die Regenbogenflagge eine politische Flagge ist, dann heißt das, dass sie keine feste Bedeutung hat, sondern ihre Bedeutung in gesellschaftlichen Prozessen immer neu ausgehandelt wird. Ein Beispiel: Wofür steht Deutschland? Wofür sollte Deutschland stehen? Je nach politischer Einstellung kriegt man auf diese Frage unterschiedliche Antworten, und wofür im Endeffekt die Deutschlandfahne steht, ist kein festes Ergebnis, sondern verändert sich auch danach, wie genau die Diskussion darum in einem spezifischen Moment aussieht, und wen man fragt. Für die Regenbogenfahne also heißt das, dass die eigentlich wichtige Frage ist: Was will ich, wofür die Regenbogenflagge steht, und wie setze ich das um? Das ist eine offene Frage, auf die ich auch kein abschließendes Ergebnis präsentieren kann, sondern nur meine eigene Meinung.</p>
<p>Zusammenfassend also: Wenn wir Pinkwashing und Homonationalismus kritisieren, dürfen wir nicht vergessen, dass die bloße Existenz dieser Phänomene ein Zeichen dafür ist, wie weit wir als Bewegung schon gekommen sind. Gleichzeitig müssen wir uns aber auch laut in unseren Taten und Worten dafür einsetzen, dass die Regenbogenflagge eine Bedeutung besitzt, die es wert ist zu unterstützen, und nicht von Bewegungen vereinnahmt wird, die versuchen, ihre Bedeutung zu verändern.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Für mich persönlich heißt die Flagge: Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Leben in Würde und Freiheit, nicht nur unabhängig von der Sexualität und Geschlechtsidentität, sondern auch von Herkunft, Hautfarbe, Religion und sozialer Herkunft. Und das versuche ich nicht zu vergessen, wenn ich die Regenbogenflagge wehen lasse.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Queer, queer, queer: <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/queer/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hier entlang!</strong></a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Coming Out – Das bin ich</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/11/coming-out-das-bin-ich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johanna-Maria]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Nov 2021 07:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
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		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute vor genau einem Monat, nämlich am 11.10., war der Internationale Coming Out Day. Passend zu diesem Anlass präsentieren wir euch mit Freude den ersten Beitrag unserer neuen Autorin Johanna-Maria. Sie hat sich den MDR DOK Film »Coming Out« angesehen, beschreibt im Text ihre Eindrücke aus dem Film und stellt spannende und schockierende Bezüge zu]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute vor genau einem Monat, nämlich am 11.10., war der Internationale Coming Out Day. Passend zu diesem Anlass präsentieren wir euch mit Freude den ersten Beitrag unserer neuen Autorin Johanna-Maria. Sie hat sich den MDR DOK Film »Coming Out« angesehen, beschreibt im Text ihre Eindrücke aus dem Film und stellt spannende und schockierende Bezüge zu ihrem Alltag her, dem einer jungen Frau der Generation Z.      </strong></p>
<p><strong><span id="more-13593"></span></strong></p>
<p>Für gewöhnlich schaue ich selten Filme. Gerade solche, die Geschlechterklischees vertiefen, keine objektive Berichterstattung vorlegen können, oder schlicht und ergreifend keinen Mehrwert in Form einer ,,Message“ liefern, sind für mich uninteressant. Fast habe ich meinen Glauben in die Filmbranche verloren, da fiel mir der Film &#8222;Coming Out“ auf dem YouTube Kanal MDR DOK in die Hände. Thematisiert werden hier die Outings unterschiedlichster junger Menschen. Während wir einige hautnah und unzensiert bei ihrem Gespräch mit Eltern/Verwandten/Freund*innen verfolgen dürfen, legen andere ihren Weg der Selbstfindung und des ,,Andersseins“ dar. Die Reaktionen der Umstehenden: Teils liebevoll, wissend, akzeptierend bis hin zu erschütternden, menschenverachtenden und hasserfüllten Aussagen.</p>
<p>Der Film hat mich deshalb sehr emotional mitgenommen. Reale und oftmals erdrückende Videosequenzen. Eine klare Empfehlung also, denn einen so ungefilterten Einblick erfährt man selten, dazu später mehr.</p>
<p>Diese Filmentdeckung möchte ich mit Verweis auf den Coming Out Day (11. Oktober) 2021 zelebrieren. Als Erinnerung daran, dass wir nicht allein sind. Mein Appell: Seid stolz auf euch, ihr seid wundervoll! Und jetzt: Viel Spaß beim Lesen meiner kleinen Stellungnahme.</p>
<p>Vor Kurzem wurde ich in der Schule in ein interessantes Gespräch verwickelt. Es ging um die Beinbehaarung bei Frauen*. Als Mädchen wurde ich hinzugezogen und nach meinen Erfahrungen gefragt. Es stellte sich heraus, dass die Mehrheit der in das Gespräch verwickelten (pubertierenden) Jungen dachte, Frauen* hätten keine Beinhaare und waren über die Widerlegung entsprechend schockiert. Weiter schien kein Verständnis dafür zu bestehen, dass nicht jede Frau* die Pille als Verhütungsmethode verwenden möchte. Die Nebenwirkungen seien verkraftbar und die Verweigerung ihrer Verwendung unverständlich, hieß es. Auf die Spitze wurde das Gespräch dadurch getrieben, dass mir einige Mitschüler*innen erklärten, dass sie nie Sexualkunde in der Schule gehabt hätten und von ihren Eltern nicht aufgeklärt worden wären. Schlussfolgend bleibt diesen Jugendlichen also nur die Aufklärung durch Funk und Fernsehen, worin eine große Gefahr besteht. Anders als im oben erwähnten Video führen erste Nachforschungen zu Geschlechtsidentitäten, Sexualität, Gender und der Selbstfindung aber zumeist zu eintönigen und falschen Quellen, eben dem &#8222;bereits bekannten&#8222;. Allein durch Recherchieren gelangt man durch Werbeanzeigen auf pornographisches Material, fake News, Hass, Pauschalisierungen. Das muss gar nicht offensichtlich geschehen. Oft reicht ein Klick auf die Überschrift ,,Bilder“ oder (Werbe-)Anzeigen, schon sieht man Bilder, die sexistischen Hintergrunds sind und in jungen Jahren negativ prägen; sie schaffen ein Weltbild, das als Norm dargestellt und Minderheiten ausschließen wird. Dass wir uns mit dem übermäßigen Konsum dieser Videos, Bilder und Texte keinen Gefallen tun, ist oft nicht präsent, doch dass Deutschland Weltmeister im &#8222;Porno-Gucken&#8222;** ist, ist nichts, auf das man stolz sein sollte – und birgt eine riesige Gefahr. 11 Jahre beträgt das Durchschnittsalter der Erstkonsument*innen von Pornos** und es wird ein surreales Bild von Liebe und Sex geschaffen – um nur einen Aspekt aufzugreifen. Und wieder einmal stelle ich unter Menschen fest, dass wir häufiger Diskurse führen und vor allem zuhören müssen. Das ausschweifende, aber dennoch erkenntnisreiche Gespräch im Schulgebäude wurde beendet und wir gingen befreit und erkenntnisreich auseinander. Es muss sich noch einiges ändern, insbesondere bei der medialen Darstellung.<br />
Wieso dieser Exkurs?</p>
<p>Für eine ach so aufgeklärte und reife Generation Z ist das ziemlich erschreckend und dennoch Alltag. Nie hatten wir einen dermaßen unbegrenzten Zugriff auf Informationen durch das Internet. Leider bewirkt das nicht, dass wir auch wirklich informierter durchs Leben gehen, sondern online die Aspekte aufgreifen, die uns am besten gefallen und unsere Meinung, auch Algorithmen bedingt, unterstreichen. Es beginnt bei der kaum geförderten Diskussionskultur und wird dadurch fortgeführt, dass wir verlernt haben, andere Meinungen auszuhalten und zu argumentieren. Erst seit dem 01.10.2017 gilt die Ehe für alle und wir haben es trotzdem nicht vollbracht, über Geschlechtervielfalt und Gleichberechtigung zu sprechen, ohne dass eine der Fronten resigniert das Handtuch wirft. Haben noch immer keinen (Sexualkunde)Unterricht, bei dem Heterosexualität nicht die Norm darstellt. Stattdessen wird geschwiegen, ignoriert und gehofft, alles regele sich von allein. Wir definieren uns über Mode, denn bereits jede*r zweite*r Deutsche legt Wert auf Marken.*** Dabei ist Individualität so wundervoll und wichtig. Hierzu möchte ich mich auf das Video ,,Coming Out“ beziehen, denn es spiegelt bei genauerem Hinsehen genau diese Probleme wider. Immer wieder beteuern die Eltern darin, sie hätten gewusst, dass ihr Kind bereits in jungem Alter diese Wahl getroffen hätte. Gesagt haben sie ihren Liebsten davon aber nichts, von ihrer stillen Vermutung über die Sexualität und das Leben ihrer Kinder. Die Kinder/Jugendlichen betonen während ihrer Gespräche immer und immer, dass sie keine Wahl getroffen hätten, dass es falsch sei, das zu behaupten und fragen, wann denn sie [ihre Eltern] entschieden hätten, heterosexuell zu sein. Diese Aussage wird auf der anderen Seite ignoriert. So wird der Diskurs fortgeführt und übrig bleiben Wut, Frust und Verletztheit, weil man trotz eines 30-minütigen Gesprächs aneinander vorbeigeredet hat. Weil man sich jemandem anvertraut hat und statt Akzeptanz Meinungen erfährt. Ein Coming Out sollte nicht bewertet werden. Niemand hat das Recht dazu, jemanden in Bezug auf seine Sexualität und Identifikation abzuwerten und zu kategorisieren. Es ist essenziell, den Unterschied zwischen Meinung und Hass zu kennen. Es ist doch in Ordnung, nicht jede*n zu mögen, aber dann halte lieber Abstand, statt zu hassen und zu hetzen. Nicht alles, was gedacht wird, muss auch ausgesprochen werden, denn wir wissen nicht, wir es auf unser Gegenüber wirken wird.</p>
<p>Wir werden bereits bei unserer Geburt einem Geschlecht und einem Namen zugeordnet, beides wird auf Akten hinterlegt. Wir werden irgendwo reingepresst, dabei hat jede*r andere Wünsche, Normen, Gedanken und Probleme im Leben. Jede*r, der/die sich outet ist normal, ist liebenswert. Denn Homosexualität ist verdammt nochmal keine Krankheit. Wer ,,Schwuchtel“ als Schimpfwort verwendet ist ignorant und versucht auf den Kosten anderer inneren Druck zu kompensieren…</p>
<p>Es liegt nicht an Euch. Das dürft ihr niemals vergessen und deshalb steht zu dem, was ihr seid. Das kann euch keiner nehmen. Ein Outing kann sehr befreiend sein, aber man sollte sich bereit fühlen. Der richtige Moment wird kommen, wenn das erstmal nicht der Fall ist, ist das auch okay! Und wenn es dann doch nicht so läuft wie geplant: Langsam rantasten und sich Menschen suchen, die einem gut tun. Dieser Rückhalt ist unglaublich wichtig. Es sollte möglich sein, so zu leben wie man es möchte, wenn niemandem Schaden zugefügt wird. Und das ist hier absolut nicht der Fall. Befreit euch und lebt 🙂 Und ja, auch ich gehöre dieser Community an und das hier ist mein Outing: Ich bin bisexuell und glücklich damit.<br />
Hab(t) Euch lieb.</p>
<p>*Frau meint hier das biologische Geschlecht<br />
** <a href="https://www.netzsieger.de/ratgeber/internet-pornografie-statistiken" target="_blank" rel="noopener">https://www.netzsieger.de/ratgeber/internet-pornografie-statistiken</a><br />
*** <a href="https://de.statista.com/infografik/25869/befragte-die-bei-kleidung-und-schuhen-besonders-aufmarken-achten/" target="_blank" rel="noopener">https://de.statista.com/infografik/25869/befragte-die-bei-kleidung-und-schuhen-besonders-aufmarken-achten/</a></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Du möchtest dich gern mit Erfahrungsberichten zu Coming Outs beschäftigen? Eine kurze Reportage dazu von BR Puls gibt&#8217;s <a href="https://www.youtube.com/watch?v=iUlN9gNKaVQ">hier</a></strong></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was kann ich gegen Hate Speech tun?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/10/was-kann-ich-gegen-hate-speech-tun-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Veronika Rieger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2021 07:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[#hybridgelände21]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Hatespeech]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute präsentieren wir euch nochmal einen Beitrag von Veronika Rieger mit einigen hilfreichen Tipps gegen Hate Speech. Wenn ihr tiefer ins Thema eintauchen möchtet, meldet euch gerne zum #hybridgelände21-Online-Workshop von Theresa Lehmann und Eva Kappl am 15. Oktober von 14:30 bis 18:00 Uhr an! Schreibt uns dazu einfach eine Mail. Die Teilnahme ist kostenlos.  Zum]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute präsentieren wir euch nochmal einen Beitrag von Veronika Rieger mit einigen hilfreichen Tipps gegen Hate Speech. Wenn ihr tiefer ins Thema eintauchen möchtet, meldet euch gerne zum #hybridgelände21-Online-Workshop von Theresa Lehmann und Eva Kappl am 15. Oktober von 14:30 bis 18:00 Uhr an! <a href="mailto:mail@meintestgelaende.de" target="_blank" rel="noopener">Schreibt uns dazu einfach eine Mail</a>. Die Teilnahme ist kostenlos. </strong><br />
<strong>Zum Workshop: &#8222;Was ist Hate Speech? Wie äußern sich Diskriminierung und menschenfeindliche Ideologien auf contenbasierten Plattformen wie Tiktok und Instagram? In einem praxisnahen Workshop wollen wir uns anschauen was man in kurzen Videoformaten alles ausdrücken kann, wie man problematische Inhalte erkennt und welche Möglichkeiten es gibt darauf zu reagieren.&#8220;</strong><br />
<span id="more-13455"></span></p>
<p><b>Rezepte gegen Trolle – Wie Stellung gegen Hass im Netz beziehen funktionieren kann </b></p>
<p>Hate Speech ist ein weit verbreitetes Phänomen und trotzdem reagiert bisher nur ein kleiner Teil der digitalen Gesellschaft mit aktiver Gegenrede auf Hass im Netz. Das führt dazu, dass nur 31% der Verfasser*innen von Hate Speech für ihre Postings kritisiert werden.<br />
Dabei ist es unerlässlich Hass im Netz nicht einfach unkommentiert stehen zu lassen, sondern Haltung zu bewahren und Stellung zu beziehen.</p>
<p><b>Warum sollte ich mich gegen Hate Speech einsetzen?</b></p>
<p>Hate Speech greift nicht nur die explizit angegriffene Person oder Personengruppe an, sondern immer auch die Gesellschaft, in der wir leben! Wenn Menschen durch Hass im Internet so eingeschüchtert werden sollen, dass sie sich nicht mehr trauen ihre Meinung zu sagen oder sich zu zeigen, schadet das unserer Demokratie</p>
<p>Sich gegen Hass im Netz einzusetzen heißt also sich für die Freiheit und Sicherheit von sich und anderen in der Gesellschaft einzusetzen. Die Gesetze schützen uns dabei, denn niemand muss Hassreden hinnehmen oder aushalten.</p>
<p><b>Wie kann ich mich gegen Hate Speech einsetzen?</b></p>
<p>Wenn du Hate Speech im Internet entdeckst, kannst du aktiv werden! Das Ziel ist dabei die Betroffenen nicht alleine in der Auseinandersetzung mit den Hater*innen stehen zu lassen und den Mitlesenden zu zeigen, dass Hate Speech nicht akzeptiert und haltlos ist.</p>
<p>Stärke die Angegriffenen:<br />
Kontaktiere die angegriffene Person und frag nach, wie du sie unterstützen kannst. Tritt für ihre Rechte ein. Wenn eine Personengruppe angegriffen wird, kannst du nachforschen ob ein*e Vertreter*in der Personengruppe sich geäußert hat und diese unterstützen.</p>
<p>Bleibe sachlich und ruhig. Lass dich nicht auf das Niveau der Hater*innen ein, indem du beleidigend oder abwertend reagierst.</p>
<p>Benenne die Hassrede des/der anderen („Das ist rassistisch/sexistisch etc.“).</p>
<p>Fake News kannst du leicht enttarnen, in dem du sie mit verlässlichen Artikeln widerlegst oder nach konkreten Quellen für das Behauptete fragst.</p>
<p>Über strafrechtlich relevante Hate Speech musst du nicht diskutieren! Du kannst online den relevanten Paragraphen finden und unter das Hass-Posting setzen, um die anderen Personen darauf aufmerksam machen, dass der Inhalt dieses Postings illegal ist.<br />
Wenn du dir unsicher bist, kannst du dich an die Internet-Beschwerde-Stelle, die Online-Wache der Polizei oder <a href="https://love-storm.de/#actions" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>love-storm.de</strong></a> wenden!</p>
<p>Dokumentiere die Hasskommentare und Nachrichten dazu, am besten mit einem Screenshot und einem Screenshot des Profils der Hater*innen.</p>
<p>Lösche den Hasskommentar, fordere die Person auf ihren Kommentar / ihr Bild / ihr Posting zu löschen oder mache die Seite darauf aufmerksam, was auf ihrer Plattform geschieht, und fordere sie dazu auf das Hassposting zu entfernen.</p>
<p>Du musst nicht ewig diskutieren. Mach deine Position klar und beende das Gespräch, wann immer du willst.</p>
<p><b>Und wenn ich selbst betroffen bin? </b></p>
<p>Zu aller Erst: Es liegt nicht an dir! Der dir entgegengebrachte Hass entsteht aus Projektionen, die mit dir als Person nur sehr sehr wenig zu tun haben. Das im Bewusstsein zu haben verringert den Hass leider nicht, hilft dir aber vielleicht die Nachrichten besser abstreifen zu können.</p>
<p>Mach dein Profil dicht! Stelle es auf privat, überprüfe deine Sicherheitseinstellungen und verwende ein sicheres Passwort.</p>
