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	<title>Träume &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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	<title>Träume &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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		<title>MädchenMinisterium feat. Bernadette La Hengst &#8211; Wir haben einen Traum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2023 07:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir haben einen Traum! Ein Musikprojekt mit der Band MädchenMinisterium, über Träume, Bäume und vieles mehr.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir haben einen Traum! Ein Musikprojekt mit der Band MädchenMinisterium, über Träume, Bäume und vieles mehr.</strong></p>
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		<title>Ruhrgebietskinder: Haticeela</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ruhrgebietskinder]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2022 07:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute geht es weiter mit der Portrait-Reihe &#8222;Ruhrgebietskinder&#8220; der Landeszentrale für politische Bildung NRW! In diesem Film wird euch Haticeela vorgestellt. Vielleicht kennt ihr sie auch schon? Denn sie ist Teil unserer Redaktionsgruppe GRRRLs Voice of HeRoes Dusiburg. Was ein Mädchen aus Marxloh alles schaffen kann: Obwohl ihr nicht mal der Hauptschulabschluss zugetraut wurde, studiert die]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute geht es weiter mit der Portrait-Reihe &#8222;Ruhrgebietskinder&#8220; der <a href="https://www.politische-bildung.nrw.de/digitale-medien/titelverzeichnis/details/video/ruhrgebietskinder-haticeela" target="_blank" rel="noopener">Landeszentrale für politische Bildung NRW</a>! In diesem Film wird euch Haticeela vorgestellt. Vielleicht kennt ihr sie auch schon? Denn sie ist Teil unserer Redaktionsgruppe <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/grrrls-voice-of-heroes-duisburg/" target="_blank" rel="noopener">GRRRLs Voice of HeRoes Dusiburg</a>. Was ein Mädchen aus Marxloh alles schaffen kann: Obwohl ihr nicht mal der Hauptschulabschluss zugetraut wurde, studiert die 24jährige Haticeela heute Sozial- und Kulturwissenschaften und möchte Professorin an der Uni werden. Wir wünschen euch viel Spaß mit dem Film!</strong></p>
<p><strong>(Das Video steht unter der <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nd/4.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener">Creative Commons-Lizenz CC-BY-ND 4.0</a>. Lizenzgeber ist die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen.)</strong></p>
<p><span id="more-14385"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Falls ihr den Film über Emre B. verpasst haben solltet, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2021/12/ruhrgebietskinder-emre-b/" target="_blank" rel="noopener"><strong>klickt mal hier</strong></a>!</li>
</ul>
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		<title>Lebensläufe &#8211; Robin</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2022/01/lebenslaeufe-robin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conrad]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 07:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[Vielleicht kennt ihr Robin Hoff aka Ecxes aus seiner Teilnahme bei X Factor. Als Sidos Schützling schaffte er es ins Halbfinale und wurde bekannt für seine ausdrucksstarken Texte, die von einem Leben voller Schwierigkeiten und Hindernissen erzählen. Seine Texte erschaffen Bilder in den Köpfen der Zuhörenden, ohne jemals Klischees zu bedienen und bleiben stets ehrlich]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht kennt ihr Robin Hoff aka Ecxes aus seiner Teilnahme bei X Factor. Als Sidos Schützling schaffte er es ins Halbfinale und wurde bekannt für seine ausdrucksstarken Texte, die von einem Leben voller Schwierigkeiten und Hindernissen erzählen. Seine Texte erschaffen Bilder in den Köpfen der Zuhörenden, ohne jemals Klischees zu bedienen und bleiben stets ehrlich und unprätentiös. Wie Robin zur Musik kam und was er sich für die Zukunft wünscht, erfahrt ihr hier in der neuen Folge von Lebensläufe.</p>
<p><span id="more-14435"></span>Euch interessieren ungewöhnliche Lebensläufe? Noch mehr davon findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/conrad/">hier</a><!--more--></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Robin Hoff &#8211; Thron</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/11/robin-hoff-thron/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Hoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Nov 2021 07:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Audios]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[Robin Hoff begeistert uns immer wieder auf&#8217;s Neue mit seinen ausdrucksstarken und authentischen Texten. Heute präsentieren wir euch das großartige Video zu &#8222;Thron&#8220;. Ihr wollt gerne lernen, eigene Raptexte zu verfassen? Dann habt ihr großes Glück: Robin ist dieses Jahr bei unserem #hybrid Gelände mit seinem eigenen Workshop am Start! Infos zum Workshop: Robin Hoff &#8211;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Robin Hoff begeistert uns immer wieder auf&#8217;s Neue mit seinen ausdrucksstarken und authentischen Texten. Heute präsentieren wir euch das großartige Video zu &#8222;Thron&#8220;.</strong></p>
<p><strong>Ihr wollt gerne lernen, eigene Raptexte zu verfassen? Dann habt ihr großes Glück: Robin ist dieses Jahr bei unserem #hybrid Gelände mit seinem eigenen Workshop am Start!<br />
</strong><span id="more-13657"></span><br />
<strong>Infos zum Workshop: Robin Hoff &#8211; Authentisch Texten</strong><br />
<strong>Termin:</strong> <strong>Samstag, 11. Dezember 2021 von 14 bis 16 Uhr </strong></p>
<p>Schreib wie du bist! Vielleicht kennt ihr Robin Hoff noch von seiner Teilnahme bei X-Factor. Dort hat er es ins Halbfinale geschafft, wurde von Sido als Mentor unterstützt und stach mit seinen selbstgeschriebenen, authentischen Rap Texten hervor. Aber wie funktioniert authentisches Texten? Wie kann ich die Musik nutzen, um meine Geschichte zu erzählen?<br />
Wie Rapper*innen es schaffen, im Flow zu bleiben, was genau das mit ein- und dreisilbigen Worten zu tun hat und wie ihr die erste Hürde zur Hook nehmt, erfahrt ihr im Online-Workshop mit Robin Hoff.</p>
<p><strong>Anmeldung unter: <a href="mailto:mail@meintestgelaende.de" target="_blank" rel="noopener">mail@meintestgelaende.de</a></strong></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Weitere #hybrid-Workshops findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/2021/07/hybridgelaende2021/"><strong>hier</strong>.</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Paradox &#038; Anderssein</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/10/paradox/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Celine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Oct 2021 07:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ich hab den einen Traum den doch jeder hat.&#8220; Heute präsentieren wir euch zwei Gedichte unserer Autorin Celine. Es geht um alles und nichts: um Liebe, ums Leben, um Wut, um einen Alltag, der voller Herausforderungen steckt und um eine tiefe Sehnsucht. Aber lest selbst und lasst Celines Worte auf euch wirken.  Block I Denken,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Ich hab den einen Traum den doch jeder hat.&#8220; Heute präsentieren wir euch zwei Gedichte unserer Autorin Celine. Es geht um alles und nichts: um Liebe, ums Leben, um Wut, um einen Alltag, der voller Herausforderungen steckt und um eine tiefe Sehnsucht. Aber lest selbst und lasst Celines Worte auf euch wirken. </strong></p>
<p><span id="more-13356"></span></p>
<p><strong>Block I</strong><br />
Denken, Blick senken.<br />
Renn, muss schnell sein.<br />
Blaulicht schimmert in deinen Augen.</p>
<p>HEKTIK in der Luft.<br />
Fliegen oder doch fallen.<br />
Sind gefangen auf der Straße. Augen sind rot denn ich bin schlaflos.<br />
Umgeben von so viel und doch so wenig.</p>
<p>Wollen alles haben, aber haben nichts außer uns.<br />
Alles leuchtet gleichzeitig grau.<br />
Sind süchtig, Beziehung definitiv kritisch.<br />
Lieben uns, sind so bunt.<br />
Doch nur hier geht es rund.<br />
Nehmen alles auf uns, sind zu schwer.<br />
Die einen haben alles, doch wir haben nichts.</p>
<p>Armut wächst, in der Armut versteckt. Ist so echt dieser Dreck.<br />
Kein Geld. Hatte keine Wahl..</p>
<p><strong>Block II</strong><br />
Sitze hier, auf Krise.<br />
Ich überlege was ich machen kann um mich über Wasser zuhalten.<br />
Nur Fragezeichen.<br />
Nur Rechnungen.<br />
Suche immer noch den Weg hier raus.<br />
Hab mich verlaufen in einem Haufen von Zahlen.<br />
Draußen am rauchen, tauchen in meinem Traum.</p>
<p>Ich will mich nicht schon wieder verlieren.<br />
Doch so kurz davor.<br />
Sehe keinen Ausweg außer wieder abzuhauen.<br />
Bitte.<br />
Will nicht nur Hass spüren, für dieses System.</p>
<p>PARADOX.<br />
Doch das Leben scheint auf Paradox<br />
Immer Planlos, sag mir wie.<br />
Immer sehen sie was ich nicht sehe. Ziele setzen aber erreiche es nicht.<br />
Dachte ich finde hier raus.<br />
Erfolglos.<br />
Immer dieses Risiko, riesengroß.<br />
Niemand gibt dir den Halt, werde immer Ratloser. Muss gehen es wird spät.</p>
<p>Ohne einen Plan, weiß nicht wohin ich geh.<br />
Ich hab den einen Traum den doch jeder hat.</p>
<p><strong>Anders sein</strong><br />
Sag mir wie lang müssen wir noch warten?<br />
Sag mir wie lange ist es dennoch möglich, unsere eigenen Augen zu verschließen?<br />
Sag mir wie lang werden wir brauchen um endlich was zu starten?<br />
Bitte sag mir wie lange, um alle Tränen auf dieser Welt zu vergießen?<br />
Und vielleicht sagst du mir auch, wie oft müssen wir noch gegen unseren eigenen Willen kämpfen?<br />
Sag wie oft müssen wir dieses Leid noch ertragen?</p>
<p>Und wann können wir endlich friedlich zusammen Leben?<br />
Ohne dieses, du darfst dies und das nicht und du musst so und so sein?<br />
Lasst uns doch gemeinsam eine Lösung finden oder dreht ihr euch immer nur um euch selbst?<br />
Wir können doch nicht immer die Last der Welt auf unseren eigenen Schultern tragen!!<br />
Wir müssen gemeinsam diesen Weg gehen uns lieben und schätzen!!<br />
Ständig nur müde zu sein und ständig darauf achten zu müssen wer man wirklich ist.<br />
Ständig musst du so tun als wärst du jemand anders anstatt sich frei zu fühlen.</p>
<p>Die anderen dürfen sich frei fühlen aber wir nicht?<br />
Die, die auf das andere Geschlecht stehen?<br />
Die, die eine andere Hautfarbe haben oder eine andere Herkunft?<br />
Die, die sich entschieden haben doch nicht der zu sein als der man geboren ist?<br />
Die, die eine andere Religion haben?</p>
<p>DIE DÜRFEN SICH NICHT FREI FÜHLEN?<br />
NEIN?<br />
Mit was für einer Begründung denn?<br />
RICHTIG, ES GIBT KEINE!!!</p>
<p>Wir dürfen und sollten uns auch frei fühlen!!!<br />
Ich spreche hier für alle, für alle die sich nicht frei fühlen!<br />
Für alle die das Gefühl haben sich verstecken zu müssen!<br />
Für alle die das Gefühl haben sich nicht frei zu fühlen!</p>
<p>FÜR ALLE DIE ANDERS SIND!</p>
<p>WIR SIND WIR!</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr zum Thema Liebe <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/liebe/" target="_blank" rel="noopener"><strong>findet ihr hier</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Kind aus einer anderen Welt und sein erstes Fußballtraining</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/09/das-kind-aus-einer-anderen-welt-und-sein-erstes-fussballtraining/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anton August Dudda]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2021 07:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir freuen uns, einen neuen Autoren auf meinTestgelände begrüßen zu dürfen: Anton August Dudda! So stellt er sich selbst vor: &#8222;Ich bin Anton, studiere Szenisches Schreiben an der UdK in Berlin und habe in meinen früheren Twenties einen Bachelor in Philosophie gemacht. Hier versuche ich, über das Teilen von Erfahrungen und spekulatives Erzählen an so]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir freuen uns, einen neuen Autoren auf meinTestgelände begrüßen zu dürfen: Anton August Dudda! So stellt er sich selbst vor: &#8222;Ich bin Anton, studiere Szenisches Schreiben an der UdK in Berlin und habe in meinen früheren Twenties einen Bachelor in Philosophie gemacht. Hier versuche ich, über das Teilen von Erfahrungen und spekulatives Erzählen an so etwas wie einer positiven Vision von Maskulinität zu forschen.&#8220; Und jetzt wünschen wir euch viel Spaß mit seinem ersten Text:  </strong></p>
<p><span id="more-13316"></span></p>
<p>Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen abgefahren, aber ich glaube ehrlich gesagt, das macht nichts. Jedenfalls ist vor einiger Zeit eine Bankfiliale bei uns in der Stadt abgebrannt. Nicht ganz so bis auf die Grundmauern, aber schon so, dass die Bank dort mit Sack und Pack ausziehen musste und das Gebäude dann leer stand. Ich war damals auf der Suche nach einem Ort für meine Experimente mit Tachyonen-Teilchen und fand es praktisch und auch irgendwie witzig, in einer ehemaligen Bankfiliale an Dimensionslöchern zu forschen, also brachte ich mein Zeug einfach dort hinein und baute mein Labor auf. Lange Rede kurzer Sinn, ich weiß nicht genau wie es passieren konnte, aber jetzt steht ein Kind vor meiner Tür, so ungefähr 12 Jahre alt und fragt mich, ob ich der Typ bin, der das Portal gebaut hat, durch dass es grade in diese Welt gefallen ist. „Das Portal in der Bank meinst du?“ frage ich, „ja, der bin ich“. Vor lauter Erstaunen vergesse ich, begeistert zu sein, dass meine jahrelangen Forschungen offenbar zu einem Ergebnis geführt haben, auch wenn dieses Ergebnis klein, schmächtig und dunkelblond ist, ein rotes Fußballoutfit trägt und ich noch so überhaupt nicht weiß, was ich davon halten soll. „Es ist schön hier, aber ich habe auch ein bisschen Angst“, sagt das Kind. „Wie hast du mich gefunden?“, frage ich, „Das Portal ist doch ganz schön weit weg.“. Das Kind holt eine meiner Visitenkarten aus seiner Trikottasche. „Das hier lag in dem kaputten Gebäude. Ich habe eine Frau gefragt, wie ich zu dieser Adresse komme, dann hat sie mich mit ihrem Auto hierher gefahren.“. Ich nehme dem Kind verwundert die Karte ab und hole meine Schlüssel. „Komm, ich bring dich zurück. Das Portal muss vermutlich nur einige Zeit aufladen, damit man wieder hindurch kann.“. Einige Minuten später sitzen wir in meinem Auto und ich überlege fieberhaft, was ich fragen könnte. Woher kommt es? Aus der Zukunft? Einer anderen Dimension? Es sieht eigentlich ganz gewöhnlich aus. „Ist was?“, fragt es, als es meine Neugierde bemerkt. „Sorry, ich würde nur gerne so viel von dir wissen und ich bin mir nicht sicher, wo ich anfangen soll.“. Das Kind zuckt mit den Schultern. Dann beschließe ich, einfach das erste zu fragen, was mir in den Sinn kommt. „Du spielst Fußball, oder?“, das Kind nickt. „Erzählst du mir, wie es war, als du zum ersten Mal zum Training gegangen bist?“.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und das hier ist, was das Kind mir erzählte:</p>
<p>Ich habe mit acht angefangen Fußball zu spielen, also in der F-Jugend. Meine Eltern haben lange mit mir zusammen überlegt, welcher Verein für mich gut wäre und wir waren bei einigen Orientierungsveranstaltungen. Ich habe mich dann für den FC Nordstadt entschieden, weil ich den Platz so schön fand. Als ich bei meinem ersten Fußballtraining mit meinen Eltern auf das Vereinsgelände kam, hat uns zuerst das Team begrüßt. Die Trainerin und der Trainer haben sich vorgestellt, danach die Sozialpädagogin und ihr Assistent, dann der Diversitybeauftragte und am Schluss die drei Vertrauensspielerinnen und -spieler aus der D-Jugend. Alle waren sehr nett zu mir und haben mir total spannende Fragen gestellt zu meiner Schule, was ich gerne mache, ob ich schonmal Fußball gespielt habe und so weiter. Die Erwachsenen sind danach kurz mit meiner Mutter ins Vereinsheim gegangen, um alles Wichtige zu besprechen und mein Vater ist mit mir und den dreien aus der D-Jugend zum Platz gegangen, um schonmal ein bisschen zu spielen.</p>
<p>Nach einer halben Stunde fing dann das richtige Training an. Alle anderen Kinder aus der F-Jugend kamen auf das Gelände und haben sich mir und meinen Eltern kurz vorgestellt. Dann kamen die Trainerin und der Trainer mit der Sozialpädagogin aufs Feld und wir haben erstmal alle von unserer letzten Woche erzählt, wie es so in der Schule läuft und sowas. Ein Junge, Rafael hieß er, hat erzählt, dass sein Hamster gestorben ist und musste weinen. Wir anderen haben dann überlegt, was wir tun könnten, um ihn aufzumuntern und haben entschieden, dass er sich nachher im Trainingsspiel aussuchen darf, auf welcher Position er heute spielen möchte. Das hat ihn gefreut und er war schnell wieder auf anderen Gedanken.</p>
<p>Danach sind wir zum Aufwärmen ein paar Runden um den Platz gelaufen. Die Regel war, alle so lange wie sie können und dann noch eine Runde mehr. Ich weiß noch, dass ich als erstes nicht mehr konnte, da kam ein Vertrauensspieler zu mir und ist einfach ein bisschen mit mir mitgelaufen und hat mir was über sein erstes Training erzählt. Das fand ich so spannend, dass ich gar nicht gemerkt habe, wie ich noch zwei Runden weitergelaufen bin. Nach dem Laufen haben wir uns gedehnt und dann angefangen mit Abschlusstraining. Also die Torhüterin stand im Tor und wir haben nacheinander geschossen, bis wir müde waren. Dann gab es eine kurze Pause, in der wir machen durften, was wir wollen. Ich habe viel mit Nadia geredet, wir haben uns total gut verstanden und am Ende noch Pokémonkarten getauscht. Meine Eltern hatte ich, glaube ich zu dem Zeitpunkt schon fast vergessen.</p>
<p>Nach der Pause haben wir ein richtiges Trainingsspiel gespielt. Allen wurden ihre Positionen zugelost, nur Rafael durfte sich seine Position aussuchen. Er hat Linksaußen gespielt. Das Spiel hat total Spaß gemacht. Ich war in der Innenverteidigung. Immer wenn es ein Foul gab, wurde sich hochgeholfen und entschuldigt, das fand ich toll.</p>
<p>Nach dem Training konnten wir im Vereinshaus duschen und uns umziehen. Der Trainer hat mich gefragt, in welche Umkleidekabine ich möchte. Da bin ich dann zu den Jungs gegangen.</p>
