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	<title>story-teller &#8211; meinTestgelaende.de</title>
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		<title>Handicap is great!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Aug 2021 07:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Story Teller-Autor Peter Burhorn sagt, er will Behinderung „great again“ machen. Wie meint er das? Ein Text von ihm &#8211; und außerdem noch eine tolle Idee: die &#8222;Handy-Cap&#8220;. Leben mit Behinderung ist wie im Theater. Es ist ein tolles Theaterstück, was ihr gesunden Menschen macht. Ich sehe das so, ich sehe mich als Zuschauer auf]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Story Teller-Autor Peter Burhorn sagt, er will Behinderung „great again“ machen. Wie meint er das? Ein Text von ihm &#8211; und außerdem noch eine tolle Idee: die &#8222;Handy-Cap&#8220;.</strong></p>
<p><span id="more-13290"></span></p>
<p>Leben mit Behinderung ist wie im Theater. Es ist ein tolles Theaterstück, was ihr gesunden Menschen macht. Ich sehe das so, ich sehe mich als Zuschauer auf der Tribüne und schaue mir den Alltag an.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Für mich ist das Leben schon immer aus anderer Perspektive gewesen. Ob andere Behinderte genauso denken? Ich würde gern mal eine Umfrage dazu machen.</p>
<p>Am Leben kann sich jeder beteiligen. Trotzdem fühle ich mich in meinem Lebensalltag &#8211; das ist mir vor Jahren aufgefallen &#8211; viel mehr als Zuschauer als als Beteiligter.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Ich wüsste gern, ob es Anderen auch so geht, ob es Gleichgesinnte gibt, die es wie ich schwer haben beim Mitreden.</p>
<p>Irgendwie bin ich ein Zuschauer der Menschheit.</p>
<div id="attachment_13291" style="width: 710px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13291" class="wp-image-13291 size-large" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Foto-am-11.06.21-um-18.14-800x533.jpg" alt="" width="700" height="466" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Foto-am-11.06.21-um-18.14-800x533.jpg 800w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Foto-am-11.06.21-um-18.14-300x200.jpg 300w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Foto-am-11.06.21-um-18.14-768x512.jpg 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Foto-am-11.06.21-um-18.14.jpg 1080w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /><p id="caption-attachment-13291" class="wp-caption-text">&#8222;Handy-Cap&#8220;-Idee: Daniela Chmelik, Dennis Lange; Zeichnung: Matti Wustmann . Fotos: Dennis Lange</p></div>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-13292 size-large" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Lange_Handicap_3-800x600.jpg" alt="Foto: Dennis Lange" width="700" height="525" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Lange_Handicap_3-800x600.jpg 800w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Lange_Handicap_3-300x225.jpg 300w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Lange_Handicap_3-768x576.jpg 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Lange_Handicap_3-228x171.jpg 228w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Lange_Handicap_3-160x120.jpg 160w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Lange_Handicap_3-320x240.jpg 320w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Lange_Handicap_3-380x285.jpg 380w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Lange_Handicap_3-700x525.jpg 700w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Lange_Handicap_3-760x570.jpg 760w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Lange_Handicap_3-1140x855.jpg 1140w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Lange_Handicap_3.jpg 1280w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /> <img decoding="async" class="alignnone wp-image-13293 size-large" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Lange_Handicap_5-800x600.jpg" alt="Foto: Dennis Lange" width="700" height="525" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Lange_Handicap_5-800x600.jpg 800w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Lange_Handicap_5-300x225.jpg 300w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Lange_Handicap_5-768x576.jpg 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Lange_Handicap_5-228x171.jpg 228w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Lange_Handicap_5-160x120.jpg 160w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Lange_Handicap_5-320x240.jpg 320w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Lange_Handicap_5-380x285.jpg 380w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Lange_Handicap_5-700x525.jpg 700w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Lange_Handicap_5-760x570.jpg 760w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Lange_Handicap_5-1140x855.jpg 1140w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/08/Lange_Handicap_5.jpg 1280w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></p>
<p><b>Corona</b></p>
<p>Ich finde durch meine Behinderung interessant, wie andere über Krisen denken. Durch meine Behinderung bin ich bereits abgehärtet, was Krisen betrifft. Bei der Corona-Krise merke ich erst, wie sich gesunde Menschen über Krisen erschrecken. Ich weiß natürlich auch, dass wir es mit einer sehr ernsten Krise zu tun haben. Aber worauf ich hinaus will ist, dass ich das Gefühl habe, den gesungen Menschen auf der Welt ging es jahrelang zu gut. Durch das Masken-Tragen finde ich auf einmal vieles angenehmer, viel gerechter, da die ganze Welt eine Behinderung hat. Das mit den Masken ist wichtig für unsere Gesundheit. Aber seit der Corona-Krise fühle ich mich auf einmal etwas mehr gleichberechtigt.</p>
<p>Mein Fazit mit Erfahrung an Menschen mit Behinderung: Es sind die menschlichsten Menschen. Wir sind mehr wir selbst. Eines sind wir natürlich nicht: perfekt. Perfekt ist keiner von uns. Jeder Mensch ist ein Mensch. Was ist eigentlich die Bedeutung von „behindert“? Was meint denn „speziell“? Und warum wird der Mensch überhaupt in Schubladen gesteckt?</p>
<p>Ich habe einen neuen Spruch: Behinderung Lives Matter. Das will ich auf mein Transparent schreiben.</p>
<p>Ein Tag ohne Perfektion ist erstens viel menschlicher und das Menschliche wie der Charakter ist natürlich und würdig. Was ist schon Perfektion? Was ist das Streben nach Perfektion? Höher, schneller, weiter. Und am Ende kam Corona!</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Weitere Beiträge von den Story Tellern <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/story-teller/" target="_blank" rel="noopener"><strong>findet ihr hier</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn Männer Röcke tragen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/05/wenn-maenner-roecke-tragen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 May 2021 07:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute präsentieren wir euch einen ganz besonderen Beitrag der Story-Teller: Dennis Seidel hat nämlich Nils Pickert von Pinkstinks zum Interview getroffen und ihm einige spannende Fragen gestellt. Zu seiner Arbeit als Autor und Journalist, seinem Verständnis von Gleichberechtigung und Gender — und warum er gerne Röcke trägt. Viel Spaß beim Lesen! (1). Wie lange und seit wann]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute präsentieren wir euch einen ganz besonderen Beitrag der Story-Teller: Dennis Seidel hat nämlich Nils Pickert von Pinkstinks zum Interview getroffen und ihm einige spannende Fragen gestellt. Zu seiner Arbeit als Autor und Journalist, seinem Verständnis von Gleichberechtigung und Gender </strong><b>— </b><strong>und warum er gerne Röcke trägt. Viel Spaß beim Lesen!</strong></p>
<p><span id="more-12932"></span></p>
<p><strong>(1). Wie lange und seit wann arbeitest du schon für Pinkstinks? Und was machst du da?</strong></p>
<p>Ich bin seit 2013 bei Pinkstinks. Hauptsächlich schreibe ich Artikel für die Webseite und gebe Vorträge, um zu erklären, was Sexismus ist und was Pinkstinks dagegen tut. Manchmal rede ich auch mit der Presse oder denke mir mit den anderen zusammen Kampagnen aus, mit denen wir mehr Vielfalt für alle hinbekommen können.</p>
<p><strong>(2). Ist es für dich normal in der Öffentlichkeit Röcke zu tragen?</strong></p>
<p>Im Sommer trage ich ganz gerne Röcke, weil es bei Hitze kaum etwas Besseres gibt. Oft finde ich aber Hosen praktischer – schon wegen der Taschen. Ansonsten merke ich natürlich, dass andere das nicht normal finden. Das ist mir aber egal.</p>
<div id="attachment_12935" style="width: 710px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12935" class="wp-image-12935 size-large" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/Nils-Pickert-zum-Interview-mit-Dennis-Seidel-793x600.jpg" alt="" width="700" height="530" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/Nils-Pickert-zum-Interview-mit-Dennis-Seidel-793x600.jpg 793w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/Nils-Pickert-zum-Interview-mit-Dennis-Seidel-300x227.jpg 300w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/Nils-Pickert-zum-Interview-mit-Dennis-Seidel-768x581.jpg 768w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/Nils-Pickert-zum-Interview-mit-Dennis-Seidel-1536x1163.jpg 1536w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/Nils-Pickert-zum-Interview-mit-Dennis-Seidel-2048x1550.jpg 2048w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/Nils-Pickert-zum-Interview-mit-Dennis-Seidel-160x120.jpg 160w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /><p id="caption-attachment-12935" class="wp-caption-text">Das ist Nils Pickert.</p></div>
<p><strong>(3). Was verstehst du unter Gleichberechtigung und was bedeutet für dich Gender?</strong></p>
<p>Gleichberechtigung bedeutet, dass alle den gleichen Zugang zur Gesellschaft haben, die gleichen Rechte bekommen und sie für sich nutzen können. Eine Treppe zum Theater, die alle benutzen dürfen, ist zum Beispiel keine Gleichberechtigung, auch wenn es sich vielleicht so anhört. Ein Theater, das auch Menschen mit Behinderung besuchen können, die keine Treppen steigen können – das wäre Gleichberechtigung. Gender bezeichnet das soziale Geschlecht, also die Geschlechterrollen, die wir einnehmen und die uns zugeschrieben werden. Es gibt keinen biologischen Grund, warum du und ich keine Röcke tragen sollten. Es werden soziale Gründe erzählt, warum Männer das angeblich nicht dürfen. Das ist Gender. <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>(4). Welche Themen bearbeitest du in Prinzessinnenjungs?</strong></p>
<p>Ich schreibe darüber wie Jungen aufwachsen und was man ihnen darüber beibringt, was es bedeutet, ein Mann zu sein. Dass sie ihre Gefühle verstecken müssen und lernen, Streit und Härte wären männliche Eigenschaften. Ich schreibe darüber, dass Tanzen und Puppen genauso spannend für Jungen sein können wie Fußball und Lego. Und ich schreibe darüber, dass viele Jungen schlagen und geschlagen werden und wie wir das beenden können.</p>
<div id="attachment_12936" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12936" class="wp-image-12936 size-full" src="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/Dennis-Seidel-II-Fotograf-Christian-Martin.jpg" alt="" width="480" height="547" srcset="https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/Dennis-Seidel-II-Fotograf-Christian-Martin.jpg 480w, https://www.meintestgelaende.de/wp-content/uploads/2021/05/Dennis-Seidel-II-Fotograf-Christian-Martin-263x300.jpg 263w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /><p id="caption-attachment-12936" class="wp-caption-text">Dennis Seidel beim Theaterspielen. Fotografiert von Christian Martin</p></div>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Dennis Seidel spielt gern Frauenrollen und trägt auch gerne Röcke. Außerdem spielt er Theater <a href="https://www.youtube.com/watch?v=GJlRbax1FUQ" target="_blank" rel="noopener"><strong>in der Theatergruppe MD&amp;H</strong></a> (von Barner 16). Und er sammelt Barbie-Puppen.</li>
<li>Nils Pickert ist freier <span style="font-size: 1.14285rem;">Autor und Journalist, der für <a href="https://pinkstinks.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Pinkstinks</strong></a> arbeitet (ein Verein, der sich für Gender-Vielfalt einsetzt). Er hat zwei Töchter und zwei Söhne und schreibt über Gleichberechtigung. Sein erstes Buch heißt „Prinzessinnenjungs“. Er trägt gerne Röcke und ist Vollzeit-Feminist. </span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Texte von Dennis</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/04/texte-von-dennis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2021 07:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute präsentieren wir euch gleich mehrere kurze Texte vom Story Teller-Autor Dennis Seidel, in denen er sich Gedanken über viele verschiedene Themen macht: Es geht um Träume, um seine Freundin, um Homosexualität, um Rassismus, um Diskriminierung, um Beziehungen und ums Reisen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen! Träume Jeder hat seine eigenen Träume. Man]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute präsentieren wir euch gleich mehrere kurze Texte vom Story Teller-Autor Dennis Seidel, in denen er sich Gedanken über viele verschiedene Themen macht: Es geht um Träume, um seine Freundin, um Homosexualität, um Rassismus, um Diskriminierung, um Beziehungen und ums Reisen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!</strong></p>
<p><span id="more-12839"></span></p>
<p><strong>Träume</strong><br />
Jeder hat seine eigenen Träume.<br />
Man hat sie entweder nachts, wenn man schlafen tut, dann sieht man in sich hinein und sieht Bilder, die nicht real sind, sondern in seinen eigenen Träumen.<br />
Man hat aber auch Träume, die man sich wünschen tut, sei es seine eigene Traumfrau oder aber einen Traum, den man schon lange hat. Mein Traum zum Beispiel war es immer Schauspieler zu sein, und der Traum hat sich Anfang Januar 2003 dann erfüllt, ich bin bei MDUH, einer Theatergruppe von Barner 16. Auch war mein größter Traum endlich mal mit eigenen Projekten auf der Bühne zu stehen, dieser Traum hatte sich dann 2014 erfüllen können, als ich mein allererstes Regie-Projekt Liebe in den 80er Jahren machte, wo ich fünf Schauspieler auf der Bühne hatte, danach kam dann der große Durchbruch mit meinem ersten Solo-Stück Ordinary Girl.<br />
Aber nun zurück zum Thema Träume: Wenn man träumt, dann ist man in seiner Traumwelt und nicht in der realen Welt, man träumt dann schöne Sachen, aber auch schreckliche Sachen, das sind dann sogenannte Albträume.<br />
Ich habe jetzt sogar eine Freundin, aber leider keine echte, sondern eine aus Pappe, sie heißt Verena und ist sehr hübsch für mich. Verena ist meine Traumfrau, eine Traumfrau aus Pappe.</p>
<p><strong>Lesbisch</strong><br />
Wenn sich zwei Frauen bzw. zwei Mädchen lieben tun, sind sie lesbisch, also homosexuell.<br />
Es gibt auch Männer bzw. Jungs, die sich lieben tun, die sind dann schwul.<br />
Aber mein heutiges Thema handelt vom Lesbisch-Sein bei Mädchen und Frauen, das fängt ja vielleicht schon dort an, wo sich zwei Frauen bzw. Mädchen toll finden, sie daten sich dann und verabreden sich.<br />
Das Gegenteil von lesbisch und schwul ist heterosexuell, also wenn ein Mann auf Frauen steht, bzw. eine Frau auf Männer.<br />
Wenn sich zwei Frauen bzw. Mädchen in der Öffentlichkeit küssen, dann schauen die Menschen manchmal angewidert.<br />
Meine Meinung zum Lesbisch-Sein ist: Jede Frau sollte sich selber entscheiden, ob sie nun auf Männer steht oder auf Frauen, sie soll selbst empfinden, was für Gefühle sie hat.<br />
Ich habe nichts gegen lesbische Frauen und Mädchen.<br />
Jede Frau und jedes Mädchen sollte zu ihren Gefühlen anderen Frauen und Mädchen gegenüber stehen und sie der jeweiligen Person auch zeigen.<br />
Lesbische Frauen und Mädchen sind ja auch ein Teil unser Gesellschaft und sollen nicht ausgeschlossen werden.</p>
<p><strong>Rassismus</strong><br />
Es gibt Menschen, die haben was gegen Schwarze bzw. gegen Behinderte und Ausländer.<br />
Das sind dann Rassisten.<br />
Rassisten pöbeln manchmal gegen Schwarze, Behinderte und Ausländer, manchmal sind es besoffene Menschen, die rassistisch sind. Aber auch normale Menschen können rassistisch sein. Ich habe damals, als ich noch zu Hause gewohnt habe, mal mitgekriegt wie in der S-Bahn ein Schwarzer beschimpft wurde und dann dadurch der ganze S-Bahnverkehr stillgelegt wurde. Und einmal wurde ich in der U-Bahn von HSV Fans blöd angemacht.<br />
Für mich ist Rassismus ein Thema, das alle was angeht!<br />
Jeder sollte ein Zeichen gegen Rassismus setzen, denn alle Menschen sollen Teil unser Gesellschaft sein, seien es schwarze Menschen oder Menschen mit weißer Haut oder egal mit welcher Hautfarbe, junge und alte Menschen, Menschen mit und ohne Handicap, Männer und Frauen, Jungen und Mädchen. Und dann gibt es auch Zwischenstufen, also verschiedene Menschen. Es gibt Männer und Frauen, aber es gibt auch Zwischenstufen. Es gibt Männer, die zum Beispiel mehr sogenannte Frauensachen machen und Frauen, die eher sogenannte Männersachen machen. Es gibt Männer, die zum Beispiel lieber shoppen gehen anstatt sich mit Kumpels zum Fußball zu treffen oder abends mit Kumpels in die Kneipe um die Ecke zu gehen, um dort Bierchen zu trinken. Diese Männer tragen auch mal Frauenklamotten. Ist sowas denn normal? Jeder Mensch, ob Mann oder Frau sollte so gesehen werden wie er oder sie sich gerne zeigt.<br />
Es gibt Frauen, die Fußball spielen oder handwerkliche Arbeiten machen, und auch auf der Baustelle gibt es Frauen, die Jobs annehmen und in Tischlerei-Betrieben auch. Und es gibt auch Frauen, die sich abends zum Stammtisch in der nächstgelegenen Kneipe treffen.<br />
Aber warum gibt es denn Zwischenstufen zwischen Männern und Frauen? Weil sich jeder Mensch als Mensch ähnlich ist und anders.</p>
<p><strong>Beziehung</strong><br />
Jeder hat eine Beziehung zu einem bestimmten Menschen, sei es eine Liebesbeziehung oder aber eine freundschaftliche Beziehung.<br />
Ich zum Bespiel habe eine Beziehung zu einer richtig tollen Frau namens Verena, sie ist aber leider keine reale Frau, sondern eine aus Pappe.<br />
Ich baue mir meine Frauen immer aus bestimmten Bildern und Pappe zusammen.<br />
Es gibt aber auch den Begriff Fernbeziehung; das ist wenn der Partner/die Partnerin in einem andern Land bzw. Bundesland lebt.<br />
Mit meiner Ex-Freundin Paula verstehe ich mich immer noch sehr gut. Nur die anderen stört es manchmal, wenn ich mit meiner Papier-Freundin kuschele.</p>
<p><strong>Reisen</strong><br />
Jedes Jahr im Sommer reise ich in irgendeine Jugendherberge in einer großen deutschen Stadt, wo man gut shoppen gehen kann oder wo ein großer Flughafen ist.<br />
Ich war schon sechsmal in Frankfurt, zweimal in Berlin, einmal in München und einmal in Köln. Dieses Jahr möchte ich wieder nach Frankfurt, erstens wegen der großen Einkaufsstraße Zeil und zweitens wegen dem großen Airbus A380 am Frankfurter Flughafen.<br />
Wenn ich verreise, brauche ich immer sehr viel, was ich mitnehmen muss: Das sind Klamotten, Waschzeug, Geld und Ausweise, mein Lieblingskuschelkissen, meine Kamera, Handy und Barbie Puppen bzw. Papp-Figuren.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier geht&#8217;s <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/story-teller/" target="_blank" rel="noopener"><strong>zum Profil der Redaktionsgruppe Story Teller</strong></a>.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Bedürfnis</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2021/02/das-beduerfnis/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2021/02/das-beduerfnis/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 07:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir freuen uns heute über den 2. Teil des Textes von Story Teller-Autor Peter Burhorn, der über Männlichkeit, Behinderung, Diskriminierung und Sex philosophiert und dabei kein Blatt vor den Mund nimmt. Das ist toll, denn über all diese Themen &#8211; und auch die Kombination aus ihnen &#8211; sollten wir dringend mehr sprechen! Viel Spaß beim]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir freuen uns heute über den 2. Teil des Textes von Story Teller-Autor Peter Burhorn, der über Männlichkeit, Behinderung, Diskriminierung und Sex philosophiert und dabei kein Blatt vor den Mund nimmt. Das ist toll, denn über all diese Themen &#8211; und auch die Kombination aus ihnen &#8211; sollten wir dringend mehr sprechen! Viel Spaß beim Lesen.</strong></p>
<p><span id="more-12752"></span></p>
<p>Das Bedürfnis nach Sexualität hat doch fast jede Existenz auf Erden, würde ich behaupten.</p>
<p><b>Sexualbegleiterinnen für Menschen mit Behinderung</b><br />
&#8230;. sollte eigentlich ein gar nicht so außergewöhnliches Thema sein.<br />
Ich habe bei Google gesucht, was Sexualbegleiterinnen machen und wie sie sich mit dem Thema beschäftigen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Was die Botschaft ist: Viele machen den Job aus Liebe und Interesse. Bei den Sexualbegleiterinnen ist das Wort „Tabu“ ein Tabu.<br />
Für Sexualbegleiterinnen gilt: Behinderte sind selbstverständlich. Und das finde ich menschlich!<br />
Ihre Dienstleistung ist geradezu eine schätzende und innovative Dienstleistung: was Schönes aus einem wichtigen Bedürfnis zu machen.</p>
<p>Ich bin Insider. Ich kenne eine Sexualbegleiterin, die ist ganz nett, die lebt in Hamburg. Sie beschäftigt sich mit dem Thema „Liebe mit Behinderung“ und zieht sich außerdem gegen einen bestimmten Preis für Behinderte aus. Sie meint, dass Sex kein Tabu für Behinderte ist, sondern für alle Menschen gleich wichtig.<br />
Sie ist eine außergewöhnliche Frau.<br />
Was ich als Mann für Fragen an sie hätte:<br />
Was würden Sie anderen Frauen mit auf den Weg geben?<br />
Gibt es Wege für Frauen, Behinderten mal nicht aus dem Weg zu gehen?<br />
Was sollen diese hohen Ansprüche?<br />
Oder: Was zählt wirklich am Menschen?<br />
Warum ist Sex mit Behinderten allgemein ein Tabu?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Warum können sich Frauen nicht auf jemanden wie mich einlassen?<br />
Mit Handicap kann es auch eine schöne Beziehung werden. Viele unterschätzen meine Qualitäten. Viele denken vielleicht auch, mir ginge es nur um Sex, Tag und Nacht und jede Sekunde. Klar ist das wichtig. Aber ich weiß auch, dass Kultur ein riesiges Universum ist. Es gibt viele Themen, Bücher, Musik und Politik. Ich kann stundenlang fachsimpeln.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich habe oft das Gefühl, ich werde von den Frauen falsch bewertet.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Gibt es auf der Welt noch Frauen ohne Ansprüche &#8230;<br />
oder Frauen, denen Äußerlichkeiten nicht wichtig sind?</p>
<p>Ich bin schon mein ganzes Leben im Sex-Liebes-Lockdown.<br />
Durch meine Behinderung.<br />
Ich wünsche mir eine Frau. Hast Du Tipps?<br />
Und: Wie selbstverständlich ist denn für Dich Sex?</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Solltest du den ersten Teil des Textes verpasst haben, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2021/01/alle-menschen-sind-selbstverstaendlich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier entlang</strong></a>!</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Alle Menschen Sind Selbstverständlich!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2021 07:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Kombination &#8222;Behinderung und Sexualität&#8220; ist in unserer Gesellschaft traurigerweise noch immer ein ziemliches Tabuthema. Aber Peter Burhorn, Autor von den Story Tellern, schreibt darüber! Wir freuen uns sehr, euch heute seinen Text präsentieren zu dürfen. Mutig, ehrlich und direkt philosophiert er darin über Männlichkeit, Behinderung, Diskriminierung und Sex. Viel Spaß beim Lesen! Was genau]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Kombination &#8222;Behinderung und Sexualität&#8220; ist in unserer Gesellschaft traurigerweise noch immer ein ziemliches Tabuthema. Aber Peter Burhorn, Autor von den Story Tellern, schreibt darüber! Wir freuen uns sehr, euch heute seinen Text präsentieren zu dürfen. Mutig, ehrlich und direkt philosophiert er darin über Männlichkeit, Behinderung, Diskriminierung und Sex. Viel Spaß beim Lesen!</strong></p>
<p><span id="more-12733"></span></p>
<p>Was genau ist das &#8211; Männlichkeit? Für mich bedeutet Männlichkeit: mit Selbstbestimmtheit im Leben zu stehen, Dinge zu machen, die ich früher nicht gemacht habe, mir nicht mehr von Anderen reinquatschen lassen, einen eigenen Weg einschlagen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Durch mein kindliches Aussehen ist mir leider das Erwachsenen-Leben verhagelt. Die Welt will nicht wahrhaben, dass ich innerlich erwachsen bin. Nur äußerlich habe ich tagein tagaus mit Missverständnissen zu kämpfen. Ich wäre in der Welt gern als männlich akzeptiert. Nur fehlt bei mir leider zu viel. Bei mir hat die Natur einen ganz anderen Verlauf genommen, und es fällt mir schwer mich damit abzufinden.<br />
Ich würde im Leben gern noch viele Dinge erreichen und verwirklichen. Aber meine Natur ärgert mich.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><b><i>Ich will ernst genommen werden</i></b><br />
Ich möchte auch gern ernst genommen werden und vorwärtskommen wie alle anderen. Es gibt Plattformen im Internet, die mir gut tun, weil ich sehe, es gibt andere Menschen wie mich, die in den sauren Apfel beißen müssen und bei denen es nicht läuft. Wenn ich Gleichgesinnte kennenlerne, gibt mir das Selbstvertrauen.</p>
<p><b>Gibt es Gleichgesinnte?</b><br />
Wenn ich mich im Zug oder in der Bahn hinsetzen möchte, habe ich schon oft erlebt, dass Frauen sich geradezu weigerten, dass ich mich neben sie setze.<br />
Ich wüsste gern, was andere Behinderte mit ihren nervigen Schicksalen durchmachen müssen. Ich wüsste gern, wo ich mich an Gleichgesinnte wenden kann. Jeder hat seine eigene Story.<br />
Ich finde es diskriminierend, wenn manche Leute von vornherein Menschen wie mich nicht neben sich sitzen lassen wollen.<br />
Mich interessiert, ob andere Behinderte diese Diskriminierung oder andere Formen auch kennen. Wie geht es Anderen in dieser Situation?<br />
Ich habe manchmal das Gefühl, für Behinderte ist es chancenlos auf der Erde.<br />
Hallo, hallo! Mich würde wirklich interessieren, ob es Kollegen auf der Welt gibt, die eine ähnliche Behinderung haben wie ich und Ähnliches durchmachen?! Ich habe eine Schluckstörung und eine helle Stimme. Es gibt auch andere Dinge, die ich gar nicht schaffe wegen meinem speziellen Syndrom. Oft werde ich darum nervig angemacht. Und ich habe keine Chance bei Frauen. Wo gibt es Gleichgesinnte, die wie ich ständig sexuell enthaltsam sein müssen?<br />