<p>Blockiere die lautstärksten Angreifer*innen! Du musst dich derartigen Angriffen nicht aussetzen und bist unter keinen Umständen verpflichtet auf sie zu reagieren.</p>
<p>Du entscheidest, ob und wie du auf einen Angriff reagieren möchtest! Du kannst jederzeit offline gehen und eine Person deines Vertrauens mit einbinden.</p>
<p>Hol dir Hilfe: Aktiviere deine Freund*innen! Wenn du selbst die Kommentare nicht mehr sehen willst und es dich belastet, kann es helfen, eine vertraute Person zu haben, die sich für dich um den Hass kümmert, Kommentare meldet, Nutzer*innen sperrt und Ihr Profil wieder nutzbar macht.<br />
Wenn du weitere Unterstützung möchtest, wende dich an professionelle Beratungsstellen wie <a href="https://hateaid.org/politische-forderungen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>HateAid</strong></a>.</p>
<p>Sammle strafrechtlich Relevantes mit Screenshot und URL, melde Nachrichten und Kommentare auf der Plattform</p>
<p>Sprich über deine Erfahrungen mit Hass im Internet und suche dir Verbündete! Gemeinsam ist es leichter deine Erlebnisse zu reflektieren und zu verarbeiten</p>
<p>Es ist nicht schwer sich gegen Hate Speech einzusetzen und je mehr von uns aktiv werden, umso stärker und geschlossener können wir auf Hass im Internet reagieren. Wenn du dich weiter schlau machen möchtest, findest du <a href="https://app.love-storm.de/trainings" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a>  kostenlose Online-Trainings für den richtigen Umgang mit Hate Speech. Niemand muss Hass im Internet aushalten und über sich ergehen lassen und niemand muss Hass im Internet alleine bewältigen. Gut, dass wir gemeinsam ganz schön viele sind!</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Weitere Beiträge von Veronika, zum Beispiel darüber, was Hate Speech eigentlich ist, findest du <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/veronika-rieger/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a>.</li>
</ul>
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		<title>Solidarität leicht gemacht</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/06/solidaritaet-leicht-gemacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HeRoes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2021 07:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Lass sie doch selber entscheiden, was richtig und falsch ist!&#8220; So unspektakulär dieser Satz auch erst einmal daherkommen mag, wir sollten ihn uns alle häufiger ins Gedächtnis rufen. Und zu unseren Freund*innen sagen, wenn die die Entscheidungen anderer Personen verurteilen oder in Frage stellen. Im neuesten Video der HeRoes Duisburg geht es genau darum. Einfach]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Lass sie doch selber entscheiden, was richtig und falsch ist!&#8220; So unspektakulär dieser Satz auch erst einmal daherkommen mag, wir sollten ihn uns alle häufiger ins Gedächtnis rufen. Und zu unseren Freund*innen sagen, wenn die die Entscheidungen anderer Personen verurteilen oder in Frage stellen. Im neuesten Video der HeRoes Duisburg geht es genau darum. Einfach nur ein Gespräch unter Freunden? So viel mehr als das!</strong><span id="more-13117"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr von den HeRoes <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/heroes_neu/" target="_blank" rel="noopener"><strong>findet ihr hier</strong></a>.</li>
</ul>
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		<title>Die Norm(alität)</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/04/die-normalitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sabylonica]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2021 07:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Unser*e Autor*in Sabylonica hat sich wieder einmal tiefgründige Gedanken gemacht und einen Text über Norm und Moral verfasst. Was soll das überhaupt sein, &#8222;normal&#8220;, und wer legt fest, was in diese Schublade einsortiert wird und was nicht? Was ist, wenn man selbst nichts mit den gesellschaftlichen Erwartungen anfangen kann und zum Beispiel keine Kinder bekommen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unser*e Autor*in Sabylonica hat sich wieder einmal tiefgründige Gedanken gemacht und einen Text über Norm und Moral verfasst. Was soll das überhaupt sein, &#8222;normal&#8220;, und wer legt fest, was in diese Schublade einsortiert wird und was nicht? Was ist, wenn man selbst nichts mit den gesellschaftlichen Erwartungen anfangen kann und zum Beispiel keine Kinder bekommen möchte? Um diese philosophischen Fragen und einige mehr geht es im Text. Viel Spaß beim Lesen und Nachdenken! </strong>🤓</p>
<p><span id="more-12882"></span></p>
<p>Wenn ich über die Moral schreibe, meine ich nicht die Moral der Gesellschaft, die sich ohnehin zeitlich und örtlich begrenzen lässt und ihren Nutzen nicht dem Wohle der Allgemeinheit repräsentiert, sondern im Egoismus wiederfinden lässt, zudem ist die Moral oft der Politik gleichgestellt; meine Rede bei der Moral ist die Moralvorstellung subtiler, sogar gleichberechtigter Prinzipien. Gut, die Moral glänzt mit einer gewissen Normerwartung, aber diese Normerwartungen sind nicht dem Allgemeinwohle zu Diensten und verbirgt indessen eine leise Expansion von <b>Norm</b>alität. Wie ich das meine? Nun, die egoistischen Prinzipien färben sich auf kollektiver Weise auf andere ab und wird zu einem dominierenden Egoismus. Nur diejenigen, die nicht der Normerwartung entsprechen und dementsprechend als nicht normal deklariert werden, gehören nicht dem kollektiven Egoismus an und diese Normen wären nicht zu Gunsten der Allgemeinheit. Prinzipiell sind nahezu alle Normen egoistisch, der Unterschied liegt darin, ob sie einen schützt oder andere ausgrenzt. Über viele Normdefinitionen lässt sich gänzlich streiten, ob über Vorstellungen was die Liebe zwischen zwei Menschen angeht oder die Rede von einfachen Geschmäckern ist und ebenso gibt es eine riesige Bandbreite an Freiraum, was die Normerwartungen angeht.</p>
<p>Ein Beispiel, was die Definition besser aufklärt, wie eine Moral zeitlich und örtlich eingeschränkt ist: Wenn wir 300 Jahre zurückblicken, war beim Wert <i>Homosexualität</i> die Norm im Okzident, dass sie eine psychische Krankheit darstellen würde, im Orient vor 300 Jahren jedoch war Homosexualität völlig <b>norm</b>al und vergleichsweise heute stellt sie im heutigen Okzident keine Krankheit mehr dar, aber diesmal ist sie im Orient geprägt von angeblich psychischer Krankheit. Und auch innerhalb eines Ortes können unterschiedliche Normerwartungen auftauchen, aber meistens dominiert eine Normerwartung über alle individuellen Prinzipien und meistens grenzen solche dominierenden Normen andere aus.</p>
<p>Nach diesem Einblick der Moralvorstellung für den Egoismus, würde ich nun auf die Moralvorstellung der individuellen Prinzipien eingehen. Ich denke, dass hier auch die Vernunft als Synonym verwendet werden kann. Mir ist ebenso bewusst, dass niemals der Punkt des Utilitarismus, dem Glücke der Allgemeinheit, erreicht werden kann, weil diese Vorstellungen rein utopische sind und weil der (kollektive) Egoismus sich dagegenstellt.</p>
<p>Wir wissen, dass die Norm der Gesellschaft inferior ist und einseitige Strukturen aufweist. Wäre aber der Ansatz nicht umsetzbar mehrere Normerwartungen gleichzustellen? Ja, das ist möglich, nur spielt die Gesellschaft eine erheblich große Rolle und kann sich in der einseitigen Norm unberechtigterweise angegriffen fühlen und Widerstand leisten. Zum Beispiel kann der Wunsch Kinder zu bekommen nicht jedem gerecht sein. Nicht jeder wünscht sich ein Kind und nicht jeder möchte eines. Aber wenn wir nach dem kollektiven Egoismus der Norm gehen, erwartet die Gesellschaft, dass jeder, sofern gesundheitlich möglich, ein Kind auf die Welt setzt. Und bei diesem Wert sollte es doch um das Wohl des Kindes gehen und nicht um den Willen des Egoismus. Geschweige denn, dass auch hierbei eine Intersektionalität mitspielt, beispielsweise eine asexuelle Person oder eine Person mit Vaginismus. Aber diese Moralvorstellung, Kinder bekommen zu müssen, ist eine so fest etablierte Normalität und indessen scheint kein Freiraum in Sicht zu sein für den reinen Vernunft nachdenken zu können, ob es doch überhaupt vernünftig ist Kinder zu bekommen. Und ich meine, ob es aus der Sicht der Betroffenen vernünftig ist Kinder zu bekommen, aus der Sicht der dominierenden Normidentität wird es sicherlich vernünftig sein.</p>
<p>Schlussendlich richte diesen Appell an die Moralvorstellung jeder individuellen Prinzipien: Jeder Mensch hat seine eigenen, individuellen Prinzipien für sein eigenes Glück, die auch gut so sind und einen schützen können und da sollte niemand mit seiner egoistischen Norm eingreifen dürfen. Soll jeder nach seiner Normalität, ohne die der anderen zu verletzen oder einzuschränken, leben.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr Texte von Sabylonica <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/sabylonica/" target="_blank" rel="noopener"><strong>findet ihr hier</strong></a>.</li>
</ul>
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		<title>Texte von Dennis</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/04/texte-von-dennis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2021 07:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute präsentieren wir euch gleich mehrere kurze Texte vom Story Teller-Autor Dennis Seidel, in denen er sich Gedanken über viele verschiedene Themen macht: Es geht um Träume, um seine Freundin, um Homosexualität, um Rassismus, um Diskriminierung, um Beziehungen und ums Reisen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen! Träume Jeder hat seine eigenen Träume. Man]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute präsentieren wir euch gleich mehrere kurze Texte vom Story Teller-Autor Dennis Seidel, in denen er sich Gedanken über viele verschiedene Themen macht: Es geht um Träume, um seine Freundin, um Homosexualität, um Rassismus, um Diskriminierung, um Beziehungen und ums Reisen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!</strong></p>
<p><span id="more-12839"></span></p>
<p><strong>Träume</strong><br />
Jeder hat seine eigenen Träume.<br />
Man hat sie entweder nachts, wenn man schlafen tut, dann sieht man in sich hinein und sieht Bilder, die nicht real sind, sondern in seinen eigenen Träumen.<br />
Man hat aber auch Träume, die man sich wünschen tut, sei es seine eigene Traumfrau oder aber einen Traum, den man schon lange hat. Mein Traum zum Beispiel war es immer Schauspieler zu sein, und der Traum hat sich Anfang Januar 2003 dann erfüllt, ich bin bei MDUH, einer Theatergruppe von Barner 16. Auch war mein größter Traum endlich mal mit eigenen Projekten auf der Bühne zu stehen, dieser Traum hatte sich dann 2014 erfüllen können, als ich mein allererstes Regie-Projekt Liebe in den 80er Jahren machte, wo ich fünf Schauspieler auf der Bühne hatte, danach kam dann der große Durchbruch mit meinem ersten Solo-Stück Ordinary Girl.<br />
Aber nun zurück zum Thema Träume: Wenn man träumt, dann ist man in seiner Traumwelt und nicht in der realen Welt, man träumt dann schöne Sachen, aber auch schreckliche Sachen, das sind dann sogenannte Albträume.<br />
Ich habe jetzt sogar eine Freundin, aber leider keine echte, sondern eine aus Pappe, sie heißt Verena und ist sehr hübsch für mich. Verena ist meine Traumfrau, eine Traumfrau aus Pappe.</p>
<p><strong>Lesbisch</strong><br />
Wenn sich zwei Frauen bzw. zwei Mädchen lieben tun, sind sie lesbisch, also homosexuell.<br />
Es gibt auch Männer bzw. Jungs, die sich lieben tun, die sind dann schwul.<br />
Aber mein heutiges Thema handelt vom Lesbisch-Sein bei Mädchen und Frauen, das fängt ja vielleicht schon dort an, wo sich zwei Frauen bzw. Mädchen toll finden, sie daten sich dann und verabreden sich.<br />
Das Gegenteil von lesbisch und schwul ist heterosexuell, also wenn ein Mann auf Frauen steht, bzw. eine Frau auf Männer.<br />
Wenn sich zwei Frauen bzw. Mädchen in der Öffentlichkeit küssen, dann schauen die Menschen manchmal angewidert.<br />
Meine Meinung zum Lesbisch-Sein ist: Jede Frau sollte sich selber entscheiden, ob sie nun auf Männer steht oder auf Frauen, sie soll selbst empfinden, was für Gefühle sie hat.<br />
Ich habe nichts gegen lesbische Frauen und Mädchen.<br />
Jede Frau und jedes Mädchen sollte zu ihren Gefühlen anderen Frauen und Mädchen gegenüber stehen und sie der jeweiligen Person auch zeigen.<br />
Lesbische Frauen und Mädchen sind ja auch ein Teil unser Gesellschaft und sollen nicht ausgeschlossen werden.</p>
<p><strong>Rassismus</strong><br />
Es gibt Menschen, die haben was gegen Schwarze bzw. gegen Behinderte und Ausländer.<br />
Das sind dann Rassisten.<br />
Rassisten pöbeln manchmal gegen Schwarze, Behinderte und Ausländer, manchmal sind es besoffene Menschen, die rassistisch sind. Aber auch normale Menschen können rassistisch sein. Ich habe damals, als ich noch zu Hause gewohnt habe, mal mitgekriegt wie in der S-Bahn ein Schwarzer beschimpft wurde und dann dadurch der ganze S-Bahnverkehr stillgelegt wurde. Und einmal wurde ich in der U-Bahn von HSV Fans blöd angemacht.<br />
Für mich ist Rassismus ein Thema, das alle was angeht!<br />
Jeder sollte ein Zeichen gegen Rassismus setzen, denn alle Menschen sollen Teil unser Gesellschaft sein, seien es schwarze Menschen oder Menschen mit weißer Haut oder egal mit welcher Hautfarbe, junge und alte Menschen, Menschen mit und ohne Handicap, Männer und Frauen, Jungen und Mädchen. Und dann gibt es auch Zwischenstufen, also verschiedene Menschen. Es gibt Männer und Frauen, aber es gibt auch Zwischenstufen. Es gibt Männer, die zum Beispiel mehr sogenannte Frauensachen machen und Frauen, die eher sogenannte Männersachen machen. Es gibt Männer, die zum Beispiel lieber shoppen gehen anstatt sich mit Kumpels zum Fußball zu treffen oder abends mit Kumpels in die Kneipe um die Ecke zu gehen, um dort Bierchen zu trinken. Diese Männer tragen auch mal Frauenklamotten. Ist sowas denn normal? Jeder Mensch, ob Mann oder Frau sollte so gesehen werden wie er oder sie sich gerne zeigt.<br />
Es gibt Frauen, die Fußball spielen oder handwerkliche Arbeiten machen, und auch auf der Baustelle gibt es Frauen, die Jobs annehmen und in Tischlerei-Betrieben auch. Und es gibt auch Frauen, die sich abends zum Stammtisch in der nächstgelegenen Kneipe treffen.<br />
Aber warum gibt es denn Zwischenstufen zwischen Männern und Frauen? Weil sich jeder Mensch als Mensch ähnlich ist und anders.</p>
<p><strong>Beziehung</strong><br />
Jeder hat eine Beziehung zu einem bestimmten Menschen, sei es eine Liebesbeziehung oder aber eine freundschaftliche Beziehung.<br />
Ich zum Bespiel habe eine Beziehung zu einer richtig tollen Frau namens Verena, sie ist aber leider keine reale Frau, sondern eine aus Pappe.<br />
Ich baue mir meine Frauen immer aus bestimmten Bildern und Pappe zusammen.<br />
Es gibt aber auch den Begriff Fernbeziehung; das ist wenn der Partner/die Partnerin in einem andern Land bzw. Bundesland lebt.<br />
Mit meiner Ex-Freundin Paula verstehe ich mich immer noch sehr gut. Nur die anderen stört es manchmal, wenn ich mit meiner Papier-Freundin kuschele.</p>
<p><strong>Reisen</strong><br />
Jedes Jahr im Sommer reise ich in irgendeine Jugendherberge in einer großen deutschen Stadt, wo man gut shoppen gehen kann oder wo ein großer Flughafen ist.<br />
Ich war schon sechsmal in Frankfurt, zweimal in Berlin, einmal in München und einmal in Köln. Dieses Jahr möchte ich wieder nach Frankfurt, erstens wegen der großen Einkaufsstraße Zeil und zweitens wegen dem großen Airbus A380 am Frankfurter Flughafen.<br />
Wenn ich verreise, brauche ich immer sehr viel, was ich mitnehmen muss: Das sind Klamotten, Waschzeug, Geld und Ausweise, mein Lieblingskuschelkissen, meine Kamera, Handy und Barbie Puppen bzw. Papp-Figuren.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier geht&#8217;s <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/story-teller/" target="_blank" rel="noopener"><strong>zum Profil der Redaktionsgruppe Story Teller</strong></a>.</li>
</ul>
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		<title>Wir Sind Alle Gleich</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/09/wir-sind-alle-gleich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Hoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2020 07:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Audios]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=12420</guid>