<p>„Wie schön.“, sage ich, als ich den Motor ausmache und mich abschnalle, „darf ich die Geschichte weitererzählen?“. Das Kind schaut mich an. „Warum willst du sie weitererzählen?“, fragt es. „Weißt du, ich habe auch mal Fußball gespielt. Hier, in unserer Welt, in unserem Berlin.“, ich steige aus und öffne seine Tür, „wir sind da, komm.“. Schweigend betreten wir die abgebrannte Bankfiliale. Das Dimensionsportal schwebt noch immer stumm in der hintersten Ecke, dort, wo mal der Kontoauszugdrucker stand. Ich merke, wie ich das noch immer witzig finde. „War dein Fußballverein nicht schön?“, fragt das Kind. „Nein“, sage ich, „Ich war Torwart und immer, wenn wir in einem Spiel ein Tor kassiert haben, hat mein Trainer mich angeschrien. Er ist richtig rot geworden dabei und hat so pulsierende, blaue Adern bekommen, hier am Hals“, ich deute auf meine Halsschlagader. „Das ist ja scheiße.“, sagt das Kind und mir fällt auf, wie recht es damit hat. „Es gab einen Spieler bei uns“, erzähle ich weiter, „von dem wussten wir, dass er zuhause geschlagen wird, wenn wir verlieren.“. Das Kind schweigt. Es scheint plötzlich sehr schnell in seine Welt zurückzuwollen. „Hast du trotzdem immer weitergespielt?“ fragt es schließlich. Ich nicke. „Warum?“ fragt es. „Ich weiß es nicht. Ich glaube, ich hatte gedacht, es wäre irgendwie richtig so und dass ich mich nur dran gewöhnen müsse. Ich muss einfach besser werden, keine Tore mehr kassieren, dann werde ich nicht mehr angebrüllt und niemand wird geschlagen, weil wir verlieren. Das habe ich gedacht.“. „Aber“, sagt das Kind erstaunt und schaut mich an, „das macht dann doch gar keinen Spaß.“. „Das stimmt.“, sage ich und muss lächeln. „Los, rein mit dir, dann schaffst du es zum Abendessen noch nach Hause.“. Das Kind geht langsam zum Portal. Kurz bevor es hindurch steigt, dreht es sich zu mir um, lächelt kurz und winkt. Ich winke zurück. „Kannst mich ja irgendwann mal besuchen, wenn du magst und mir mehr von deiner Welt erzählen.“, sage ich. Das Kind nickt. Dann macht es einen Schritt und ist verschwunden.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Einige andere Autor*innen haben sich auch schon mit dem Thema Männlichkeit auseinandergesetzt. <a href="https://www.meintestgelaende.de/?s=Männlichkeit" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hier geht es zu ihren Texten</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Texte von Dennis</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/04/texte-von-dennis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2021 07:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute präsentieren wir euch gleich mehrere kurze Texte vom Story Teller-Autor Dennis Seidel, in denen er sich Gedanken über viele verschiedene Themen macht: Es geht um Träume, um seine Freundin, um Homosexualität, um Rassismus, um Diskriminierung, um Beziehungen und ums Reisen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen! Träume Jeder hat seine eigenen Träume. Man]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute präsentieren wir euch gleich mehrere kurze Texte vom Story Teller-Autor Dennis Seidel, in denen er sich Gedanken über viele verschiedene Themen macht: Es geht um Träume, um seine Freundin, um Homosexualität, um Rassismus, um Diskriminierung, um Beziehungen und ums Reisen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!</strong></p>
<p><span id="more-12839"></span></p>
<p><strong>Träume</strong><br />
Jeder hat seine eigenen Träume.<br />
Man hat sie entweder nachts, wenn man schlafen tut, dann sieht man in sich hinein und sieht Bilder, die nicht real sind, sondern in seinen eigenen Träumen.<br />
Man hat aber auch Träume, die man sich wünschen tut, sei es seine eigene Traumfrau oder aber einen Traum, den man schon lange hat. Mein Traum zum Beispiel war es immer Schauspieler zu sein, und der Traum hat sich Anfang Januar 2003 dann erfüllt, ich bin bei MDUH, einer Theatergruppe von Barner 16. Auch war mein größter Traum endlich mal mit eigenen Projekten auf der Bühne zu stehen, dieser Traum hatte sich dann 2014 erfüllen können, als ich mein allererstes Regie-Projekt Liebe in den 80er Jahren machte, wo ich fünf Schauspieler auf der Bühne hatte, danach kam dann der große Durchbruch mit meinem ersten Solo-Stück Ordinary Girl.<br />
Aber nun zurück zum Thema Träume: Wenn man träumt, dann ist man in seiner Traumwelt und nicht in der realen Welt, man träumt dann schöne Sachen, aber auch schreckliche Sachen, das sind dann sogenannte Albträume.<br />
Ich habe jetzt sogar eine Freundin, aber leider keine echte, sondern eine aus Pappe, sie heißt Verena und ist sehr hübsch für mich. Verena ist meine Traumfrau, eine Traumfrau aus Pappe.</p>
<p><strong>Lesbisch</strong><br />
Wenn sich zwei Frauen bzw. zwei Mädchen lieben tun, sind sie lesbisch, also homosexuell.<br />
Es gibt auch Männer bzw. Jungs, die sich lieben tun, die sind dann schwul.<br />
Aber mein heutiges Thema handelt vom Lesbisch-Sein bei Mädchen und Frauen, das fängt ja vielleicht schon dort an, wo sich zwei Frauen bzw. Mädchen toll finden, sie daten sich dann und verabreden sich.<br />
Das Gegenteil von lesbisch und schwul ist heterosexuell, also wenn ein Mann auf Frauen steht, bzw. eine Frau auf Männer.<br />
Wenn sich zwei Frauen bzw. Mädchen in der Öffentlichkeit küssen, dann schauen die Menschen manchmal angewidert.<br />
Meine Meinung zum Lesbisch-Sein ist: Jede Frau sollte sich selber entscheiden, ob sie nun auf Männer steht oder auf Frauen, sie soll selbst empfinden, was für Gefühle sie hat.<br />
Ich habe nichts gegen lesbische Frauen und Mädchen.<br />
Jede Frau und jedes Mädchen sollte zu ihren Gefühlen anderen Frauen und Mädchen gegenüber stehen und sie der jeweiligen Person auch zeigen.<br />
Lesbische Frauen und Mädchen sind ja auch ein Teil unser Gesellschaft und sollen nicht ausgeschlossen werden.</p>
<p><strong>Rassismus</strong><br />
Es gibt Menschen, die haben was gegen Schwarze bzw. gegen Behinderte und Ausländer.<br />
Das sind dann Rassisten.<br />
Rassisten pöbeln manchmal gegen Schwarze, Behinderte und Ausländer, manchmal sind es besoffene Menschen, die rassistisch sind. Aber auch normale Menschen können rassistisch sein. Ich habe damals, als ich noch zu Hause gewohnt habe, mal mitgekriegt wie in der S-Bahn ein Schwarzer beschimpft wurde und dann dadurch der ganze S-Bahnverkehr stillgelegt wurde. Und einmal wurde ich in der U-Bahn von HSV Fans blöd angemacht.<br />
Für mich ist Rassismus ein Thema, das alle was angeht!<br />
Jeder sollte ein Zeichen gegen Rassismus setzen, denn alle Menschen sollen Teil unser Gesellschaft sein, seien es schwarze Menschen oder Menschen mit weißer Haut oder egal mit welcher Hautfarbe, junge und alte Menschen, Menschen mit und ohne Handicap, Männer und Frauen, Jungen und Mädchen. Und dann gibt es auch Zwischenstufen, also verschiedene Menschen. Es gibt Männer und Frauen, aber es gibt auch Zwischenstufen. Es gibt Männer, die zum Beispiel mehr sogenannte Frauensachen machen und Frauen, die eher sogenannte Männersachen machen. Es gibt Männer, die zum Beispiel lieber shoppen gehen anstatt sich mit Kumpels zum Fußball zu treffen oder abends mit Kumpels in die Kneipe um die Ecke zu gehen, um dort Bierchen zu trinken. Diese Männer tragen auch mal Frauenklamotten. Ist sowas denn normal? Jeder Mensch, ob Mann oder Frau sollte so gesehen werden wie er oder sie sich gerne zeigt.<br />
Es gibt Frauen, die Fußball spielen oder handwerkliche Arbeiten machen, und auch auf der Baustelle gibt es Frauen, die Jobs annehmen und in Tischlerei-Betrieben auch. Und es gibt auch Frauen, die sich abends zum Stammtisch in der nächstgelegenen Kneipe treffen.<br />
Aber warum gibt es denn Zwischenstufen zwischen Männern und Frauen? Weil sich jeder Mensch als Mensch ähnlich ist und anders.</p>
<p><strong>Beziehung</strong><br />
Jeder hat eine Beziehung zu einem bestimmten Menschen, sei es eine Liebesbeziehung oder aber eine freundschaftliche Beziehung.<br />
Ich zum Bespiel habe eine Beziehung zu einer richtig tollen Frau namens Verena, sie ist aber leider keine reale Frau, sondern eine aus Pappe.<br />
Ich baue mir meine Frauen immer aus bestimmten Bildern und Pappe zusammen.<br />
Es gibt aber auch den Begriff Fernbeziehung; das ist wenn der Partner/die Partnerin in einem andern Land bzw. Bundesland lebt.<br />
Mit meiner Ex-Freundin Paula verstehe ich mich immer noch sehr gut. Nur die anderen stört es manchmal, wenn ich mit meiner Papier-Freundin kuschele.</p>
<p><strong>Reisen</strong><br />
Jedes Jahr im Sommer reise ich in irgendeine Jugendherberge in einer großen deutschen Stadt, wo man gut shoppen gehen kann oder wo ein großer Flughafen ist.<br />
Ich war schon sechsmal in Frankfurt, zweimal in Berlin, einmal in München und einmal in Köln. Dieses Jahr möchte ich wieder nach Frankfurt, erstens wegen der großen Einkaufsstraße Zeil und zweitens wegen dem großen Airbus A380 am Frankfurter Flughafen.<br />
Wenn ich verreise, brauche ich immer sehr viel, was ich mitnehmen muss: Das sind Klamotten, Waschzeug, Geld und Ausweise, mein Lieblingskuschelkissen, meine Kamera, Handy und Barbie Puppen bzw. Papp-Figuren.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier geht&#8217;s <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/story-teller/" target="_blank" rel="noopener"><strong>zum Profil der Redaktionsgruppe Story Teller</strong></a>.</li>
</ul>
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		<title>Thron</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/02/thron/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin Hoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2021 07:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie gewohnt auf den Punkt rappt Robin Hoff aka Ecxes über große Träume und Ziele, die dafür gesorgt haben, immer durchzuhalten und weiterzumachen: &#8222;Ohne einen Cent, nur ein Plan und die Vision, ich geb niemals auf, ich will rauf auf diesen Thron&#8220; &#8211; wir wünschen euch viel Spaß beim Anhören des neuen Songs! Mehr dazu:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie gewohnt auf den Punkt rappt Robin Hoff aka Ecxes über große Träume und Ziele, die dafür gesorgt haben, immer durchzuhalten und weiterzumachen: &#8222;Ohne einen Cent, nur ein Plan und die Vision, ich geb niemals auf, ich will rauf auf diesen Thron&#8220; &#8211; wir wünschen euch viel Spaß beim Anhören des neuen Songs!</strong></p>
<p><span id="more-12758"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hört unbedingt auch in <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/mr-hoff/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>alle anderen Songs von Ecxes</strong></a> rein!</li>
</ul>
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			</item>
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		<title>Ein ganz normaler Abend</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/05/ein-ganz-normaler-abend/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[LizzyNet]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2020 07:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir freuen uns sehr, dass wir einige Beiträge aus dem LizzyNet-Schreibwettbewerb &#8222;Das ist mir was wert!&#8220; zum Thema Werte, Grundrechte und Demokratie veröffentlichen dürfen 🙌 Der Wettbewerb wird gefördert vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. Dieser erste tolle Text ist von Anna Schlutter: Es ist 17:49 Uhr, der 19. Januar, draußen ist]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir freuen uns sehr, dass wir einige Beiträge aus dem LizzyNet-Schreibwettbewerb &#8222;<a href="https://www.lizzynet.de/wws/dasistmirwaswert-wettbewerb.php?sid=41092982455971637358762546255030" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das ist mir was wert</a>!&#8220; zum Thema Werte, Grundrechte und Demokratie veröffentlichen dürfen </strong>🙌 <strong>Der Wettbewerb wird gefördert vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. Dieser erste tolle Text ist von Anna Schlutter:</strong></p>
<p><span id="more-12188"></span></p>
<p>Es ist 17:49 Uhr, der 19. Januar, draußen ist es stockdunkel.<br />
Mein Vater zieht sich eine schwarze Mütze über den Kopf und verabschiedet sich von uns. Er geht joggen. Wohin? „Richtung Freibad.“ Der Weg ist teilweise nicht beleuchtet, eine verlassene Landstraße.<br />
„Viel Spaß.“ Meine Mutter wirft ihm über die gläserne Auflaufform ein Lächeln zu. Sie räumt die Spülmaschine aus.<br />
Ich sitze am Küchentisch und stelle mir vor, dass es andersrum abläuft.<br />
Dass mein Vater die Spülmaschine ausräumt.<br />
Und meine Mutter joggen geht.<br />
Ich frage sie. Würdest du jetzt auch&#8230;?<br />
Sie guckt aus dem Fenster in die Dunkelheit. „Nicht alleine, wahrscheinlich.“ Zwei Löffel landen in der Schublade. Dann wandert ihr Blick plötzlich zur Uhr. „Oh, es ist ja erst 6.“ Sie hält einen Moment inne, wirkt unzufrieden mit ihrer Antwort. „Also eine andere Strecke würde ich jetzt natürlich schon noch laufen. Wo auch Straßenbeleuchtung an ist.“<br />
Ich meine aber nicht eine andere Strecke, ich meine genau die Strecke, auf der mein Vater jetzt unterwegs ist.<br />
Und die Tatsache, dass wir uns im Jahr 2020 befinden, Gleichberechtigung von uns in Deutschland als normalste Sache der Welt hingenommen wird und eine Frau sich trotzdem nicht trauen kann, um 18 Uhr abends alleine joggen zu gehen, verstört mich.<br />
Weil das nicht die erste Situation ist, in der mir diese Ungerechtigkeit auffällt.<br />
In Wahrheit fällt es mir ständig auf: wenn in unserem Kaff irgendwo eine Party stattfindet, und die Jungs um vier Uhr nachts einfach nach Hause laufen, anstatt sich ein Taxi zu rufen. Ist zwar fast eine halbe Stunde Fußweg, aber was soll denn schon passieren?<br />
Denkt ihr, meine Freundinnen oder ich hätten das jemals gemacht? Wahrscheinlich nicht, oder?<br />
Und doch habe ich eine Freundin, die nachts manchmal allein nach Hause läuft. Und das, obwohl sie in der absoluten Pampa wohnt. Da braucht man nach Straßenlaternen gar nicht erst zu suchen. Warum? Weil man kein Auto fahren darf, wenn man Alkohol getrunken hat, nicht immer ein Fahrer parat ist und Taxis teuer sind. Eigentlich verständlich, oder?<br />
„Aber nicht, dass du morgen vergewaltigt im Graben liegst.“<br />
So oder so ähnlich fielen die Kommentare, vor allem die Kommentare der Jungs, bei der letzten Hausparty aus, als sich eben diese Freundin auf den Heimweg machen wollte, alleine. Zu Fuß.<br />
Sie haben sich ernsthafte Sorgen gemacht, und ich mir auch.<br />
Aber neben dieser Sorgen sind mir noch andere Gedanken in den Sinn gekommen. Und zwar, dass genau diese Jungs, die meiner Freundin sagen, dass sie nicht nachts alleine nach Hause gehen sollte, weil sie ein Mädchen ist, mich immer auslachen, wenn ich von Feminismus anfange.<br />
„Wer braucht denn heute noch Feminismus?“<br />
Ich, weil ich gern ohne Angst nachts durch die Straßen laufen würde.<br />
Ihr, weil ihr genau diese Problematik erkannt habt.<br />
Ich, weil ich gerne einfach mal anziehen würde, was ich möchte, ohne dass ich mich darum sorgen muss, ob die Hose zu kurz oder das Top zu tief ausgeschnitten ist.<br />
Ihr, weil ihr viel zu oft das Wort Schlampe benutzt.<br />
Ich, weil ich keine Lust mehr habe, von ekeligen alten Männern in Zügen in Gespräche verwickelt zu werden.<br />
Ihr, weil ihr letztens noch damit angegeben habt, später mehr zu verdienen, weil ihr Männer seid.<br />
Ich, weil ihr letztens noch damit angegeben habt, später mehr zu verdienen, weil ihr Männer seid.<br />
Ihr, weil ihr auch Augen im Kopf habt, weil ihr auch seht, wie euer Vater morgens zur Arbeit geht, und eure Mutter auch zur Arbeit geht, aber danach auch noch den kompletten Haushalt schmeißt, während euer Vater schon auf dem Sofa liegt.<br />
Ich, weil mein Professor mich bittet, die Tür aufzulassen, wenn ich allein mit ihm im Büro bin, weil man das wohl irgendwie so machen muss, wenn man als männlicher Professor mit seiner weiblichen Studentin allein ist.<br />
Ihr, weil ihr vielleicht eine Freundin habt und vielleicht irgendwann auch eine Tochter und euch dann auch wünscht, dass sie nachts sicher nach Hause kommt, dass sie im Beruf die gleichen Chancen hat, wie ihre männlichen Mitstreiter und dass sie ernst genommen wird, wenn ihr gesellschaftliche Ungerechtigkeiten auffallen.<br />
Ich, weil ich doof angeguckt werde, wenn ich sage, dass ich meinen Namen bei einer Hochzeit nicht abgeben würde. (Wer hat sich ausgedacht, dass das immer die Frau macht?? Ich bin Anna Schlutter und ich möchte auch immer Anna Schlutter bleiben.)<br />
Ihr, weil ihr auch die Nachrichten seht, Nachrichten aus manchen Ländern, in denen Frauen massenvergewaltigt werden, nicht Auto fahren dürfen, zwangsverheiratet werden, nicht arbeiten dürfen und schlicht und ergreifend keine Rechte haben.<br />
Ich, weil ich auch die Nachrichten sehe, Nachrichten aus manchen Ländern, in denen Frauen massenvergewaltigt werden, nicht Auto fahren dürfen, zwangsverheiratet werden, nicht arbeiten dürfen und schlicht und ergreifend keine Rechte haben.<br />
Ihr, weil es beim Feminismus nicht darum geht, Frauen über Männer zu stellen, sondern Frauen endlich mit Männern gleichzustellen.<br />
Ich, weil es beim Feminismus nicht darum geht, Frauen über Männer zu stellen, sondern Frauen endlich mit Männern gleichzustellen.</p>
<p>Es ist 18:22 Uhr.<br />
Mein Vater kehrt vom Laufen zurück, etwas außer Puste, aber sichtlich zufrieden. Und vor allem eins: sicher und heile.<br />
Meine Mutter sitzt vorm Fernsehen, auf ihrem Schoß eine Unterhose, die gefaltet werden will. Sichtlich müde.<br />
Ich sitze auf dem Sessel, tippe diesen Bericht in meinen Laptop-<br />
und wünsche mir, dass diese Situation irgendwann andersherum stattfinden kann, in jedem Haushalt, zu jeder Tageszeit, in jedem Land.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Empathie: Mitgefühl vs. Druck, mitzufühlen </title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/03/empathie-mitgefuehl-vs-druck-mitzufuehlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2020 07:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Mit dem Wort Empathie verbinden wir 2020 große Hoffnung. Hoffnung auf ein Ende der Diskriminierung gegen Teile unserer Gesellschaft und eine Stärkung der Demokratie. Ich habe mich in diesem Text mit den Schattenseiten eines Wortes befasst, das wir in der heutigen Zeit sehr inflationär in unserem Sprachgebrauch verwenden.&#8220;, schreibt Tom über seinen heutigen Text. Wir]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Mit dem Wort Empathie verbinden wir 2020 große Hoffnung. Hoffnung auf ein Ende der Diskriminierung gegen Teile unserer Gesellschaft und eine Stärkung der Demokratie. Ich habe mich in diesem Text mit den Schattenseiten eines Wortes befasst, das wir in der heutigen Zeit sehr inflationär in unserem Sprachgebrauch verwenden.&#8220;, schreibt Tom über seinen heutigen Text. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen dieses spannenden Beitrags!</strong></p>
<p><span id="more-12085"></span></p>
<p>„Der öffentliche Raum in unserer Gesellschaft wird zunehmend rationalisiert, wohingegen der private emotionaler wird“, sagte mein Freund Anfang Januar bei einem Sparziergang durch Berlin Neukölln. Er wiederholt dabei Thesen seiner Vorlesung.</p>
<p>Ich denke an Emotionalität, Kuscheln und an Empathie. Letzterem Wort begegne ich zurzeit fast täglich im Alltag. Für mich ist Empathie der Oberbegriff für Mitgefühl, Teilhabe und Verständnis. Laut Google Definition bezeichnet es die Bereitschaft und Fähigkeit, sich in die Einstellungen anderer Menschen einzufühlen. Gleichzeitig komme ich damit so oft in Berührung, dass ich mich mittlerweile frage, ob dieser Begriff wirklich derart oft notwendig ist. Sei es im Job, in der Werbung oder auf Instagram.</p>
<p>Es wirkt für mich, als ob Empathie auch ein Verkaufsargument ist. Konsum ist mitnichten ein reines Erwerben von Dingen. Konsum ist ein Erlebnis, erwähnte mein Dozent damals während meiner Ausbildung im Handel. Attention, Interest, Desire, Action. Ein Prinzip aus der Wirtschaft, anwendbar auf viele Bereiche des Lebens. Und wie kreiere ich dieses Erlebnis, diese Wohlfühlatmosphäre? &#8211; Mit Verständnis, Teilhabe und Mitgefühl. Oder warum haben dieses Jahr Großkonzerne wie Nike und CocaCola ihre Produkte und Werbeplakate mit einem Regenbogenlook versehen? Zwar auch um Kunden, also KäuferInnen zu zeigen, dass Sie LGBTIQ-friendly sind, dennoch haben sich diese Konzerne nicht auf die Fahne geschrieben, als Organisationen eine Minderheit in der Gesellschaft zu vertreten. Sie sind da um Gewinne zu machen. Gewinne mit einer Generation, die verstanden werden will. Kids, wie auch mich, die nicht mehr einkaufen, weil Sie etwas brauchen, sondern mit ihren Klamotten, Lebensmitteln und Transportmitteln eine politische Botschaft senden wollen. Vielleicht wollen wir irgendwann auch unserem Konsum zeigen, dass wir empathisch sind und Mitgefühl zeigen. Oder tun wir das nicht schon längst?</p>