Ich würde gern zu einer Aufsteh-Demo für sexuelle Rechte trotz Behinderung. Ich würde auch dazu aufrufen. Nur weiß ich nicht, wie ich dieses pikante Thema an die Öffentlichkeit bringen kann. Es gehört viel Mut dazu. Es ist ein Tabu-Thema. Aber es ist doch wichtig Flagge zu zeigen!</p>
<p><b>Diskriminierend</b><br />
Den Satz BEHINDERTE HABENS SCHWER finde ich voll diskriminierend und daneben. Als ob der Satz es auf Behinderte abgesehen hat.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Mein Ziel ist es jeden Tag genau das krasse Gegenteil zu verwirklichen.<br />
Ich will erreichen, dass man als behinderter Mensch nicht falsch dargestellt wird. Vielleicht ist das Leben mitunter gar nicht so schwer mit Behinderung.<br />
„Behinderte haben’s schwer“ ist zwar gutmütig gemeint. Aber ist es nicht wichtig, dass alle Menschen gleichbehandelt werden?<br />
Wenn Menschen so unterschiedlich zugeordnet werden, bekomme ich immer die Krise. Für Mich Sind Alle Menschen Selbstverständlich!</p>
<p><b>Gern behindert</b><br />
Im Nachhinein bin ich gern behindert. Behindert steht für Vernünftigkeit. Was ist so wichtig am gesunden Menschen? Der Tag kann auch im Leben mit Behinderung Spaß machen, wie ich beobachtet habe. Ich habe besonderen Lebensmut und Kampfgeist. Gesunde Menschen können noch gieriger sein, gehört auch zu meinen Erkenntnissen. Ich habe goldene Geduld. Man kann mit dem Leben nichts verkehrt machen, wenn man den Glauben hat, in allen Höhen und Tiefen, dass immer einer für einen da ist.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Weitere Texte und Beiträge von den Story Tellern findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/story-teller/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a>.</li>
</ul>
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		<title>It&#8217;s a Boy!</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/10/its-a-boy/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2020 07:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Leiterin der Story Teller ist Tante geworden. Ihr Bruder hat einen kleinen Jungen bekommen. Dabei hätte die Tante eigentlich gern eine Nichte, um aus ihr eine kleine Feministin zu machen. Aber Tanten fragt ja niemand. Im Übrigen schämt sie sich für das ungerechte Gefühl dem biologischen Geschlecht gegenüber. Vielleicht entspringt dies der Erinnerung, die Geburt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Leiterin der Story Teller ist Tante geworden. Ihr Bruder hat einen kleinen Jungen bekommen. Dabei hätte die Tante eigentlich gern eine Nichte, um aus ihr eine kleine Feministin zu machen. Aber Tanten fragt ja niemand. Im Übrigen schämt sie sich für das ungerechte Gefühl dem biologischen Geschlecht gegenüber. Vielleicht entspringt dies der Erinnerung, die Geburt ihres jüngeren Bruders sei mehr abgefeiert worden: „Er hat einen Büdel!&#8220; (plattdeutsch für Hodensack) Ein Stammhalter hat Mehrwert. Die drei Jahre ältere Schwester fühlte sich zurückgesetzt. Das ist ein paar Jahrzehnte her. Aber nach wie vor gibt es Kulturen oder Milieus, in denen Mädchen weniger zählen. </strong></p>
<p><strong>Der Neffe wird übrigens kein Halter des väterlichen Stammes. Er erhält den Nachnamen seiner Mutter. Mutter und Vater pflanzen außerdem zusammen einen Baum. Aus einem kleinen Jungen kann man einen guten Feministen machen. Es geht sowieso um Menschlichkeit. Was kann man Neugeborenen mit ins Leben geben, damit Gleichwertigkeit zwischen den Geschlechtern sei? Die Story Teller haben in diesem Sinne ein paar Geburtstagsgrüße getextet.</strong></p>
<p><span id="more-12508"></span></p>
<p><strong><i>Neues Leben I Sei du!</i></strong><br />
von Tamy Keitel</p>
<p>Herzlich willkommen, neues Leben!<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn du ein Junge bist, sei eine Rose mit Dornen. Niemand muss perfekt sein, auch du nicht. Sei eine duftende Blüte mit der Fähigkeit, dich und das was du liebst zu verteidigen. Sei ein Gentleman und dankbar für das, was du hast. Sei Schutz und Beschützter. Und sei stark genug, zu deinen Schwächen zu stehen.</p>
<p>Wenn du ein Mädchen bist, lass dir nicht einreden schwach zu sein. Lehne dich auf gegen Ungerechtigkeiten. Wenn dir jemand an den Kragen will, wehre dich. Und wenn dir jemand das Herz bricht, halt es fest zusammen und du stellst fest, es schlägt noch. Achte auf dich und lass dich nicht vom Weg abdrängen, verliere deine Ziele nicht aus den Augen. Deine Waffe ist dein Verstand, gebrauche ihn.</p>
<p>Wenn du kein Geschlecht hast, schäm dich nicht, zeig wer du bist und was du hast. Du hast Herz, Geist und Seele, und das macht dich zu einem wertvollen Menschen. Du hast eine Stimme, also sei laut und es wird Menschen geben, die zuhören. Steh für deine Rechte ein und fordere das Leben, mit dem du dich identifizierst. Und vergiss nicht, du bist ein Mensch wie alle Anderen auch.</p>
<p>Wenn du im falschen Körper bist, lass dich nicht unterkriegen. Lebe aus, was du wirklich bist. Der Körper ist nur eine Hülle, die über das Herz und das Gefühl nichts aussagt. Du bist nicht alleine und dir kann geholfen werden, das zu sein, was du willst.</p>
<p>Was auch immer aus dir wird, kleiner Mensch, sei und tu was du willst, solange es dir damit gut geht und niemand anderem schlecht. Herzlich willkommen, neues Leben.</p>
<p><strong><i>Hallo kleiner Erdenmensch!</i></strong><br />
von Carsten Schnathorst</p>
<p>Nun hast du es geschafft! Du bist in dieser verrückten Welt angekommen. Happy Birthday! Dein Geburtstag möge für dich und deine Familie immer ein Glückstag sein. Ich wünsche dir für dein Leben viel Liebe, Schutz, Glück und Freude. Du mögest immer Herzensmenschen in deinem Leben haben, die dir zur Seite stehen. Wenn du fällst, soll eine schützende Hand unter dir sein und dir Halt geben. Auch wenn du diese Worte jetzt noch nicht verstehen kannst, deine Seele hat alles gespeichert.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wir kennen uns zwar nicht, aber ich bin auch Onkel und wünsche dir dies alles voller Liebe. Sei, wer du sein willst. Spiel mit was immer du auch willst. Wenn du dich beim Karneval als Mädchen, Prinzessin, Diva verkleiden magst, tu&#8217;s! Nur du entscheidest über dein Leben. Wenn dir jemand sagt &#8222;Du bist ein Junge! Da spielt man nicht mit Puppen!&#8220;, musst du nicht darauf hören. Du bist der Chef, die Chefin deines Lebens!</p>
<p><strong><i>Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume!</i> </strong></p>
<p>Und höre immer auf dein Herz und auf deine innere Stimme. Nur du selbst weißt, was gut für dich ist.<br />
Liebe Grüße, Melanie Lux</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr von den Story Tellern <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/story-teller/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>findet ihr hier</strong></a>.</li>
<li>Und unsere Autorin Marie schreibt viel über <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/marie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>ihren Alltag als junge Mutter</strong></a>.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Birgit Hohnen &#8211; Letzte Texte</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/08/birgit-hohnen-letzte-texte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2020 07:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[Birgit Hohnen war von Anfang an bei der Redaktionsgruppe Story Teller dabei. Nun ist sie gestorben. Wir sind sehr traurig darüber aber auch glücklich, dass wir so viele ihrer wunderbaren Texte veröffentlichen durften. Weil sie nicht schreiben kann, diktierte sie ihre Texte. Sie hat/te eine kreative Denkweise, ein originelles Ausdrucksvermögen und war herzvoll engagiert für]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Birgit Hohnen war von Anfang an bei der Redaktionsgruppe Story Teller dabei. Nun ist sie gestorben. Wir sind sehr traurig darüber aber auch glücklich, dass wir so viele ihrer wunderbaren Texte veröffentlichen durften. Weil sie nicht schreiben kann, diktierte sie ihre Texte. Sie hat/te eine kreative Denkweise, ein originelles Ausdrucksvermögen und war herzvoll engagiert für eine bessere Welt. In Erinnerung an Birgit Hohnen möchten wir euch hier nochmal eine Auswahl ihrer Texte präsentieren. Hab´s gut Birgit in einer hoffentlich besseren Welt und danke, dass du deine Kunst mit uns geteilt hast.</strong></p>
<p><span id="more-12392"></span></p>
<p>&#8222;Intellektuell behindert&#8220; nennt man mich? Warum sagt man das? Ich find&#8217;s scheiße. Ich bin bereit über sowas zu sprechen. Aber nicht so. Das muss ich mir nicht anhören: behindert, intellektuell! Was bedeutet das? Ich bin sauer, weil ich das nicht hören mag. Das ist doch scheiße für die Menschen. Ich find&#8217;s unmöglich. Das ist wirklich eine Unverschämtheit! Sowas darf nicht sein! Guck dir doch mal die Leute an, die behindert sind. Und? Lebt man mit! Ich finde keinen Unterschied. Also wirklich. So ein Dünnsinn. Da fühle ich mich diskriminiert. Ich finde auch nicht in Ordnung, wenn man sagt: &#8222;Sie sind geistig behindert.&#8220; Die sollen sagen: &#8222;Entschuldigen Sie, Sie sind wie Sie sind&#8220;, aber die sollen nicht &#8222;geistig behindert&#8220; zu mir sagen. Ich fühle mich hintergangen mit diesem Wortbegriff.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Was ist denn auch &#8222;geistige Behinderung&#8220; für ein Wort? Das ist doch völliger Schwachsinn. Ich fühle mich beschissen, wenn ich sowas höre. Ich kann mir nicht anhören, ich bin geistig behindert. Ich versuche alles, was ich kann. Ich gebe mir die größte Mühe. Ich kann, was ich kann. &#8222;Geistig behindert&#8220; will ich nicht hören. Das ist diskriminierend. Es geht nicht darum, ob man behindert ist. Das ist verletzlich. Dieses Wort beschimpft mich. Das ist ein beleidigtes Schimpfwort und hat seinen Sinn nicht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Es braucht einen Sinneswandel.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Man muss bessere Strukturen machen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Was ist überhaupt &#8222;behindert &#8222;? Bei mir ist das so, wie ich geboren bin. Behinderung ist, dass man sich in manchen Dingen selbst nicht helfen kann. Im Leben geht es darum, was man kann. Ich würde gern mehr können. Trotzdem. Wenn ich &#8222;behindert&#8220; höre, bin ich gekränkt. Ich fühle mich krank dadurch. Und hintergangen oder übergangen. &#8222;Behindert&#8220; ist Schwachsinn, große Scheiße. Wenn ich das so höre, raste ich aus. Ich bin sehr aufgebraust. Ich finde das diskriminierend.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>♡</p>
<p><i>Frauenkampftag</i> <i>am 8. März</i></p>
<p>Frauen kämpfen zum Beispiel beim Judo. Und für ihre Rechte und für ihr Leben.<br />
Ich habe für meine Gesundheit gekämpft. Und dafür einfach stark zu sein und ich zu sein. Auch wenn ich behindert bin.<br />
Und ich will dazu am 8. März sagen: &#8222;Hey, ich bin auch mutig und ich bin auch stark!&#8220;<br />
Die Rechte und Gleichberechtigungen sind ja für alle wichtig. Das will ich unterstützen.<br />
Ich bin gegen Gewalt, gegen Kämpfe, gegen Krieg, gegen alles, was nicht in Ordnung ist, gegen alles, was nicht fair ist.<br />
Wenn man zusammen für die Gerechtigkeit kämpft, dann ist man stark.<br />
Es ist immer ein bisschen schwierig, wenn man denkt, dass man nicht kämpfen kann. Aber wenn man es gar nicht erst versucht, ist es noch schwieriger.<br />
Ich will ja nicht nur für mich kämpfen, sondern auch für die Rechte anderer Menschen. Darum geht es mir.<br />
Ich fühle mich gut, ich bin stolz auf mich, ich tue das Richtige. Ich kämpfe und bin dankbar dafür, dass ich da bin, wo ich sein wollte.<br />
Das habe ich mir selber geschaffen. Mit meiner Behinderung.<br />
Ich bin genau im gleichen Recht wie alle Frauen und alle Menschen. Es sollte keine Unterschiede geben.</p>
<p>♡</p>
<p><i>Gleichberechtigung</i></p>
<p>Gleichberechtigung ist für alle da. Man muss nicht gleich sein. Jeder ist anders. Aber alle sollen berechtigt sein, so zu sein wie sie sind. Manchmal muss man kämpfen für seine Rechte. Ich will kein Unrecht.<br />
Zu dieser Gleichberechtigung gehört mehr.<br />
Gleichberechtigung heißt auch: keine Gleichgültigkeit!<br />
Man muss gleichberechtigt sein. Jeder muss zu seinem Recht kommen. Jeder hat seine Rechte und seine Grenzen. Und die muss man ausleben.<br />
Heidrun aus meiner Wohngruppe braucht immer Begleitung; sie sammelt gerne Müll oder zerreißt Nachbars Hecken, aber weil sie nicht aufpasst, wird sie vielleicht totgefahren auf der Straße. Trotzdem: Heidrun soll auch gleichberechtigt werden.<br />
Gleiches Recht für eine und gleiches Recht für alle.<br />
Gleichberechtigungen müssen sein. Und Meinungen müssen gesagt werden.<br />
Es geht nicht darum, was meine Betreuer wollen, sondern was ich will.<br />
Zu Hause habe ich gelernt, dass man immer fragt und hilfsbereit ist. Ich brauche jemanden, der mich unterstützt. Ich brauche manchmal Rat. Andere sind auch krank oder haben Schmerzen oder Kummer oder Redebedarf: Da helfe ich auch.</p>
<p>♡</p>
<p><i>Zivilcourage</i></p>
<p>Zur Zivilcourage habe ich ganz viele Ideen! Courage hat auch andere Begriffe: stark, mutig, kämpferisch. Wenn wir Menschen sind, kommen wir auch mit Menschen zusammen, die nicht so gut sind. Das beschäftigt mich. Wie kann man Zivilcourage aktivieren? Das ist eine weltbewegende Sache. Wie auch die Selbstbestimmungsrechte.<br />
Ich finde einen Text über Zivilcourage wichtig.</p>
<p>Zivilcourage heißt vielleicht auch, dass gesagt wird: Wir brauchen Menschen mit und ohne Handicap. Ich habe viel Erfahrung damit. Manche Menschen fragen: Was bauen wir für eine Welt? Ich will eine Welt, in der wir zivilisierter sind und couragierter.</p>
<p>Zivilcourage ist bewundernswert. Menschen müssen beweglicher sein, die müssen aktiviert werden. Was meinst du, wie es weitergehen würde, wenn es keine Zivilcourage mehr gäbe? Zum Glück sind wir gut in der Zivilcourage.</p>
<p>Man muss sagen: Wir bauen eine gute Welt. Und es wird gut.</p>
<p>Ich würde in Situationsdelikte immer hingehen und sagen: Du kannst den Menschen hier nicht angreifen. Es ist auch meine Aufgabe, das zu sagen. Wenn ich eine gute Polizistin wäre, dann würde ich sagen: Stopp, jetzt mal halblang!</p>
<p>Zivilcourage ist Einmischung und Schlichtungssache. Man sollte nett und höflich sein, nicht beleidigen, sondern sagen: Ok, ich sage jetzt meine Meinung.<br />
Ich finde Zivilcourage wichtig. Wir brauchen insgesamt in der Welt, dass man nett ist zu anderen Menschen, dass man &#8222;Entschuldigung&#8220; sagt und &#8222;Ich habe Fehler gemacht.&#8220;</p>
<p>Wir können uns ändern, wir können nett sein und uns unterhalten mit anderen, die anders sind. Das wollen wir uns aufbauen.<br />
Zivilcourage ist etwas Bedeutendes. Das ist auch Mut zum Kämpfen. Dass man sagt: Ich will Mut haben und noch mehr neuen Mut schöpfen, um mehr Zivilcourage zu zeigen. Ich möchte mehr aktivieren. Ich bin eine erwachsene Frau und kann sagen: Das will ich, das kann ich!</p>
<p>Zivilcourage kann man aufbauen. Dass sich keiner drum kümmert, ist nicht gerechtfertigt. Viele sagen, wir kümmern uns drum, aber dann passiert doch nichts. Wer macht denn schon gern die Arbeit?</p>
<p>Wir brauchen Einkaufszentren, die barrierefrei sind. In unserem Einkaufszentrum ist vieles nicht barrierefrei. Sowas geht nicht! Häufig werden Sachen nicht gemacht, weil es finanziell nicht geleistet werden möchte. Es müssen aber Lösungen geschaffen werden, sodass sich jeder dazugehörig fühlt. Um Ziele zu erreichen gibt es immer Mittel und Wege.</p>
<p>Was anderes: Ich höre manchmal, dass Leute sich anschreien. Das geht nicht. Man kann sagen: Stopp! Aber nicht anschreien. Das gehört sich nicht. Ich erwarte, dass du die Leute nicht anbrüllst. Sondern dass du erklärst, was in deinem Kopf vor sich geht. Das kann man korrigieren. Du baust eine neue Situation auf, eine bessere Welt. Stopp! Ich will und ich kann. Ich will, dass es gut läuft. Ich kann mich für andere einsetzen.</p>
<p>Das ist ein Teil meines Lebensstils und meines Welterfolges.</p>
<p>Für mich ist es schon anders als früher. Früher ist jetzt nicht mehr. Früher war früher, und jetzt ist jetzt. Früher ist Vergangenheit. Was jetzt ist, ist viel besser.</p>
<p>Ich baue jetzt ein Schild, auf dem steht: Zivilcourage!</p>
<p>Sie müssen helfen, Sie müssen handeln!</p>
<p>Es gibt ganz unterschiedliche Situationen. Mit oder ohne Handicap. Es gibt auch Situationen mit Blinden. Mein Schulfreund ist blind; der macht alles mit Fühlen und Tasten. Blinde Menschen haben viel Leistung, die bauen sich das auf. Wir müssen das Gute für alle bauen.</p>
<p>Und man sollte Menschen nicht ärgern. In der Schule wird auch oft gehänselt oder gemobbt, aber was ist denn das für ein Zustand? Bau bitte eine andere Welt auf, geh dazwischen und hilf dem Opfer. Ich finde es sehr wichtig, dass man den Menschen beisteht. Ich passe auf, ich beschütze dich. Ich war auch mal traurig, als ich alleine war. Ich will, dass niemand alleine ist in traurigen Situationen.</p>
<p>Manchmal habe ich eine Brodel-Funktion in mir drin. Da brodelt was. Wenn ich im Fernsehen Flüchtlinge sehe, finde ich das furchtbar. Dann werde ich unruhig und stehe kurz davor auszurasten. Das ist furchtbar. Wenn ich dann schlafe, bekomme ich Panikattacken. Dann dreh ich mich um und schlafe dann weiter. Dann geht das Schlag auf Schlag. Dann versuche ich nachzudenken: Was kann man verbessern, was kann man verändern?</p>
<p>Dass den Menschen geholfen wird, soll jetzt endlich mal Standard sein. Ich will, dass jeder zu seinem Recht kommt. Punkt 1: Wie kann man den Flüchtlingen helfen? Punkt 2: Das Flüchtlingsheim soll kein Gefängnis sein, sieht aber so aus. Punkt 3: Zivilcourage bedeutet auch immer zuerst zu fragen, und nicht zu befehlen.</p>
<p>Es ist traurig. Vielen Menschen geht es gut. Wir haben eine Wohnung, wir haben ein Haus. Aber die Flüchtlinge haben sowas nicht. Was glaubst du, wie unangenehm das ist? Wir brauchen kein Flüchtlingsheim, sondern wir brauchen eine ganz andere Struktur. Wir müssen helfen, wir sind Beschützer, wir lieben euch. Ihr kommt zu eurem Recht. Ihr seid doch keine schlechten Menschen oder Opfer.</p>
<p>Das finde ich wichtig. Man kann sagen: Ich helfe dir und du hilfst mir.</p>
<p>Man baut den Leuten eine Zukunft auf. Eine Zukunft für die Flüchtlinge. Das muss man auch finanziell machen. Ich schreibe Texte für die Flüchtlinge. Ich will Trost, Liebe und Vertrauen spenden. Man macht sich viele Gedanken. Man schreibt die Gedanken in Texte.</p>
<p>Man sollte immer nett sein. Man sollte immer sagen: Du bist willkommen. Man kann immer sagen: Es tut mir leid, wenn ich dich verletzt habe. Man kann auch sagen: Ich mag dich nicht; aber wir müssen miteinander auskommen.</p>
<p>Alle Menschen gehören zur Welt. Egal ob im Rollstuhl. Wenn man ein Mensch mit einer Behinderung ist, dann kann man immer noch sagen: Jeder Mensch hat seine Fähigkeiten, immer. Ich bin nicht wie du, aber ich bin wie ich, und ich lebe damit und du lebst damit.</p>
<p>Ein Flüchtling kann auch „behindert“ sein. Es geht jetzt nicht um mich selber, sondern darum, was man leisten kann. Es geht einfach darum, dass man sagt: Ja, man will und man kann.</p>
<p>Die Flüchtlinge müssen Hilfe haben. Manche haben auch bestimmte Rituale. Man muss auch sehen, dass man ein bisschen nachdenkt. Wenn ich mir überlegen würde, wenn ich jetzt ein Flüchtling wäre, dann müsste ich vielleicht sagen: Ich bin kein Mensch, ich bin ein Flüchtling.</p>
<p>Ein Flüchtling ist vielleicht hilflos. Jeder Mensch hat Möglichkeiten. Dass die Flüchtlinge keine haben, ist bittertraurig. Die Politik begeht Flüchtlingsmord. Es wird gelabert, es wird gesprochen über Krise und Opfer. Was haben wir denn davon? Es wird einfach keine Reaktion ausgeführt, es wird nur gelabert.</p>
<p>Das gebe ich nicht nur euch mit, sondern der ganzen Zukunft.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Weitere Beiträge von den Story Tellern, darunter auch viele von Birgit, <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/story-teller/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>findest du hier</strong></a>.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Leben mit Behinderung in Zeiten von Corona</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/06/behinderung-corona/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2020 07:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Benachteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Covid19]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
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					<description><![CDATA[Menschen mit Behinderungen verstehen zum Teil noch weniger, worum es bei der Corona-Pandemie geht, warum sie niemanden treffen und nicht zur Arbeit gehen dürfen. Viele haben keinen Zugang zu Skype, Zoom, Facetime oder Whatsapp für Bildtelefonie mit Verwandten oder Freund*innen. Besonders in Wohn-Gruppen für Menschen mit Behinderung hinkt die Digitalisierung! Wir und Corona von Dennis]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Menschen mit Behinderungen verstehen zum Teil noch weniger, worum es bei der Corona-Pandemie geht, warum sie niemanden treffen und nicht zur Arbeit gehen dürfen. Viele haben keinen Zugang zu Skype, Zoom, Facetime oder Whatsapp für Bildtelefonie mit Verwandten oder Freund*innen. Besonders in Wohn-Gruppen für Menschen mit Behinderung hinkt die Digitalisierung!</strong></p>
<p><b><i>Wir und Corona</i> von Dennis Seidel<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p>Gerade ist es für Menschen mit Behinderungen sehr schwer.<br />
Sie dürfen nicht alleine rausgehen, dürfen nicht in die Werkstatt.<br />
Uns nervt es total:<br />
1. Wir dürfen nur noch in Begleitung von Betreuer*innen raus.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
2. Wir dürfen unsere Kolleg*innen von der Arbeit nicht sehen.<br />
3. Wir dürfen keine Besuche bekommen.<br />
Das nervt uns total und geht uns bis hier oben hin.</p>
<p>Viele hocken nur noch zu Hause rum.<br />
Es gibt auch welche, die WLAN haben. Ich habe Internet bei meiner Mutter.<br />
Da kann man per Zoom gemeinsam reden und per Email in Kontakt bleiben.<br />
Aber viele Behinderte haben auch keinen Computer oder schlechtes Internet. Die können nicht mitmachen.<br />
Viele haben also im Moment gar keinen Kontakt.<br />
Viele kriegen Anfälle oder Ausraster.</p>
<p>Wir Behinderte hoffen alle bald wieder in die Werkstatt und TAFÖ [Tagesförderstätte für Menschen mit Behinderungen] zu dürfen!</p>
<p><em>Dennis Seidel interessiert sich sehr für das Thema Geschlechter-Rollen und verkleidet sich gern als Frau. Er hat nur eine Niere, schreibt seine Texte aber selbst.</em></p>
<p><b><i>Ich gehöre auch dazu!</i> von Birgit Hohnen</b></p>
<p>Ich könnte heulen. Ich muss immer zu Hause bleiben. Ich will so gerne arbeiten. Weil ich die Struktur und Menschen um mich brauche. Ich will Gesundheit für alle. Ich will wieder arbeiten.</p>
<p>Dass man nicht raus kann, ist für mich und die anderen Menschen mit Behinderung nicht einfach. Ich kann nicht raus. Das macht mir Aggressionen. Jetzt diktiere ich meinen Text zu Corona.</p>
<p>Was ich mir wünsche? &#8211; Man braucht mehr Personal und mehr Beschäftigung für Leute, die nicht alleine rausgehen können. Man muss die besser unterstützen, was unternehmen, spazieren zum Beispiel. Menschen mit Beeinträchtigungen wollen auch was vom Leben haben. Das muss auch finanziert werden.</p>
<p>Ich war beim Arzt, zum Impfen gegen Pneumokokken. Da hatte ich meinen Mundschutz auf. Ich weiß, dass ich auf Händewaschen, Zahnpflege und Duschpflege achten muss. Und dass ich nicht rausgehen soll. Ich fühle mich eingeschränkt. Nein, nicht eingesperrt. Das ist zum Schutz, glaube ich. Unsere Betreuer tragen auch Atem-Masken. Das finde ich eigentlich nicht schlecht. Aber ich kann keinen echten Kontakt haben, auch nicht mit meiner Lieblingsbetreuerin Steffi kuscheln. Wir können uns nur noch mit Kuscheltieren zuwinken.</p>
<p>Meine Tagesstruktur ist jetzt Fernsehen. Und die Anderen sagen: &#8222;Birgit guckt den ganzen Tag Fernsehen oder liegt im Bett.&#8220; Aber was soll ich denn machen? Die Menschen sind beeinträchtig ohne Arbeit. Ich sitze immer nur in meinem Zimmer. Dieses ganze Fernsehen geht mir schon richtig auf den Senkel. Und das blöde Rumsitzen macht mich wütend.</p>
<p>Das beeinträchtigt mich, das macht mich wütend und traurig. Ich fühle mich hilflos.</p>
<p>Aber ich kann telefonieren. Am Telefon kann ich den Kontakt mit meiner Mutter aufbauen. Aber ich vermisse, dass man den anderen sieht &#8211; vielleicht über Whatsapp Video oder Facetime (Gesichtszeit).</p>
<p>Ich will, dass man die Leute nicht alleine lässt. Die eine oder andere ist sehr allein, kann nicht raus, und manche können sich gar nicht äußern. Weil sie nicht sprechen können. Ich kann nicht lesen und schreiben, aber ich kann gucken und sprechen, und ich kann meine Meinung diktieren.</p>
<p>Jede gehört dazu. Man muss alle Menschen einbinden.<br />
Ich will mich nicht in die Ecke stellen, ey. No Way! Ich gehöre auch dazu!</p>
<p><em>Birgit Hohnen arbeitet bei barner 16, dem inklusiven Netzwerk von Künstler*innen. &#8222;Ich bin wie ich bin,&#8220; sagt sie: &#8222;Das kann man und braucht man nicht heilen. Das ist mein eigener Standard.&#8220; Birgit Hohnen diktiert ihre Texte.</em></p>
<p><b><i>Angst</i> </b><b>von Melanie Lux</b></p>
<p>Was mich in dieser Corona-Zeit sehr ärgert: Dass in den Nachrichten viel zu wenig über Menschen mit Behinderung berichtet wird. Warum werden behinderte Menschen in den Nachrichten oft weggelassen? Das ist ungerecht! Ich finde es wichtig zu berichten, wie es Menschen mit Behinderungen in der Corona-Zeit geht.</p>
<p>Der Corona-Shutdown war furchtbar. Mich hat das seelisch sehr fertig gemacht, ich hatte Angst und habe mich gefragt, ob das etwa schon die Endzeit ist.<br />
Besonders fürchterlich empfand ich die Hamsterkäufe im Supermarkt, und dass die Regale leer gekauft waren. Ich hatte Angst, nicht mehr genug zu Essen zu bekommen. Aber am schrecklichsten fand ich die Kontaktsperre. Freunde, Eltern und Arbeitskollegen nicht mehr treffen zu dürfen, war megahart für mich. Auch die Freizeit-Kurse, für die ich mich schon angemeldet hatte, fielen aus. Dabei wollte ich so gerne neue Leute kennenlernen. Aber man darf ja nicht einmal zur Arbeit! Diese harten Bestimmungen haben mich echt fertig gemacht.<br />
Ich bin froh, dass die Schutzbestimmungen jetzt gelockert werden. Aber ich habe Angst vor einem zweiten Shutdown, weil einige Menschen gegen die Hygiene-Schutz-Massnahmen verstoßen. Das wurde in den Nachrichten berichtet. Viele Leute sind ohne Schutzmasken auf die Straße gegangen, um zu demonstrieren und haben auch im Chor gesungen und sich angesteckt. Diese Infos aus den Nachrichten haben mich nervös und wütend gemacht. Ich habe Angst, dass diese Leute unsere neu gewonnene Freiheit wieder kaputt machen. Und die schwachen alten Menschen und die Menschen mit Behinderung leiden dann besonders darunter. Das darf nicht passieren.</p>