					<description><![CDATA[Hand hoch, wer ebenfalls sehnlichst auf einen neuen Track von Ecxes gewartet hat! ✋✋✋ Wir freuen uns sehr, euch heute &#8222;Wir Sind Alle Gleich&#8220; präsentieren zu können. Ein Track, der wie gewohnt ganz klare Ansagen, aber auch Mut macht. &#8222;Wir denken in Schubladen doch sollten schleunigst damit Schluss machen!&#8220; Definitiv! Mehr dazu: Mehr Rap gibt es hier!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hand hoch, wer ebenfalls sehnlichst auf einen neuen Track von Ecxes gewartet hat! ✋✋✋ Wir freuen uns sehr, euch heute &#8222;Wir Sind Alle Gleich&#8220; präsentieren zu können. Ein Track, der wie gewohnt ganz klare Ansagen, aber auch Mut macht. &#8222;Wir denken in Schubladen doch sollten schleunigst damit Schluss machen!&#8220; Definitiv!</strong></p>
<p><span id="more-12420"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/rap/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Rap gibt es hier</strong></a>!</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>„Also eine*r muss hier ja mal die Wahrheit sagen !!11!1“</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/05/hatespeech/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Veronika Rieger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2020 07:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Homofeindlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
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					<description><![CDATA[Hate Speech &#8211; den Begriff habt ihr sicherlich alle schon einmal gehört. Wir freuen uns, dass Veronika Rieger sich die Zeit genommen hat, mal so richtig ausführlich aufzuschreiben, worum es da überhaupt geht. Was ist Hate Speech, was kann man dagegen tun &#8211; und was ist denn eigentlich mit der Meinungsfreiheit? Lest ihren Text und]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hate Speech &#8211; den Begriff habt ihr sicherlich alle schon einmal gehört. Wir freuen uns, dass Veronika Rieger sich die Zeit genommen hat, mal so richtig ausführlich aufzuschreiben, worum es da überhaupt geht. Was ist Hate Speech, was kann man dagegen tun &#8211; und was ist denn eigentlich mit der Meinungsfreiheit? Lest ihren Text und erfahrt, &#8222;was Trolle, Angeln und Hass im Netz miteinander zu tun haben&#8220;.</strong></p>
<p><span id="more-12175"></span></p>
<p>Unter Zeitungsartikeln, Youtube-Videos, auf Snapchat und Instagram, überall dort im Netz, wo Menschen sich verbinden und ihre Inhalte miteinander teilen, hat es sich eingeschlichen. Unter dem Motto „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!“ und „eine*r muss hier ja mal die Wahrheit sagen!!1!!11“ verbreiten Menschen Hass-Botschaften. Das Phänomen hat einen Namen: Hate Speech.<strong> </strong></p>
<p><strong>Was ist Hate Speech?</strong></p>
<p>Hate Speech beschreibt das Verhalten, bei dem Worte und Bilder als Waffen verwendet werden, um Einzelpersonen und Personengruppen abzuwerten, anzugreifen und zu Hass oder Gewalt gegen sie aufgerufen wird.</p>
<p>Das Besondere an Hass im Netz ist, dass er organisiert ist. Personen organisieren sich um als „Trolle“ gezielt und organisiert Hass-Inhalte zu verbreiten und die Kommunikation im Internet aufzustacheln und zu stören.</p>
<p>Der Begriff „Troll“ kommt allerdings nicht von dem unschönen und dümmlichen Fabelwesen (auch wenn diese Beschreibung noch so gut passt), sondern von dem Fischerei-Ausdruck &#8222;trolling with bait&#8220;, der eine Angeltechnik beschreibt, bei der man Köder langsam durch ein Gewässer zieht, bis angebissen wird.<br />
Trolle locken mit ihren Aussagen andere Menschen also bewusst durch Provokation an und stören so die eigentliche Unterhaltung.<br />
Durch organisiertes Trollen versuchen Menschen auf diese Art strukturiert<br />
politische Ideologie zu verbreiten und Stimmung gegen Personengruppen in der Gesellschaft zu entfachen.</p>
<p><strong>Gegen wen richtet sich Hate Speech?</strong></p>
<p>Von Hate Speech können einzelne Menschen, aber auch Personengruppen betroffen sein,die abgewertet werden. Doch Hassrede trifft nicht alle Menschen gleich stark.</p>
<p>Durch eine Umfrage des Europarats fand man heraus, dass Hate Speech sich besonders oft gegen LGBTIQ*-Personen, sowie Menschen muslimischen Glaubens und Frauen richtet, wodurch deutlich wird, dass sich in Hate Speech die Diskriminierung der Gesellschaft fortsetzt.</p>
<p>Hass im Netz drückt sich z.B. durch <strong>Rassismus</strong><strong> und </strong><strong>Fremdenfeindlichkeit</strong> (Diskriminierung aufgrund der Abstammung), <strong>Antisemitismus</strong><strong> und </strong><strong>Antimuslimischen</strong> <strong>Rassismus</strong> (Diskriminierung von Gläubigen des Judentums und Islams), <strong>Sexismus</strong> (Diskriminierung aufgrund des Geschlechts), <strong>Homo-</strong><strong> und </strong><strong>Transphobie </strong>(Diskriminierung aufgrund der geschlechtlichen Identität oder sexuellen Orientierung), <strong>Ableismus</strong>(Behindertenfeindlichkeit), und <strong>Klassismus</strong> (Vorurteile aufgrund der sozialen Herkunft) und weitere Diskriminierungsformen aus.</p>
<p>Oft sind die verwendeten Formen der Abwertung und des Hasses nicht klar abzugrenzen, sondern eng miteinander verbunden, Menschen können also auch mehrfach wegen der Zugehörigkeit zu mehreren Personengruppen diskriminiert werden.<br />
Betroffene von Hassrede können auch Menschen sein, die selbst nicht einer der genannten Gruppen zugeordnet werden, sich aber on- und offline gegen  Menschenfeindlichkeit engagieren.</p>
<p><strong>Und was ist mit der Meinungsfreiheit? </strong></p>
<p>In Deutschland wie vielen anderen Ländern herrscht Meinungs- und Pressefreiheit. Aber Meinungsfreiheit bedeutet nicht, die Freiheit zu haben, alles zu sagen, was möglich ist.  Der Angriff und das Abwerten der Würde eines anderen Menschen nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt.<br />
Jemanden zu bedrohen, zu beleidigen, ihm etwas unwahres, rufschädigendes zu unterstellen, andere Menschen zu Straftaten aufzufordern oder andere Menschen zu Hass gegen Personengruppen zu verhetzen ist strafbar. Das gilt auch schon für Jugendliche ab 14 Jahren.</p>
<p><strong>Wie kann Hate Speech aussehen? </strong></p>
<p>Hass im Netz ist einfach gestrickt, denn er bedient sich immer ähnlichen Mustern.<br />
Wenn wir uns die Aussagen im Netz ansehen, erkennen wir z.B. folgende Kategorien:</p>
<p>Bewusste Verbreitung uninformierter oder falscher Aussagen (z.B. An der Tafel gibt es kein Essen mehr für arme Menschen, nur noch für Geflüchtete.“),<br />
Verallgemeinerung („Alle Polen klauen.“),<br />
Herabwürdigende Begriffe („Schwuchtel“),<br />
Befürwortung von / Aufruf zu sexualisierter Gewalt: („Die Fotze müsste mal ordentlich gefickt werden.“)<br />
Bedienen von Stereotypen durch in der Gesellschaft verbreitete Sprachmuster („Islamisierung des Abendlandes“),<br />
Die-gegen-wir-Rhetorik („Die nehmen uns die Arbeitsplätze weg.“),<br />
Befürwortung von / Aufruf zu Gewalttaten („Merkel müsste man steinigen.“).</p>
<p>Wenn man sich die Struktur von Hate Speech einmal vor Augen führt, wird schnell deutlich, wie viele der Aussagen im Internet darunter einzuordnen sind. Das uns schnell weitere Beispiele für die Muster der Hass-Aussagen einfallen, ist nicht verwunderlich, 96% der 14- bis 24-Jährigen in Deutschland geben an schon Hass im Netz erlebt und gesehen haben. Das zeigt eine Umfrage der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen.</p>
<h2><strong>Warum ist Hate Speech gefährlich?</strong></h2>
<p>Der Satz „Füttere nicht den Troll“, also „Lass dich vom Troll nicht provozieren.“ ist fester Bestandteil des Lebens im Netz, und sich nicht provozieren lassen ist grundsätzlich immer eine gute Idee. Aber sollten wir Hate Speech einfach unkommentiert stehen lassen, um den Troll so auszuhungern?</p>
<p>Wenn wir regelmäßig im Internet mit Hass-Botschaften und menschenfeindlichen Äußerungen umgeben sind, kann das dazu führen, dass sich aus den Hass-Botschaften ein gesellschaftliches Klima entwickelt, in dem Abwertung, Gewalt und Diskriminierung gegen bestimmte Gruppen als normal und gerechtfertigt erscheinen.<br />
Auch wenn der Hass „nur“ im Internet steht, so ist er trotzdem real und greift in die analoge Welt über, denn das gesellschaftliche Klima, das im Netz erschaffen wird, ist der perfekte Nährboden für reale Gewalttaten.</p>
<p>Wenn wir also den Troll einfach nicht füttern und nicht auf seine Provokation eingehen, lassen wir zu, dass die von ihm ausgehenden Hassbotschaften das Meinungsbild im Netz prägen und verzerren. Wenn die Mehrheit, die diese Hass-Aussagen nicht okay findet, schweigt, ermöglichen wir der Minderheit der Hater, dass ihre Meinung als viel verbreiteter und akzeptierter wahrgenommen wird als sie ist.</p>
<p>Aber wir können handeln und so das gesellschaftliche Klima on- und offline mitgestalten! Schon jetzt engagieren sich immer mehr Menschen gegen Hasskommentare, melden diese in den jeweiligen Netzwerken und geben Kontra. Das Internet ist eine Möglichkeit sich zu verbinden und etwas miteinander zu teilen. Hass hat dort, wie in unserer Gesellschaft, nicht zu suchen.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Auch unsere Autorin Johanna hat sich <a href="https://www.meintestgelaende.de/2019/12/da-ist-ein-mensch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>mit dem Thema Hate Speech</strong></a> befasst.</li>
<li>Und in diesem Text geht es um <a href="https://www.meintestgelaende.de/2020/03/was-ist-eigentlich-tone-policing/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Tone Policing</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Part 2: Things are getting better</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/03/part-2-things-are-getting-better/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sven Schwarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2020 07:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=12093</guid>

					<description><![CDATA[Sven Schwarz schreibt über eine wichtige Zeit in seinem Leben. Darüber, wie unendlich wichtig es ist, dass Freund*innen und Familie zu einer*einem halten. Darüber, wie wichtig es ist, dass &#8222;Toleranz&#8220; nicht nur Phrase ist, sondern auch gelebt wird. Und darüber, wie man sich oft jahrelang das Schlimmste ausmalt &#8211; und dann werden durch ein einfaches]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sven Schwarz schreibt über eine wichtige Zeit in seinem Leben. Darüber, wie unendlich wichtig es ist, dass Freund*innen und Familie zu einer*einem halten. Darüber, wie wichtig es ist, dass &#8222;Toleranz&#8220; nicht nur Phrase ist, sondern auch gelebt wird. Und darüber, wie man sich oft jahrelang das Schlimmste ausmalt &#8211; und dann werden durch ein einfaches &#8222;Na und?&#8220; alle Ängste weggepustet. Aber lest selbst:</strong></p>
<p><span id="more-12093"></span>Nach zwei Jahren ist es Zeit, eine weitere Bilanz zu ziehen.<br />
Was habe ich erreicht? Wie geht es mir seither? Ist es schon besser geworden?<br />
Wenn ich mir den Text durchlese, habe ich viele negative Gedanken. Gedanken, die jetzt nicht mehr negativ sind. Glücklicherweise.<br />
Es fühlt sich so an, als würde ich meinem jüngeren Ich auf den Kopf tätscheln, so wie das Erwachsene eben lehrhaft tun. Von oben herab, mit neu gewonnener Weisheit.</p>
<p>Die Gedanken, die ich damals pflegte, sind anscheinend noch da. Dennoch höre ich sie wesentlich seltener. Neue Gedanken schwelgen umher und verbrauchen viel Platz. Was gut ist.<br />
Viel negatives, was durch Unsicherheit geplagt war, fällt weg. Warum? Kann ich nicht sagen.</p>
<p>In zwei Jahren ist viel passiert. Das meiste an mir selbst. Ich habe mich definitiv verändert. Zum Guten, wie ich finde. Ich kann mich vollends akzeptieren und weiß, wer ich bin. Ein äußerst wichtiges Gut.</p>
<p>Ich konnte mich vielen Menschen öffnen. Viele Menschen, die mir halfen, helfen und helfen werden. Darüber bin ich unendlich dankbar. Was ich ohne diese machen würde? Kein Plan!</p>
<p>„Toleranz“ ist DAS Wort in der Gesellschaft. Jeder gibt vor, es zu haben. Nach außen, versteht sich.<br />
Wenn ich meine „Time-line“ auf Facebook durchgehe, sehe ich viele Bilder/Videos, in denen mir eigentlich Mut zugeteilt werden sollte. Tut es aber nicht.<br />
Mut wofür?<br />
Brauche ich den Support von Menschen, die ich gar nicht kenne?<br />
Schafft man den „letzten Schritt“ ohne fremde Hilfe?<br />
Irgendwann ist man auf sich gestellt und es geht einzig und allein darum, dass es MIR gut geht.<br />
Das ist mir in den zwei Jahren bewusst geworden.<br />
Es MUSS mir egal sein, was andere (darüber) denken.</p>
<p>Ich machte mir jahrelang sorgen, was Familienmitglieder wohl zu meiner „Verkündung“ (mir fiel wirklich kein besseres Wort ein) sagen würden. Ablehnung? Desinteresse? Unverständnis? Akzeptanz? Offenheit?<br />
Man denkt sich tausend Szenarien aus, was passieren könnte, wenn&#8230;<br />
Ja, wenn&#8230;<br />
Vordergründig sind natürlich negative Gedanken. Schlimme Szenarien, die meine Angst füttern und immer größer werden lassen.</p>
<p>Vor genau drei Tagen dann der erste Schritt. Ein wichtiger Schritt, der das Ganze wie ein Dominostein zum Anstoß verleitete.<br />
Ein Familienmitglied weiß Bescheid.<br />
Die Resonanz: Die schönste Antwort, die ich mir je ausdenken konnte! „Na und?“<br />
Zwei kleine Worte, welche im Nachhinein für mich die Welt bedeuten. „Na und?“ so wie „Und das ist alles?“ &#8230;<br />
Es wird als normal angesehen.<br />
Na klar, das tue ich ja auch.<br />
Trotzdem.</p>
<p>Ich konnte mir niemals ausmalen, wie es mir danach gehen sollte. Ich fühle mich großartig und bereit, es allen zu sagen. Es braucht seine Zeit. Dennoch bin ich gewillt.<br />
Gewillt nun so zu leben, wie ich bin.<br />
Lebe ich dann anders?<br />
Ich denke, offener und lebensfroher.<br />
Die wenigsten werden das merken.<br />
Die einzige Person, welche dies am extremsten spürt, bin Ich. Und genau darum geht es doch.</p>
<p>Alles nimmt seinen Lauf. Das merke ich.<br />
Gegen das Schicksal hat man nichts in der Hand. Man ist unbewaffnet und muss sich dem fügen, was kommt.<br />
Ich freue mich auf das, was kommt. Ich bin bereit dafür.<br />
Bereit neue Dinge anzugehen, die lange geschlossen und abgekapselt gewesen sind.</p>
<p>Rückblickend fühle ich mich reifer und bereit, mein Leben so zu leben, wie es sein soll. Unverändert und unverfälscht.</p>
<p>Alles unsichere wird sicher. Alles ängstliche wird stark. Alles verschwommene wird klar und deutlich. Alles verschlossene wird transparent. Alles ängstliche wird motivierend.<br />
Alles ändert sich zum Guten. Klingt sehr euphorisch.</p>
<p>Der alte Text noch eher paradox und negativ, wirkt dieser schon eher euphorisch und positiv.<br />
Zum Glück.</p>
<p>Ich bin glücklich darüber, Menschen zu kennen, die mit dafür verantwortlich sind.<br />
Ich bin glücklich darüber, mich akzeptieren zu können.</p>
<p>Meine Gedanken dieses Mal aufzulisten fällt mir leichter. Wesentlich.</p>
<p>Wenn ich daran denke, dass es da draußen tausend Menschen gibt, die in einer ähnlichen Situation sind/bleiben und darin verharren, weil ihnen niemand hilft oder weil sie sich selbst scheußlich finden (da musste auch ich durch), dann wird mir ganz unwohl. Ich würde am liebsten jedem helfen.<br />
Mir ist klar, dass jeder seinen eigenen Weg gehen muss.</p>
<p>Meinen habe ich gefunden. Zum Glück!<br />
Dies zu finden hat lange genug gedauert. Geprägt aus Trauer und Freude.</p>
<p>Es ist gewiss kein einfacher Weg, welcher bestimmt noch die ein oder andere Ablehnung mit sich bringt. Doch erlebt die nicht jeder?</p>
<p>Der kleine Anteil an Freude ist gewachsen. Sehr sogar.<br />
Ich freue mich auf meinen weiteren Weg und bin überglücklich, meine Freunde und meine Familie zu haben.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Falls du ihn verpasst haben solltest, geht&#8217;s hier nochmal zu <a href="https://www.meintestgelaende.de/2020/02/where-it-all-began-part-1/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Sven Schwarz&#8216; erstem Text</strong></a>.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Was ist eigentlich Tone Policing?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/03/was-ist-eigentlich-tone-policing/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Svenja Gräfen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2020 07:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Tone Policing&#8220; &#8211; hast du davon schon einmal gehört? Falls nicht, dann ist dieser Text für dich! Und falls ja, dann ist dieser Text ebenfalls für dich 🙂 Svenja Gräfen hat uns eine kleine Begriffserklärung geschrieben. Wir alle wissen, dass Diskussionen nicht immer harmonisch ablaufen. Egal ob mit Freund*innen, Familienmitgliedern, Kolleg*innen oder anonym im Netz – besonders]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Tone Policing&#8220; &#8211; hast du davon schon einmal gehört? Falls nicht, dann ist dieser Text für dich! Und falls ja, dann ist dieser Text ebenfalls für dich </strong>🙂 <strong>Svenja Gräfen hat uns eine kleine Begriffserklärung geschrieben.</strong></p>