<p>Ist also Empathie das, was eine Gesellschaft jetzt braucht? „Mit Empathie verbinden die meisten Menschen große Hoffnung. Wenn wir nur mehr Empathie hätten, dann würde es der Menschheit besser gehen“, sagt Fritz Breithaupt von der Indiana Universität in Bloomington, USA in dem DLF- Artikel „Die dunkle Seite der Empathie“ und zitiert dabei Barack Obama. Gleichzeitig spricht der Professor für Germanistik, Komparatistik und Kognitionswissenschaften über Empathie als Brandbeschleuniger für Konflikte. Allein die Fähigkeit mitzufühlen und moralisch zu handeln macht uns nicht zu besseren Menschen, wenn wir eine abweichende Vorstellung von Moral und Idealen haben. Plump gesagt: Auch Nazis zeigen Mitgefühl für andere Nazis. Von Emotionen gesteuertes Handeln ist also per se nicht das Stärken der Gemeinschaft, sondern kann in heterogenen Gemeinschaften auch zu einer Verhärtung der einzelnen Parteien beisteuern. Im Zeitalter des Individualismus, so Breithaupts Vorschlag, fehlt der Empathie ja vielleicht ein „Wir“, das weit über das Individuum und auch die eigene Gruppenzugehörigkeit hinausgeht. Dennoch sind Handlungen aus dem Herzen heraus für mich eine lebenswichtige Komponente. Glaube aber auch, dass es Fehlentwicklungen dieser Handlungen gibt und gegeben hat. Gerade wenn Eigeninteresse vor globalem Interesse steht. Als Individuum mit diesem Dilemma umzugehen, fordert. Es fordert aber auch, sich die Auswirkungen des Handelns anderer vor Augen zu halten, sie empathisch aufzunehmen und zu hinterfragen.</p>
<p>„Zu viel Empathie kann Stress auslösen und zum Burn-out führen“, sagt Grit Hein, Professorin der Translationalen und Sozialen Neurowissenschaften in einem Interview von Deutschlandfunk. Gerade dann, wenn man nicht in der Lage ist zu helfen, spüren empathische Menschen den Druck der Machtlosigkeit.</p>
<p>Ich persönlich musste lange lernen mit diesem Druck umzugehen, meistere ihn aber scheitere dennoch damit bis heute. Empathie ist für mich wichtig und steht in meinem Leben weit über monetären und materiellen Dingen. Dennoch raubt sie mir in einigen Situationen weitaus mehr Energie, als ich aufbringen kann. Erst recht, wenn ich Verständnis zeigen soll für die Bedürfnisse anderer, die sich vehement weigern demokratische Werte zu leben und Teile unserer Gesellschaft ausgrenzen. (Mein) Mitgefühl hat Grenzen.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Auch schon <a href="https://www.meintestgelaende.de/2019/12/sozialisierte-maennlichkeit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>dieser Text von Tom</strong></a> hat sich unter anderem mit Empathie befasst &#8211; schaut doch nochmal rein!</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Da ist ein Mensch</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/12/da-ist-ein-mensch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Dec 2019 07:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir freuen uns, noch eine weitere neue Autorin auf meinTestgelände begrüßen zu können! Johanna schreibt über ein Thema, das uns seit einiger Zeit alltäglich begleitet: Hate Speech. Hasskommentare im Netz. Aber auch über Offline-Hass, so ganz generell. Und über Liebe. Und das tut sie auf eine ganz besondere, poetische Art.  Da ist ein Mensch. Und]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir freuen uns, noch eine weitere neue Autorin auf meinTestgelände begrüßen zu können! Johanna schreibt über ein Thema, das uns seit einiger Zeit alltäglich begleitet: Hate Speech. Hasskommentare im Netz. Aber auch über Offline-Hass, so ganz generell. Und über Liebe. Und das tut sie auf eine ganz besondere, poetische Art. </strong></p>
<p><span id="more-11942"></span></p>
<p>Da ist ein Mensch. Und nicht nur eine Online-Präsenz.</p>
<p>Da ist ein Mensch.<br />
Er sitzt in der S-Bahn und entsperrt sein Handy und er geht online.<br />
Er liest hate-speeches unter YouTube Videos und hate-Postings auf Twitter und hate-Kommentare unter Bildern auf Instagram.<br />
Dieser Mensch sieht so viel Hass.<br />
Online. In dieser neuen Welt.<br />
Dieser Mensch sieht so viel Hass. So viel hate.<br />
Auf einmal auch in der realen Welt.<br />
Und er denkt:<br />
Wenn da kein Hass mehr wäre, in unserer Welt…wäre da Frieden?<br />
Wenn da kein Hass mehr wäre in unserer Welt…wäre da Liebe?<br />
Ich meine: nur noch Liebe, nur noch Frieden?<br />
Ich träume davon!<br />
Nur noch Liebe.<br />
Nur noch Frieden.<br />
Himmlisch.<br />
Himmlischer Frieden auf unserer Welt?<br />
Geht das überhaupt?<br />
Himmlische Liebe in einer Welt, in der jeder hasst.<br />
Ich gebe es zu.<br />
Gib es ruhig zu.<br />
Du hasst. Ich hasse. Wir hassen.<br />
Geben wir es zu.<br />
Und wir können es einfach nicht seien lassen…<br />
Warum? Darum? Weil es menschlich ist?<br />
Nein. Weil keiner bei sich anfängt.<br />
Und dieser Mensch hasst jetzt diesen ,,hate“.<br />
Er hasst sich, weil er hatet. Er hasst dich, weil du hatest. Er hasst uns, weil wir haten.<br />
Er hasst diese ganze Welt denn hier gibt es so un-fass-bar viel hate.<br />
Er hasst hate.<br />
Doch:<br />
Wie kann ich auf Hass schimpfen, wenn ich eine hate-speech auf genau diesen Hass richte?<br />
Wie kann ich ,,Hass“ lassen, wenn meine einzige Waffe, die ich gegen ihn einzusetzen weiß genau dieser, dieser ,,Hass“ ist?<br />
Und er sagt: ich möchte nicht mehr hassen.<br />
Aber wenn ich nicht mehr hasse, soll ich hate dann lieben?</p>
<p>Darum geht es nicht.<br />
Du sollst so sehr lieben, dass du es nicht mehr hassen kannst, dass du liebst.</p>
<p>So sehr, dass es nur noch liebe gibt. Kein Wort für das Gegenteil von Liebe und alles was damit zu tun hat. Nur noch Liebe.<br />
Himmlische Liebe?<br />
Himmlischer Frieden?<br />
Ob das himmlische Liebe ist, die es auf unserer Erde nicht gibt, nicht geben kann.<br />
Ich weiß es nicht.<br />
Aber man kann es ja mal versuchen…<br />
denkt dieser Mensch<br />
geht offline und liebt.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier kannst du dir nochmal Lisarrrs Song gegen Hate Speech anhören: <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/06/lisarrr-liebe-ist-krasser/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Liebe ist krasser</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dieses Leben</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/06/dieses-leben/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2019/06/dieses-leben/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Hoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2019 07:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Audios]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Männlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=11506</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Von klein auf auf mich allein gestellt, lernte schnell: Ich bekomm nichts geschenkt in dieser Welt&#8220; &#8211; gewohnt auf den Punkt gebracht erzählt Exces in diesem Track von einem jungen Mann, der um  seinen Platz in der Gesellschaft kämpft: arbeiten, Geld verdienen, ganz normal am Leben teilhaben. Aber wie schwer ist das, wenn du Heimkind warst,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Von klein auf auf mich allein gestellt, lernte schnell: Ich bekomm nichts geschenkt in dieser Welt&#8220; &#8211; gewohnt auf den Punkt gebracht erzählt Exces in diesem Track von einem jungen Mann, der um  seinen Platz in der Gesellschaft kämpft: arbeiten, Geld verdienen, ganz normal am Leben teilhaben. Aber wie schwer ist das, wenn du Heimkind warst, vorbestraft bist und das Leben dich nur zu oft zerreißt? Und trotzdem findet er einen Weg und steht immer wieder auf. Aufdrehen &amp; anhören!</strong></p>
<p><span id="more-11506"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Um das große Thema Männlichkeit (und was das eigentlich bedeuten soll) geht&#8217;s auch <a href="https://www.meintestgelaende.de/2019/03/rollenbildnis/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>in diesem Text von Adrian Adu</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Freiheit: Ein Text von Abulfasl</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/04/11340/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Apr 2019 07:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2018]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=11340</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Freiheit ist für mich, wenn ich mein Haus verlassen kann, ohne Angst zu haben.&#8220; Heute präsentieren wir euch einen tollen Text von Abulfasl, live aufgenommen beim #gelände2018. Und was bedeutet &#8218;Freiheit&#8216; für dich? Mehr dazu: Mehr vom #gelände2018 findet ihr hier.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Freiheit ist für mich, wenn ich mein Haus verlassen kann, ohne Angst zu haben.&#8220; Heute präsentieren wir euch einen tollen Text von Abulfasl, live aufgenommen beim #gelände2018. Und was bedeutet &#8218;Freiheit&#8216; für dich?</strong></p>
<p><span id="more-11340"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr vom #gelände2018 findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/gelaende2018/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Tag im Leben eines Riot Girls</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/03/riot-girls/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Mar 2019 07:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
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					<description><![CDATA[Pünktlich zum internationalen Frauentag 2019 hat sich Dennis Seidel von den Story-Tellern gefragt, wie eigentlich ein Tag im Leben eines Riot Girls aussehen könnte &#8211; und dieser schöne Text ist dabei herausgekommen. Viel Spaß beim Lesen &#8211; und natürlich auch beim Rebellischsein 😎🙌💪 Es ist sehr früh morgens in der Wohnung des Riot Girls. Sie ist]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pünktlich zum internationalen Frauentag 2019 hat sich Dennis Seidel von den Story-Tellern gefragt, wie eigentlich ein Tag im Leben eines Riot Girls aussehen könnte &#8211; und dieser schöne Text ist dabei herausgekommen. Viel Spaß beim Lesen &#8211; und natürlich auch beim Rebellischsein</strong> 😎🙌💪</p>
<p><span id="more-11270"></span></p>
<p>Es ist sehr früh morgens in der Wohnung des Riot Girls. Sie ist früh wach, um den Tag richtig voll zu erleben. Gerade sitzt sie beim Frühstück und hört dazu sehr heftige Punk-Musik, sie ist ja eine Rebellin und benimmt sich auch sehr rebellisch, mit Füßen auf dem Tisch.</p>
<p>Nach dem Frühstück trifft sie sich mit ihren Band-Kolleginnen. Sie wollen rebellische Musik aufnehmen. Außerdem ist heute auch offizieller Riot-Tag, das heißt: Tag des Aufstandes der Mädchen. Da gehen die Riot-Girls nach den Band-Proben hin. Sie demonstrieren für  Gleichberechtigung. Sie wollen gleiche Rechte für Mädchen und für Jungs. Es gibt eine große Demonstration auf der Straße. Die Straßen werden extra von der Polizei abgesperrt. Jede/r, der eine Tochter hat, weiß wie stark und kräftig Mädchen sein können. Es sind viele Mädchen auf der Demo und auf der Welt. Jedes Mädchen ist anders. Es gibt dunkelhaarige und blonde Mädchen, dicke und dünne Mädchen, kleine und große Mädchen. Aber an dem Tag des Aufstands der Mädchen gibt es nur eines: Demonstrieren für die Gleichberechtigung. Die Mädchen lassen ihrer Wut freien Lauf.</p>
<p>Am Abend gehen unser Riot Girl und ihre Band-Kolleginnen rebellisch essen. Viele im Cafe kennen sie schon. Nach dem Essen setzen sie sich in den nahen Park zum Relaxen. Weil sie rebellisch gekleidet sind, werden sie doof angemacht. Aber sie nehmen es gelassen und zeigen nur den Stinkefinger und rülpsen manchmal.</p>
<p>Später am Abend hört das Riot Girl dann bei sich zu Hause Punk-Musik und schaut aus dem Fenster. Zur Nachtruhe macht sie die Musik aus. Aber die doofen Nachbarn von nebenan hören jetzt Heavy Metal. Das rebellische Mädchen geht rüber und beschwert sich.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Auch ansonsten macht sich Dennis Seidel sehr viele Gedanken <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/04/geschlechterrollen-von-dennis-seidel/" target="_blank" rel="noopener"><strong>zum Thema Geschlechterrollen</strong></a>.</li>
<li>Und warum der internationale Frauentag wichtig ist, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/03/frauentag/" target="_blank" rel="noopener"><strong>darüber schreiben die Story-Teller hier</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lass uns gehen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/02/lass-uns-gehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Hoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2019 07:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Audios]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist dringend an der Zeit für einen neuen Ecxes-Song. »Ich würd ja gerne bleiben, doch das Abenteuer ruft«: Vom Aufbrechen und Losziehen handelt dieser Track von unserem Lieblingsrapper. Davon, dass er noch jede Menge erleben und am allerliebsten dem Alltagstrott, dem Stress und der Hektik davonlaufen möchte. Wenn dir das bekannt vorkommt und du]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist dringend an der Zeit für einen neuen Ecxes-Song. »Ich würd ja gerne bleiben, doch das Abenteuer ruft«: Vom Aufbrechen und Losziehen handelt dieser Track von unserem Lieblingsrapper. Davon, dass er noch jede Menge erleben und am allerliebsten dem Alltagstrott, dem Stress und der Hektik davonlaufen möchte. Wenn dir das bekannt vorkommt und du dich auch manchmal so fühlst, solltest du extra laut aufdrehen! </strong></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-11233 size-large" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2019/02/Bildschirmfoto-2019-02-11-um-12.45.52-800x551.png" alt="" width="700" height="482" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2019/02/Bildschirmfoto-2019-02-11-um-12.45.52-800x551.png 800w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2019/02/Bildschirmfoto-2019-02-11-um-12.45.52-300x207.png 300w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2019/02/Bildschirmfoto-2019-02-11-um-12.45.52-768x529.png 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2019/02/Bildschirmfoto-2019-02-11-um-12.45.52.png 824w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></p>
<p><span id="more-11232"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr als nur Audiofile &#8211; <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/09/von-klein-auf/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a> seht ihr Exces in einem Livemitschnitt!</li>
<li>Und noch mehr Hip Hop haben wir beispielsweise <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/01/littfasssaeulensex/" target="_blank" rel="noopener">von Jennifer Gegenläufer</a> auf Lager.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn ich für einen Tag eine Frau wäre</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/12/fuer-einen-tag-eine-frau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2018 07:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
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		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[Dennis hat an unserem Poetry Slam-Workshop teilgenommen und sich für seinen Text in die Rolle einer Frau versetzt. Als Frau würde er Lara heißen. Und was Lara noch alles so machen würde, seht ihr euch besten selbst an. Mehr dazu: Auch Vincenzo hat an dem Workshop teilgenommen, seinen Text &#8222;Superkraft&#8220; könnt ihr hier nochmal ansehen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dennis hat an unserem Poetry Slam-Workshop teilgenommen und sich für seinen Text in die Rolle einer Frau versetzt. Als Frau würde er Lara heißen. Und was Lara noch alles so machen würde, seht ihr euch besten selbst an.</strong></p>
<p><span id="more-11153"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Auch Vincenzo hat an dem Workshop teilgenommen, seinen Text &#8222;Superkraft&#8220; <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/11/superkraft/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>könnt ihr hier nochmal ansehen</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier könnt ihr Dennis <strong><a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/03/nixo-beach/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in seinem Film &#8222;Nixo Beach&#8220;</a><a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/03/nixo-beach/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> sehen</a>.</strong></span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Poetry Slam Workshop 2018 // Vincenzo: Meine Superkraft</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/11/superkraft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Poetry Slam]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Nov 2018 07:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2018]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[Für die Abschlusspräsentation bei unserem Poetry Slam Workshop 2018 haben wir uns die Frage gestellt, welche Superkraft wir gerne hätten. Vincenzos Superkraft wären Liebesstrahlen, die er aus dem Hass, den er um sich herum wahrnimmt, generieren würde. Aber lasst euch das am besten von ihm selbst erzählen. Mehr dazu: Den Text von Bene aus dem]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für die Abschlusspräsentation bei unserem Poetry Slam Workshop 2018 haben wir uns die Frage gestellt, welche Superkraft wir gerne hätten. Vincenzos Superkraft wären Liebesstrahlen, die er aus dem Hass, den er um sich herum wahrnimmt, generieren würde. Aber lasst euch das am besten von ihm selbst erzählen.</strong></p>
<p><span id="more-11098"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Den Text von Bene aus dem Workshop <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/05/bene-kennst-du-das/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>könnt ihr hier nochmal sehen</strong></a>.</span></li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/10/leonie-du-poetry-slam-vom-gelaende18/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>einen starken Poetry Slam Text</strong></a> von Leonie.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was wäre wenn</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/11/was-waere-wenn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Hoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Nov 2018 07:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
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					<description><![CDATA[Gerade noch hat Ecxes als Teilnehmer der Show X-Faktor die Jury und das Publikum begeistert, da freuen wir uns, schon wieder einen neuen Song von ihm veröffentlichen zu können. In „Was wäre wenn“ geht es darum, wie sein Leben sich wohl ohne all die negativen Erfahrungen entwickelt hätte&#8230; Mehr dazu: Mehr Songs von Ecxes findet]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade noch hat Ecxes als Teilnehmer der Show X-Faktor die Jury und das Publikum begeistert, da freuen wir uns, schon wieder einen neuen Song von ihm veröffentlichen zu können. In „Was wäre wenn“ geht es darum, wie sein Leben sich wohl ohne all die negativen Erfahrungen entwickelt hätte&#8230;</p>