<p><em>Melanie Lux schreibt ihre Texte selbst, wünscht sich eine gerechtere Welt und mehr Leichte Sprache für Menschen mit und ohne Lernschwierigkeiten.</em></p>
<p><b><i>Angst</i> von Michael Schumacher</b></p>
<p>Ich habe keine Angst vor dem Coronavirus.<br />
Ich habe Angst vor den Menschen.<br />
Sie verhalten sich merkwürdig, bewegen sich komisch, und reden kaum.<br />
Menschen mit Masken sehen alle gleich aus.<br />
Man erkennt keine Mimik. Ob sie freundlich oder muffelig sind.<br />
Beim Einkaufen erkenne ich unsere Nachbarn nur an ihrer Stimme, wenn sie denn überhaupt etwas sagen.<br />
Alleine gehe ich nicht raus, weil ich unsicher bin, wie ich mich verhalten soll.<br />
Einmal wurde ich angemacht, weil ich jemandem zu nahe gekommen war.<br />
Einmal hat mich eine Frau angemeckert, als ich einen Einkaufswagen genommen habe, bei dem sie den Griff schon desinfiziert hatte.<br />
Unser Treppenhaus ist ziemlich schmal und man muss aufpassen, dass man keinem Nachbarn begegnet.<br />
Unsere alte Nachbarin hat sich früher immer gefreut, wenn sie mich getroffen hat.<br />
Jetzt nimmt sie nicht einmal mehr Pakete für uns an, wenn wir nicht zuhause sind, weil sie Angst vor Ansteckung hat.</p>
<p><em>Michael Schumacher hat Asperger-Autismus, Pazifismus und wünscht sich eine Welt ohne Vorurteile. Er schreibt seine Texte selbst.</em></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Eine Empfehlung der Story Teller ist <a href="https://corona-leichte-sprache.de/page/6-startseite.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>diese Webseite</strong></a>, auf der man Informationen zu Corona in leichter Sprache finden kann.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Auf der Frauentag-Demo</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/03/auf-der-frauentag-demo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2020 07:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[Vergangenen Sonntag, also am 08. März, war der Internationale Frauentag &#8211; oder auch Frauenkampftag. Weltweit gehen an diesem Tag Menschen für Geschlechtergerechtigkeit auf die Straße. Daniela Chmelik und Melanie Lux von den Story-Tellern haben für uns einen Bericht über ihre Teilnahme bei einer Frauentags-Demo geschrieben, den wir euch heute präsentieren dürfen 🙂 Wir sind auf dem]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vergangenen Sonntag, also am 08. März, war der Internationale Frauentag &#8211; oder auch Frauenkampftag. Weltweit gehen an diesem Tag Menschen für Geschlechtergerechtigkeit auf die Straße. Daniela Chmelik und Melanie Lux von den Story-Tellern haben für uns einen Bericht über ihre Teilnahme bei einer Frauentags-Demo geschrieben, den wir euch heute präsentieren dürfen </strong>🙂</p>
<p><span id="more-12070"></span></p>
<p>Wir sind auf dem Rathausmarkt, zwischen Luftballons und Transparenten, Einhörnern und geballten Fäusten. In einem Gefühl von Solidarität, Wohlwollen, Zugehörigkeit und Akzeptanz. Ich empfinde Freude in dieser Menge; es sind fast ausschließlich Frauen. Ich bin wie ich bin, und das ist gut. Jede ist anders und somit ist jede gleich. Oh, wundervolle Vielfalt! Es ist eine Demo von Frauen, Lesben, Trans und Inter Personen. Ein paar augenscheinliche Männer sind auch dabei. Aber schließlich bestimmt jede*r sein Gender selbst. Das wird auch vom Lautsprecherwagen gerufen: Niemand wird ausgeschlossen!</p>
<p>Um 17 Uhr rufen alle Frauen auf Demos in der ganzen Welt ihre Wut raus, laut. Wir wollen gleichberechtigt sein. In Deutschland geht es den meisten Frauen doch eigentlich gut? Tja. Trotzdem. Wir wollen nicht 22% weniger verdienen als Männer. Als wären wir weniger wert. Wir wollen nicht unterrepräsentiert sein in Ämtern, die &#8222;ernst genommen&#8220; werden. Wir sind genau so viele. Wir sind genau so Menschen. Warum werden Unterschiede gemacht?</p>
<p>Die Frauen, Menschen auf der Demo zum Frauentag lächeln sich zu, loben sich gegenseitig für kreativ gestaltete Plakate, Losungen, Bastelarbeiten. &#8222;Feminismus oder Schlägerei&#8220; trägt eine junge Frau vorbei, in glänzenden Farben, rosa-pink, mit geschwungener, wie gestickter Schrift. Wir müssen lachen, wir winken ihr zu und halten die Daumen hoch. &#8222;Dürfen wir dein Banner fotografieren?&#8220;, fragen wir, und sie nickt. &#8222;Das ist so cool, das hätte ich gerne selbst gemacht&#8220;, sage ich, und sie freut sich.</p>
<p>Zum Schluß, die Füße schmerzen ein bisschen vom vielen Gehen und die Mundwinkel vom unbewussten Dauergrinsen, vor Glück trinken wir einen Lavendel- und einen Marzipankakao. Wir fühlen uns gut und stark. Warum ist die Welt, die Gesellschaft nicht allerorten und immer so wie auf dieser Frauentag-Demo?</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Auch schon vor zwei Jahren hatten wir hier <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/03/frauentag/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>einen tollen Beitrag</strong></a> der Story-Teller zum Frauentag &#8211; es lohnt sich, nochmal reinzuschauen!</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was ist Gesundheit? &#8211; Die Antwort auf Hatschi!</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/02/was-ist-gesundheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2020 09:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Hallo hallo, heute kommt frisches Material von den Story-Tellern aus Hamburg auf den Tisch! Auf unterschiedlichste Art haben sie sich mit dem Thema &#8222;Gesundheit&#8220; auseinander gesetzt. Was ist der Unterschied zwischen Behinderung und Krankheit? Ein Gespräch zwischen Peter Burhorn und Birgit Hohnen Birgit: Die Behinderung kommt bei mir durch die Tetraspastik. Das hat der Arzt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hallo hallo, heute kommt frisches Material von den Story-Tellern aus Hamburg auf den Tisch! Auf unterschiedlichste Art haben sie sich mit dem Thema &#8222;Gesundheit&#8220; auseinander gesetzt.</strong></p>
<p><span id="more-12050"></span></p>
<p><strong>Was ist der Unterschied zwischen Behinderung und Krankheit?</strong></p>
<p>Ein Gespräch zwischen Peter Burhorn und Birgit Hohnen</p>
<p><strong>Birgit:</strong> Die Behinderung kommt bei mir durch die Tetraspastik. Das hat der Arzt festgestellt. Das kann man nicht mehr heilbar machen. Das bleibt im Körper drin. Behinderung ist nicht heilbar. Eine Krankheit ist einfach, dass man sich [vorübergehend] nicht gut fühlt.</p>
<p><strong>Peter:</strong> Ja, wie bei mir neulich. Aus heiterem Himmel war ich krank. Richtig krank. Die Natur hat mich geärgert. Einen Tag vorher ahnt man noch nichts Böses und am nächsten Tag &#8230; Wenn man krank ist, schaltet sich der Körper aus. Dann schwächt sich alles ab. Dann ist&#8217;s nicht mehr möglich einen Brief zum Briefkasten zu bringen.</p>
<p><strong>Birgit:</strong> Wenn man behindert ist, ist man behindert. Ich bin behindert geboren. Ich kann&#8217;s jetzt nicht genauer beschreiben. Ich weiß, dass ich mit der Behinderung leben muss.</p>
<p><strong>Peter:</strong> Das ist auch Selbstakzeptanz.</p>
<p><strong>Birgit:</strong> Mir hat man gesagt, beim Behindert-Sein ist wichtig, dass man sich sagt: Ich bin so wie ich bin und nicht anders.</p>
<p><strong>Peter:</strong> Man muss mit viel Tapferkeit durchs Leben gehen.</p>
<p><strong>Birgit:</strong> Ja. Man muss sich immer sagen, man ist kämpferisch, man ist tapfer und mutig.</p>
<p><strong>Peter:</strong> Und man darf nie an Selbstvertrauen und Lebensmut verlieren.</p>
<p><strong>Birgit:</strong> Ja. Dass man sagt: Man ist so wie man ist. Und man lebt damit. Man hat nicht das Bedürfnis behindert zu sein. Man wünscht es sich nicht.</p>
<p><strong>Peter:</strong> Bei manchen Behinderten habe ich das Gefühl, die lassen sich gar nicht behindern; die gehen jeden Abend selbstbestimmt und selbstständig zu Konzerten. Juri zum Beispiel. Der weiß, was er will.</p>
<p><strong>Birgit:</strong> Das wissen wir doch alle. Wir arbeiten damit. Mit Texten für die Story Teller. Mit Selbstbewusstsein. Mit Musik. Man sitzt ja nicht behindert rum.</p>
<p><strong>Peter:</strong> Was für mich bei Juri das Besondere ausmacht, ist, dass er sein Leben führt wie er will und auch zeigt, dass behindert nicht gleich behindert ist.</p>
<p><strong>Ich:</strong> Es gibt auch vorübergehende Behinderungen.</p>
<p><strong>Peter:</strong> Manche Straßen haben das.</p>
<p><strong>Birgit:</strong> Aber für Menschen, die behindert sind, gibt es keine Heilbarkeit.</p>
<p><strong>Jan:</strong> Behinderung ist ein konstruierter Zustand, der hauptsächlich von der Gesellschaft bedingt wird. Krankheit ist eine Einschränkung, die kurzfristig oder langfristig zur Einschränkung einer Tätigkeit führt. Bei anhaltenden Schwierigkeiten kann sie zu einer Behinderung werden.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Behindert</strong></p>
<p><em>Ich lebe mit Behinderung.</em> Und das ist eben so. Und manchmal habe ich Wut darauf. Aber. Ich bin wie ich bin, und ich bin auch anders. Alle sind anders. Das ist auch Gleichheit. Ich habe einen Behindertenausweis, also bin ich behindert. Das ist wie es ist. Ich bin wie ich bin. Das kann man und braucht man nicht heilen. Das ist mein eigener Standard. Wenn ich meinen Kopf zur Seite lege, habe ich eine Schaukelfunktion. Das ist eine Funktion, die ich mir aber nur vorstelle. Ich kenne einen, der hat eine echte Schaukelfunktion. Der hat nur seine Schaukelfunktion und sonst nix, glaube ich. Jeder hat so seine Funktion.</p>
<p>Ich frage mich ernsthaft: Warum schreibt man über Behinderung und nicht einfach über sich? Ich denke nach. Ich bin ein Mensch, der sich äußert. Ich habe etwas beizutragen. Ist man behindert, weil man nicht gehen kann, weil man anders denkt oder weil man eine andere Logik oder Logistik hat? Ist man behindert oder wird man behindert? Und: Ist man vielleicht auch talentiert? Birgit Hohnen hat eine andere Logik und Logistik und diktiert ihre Texte.</p>
<p><em>Was ich sage auf die Frage: Sind Sie behindert?</em> – Wenn mich jemand fragt, ob ich behindert bin, könnte ich sagen: Sind wir nicht alle ein bisschen behindert? Mich ärgert, dass bei uns Menschen mit Unterstützungsbedarf oft mehr auf unsere Schwächen als auf unsere Stärken gesehen wird. Ja, wir haben schon so unsere Probleme. Aber die hat doch jeder. Kein Mensch ist vollkommen. Jeder sollte akzeptiert werden wie er ist, solange er nicht anderen etwas tut. Michael Schumacher hat Asperger-Autismus, Pazifismus und wünscht sich eine Welt ohne Schubladen voller Vorurteilen. Er schreibt seine Texte selbst.</p>
<p><em>Behindert, </em><em>was das heißt?</em> &#8211; Behindert ist luftig leicht und schwer wie Blei, anstrengend meist, Quäle-Seele. Der Mensch geht oder humpelt oder fährt im Rollstuhl. Manche können ohne Rollstuhl nicht gehen. Die Barrieren sind nervig. Barrieren behindern. Mit Rollstuhl ist nervig, mit Behinderung in Gesicht oder Gehirn oder Körper ist nervig; weil andere Menschen komisch gucken und denken: Oho, behindert! Es gibt Leute, die sehen mich und kennen mich nicht. Die denken vielleicht, ich bin ein UFO. Ich bin groß und dünn. Ich kann singen und tanzen. Ich fahre mit der S-Bahn. Ich stehe morgens früh auf, dusche, esse, gucke auf die Uhr: Wann muss ich los? Manchmal früher, manchmal später. Ich arbeite im Theater. Ich bin unterschiedlich drauf: traurig, sauer, böse, lustig, fröhlich, verliebt, Daumen hoch oder runter oder mittel. Ich finde gut an mir, dass ich ein toller Mensch bin, ein lustiger Typ. Ich kann mit Leuten reden; auch wenn ich mal Probleme habe. Ich kann getrennte Wege gehen, wenn mir jemand Schlechtes sagt. Wenn ich in den Spiegel gucke, finde ich besonders schön, wie das Herz pocht. Und das Herz sagt: Ich bin bei dir. Katharina Bromka hat das Williams-Beuren-Syndrom, was das bedeutet, kann sie nicht sagen, sie vermutet: „Das hat mit dem Herz zu tun. Nachts ruhe ich mich aus; ich wache morgens auf und bin ein Mensch.“</p>
<p><strong>(Dieser Text ist von Katharina, die ihre Texte diktiert.)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Als Mensch mit Behinderung beim Arzt I Gedankenblasen</strong></p>
<p>&#8211; Wenn ich das &#8222;Arzt&#8220; höre, kriege ich das P wie Panik &#8230; Aber warum habe ich diese Angst vorm Arzt? Wovor habe ich Angst? Wie ist das bei euch?</p>
<p>&#8211; Ich habe Angst ruppig behandelt und zu schnell abgefertigt zu werden.</p>
<p>&#8211; Wenn der Arzt weiß, dass ich eine Behinderung habe, nimmt er mich dann ernst?</p>
<p>&#8211; Behandelt der Arzt mich genauso nett und freundlich wie die anderen Patienten, obwohl ich ein Handicap habe?</p>
<p>&#8211; Wie offen und einfühlsam sind die Ärzte bei besonderen Fällen?</p>
<p>&#8211; Ich weiß nicht, ob ich mein Leiden richtig schildern kann.</p>
<p>&#8211; Und dann habe ich Angst die Diagnose nicht zu verstehen.</p>
<p>&#8211; Die Ärzte in den Arztserien sind besser; die haben mehr Zeit, und die reden auch richtig mit den Menschen und Patienten.</p>
<p><strong><em>Was kann man verbessern? Wie ist die ideale Ärztin? Und </em><em>was ist ein gutes Verhältnis zwischen Arzt und Patient?</em></strong></p>
<p>&#8211; Ich wünsche mir individuelle Behandlung!</p>
<p>&#8211; Ich wünsche mir, dass meine behandelnde Ärztin auf mich eingeht; sie sollte meine Probleme und Anliegen ernst nehmen und mir alles in verständlicher Sprache erklären.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Aktion Mensch hat Therapien gegen Autismus gefördert</strong></p>
<p>Die ABA (Applied Behaviour Analysis) ist eine Therapie, die die Umerziehung und Konditionierung von autistischen Kindern beinhaltet.</p>
<p>Diese Therapieform beruht auf einem Menschenbild, das Autisten als &#8222;defekt&#8220; ansieht und sie ihr gelerntes autistisches Verhalten vergessen lassen will, damit sie ein neues Verhalten erlernen können. Die autistischen Kinder sollen zu einer nicht-autistischen Verhaltensweise um-erzogen werden. Mögliche negative Auswirkungen auf die Psyche der Autisten werden dabei ausgeblendet.</p>
<p>Aktion Mensch hat ein solches Projekt finanziert: Das Bremer Frühförder-Therapie-Programm Autismus wurde mit insgesamt fast 250.000 € unterstützt.</p>
<p>Aufgrund monatelanger Kritik hat Aktion Mensch im November 2016 entschieden derartige Projekte, die Behinderungen therapieren wollen, künftig nicht mehr zu fördern. Matti Wustmann hat Asperger-Autismus und findet es unmöglich, dass die Aktion Mensch eine Therapie förderte, die Menschen mit Autismus gewissermaßen &#8222;heilen&#8220; wollte.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Weitere spannende Beiträge der Story-Teller findet ihr auf <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/story-teller/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>deren Seite</strong></a> bei meinTestgelände😎</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Starke Frauen* auf Rollschuhen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2020/01/starke-frauen-auf-rollschuhen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2020 07:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 25. Mai waren Dennis Seidel und Daniela Chmelik beim Roller Derby und anschließend bei einem feministischen Poetry Slam in Hamburg. Roller Derby ist ein Action-Sport, bei dem mensch Fitness, Ausdauer, Gleichgewicht, Schnelligkeit, Konzentration, Teamgeist und Rollschuhe braucht, wie Dennis Seidel feststellt. Außerdem fiel er in love mit einem neuen Role Model: Wie ich mich]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 25. Mai waren Dennis Seidel und Daniela Chmelik beim Roller Derby und anschließend bei einem feministischen Poetry Slam in Hamburg. Roller Derby ist ein Action-Sport, bei dem mensch Fitness, Ausdauer, Gleichgewicht, Schnelligkeit, Konzentration, Teamgeist und Rollschuhe braucht, wie Dennis Seidel feststellt. Außerdem fiel er in love mit einem neuen Role Model:</strong></p>
<p><span id="more-11974"></span></p>
<p>Wie ich mich umschau&#8216;<br />
kommt sie auf Rollschuhen:<br />
meine Traumfrau!<br />
Sie ist stark,<br />
was ich mag!<br />
Meine Traumfrau kam mir entgegen<br />
bei Hamburger Regen.<br />
Wir gingen in den Park.<br />
Sie ist stark.<br />
Sie hat viele männliche Fans<br />
und auch einige Bands.<br />
Ich jubel laut.<br />
Ich bin verliebt in diese Frau.<br />
Sie ist so schön wie sie war,<br />
sie hat blondes, gelocktes Haar.<br />
Sie ist eine Rollschuhfahrerin<br />
und keine Autoraserin.<br />
Sie heißt Linda;<br />
sie will keine Kinder.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr von den Story Tellern findet ihr hier.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Ninia LaGrande</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/10/interview-mit-ninia-lagrande/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2019 07:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=11847</guid>

					<description><![CDATA[Die Story-Teller unterhalten sich gern mit inspirierenden Personen &#8211; und diesmal ist ihre Wahl auf Ninia LaGrande gefallen. Falls du die Autorin, Moderatorin, Slam-Poetin und Feministin aus Hannover noch nicht kennst, dann ist es allerhöchste Zeit, sie kennenzulernen! Ein guter Anfang ist da das folgende Interview. Story Teller: Wieso bist du so cool? oder: Wie]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Story-Teller unterhalten sich gern mit inspirierenden Personen &#8211; und diesmal ist ihre Wahl auf <a href="https://www.facebook.com/NiLaGr/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ninia LaGrande</a> gefallen. Falls du die Autorin, Moderatorin, Slam-Poetin und Feministin aus Hannover noch nicht kennst, dann ist es allerhöchste Zeit, sie kennenzulernen! Ein guter Anfang ist da das folgende Interview.</strong></p>
<p><span id="more-11847"></span></p>
<p><strong>Story Teller:</strong> <em>Wieso bist du so cool? oder: Wie bist du so tough geworden? (Was ist &#8218;cool&#8216; überhaupt? Passt das Wort &#8218;tough&#8216; besser? Welchen Begriff findet Ninia wohl am besten?)</em></p>
<p><strong>Ninia LaGrande: </strong>Puh. „Tough“ finde ich ganz furchtbar als Beschreibung :D. Das drückt für mich eine Härte aus, die ich nicht habe – die ich in meinem Leben auch nicht brauche. Ich find’s auch immer witzig, dass andere mich oft als „frech“ oder „erfrischend“ bezeichnen – ich kann mir selbst diese Adjektive nicht zuschreiben. „Cool“ bin ich – das beinhaltet für mich aber einfach eine gewisse Ruhe in vielen Situationen, die ich natürlich auch in Teilen lernen musste – die mir aber auch von meinem Vater mit in die Wiege gelegt wurde. Warum? Keine Ahnung, ich glaube, das ist wirklich charakterabhängig. Manchmal bin ich auch zu cool – aus Unsicherheit oder Social Akwardness, und dann werde ich wiederum als arrogant wahrgenommen.</p>
<p><strong>ST: </strong><em>Was gibt dir Power?</em></p>
<p><strong>N: </strong>Schlaf. Kaffee. Sonne. Austausch mit tollen Freundinnen.</p>
<p><strong>ST:</strong> <em>Wie bist du Feministin geworden?</em></p>
<p><strong>N: </strong>Ich behaupte, ich wäre das schon immer gewesen. Ich hatte nur lange kein Wort dafür. Gerechtigkeit war mir aber immer wichtig. Und als dann Erfahrungen im Studium und nach dem Abschluss dazu kamen, Lektüre und der Austausch über das Netz, wurde mir bewusst, dass ich mich ohne Zweifel als Feministin bezeichnen würde.</p>
<p><strong>ST: </strong><em>Ich liebe deinen Stil! Wo kaufst du deine schicken Klamotten? Und deine Brillen?</em></p>
<p><strong>N: </strong>Danke ;). Ich kaufe fast ausschließlich in kleinen Läden in meinem Viertel und im Netz. Vieles lasse ich anpassen. Vieles ist Second Hand und wird von mir dann entsprechend umgestylt oder angepasst. Meine Brillen kaufe ich am liebsten bei Ace and Tate – aber auch Vintage.</p>
<p><strong>ST: </strong><em>Was gibst du deinem Kind mit in die Welt?</em></p>
<p><strong>N: </strong>Gute Laune, Selbstsicherheit, Rückhalt und die Zweifellosigkeit, sich immer auf seine Eltern verlassen zu können. Ich wünsche mir für mein Kind, dass es später für seine Meinung einstehen kann, das machen darf, was es sich wünscht und keine Diskriminierungserfahrungen machen muss.</p>
<p><strong>ST: </strong><em>Wir finden auch, dass &#8222;behindert&#8220; als Schimpfwort gar nicht klar geht. Wie schimpfst du? Was ist dein Lieblingsschimpfwort?</em></p>
<p><strong>N: </strong>Oh, ich schimpfe furchtbar gerne. Mein Mann und ich beschimpfen uns gegenseitig ebenfalls sehr schnell und gern. Ich empfinde das als wohltuend. „Fick dich“ rutscht mir, glaube ich, am meisten raus. Ich werde fast nie laut – ich bin eher unterschwellig fies und gut mit Worten :D. Ich stichel gerne und gehe manchmal auch etwas zu weit.</p>
<p><strong>ST: </strong><em>Was hat deine Mutter dir mit auf den Lebensweg gegeben? Und dein Vater?</em></p>
<p><strong>N: </strong>Beide haben mir ein sehr großes Selbstbewusstsein mitgegeben und die Gewissheit, dass ich all das schaffen kann, was ich mir vornehme. Beiden war es immer wichtig, dass ich auf eigenen Beinen stehen und für mich selbst sorgen kann. Von meiner Mutter habe ich die große Klappe und die Leidenschaft für Mode, von meinem Vater die Besonnenheit und das Rampensau-Gen.</p>
<p><strong>ST: </strong><em>Was empfiehlst du an Feminismus-Lektüre?</em></p>
<p><strong>N: </strong>Virginia Wolf – A Room of One’s Own; Julia Korbik – Stand up; alles von Margarete Stokowski und Liv Strömquist.</p>
<p><strong>ST: </strong><em>Wer sind deine Vorbilder oder Inspirationen?</em></p>
<p><strong>N: </strong>Ach, da gibt’s so viele. Das können tolle Autorinnen sein, Politikerinnen oder Aktivistinnen, Musikerinnen und Schauspielerinnen und Menschen, die mir auf der Straße entgegenkommen und einfach toll gestylt sind. Ich picke mir aus allem das passende für mich raus.</p>
<p><strong>ST: </strong><em>Hast du auch Selbstzweifel? Wie bewältigst du schlechte Phasen, bzw. Stimmungstiefs?</em></p>
<p><strong>N: </strong>Selbstverständlich. Das ist – gerade in meinem Beruf – auch völlig normal. Ich zwinge mich zu Pausen. Zu frischer Luft und Durchatmen und Baden und mir selbst was Gutes tun. Ich spreche drüber, oder schreibe etwas. Mir hilft es auch, mich toll zu schminken oder anzuziehen, wenn es mir schlecht geht. Ab einem gewissen Punkt kann man sich auch professionelle Hilfe holen.</p>
<p><strong>ST: </strong><em>Wovon handeln die Bücher, die du schreibst?</em></p>
<p><strong>N: </strong>Die ersten zwei Bücher sind Kurzgeschichten- und Kolumnen-Sammlungen. Alltagsgeschichten, auch fiktionale Sachen, aber vieles aus dem eigenen Erleben, Beziehungserfahrungen, lustige Begegnungen. Aktuell schreibe ich an einem Roman zum Thema Einsamkeit.</p>
<p><strong>ST: </strong><em>Wie schaffst du es deinen Alltag mutig und selbstbewusst zu meistern?</em></p>
<p><strong>N: </strong>Dafür gibt’s keine Anleitung – ich habe ja keine andere Wahl :D. Grundsätzlich hatte ich das große Glück, dass meine Eltern mir viel Selbstbewusstsein mitgegeben haben und ich immer in tollen Kindergarten- und Klassenverbänden leben durfte. Ich war nicht immer so selbstbewusst, in meiner Pubertät und den frühen 20ern sah das ganz anders aus. Ich würde mich allerdings selbst nicht als mutig bezeichnen. Ich bin der größte Angsthase unter Gottes heller Sonne. Ich traue mich echt nix.</p>
<p><strong>ST: </strong><em>Wie hast du deinen Traummann kennengelernt?</em></p>
<p><strong>N: </strong>Ich suche noch! Kleiner Witz: klassisch in der Uni. Wir haben zusammen Improtheater gespielt.</p>
<p><strong>ST: </strong><em>Ist dein Mann auch Feminist?</em></p>
<p><strong>N: </strong>[Auszug aus unserem Gespräch, während ich die Antworten hier tippe]</p>
<p>Ich (schreiend aus meinem Arbeitszimmer): BIST DU FEMINIST?<br />
Der Mann: Warum?<br />
Ich: Weil ich das hier gefragt werde.<br />
Der Mann: Geht das Interview um mich?<br />
Ich: Nein.<br />
Der Mann: Dann geht das niemanden was an.</p>
<p><strong>ST: </strong><em>Wo behindert dich deine Kleinwüchsigkeit? Hast du besondere Hilfsmittel?</em></p>
<p><strong>N: </strong>Die Kleinwüchsigkeit behindert mich nicht. Die politischen und gesellschaftlichen Umstände behindern mich. Sei es, dass meine Eltern durchsetzen mussten, dass ich auf Regelschulen gehen konnte – für andere eine Selbstverständlichkeit. Oder, dass Menschen mich anstarren, anquatschen und anfassen.Ich habe diverse Hocker in unserer Wohnung und im Wohnmobil, um hohe Schränke besser zu erreichen und meine Füße im Sitz draufstellen zu können. Alles andere kriege ich mit Kreativität und ggf. Hilfe auch ohne Hilfsmittel hin.</p>
<p><strong>ST: </strong><em>Was muss sich gesellschaftlich und städtebaumäßig verbessern, damit man nicht behindert wird?</em></p>
<p><strong>N: </strong>Die größte Blockade ist unsere Politik. Gesetze, die Menschen mit Behinderung nicht gleichberechtigt mitbestimmen und teilhaben lassen (<a href="https://www.change.org/p/lasst-pflegebedürftigen-ihr-zuhause-stoppt-das-intensivpflegestärkungsgesetz-jensspahn-bmg-bund" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Bestes Beispiel aktuell</strong></a>). Wir müssen die UN-Behindertenrechtskonvention endlich ernst nehmen und das Menschenrecht auf Inklusion rigoros durchsetzen. Erst dann kann sich auch gesellschaftlich etwas verändern. Klar ist es wichtig, Bordsteine abzusenken, funktionierende Fahrstühle einzurichten, Gebäude barrierearm zu gestalten. Dabei vergessen wir aber, dass es so viel mehr gibt – dass es vor allem auch eine große Gruppe an Menschen mit nicht-sichtbarer Behinderung gibt. Und dass der Teufelskreis aus Förderschule – Heim – Werkstatt nicht durchbrochen wird, wenn wir nur versuchen, Städte baulich anzupassen.</p>
<p><strong>ST: </strong><em>Gab es Probleme bei deiner Geburt?</em></p>
<p><strong>N: </strong>Nö. Ich war zwar Kaiserschnitt, weil ich damals schon bockig war und mich nicht umdrehen wollte.</p>
<p><strong>ST: </strong><em>Welche Lebensträume möchtest du verwirklichen?</em></p>
<p><strong>N: </strong>Ich würde mir gerne mal ein ganzes Jahr freinehmen und mit unserem Wohnmobil reisen. Ansonsten: einen Roman schreiben (da bin ich schon dran), eine Zeichentrickfigur synchronisieren (Pixar, call me!) und die NDR Talkshow moderieren (gerne mit Barbara zusammen).</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr von den Story Tellern findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/story-teller/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a>.</li>