<p><span id="more-12089"></span></p>
<p>Wir alle wissen, dass Diskussionen nicht immer harmonisch ablaufen. Egal ob mit Freund*innen, Familienmitgliedern, Kolleg*innen oder anonym im Netz – besonders wenn es um Themen wie Sexismus, Queerfeindlichkeit, Rassismus oder auch den Klimawandel geht, kann es ganz schön schnell brenzlig werden. Brenzlig im Sinne von laut und emotional.</p>
<p>Vielleicht wurde euch in einer Diskussion auch schon einmal vorgeworfen, dass ihr zu laut, zu emotional, zu aggressiv seid? „Lass uns doch reden wie Erwachsene!“, „Das bringt ja nichts, wenn du so hysterisch wirst!“, „<em>Theoretisch</em> bin ich ja auf deiner Seite, aber jammer doch nicht immer gleich so rum!“ oder „Kannst du das nicht ein bisschen freundlicher formulieren?“ sind nur einige Beispiele aus der langen Liste des sogenannten <em>Tone Policings</em>.</p>
<p>Tone Policing bedeutet, dass von dir verlangt wird, dich von den Emotionen, die du in Bezug auf ein bestimmtes Thema hast, zu distanzieren. Dir wird vermittelt, dass man dir erst dann zuhören wird, wenn du dich auf eine bestimmte Art und Weise äußerst.</p>
<p>Die Sache ist aber die: Wenn es um Themen wie etwa Diskriminierung oder Gewalt geht, dann sind Gefühle wie Wut oder Angst fast automatisch <em>ein wichtiger Teil </em>der Diskussion! Das ist, worum es geht, wenn du beispielsweise von eigenen Erfahrungen berichtest.</p>
<p>Das Ganze hat mit Macht zu tun. Die Person, die Tone Policing betreibt, ob jetzt bewusst oder unbewusst, schnappt sich dadurch die Kontrolle über das Gespräch. So geht es plötzlich gar nicht mehr um den eigentlichen Inhalt, sondern um den Ton. Es kann auch ein Abwehrmechanismus sein, eine Verteidigungshaltung nach dem Motto: „So, ich soll mich jetzt hier mit Feminismus beschäftigen? Dann sollen die Feminist*innen erstmal ein bisschen netter zu mir sein!“</p>
<p>Nicht falsch verstehen: Ich bin nicht dafür, sich nur noch gegenseitig anzubrüllen – ein respektvoller Umgang miteinander ist mir sogar sehr wichtig. Aber es ist eben leider nicht immer alles kuschlig. Nicht über jedes Thema lässt sich mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht sprechen. Und es kann dir niemand vorschreiben, wie du zum Beispiel von Erfahrungen, die du gemacht hast, berichtest. Außerdem ist es durchaus möglich, gleichzeitig emotional und auch vernünftig zu sein 😉</p>
<p>Wenn du dich jetzt fragst, was du tun kannst, um nicht selbst Tone Policing zu betreiben, habe ich hier ein paar Tipps für dich:</p>
<ol>
<li>Akzeptieren, dass man dich nicht immer in Watte packen und es dir möglichst angenehm machen muss, wenn man dir von bestimmten Erfahrungen berichtet.</li>
<li>Deinem Gegenüber wirklich zuhören und sie*ihn ernstnehmen.</li>
<li>Wenn du dir denkst: „Uff, das ist mir zu scharf formuliert, zu spitz, zu aggressiv, zu emotional“ – mache dir bewusst, dass sich das nicht <em>gegen dich</em> Die Emotionalität hat in den allerwenigsten Fällen mit dir zu tun.</li>
<li>Inhalt vor Ton! Konzentriere dich darauf, worum es auf inhaltlicher Ebene geht, und versuche, den Fokus der Diskussion darauf zu lenken.</li>
</ol>
<p>Falls du dir Sorgen machst, womöglich schon einmal Tone Policing betrieben zu haben – einmal tief durchatmen, alles okay! Ich hab das auch schon getan. Das bedeutet aber nicht, dass wir nicht alle dazulernen und es in Zukunft besser machen können!</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr von Svenja gibt&#8217;s <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/svenja/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>auf ihrem Profil</strong></a> hier bei meinTestgelände.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Wunderwesen &#8211; FaulenzA</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/07/wunderwesen-faulenza/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[FaulenzA]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2019 07:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir verabschieden uns für die nächsten Wochen in die Sommerpause &#8211; aber nicht, ohne nochmal eine unserer liebsten Rapperinnen abzufeiern: die grandiose FaulenzA! Kommt gut durch den Sommer, ihr Wunderwesen, wir lesen uns Ende August wieder!☀️⛱😎 Mehr dazu: Richtig viel Rap findet ihr unter dem entsprechenden Hashtag.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir verabschieden uns für die nächsten Wochen in die Sommerpause &#8211; aber nicht, ohne nochmal eine unserer liebsten Rapperinnen abzufeiern: die grandiose FaulenzA! Kommt gut durch den Sommer, ihr Wunderwesen, wir lesen uns Ende August wieder!</strong>☀️⛱😎</p>
<p><span id="more-11710"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Richtig viel Rap findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/rap/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>unter dem entsprechenden Hashtag</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was ist denn ein Junge?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/04/was-ist-ein-junge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2019 07:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem ihn ein Mitschüler fragte, ob das „ein Junge oder ein Mädchen sei“, fragte Johannes zurück: „Was ist denn ein Junge?“ Dieser Frage hat er sich für den folgenden Text angenommen und wunderbare Antworten gefunden. Lest selbst! Klingt plakativ, ich weiß, allerdings habe ich genau diese Frage vor einiger Zeit einem Mitschüler gestellt, nachdem er]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachdem ihn ein Mitschüler fragte, ob das „ein Junge oder ein Mädchen sei“, fragte Johannes zurück: „Was ist denn ein Junge?“ Dieser Frage hat er sich für den folgenden Text angenommen und wunderbare Antworten gefunden. Lest selbst!</strong></p>
<p><span id="more-11350"></span></p>
<p>Klingt plakativ, ich weiß, allerdings habe ich genau diese Frage vor einiger Zeit einem Mitschüler gestellt, nachdem er mich fragte, ob das &#8222;ein Junge, oder ein Mädchen&#8220; sei.</p>
<p>Keine Sorge, ich will mich hier nicht an einer wissenschaftlich korrekten, biologischen Definition versuchen, ich möchte diese Frage viel mehr aus philosophischer Sicht betrachten.</p>
<p>Zunächst sei der Vollständigkeit halber erwähnt, dass es grundsätzlich völlig egal ist, wie, oder &#8222;als was&#8220; man sich identifiziert. Wenn Du dich mit dem Geschlecht &#8222;Baum&#8220; und mit den Pronomen &#8222;peng&#8220;, sowie &#8222;cheng&#8220; wohler fühlst, als mit &#8222;er&#8220; und &#8222;ihm&#8220;, beziehungsweise dem männlichen Geschlecht, toleriere ich das nicht nur, sondern befürworte dies. Da jeder Mensch sein Leben in vollsten Zügen genießen und sich in jeder Situation so wohl wie irgend möglich fühlen sollte. Wenn ein anderes Geschlecht oder andere Pronomen das in Deinem Fall unterstützen, sehe ich keinen plausiblen Grund, der dagegen spricht mich dem anzupassen.</p>
<p>Nun aber zurück zu dem eigentlichen Thema &#8222;Was ist ein Junge?&#8220;. Aus meiner Sicht lässt sich das recht einfach beantworten: jeder Mensch, der sich männlich, beziehungsweise als Junge / Mann fühlt.</p>
<p>Denn ich bin der Ansicht, dass kein behördliches Papier dieser Welt aussagekräftiger ist, als das persönliche Empfinden des betroffenen Menschen. Jeder Mensch ist unterschiedlich und das ist es, was ihn perfekt macht.</p>
<p>Ich weiß, das klingt nach einem dieser blöden Kindergottesdienst Sätze, aber er ist nichtsdestotrotz wahr. Bitte versucht das zu verinnerlichen und diesem Grundsatz entsprechend eure Mitmenschen zu behandeln.</p>
<p>In Friede und Liebe.  ~Johannes.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Was ist eigentlich typisch Junge bzw. typisch Mädchen? Die WHS Hidden Talents haben <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/01/typisch-maedchen-typisch-junge/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ein Video</strong></a> dazu gemacht.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier gibt es einen Text von den Sunrise Writers <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/11/maedchen-sein-2/" target="_blank" rel="noopener"><strong>über&#8217;s Mädchen sein</strong></a>. Ganz untypisch.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Queerslam 2018: Julian – Ich tue immer zu viel Milch in meine Eier</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/10/queerslam-2018/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Poetry Slam]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2018 07:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Coming-Out]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch dieses Jahr haben wir wieder einige Poetry Slam-Texte vom Queerslam für euch. Den Anfang macht Julian mit einem Text über einen Familienurlaub auf Sylt, das dort stattfindende Outing vor seiner Oma und ein gemeinsames Frühstück mit ihr. Schaut am besten selbst rein. Mehr dazu: Hier gibt es einen Beitrag vom letztjährigen Queerslam. Und hier]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auch dieses Jahr haben wir wieder einige Poetry Slam-Texte vom Queerslam für euch. Den Anfang macht Julian mit einem Text über einen Familienurlaub auf Sylt, das dort stattfindende Outing vor seiner Oma und ein gemeinsames Frühstück mit ihr. Schaut am besten selbst rein.</strong></p>
<p><span id="more-10991"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/02/selina-liebert-geschwisterliebe/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hier gibt es einen Beitrag</strong></a> vom letztjährigen Queerslam.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier einen Poetry Slam-Text von Sven Hensel, in dem es darum geht, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/03/pizza-margherita/" target="_blank" rel="noopener"><strong>mit den Eltern über Homosexualität zu sprechen</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Liebe kennt keine Grenzen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/05/liebe-kennt-keine-grenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Was geht Almanya]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 May 2018 07:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[In Poetry Slam-Texten lassen sich Gefühle und Erfahrungen wunderbar ordnen und beschreiben. Genau das hat Vinzenco von Was geht, Almanya?! in seinem Text getan. Es geht um die Liebe und ist traurig schön dabei&#8230; Liebe hat keine Grenzen Sie hat keine Farbe Liebe kennt keine Grenzen Und nicht einmal eine Religion Liebe ist einsam, wenn]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Poetry Slam-Texten lassen sich Gefühle und Erfahrungen wunderbar ordnen und beschreiben. Genau das hat Vinzenco von Was geht, Almanya?! in seinem Text getan. Es geht um die Liebe und ist traurig schön dabei&#8230;</strong></p>
<p><span id="more-10606"></span></p>
<p>Liebe hat keine Grenzen<br />
Sie hat keine Farbe<br />
Liebe kennt keine Grenzen<br />
Und nicht einmal eine Religion<br />
Liebe ist einsam, wenn sie nicht erwidert wird</p>
<p>Ich habe sie an einem Abend getroffen<br />
An einem Ort<br />
Der ganz besonders für mich war<br />
Und die Zeit blieb stehen &#8211; nur für uns beide</p>
<p>Sie war so wunderschön wie eine Rose<br />
Ich war glücklich<br />
Weil ich meine Sterne gefunden hatte<br />
Sterne, weil ihr Lächeln<br />
Strahlend war wie der Sternenhimmel<br />
Aber das Glück ist weggeflogen<br />
So, wie eine Seifenblase wegfliegt</p>
<p>Seltsame Blicke waren auf uns beide gerichtet<br />
Ich konnte sie nicht beschützen<br />
Vor diesen scharfen Blicken<br />
Also beschloss ich<br />
Sie mit zu mir nach Hause zu nehmen<br />
Wo jedoch ein neuer Albtraum begann</p>
<p>Die gleichen Menschen<br />
Die mir das Leben gegeben haben<br />
Lehnten meine Liebe zu meiner Liebe ab,<br />
weil sie anders war als alle anderen<br />
da sie eine andere Hautfarbe hatte<br />
In diesem Moment wollte ich mich<br />
mit ihrer eigenen Farbe anmalen</p>
<p>Zu dieser Zeit hat meine Rose nicht verstanden,<br />
was um sie herum passierte<br />
Und langsam hasste sie die Welt<br />
Sie wäre gerne weiß geworden, um endlich akzeptiert zu werden<br />
Von Menschen, die sie nicht akzeptieren wollten</p>
<p>Sie lief weg, einfach fort von hier<br />
Und sie läuft heute immer noch davon<br />
Allein in dieser Welt<br />
Voll von Menschen, die urteilen, ausgrenzen, verurteilen<br />
Aber die selbst nicht beurteilt werden wollen</p>
<p>Sie rennt weg<br />
Allein, wehrlos, zerbrechlich<br />
Sie würde sich gerne verstecken<br />
Vor diesen Blicken<br />
Vor diesen Urteilen</p>
<p>Ich frage mich,<br />
Wie lange muss sie noch weglaufen?!<br />
Und wann wird ihre Kraft schwinden?</p>
<p>Wenn du ihr zufällig begegnest<br />
Beurteile sie nicht<br />
Grenz sie nicht aus und setz sie nicht herab<br />
Sondern umarme sie.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier könnt ihr euch nochmal Bene‘s ersten Poetry Slam-Text ansehen und -hören.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier geht&#8217;s zu unserer <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/poetry-slam/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Rubrik Poetry Slam</strong></a> – mit vielen tollen Videos und Texten.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bestimmt fast schön</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/05/bestimmt-fast-schoen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hollies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2018 07:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Ungerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Moana von den Hollies fragt sich, wieso die Menschen eher versuchen Unterschiede zu betonen als Gemeinsamkeiten zu finden? Wieso in „Wir“ und „Die“ eingeteilt wird und wieso wir uns als Gesellschaft spalten lassen. Denn ohne diese Spaltung wäre die Welt „bestimmt fast schön.“ Fremdenhass, was soll der Mist? Ein Wort so wie ein schlechter Witz]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Moana von den Hollies fragt sich, wieso die Menschen eher versuchen Unterschiede zu betonen als Gemeinsamkeiten zu finden? Wieso in „Wir“ und „Die“ eingeteilt wird und wieso wir uns als Gesellschaft spalten lassen. Denn ohne diese Spaltung wäre die Welt „bestimmt fast schön.“</strong></p>
<p><span id="more-10589"></span></p>
<p>Fremdenhass, was soll der Mist?<br />
Ein Wort so wie ein schlechter Witz<br />
Ist mir denn ein fremder Deutscher<br />
Nicht genauso fremd wie andere Leute?<br />
Egal ob sie schwarz sind oder weiß<br />
Mal im Ernst, was soll der Scheiß?</p>
<p>Wie wird Fremdheit definiert?<br />
„Unbekannt und nicht vertraut“<br />
Hmm, jetzt bin ich irritiert<br />
Als würden sich alle Weißen kennen<br />
Oder kannst du mir jeden Namen nennen?<br />
Von jedem in der weiten Welt<br />
Der nicht unter „Fremder“ fällt?</p>
<p>Was ist los mit der deutschen Vernunft?<br />
Es geht ja nicht ´mal um eine Herkunft<br />
Geschweige denn um `ne Staatsbürgerschaft<br />
Wann habt ihr es endlich gerafft?<br />
Dass diese Unterschiede nicht einfach so da sind<br />
Sondern systematisch injiziert werden<br />
Um die Gesellschafft zu spalten<br />
Um sie teilen<br />
In Freunde* und Feinde*<br />
In gut und schlecht<br />
In falsch und richtig<br />
In unecht und echt<br />
In irrelevant und wichtig<br />
In arm und reich<br />
Jetzt mal ehrlich<br />
Ich denke es reicht!<br />
Sind wir denn nicht langsam bereit<br />
Um abzulassen von dem Scheiß?</p>
<p>Wir sind nicht das Problem<br />
Genauso wenig wir ihr<br />
Das Problem ist diese Spaltung hier<br />
Also lasst uns solidarisch zusammen stehn<br />
Dann wäre diese Welt<br />
Bestimmt fast schön</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong><strong> </strong></p>
<ul>
<li>Über Ausgrenzung und Spaltung spricht auch Sivaz in seinem Text „<a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/03/ich-bin-deutscher/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Ich bin Deutscher</strong></a>“.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Wer mehr über die Hollies wissen möchte, <a href="http://holla-ev.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>kann hier weiterlesen</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Asyl</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/12/asyl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Beats und Rap]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Dec 2017 07:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Asyl]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Geflüchtete]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10273</guid>