<p><span id="more-11074"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr Songs von Ecxes <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/mr-hoff/" target="_blank" rel="noopener"><strong>findet ihr hier</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/12/asyl/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a> könnt ihr nochmal den Track &#8222;Asyl&#8220; von Ebow anhören.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schwerkraft</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/10/schwerkraft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Hoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2018 07:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Audios]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[Robin bzw. Exces überzeugt uns schon lange mit seinen tiefgründigen Texten, seiner Stimme und seinem Flow. Seit Neustem überzeugt er zudem auch die Jury bei X-Faktor. Wir freuen uns, dass er trotzdem weiterhin auch auf meinTestgelände neue Songs rausbringt und drücken fleißig die Daumen! Mehr dazu: Hier könnt ihr euch Robins ersten Auftritt bei X-Faktor]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Robin bzw. Exces überzeugt uns schon lange mit seinen tiefgründigen Texten, seiner Stimme und seinem Flow. Seit Neustem überzeugt er zudem auch die Jury bei X-Faktor. Wir freuen uns, dass er trotzdem weiterhin auch auf meinTestgelände neue Songs rausbringt und drücken fleißig die Daumen!</strong></p>
<p><span id="more-11010"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier könnt ihr euch <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CJ3KXcyo91k" target="_blank" rel="noopener"><strong>Robins ersten Auftritt bei X-Faktor</strong></a> anschauen.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier gelangt ihr zu seinem <a href="https://www.youtube.com/channel/UCx7RPziv0303o7FL8bJzUow" target="_blank" rel="noopener"><strong>YouTube-Channel</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie sieht Gott aus?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/10/wie-sieht-gott-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Was geht Almanya]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Oct 2018 07:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[Unsere Redaktionsgruppe Was geht Almanya?! hat sich mit dem Thema Religion beschäftigt. Insbesondere geht es darum, wie sich die Menschen eigentlich Gott vorstellen. Für die einen ist es ein Mann mit langem, weißem Bart, für die anderen eine Frau mit weißen langen Haaren. Wie es die Jugendlichen sehen schaut ihr euch am besten selbst an.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unsere Redaktionsgruppe Was geht Almanya?! hat sich mit dem Thema Religion beschäftigt. Insbesondere geht es darum, wie sich die Menschen eigentlich Gott vorstellen. Für die einen ist es ein Mann mit langem, weißem Bart, für die anderen eine Frau mit weißen langen Haaren. Wie es die Jugendlichen sehen schaut ihr euch am besten selbst an.</strong></p>
<p><span id="more-10995"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/01/ehrenkultur/" target="_blank" rel="noopener"><strong>In diesem Text von den HeRoes</strong></a> geht es auch um Religion, aber auch um Tradition und Ehre.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier gibt es einen Text von Was geht Almanya?! <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/06/gesegneter-ramadan/" target="_blank" rel="noopener"><strong>über den Ramadan</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Angst vorm Scheitern</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/09/die-angst-vorm-scheitern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mare]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Sep 2018 07:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[„Prekäre Arbeitsverhältnisse. Zeitverträge. Hungerhonorare. Eine sich ständig verändernde Arbeitswelt. Und dazu Medien, die einem das schöne Leben vorleben, die uns sagen, dass wir es schaffen können und wenn nicht, dann ist das unsere Schuld […].“ Unsere Autorin Mare hat sich in einem sehr persönlichen Text mit ihrer Angst vorm Scheitern auseinandergesetzt und dabei den Nerv]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Prekäre Arbeitsverhältnisse. Zeitverträge. Hungerhonorare. Eine sich ständig verändernde Arbeitswelt. Und dazu Medien, die einem das schöne Leben vorleben, die uns sagen, dass wir es schaffen können und wenn nicht, dann ist das unsere Schuld […].“ Unsere Autorin Mare hat sich in einem sehr persönlichen Text mit ihrer Angst vorm Scheitern auseinandergesetzt und dabei den Nerv einer ganzen Generation getroffen. Unbedingt lesen!</strong></p>
<p><span id="more-10933"></span></p>
<p>„Ich glaube“, sagt die ergraute Psychotherapeutin gegenüber von mir bei der ersten Probesitzung, „deine Probleme lassen sich alle auf eine Sache herunterbrechen: Die Angst vor dem Scheitern. Schreib doch dazu mal einen Artikel, das ist so typisch für eure Generation. Ihr habt da alle mit Probleme.“</p>
<p>Schreib doch dazu mal einen Artikel. Zu dieser Diagnose. Noch gibt es sie nicht schwarz auf weiß. Eher schwarz auf dem gelbem Überweisungsschein vom Hausarzt. <em>Anpassungsstörung. </em>Das klingt fremd. <em>Anpassungsstörung. </em>Das klingt nach dem Jungen, der sich früher immer geprügelt hat, nicht stillsitzen konnte und ständig Fünfen nach Hause gebracht hat. Nicht nach dem Lehrerliebling, mit den glatten Einsen. <em>Anpassungsstörung. </em>Aber vielleicht passt es doch. Vielleicht gerade deshalb. Lehrerliebling, glatte Einsen und ein ständiges „Aus dir wird mal was!“ Denn die Frage ist jetzt da. Ich werd‘ mal was. Aber <em>was?</em> Und vor allem <em>wann?</em></p>
<p>„Du machst so viel“, wird mir manchmal gesagt, „Du machst so viel“, mit einem Unterton, den ich kenne, denn es ist gibt immer eine, die ein Auslandssemester, zwei Fremdsprachen und drei unbezahlte Praktika mehr auf dem Lebenslauf hat als man selbst. „Du machst so viel“, und dann kenne ich diesen Unterton auch bei mir. Ist es Neid? Angst?</p>
<p>„Du machst doch so viel“, sagt meine Psychotherapeutin und es klingt ungläubig. „Du machst so viel. Woher die Angst?“. Zwischen uns liegen gut 40 Jahre, aber ich fühle mich wie die, deren Zeit abläuft. Abitur. 18. 19. 20. 21. 22. 22. 22. 22. Schon 22. Das ist fast 25 ist fast 30 ist doch eigentlich der Punkt, wo ich weiß, wo es hingeht, wo ich schon mit beiden Beinen fest im Leben stehe und in die richtige Richtung gehe. Stattdessen fühle ich mich so, als würde ich mich nur im Kreis drehen, genau wie meine Gedanken, die mir immer wieder dasselbe sagen. „Du schaffst das nicht. Das wird doch nichts. Du machst nur Fehler. Du schaffst das nicht“.</p>
<p>Oder vielleicht geht es auch einfach nach unten. Wie in einer Sanduhr. Die Zeit vergeht und es wird enger und enger und immer weniger kommen weiter und werden erfolgreich, und so rieseln wir uns durch das Leben. So fühle ich es zumindest. So fühlen <em>wir </em>uns zumindest, denn ich bin bestimmt nicht die Einzige.</p>
<p>Prekäre Arbeitsverhältnisse. Zeitverträge. Hungerhonorare. Eine sich ständig verändernde Arbeitswelt. Und dazu Medien, die einem das schöne Leben vorleben, die uns sagen, dass wir es schaffen können und wenn nicht, dann ist das unsere Schuld und „WOW! Dieser 16-jährige hat das Rad neu erfunden und verdient jetzt mit seinem Start-Up mehr, als Du in Deinem Leben je besitzen wirst. HAHAHA, DU LOSER! Mehr nach der Werbung, bleiben Sie dran!“.</p>
<p>Und in den Medien sehen wir es ja auch immer wieder, wir sind starke, unabhängige Frauen im 21. Jahrhundert. Immer top gestylt. Immer tough im Job mit bloßen Fäusten das Glasdach zerschlagend, das uns von den Führungspositionen fernhält. Und dazwischen noch Zeit für perfekte Instagram-Fotos aus dem Fitnessstudio mit Rosenkohl-Mango-Quinoa-Shake. Kein Wunder, dass wir alle falsch Erwartungen haben.</p>
<p>Wie es da raus geht? Ich weiß es nicht ganz genau. Ich weiß nur, es ist ein Prozess. Ich lerne langsam, Dinge auf mich zukommen zu lassen, Dinge hinzunehmen, und vor allem zu akzeptieren: Mit 22 kann noch alles passieren. Mit 30 muss ich noch nicht den Job haben, den ich 10 Jahre später noch habe. Man kann nicht immer alles 40 Jahre in die Zukunft planen. Und man kann auch nicht immer perfekt sein.</p>
<p>Ich lerne es aber nicht mit der Psychotherapeutin aus der Probesitzung. „Weißt du, das ist so ein Generationending bei dir. Ich bin da viel zu alt für. Ich versteh das einfach nicht. Immer so viele Ansprüche haben wollen. Such dir lieber mal jemanden, der da näher dran ist. Und schreib vor allem wirklich mal einen Artikel darüber. Es gibt einfach so viele.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Weitere Texte von <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/mare/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Mare</strong></a> gibt es hier.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier könnte ihr Mare mit einem <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/07/sterne/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Poetry Slam-Text</strong></a> sehen.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Geschichte meiner Flucht</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/09/die-geschichte-meiner-flucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hamburg was geht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2018 07:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Geflüchtete]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10909</guid>

					<description><![CDATA[Wir freuen uns, euch eine neue Redaktionsgruppe zu präsentieren. Hamburg – was geht?! ist ein Blog, der jungen Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung eine Plattform bietet, um ihre Geschichte zu erzählen. Auf meinTestgelände veröffentlichen wir heute die Geschichte von Futsum. Ich bin Futsum Gebrehiwet. Ich komme aus Eritrea. Ich möchte hier die Geschichte meiner Flucht]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir freuen uns, euch eine neue Redaktionsgruppe zu präsentieren. <em>Hamburg – was geht?!</em> ist ein Blog, der jungen Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung eine Plattform bietet, um ihre Geschichte zu erzählen. Auf meinTestgelände veröffentlichen wir heute die Geschichte von Futsum.</strong></p>
<p><span id="more-10909"></span></p>
<p>Ich bin Futsum Gebrehiwet. Ich komme aus Eritrea. Ich möchte hier die Geschichte meiner Flucht erzählen.</p>
<p>2014 bin ich mit 15 Jahren nach Äthiopien geflohen. Wir waren fünf Freunde, die zusammen weg aus Eritrea gelaufen sind. Ich bin ein Jahr in Äthiopien in einem schlimmen Flüchtlingscamp geblieben. Und danach bin ich in den Sudan weitergezogen. Dort bin ich krank geworden und musste elf Tage im Bett liegen. Erst durch eine teure Spritze wurde ich gesund.<br />
Im Sudan habe ich einen Freund kennengelernt, mit dem ich zusammen weitergeflüchtet bin. Auf der Fahrt durch die Sahara mussten wir auf verschiedenen Lastwagen fahren. Als die Kolonne nachts Pause machte, war mein Freund sehr krank.</p>
<p>Auf seinem Lastwagen hatten sie zu wenig Wasser. Ich half ihm, massierte ihn, gab ihm vorsichtig Wasser und es ging ihm wieder besser. Am nächsten Tag ist er gestorben. Auf der Flucht durch die Sahara sind jeden Tag viele Menschen gestorben.</p>
<p>Nach einem Monat in der Sahara sind wir in einer kleinen Stadt in Libyen angekommen. Dort war ein Mann, der mit einem Schlagstock fast alle verprügelt hat. Ich war sehr sauer, aber ich konnte nichts machen. Dann sind wir mit dem Auto in eine andere Stadt gefahren. Dort waren wir ungefähr 500 Geflüchtete. Wir waren in einem Haus. Nach und nach mussten wir einzeln rausgehen, wo uns ein Mann mit dem Schlagstock verprügelt hat. Ich war der jüngste von allen. Nach einiger Zeit wurde der Mann müde. Dann bestimmte er einen von uns, einen Mann aus Eritrea, zum Weiterschlagen. Als dieser Mann „Nein“ gesagt hat, hat der Libyer gesagt, dass ein bestimmter Eritreer sich auf den Boden legen muss. Dieser Mann hatte eine Verletzung am Po. Auf die hat der Mann mit dem Schlagstock so lange darauf geschlagen, bis alles voller Blut war. Dann hat er den anderen Geflüchteten gedroht, sie mit einer Waffe umzubringen, wenn sie nicht auf die anderen einschlagen. Mich hat er auch geschlagen.</p>
<p>Danach mussten wir alle in einem Raum ganz leise sein. Am Abend haben sie uns Essen gegeben: nur Nudeln mit abgelaufenem Datum. Nach ungefähr einer Woche sind wir zu dreißig Personen in einem kleinen Auto nach Tripolis gefahren, der Hauptstadt Libyens am Mittelmeer. Dort sind wir in ein großes Haus gekommen, insgesamt waren dort ca. 1000 Menschen aus Eritrea und Äthiopien. Dort waren wir eine Woche in einem Raum. Ich und ein Junge, den ich da kennengelernt habe, haben jede Nacht in einer anderen Ecke geschlafen. Als der Aufpasser das gemerkt hat, hat er mich so doll mit einem langen Schlagstock geschlagen, dass ich eine Zeit lang nicht atmen konnte. Ich hatte Verletzungen am ganzen Bauch, der Brust und an der Schulter.<br />
Von hier konnte man nur weiterreisen, wenn man zweitausend Dollar bezahlte. Manche Leute, die kein Geld hatten, mussten in einer Woche das Geld aufbringen. Wenn nicht, wurden sie umgebracht. Dann sind wir in einem Auto, in dem wir keine Luft bekamen und fast erstickt wären, zum Meer gefahren. Da mussten wir zu ungefähr 400 Personen in ein kleines Boot steigen. Es hatte zwei Stockwerke. Alle hatten Angst im unteren Teil des Boots zu sitzen. Der Libyer auf dem Schiff konnte Tigrinya, er hat uns verstanden. Er hat uns nach unten in den unteren Teil des Schiffs geschmissen. Ein Junge aus Eritrea hat ihn beleidigt, daraufhin hat er ihn fast vom Boot ins Meer geworfen. Nach einem Tag auf dem kleinen Boot hat uns ein großes Schiff aus Italien gerettet. Auf dem großen Schiff konnte ich mich frei bewegen. Wir waren über 1000 Menschen auf dem Schiff. Nach zwei Tagen sind wir auf der Insel Sizilien angekommen, in der Stadt Messina.<br />
Auf dem Schiff habe ich einen sehr guten Freund von mir getroffen, mit dem ich zusammen in Eritrea aufgewachsen bin. In Messina haben wir eine Woche in einem Lager gewohnt. Da haben mein Freund und ich einen Mann aus Nigeria kennengelernt. Er war selbst Flüchtling, aber schon lange dort. Er war sehr nett und hat uns ein Radio, Seife und Schlafklamotten gegeben. Nach einer Woche bin ich mit dem Bus nach Rom gefahren, mein Freund kam mit. Dort habe ich im Lager viele Leute, die ich aus Eritrea kenne, getroffen, z.B. meinen Cousin. In Rom habe ich ein Ticket gekauft und bin nach Österreich gefahren. Am Grenzbahnhof zwischen Österreich und Deutschland habe ich meinen Freund leider aus den Augen verloren. Später erfuhr ich, dass er es nach Dänemark geschafft hat. Ich bin einfach weiter im Zug nach München gefahren. Im Zug wurden ich und andere Geflüchtete von der Polizei festgenommen. Wir wurden aus dem Zug in einen Polizeitransporter gebracht und mussten eine Nacht in einem Polizeigebäude bleiben. Sie fotografierten uns, machten Fingerabdrücke, und sogar Fußabdrücke. Morgens fuhren uns Polizisten zur nächsten U-Bahn. Wir mussten uns in einem Camp in München melden. Dort wurde ich untersucht. Als der Arzt meine Verletzungen aus Libyen sah, schickte er mich sofort ins Krankenhaus. Die Wunden wurden eingeschmiert und verbunden. Nach drei Tagen sahen sie viel besser aus, und ich wurde entlassen.</p>
<p>Ich blieb ein paar Tage im Camp. Dann habe ich mir abends ein Busticket nach Hamburg gekauft. Ich musste die ganze Nacht draußen schlafen, weil der Bus erst am nächsten Morgen um 9:00 Uhr gefahren ist. Leider bin ich am nächsten Morgen in den falschen Bus gestiegen. Der Fahrer hat mir gesagt, ich soll wieder aussteigen. Mein Bus nach Hamburg war dann schon weg. Ich habe da einen Mann aus Äthiopien kennengelernt. Er hat mir geholfen. Aber es war schon zu spät für die Fahrt nach Hamburg. Ich musste zwei Tage draußen auf Straße schlafen, weil ich nur noch Geld für ein Ticket hatte. Als ich nachts Polizisten sah, hatte ich Angst und ich bin weggelaufen. Ich wusste nicht, wohin ich gerannt war. Und ich für wusste nicht mehr, wo der Bahnhof war. Dann habe ich drei deutsche Frauen getroffen. Ich habe sie auf Englisch gefragt, wie ich zum Hauptbahnhof kommen kann. Sie haben mich mitgenommen, sie haben mir drei Brötchen gekauft. Dann haben sie mir eine Bekannte vorgestellt, die auch nach Hamburg fahren musste. Sie musste um 8:00 Uhr fahren. Ich musste um 9 Uhr fahren. Sie hat mit mir gewartet und mir sehr geholfen. Sie hat mir fünf Euro gegeben. Sie hat viel gesprochen, aber ich konnte sie nicht so gut verstehen und dann ist sie weggefahren. Später in Hamburg dachte ich oft: Schade, dass ich keine Telefonnummern von diesen guten Menschen genommen habe.</p>
<p>Ich bin dann nach Hamburg gefahren. Mein Freund Michail hat mich am Bahnhof abgeholt und ich habe eine Nacht bei ihm geschlafen. Michail kenne ich aus Eritrea, er ist ein bisschen verwandt mit mir. Am nächsten Tag bin ich zu der Flüchtlingsunterkunft Sengelmannstraße gegangen. Das war Ende 2015.<br />
Dann hatte ich das große Glück, dass ziemlich schnell Martin und Nine meine Vormundschaft übernommen haben. Sie haben mich gefunden, als sie in der Unterkunft ihr Mündel Teklu besucht haben und ich wohnte auch dort. Schnell habe ich die ganze Familie kennengelernt. Zusammen mit Martin und Teklu sind wir nach Berlin gefahren. Da waren wir bei den Geburtstagen von Tilla und Jimjuma, Martins Enkel. Ich war auch beim Geburtstag von Nines Tochter. Nach dem ersten Besuch in Berlin bin ich öfters hingefahren. Erst mit Martin oder Nine, dann auch allein. Es ist so, als hätte ich eine Familie gefunden. Martin macht sehr viele Sachen mit mir, z.B. Ausflüge, vor kurzem waren wir auf dem Dom. Jetzt freue ich mich auf die gemeinsame Zeit an Weihnachten.</p>
<p>Zum Schluss: Ich habe hier nicht über die schlimmsten Sachen geschrieben. Im Sudan habe ich schlimme Sachen erlebt. Libyen war eine Hölle. Ich habe nach zwei Jahren in Deutschland noch nicht genügend Wörter, um über das ganz Schlimme zu schreiben.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier kommt ihr zu der <a href="http://hamburg-wasgeht.de/die-geschichte-meiner-flucht/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Originalquelle des Textes</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier direkt <a href="http://www.hamburg-wasgeht.de" target="_blank" rel="noopener"><strong>zum Blog</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die unendliche Zukunft</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/08/die-unendliche-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Aug 2018 07:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[Johannes hat sich mit der Zukunft beschäftigt. Nicht mit seiner eigenen, sondern mit dem Begriff Zukunft. Was Menschen darunter verstehen und wie wir im Hier und Jetzt die Zukunft gestalten, denn „für alles was wir heute tolerieren, tragen wir in der Zukunft Mitschuld.“ Laut Albert Einstein sind zwei Dinge unendlich, das Universum und die menschliche]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Johannes hat sich mit der Zukunft beschäftigt. Nicht mit seiner eigenen, sondern mit dem Begriff Zukunft. Was Menschen darunter verstehen und wie wir im Hier und Jetzt die Zukunft gestalten, denn „für alles was wir heute tolerieren, tragen wir in der Zukunft Mitschuld.“</strong></p>
<p><span id="more-10847"></span></p>
<p>Laut Albert Einstein sind zwei Dinge unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Ich möchte ihm hierbei jedoch widersprechen, denn es gibt neben der menschlichen Dummheit und dem Universum noch eine Sache, die unendlich ist; die Zukunft. Die Zukunft ist so ewig andauernd und allumfassend, wie nur die Unendlichkeit selbst. Daher scheint die Zukunft nahezu unbegreiflich zu sein, aber sind wir wirklich nur einflusslose Beteiligte des Schicksals?</p>
<p>Viele sehnen sich nach der Zukunft, viele fürchten sich vor ihr, viele halten sie für das Verderben, viele für die Erlösung, jenachdem, wo man gerade im Leben steht. Kinder beispielsweise träumen davon als Berühmtheit die Welt zu erobern, Jugendliche hingegen sind Opfer ihrer sexuellen Triebe und sehnen sich nach der „großen Liebe“, Erwachsene widerum erhoffen sich eine Zukunft mit einem sicheren Leben, in welchem sie Negativem entgehen.</p>