<li>Checkt unbedingt auch <a href="https://www.instagram.com/ninialagrande/?hl=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Ninias Instagram</strong></a> aus!</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Weltverbesserin: Paloma in Action</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/09/die-weltverbesserin-i-paloma-in-action/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Sep 2019 07:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum Interview erscheint Paloma Olszowka in einem Glitzer-Kleid und einer Kapuzen-Jacke voller Sterne, mit ihrer Assistentin Lisa und ihrem Freund Kai. Die 25-Jährige ist Bloggerin, YouTuberin, spielt Theater, entwarf Mode für Rollstuhlfahrer*innen und saß in im Mädchenbeirat von der Frauenstiftung Filia. Weil die Mettmannerin gerade Urlaub in Hamburg macht, konnten Dennis Seidel und Daniela Chmelik von]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum Interview erscheint Paloma Olszowka in einem Glitzer-Kleid und einer Kapuzen-Jacke voller Sterne, mit ihrer Assistentin Lisa und ihrem Freund Kai. Die 25-Jährige ist Bloggerin, YouTuberin, spielt Theater, entwarf Mode für Rollstuhlfahrer*innen und saß in im Mädchenbeirat von der Frauenstiftung Filia. </strong><strong>Weil die Mettmannerin gerade Urlaub in Hamburg macht, konnten Dennis Seidel und Daniela Chmelik von den Story-Tellern sie dort in einer Bar persönlich treffen. Was für ein Glück!</strong></p>
<p><span id="more-11760"></span></p>
<p>Paloma ist ein fröhlicher Mensch. Sie sprüht vor Tatenkraft. Ihr Name kommt aus dem Spanischen und bedeutet Taube, Friedenstaube. Paloma ist auf Gran Canaria zur Welt gekommen, zehn Wochen zu früh und mit Sauerstoffmangel, der zu Tetraspastik führte. Wegen dieser Behinderung ist Paloma im Rollstuhl unterwegs. Auch ihr Freund Kai hat Tetraspastik. Anders als Paloma braucht er aber keinen Rollstuhl. Und ebenso wie Paloma ist auch er nicht kognitiv behindert, also nicht im Kopf, sondern ausschließlich körperlich.</p>
<p>&#8222;Bei mir führt die Tetraspastik dazu, dass mein Gang manchmal nicht maximal elegant ist,&#8220; sagt er, nippt an seinem Bier und grinst. Kai hat vor zwei Jahren Abitur gemacht und studiert nun Kommunikationswissenschaften. Paloma hat fürs Studieren keine Zeit. Sie versteht ihren Namen als Auftrag: Sie will der Welt Frieden bringen!</p>
<p>&#8222;Es braucht viele Menschen, die daran arbeiten, dass es keinen Hass mehr gibt und keinen Krieg&#8220;, sagt sie: &#8222;Ich kämpfe dafür, dass die Welt besser wird. Wir müssen klein anfangen, die Welt in die richtige Richtung zu wenden. Ich hatte schon mit 6 Jahren die Erkenntnis, dass ich dazu beitragen kann, die Welt besser zu machen.&#8220; Ihr Freund Kai lächelt und streichelt Palomas Hand.</p>
<p>&#8222;Menschen mit Behinderungen sind auch normal!&#8220; Auch das will Paloma vermitteln. Dafür leistet sie Öffentlichkeitsarbeit: über ihren Youtube Kanal „Paloma in Action“, ihren Blog, im Theater, mit Kursen und Projekten. Aktuell arbeitet sie an einem Buch über verschiedene Krankheiten und Behinderungen, für Leser*innen ab 10 Jahren.</p>
<p>&#8222;Ich will Aufklärungsarbeit darüber leisten, dass Menschen mit Behinderungen die gleichen Menschen sind&#8220;, ruft sie. Die Menschen in der Bar, in der wir sitzen, drehen sich zu uns um. Aber eigentlich bemerken Dennis und ich das gar nicht. Zu sehr sind wir beeindruckt von Paloma. Gut möglich, dass Dennis&#8216; nächste Papierpuppe Paloma heißt. Die aktuelle ist ja Lara, nach Lara Croft.</p>
<p>&#8222;Oft wird man wird durch die Gesellschaft behindert. Das muss man verändern. Man muss Barrieren abbauen in den Köpfen. Augen auf &#8211; jeder Mensch ist wunderbar!&#8220; Paloma spricht mit fester Stimme, und ich freue mich, dass die Menschen um uns herum zuhören.</p>
<p>&#8222;Wie bist du so &#8230; so cool, so tough geworden?&#8220;, frage ich beeindruckt und denke: Ich bin ein Emoji mit Herzen in den Augen. Paloma antwortet: &#8222;Das Leben ist nicht immer rosig. Es hält viele Prüfungen bereit. Da muss man stark sein. Man muss sich durchsetzen. Jeder Mensch ist wundervoll. Ich bin immer unterschätzt worden, und ich werde immer noch oft unterschätzt. Weil ich im Rollstuhl sitze vielleicht, oder vielleicht denkt man auch, weil meine Stimme etwas eingeschränkt ist, müsste ich auch im Kopf eingeschränkt sein.&#8220;</p>
<p>&#8222;Aber das ist Quatsch!&#8220;</p>
<p>Paloma nickt und lächelt.</p>
<p>&#8222;Hast du auch mal Selbstzweifel?&#8220; Ich bin neugierig. Dennis schüttelt seine Lara. &#8222;Ja. Aber dann stehe ich auf und denke: Die Welt braucht mich!&#8220; Ich weiß nicht, wie ich &#8218;beeindruckt&#8216; noch steigern kann. Ich himmele Paloma an. &#8222;Selbstzweifel hat doch jede*r&#8220;, führt sie fort. &#8222;Weil die Gesellschaft so ist. Die redet einem diese Zweifel ein. Und die Behörden erst! Weil Aufklärungsarbeit fehlt oder nicht richtig ankommt. Es bräuchte eine Gesellschaft ohne Noten, ohne dieses Bewertungssystem. Jeder Mensch ist anders. Und ständig muss ich mich mit Behörden rumärgern. Die können mit individuellen Fällen nicht umgehen.&#8220;</p>
<p>&#8222;Was gibt dir diese Kraft?&#8220;</p>
<p>&#8222;Das Leben und die Liebe geben mir Power, mein Freund, meine Assistent*innen, Freunde, meine Projekte. Ich bin meine Lebensträume alle schon angegangen. Ich will aber noch bekannter werden, die Welt weiter bewegen, die Herzen öffnen, glücklich sein über das Leben. Wir vergessen manchmal die Welt genau anzusehen, die Vögel, die Umwelt, und all das schützen zu wollen.&#8220;</p>
<p>Paloma erzählt von ihrer Tätowierung, einer Weltkugel mit Herzen, die sie sich auf den Oberarm hat stechen lassen. Sie bittet ihre Assistentin ihr mit dem Kapuzenpulli zu helfen, sodass wir das Tatoo anschauen können. Es sieht wirklich schön aus.</p>
<p>Dann liest Dennis unsere nächste Frage vor: &#8222;Wir finden, dass &#8218;behindert&#8216; als Schimpfwort gar nicht klar geht. Wie schimpfst du?&#8220;</p>
<p>Paloma denkt nach, denkt länger nach und schaut zum ersten Mal ratlos drein. Dann antwortet Kai: &#8222;Paloma schimpft eigentlich nie.&#8220;</p>
<p>&#8222;Ja, Jugendliche schimpfen oft mit Begriffen wie &#8217;schwul&#8216; oder &#8218;behindert&#8216;. Ich weiß auch nicht. Vielleicht muss an Schulen diesbezüglich mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden,&#8220; sagt sie dann. Und ihr Freund ergänzt: &#8222;Vielleicht muss es noch mehr Dialog geben über Inklusion. Also, so dass auch Menschen ohne Beeinträchtigungen erleben wie es ist mit einer zu leben und Verständnis gewinnen. Es muss mehr Berührungspunkte geben.&#8220;</p>
<p>Kai und Paloma haben sich bei der Lesebühne „Schall und Raucher“ in Essen kennengelernt. Paloma trat dort mit einem Poetry Slam-Text über Salz und Pfeffer auf: &#8222;Weil das Leben salzig ist und pfeffrig.&#8220; Kai war als Gast eingeladen, trug einen Text über seinen Werdegang vor und widmete ihn spontan Paloma. Zu dem Zeitpunkt hatten sich die beiden zwar noch nicht unterhalten, aber ihre fröhliche Art war ihm schon aufgefallen. Ein Fall von Liebe auf den ersten Blick. In der Pause unterhielt man sich und verstand sich super. Danach trafen sie sich immer mal wieder auf Veranstaltungen und irgendwann lud Paloma ihn zu einem Interview für ihren YouTube-Kanal ein. &#8222;Als ich ihn fragte, ist mir das Herz in die Hose gefallen&#8220;, sagt Paloma und lacht. Aber er hat zugesagt.</p>
<p>&#8222;Wie romantisch!&#8220;, ruft Dennis.</p>
<p>&#8222;Du bist so eine starke und schöne Frau!&#8220;, rufe ich.</p>
<p>&#8222;Danke, das höre ich oft&#8220;, grinst Paloma.</p>
<p>&#8222;Boah, Kai, was du für ein Glück hast!&#8220; Ich bin ein Emoji mit Herzen überm Kopf.</p>
<p>&#8222;Danke, das höre ich oft&#8220;, antwortet Kai und grinst ebenfalls.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier findet ihr den <a href="https://www.youtube.com/channel/UCmZcoejShSjrkiDw4rks-Xw/featured" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>YouTube-Channel von Paloma</strong></a>.</li>
<li>Schaut doch mal auf dem <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/story-teller/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Profil der Story-Teller</strong></a> vorbei.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Geschlechterrollen: Scheißthema</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/06/geschlechterrollen-scheissthema-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jun 2019 07:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
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					<description><![CDATA[Dennis von den Story-Tellern hat sich mit dem großen Thema Geschlechterrollen befasst &#8211; und herausgekommen ist folgender Text. Wir wollen gar nicht zu viel vorwegnehmen. Lest einfach selbst: Geschlechterrollen: Scheißthema, weil es mir nah geht. Mach ich das, was ich fühle, so werd ich ausgegrenzt, wenn es nicht konform ist. Wer entscheidet, was das Richtige]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dennis von den Story-Tellern hat sich mit dem großen Thema Geschlechterrollen befasst &#8211; und herausgekommen ist folgender Text. Wir wollen gar nicht zu viel vorwegnehmen. Lest einfach selbst:</strong></p>
<p><span id="more-11512"></span></p>
<p><em>Geschlechterrollen:</em> Scheißthema, weil es mir nah geht.<br />
Mach ich das, was ich fühle, so werd ich ausgegrenzt, wenn es nicht konform ist.<br />
Wer entscheidet, was das Richtige ist?<br />
Kann ich nicht so sein, wie ich bin, geht es mir scheiße.<br />
Ausgrenzung ist Scheiße, Mitmachen ist scheiße.<br />
Männlich ist gewalttätig, aktiv, Führer, intelligent, planerisch, strukturiert, böse. / Weiblich ist lieb, nett, zärtlich, zerbrechlich, dumm, passiv. / Stärke und Selbstbewußtsein als Schutz gegen Gelächter und Diskriminierung.<br />
Geschlechterrollen werden aufgezwungen von Eltern, Verwandten, Schule, Lehrer, Gesellschaft, Freunden und Feinden.<br />
Was ist der Sinn von Geschlechterrollen? Wie weit bin ich darin gefangen? Wer bin ich? Geschlechterrollen ist irgendwas zwischen dürfen im Gegensatz zu wollen.<br />
Wo ist mein Platz? Wo gehör ich hin?<br />
Geschlechterrollen: Ich will dagegen kämpfen. Ist das sinnvoll?<br />
Wünsche zu Geschlechterrollen: ausprobieren, ausleben, nicht festlegen.<br />
Geschlechterrollen: ich schütze mich, indem ich nach Außen anders bin als Innen.<br />
Tradition vs. Wir-sind-die-neue-Generation<br />
Geschlechterrollen: bisher wenig Erfolge, noch viele Wünsche.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Mehr von den Story-Tellern findet ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/story-teller/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a>.</li>
</ul>
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		<title>Europa &#8211; Wählen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/05/europa-waehlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2019 07:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Der nächste Beitrag in unserer Europa-Spezial-Woche kommt von der Redaktionsgruppe Story-Teller 🎉 Auch sie haben sich in Anbetracht der Wahlen am Sonntag Gedanken gemacht und Fragen gestellt. Und was bedeutet Europa für dich? Europa ist Einheit und Grenzen. Europa hat das Stern-Symbol auf Fahnen und auf Luftballons. Europa ist wichtig gegen Grenzen. Krieg soll es nicht geben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der nächste Beitrag in unserer Europa-Spezial-Woche kommt von der Redaktionsgruppe Story-Teller </strong>🎉 <strong>Auch sie haben sich in Anbetracht der Wahlen am Sonntag Gedanken gemacht und Fragen gestellt. Und was bedeutet Europa für dich?</strong></p>
<p><span id="more-11438"></span></p>
<p>Europa ist Einheit und Grenzen. Europa hat das Stern-Symbol auf Fahnen und auf Luftballons. Europa ist wichtig gegen Grenzen. Krieg soll es nicht geben. Wir sollen alle glücklich werden. Auch mit den Flüchtlingen. Alles soll gut werden.<br />
Europa soll bunt sein. Europa ist ein Traum, eine Utopie, und manche sagen Alb-Traum oder Alp-Traum. In Europa gibt es Alpen, Berge, Meere, Umwelt, Klima (Katastrophen) und viele Menschen. Wirtschaft und Geld. Schlösser und Burgen. Import und Export. Demokratie und Menschenrechte. Eurovision Song Contest. Zusammenhalt und Zwietracht. Fußball und Europa-Meisterschaften. Und in den Supermärkten arbeiten die Verkäufer*innen an der Kasse im Sitzen.</p>
<p>Manche meinen: &#8222;Europa muss weg.&#8220; Die haben keine Lust mehr. Weil die euroäische Eiländ nicht vorankommt. Weil&#8217;s immer Ärgereien gibt. Die Leute sind genervt. Ich aber will die Europäische Union! Europa ist gut! Was anderes will ich mir nicht vorstellen. Wie wollen wir leben?</p>
<p>Woran krankt Europa? Am Gehirn, in den Knochen, an der Seele?<br />
Was hat Europa für einen Traum?<br />
Was hat Europa gemeinsam und was trennt es?<br />
Warum wollen sich Länder von Europa absondern? Warum werden rechte und nationalistische Parteien momentan stärker?<br />
Wem geht es gut in Europa?<br />
Was ist der Traum von Europa?<br />
Ich habe einen Traum! Und du?</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Kennt ihr eigentlich schon unseren <a href="https://www.instagram.com/meintestgelaende/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Instagram-Account</strong></a>? Dort haben wir heute auch noch ein Video der Story-Teller für euch!</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Behindert</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/05/behindert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 May 2019 07:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[Am heutigen Sonntag findet unter dem Motto &#8222;Mission: Inklusion&#8220; der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. In Berlin beispielsweise geht eine große Demonstration an den Start &#8211; weitere Infos dazu findest du auf der Webseite des Protesttags. Und hier auf meinTestgelände präsentieren wir euch einen Text der Story-Teller &#8211; geschrieben hat ihn]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am heutigen Sonntag findet unter dem Motto &#8222;Mission: Inklusion&#8220; der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. In Berlin beispielsweise geht eine große Demonstration an den Start &#8211; weitere Infos dazu findest du auf der <em><a href="http://www.protesttag-behinderte.de/#" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite des Protesttags</a></em>. Und hier auf meinTestgelände präsentieren wir euch einen Text der Story-Teller &#8211; geschrieben hat ihn Birgit Hohnen. Viel Spaß beim Lesen!</strong></p>
<p><span id="more-11402"></span></p>
<p>Ich lebe mit Behinderung. Und das ist eben so. Und manchmal habe ich Wut darauf. Aber. Ich bin wie ich bin, und ich bin auch anders. Alle sind anders. Das ist auch Gleichheit. Ich habe einen Behindertenausweis, also bin ich behindert. Das ist wie es ist. Ich bin wie ich bin. Das kann man und braucht man nicht heilen. Das ist mein eigener Standard. Wenn ich meinen Kopf zur Seite lege, habe ich eine Schaukelfunktion. Das ist eine Funktion, die ich mir aber nur vorstelle. Ich kenne einen, der hat eine echte Schaukelfunktion. Der hat nur seine Schaukelfunktion und sonst nix, glaube ich. Jeder hat so seine Funktion.</p>
<p>Ich frage mich ernsthaft: Warum schreibt man über Behinderung und nicht einfach über sich? Ich denke nach. Ich bin ein Mensch, der sich äußert. Ich habe etwas beizutragen. Ist man behindert, weil man nicht gehen kann, weil man anders denkt oder weil man eine andere Logik oder Logistik hat? Ist man behindert oder wird man behindert? Und: Ist man vielleicht auch talentiert?</p>
<p><em>Behindert, was das heißt?</em>&#8211; Behindert ist luftig leicht, schwer wie Blei, anstrengend meist, Quäle-Seele. Mensch geht oder humpelt oder fährt im Rollstuhl. Manche können ohne Rollstuhl nicht gehen. Die Barrieren sind nervig. Barrieren behindern. Mit Rollstuhl ist nervig, mit Behinderung in Gesicht oder Gehirn oder Körper oder Bewegung ist nervig; weil andere Menschen komisch gucken und denken: Oho, behindert! Es gibt Leute, die sehen mich und kennen mich nicht. Die denken, ich bin vielleicht ein UFO. Ich bin groß und dünn. Ich kann singen und tanzen. Ich fahre mit der S-Bahn. Ich stehe morgens früh auf, dusche, esse, gucke auf die Uhr: Wann muss ich los? Manchmal früher, manchmal später. Ich arbeite im Theater. Ich bin unterschiedlich drauf: traurig, sauer, böse, lustig, fröhlich, verliebt, Daumen hoch oder runter oder mittel. Ich finde gut an mir, dass ich ein toller Mensch bin, ein lustiger Typ. Ich kann mit Leuten reden; auch wenn ich mal Probleme habe. Ich kann getrennte Wege gehen, wenn mir jemand Schlechtes sagt. Wenn ich in den Spiegel gucke, finde ich besonders schön, wie das Herz pocht. Und das Herz sagt: Ich bin bei dir, Kathi. (Kathi Bromka hat das Williams-Beuren-Syndrom, was das genau bedeutet, kann sie nicht sagen, sie vermutet: „Das hat mit dem Herz zu tun. Nachts ruhe ich mich aus; ich wache morgens auf und bin ein neuer Mensch.“)</p>
<p><em>Was ich sage auf die Frage: Sind Sie behindert?</em>– Wenn mich jemand fragt, ob ich behindert bin, könnte ich sagen: Sind wir nicht alle ein bisschen behindert? Mich ärgert, dass bei uns Menschen mit Unterstützungsbedarf oft mehr auf unsere Schwächen als auf unsere Stärken gesehen wird. Ja, wir haben schon so unsere Probleme. Aber die hat doch jeder. Kein Mensch ist vollkommen. Jeder sollte akzeptiert werden wie er ist, solange er nicht anderen etwas tut. (Michael Schumacher hat Asperger-Autismus, Pazifismus und wünscht sich eine Welt ohne Schubladen voll Vorurteilen.)</p>
<p>Ich bin nicht vom Mars! (Peter Burhorn)</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Stöbert doch mal ein bisschen im Profil der Story-Teller herum😊</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Tag im Leben eines Riot Girls</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2019/03/riot-girls/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Mar 2019 07:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meintestgelaende.de/?p=11270</guid>

					<description><![CDATA[Pünktlich zum internationalen Frauentag 2019 hat sich Dennis Seidel von den Story-Tellern gefragt, wie eigentlich ein Tag im Leben eines Riot Girls aussehen könnte &#8211; und dieser schöne Text ist dabei herausgekommen. Viel Spaß beim Lesen &#8211; und natürlich auch beim Rebellischsein 😎🙌💪 Es ist sehr früh morgens in der Wohnung des Riot Girls. Sie ist]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pünktlich zum internationalen Frauentag 2019 hat sich Dennis Seidel von den Story-Tellern gefragt, wie eigentlich ein Tag im Leben eines Riot Girls aussehen könnte &#8211; und dieser schöne Text ist dabei herausgekommen. Viel Spaß beim Lesen &#8211; und natürlich auch beim Rebellischsein</strong> 😎🙌💪</p>
<p><span id="more-11270"></span></p>
<p>Es ist sehr früh morgens in der Wohnung des Riot Girls. Sie ist früh wach, um den Tag richtig voll zu erleben. Gerade sitzt sie beim Frühstück und hört dazu sehr heftige Punk-Musik, sie ist ja eine Rebellin und benimmt sich auch sehr rebellisch, mit Füßen auf dem Tisch.</p>
<p>Nach dem Frühstück trifft sie sich mit ihren Band-Kolleginnen. Sie wollen rebellische Musik aufnehmen. Außerdem ist heute auch offizieller Riot-Tag, das heißt: Tag des Aufstandes der Mädchen. Da gehen die Riot-Girls nach den Band-Proben hin. Sie demonstrieren für  Gleichberechtigung. Sie wollen gleiche Rechte für Mädchen und für Jungs. Es gibt eine große Demonstration auf der Straße. Die Straßen werden extra von der Polizei abgesperrt. Jede/r, der eine Tochter hat, weiß wie stark und kräftig Mädchen sein können. Es sind viele Mädchen auf der Demo und auf der Welt. Jedes Mädchen ist anders. Es gibt dunkelhaarige und blonde Mädchen, dicke und dünne Mädchen, kleine und große Mädchen. Aber an dem Tag des Aufstands der Mädchen gibt es nur eines: Demonstrieren für die Gleichberechtigung. Die Mädchen lassen ihrer Wut freien Lauf.</p>
<p>Am Abend gehen unser Riot Girl und ihre Band-Kolleginnen rebellisch essen. Viele im Cafe kennen sie schon. Nach dem Essen setzen sie sich in den nahen Park zum Relaxen. Weil sie rebellisch gekleidet sind, werden sie doof angemacht. Aber sie nehmen es gelassen und zeigen nur den Stinkefinger und rülpsen manchmal.</p>
<p>Später am Abend hört das Riot Girl dann bei sich zu Hause Punk-Musik und schaut aus dem Fenster. Zur Nachtruhe macht sie die Musik aus. Aber die doofen Nachbarn von nebenan hören jetzt Heavy Metal. Das rebellische Mädchen geht rüber und beschwert sich.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Auch ansonsten macht sich Dennis Seidel sehr viele Gedanken <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/04/geschlechterrollen-von-dennis-seidel/" target="_blank" rel="noopener"><strong>zum Thema Geschlechterrollen</strong></a>.</li>
<li>Und warum der internationale Frauentag wichtig ist, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/03/frauentag/" target="_blank" rel="noopener"><strong>darüber schreiben die Story-Teller hier</strong></a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn ich für einen Tag eine Frau wäre</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/12/fuer-einen-tag-eine-frau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2018 07:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
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					<description><![CDATA[Dennis hat an unserem Poetry Slam-Workshop teilgenommen und sich für seinen Text in die Rolle einer Frau versetzt. Als Frau würde er Lara heißen. Und was Lara noch alles so machen würde, seht ihr euch besten selbst an. Mehr dazu: Auch Vincenzo hat an dem Workshop teilgenommen, seinen Text &#8222;Superkraft&#8220; könnt ihr hier nochmal ansehen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dennis hat an unserem Poetry Slam-Workshop teilgenommen und sich für seinen Text in die Rolle einer Frau versetzt. Als Frau würde er Lara heißen. Und was Lara noch alles so machen würde, seht ihr euch besten selbst an.</strong></p>
<p><span id="more-11153"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Auch Vincenzo hat an dem Workshop teilgenommen, seinen Text &#8222;Superkraft&#8220; <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/11/superkraft/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>könnt ihr hier nochmal ansehen</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier könnt ihr Dennis <strong><a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/03/nixo-beach/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in seinem Film &#8222;Nixo Beach&#8220;</a><a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/03/nixo-beach/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> sehen</a>.</strong></span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>100 Jahre Frauenwahlrecht</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/11/100-jahre-frauenwahlrecht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Nov 2018 07:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum hundertjährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts in Deutschland haben die Story-Teller tolle Texte geschrieben. Tim Borstelmann hat Geschichte, Daten und Fakten recherchiert, von Fabian Sahing gibt&#8217;s ein Gedicht, und Michael Schuhmacher hat darüber geschrieben, was es überhaupt bedeutet, dass es eine Zeit gab, in der Frauen nicht wählen durften. 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland von Tim Borstelmann]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum hundertjährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts in Deutschland haben die Story-Teller tolle Texte geschrieben. Tim Borstelmann hat Geschichte, Daten und Fakten recherchiert, von Fabian Sahing gibt&#8217;s ein Gedicht, und Michael Schuhmacher hat darüber geschrieben, was es überhaupt bedeutet, dass es eine Zeit gab, in der Frauen nicht wählen durften.</strong></p>
<p><span id="more-11080"></span></p>
<p><strong><em>100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland</em></strong><br />
<strong>von Tim Borstelmann (Recherche, Quelle: Internet)</strong></p>
<p>Am 12. November vor 100 Jahren durften Frauen zum ersten Mal für das Parlament wählen. Der Weg zum Wahlrecht für Frauen war lang. Das Frauenstimmrecht wurde von Akteurinnen verschiedener Flügel der Frauenbewegung seit Mitte des 19. Jhd. erstritten und erkämpft. Nach langem, zähen Ringen fanden in Deutschland 1919 die ersten Wahlen für alle statt.</p>
<p>Im Oktober 1918 forderten 58 deutsche Frauenorganisationen in einem gemeinsamen Schreiben an den Reichskanzler Max von Baden dem Verlangen der Frauen nach einem Wahlrecht zu entsprechen. In Berlin versammelten sich mehrere 1000 Menschen und forderten das sofortige Stimmrecht für Frauen. Nachdem sich bereits im Sommer 1918 der militärische Zusammenbruch im 1. Weltkrieg abgezeichnet hatte, revoltierten im November die Matrosen in Kiel und leiteten damit den endgültigen Sturz der Monarchie ein. Am 09. November rief Philipp Scheidemann die Republik aus. Wenige Tage (am 12.11.1918) stellte rief der Rat der Volksbeauftragten in einem Aufruf „An das Deutsche Volk“ sein Regierungsprogramm vor.</p>
<p>Ein wichtiger Teil davon war auch die Proklamation einer großen Wahlrechtsreform, die auch das Frauenwahlrecht enthielt. Dies gilt allgemein als Stunde des Frauenwahlrechts in Deutschland. Wahlberechtigt waren alle Frauen und Männer ab 20 Jahren. Am 30. November 1918 verankert der Rat der Volksbeauftragten das aktive und passive Wahlrecht für alle Bürgerinnen und Bürger in der Verordnung über die Wahl zur verfassungsgebenden deutschen Nationalversammlung.</p>
<p>In Artikel 109, Abs. 2 der Weimarer Verfassung findet sich schließlich der Satz: „Männer und Frauen haben grundsätzlich dieselben staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten.“</p>
<table width="461">
<tbody>
<tr>
<td width="461">&nbsp;</p>
<p>Erstritten und erkämpft: Polit. Wegbereiterinnen</p>
<p>Unterschiedliche Vorstellungen gab es darüber, wie das Stimmrecht zu erreichen sei: Sollte es erkämpft werden? Und wenn ja: mit oder ohne Männer? Oder sollte es durch eine konstruktive Mitarbeit auf kommunaler Ebene verdient werden? Während die bürgerliche Frauenbewegung über diese Frage uneins war, argumentierten die Sozialistinnen, dass in einer klassenlosen Gesellschaft die Geschlechter ohnehin völlig gleichberechtigt wären. Sie forderten das allgemeine Frauenwahlrecht und führten im März 1911 den internationalen Frauentag als Kampftag für das Frauenstimmrecht ein.</p>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>1919</em></p>
<p>Die Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung vom 19. Januar 1919 war die erste, an der Frauen als Gewählte und Wählerinnen teilnahmen. Über 80 Prozent der wahlberechtigten Frauen gaben ihre Stimme ab. Es kanditierten 300 Frauen. Von den insgesamt 423 Abgeordneten zogen 37 Frauen in die Nationalversammlung ein. Das entsprach einen Frauenanteil von 8,7 Prozent.</p>