					<description><![CDATA[Der Titel verrät bereits, worum es im Track „Asyl“ von der Münchner Rapperin Ebow geht. Eine gute Portion Sozialkritik, orientalisch anmutende Beats und die Raps on point, so geht der Song zwar einfach in den Kopf &#8211; arbeitet dort aber noch eine Weile. Hört unbedingt rein! Mehr dazu: Auf ihrer Hompage findet ihr weitere Infos]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Titel verrät bereits, worum es im Track „Asyl“ von der Münchner Rapperin Ebow geht. Eine gute Portion Sozialkritik, orientalisch anmutende Beats und die Raps on point, so geht der Song zwar einfach in den Kopf &#8211; arbeitet dort aber noch eine Weile. Hört unbedingt rein!</strong></p>
<p><span id="more-10273"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.ebowsbazar.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Auf ihrer Hompage</strong></a> findet ihr weitere Infos zu Ebow.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und für mehr Musik: checkt Ebows <a href="https://www.youtube.com/channel/UCgl3okz3VUPlIG2Swgn3FJA" target="_blank" rel="noopener"><strong>YouTube-Channel</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>H. erzählt &#8211; Teil 2</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/11/h-erzaehlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anonymus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2017 07:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Homofeindlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Schwul]]></category>
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					<description><![CDATA[Im ersten Teil seines Berichts ging es darum, wie H. feststellte, dass er auf Jungs steht, welche Gedanken ihn daraufhin beschäftigten und wie seine Freund*innen reagierten. Im zweiten Teil spricht H. ausführlich über die Reaktion seiner strenggläubigen Eltern und deren Versuch, ihn von seiner Homosexualität zu „heilen“. Meine Familie erwartet, dass ich mich männlich verhalte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im ersten Teil seines Berichts ging es darum, wie H. feststellte, dass er auf Jungs steht, welche Gedanken ihn daraufhin beschäftigten und wie seine Freund*innen reagierten. Im zweiten Teil spricht H. ausführlich über die Reaktion seiner strenggläubigen Eltern und deren Versuch, ihn von seiner Homosexualität zu „heilen“.</strong></p>
<p><span id="more-9828"></span></p>
<p>Meine Familie erwartet, dass ich mich männlich verhalte.</p>
<p>Zuhause kann ich nicht sein wie ich bin. Ich bewege mich anders, breitbeiniger – so wie Jungs eben laufen, ich spreche anders – und vermeide viele Themen, die mich eigentlich interessieren. Es ist wie eine Veränderung meines Wesens um 180 Grad. Ich bin eine große Enttäuschung für meinen Vater – zu 100 Prozent.</p>
<p>Wenn mein Vater mich sehen würde, wie ich mit Mädchen spreche und später – wenn ich mich schminken würde, so wie ich es gerne will, würde er denken, das ist nicht mein Sohn.</p>
<p>Schwierig ist es, seit ich meinen Eltern gesagt habe, dass ich schwul bin. Ich lag am Neujahrsmorgen im Bett und habe überlegt, was wohl passiert, wenn ich es ihnen sage. Der Gedanke kam ganz plötzlich und hat mich nicht mehr losgelassen. Das war so ein dummer Gedanke von mir! Und ich dachte: &#8222;Nein, auf keinen Fall!&#8220; aber der Gedanke kam immer wieder. Beide waren im Wohnzimmer, meine kleinen Schwestern haben noch geschlafen und ich hatte das Gefühl, ich muss es ihnen sagen. Ich wusste, sie werden furchtbar reagieren. Wir sind sehr christlich, ich bin von klein auf in die Kirche gegangen und es war klar, dass sie es nicht akzeptieren würden. Aber es sind meine Eltern und früher oder später würden sie es sowieso von mir erfahren.</p>
<p>Man hat keinen besten Zeitpunkt es zu sagen. Es gibt keinen besten Zeitpunkt &#8211; für gar nichts.</p>
<p>Ich lag eine Stunde im Bett und habe mit mir gerungen. Ich hatte große Angst, aber ich bin dann ins Wohnzimmer und habe mich an den Tisch gesetzt. Meine Eltern saßen auf der Couch, mein Vater hat ferngesehen, meine Mutter war auf das Handy konzentriert.</p>
<p>Ich habe gesagt: &#8222;Hört mal zu &#8211; ich steh auf Jungs.&#8220;</p>
<p>Mein Vater hat den Fernseher ausgemacht und enttäuscht geguckt. Meine Mutter hat es noch nicht geblickt. Mein Vater hat dann mit total enttäuschter Stimme gefragt: &#8222;Hast du gehört, was er gesagt hat?&#8220; &#8222;Nein&#8220; hat meine Mutter geantwortet und ich musste es wiederholen.</p>
<p>&#8222;Ich steh auf Jungs&#8220; habe ich dann noch einmal gesagt.</p>
<p>Meine Mutter hat angefangen zu weinen, mein Vater war kurz davor. Sie haben gesagt, dass das etwas ist, wovor sie schon eine längere Zeit Angst hätten, dass es passieren würde.</p>
<p>Mein Vater hatte mich schon sieben bis acht Monate davor einmal gefragt, ob ich auf Jungs stehe und ich hatte &#8222;Nein&#8220; gesagt. Er hat sich Gedanken und Sorgen gemacht, weil ich nicht Fußball dafür aber gern Theater spiele, weil ich viel mit Mädchen mache und fast nichts mit Jungs. Und mich nicht für Autos interessiere.</p>
<p>Das läuft so ab: er sagt mit Begeisterung:&#8220; Oh, schau dir das Auto an!&#8220; und ich sage: &#8222;Ja, es ist rot.&#8220;</p>
<p>Ich hoffe, er hat es nicht nur daraus abgeleitet, sondern auch gespürt.</p>
<p>Wir hatten dann eine zweistündige Diskussion. Meine Mutter meinte, das Jahr hätte damit furchtbar angefangen und könnte nur noch schlimmer werden.</p>
<p>Er meinte dann: Seine schlimmste Angst sei wahr geworden und das würde vom Teufel kommen. Meine Mutter hat gesagt: &#8222;Du kannst gleich gehen. Entweder entscheidest du dich für uns oder für&#8217;s Schwulsein und dann kannst du gleich gehen. Mein Vater wollte nicht, dass sie mich vor diese Entscheidung stellt, er meinte: &#8222;So etwas sagt man nicht, hör auf damit.&#8220; er hat mich etwas in Schutz genommen, aber er war sehr sauer auf mich und enttäuscht. Er sagte mir sehr klar, dass ich wissen würde, dass sie das nicht akzeptieren werden. Es wäre gut, dass ich so mutig sei, dass ich es ihnen gesagt hätte, damit sie mir helfen könnten, nicht mehr so zu sein. Er hat gefragt:</p>
<p>&#8222;Wie bist du überhaupt auf den Gedanken gekommen?&#8220;</p>
<p>Ich habe gesagt, dass das einfach passiert sei und ich mit meinen Freunden darüber gesprochen hätte und die würden das akzeptieren und mir helfen. Daraufhin ist er komplett ausgerastet. Er meinte, er hätte mir nicht erlauben dürfen diese Freunde zu treffen. Sie seien schlechter Umgang, und hätten mich ermutigt, weil sie das akzeptieren und mich damit schwul gemacht.</p>
<p>Ich habe erklärt, dass das nichts mit meinen Freunden zu tun hat, sondern dass es meine Entscheidung sei. Obwohl das ja keine Entscheidung ist &#8211; man ist schwul oder man ist es nicht. Niemand kann das beeinflussen. Ich hatte das Gefühl, wenn ich zu ihnen sagen würde, das ist keine Entscheidung, sondern ich bin einfach so, hätten sie mich &#8218;umgebracht&#8216;.</p>
<p>Mein Vater erzählte dann noch, dass Gott alle Lesben und Schwulen verbrannt hat. Ich würde vor Gott wie Dreck dastehen, denn Gott hasst solche Menschen.</p>
<p>Ich hab die ganze Zeit daran gedacht, wie man mir erzählt hat, dass Gott alle Menschen liebt. Warum dann mich nicht?</p>
<p>Aber das habe ich nicht gesagt. Meine Eltern würden nicht zuhören. Auch wenn die Wissenschaft etwas herausgefunden hätte, würden sie das nicht hören wollen.</p>
<p>Ich wusste ja, dass ihre erste Reaktion entsetzlich werden würde. Aber dass es so eskaliert und sie so hart dagegen sein würden, hatte ich nicht erwartet.</p>
<p>Mein Vater hat dann für einige Zeit täglich zwei bis drei Stunden mit mir geredet. Dazu kamen neue Regeln, wie zum Beispiel, dass ich meine Zimmertür nicht mehr zumachen darf &#8211; nur beim Hausaufgabenmachen und beim Schlafen &#8211; und nicht zu lange duschen. Er meinte, ich hätte zu viel Privatsphäre gehabt und das hätte mir nicht gut getan.</p>
<p>Sie haben täglich auf mich eingeredet &#8211; wie sehr sie leiden, dass es gegen die göttlichen Regeln ist und dass ich es schwer haben werde im Leben.</p>
<p>Wann ist es bitte schön einfach im Leben? Es wird nie einfach im Leben!</p>
<p>Ich durfte nicht mehr mit Mädchen schreiben, telefonieren nur mit Jungs &#8211; höchstens fünf Minuten &#8211; und nicht mehr in der Freizeit nach draußen. Mein Vater meinte, ich solle zeigen, dass ich mich verändern will. Dass ich komme und sie in den Arm nehme und sage, ich will mich verändern. Er sagte, ich solle zu meiner Mutter gehen und sie trösten. Sie hat nach Neujahr erst einmal drei Tage nicht mehr mit mir geredet und mich ignoriert. Ich habe dann geweint und sie haben überlegt, was sie in der Erziehung falsch gemacht haben. Sie sagten mir, siewürden lieber sterben, als mich schwul zu sehen und wenn ihnen etwas passieren würde &#8211; also wenn sie sich selbst etwas antun wegen mir &#8211; wäre ich daran schuld. Sie haben sich meinetwegen gestritten. Mein Vater meinte, dass meine Mutter mir zu viel Freiraum gelassen hätte und meine Mutter meinte, mein Vater hätte zu wenig mit mir unternommen und kein richtiges Gespräch geführt zwischen Vater und Sohn.</p>
<p>Ich habe das irgendwann nicht mehr ausgehalten und ihnen dann gesagt, dass ich mich verändern will und jetzt nicht mehr schwul bin. Wenn sie wieder davon angefangen haben &#8211; und das haben sie ständig &#8211; habe ich gesagt, dass es nicht gut ist, wenn sie mich daran erinnern, weil es dann schwerer wäre, mich zu ändern. Ich glaube, im Grunde wissen sie, dass es nicht &#8218;weg&#8216; ist.</p>
<p>Wenn ich achtzehn bin, will ich ausziehen.</p>
<p>Ich brauche keine Menschen in meinem Leben, die mich nicht mögen wie ich bin.</p>
<p>Ich habe gute Freunde, die für mich wie Familie sind. Ich finde gut, dass man jetzt heiraten darf. Das ist wirklich ein Fortschritt. Ich kann mich glücklich schätzen in einer Zeit zu leben, in der das Schwulsein von vielen akzeptiert wird und in einem Land, in dem man so leben darf.</p>
<p>Beruflich will ich ausprobieren was mir gefällt. Mein Lebensmotto muss man ein bisschen mit Ironie verstehen: &#8222;There was a time when everything was perfect and now, shit happens.&#8220;</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Hier lest ihr den <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/10/h-erzaehlt-teil-1/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ersten Teil</strong></a> des Berichts von H.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">In <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/07/remembering-orlando-was-mir-die-regenbogenflagge-bedeutet/" target="_blank" rel="noopener"><strong>diesem Text</strong></a> erklärt Mare, was ihr die Regenbogenfahne bedeutet.</span></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Mein Soldat</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/10/mein-soldat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sunrise Writers]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Oct 2017 07:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
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					<description><![CDATA[Menschen um sich zu haben, die für oder mit uns kämpfen, ist ein gutes Gefühl. Die Redakteurin Vivi von den Sunrise Writers hat eine solche Person gefunden und ihr auch den folgenden Text gewidmet. „Mein Soldat“ ist dabei eine Metapher für den Menschen, der mit ihr kämpft &#8211; gegen die Stimmen, die sagen, dass es]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Menschen um sich zu haben, die für oder mit uns kämpfen, ist ein gutes Gefühl. Die Redakteurin Vivi von den Sunrise Writers hat eine solche Person gefunden und ihr auch den folgenden Text gewidmet. „Mein Soldat“ ist dabei eine Metapher für den Menschen, der mit ihr kämpft &#8211; gegen die Stimmen, die sagen, dass es falsch ist, wie und wen sie liebt.</strong></p>
<p><span id="more-9739"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mein Soldat,</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir kennen uns inzwischen einen Monat, es kommt mir aber schon viel länger vor. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht, nicht wahr? Deine Aufgabe ist es, Krieg zu führen. Krieg gegen die Stimmen in meinem Kopf, die mir sagen, dass ich falsch bin. Dass es falsch ist, wie ich liebe. Dass es falsch ist, wen ich liebe. Dass es falsch ist, dass ich da zu geboren wurde, Frauen lieben zu können. Dich lieben zu können.  Deine Aufgabe ist es, Krieg zu führen, doch alles, was du mir bringst, ist Frieden. Du hast die zerstrittenen Fronten in mir besänftigt. Du hast die Bomben entschärft. Du tanzt so grazil durch das Minenfeld meiner Gedanken. Der letzte Schuss ist gefallen, als du das erste Mal in meine Augen geschaut hast. Mit einem Mal wurde alles leise in meinem Kopf. Dieses Gefühl, diese Ruhe, bereitete mir fast schon Angst. Ich kannte diese Stille nicht. Ich wusste nicht, dass diese Stille so schön sein konnte, denn bisher bedeutete sie nur, dass nachgeladen wurde. Dann hast du mich geküsst. Die weißen Fahnen gingen hoch, zusammen mit unserem Regenbogen. Es kehrte langsam wieder Frieden ein.  Zwischen all den Trümmern kommen langsam wieder Blumen zum Vorschein. Sie sind noch schwach und liegen unter all den schweren Steinen, aber du hilfst mir dabei, alles wieder aufzubauen. Dich zu lieben heißt zu lernen, mich selbst zu lieben. Dich zu lieben heißt zu lernen, zu lieben, wie ich liebe. Du weißt ja gar nicht, zu was für einen zufriedenen Menschen du mich eigentlich machst. Du weißt nicht, wie wundervoll du bist. Ich weiß aber, dass in dir ebenfalls ein Krieg herrscht. Ich höre die Schüsse und sehe die Trümmer und all das tut mir so leid. Ich wünschte die Waffen würden endlich fallen. Doch lass mich dir sagen, wenn der letzte Schuss fällt, dann bin ich da. Dann räumen wir zusammen all diese Trümmer fort. Dann hissen wir ohne Angst unsere Regenbogenfahnen und sind stolz darauf, wer wir sind und wen wir lieben. Und dann pflanzen wir wieder Samen ein, damit du wieder blühen kannst. Damit wir zusammen blühen können.  In Liebe,  dein Hippie-Gesindel, Vivi </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Mehr dazu: </b></p>
<ul>
<li><span style="font-weight: 400;">Hier findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/sunrise-writers/" target="_blank" rel="noopener"><strong>das Profil der Sunrise Writers</strong></a> und damit auch weitere schöne Texte.</span></li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Kevin von queerblick ist schwul. Damit geht er offen um und stellt sich in der Essener Innenstadt <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/02/ich-bin-schwul-habt-ihr-fragen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>den Fragen der Passant*innen</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vielfalt (Teil 2)</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/08/vielfalt-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Aug 2017 07:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Story-Teller haben sich mit Vielfalt beschäftigt und ihre vielfältigen Gedanken festgehalten. Nachdem in Teil 1 die männlichen Autoren zu lesen waren, erscheinen in diesem Artikel die Texte der weiblichen Autorinnen Maria Thöne, Kathi Bromka und Birgit Hohnen. Vielfalt von Maria Thöne  Vielfalt hat bei mir was mit Auswahl zu tun. Je bunter die Auswahl,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Story-Teller haben sich mit Vielfalt beschäftigt und ihre vielfältigen Gedanken festgehalten. Nachdem in Teil 1 die männlichen Autoren zu lesen waren, erscheinen in diesem Artikel die Texte der weiblichen Autorinnen Maria Thöne, Kathi Bromka und Birgit Hohnen.</strong></p>
<p><span id="more-9324"></span></p>
<p><strong><i>Vielfalt</i> von Maria Thöne </strong></p>
<p>Vielfalt hat bei mir was mit Auswahl zu tun. Je bunter die Auswahl, umso schöner ist&#8217;s.<br />
Das trifft auch auf die Arbeit zu. Es gibt Firmen, die verkaufen ihre Waren in verschiedener Weise. Es gibt Firmen, die bieten auch vielseitige Arbeitsplätze an. Das finde ich gut.<br />
Viele Dinge kann man auch vielseitig benutzen und gebrauchen. Zum Beispiel&#8230;<br />
Es gibt Menschen, die mit einer Vielfalt von Produkten nicht zurechtkommen, weil sie einfach zu viel Auswahl haben und sich nicht entscheiden können. Mir geht es manchmal auch so. Andererseits finde ich Produktvielfalt gut; es ist alles und für jeden etwas auszusuchen.<br />
Ja, und dann steckt in Vielfalt noch: viele Falten. In der Hochglanz-Welt sind diese nicht gut angesehen. Dagegen hilft keine Antifalten-Creme, sondern ein humorvoller Spruch. Zum Beispiel: Und kriegen wir auch Falten, wir bleiben stets die Alten. Also, entspannt euch.<br />