<p>Die Zukunft scheint also unfassbar individuell zu sein, dabei gibt es eigentlich nur eine einzige Zukunft. Allerdings beschränken sich viele mit ihrem Blick nur auf das eigene Leben, denn von vielem haben wir heute schon genug. Manchen Weggefährten haben wir schon in der Vergangenheit nicht mehr vermisst und Problemen, sowie Elend wollen wir ohnehin nicht länger begegnen. Daher erscheint es zunächst durchaus plausibel, die Zukunft egozentrisch zu betrachten, aber in der Zukunft geht es nicht um uns, sondern um die Entwicklung des ganzen Univerums.</p>
<p>Das widerum könnte einen per se zu der Schlussfolgerung bringen, dass wir der Zukunft machtlos ausgeliefert sind, da wir nur ein unvorstellbar kleiner Teil von ihr sind. Dem möchte ich jedoch mithilfe einer wunderbaren Liedzeile von Fabian Römer widersprechen; „Manche sehen Gott oder das Schicksal als den Komponist und denken sie alleine schaffen es niemals an das Sonnenlicht, als wären sie nur ne kleine Nuonce (sic!) , doch nur eine Geige bewegt manchmal mehr, als ein ganzes Streicherensemble.“</p>
<p>Damit will ich sagen, dass gegen vieles, was in der Zukunft passieren wird, jeder einzelne von uns genau jetzt etwas tun könnte, doch das jetzt ist jetzt schon vorbei, Chance verpasst, nichts gemacht, morgen ist immer noch ein Tag. Bis es eines Tages zu spät zu sein scheint, nein, noch ist es nicht zu spät, wir wollen nur nicht Schuld sein an der Zukunft, wenngleich wir bei ihrer Entstehung nur tatenlos zugesehen haben.</p>
<p>Und obwohl wir selbst sie gestalten können, scheint die Zukunft für viele ein unergründliches Mysterium zu sein, dass von Nebel umhüllt ist. Viele Menschen lassen sich von der Illusion des Nebel blenden, doch je näher man dem Nebel kommt, desto mehr klart er auf. Was eben noch unerfindlich weit weg war, ist aufeinmal Gegenwart und die Gegenwart selbst ist auch nicht mehr, als ein Gedankenkonstrukt, dass gerade erlebt, bereits in der Vergangenheit liegt.</p>
<p>Die Zukunft hat die Menschen bereits in der Vergangenheit betroffen, bewegt und bedroht, hält uns in der Gegenwart von vielem ab und liegt uns sogar in der Zukunft selbst noch lange voraus. Doch für alles was wir heute tolerieren, tragen wir in der Zukunft Mitschuld.</p>
<p>So bedarf es, denke ich, auf Einsteins Unendlichkeits-Liste den Begriff „Zukunft“ zu ergänzen, auch wenn ich es für dürftig halte so vieles in nur diesem einem Wort; „Zukunft“ zu sammeln.</p>
<p>Viel wichtiger, als die Ergänzung eines Zitates, das heutzutage ohnehin nur noch durch Möchtegern poetische Facebook Seiten am Leben gehalten wird, ist es mir jedoch, den Fokus etwas mehr auf die Zukunft selbst zu lenken. Vor allem auf die Dinge, die man in der Zukunft erreichen will und für die es sich heute bereits zu kämpfen lohnt. Außerdem bin ich überzeugt, dass die Zukunft nicht vorherbestimmt ist. Es mag schlechte Vorzeichen und berechtigte Sorgen eines Einzelnen geben, aber wenigstens in diesem Zusammenhang, stimme ich dem, leider oftmals von FDP-Wählern missbrauchtem, Spruch „Jeder ist seines Glückes Schmied.“ zu. Die Zukunft kann für jeden von uns unendlich glücklich werden, wenn nicht auf der Erde, dann in der Unendlichkeit, aber auf jeden Fall in der Zukunft.&#8220;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Um eine bessere Zukunft geht es <a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/09/bessere-zukunft/" target="_blank" rel="noopener"><strong>in diesem Text</strong></a> von den story-tellern.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und in diesem Text von Johannes geht es um die Frage: <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/02/was-ist-denn-ein-junge/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Was ist eigentlich ein Junge</strong></a>?</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sterne</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/07/sterne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mare]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jul 2018 07:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[Rassismus, Sexismus, Umweltverschmutzung, es läuft so ungeheuer viel schief auf der Welt &#8211; nicht selten wird es einem*einer einfach zu viel. Unsere Autorin Mare präsentiert euch in ihrem neuen Video einen Trick, den ihr in solchen Situation anwenden könnt. Mehr dazu: Hier gibt es einen weiteren Text von Mare: Einen Liebesbrief an sie selbst. Und]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rassismus, Sexismus, Umweltverschmutzung, es läuft so ungeheuer viel schief auf der Welt &#8211; nicht selten wird es einem*einer einfach zu viel. Unsere Autorin Mare präsentiert euch in ihrem neuen Video einen Trick, den ihr in solchen Situation anwenden könnt.</strong></p>
<p><span id="more-10787"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Hier gibt es <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/mare/" target="_blank" rel="noopener"><strong>einen weiteren Text von Mare</strong></a>: Einen Liebesbrief an sie selbst.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/04/100-mensch/" target="_blank" rel="noopener"><strong>einen von den Sunrise Writers</strong></a>, die sich fragen, warum es so wenig Akzeptanz unter den Menschen gibt.</span><strong style="font-size: 1.14285rem;"> </strong></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ehrenkultur</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/06/ehrenkultur-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Was geht Almanya]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2018 07:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[Während eines langersehnten Familientreffes erfährt Memo, dass seine Cousine bald heiraten wird. Zwar kenne sie ihren zukünftigen Ehemann noch nicht, die beiden seien einander aber bereits seit ihrer Geburt versprochen. Dieser Text aus dem Buch „Aus Angst wächst Mut“ beschreibt eindrucksvoll die Zerrissenheit zwischen Familie, Tradition und dem Wunsch, das eigene Leben frei zu gestalten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Während eines langersehnten Familientreffes erfährt Memo, dass seine Cousine bald heiraten wird. Zwar kenne sie ihren zukünftigen Ehemann noch nicht, die beiden seien einander aber bereits seit ihrer Geburt versprochen. Dieser Text aus dem Buch „Aus Angst wächst Mut“ beschreibt eindrucksvoll die Zerrissenheit zwischen Familie, Tradition und dem Wunsch, das eigene Leben frei zu gestalten.</strong></p>
<p><span id="more-10696"></span></p>
<p>Ich saß im Wohnzimmer und schaute zum Fernseher. Es lief eine berühmte arabische Comedy Serie. Sie handelte von einer wohlhabenden Familie in Kairo, die mit den alltagsüblichen Problemen der Gesellschaft zurechtkommen muss. Die eher modernen Kinder beschäftigten sich mit den für die Altersklasse typischen Problemen von Teenagern. Die Eltern konnten dafür wenig Verständnis aufbringen, da ihre Generation mit anderen Themen zu kämpfen hatte. Der Humor der Serie basierte eigentlich darauf, dass die sozial-gesellschaftlichen Probleme der Familie übertrieben oder ironisch dargestellt wurden. Es war keine Serie, die für mich wirklich einen hohen Unterhaltungswert hatte, ich war vielmehr von einem sehr bekannten Phänomen betroffen, das wir heute hinlänglich als Langeweile kennen.</p>
<p>An sich fehlte mir nur etwas Geborgenheit. Nicht die Geborgenheit, an die man denken würde, wenn man sich alleine gelassen fühlt. Es war vielmehr die Wärme, die man verspürt, wenn das eigene Heim mit Leuten gefüllt ist, die man liebt und mit denen man groß geworden ist. Ich wusste aber schon zu dem Zeitpunkt, dass wir Besuch von meinem Onkel bekommen würden. Meine Vorfreude war daher groß. Dieser Mann war derjenige, dessen Humor jegliche Vorstellungskraft überstieg. Es war dieses Zusammenspiel von Gesten und Sprüchen, die meinen Onkel sympathisch und im gleichen Maße charmant wirken ließen. Ja, es war wohl tatsächlich diese Geborgenheit, nach der ich mich sehnte.</p>
<p>Genau in diesem Moment klingelte es an der Tür und meine lang ersehnte Familie traf ein. Ich konnte mich noch daran erinnern, als wir noch Kinder waren, wie meine Cousine und ich von meinem Onkel stetig herumgetragen wurden und wir zusammen mit ihm zu dem Spielplatz gingen. Die Freude, die ich in diesem Augenblick in meinem Herzen spürte, fühlte sich genauso an, wie die, die ich als Kind verspürte. Wie bei meiner Familie üblich, standen schon Berge von Essen bereit, die meine Mutter in einer erschreckenden Hektik zubereitet hatte. Nachdem wir uns das leckere Mahl zugute kommen ließen, gingen wir wie gewohnt ins Wohnzimmer und unterhielten uns bei einem Tee.</p>
<p>Die Wärme der Familie verteilte sich über den ganzen Raum und war für alle spürbar. Ich fühlte mich geborgen und sicher. Es war eine innere Zufriedenheit, die mir die Kraft gab, mich jedem Problem zu stellen. Selbst meine ältere Cousine war da. Sie war hübscher geworden, leicht verändert hatte sie sich, das musste man gestehen. Als Kinder haben wir uns erbitterte Kämpfe geliefert. Sie war so taff wie schon als Kind und man merkte, dass sie genau denselben Humor wie den ihres Vaters hatte. Es war eine Fülle an Themen, über die wir sprachen, einige waren wichtig, andere dienten einfach nur der Unterhaltung.</p>
<p>Plötzlich hörte ich meinen Onkel mit einer übermütigen Stimme sagen, dass meine Cousine heiraten werde. Ich registrierte seine Worte und begann nachzurechnen, wie alt sie mittlerweile sein musste. Sie kann höchstens 17 Jahre alt sein, dachte ich. Ihr zukünftiger Verlobter sei 23 Jahre alt, hörte ich ihn sagen. In mir baute sich eine leichte Spannung auf. Mir war nicht klar, ob diese Ehe auch eine gewollte Ehe war. Meine Neugier wuchs. Mein Onkel fügte in einem Nebensatz hinzu, dass weder der Verlobte meine Cousine kennen würde, noch kenne sie ihn. Er sei der Sohn eines guten Freundes, fügte er hinzu. Sie waren schon seit Tag eins einander versprochen. Misstrauen machte sich bei mir breit. Ich fühlte mich genötigt, etwas sagen zu müssen. Mir war nicht bewusst, ob dieser Mann, der in unserem Wohnzimmer saß, derjenige war, der gutherzig jedes Vergehen meinerseits verzieh. War dieser Mann wirklich mein moralisch vorbildlicher Onkel?</p>
<p>,,Wollten sie das?“, fragte ich. Plötzlich hörte das Gelächter auf. Die Gesichter aller Beteiligten wurden ernst. Es war so, als ob ich mit meiner Frage etwas Abscheuliches und Menschenverachtendes gesagt hätte. Die Wärme verschwand aus dem Zimmer. ,,Ich habe der Familie mein Ehrenwort gegeben“, rief er. In diesem Augenblick konnte ich meine Anspannung nicht mehr unterdrücken. Ich musste einfach Gewissheit haben. ,,Ist es freiwillig?“, fragte ich ihn erneut.</p>
<p>,,Es ist das Richtige!“, rief er. ,,Wer bestimmt das?“, entgegnete ich. Die Wärme verschwand nun komplett aus dem Raum und wich einer ungeahnten Kälte. Aus Sicherheit wurde Angst. Aus Geborgenheit Ungewissheit. Mir war nicht klar, ob selbst meine Eltern zu mir halten würden. Alle hörten auf zu reden. Stille. Ihre Blicke trafen mich wie Fausthiebe, prasselten von jeder Seite auf mich ein. Gesichter mit Masken der Verwunderung, die den Beigeschmack des Zorns enthielten. ,,Es ist Tradition, unsere Tradition“, rief mein Onkel. Sie müssen sich nicht kennen? Ist das wirklich Tradition? Sind das die Normen und Gesetzte, die wir als human empfinden?</p>
<p>Ich überlegte kurz, bevor ich diesem Mann, der mein Onkel war und den ich vorher als fürsorglichen Familienmenschen kannte, die Stirn bot. ,,Wessen Tradition?“, rief ich. Erneut Stille. Ein eisiger Schleier zog sich über den Raum. Alle riefen zur selben Zeit: ,,Du bist respektlos!“ Ihre Worte fühlten sich an wie eine geballte Wand aus Abneigung und Verachtung. Alle sahen in mir eine Art Verräter, der gegen ihre Wertvorstellungen verstößt.</p>
<p>Ich wusste ab dem Moment, das ich alleine mit meiner Haltung stehen werde. Und mir war auch klar, dass meine von nahöstlicher Kultur geprägte Familie nicht die Art von rationalem Denken verspürte wie ich. Kurz darauf entgegnete mein Onkel: ,,Er wird ihre Ehre bewahren, ihren Stolz vollenden. Er wird eine richtige Frau aus ihr machen.“</p>
<p>Ehre? Stolz? Dies hatte für mich nicht mit Ehre und Stolz zu tun. Es war lediglich ein traditionelles Konzept, welches der jüngeren Generation aufgestülpt werden sollte. Ehre und Stolz, das sind subjektive Begriffe, die ich mit einem mal als lächerlich empfand. Eine Verschleierung des Systems Patriarchat. Nicht mehr. Im Endeffekt ging es um das Wort meines Onkels, das ihm wichtiger war als das Glück seiner Tochter. Ich fühlte eine tiefe Zerrissenheit. Auf der einen Seite hatte ich den Mann vor mir, der so liebevoll war und der so gut wie alles für die Familie tun würde. Aber auf der anderen Seite war mir bewusst, dass er einer anderen Generation entstammte, die vom Patriarchat geprägt war. Ich verspürte Wut. Endlose Wut, die ich nicht zurückhalten konnte.</p>
<p>Diese Begebenheit hat in mir eine wichtige Einsicht bewirkt: Ich habe keinen Drang danach, mich mein gesamtes Leben lang unterzuordnen. Ich möchte über Tabus reden können. Ich möchte als selbstständiger Mensch angesehen und gerecht behandelt werden. Ich möchte in einer Kultur leben, in der Partnerschaft, Liebe und Gleichheit selbstverständlich sind. Ohne Schuld und Schamgefühle. Eine Zwangsehe wird es für mich nicht geben. Dafür bin ich bereit zu kämpfen.<strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Die HeRoes Duisburg beschäftigen sich viel mit dem Thema Ehre, hier findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/05/ehre/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ein tolles Video</strong></a> dazu.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier gibt es </span><a style="font-size: 1.14285rem;" href="https://www.meintestgelaende.de/2018/04/mein-koerper-mein-recht/" target="_blank" rel="noopener"><strong>einen weiteren Text von Memo</strong></a><span style="font-size: 1.14285rem;">. Es geht um Körperlichkeit und Sexualität.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ozan: Erkämpfe dir dein Glück</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/06/ozan-erkaempfe-dir-dein-glueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Poetry Slam]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jun 2018 07:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10663</guid>

					<description><![CDATA[Heute haben wir ein weiteres Video aus unserem Poetry Slam Workshop für euch. Ozan hat sich überlegt, was &#8218;Glück&#8216; für ihn bedeutet und wie er diesen Zustand erreichen kann. Herausgekommen ist ein sehr ehrlicher und überzeugender Text. Schaut rein! Mehr dazu:  Hier geht‘s zum Video von Burak, dem ersten aus unserem Poetry Slam-Workshop. Und hier]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute haben wir ein weiteres Video aus unserem Poetry Slam Workshop für euch. Ozan hat sich überlegt, was &#8218;Glück&#8216; für ihn bedeutet und wie er diesen Zustand erreichen kann. Herausgekommen ist ein sehr ehrlicher und überzeugender Text. Schaut rein!</strong></p>
<p><span id="more-10663"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li><strong> </strong><span style="font-size: 1.14285rem;">Hier geht‘s <a href="http://www.meintestgelaende.de/2018/04/13-2/" target="_blank" rel="noopener"><strong>zum Video von Burak</strong></a>, dem ersten aus unserem Poetry Slam-Workshop.</span></li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/05/bene-kennst-du-das/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier könnt ihr nochmal Benes Text</strong></a> vom Poetry Slam-Workshop anschauen.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Liebe kennt keine Grenzen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/05/liebe-kennt-keine-grenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Was geht Almanya]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 May 2018 07:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10606</guid>

					<description><![CDATA[In Poetry Slam-Texten lassen sich Gefühle und Erfahrungen wunderbar ordnen und beschreiben. Genau das hat Vinzenco von Was geht, Almanya?! in seinem Text getan. Es geht um die Liebe und ist traurig schön dabei&#8230; Liebe hat keine Grenzen Sie hat keine Farbe Liebe kennt keine Grenzen Und nicht einmal eine Religion Liebe ist einsam, wenn]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Poetry Slam-Texten lassen sich Gefühle und Erfahrungen wunderbar ordnen und beschreiben. Genau das hat Vinzenco von Was geht, Almanya?! in seinem Text getan. Es geht um die Liebe und ist traurig schön dabei&#8230;</strong></p>
<p><span id="more-10606"></span></p>
<p>Liebe hat keine Grenzen<br />
Sie hat keine Farbe<br />
Liebe kennt keine Grenzen<br />
Und nicht einmal eine Religion<br />
Liebe ist einsam, wenn sie nicht erwidert wird</p>
<p>Ich habe sie an einem Abend getroffen<br />
An einem Ort<br />
Der ganz besonders für mich war<br />
Und die Zeit blieb stehen &#8211; nur für uns beide</p>
<p>Sie war so wunderschön wie eine Rose<br />
Ich war glücklich<br />
Weil ich meine Sterne gefunden hatte<br />
Sterne, weil ihr Lächeln<br />
Strahlend war wie der Sternenhimmel<br />
Aber das Glück ist weggeflogen<br />
So, wie eine Seifenblase wegfliegt</p>
<p>Seltsame Blicke waren auf uns beide gerichtet<br />
Ich konnte sie nicht beschützen<br />
Vor diesen scharfen Blicken<br />
Also beschloss ich<br />
Sie mit zu mir nach Hause zu nehmen<br />
Wo jedoch ein neuer Albtraum begann</p>
<p>Die gleichen Menschen<br />
Die mir das Leben gegeben haben<br />
Lehnten meine Liebe zu meiner Liebe ab,<br />
weil sie anders war als alle anderen<br />
da sie eine andere Hautfarbe hatte<br />
In diesem Moment wollte ich mich<br />
mit ihrer eigenen Farbe anmalen</p>
<p>Zu dieser Zeit hat meine Rose nicht verstanden,<br />
was um sie herum passierte<br />
Und langsam hasste sie die Welt<br />
Sie wäre gerne weiß geworden, um endlich akzeptiert zu werden<br />
Von Menschen, die sie nicht akzeptieren wollten</p>
<p>Sie lief weg, einfach fort von hier<br />
Und sie läuft heute immer noch davon<br />
Allein in dieser Welt<br />
Voll von Menschen, die urteilen, ausgrenzen, verurteilen<br />
Aber die selbst nicht beurteilt werden wollen</p>
<p>Sie rennt weg<br />
Allein, wehrlos, zerbrechlich<br />
Sie würde sich gerne verstecken<br />
Vor diesen Blicken<br />
Vor diesen Urteilen</p>
<p>Ich frage mich,<br />
Wie lange muss sie noch weglaufen?!<br />
Und wann wird ihre Kraft schwinden?</p>
<p>Wenn du ihr zufällig begegnest<br />
Beurteile sie nicht<br />
Grenz sie nicht aus und setz sie nicht herab<br />
Sondern umarme sie.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier könnt ihr euch nochmal Bene‘s ersten Poetry Slam-Text ansehen und -hören.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier geht&#8217;s zu unserer <a href="https://www.meintestgelaende.de/schlagwort/poetry-slam/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Rubrik Poetry Slam</strong></a> – mit vielen tollen Videos und Texten.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pilot</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/05/pilot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Hoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2018 07:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2017]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Song]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10593</guid>

					<description><![CDATA[Mit „Pilot“ haben wir heute einen neuen Song von Ecxes für euch. In diesem geht es um die Schwierigkeiten des Lebens und darum, dabei selbst den Kurs zu bestimmen und auf dem richtigen Weg zu bleiben. Tolle Message und dabei, wie von Ecxes gewohnt, fresh gerappt! 😎 Mehr dazu: Fresh vom #gelände17 – Quiran mit Hoffnung]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit „Pilot“ haben wir heute einen neuen Song von Ecxes für euch. In diesem geht es um die Schwierigkeiten des Lebens und darum, dabei selbst den Kurs zu bestimmen und auf dem richtigen Weg zu bleiben. Tolle Message und dabei, wie von Ecxes gewohnt, fresh gerappt! </strong>😎</p>