<p><em>Am 19. Februar 1919 hielt die Sozialdemokratin Marie Juchacz als erste Frau folgende Rede in der Nationalversammlung und stellte fest: „Meine Damen und Herren. Es ist das erste Mal, dass in Deutschland die Frau als freie und gleiche im Parlament zum Volke sprechen kann. Was diese Regierung getan hat, das war eine Selbstverständlichkeit. Sie hat den Frauen gegeben, was ihnen bis dato zu Unrecht vorenthalten war.“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong><em>Gleiches Recht für alle! </em></strong><br />
<strong>von Fabian Sahing mit Praktikantin Helene</strong></p>
<p>Frauen-Wahl-Recht &#8230;<br />
ungerecht &#8230;<br />
Gleiches Recht für alle!<br />
Warum wird ein Unterschied gemacht? Konstruiert!<br />
Männer unterdrücken Frauen.<br />
Dass Frauen damals nicht wählen durften, heißt dass sie quasi wie Kinder galten: nicht in der Lage, eigene Entscheidungen zu treffen.<br />
Ich finde das: verletzend, fehl am Ort, falsch, traurig, fies und gemein. Ich finde das grundlos.<br />
Ich stehe auf<br />
und hebe die Faust.<br />
Alle Frauen<br />
sollen sich trauen!</p>
<p><em>Fehl am Ort oder fehlendes Recht?</em><br />
<em>Sind die Unterschiede wirklich echt?</em><br />
<em>Ungehört, doch nicht allein.</em><br />
<em>Ungerechtigkeit darf nicht sein!</em><br />
<em> </em><br />
<em>Oder liegt es vielleicht doch an mir?</em><br />
<em>Und es gibt kein&#8216; Platz für mich hier?</em><br />
<em>Doch egal wie weit ich fahre &#8230;</em><br />
<em>Ich bleibe eine Plage!</em></p>
<p><em>So kann das doch nicht weitergehen.</em><br />
<em>Wir müssen uns endlich zusammen erheben!</em><br />
<em>Ich stehe auf</em><br />
<em>Und hebe die Faust</em><br />
<em>Für all die Frauen,</em><br />
<em> die sich nicht trauen!</em><br />
<em> </em><br />
<em>Viel zu lang gewartet!</em><br />
<em>Viel zu lange still!</em><br />
<em>Viel zu lang gehorsam!</em><br />
<em>Wir werden uns nicht mehr kleinkriegen lassen! (2x)</em></p>
<p><strong><em>Frauen haben was zu sagen</em></strong><br />
<strong>von Michael Schumacher</strong></p>
<p>Frauen dürfen in Deutschland seit 100 Jahren wählen.<br />
Männer schon immer.<br />
Was bedeutet das?<br />
Frauen hatten in früheren Jahren nicht viel zu sagen.<br />
Sie hatten sich den Männern unterzuordnen und waren dazu da die Hausarbeit zu machen.<br />
Männer waren in der Öffentlichkeit schon immer hoch angesehen und hatten somit auch schon immer die Möglichkeit gehabt wählen zu gehen.<br />
Frauen dagegen wurden von der Öffentlichkeit total ausgegrenzt.<br />
Ihre Meinung zu irgendwas durften sie nicht frei äußern.<br />
Dass Frauen seit 100 Jahren das Wahlrecht haben ist interessant.<br />
Ich hätte eher gedacht, dass sich dies erst vor 70 Jahren ereignet hat.<br />
Zumal Frauen ja vor 100 Jahren noch längst nicht einer beruflichen Tätigkeit nachgehen durften.<br />
Also, hatte sich vorher schon das Wahlrecht durchgesetzt.<br />
Nicht schlecht für den Anfang.<br />
Es kann gut sein, dass dieses positive Ereignis (dass Frauen seit 100 Jahren wählen dürfen) quasi 50 Jahre Vorsprung hat.<br />
Ich glaube, dass Frauen erst seit 50 Jahren oder so einer beruflichen Tätigkeit nachgehen dürfen ohne ihre Ehemänner zu fragen.<br />
Es muss für die Frauen eine Befreiung gewesen sein, als das Wahlrecht für sie anerkannt wurde.<br />
Sie fühlten sich nicht mehr so klein und dumm gehalten.<br />
Ihr Selbstwertgefühl ist damit bestimmt auch enorm gestiegen.<br />
Bestimmt wurde diese positive Wendung in der Frauenbewegung während der Zeit des 2. Weltkriegs unterbrochen.<br />
Zu dieser Zeit war es ja mit der Gleichberechtigung gleich Null gewesen. Frauen sollten in erster Linie Kinder für den Krieg kriegen.<br />
Nach Ende des zweiten Weltkriegs ist die Frauenbewegung wohl so langsam wieder in Gange gekommen.<br />
Am 08. Mai 1945 war der Zweite Weltkrieg zu Ende.<br />
Und erst 1977 mussten Frauen nicht mehr ihre Ehemänner um Erlaubnis fragen, wenn sie Arbeiten gehen wollten.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier könnt ihr nochmal lesen, was die Story-Teller <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/03/frauentag/" target="_blank" rel="noopener"><strong>zum internationalen Frauentag</strong></a> geschrieben haben.</li>
<li>Und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/08/hinterherpfeifen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>in diesem Text</strong></a> liefern sie die Begründung, warum man Leichtbekleideten nicht hinterher pfeift.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Identität</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/10/identitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2018 07:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Verschiedene Autor*innen der story-teller haben sich mit dem Thema Identität beschäftigt. Dabei geht es vor allem um die Fragen: Wie sehe ich mich selbst? Wie sehen mich andere? Und was brauche ich, um zufrieden zu sein? Herausgekommen sind wunderbare Texte, die ihr unbedingt lesen solltet. Dennis Seidel: Wer bist du? &#8211; Ich bin Dennis Seidel]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Verschiedene Autor*innen der story-teller haben sich mit dem Thema Identität beschäftigt. Dabei geht es vor allem um die Fragen: Wie sehe ich mich selbst? Wie sehen mich andere? Und was brauche ich, um zufrieden zu sein? Herausgekommen sind wunderbare Texte, die ihr unbedingt lesen solltet.</strong></p>
<p><span id="more-10986"></span></p>
<p><strong>Dennis Seidel:</strong></p>
<p>Wer bist du? &#8211; Ich bin Dennis Seidel und bin am 12.11.1979 in Hamburg Eppendorf geboren worden. Meine Größe ist 1,63. Meine Hobbys sind: Schreiben, Reisen, Lesen, Shoppen gehen, mit Bus und Bahn durch Hamburg fahren, Musik hören. (Linda Hesse), Freunde treffen, Malen und Zeichnen, im Internet recherchieren, mich verkleiden.<br />
Meine Staatsangehörigkeit ist deutsch, ich kann aber auch ein bisschen Englisch. Ich bin 38 Jahre alt. Mein Familienstand ist ledig.<br />
Ich mag gerne Hunde, meine Eltern und mein Bruder haben ja zwei Hunde, einen großen Mischling aus Golden Retriever und Berner Sennenhund und einen kleinen Mops.<br />
Ich habe eine körperliche Behinderung, weil ich mit nur einer Niere zur Welt gekommen bin, deswegen kann ich keine schweren Sachen tragen.<br />
Ich arbeite in einer Theatergruppe für Menschen mit Handicap in Hamburg St. Pauli.</p>
<p><strong>Wie sehen dich andere Menschen?</strong> &#8211; Andere Menschen sehen mich als normalen Mitbürger Hamburgs, sie merken es mir nicht an, dass ich anders bin als sie, nur bei stark besoffenen Leuten und laut pöbelnden Fußball-Fans bin ich etwas vorsichtig, ich bin schon ein paar Male in der Bahn, im Bus oder auch zu Fuß auf dem Weg zur Arbeit blöd angemacht worden.</p>
<p><strong>Fragen zum Thema Identität von Dennis Seidel</strong></p>
<p>Wo kommen Sie her? Wann sind Sie geboren und wo? Wie ist Ihr Familienstand?<br />
Was sind Ihre Hobbys/Interessen? Wie groß sind Sie? Haben Sie ein Haustier?<br />
Haben Sie Kinder? Wo arbeiten Sie?<br />
Sind Sie Raucher/in, trinken Sie Alkohol? Wo waren Sie schon mal im Urlaub?<br />
Was ist Ihr Lieblingsessen? Was lesen Sie gerne? Was hören Sie für Musik?</p>
<p><strong>Matti Wustmann:</strong></p>
<p>Ich definiere mich selbst aus einer Kombination von vielen Dingen.<br />
Zum Beispiel bin ich ein Zeichner, und ich schreibe hin und wieder auch Texte.<br />
Aber das allein macht mich noch nicht als ganzes aus.<br />
Ich habe eine chronische Erkrankung, die Teile meines Alltags bestimmt.<br />
Aber ich lebe damit und mein Leben wird nicht zu 90% davon beeinträchtigt, auch wenn es etwas ist, das niemals vollkommen selbstverständlich sein darf.<br />
Meine geistigen und gesundheitlichen Stärken und Schwächen sind auch nur Einzelteile.<br />
Meine Identität möchte ich auch nicht auf einzelne Dinge reduzieren, die ich mag oder nicht mag.<br />
Ich muss nicht alles was ich mag und/oder liebe in Diskussionen bis aufs Blut verteidigen.<br />
Ich muss nicht jede Meinung die nicht meiner entspricht in den Boden stampfen.</p>
<p>Ich bin<br />
Bruder<br />
Freund<br />
Kumpel<br />
Feind<br />
Enkel<br />
Onkel<br />
Cousin<br />
Bekannter<br />
Unbekannter<br />
Klugscheißer<br />
Nachdenker<br />
Besserwisser<br />
Faulpelz<br />
Nachfrager<br />
Ablehner<br />
Glückspilz<br />
Macher<br />
Konsument<br />
Zuhörer<br />
Fan<br />
Meckerkopf<br />
Gewinner<br />
Verlierer<br />
Genießer<br />
Kritiker<br />
Befürworter<br />
uvm.<br />
Ich bin ich</p>
<p><strong>Maria Thöne:</strong></p>
<p>Ich bin &#8230; Zuerst muss ich sagen, dass ich ein Mensch bin und Keine Maschine.<br />
Ich bin kreativ, schreibe gerne, dichte gerne humorvolle Gedichte und Song-Texte.<br />
Ich bin ein Mensch, der sich so schnell nicht von Rückschlägen beeindrucken lässt.<br />
Ich bin eine Kämpferin, und ich kann auf Durststrecken durchhalten.<br />
Ich war früher eine gute Läuferin und kämpfe jeden Tag darum optimistisch und reflektiert zu sein.<br />
Mir gelingt es oft auf meine innere Stimme zu hören und so mein Selbstvertrauen zu stärken.<br />
Ich beweise täglich, wo meine Stärken liegen und schaffe es manchmal richtig gut über mich hinauszuwachsen. Ich überrasche mich. Und habe gelernt vieles mit Humor zu sehen. Mein Galgenhumor ist manchmal einmalig. Und ich kann über mich selbst lachen.<br />
Ich besiegte immer wieder meine Ängste. Und bin mit dem Ergebnis zufrieden.<br />
Ich bin immer noch lernfähig.<br />
Ich bin zielorientiert. Ich bin ein Mensch, der aus einer Not eine Tugend macht. Not macht mich erfinderisch. Ich bin mutig und lasse mir gerne Mut machen.<br />
Natürlich habe ich auch schlechten Seiten. Die versuche ich nicht zu nutzen. Doch das sind eben meine Fehler und ich versuche sie nicht zu machen.Wenn ich einen gemacht habe, habe ich auch den Mut mich zu entschuldigen.<br />
Ich bin ein Mensch mit allen Emotionen. Und immer bemüht mein Bestes zu geben.<br />
Ich bin ein hilfreicher Mensch und mag es nicht ausgenutzt zu werden. Dann werde ich sauer.<br />
Ich mag Menschen, die mir wohlgesinnt sind und mir gut tun. Ich kann es nicht leiden, wenn jemand schlecht über mich redet und nicht den Mut hat es mir selbst zu sagen.<br />
Ich kann vieles verstehen und verzeihen. Nur wenn man mir wirklich Böses angetan hat, kann ich nachtragend und gemein sein. Ich bin ein liebenswerte Mensch und könnte keiner Fliege was zuleide tun. Ich bin sehr tierlieb und ein bisschen krank. Man nennt es Borderline. Doch dazu möchte ich nichts sagen. Mein Text ist nicht privat. Danke fürs Zuhören.</p>
<p><strong>Dennis Lange</strong></p>
<p>Wer bist Du?<br />
Ich bin ich.<br />
Ein Mensch<br />
unsicher<br />
ängstlich<br />
neugierig<br />
intelligent<br />
angeblich einfühlsam (Ich bin halt unsicher solche Beschreibungen meiner Person von Anderen anzunehmen).</p>
<p>Ich fühle meine Identität bedroht von: Gesellschaft, Staat, Mutter, also von Menschen, Situationen, Institutionen, die mich verunsichern, verängstigen, mich mich zurückziehen und verkriechen lassen.</p>
<p>Der schwerste Punkt in meiner Identitätsbildung, war der tiefste Punkt meiner Depression: nur im Bett liegend, kaum mehr essend, nicht mehr sein wollend. Ist das der Verlust der Identität?</p>
<p>Was ich brauche im Leben, fürs Leben ist einen positiven Blick auf meine Identität bzw. mein Sein. Und Bestätigung von Außen. Sonst: Rückzug, Fade away, nicht mehr sein wollen.</p>
<p><strong>Michael Schumacher:</strong></p>
<p>Wer bin ich!?<br />
Ich bin so wie ich bin.<br />
Wie ich genauer bin, hängt auch von Situationen und Menschen ab, mit denen ich mich gerade abgebe.<br />
Ich nehme wahrscheinlich also hin und wieder eine bestimmte Rolle ein.<br />
Das heißt auch, dass ich mich mit meinem Gegenüber identifiziere.<br />
Ich bin mal sehr nachdenklich, mal sehr gut aufgelegt, mal sehr mittfühlend, mal sehr geschafft, mal sehr angespannt, mal neutral, mal sehr gewissenhaft, mal sehr unsicher.<br />
Was mein allgemeines Ich angeht, kann ich sagen, dass ich sehr ruhig bin.<br />
Was hin und wieder zur Folge haben kann, dass ich leicht übersehen werde, obwohl ich mit Sicherheit viel zu sagen hätte.<br />
Ich bin offen für alles und jeden.<br />
Und eigentlich mag mich jeder.<br />
Es erzählen mir interessanterweise viele Menschen von ihren Sorgen oder Problemen.<br />
Das liegt bestimmt daran, dass ich ein sehr guter Zuhörer und meinem Gegenüber gegenüber sehr offen bin.<br />
Viele Dinge nehme ich in meinem Inneren auf.<br />
Ich bin auf jeden Fall ein sehr introvertierter Mensch.<br />
Darüber hinaus habe ich auf jeden Fall eine sehr soziale Ader, die stets gut ankommt.<br />
Das alles ist meine persönliche Identität.</p>
<p>Zur Identität gehört &#8211; sich selber so zu akzeptieren wie man ist &#8211; seine Besonderheiten als Gewinn sehen, weil niemand so ist wie man selber &#8211; gut mit sich selbst zu sein &#8211; seine Fehler und Schwächen zu akzeptieren, weil kein Mensch vollkommen ist &#8211; sich selber mögen, weil jemand Andere nur mögen kann, wenn er sich auch selber mag &#8211; Freiräume für sich zu haben &#8211; eine eigene Meinung &#8211; nicht immer funktionieren zu müssen, sondern Sachen auch mal sein zu lassen, wenn nichts mehr geht &#8211; seine Probleme offen auszusprechen &#8211; ehrlich mit sich selber zu sein &#8211; und sich selber treu bleiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Auch die HeRoes haben sich mir Identität(en) beschäftigt, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/04/jungs-und-ihre-identitaeten/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ihren Text könnt ihr hier lesen</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">In &#8222;<a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/09/ja-so-bin-ich-2/" target="_blank" rel="noopener"><strong>JA! So bin ich</strong></a>&#8220; von den story-teller geht es ebenfalls darum sich selbst zu akzeptieren.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ja, so bin ich!</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/09/ja-so-bin-ich-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2018 07:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Oft suchen wir nach einem Zustand der Zufriedenheit und meinen, wir finden diesen wenn wir uns neue Klamotten kaufen, in den Urlaub fahren oder durch das Gefühl, von anderen Menschen gemocht zu werden. Doch die Texte, die wir euch heute von den story-tellern präsentieren, zeigen, dass der Anfang aller Zufriedenheit in der Selbstakzeptanz liegt. Ja,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oft suchen wir nach einem Zustand der Zufriedenheit und meinen, wir finden diesen wenn wir uns neue Klamotten kaufen, in den Urlaub fahren oder durch das Gefühl, von anderen Menschen gemocht zu werden. Doch die Texte, die wir euch heute von den story-tellern präsentieren, zeigen, dass der Anfang aller Zufriedenheit in der Selbstakzeptanz liegt.</strong></p>
<p><span id="more-10925"></span></p>
<p><strong><em>Ja, so bin ich!</em> von Michael Schumacher</strong></p>
<p>Viele Menschen reden mit mir über Dinge, die sie gerade so bewegen.<br />
Deswegen würde ich von mir behaupten, dass ich stets ein offenes Ohr für jeden habe, ohne mich jetzt selber zu sehr loben zu wollen.<br />
Menschen, die mir vertraut sind, wollen gern meine Meinung zu etwas hören.<br />
Sie wissen, dass meine Meinung stets gut ist.<br />
Zu meiner Person kann ich sagen, dass ich von Natur aus eine ruhige Person bin. Privat zumindest.<br />
Auf der Bühne lass ich es aber stets krachen. Einige Menschen sind dann immer ganz erstaunt. Sie sagen dann soetwas wie: &#8222;Ich habe ihn gar nicht wiedererkannt. Sonst sagt er doch so gut wie nie was.&#8220; Menschen, die dies von sich geben, sind Menschen, die nicht so über mich Bescheid wissen.<br />
Diese Menschen sprechen mich aber nicht direkt an.<br />
Das ist ein Punkt, der mit meinem Asperger-Syndrom zusammenhängt.<br />
Die Kontaktaufnahme mit Menschen kann sich bei mir als schwierig gestalten.<br />
Das ist vielleicht eine Schwäche.<br />
Aber man muss Besonderheiten zu verstehen wissen.</p>
<p><strong><em>Ja, so bin ich!</em> von Kathi Bromka</strong></p>
<p>Es gibt Leute, die können mich nicht sehen und kennen mich nicht. Ich bin: ein UFO vielleicht. Ich sehe anders aus. Ihr könnt das testen. Oder tasten. Haare: braun, dunkelbraun und fettig. Die Nase: weich und krumm und Ah! Das war zu fest. Meine Haut ist auch weich. Au! Nicht kneifen. Ich bin groß und dünn. Ich kann singen und tanzen. Ich fahre mit der S-Bahn. Ich stehe morgens früh auf, dusche, esse, gucke auf die Uhr: Wann muss ich los? Manchmal früher, manchmal später. Ich fahre bis Berliner Tor, da steige ich aus, um und fahre mit Kevin nach Bergedorf. Ich arbeite im Theater. Ich bin unterschiedlich drauf: traurig, sauer, böse, lustig, fröhlich, verliebt, Daumen hoch oder runter oder mittel. Ich finde gut an mir, dass ich ein toller Mensch bin, ein lustiger Typ. Ich kann mit Leuten reden; auch wenn ich mal Probleme habe. Ich kann getrennte Wege gehen. Wenn mir jemand Schlechtes sagt, gehe ich weg. Wenn ich in den Spiegel gucke, finde ich besonders schön, wie das Herz pocht. Und das Herz sagt: Ich bin bei dir, Kathi.</p>
<p><strong><em>Ja, so bin ich</em> von Jan Thibout</strong></p>
<p>Leider bin ich aufgrund meiner schweren letzten Jahre nicht besonders positiv. Veränderungen stellen Menschen vor Herausforderungen. Inzwischen sind mir Selbstbespiegelungen zuwider. Aufgrund meiner Krankheit ist mir vieles bewusst geworden. Zum Beispiel auch, dass Erwachsenwerden bedeutet, dass manche Wunschvorstellungen gegen Realität ausgetauscht werden müssen. Inzwischen versuche ich mich an meinen Möglichkeiten zu orientieren und mich weniger über meine Schwächen zu ärgern. Obwohl ich eigentlich &#8222;erwachsen&#8220; bin, muss ich noch viel lernen. Ich habe mir früher oft Gedanken um mich und die Welt gemacht. Jetzt verbringe ich die meiste Zeit damit, mit Alltag und Problemen zu kämpfen. Da mir meine Angststörung sehr zu schaffen macht. Das ist eine Form der Anstrengung, die mich blockiert. Früher habe ich mich mit Politik oder Philosophie beschäftigt. Jetzt versuche ich überhaupt zu arbeiten, eine ambulante Therapie zu machen und mein Leben auf die Beine zu bekommen.</p>
<p><strong><em>Ja, so bin ich!</em> von Carsten Schnathorst</strong></p>
<p>Ich bin ein Träumer. Ich bin kein Mensch für die Realität. Ich will auch kein Realist werden. Ich denke immer, wer Realist ist, hat keinen Platz für Träume. Ich bin auch oft trotzig. Tja, ich kann und will nicht einfach alles hinnehmen, was man mir vorsetzt. Ja, so bin ich!</p>
<p>Ich kann auch anders. Ich bin auch ein Harmoniemensch. Ich hasse Streit, obwohl ich auch trotzig bin. Wenn Andere streiten, krieg ich zu viel. Da will ich, dass es aufhört, aber schnell!</p>
<p>Ich interessiere mich für Sprachen, Musik und auch Folklore aus anderen Ländern. Ich singe gerne und treffe mich mit Freunden. Dat bin ick och!</p>
<p>Vielleicht ahnt man, dass ich auch gerne Quatsch erzähle. Macht nüscht. Manchmal könnte ich mich selber hassen. Man sagt ja, man solle sich lieben. Aber wenn ich eine Beziehung mit mir selber hätte, würde ich mich verlassen. Naja, manchmal oder meistens zumindest. Egal. Das war&#8217;s erst mal. Ciao, Carsten.</p>
<p><strong><em>Ja, so bin ich</em> von Birgit Hohnen</strong></p>
<p>Ich bin ein Mensch und erwachsen. Ich lebe mit meiner Behinderung und kann damit umgehen. Ich bin sehr glücklich, dass ich in einer Wohngruppe inmitten der Stadt leben kann und dass ich einen besseren Arbeitsplatz habe, wo ich Musik und Texte mache. Angebote und Aktivitäten sind toll. Ich kann mich mit Freunden und Familie austauschen und sagen, was ich machen möchte. Das ist wichtig. Ich bestimmte selber, wann ich essen will und wann ich ins Bett gehe und aufstehe. Das ist mein Leben. Ich bin glücklich und fühle mich frei. Ich kann meine Selbstständigkeit ausleben; die Selbstständigkeit ist ganz wichtig für mich. Das ist mein Standpunkt; dabei haben die Betreuer nicht mitzureden. Wie es für mich noch besser werden kann? Ich will nicht immer so schnell in den Stressmodus kommen, sondern mir in Ruhe Sachen überlegen.</p>
<p>Ich gestalte mein Leben selbst; ich treffe meine Entscheidungen alleine. Ja, so bin ich. Ja, so lebe ich. Ja, so will ich sein. Von meiner Richtung ist wichtig, dass man in seine Situation sieht und weiß: Ich will sein und bleiben wie ich bin. Wenn ich selbstständig sein will, muss ich wissen, was ich will oder kann. Ich will zum Beispiel laufen können. Ich kann das nicht, aber ich kann daran arbeiten. Man kann mir zum Beispiel sagen: Wisch den Tisch ab. Oder: bring die Wäsche in den Sack. Das sind so Sachen mit Bitte und Danke. Ich hole viel raus aus meiner Arbeit und schaffe viel. Ich bin eine Kämpferin! Ich bin eine Texterin! Ich bin gut so wie ich bin!</p>
<p><strong><em>Ja, so bin ich</em> von Melanie Lux</strong></p>
<p>Ich möchte heute mal was richtig Schönes und Positives über mich schreiben&#8230; Meine Stärken: Ich bin für meine Freundinnen und Freunde da und kann gut zuhören, wenn sie mal Probleme haben. Außerdem bin ich sehr hilfsbereit. Ich habe viel Fantasie und bin sehr kreativ und ich habe viel Freude an der Kunst. Ich schreibe zum Beispiel supergerne spannende Romane, und ich kann sehr gut schauspielern. Mir macht es auch großen Spass Comicgeschichten zu gestalten. Die Kunst spielt in meinem Leben eine große Rolle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Diesen Liebesbrief hat Mare <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/02/du-bist-schoen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>an sich selbst geschrieben</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Ein Statement <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/07/ich-bin-richtig/" target="_blank" rel="noopener"><strong>gegen den Stress mit der Körpernormierung</strong></a> von den Hollies gibt es hier.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mädchen, Sommer, Jungs &#8211; Warum man Leichtbekleideten nicht hinterherpfeift!</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/08/hinterherpfeifen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2018 07:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Sommer in diesem Jahr ist besonders heiß. Da ist es nur verständlich, so wenig Kleidung wie möglich am Körper tragen zu wollen. Insbesondere für Männer scheint dies aber gleichbedeutend damit zu sein, Frauen hinterher zu pfeifen und die mehr oder weniger bedeckten Körperteile zu kommentieren. Verschiedene Autor*innen der story-teller haben sich mit dem Thema]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Sommer in diesem Jahr ist besonders heiß. Da ist es nur verständlich, so wenig Kleidung wie möglich am Körper tragen zu wollen. Insbesondere für Männer scheint dies aber gleichbedeutend damit zu sein, Frauen hinterher zu pfeifen und die mehr oder weniger bedeckten Körperteile zu kommentieren. Verschiedene Autor*innen der story-teller haben sich mit dem Thema beschäftigt und begründen hier, warum man Leichtbekleideten nicht hinterherpfeift! </strong></p>
<p><span id="more-10838"></span></p>
<p><strong><em>Pfeifen</em></strong><strong> von Kathi Bromka mit Daniela Chmelik</strong></p>
<p>Pfeifen kann bedeuten: Du siehst schön aus. Das ist das Hinterherpfeifen: Du bist sexy, du hast wunderschöne Haare und ein schönes Lächeln.</p>
<p>Pfeifen gibt&#8217;s sonst auch beim Fußball, beim Anpfiff oder bei der gelben oder roten Karte. Wo gibt&#8217;s noch Pfeifen? Vögel pfeifen, zwitschernd. Der Wind pfeift manchmal gruselig. Menschen pfeifen, wenn sie Musik hören. Manchmal pfeife ich für mich, wenn ich gute Laune habe.</p>
<p>Wenn mich jemand anpfeift, denke ich: Hä? Warum pfeift der denn, was will der? Hat er vielleicht auch nur so gepfiffen? Wenn er mich angepfiffen hat, fühle ich mich nicht so gut. Als würde er etwas gegen mich machen, als würde er mich angreifen. Ich geh ihm dann aus dem Weg. Und ich klammer meine Arme um mich. Oder ich sage: Lass das. Ich will nicht, dass du mich anpfeifst oder angreifst. Hör auf damit. Geh woanders pfeifen. Nicht mit mir.</p>
<p>Man kann sagen: Stopp! Ich will das nicht. Ich will eine Grenze hier.</p>
<p>Oder jemand muss mich beschützen.</p>
<p>Oder: Ey, hau ab.</p>
<p>Oder ich mache den Affen und kratz mir unter den Achseln. Weil er so ein Affe ist.</p>
<p>Und wenn ich Superwoman wäre, würde ich schokoladeessend wegfliegen &#8230; und wir setzen ihn auf eine Wolke und er soll einsam pfeifen wie der Wind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Leichtbekleidet </em></strong><strong>von Matti Wustmann</strong></p>
<p>Leichtbekleideten Leuten hinterherzupfeifen gehört sich eigentlich nicht.</p>
<p>Genauer gesagt gehört es sich bei bekleideten Leute meist genauso wenig.</p>
<p>Hinterherpfeifen ist fast immer etwas Unverschämtes, besonders wenn man es bei fremden Leuten macht.</p>
<p>Das Kommunizieren durch Pfeifen ist eher was für Hundebesitzer und Fußballtrainer, ansonsten gehört sich&#8217;s eigentlich nicht.</p>
<p>Es ist eine primitive Art sich bemerkbar zu machen, und man sollte lieber versuchen direkter mit anderen zu kommunizieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Warum man (oder frau) Leichtbekleideten nicht hinterherpfeift</em></strong><strong> von Tim Borstelmann</strong></p>
<p>Wenn Jungs oder Mädchen anderen Mädchen oder Jungs hinterherpfeifen, nur weil sie leicht oder knapp bekleidet sind, dann löst das bei ihnen ein unangenehmes Gefühl aus. Dann kommen sie in Verlegenheit. Dann fühlen sich die Mädchen oder Jungs angemacht. Dann bedecken die Mädchen mit ihren Armen ihre unangenehmen Körperteile. Dann löst das bei den Mädchen ein Schamgefühl aus. Dann fühlen sie sich verunsichert. Dann würden die Mädchen lieber eine Jacke und Hose tragen, aber das möchten sie nicht, weil ihnen dann zu warm ist oder/und weil sie dann nicht richtig braun werden.</p>
<p>Müssen sie dann in Kauf nehmen, dass man(n) ihnen hinterpfeift?</p>
<p>Bei den Jungs ist&#8217;s nicht so schlimm, wenn die nur eine Badehose tragen. Aber wenn sie eine knappe Badehose tragen, müssen sie auch damit rechnen, dass die Mädchen hinter ihnen herpfeifen oder -rufen. Bei Mädchen oder Frauen ist das schon schlimmer; denn wenn die einen knappen Bikini tragen, weil sie viel braun werden wollen, müssen sie damit rechnen, dass die Jungs oder Männer ihnen wegen ihrer Brüsten oder Hintern hinterherrufen oder -pfeifen.</p>
<p>Warum ist das so? Ist das gerecht?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Warum man Leichtbekleideten nicht hinterherpfeift </em></strong><strong>von Michael Schumacher</strong></p>
<p>Bei sehr hohen Temperaturen leichte Kleidung anzuhaben, ist auf jeden Fall ratsam.</p>
<p>Welche leichte Kleidung ich mir anziehe, kommt darauf an, wo ich mich gerade aufhalte. Ich würde jetzt nicht Schwimm-Shorts zur Arbeit anziehen.</p>
<p>Und zu anderen feinen Anlässen jetzt auch nicht.</p>
<p>Aber privat ist es mir doch selbst überlassen, was ich anziehe.</p>