In Vielfalt steckt auch das Wort alt. Altwerden hat auch immer etwas Gutes. Man tauscht Arbeit gegen Ruhe. Im besten Fall.<br />
Das Wort &#8222;viel&#8220; steckt auch in Vielfalt. Viel Geld, viel Ferien.<br />
Wovon würdest du viel wollen?</p>
<p><strong><i>Was Vielfalt bedeutet</i> von Kathi Bromka</strong></p>
<p>Vielfalt bedeutet, dass viele Leute etwas wollen, und Viele wollen genau das nicht. Zum Beispiel wollen manche Menschen Bestimmer sein. Die anderen sagen: Warum bestimmst du denn? &#8211; Darum. Ich sage, es ist so wie es ist und nicht anders. &#8211; Wie meinst du mit ,nicht anders&#8216;?<br />
Nehmen wir mal an, dass nur 1 Mensch lebt. Ganz ohne andere Menschen. Da fragt der einzige Mensch, der bestimmen will: Wo sind denn alle? &#8211; Ja, du wolltest alleine bestimmen. So. Dann sagst du: Oh, das ist jetzt doch megadoof. Da bin ich ja jetzt alleine auf der Welt. Bäm!<br />
Am besten sind Alle da. Und nicht du oder ich oder Gott ganz alleine.<br />
Viel bedeutet, dass die Menschen sind. Ganz viel. Alle anders.<br />
Und -falt hat vielleicht etwas mit Fallen zu tun oder mit Falten? Das kann ich nicht sagen! Interessantes Wort.</p>
<p><strong><i>Vielfalt</i> von Birgit Hohnen</strong></p>
<p>Vielfalt ist, wenn man viel unternimmt, wenn man sich etwas vornimmt, was einem Spaß und Freude bereitet, und wenn man sich sagt: Ich mache es gerne für die Anderen.<br />
Ich bin gerne unternehmungslustig. An meiner Vielfalt habe ich Spaß. Ich freue mich, wenn viel Aktivität geboten wird, und wenn man sich etwas Schönes vornimmt.<br />
Wie kann man Vielfalt bewältigen und bewerkstelligen?<br />
Man könnte sich einen Vielfaltsplan erarbeiten. Und könnte einen Song daraus entwickeln. Es werden viele Angebote angeboten und angenommen. Es werden viele Sachen auch vervielfältigt. Aus vielen Ideen könnte man neue Songs entwickeln. Für die Bewerkstelligung der Normalität der Vielfalt!</p>
<p>Die Menschen aktivieren sich. Sie sind selbstständig oder nicht. Das hängt auch von der Tagesform ab. Die Vielfalt ist ja auch eine ganze Sippe. Ich finde wichtig, dass man über sowas spricht. Dass man den Menschen sagt: Ich will, dass ihr da mal viel bunte Bewegung in die Bude bringt! Nicht nur rumsitzen!</p>
<p>Vielfalt bedeutet mehr: Man macht eine Vielfalt-Platte, eine Vielfalt-Sippschaft. Wie wenn man eine CD reinlegt und dann erst das eine und dann das andere Stück anhört.<br />
Viele sagen: Ach Vielfalt, die hören wir im Radio oder gucken im Fernsehen.<br />
Aber andere sagen: Ich gehe raus und mache Vielfalt!<br />
Die Vielfalt ist ein Weg, auf dem man zusammen geht.<br />
Der Höhepunkt der ganzen Vielfalt ist, dass ich sagen kann:<br />
Jetzt bin ich auch mal dran! Und da brauche ich Hilfe, und das kann ich alleine. Vielen Dank!</p>
<p><strong><i>Männer und Frauen</i> von Kathi Bromka</strong></p>
<p>Manche Menschen haben Brillen, manche nicht. Es gibt dicke Bäuche bei Männern und Frauen. Haare sind mal so, mal so. Männer und Frauen haben Zähne, Ältere haben Klappzähne.<br />
Manchmal sind Frauen und Männer unterschiedlich.<br />
Manchmal verkleiden sich Männer als Frauen und Frauen als Männer. Wenn ich mich als Mann verkleide, nehme ich einen Bart in Braun. Und ich bastel mir ein Würstchen mit Haaren. Wenn sich der Mann als Frau verkleidet, sieht er anders aus: Er spricht anders und setzt sich eine Perücke auf, schminkt sich mit Puder und Lippenstift und zieht eine Strumpfhose an. Mein Arbeitskollege Dennis Seidel zum Beispiel. Das bringt ihm Spaß und er hat Lust.<br />
Weibchen und Männchen sind anders: Frauen haben großen Busen, Männer haben kleine Busen. Manche Männer haben Bart, alle Frauen nicht. Frauen kriegen einmal im Jahr ihre Tage; Männer nicht. Es gibt Eisprung und Befruchtung. Sexualkunde gehört in die Vagina. Frauen werden schwanger; Männer nicht. Wenn das Baby aus dem Leib der Frau kommt, sind die Schmerzen sehr stark. Frauen schreien, wenn das Baby rauskommt, das Kind erblickt die Welt und schreit auch: Mama! Na ja, später. Es gibt auch Baby-Katzen und Baby-Hunde. Und Baby-Vögel.</p>
<p><b>Mehr dazu: </b></p>
<ul>
<li>Die Story-Teller mit dem <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/07/vielfalt-teil-1/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ersten Teil</strong></a> zu Vielfalt.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">&#8222;<a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/01/ich-bin-eine-rebellin/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Rebellin</strong></a>&#8220; – ein weiterer Text der Story-Teller.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vielfalt (Teil 1)</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/07/vielfalt-teil-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jul 2017 07:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Was heißt eigentlich Vielfalt? Diese Frage haben sich die Autor*innen der Story-Teller gestellt und darauf vielfältige Antworten gefunden. Im ersten Teil findet ihr die Texte von Peter Burhorn, Dennis Lange, Matti Wustmann und Michael Schumacher. Vielfalt von Peter Burhorn Vielfalt ist Offenheit, kulturelle Lockerheit, keine Verkrampftheit gegenüber Anderen, Weltoffenheit. Es ist dumm, dass es auf dieser]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Was heißt eigentlich Vielfalt? Diese Frage haben sich die Autor*innen der Story-Teller gestellt und darauf vielfältige Antworten gefunden. Im ersten Teil findet ihr die Texte von Peter Burhorn, Dennis Lange, Matti Wustmann und Michael Schumacher.</strong></p>
<p><span id="more-9103"></span></p>
<h2><strong><em>Vielfalt</em> von Peter Burhorn</strong></h2>
<p>Vielfalt ist Offenheit, kulturelle Lockerheit, keine Verkrampftheit gegenüber Anderen, Weltoffenheit. Es ist dumm, dass es auf dieser Welt überhaupt Braunes gibt, das ist einfach nur traurig. VIELFALT GLEICH TOLERANZ.Vielfalt ist Neugierde, Lust auf Neues, auf Entdeckungen. Vielfalt sind Experimente. Vielfalt ist das pure Leben. Vielfalt ist wichtig. Es ist traurig, dass wo Menschen ihr Leben feiern wollen, Terroristen auftauchen und aus Partys ein Blutbad machen.</p>
<p>Wir Menschen müssen Vielfalt weiter leben und stark dabei sein. Niemals die Nerven verlieren. Und das Wichtigste: sich nicht unterdrücken, kleinkriegen oder entmutigen lassen. Wenn jetzt Konzerte abgesagt werden aufgrund dieser Angriffe, wäre das auch ein Angriff auf die künstlerische Vielfalt und Freiheit. Heutzutage hat die Vielfalt eine neue Dimension erreicht auf unserem Planeten. Wir alle Menschen haben ein Recht auf Vielfalt.</p>
<h2><strong><em>Fielvalt</em> von Dennis Lange</strong></h2>
<p><em>Was ist Vielfalt?</em> Vielfalt ist, wenn ich das Wort Fielvalt so schreibe, wie ich möchte und sich keiner darüber aufregt, ob da nun Vihlfahlt steht oder Viehlvahlt und sich dieses Wort Pfiehlvalt auch innerhalb eines Textes fielpfähltig ändern darf.</p>
<p><em>Was bedeutet Vielfalt?</em> Gleichstellung, Inklusion, Vielfalt: Sind dies immer wieder neue Wörter für das gleiche Thema? Warum? Um niemanden zu beleidigen? Um p.c. zu sein? Oder doch nur eine Idee von Werbeagenturen?</p>
<p>Na ja, Vielfalt klingt am schönsten. D.h. jeder kann sein Leben leben, wie&#8217;s beliebt. Das klingt nach Chaos? Das funktioniert doch nicht?! Stop! Doch. Vielfalt ist erst einmal eine Theorie oder Ideologie. Ausgelebt wird sie anders als sie auf Papier erscheint. Vielfalt ist ein Quell für Kreativität, und es werden sich neue Wege des Zusammenlebens und des Nebeneinanderlebens bilden. In einer vielfältigen Welt reduzieren sich gesellschaftliche Zwänge, ein Vorteil für die Freiheit des einzelnen Menschen. Freiheit erzeugt Freude erzeugt Frieden. Warum auch mit Krieg und Gewalt anderen seine Sprache, Religion, Sexualität oder Kultur aufzwingen? In einer vielfältigen Welt können Unterschiede zusammen existieren oder auch nebeneinander.</p>
<p>All die Wandlungen in Sprache, Religion, Sexualität und Kultur, die bisher durch Zwang, Gewalt und Krieg durchgeführt wurden, werden zu einer freien, natürlichen Entwicklung. Vielfalt bedeutet, die Akzeptanz der Individualität des einzelnen Menschen zu erreichen. Vielfalt in größeren Gruppen zu leben und erleben ist z.Zt. noch einfacher als in kleineren, engeren Bereich wie die Familie. Eine vielfältige Entwicklung kann Brüche bedeuten, auch in deinem Leben. Hauptsache: Du fühlst dich GUT!</p>
<h2><strong><em>Vielfalt</em> von Matti Wustmann</strong></h2>
<p>Viel Falt &#8211; viele Falten &#8211; viel falten &#8211; Gegenteil von Einfalt &#8211; Vielfältigkeit (könnte auch beschreiben dass jemand viele Falten (schrumpelige Haut) hat, also Vielfaltigkeit) &#8211; Gegenteil von Einfältigkeit &#8211; (könnte man auch so interpretieren dass jemand wenig bis gar keine Falten hat, theoretisch also Einfaltigkeit) &#8211; Nullfaltigkeit (keine Falten, keinerlei Abwechslung) &#8211; Dreifaltigkeit (auch in den Varianten Zweifaltigkeit und Vierfaltigkeit erhältlich, die Folge von häufigem Stirnrunzeln)</p>
<h2><strong><em>Was ist Vielfalt?</em> von Michael Schumacher</strong></h2>
<p>Vielfalt ist vielfältig.<br />
Unser Leben ist hin und wieder mit Herausforderungen versehen.<br />
Um sich den Herausforderungen stellen zu können, hilft eine gewisse Vielfalt im Kopf.<br />
Kreative Ideen oder Gedanken können vielfältig sein.<br />
Wenn man größer denkt, kann das sehr vielfältig sein.<br />
Es gibt ja auch den Begriff &#8217;sich entfalten&#8216;.<br />
Vielleicht ist das Gegenteil von vielfältig endvielfältig. Oder andersrum wenigfältig. Einfältig. Das ist, wenn man klein denkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier lest ihr, was sich die Story-Teller <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/04/toleranz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>unter Toleranz vorstellen</strong></a>.</li>
<li>Wie wichtig es ist, Vielfalt auch im Unterricht zu lehren, beschreibt Nev <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/01/verschweigen-der-vielfalt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>in diesem Text</strong></a>.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Geflüchtete in Neuruppin &#8211; eine Umfrage</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/06/gefluechtete-in-neuruppin-eine-umfrage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jeco]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2017 07:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Geflüchtete]]></category>
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		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=9080</guid>

					<description><![CDATA[Es wird viel über Geflüchtete gesprochen &#8211; und viel zu selten mit ihnen. Noch seltener stellen sie selbst die Fragen. Hamid ist vor zwei Jahren nach Deutschland gekommen, geflüchtet aus Afghanistan. Jetzt lebt er in Neuruppin und möchte wissen, wie die Neuruppiner*innen über Geflüchtete denken. Mehr dazu: Ein Film über Freundschaft, Freiheit und Flucht. Die]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es wird viel über Geflüchtete gesprochen &#8211; und viel zu selten <em>mit</em> ihnen. Noch seltener stellen sie selbst die Fragen. Hamid ist vor zwei Jahren nach Deutschland gekommen, geflüchtet aus Afghanistan. Jetzt lebt er in Neuruppin und möchte wissen, wie die Neuruppiner*innen über Geflüchtete denken.</strong></p>
<p><span id="more-9080"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Ein Film über <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/04/freiheit-freundschaft/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Freundschaft, Freiheit und Flucht</strong></a>.</li>
<li>Die Iraki Brothers rappen über ihre <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/03/heimat-iraki-brothers/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Heimat und das Gefühl</strong></a>, diese verlassen zu müssen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Leiche zu Fighter</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/06/leiche-zu-fighter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Haszcara]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jun 2017 07:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
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					<description><![CDATA[Neue Woche, neue Tracks, neu auf meinTestgelände. Haszcara hat gerade ihre „Roter Riese EP“ rausgebracht und wir freuen uns, sie als neue Autorin auf meinTestgelände zu begrüßen. Auf „Leiche zu Fighter&#8220; rappt sie gegen eine „Welt, in der man Leuten, wenn sie tun was ihnen gefällt, erzählt sie wären krank.“ Mehr dazu: Auf dem #gelände16]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neue Woche, neue Tracks, neu auf meinTestgelände. Haszcara hat gerade ihre „Roter Riese EP“ rausgebracht und wir freuen uns, sie als neue Autorin auf meinTestgelände zu begrüßen. Auf „Leiche zu Fighter&#8220; rappt sie gegen eine „Welt, in der man Leuten, wenn sie tun was ihnen gefällt, erzählt sie wären krank.“</strong></p>
<p><span id="more-9022"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Auf dem #gelände16 rappt Ömer über Fresskicks und mit einer Menge Humor <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/09/rap-song-fresskick/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>gegen das verzerrte Körperbild von Männern</strong></a>.</li>
<li>LaVoice mit ihrer <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/01/la-voice-gangstergangsta-rap/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Meinung zu Gangster Rap</strong></a>.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gesegneter Ramadan!</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/06/gesegneter-ramadan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Was geht Almanya]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2017 07:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Wetter ist schön, es ist warm draußen – und es ist Ramadan. Das heißt: viele Muslim_innen fasten. Weder essen noch trinken, von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Annalena und Lea von „Was geht Almanya“ finden das absolut respektabel &#8211; und keinesfalls bemitleidenswert. ,,Mehdi tut mir leid, weil er fasten muss!&#8220; Ist es richtig, jemanden dafür zu]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Wetter ist schön, es ist warm draußen – und es ist Ramadan. Das heißt: viele Muslim_innen fasten. Weder essen noch trinken, von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Annalena und Lea von „Was geht Almanya“ finden das absolut respektabel &#8211; und keinesfalls bemitleidenswert.</strong></p>
<p><span id="more-8995"></span></p>
<p><em>,,Mehdi tut mir leid, weil er fasten muss!&#8220;</em></p>
<p>Ist es richtig, jemanden dafür zu bemitleiden, der aus religiöser Überzeugung während des Ramadans fastet? Mitleid? Echt jetzt?!</p>
<p>Wir sind der Meinung, dass die oder der Fastende vielmehr Respekt als Mitleid verdient. Einen ganzen Monat lang bei brennender Hitze tagsüber nichts zu essen, nichts zu trinken und &#8211; abgesehen davon – seine / ihre Frau oder ihren / seinen Mann den ganzen Tag nicht küssen zu dürfen.</p>
<p>Wir denken, dass dies bewundernswert ist. Wenn jemand wegen seines Glaubens die Disziplin hat, diese Herausforderungen des Ramadans auf sich zu nehmen, dann verdient diese Person unseren Respekt.</p>
<p>Wir haben im Jugendkulturzentrum Kultopia wie jedes Jahr jeden Mittwoch zu Beginn des Sommers eine Grillveranstaltung, bei der es überwiegend Burger gibt.</p>
<p>Mehdi stand während der Fastenzeit bei einer Hitze, die kaum auszuhalten war, am Grill und hat trotz Hunger und Durst die Burger für die Gäste zubereitet.</p>
<p>Ich habe gesehen, dass es ihm nicht gut ging. Ich hatte kein Mitleid, weil ich weiß, dass Mehdi dies aus Überzeugung getan hat und immer noch tut, aber ich empfand Mitgefühl. Ich habe ihm einen nasskalten Lappen in den Nacken gelegt, damit er eine kleine Abkühlung bekommt und um ihm das Arbeiten etwas erträglicher zu machen.</p>
<p>Viele Menschen kritisieren diejenigen, die an Ramadan fasten. Sie empfinden es als schwachsinnig, im heißen Sommer bei kaum auszuhaltenden Temperaturen nichts zu essen oder zu trinken. Der Grund für ihre Kritik ist einfach der , dass sie nicht verstehen können, dass mensch so etwas für seinen Glauben und für seine Überzeugung auf sich nimmt.<strong> </strong><strong> </strong></p>
<p><strong>Warum fasten Muslime an Ramadan?</strong></p>
<p>Der Prophet Muhammed ist laut Koran der letzte Prophet und somit auch die wichtigste Person im Islam, ähnlich wie Jesus im Christentum. Muhammed hatte an Ramadan seine erste Offenbarung und im islamischen Kalender ist Ramadan der neunte Monat.</p>