<p><span id="more-10593"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Fresh vom #gelände17 – <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/04/quiran-hoffnung-auf-frieden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Quiran mit Hoffnung auf Frieden</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier gibt‘s <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/mr-hoff/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>noch mehr Tracks von Ecxes</strong></a>.</span></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Bestimmt fast schön</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/05/bestimmt-fast-schoen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hollies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2018 07:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Ungerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Moana von den Hollies fragt sich, wieso die Menschen eher versuchen Unterschiede zu betonen als Gemeinsamkeiten zu finden? Wieso in „Wir“ und „Die“ eingeteilt wird und wieso wir uns als Gesellschaft spalten lassen. Denn ohne diese Spaltung wäre die Welt „bestimmt fast schön.“ Fremdenhass, was soll der Mist? Ein Wort so wie ein schlechter Witz]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Moana von den Hollies fragt sich, wieso die Menschen eher versuchen Unterschiede zu betonen als Gemeinsamkeiten zu finden? Wieso in „Wir“ und „Die“ eingeteilt wird und wieso wir uns als Gesellschaft spalten lassen. Denn ohne diese Spaltung wäre die Welt „bestimmt fast schön.“</strong></p>
<p><span id="more-10589"></span></p>
<p>Fremdenhass, was soll der Mist?<br />
Ein Wort so wie ein schlechter Witz<br />
Ist mir denn ein fremder Deutscher<br />
Nicht genauso fremd wie andere Leute?<br />
Egal ob sie schwarz sind oder weiß<br />
Mal im Ernst, was soll der Scheiß?</p>
<p>Wie wird Fremdheit definiert?<br />
„Unbekannt und nicht vertraut“<br />
Hmm, jetzt bin ich irritiert<br />
Als würden sich alle Weißen kennen<br />
Oder kannst du mir jeden Namen nennen?<br />
Von jedem in der weiten Welt<br />
Der nicht unter „Fremder“ fällt?</p>
<p>Was ist los mit der deutschen Vernunft?<br />
Es geht ja nicht ´mal um eine Herkunft<br />
Geschweige denn um `ne Staatsbürgerschaft<br />
Wann habt ihr es endlich gerafft?<br />
Dass diese Unterschiede nicht einfach so da sind<br />
Sondern systematisch injiziert werden<br />
Um die Gesellschafft zu spalten<br />
Um sie teilen<br />
In Freunde* und Feinde*<br />
In gut und schlecht<br />
In falsch und richtig<br />
In unecht und echt<br />
In irrelevant und wichtig<br />
In arm und reich<br />
Jetzt mal ehrlich<br />
Ich denke es reicht!<br />
Sind wir denn nicht langsam bereit<br />
Um abzulassen von dem Scheiß?</p>
<p>Wir sind nicht das Problem<br />
Genauso wenig wir ihr<br />
Das Problem ist diese Spaltung hier<br />
Also lasst uns solidarisch zusammen stehn<br />
Dann wäre diese Welt<br />
Bestimmt fast schön</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong><strong> </strong></p>
<ul>
<li>Über Ausgrenzung und Spaltung spricht auch Sivaz in seinem Text „<a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/03/ich-bin-deutscher/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Ich bin Deutscher</strong></a>“.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Wer mehr über die Hollies wissen möchte, <a href="http://holla-ev.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>kann hier weiterlesen</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Leia Organa &#8211; Prinzessin, Rebellin, Vorbild</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/04/prinzessin-leia/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2018 07:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Popkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[Unser Autor Florian ist großer Star Wars-Fan. Für meinTestgelände hat er sich deshalb intensiv mit dem Charakter der Prinzessin Leia auseinandergesetzt. Welche Eigenschaften sie so besonders machen und warum sie für uns alle ein Vorbild sein kann, lest ihr im folgenden Text. Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxie… Mit]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unser Autor Florian ist großer Star Wars-Fan. Für meinTestgelände hat er sich deshalb intensiv mit dem Charakter der Prinzessin Leia auseinandergesetzt. Welche Eigenschaften sie so besonders machen und warum sie für uns alle ein Vorbild sein kann, lest ihr im folgenden Text.</strong></p>
<p><span id="more-10515"></span></p>
<p>Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxie…</p>
<p>Mit diesem Satz begann 1977 ein episches Abenteuer. Es tobte ein Krieg zwischen Gut und Böse, der dunklen und der hellen Seite, dem Imperium und der Rebellion.</p>
<p>Angeführt wurden die, vom Imperium liebevoll Terroristen genannten, Rebellen von einer Ebene aus hochqualifizierten Personen, Kriegern, Piloten, Politikern und… einer Prinzessin. Wer wirklich noch nie etwas von Star Wars gehört hat, könnte auf den Gedanken kommen, hier wäre die Rede von einer zierlichen, verwöhnten und glitzernden Monarchin, doch dem ist nicht so. Andere Thronerbinnen, Prinzessin Lucia von Ambria zum Beispiel, sind vielleicht so, aber nicht unsere einzig Wahre Prinzessin Leia von Alderaan.</p>
<p>Klären wir doch erstmal auf, wer diese Person überhaupt ist. Leia Organa ist die Tochter des ehemaligen Jedi Anakin Skywalker und der, von Naboo stammenden Senatorin im galaktischen Senat, Padmé Amidala. Nach dem Verfall zur dunklen Seite der Macht Anakins und dem Tod Padmés, adoptierte der Senator des Planeten Alderaan, Bail Organa, den Säugling und nahm Leia mit auf seine Heimatwelt.</p>
<p>Während ihr biologischer Vater zusammen mit seinem neuen Meister den Jedi Orden stürzte und ein Imperium erschuf, welches sie, kreativ wie sie sind, „Imperium“ nannten, wuchs Leia in ihrer Rolle als Prinzessin von Alderaan auf und begann in jungen Teenagerjahren ihr Volk als Mitglied des imperialen Senats zu vertreten.</p>
<p>Leia war ein kluges Mädchen, nahezu gerissen und kreativ. Ihr gefiel es nicht ein Teil des Problems zu sein. Sie wollte Veränderung, sie hatte eine Vision, sie wollte Frieden. So begann sie mit ihrem Adoptivvater ein Netzwerk aus Widerstandskämpfern aufzubauen und brachte unsere weltweit beliebte Geschichte ins Rollen.</p>
<p>Also kein heroischer Muskelprotz und kein reicher Macho, sondern eine Frau begann zu rebellieren. Sie nahm sich das Recht ihre Meinung auszusprechen. Sie stellte sich der Finsternis die sie umgab und erfüllte nicht das Klischee einer weiblichen Hauptrolle die immer jammert und sich versteckt. Sie ist stark und ein Vorbild für jeden Menschen, egal welchen Geschlechts. Sie macht Mut, sie zeigt eine Richtung und das Einzige was noch getan werden muss, wenn <strong>DU</strong> dich schlecht fühlst, wenn <strong>DU</strong> dich wie ein Versager fühlst und wenn <strong>DU</strong> glaubst es ist dein Schicksal, Dinge zu nehmen wie sie sind, geh in Leias Richtung und möge die Macht mit dir sein.</p>
<p>In liebevoller Erinnerung an Carrie Fisher, unserer einzig wahren Prinzessin.</p>
<p>(Anmerkung: Mir ist bewusst, dass Star Wars nur Fantasie ist, aber ich liebe es und ich finde Dinge die man liebt, sollten einem Kraft geben oder anderen zeigen, dass es auch anders geht.)</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Weitere <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/florian/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Texte von Florian findet ihr hier</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/11/wie-ich-es-sehe/" target="_blank" rel="noopener"><strong>in diesem Video</strong></a> erklären Jugendliche, welches Verständnis von Gender sie haben.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pick me up Poem</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/03/pick-me-up-poem/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fee]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2018 07:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal braucht es nur die richtigen Worte, um die weniger schönen Phasen des Lebens zu überwinden. Die wunderbare Fee hat die Gabe, genau diese richtigen Worte zu finden &#8211; also hört ihr zu und lasst euch von ihr wieder hoch helfen. Mehr dazu: Was ist eigentlich Männlichkeit? Seine Gedanken dazu hat Memo in einem Poetry]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Manchmal braucht es nur die richtigen Worte, um die weniger schönen Phasen des Lebens zu überwinden. Die wunderbare Fee hat die Gabe, genau diese richtigen Worte zu finden &#8211; also hört ihr zu und lasst euch von ihr wieder hoch helfen.</strong></p>
<p><span id="more-10449"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Was ist eigentlich Männlichkeit? Seine Gedanken dazu hat Memo <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/07/maennlichkeit-was-bedeutet-das-fuer-mich/" target="_blank" rel="noopener"><strong>in einem Poetry Slam-Text</strong></a> verpackt.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Ihr habt Lust auf noch mehr Poetry Slam? Schaut mal <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/poetry-slam/" target="_blank" rel="noopener"><strong>in der entsprechenden Rubrik</strong> </a>vorbei.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Mauern müssen weg</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/02/mauern-muessen-weg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2018 07:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Barrieren]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Mauern]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Story-Teller haben das Jubiläum zum Mauerfall im vergangenen Jahr als Aufhänger genutzt, um sich Gedanken zu machen, welche Mauern denn noch existieren und welche davon dringend eingerissen werden sollten. Weg, weg, weg von Matti Wustmann Weg mit der Barriere der Sturheit, die Menschen davon abhält sich zu vertragen. Weg mit den Mauern im Inneren,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Story-Teller haben das Jubiläum zum Mauerfall im vergangenen Jahr als Aufhänger genutzt, um sich Gedanken zu machen, welche Mauern denn noch existieren und welche davon dringend eingerissen werden sollten.</strong></p>
<p><span id="more-10391"></span></p>
<p><strong><em>Weg, weg, weg</em> von Matti Wustmann</strong></p>
<p>Weg mit der Barriere der Sturheit, die Menschen davon abhält sich zu vertragen.<br />
Weg mit den Mauern im Inneren, die einen daran hindern wirklich zu leben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Mauern einreißen</em> von Tamy Keitel</strong></p>
<p>Eine reale Mauer ist vor 28 Jahren gefallen &#8230; und Deutschland seitdem wieder eins.<br />
Aber viele Mauern sind noch da. Vor allem sind es die Mauern im Kopf, die leider sehr hoch und unheimlich stabil und standfest sind. Solange diese Mauern stehen, hat es kaum Sinn an andere Mauern zu gehen. Klar, es gibt im Leben eine Menge Mauern, Grenzen und Barrieren, die man einreißen könnte und auch soll, aber es bringt nur die Hälfte, wenn die Mauern in den Köpfen doch noch so viel größer ist.<br />
Zum Beispiel dürfen homosexuelle Menschen zwar jetzt heiraten, dieses Hinderniss ist weg, aber so richtig richtig fühlt es sich für viele immer noch nicht an. Das&#8217;n Fuck. Oder positiv gesagt: noch ein weiter Weg zur &#8222;Normalität&#8220;.<br />
Genauso mit der Inklusion: Es ist schon mal gut, dass man Gesetze rausbringt die Inklusion fördern sollen, aber mal ehrlich: im alltäglichen Leben angekommen sind die noch nicht. Wobei es schon immer Ausnahmen gibt: Es gibt engagierte Menschen, die anders denken, die die richtigen Anstöße geben, sodass Hoffnung besteht, dass sich, wenn auch in kleinen Schritten, etwas ändern wird.<br />
Aber wie reißt man Mauern in Köpfen nieder? &#8211; Durch immerwährende Aufklärung, Kommunikation, durch Aufmerksam-Machen. Vielleicht hören erst wenige zu, aber es werden mehr.</p>
<p>Ich will jetzt mal Klein anfangen:<br />
Ich finde, Treppen können weg. Wer braucht Treppen? Rollies können sie nicht nutzen, für Fußgänger sind sie anstrengend, für mich als Blinde auch, also weg damit! Fußwege sollten alle flach sein, dann kann sie jede*r alleine benutzen.<br />
Ach, auch ganz wichtig: DVD- und Blueray-Player sollten alle alles abspielen können. Es kann doch nicht sein, dass mein neuer Player eine DVD nicht abspielt, nur weil sie aus den USA ist. Das ist Cyber-Rassismus!</p>
<p>Schade übrigens auch, dass sich Esperanto nicht durchgesetzt hat. Eine Sprache, die jede*r versteht, wäre wirklich super. Die Länder sollen gerne ihre Sprachen behalten. Aber für die internationale Kommunikation würde ich eine gemeinsame Weltsprache gut finden.</p>
<p>Und wo wir gerade bei Sprachen sind: Behördenwirrwarr! Man kann dies nicht beantragen, bevor man nicht jenes hat und sowas. Da blickt doch kein Mensch durch. Also, da sind auch noch einige Mauern zum Einreißen!</p>
<p>Ob kleine Mauern oder große: Die eine oder andere Barriere wird immer wieder mal auftauchen im Leben. Über manche kann man rüberklettern und für andere braucht man Abrissbirnen.<br />
Aber um Mauern im Kopf einzureißen, braucht man Verständnis!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Welche Barrieren ich einreißen würde</em> von Maria Thöne</strong></p>
<p>Die Mauern in manchen Köpfen sollte man einreißen.<br />
Die Mauern in meiner Seele, die mich daran hindern zu fühlen, sollten eingerissen werden.<br />
Die Barrieren, die Flüchtlinge daran hindern in ein sicheres Land zu gehen: einreißen!<br />
Barrieren, die uns daran hindern in einen Park oder Wald zu gehen, müssen auch weg. Und in manchen Ländern gibt es Zäune, die den Weg zum Strand versperren. Dabei sollten alle das Recht haben den Strand zu benutzen und nicht auch noch bezahlen müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Barrierefreies Leben </em>von Dennis Lange</strong></p>
<p>Zeit und Raum: alles nichtig. Schön wäre es, wäre es mir unwichtig. Vom Herzen her schon, vom Kopf her gefangen. Alle Mauern einreißen, wie Pink in &#8222;The Wall&#8220;. Es bloß nicht so weit kommen lassen, – cosy and warm – einigeln. Leider kommen die Mauern immer wieder zurück. Bis zum Fußknöchel reicht es schon und ich komme ins Stolpern. Wer will schon immer „Acht“ geben? Das „Vorsichtig“ wurde mir vererbt, aufgezwungen und antrainiert. Diese Barrieren möchte ich fallen lassen. „Mut hilft“ da, heißt es. Mut, was auch immer das ist. Ein Wort aus modernen Märchen, gleichgestellt mit Lebensgefahr, nicht „cosy and warm“.</p>
<p>Ich weiß, ich bin kreativ, leider komme ich selten dazu. Ich fühl mich eingeschränkt: schlafen, arbeiten, Haushalt, Bürokratie. Doch der Tag hat nur 24 Stunden, die Zeit ist zu kurz. Ich gebe zu viel für die Anderen, zu wenig für mich. Die Anderen spiegeln es verkehrt. Mut ist: seiner Sache folgen, ohne die Reflexionen der Anderen einzubringen. Ist das Egoismus? – Ja! _ Kann es mir schaden? – Ja! _ Kann es mir helfen? – Ja! _ Ist das Unsicherheit? – Ja! _ Unsicherheit ist ein barrierefreies Leben, halt nicht „cosy and warm“. Dafür ist es ereignisreich, erfolgversprechend, positiv gestimmt und MEIN LEBEN.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Mauern</em> von Birgit Hohnen</strong></p>
<p>Ich will alles kaputt machen. Weil Mauern kaputt sind. Ich will die runterreißen und zertrümmern, ich will die zerschlagen und anschreien. Ich würde den Mauern zurufen: Ihr sollt kaputt gehen!</p>
<p>Aber vielleicht gehen dann auch die Menschen kaputt wie Tassen, die aus dem Schrank fallen, weil sie nicht gehalten werden? Manche Mauern sind auch wichtig; die guten Mauern, meine ich, die schönen Mauern, die beim Zusammenhalten stützen. Das sind barrierefreie Mauern, die nicht fallen sollen. Weil sonst alles zusammenfällt. Mir ist wichtig, dass diejenigen Mauern nicht kaputt gemacht werden, die für Menschen die Dächer über dem Kopf halten. Aber die schlechten Mauern müssen weg, wenn man sonst nicht durchkommt.</p>
<p>Fantasielosigkeit ist eine Mauer im Kopf.</p>
<p>Alles was außen kaputt geht, war auch innerlich kaputt. Was kaputt ist, wird runtergerissen. Mauern gehen genauso wie alles andere kaputt, und wenn man abreißt, muss man vielleicht manche neu bauen. Mit Zeit und Geld. Das ist alles nicht so einfach wie man denkt. Wenn man eine alte Mauer abreißt, muss man dann immer eine neue aufbauen? &#8211; Nein, nur die guten.</p>
<p>Jetzt frage ich mich, warum es Mauer-Fall gibt. Man muss über Barrikaden und Mauern sprechen; damit haben wir zu tun; schlechte Mauern werden eingerissen mit Baggern. Das müssen die Bauarbeiter machen. Aber ich würde niemals ein Haus einreißen. Ich will eine neue Barrierefreiheit aufbauen. Wir können froh sein, dass wir in diesem Land leben und barrierefreie Wohnungen haben und Privatsphäre.</p>
<p>Es gibt diese alte Mauer, die kaputt ist, aber keine neue, darum gibt es Deutschland. Im Land gibt es aber noch Barrieren von Bundesland zu Bundesland. Barrierefreie Mauern kann man nicht sehen. Manche sollen heil bleiben.</p>
<p>Im Fantasiekopf gibt es diese anders formulierten Mauern, andere Mauern. Es gibt auch andere Religionsstaaten. Die anderen leben mit ihrer Religion und wir mit unserer oder mit keiner. Bei denen, den es schlecht geht oder die gefangen sind, muss man die Mauern einreißen.</p>
<p>Wir können froh sein, dass wir keine Mauer mehr haben. Damit geht es uns besser. Und den anderen muss man helfen, damit es denen auch besser geht. Die schlechten Mauern müssen alle eingerissen werden, finde ich. Ich will im guten Modus leben.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Bereits zum Reformationstag haben die Story-Teller aufgeschriben, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/11/zum-reformationstag/" target="_blank" rel="noopener"><strong>was sie so reformieren würden</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Auch in deutschen Behörden existieren noch zu viele Mauern &#8211; welche zum Beispiel könnt ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/10/11-september/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier lesen</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dreams</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/02/dreams/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Hoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2018 07:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2017]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10379</guid>

					<description><![CDATA[Yay, endlich ein neuer Ecxes-Track! Wir geben zu, dass wir in der Redaktion zu Fanboys* und -girls* geworden sind. Wie dieser junge Mann seine Gedanken in Worte verpackt und auf Beats bringt, ist einfach großartig! Mehr dazu:  Mehr Musik von Ecxes findet ihr auf seinem Profil. Oder direkt auf seinem YouTube-Kanal.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Yay, endlich ein neuer Ecxes-Track! Wir geben zu, dass wir in der Redaktion zu Fanboys* und -girls* geworden sind. Wie dieser junge Mann seine Gedanken in Worte verpackt und auf Beats bringt, ist einfach großartig!</strong></p>