<p>Wenn jetzt Leute mir wegen meiner leichten Bekleidung hinterherpfeifen, würde ich mir meinen Teil denken. Vielleicht ist es als Kompliment gemeint?</p>
<p>Weiß man nicht.</p>
<p>Leichte Kleidung kann ja durchaus attraktiv wirken.</p>
<p>Solange ich deswegen nicht belästigt werde, kann ich gut damit leben, wenn hinter mir hergepfiffen wird.</p>
<p>Eigentlich gehört es sich aber nicht, wenn jemand einem wegen seines Aussehens hinterherpfeift.</p>
<p>Nicht jeder geht damit locker um.</p>
<p>Es gibt Menschen, die sich darum ungern mit leichter Bekleidung zeigen möchten. Vielleicht weil sie ihr äußeres Erscheinungsbild lieber verstecken.</p>
<p>Das kann bei fülligeren Menschen der Fall sein, bei mageren, oder auch bei anderen Personen.</p>
<p>Wenn man unsicheren Menschen aufgrund ihrer leichten Bekleidung hinterherpfeift, wären sie auf jeden Fall noch verunsicherter.</p>
<p>Und vielleicht auch traurig und verstört.</p>
<p>Eine Möglichkeit wäre da: zurückzuschießen.</p>
<p>Man könnte ein bisschen auf Verarschung setzen.</p>
<p>Jedenfalls sollte niemand von Mitmenschen verunsichert werden.</p>
<p>Ich will auf jeden Fall einen Appell an diejenigen verteilen, die schnell etwas aus einem Gefühl heraus tun, ohne sich darüber im Klaren zu sein, was sie damit bei manch unsicheren Menschen anrichten können.</p>
<p>Vielleicht soll es als Kompliment rüberkommen, was ihr da pfeift.</p>
<p>Aber weil es auch falsch ankommen kann, ist es ratsam, dass ihr das Hinterherpfeifen unterlasst.</p>
<p>Wenn ihr Komplimente verteilen wollt, macht es bitte vernünftig und richtig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Warum man Leichtbekleideten nicht hinterherpfeift</em></strong><strong> von Dennis Seidel</strong></p>
<p>Wenn man im Sommer einer Person, die leicht bekleidet ist, hinterherpfeift, fühlt sich diese Person vielleicht unwohl bzw. angegriffen; deswegen sollte man solchen Personen auf keinen Fall hinterherpfeifen.</p>
<p>Eine Möglichkeit ist, dass man sich eine leichte Jacke über die leichte Kleidung zieht.</p>
<p>Damit solche Leute nicht erst den Blick auf die leichte Kleidung drunter haben.</p>
<p>Wenn ich eine Superheldin wie Lara Croft wäre, würde ich demjenigen, der mir hinterpfeift, eines auf die Mütze geben. Aber leider bin ich nicht so wie sie. Ich wünsche mir sehr eine starke Frau wie Lara Croft an meiner Seite, die wenn jemand mir blöd kommt, zuschlagen kann.</p>
<p>Bei mir löst es ein Gefühl der Unsicherheit und Angst aus, wenn jemand mir hinterpfeift, wenn ich leicht bekleidet bin, und ich fühle mich dann sehr unwohl.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Auch die Hollies haben keine Lust auf Hinterherpfeifen und blöde Anmachen. Das machen sie mit <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/10/rap-song-mein-koerper-gehoert-mir/" target="_blank" rel="noopener"><strong>diesem Song</strong></a> klar.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/02/ausgezogen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>in diesem Text</strong></a> erzählen Arjeta und Khadija, wie es sich anfühlt, wenn sie von den Blicken der Männer förmlich ausgezogen werden.</span></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nixo on Ice &#8211; Von und mit Dennis Seidel</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/08/nixo-on-ice/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Aug 2018 07:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
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					<description><![CDATA[Dennis Seidel, Schauspieler beim Theater &#8222;Meine Damen und Herren&#8220; in Hamburg liebt Cross-Dressing. Er findet Frauenkleider schöner als jene für Männer. Er hat sich verschiedene Frauenrollen ausgedacht und hat vor der Kamera die Gelegenheit diese Rollen zu spielen. Hier sehen wir ihn als &#8222;Leyla die Meerjungfrau&#8220;. Mehr dazu: Hier könnt ihr ein Interview mit Dennis]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="western" align="left"><strong><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;">Dennis Seidel, Schauspieler beim Theater &#8222;Meine Damen und Herren&#8220; in Hamburg liebt Cross-Dressing. Er findet Frauenkleider schöner als jene für Männer. Er hat sich verschiedene Frauenrollen ausgedacht und hat vor der Kamera die Gelegenheit diese Rollen zu spielen. Hier sehen wir ihn als &#8222;Leyla die Meerjungfrau&#8220;.</span></span></strong></p>
<p><span id="more-10815"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>
<p class="western"><span style="color: #111111;"><span style="font-size: medium;"><a href="https://youtu.be/e-ltXLHmkfc"><strong>Hier</strong></a> könnt ihr ein Interview mit Dennis Seidel sehen, in dem er seine Gedanken zu Männern und Frauen äußert.</span></span></p>
</li>
<li>
<p class="western">Und <a href="https://www.meintestgelaende.de/?s=nixo+beach"><strong>hier</strong></a> gibt es den Film Nixo Beach, ebenfalls von und mit Dennis Seidel.</p>
</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Familie</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/06/familie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jun 2018 07:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute haben wir einen neuen Text von Dennis Seidel für euch. Dennis ist unter anderem bei unserer Redaktionsgruppe Story-Teller aktiv und hat sich diesmal mit dem Thema Familie beschäftigt. Das Konzept „Vater-Mutter-Kind“ hält er nämlich für ziemlich überholt &#8211; und außerdem erzählt er aus seiner eigenen Familiengeschichte. Wenn eine Frau und ein Mann zusammen sind]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute haben wir einen neuen Text von Dennis Seidel für euch. Dennis ist unter anderem bei unserer Redaktionsgruppe Story-Teller aktiv und hat sich diesmal mit dem Thema Familie beschäftigt. Das Konzept „Vater-Mutter-Kind“ hält er nämlich für ziemlich überholt &#8211; und außerdem erzählt er aus seiner eigenen Familiengeschichte.</strong><span id="more-10654"></span></p>
<p>Wenn eine Frau und ein Mann zusammen sind und Kinder haben sind sie eine Familie. Es gibt auch schwule und lesbische Paare die Eltern werden können und Kinder haben. Manche wundern sich dann.</p>
<p>In manchen Familien gibt es auch Haustiere wie Katzen, Hunde, Meerschweinchen, Vögel, Hamster, Kaninchen oder Fische.</p>
<p>In manchen Familien geht es sehr rasant zu besonders wenn es sehr schwierige Kinder oder Elternteile gibt.</p>
<p>In meiner Familie zum Beispiel war es früher sehr schlimm, mein Vater hat meine Mutter immer geschlagen und rumgebrüllt, aber sie haben sich auch sehr lieb gehabt. Ich habe meistens bemerkt, dass es zwischen den beiden nicht so harmonisch war.</p>
<p>Jetzt ist meine Mutter mit meinem Stiefvater Bernd zusammen, sie haben sogar einen Hund, einen großen Golden-Retriever-Berner-Sennenhund-Mischling namens Argus. Mein Bruder Kevin und seine Freundin Vanessa haben auch einen kleinen Hund, einen schwarzen Mops namens Leo. Für mich ist meine Familie sehr wichtig.</p>
<p>Zu meiner Mutter habe ich noch sehr guten Kontakt. Der Kontakt zu meinem Vater ist leider abgebrochen.</p>
<p>Ich habe schon damals als kleiner Junge mit Puppen statt mit Fußbällen gespielt und habe mich auch wie ein Mädchen gefühlt. Meine Eltern haben schon damals gewusst, dass in mir etwas besonderes stecken tut. Meine Eltern waren ganz &#8222;normale&#8220; Menschen. Das hieß dass meine Mutter Frauenklamotten trug und mein Vater Männerkleidung. Sie haben sich in ihrer Rolle als Mann und Frau sehr wichtig gefunden, für beide war es sehr wichtig auch ihr Äußeres zu zeigen.</p>
<p>Ich habe damals als ich noch Zuhause gewohnt habe, auch schon ein bisschen angefangen Mädchenklamotten zu tragen. Meine Eltern fanden das lustig. Aber ich habe es immer heimlich gemacht wegen meinem Bruder, der sich immer drüber lustig gemacht hat, wenn ich in Frauenklamotten rum gelaufen bin. Meine Eltern fanden es auch anders an mir, dass ich in Frauenklamotten rum gelaufen bin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li><strong> </strong>Hier findet ihr ein Interview mit den Story-Tellern <a href="https://www.meintestgelaende.de/2015/10/zweimal-mama-oder-zweimal-papa/" target="_blank" rel="noopener"><strong>zum Thema Familie</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier seht ihr einen <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/02/selina-liebert-geschwisterliebe/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Poetry Slam-Text</strong></a> von Selina Liebert über die Beziehung zu ihrem Bruder.</span></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Was bedeutet es ein Mann zu sein?</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/05/was-bedeutet-mann/</link>
					<comments>https://www.meintestgelaende.de/2018/05/was-bedeutet-mann/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 May 2018 07:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Männlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
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					<description><![CDATA[Melanie Lux von den Story-Tellern fragt sich, was es bedeutet, ein Mann zu sein. In ihren Überlegungen gibt es durchaus Momente, in denen sie sich ein Leben als Mann vorstellen kann, aber auch Aspekte von Männlichkeit, mit denen sie ungern leben möchte. Lest einfach selbst: Ich wäre manchmal gerne ein Mann. Bestimmt haben es Männer]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Melanie Lux von den Story-Tellern fragt sich, was es bedeutet, ein Mann zu sein. In ihren Überlegungen gibt es durchaus Momente, in denen sie sich ein Leben als Mann vorstellen kann, aber auch Aspekte von Männlichkeit, mit denen sie ungern leben möchte. Lest einfach selbst:</strong></p>
<p><span id="more-10574"></span></p>
<p>Ich wäre manchmal gerne ein Mann. Bestimmt haben es Männer in vielerlei Hinsicht einfacher als Frauen. Das fängt schon beim Geschlechtsteil an. Männer brauchen sich ja noch nicht mal beim Pinkeln viel Gedanken machen. Sie können sich einfach so im Freien hinstellen und pinkeln. Männer müssen sich zum Beispiel auch nicht mit der Periode abquälen, und sie brauchen sich zum Beispiel keine Gedanken machen um Verhütung und Schwangersein machen. Die Frauen bringen ja die Kinder zur Welt. Die Männer haben keine Schmerzen bei der Geburt, weil sie ja nur die Erzeuger sind.</p>
<p>Und es ist ganz normal, wenn Männer Frauen lieben. Aber wenn Frauen Frauen lieben, wird das in unserer Gesellschaft oft leider immer noch als unnormal angesehen. Ich glaube, es ist sogar normaler, wenn Männer schwul sind und sich lieben.</p>
<p>Manchmal wäre ich so gern ein Mann. Dann könnte ich ganz normal Frauen lieben und mit Frauen Sex haben. Manchmal finde ich Frauen viel hübscher und anziehender als Männer. Und Männer müssen sich auch bestimmt nicht mit Wechseljahresbeschwerden herumquälen.</p>
<p>Vielleicht werde ich ja irgendwann als Junge wieder geboren.</p>
<p>Aber manchmal gibt es auch Tage, da frage ich mich ganz kritisch: Willst du wirklich ein Mann sein? Männer können zum Beispiel immer noch ihre Gefühle in der Öffentlichkeit nicht so zeigen. Und ihnen wird schon als Kind beigebracht möglichst nicht zu weinen und kein Weichei zu sein. Bei den Jungs und Männern geht es auch bestimmt mal härter zu. Von den Jungs und Männern wird auch vielleicht eher erwartet, dass sie etwas Tolles im Leben vollbringen sollen, dass sie mutig sein sollen, Frauen beschützen und möglichst auch noch Superhelden sind. Manchmal frage ich mich, ob Männer vom Geschlecht her aggressiver sind als Frauen. Es sind meistens eher die Männer, die an den Kriegen beteiligt sind, Gewalt ausüben oder Frauen vergewaltigen.</p>
<p>Aber es sind zum Glück nicht alle Männer so. Es gibt bestimmt auch viele zärtliche Familienväter oder Jungs, die weicher fühlen. Es gibt bestimmt auch ganz viele tolle Männer. Aber es gibt leider immer noch zu viele Männer, die an Kriegen beteiligt sind, oder Frauen Gewalt antun, oder zu Gewalt neigen. Und das ist das, was ich an dem männlichen Geschlecht so gar nicht mag. Wenn ich irgendwann mal als Junge wieder geboren werde, dann möchte ich auch als Junge meine Gefühle offen zeigen können und möchte auch mal weinen können. Und ich möchte endlich wissen, wie das ist, als Mann eine Frau zu lieben und mit Frauen Sex zu haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Auch DieJungenHelden <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/06/mann-sein-ein-gespraech-unter-jungen-teil-1/" target="_blank" rel="noopener"><strong>haben sich damit beschäftigt</strong></a>, was es heißt ein Mann zu sein.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und wie verschieden die Identität(en) von Jungs sein können, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/04/jungs-und-ihre-identitaeten/" target="_blank" rel="noopener"><strong>lest ihr in diesen Berichten der HeRoes</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>&#8218;Geschlechterrollen&#8216; von Dennis Seidel</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/04/geschlechterrollen-von-dennis-seidel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Apr 2018 07:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10497</guid>

					<description><![CDATA[„Ich finde, dass auch Männer mal in Frauenklamotten rumlaufen dürfen.“ Das ist nur eine von Dennis Meinungen zum großen Thema Geschlechterrollen. Mehr davon findet ihr in seinem neuen Text. Jede und jeder sollte das Geschlecht so haben wie er und sie es will. Es ist ja egal, ob man ein Mann oder eine Frau bzw.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Ich finde, dass auch Männer mal in Frauenklamotten rumlaufen dürfen.“ Das ist nur eine von Dennis Meinungen zum großen Thema Geschlechterrollen. Mehr davon findet ihr in seinem neuen Text.</strong></p>
<p><span id="more-10497"></span></p>
<p>Jede und jeder sollte das Geschlecht so haben wie er und sie es will.<br />
Es ist ja egal, ob man ein Mann oder eine Frau bzw. ein Mädchen oder ein Junge ist oder dazwischen.<br />
Es ist auch egal, ob man weiße oder dunkle Haut hat und ob man jung oder alt ist, also eine hübsche junge Lady oder eine alte hübsche Oma oder aber ein junger hübscher Mann oder ein alter hübscher Opa.<br />
Ich finde, dass auch Männer mal in Frauenklamotten rumlaufen dürfen.<br />
Jeder Mensch stellt sich unter den Begriffen „hübsch“ und „hässlich“ was anderes vor.<br />
Ich zum Beispiel stelle mir unter dem Begriff „hübsch“ eine junge Frau im blauen Sommerkleid vor, die mich anlächeln tut.</p>
<p>Frauen haben natürlich auch ein Bildnis von einem hübschen Mann, der sie anlächeln tut.<br />
Hübsch ist, wenn jemand eine sympathische Ausstrahlung hat. Aber auch die Kleidung ist, was den Menschen ausmacht. Hübsche Menschen tragen zum Beispiel frohe Kleidung in fröhlichen Farben wie blau, gelb, orange, rosa, pink, weiß. Hässliche Menschen tragen dunkle Kleidung in grau oder schwarz.<br />
Für mich bedeutet hübsch-sein, dass ich mich frei bewegen kann. Eine hübsche Person strahlt viel Charme aus und ist vor allem sympathisch. Dann ist sie einfach die schönste Person, die es gibt.<br />
Eine hässliche Person ist gemein, gefühllos, unsympathisch, zickig und sehr, sehr, sehr böse. Sie ist sogar unbarmherzig, das heißt sie hat keine Gefühle für andere Menschen.</p>
<p>*Ich finde schwarze Klamotten hässlich, weil mich das an Trauer erinnert. Hässlich finde ich auch dreckige Klamotten, Bier trinken und nach Zigaretten stinken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Auch Rama hat sich Gedanken zum Thema Geschlechterrollen gemacht, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/12/geschlechterrollen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>angucken könnt ihr das hier</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und unser Autor Johannes hat sich die Frage gestellt: <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/02/was-ist-denn-ein-junge/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Was ist eigentlich ein Junge?</strong></a></span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nixo Beach – von und mit Dennis Seidel</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/03/nixo-beach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2018 07:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
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		<category><![CDATA[Featured]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
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					<description><![CDATA[Dennis Seidel ist Schauspieler, Songwriter, Regisseur, ein Künstler im Künstlerkollektiv barner16 in Hamburg. Und Dennis liebt es, in weibliche Rollen zu schlüpfen. Hier lebt er diese Leidenschaft in der Rolle von Leyla der Meerjungfrau aus, die mit der Sehnsucht kämpft&#8230; Mehr dazu: Wer noch mehr über Dennis&#8216; Leben und Leidenschaften lesen möchte, kann das hier]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dennis Seidel ist Schauspieler, Songwriter, Regisseur, ein Künstler im Künstlerkollektiv barner16 in Hamburg. Und Dennis liebt es, in weibliche Rollen zu schlüpfen. Hier lebt er diese Leidenschaft in der Rolle von Leyla der Meerjungfrau aus, die mit der Sehnsucht kämpft&#8230;</strong></p>
<p><span id="more-10470"></span></p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Wer noch mehr über Dennis&#8216; Leben und Leidenschaften lesen möchte, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/02/ja-so-bin-ich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>kann das hier tun</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">barner16 produziert Kunstfilme, in denen es um Geschlechterrollen geht. <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/09/rieke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Hier zeigt Rieke</strong></a>, dass auch bei ihr die Geschlechterzuordnung nicht einseitig ist.</span></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Frauentag</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/03/frauentag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2018 07:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltfrauentag]]></category>
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					<description><![CDATA[Gestern war der 8. März und damit internationaler Frauentag. Unsere Redaktionsgruppe Story-Teller hat sich diesem Tag gewidmet und in tollen Texten aufgeschrieben, warum dieser Tag wichtig ist. &#8222;Warum der Frauentag wichtig ist&#8220; von Melanie Lux Ich finde, dass ein Frauentag sehr wichtig ist. Auf dieser Welt ist es leider immer noch so, dass viele Frauen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gestern war der 8. März und damit internationaler Frauentag. Unsere Redaktionsgruppe Story-Teller hat sich diesem Tag gewidmet und in tollen Texten aufgeschrieben, warum dieser Tag wichtig ist.</strong></p>
<p><span id="more-10437"></span></p>
<p><strong>&#8222;Warum der Frauentag wichtig ist&#8220; von Melanie Lux</strong></p>
<p>Ich finde, dass ein Frauentag sehr wichtig ist. Auf dieser Welt ist es leider immer noch so, dass viele Frauen von Männern unterdrückt oder vergewaltigt werden. In manchen Ländern ist es zum Beispiel immer noch so, dass die Männer über die Frauen bestimmen dürfen. Es werden leider immer noch Mädchen zwangsverheiratet. Auch ist es leider so, dass Frauen z.B. in Afrika, immer noch an ihren Geschlechtsteilen beschnitten werden. Ich finde das grausam und fies. Ich finde, Menschen, die sowas tun, gehören eingesperrt. Frauen leiden deswegen entsetzliche schmerzhafte Höllenqualen. Die Beschneidung muss endlich abgeschafft und verboten werden. Gerade deshalb finde ich den Frauentag so wichtig für die ganze Welt. Es muss auch unbedingt mehr Menschen und Demos geben, die sich für die Rechte der Frauen einsetzen. Vor allem für die schwachen Frauen, die sich nicht gut wehren können. Ich finde, dass wir auf dieser Erde unbedingt noch mehr Frauen-Heldinnen brauchen, wie Supergirl oder Wonderwoman. Vielleicht gibt es solche Frauen ja auch schon in echt auf dieser Erde.</p>
<p>Vielleicht muss so eine Superheldin aber erst noch vom Himmel auf die Erde geschickt werden. Ich jedenfalls glaube an mein persönliches Supergirl.</p>
<p>Außerdem sollte es keine Model-Agenturen mehr geben. Denn eigentlich ist doch jede Frau auf ihre Art schön. Ich finde es nämlich total doof, dass Models immer nur schlank oder blond sein sollen. Viele Mädchen haben bestimmt auch deswegen eine Essstörung. Gerade solche Heidi Klum-Vorbilder prägen junge Menschen in der heutigen Gesellschaft. Denn es gibt leider viel zu viele Mädchen, die dem Heidi Klum-Vorbild nacheifern und auch so endschlank sein wollen. Auch in der Werbung sind meistens schlanke Frauen zu sehen. Zeitschriften oder die Werbebranche zeigen immer wieder, wie toll es ist schlank zu sein oder zeigen die besten Diät-Tips. Aber wenn es schon den Beruf Model gibt, dann kann man doch auch mal mollige Models nehmen oder Frauen, die nicht ganz so perfekt sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&#8222;Diskussion am Frauentag&#8220; von Lina Strohtmann </strong></p>
<p>Wieder einmal gab es einen Streit zwischen den Ehepartnern Luisa und Sven, die nun schon zehn Jahre verheiratet sind.</p>
<p>Sven: Wieso hast du denn heute morgen noch keinen Kaffee gekocht oder gestern eingekauft?</p>
<p>Luisa: Ich mach hier doch nicht alles, was du willst. Außerdem haben wir heute den 8. März, das bedeutet Welt-Frauen-Tag, da kann sich die Frau auch einmal entspannen und den Mann machen lassen.</p>
<p>Sven: Frauentag &#8211; das ist doch total lächerlich. Was ist an euch Frauen eigentlich wichtig?</p>
<p>Luisa: Das kann ich dir gerne erzählen: Wir Frauen bringen Spannung, Gute Laune, viel Schwung in den Alltag.</p>
<p>Sven: Das können wir Männer auch.</p>
<p>Luisa: Wir Frauen können aber auch für ein strukturiertes und ruhiges Leben sorgen.</p>
<p>Sven: Das können wir Männer auch.</p>
<p>Luisa: Wir Frauen können viel Stress im Leben vermeiden, wir Frauen gehen mit vielen Dinge einfach viel ruhiger um als ihr Männer, die viel weniger ertragen können als wir Frauen.</p>
<p>Luisa: Vom Haushalt muss ich gar nicht erst anfangen. Du schaffst es ja kaum an einem Tag zu kochen und dich um die Kinder zu kümmern. Wir Frauen können einfach viel mehr an einem Tag erledigen.</p>
<p>Sven: Ach, das ist doch totaler Schwachsinn.</p>
<p>Luisa: Wir Frauen haben einfach mehr Energie.</p>
<p>Sven: Wir sind doch genauso stark; wenn nicht stärker.</p>
<p>Luisa: Ohne uns Frauen wäre die Welt nur noch ein ödes, chaotisches, langweiliges Leben. Da würde doch gar nichts mehr klappen.</p>
<p>Sven: Aber ohne uns Männer würde die Menschheit doch auch irgendwann aussterben. Immerhin sind wir genauso wichtig, um für Nachwuchs zu sorgen.</p>
<p>Luisa: Da gebe ich dir recht. Aber könntest du dir ein Leben ohne mich vorstellen?</p>
<p>Sven geht im Kopf noch einmal alle Argumente durch, die ihm seine Frau gerade genannt hat, warum die Frauen so wichtig sind.</p>
<p>Sven, etwas leiser: Nein, das könnte ich nicht.</p>
<p>Die Autorin: Aber vielleicht ist dabei auch einfach das Geschlecht nicht wichtig&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&#8222;Wozu ein Internationaler Frauentag&#8220; von Dennis Lange</strong></p>
<p>Schluss mit den traditionellen Frauenrollen, wie Frauen sind für Kinder, Küche, Kirche da! Oder Frauen sind zum Putzen und zur sexuellen Befriedigung von Männern da; sie sollen Kinder gebären und den größten Teil der Kindererziehung übernehmen. Stereotyp auch, dass Frauen immer lieb sein und beschützt werden wollen. Oder dass Frauen dafür da sind, ihre Ehemänner zu unterstützen &#8230; und darüber hinaus sollen sie das Maul halten, sollen keine eigene Meinung haben oder diese zumindest nicht äußern.</p>
<p>Sind Frauen Sklaven der Gesellschaft oder der Männer?</p>
<p>Am Internationalen Frauentag wird erinnert, dass dieses Rollenverständnis in einer gleichberechtigten Gesellschaft nicht funktioniert. Ich wünsche mir eine Gemeinschaft, in der die Geschlechterrollen nicht mehr existieren. Wenn man genauer hinguckt, gibt es selbst sexuell doch mehr als den Dualismus Mann/Frau.</p>
<p>Ich für meinen Teil kann aber gut auf Wortklauberei bzw. übertriebene sprachliche P.C. [political correctness] verzichten. Wenn ich, wie eben, das Wort „man“ benutze, denke ich nicht an Männer alleine, sondern in meinem Kopf habe ich ein Bild von Menschen. Auch das Wort „der Mensch“ ist für mich nicht männlich, sondern umfasst alle Geschlechter.</p>
<p>Schluss mit den Geschlechterrollen!</p>
<p>Schön wäre es, wenn der Männertag nicht eine Besäufnisveranstaltung an Christi Himmelfahrt wäre, sonder ebenfalls ein Tag, der erinnert, dass eine gleichberechtigte Gesellschaft nur ohne soziale Geschlechterrollen funktioniert.</p>
<p>Jeder soll damit in seinem eigenen Kopf und Umfeld anfangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier könnt ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/03/was-glaubst-du-wer-du-bist/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>den Beitrag von GRRRLs Voice</strong></a> zum Frauentag im letzten Jahr nochmal anschauen.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier die <a href="https://www.meintestgelaende.de/2018/01/als-frau-offen-ueber-sex-reden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Couch-Plausch Folge mit Felicitas Friedrich</strong></a> zur Enttabuisierung weiblicher Sexualität.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mauern müssen weg</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/02/mauern-muessen-weg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2018 07:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Barrieren]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Mauern]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Story-Teller haben das Jubiläum zum Mauerfall im vergangenen Jahr als Aufhänger genutzt, um sich Gedanken zu machen, welche Mauern denn noch existieren und welche davon dringend eingerissen werden sollten. Weg, weg, weg von Matti Wustmann Weg mit der Barriere der Sturheit, die Menschen davon abhält sich zu vertragen. Weg mit den Mauern im Inneren,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Story-Teller haben das Jubiläum zum Mauerfall im vergangenen Jahr als Aufhänger genutzt, um sich Gedanken zu machen, welche Mauern denn noch existieren und welche davon dringend eingerissen werden sollten.</strong></p>
<p><span id="more-10391"></span></p>
<p><strong><em>Weg, weg, weg</em> von Matti Wustmann</strong></p>
<p>Weg mit der Barriere der Sturheit, die Menschen davon abhält sich zu vertragen.<br />
Weg mit den Mauern im Inneren, die einen daran hindern wirklich zu leben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Mauern einreißen</em> von Tamy Keitel</strong></p>
<p>Eine reale Mauer ist vor 28 Jahren gefallen &#8230; und Deutschland seitdem wieder eins.<br />