<p>An Ramadan fühlen sich also Muslime dazu verpflichtet zu fasten, um Gottes Gunst zu erlangen.</p>
<p>Darüber hinaus nehmen sie sich in der Fastenzeit eine Auszeit für Körper und Seele, damit diese zur Ruhe kommen und sie ihren Körper von innen reinigen können.</p>
<p>Fasten bedeutet zudem, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, und der Verzicht auf überflüssige Dinge wie Luxus und Konsum. Sie können dadurch besser nachvollziehen, wie es armen und hungernden Menschen ergeht.</p>
<p>Wir sind der Auffassung, dass jede und jeder sich erst einmal mit dem Ramadan auseinander setzen sollte, bevor er/sie diesen kritisiert oder Fastende bemitleidet. Und wenn kein Verständnis dafür bestehen sollte, so sollte mensch dieses zumindest respektieren.</p>
<p>In diesem Sinne wünschen wir allen unseren muslimischen Mitmenschen weiterhin ein gesegnetes und friedliches Ramadanfest.</p>
<p>(Annalena Schneider, Lea Zahel, Redaktionsgruppe „Was geht, Almanya?!“)</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Mare in einer persönlichen Auseinandersezung <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/06/du-sollst-doch-liebe-heissen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>mit ihrer Religion</strong></a>.</li>
<li> Mehr von der Redaktionsgruppe &#8222;<a href="https://www.meintestgelaende.de/author/almanya/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Was geht Almanya</strong></a>&#8222;.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frag mich nicht</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/05/frag-mich-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[FaulenzA]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 May 2017 07:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
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		<category><![CDATA[trans*]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn die Frage von vornherein blöd ist, dann frag doch einfach nicht! Klare Ansage von FaulenzA zusammen mit Lena Stoehrfaktor. Mehr dazu: FaulenzAs erste Veröffentlichung auf meinTestgelände.  Nev erzählt über die Herausforderungen des Alltags während der Transition.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn die Frage von vornherein blöd ist, dann frag doch einfach nicht! Klare Ansage von FaulenzA zusammen mit Lena Stoehrfaktor.</strong></p>
<p><span id="more-8837"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>FaulenzAs <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/03/schoenheitsideale/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>erste Veröffentlichung</strong></a> auf meinTestgelände.</li>
<li> Nev erzählt über die <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/10/trans-sein-im-sommer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Herausforderungen des Alltags</strong></a> während der Transition.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Toleranz</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/04/toleranz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2017 06:30:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
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					<description><![CDATA[Tolerant zu sein ist gar nicht so schwierig. Michael von den Storytellern hat sich so seine Gedanken darüber gemacht, was es überhaupt heißt, tolerant zu sein &#8211; und gleich noch einige Ideen mitgeliefert, wie man dies im täglichen Leben umsetzen kann.  Menschen sind ja vom Wesen und vom Charakter her oft verschieden. Das ist ganz normal.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tolerant zu sein ist gar nicht so schwierig. Michael von den Storytellern hat sich so seine Gedanken darüber gemacht, was es überhaupt heißt, tolerant zu sein &#8211; und gleich noch einige Ideen mitgeliefert, wie man dies im täglichen Leben umsetzen kann.</strong><strong> </strong></p>
<p><span id="more-8604"></span></p>
<p>Menschen sind ja vom Wesen und vom Charakter her oft verschieden. Das ist ganz normal. Bloß so manchen Menschen fehlt hin und wieder die richtige Toleranz. Wer meint, andere zurechtweisen zu müssen, in dem, was sie tun, ist alles andere als tolerant. Mit schwierigen Personen gut umgehen zu können, zeichnet eine sehr gute Toleranz aus. Toleranz ist auf jeden Fall lernbar. Wer versucht, Toleranz für sich zu erlernen hat schon viel für sich gewonnen. Wie kann man Toleranz lernen? Offen für sein miteinander sein, nicht nur seinen eigenen Standpunkt vertreten, in Diskussionen sich erst Mal die Meinungen von anderen anhören bevor man gleich meckert; kann man hinterher immer noch, allgemein für alles offen sein was gerade so passiert, nicht alles gleich in Frage stellen was einem nicht so zusagt, nicht gleich ungeduldig werden wenn gerade nicht dass passiert was man erwartet, jeden Menschen akzeptieren so wie er ist, wenn man von etwas genervt ist es nicht an unschuldige Menschen auslassen, ein Feingefühl dafür besitzen wenn jemand anders tickt als man selber, keine Vorurteile auf etwas oder jemanden richten, sich sagen, jeder Mensch ist etwas wert, solange er nicht anderen etwas schlimmes tut, sich sagen, man hat auch Fehler an sich oder macht auch Fehler, einfach ein netter Mensch sein. Dadurch geht man ganz bestimmt nicht zu Grunde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Was geht Almanya zeigt <a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/02/unterwegs-mit-was-geht-almanya/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>wie ein Miteinander funktioniert</strong></a>.</li>
<li>Toleranz heißt auch <a href="https://www.meintestgelaende.de/2014/06/komm-naeher/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>aufeinander zuzugehen</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eher so geht so</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/04/eher-so-geht-so/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[FaulenzA]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Apr 2017 07:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbstbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
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					<description><![CDATA[Ins lange Wochenende geht’s mit einem weiteren Song von FaulenZa. Angestarrt werden, dumme Sprüche auf der Straße oder Proletengehabe im Zug – das ist alles eher so geht so. Mehr dazu: Auch die Hollies haben keine Lust darauf blöd angequatscht zu werden.  GRRRLS Voice of Heroes Duisburg zum Thema Selbstbestimmung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ins lange Wochenende geht’s mit einem weiteren Song von FaulenZa. Angestarrt werden, dumme Sprüche auf der Straße oder Proletengehabe im Zug – das ist alles eher so geht so.</strong></p>
<p><span id="more-8603"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Auch die Hollies haben keine Lust darauf <strong><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/10/rap-song-mein-koerper-gehoert-mir/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blöd angequatscht zu werden</a>.</strong></li>
<li> GRRRLS Voice of Heroes Duisburg zum <strong><a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/03/was-glaubst-du-wer-du-bist/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thema Selbstbestimmung</a></strong>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Beziehungsweise</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/04/beziehungsweise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nev]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2017 07:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
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					<description><![CDATA[Ins Wochenende geht es mit einer Lovestory. Sich in einen Menschen zu verlieben und das Gefühl zu haben, dass die andere Person die Liebe erwidert, ist ein wundervoller Moment. Wie es aber ist, mit einem Geheimnis in diese Situation zu starten und dieses zu teilen, das beschreibt Nev in der folgenden Geschichte. Laut Statistik leben]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ins Wochenende geht es mit einer Lovestory. Sich in einen Menschen zu verlieben und das Gefühl zu haben, dass die andere Person die Liebe erwidert, ist ein wundervoller Moment. Wie es aber ist, mit einem Geheimnis in diese Situation zu starten und dieses zu teilen, das beschreibt Nev in der folgenden Geschichte.</strong></p>
<p><span id="more-7906"></span></p>
<p>Laut Statistik leben 43% der Deutschen in einer Beziehung. Das klingt ja erst mal nicht schlecht. In einer Beziehung erfährt man in den besten Fällen Sicherheit und Halt, Wärme und Geborgenheit.</p>
<p>Nun hat es auch mich erwischt. Nach all den Jahren des Hoffens hat meine Frau in wenigen Momenten mein Herz berührt. Für Menschen in meiner Situation ist es meiner Meinung nach besonders kompliziert. Man findet jemanden interessant und anziehend. Es entwickelt sich etwas in eine wunderbare Richtung. Alles scheint zu passen, doch vom großen Makel ist noch nichts enthüllt. Diese Situation erfüllte mich mit Angst, aber ich wollte auch nicht mit einer Lüge oder besser gesagt mit einem Geheimnis in das unendliche Glück starten. Also offenbarte ich meine Geschichte. Mir war bewusst, dass es eine Nachricht ist, mit der man nicht wirklich rechnet. Meine Liebe brauchte eine Zeit um alles einzuordnen und sich im Klaren zu werden, was sie will und fühlt. Ich verstand das alles, wurde aber fast verrückt bei der Warterei und hatte Angst diese Frau zu verlieren, bevor es überhaupt begonnen hatte. Nach schier endlosen Stunden bekam ich eine Antwort. Groß zusammen gefasst: Sie findet meine Ehrlichkeit gut. Sie ist sich unsicher, weil es ja schon ein Schlag ins Gesicht war. Sie will damit umgehen können, weil die Zeit so schön war.<br />
Ich konnte also noch hoffen und ihr mit all meinen Mitteln zeigen, dass ich es unheimlich ernst meine. Sie gab mir die Chance, mich zu erklären. Wir redeten über alles – über mich und meine Geschichte, über sie und ihre Geschichte, über Familie und Freunde. Das Gespräch war für mich wahnsinnig entspannt und auch befreiend. Ich hatte in keiner Sekunde das Gefühl, dass sie mich in irgendeiner Art verurteilt oder sonst irgendetwas von mir denkt.<br />
Ich habe das Glück einen Menschen gefunden zu haben, der mich mit all meinen Macken und Kanten nimmt, wie ich bin. Auch, wenn unsere gemeinsame Zeit noch nicht allzu lange dauert, hoffe ich, dass sie bis ins Unendliche geht. Einen Menschen, der so viel Verständnis, Wärme, Zuneigung und Mitgefühl in sich trägt und mich bei all meinen Entscheidungen unterstützt und mich auch mal in die richtige Richtung schubst, ist das wertvollste Geschenk. Ein Geschenk, für das ich mich wahrscheinlich nicht wirklich revanchieren kann, weil es nicht mit Geld oder anderen materiellen Dingen nicht zu begleichen ist. Alles, was ich tun kann, ist die Liebe, die mir meine Traumfrau schenkt jeden Tag zurückzugeben.<br />
Meine wunderbare Traumfrau, du hast jeden Moment des Glücks, der Liebe und der Unendlichkeit verdient ! Auf alles was kommt, freue ich mich. Mit Dir an meiner Seite!<br />
Du und ich – Beziehungsweise Wir !<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr Liebe gibt es <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/03/blaurotgruen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a>.</li>
<li> Die Heroes Duisburg <a href="https://www.meintestgelaende.de/2014/11/heroes-kommentiert-gefuehle/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>über Gefühle</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>#gelände2016 Theater Workshop &#8211; Statements</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/04/gelaende2016-theater-workshop-statements/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2017/04/gelaende2016-theater-workshop-statements/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Apr 2017 07:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2016]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wir haben das Jahr 2017 &#8211; und denken immer noch in Schubladen.“ Dies sind die einführenden Worte für einen Beitrag, der während des Theater-Workshops auf dem #gelände2016 entstanden ist. Volle Power voraus!  Mehr dazu: Amintas Gedanken zum Thema Label.  Wie entstehen Vorurteile? Die story-teller haben sich dazu Gedanken gemacht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Wir haben das Jahr 2017 &#8211; und denken immer noch in Schubladen.“ Dies sind die einführenden Worte für einen Beitrag, der während des Theater-Workshops auf dem #gelände2016 entstanden ist. Volle Power voraus!</strong></p>
<p><span id="more-8602"></span></p>
<p><strong> </strong><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Amintas <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/12/label/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Gedanken zum Thema Label</strong></a>.</li>
<li> Wie entstehen Vorurteile? Die story-teller haben sich <a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/03/vorurteile-entstehen-im-kopf/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>dazu Gedanken gemacht</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Schön und hässlich</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/10/schoen-und-haesslich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2016 08:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Körperbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
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					<description><![CDATA[Schönheit hängt nicht nur mit dem Aussehen zusammen, findet Michael von den story-tellern. Viele wichtiger ist, wie mensch sich anderen Menschen gegenüber verhält&#8230; Jemand, der einem nichts zutraut oder einen runterzieht, ist eine hässliche Erscheinung. Weil er sich hässlich verhält. Man muss ja bedenken, dass es von Mensch zu Mensch oft unterschiedlich ist, was man]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schönheit hängt nicht nur mit dem Aussehen zusammen, findet Michael von den story-tellern. Viele wichtiger ist, wie mensch sich anderen Menschen gegenüber verhält&#8230;</strong></p>
<p><span id="more-7459"></span></p>
<p>Jemand, der einem nichts zutraut oder einen runterzieht, ist eine hässliche Erscheinung. Weil er sich hässlich verhält.</p>
<p>Man muss ja bedenken, dass es von Mensch zu Mensch oft unterschiedlich ist, was man gut kann und was nicht.</p>
<p>Ein Mensch mit einem sehr hohen IQ ist nicht automatisch klüger als andere.</p>
<p>Wenn jemand mit einem sehr hohen IQ das behauptet, ist er alles andere als klug. Er bringt damit eine hässliche Ansicht zu Tage. Er ist dann hässlich in seinen Gedanken.</p>
<p>Bei Schönheit darf man nicht immer nur auf das Äußere schauen.</p>
<p>Sondern auch darauf, wie jemand auf einen insgesamt wirkt.</p>
<p>Es gibt auch innere Schönheit.</p>
<p>Wenn man neben einem Fremden in der Bahn sitzt, der einen unangenehmen Geruch hat, kann es für einen selber unangenehm sein. Da wäre es vielleicht ratsam sich woandershin zu setzen, falls woanders ein Platz frei ist. Dem Fremden ins Gesicht zu sagen, dass er stinkt, wäre vielleicht nicht ratsam, weil man ja nicht weiß, wie er darauf reagiert. Wenn man nun mit einer Person sehr vertraut ist und die immer einen unangenehmen Geruch aufweist, kann man sie natürlich darauf aufmerksam machen. Man muss ja nicht unbedingt gleich laut sagen: Du stinkst! Dann äußert man sich vielleicht hässlich.</p>
<p>Michael Schumacher</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Auf die Frage “Bin ich schön?” kann es nur eine Antwort geben: Ja! Warum, das lest ihr in <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/09/die-neue-perfektion-das-ich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><u>Die neue Perfektion des ICH</u> </a></li>
<li>In <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/03/schoenheit-eine-zugabe/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><u>Schönheit – eine Zugabe</u></a> fühlt Dominik dem männlichen Schönheitsideal auf den Zahn.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tillyoung &#8211; Es tut mir so leid</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/10/tillyoung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2016 07:26:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2017]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10678</guid>

					<description><![CDATA[Sich aufrichtig zu entschuldigen ist für viele Menschen oft nicht einfach. Doch der Rapper Tillyoung meint es ernst und hat gleich einen ganzen Song dazu geschrieben. Aufgenommen wurde das Video bei der Abschlussveranstaltung des #gelände17 &#8211; und schon steigt unsere Vorfreude auf das #gelände18!   Mehr dazu:  Mehr Songs von Tillyoung findet ihr auf seinem]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sich aufrichtig zu entschuldigen ist für viele Menschen oft nicht einfach. Doch der Rapper Tillyoung meint es ernst und hat gleich einen ganzen Song dazu geschrieben. Aufgenommen wurde das Video bei der Abschlussveranstaltung des #gelände17 &#8211; und schon steigt unsere Vorfreude auf das #gelände18!</p>