<p><span id="more-10379"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Mehr Musik von Ecxes findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/mr-hoff/" target="_blank" rel="noopener"><strong>auf seinem Profil</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Oder direkt auf seinem <a href="https://www.youtube.com/channel/UCx7RPziv0303o7FL8bJzUow" target="_blank" rel="noopener"><strong>YouTube-Kanal</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Liebeserklärung an Janina</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/12/liebeserklaerung-an-janina/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2017 07:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2017]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[Dennis liebt Janina &#8211; Janina ist eine Barbie, und Dennis mochte Puppen und Barbies schon als kleiner Junge. Obwohl er Janina liebt, wünscht Dennis sich gleichzeitig eine Freundin aus Fleisch und Blut, die so ist wie Janina.   Mehr dazu: Auch unser Autor Martian Mars wünscht sich eine Freundin. Wie schwer es als Geflüchteter ist,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dennis liebt Janina &#8211; Janina ist eine Barbie, und Dennis mochte Puppen und Barbies schon als kleiner Junge. Obwohl er Janina liebt, wünscht Dennis sich gleichzeitig eine Freundin aus Fleisch und Blut, die so ist wie Janina.</strong></p>
<p><span id="more-10226"></span><strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Auch unser Autor Martian Mars wünscht sich eine Freundin. Wie schwer es als Geflüchteter ist, in Deutschland eine Frau kennenzulernen, erzählt er <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/09/eine-freundin-kennenlernen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Gemeinsam mit Janina spricht Dennis <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/10/maenner-und-frauen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>in diesem Video</strong></a> über Männer und Frauen, über Gemeinsamkeiten und Unterschiede.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zum Reformationstag: Was ich reformieren würde</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/11/zum-reformationstag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2017 07:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Reformation]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Den Feiertag zu 500 Jahren Reformation haben die Story-Teller als Aufhänger für ihre neuen Texte genommen. Denn auch 500 Jahre nach Martin Luther gibt es noch vieles zu verbessern. Was die verschiedenen Autor*innen so alles refomieren wollen, könnt ihr in den folgenden Texten lesen. &#8222;Was ich reformieren würde&#8220; von Melanie Lux Es sollen wirklich alle]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Den Feiertag zu 500 Jahren Reformation haben die Story-Teller als Aufhänger für ihre neuen Texte genommen. Denn auch 500 Jahre nach Martin Luther gibt es noch vieles zu verbessern. Was die verschiedenen Autor*innen so alles refomieren wollen, könnt ihr in den folgenden Texten lesen.</strong></p>
<p><span id="more-9801"></span></p>
<p><strong>&#8222;Was ich reformieren würde&#8220; von Melanie Lux</strong></p>
<p>Es sollen wirklich alle gleich behandelt werden: Frauen, Kinder, Schwule, Lesben, Queers und Menschen mit Behinderung.<br />
Es soll selbstverständlich sein, dass sich liebt, wer will.<br />
Ich wünsche mir, dass die alten Menschen &#8211; demenzkranke und Menschen mit Alzheimer &#8211; in Pflegeheimen liebevoller behandelt werden, und dass es dort mehr Personal gibt.<br />
Es soll mehr Ärzte geben, die ihre Patienten auch richtig ernst nehmen.<br />
Auch Menschen mit einer psychischen Erkrankung sollen richtig ernst genommen werden.<br />
Ich wünsche mir mehr Sozialpädagogen, die liebevoll und verständnisvoll mit behinderten Menschen und Kindern umgehen.<br />
Ich wünsche mir, dass es selbstverständlich in dieser Welt ist, dass auch Menschen mit Handicap ein lebenswertes Leben leben wollen. Auch Menschen mit Behinderung haben Träume und Wünsche. Und diese Träume und Wünsche sollen auch ernstgenommen und umgesetzt werden.<br />
Ich wünsche mir, dass es Partnervermittlungsinstitute gibt, wo man sich die Traumpartnerin oder Traumpartner selbst erschaffen kann &#8230; oder eigene Superheldinnen.<br />
Mehr Nachrichten in leichter Sprache wären toll. Ich wünsche mir auch mehr Bücher, Zeitschriften und Literatur in leichter Sprache für Menschen mit und ohne Handicap.<br />
Ich wünsche mir, dass sich mehr Menschen für die Paradiese der Erde, für die Umwelt und Tiere einsetzen.<br />
Alle Menschen auf dieser Erde sollen genug zu Essen und zu Trinken haben. Ich möchte, dass sich alle Menschen dafür einsetzen.<br />
Ich wünsche mir, dass alle Waffen abgeschafft werden und es keine Kriege mehr gibt.</p>
<p><strong>&#8222;Reformieren/Operieren&#8220; von Kathi Bromka</strong></p>
<p>In meiner Welt soll es kein Streit mehr geben. Es sollte immer eine zweite Chance geben. Die Menschen sollen sich verbessern. Es soll keinen Stau mehr geben. Bäume sollen nicht runterfallen bei Wind und Sturm. Wenn es orkanisch weht und Bäume auf Bahngleise fallen, dann sollen mehr und schneller Ersatzbusse kommen. Außerdem muss das Klima besser werden. Am Wochenende sollen nicht mehr so viele Autos fahren. Ich möchte besser klarkommen. Ich möchte keinen Streit auf der Arbeit, und die Laune bei meinen Arbeitskollegen soll auch besser werden. Wie kann ich die die Welt noch verbessern? &#8211; Vielleicht, dass ich gar nicht mehr streite. Überall nicht.</p>
<p>Außerdem will ich, dass die Männer sich mal als Frauen reformieren und die Frauen als Männer. Dann sagen sie vielleicht: Uh, wie sieht das denn aus? Oh, meine Stimme! Und ein Pimmel! Und dann sagt man: Ups, ich kann mich nicht mehr selber sehen. Ich bin so &#8230; anders. Interessant. Meine Stimme ist so eng; das ist unbequem. Ich kann nicht mehr runterreden. Vielleicht sollte ich zum Arzt gehen. Hilfe, Krankenschwester! Und dann: Hallo, ich teile das Essen aus, ich bin der Bruder, der Krankenbruder. Oh, Hallo, können Sie mir mit meiner Stimme helfen? &#8211; Nee, kann ich nicht. Sie wollten Operation und Reformation! Aber das ist ja auch nur zum Ausprobieren. Sie können sich aussuchen, was Sie besser finden und was Sie sein wollen.</p>
<p><strong>&#8222;Reformationen&#8220; von Dennis Seidel </strong></p>
<p>Wenn ich der mächtigste Mensch auf der Welt sein könnte, ein König oder ein Präsident, dann würde ich Einiges in der Welt verbessern, es würde es keine Katastrophen mehr geben und keine Kriege und keine Hungersnöte. Ich würde mich für alle Menschenrechte auf der Welt einsetzen. Ich würde dafür sorgen, dass auf der Welt nichts Ungerechtes passiert, und dass alle Menschen auf der Welt friedlich miteinander leben. Hier kommen meine Gebote: 1. Mehr Solidarität! 2. Auch behinderte Menschen sollen ganz normal Teil der Gesellschaft sein! 3. Und ob du ein Mann oder eine Frau oder dazwischen bist oder beides: ist egal!</p>
<p><strong>&#8222;Reformieren&#8220; mit Michael Schumacher</strong></p>
<p>Wenn ich die Möglichkeit hätte die Welt zu reformieren, würde ich dafür sorgen, dass es in der Welt gerechter zugeht.<br />
Ich würde ein besseres Leben in der Welt ermöglichen durch gewaltfreien Umgang aller, durch Meinungsfreiheit, die heutzutage zwar schon um einiges mehr vorhanden ist als zu Luthers Zeiten, in so manchen Situationen allerdings immer noch zu wünschen übrig lässt.<br />
Ich würde unsere Umweltverhältnisse reformieren. Ich würde den autofreien Sonntag wieder einführen.<br />
Wer böse Vorurteile verbreitet, muss in die Kirche gehen und seine Sünden ablegen; wer allgemein nur dummes Zeug von sich gibt und zu sehr von sich selbst überzeugt ist, könnte vielleicht ein Schweige-Gelübde ablegen.<br />
Wenn ich könnte, würde ich arm und reich komplett abschaffen.<br />
Blockaden sollten auch abgeschafft werden; alles sollte barrierefrei sein, jeder Mensch soll gleichberechtigt behandelt werden, keiner soll das Gefühl haben ausgegrenzt zu sein.<br />
Die AFD sollte abgeschafft werden.<br />
Kein Mensch sollte mehr arbeiten als ihm selber gut tut.<br />
Die Zeitumstellung sollte abgeschafft werden.<br />
Man muss ja nicht immer gut drauf sein, aber man sollte seine schlechte Stimmung nie an unschuldigen Personen auslassen.<br />
Es sollte mehr Toleranz in der Welt herrschen; Diskriminierung in der Welt muss vollkommen abgeschafft werden; der Zusammenhalt in der Gesellschaft muss stärker werden!<br />
Und ganz unbedingt muss Schubladen-Denken abgeschafft werden.</p>
<p><strong>&#8222;Reformieren&#8220; von Birgit Hohnen</strong></p>
<p>Ich will eigentlich gar nichts reformieren; ich würde meine Welt heilen. Ich würde meine Welt besser machen. Ich würde meine Welt gesund machen und laufen können. Warum fragst du heute nach Reformation? Ich soll die Welt reformieren, sagst du? Na ja, vielleicht muss man das, vielleicht muss jeder das. Ich könnte mich mit Freunden treffen und Freude geben. Ich kann die Welt nicht alleine heilen, weil ich nicht Gott bin. Die Welt wird zu kaputt gemacht, und das hat einen Grund in Kriegen und Atomkraft, die alles kaputt macht.</p>
<p>Die Welt wird nicht besser, wenn man nichts dafür tut. Ich würde alles verbessern, was kaputt gemacht wurde, alles würde ich neu machen. Warum fragt man mich nicht? Warum verändert sich die Welt nicht? Man kann diskutieren, was da los ist. Die Zerstörer machen die Welt kaputt &#8230; und alle labern nur rum.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Bereits zur Bundestagswahl haben die Story-Teller sich so <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/09/wahlen-story-teller/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ihre Gedanken gemacht</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;"></span>H<span style="font-size: 1.14285rem;">ier lest ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/06/gesegneter-ramadan/" target="_blank" rel="noopener"><strong>einen Text zum Ramadan</strong></a> von unserer Redaktionsgruppe Was geht Almanya.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die unendliche Geschichte</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/09/die-unendliche-geschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nev]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2017 07:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Beginn einer neuen Liebesbeziehung ist oftmals aufregend, intensiv und lässt alles andere verblassen. Es fühlt sich so an, als wäre es für immer und unendlich. Doch eine Garantie dafür gibt es nicht &#8211; und ebenso wenig ein Patentrezept wie es denn funktionieren kann. So sieht es auch unser Autor Nev, denn „was man auch]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Beginn einer neuen Liebesbeziehung ist oftmals aufregend, intensiv und lässt alles andere verblassen. Es fühlt sich so an, als wäre es für immer und unendlich. Doch eine Garantie dafür gibt es nicht &#8211; und ebenso wenig ein Patentrezept wie es denn funktionieren kann. So sieht es auch unser Autor Nev, denn „was man auch tut – einen richtigen Weg scheint es nicht zu geben und so schwebe ich kopfüber durch die Weiten des Universums.“</strong><strong><br />
</strong></p>
<p><span id="more-9372"></span></p>
<p><strong>&#8218;Nein. Nein. Nein. Ja. Nein. Nein. Wow ! Die musst du anschreiben! Wie ? Mach dir nen Kopf!</strong></p>
<p>Ah, ne. 1:0. Antwort. Antwort ?! Ich glaubs nicht !!!&#8216;</p>
<p>Die ersten Gedanken an diesen wunderbaren Menschen. Danach war es ein recht oberflächliches Hin- und Hergeschreibe, doch irgendwie ließ mich diese Frau nicht los. Zwischenzeitlich waren sogar mal 2 Wochen ohne ein einziges geschriebenes Wort zwischen uns, aber auch dann konnte ich diese Frau nicht aus meinen Gedanken verbannen. Stück für Stück wurden unsere Konversationen, zumindest von der Menge der Nachrichten intensiver. Es war völlig um mich geschehen und mein GedankenWirrWarr nahm seinen Lauf. Ich wollte sie unbedingt und so schnell wie möglich treffen. Schlug sogar vor , für eine 10 minütige Zigarette eine Stunde Fahrt auf mich zu nehmen, um sie endlich zu sehen. Diese Idee konnte sie mir recht schnell ausreden und so ging es ca. eine Woche hin und her. Doch dann, am 3 Februar 2017 haben wir es geschafft. Sie hat mich zum Bowlen mit ihren Freunden eingeladen. Und noch bevor ich ihre wunderschöne Stimme hören konnte, kam Enrico ihr zuvor. Ich traf mich vorher noch mit Andre und Pauline auf einen Kaffee und erzählte total aufgeregt von meinem Weg. Also setzte ich mich ins Auto, drehte Volbeat auf und düste durch die Dunkelheit in Richtung Glück. Ich war so aufgeregt und nervös, dass ich nicht einmal mehr bemerkte, wo ich überhaupt lang fuhr. Ich stand nun in Dresden, vor dem Ort der Begierde und rauchte noch eine. Ich schrieb ihr, dass ich da sei und nur noch meine Luft erfrischende Stange inhalierte. Meine schwitzige Hand ruhte an meinem Telefon, doch es blieb stumm und meine Zigarette neigte sich ebenfalls dem Ende zu. &#8218;Noch einmal tief durchatmen und dann geht es rein!&#8216; Ich schlenderte hinein, an den Spielautomaten vorbei und dann stand ich vor gefühlten 100 Bahnen ! Mein Blick schweifte durch die Menschen. Was, wenn ich sie nicht erkennen würde ?! Meine Augen wanderten von rechts nach links. Da war sie ! Sie saß am Tisch. Ihre blonden Haare zu einem Zopf gebunden. Meine Lippen formten sich zu einem Lächeln. Ich ging langsam zu ihrem Tisch, an welchem sie und 5 ihrer Freunde saßen. Ich blickte auf die Anzeigetafel. Da stand Sami !? „Ehm, habt ihr mich mit eingeplant?!“ Das war Enrico, der beste Freund meiner Traumfrau. Er gab ihr Bescheid und zum ersten Mal trafen sich unsere Blicke. Durch die schlechte Beleuchtung – gut, es war Disco-Bowling &#8211; konnte ich leider nicht viel von diesen traumhaften Augen erkennen. Ihre Arme schlossen sich um mich zur Begrüßung. Schon das allein – ihr Duft, ihre Wärme verzauberten mich. Ich setzte mich und wechselte ab und an ein Wort mit Enrico und Andi, beide sehr locker und sympathisch. Die Zeit verging irgend wie wie im Flug, obwohl ich tatsächlich nur daneben saß oder rauchte. Anfangs empfand ich eine kleine Spannung zwischen uns, aber das war wohl eher meiner Schüchternheit geschuldet&#8230;</p>
<p>&#8230;Das war der Anfang unserer Unendlichen Geschichte – oder sollte sie mittlerweile Endlich sein ?!</p>
<p>Was man auch tut – einen richtigen Weg scheint es nicht zu geben und so schwebe ich kopfüber durch die Weiten des Universums. Spüre wie kleine und große Asteroidenbrocken gegen meinen Kopf prallen. Knall ! Meine Sicht vernebelt – orientierungslos. Vereinzelt verschwimmen Bilder in meinen Gedanken und klaren sich wieder auf. Umrisse, Formen. Bemerke die Wärme als sei es echt. Als berührten sich unsere Lippen tatsächlich. Die Hand, die durch mein Haar fährt und ebenfalls meine Sinne vernebelt. Mein Herzschlag hat bereits ungeahnte Höhen erreicht. Habe das Gefühl, dass es jeden Augenblick aus meiner Brust springt und wegläuft. Vielleicht wäre die Sehnsucht dann nicht ganz so unerträglich&#8230; Herzlos = Schmerzlos ! Doch so einfach ist es nicht. Wir müssen uns unseren Gefühlen stellen ! Vielleicht dadurch jemanden verletzen oder auch das grenzenlose Glück herbei rufen. Alles ist möglich ! Die Liebe – Das größte Glück. Das Lebenselixier, welches unseren Durst nach Nähe und Zuneigung stillt. Warum etwas aufgeben, was sich richtig anfühlt&#8230;</p>
<p>Doch ob du wirklich richtig steht, siehst du erst, wenn das Licht angeht&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/04/beziehungsweise/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hier</strong></a> könnt ihr eine weitere Liebesgeschichte von Nev lesen.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und<a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/09/foto-love-story-dianes-single-leben/" target="_blank" rel="noopener"><strong> hier</strong></a> gibt&#8217;s eine Foto-Love-Story, entstanden auf dem #gelände16.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Liebesgedicht an mein Herz</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/09/liebesgedicht-an-mein-herz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Poetry Slam]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Sep 2017 07:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Selfcare]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe sei eine Kunst, sagt Erich Fromm, und um eine andere Person zu lieben, müssten wir zunächst uns selbst lieben lernen. Das klappt oft nur so bedingt, doch die Poetry Slammerin Leticia Wahl hat es versucht und ein Liebesgedicht an ihr eigenes Herz geschrieben. &#160; Mehr dazu: Eine Liebesgeschichte von meinTestgelände-Autor Nev. Dominik über die]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Liebe sei eine Kunst, sagt Erich Fromm, und um eine andere Person zu lieben, müssten wir zunächst uns selbst lieben lernen. Das klappt oft nur so bedingt, doch die Poetry Slammerin Leticia Wahl hat es versucht und ein Liebesgedicht an ihr eigenes Herz geschrieben.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-9352"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/04/beziehungsweise/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Eine Liebesgeschichte</strong></a> von meinTestgelände-Autor Nev.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Dominik über die Herausforderungen von <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/06/ich-antworte-dir-spaeter-ausfuehrlicher/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Beziehungen in einer digitalen Welt</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mein Opa</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/08/mein-opa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Was geht Almanya]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Aug 2017 07:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[Jeremy Jameel Chahine von unserer Redaktionsgruppe Was geht Almanya hat einen Text über, aber auch für seinen Opa geschrieben. Darin beschreibt Jeremy, wie er den Tod seines Opas erlebt hat – die letzten Erinnerungen, das erste Mal am Grab und sein Umgang mit dem Verlust eines geliebten Menschen. Ich habe heute ein mulmiges Gefühl, mir]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jeremy Jameel Chahine von unserer Redaktionsgruppe <em>Was geht Almanya</em> hat einen Text über, aber auch für seinen Opa geschrieben. Darin beschreibt Jeremy, wie er den Tod seines Opas erlebt hat – die letzten Erinnerungen, das erste Mal am Grab und sein Umgang mit dem Verlust eines geliebten Menschen.</strong></p>
<p><span id="more-9340"></span></p>
<p>Ich habe heute ein mulmiges Gefühl, mir geht es nicht sonderlich gut. Ich trete ans Fenster, blicke raus ohne wirklich wahrzunehmen, was sich draußen tut und denke, hoffentlich kommt er bald raus. Er ist da schon viel zulange drin. Mein Vater ist fast jeden Tag da. Bei meinem Opa im Krankenhaus. Er ist schon seit Wochen dort, aber ich weiß immer noch nicht warum. Ich frage sie und frage sie. Aber meine Eltern wollen es mir nicht sagen. Sie sagen nur, es sei grade schwer. Ich frage mich, warum ist es schwer. Ich verstehe das nicht. Der Tag neigt sich langsam dem Ende zu, ich gehe ins Bett und schlafe nicht. Ich liege stundenlang wach und frage mich immer wieder, was mit meinem Opa los ist. Ich höre meine Eltern reden, verstehe aber nicht, über was sie sich unterhalten. „Wie geht es dir, Opa?“, formen meine Lippen leise. Es ist bestimmt schon nach zwölf, aber ich kann immer noch nicht einschlafen. Meine Eltern kommen abwechselnd rein, um nach mir zu schauen. Ich tue so, als würde ich bereits schlafen. Irgendwann merke ich, dass meine Augen vor lauter Müdigkeit zufallen. Ich flüstere leise „Ich hab dich lieb, Opa!“, danach schlafe ich ein. Ich schlafe unruhig, wälze mich von einer Seite auf die andere. Irgendwann stehe ich auf und habe von meinem Opa geträumt. Es war ein schöner Traum. Dort sah ich, dass mein Opa wieder gesund ist. Und dass er mit mir wieder spielen kann. Bei diesem Gedanken muss ich lächeln. Ich lächle und spüre gleichzeitig, wie Tränentropfen meine Wangen runterfließen. Ich will so gerne glauben, dass es ihm besser geht. Ich gehe ins Wohnzimmer. Mein Papa sitzt am Esstisch und weint. Er wischt sich die Tränen von den Augen und lächelt mich an. Dann umarmt er mich, deutlich fester als sonst, und gibt mir einen Kuss auf die Wange. Er lächelt und weint gleichzeitig. Ich sehe ihm an, wie sehr er sich bemüht, nicht mehr so traurig zu sein. Das gelingt ihm einigermaßen. Was denn los sei, frage ich ihn. Er sagt, dass er von uns gegangen sei.</p>