Aber viele Mauern sind noch da. Vor allem sind es die Mauern im Kopf, die leider sehr hoch und unheimlich stabil und standfest sind. Solange diese Mauern stehen, hat es kaum Sinn an andere Mauern zu gehen. Klar, es gibt im Leben eine Menge Mauern, Grenzen und Barrieren, die man einreißen könnte und auch soll, aber es bringt nur die Hälfte, wenn die Mauern in den Köpfen doch noch so viel größer ist.<br />
Zum Beispiel dürfen homosexuelle Menschen zwar jetzt heiraten, dieses Hinderniss ist weg, aber so richtig richtig fühlt es sich für viele immer noch nicht an. Das&#8217;n Fuck. Oder positiv gesagt: noch ein weiter Weg zur &#8222;Normalität&#8220;.<br />
Genauso mit der Inklusion: Es ist schon mal gut, dass man Gesetze rausbringt die Inklusion fördern sollen, aber mal ehrlich: im alltäglichen Leben angekommen sind die noch nicht. Wobei es schon immer Ausnahmen gibt: Es gibt engagierte Menschen, die anders denken, die die richtigen Anstöße geben, sodass Hoffnung besteht, dass sich, wenn auch in kleinen Schritten, etwas ändern wird.<br />
Aber wie reißt man Mauern in Köpfen nieder? &#8211; Durch immerwährende Aufklärung, Kommunikation, durch Aufmerksam-Machen. Vielleicht hören erst wenige zu, aber es werden mehr.</p>
<p>Ich will jetzt mal Klein anfangen:<br />
Ich finde, Treppen können weg. Wer braucht Treppen? Rollies können sie nicht nutzen, für Fußgänger sind sie anstrengend, für mich als Blinde auch, also weg damit! Fußwege sollten alle flach sein, dann kann sie jede*r alleine benutzen.<br />
Ach, auch ganz wichtig: DVD- und Blueray-Player sollten alle alles abspielen können. Es kann doch nicht sein, dass mein neuer Player eine DVD nicht abspielt, nur weil sie aus den USA ist. Das ist Cyber-Rassismus!</p>
<p>Schade übrigens auch, dass sich Esperanto nicht durchgesetzt hat. Eine Sprache, die jede*r versteht, wäre wirklich super. Die Länder sollen gerne ihre Sprachen behalten. Aber für die internationale Kommunikation würde ich eine gemeinsame Weltsprache gut finden.</p>
<p>Und wo wir gerade bei Sprachen sind: Behördenwirrwarr! Man kann dies nicht beantragen, bevor man nicht jenes hat und sowas. Da blickt doch kein Mensch durch. Also, da sind auch noch einige Mauern zum Einreißen!</p>
<p>Ob kleine Mauern oder große: Die eine oder andere Barriere wird immer wieder mal auftauchen im Leben. Über manche kann man rüberklettern und für andere braucht man Abrissbirnen.<br />
Aber um Mauern im Kopf einzureißen, braucht man Verständnis!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Welche Barrieren ich einreißen würde</em> von Maria Thöne</strong></p>
<p>Die Mauern in manchen Köpfen sollte man einreißen.<br />
Die Mauern in meiner Seele, die mich daran hindern zu fühlen, sollten eingerissen werden.<br />
Die Barrieren, die Flüchtlinge daran hindern in ein sicheres Land zu gehen: einreißen!<br />
Barrieren, die uns daran hindern in einen Park oder Wald zu gehen, müssen auch weg. Und in manchen Ländern gibt es Zäune, die den Weg zum Strand versperren. Dabei sollten alle das Recht haben den Strand zu benutzen und nicht auch noch bezahlen müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Barrierefreies Leben </em>von Dennis Lange</strong></p>
<p>Zeit und Raum: alles nichtig. Schön wäre es, wäre es mir unwichtig. Vom Herzen her schon, vom Kopf her gefangen. Alle Mauern einreißen, wie Pink in &#8222;The Wall&#8220;. Es bloß nicht so weit kommen lassen, – cosy and warm – einigeln. Leider kommen die Mauern immer wieder zurück. Bis zum Fußknöchel reicht es schon und ich komme ins Stolpern. Wer will schon immer „Acht“ geben? Das „Vorsichtig“ wurde mir vererbt, aufgezwungen und antrainiert. Diese Barrieren möchte ich fallen lassen. „Mut hilft“ da, heißt es. Mut, was auch immer das ist. Ein Wort aus modernen Märchen, gleichgestellt mit Lebensgefahr, nicht „cosy and warm“.</p>
<p>Ich weiß, ich bin kreativ, leider komme ich selten dazu. Ich fühl mich eingeschränkt: schlafen, arbeiten, Haushalt, Bürokratie. Doch der Tag hat nur 24 Stunden, die Zeit ist zu kurz. Ich gebe zu viel für die Anderen, zu wenig für mich. Die Anderen spiegeln es verkehrt. Mut ist: seiner Sache folgen, ohne die Reflexionen der Anderen einzubringen. Ist das Egoismus? – Ja! _ Kann es mir schaden? – Ja! _ Kann es mir helfen? – Ja! _ Ist das Unsicherheit? – Ja! _ Unsicherheit ist ein barrierefreies Leben, halt nicht „cosy and warm“. Dafür ist es ereignisreich, erfolgversprechend, positiv gestimmt und MEIN LEBEN.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Mauern</em> von Birgit Hohnen</strong></p>
<p>Ich will alles kaputt machen. Weil Mauern kaputt sind. Ich will die runterreißen und zertrümmern, ich will die zerschlagen und anschreien. Ich würde den Mauern zurufen: Ihr sollt kaputt gehen!</p>
<p>Aber vielleicht gehen dann auch die Menschen kaputt wie Tassen, die aus dem Schrank fallen, weil sie nicht gehalten werden? Manche Mauern sind auch wichtig; die guten Mauern, meine ich, die schönen Mauern, die beim Zusammenhalten stützen. Das sind barrierefreie Mauern, die nicht fallen sollen. Weil sonst alles zusammenfällt. Mir ist wichtig, dass diejenigen Mauern nicht kaputt gemacht werden, die für Menschen die Dächer über dem Kopf halten. Aber die schlechten Mauern müssen weg, wenn man sonst nicht durchkommt.</p>
<p>Fantasielosigkeit ist eine Mauer im Kopf.</p>
<p>Alles was außen kaputt geht, war auch innerlich kaputt. Was kaputt ist, wird runtergerissen. Mauern gehen genauso wie alles andere kaputt, und wenn man abreißt, muss man vielleicht manche neu bauen. Mit Zeit und Geld. Das ist alles nicht so einfach wie man denkt. Wenn man eine alte Mauer abreißt, muss man dann immer eine neue aufbauen? &#8211; Nein, nur die guten.</p>
<p>Jetzt frage ich mich, warum es Mauer-Fall gibt. Man muss über Barrikaden und Mauern sprechen; damit haben wir zu tun; schlechte Mauern werden eingerissen mit Baggern. Das müssen die Bauarbeiter machen. Aber ich würde niemals ein Haus einreißen. Ich will eine neue Barrierefreiheit aufbauen. Wir können froh sein, dass wir in diesem Land leben und barrierefreie Wohnungen haben und Privatsphäre.</p>
<p>Es gibt diese alte Mauer, die kaputt ist, aber keine neue, darum gibt es Deutschland. Im Land gibt es aber noch Barrieren von Bundesland zu Bundesland. Barrierefreie Mauern kann man nicht sehen. Manche sollen heil bleiben.</p>
<p>Im Fantasiekopf gibt es diese anders formulierten Mauern, andere Mauern. Es gibt auch andere Religionsstaaten. Die anderen leben mit ihrer Religion und wir mit unserer oder mit keiner. Bei denen, den es schlecht geht oder die gefangen sind, muss man die Mauern einreißen.</p>
<p>Wir können froh sein, dass wir keine Mauer mehr haben. Damit geht es uns besser. Und den anderen muss man helfen, damit es denen auch besser geht. Die schlechten Mauern müssen alle eingerissen werden, finde ich. Ich will im guten Modus leben.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Bereits zum Reformationstag haben die Story-Teller aufgeschriben, <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/11/zum-reformationstag/" target="_blank" rel="noopener"><strong>was sie so reformieren würden</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Auch in deutschen Behörden existieren noch zu viele Mauern &#8211; welche zum Beispiel könnt ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/10/11-september/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier lesen</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Love and Crime in Miami Beach</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/01/love-and-crime/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2018 07:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
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					<description><![CDATA[Storytime: Liebe, Mord und wieder Liebe. Dennis und seine Freundin Janina verbringen einen Urlaub in Miami Beach, als Dennis&#8216; Exfreundin Jessica auftaucht und Janina aus Eifersucht ermordet. Es brechen harte Zeiten für Dennis an, aber am Ende findet er neues Glück in Miami Beach. &#160; Mehr dazu: Hier könnt ihr euch nochmal die Liebeserklärung von]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Storytime: Liebe, Mord und wieder Liebe. Dennis und seine Freundin Janina verbringen einen Urlaub in Miami Beach, als Dennis&#8216; Exfreundin Jessica auftaucht und Janina aus Eifersucht ermordet. Es brechen harte Zeiten für Dennis an, aber am Ende findet er neues Glück in Miami Beach.</strong></p>
<p><span id="more-10330"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Hier könnt ihr euch nochmal <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/12/liebeserklaerung-an-janina/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>die Liebeserklärung</strong></a> von Dennis an Janina ansehen.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier reden die beiden <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/10/maenner-und-frauen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>über Männer und Frauen</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was ist Würde? / Selbstermächtigung</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2018/01/wuerde-selbstermaechtigung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2018 07:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
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		<category><![CDATA[Würde]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute haben wir gleich zwei Texte von den Story-Tellern für euch. Der erste kommt von Melanie Lux und stellt die Frage &#8222;Was ist Würde?&#8220;. Der zweite ist von Dennis Seidel und erklärt den Begriff &#8222;Selbstermächtigung&#8220;. Was ist Würde? von Melanie Lux Würde bedeutet für mich: Dass ich ernst genommen werde. Würde bedeutet für mich: Dass ich]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute haben wir gleich zwei Texte von den Story-Tellern für euch. Der erste kommt von Melanie Lux und stellt die Frage &#8222;Was ist Würde?&#8220;. Der zweite ist von Dennis Seidel und erklärt den Begriff &#8222;Selbstermächtigung&#8220;.</strong></p>
<p><span id="more-10326"></span></p>
<p><strong><em>Was ist Würde?</em> von Melanie Lux</strong></p>
<p>Würde bedeutet für mich: Dass ich ernst genommen werde.<br />
Würde bedeutet für mich: Dass ich so gemocht werde wie ich bin.<br />
Würde bedeutet auch, wenn Menschen mit Handicap allen anderen Menschen gleichgestellt sind und Mitspracherecht haben.<br />
Würde bedeutet für mich, wenn andere Menschen mein Anderssein akzeptieren.<br />
Würde ist, wenn man sich auf gleicher Augenhöhe begegnet.<br />
Würde bedeutet für mich, dass sich alle lieben dürfen.<br />
Würde bedeutet für mich auch, wenn es in unserer Gesellschaft normal ist, wenn sich gleichgeschlechtliche Paare lieben.<br />
Würde heißt auch, dass alle Menschen ihre Meinung frei äußern können.<br />
Kein Mensch darf ausgestoßen werden wegen seiner Herkunft, wegen der Hautfarbe, weil er behindert ist oder weil er homosexuell ist.<br />
Die Würde des Menschen ist unantastbar!<br />
Die Würde des Menschen lebt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Selbstermächtigung</em> von Dennis Seidel</strong></p>
<p>Selbstermächtigung bedeutet, dass man selbst mächtig wird, und nicht nur die anderen Menschen um mich herum Macht haben. Man denkt, dass behinderte Menschen anders sind als normale Menschen, aber wo ist eigentlich der Unterschied zwischen behindert und nicht-behindert? Gibt es nicht-behindert?Selbstermächtigung bedeutet seine eigenen Interessen zu vertreten. Ein anderes Wort für Selbstermächtigung ist Empowerment, das kommt aus dem Englischen und bedeutet Ermächtigung. Mit Power. Ermächtigung ist für alle Bürger wichtig, egal ob für Menschen mit oder ohne Behinderung, alle haben eine Stimme in diesem Land und alle dürfen mitreden. Das heißt Politik. Alle zusammen gehören zur Gesellschaft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>In <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/07/menschenrechte/" target="_blank" rel="noopener"><strong>diesem Text</strong></a> von Connecting 16 geht es um Fluchtursachen und Menschenrechte.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und hier findet ihr das <a href="https://www.meintestgelaende.de/author/story-teller/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Profil der Story-Teller</strong></a>, mit weiteren tollen Texten.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Power</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/12/power/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Dec 2017 07:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Me Myself & I]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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		<category><![CDATA[Männer]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=10263</guid>

					<description><![CDATA[Was ist eigentlich Power und wofür wird sie benötigt? Birgit Hohnen von den Story-Tellern beschreibt in diesem Text, woher sie ihre Power nimmt, wozu sie sie braucht und wie sie versucht, auch anderen Menschen Power zu geben.   Ich habe Power und Energie; ein Energiebündel oder -riegel. Power ist Kraft. Kraft zum Kämpfen. Zum Starksein. Zum]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was ist eigentlich Power und wofür wird sie benötigt? Birgit Hohnen von den Story-Tellern beschreibt in diesem Text, woher sie ihre Power nimmt, wozu sie sie braucht und wie sie versucht, auch anderen Menschen Power zu geben. </strong></p>
<p><span id="more-10263"></span></p>
<p><strong> </strong>Ich habe Power und Energie; ein Energiebündel oder -riegel.</p>
<p>Power ist Kraft. Kraft zum Kämpfen. Zum Starksein. Zum Mutigsein.</p>
<p>Power ist wichtig für Menschen mit oder ohne Handicap.</p>
<p>Man muss Power aber auch mal einbehalten. Anpassung der Power ist das Stichwort. Pausenknopf.</p>
<p>Aber wie kann man energiearme Menschen motivieren Power zu haben?</p>
<p>Man muss sie fragen: Warum hast du immer nie Power? Das ist ja nicht unbedenklich.</p>
<p>Ich kenne viele Menschen, die das nicht haben. Ich kenne das auch mal von mir selber.</p>
<p>Aber ich brauche Power für den Tag.</p>
<p>Wenn ich dusche, habe ich mehr Power, und wenn ich nicht dusche, habe ich weniger Power.</p>
<p>Wenn du auf Power stehst, dann zauberst du das unter der Dusche. Ich bin jetzt FIT. Das steht auf dem Duschgel. Power ist wichtig für uns alle. Wir wollen was machen und schaffen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Hier lest ihr einen Liebesbrief von Mare <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/02/du-bist-schoen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>an sich selbst</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/10/ich-mag/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier ein Video</strong></a> von den Mädchen* aus dem Girlz*Space darüber, was sie gerne mögen.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Liebeserklärung an Janina</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/12/liebeserklaerung-an-janina/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2017 07:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2017]]></category>
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		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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					<description><![CDATA[Dennis liebt Janina &#8211; Janina ist eine Barbie, und Dennis mochte Puppen und Barbies schon als kleiner Junge. Obwohl er Janina liebt, wünscht Dennis sich gleichzeitig eine Freundin aus Fleisch und Blut, die so ist wie Janina.   Mehr dazu: Auch unser Autor Martian Mars wünscht sich eine Freundin. Wie schwer es als Geflüchteter ist,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dennis liebt Janina &#8211; Janina ist eine Barbie, und Dennis mochte Puppen und Barbies schon als kleiner Junge. Obwohl er Janina liebt, wünscht Dennis sich gleichzeitig eine Freundin aus Fleisch und Blut, die so ist wie Janina.</strong></p>
<p><span id="more-10226"></span><strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Auch unser Autor Martian Mars wünscht sich eine Freundin. Wie schwer es als Geflüchteter ist, in Deutschland eine Frau kennenzulernen, erzählt er <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/09/eine-freundin-kennenlernen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Gemeinsam mit Janina spricht Dennis <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/10/maenner-und-frauen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>in diesem Video</strong></a> über Männer und Frauen, über Gemeinsamkeiten und Unterschiede.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zum Reformationstag: Was ich reformieren würde</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/11/zum-reformationstag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2017 07:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Reformation]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Den Feiertag zu 500 Jahren Reformation haben die Story-Teller als Aufhänger für ihre neuen Texte genommen. Denn auch 500 Jahre nach Martin Luther gibt es noch vieles zu verbessern. Was die verschiedenen Autor*innen so alles refomieren wollen, könnt ihr in den folgenden Texten lesen. &#8222;Was ich reformieren würde&#8220; von Melanie Lux Es sollen wirklich alle]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Den Feiertag zu 500 Jahren Reformation haben die Story-Teller als Aufhänger für ihre neuen Texte genommen. Denn auch 500 Jahre nach Martin Luther gibt es noch vieles zu verbessern. Was die verschiedenen Autor*innen so alles refomieren wollen, könnt ihr in den folgenden Texten lesen.</strong></p>
<p><span id="more-9801"></span></p>
<p><strong>&#8222;Was ich reformieren würde&#8220; von Melanie Lux</strong></p>
<p>Es sollen wirklich alle gleich behandelt werden: Frauen, Kinder, Schwule, Lesben, Queers und Menschen mit Behinderung.<br />
Es soll selbstverständlich sein, dass sich liebt, wer will.<br />
Ich wünsche mir, dass die alten Menschen &#8211; demenzkranke und Menschen mit Alzheimer &#8211; in Pflegeheimen liebevoller behandelt werden, und dass es dort mehr Personal gibt.<br />
Es soll mehr Ärzte geben, die ihre Patienten auch richtig ernst nehmen.<br />
Auch Menschen mit einer psychischen Erkrankung sollen richtig ernst genommen werden.<br />
Ich wünsche mir mehr Sozialpädagogen, die liebevoll und verständnisvoll mit behinderten Menschen und Kindern umgehen.<br />
Ich wünsche mir, dass es selbstverständlich in dieser Welt ist, dass auch Menschen mit Handicap ein lebenswertes Leben leben wollen. Auch Menschen mit Behinderung haben Träume und Wünsche. Und diese Träume und Wünsche sollen auch ernstgenommen und umgesetzt werden.<br />
Ich wünsche mir, dass es Partnervermittlungsinstitute gibt, wo man sich die Traumpartnerin oder Traumpartner selbst erschaffen kann &#8230; oder eigene Superheldinnen.<br />
Mehr Nachrichten in leichter Sprache wären toll. Ich wünsche mir auch mehr Bücher, Zeitschriften und Literatur in leichter Sprache für Menschen mit und ohne Handicap.<br />
Ich wünsche mir, dass sich mehr Menschen für die Paradiese der Erde, für die Umwelt und Tiere einsetzen.<br />
Alle Menschen auf dieser Erde sollen genug zu Essen und zu Trinken haben. Ich möchte, dass sich alle Menschen dafür einsetzen.<br />
Ich wünsche mir, dass alle Waffen abgeschafft werden und es keine Kriege mehr gibt.</p>
<p><strong>&#8222;Reformieren/Operieren&#8220; von Kathi Bromka</strong></p>
<p>In meiner Welt soll es kein Streit mehr geben. Es sollte immer eine zweite Chance geben. Die Menschen sollen sich verbessern. Es soll keinen Stau mehr geben. Bäume sollen nicht runterfallen bei Wind und Sturm. Wenn es orkanisch weht und Bäume auf Bahngleise fallen, dann sollen mehr und schneller Ersatzbusse kommen. Außerdem muss das Klima besser werden. Am Wochenende sollen nicht mehr so viele Autos fahren. Ich möchte besser klarkommen. Ich möchte keinen Streit auf der Arbeit, und die Laune bei meinen Arbeitskollegen soll auch besser werden. Wie kann ich die die Welt noch verbessern? &#8211; Vielleicht, dass ich gar nicht mehr streite. Überall nicht.</p>
<p>Außerdem will ich, dass die Männer sich mal als Frauen reformieren und die Frauen als Männer. Dann sagen sie vielleicht: Uh, wie sieht das denn aus? Oh, meine Stimme! Und ein Pimmel! Und dann sagt man: Ups, ich kann mich nicht mehr selber sehen. Ich bin so &#8230; anders. Interessant. Meine Stimme ist so eng; das ist unbequem. Ich kann nicht mehr runterreden. Vielleicht sollte ich zum Arzt gehen. Hilfe, Krankenschwester! Und dann: Hallo, ich teile das Essen aus, ich bin der Bruder, der Krankenbruder. Oh, Hallo, können Sie mir mit meiner Stimme helfen? &#8211; Nee, kann ich nicht. Sie wollten Operation und Reformation! Aber das ist ja auch nur zum Ausprobieren. Sie können sich aussuchen, was Sie besser finden und was Sie sein wollen.</p>
<p><strong>&#8222;Reformationen&#8220; von Dennis Seidel </strong></p>
<p>Wenn ich der mächtigste Mensch auf der Welt sein könnte, ein König oder ein Präsident, dann würde ich Einiges in der Welt verbessern, es würde es keine Katastrophen mehr geben und keine Kriege und keine Hungersnöte. Ich würde mich für alle Menschenrechte auf der Welt einsetzen. Ich würde dafür sorgen, dass auf der Welt nichts Ungerechtes passiert, und dass alle Menschen auf der Welt friedlich miteinander leben. Hier kommen meine Gebote: 1. Mehr Solidarität! 2. Auch behinderte Menschen sollen ganz normal Teil der Gesellschaft sein! 3. Und ob du ein Mann oder eine Frau oder dazwischen bist oder beides: ist egal!</p>
<p><strong>&#8222;Reformieren&#8220; mit Michael Schumacher</strong></p>
<p>Wenn ich die Möglichkeit hätte die Welt zu reformieren, würde ich dafür sorgen, dass es in der Welt gerechter zugeht.<br />
Ich würde ein besseres Leben in der Welt ermöglichen durch gewaltfreien Umgang aller, durch Meinungsfreiheit, die heutzutage zwar schon um einiges mehr vorhanden ist als zu Luthers Zeiten, in so manchen Situationen allerdings immer noch zu wünschen übrig lässt.<br />
Ich würde unsere Umweltverhältnisse reformieren. Ich würde den autofreien Sonntag wieder einführen.<br />
Wer böse Vorurteile verbreitet, muss in die Kirche gehen und seine Sünden ablegen; wer allgemein nur dummes Zeug von sich gibt und zu sehr von sich selbst überzeugt ist, könnte vielleicht ein Schweige-Gelübde ablegen.<br />
Wenn ich könnte, würde ich arm und reich komplett abschaffen.<br />
Blockaden sollten auch abgeschafft werden; alles sollte barrierefrei sein, jeder Mensch soll gleichberechtigt behandelt werden, keiner soll das Gefühl haben ausgegrenzt zu sein.<br />
Die AFD sollte abgeschafft werden.<br />
Kein Mensch sollte mehr arbeiten als ihm selber gut tut.<br />
Die Zeitumstellung sollte abgeschafft werden.<br />
Man muss ja nicht immer gut drauf sein, aber man sollte seine schlechte Stimmung nie an unschuldigen Personen auslassen.<br />
Es sollte mehr Toleranz in der Welt herrschen; Diskriminierung in der Welt muss vollkommen abgeschafft werden; der Zusammenhalt in der Gesellschaft muss stärker werden!<br />
Und ganz unbedingt muss Schubladen-Denken abgeschafft werden.</p>
<p><strong>&#8222;Reformieren&#8220; von Birgit Hohnen</strong></p>
<p>Ich will eigentlich gar nichts reformieren; ich würde meine Welt heilen. Ich würde meine Welt besser machen. Ich würde meine Welt gesund machen und laufen können. Warum fragst du heute nach Reformation? Ich soll die Welt reformieren, sagst du? Na ja, vielleicht muss man das, vielleicht muss jeder das. Ich könnte mich mit Freunden treffen und Freude geben. Ich kann die Welt nicht alleine heilen, weil ich nicht Gott bin. Die Welt wird zu kaputt gemacht, und das hat einen Grund in Kriegen und Atomkraft, die alles kaputt macht.</p>
<p>Die Welt wird nicht besser, wenn man nichts dafür tut. Ich würde alles verbessern, was kaputt gemacht wurde, alles würde ich neu machen. Warum fragt man mich nicht? Warum verändert sich die Welt nicht? Man kann diskutieren, was da los ist. Die Zerstörer machen die Welt kaputt &#8230; und alle labern nur rum.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Bereits zur Bundestagswahl haben die Story-Teller sich so <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/09/wahlen-story-teller/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ihre Gedanken gemacht</strong></a>.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;"></span>H<span style="font-size: 1.14285rem;">ier lest ihr <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/06/gesegneter-ramadan/" target="_blank" rel="noopener"><strong>einen Text zum Ramadan</strong></a> von unserer Redaktionsgruppe Was geht Almanya.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dennis Seidel über Männer und Frauen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/10/maenner-und-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Oct 2017 07:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[gelände2017]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
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					<description><![CDATA[Für meinTestgelände hat Dennis schon einige Beiträge geliefert &#8211; er hat Texte geschrieben, gerappt oder Theater gespielt, um nur einige Beispiele zu nennen. Auf dem #gelände17 hat er sich einen Moment Zeit genommen, seine Freundin Janina mitgebracht und über Frauen und Männer gesprochen: Darüber, was er an ihnen mag, was nicht und welche Unterschiede es]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für meinTestgelände hat Dennis schon einige Beiträge geliefert &#8211; er hat Texte geschrieben, gerappt oder Theater gespielt, um nur einige Beispiele zu nennen. Auf dem #gelände17 hat er sich einen Moment Zeit genommen, seine Freundin Janina mitgebracht und über Frauen und Männer gesprochen: Darüber, was er an ihnen mag, was nicht und welche Unterschiede es zwischen den Geschlechtern gibt.</strong><span id="more-9757"></span><strong style="font-size: 1.14285rem;"> </strong><br />
<strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Sophia hat sich für uns die YouTuber*innen-Szene in Deutschland <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/10/youtuberinnen-aus-der-genderperspektive/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>aus der Genderperspektive</strong></a> angeschaut.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Eine Frau als Trainerin im Männerfußball ist noch immer ungewöhnlich. Im Interview mit Lilith spricht Melanie Fink <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/10/melanie-fink/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>über ihre Erfahrungen</strong></a>.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wahlen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/09/wahlen-story-teller/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2017 07:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bundestagswahl 2017 rückt näher &#8211; und auch unsere Redaktionsgruppe Story-Teller hat sich daher mit dem Thema Wahlen beschäftigt. Die Autor*innen Michael Schumacher und Birgitt Hohnen beschreiben in ihren Texten einerseits, warum es wichtig ist, zur Wahl zu gehen &#8211; und andererseits ihre persönliche Vorstellung von politischem Handeln. Unbedingt lesen und wählen gehen. Wahlen sind]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Bundestagswahl 2017 rückt näher &#8211; und auch unsere Redaktionsgruppe Story-Teller hat sich daher mit dem Thema Wahlen beschäftigt. Die Autor*innen Michael Schumacher und Birgitt Hohnen beschreiben in ihren Texten einerseits, warum es wichtig ist, zur Wahl zu gehen &#8211; und andererseits ihre persönliche Vorstellung von politischem Handeln.</strong></p>
<p><strong>Unbedingt lesen und wählen gehen.</strong><br />
<span id="more-9644"></span></p>
<p><strong><em>Wahlen sind gut</em> von Michael Schumacher</strong></p>
<p>Alle vier Jahre finden hier in Hamburg Wahlen und Bundestagswahlen statt.<br />
Sie finden regelmäßig statt, weil unsere Meinung über die Zukunft in der Politik von entscheidender Bedeutung ist.<br />
Ab 18 hat jeder Mensch das Wahlrecht.<br />
Wenn jemand schon vier oder mehrere Jahre das Kanzleramt oder Bürgermeisteramt für sich beansprucht, kann es gut sein, dass mal wieder ein frischer Wind her muss.<br />
Da es auch Menschen gibt, die denken, dass alles beim Alten bleiben kann, ist es gut, dass jeder die Wahl hat für wen oder was er sich entscheidet.<br />
Man kann schlecht sagen, dass jemand eine schlechte oder gute Wahl getroffen hat.<br />
Es gibt in der Beziehung kein richtig oder falsch.<br />
Jeder muss nach seinem Gefühl gehen, wen oder was er wählt.<br />
Was dabei herauskommt, entscheidet sich dann einige Zeit später.</p>
<p><em>Warum hat jemand vielleicht keine Lust zur Wahl zu gehen?</em><br />
Dass jemand keine Lust hat zur Wahl zu gehen, könnte vielleicht daran liegen, dass das politische Interesse bei demjenigen nicht so sehr vorhanden ist.<br />
Oder das Wahllokal liegt von der Person zu weit entfernt.<br />
Wenn jemand körperlich sehr eingeschränkt ist, könnte es bei der Person gut sein, dass es für sie zu mühselig ist ihre Stimme im Wahllokal direkt abzugeben.<br />
In so einem Fall kann man aber Briefwahl beantragen.<br />
Die kann man auch beantragen, wenn man am Wahltag wegen anderer Verpflichtungen keine Zeit hat zu erscheinen.</p>
<p>Wenn jetzt jemandem das politische Interesse fehlt zur Wahl zu gehen, und diejenige Person auch kein Interesse an Briefwahl hat, ist es fraglich, was das für Konsequenzen für sie hat. Vielleicht keine direkten. Die Person hätte lediglich die Chance vertan ihre Stimme abzugeben.<br />
Es ist auf jeden Fall sinnvoll es zu tun!</p>
<p><em> </em></p>
<p><strong><em>Wahlen</em> von Birgit Hohnen</strong></p>
<p>Ich finde Wahlen sind wichtig. In ganz Hamburg und in Deutschland wird gewählt. Es werden Politiker gewählt. Aber viele von uns Menschen mit Einschränkungen können nicht zu Fuß wählen gehen, oder weil sie nicht in der Lage sind, die Wahlzettel auszufüllen. Die werden dann von den Assistenten begleitet. Man kann auch Briefwahl beantragen. Ich werde wählen, weil es dann noch mehr Gerechtigkeit gibt. Man muss immer alle fragen: Was wollt ihr, was wollen wir, als Mitbürger, was wollen wir besser machen?! Es geht um unsere Politik. Wir wollen bessere Gerechtigkeit. Die Politiker werden für unseren Staat und für unsere Welt gewählt und für unsere Gerechtigkeit. Jeder beschließt das. Wenn es keine Politiker gibt, gibt es keine Wahlen. Überall muss es Politiker geben. Weil das wichtig ist. Von alleine kommt nichts. Ich sehe die Politik von der positiven Seite. Überall, in Hamburg und in Schleswig Holstein ist Politik wichtig. Wenn ich Politikerin wäre, würde ich die Gerechtigkeit auf Vordermann bringen. Mit anderen Maßnahmen. In der Wohngruppe war ich im Besprechungsrat eine Art Bundespräsidentin und hatte auch das Recht zu entscheiden. Ich spreche erst mal an: Was wollen wir besser machen, wir Mitmenschen und Mitbürger. Dann würde ich die Entscheidungen treffen, was passieren soll im Wohnhaus. Das ist der erste Schritt. Der zweite Schritt ist: Alle Mitbürger können immer fragen und sagen: Wie leben wir und wie gehen wir damit um? Wenn wir an einem runden Tisch sitzen, sollen sich alle äußern. Wir reden auch über Bundestagswahlen. Wir können einiges. Ich würde vieles besser machen. Ich bin jetzt dran! Ich will, dass jeder zu seinem Recht kommt. Was willst Du? Es geht um die Befragung im ersten Schritt. Ich würde erst mal die Welt verändern und verbessern. Ich würde sie schöner gestalten mit Mitmenschen und Mitbürgern. Wir wollen eine gute Welt aufbauen, in einem guten Modus. Das will ich. Ich gehe ins Bett und denke mir das aus. Dann baue ich diese Welt um und auf. In einem guten Team. Manche Sachen sind schwer in die Tat umzusetzen. Aber ich würde die Wohngruppe und die Welt niemals aufgeben. Das ist ein kämpferisches Leben. So bin ich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.bpb.de/politik/wahlen/wahl-o-mat/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Hier</strong></a> könnt ihr euch darüber informieren, welche Partei am besten zu euch passt.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">Und <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/09/fee-zur-wahl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a> seht ihr Fees Aufruf wählen zu gehen.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vielfalt (Teil 2)</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/08/vielfalt-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Aug 2017 07:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meintestgelaende.de/?p=9324</guid>

					<description><![CDATA[Die Story-Teller haben sich mit Vielfalt beschäftigt und ihre vielfältigen Gedanken festgehalten. Nachdem in Teil 1 die männlichen Autoren zu lesen waren, erscheinen in diesem Artikel die Texte der weiblichen Autorinnen Maria Thöne, Kathi Bromka und Birgit Hohnen. Vielfalt von Maria Thöne  Vielfalt hat bei mir was mit Auswahl zu tun. Je bunter die Auswahl,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Story-Teller haben sich mit Vielfalt beschäftigt und ihre vielfältigen Gedanken festgehalten. Nachdem in Teil 1 die männlichen Autoren zu lesen waren, erscheinen in diesem Artikel die Texte der weiblichen Autorinnen Maria Thöne, Kathi Bromka und Birgit Hohnen.</strong></p>
<p><span id="more-9324"></span></p>
<p><strong><i>Vielfalt</i> von Maria Thöne </strong></p>
<p>Vielfalt hat bei mir was mit Auswahl zu tun. Je bunter die Auswahl, umso schöner ist&#8217;s.<br />
Das trifft auch auf die Arbeit zu. Es gibt Firmen, die verkaufen ihre Waren in verschiedener Weise. Es gibt Firmen, die bieten auch vielseitige Arbeitsplätze an. Das finde ich gut.<br />
Viele Dinge kann man auch vielseitig benutzen und gebrauchen. Zum Beispiel&#8230;<br />
Es gibt Menschen, die mit einer Vielfalt von Produkten nicht zurechtkommen, weil sie einfach zu viel Auswahl haben und sich nicht entscheiden können. Mir geht es manchmal auch so. Andererseits finde ich Produktvielfalt gut; es ist alles und für jeden etwas auszusuchen.<br />
Ja, und dann steckt in Vielfalt noch: viele Falten. In der Hochglanz-Welt sind diese nicht gut angesehen. Dagegen hilft keine Antifalten-Creme, sondern ein humorvoller Spruch. Zum Beispiel: Und kriegen wir auch Falten, wir bleiben stets die Alten. Also, entspannt euch.<br />
In Vielfalt steckt auch das Wort alt. Altwerden hat auch immer etwas Gutes. Man tauscht Arbeit gegen Ruhe. Im besten Fall.<br />
Das Wort &#8222;viel&#8220; steckt auch in Vielfalt. Viel Geld, viel Ferien.<br />
Wovon würdest du viel wollen?</p>
<p><strong><i>Was Vielfalt bedeutet</i> von Kathi Bromka</strong></p>
<p>Vielfalt bedeutet, dass viele Leute etwas wollen, und Viele wollen genau das nicht. Zum Beispiel wollen manche Menschen Bestimmer sein. Die anderen sagen: Warum bestimmst du denn? &#8211; Darum. Ich sage, es ist so wie es ist und nicht anders. &#8211; Wie meinst du mit ,nicht anders&#8216;?<br />
Nehmen wir mal an, dass nur 1 Mensch lebt. Ganz ohne andere Menschen. Da fragt der einzige Mensch, der bestimmen will: Wo sind denn alle? &#8211; Ja, du wolltest alleine bestimmen. So. Dann sagst du: Oh, das ist jetzt doch megadoof. Da bin ich ja jetzt alleine auf der Welt. Bäm!<br />
Am besten sind Alle da. Und nicht du oder ich oder Gott ganz alleine.<br />
Viel bedeutet, dass die Menschen sind. Ganz viel. Alle anders.<br />
Und -falt hat vielleicht etwas mit Fallen zu tun oder mit Falten? Das kann ich nicht sagen! Interessantes Wort.</p>
<p><strong><i>Vielfalt</i> von Birgit Hohnen</strong></p>
<p>Vielfalt ist, wenn man viel unternimmt, wenn man sich etwas vornimmt, was einem Spaß und Freude bereitet, und wenn man sich sagt: Ich mache es gerne für die Anderen.<br />
Ich bin gerne unternehmungslustig. An meiner Vielfalt habe ich Spaß. Ich freue mich, wenn viel Aktivität geboten wird, und wenn man sich etwas Schönes vornimmt.<br />
Wie kann man Vielfalt bewältigen und bewerkstelligen?<br />
Man könnte sich einen Vielfaltsplan erarbeiten. Und könnte einen Song daraus entwickeln. Es werden viele Angebote angeboten und angenommen. Es werden viele Sachen auch vervielfältigt. Aus vielen Ideen könnte man neue Songs entwickeln. Für die Bewerkstelligung der Normalität der Vielfalt!</p>
<p>Die Menschen aktivieren sich. Sie sind selbstständig oder nicht. Das hängt auch von der Tagesform ab. Die Vielfalt ist ja auch eine ganze Sippe. Ich finde wichtig, dass man über sowas spricht. Dass man den Menschen sagt: Ich will, dass ihr da mal viel bunte Bewegung in die Bude bringt! Nicht nur rumsitzen!</p>
<p>Vielfalt bedeutet mehr: Man macht eine Vielfalt-Platte, eine Vielfalt-Sippschaft. Wie wenn man eine CD reinlegt und dann erst das eine und dann das andere Stück anhört.<br />
Viele sagen: Ach Vielfalt, die hören wir im Radio oder gucken im Fernsehen.<br />
Aber andere sagen: Ich gehe raus und mache Vielfalt!<br />
Die Vielfalt ist ein Weg, auf dem man zusammen geht.<br />
Der Höhepunkt der ganzen Vielfalt ist, dass ich sagen kann:<br />
Jetzt bin ich auch mal dran! Und da brauche ich Hilfe, und das kann ich alleine. Vielen Dank!</p>
<p><strong><i>Männer und Frauen</i> von Kathi Bromka</strong></p>
<p>Manche Menschen haben Brillen, manche nicht. Es gibt dicke Bäuche bei Männern und Frauen. Haare sind mal so, mal so. Männer und Frauen haben Zähne, Ältere haben Klappzähne.<br />
Manchmal sind Frauen und Männer unterschiedlich.<br />
Manchmal verkleiden sich Männer als Frauen und Frauen als Männer. Wenn ich mich als Mann verkleide, nehme ich einen Bart in Braun. Und ich bastel mir ein Würstchen mit Haaren. Wenn sich der Mann als Frau verkleidet, sieht er anders aus: Er spricht anders und setzt sich eine Perücke auf, schminkt sich mit Puder und Lippenstift und zieht eine Strumpfhose an. Mein Arbeitskollege Dennis Seidel zum Beispiel. Das bringt ihm Spaß und er hat Lust.<br />
Weibchen und Männchen sind anders: Frauen haben großen Busen, Männer haben kleine Busen. Manche Männer haben Bart, alle Frauen nicht. Frauen kriegen einmal im Jahr ihre Tage; Männer nicht. Es gibt Eisprung und Befruchtung. Sexualkunde gehört in die Vagina. Frauen werden schwanger; Männer nicht. Wenn das Baby aus dem Leib der Frau kommt, sind die Schmerzen sehr stark. Frauen schreien, wenn das Baby rauskommt, das Kind erblickt die Welt und schreit auch: Mama! Na ja, später. Es gibt auch Baby-Katzen und Baby-Hunde. Und Baby-Vögel.</p>
<p><b>Mehr dazu: </b></p>
<ul>
<li>Die Story-Teller mit dem <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/07/vielfalt-teil-1/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ersten Teil</strong></a> zu Vielfalt.</li>
<li><span style="font-size: 1.14285rem;">&#8222;<a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/01/ich-bin-eine-rebellin/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Rebellin</strong></a>&#8220; – ein weiterer Text der Story-Teller.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vielfalt (Teil 1)</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/07/vielfalt-teil-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jul 2017 07:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Was heißt eigentlich Vielfalt? Diese Frage haben sich die Autor*innen der Story-Teller gestellt und darauf vielfältige Antworten gefunden. Im ersten Teil findet ihr die Texte von Peter Burhorn, Dennis Lange, Matti Wustmann und Michael Schumacher. Vielfalt von Peter Burhorn Vielfalt ist Offenheit, kulturelle Lockerheit, keine Verkrampftheit gegenüber Anderen, Weltoffenheit. Es ist dumm, dass es auf dieser]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Was heißt eigentlich Vielfalt? Diese Frage haben sich die Autor*innen der Story-Teller gestellt und darauf vielfältige Antworten gefunden. Im ersten Teil findet ihr die Texte von Peter Burhorn, Dennis Lange, Matti Wustmann und Michael Schumacher.</strong></p>
<p><span id="more-9103"></span></p>
<h2><strong><em>Vielfalt</em> von Peter Burhorn</strong></h2>
<p>Vielfalt ist Offenheit, kulturelle Lockerheit, keine Verkrampftheit gegenüber Anderen, Weltoffenheit. Es ist dumm, dass es auf dieser Welt überhaupt Braunes gibt, das ist einfach nur traurig. VIELFALT GLEICH TOLERANZ.Vielfalt ist Neugierde, Lust auf Neues, auf Entdeckungen. Vielfalt sind Experimente. Vielfalt ist das pure Leben. Vielfalt ist wichtig. Es ist traurig, dass wo Menschen ihr Leben feiern wollen, Terroristen auftauchen und aus Partys ein Blutbad machen.</p>
<p>Wir Menschen müssen Vielfalt weiter leben und stark dabei sein. Niemals die Nerven verlieren. Und das Wichtigste: sich nicht unterdrücken, kleinkriegen oder entmutigen lassen. Wenn jetzt Konzerte abgesagt werden aufgrund dieser Angriffe, wäre das auch ein Angriff auf die künstlerische Vielfalt und Freiheit. Heutzutage hat die Vielfalt eine neue Dimension erreicht auf unserem Planeten. Wir alle Menschen haben ein Recht auf Vielfalt.</p>
<h2><strong><em>Fielvalt</em> von Dennis Lange</strong></h2>
<p><em>Was ist Vielfalt?</em> Vielfalt ist, wenn ich das Wort Fielvalt so schreibe, wie ich möchte und sich keiner darüber aufregt, ob da nun Vihlfahlt steht oder Viehlvahlt und sich dieses Wort Pfiehlvalt auch innerhalb eines Textes fielpfähltig ändern darf.</p>
<p><em>Was bedeutet Vielfalt?</em> Gleichstellung, Inklusion, Vielfalt: Sind dies immer wieder neue Wörter für das gleiche Thema? Warum? Um niemanden zu beleidigen? Um p.c. zu sein? Oder doch nur eine Idee von Werbeagenturen?</p>
<p>Na ja, Vielfalt klingt am schönsten. D.h. jeder kann sein Leben leben, wie&#8217;s beliebt. Das klingt nach Chaos? Das funktioniert doch nicht?! Stop! Doch. Vielfalt ist erst einmal eine Theorie oder Ideologie. Ausgelebt wird sie anders als sie auf Papier erscheint. Vielfalt ist ein Quell für Kreativität, und es werden sich neue Wege des Zusammenlebens und des Nebeneinanderlebens bilden. In einer vielfältigen Welt reduzieren sich gesellschaftliche Zwänge, ein Vorteil für die Freiheit des einzelnen Menschen. Freiheit erzeugt Freude erzeugt Frieden. Warum auch mit Krieg und Gewalt anderen seine Sprache, Religion, Sexualität oder Kultur aufzwingen? In einer vielfältigen Welt können Unterschiede zusammen existieren oder auch nebeneinander.</p>
<p>All die Wandlungen in Sprache, Religion, Sexualität und Kultur, die bisher durch Zwang, Gewalt und Krieg durchgeführt wurden, werden zu einer freien, natürlichen Entwicklung. Vielfalt bedeutet, die Akzeptanz der Individualität des einzelnen Menschen zu erreichen. Vielfalt in größeren Gruppen zu leben und erleben ist z.Zt. noch einfacher als in kleineren, engeren Bereich wie die Familie. Eine vielfältige Entwicklung kann Brüche bedeuten, auch in deinem Leben. Hauptsache: Du fühlst dich GUT!</p>
<h2><strong><em>Vielfalt</em> von Matti Wustmann</strong></h2>
<p>Viel Falt &#8211; viele Falten &#8211; viel falten &#8211; Gegenteil von Einfalt &#8211; Vielfältigkeit (könnte auch beschreiben dass jemand viele Falten (schrumpelige Haut) hat, also Vielfaltigkeit) &#8211; Gegenteil von Einfältigkeit &#8211; (könnte man auch so interpretieren dass jemand wenig bis gar keine Falten hat, theoretisch also Einfaltigkeit) &#8211; Nullfaltigkeit (keine Falten, keinerlei Abwechslung) &#8211; Dreifaltigkeit (auch in den Varianten Zweifaltigkeit und Vierfaltigkeit erhältlich, die Folge von häufigem Stirnrunzeln)</p>
<h2><strong><em>Was ist Vielfalt?</em> von Michael Schumacher</strong></h2>
<p>Vielfalt ist vielfältig.<br />
Unser Leben ist hin und wieder mit Herausforderungen versehen.<br />
Um sich den Herausforderungen stellen zu können, hilft eine gewisse Vielfalt im Kopf.<br />
Kreative Ideen oder Gedanken können vielfältig sein.<br />
Wenn man größer denkt, kann das sehr vielfältig sein.<br />
Es gibt ja auch den Begriff &#8217;sich entfalten&#8216;.<br />
Vielleicht ist das Gegenteil von vielfältig endvielfältig. Oder andersrum wenigfältig. Einfältig. Das ist, wenn man klein denkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Hier lest ihr, was sich die Story-Teller <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/04/toleranz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>unter Toleranz vorstellen</strong></a>.</li>
<li>Wie wichtig es ist, Vielfalt auch im Unterricht zu lehren, beschreibt Nev <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/01/verschweigen-der-vielfalt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>in diesem Text</strong></a>.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Superheldinnen</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/06/superheldinnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jun 2017 07:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Liebe_n]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt diese Momente, da wünschen wir uns alle eine*n Superheld*in an unserer Seite. Dennis von den Story Tellern hat da großes Glück – seine Freundin Futura Joy ist so eine Superheldin, die Dennis gemeinsam mit ihren Komplizinnen aus einer fast ausweglosen Situation befreien kann. Es ist spät am Abend in der Kleinstadt Heselstücken. Futura]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gibt diese Momente, da wünschen wir uns alle eine*n Superheld*in an unserer Seite. Dennis von den Story Tellern hat da großes Glück – seine Freundin Futura Joy ist so eine Superheldin, die Dennis gemeinsam mit ihren Komplizinnen aus einer fast ausweglosen Situation befreien kann.</strong></p>
<p><span id="more-8999"></span></p>
<p>Es ist spät am Abend in der Kleinstadt Heselstücken.</p>
<p>Futura Joy, die Superheldin, bereitet sich gerade auf ihre Missionen vor, sie ist ja eine richtige gute Superheldin und gleichzeitig auch eine Actionheldin, die jeden der ihr böse kommt, sei es nun eine Frau oder ein Mann, zur Strecke bringt.</p>
<p>Gerade ist der Mond aufgegangen. Es ist Vollmond, so kann sie sehr gut sehen, wo gerade was passiert. Futura Joy sitzt in ihrem Zimmer an ihrem Laptop und recherchiert im Internet. Hier im Zimmer hat sie ihre ganzen Klamotten und Waffen, die sie braucht, um auf ihre Missionen zu gehen. Heute zum Beispiel trägt sie ein weißes T-Shirt mit einem lachenden Sonnenbrillen Emoji, eine schwarze Jeans und eine schwarze Lederjacke und schwarze Klappschuhe.</p>
<p>Gerade als sie im Internet recherchiert, kommt eine Hilferuf-SMS. Futura Joy weiß was das bedeutet: Sie muss ihre Recherchen abbrechen und sofort los. Es geht um ein Menschenleben. Ganz Heselstücken schläft, fast, irgendwo ist gerade ein Menschenleben in Gefahr, und Futura Joy muss jetzt dahin, um dieses Leben zu retten. Sie muss nicht lange suchen, in einem stillgelegten Fabrikgebäude, unweit von Futura Joys Zuhause sieht sie Licht, was nachts ja sehr komisch ist, und die Tür steht halboffen. Sie ist aufgehebelt worden.</p>
<p>Futura Joy geht rein und zieht ihre Waffe. Sie muss in dem Gebäude nicht lange suchen, schon im nächsten Raum wird sie fündig: Hier ist gerade Futura Joys geliebter Schatz Dennis in Gefahr. Er wird von Diane Johnsson, einer Frau, die Futura Joy sehr gut kennt, bedroht. Beide Frauen können sich nämlich nicht leiden, sind also Rivalinnen. Diane Johnsson sollte nämlich eigentlich in die Fußstapfen der berühmten Super- und Actionheldin Janina Liv treten, aber nun ist Futura Joy es geworden, und seitdem hassen sich die beiden Frauen. Dennis schreit ganz laut um Hilfe, aber keiner hört ihn, noch nicht, doch auf einmal kracht ein Schuss und eine Tür fällt ins Schloss. Dennis weiß was es bedeutet: Jetzt kommt Hilfe für ihn, in Gestalt seiner absoluten Traumfrau Futura Joy, die gekommen ist, um Dennis zu retten und endlich Diane Johnsson umzulegen. Sie ist ja eine super starke Frau. Beide Frauen schauen sich mit giftigen Blicken an, sie sind bereit zu kämpfen, aber da bekommt Futura Joy noch Unterstützung von drei anderen Frauen. Alle drei sind auch Superheldinnen und gleichzeitig Actionheldinnen. Sie heißen Jolina Adams, Bella Indiana Evans und Jackie Jones. Auch sie sind nicht so gut auf Diane Johnsson zu sprechen.</p>
<p>Futura Joy nimmt Dennis bei der Hand, beide fliehen während Futura Joys Komplizinnen sich mit Diane Johnsson abärgern. Aber sie sind auch gekommen, um ihre Anführerin Futura Joy abzulösen, aber das hören die beiden nicht mehr, sie steigen draußen vor dem Gebäude auf das Motorrad von Futura Joy. Es geht jetzt zu Futura Joy nach Hause, wo sie erst mal Dennis zudeckt, er bleibt erst mal bei ihr, sie muss leider wach bleiben, um für nächste Missionen bereit zu sein. Bald geht es für sie auch schon wieder los geht, und Futura Joy muss sich leider von ihrem liebsten Schatz verabschieden. Er fängt ein bisschen zu weinen an, will nicht, dass sie wieder los geht. Futura Joy aber muss leider.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr dazu: </strong></p>
<ul>
<li>Ozan von &#8222;Was geht Almanya&#8220; über den <strong><a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/05/wie-feuer-und-flamme/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wert einer guten Freund*innenschaft</a>.</strong></li>
<li>Birgit Hohnen und Melanie Lux von den Story Tellern mit einem <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/05/frauenkampftag/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Text zum Frauenkampftag</strong></a>.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frauenkampftag</title>
		<link>https://www.meintestgelaende.de/2017/05/frauenkampftag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[story-teller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 May 2017 07:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Weltfrauentag]]></category>
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					<description><![CDATA[Unsere Autorinnen Birgit Hohnen und Melanie Lux von den Story Tellern haben Texte zum Frauenkampftag verfasst und beschreiben darin, wofür Frauen kämpfen. Entstanden sind die Texte zum 8. März. Da sich der Kampf für Gleichberechtigung aber nicht auf einen Tag beschränken lässt, sind diese Texte jeden Tag aktuell.  Frauenkampftag von Birgit Hohnen Frauen kämpfen zum]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unsere Autorinnen Birgit Hohnen und Melanie Lux von den Story Tellern haben Texte zum Frauenkampftag verfasst und beschreiben darin, wofür Frauen kämpfen. Entstanden sind die Texte zum 8. März. Da sich der Kampf für Gleichberechtigung aber nicht auf einen Tag beschränken lässt, sind diese Texte jeden Tag aktuell.</strong><br />
<span id="more-8826"></span></p>
<p><strong> </strong><strong><em>Frauenkampftag</em></strong><strong> von Birgit Hohnen</strong></p>
<p>Frauen kämpfen zum Beispiel beim Judo.<br />
Und für ihre Rechte und für ihr Leben.<br />
Ich habe für meine Gesundheit gekämpft. Und dafür einfach stark zu sein und ich zu sein. Auch wenn ich behindert bin. Und ich will dazu am 8. März sagen: &#8222;Hey, ich bin auch mutig und ich bin auch stark!&#8220;<br />
Die Rechte und Gleichberechtigungen sind ja für alle wichtig. Und das will ich auch unterstützen.</p>
<p>Ich bin gegen Gewalt, gegen Kämpfe, gegen Krieg, gegen alles, was nicht in Ordnung ist, gegen alles, was nicht fair ist.<br />
Wenn man zusammen für die Gerechtigkeit kämpft, dann ist man stark.<br />
Und das ist eben auch ein Grund doch zu kämpfen. Man kann ja aufpassen, dass man nicht zu viel Gewalt einsetzt.</p>
<p>Es ist immer ein bisschen schwierig, wenn man denkt, dass man nicht kämpfen kann. Aber wenn man es gar nicht erst versucht, ist es noch schwieriger.<br />
Ich will ja nicht nur für mich kämpfen, sondern auch für die Rechte anderer Menschen. Darum geht es mir.</p>
<p>Ich fühle mich gut, ich bin stolz auf mich, ich tue das Richtige. Ich kämpfe und bin dankbar dafür, dass ich da bin, wo ich sein wollte. Das ist eine Situation, die ich mir selber geschaffen habe. Mit meiner Behinderung. Das ist auch ein Teil meiner harten Arbeit. Eigentlich muss man jeden Tag kämpfen.</p>
<p>Ich bin genau im gleichen Recht wie alle Frauen und alle Menschen. Es sollte keine Unterschiede geben.</p>
<p><strong><em>Frauenkampftag</em></strong><strong> von Melanie Lux</strong></p>
<p>Ich bin der Meinung, dass es noch mehr Rechte für Frauen geben sollte.<br />
In unserer Gesellschaft und Politik kann da noch so einiges verbessert werden. Für viele Frauenrechte muss noch gekämpft werden, bzw. muss sich noch Vieles verbessern:</p>
<p>Alle Frauen haben das Recht ein selbstbestimmtes freies Leben zu führen. Egal welcher Herkunft und egal ob mit Handicap. Die Beschneidungen bei Frauen z.B. in Afrika muss unbedingt abgeschafft werden. Frauen haben ein Recht darauf ihr vollständiges Geschlecht zu haben. Frauen sollten in allen Ländern wählen gehen und ihre eigene Meinung zur Politik haben dürfen. Keine Frau sollte zu einer Ehe gezwungen werden.</p>
<p>Es soll auch unbedingt mehr Rechte und Entfaltungsmöglichkeiten für lesbische Frauen geben und weniger Angst sich öffentlich zu zeigen. Es braucht mehr geschützte Räume und Freizeittreffs, aber auch mehr Akzeptanz und Angstfreiheit in der breiten Öffentlichkeit. Ich finde, da gibt es noch viel zu wenig. Alle sollen sich lieben dürfen.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>
<ul>
<li>Martian Mars über die <a href="https://www.meintestgelaende.de/2017/03/wenn-du-ein-maedchen-bist/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Rechte und Möglichkeiten von Frauen und Mädchen</strong></a> an verschieden Orten der Welt.</li>
<li>Gleiche Arbeit und gleiche Qualifikation, aber weniger Gehalt. Die Siblings zum <a href="https://www.meintestgelaende.de/2016/04/die-fassade-der-gerechtigkeit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Equal Pay</strong></a>.</li>
</ul>
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