<p><span id="more-10678"></span><strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li><strong> </strong><span style="font-size: 1.14285rem;">Mehr Songs von Tillyoung findet ihr auf seinem <a href="https://www.youtube.com/user/TillyoungTv" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>YouTube-Channel</strong></a>.</span></li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und mehr Videos vom <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/gelaende2017/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>#gelände17 findet ihr hier</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eigentlich müsste ich&#8230;</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/10/eigentlich-muesste-ich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2016 07:26:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2017]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
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		<category><![CDATA[Körperbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf dem #gelände17 ist einiges passiert: Es wurde getanzt, gesungen, gerappt, gemalt, Theater gespielt und es wurden Videos gemacht. Außerdem wurde viel diskutiert, zum Beispiel über Rollenbilder, Klischees, Ungerechtigkeiten und Visionen für ein angenehmeres Zusammenleben. Der Konsens: Eigentlich müssten wir uns doch nur gegenseitig achten und akzeptieren. Eigentlich&#8230;  Mehr dazu: Einige Impressionen vom #gelände17 findet]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf dem #gelände17 ist einiges passiert: Es wurde getanzt, gesungen, gerappt, gemalt, Theater gespielt und es wurden Videos gemacht. Außerdem wurde viel diskutiert, zum Beispiel über Rollenbilder, Klischees, Ungerechtigkeiten und Visionen für ein angenehmeres Zusammenleben. Der Konsens: Eigentlich müssten wir uns doch nur gegenseitig achten und akzeptieren. Eigentlich&#8230;</strong><strong> </strong><span id="more-9752"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Einige Impressionen vom #gelände17 findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/08/gelaende17/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>in diesem Video</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Eigentlich <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/10/reifen-wechseln/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>wechseln Mädchen ja keine Reifen</strong></a>. Eigentlich… 😉</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Littfasssäulensex</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2016/01/littfasssaeulensex/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jennifer Gegenläufer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2016 09:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Audios]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
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					<description><![CDATA[Menschen, die sich für mehr Vielfalt in der Welt einsetzen, haben oft mit Aussagen und Argumenten zu kämpfen, die keinerlei Sinn ergeben. Ein Beispiel, das die Basis für diesen Song bietet: &#8222;Homosexueller ist wie einer, der Sex hat mit der Littfasssäule&#8220;. Jennifer Gegenläufer verarbeitet die Aussage auf ihrer EP &#8222;Positionen&#8220; und macht eine Parodie daraus.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen, die sich für mehr Vielfalt in der Welt einsetzen, haben oft mit Aussagen und Argumenten zu kämpfen, die keinerlei Sinn ergeben. Ein Beispiel, das die Basis für diesen Song bietet: &#8222;Homosexueller ist wie einer, der Sex hat mit der Littfasssäule&#8220;. Jennifer Gegenläufer verarbeitet die Aussage auf ihrer EP &#8222;Positionen&#8220; und macht eine Parodie daraus.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Exorzist</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/11/exorzist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jennifer Gegenläufer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2015 09:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Audios]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
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					<description><![CDATA[“Darf ich fragen, wenn ich als Homo betitelt werde, wo bleibt dann das sapiens?” Jennifer Gegenläufer schafft es mit ihrem neuen Song „Exorzist“, den Finger in die Wunde zu legen und setzt auf gekonnte Fragen. Wo bleibt das menschliche, wenn die Kirche mit Homophobie gegen homosexuelle Menschen wettert, und die sexuelle Orientierung Ausschlusskriterium aus Glaube]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">“</span><span style="font-weight: 400;">Darf ich fragen, wenn ich als Homo betitelt werde, wo bleibt dann das sapiens?” Jennifer Gegenläufer schafft es mit ihrem neuen Song „Exorzist“, den Finger in die Wunde zu legen und setzt auf gekonnte Fragen. Wo bleibt das menschliche, wenn die Kirche mit Homophobie gegen homosexuelle Menschen wettert, und die sexuelle Orientierung Ausschlusskriterium aus Glaube und Gesellschaft sein soll? Aber dennoch antwortet Jennifer Gegenläufer: “Die Geste ist kein Mittelfinger, denn wir formen Herzen, aus Daumen und Zeigefinger.”. Absolut hörenswert!</span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Du kannst von Jenny nicht genug kriegen? In <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/11/weil-du-so-bist/" target="_blank" rel="noopener">Weil du so bist</a></span> zeigt sich die Rapperin von ihrer soften Seite.</li>
<li>Feindschaft schlägt Schwulen und Lesben nicht nur in der Kirche entgegen. Auch auf der Straße werden Homo-Paare mit Kommentaren konfrontiert, die <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/06/kein-kompliment/" target="_blank" rel="noopener">Kein Kompliment</a></span> sind.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Finde den Fehler im rechten Weltbild</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2015/07/finde-den-fehler-im-rechten-weltbild/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2015 08:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[Dominik ist neuer Autor auf meinTestgelaende.de und legt gleich los mit seinem ersten Text. Auch Dominiks Autorenprofil ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Lest rein! Man stelle sich folgendes Szenario vor: Max: „Ich lebe nun schon seit ganzen drei Wochen vegan und gutes Essen ist mir sehr wichtig, aber jetzt brauche ich einfach erstmal]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dominik ist neuer Autor auf meinTestgelaende.de und legt gleich los mit seinem ersten Text. Auch Dominiks Autorenprofil ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Lest rein!</p>
<p>Man stelle sich folgendes Szenario vor:</p>
<p>Max: „Ich lebe nun schon seit ganzen drei Wochen vegan und gutes Essen ist mir sehr wichtig, aber jetzt brauche ich einfach erstmal eine Schnitzel von dieser Imbissbude da drüben. Kuck mal, kostet auch nur 1,80€! Voll gut!“</p>
<p>Würde ein solches Gespräch tatsächlich stattfinden, könnte man Max den Vorwurf machen, dass seinen Taten nicht mit seinen Meinungen nicht übereinstimmen („You don’t practice what you preach!“), was eine schwerwiegende, jedoch berechtigte Anschuldigung darstellen würde.</p>
<p>Max wird also vorgeworfen, dass sein Handeln nicht mit dem vereinbar sind, was er von anderen erwartet und nach außen hin vertritt.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel, in dem ein derartiger Vorwurf Berechtigung findet, ist folgende Situation:</p>
<p>Vater/Mutter:</p>
<p>„Kind, du solltest nicht rauchen!“</p>
<p>[Währenddessen steckt er/sie sich selbst eine Zigarette an.]</p>
<p>Hier wäre zu fragen, wie der Elternteil glaubt seine Forderung rechtfertigen zu können, wo er ihr doch selbst nicht entspricht?</p>
<p>Sieht man sich mit dem Wissen um diesen argumentativen Fehler einmal die Ansichten und Handlungen von Menschen an, die ein stark konservatives, bis extremes Weltbild vertreten, wird dieser Fehler schnell und in vielerlei Ausführungen erkennbar.</p>
<p>Wie z.B. kann man ernstlich vertreten, dass Ausländern dem eigenen Land fern bleiben sollen, zugleich jedoch selbst Produkte aus eben diesen anderen Ländern konsumieren?</p>
<p>Wie kann man sich als national-rechtsradikale Gruppierung mit scheinbar Gleichgesinnten zu einem europaweiten Kongress treffen?</p>
<p>Wie kann man eine Kultur gegen äußere Einflüsse verteidigen wollen, obgleich auch diese überhaupt erst durch Einfluss so vieler äußerer Faktoren zu dem wurde, was sie ist?</p>
<p>All das sind Denkmuster, die ich nicht verstehe.</p>
<p>Für mich sehen diese Strukturen aus, als würden Menschen, die einer derartiger Auffassungen anhängen, den Fehler im rechten Bild einfach nicht sehen und partout nicht davon abweichen wollen, oder können. Ich möchte mich selbst keinesfalls als vorurteilsfreien Menschen bezeichnen, und dennoch glaube ich in den meisten relevanten Themengebieten zu erkennen, wenn die Giraffe rechts nur ein Ohr hat. Andere tun sich damit offenkundig schwerer. Für sie scheint in eigentlich unvereinbaren Positionen keine Unvereinbarkeit zu liegen.</p>
<p>Was also tun? In den Supermarkt gehen und auf alle Produkte, deren Inhaltsstoffe nicht zu 100% aus Deutschland kommen und die nicht in Gänze hier gefertigt wurden einen Warnhinweis kleben?</p>
<p>„Achtung! Ausländische Ware. Alle Mitbürger mit rechter Gesinnung bitte ganz hinter ans braune Regal. Dort gibt es noch Kartoffeln.“</p>
<p>Ist das die Lösung? Vermutlich nicht. Wie so oft, ist auch hier der Dialog und Bildung ein guter Ansatz, wie ich glaube.</p>
<p>Die Position Rechtsgesinnter ist falsch, doch muss man ihnen das in ihrer Sprache erklären. Die Positionen von Menschen mit rechtem Weltbild scheinen für diese genauso unumstößlich richtig, wie jene eines weltoffenen Bürgers. Ich glaube, dass hier tiefe Sozialisierungsprozesse eine Rolle spielen und man an diese nur mit einer gewissen Art von Verständnis herankommt.</p>
<p>In der Argumentationstheorie gibt es zu diesem Thema noch einen weiteren wichtigen Grundsatz: ob man eine Geschichte glaubt, oder nicht, hängt nicht von ihrer Vollständigkeit ab, sondern von ihrer inneren Stimmigkeit. Da man nun ein Weltbild mit wenigen Elementen schneller und zu einer scheinbar stimmigeren Geschichte formen kann, als eine umfassendere, wesentlich richtigere, liegt auf der Hand (ein Puzzle mit drei sehr großen und dicken Teilen ist robuster und schneller zusammengebaut, als ein 1000-Teile-Zeitvertreib). Daraus folgt, dass wer sich seine Welt ausschließlich durch wenige Vorurteile erklärt, scheinbar eine gute und sehr feste Erklärung von allem hat, obwohl dies nicht der Wirklichkeit entspricht und eine breiter aufgestellte Wissensgrundlagen die Widersprüche sofort entlarven würde.</p>
<p>Und deshalb, mehr miteinander reden! Auch wenn es schwer ist und obwohl die Mauern in den Köpfen gegenüber aussehen, als würden sie hoch und fest stehen.</p>
<p>Mehr diskutieren, offener werden und im Bestfall alle einsehen, dass eine Giraffe mit einem Ohr nicht gut hört.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tag der Menschenrechte</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2014/12/tag-der-menschenrechte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2014 09:08:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 10.12. ist der internationale Tag der Menschenrechte. Doch welche Bedeutung haben Menschenrechte heute noch? Die Story-Teller haben ihre Gedanken dazu zu Papier gebracht: Menschenrechte sind politische Gesetze. Politiker denken sich immer Gesetze aus. Ich habe auch Menschenrechte. Ich habe ein Recht zu sagen, ich bin auch ein Mensch. Es gibt viele Menschen, die eine]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 10.12. ist der internationale Tag der Menschenrechte. Doch welche Bedeutung haben Menschenrechte heute noch? Die Story-Teller haben ihre Gedanken dazu zu Papier gebracht:</p>
<p>Menschenrechte sind politische Gesetze. Politiker denken sich immer Gesetze aus.<br />
Ich habe auch Menschenrechte. Ich habe ein Recht zu sagen, ich bin auch ein Mensch. Es gibt viele Menschen, die eine Behinderung haben, die im Rollstuhl sitzen oder Menschen, die arm sind und auf der Straße leben.<br />
Ein Gesetz soll sagen, dass es den Menschen gut geht, dass sie sich etwas zu essen kaufen können, dass sie einkaufen gehen können, dass sie telefonieren und kommunizieren können. Man muss auch Bescheid sagen, wenn man nicht pünktlich kommt. Und bei Unfällen muss ein Krankenwagen kommen.<br />
Menschenrechte heißt auch, dass Menschen keine Autos knacken, keine Lebensmittel klauen, keine Kinder schlagen, keine Gewalt androhen, keine Messerstecherei machen, und es darf auch keiner sagen: Du bist ein Arsch oder ein Scheißkerl.<br />
Und wenn ein Mensch sich nicht artmäßig oder absprachmäßig an die Regeln hält, dann bekommt er Ärger.<br />
(Birgit)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich finde, dass Menschenrechte sehr wichtig sind. Wenn die Menschen miteinander rücksichtsvoller umgehen und sie die Menschenrechte einhalten würden, dann würde es bestimmt weniger Kriege, Gewalt und Streit geben. Die Zukunft macht mir Angst.<br />
Die heutige Gesellschaft ist so geldgierig geworden. Überall wird Profit gemacht. Ich habe das Gefühl, dass Großkonzerne und auch manche Bürger so sehr auf Geld aus sind, dass sie gar nicht mehr darauf achten, dass dabei Umwelt uvm. zerstört wird und die Gewalt immer mehr zunimmt. Und die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. Viele Menschen in Deutschland zum Beispiel müssen von Hartz Vier leben, viele bleiben ein Leben lang arm, und die Reichen werden reicher. Dadurch werden Menschen unzufrieden.<br />
Dann haben wir auch das Problem mit den vielen Flüchtlingen und wo sie untergebracht werden sollen.<br />
Und dann das Problem mit den Salafisten und den IS-Milizen: Die Salafisten wollen, dass immer mehr Menschen Radikal-Islamisten werden und Andersgläubige umbringen. Schon Jugendliche werden dazu gebracht und sterben dann im Krieg oder bei Selbstmordattentaten.<br />
Und hier machen außerdem die Neonnazis Terror.<br />
So viel Gewalt und Unfrieden auf der Welt. Menschenrechte scheinen für manche gar nicht zu existieren. Das alles macht mich manchmal sehr wütend und traurig &#8230; und dann habe ich wieder diese Zukunftsängste. Heute, am Mittwoch den 10.12.2014 ist der Tag der Menschenrechte. Wie denken wohl die Politiker darüber? Wird dieser Tag zur Kenntnis genommen? Ich wünsche mir, dass dieser internationale Tag der Menschenrechte viele Menschen zum Nachdenken bringt, und dass das Thema Menschenrechte endlich ernst genommen wird.<br />
Ich finde, alle Menschen haben das Recht zu leben und glücklich zu sein. Egal ob arm oder reich, krank oder gesund, behindert oder nichtbehindert, egal welcher Religion man angehört, egal ob farbig oder weiß. Alle Menschen sollen gleich gut und fair behandelt werden!<br />
Und ich wünsche mir für die Zukunft, dass Geld bei den Menschen nicht mehr so wichtig ist, sondern das Freundschaft und Liebe wieder mehr zählen. Menschenrechte, das Füreinander-Dasein und das Miteinander sollen an erster Stelle stehen!<br />
(Melanie)</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Komm näher!</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2014/06/komm-naeher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2014 07:11:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=2736</guid>

					<description><![CDATA[Bist du schon einmal Menschen einfach aufgrund von Äußerlichkeiten aus dem Weg gegangen? Pro Infirmis, die größte Fachorganisation für behinderte Menschen in der Schweiz, hat ein Experiment gemacht. Verkleidet als Bär bekommt Fabian viele Umarmungen und hinterlässt ein Lächeln auf dem Gesicht der Menschen. Im Bus bleibt der Platz neben ihm dagegen oft leer. Zeit,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bist du schon einmal Menschen einfach aufgrund von Äußerlichkeiten aus dem Weg gegangen?</p>
<p><a href="http://www.proinfirmis.ch/de/home.html">Pro Infirmis</a>, die größte Fachorganisation für behinderte Menschen in der Schweiz, hat ein Experiment gemacht. Verkleidet als Bär bekommt Fabian viele Umarmungen und hinterlässt ein Lächeln auf dem Gesicht der Menschen. Im Bus bleibt der Platz neben ihm dagegen oft leer. Zeit, das zu ändern. Menschen mit Behinderung sind ein ganz normaler Teil unsere Gesellschaft. Also: Komm näher!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