<p>„Dein Opa ist gestorben.“ Ich spüre Schmerzen, die ich vorher nicht kannte und bin nicht in der Lage, irgendetwas zu sagen. Ich frage, warum Opa gestorben sei. Mein Papa antwortet, dass jeder irgendwann gehen müsse. Das sei nun mal der Lauf der Dinge. Er gab mir noch einen Kuss, dann sagte er, dass ich nicht so traurig sein solle, denn Opa würde in uns, in ihm und in mir, weiterleben. „Opa wird immer ein Teil von uns bleiben.“</p>
<p>Die Beerdigung steht an. Ich will unbedingt bei der Beerdigung dabei sein und meinen Opa noch einmal sehen, bevor er ganz von uns geht. Doch meine Mutter ist dagegen. Ich sei noch zu klein, sagt sie. Ich bin sehr traurig und verstehe das nicht. Ich will ihn doch nur ein letztes Mal sehen. Meine ganzen Cousinen und Cousins werden doch auch hingehen, erwidere ich ihr. Warum ich nicht? Aber meine Mutter bleibt bei ihrem Nein, ich sei mit fünf Jahren einfach noch zu jung. Mein Opa wird beerdigt, und ich kann nicht dabei sein. Alle begleiten meinen Großvater auf seinem letzten Weg, und ich kann nicht mit den anderen trauern. Ich sei ja zu jung, was ich nicht wirklich verstehe.</p>
<p>Ein paar Tage später darf ich zu seinem Grab. Ich fahre mit meinen Eltern zum Friedhof und bin sehr aufgeregt. Die Sonne scheint an diesem Tag im Juni. Wir parken das Auto und betreten den Friedhof. Es ist für mich das erste Mal, dass ich einen Friedhof besuche. Ich gucke mich um, überall gibt es Gräber, einige sind sehr schön geschmückt, andere dagegen sind schlicht gehalten. Und dann stehen wir vor dem Grab meines Opas. Das Grab ist voller Blumenkränze. Wir stehen davor und ich merke, wie mein Vater weint. Ich schaue zu meiner Mutter und sehe, dass sie auch feuchte Augen hat. Dann nehme ich die Hand meines Vaters und drücke sie fest. Er guckt mich an und lächelt. Dort also liegt mein Opa, einige Zentimeter unter der Erde. Mein Großvater ist gestorben und wird nie wieder zurückkommen. Ich stehe vor dem Grab und verstehe, was das jetzt bedeutet. Mein Vater sagt, mein Opa sei nun an einem besseren Ort. An einem Ort, wo er nicht mehr krank ist und wo es ihm gut geht. Diese Vorstellung beruhigt mich. Trotzdem bin ich traurig, dass mein Großvater auf den Tag genau einen Monat vor meinem Geburtstag gestorben ist.</p>
<p>Ich hätte mich sehr gefreut, wenn mein Opa meinen sechsten Geburtstag noch erlebt hätte. Vielleicht guckt mein Opa vom Himmel aus zu und wünscht mir alles Gute. Diese Vorstellung gefällt mir.</p>
<p>Zuhause angekommen, gehe ich in mein Zimmer und denke über meinen Großvater nach. Danach gehe ich zu meinem Vater ins Wohnzimmer, setze mich zu ihm auf das Sofa und lächele ihn an. Er nimmt mich in den Arm und schaut mich fragend an: „Warum bist du so glücklich?“ Ich sage ihm: „Ich weiß dass mein Opa uns nie verlassen wird. Er wird auf uns aufpassen und uns beschützen.“ Mein Vater lächelt. „Kannst du mir ein paar Geschichten von meinem Opa erzählen?“, frage ich ihn. Er nickt und erzählt mir einige lustige Geschichten aus dem Leben seines Vaters. Ich höre aufmerksam zu und merke, dass mein Großvater nicht wirklich weg ist. Er wird immer in meinem Herzen bleiben, und ich werde mein Leben lang an ihn denken. Mein Vater schaut mich an, lächelt leicht und sagt, dass ich meinem Opa sehr ähnlich sehe, vor allem seine gigantischen Ohrläppchen hätte ich von ihm geerbt. Ich merke, wie mein Mund sich zu einem Lächeln formt. Trotz all der Trauer fühle ich, wie ich so etwas wie Glück empfinde. Und dann schlafe ich auf dem Schoß meines Vaters ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Der Text ist ein Kapitel aus dem Buch „Aus Angst wächst Mut“, den Link dazu findet ihr <a href="http://www.lutherverlag.de/Geschenkideen/Buecher/Hoof-Aus-Angst::843.html" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/05/wie-feuer-und-flamme/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier ein weiteres Kapitel</strong></a>, das bei uns veröffentlicht wurde.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>6 Monate auf hoher See – so viel mehr als nur eine Segelreise (Teil 3)</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/08/6-monate-auf-see-teil-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Aug 2017 07:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=9319</guid>

					<description><![CDATA[6 Monate hat Clara auf einem Segeschiff verbracht und dabei unterschiedlichste Erfahrungen gemacht. Zwei Teile ihres Reiseberichtes konnten wir bereits lesen, heute folgt der dritte und letzte Teil. Nächster Stopp: Bermudas. Noch so etwas, wo Leute von zuhause immer nachfragen: „Bermudas? Beim Bermudadreieck? Pass bloß auf dich auf, Clara, nicht, dass ihr untergeht!“ Meine Erfahrungen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong> 6 Monate hat Clara auf einem Segeschiff verbracht und dabei unterschiedlichste Erfahrungen gemacht. Zwei Teile ihres Reiseberichtes konnten wir bereits lesen, heute folgt der dritte und letzte Teil.</strong></p>
<p><span id="more-9319"></span></p>
<p>Nächster Stopp: Bermudas. Noch so etwas, wo Leute von zuhause immer nachfragen: „Bermudas? Beim Bermudadreieck? Pass bloß auf dich auf, Clara, nicht, dass ihr untergeht!“ Meine Erfahrungen sagten mir etwas anderes. Ich hatte kein einziges Mal auch nur das kleinste Gefühl, auf der Thor nicht sicher zu sein, auch bei Sturm waren wir schon eine sehr eingespielte Mannschaft. Trotzdem darf man die Gefahren des Meeres natürlich nicht unterschätzen, aber dafür sorgte unser Kapitän.</p>
<p>Wieder auf See fingen alle an, sich in Astronavigation fit zu machen. Die nächste Schiffsübergabe stand bevor. Schiffsübergabe, das heißt, der Segelstamm zieht sich zurück und die Schüler steuern das Schiff. Eingegriffen wird nur in Notsituationen. Dafür werden leitende Positionen von Schülern besetzt, es gab z. B. einen Schülerkapitän, Schülersteuermänner, Schülermaschinisten, Schülerwachführer etc. Dieses Mal gab es jedoch noch eine besondere Herausforderung. Alle elektronischen Geräte wurden abgeklebt und wir mussten uns, anstatt uns auf das GPS-Gerät zu verlassen, mithilfe der Sterne zurechtfinden. Also war vorher fleißig geübt worden, damit man, wie geplant, auf den Bermudas ankam und nicht plötzlich woanders landete. Unsere Schülerschiffsleitung war erstaunlich gut. Unsere errechnete Position nach einigen Tagen war nur sehr knapp an derjenigen vorbei, die das GPS anzeigte. Und wir kamen dementsprechend pünktlich auf den Bermudas an.</p>
<p>Dort war wieder eine Fahrradtour geplant; wie vorher erkannt, ist das eine gute Art, ein neues Land zu entdecken. Wir bewunderten die Landschaft, besonders die für die Bermudas typischen weißen Dächer. Außerdem besuchten wir alle die Hauptstadt Hamilton. Nach ein paar Tagen beendeten wir unseren Aufenthalt mit unserem Abschiedsfoto. Alle trugen „Bermuda-Pullis“, Pullover, die es dort in jedem Geschäft gibt, auf denen groß „Bermudas“ steht. Gedankenverloren blicke ich auf meinen eigenen Bermuda-Pulli. Auch der Landaufenthalt kommt mir schon ewig her vor.</p>
<p>Wir legten ab. Jetzt kam die angeblich stürmischste Etappe, der Weg bis zu den Azoren, einer Inselgruppe, die zu Portugal gehört. Dieses Mal hatten wir jedoch verhältnismäßig Glück, was das Wetter betraf. Ich erinnere mich an einige Tage, an denen ich sogar entspannt an Deck saß, ohne mir Sorgen zu machen, dass ich mich gleich festhalten muss, weil die nächste große Welle kommt. Trotzdem hatten wir natürlich viel Wind, aber das war auch eine besondere Erfahrung, die ich gerne gemacht habe. Wir gingen weiter Wache, hatten Unterricht und es stellte sich wieder der normale Thor-Alltag ein. Wie absurd das klingt. Ich segle auf einem Traditionssegler über den Atlantik und es wird für mich Alltag. Das ist aber definitiv nicht negativ gemeint. Es ist gerade etwas Besonderes, sich auf eben diesem Traditionssegler so heimisch zu fühlen, dass sich eine Art Alltag entwickeln kann. Trotzdem habe ich bis jetzt fast jede Sekunde auf der Thor genossen und wollte das nie gegen meinen Alltag zuhause eintauschen.</p>
<p>Doch auch dieser „Alltag“ währte nicht lange. Bald schon kamen wir auf den Azoren an. Am meisten hat mir der Hafen gefallen. Jedes Schiff, das dort anlegt, darf ein Rechteck auf der Pier bemalen, weshalb es dort von Bildern von Schiffen nur so wimmelt. Ich konnte stundenlang damit verbringen, mit anderen zusammen an der Hafenmauer entlangzulaufen und die unterschiedlich gestalteten Kunstwerke zu betrachten. Ein besonderes Highlight war es natürlich, dass auch wir uns verewigen durften. Nach vielen Ausflügen auf die Insel, die fast alle in einem Café bei heißer Schokolade und Kuchen endeten, und einem Ausflug aus dem Dorf heraus, war der Landaufenthalt wie im Fluge vergangen und schon stand die letzte Etappe vor uns: Azoren – Kiel. Wieder war es Zeit, abzulegen, und der Schiffsalltag stellte sich ein. Wieder bereiteten sich viele auf eine bevorstehende Schiffsübergabe vor. Die letzte ging durch den englischen Kanal und beinhaltete sogar das Ablegen aus Falmouth, unserem Zwischenstopp in England. Also war nicht viel Zeit, die wir jedoch alle noch möglichst genießen wollten. Ich habe viel Zeit unter Deck mit unserem Maschinisten verbracht, um mein selbstgebautes Flaschenschiff fertigzustellen. Das Hobby haben sich einige von unserem Maschinisten abgeschaut. Außerdem begann meine Projektgruppe, der Thor Chor, den „Final Countdown“: Jeden Tag wurde ein Lied für einen von uns vorgestellt, sodass ich sehr mit Sägen, Feilen, Nähen und Lieder schreiben beschäftigt war. Außerdem hatten wir alle das Häkeln entdeckt. Nicht zu glauben, aber es war tatsächlich ein Junge, der angefangen hat, sich mit einer Häkelnadel und Wolle bewaffnet an Deck zu setzen und seine Mützen zu häkeln. Schon bald waren alle angesteckt und wir beschlossen, alle mit selbstgehäkelten Mützen einzulaufen.</p>
<p>Das erinnert mich daran, dass heute unser letzter Tag ist und dass ich gleich Wache habe. Erschrocken schaue ich auf die Uhr. Okay, noch 10 Minuten, noch etwas Zeit für Wachträume. So beschäftigt merkten wir alle gar nicht, wie schnell die Zeit verging und wie bald plötzlich alles zum Ablegen in Falmouth bereitgemacht werden musste. In Falmouth angekommen, fühlten wir uns das erste Mal seit vielen Monaten wieder wie auf typischem europäischem Festland. Die Azoren waren eben noch mitten auf dem Atlantik. Wir gingen viel durch die Stadt, besuchten das Marine Museum und saßen am Hafen. Der nächste deutsche Boden würde schließlich Deutschland sein. Doch eine Sache stand uns vorher noch bevor: Solo. 24 Stunden alleine auf einer Wiese, in denen man sich nur auf sich selbst konzentriert. Ein ganz schöner Kontrast zum Bordleben, bei dem man durchgehend von Menschen umgeben ist und wenig Zeit hat, über sich nachzudenken. Trotzdem gingen die 24 Stunden erstaunlich schnell vorüber. Ich habe viel nachgedacht, geschrieben und einfach auf das Meer hinausgeschaut. Definitiv eine besondere Erfahrung! Ich bin echt gespannt darauf, den Brief in ein paar Jahren zu lesen und zu versuchen, nachzuvollziehen, was ich in dem Moment gedacht habe.</p>
<p>Mit dem Solo war unser Englandaufenthalt beendet und die letzte Schiffsübergabe begann. Dieses Mal hatten wir sogar eine Kapitänin, ein Umstand, der unseren Kapitän besonders freute. Sie und alle anderen machten ihre Aufgabe super und eine knappe Woche später wurde das Schiff in bestem Zustand wieder an den Stamm übergeben. Wir waren so schnell gewesen, dass wir sogar noch ein paar Tage Zeit hatten und für einen Tag nach Helgoland fuhren. Dort wanderten wir und besuchten das große Aquarium. Es kam mir total unwirklich vor, dass wir tatsächlich wieder auf deutschem Boden waren. Und dann ging es nur noch durch den Nord-Ostsee-Kanal und hier bin ich. Gestern Abend war noch das „Captain’s Dinner“, unser Abschiedsessen, bei dem alle Vorräte aufgebraucht werden und die großartige Reise gefeiert wird. Ich kann es nicht glauben, dass es unser letzter Abend auf der Thor war. Heute würde mein letztes Frühstück auf der Thor sein und wir bald wieder bei uns zuhause. Was für eine seltsame Vorstellung!</p>
<p>„Clara! Du hast nur noch 5 Minuten! Zieh dich an, ich möchte pünktlich schlafen können.“ „Mhh“, murmele ich, schüttle kurz den Kopf, um mich aus meinen Träumereien zu lösen und schwinge mich aus der Koje. Gleich beginnt meine letzte Wache, da möchte ich schließlich pünktlich zur Wachübergabe da sein. Ich gehe den altbekannten Gang, den Niedergang hoch und steige auf das Achterdeck. Dort steht der Rest meiner Wache schon und schaut mich abwartend an. Ich nuschele den Wachgruß mit und melde mich, um an das Ruder zu gehen. Die ganze Wache rauscht wie ein Traum an mir vorbei. Ausguck, Wetter, Maschinenronde, noch einmal Ausguck. Und dann wieder: „Gode Ruh!“. Ich lege mich schlafen, in dem Gewissen, dass ich morgen beim Aufstehen das Einlaufen vorbereiten muss. Am liebsten würde ich noch einmal die Reise reflektieren. Aber es ist Viertel nach fünf. Todmüde sinke ich mein Kissen und bin zehn Sekunden später eingeschlafen. Vielleicht träume ich ja von der Reise…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Hier könnt ihr den <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/05/6-monate-auf-hoher-see-und-doch-so-viel-mehr-als-nur-eine-segelreise-teil-1/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ersten Teil</strong></a> von Claras Reisebericht lesen.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">&#8230; und hier den <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/06/6-monate-auf-hoher-see-so-viel-mehr-als-nur-eine-segelreise-teil-2/" target="_blank" rel="noopener"><strong>zweiten</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erst einmal weg (Teil 2)</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/07/erst-einmal-weg-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lilith]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2017 07:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
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		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Zeit nach dem Abi kann die schönste im Leben sein! Schule vorbei und im Idealfall eine Pause, bevor Studium, Ausbildung oder andere ernste Lebensthemen anstehen. MeinTestgelände-Autorin Lilith hat in dieser Zeit einiges vor &#8211; und das Einzige, mit dem sie sich nicht beschäftigen wird, ist Langeweile. Hier lest ihr den zweiten Teil ihrer Geschichte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Zeit nach dem Abi kann die schönste im Leben sein!</strong> <span id="more-9257"></span></p>
<p><strong>Schule vorbei und im Idealfall eine Pause, bevor Studium, Ausbildung oder andere ernste Lebensthemen anstehen. MeinTestgelände-Autorin Lilith hat in dieser Zeit einiges vor &#8211; und das Einzige, mit dem sie sich nicht beschäftigen wird, ist Langeweile. Hier lest ihr den zweiten Teil ihrer Geschichte.</strong></p>
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<p>Meine Planung begann damit, dass ich viel zu viel machen wollte, als dass es alles in ein Jahr passen konnte. Work and Travel sagte mir ebenso zu, wie eine Arbeitsstelle in einem Hotel als Animateurin, auch das Aushelfen auf einer Farm klang für mich interessant, das Schafehüten in Schottland, der Besuch einiger Universitäten für ein paar Wochen als „Probestudentin“, Praktika… Mein Dokument, das sich während meiner Schulzeit mit Links und Informationen darüber gefüllt hatte, was ich einmal alles machen wollte, wenn ich mehr Zeit hätte, umfasste inzwischen schon über zwanzig Seiten. Aber – war ja auch nicht schlecht. Schließlich bin ich erst 17 Jahre alt und das ein oder andere, was ich mir vorgenommen habe, lässt sich sicherlich auch noch in den Semesterferien in die Tat umsetzen.</p>
<p>Nach langem Hin und Her habe ich mich nun für die folgende Planung entschieden: wenn ich am 30. Juni mein Zeugnis in den Händen halten werde, geht es erst einmal direkt am nächsten Tag weiter mit Proben für die PROMS in Karlsruhe mit dem Badischen Jugendchor, anschließend steht eine dreiwöchige Tätigkeit als Jugendbotschafterin eines PASCH-Austausches des Goethe-Instituts an, in dem ich mich um deutschlernende Schüler aus dem Ausland kümmern werde. Nach zwei Tagen zu Hause geht es schließlich weiter in die Nähe von München, wo ich durch einen Jugend Forscht Gewinn die Möglichkeit habe, ein vollfinanziertes Praktikum bei der deutschen Zentrale für Luft- und Raumfahrttechnik durchzuführen. Davon wieder zurück, muss ich zu Hause leider warten, bis ich Ende Oktober 18 werde, um dann endlich mein bei der IBO gewonnenes Praktikum im Bereich Bioinformatik in Sheffield antreten zu können. Doch das „Warten“ wird sich keinesfalls als langweilig herausstellen. Denn in diesem knappen Monat werde ich Kurse für Grundschüler an der Hector-Akademie Ettlingen halten, auf Science sowie Poetry Slams auftreten, bei einigen Filmprojekten teilnehmen, eigene planen, ein wenig Zeit zum kreativen Schreiben nutzen, mich auf meine Musikinstrumente sowie meine sportlichen Tätigkeiten konzentrieren, ein wenig Arbeiten, um Geld zu verdienen…. Ihr seht schon. Ich habe immer etwas zu tun. Nach Sheffield und ein paar Tagen zu Hause zum Umpacken geht es schließlich nach Burkina Faso. Hier stutzen meist die Ersten, denen ich von meiner „Nach-Abi-Planung“ erzähle. Burkina Faso – wie kommt man denn darauf? Die Antwort ist für mich ziemlich einfach; meine Eltern unterstützen seit über zwanzig Jahren den Verein „Garango“, der in Burkina Faso Waisenkinder, sowie Halbwaisen in eine Hauswirtschaftsschule aufnimmt. Die Kinder werden dort bis zu ihrem 18. Lebensjahr ausgebildet. Um dies zu finanzieren, werden in Deutschland Paten gesucht, die sich jeweils um ein bis zwei dieser Kinder kümmern und ihnen finanzielle Mittel sowie kleine Präsente zur Verfügung stellen. Vor Ort werde ich die Möglichkeit haben, bei den Schwestern, die das Heim führen, zu leben und dort das Treiben in einem afrikanischen Land direkt mit zu bekommen. Ich werde Computer- sowie Englischkurse geben und auch mitgehen, wenn neue Patenkinder ausgesucht werden. Nach einem Monat heißt es auch hier wieder Adieu – sagen. Doch laut der ersten Vorsitzenden des Vereins ist es erst einmal gut, nicht länger als vier Wochen vor Ort zu bleiben. Zum einen ist das Klima dort für Europäer ohnehin nur von Dezember bis Februar einigermaßen erträglich, und zusätzlich sollte man sich das Ganze erst einmal anschauen. Später noch einmal für einen längeren Aufenthalt nach Burkina Faso zu reisen, ist ohnehin jederzeit möglich.</p>
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<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
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<li>Hier findet ihr den <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/06/erst-einmal-weg-teil-1/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ersten Teil</strong></a> von Liliths Geschichte.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Nach der Schule geht es oft um die Suche nach dem richtigen Job. Dazu mehr <a href="https://www.meintestgelaende.de/2014/05/typisch/" target="_blank" rel="noopener"><strong>in diesem Video</strong></a>.</span></li>
</ul>
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